m. 259 Erstes Blatt 165. Jahrgang Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. weaters swahl :e Preise Der Reformator der pariser ©per. Mit der Ernennung von Jacques Rauche zum Direktor der Pariser Academie nationale de musique tritt an die Spitze der Grotten Oper von Paris eine Persönlichkeit, die sich in Ritter vielseitiger Arbeit ohne Lärm dnrchgesetzt hat und erst sei! verhältnismäßig kurzer Zeit öffentlich in die Praxis des Thccck erlebens eingclrcten war. Jacques Rauche vollendet in den nächsten Tagen sein 52. Lel"ensjahr, ist also gewiß kein Jsmg- ling mehr, aber gerade die letzten Jahre zeigten den etwas überraschten Parisern, daß dieser „homo novus", der vor drei Iabrcn als Theaterleiter — als Direktor des Thäatre des Arts — in der Bühncnwelt debütierte, die Äunstbegeisterung und den rrormatorischen Eifer eines Jünglings mit deni reifen Urteil eines Mannes in seltener Harmonie vereint. Vielleicht erklärt sich das dadurch, daß diesem Enthusiasten erb Vorkämpfer einer neuen Bühuenkunst ein Lebensgang bc= Mieden war, der ihn beizeiten lehrte, daß das Theaster nicht der Mittelpunkt der Welt ist: denn der iunge Sohn des berühmten Mathematikers Eugen Ronche studierte die Jngenieurwisscnsck>isten, kenn die Staatswissenschaftcn, trat als 25jährigcr als Attache Der Einzug des yerzogpaarez in Braunschweig. Braunschwcig, 3. Nov. Am heutigen Mvntag ist der neue Herzog Ernst August zu Braunfchweig und Lüneburg mit seiner Gemahlin Viktoria Luise, der einzigen Tochter des deutschen Kaiserpaarcs, in die Mauern der ehrwürdigen Brunsviga eingezogen. — Kaum eine andere deutsche ötnbt bietet einen so passenden Rahmen für das etwas mittelalterliche Zeremoniell, das mit einem solchen Fürfteneinzug nun einmal verbunden zn sein pflegt. Braunschweig rühmt sich, neben Hildesheim und Lüneburg ein Stück nordisches 92 f, r a- b e rg zu sein, und wen jemals der Weg durch die wunderlichen alten Straßen und Gassen Braunschweigs geführt, iver die zum Teil noch ans dem 1,2., 13. und 14. Jahrhundert ftammenbem. spitzgiebeligen Häuschen, die altehrwürdige Burg Dankwardcrode, den majestätischen Dom und die schlanke gotische Katharinnr- kirchc, vor allem aber Braunschweigs Juivel, das Altstadtrathans bewundert hat, werf;, wie bunt und wirkungsvoll Braunschweig gerade an einem -tag ivie dem heutigen sich geben würde. Mit einem Empfang des.jungen Herzogspaares in dem Städt- chen V e l p k e, au dem sich die Landcsgrenze zwischen Braunschweig und Preußen hinzieht, begannen in den frühen Vormittagsstunden die Einzugsfeierlichkeiten. Hier wurde der von Rathenow kommende Herzog offiziell von den Mitgliedern des Stqatsministeriums und erstmals von seinen Landeskindern begrüßt. Wenige Minuten nach V2I Uhr traf der Zug in der festlich geschmückten Hauptstadt Braun,chweig ein. Die blau-gelben Landesfarben herrschten vor doch kamen auch Schwarz-Weiß-Rot und sogar die preußischen Farben Schwarz-Weiß zu ihrem Recht. Die gelb-weißen welfischen Warben sah man hauptsächlich am Bankplatz, wo gelbe und weiße Ra,en den Hauptschmuck bildeten. Unmittelbar vor dem Hauptbahnhose der Stadt fand der amtliche Empfang statt. Hier hatten sich die städtischen Behörden, die Stadtgeistlichkeit und eine große Schar Ehrens ung- fiauen eingefunden. Unter Glockengeläut und der Musik der Militärkapellen schritt Herzog Ernst Äugust die vom 92. Regiment Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchnlstrahe 7. Anzeigenteil:' H? Beck'. reis Giesen.:: unterer stock. g k'/.-8 Ubr abends. - mavon-Alkobolkrankeiv ihre Angehörigen, an» Heilung. eben von der Trinker- ntiöortet___ SS1*»; „S chandc des Analphabetentums", wie Giolitti sich nicht scheute, zu bekennen, soll nicht einfach verdeckt und vertuscht, sondern an der Wurzel gepackt und beseitigt werden. Italiens Ansehen leidet in der ganzen Welt, solange es diese Schande mit einem anderen großen Staate Europas gemeinsam hat. Und das neue Wahlrecht hät.e ja trotz des politischen Erfolges keine moralische Berechtigung ohne das ernstgemeinte Bestreben der Regierung, aus den 5 Millionen neu wählend er Analphabeten tünstig Mtt- bürejer mit befriedigender Schulbildung zu machen. Ein zweiter Rcformpuntt ist die Verbesserung des italieni-- schen Verkehrswesens. Wie arg es damit bestellt ist, wissen am besten die reisenden Deutschen, die zu Huu- derttausendeu jä. . ich das schöne Italien besuchen, und die vergleichen können. Traurig wäre es, wenn der jetzt neu gewählte Nationalist Federzoni, der unter dem Pseudonym de Frenzi den Feldzug gegen die Germanisierung des Gardasees leitete, auch in der Kammer seinen unheilvollen Einfluß geltend machen würde. Der dritte und wich.igste Re- formpunkt ist die s ü d i t a l i eni s ch e Frage. Fast die Hälfte der Städte Südi.aliens muß jetzt von königlichen Kommissaren verwaltet werden, weil der Gemeinderat infolge des politischen Wahlumschwungs zurückgetreten ist. Wird die Regierung diese Gelegenheit benutzen, um der südlichen Hälfte des Königreichs, die schwer und hemmend wie ein krankes Glied am Körper des Ganzen hängt, neues Leben zuzuführen? Schon Neapel oder Palermo zeigen durch ihre Armut und ihren Schmutz, daß die Zivilisation und Staatskultur dort noch Auferstehungen feiern muß. Und erst die Dörfer! Manche sind halb ausgestorben durch Auswanderung! Viele verseucht durch die Rückwanderer. Unendlich viel gibt es dort zu tun für eine Regierung, die ihren politischen Erfolg durch Kulturarbeit berechtigen will. Der Eichener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: vi ci in ft ( n'öck'enltich dlebenerFamilienblätter; wöchenll.Xreir- blatt surden Arris Giehen lL-renstag und Freitag): monarl. Landwirtschaftliche öeitfraqen nernsprech. Anschlüße: Mr die 9iedaklion 112, «erlag n. Expedition öl Adresse 1ür Depeschen: «nzelger Gießen. Annahme von Anzeigen uv die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Rotationsdruck und Verlag der vruhl'schen Unio.-vuch- und Zteindruckerei R. Lange. .7- Karl Schon Herrs neueste Komödie von der A^bner Zeniur verboten. Die Erstaufführung von Karl Schonhevrs neuester Komodie „Die Trentwelder" sollte demnächst un Deutschen Volkstheater in Wien stattfinden. Das Stück hat aber vorläufig bei der Wiener Zensur Bedenken hervorgcrufen. «chonyerr will an dem Werke einige Aenderungen vornehmen und BezuqSvreiA: monatlich 7öPs., otevteb jährlich 'Ulf. 2.20; durch Abhole- u. ZweigsteNen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel» jährt, ausschl. Beüellg. Zeilenpreis: lokal 15Pst auswärts 20 p'eiunq. Ehesredakteur: A Goetz. Beramwortlich iüi den polit. Teil: Ang. Goetz; für .Feuilleton", .Vermischtes" und.GeUchts- saal": Karl 9k*uinih; hlr „Stabt und Land" : mtzrcii,da'tzNreDun- näfieebtu iMten nach achem ich über \ Jahr Versuche gemacht hatte. i(6 bei ieber passenden 'len unb befonber? ein in, batte guten Erfolg, •edjt teuer mar, batte B» Lehrer Minfi, ÄrvnchM n in WeM ober tibt 1MV.,T.-Wen üsvelUostenios und fiel angelegten Werke hervortrat, in dem er als Vorkämpfer emer neuen Thcaterkunst Fordermtgen erhob, die in der Praxis zu heftigen Erörterungen führten. Rauchs trat damit in jenen Kampf ein, der überall int europäisck>en Bühnenwesen durchgefochten wird' er proklamierte für Frankreich das Ideal einer neuen Szenen- kunst, die alle Zusammenhänge mit dem Naturalismus radikal abstr eisen müsse. Er fordert die Dekoration, die andeutet, und nicht erschöpfen will, er fordert im Bühnenbilde statt der Natur- wahrhett die I m Pression. Aber er blieb nicht bei der Theorie st/hen: der Formulierung seines Programmes folgte mit der Uebetnahme der Direktion des Theatre des Arts aus dem Fuße der Versuch, der Theorie die Praxis beizugesellen. Eine Reihe führender Künstler und junger Talente zog der neue Direktor heran, Vallvtton, Maurice Denis, Andre Helle. Desvalliöres Rene Pivt 11. a. ivurben seine künstlerischen Mitarbeiter, und er beschritt in seinem kleinen Theater Wege, die manches mit den Bemühungen Reinhardts und vor allem Gregors gemeinsam haben. So scheint er, der zudem durch sein großes Vermögen unabhängig ist, in der Tat berufen, die weit hinter den Leistungen der Gegenwart zurückgebliebene Pariser Große Oper einer neuen Aera entgegenzuführen, ja, Gegner von ihm siirchten sogar, daß die Kulisse und die Regie Sieger über die Musik werden könnten. Doch diese Sorge scl>eint nad* den Mozart-, Monteverde- und Offenbach-Auiführungen des Theatre des Arts unbegründet und das umsomehr, als Ehevillard als Dirigent zum Mitarbeiter gewonnen worden ist. * — Ein Theaterskandal in München. Ein neuer Theater, kaudal wird aus München bekannt. Dr. Robert verweigerte, wie uns ein Telegramm meldet, nach geschlossener Vcr- cinsvorstellung vom „Mahl der Spötter" den aus Berlin eigens nach München berufenen Künstlerinnen, die ausbedungene Gaae von 200 Mark. Die Reklamationen bei der Polizei t^ren erfolglos, da dort keine Kaution hinterlegt war. Die Künstlerinnen gerieten dadurch so in Geldverlegenheit, daß sie nach Berlin um Reisegeld telegraphieren mutzten. Die Angelegenheit ist bereits gerichtlich anhängig gemacht. Stück, das einen in Schönherrs „Sonwvendtag" bereits behandelten Konflikt wieder aufgreift, spielt auf dem Lande und gibt im dritten Akte eine Schilderung des Heiligenbilderkultus der ländlichen Bevölkerung. — Leoncavallos neue Operette durchgefal- lcn. Aus London wird berichtet: Leoncavallos neue Operette "Bist Du da?", die dem Publikum als ein neues Kunstgenre, als „Revue-Operette" angekündigt war, verschaffte den Londonern die seit ungezählten Jahren nicht Erlebte Sensatton eines regelrechten Theaterskandals. Der übermütige possenhafte erste Akt, von gefälliger Musik begleitet, wurde auch freundlich aufge- nommen, aber der zweite, der letzte Akt, der in Nizza zur Karno- valszett spielt, ließ, von einem hübschen „Roscnwalzer" abge- lefien,Jne Stimmung des Publikums schnell abstauen, und als zum Schlüsse der Textdichter und Direktor auf der Bühne er- schien, brach ein Sturm los, und der schüchterne Beifall wurde in einer ,y(ut von Zischen erstickt, de Courville versuchte eine ttnsprache zu halten, aber als er dabei sein Bedauern ausdrückte ,^11 .beeidigt zu haben, indeni er ihm eine ganz neue .9111 mm Unterhaltung geboten habe," war es mit der Langmut äu Ende, ,/Aushörcn!" „Schweigen!" „Fort damit!" klang es von allen weiten des Hauses, unb trotzdem der Direktor immer wieder versuchte, zu Worte zu kommen. Mußte er sich schließ- ?■ Hnb "^treten, ohne seinem Zorn oder Kummer Ausdruck verliehen zu haben. —n-?.cwipnung keimfreier Lpmphe durch Zusatz ^-^/uosol. Der Kgl. Jmpfanstalt zu Stettin ^Vorsteher Medizmalrat ^,r. Seifert) und der chemisch-bakteriologischen Ab- teilung des Kgl. preußischen 2. Armeekorps 'Vorstehe/Stabsarzt k^wsÄ^ »gelungm, durch Zusatz von Ehinosol eine völlig SfSkn Sa hnnSPr?Ur5a^J?trf'antC unb Wtbarc Lymphe her- SSnJ örrft $JltLbabex um cme tatsächliche Abtötung der ^^entration hat sich ein Zusatz van 3 pro c; k 10 0 Heber die Verwendbarkeit stärkerer Lösun- gen finden noch Prümngen statt. Durch die bisherigen Ergeb- Hauptvorwurf der Jmpfgegner gegen die gesetzliche ^mpwstickst hinfällig geworden, daß die Lpniphe durch einen Gehalt an pathogenen Keimen den Impfling gefährde. . , — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen, schäft, ^n München ist am Sonntag der Komponist Hans Bronsart v. Sch eile n d orf, ein Bruder des früheren preu- ßischen KViegsministers, im Alter von 84 Jahren gestorben. Seine Gattin, die früher bekannte Pianistin Jngcborg, war ihm vor einigen Monaten im Tode borangegangen. in? Finanzministerium, wurde später Bureauches im Handels- nrifterium, war 1889 sogar Leiter des Generalkommissariats ffit die Welt-Ausstellung und ging dann völlig in die Groß- imistrie über, der er im Grunde heute noch — als Besitzer einer Vcisümerie-Fabrik — angehört. Aber sein erfolgreiches Wirken Ltz Staatsbeamter und dann als Großkaufmann ließ Ronche Licht einfeitig werden: ja, je mehr Erfolge er auf dem Ge- iid' des praktischen Lebens fand, je stärker trieb ihn sein Na- ' Mlll zur Kttinst. Litei'atur und Philosophie waren ihni nicht Sfirüertrcib, sondern Führer im Leben und der zur Ausnutzung Ifener Tatkraft auf diesen Gebieten drängende Großkapitalist sah ICTiis einen Teil seines Ideals verioirklicht, als er 1906 als Wen folg er Laboris die Leitung der „Grand Revue" übernahm. Schon 8 Jahre früher war der Name Rouche in Theaterkreisen rid genannt woden; ein Aufsatz von ihm, der ein Programm « die Reform des Deklamationsunterrichts am Konservatorium ciifieAte, erregte großes Aufsehen. Seit dieser Zeit begann sich S?i:cfDe in der Stille mit Theaterklmst zu beschäftigen; nicht ® Genießer, der hier Erholung und Anregung sucht, sondern . üj kmtischer Forscher, der Europa zu bereisen begann,, englische, : Mcche und deutsche Bühnenleistungen verfolgte und mit fran- Ljrttu.'n verglich, unausgesetzt Material sammelte, besonders die i ; Bttiimbe einer neuen Kunst der Theaterdekorativ n It»Mc und fo plSklich - v°r 3 Jahren mit einem grofr dann soll fö“ _ . _ _ Dienstag, 4. November 1913 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhefsen gestellte Ehrenkompagnie ab unb bestieg dann mit der Herzogin Viktoria Luise den von sechs Schimmeln gezogenen Prunkwagen, dem eine halbe Eskadron Braunschweiger Husaren mit Lanzen- fähnchen in blau-gelben Landesfahnen voranritt. Auch der Herzog trug die Uniform dieses Regiments, das ihm in den letzten Tagen verliehen worden ist, während die junge Herzogin in weißer Spitzentoilette mit blauem pelzverbrämten Mantel und iveißem Hick mit gelbem Reiher erschien. Vor dem von der Stadt errichteten Prunkzelt gab Oberbürgermeister 3?et em ober seiner Freude darüber Ausdruck, daß ein Mitglied des angestammten Herrscherhauses wieder in Braunschweig einziehe und zwar an der Seite einer Fürstin aus dem Hohenzollernhaus. Die Herzen aller Braunschweiger schlügen dem Herzogspaar entgegen. — Ter junge Herzog Ernst August dankte mit bewegten Worten, worauf der Herzogin durch die Tochter des Zweiten Bürgermeisters ein Rosenstrauß überreicht wurde. — Nun bewegte sich der Galawagen, dem eine halbe Schwadron Husaren und ein Hoswagen mit den Mitgliedern des Herzoglichen Staatsministeriums und dem Gefolge sich anschlossen, zum Rathause der Stadt, dem die Burg Tankwarderodc gegenüberliegt. Hier erfolgte eine zwecke Huldigung des Herzogsvaares durch 2500 Schulkinder, worauf sich' der Festzug zum Schloß begab, dessen Vorplatz Ehrenkompagnien der übrigen hiesigen Regimenter säumten. Im Sck)losse selbst folgte die Vorstellung der Hofstaaten und die Verlesung der Thronrede. Sie hatte folgenden Wortlaut: Meine Herren Abgeordneten! Mit Dank gegen Gott, der aus tiefstem Herzen kommt, begrüße ich zugleich namens bet Herzogin, meiner Gemahlin, Sie, meine Herren, heute hier in meinem Residenzschloß. Die mich beseelenden Gefühle habe ich bereits in dem Patent, mittels dessen ich die Regierung angetreten habe, ausgesprock'en. Den Jubel der Bevölkerung bei unserem Einzug in das Land und in die Residenz betrachten wir als ein sichtbares Zeichen der Liebe und des Verttaucms, welches uns die gesamte Einwohnerschaft des Landes entgegenbringt. Es wird mein ständiges Bestreben sein, die Regiiwung so zu führen, daß jeder, ohne Unterschied der Person die Ueberzeugung gewinnen wird, tatkräftige Fürsorge für das Gedeihen des Landes und das Glück der Braunschweiger sei der Leitstern alles meines Handelns und Tuns. Dazu, meine Herren, bedarf jch msbesondere Ihres vollen Vertrauens und Ihrer treuen Mitarbeit, wie Sie solches auch meinen Vorgängern an der Regierung alle Zeit erwiesen haben, und um die ich Sie damit herzlich bitte. Nur dann kann es mir gelingen, meinen ernsten Willen, die Wohlfahrt des Landes auf allen Gebieten zu pflegen, in die Tat umzusetzen. Der Herzogin, meiner Gemahlin, wird es eine große Freude und eine ‘ihr zur lebhaften Befriedigung gereichende ?lufgabe sein, alle auf demGebiet derFrau und Fürstin liegendenB-' r^ungen zu fördern und zu unterstützen. Nachdem ich den Thvon m?iner Vorfahren beftiegen habe, entbiete ich allen meinen Braunschweigern, michselbstinjederBeziehungals Braunschweiger fühlend, meinen landesfürstlichcn Gruß und spreche die zuversichtliche Hoffnung aus, daß das Band zwischen Fürst und Volk ein immer festeres und innigeres werden wird. Dazu wolle Gott der Allmächtige seinen reichen Segen geben! Am Abend war Braunschweig durch eine Illumination der ganzen Stadt m ein Flammenmeer getaucht, während im Hostheccker her dritte Akt aus den „Meistersingern" in Gegenwart des jungen Herzogspaares in Szene ging. Eine Stiftung. Tie amtlichen „Braunschweigischen Anzeigen" melden: Der Herzog Ernst August errichtete, um ein bleibendes Andenken an seinen Regierungsantritt zu schaffen, unter dem Namen „Herzog Ernst August-Stiftung" zu gemeinnützigen Zwecken eine milde Stiftung und überwies der Stiftung als Grundstock des Vermögens aus der herzoglichen Schatulle 50000 Mark. Die Zwecke und die Bestimmung der Stiftung werben bemnächst bestimmt. rill sse 8 , Italien nach den Wahlen. ahlerzahl Italiens, bisher rund 3 320 000, stieg durch Ar• auf #800 000. Das gewagte Experiment 0liicfte. Der Erfolg der Wahlen bedeutet einen Ministerpräsidenten, der die Wahtmaschine eines Landes wie kein anderer seiner europäischen Kollegen r'ond hat. Der Triumph hat allerdings etlvas ge- to,tet: eine Annäherung der Regierung an die Klerikalen, «n feyen Dorfpriester wie ihr letztes Wahlschäflein an 01c Urne kommandiert haben. Es ist durchaus glaublich, f wenn man sich erzählt, daß der Papst den Ausspruch tat: I lan9c 'vir mit den Liberalen (soll heißen Ministeriellen) hujammengehen, haben wir 400 Stimmen in der Kammer, Ar Plr abcr ^ne eigene Partei bilden, wird es uns ugehen." Es ist dem italienischen Zentrum (der Papst gab ausdrücklich die Parole aus: Kein katholisches Zentrum!) .. auch bei den Stichwahlen sehr gut gegangen; es bildet jetzt oeu Hauptbestandteil der ungeheuren Regierungsmehrheit > un9 erlebt die Freude, daß Roms vielgehaßter Oberbürgermeister Nathan mit seiner Gefolgschaft zurücktreten muß trotz oer drei römischen Wahlkreise, die in liberalem Besitze bleiben. 1 * Jperr Giolitti, der „Zauberer von Montecitorio", hat einen neuen Beweis seiner Geschicklichkeit oder seines Glückes, wie mans.nimmt, gegeben. Als die Sozialisten anfingen, ipm fürchterlich zu werden, bot er ihnen Vertretung im ; «nbinett an und säte dadurch soviel Zank und Hckder in die l $artei' sib durch Zwietracht und Spaltung geschwächt wurde. Als er entdeckte, mit welcher Opferfreudigkeit sich Bauern und Arbeiter m Tripolis für das „größere Italien" schlugen, als er den gewaltigen Wert der Jmperialisieruna der unteren Klassen erkannte, trat er, eine unerhörte Kühn- ?eit, mit dem Wahlrecht der Analphabeten vor die Kammer, inahm den Gegnern den Wind aus den Segeln und geht letzt mit 377 Ministeriellen in der neuen Kammer glatt durchs Ziel. Freilich, wie sich mit diesem neuen Parlament arbeiten lassen wird, ist eine andere Frage. Der Vatikan hat jetzt für alles, was Kircheilpolitik und Kirchenintercsseii betrifft, in der neuen Kammer eine große Mehrheit. Wie schlecht aber mit einem „starken Papste" Kirschen essen ist, lehrt die Geschichte so ziemlich aller christlichen Nationen und am meisten die Italiens. Jedenfalls, eine auch nur irgendwie antiklerikale Regierung ist jetzt ausgeschlossen. . Giolitti muß jetzt alles mit seinen gefälligen Wahlhelfern, ! beit Päpstlichen, machen. Welche politische stiiesenarbeit nun der Erledigung harrt, bavon hat schon der Regiernngsbericht eine Andeutung gegeben, der dem königlichen Auslösnngsdekret des verflossenen Parlaments beigegeben war. Giolitti ist der Ueberzeugung, daß Italien die Opfer und Prüfungen des letzten Krieges über Erwarten gut überstanden hat, daß die Schwarzseher sich irrten und daß Italien unbeirrt Vorwärtsschreiten könne, bis es seine Macht über die ganze afrikanische Neuerwerbung ausgedehnt lfabe. Giolitti weiß aber sehr wohl, daß neben Lieser lichten Hoffnung auch tiefe Schatten stehen. Der innere Ausbau des italienischen Staats- »vcsens küßt noch so manches zu wünschen übrig. Die Re- ßierung gibt offen eine ganze Menge reformbedürftiger Dünkte zu. Die Hebung des Volksschulunterrichts ist bereits energisch in Angriff genommen worden. Die Deutsches Neietz. Das Wehrbeitragsgesetz im Bundesrat Wie die „Tägliche Rundschau" erfährt, wird eine zweite Lesung der Ausführungsbestimmungen zum Wehrbeitragsgesetz im Bundesrat erforderlich sein, da mehr als 300 AbSuderungsanträge vorliegen. Die Beröfsentlichung der Be- stirmTningen wird ftrum vor Ende dieser Woche erfolgen können. EinUuterftaatssekretär im Reichsmarineamt. Wie das „Berliner Tageblatt" erfährt, wird die im Vorjahr vorn Reichstag abgelehnte Stelle eines Untcrüaatssekretärs im Neicbsmarineamt wiederum im Marinevoranschlag 1914 15 erscheinen Es ist dafür Admiral v. Cha pelle ausersehen, der von manchen als der Nachfolger des Herrn v. Tirpiy bezeichnet wird. 3rt Marinekreisen halt man icdoch einen anderen Munira! für den künftigen Staatssekretär des Reichsmarineamts. Erne „Beförderung" des Herrn v. Orter er Aus München wird gemeldet: Der Präsident der bäuerischen Abgeordnetenkammer v. Ortcrer soll zum Mitglied des R ei ms r als berufen werden Die Nachricht, meld e schon früher auttauchre, bunte jetzt sehr wahrscheinlich zutresfcn. Wie es bei6t, wird die Berufung v. CrtererS am Tage der Königsproklamation, die auf den nächsten Freitag verschob'n worden ist, erfolgen. Aus Mecklenburg. Der Großherzog von Mecklenburg-StreliK hat das Entlassungsgesuch des Staatsminlsters Bos- fart unter der Bezeugung fortdauernden Vertrauens und unter Anerkennung der von ihm geleisteten Dienste abgelehnt. Eine verbotene norwegische Rede Amundsens. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Bersin: Der Entdecker des Südpols, Roald Amundsen, wollte am 15^ November in beut scher und am 16. November in norwegischer Lprache in Flensburg Vorträge über seine Südpolexpedition halten butter Polizeibehörde verbot 2lmundsen nach anfänglich?! Ee- nehmigung den norwegischen Vortrag. Ein an den vrcußtlcktiNi Minister des Innern gerichtetes Gesuch um Aush'bung des Verbots ist jetzt vom Regierungspräsidenten in Schleswig, dem es von 'Berlin übermittelt worden war, abschlägig beantwortet worden. Tie norwegische Spache ist bekanntlich der dämichcn sprach' sehr ähnlich In einer deutschen Stadt brauchen ösfentliche Vorträge auch nicht in einer fremden Sprache stattzüsindcn. Wenn die deutschen Behörden in Flensburg die deutsche Kultur und Sprache fördern wollen, so tun sic gut daran. Ausland. Die Verhandlungen zwischen Serbien und Montenegro über die Grenzlinie haben zu einem endgültigen Ab- k o m m e n igpführt. König Albert von Belgien. ist nach Deutsckiland abgereist, um das 2. hannoversche Dragoner- Regiment Nr. 16 in Lüneburg, dessen Chef der König ist, zu besichtigen Der König wird in Hamburg inkognito Wohnung nehmen, um dem Hasen einen Besuch abzustatten. Au» Stdöt und Land. Giehen, 4. November 1913. Der Eifenbahnübergang an der frankfurter Straße. Ein Mitglied der Stadtverordneten - Versammlung schreibt uns: 1 Eine vor Kurzem gemachte Reise hat mir gezeigt, daß man bei Bahnbauten neuerdings Strahenubergänge in gleichem Niveau, wenn irgend möglich, zu vermeiden sucht. Um Torf- und Vieinalstraßen, selbst Feldwege, zu überbrücken, werden lange hohe Bahndämme mit grobem Kostenaufwand gebaut. Wie reimt cs sich nun damit, das, die Eisenbahnbchörde den Niveau-Ueber- gang an bet Frankfurter Straße inmitten der Stadt Gießen, wo täglich Hunderte von Fuhrwerken und Taufende von Personen verkehren, jahrzehntelang ruhig besuchen läßt? Und doch wäre der arge Mißstand auch ohne südliche Verlegung der Bahnlinie zu beseitigen. Die Geleise der Oberbessifchen Eisenbahn fallen von der Liebigstraßc bis zu dem Viadukt an der Ludwigstraße auf einer Strecke von mehr als ßOO Metern utms 1 Proz., im Ganzen also um 3 bis 3* Meter. Würde man sic am Bahnhof und bis zur Frankfurter Straße um 5 bis 6 Meter tiefer legen, so könnten sie u n t c r dieser Straße dnrchgeführt werden und dann mit geringer Steigung, etwa 1 '■> Proz., die Höhe des Viadukts an der Ludwigstraße wieder erreichen. Damit wäre das Verkehrshindernis beseitigt, die Fußgängerbrücke könnte entfernt, die elektrische Straßenbahn nach Klein-Linden fortgesührt werden. Selbstverständlich müßten die Bahngeleise vom Bahnhof nach der entgegengesetzten Richtung allmählich ansteigen, um etwa zwischen Klinikstraße und Marga- rethenhütte das Niveau der Köln—Gießener Bahn zu erreichen. Es soll nicht verkannt werden, daß die Ausführung dieses Planes erheblichen Geldaufwand erfordern und auf manche Schwierigkeiten stoßen würde. Aber ich glaube annehmen zu dürfen, daß die moderne Technik doch noch fdrtnengere Aufgaben gelöst hat und daß auch diese zu überwinden wäre. Dr. Wir stimmen dem Herrn Einsender zu. Es bedürfte einer Vorstellung der Stadt Gießen bei der Eisenbahndirektion in Frankfurt, wobei die Stadt sich ja bereit finden lassen könnte, einen Teil der Kosten zu trogen. Die Aenderung liegt ja aber natürlich auch im Jnterefie der Bahnvorwal- tung, denn die Betriebssicherheit würde verbessert und die Unterhaltuttgslosten des Ueberganges an der Frankfurter Straße könnten e i n g e s p a r t werden. Wir hoffen, daß der Stadtvorstand das früher Versäumte nunmehr nachhost und alles daran seht, um diese für die Stadt Gießen sehr wesentliche und wünschenswerte A.'ndcrung herbeizuführen. Wenn die U ni stände dabei ergeben, daß d i e oberhessische Bahn weiter nach Süden verlegt werden k annunddaß dieser s ch o n o f t e r ö r t e r t e P l a n s i ch verwirklichen läßt, umso besser! Wirken dabei alle Faktoren, Stadtvorstand, Handelskammer, Abgeord- nete usw. einmütig zusammen, so wäre doch vorläufig wenigstens so viel zu erreichen, daß in einer gemein fam e n Beratung mit den Herren der Elsenbahndireklion Frankfurt die Aussichten, welche die Zukunft eröffnet, festgestellt werden Gerade int Zusammenhang mit anderen wichtigen Verkehrsfragen u begründen. Tie Metzger wollen ihrerseits auch Stellung gegen baS Ansinnen nehmen, rocrat es dem öririsausschuß zur Verhandlung vorgelegt wird. — Beigeordneter Zinser bat aus Gesuirdheilsiücks ichten sein Amt nieder gelegt, demnächst wirb eine Neuwahl stattsinden. — Das neue FinanzamtSge- bäube, das mit einem Kostenaufwand von nahezu 40000 Mark tum der Stabt erbaut würbe, ist nun berogeu worben. Der Staat zahlt an Jnc Stabt als Miete 51,* Prozent der Bau summe. DaS alle , ." 'n Peterc- Krü» alsu * JS* «« Uicle m slblotz " Ein ojf Hossß'ü I« .ji nbgkhalt- ^Verb-'ung.a ’rhiltbar und u ’ . s-, «wstssor ,en, 3.f I ^!jqeftieäe’,e Verlin. - I • ,rb.icrid)t? | wegen » I fidü-cr I hvmn I rrr -lung e r nütangcflngi ■ Monaten G e Mklagten, die unle ■ siid jicigciprodK la Idlfthri flto ^vbcii Namer. Frl Till» Koenen imbmete sich mit ihrer herrlichen Altstirnn» ihrer schönen Ausgabe mit innerer Begeisterung unb verichame so bem Vortragsverein und dem Komponisten einen narkeu Ariola baS Rechnungsjahr 1912 an uneinbringlichen Steuern 2381 Mk. Niederschlagen und 2680 Mk. Steuern, Gas- und Wassergeld l'hinbcn. srmi Rimbach, 5. Nov. Zu der schon gemeldeten Nachricht über den Tod des 28 Jahre alten Obsthändlers Nicolaus Blatt in Rimbach erfahren wir, daß Blatt mit dem Vater des Landwirtes Will). Mader, mit dem er schon lange in Zwist lag, gelegentlich der Kixchwcihc in Streit geraten war. Als dies der in der Nähe befindliche Sohn des Mader, der Landwirt Wilh. M aber beobachtete, übtrficl er den Blatt von hinten und brachte ihm in blinder Wut mehrere Stiche bei, von denen einer das Genick durchstach und den Tod des Blatt herbeiführte. Der Täter ist alsbald in der Richtung nach Heppenheim geflüchtet und hat nach dem von der Staatsanwaltschaft erlassenen Ausschreiben einen auffallende Backennarbe, O Beine, schwarz kurz geschnittenes Haar und starken dunklen Schnurrbart, er hat rasche nervöse Sprache, trägt dunklen Anzug, weichen Filzhut. Heute nachmittag fand die gerichtliche Leichenschau statt. Nach dem Tater wird gefahndet. Hessen-Nassau. -u Offenbach, 3. Nov. Im Verein für Naturkunde hielt der bekannte Forscher und Weltreisende Prof. Dr. Koch, Freiburg i. B., im großen Saale deS Schlosses vor sehr zahlreicher Zuhörerschaft einen Vortrag über feine dritte Reise in Nordbrasilien bis an den Orinoco. UnitKrfitäf$*nacbricbten« Eine toang theol. Fakultät in Frankfurt a. M. Au? Frankfurt a. M., 3. November wird unS nefcbricben: Ter Bezirks-3nnodc. der als Könialiwer Kommissar Konsiskonü- Präsident Dr. Ernst (®ir§babciO beiwobnte. wurde ein Antrag unterbreitet, in dem da« Konsistorium bei der LtaatSregienma vorstellig werden soll, daß diese die Errickstuna einer evanaelifcy- h e o ( o q i f rb e n Fakultät an der Universität Frantturk im Juqe bebalten und «örbem fall. Zur Aufbringung der Mittel hir menta'tfiw enteil Lehrstuhl foll ein fünfgliedriger AnHfcfmß mierbalb uw oiiücrbolb Frankfurts freiwillige Beiträge zufammeu zu bnmien fliehen Ter ?'ntrnq winde einstimmig dein BerwattungSauSiwup überwiesen, um bann am Mittwoch im Plenum behandelt zu treroee* 91 m Albend veranstaltete bte Firma eine Feier, bei der ihm oie Geschenke und 6stückwünfche der Firma, bc*3 bentichen Braumeister- iniö Malzmeisteibundes, der Frankfurter, und Gießener Branmeister- vereinigungen wie auch ber Vertreter bes kaufmännischen und lechnifchen Personals der WnmbruiuSbfouerei übermittel wnrben. $ Steinfurth, 3. Nov. Am Samstag fand hier Bürgermeisterwahl statt. Dadci wurde ber bisherige Bürgermeister Kottrad Falk I. mit 142 Stimmen wieder- gewählt. s Schwalheim, 3. Nov. Der langjährige verdienstvolle Lehrer und Organist Konrad Bormuth ist, nach, dem er erst vor kurzem in den Ruhestand getreten war, nach schwerem Leiden dieser Tage in Armsheim gelt o r b c n. L. Ober-Rosbach, 3. Nov. Am Sonntag morgen brannte hier eine Scheune nieder. Eine angrenzende Scheune wurde auch vom Feuer erfaßt, doch gelang es der hiesigen und der ^tieder-Rosbacher Wehr, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Starkenburg und Rheinhessen. mn ) Darmstadt, 3. Okt. Heute mittag wurde in dem nach 12 Uhr aus Darmstadt in dem Hauptbabnhof in Frank- surt eintresfenden Person en zug ein junger bewußtlosem i Mann mit einem Schuß in den Kopf afgefunben, dec ' bald darauf im Krankenhause starb Wie man fcststellen konnte, ist der Tote ber 24 Jahre alte Kaufmann Gustav Eppstein aus Frankfurt. Er sollte in eine neue Stellung eintreten, nachdem er seiner Militärpfl'cht genügt hatte. Eppstein scheint ein nervös veranlagter McHscki gewesen zu sein, da er vor einiger Zeit schon einmal versucht hatte, sich die Pulsadern zu öffnen. b. Langen, 3. Nov. Die Stadt kaffe mußte für xomm 3n dem Mtfrvaiualtung 1!f Mobilia ln‘. mir bie Kö ifltm mit den ( w wurden. Per * Ungetreu nov., meldet ci :tnA lft seil ci Ituicif • ulL I dir fit e i. ' l' " "^ON-.IUNi * »Uli ■tuiiic und 5oi ■feier mehrere £ai ■ir Stallungen. Ti ■lädiiiBt. Aus § ■Meldet: Tie Herz Miller ist gestern r Morden Mit Ausu ■nicrbauten Kürha Mrgebraun/ 5 Mk ganzen Wafdiiii llpicr wnlfen, das I iuscnö Mark an rief) In m Salincnturmc-i ter icti foll jenben stin. * 3m Äamvi u ■ I Vov . müde' nn P' I r Sonmag verübte I aus der Frc Miblben von 10 Ms A e u -Kölln lk 2ditt ■ ioiist:rigcs Minb r ' wurden bci'inr Mia zu erhalten. Hochof • Brände. Irrlbet: Ten Ab Ikmdtteil Brö^y Tiuier, drei i:r verursacht < $d)f Familie I imben Hause sei I leiden Balten ge Rkeidaus aus den : lk : ir? *ifmi ..rmi.omicv 3: ■f-^ >?üUe, die fim vei ■Ra.fn aber wieder 'Aufruhr. ' Der Ritualmordprozeh. Eine Ku ndgcbung in Breslau. Die „Vossiscke Zeitung" meldet aus Breslau: deute wurden her zwei Protestversammlungen gegen den Kiewer Rituglmord- Vrozes; abgehalten. U. a. sprach Neichstagsabaeordneter Gotbein. Zur Verlesung gelangle eine Erklärung des Dekans der evange- lischen theologischen Fakultät Breslau, worin der Nitualmord als unhaltbar und unbegründet bezeichnet wird. Dieselbe Erklärung ber Professor der katholischen Fakultät Nickel ab. Uufmcnui Guslav ine neue (Stellung genügt halte. sch gewesen zu sek sucht hatte, sich die dlkasse nicht für hen§tmm238lM. Aas- und Wassergetd Gerichtssa^L. Berlin, 3.Nov. Der vor der vierten Strafkammer des Landgerichts I mehrere Tage hindurch verhandelte große Drozeß wegen Heiratsschwindel gegen den Ingenieur Walter T hv m a s und Genossen endete gestern mit der Verurteilung des Thomas zu vier Jahren Gefängnis. Der mitangeklagte Kommissär Paul Müde wurde zu neun Monate n Gefängnis verurteilt. Die übrigen Angeklagten, die unter der Beschuldigung der Beihilfe standen, sind freigesprochen worden. iki3 „Saarlouiser Journal" meldet, zwei Hochofenarbeiter der hie- jiqcn Hütte, die einen den Arbeitern verbotenen Raum betraten, getötet. Drei weitere Arbeiter, die hinzukamen, wurden betäubt, bunten aber wieder ins Leben zurückgerusen werden. leffm. tittag mürbe in bett tbafabof in Frank- unger bemu&tlofer j f afgefunben, btt s ic man sMeUen rermifebte«. * Brände Aus Pforzheim, 3. Nov., wird gc Nieldet: Den Abendblättern zufolge brach gestern in dem Stadtteil Brötzingen Feuer aus, das insgesamt vier Häuser, drei Scheunen und ein Kohlenlager zerstörte. Ter verursachte Schaden wird auf 50 00Ö Mark geschätzt. A ch f Familie n find obdachlos. Der verheiratete Mo- [ dellschreiner Staib wurde, als er sich nochmals dem brennenden Hause seines Vaters näherte, von einem herabfal- k lenden Balken getroffen und so verletzt, das; er im Krankenhaus aus den Tod darniederliegt. — In der Wattefabrik K u f n e und Sohn in M ü n ch e n z c r st ö r t e ein Groß- feuer mehrere Lag c u ct autgeflienenc Freiballon .Zeppelin* in sechsstündiger ;eren Akadcmie- Brofcflorö Schur t h für die Schwarzwaldgemeinde N e u st a d t Mrschnmnden sein sollen. ______ wbvfyte erwähnter Nittialmord sei wirklich nachzuweisen. Die wahre mvsagche Moral falle mit der christlichen Moral zusammen. Es Wien zwar individuelle Verbrechen möglich, dock) feine rituellen. Das Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Petersburg Ko- lowtzvw schloß sich dem Gutachten Troitzkys vollkommen an. m b3’c ' I ( der H am i .^•teilen "ldung ; >."*». ä'9ec vi “4 * * K' -StzL w« wtmber {eierte ? ^°umeistei chs" Glückwünsche Dereme überbracht, ■t, bet der »hm die Stichen Braumeister- ^ekkner Braumeister. . kausmannischeu und 1 "vermittel wurden, "mstag sand hier »ttdc der bisherige : stimmen tüieher- 'gjähche veck'enst. tt m u t h ß, nach« lanb getreten war, n Ärmsheim ge« i Sonntag morgen Eine angrenzende doch gelang es der hr, bas Feuer auf Leben zu erhalten. * I m Hochofen u m g c f o m m e n. Aus Dillingen an M]On gemeldeten A der Saar wird gemeldet: Durch Hochofengase wurden heute, wie 1 .^b^hMdleri' ct^vtru-ifrv '"i-iin-nnf" mpfhet itrei ftnißniennrhcifer her hics wir™ba6 'Blatt mit er, mit bem er schon »rietn 6tmt 1>; befinblicfte 6o6u » , !»b°«-t-.MrM jnt in W* ®.’ igs @eitti buti- te.Ser»tih& m geflMtet mb.W iSÄ äs&s |i .Kiew, 3.Nov. Professor Troitzkn von der Geistlichen Aka . von Petersburg bezeichnete das Giltachteu des Pranaitis II r unrichtig. Er versickerte, weder der Talmud noch H ®;c Kabbala noch irgend ein anderes Buch der Israeliten gestatteten cne Annahme der Existenz von Nitualmorden. Die Zahl dreizehn i JT., tn der Mhstik des Talmud keine Rolle. Hein in der Ge- * Brennende Oelquellen. Aus Bukarest, 3. Nov., wird gemeldet: Gestern geriet in der Gegend von Moroni ein Petroleumbohrloch durch eine Explosion in Brand. Das Feuer griff auf 15 benachbarte Bohrlöcher über. Das ganze Tal, in dem die Quellen liegen, bildet ein Flammenmeer. Die Löscharbeit ist außerordentlich schwierig. * Der Kampf ums Stimmrecht. Aus London, 3. Nov., wird gemeldet: Letzte Nacht wurde versucht, den Bahnhof Streatham Hill in Brand zu setzen. Der Feuerwehr gelang es den Brand zu löschen. Mit Benzin getränkte Watte und Flugschriften über das Frauenstimmrecht wurden gefunden. * Verhungerter Millionär. Aus Odessa wird gemeldet: Der Millionär Kodrian ist in seinem Hause sterbend aufgefunden worden, verschied jedoch alsbald. Die Untersuchung stellte fest, daß er verhungert ist. Es ist noch unermittelt, ob er geistesgestört war. * Der korrekte Engländer. Jules Janin, der berühmte französische Kritiker, war ein wunderlicher Kauz: immer trug er die Maske unerschütterlicher Würde, nie sah man ihn lachen und stets erschien er nur schwarz gekleidet, in einem feierlichen Gehrock. Dieser Gehrock Janins wurde t>er Held zahlloser Legenden und Anekdoten: die lustigste von ihnen aber ist das Abenteuer, das Janin mit N Gehrock in Paris erlebt haben soll. Der Mritifcr saß im East Berrey und las gemächlich eine Zeitung: ihm gegenüber am Nachbartische saß ein korrekter englischer Gentleman und trank mit uniroeDotter Gelassenheit seinen Grog. Plötzlich erhebt der Engländer seine Stimme und ruft den Kellner. „E, Kellner, können Sie mich sagen, nie heißt sich der .Herr, der dort liest die Zeitung gelehnt an die Ofen?" „Ich weiß es nicht, ich kenne den Herrn nicht." „O". Und der Engländer steht auf und geht zum Büfett. „O, Fräulein, können Sie mich sagen, nie heißt sich der Herr, der dort liest die Zeitung gelehnt an die Ofen?" „Es tut mir leid, ich weiß es nicht, der Herr ist kein Stammgast." „£, uollen Sie mich rufen bitte das Besitzer von «der Cafe." Ter Besitzer erscheint. ,,O, verzeihen Sie mich, können Sie mich sagen, nie heißt sich der Sperr, der dort, liest die' Zeitung gelehnt an die Ofen?" „Nein, mein Herr, ich sehe ihn zum erstenmal." Ta gibt sich der Engländer entschlossen einen Ruck, geht geradenwegs auf den Unbekannten zu: „O, verzeihen Sie mich, daß ich uemc diesen Heg, mich Ihnen zu stellen vor: mein Name heißt Smith." Janin blickt auf, ein wenig erstaunt, dann nennt er auch seinen Namen. „O, M. Jules Janin, Sie verzeihen: aber ich bin gekommen. Sie aufmerksam zu machen, daß Ihre Gehrock brennt." Inzwischen war der eine Rockschoß des Gehrockes fast in Asche verwandelt. kos. Erstaunliche Fruchtbarkeit zeigt die bekannte Wafferrübe Ctirafficai, eine Cruciferenart, wie folgender Versuch beweist: Auf einen kleinen Ackerfleck wurden 500 Gramm Samen ausgesät, die durch die Wsttcmng begünstigt, sehr gut aufgingen. DaS Ergebnis der Ernte waren 35 0*00 Kilogramm jener großen holzigen Wasserrüben, die leider mir als Vichfntter Verwendung finden. Und doch war diese Nicsenmcnge noch keine Höchstemte, sondern sie hätte sich theoretisch auf das zwanzigfache erhöhen lassen. Nach genauer Berechnung enthielten nämlich jene 500 Gramm Saatgut über Vi Millionen einzelne Samen, bereit Ertrag im günstigsten Falle die gewaltige Höhe von 700 000 Kilogramm erreichen könnte. Kf. Eine Uhr, diedurch das Wetter aufgezogen wird. Das Problem der „ewigen Bewegung ohne Kraftzufuhr von außen" hat ein amerikanischer Erfinder, Bangerter mit Namen, gelöst, indem er eine Uhr gebaut hat, die durch das Wetter aufgezogen wird. Natürlich handelt es sich nicht um ein Perpetuum mobile, sondern nur um eine zweckmäßige Ausnützung günstiger Umstände. Die Temperattir schwankt dauernd innerhalb bestimmter Grenzen, und diese Temperaturschwankungen sind groß genug, daß man die Ausdehnung und Zusammenziehung von Metallen unter ihrem Einflüsse zur Gewinnung von Arbeitskraft verwenden kann. Bei seiner „Uhr, die durch das Wetter aufgezogen wird" verwandte Bangerter zuerst Zinkoraht. Zink verändert sich unter dem Einflüsse der Temperaturschwankung nicht besonders stark, und daher war für die erste Uhr die stattliche Menge von 500 Pfund Zinkdraht nölig. Die Zinkorähte sind dabei in einem Kasten ausgespannt und wirken nacheinander ans eine Feder ein, die gespannt wird und bann wie jede andere Uhrfeder wirkt. Aus dieser recht primitiven.Uhr sind bann allmählich vollkommenere geworden, die ebenfalls durchs Wetter aufgezogen werden, und in Newyork werden gegenwärtig, wie der „American Machinist" mitteilte verschiedene Arten „von Uhren, die durch das Wetter aufgezogen werden", verkauft. Da das eigentliche Uhrwerk vollkommen unabhängig von der Aufziehvorrichtung ist, sind diese Uhren genau so zuverlässig, wie gewöhnliche. Bei den neuesten Uhrwerken dieser Art ist das Zink durch verschiedene Metallegierungen ersetzt worden, deren Zusammensetzung natürlich geheim gehalten wirb. Früher bemül)- ten sich bie Uhrmacher, Rostpendel herzustellen, bereu verschiedene metallische Bestandteile durch ilyr Zusammenwirien unter den Temperatureinflüssen ein Gleichbleiben der Pendellänge verbürgten. Gerade dieser nmnde Punkt der Pendeluhr ist nun zum Ausgangspunkte eines neuen Bewegungsmechanismusses für llljren geworden. Natürlich sind und bleiben solche Uhren, die durch das Werter aufgezogen werden, meljr ober weniger eine Spielerei, und es ist durch ans unmöglich, nach bem gleichen Verfahren eine arbeitende Ma schine herzustellen. Das heißt unmöglich ist es «mar nicht, aber vollständig unsinnig, denn Fachleute haben berechnet, daß eine Maschine, die mir eine Pserdckraft lieferte, für etwa 30 Millionen Dollars der Metallegierungen enthalten mützte. Bei den schwachen Kräften, die in diesen Ittyrcn nötig sind, ist bie ziemlich kompveligc Metallegierung etwa einen Dollar wert, und daher leidHer erschwinglich. * Die Theaterkritikerin. „Wie finden Sie das Stück, gnädige Frau?" „Absurd! Da lese ich im Theaterzettel, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Akt drei Monate vergangen fein sollen, und die Heldin trägt noch denselben Hut!" Kleine Tageschronik. Im Walsertal stürzte der Magistratsbeamte Fenner aus Innsbruck ab. Er wax soforr tot. Die Leiche wurde von seinem Begleiter geborgen und nach Innsbruck gebracht. Die deutsche S p i tz e n s ch u l e (Verein zur Förderung deutscher Spitzenkunstl eröffnete gestern in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses zu Berlin eine Ausstellung von Spitzen, die von deutschen Heimarbeiterinnen gefertigt sind. Hauptmann Sanchez ist in Madrid, nachdem daS Gnadengesuch abgelehnt worden ist, standrechtlich erschossen worden. In dem toskanischen Städtchen Prato stürzte bei einer Festvorstellung in der Philharmonie bie Decke ein. Von den 300 Anwesenden sind 100 verletzt worden, darunter 15 schwer. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gieß/u. Wetteraussichten in Hessen kür Mittwoch, den 5 Nov. 1913: Zunach'l mein heiter und trocken: später erneute Trübung, strichweise Negenfälle Letzte naebridüen. Neues aus dem Welfenhause. Berlin, 4. Nov Wie in Hofkreisen erzählt wird, sollen schon längere Zeit Verhandlungen zwischen Gmunden und Strclitz schweben, die wahrscheinlich zur Verlobung der jüngsten Tochter des Herzogs von Cumberland, der 1884 geborenen Prinzessin Olga mit dem 31jähritzen Großherzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Strelrtz führen werden. Die ältere Schwester der Prinzessin Olga ist die Gemahlin des Schweriner Großherzogs. Hauptmann Kammler. Breslau, 4. Nov. Laut „Rybniker Zeitung" bleibt der Hauptmann Kammler zum Bezirkslommando in Neiße abkommandiert, ist also nicht in die Rheinprovinz versetzt worden. Ein Ultimatum an Mexiko? Ne w V o r f, 4. Nov. Wie verlautet, ist dem Präsidenten Huerta das Ultimatum gestellt, Huerta müsse sofort dic Präsidentschaft niederlegcn und dürfe lvedcr Kriegsminister Blanquet noch ein anderes Kammermitglied als Nachfolger hinterlassen. Das Ultimatum, das am Sonntag abgcsandt wurde, ist noch nicht beantwortet worden. Zum Brand der ErdölquellenbeiMoreni. Bukarest, 4. Nov. Der Brand der Petroleumquelleti bei Moreni wurde durch Aufschichten von Sandsäcken über den Bohrlöchern gelöscht. Es sind 18 Bohrlöcher ausgebrannt, doch sind keine Menschenleben zu beklagen. Das Feuer vernichtete ergiebige Bohrquellen, so den Bohrturm der Colombia-Gesellschast, der jährlich 40000 Waggons Petroleum lieferte. Zusammenstoß eines Dampfers m it einem Eisb erg. Montreal, 4. Nov. Der Dampfer „Manchester Commerce" stieß bei Island mit einem Eisberge zusammen. Das Schiff wurde nur leicht befchädigt, Gefahr lag nicht vor. 3m gesmdey Körper ein gesunder Geist. Wer kennt sie nicht, d iese goldene Lebensregel der Römer, die durch Jahrhunderte ihre Geltung behalten hat? Wer geistig srisch und rege bleiben, wer etwas tüchtiges leisten will, für den ist ein kräftiger, fester Körper die erste Notwendigkeit, der muß Muskeln und Knochen so stark haben, daß sie etwas vertragen können. Bei allem was man tut, dies zu erreichen, wird das Einnehmen von Scotts Emulsion sehr ratsam sein. Dieses leicht verdauliche, auch von Erwachsenen gut zu nehmende Kräftigungsmittel enthält in seinen Bestandteilen — hauptsächlich Lebertran mit Kalk- und 9tatronsalzen — für Muskel- und Knochenbildung wichtige Rohstoffe, welche in der Form von Scotts Emulsion auch voll ausgenutzt werden. Scotts Emulsion regt dic Eßlust an, bewirkt Zunahme des Gewichtes und Hand in Hand damit eine allgemeine körperliche Ertüchtigung. [C^u Man achte auf die bekannte Schutzmarke Der Fischer mit dem Dorsch! jtin 1 lUllf Arbeitsvergebmig. I FÜr die Feldbereinigungsgesellschaft Geilö- onsc» sollen die zur teilweisen Herstellung der '.eisstraßeuabfahrteu erforderlichen «teinlicsc- ungen und Chausffcrttngsarbeiten, veranschlagt i rb. 4400 Mk., sowie das Liefern von Zcmcnt- tcliren und Stirnftücken, veranschlagt zu rd. [0 Mk, vergeben werden. Die Vcrgebungsunterlagen hegen auf Grotzh. miraermeisterci Geilshausen zur Einsicht offen Schriftliche Angebote sind bis znm 10. November- ds. Js., norm. H Uhr, bei Grotzh. Bürgcr- incäftcrci Geilshausen cinzureichcn, um welche jeit bie Eröffnung der Angebote m Gegenwart uckbienenerBieter statisindet. Zuschlagsfrist 3Wochen. Gießen, den 1. November 1913. B4/h chZroßh. Kulturiu ipcktion Gießen. H. Steinbach, .11 SaxSehner's BitterqueMe HUNYADIJÄNOS Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibigkeit, Blutandrang, etc. Gewöhn!. Dosis: 1 Wasserglas dqII. (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von S-1!»? Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. D”/e Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vermetdung von Ansteckung. Voit Jede PSätianstait braucht eine PatentpUttmuschine von der FcrsterWäscherei-naschinenfabrik Bumsch & Hammer 7500St.ini Betriebe. FOTtt LL 163 Offerte kostenlos. Bekanntmachung. Unsere Fabrik-Krankenkasse wird Ende dieses Jahres geschlossen. Forderungen sind binnen drei Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden. Gießen, den .4. November 1913. 7253 Fabrik-Krankenkasse der Firma Arnold Mueller. Das Beste für die Hautpflege ist: 25 Pfg. pro Stück. 3 Stuck 65 Pfg. Nachahmuneren weisem.zurück. Vereinigte Chemische Werke Aktiengesellschaft, Charlottenburg, Salzufer 16. Abteilung Lanolin-Fabrik Martinikenfelde. Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmitte* (keine Arznei- oder Gehelmmittel !) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S. 75, Adelheldstr. 13 Qlagenleiden, Stublver- Ttopfung, I)ämarrboie,uftände, Skro- phuloTe, Hdemverfealhung, Nervenleiden, Gicht, Rbetwr.a, Gallenstein«, Leber-, Nieren-, Blasenleiden, Zudterkranitbeit, HusTcbläg#, flechten, Krampfadern. fuB- tmd Beinleiden etc. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ m tri' Jkbermann herzlich willkommen.' Eintritt frei. 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