Nr. 304 hN<"” erfcheuien jioetmuL Wir er euren *4 Öl. li ÖL Ul 1.3» -M .73 -.8» 1.25 1.451 1.70 **•5 wein: . WM . Vi Fl. 8i ^ lOtl, naturrein, !0, 1.50, 2.- T « ..•ieirerr ieeiUteMfler" rosten dem ,Wit*r<«ece viermal rewbeüihd) beiqrlegt, das „KrtlsMaft fit He Kiel« «etzee" yvr. y.al wöchentlich. Tie „r«tzOlrllchefillchee Äti! Redaktion. Qptbtlion und T endetet: 6tbal- ftraee 7. (hrpebiiion und Vertag: M. fifborticn:« ^112. Tel.-Adr. AiijeigerG-eße». kten am k en den hierum mb Xrankenkassen eine Vereinbarung i'.nb.oaltlid) der ökneb' inigung der Zentrale de» Vopliger tkrtxxnbed zustande tarn '.lui *te Regelung der Beziehungen -.mischen Äerittii und Beiried-- ftonfenwhm der Gn< nbubitt'ertnaltung und aut die Regelung er Beziehungen upiidwu den flerzten und den htappicthvtlidbrn idrankenkossen hoben d,e Bestiminungen dieses Abkommen* leine Einwendung 7 Heibt uorbebalten. bei der Ausführung dieses Adkom- men» im liinuerncbmrn mit den Beteiligten »u vrüien. inivicweit '.ic Veihäiinnse der Landkrankenkassen und der an ibn Stelle tretenden CrtfIronientoiien besondere Bestimmungen er- forderlich machen. 10. Tic vertragschließenden Teile verpflichten sich, die Std- lungnabme ihrer Organisation ,u diesem flttommen bis »um 2 9 Tcicmber 1913 uormütag* im Reichs rnt des Innern anzuicigen Ist beiderseits Zustimmung criolgt, wird die ärjt- licbe Vertragszenlrale a den Abschluß von Verträgen, wo Acrzle und Kassen über die Vertragsbedingungen einig lind, sosort »«lassen. o der ncucindiicicn Sassen vorläufige Ordnung der äflt- lieben Versorgung iorbern, hi daraut hinivirlni, daß dort, wo bei schon befkbenber nassen Einigung »wischen Aerzlen und Sassen noch nicht erzielt ist. die Vcrlrogsicrbandlungiii gefördert werden und die *u bereit Abschluß die alten Verträge gelten. 11. Beide Bertrag-teile werden bemüht sein. a aui die baldige Entbindung benemgeii Aerzte von der lanenänthtfien Tätiglcit am €rte Bedacht ,u nehmen, welche die Sassen während der Ktuflcn Vertragsstreitigkeiten von auswärts zugezogen haben und mit denen sie rechtsgültige Verträge geschlossen haben, c) für die anbermcite Unterbriiigung dieser flerjtc zu sorgen, b) aut eine möglichst baldige Lösung der Verträge hin»u- wirken, di die dabei notwendig werdenden Aufwendungen zu vereinbaren. Diese Berbandluiigcn sollen von beiden Vertragsteilen gewissenhaft geführt werden, wobei vorausgesetzt wird, daß die Regierung deren Bemühungen unterstützen werde. Tic entstehenden Kosten übernimmt der Leipziger Verband unter der Voraussetzung. daß die Verbände der Italien ihren Einfluß da hu« geltend inadien, daß allenthalben die Sassen ,u dem Aerzte boiwrar für diesen .4werk einen Zuschuß von jährlich 6 Psg auf den Som der Versicherten bewilligen. Durch diesen Zuschuß soll die välste der Sosten gedeckt werden. 12 Zur Durchführung dieses Abkommens und zur düng von Streitigkeiten, die daraus entstehen, wird ein paritätisch besetzter Z en tralaus schuß in Berlin eingesetzt, dessen Vorsitzenden der Staatssekretär deS Innern ernennt Bet der Bc ictzunq dieses AusfchusseS wird Lut entsvrecheiide Mitwirkung des beteiligten Bundesstaates Bedacht genommen werden. 13. Dieses Abkommen gilt vom 1. Januar 1914 "b i s zum 31. Dezember 1 923 und von da an aut unbestimmte Zeit weiter unter dem Vorbehalt einjähriger Kündigung. die nur am 1. Januar zulässig ist Im Jolle her Kündigung soll der ZentralanSschuß alsbald Verhandlungen einleiten, um ein neues Abkommen vorzubereiten. Das Abkommen ist noch nicht ganz definitiv: die beteiligten Organisationen Haben sich Vorbehalten, ihren endgültigen Entschluß bis 29. Dez. dem Rcichsamf des Innern an* .zuzeigen, dem ein großes Verdienst ob der vorläufigen 2(6- machung zukommt. Nach den vorstehenden allgemeinen Richtlinien könnten nun die örtlichen Verträge in die Wege geleitet werden. Montag, 29. Dezember (9i5 Rotationsdruck imb Verlag der Vr ucrllchtt, llnioersiiäis-Buch- und cituihrudcrci. R. Lange. Gießen. Aus Stadt und Land. Gießen, 29, Dezember 1913, A U v dem XVIII. Armeekorps. Der Somman- deur des Friedberger Bezirkskommandos, Oberstleutnant Schweitzer, tritt mit dem 1. April in den Ruhestand. "EinwicßenerLünstlerinAmerikagestorchen Im Alter ton 81 Jahren ist Hermann Jaber, ein 'twnrr von internationalem Rufe, am 11 Dezember in Philadelphia Mötzlich gestorben Er hatte noch eine Stunde vor seinem Tode an einer Aanarellskizzc gearbeitet uno wurde in seinem Atelier vom Tode überrascht, doch war er schon seit einigen Jahren Irmenb qe- freien. Herr Jaber war Präsident des Tcutidyn Pionier Verein^ und eines der ältesten Mitglieder der deutschen Gesell>ä,ait Er war ferner Mitglied des Art (Hub und der historischen Gescllfäwit von Penninlvanien. Während bo» Bürgerkrieges war er unter den E'eneralen Barnes und Woodward als Zeichner dem Stab- b'5 General-Stabsarztes der Bundesarmee zugeteilt, und seine Arbeiten m dem ..United States Medical Record of tbc War", beionoer» »eine Radierungen. fanden hohe Anerkennung 5cine Erfahrungen tut üriege hatten .hn besonders für weitere Tätigkeit auf dem <*dntfe der Medizin befähigt, und nach feiner Rückkehr nach Phtladelpbia lieferte er oie Radierungen für eine ^roße Anzahl medizinischer mustergültiger Serie Scü einem > alben Jahrhundert baue fcerr Jaber an allen Üunstbestrebungen in Philadelphia den regsten Ameil genommen Seit vielen Jahren war er auf den Eelbilber» und Aguarell-Ausstellnngen in Ph,sa. tflptia und m Rcw fjort vertreten, und er war namentlich wegen inner Tier-Radierungen bekannt (4oiwerneur PaNison balle ibn ;u einem Mitgliede der Jury ernannt, welcher die Auswahl per Rab^-rungen für die Lunstabteilunq des Staates Pennsnloanien au' der Leltausstellung in Ehicago übertragen war Hab er war in Gießen geboren und im Jahre 1854 n«h Amerika gekommen. Er hatte in -Ilünchen, Darmstaot und an der Aladennc in Philadelphia ferne Studien gemacht -ett Jahre« nte ec Professor der Antike on der Dortigen .ieichenschule Tür trauen gewesen. Er hinterläßt seine Äitwe geborene Emma über welche er im Jahre seiner Ankunft in Amerika heiratete, drei Töchter und einen Sohn, Erwin a Faber, welcher ebenfalls Aünftier ,st. Landkreis Gießen. - Ä l ein-£in ben , 27. Dez Ein Jubiläum»,ahr, wie es wohl »elten verlebt wird, batte in diesem Jahre der Maurerpolier a b l von hier Auf Aaversgeburrstag am 27 Januar feierte er innen 50^ (Geburtstag Im Apc! hatte er das Bep. hnuqai. aui ein- 2.,jährige Tärigfnt al-? Maurerpolier bei der vod>- «nd Tiefbou-Gefellichaft vormals Sinn u. Eo. in Gießen »urückzublicken. aus welchem Anlaß ihm von der vandwert-kammer *u xarnntebt dieser Tage eine Gfrren-Urfunbe überreicht wurde 1^- Kemern her feierte er mit feiner Frau das ?Xt c*r fi'brrn/n Övchzett, und rühmt sich nun im De.ember 25 .3obre Mit«i!ied des Gesangvereins .Harmonie" zu fein, dessen tadellose Leitung er leit 15 Jahren als 1. Vorsitzender in Händen hak. Auch von dwiem wird ihm eine Ehrentafel zuteil werden. Zum Schluß « Sem neuen preuh. Staatrhaurhallrooranlchlay. Tie d^ordd. Allg. Ztg DerärTcnilidit Einzeldiiien tkc- pr l:trnbm will — einerlei, ob er einer Lipanuanon anaehört oder nicht — einzutrazen ist Nähere Bcnimmunqcn über die Eintragung bleiben örtlicher Vereinba tun« rorbthalten. Nur die im Register eingetragenen Aerzte dutien zur 9anenpraji5 zugelassen werden Die Auswahl der 3ululaifcnbcn erfolgt von Fall zu Fall durch Vcrstandigun, mit ^"irelern der »assen und Vertretern der im Aerzteregister ein- netiagenen flerjte nach Maßgabe vorher üercinbarifr im Einvcr- nehmen mit dem Obeiveriichernngsamt stehender Bestimmungen, .labet gelten diejenigen Aerrte, he bisher eine »tl.issenprans auS-- -leiüd'i holen, als tm Aerzteregister eimetragene Aerztc und mb in die cm t on AmtSwegen ;u führen. Ber Streit über bic Zula,jung entscheidet unter Vorsitz eines Beamten B des Voi'itzcnden des 9etiid>crungMmte: ein paritätisch besetzter A u c - «chntz, teilen Mitglieder aus dem flcr;tcfranbe und m ihrer - "tuhcit zur »raslet,präzis tugelasfenc Aerzte sein müssen Ein emgenagener Arzt, Ur dreimal ohne bestimmten (trunh eine ihm angetragene Arztstelle bei einer beteiligten Stoffe ablcbnt, tann im^ Aeiztercgister gestrichen werden 2. Sofern nicht tm »aii'enocdxmbc 4 auch ob, die Ticnfträmnc entsprechend auszustatten, a heuen und zu beleuchten, alle i'*cqenft -oweit über den ?lb»cbluB neuer Verträge keine Einigung eizielt^werken sann, unienrrrirn üch die Aerzte und die lassen kem -viuche eines varitätischen Sch,edsamtes mit einen tcamifien Vorsitzenden darüber, welche Bedingungen als sngrv e - dem Vertrage zu brande zu legen nnd üiniicbtlidi des ..rztsv'icms Hobt es unbeichadei der B-inmmuna Rr 7 bei tem 1.-stehenden ZustatTd. Eine Aenderung des Arzt'ustems soll anticcr. wenn die Aafie und bic bei der »ave ;ag-las'>nen ‘rttt cun? ’’n^ o:n fein Amt inaefuhrt. während feine Ernennung zum ÖrtSaerichts- rorsteher und Standesbeamten, die durch das Ministerium >er Justiz zu erfolgen hat, nicht erfolg: ist, weil, wie m dem »benerWvibnten Antwortschreibe,'. behauptet wird, ber TÜlKtc Bürgermeister Mühlschwem in erhiolich höherem '"a»c wie der neugewahlte Bürgermeister Berg z-i schri't- tchen Arbeiten befähigt sei. 9lach Art. 3 der Verordnung die Ortsgerichte betr vom ^. August 18t)9 wird der L^rtSqer.chtsoorsteher von bem Minist, rium der Justiz auf Stberruf ernannt. Die Er- »ennung geschieht auf Vorschlag bev zustandigeii Amis- «serlchts, bas sich .zuvor wegen der von ihm vvr;uschlaaen-> cen Personen nut dem XreiSamte benehmen soll. Zum Lrttzgerichtvvorsteher tann nur ernannt werden, ivrr 1,1 der Gemeinde wohnt, bic Wählbarteit zum Mitgliede ve» Wemeinbcrat» besitzt, einen guten Ruf genießt sowie oct», und felbtunbifl ist Dazu soll er wenigstens z. Zt. seiner Ernennung «^run beigen tum in ber Wcmeinbe bc 3» ber Regel „soll" gemäß Ads. 2 beS genannten Artikels bei Bürgermeister zum Lrtsgericht-oorsteher ernannt werde,, ‘Seifere Bestimmunaeii über die Besetzung des Amtes t nes ^rtsgerichtsoorftehers enthält die genamrte Berord- mtng nicht Das (besetz stellt also die Ernennung des LtandeSbeamten lediglich in das Ermessen be4 Justiz iMntsteriumS, das bei seiner Auswahl des betreffenden Be- anten nur von dem einen Gesichtspunkte auszugehen hat, bei Beamte auch unstaube ist. bi? ihm zu ubertragenocii wiidiioiifn in jeber Hinsicht einwanbfret auszuüben. Ist iLiner Ansicht nach diese ll.berzeiiguna in ber Person bes borgeschsageiteil nicht genügend begründet, so besteht für c* auf Eirund des <4esetzes feine Verpflichtung, ihn, das »mt bev 5rtsgerichfsvorstehers zu übertragen Auch bic tVffimmung, daß in ber Regel ber Bürgermeister zum ^rtsgerichtsvorsteher entaimt werben soll, setzt selbstver iß ber ui Befracht kommende Bürger ,leister für dieses Amt geeignet erscheint. Cb das aber "«mer der Fall ist, ist zum minbeflcn sehr fraglich Tenn «an kann doch nicht behaupten, daß ber aus einer all icmeinen Dahl hervorgegangenc Bürgermeister auch immer geeignetste Person ,väre! In diesem einen Streitfälle um die Besetzung de- Amtes crfsgerichtSvorstehers wird der Kampf der Wemcinbc. •ertretuna Vilbel voraussichtlich wenig Erfolg haben Es w,beit ftch in biefem Falle in ber Hauptsache auch offen- ’ tn den Ruhestand verictzt und, :: tc an Citroen und Tvaiicn dieser Lehrer und der vor d.c',m aeiiminhe im Amte Derftcrlvnen Vt'lksiLullcdrei iinb 2.550 Hüt' -V.'air ui Ansatz gebracht, grjen 1913 -- 300000 Mark Die Staattzschu 1 d leläu l sich auf 10.5.37 14t Mk, gegen Im Etat ber direkt en Steuern imb im £rh:nanunt an ebr e i n nabm c n air» der Lintommcniiruer 24 M,Dionen, au» der Ergcnmngssteuer 5 Millionen vor icsehen - Au» Anlaß der Veranlaaung be* Vehrveitraqe» für das Reich find 400000 Mark für Reneun. ralioi en rorgefehen 50000 Mart werden zur För^eruna de* Luftiahnveien» nie 1913 bestimmt Im Irrstimal gibt es an neuen Stellen: Ministe- i'um 4; Cler|anbe*flfnd)tf Sfneiepraiibenitn, 15 L der landes Jeriwicräie, baion 2 al» ständige Mitglieder der Iusli»piu nngs ommiffion, 3 SkaakSanivälte. 17 C*riichf*iCbrrthrr und Sekretäre. 13 g an »listen, 7 l^kncbtebie iiev. Land und flmt*gmdite 7 63 neue Beamten st elle«, darunter 12 Landgerich.s- diiekloren, 32 Landrichter, 80 Amtsrichter Gesamtzahl dann: 1481 Landrichter und 3810 Amtsrichter , 19 Staatsanwälte, 12 Amt anwälte, 9 RechnungSre. i oren, 224 Getichlsschre,ber und rfhetärc, 56 üicricttrtthrcit-crgchüfen und Assistenten, 171 Kanzlisten, 143 (Hmdn*tiifnfr. Im Etat de* Ministeriums des Innern imb vor gesehen: Ministerium 3 neue Beamtenstrlien Beim Ctxrwnnfll' iungsgericht 15 neue SreiSaifistenten»teilen Polizciverwaltunz in Beilin und Umgebung 129 neue Bearntenstellen, darunter 74 Schutzmänner P o l i z e i v e r wa l t u-n g in den Provinzen 2 8 3 neue Beamten st eilen, darunter 205 Schutzmänner Land- ffnöarmerif 54 neue Beamtenstellen, barunter 7 llmwandlimgen nicht rollbesoldeter in vollbeioldete 8re,*arztstellen. Im Etat der Landwirtschaft sind vorgesehen: Mini» stcrium 3 neue Beamtensiellen, ltzencrallummissionen 23 neue Be« amtcnsteilen — Umwandlung - , 281 250 Maik Reisekosten, landwirtschaftliche Lehranstalten 1 neue Bcamtenstelle, 232 5> ir t e r h a l > u n g, 'die sich eines guten Besuches, auch Von Mchtmit gliedern er'reute. Vier Stücke wurden flott unb mit viel Geschick zur Aufführung, gebracht und ernteten lebhaften Beifall. Ten Schluß bildete ein Tanzvergnügen. — Nodheim a. d. Bieber. Am zweiten Weihnachtsabend fand die Weihnachtsfeier des M ä n n e r t u r n v e r e i n s in altgewohnter Weise in der Turnhalle des Gastwirts Mauk statt. Ter erste Vorsitzende, Bäckermeister Valentin, gedachte in einer Ansprache der schweren Zeiten von 1813. Darauf wurden Theaterstücke aus den Befreiungskriegen 1813 aufgeführt. Um 11 Uhr begann der Tanz. ( Das verfahren gegen den Eistmörder Yaps. F r a n k f u r t a. M., 27. Tez. Tie Voruntersuchung gegen den Drogisten und Fechtlehrcr Karl Hopf, der tnt hiesigen Gefängnis untergebracht ist, ist nunmehr abgeschlossen und Termin zur Hauptverhandlung vor dem Schwurgericht ongesetzt worden. Dem jetzt 50 Jahre alten Angettagten Karl Hopf werden sechs Giftmorde und Gistmordversuche zur Last gelegt, und in einem siebenten Fall besteht ein begründeter Verdacht gegen ihn. Ter Lebensgang Hopfs ist kein alltäglicher. Er stammt aus einer guten Frankfurter Bürgerfamilic und lernte, nachdem er als Einjährig - Freiwilliger gedient hatte, in einem Trogcngefchäft. Nachdem er seine Lehrlingszeit erledigt batte, war er in London und Marokko als Gehilfe tätig. Dann kam ct nach Hause und machte sich hier m,it einem1 Futtermittelgeschäst selbständig. Da Kieses Geschäft aber nicht florierte, gründete er eine Hundezuchtanstalt. In der ersten Zeit gab er sich als Sportzüchter und genoß in Züchterkreisen großes Ansehen. Allgemeines Aussehen erregte ein von ihm gezüchteter Beruhardinerhimd „Athos", der in der Berkaussliste einer Ausstellung mit einem Preise von 10 000 Mark figurierte. Später entdeckten die interessierten Kreise, daß Hopf die Zuchtanstalt nicht für Sportzwecke, also aus Liebhaberei, sondern als Handelsgeschäft betrieb, so daß sich die besseren Kreise von ihm zurückzogen. Neben seinem Geschäft trat Hopf als Kunst festster auf. Als solcher arbeitete er mit ganz überraschenden Tricks, die seiner „Nummer" eine große Anziehungskraft in Varietes und anderen Schaustellungen verschassten. 'Der muskulöse Mann, dessen Brust mit verschiedenen Medaillen geschmückt war, brachte es fertig, einen Hammel, der an; Öen Hinterbeinen aufgehängt war, mit einem Säbelhiebe in zwei Hälften zu zerteilen. Ein anderes effektvolles Schaustück bestand darin, daß er seinem Impresario einen Apfel auf bat übergebeugten Hals legte und ihn tttit dem Säbel in zwei Teile spaltete, ohne den Mann zu verletzen. Trotz verhältnismäßig guter Einnahmen aus seiner Kirnst als Festster und Varietßkünstler soll sich Hopf andauernd in Geldverlegenheiten befunben haben, und der „verfluchte Hunger nach Gold" scheint auch die Triebfeder zu' allen seinen Verbrechen gewesen zu sein. Als beim, Tode seiner ersten Frau — er war im ganzen dreimal verheiratet — Gerüchte nur tauchten, daß diese nicht eines natürlichen Todes verstorben sei, zog Hopf die Verbreiter des Gerüchtes, darunter auch eine Zeitung, die den ftaglichcn Vermutungen Raum gegeben hatte, zur Rechenschaft und erzielte auch eine Verurteilung. Tas war bereits im Jahre 1906. Durch. ^Unter-« suchung der Leichenteile ist inzwischen einwandfrei festgesteUt worden, daß die Frau an Arsenvergistung gestorben ist. Nach ihrem Tode erhielt er die Lebensoersichemn gssümme von 15 000 Mär? ausgezahlt. Dieser Erfolg auch gegenüber den aufgetauchten Gerüchten Mag bat Verbrecher kühn gemacht haben. Seine zweite Frau, die kurz nach der Ehe au auffälligen zvrankheitserscheinungen zu leiden anfing, trennte sich schließlich von ihm. Sste starb aber trotzdem nach kurzer Zeit, wie man annimmt?, an den nachträglichen Wirkungen des ihr von Hopf beigebrachten Giftes, ebenso ibr Kind. Tie dritte Frau hatte Hops mit 80 00) Mark in die Lebensversicherung eingekauft. Auch bei ihr zeigten sich bald nach der Eheschließung verdächtige KranHeitssymptome, die ihre Ueberfübrung in die Tiakonissenanstalt nötig madfien. Hier erkannten die Aerzte sofort, daß eine schwe'te Vergiftung vorlag. Ta die Frau selbst dem Verdacht A>»sdruck gab, daß ihr Mann ihr das Gift beigebracht habe, w-urd?! Anzeige bei der Kriminalpolizei erstattet. Diese entsandte vier Beamte, tun Hops, der als riesenstarker Mann bekannt war, zu verhaften. ,Tie Verhaftung glückte, als sich der Gesuchte^ auf uXtm Wege zur Tiakonissenanstalt befand. Im letzten Augenblick, ehe er Gebrauch davon machen konnte, wurde ihm ein Fläschchen Zyankali abgenommen. In der Wohnung Hopfs fand man ein ganzes Laaer von Giften, so daß er unter der Wucht der Beweismittel zunächst das Geständnis ablegte, er habe seine dritte Frau vergiften wollen. Ferner fand man in seiner Wohnung Züchtigungsinstrumente und Photographien, die erfennen ließen, daß Hopf perversen Gelüsten huldigte. Der Gistschrank des Verbrechers enthielt sowohl vegetabilische Gi'itt, wie Arsenik und Zyankali, als auch solche animalischer Na^ur, und zwar Bazillenkulturen. Tie ersten vermochte sich Hopf in seiner Ggcnschaft als Drogist zu verschaffen, die letzteren erhielt er aus bem „Privatmuseum" eines Herrn Kralik in Wien, eines wissenschaftlich gebildeten Mannes, t>cr Universftäts- und andere Institute mit Bazillenkulturen zu wissenschaftlichen, Zwecken versorgt. Kralik konnte natürlich nicht ahnen, daß seine Sendung an Hops, die übrigens unter einer unverfänglichen Deklaration erfolgten, zu verbrecherischen Zwecken mißbraucht würden. Er wurde zudem dadurch getäuscht, daß Hops Briefbogen benutzte, die den Aufdruck enthielten, daß er Inhaber eines wissenschaftlichen Laboratoriums sei. Auf diesem Wege bezog Hopf Reinkulturen von Bazillen der Cholera, des Typhus unb anderer Infektionskrankheiten, hinreichend, um ganz Frankfurt ins Grab zu bringen. Als einmal bei seiner Sendung die Cholerabazillen sich als nicht genügend virulent erwiesen, verlangte Hops in seinem Beschwerde!chreiben solche von den Schlachtfeldern des Balkan. Heber die einwandfreie Beteiligung Hopfs an dem Tode weiterer Opfer, so namentlich seiner Mutter, deren Erbe er war, seines zweiten Kindes unb anderer Personen, dü-fle die Verhandlung vor dem Schwurgericht Aufschluß bringen. ©eridMfaal* W. Marmor ossziget (Ungarn), 28. Dez. Morgen beginnt hier die Verhandlung gegen Alexander Kabalyuk und 180 Genossen, die des Verbrechens des Aufstandes und des Vergehens der Aufreizung beschuldigt sind. Kabalyuk ist flüchtig. Die Staatsanwaltschaft verösftntlicht die Anklageschrift in dem Prozeß, aus der folgendes zu entnehmen ist: Der Hauptangeklagtze Alexander Kabalyuk, auch Pater WexiuS genannt, ist 06 Jahre alt, griechisch-katholisch, unverheiratet unb war früher Waldarbeiter. Vier seiner Genossen, Georg Vorobefuk, Michael Palkoninees, Ivan Babinecz und Jakob Borkanyuk befinden sich in Untersuchungshaft, während die übrigen auf freiem Fuße sind. Dem. Alexander Kabalyuk und 25 seiner Genossen wird zur Last gelegt, sich der Aufreizung und des Aufstandes schuldig gemacht zu haben und zwar dadurch, daß sie im Einvernehmen mit dem Grafen Wladimir Bobrinsky, Präsidenten des Volkswohlfahrtsvereines des russischen Volksbundcs, ferner im Einvernehmen mit den Czernowitzer Einwohnern, bem Arzt Roman Gercusky, dem Advokaten Dr. Alexander Gerovsky und dem Ingenieur Georg Gerovsky, die von griechisch-katholischen Rnthenen bewohnten Landgebiete unter ru.fi ische Herrschaft zu bringen strebten. Zu diesem Zwecke sollen sie auf Märkten und auf Kirchweihfesten der Komitate Marmaros, Ugoesa unb Bereg mit materieller Unterstützung verschiedene Flugschriften und Blätter verbreitet haben, in benen hier russische Nationalgedanke unb die griechisch nicht-unierte Kirche gepriesen, die griechisch-katholische Konfession unb deren Priester sowie die ungarische Nation und die Behörden des ungarischen Staates geschmäht unb «um Haß gegen diese aufgereizt wurde. Den anderen Angeklagten wird zur Last gelegt, daß sie die erwähnten Schriften in größerer» Versanrrnlungen vorgelesen, erläutert und unter der Bevölkerung verbreitet hätten. In der ausführlichen Begründung der Anklaae- schrift wird daraus hingewiesen, daß diese Bewegung schon seit vielen Jahren besteht. Eines der wichtigsten Momente ist die Verbindung zwischen Alexander Gerovsky und Alexarrder Kabalyuk. Kabalyuk, der ein einfacher Waldarbeiter gewesen, wurde Missionar. Tie Bekehrungen waren so zahlreich, daß die Bekehrten sich an die politische Behörde manbten unb die Genehmigung der Bildung einer griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde an suchten. Sowohl die griechisch-katholische Geistlichkeit, als die politischen Behörden haben die Uebertrittszeugnisse als den gesetzlichen Vorschriften nicht entsprechend erklärt unb der Oberstuhlrichter des Husztcr Bezirkes hat in einem Bescheid ausgesprochen, baß diese kirchlichen Uebertritte die deutlichen Anzeichen einer politischen Bewegung an sich tragen und als Dokumente für eine Agitation dienen, um die russische Herrschaft in den Grenzgebieten Ungarns vorzubereiten. tHitkbiffabrt. W. Hannover, 27. Dez. Heute nachmittag ging bei stürmischem Wetter und heftigem Schneetreiben ein französischer Freiballon im Walde bei Osterwald (Kreis Hameln) nieder. Der Ballon verfing sich in Baumästen und wurde zerstört. Tie Insassen, zwei Herren und eine Dame, wurden gerettet. Der Ballon war heute nacht um 12 Uhr in Paris aufgestiegen. . W. Straßburg i. Els., 27. Dez. Nach einem hier bei Professor Dr. Hergesell am Weihnachtstage eingetroffenen Telegramm befinden sich sämtliche Mitglieder desD c u t- Üben Wissenschaftlichen Observatoriums auf Spitzbergen in bester Gesundheit und Stimmung. Die Beobachtungen nahmen einen ungestörten und erfolgreichen Verlauf. Außer den luftelektrischen Arbeiten wurden zahlreiche aerologische Untersuchungen ausgeführt. Im letzten Mo- uat wurden 25 Aufstiege mit einer Marimalhöhe von 4000 Metern und einer mittleren Höhe von 1600 Metern unternommen. An 19 nacheinanderfolgenden Tagen gelang es, die Atmosphäre der Polarnacht durch Fesselballone zu erforschen. Dre Weihnachtstagc, für welche die Teilnehmer mit den letz- len schissen zahlreiche Geschenke und einen Weihnachtsbaum erhalten hatten, verlief für sie in dem gemütlichen HeimdeZ Observatoriums in fröhlicher Weise. Durch die Funkenstation des Observatoriums konnten auch von hier aus Weihnachtsgrüße übersandt werden. W. Paris, 27. Dez. Am ersten Weihnachtsseiertage nachmittags 31/» Uhr erschien plötzlich ein Eindecker in einer Höhe von 1200 Metern über dem Tuilerien, wo der Luft schiffcr Kurven, Schleifen und Sturzspiralen, wie seinerzeit Pegoud, ausführte. Infolge der Flugexperimcntc stockte 10 Minuten lang jeder Verkehr, da alle Welt dem Schauspiel zusah. Nach einer Viertelstunde verschwand der Flieger im Nebel. Petersburg, 27. Dez. Sikorskis Riesenflugzeug „Ilja Muromez", das mit 10 Fahrgästen und Ballast, insgesamt mit 1100 Kg. Belastung aufstieg, kehrte nach einem Flug von drei Kilometern ohne Unfall in den Hafen zurück. Die Leistung stellt einen Weltrekord dar. W. S t. R ap h a el, 27. Dez. Der Flieger Legegneup stellte mit einer Höhe von 6150 Metern, diee r in einer Flug zeit von 95 Minuten erreichte, einen neuen Weltrekord auf. Vermischtes. * Zusammenstoß im Kochemer Tunnel. Trier, 28. Tez. Gestern abend stteßen int Kaiser-Wilhelm-Tunnel zwn Güterzüge zusammen. Zwei Bremser sind tot, drei verletzt, 40 Wagen sind zertrümmert. Der Verkehr ist zwei Tage gesperrt. Infolge ber Entgleisung ist die Strecke Kochern—Eller für den Personen-, der Kochemer Tunnel und die Strecke Kochem—Eller für den Personen- und Güterverkehr gesperrt. Der Durchgangs« verkehr Koblenz—Trier und umgekehrt muß über die Eisllstrecke unb Nahebahn umgeleitet werden, da ein Umsteigen an der Unfallstelle nicht möglich ist. Für den Ortsverkehr werden PendÄzüge von Trier nach Eller unb von Koblenz nach Kochern gefahren. Der Verkehr wird voraussichtlich im Laufe des morgigen Tages wieder ausgenommen. Als Ursache des Unglücks wurde bis jetzt ermittelt, baß beim Auswechseln einer schadhaften Schiene die oorgefdxiebenat Sicherheitsvor schriften nicht genügend beachtet worden sind. * Aus Breslau wird gemeldet: Am ersten Feiertag, abends, stürzte sich Justizrat Janauschke aus Lcobschütz, der früher hier ansässig wttr, in tfe Ober. Er wurde aus dem Wasser gezogen, starb jedoch auf dem Transport nach dem Krankenhaus. * Glücklicher A bstur z. In Paris ist ein italienischer Arbeiter gestern vormittag vom sechsten Stockwerk eines Hauses abgestürzt, an dem er Ausbesserungsarbeiten vomahm. Außer einer Verletzung am Ellenbogen unb einer leichten Quetschung ber Hüfte hat er keinen Schaden erlitten. * Eisenbahnunfall. Aus Wien, 27. Dez., wird gemeldet: Gestern sfieß auf der Station Mährisch-Ostrau-Oderfurt ein Arbeiterzug mit einer Rangier-Lokomotive zusammen. Von dem Arbeiterzug entgleisten die Lokomotive und zwei Wagen. Der Loko- nwtivfühier wurde getötet, ein Eisenbahnbebiensteter wurde schwer unb acht leicht verletzt. ( • Explosion Aus Zwettel (Niederösterreich) wird gemeldet: Infolge einer Explosion stürzte ein öwstbaus ein. Tic Gäste konnten sich nur mit größter Mühe in Sicherheit bringen, Zwei Personen wurden gelötet, mehrere verletzt. * Schwere Bluttat. Aus Oberstenfeld -Dberamt Marbach), 27. Dez., wird gemeldet: In ber Nacht vvm Mitt woch aur Donnerstag zwischen 3 und 4 Uhr früh kam der schon seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt lebende Wilhelm' K i in m e r ( e n von Beilstein hierher und verletzte durch Schrot • schösse seine Frau, seinen Schlviegervater Layer und --wer Schwägerinnen schwer. Zwei im Nachbarlwuse befindliche Männer im Alter von 30—35 Jahren, die auf die Schüsse hin zum Fenster heraussckwuten, schoß er ebenfalls an. Ein Schwager erhielt 18 Schrotschüsse in die Brust. Im ganzen verletzte ber Täter acht Personen teilweise sehr schwer. Nach ber Tat kehrte Kim- meitcn nach Beilstein zurück, wo er einige Schriftstücke aufsetzte.' Es gelang ihm noch, sich das Leben durch eine! Kugel zu nehmen» als ihn eben ein Landjäger verhaften wollte. * Sturmflut. Aus Newyvrk, 27. Tez., wird gemeldet: In Barnegat sind infolge einer nach einem heftigen Sturm eingetretenen Flutwelle 10 Personen ertrunken. In Sea Bright unb anderen Küstenstädten von New Persey ist sehr großer Schaden angerichtet worden, ebenso an der Küste von Long Island, wo zahlreiche Villen zerstört wurden. * Der Liebesbote. Efsies Bruder: „Lieben Sie meine Schwester?" — Effies Verehrer: „Ja, Willie, das ist eine seltsame Frage. Warum wlllst du es wissen?" — Bruder: „Sie sagte gestern abend, sie wollte einen Dollar darum geben, wenn sic es lvüßte, und den möchte ich gern haben." Kleine Lageschronik. In Leipzig ist der erste Vorsteher der Reichsbankhau-t« stelle. Kaiserlicher Bankdirektor Ernst Frenkel, gestorben. Am Samstag mittag 12.30 Uhr ist die Frau Fürstin-Infantin Leopold von Hohenzollern im Alter von 68 Jahren nach längerem Leiden in S i g m a r t n g c n g c ft o r b e n. j Qauöcl. — Mitteldeutsche Bvdenkredit-Anstalt in Greiz unb Frankfurt a. M. Laut des in unserer heutigen Nummer veröffentlichten Inserats werden am Montag, den 5. Januar 1911 3 000 000 Mk. 41/ao/o Grundrentenbriefe Reihe Vt zum Kurse von 99,25°,o zur Zeichnung aufgelegt. Ten Grundrentenbriesen ist für das Fürstentum Reuß ä. L. die M ündel- m ä ü i g f e 11 verliehen worden. Zeichnungsanmeldungen nimmt in Gießen Joseph Herz, Bankgeschäft, entgegen. Berlin, 29. Dez. Tie Zeichnung auf 4Vs Millionen Mark 5prozentiger „Siemens", Eleftrische Betriebe Obligationen, ist roe> gen starker Ueberzeichnung des aufgelegten Betrages sofort nach Eröffnung geschlossen worden. Airchliche Nachrichten. Evangelischer Gotterd enst. Daubrrngen: Mitlivocy, 31. Tez. (Silvester) abends 81/, Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. ! I Höchste Temperatur am 27. bis 28. Dezember — + 6,0" C. Niedrigste , , 27. _ 28. , — + 0,d‘ C. Niederschlag: 25,8 am. Tez. 181 Barometer auf 0° reduziert । Temperatur der Lust Absolute Feuctztigteit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke torob der vcwSttmng In gedniel der pchtd Himmelrfl, Weller 28.1 2,! 728,5 4-10 4,8 97 SE 2 10 Schneeiall 28. 9”. 730,7 + 10 4 7 97 SE 2 10 29.' tnnfen ftzaibauS. Martiolatz 14. Dienstag nachmittags von S", tnS Tri U-Q ____ D*/; NechtLschlltzftelle. Krauen u. Mädchen erbaQen eeeuieetilufa Rar und Auskunft in NtlbtSonqeltlteRheiiki imoUen^otbauv Marti pla» 14 fhUDrd) ned>- mütaaS von 61/,—8 lthr. । gegenüber der Johanneekirohe Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen vachruna hierüber bei der umerwdmehfl Ti, größere aucwelfen. durch welche auch weiiere Audi . - Butzbach, den 27. Tc^mber im c^rogh. Cbenornerei Mtwei aiJÖOt 000 4.6» izru'ber + o» ■ tir Enthrbunn hu NiiiNrsdksiitkii n. Ükiii6ri= Lliidmünschen nehmen die umertddme,en Vorftanb' ylllllllHlil|lUill uuifllieber dert)iisaberd »U inkinderlchule ui («heften Gaben für diele Schule entgegen Die Kornett kv (Heber und (Weberinnen werden noch vor dem 11. Dezember I. I. im siebener thuciaer bekannt gegeben. Gienen, nm 27. TcAcniber 1913- Iran Cberbürfletmeifier Mecum. Stohfe'frahe. nrau »ommerUenroi heutigen fiaedi. Piebmttrafic. .«rdnlcin “iim Maler, (Unricnttrafif. tJlaner Bechlolrbeiiner. -ubl-ihTohc. Cbcrblbltoibefar Dr. Heuler. Cft «nlnne, tftofeflor Dr. .0 ran Mn üIler. ‘Deraftrnhe 2varka'fen- iomrollcur Haas. Lteodanhrabc. Aron Stabiucroibncic 94,50 V, zuzüglich 4*/e Stückzinsen vom 1. Oktober 1913 bis zum Abnahmetage. Don Stempel der Zuteilungsschlussnote hat der Zeichner zu tragen. Zeichnungen, die enler Febernahme einer Sperrvcrpflirhlani; erfolgen, finden lorzuirkwelse Berfkksiehtirung. Die Abnahme der Stück*», deren Einführung an der Berliner Börse erfolgen wird, hat gegen Zahlung des Kaufpreises in der Zeit vom 12. bis 19. Januar 1914 cinschliesahoh bei derjenigen Stelle, bei der die Anmeldung erfolgt ist, zu geschehen. Wir nehmen von heute ab Anmeldungen zur Zeichnung entgegen. a»i» Giessen, den 29. Dezember 1913. '•ftjsa Die Zeichnung auf Nom. M. 3000000 der obigen 4’|2°(o Grundrentenbriefe findet am Montag, den 5. Januar 1914 zum Kurse von 99.25% statt. Anmeldungen hierzu werden von der nachgenannten Zeichnungsstelle Joseph Herz, Bankgeschäft bei welcher der Prospekt zur Einsichtnahme aufliegt, von jetzt ab und am Zeichnungstage entgegengenommen. Greiz und Frankfurt a. M., im Dezember 1913. 1 . dcr AMbaiud« nid, gcst°rbc°. t Frau iruntuK« 6ß Gohren na» I« brn __ stall» >.sL Nassauische Landesbank in Wiesbaden Von den »n der Emi>»ion befindlichen Schuldverschreibungen der Nassau! scheu Landesbank wird ein Teilbetrag von 5000000Mark 4°/0 Schuldverschreibungen Buchstabe Z zum Vorzugskurse von 98.40°, (Börsenkurs 99%) in der Zeit xom tx. Dezember er. bl* 10. Januar 1014 einschließlich zur Zeichnuiur aafKzi. Bel Elnrnltlunaen. die bl* rum 30. Deeember er. erfolgen, wird der Kur* mit 9H.30 berechnet. !):•■ Stücke können sofnri bezogen werden. Zeichnungen können erfolgen: Bel der H.iuptka».sc der Nas-auisdmn Landesbank in Wiesbaden, bei sämtlichen Landcfhankstell.-n und Dienstag. den 20. .lanunr 1911, nachmittags er 'et- fall tni (*aitboi ;ain Löwen ;u Butzbach ccr T-n. insbc jaaddenrk fix. IL unrafi'cnb die fiSfoL Lmne ab'enden ciiu»tf<6en oorlicflL wollen sich foateftene 11 Zofl8crfthr iwischen der Mitteldeutschen Bodenkredil-Anstelt in Greiz und Frankfurt ^■901 ca btt hi; öOTQoar^ nugutd b«dxa ** rfntitaq, ^kvbschitz br drausbkm $^r., wm Graninibci- ■5L «in uiitftt* todwerf ein« ton vornahm, -lubfi m- -ueti'chung M t r. | btildj'Cftrau'Citr.- 'e zusammen, da, m Nagen, trr v* 'irnsteltr muhe fe« beröflerteidi) wirb» ein ß'fliiboul tu. in Cicherhiü brue 2 letzt. rftenjetb Chn xr Nacht wn 6 >r früh kam bei » nnt kbeebe 8* verletzte durch löei unb M 6* esindliche 'Säur r juife bin pur ?r.: km Ähmager dt- n «rfatc her lir Vr ‘Tat frlw ft» LchtiWcke aricto xt W w It. 21. Tg . mit. x x nach erneu br~' tiontn eiimab. ,en von 5t® i, ebenso an der dr zeckörl nmrda. r: .Lieben 3it » J ic, das iS eintj» - Arudtr: < M geben, weml Trinker-Fürsorgestelle :: für Stabt und ftonhtxeti Greben. :: Gicnen. Lsterweg 9, unterer Ltock. Sprechnunüe: jeden Diendtag 6*/,—8 U5r abends. — ’jtennwhltrfx äntlidxnntrrfudnjna non Alke doi kranken, sat und Beritand hir üe nnd ihre flitgcböngcn, auch vinüchrfich der Leitung. ^4idj fchristliche Anfragen werden von der Trinker- iürsorgeurüe beamworret. 1 3500000— reichsmiindelsichere Anleihe der Siedl Cottbus von 1913 eingeteilt in Stücke von M. 2000.—, M. 1000.—, M. 500.—, mit Zinsgenuss vom 1. Oktober 1913 ab. TilgMfl eit 1,757, des Kaprtalbetrages zuzüglich der durch die Tilgung frei werdenden Zinsen vom Jahre 1914 ab. Gesamtkündigung u. Konvertierung bis zum Jahre 1923 ausgeschlossen. Jagd-Verpachtung A chien. riech M » Snlhcbunfl Don Nkvslidrs-Milkwnnschtn -teuiabr 1014. Da auch in diesem 3nbrc der Wunsch nn und urriduri oorden ill. nach Idnniobimrm Brauch die Neuiabrd-Gluck oüniche durch eine »tzabe an d»c Klcinkindcr-Bcwahranstalt Die^nrnne IL tbAuldfen, so erklären mir una bereit, solide Gaden anzu« irbineeSunb werben bte-kamen brrWtbrr noch vor^cchreo chlud im G'epener -lnieiaer verostentiichen. Giesten. den 21 Dewmder 1015 'Starrer Nudteld Hiavvcx vechiolsdeimer. Buch. ImiIict Liadtverordneier He 1 m. Scollcbrrr ^ann. * anbticndjtaro, -keuendaaen Pfarrer D. 2ebioffcr. Starrer L<6wade. -i^einvanbier -luqus» 2chwon. . 3«r 6ithfii«n, nn Sfiiiirj-filirfninnidifi * nb bisher Gaben für die Uleinkinder Bewabranfialt ciihicflaihwn; Vrokurist Adler und Arnu ± 4>farrrr Äudfelb. 8 Wild, sammel und Nrau. 4. 2«ab'verordneter Cvlm und Arau. I (Heb. ÄrmmcTvrnrfli ‘xft(fr!krtm #t Vorrer -er . -tkniamimann fieitnn DB * GieKen. den S» Dezember IS.1 N. Zchtolfer. ___________Rr>tl>A feCTcnnf- ?■ frtbc*™ 6it.. mtSJC, Mc I . ta^fl SK. 1^0 gr. „HT.r. ■■■. a ■ .......■ < r, ■■■ m..... n. ni m............... .’.’.tf, .v,’,......... .T.L.'.,T.Tr. e Z: 3 24 Schlaf-Zimmer 10 Salons Mer vMühmner Ketzrioez, vro ^laiche M. 1.3« LriMiilabsü!!. 11119er Dlktlkiiitr Morst 8254 sowie jede moderne Fasson 4^ d »fl * liefert in unübertroffen er Ausführung, vornehmer, j a, Ia. .4 I H matter Glanz, tadelloser Sitz, keine rauhen Ränder MWkkI Grosswäscherei Edelweiss Mscie u. französisch Us sowie Kognak -VersGhnille Zigarren u.Ziflen Bekannte Spezialität__fterner brinne mei '• u. in allen Preislagen. Beste dual. Sehäizenstrafle 12 Giessen Feresju-eakBr 407 Telephon 327. Kircheuplav 10. Landwirte düngt nm Schwefelsanrem Ammoniak um etwa 20" 7929 Cassel. St“/12 G ■