6.1 - s h? dlw“ , äs. 5 l^cncral» 165. Jahrgang Gmeml-MMger für Carl Gentner, Göppingen. igetroffen! der des sind nach der fnd Lincoln Menni) Oppenheimer, ist heute nacht im Älter von Psarrstelle Mühlheim. i. P. 5? er in. 93 er nb Benny Oppenheimer, 55 Jahren geftorbcn. // a. Hol,;- und Heu handel ?c.) Nets bisher durch den Landbricsträger 'I>iniißc( hatte. und Nlieinhesscn. dinen teste »pottdllUk- .. aam MiIiiI- Giessen, »ii s. Nidda, 29. Mürz, liehe, Pfarrer W erneu, in bekannten Bankfirina Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion:^^I12. Tel.-Adr.: AnzergerGießen» feine unbedingt uneigennützige technische und wirtschaftliche Beratung weitgehendem Vertrauen innerhalb des hessischen Handwerks erworben hat. Ter Gesamtumsatz stieg van 290 075,36 Mk. im Vorjahre aus 349 522,64 Ml., an welcher Steigerung die Maschinenabteilung allein mit 54 597,13 MV. beteiligt ist. Besondere Erfolge wurden auch in der BenKin- abteilung erzielt, in der den Abnehmern bitrd) einen günstigen Abschluß das Benzin halb so teuer geliefert werden konnte, als dessen Marktpreis am Schluß des Jahres war. Aach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 10 427,68 Mk. Hiervon wurde aus das Ltammlapilal von 100 000 Mk'. die nach der Satzung zulässige Höchstdividende von 4»» mit 4000 Mk. beschlossen. An die Reserven wurden 6000 Mk. überwiesen, so daß dieselben nunmehr 40 000 Mk. gleich 40«o des Stammkapitals betragen. Ter Rest wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Ebenfalls als sehr günstig würden die Aussichten auf das neue Geschäftsjahr bezeichnet, lagen doch Ende Februar bereits» für 201 000 Mk Aufträge vor. Selbstverständlich sind bei diesem außergewöhnlich starken Geschäftsgang auch die Betriebsmittel bis zur äußersten Grenze in Anspruch genommen ÄufsichtsraL und Vorstand hoben darum, um der Genossenschaft die Vorteile der Barzahlung zu erhalten, aus sich heraus ein Darlehen von 25 000 Mk. zur Verfügung gestellt. Tie Genossenschaft erteilt unentgeltlich und unverbindlich Rat und Auskunft in allen Maschinenangctcgenheiten. Es liegt deshalb int Interesse jedes Meisters, bei Beschaffung von Maschinen sich an die Genossenschaft zu wenden. Kreis Büdingen. »cc Ha. lucn am 7 iÄ?0« icberjeh i.^nl 1913. , 'Ul entgegen. M •"h »chr. Lehreria steigernden Postvcrkehr, der besorgt wurde, aber manche Starkenburg — Mainz, 28. Mürz. Zur W Vie Tagung der deutschen Turnerschast. 2 Leipzig, 28. März. Unter Beteiligung aller seiner Vertreter trat hier der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft zu einer außerordentlichen Tagung zusammen. Den Verhandlungen ging eine Ehrung des Deutschen Türners chaftsvorsitzenden. Geh. Sanitätsrat Dr. Ferdinand Goetz (Leipzig), voraus, dem die Deutsche Turnerschaft das von ihm seither bewohnte Haus als Goetz-Haus zum Geschenk macht. Tie Verhandlungen begannen mit der Frage der Kleidung der am Deutschen Turnfest teilnehmenden Turner. Nach einem Bericht des Ausschußmitgliedes Schmuck «Darrn stadll nuirbc beschlossen, daß alle Turner in langen weißen Hosen, weißem Trikot mit halblangen Aermeln oder weißem Hemd mit aufge- krempten Aermeln, schwarzem, vier Zentimeter breitem Gürtel und Straßenschuhen zu erscheinen haben. Ein sehr wesentlicher Punkt, der die Versammlung lange 3eit in Anspruch nahm, war der der Olympischen Spiele. .Hierzu lagen acht Anträge vor. Ter Vorsitzende, Geh. Sanitätsrat Dr. Goetz ^Leipzig! bemerkte hierzu: Die ganzen Olympischen Spiele haben sich als ent ganz überflüssiger Kram gezeigt und seien überhaupt ent großer Mumpitz. Man hätte das überhaupt nicht mitmachen sollen. In der weiteren Aussprache wurde neben Zu- stimmnngserklärungen auch, mehrfacher Widerspruch gegen die Ansicht des Vorsitzenden laut. Man dürfe nicht aus einem so engherzigen Standpunkt stehen bleiben und einfach jeden Sport für Mumpitz erklären. Wenn das weiter geschehe, so gerate man in die Gefahr, schließlich an die Wand gedrückt zu werden. Zur Saclre selbst wurden die Anträge angenommen und zum Vertreter der Deutschen Turnerschaft Schulrat S ch m u ck Darmstadt , zu desse« Stellvertreter Kr egenow (Berlin! gewählt. Der Antrag auf Beitritt zum Europäisck>en Tnrnverbande wurde zurückgezogen. Im Jahre 1915 soll ein vorder eiterndes Turnen für die Olympischen Spiele abgehalten werden, jedoch sollen dadurch keine Kosten für die Kasse der Deutschen Tnrnerschaft entstehen. Hierauf wendete sich der Ausschuß der- Frage der 'Beteilt gnng an der Feier des Kaiscrjubiläums und dn der Oktober-Feier in Leipzig zu. Die Beratungen werden fortgesetzt. Gestern feierte der erste Gcist- bewundeinsiverter gciuigcr und $8tfi heimich XIV. von Reutz t- Kvvst. .Heinrich XIV. von Renß jüngere Linie ist, wie tetr schvn kurz, meldeten, am Samstag morgen gestorben. Er h*rr gedoren^ am 28. Mai 18:32, ist also fast 81 Jahre alt gä*Ri)en. Im Jahre 1867 folgte er seinem Vater in der Regienrny des Fürstentums. Im Jahre 1858 hatte er sich mit der Herzogin Agnes von Württemberg und nach deren 1890 morganatisch mit Friederike Grätz vermählt, ine twumif z>ur Frau v. SaaIburg erhoben wurde. Schon bald nach seiner zweiten Vermählung, im Jahre 1892, beauftragte er mit seiner Stellvertretung in der »Mpenmg seinen ältesten Sohn, den Erbprinzen Hsei.nrich XXVII., der 1910 auch formell die verfafsungs- nrafeLgfc Regentschaft wegen dauernder Behinderung des regiereirden Fürsten übernahm. Ter Erbprinz hatte vorher schon auch die Regentschaft des Fürstentums Renß ältere Linie übernommen. So kommt es, daß Heinrich XXVII. nurrmehr die Regierung beider Fürstentümer führen wird. Gera, 29. Marz. Das fürstliche Hofmarschallamt ordnete - ei» halbjährige Hof trauer, sowie eine Landestrauer bis zu m 28. April an. F-crner haben bis zum 1. April, sowie am Freitag, dem Tage der Beisetzung, alle öffentlichen Beran- statt ungen, K-onzerte usw. zu unterbleiben. Ein heute erschienenes Pchcnt gibt die Uebernahmie der Regierung des verstorbenen Fürsteu Hemrich XIV. durch den bisherigen Erbprinz-Regenten Hein rich XXVII., sowie gleichzeitig die llebernahme der Regentschaft »mt Reuß Aeltere Linie bclaitnt. zng, der die Teilnehmer in der Stärke von etwa 400 nach Gießen bringt, jährt über Hanau-Friedberg von Frankfurt- Süd und trifft um 83J morgens hier ein. Ter Verein wandert darauf zu Fuß von hier nach Butzbach, von wo ein zweiter Soudcrzug, der dort um 925 abends abfahrt, die Ausflügler wieder nach Frankfurt-Süd zurückbefördert. ** Handwerker- Ze ntral-Ge n o ssenschaft. Die von der .Handwerkslamrner zur wirtschaftlichen Forderung des Handwerks errichtete „Hessische Handwerker-Zen- tral-Genossenschaft in Darmstadt" hielt heute vor dem Amtsgericht Darmstadt ihre 9. ordentliche Hauptversamm- lung ab. Von der Verwaltung konnte nieder ein in jeder Hinsicht günstiger Geschäftsbericht und Jahresabschluß vorgelegt werden. Infolge der fast gleichzeitigen Errichtung der Ueberland-Zentraten in Starkenburg, Rheinhessirn und Oberhessen stieg die Nachfrage nach maschinellen Einrich- tungen in einer Weise, daß die Genossenschaft den zeitweise geradezu stürmischen Anforderungen selbst mit Anspannung aller Kräfte kaum gerecht zu werden vermochte. Besonders beachtenswert ist die Erscheinung, daß von den im abgelaufen en Geschäftsahr gemachten Abschlüssen über 52 b. setzuiig wird ausgeschrieben : die 'coang. Pfarrstelle zu V-J; it tel-Se ernen; dem Fürsten zu Sto'berg-Ros.la sielst das Präsentaliensrecht zu. Montag, 31. März <915 Rotationsdruck und Verlag der B-rühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckere:. R. Lange, Gießen. 'd-Anlagc 7 TiÄ5®' hoben einen sich durch die gcivcrblid)cn Betriebe (Holz schneidereien, Papierfabriken II. a. war der Lcmdesweinbandirektor Reckendorfer aus Wien anwesend, der sich sehr lobend über den. Stoff und die Einrichtungen des Donlänrgebä.'ches aussprach. Die größten Einläufe machte das Weinbaus Kempinski in Berlin. Der billigste Wein, dw zur Versteigerung gelangte, war ein Halb stück Dienheimer Guldemnorgen, das für 600 Mark verlauft wurde. Auch ein Gießener Wein Händler hat sich- Doinänenwein ersteigert. Hessen-Nassau. z. 5)0 (3 b auf en, 30. März. Unser Pfarrer und Lehre» beide zum 1. April versetzt. Pfarrer Montenbruck Kochern und Lehrer Zickler nach Frankfurt. w. Frankfurt 0. M., 29. März. Der Mitinhaber to. 74 Drittes Blatt te-Nch tmr Ausnahme des Sonntags. Z; l ich st herbeigewünschten Schwesterleins begrüßt Um ihn willig zu machen, werfen in einem Orte Westfalens oic Bittenden sogar Stückchen Zucker in das sogenannte „Süße Brün neben", woraus er bekanntlich die kleinen Menschenkinder fischt. Sie fingen dazu: „Eber Ester, bring in 'ne lütje swester!" oder, „Eber Oder, bring nri 'nen lütjen broder!" Der Storch wird als ein glückbringender Bogel be trachtet, und mancher Landmann glaubt dem Glücke da durch hilfreiche Hand zu leihen, daß er dem Storche ein weiches Rest auf seinem Dache bereitet. Der Vogel ist auch dafür -erkenntlich und erfreut den guten Mann jahraus, jahrein durch seine Wiederkehr. Alt und jung cill herbei, wenn er, auf einem Beine stehend, seine Ankunft durch lautes Geklapper verkündet und freut sich, ihn als Sommergast wieder zu haben. Dem alten Glauben nach ist der Storch der Gewalt .des Donnergottes untertan. Da dieser aber Alleinherrscher über Blitz und Feuersgefahr ist, so ist es ratsam, dein Adjunkten Aufmerksamkeiten zu erweisen und so ein Haus vor dem Verderben zu schützen. Wer es recht gut machen will, legt ein Wagenrad aufs Dach, das dann der Storch als bequeme Unterlage zum Nestbau zu benutzen pflegt. Man schreibt dem Vogel nicht allein gewöhnliche Klugheit, sondern sogar provhetijche Gaben zu. Er soll durch ein auffallend unruhiges Gebühren Krankheit und Tod Voraussagen und den Ort selbst verlassen, wenn diesem ein bejon deres Unglück bevorsteht. Daß der Storch ein nützlicher Bogel ist, steht fest. Er ist ein Sumpfvogel, welcher sich, auf langen Beinen stelzend, mancherlei Heines Getier zur Beute ersieht. Er dient aber auch durch seinen Mörpcr, indem der Apotheker ihn zu verwerten versteht. Früher war das wohl noch mehr der Fall als heutzutage; immerhin werden die Sehnen der langen Leine bei Verrentungen und Verstauchungen als sehr feste Bandagen angewandt. Wie cs heißt, soll ein Storchenbraten das Podagra, Zipperlein und Lendenweh vertreiben, der Genuß des Magens ober des Hirns gegen Schlangenbiß und den Biß toller Hunde schützen, und wer ein hohes Alter zu erreichen wünscht, muß Storchblut trinken, — so befiehlt der Volksglaube. zu dem Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps Großmütigen verliehen. Der511g. Am Sonntag, 6 April, unternimmt der Hochspcssart-Jryunde Rothcubach-Frauk- einen A uss 1 u g n a ch Gießen. Der Sonder- G c f. 0 r b e n ist der ewing. Pfarrer ; von Nieder-Wöllstadt in Gießen Aus Stadt und Land» Gießen, 31. März 1913. Der Storch, unser Frühlingsgast. Der Storch ist da, in b-er vorigen Woche konnte er bei Lmnsdach beobachtet werden. Es ist bekannt, daß der Storch, unser lieber Freund ob guter Bekannter, ein Zugvogel ist, der uns im Herbst | v-wläßt, um warme Länderstriche mit seiner Gegenwart zr b-eglücken, und der getreulich zu uns zurückkehrt, sobald dste lauen Lüfte es ihm gestatten. Mit welcher Freirde idrb er alsdann von groß und klein willkommen geheißen. (Et wird an gesungen von der lieben Jugend, die ihn noch a!s den Ueberbringer eines kleinen Bruders oder des sehn- am 5. März. Die noch vor- : S Tätigen Federn, Blumen, Stroh- borden etc. ver- 1 ehmbaren Preise. Für 1 günstige Gelegenheit. I ‘h, Wetzsteinstr. 38 & angefertigt und garniert ij | tziegengcsctzt sind, die Homöopathie will durch Armeimilicl indi- 3 vidualisiereno aus 9rauchcitscrscheiuungcn ci.irvirfcn und ?,ivar I mit medilluischen Mitteln, die im gefunden Körper möglichst ähn- b Cicbe Erscheinungen Hervorrufen, wie sie im kranken Körper in I Qrscheiuuug treten, also mit „Aehnlichem" heilen, und da-5 ist 1 rin großes Verbicnsl des Gründers der .Homöopathie Dr. Hahne I nann, daß er an feinem eigenen Körper die Wirkung solcher I medizinischen Mirtel feilstelltc. Nun drängt das allopathische I Eeilprinzip zur Anwendung von großen 91 rzue gaben, während tz iors homöopathische Heilprin,ip auf möglichst klein? Gaben hin R »reift, weil schon, w i e das Beispiel lehrt, mit einem Dropsen Blausäure ein Mensch getötet werden !ea n p. , (!) also es keiner großen, aber nur der richtigen , Arznei bedarf, um einen Fremdkörper oder den die Kraill- ivit hervorrusenden sonstigen Einfluß m zerstören. Während : mun aber bei Irrungen im Arzneimittel eine große Dosis den Körper oder einzelne seiner Organe schwer schädigen und sogar titen kann, ist eilte kleine Gabe'nicht dazu imftanö und ist deshalb wich, wie die Statistik beweisen soll, b;c St--rblichkeit bei Au- nrendmtg der homöopathischen Heilmethode eine geringere als bei der allopathischen." Die Begründung geht noch ausführlich weiter und schließt mit folgenden Sätzen: Das; die größere Zahl der nach allopathischen Hcilgrundsätzcn unterrichteten heutigen Mediziner dieser neuen Lehre, die sie mehrenteils ost gar nicht genügend geprüft, erfaßt und ihre Wirkungen schätzen gelernt haben, abhold sind, darf doch unsere Legierung und die Landstände, als diesem medizinischen Streit «!s Unparteiische gegeuüberstehend, nicht abhalten, uaclidern viele Äunderttausendc der gebildeten Stände ihren Wert anerkannt, mtf unserer Landesuniversitüt nach meinem Antrag einen Lehr 1 süuhl zu errichten. Auch das meistenteils feindliche Verhalten w.ancher Apothekenbesitzer unseres Landes gegenüber der Homöv- Dit6ie, das schon vor etwa einem Jahrzehnt den hessischen Landtag beschäftigte, darf diesen Antrag nicht hindernd beeinflussen, denn bo.e Einfachheit der, homöopathischen Heilmethode und die kleinen Lrzneigaben, die in der Homöopathie Verwendung finden, liegt imcht im Interesse der heutigen Tages zu hohen Preisen er ch hrorbenen Apotheken, aber die Minderbemittelten unserer Gesell- H feperft, Arme und Kranke, müssen es einer Gesetzgebung danken, H O-ie durch Errichtung eines Lehrstuhles für Homöopathie in Gießen ;«n-it geringeren Kosten £ ilerfolge ermöglicht, wie sic die Lehre ' Dr. Hahnemanns, die homöopathische Heilmethode, trotz aller Milfeindungen als NachnreiS erbracht hat. 'M Leife «staiteo "Ha"dsch"he»etc, iplati iz 2Iit$ Errichtung eines Lehrstuhles für Homöopathie an der Landesuniversität Gießen? Der unermüdliche Vertreter des Wahlbezirks Butzbach- Bad-Nauheim in der Zweiten Kammer überrascht uns schon wieder mit einem Antrag, der sich diesmal sogar mit der Landesuniversität befaßt. Ter Abg. I 0 utz b. antragt näm» lich, e iat c n Lehr st u tz l für H 0 inö 0 pathlle an der lluiv er si t a t G i eßen z u errichte n. In der Begr ü n b u n g führt er aus: „Warum gerade ich. von Beruf Kaufmann, einen solchen Antrag stelle, daraus will ich die kurze Antwort geben, weil ich die Wahrheit -< i n e r d e r g r ö ß t e n a l l e r W i s s e n s ch af t e n erkannt, bezw.- an mir selbst erprobt habe, und weil meines Wissens bis jetzt fein Berufenerer, bereit es in unserem Lande gewiß ivelche gibt, einen solchen Antrag int Interesse der BevSlkerunü unseres Landes ge- stellt hat, trotzdem doch die Erhaltung oder Wiederherstellung der menschlichen Gesundheit eine der wichtigsten Aufgaben der Ge^ fellschajt feilt soll. Daß die medizinische Heilwissenschaft von mrei Richtungen hauptsächlich vertreten wird, und zwar von Anhängern der Allopathie, einer alten Anschauung, und der Homöopathie, einer neuen Anschauung, daß beide Richtungen sich schroff gegenüberstehen und daß die Homöopathie von einem Arzt "Dr. Friedrich Samuel Hahnemann, geboren am 10. April 1755 jU Meißen in Sachsen und gestorben in seinem 88. Lebensjahr zu Waris am 2. Juli 1843 begründet wurde, durfte wohl'allen Ge bildeten bekannt und in jedem Konversationslexikon nachzuleseu fein. Worin nun der Unters chi:e d zwischen beiden Heilmethoden hauptsächlich besteht, will ich versuchen hier in möglichster Sürjc, trotzdem dieser ebenfalls dem Gebildeten nicht unbekannt üt, gegenüborzustellen, soweit er allgemein und mir als Laien bekannt und verständlich ist und hier interessieren dürfte. Tie Allopathie will durch Arzneimittel int kranken Körper Zustände herbeiführen, die dem Krankheitszustande sozusagen ent törperlicher Frische seinen 70. G c b n r t § t a g, wozu ihn: durch den Kirchen- und Schuloorslnnd, Vertretern der staatlichen Behörden und von sehr vielen Gcmindeinitgli.edern Glückwünsche und Geschenke iiberiiiiltclt wurden. Kreis Schotten. s. Eichelsdorf, 29. März. Aw 1. April :v:rd hier eine P 0 stagentnr errichtet, die dein Geineinderechner Mütze übertragen wurde. Auch in O b e r - S chin 1 i t e n i. ll am gleichen Tage eine Postagentur eröffnet werden, doch sind die Verhandlungen über die Anstellung eines Agenten noch nicht ganz abgeschlossen. EichelSdors und Ober-Schwitten ** L c h r er p er s ou a l i e.n. Den Lehrern Philipp Balz in Weiterstadt und Jacob Prob jt e l zu Gräsen- hausen wurden Lehrers.eilen an der Ew'm.indeschule zu Ar- Heilgen übertragen. Erledigt sind je eine mit einem ccatig. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Kelsterbach, M ö r f e I b e n , Gi n s h ? i m und Wall darf und die mit einem rbang. Lehrer zu des! tzAde L^hrerstelle zu Ebers- b e r g. Das Präsentationsrecht steht bem ökrafeir zu Erbach- Erbani zu. ** yi uheftandsve r f c tz u n g. Dcr G r 0 ßtzer z o g hat den Oberlehrer an dem Alten Gymnasium zu Mainz Professor Dr. Ludw. S cd a u m auf sein Aach suchen, unter Aneriennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt und itzm aus diesem Anlaß die Krone Heute fand die B ersteige- rung der hessischen W e i n ba ud 0 m äne statt, zu der außergewöhnlich zahlreiche Käufer erschienen waren. Handelte es sich bei der Versteigerung des 1911, ein Wein, der sich neben anderen guten Eigenschaften einer Süße rühmen barst wie sie alle IllO Jahre vielleicht nur einmal vor uni.nt ** O r d c n s a u s z e i ch n u n g. Der König von Preußen hat den Bürgermeistern Matth. Si eben zu Ebers- Heim und Ioh. Schüler III. zu Drais den Kronenorden vierter Klasse verliehen. ** Pfa rr di e n ft n a ch r i ch t e n. Ernannt wurden Pfarramtskandibat Seim zu Rordeck zum Pfarrassistenten in Michelstadt; Psarrve.iral'er Satti e r zu Lber-Kllngen zum Pfarr Verwalter in Hering: Pf ar r Vic ar .H 0 f m a n n zu 'Angersbach zum Pfarrassisienlen in Riis eicheim; Pfarr- ajfifteiit S? e d) I c r zu Heppenheim a b. B. zum Pfarrvikar in Angersbach; Pfarrvikar K 0 ppler zu Rieder- Ramstadt zum Psarrassistenlen in Heppenh. im; PfarrVerwalter Weik z.u Hangen-Weisheim zum Pfarrvikar in Nieber-Ramstadt; PsarramlsKandidat K 0 ch zu Leihgestern zum Pfarrassistenten in Neustadt; Psarramt-iapdidat E ck zu Gießen zum Psarrasfist.'nten in Neu-Isenburg; Pfarr- Verwalter W ei ß zu Bieber 3.11m Psarroeru aller der neu gegründeten Psarrstelie lieber; Pfarrasfistttut Werner zu Nllihlheim -um Pfarrverwalter der inu gegründeten frin Niederschlag: 0,0 mm. über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anertnmungml Rauchen und Trinken ist Männersitte r 1 Die beste „ Un SereMänn e" t zische Beobachtungen der Station Gieren. GEOV^G RjASfrWWZl Grössre deubsche Ctgaret*- * Gendarm ,u zwei verhafteten Strolchen): ?td> glaubt gar, Ihr wollt euch auch nod) unterhalten? — strolch: 'Jiec, für unsere Unterhaltung mutz jetzt der Staat sorgen. dargefteklt, als ob ich andaaerno in der Sdr heWNgeLungert hätte: das in nicht der Fall. (*nr Jahre 1908 hm von d« .veeres- Verwaltung nach Frankreich ^estüickt worden, sch wär «a»«us erst 23 Jahve alt. Aus der tatfadr, datz man mich trotz m^rner Jugend nach Frankreich schütte, geht doch wohl hervor, daß ich Gevicht-saaU Berlin, 28. März. Tas O her kri c g s g c r i ch t des * Arineelorv» beftätigte nach zweitägiger Verhandlung das Urteil öfö Kriegsgerichts der Landwehrtmchektton, durch daS Sergeant Wölkerling vom Ieldartilleric Regiment in Thorn wegen Landesverrates 3» 15 Jahren Zuchthaus und 10 Ialwen Ehr Verlust und Ansstofntng ans dem SDccrc vertirtcilt worden war. Tas Olu-rkriegsgt-richt beschloß ledocli, von den bet ihm beschlag- itabnrteti 73 0Ö0 Mark 17 0(M) Marl, die als sein Eigentum anerkannt wurden, dem Angeklagten znrüclzugeben, erkannte jedoch noch aus 15000 Mark Geldstrafe. Tie Verhandlung fand wegen Gefährdung der Sicher In'it des Staates unter Ausschluß der Oesfentlichkeit statt. Nur das Urteil wurde in öffentlicher Sitzung verkündet: Landesverrat, begangen durch Verrat roidrtiger Tvku vielttc an Rustland Ein Bruder des ÄngeNagten imtrbe verl)aftet. Berlin, 28. März. In deut seit 3 Wochen vor der I Lira flamm er verhandelten Prozeß gegen die Sdvünbankiers >rwiet und Gans ist die Beweisaufnahme geschlossen worden. Ter Staatsanwalt beantragte: gegen Kwiet 4 Jahre Ge s ä n g n i S und 3000 Mark Geldstrafe, eventuell 200 Tage Ge sängniS, sowie -.Jahr- Ehrverlust: gegett GanS 8 Jahre Gefängnis und 15000 Bttirk Geldstrafe, oder Gefängnis bis ,u einem Hödiftinahe von 2 Jahren, sowie 10 Jahre Ehrverlust. Ten beiden Angeklagten folleu ein Iain und sechs Monate Unter- snchimgshaft angerechnet werden. Las Urteil soll am Montag gefällt werden. Handel. Von der R c i di s b a n k. vermischtes. * Das Geheimnis einer Flasche. Eine jttiittAng, die den .Historikern manches zu raten mrfgtbi. machte nn fvm zösischer Soldat in M ont louis in den Ostpnrenäcn^als er in den Befestigungsanlagen der Stadt herumscdtcnderic. Er iah aui dem Boden den Hals einer Flasche hervorragcn und grub ne ans. In ihr befand fick em Tokumenr mit den «ieaeln des zweiter ^taiserreiches und dem Tahirn des 4. LCptemder 1870, besZxxgts. an dem die dritte Republik gegründet wurde und die Sanier« Eugenie aus Paris floh. Tas Schriftstück enthält ein von Juwelen der kaiferiu Eitgenie, ausgestellt von Adomuel *axi in Madrid mit der Bestimmung, der Gräfin von Montiio i wie die Kaiserin mit ihrem MädcheimaiNLN hieß— üderge«»' zu werden Juwelen im Werte von 5 320 000 Mk. werden Mn aufgezählt, darunter ein Perlen- und Tramanthalsband im Werte von 1 800 000 Mk , ein Go'chenk des Kaisers von Rustland, »too Perlenarmbänder im Werte von 520 000 Mk., -^^^nfc Königin Viktoria von England, ein Schmuck für 040 000 TOt, Gesdnnk des Zdtahs von Persien, eirdlid' auch iranzönnhe Bank nnten un Werte von 1 800 000 Mk. Tas (tzchnmins der Flaiche wird dadurd) noch rärselltaster, dast bei weiteren ?lusgrabungai ein Skelett ans Licht gebracht wurde, das etwa 40 Jahre alt ist. Der Ztallmannprozetz. Berlin, 29. März. Die heutige Sitzung beginnt mit dem Aufruf der Zeugen. Rcchtsmiwali Meyer I. deantrogt daruad) von dem Trutschen Konsulat in Tavos eine mnilidn' 'OiSkunft bcrilbcr einzn holen, dast iidi dori im Februar 1910 ein Alaun aufgehalten habe, der sich „von Monig" nannte, dieser Aiann in aber der Angeklagte Stall iwiNN nicht gewesen Staatsanwalt: Es berührt allmählich komisch, dast der Angeklagte Suillmami so tut, als ob er den Warnen „von König" tu 'liecht führte und ein Hochstapler diesen, seinen Namen mißbrandst habe. - NedUsanwalt Tr. Meyer: Stallmann führte int Auslaiide den Namen „von Stonig" zurecht, er ist Mich unter diesem Namen getraut worden. — Rechtsanwalt Tr Frey: Ich bitte oem Awtellagten Niemela Gelegenheit zu einer Erklärung zu geben T-er Staatsanwalt hat den Angeklagten in ganz ungewöhnlich scharfer Weise angegriffen: daixn liegt dem Angeklagten Niemela sehr daran, sestzuftellen, hast er sich als Flieger große Verdienste erworben habe Staatsanwalt: Tas Iküm- ich nicmnlv bestritten Es ist aber auch sicher, dast er die Prin z X) e i n r i d) F a h r t im ^inri 1910 unter falsckien Vor spiegelungen mitgemacht hatte. Tas geht aus einer Auskunft des Generalsekretärs bo kaiserlichen Automobil Elubs unzwei heutig hervor Angeklagter N i emela erregt): Tas bestreite idi gant entschieden: ich bitte diese Herren zu laden. — Staats auwalt Tas kann geschehen Niemela: Es wird immer so etwas leisten formte. . Sodann wird in der Behandlung des Falles ^rvvc n>rt- gefahren und zunächst der Angeklagte Stal Imamr hierzu vcrnom-1 nornmen. Er gibt an, dast es ihm autzerordeMlich leib täte, datz er bie Aussagen des Herrn v. Dippe und des Buies zum Teil al^ unrichtig habe bezeichnen müssen. — Vorsitzender: Stc^ilt nun! der Wechsel des .v>crm v. Tippe in Ihren Bentz gelangt Angeklagter: Butes fomrtc seine Sviellchuld nicht bar oezayten I und wollte mir den Wechsel des Herrn v. 4.ippe übergeben. wollte den Wechsel nicht nehmen, liest mich aber doch überreden, da Bujes sagte. Tippe sei doch gut und einer ferner beiten «rreunoe. Im ganzen habe ich 50 000 Mark gegeben: der Rest war der (vewinn, den id) an Butes hatte und den dieser nicht zahlen konnil — Vorsitzender: Ta batten Sie aber ein sehr gutes Gei chatt NM dem Wechsel gemacht. - Angeklagter: Ach nein, uf) mußte boct, genau, dast es ein Spielwechsel war und batte den Weduel nie einklagen föimen; ich hatte deshalb anfänglich große Bedenken, ihn überhaupt anzunehmen, und der L>err Vorsitzeiwe wesi- io auch, dast id) niemals Schritte unternommen habe, den ^ttnci einzu klagen. — Vorsitzender: Wie war der Wechsel unterzeichnet? — Angeklagter: Mit dem Namen „von Henrich". — Dorsikend'r. Ist Ihnen das nid)t ausgefallen ? — Angeklagter: Allerdings ! Ich sagte dem Hujes, der mir unter dem Namen „von .'ocinnm bekannt war, dast er austerdem noch darunter idimben lollte „de Bujes". Er meinte aber, das sei nicht nötig. — -xer Weckst" wird dann vorgelegt und verlesen. Tanach hat Öcrr v. 4-WPf ihn akzeptiert und zwar hat er geschrieben: ^Angenommen achtzig taufend taufend Mark". — Tie AnNagebehärde schlieft aus bicicr Wiederholung des Wortes Tausend, dast Tippe so betrunken gewesen sei, dast er das Wort „Tausend" zweimal g ei dm eben habe. — Vorsitzender - Wie erklären Sie sich das Verschreiben? — Angeklagter: Tamr gibt es viele Erklärungen. Ich suchte bann allo den Tippewechsel loszuwerden und ging zu einem Geldverleiher, der ihn auch mit 64 000 Mark diskonkieren wollte, -la telc gradierte mir Tippe, ich solle den Wechsel stn Berlin präsentieren. Id) wustte nicht, dast sich Tippe sck^n seit drei Monaten Inn ter gegen die A«geLagta» gebraucht, nenne SüxUmann auJfrrigSrf) einen Handlungsgehüfen und behaupte ohne den geriaguoi^r«- sachenbewas, daßdie Karten gezeichnet gewesen nxaai utft erOätie, das Darlehen des Graseti Wokn-Metternich für eine ^chrekmug. I>tt»enstein ...„y. IU,.U lllt Vlill .........die Veränderungen in dem Status vom 22. bis 27. März bekannt di?Polizei gesteckt hatte. Neivton wurde bann bei ber Vorzeigung In dieser Zeit nahm der Metallbcstand um 25 Millionen gegen Wechsels verhaftet (> Millionen im Vonahr, die Anlagen um 207 Millionen g.g.i oej ^cctzsttv veryastei. . t 153 Millionen im Voriahr, bie iremben (Gelder um 18o Millionen Ter Gerichtshoi kommt bann Sur Erörterung AnllagesaltzS Millionen im Voriahre zu Die ungebeeften Noten be- ^ramer >er Angeklagte Cramer mrb ^ch ^m Eroftz Qm 27. März 509 Millionen Mark gegen 285 Millionen mtngsbeschlutz ber vettuchtm.IpreK;ng be .hu^igt g ge gm qleichen Tage des Vorjahres, der diesjährige 2tanbjvar also bem Leutnant v 4.'ppe ober besten R cht^be.stande Rech ^^alt 224 Millionen schlechte. Tie Veränderungen de - Status in Rmenstoä (Berlin). Es wird zun.c- e "n Brttt mr... .1, u standen hauptsächlich unter dem Einilüß bei Ein- Pej^cm^ i erwarte,' Ter Gold« sragic auch, wo Niemela sei, und id- mte ihm, er jei in (yrniirreto: bc)-tQnt> lroV, öcr großen Ansprüche keine Verminderung bei einem Flug gestürzt und wolle sich nun in rlrgeimmen ein' crjot)rc)L c_-, fei ber allseitigen Unterstützung ?,n verdanken, neue Existenz gründen. Tippe erklär.? sich bar an, lotort bereu, )üf(d)c bic ReidisbaNk bei ihrer Bestrebung, den Goldbestand zu für die Finanzierung ber Zulunsi Nienrnlas zu sorgen -r-"-P'l rhalten, gefunbcii halxv Schließlich wurdeil noch einige Wahlen stellte aud) zwei Schuldscheine über 7000 Pfund ans, erfiar.e aoci, öorqcnommcn daß er die SumUic nicht flüssig fcüteVtnb fragte mich, ob ich siui. n ■ , , , ,, Geldmann wüßte, ber ihm bas Gelb L oritrcdcn Ifönne. Ich wies I n).. ihn bann an Pariser in Berlin (Heiterkeit Vorsitzender:! lllflrtlC. Tippe hat sich and) tatsächlich an Pariser gewandt. I •• April-Märkte in Oberhessen und Nachbarschaft: 1. Gießen mnrfl einer wirb in bic und Altenkirchen; 2. Franlenberg und Gießen: 3. Butzbach, Saiger .’iad) einer tfainc miro in ou unb Weilmünster: 7. Dillenburg: k. Lang-GönS, Gebern und B e w e 1 S a 11 s n a 0 in c I lllrichstein : 9. Friedberg und Lanteibaeh : 10. Biedenkopf: 14. Viü- cingetretni. Als erste Zeugin wird bie Schwester des Angellagten I bcrfl uub Herborn: 15. Gießen und Altenkirchen; 16. Sombera. 'Niemela, Fraulein Klementine Niemela vernommen. Au, Bc I jUippcrlcnrob uub Gießen: 17. Marburg, 21. innigen unb Eibet:- iragen gibt sic an, daß sie in F-riebrichsHütte als Lehrerin an ()nu ^öuer Vorwürfe gemacht, baß. er so viel f'iclb verbrauch', xer ^atcr Niemelas I)abc den Kinbern ein Gr :.ibs!ück un ,Werte von 13b 000 Mark hinterlassim, bas mit 40 000 Mark belaftct war. so bat; auf jedes Minb 21000 Mark entfielen. Außerbem habe bcr Vater noch eine Polize über 6000 Mark hinterlassen. Die dem Angeklagten und seiner Schtvestcr u fall en sollte. ^ic 3eug,n einentine Niemela erklärt 1 rzu, daß sic bic "000 Marr ganz ihrem Bruder überlassen l abe. Hauptmann V e :tbauS betunbet, daß er im Juli 1910 rvh England gefahren 1 ■ unb e unterwegs den Ingenieur Pauli fennen gelernt habe, ecr ihm ^ie 2. Giicnarficr Wdb Lotterie iinbet aarantiert am un? , den Grafen Wolff^Mettemich unb ben Spekulanten ewton vor 7 April statt und kann man tur nur 1 Mart 20000 bare Mart gestellt habe Metternich stell le mich bann dem „Baron .'körn gewninen. Es kommen aber noch weitere :«32 (Hclbncioinne vrmia" vor Nach einem Essen verloren Metternich unb id ic -.»lussvielung und zwar zusammen 45 000 Mark. Lose ^1 Man . "Äm . Stallmann Vorwürfe maditc, so daß es zu lebhaften Aus einander fcfnmgcn Mischen beiden kam. Ter Zeuge führt -bann weiter aus, I bar Newton ettvas grob geworben fei. als er die 7000 Mark! , nickt gleich bezahlen konnte. Metternich habe ihm bann einen Scheck über 7000 Mark gegeben unb er, Zeuge, habe bem Metternich । einen Wechsel über bi’ gleiche Summe ausgestellt. <20 war aus her Sviclfdmlb eine TarlekensschiUd geworden, also die übliche ^chie btmg — Redstsamvatt Wen er : Tas gebt aber doch zu weit, daß der Zeuge hier bcrartige Ausdrücke gebraucht. Vorsitzender: Ich möchte ben Zeugen auch ersuchen, berartige Bemerkungen zu unterlassen. - x"Xm weiteren Verlause kommt es mehrfad) zu scharfen Zusammenstößen Mischen Vetteidigern und dem Zeugen. — Tie Rechtsanwälte Meyer unb 'kalter Bahn stellten verschiedene Fragen an ben Zeugen, bcren Beantwortung ihm anicbeincnb unangenehm ist, I benn er wendet sich icdesrnal an ben Vorsitzenden mit bcr Frage 1 Muß idi denn diese Frage bcanhoortat?" — .Rechtsanwalt Bahn l!ält dem Zeugen u. a. vor, bar er vcrfdmnegcn habe, daß er nicht nur einmal mit Mettcrnidi und Stallmann zusammen in bcr Britisch javanischen Ausstellung gegessen unb freigehalten worden sei, er fei auch tmt Pauli unb Stall mann zusammengewesen und hätte sich den ganzen Tag, frei hakten lassen. Wenn der Zeuge das nickst ausgesagt habe, so müsse ihm der Vorwurf gemacht werden, daß seine Aussage zum Teil unwahr ist und den obiekiivcn Tatbestand vcrscküeiere. — Ter Zeuge wird daraus sehr erregt und crflärt, auf keine nxiterr Frage mehr zu antworten,1 wenn diese Beleidigung nicht vuhidgcnonrmcn würde ,^ch bin deutscher Offizier unb kann mir derartiges nicht sagen lassen," erklär re er nnt großer Emphase — Rechtsamoalt Bahn erklärte daraus, daß er dem Zeugen keine subiektwe, sondern lediglich objekttve llmvahrluil bube vorwerfen wollen unb das durchaus auf reckst erhalten müsse. Ter Zeuge habe auch andauernd Spitzen ! März 1911 Baronictcr aut 0° rebuyert < Temperatur der Lust z S c: Q "E e = G« ? Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke exo6 btr 8en>6lkuitq in I«Im>ib Wetter SO.' 2,l 42,9 21,3 82 43 ESE 2 3 Bew. Himmel 0. 9U 42,3 13 7 8 9 76 SE 2 10 Bed. 31. 7U •42,4 5,2 6,6 100 E 2 10 Nebel höchste Temperatur am 2( .—30. Mä rj - 4 21,3'cr. Niedrigste , , 29.-30. » - r 7,1*0.