Zweites Blatt M. 74 165. Jahrgang Erscheint tö-ttch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Ohertzejftn Rußlands " Widerwillen gegen SonnenstrsMcä^ gänzende Aussichten. Die Berge am Aprilfluß gehör Hnnsteingebirge. lieber die Besiedelungsverhältniss een zum geborene angetroffen wurden: allein am Mittellauf des Maiflusses fanden sich 96 Häuser, 28 Schutzhüllen und 7 Rundhütten mit etwa 1000—2000 Eingeborenen. Am Leonhard-Schultze-Fluß lag ein größeres Dorf mit etwa 200 und drei kleinere Dörfer mit je 60—80 Eingeborenen. Am Aprilfluß wurden dagegen nur Schutzhütten bemerkt, während der Frieda-Fluß unbewohnt war? Abseits der Straße stieß man überall auf Spuren von Bergbewohnern, mit denen die Expedition in freundschaftliche Beziehungen trat. Ferner wurden U'ährend des Borstoßes meteorologische Beobachtungen angestellt und Triangulationen oorgenommen. Auf dem Vorstoß zum Hnn- steingebirge wurde nach dem Passieren des Sumpfes wieder ein See bei dem Eintritt ins Gebirge angctroffcn. Bei dem Aufstieg zur Spitze wurde bei 10Ö0 Meter die Moosregion ereichl, der Wald erstreckte sich bis zum Mpfel. Auf ihm blieb Behrmann fünf Tage uub genoß während dieser Zeit zweimal einen weitreichenden klaren Aus blick auf das Zentralgebirge. Nach einem wohl 1000 Meterhohen Steilabsturz nach Süden folgt etwa eine 20 Kilometer breite Ebene. Erst jenseits non ihr beginnen die Vorberge des Zentralgebirges, dessen auf 3000 Meter Höhe geschätzte Gipfel sich in voller Bewaldung als eine lange Kette von Westen nach Osten 'hinziehen. Die .Haupthöhc der wohl 150 Kilometer langen Erhebungen, die Behrmann überblicken konnte, lag südlich der Hunsteinspitze, ein breiter, steil nach Norden abfallender Gipfel mit einem kleineren Nachbar. In den südlichen Partien waren schroffe Formen in den höchsten Erhebungen nicht selten, nach Westen hin lagen breitere, massigere Berge, während sich der Zug nach Osten in einzelne Massive cruflöste und gleichzeitig die Höhe abzunehmen schien. Dann machte Dr. Behrmann einen großen Vorstoß ins Innere Nmguincas. flurf) hier konnte er über die Gebirgsanordnung Klarheit gewinnen. Indem er den Aprilfluß nach Süden verfolgte, kamen Gebirgstäler in Sicht, deren Landschaftsbilder' den Echarakter eines untcrgetauchten oder versinkenden (Gebirges erweckt. Weiter nach Süden setzt, von dieser Bergkette unabhängig, eine völlig andere Gebirgsanovdnung ein, es gliedert sich das Bergland in Grate, die ungefähr von Norden nach Süden laufen. Es sind sandige Tonschiefer und tonige Sandsteinschicfer, die von zahlreichen Oucrrzadcrn durchzogen werden. Südlich des Bambusberges vereinigen sich lange Nord-Süd gerichtete Täler zum konsequenten Aprilflußtal. Dieses scheint an der Kulmination in 2300 bis 2400 Meter Höhe zu entspringen. Die Wasserscheide wurde von Dr. Behrmann am 13. Dezember 1912 erreicht und damit eine sehr wichtige Aufgabe gelöst. Sie besitzt eine Höhe von 1720 Bdetern. Die Bevölkerung ist hier sehr spärlich Hunsteingebirge. lieber die Besiedelungsverhältnisse wird berichtet, daß am Mai- und Leonhard-Schultze-Fluß Ein- Die „Hietzener Familienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisfclatt für den Kreis Sieh-ir" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seil» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schub straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Lin neuer Bericht von der Seutichen Neuguinea- Expedition. Bon der weiteren Tätigkeit der deutschen Neuguinea- Expedition läßt sich aus Briefen Dr. Walter Behrmanns an Geh. Rat Penck ein Bild gewinnen. Gaben die bisherigen Berichte eine Darstellung der Ausreise bis zur Erreichung des Hauptlager's bei Malu und der Durchforschung des Hunsteingebirges, so gelten die jetzigen Mitteilungen dem ersten Vorstoß ins Innere. Sein Zweck war, die Nebenflüsse am oberen Sepik, dem mäanderartig geschlungenen Kaiserin-Augustafluß, zu erkunden und unter ihnen jenen herauszufinden, der am sichersten einen Weg bis ins Innere der Insel öffnet. Vier südliche Nebenflüsse wurden aufwärts verfolgt und erhielten die Namen Aprilsluß, Lcon- Hard-Schultze-Fluß) Frieda-Fluß und Maifluß. Die weiteren wichtigen geographischen Ergebnisse der Expedition sind, r c die Z e i t s ch r i f t*d er G e s e ll s ch a f t für Erdkunde initteilt, vor allem drei Feststellungen: ein Gebirge, das sich in 1700—2400 Meter Höhe hält, die Wasserscheide, die sich aus deutschem Boden etwa auf dem 5. Grad südlicher Breite befindet, und neben dem Zentralgebirge (im Westen Viktor-Emanuel-Gebirge genannt, ein nur an einzelnen Stellen mit durch niederes Bergland verbundenes selbständiges Gebirge. Indem man den Sepik von Malu aufwärts verfolgte, kam man in eine Sumpfwaldebene. Erst in zehn bis zwanzig Kilometer Entfernung vom Sepik beginnen gebirgige Höhen, die im Westen 1200—1900 Meter erreichen dürften, mit Ausnahme der Stelle, an der der Maifluß sie verläßt. Dort finden sich nur Berge mittlerer Höhe, die zum Teil den Elwrakter der sächsischen Schweiz tragen. Es gelang, den Pfingstberg zu ersteigen. Eine geschlagene Aussicht öffnete nach Süden und Südwesten einen Blick, der von einem etwa 1800 Meter hohen Gipfel abgeschlossen wurde. Die Endpunkte am Frieda- und Leonhard-Schultze-Fluß bpten zwei sich cr- Der Berliner „Lokalanzeiger" meldet aus Belgrad: Montenegro will im Einverständnis mit den Verbündeten nicht auf d i e E i n st e l l u n g der Feindseligkeiten vor dem Fall S k u t a r i s eingehen. Die V e r b nndete n werden daher dem Bermittlungsvorschlag nicht zustimmen. Inzwischen wird Skutari wei- 1er bombardiert. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Wien vom 29. März: Nach hier angelangten Meldungen heißt es, daß die Beschießung von Skütari durch die Montenegriner inieber ausgenommen werde. Falls sich dies bestätigt, werden unverzüglich die von der Londoner Botschafterlönferenz beschlossener! Maßregeln ausgeführt, und Oesterreich-Ungarn würde die Blockade von Antivari und Duleiguo vornehmen. Die „Norddeutsche Llllgemeine Zeitung" schreibt in ihrer Wocheurundschau n. a. : Wir möchten uns auch an dieser Stelle der in der bedeutungsvollen Rede Sir Eoward Greys vonr 25. März ausgedrückten Erwartung anschließen, daß eine Fortdauer der B e st ü r m u n g Skutaris von Montenegro als ein zweckloses Gemetzel erkannt nnd baldigst eingestellt werde. Damit würde der Amvendung von Maßregeln vorgebeugt, die leine Großmacht ycrbeijührcn will, die aber bei anhaltender Auflehnung gegen den Willen Eurovas unvermeidlich werden könnten. Ueber die Festigkeit dieses Willens sollte man sich nicht täuschen. Ernste Gründe sprechen dafür, daß die einhellige Arbeit der Mächte auf der Höhe bleiben wird, wie sie sich in der Dienstagssitzung des Unterhauses in den Ausführungen Asquiths und Greys unter der Zustimmung des britischen Parlaments gezeigt hat. Der „Tanin" weist bie neuen Forderungen Bulgariens zurück und erklärt: „Die Preisgabe der Linie K aragatscb- Lüke Burgas-Wisa hieße, dem Feinde freie Bahn nach Konstantinopel gewähren. Wenn wir die Hüter der Meerengen sein sollen, müssen wir den Zugang zu ihnen vollständig besitzen." Russische Wünsche. Aus Konstantinopel wird gemeldet, daß Rußland, unterstützt von Frankreich, von der Pforte gewisse Privilegien verlangte, die mit den Dardanellen Zusammenhängen und von bereit Erfüllung die russische Regierung ihren Protest gegen die letzten bulgarischen Forderungen in der Friedensfrage abhängig machte. Dieser Versuch R u ß l a n d S , die D a r d a u e l l e n f r a g e wieder aufzu rollen, erkläre die Verzögerung in der Ueberreichung der Note der Großmächte an die Pforte. Die Südgreuzc Albaniens. Das Reukersche Bureau erfährt über die Besprechungen der Botschafter hinsichtlich der Süd grenze Albaniens, daß die von Griechenland vorgeschlagene Grenze am Adriatischen Meer bei der Bai von Chimara beginnt, von dort nach Tepeleni zur Stelle des. Zusammenflusses dem Trhnvs und dem Wiosa läuft, dem Laufe des letzteren Flusses bis Klisura folgt und von dort den Kamm des Tangli-Debirges entlang durch die Täler des Devol und Schknmbi bis zum Ochrid:-See geht, wo sie mit der Südspitze an der von den Mächten bestimmten Nordostgrenze Albaniens zusammentrifft. Die Botschafter haben noch keinen Beschluß gefaßt, wie sie zu der Frage Stellung nehmen werden. Nach-den Vorschlägen, bi? einige Mächte entworfen haben, sollen jedoch etwa zwei Drittel des von Griechenland beanspruchten Gebietes Albanien zu- gesprochen werden mit 252 000 Ölriechen und 141 000 uicht- albanesischen Mohammedanern. Ueberdies "wird noch vorgeschlagen, daß das Festland gegenüber Korfu zu Albanien geschlagen werden soll. Die Hilfe ferbischer Truppen bei der Eroberung Adrianopels. Belgrad, 29. März. Von amtlicher serbischer Seite wird die Nachricht, daß der Gesandte Nenadowitsch und der ehemalige Ministerpräsident Novakowitsch in einer außerordentlichen Mission nach Petersburg reisen werden, als falsch bezeichnet. — Bei den letzten Gefechten vor Adria- nopel errang das 1 3. serbische Jnfanterie-Regi ment einen ausschlaggebenden Erfolg bei Iut- Tepelar. Das dritte und vierte Bataillon dieses Regimentes hatte die Aufgabe, gemeinsam mit dem 52. bulgarischen Infanterie-Regiment zwischen dem 24. und 25. März die obengenannte Stellung zu stürmen. Die Türken entp- ringen b i c Stürmenden mit einem furchtbare n Feuer, so daß sich das bulgarische Regiment zurückziehen mußte. Die serbischen Bataillone hatten den Befehl erhalten, die Stellungen zu holten, was mit großer Ausdauer aus geführt wurde Endlich gelang es beiden Bataillonen vorzurücken und Iut-Tepelar zu stürmen. Die Verluste der Serben an Toten und Verwundeten waren bedeutend. — Paschitsch erhielt zum Siege der Verbündeten bei Adrianopel von dem montenegrinischen Ministerpräsidenten Martinowitsch, dem bulgarischen Ministerpräsidenten Geschow und dem griechischen Ministerpräsidenten Veni- zelos herzliche Gratulationen. Ministerpräsident Geschow« sprach bei dieser Gelegenheit feinen Dank für die serbische Hilfe aus. Besonders herzlich war die Depesche des Ministerpräsidenten Veuizelos. Paschitsch dankte allen telegraphisch und beglückwünschte Bulgarien zu dem großen ^iege. Das bulgarische Oberkommando teilte dem Kommandanten der 2. serbischen Armee, General Stepanowitsch, mit, daß der Rücktransport der Serben nach Serbien am 29. des Monats beginnen werde, da ihre Anwesenheit nach Erledigung der Aufgabe bei Adrianopel nicht mehr nötig sei. Belgrad, 29. März. Nachträglich laufen von dem General Stepanowitsch Meldungen über die Gefangen- n ahme Schükri Paschas ein, di? folgendes besagen: Als das 20. serbische Regiment nach heftigem erfolgreichen Montag, 3h März 19(5 Rotationsdruck und Verlag der Brnhpfchen Universftäls - Buch- und Steindcuckerei. R. Lange, Gießen. Sturm das Fort Kadirlik-Idrim eingenommen hotte, kam den Kämpfern auf serbischer Seite erst zum Bewußtsein, daß man einen ungeheuren Sieg errungen hotte. Im Fort befand sich nämlich Schükri Pascha mit zwei anderen Generalen, 22 hohen und 50 Subalternoffizieren. Der serbische Kommandant begrüßte ehrerbietig den heldenmütigen Verteidiger Adrianopels und «ersuchte ihn, im Fort zu bleiben. Schükri Pascha sowohl als seine Begleitung hatten sich während ihres Verbleibens in Kadirlik-Idrim der ritterlichsten Behandlung durch die serbischen Truppen zu erfreuen, da diese in dem Kommandanten Adrianopels den Repräsentanten des alten türkischen Heldenmutes und des Pflichtgefühls erblickten. Erst am folgenden Tage nach den Verhandlungen zwischen dem serbischen General Stepanowitsch und dem bulgarischen General I w an o ff wurde Schükri Pascha an den letzteren als den bulgarischen Kommandanten verwiesen und übergab diesem sich und seine Armee förmlich. Die serbischeu Trnppeu mochten bisher 1 7 000 Gefangene. Die Kriegsbeute ist bedeutend, jedoch nicht festgestellt. Die Teilung wird unter den Verbündeten nach Maßgabe der Truppenzahl erfolgen. Schükri Pascha iu Sofia. Sofia, 29. März. Schükri Pascha traf mit sieben and e r c n türkischen Generale n und den Offizieren seines Genör'alstabes, sämtlich in Begleitung ihrer Ordonanzen und her ihnen attaebierten bulgarischen Offiziere, um vier Uhr früh mittelst Sonderzuges auf dem Bahnhof ein, vom Kommandanten des Bahnhofs und dem Platzlommandanten empfangen. Die Kommandanten begrüßten die gefnn.gmen Offiziere herzlichst und drückten ihre Bewunderung für den Acut und die Tapferkeit der Verteidiger Adrianopels aus. Schükri Pascha und seine Begleiter wurden in die ihnen zugewiesenen Wohnungen gebracht. Zwangsmaßregeln und auf die serbische Bundestreue sich den Wünschen der Mächte gegenüber ablehnend verhalten wird. M stund} D' H. V. fließt«- 2 Avril teng.ro, gestützt auf für Gärtner u. Gartenbesitzer: Wannen speziell ßeuerbacher) iiü MmWs Kmz- Ä VlmckH aeschnitten u. in Ringen Nkl- Tie bulgarischen Verluste. Nach den ersten vom bulgarischen Hauptquartier ein» gegangenen Informationen betragen die bulgarischen V e r l u st e b e i der Erstürmung Adrianopels vom 24. bis 26. März ungefähr 11 ()0 0 Tote und Verwundete; die Serben haben 1200 Tote und Verwundete. Die Zahl der Gefangenen beträgt ungefähr 60 000 Mann und 833 Offiziere, darunter 13 Generale. Die Kriegsbeute beträgt 650 Kanonen verschiedenen Kalibers, 58 Maschinengewehre, zehn Föhnen, ein Fesselballon, eine große Menge Waffen, Infanterie- und Artilleriemunition und eine Anzahl Fahrzeuge, wie sie im Festungsdienst gebraucht werden. Die serbischen Verluste. Belgrad, 31. März. Wie das Preß-Bureau mil- teilt, hatte die serbische Armee in den Kämpfen um Adrianopel 900 Tote und 3000 Verwundete. Der letzte türkische Bericht. K o n st a n t i n o v e l, 30. März. > Amtlicher Kriegsbericht.) Gestern wurden an einigen Punkten der T s ch a t a l d s ch a l i n i e Kanonenschüsse gewechselt, Nackns griff der Feind die vorgeschobene Stellung westlich von Büjük Ti'chekmedfchc an. Ein türkisches Bataillon, das sich dort befand, wich zurück. Infolge eines bei Tagesanbruch von dem linken türkischen Flügel mit Unterstützung der Flotte unternommenen Gegenangriffes wurde der Feind z u r ü ck g e w o r f e n. Ein feindlicher Angrist gegen den Hügel Muradtepe in der Tschataldfchalinie ist an dem Widerstände der Türken gescheitert. — Bei B u l a i r hat sich nichts Meldenswertes ereignet. Privatmeldungei: der Blätter stellen die gestrigen Kämpfe bei Tschataldscha als eine große Schlacht dar. Die Türken unter- nabmen, nachdem sie einen bulgarischen Angriff zurückgeschlagen hatten, einen Ausfall, bei dem die Flotte die Truppen des rechten und des linken Flügels unterstützte. Der- Artilleriekampf dauerte auf der ganzen Linie an, insbesondere in der Nähe des Derkos-Sees. Türkische Flugschiffe überflogen die bulgarischen Stellungen. Gestern früh erfd)ieit ein bulgarisches Flugschiff an der Küste bei Kalikratia, mußte sich jedoch infolge des türkischen Gewehrfeuers entfernen. Heute mittag lieferte eine Uirkifche Kolonne feindlichen Abteilungen, die eine vorgeschobene Stellung auf der befeftigten Linie Büjük-Tfchekmedsche besetzten, einen Kampf. Die feindlichen Streitkräfte wurden in die Flucht gejagt und die Position von den Türken genommen. Der Feind erlitt beträchtliche Verluste. Nach den Aussagen bul- garischer Gefangener und den Uniformabzeichen gehörten die fcind- — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- s ch a f t. Der Prinzregent von Bayern genehmigte das Gesuch des Professors Soxleth um Entlassung aus allen feinen Aemtern und verlieh ihm den Mickmel-Verdienstorden 2. Klasse. Zu seinem Nachfolger wurde der Professor an der landwirtschaftlichen Akademie und der Brauereischule zu Weihenstephan Dr. Theodor Henkel ernannt. — In München starb der Schlachtenmaler Friedrich Bodenmüller im 68. Lebensjahre. — Die Inter- nativu ale Ausstellung f ür Buchgewerbe und Graphik, Leipzig 1911 wird als große Sondergruppe eine A u s st e l l u n g der Re ich s d ru tf crct bringen und zwar in einer Vollständigkeit, wie sie bisher auf einer graphischen Ausstellung noch nicht gesehen wurde. Mit der Herrichtung dieser Abteilung ist der Deutsche Buchgewerbeverein in Leipzig beauftragt. — Aus den Beständen des Historischen Archivs der Stadt Köln ist für die Ausstellung „A l t - und N e u - K ö l n" eine Auswahl getroffen worden, die urkundliches Material sowie sonstige Manuskripte zur Geschichte der Stadt und ihrer Einrichtungen und außerdem Autographien hervorragender Persönlichkeiten aus jüngerer Zeit enthält. j ’ frö% tC5 n"t ZnÄ11 de: SnWhSJS ^n‘er - ■^r,Qmal. 1.25 'U'h arwas8C| ;l,nil^laherSc^ln ria,ep-Haarn1XOetiQ|- hEN Harn, ^.ßchaas, )9, u. H. Die montenegrinische Herausforderung nnd der Arieg. Stutari wird inzwischen weiter beschossen, das ist der ganze Erfolg der bisherigen Aktion der Osxoßmächte. Der König Nikolaus fürchtet sich vor ganz Europa nicht. Arn Samstng ist in Cetinje noch einmal eine gemeinsame Ocote wegen des Mzuges der Zivilbevölkerung aus Stutari überreicht worden, und der montenegrinische Ministerrat will sich das überlegen. Die Zeit schwerfälliger und'langweiliger Noten ist anscheinend verstrichen, die Zeit des Handelns ist gekommen. Wird Oesterreich eine Flottenkundgebnng aus führen oder nicht? An dem Ernst der Forderungen Europas kann nicht gezweifelt werden, so erklärt neuerdiilgs auch die „Nordd. Allg. Ztg." Rußland aber ist mit der Einigkeit der Mächte noch nicht ganz einverstanden. So ist denn die Lage noch recht ungewiß, und während bei Tschataldscha die Kanonen weiter donnern, ist die langersehnte Beruhigung der Balkanvölker noch lange vicht in.Sicht. Wir erhalten folgende Meldungen: König Nikita gegen Europa. Auf eine Anfrage deS „Daith Expreß" an König Nikola u s v o n Montenegro ist die Ä n t w o r t eingetroffen. daß der König niemals eine Entscheidung der Großmächte annehmen würde, durch die Montenegro verhindert werden solle, Stutari zu erobern. , Nach einer Meldung aus Belgrad ist auf Befehl des Königs Nikolaus das Bombardement auf Skutari tatsächlich wiederaufgenom- m c ii worden. Der Abzug der Zivilbevölkeruug aus Skutari. Cetinje, 31. Mürz. Wie amtlich mitgcteilt wird, unternahmen die Vertreter der Mächte gestern nachmittag einen gemeinsamen Schritt, um der montenegrinischen Regierung mitzuteilen, daß die Pforte aus Intervention Oesterreich-Ungarns den Kommandanten von Skutari beauftragt habe, der Zivilbevölkerung der Stadt die Erlaubnis zum Abzug zu geben. Die Vertreter der Großmächte verlangten, daß den in Montenegro weilenden Mili- tärattachees gestattet werde, Essed Pascha die Mitteilung zu übermitteln. Der Minister des Aeußern erwiderte, er werde das Verlangen der Mächte dem Ministerrat unterbreiten und dann eine Antwort erteilen. London, 31. März. Hier glaubt man, daß Mon- Schulstiefel Sandalen Turnschuhe xm bei Dir*1” 191? e-.-- 8,rL * “Ä’S'r I Sndei" Mst W SO 1% mi»e sch iebeicrl02t.7»N.w i Ullrtcb, 2ÄM./SS Mw. ulw. empfiehlt Wim» flitRtn a"i ZeL 165. Neustadt 11 7- ).l..,bcwährtfich°L- F yMl mehr ^paarwafferlDlMl (I h aail fiert, u.bem* b.inn fvitiu. iff./JOb. 1. Fuhr, ___ Kuratorium bcr ss“/* Husten und Heiserkeit grivodxnc UmptoiefWrrung von 10 Kilometer Streife, fowie öic| Insardcnung eine» zweiten Bahnhvfsproiektes für Alsfeld leiten K. schaftliche Untcrridit darf jedoch die fachgewerbliche Ausbildung nicht verkürzen. 8. 3n allen Fortbildungsschulen findet der Unterricht an ein, in der Zeit zwischen 7 lli>r früh und 7 Uhr abends statt. Er n't unentgeltlich. Der Sonntag mufc unter allen Umständen frei bleiben. 9. Der Unterricht ist vorwiegend in die Hand von trauen Volksschiillehrcrinii.il, Handclslchrcrinneu, technischen Lehrerin neu, Meisterinnen und Schwestern zu legen. Zu ihrer Aus bilbung crlciditerc man ihnen den Besuch von .Handels und Ge werbeschulen. von Kursen und Seminaren für Fortbildungsschullehrer. Zu der sich anschließenden Aussprache wurde den Leitsätzen der Vortragenden im allgemeinen zugestimmt. ohne den Stand geschulter .Strafte, intelligenter Arbeiter? Auch die Knobenfortbildungsschule ist seinerzeit als Belastung bekämpft worden, und mit Recht sagen uns jetzt die Engländer, baß die Deutschen ihnen durch ihr wunderbar ausgebautes Fortbilduugs- schulwesen gefährlich geworden seien. 1. Die künftige Pflichttortbildungsschule für Mädchen hat die doppelte Aufgabe: 1. für den Hausfrauen- und Mutterberuf vornüber eiten, 2. fachgewerbliche Ausbildung zu vermitteln. Sie be-' darf bei dieser Zweiteilung einer größeren Zahl von Iahresstunden als die FortbiKningsschule für Knaben. 2. Sie zerfällt in 1. hauswirtschaftliche Schulen, 2. gewerbliche Schulen und 3. landwirtschaftliche Schulen Von ihrem Besuch befreit nur der Besuch einer mindestens gleichwertigen Schule. Z. Der Unterricht ist entweder dreijährig oder zweilährig. Für kaufmännisch oder gewerblich tätige Mädchen soll er in Er gänznng der zu erstrebenden dreiiährigen praktischen Lehrzeit und ans erziehlichen (Gründen dreiiährig sein. Für Mädchen, die Eutol-Bonbons wirken ganz vorzüglich gegen sehr zeitraubende Ermittelungen und Arbeiten erfordert. Bis zu einem gewissen Grade seien auch die schwierigen Verdandlungen mit den Anliegern wegen des Grunderwerds Schuld daran. Bürgermeister Tr. Bölling bringt zwei Eingaben :wgtn_ Her ftrllung einer Perfonenunterfübrung an der Marburger Straße jur Verlesung, wobei er den in der einen Eingabe gegen den Sradtrwrstand ertrobenen Dorwurf, dieser habe Trüber in der An gelegenhett der Personenunterführung die Interessen der beteiligten Gemeindeangehörigen nicht richtig gewahrt, als durchaus unap rrenend zurückweist. Die Stadl hatw früher ein derartiges 036. Kreis Büdingen. (H) Büdingen, 28. März. Zur Erledigung zweier dringender Angelegenheiten war vom Bürgermeister auf heute abend 8 Uhr eine dringliche Gemeinderats- sitzung cinberufen worden. Der Gcmeinderat war fast! vollzählig der Einladung gefolgt. Als erster Punkt stand die Errichtung einer neuen neunte n Lehrerstelle au der Gemeindeschule auf der Tagesordnung. Schon am 10. Mai war die Errichtung unter gewissen Beding ungcn vom Gemeinderat beschlossen worden. Das st reis- amt hat den Beschluß zurückgcwiesen und einen solchen ohne jede Bedingung verlangt. Auf Vortrag desOberdür germeisters wird dem Verlangen der Aufsichtsratsbehördc entsprochen, nur fpridjt der Gemeinderat den einstimmigen Wunsch aus, daß die seither von einem Schul verwalt er besetzte 7. Lel^rcrstclle dem Lehrer Halberstadt übertragen nnrd Im vergangenen Jahre hatte der Perschönerungs- l verein einem dringenden Bedürfnis dadurch abgel>olfen, daß er einen Fußweg vom Kweisamt nach dem Wildenstein zu durch Pflasterung Herstellen ließ. Von dem Verein waren 170 Mk. ausgcwendct worden. Der Verein bittet um Ersatz dieser Kosten. Gemeindcrat Rullinann befürwortet das^ Gesuch mit der Begründung, daß die Herstellung doch Sache der Stadt ist, und nicht zu den Aufgaben des Vereins gehört Dem Gesuch wird stattgegeben; außerdem wird die Tätigkeit des Vereins zur Hebung des Frem dcnverkehrs anerkannt und Kammerdirektor Dr Weimer empfiehlt einen weiteren Betrag aus der Gemeindetasse zur Verfügung zu stellen, den der Verein zu Reklamezwecken vüchertisch. — Staatsbürgerkunde. Führer durch das Rechts- und Wirrselmftsleben in Preußen und dem Deutschen tNeitx. Bon Graf H u e bc r a i s. Wirk! Geh. Obtrrcgierungsral a. T. Verlag von Fulius Springer in Berlin. Tie nähere Kenntnis unserer staatlichen Zustände zu ücrmiitciii, dürste die soeben im Verlage von Julius Springer in Berlin erschienene ,Staais>- bürgertunbe" des WirN Geh. S7berregi rungsral Graf Hue de Grafs, dessen „Handbuch der Verfassung und Verwaltung" bereits in 21 Auflagen eine ungewöhnlich.' V-rdrrmmg gchnibcn i ct. wt- liegr, iit besonderem Maße geeignet im In eiivc , ico nu inn nersiänblicheu Darnellimg und guter Gliederung führt bi -et) ist unser öffentliches Leben vor Dadurch, bar iß' auch das bürget» liebe Rechn unb das Strafrecht behandelt, wirb sie zu . euer Tor- stellmig unseres gefennren Rechts und Wirtschaftslebens, die in jedem 'Abschnitt die Beherrschung des Stosses erkennen läßt. Eine weseniliche Erleichterung für die rasch e Verbreitung de. Buck-es im öffentlichen Leben und als Unterrichtsmittel an Scfiul.'n aller Art bietet der billige Preis von 1,80 Ml. für das geschmackvoll gebundene Exemplar, der überdies bei 25 Exemplaren auf 1,60 Mk., bei 50 Exemplaren auf 1,50 Mk., bei 100 Lxemplaren auf 1,45 Mk. sich ermäßigt. — Gold gab i di für Eise n. Deutschlands Schmach und Erhebung in zeitgenössischen Tolumeuteu, Briefen, Tagebüchern aus den Fahren 1806—1815. Von Ernst M üsebeck, Archivar am Geheimen Staatsarchiv zu Berlin. Als im Frühjahr 1813 । Friedrich Wilhelm III sein Volk zum Freibettskampse ries unb die Begeisterung für die Sache des Vaterlandes alle Deutschen er» faßte und zu icbem Qw'cr bereit machte, da gehörte zu den Aufrufen, die sich dem des Königs entschlossen, and) der eines roadercit Mannes hi Berlin, namens Rudolph Werkmeister, welcher den glücklichen Gedanken hatte, man solle die im Besitz jeder Familie befindlichen goldenen Trauringe zum Einschmelz n für den Kriegs« fdwb hergeben und, damit das Erinnerungszeichen als solches nicht verloren gebe, dafür niernc Ringe empfangen mit der Zuschrift Gold gab ich für Eisen". Der tzledauke wurde verwtrklicht, und so mancher, der nidtt in Reih und Glied stehen durste, ließ den Umtaufd) geschehen als Svrnbol feiner Dpfenmlligkeit. Als Symbol bcr Gesinnung jener großen Zeit stehl dieser Satz auf dem . eines Buches, welche.' Die Ereignisse der Jahre 1806 -1815 aut eigene Weife wieder lebendig macht. In .zeitgenössischen Dokumenten, Briesen, Tagebüchern, kur;, in den Worten derer, die I es mitcrlebt unb mitertitten haben, ziehen ine Vorgänge an uns vorüber, und Schmach und Erhebung, Hoffnung. Enttäuschung unb Erfüllung, Demütigung intd Steg ivetben noch einmal zu I erschütternder Wirkung artrracfrt. Ernst Müsebeck hat den ungeheuren Stofs mit gescheckter Hand iHxfamnKitqebränpt imb das, ir»as nicht tu den D>okumenren stehl, namltd) die geisttg-fittlickrn Veräusserungen der großen Bewegung in einer Einleitung dar- udegt Das Buch ist die erste Veröst'entlickiung von Bongs I Sckön Bück>erei, Die das Deutsche Verlagsdaus Bong u. Co^, I Berlin W 57. anTunbigt und berat Aufgabe ist, tms mit geistig ober rod tdnlid intcreffantcn Penönlichkdten, mit Blütezeit« Der Multur, mit den Hauvtstromungen in der Entwicklung der I Menschheit auf leiwte rnib geschmackvolle Art Fühlimg gewinnen I zu lassen Bon der inneren Gediegenheit des neuen Unternehmend liegt diese erste BeröneMlichung das beste Zeugnis ab, aber aurti | von der buckstunstlerisch gefckmwckvollen und originellen Ausstattung. I Dabei ist dieser Bantz wie alle folgcnben für den Preis von 2 ML I zu haben _ Kreis Schotten. Schotten, 27. März. Unter Lent Vorsitz des Kreis- 4. 3nternationokr Kongreß für Physio-Theraple. 0 Berlin, 29. März. Die erste Sitzung der Abteilung für Elektrotherapie war dem wichtigsten Fortschritt auf diesem Ofcbicte, der Besprechung der Diathermie, gewidmet. Diese neue Form der Aw Wendung hochsreauentcr, niedriggespannter Wechselströme, ivelcku' durch die Möglichkeit, Wärme in '-etiebige Tiefe des Organs Inneittzubringeu, eine ungeahnte Bedeutung für die gesamte Medi ziu erlangt hat, ist von Ragcischmidt Berlin. v. Zeuneck .Prag', Berndt imb Perm'a Wien ungefähr gleichzeitig 1907 und 1908 in die Praxis eingeführt worben. Fu ihr Abteilung für M i nef itfrera pie gelangte die "^besondere der Tuber I verwenden kann In der Erkenntnis, daß nur durch An-1 WrL Wim- Ö&Ä' «HMUri in, Ä?9'" undden flelefenftcn 3«tfd>riften «i Elmslie London . Molmann «Odessa', Bnttnus f Heidel berg Cp dingen als tzerle von Lbcrhcssen bekannt wird, bewilligt, von beim Hobenhlnchen und Stein Wiesbaden Es i'ourde|dcr <>icmeinderat weitere 2.0 Mr der günstige Einfluß des Klimas (Höhensonne, Seeluft, günstigeI Kreis Alsfeld. hngieiiische Bedingungen aus das AUgemeinbennden, das Körper-1 m Alsfeld, 30. März. Die landespolizeiliche Prü gewicht, sowie den Verlaut der örtlichen Erkrankungen einstiin l sung des Entwurfs der Bahnhof serweiterung z u mig anerkannt, ledoch nrirb von den meisten auch die Notwendig IA1 sseld fand im Sitzungssaale des Rathauses unter dem Borken von Eingriffen zur Beseitigung tuberkulöser Assestioueu an-1 sitz des Kreisrats Dr. Heinrichs statt. 2kls Vertreter der Eisen 'erfannt I balmvcrnwltung waren erschienen Geb Rat Ruegcuberg, Reg - Auf dem I Littet nationalen Kongreß für Physiotherapie I Rat Drescher, sowie Eiseubabnbau und Bctriebsinspektor West- wurdeii die Beratungen in den einzelnen Abteilungen fortgeführt I pbal, als Vertteter des Ministeriums Geb Cbcrbaurat Jtilian; Die eine Abteilung tagte als 31 Balneologenkongreß unter dem außerdem w.ir der Stadworstaud fast vollzählig anwesend Vorsitz des Geheimrats Prru Br feg er B<-rl nt . Professor Strasser lichen Truppen, die an dem Kampfe teilnahmen, der 1. unb I der Abteilung mr Diaretck wurde über dte Drar ber ichweren Timfion an I 3 u d e r f r a n f b e 11 c n gesprochen. o n ft anti nobel 30 März. Ein weiterer Verwun- Zu der ?lbteihmg für .stinetttheravie wurde über dleohmt' d<1ent ran« port ist 'gestern aus T'chatafo»cha emgetroffen. kalische Behandlung der Snock^t- unb^lenktub^aloie gciprochem Die Blätter meldem daß auch bulgarische Gefangene, darunter der Abteilung für Baderbetlkunde behandelte Vro.cttor Sei SÄÄ inen Cttirti, «aller lübmgen b,e -ev un» «n°°kr°nkhnin> nub ■ es I ihre Bekämpfung durch Bader. Nach dem Winter, wenn der Croanicimud geschwächt ist unb daher vielen Krank« beiten anögcieht, ist ce> im Firubjabr notwendig, das Blut au dcrcicheru, die Verven ,;n kräftigen, wodurch der nanAc »ovper widerstandsfäbia gemacht wird. Ss ist deshalb anuicmvicblen, bau Leeiferrin (OwtiedthineiMn), in jeder Aamilie vorratin Nt. um I I den Familienmitgliedern dieses zu verabreichen. 2 c eifer rin trt , .. . . , - . angenehm von Geschmack und wird von 3uuo und Alt gerne Rat Rueaenberg erläuterte den abgeanberten Erilwuri, der durch "kommen. (1T’> fC*/i den Beschluß der Stadt, eine Zufuhrsttaße vom Lieden aus zu Breis M. 3.—, in Avotbckcn erhältlich, sicher von: bauen, notwendig geworveu fei. Der Entwurf bedeute eme er | UuiverntätS Apotheke und Mirich Apotheke zu Gieheu. bcblichc Verbesserung Durck) die im abgeänderten Entwurf vor gesehene Verbretterung der Bahnsteige aus 10,5 Meter trete eine Hmausschwbung nach dem Waüacknchrn Sägewerke u ein, von dem ein Streifen erworben werden müsse Die Eisenbahnbehörde verwahre itch gegen den Vorwurf, der auch im hessischen Landtag erhoben nwrdcn sei, daß der Bahn bau zu langsam vor sich gebe. Die durch die Verlegung der streck' Alsfeld Er ja notwcnotg öes htffifdKiT'ÖsSerimtenDerems. 5tnöt m3. o Worms, 29. März. .. AmtSverlegung. Im Anschluß an die vorauS- 93et bcr beutigen 3, ^^anmcktM d« hen^ gcqnngcne amtliche Bekanntmachung sei hier nochmals daraus rats Dr. >lranzbühler fand heute eine öffentliche Sitzung des Kreisaussckufses statt. IL a. kam hierbei , • . ,zur Verhandlung die Frage der Tienstbe-üge der verlejerr und elnstrmmtg angenommen Bürgermeister in den Gemeinden Breunges- Die am 30. März 1913 tm Gastb.au te zum !ooUanbu*cn • n'' Eichelsachsen und Schotten Für die Renvoi stattgehabte Versammlung von Burgern der ^taöt r.'ch < b Berüae wurden durch die Kreisrate Cber- ® ÄTZ lÄiSÄ Grunds«»- «ufncftellt. Tic »emnnbe des Herrn Großh. Bürgermeisters Dörmer geschehen sind, um rate der' genannten (Gemeinden ben illigten, zum -teil tm. bcr Stabt eine der neu zu errickstenden Garnisonen zu oer- Einverständnis mit den Bürgermeistern, geringere Ver- schassen. Die Versammlung ist von bcr Rotwendigkeit der gütungen, als die uad) diesen Grundsätzen vom .st°reisamt cmgelcitcten Verhandlungen überzeugt, begrüßt den ge-1 berechneten. Infolge amtlicher Vorlage hatte sich der Nreis- faßten Plan mit Freuden und bankt bcr Stadtverwaltung,! ausschuß mit der Sache zu befassen. Es wurde dahin ent- im besonderen der Militär Kommission, für die betritt unter* fcbicbeii, daß die genannten Gemeinde,! verpflichtet feien und darin Höchstderen gnädigste llnternützung erbeten und in I stretfes schotten nach btefcH Grundsätzen biircbgefubit. beschäftigte. . . hiesigen Einwohners Tie Versammlung war von oen Frl. Sckwcisgut (Darmstadt wies daraus bin, bae lieh Ausführungen des Bürgermeisters sehr befriedigt. Von auf bcr Nürnberger Tagung des deutschen Lehrcrinneuoereins l hiesigen Bürger würde die nachstehende Entschließung zwei Richtungen entgegentraten: die eine verlangte vor allem dtc> • - ■ fachgewerbliche Ertüchtigung bcr Mäbchen, die andere Richtung — eine anstb.nl iche Minderheit — verlangte in erster Linie die haus- wirtschasttiche Äusbildmig. Vergeblich ist ein Ausgleich zwischen herben Richtungen versucht worben. Liber die Rotwenbigkeit bcr M äbchensortbtldungsschulc wirb nicht mehr bestritten, manche Erscheinungen bcs Haus- und Familienlebens jTobcn uns bje Augen geöffnet. Zwar befürchten Industrie und ländliche Okmcirv den eine Einbuße an Arbeitskräften; aber die Praxis hat diese Befürchtungen widerlegt. Es muß ja zugegeben werden, daß die soziale Gesetzgevnng die deutsche Volksivirtsck)ast stärker als irgend eine andere belastet, wäre ihr riesiger Aussckwimg aber luobt erfolgt Berlin sprach über die wissenschaftlichen Grundlagen der Weü., lu'ilkünde. Professor Scknvnkenhechcr Frankfurt a M. beboud lte die Bedeuiung der Schwitzkuren bei nmeren Krankheiten in rciiudxr Weise, wahrend Dr Rolbict'ttd ^oden eine neue Metbvix für die Lstdandlung der Tuberkulose durch eine Zusammenstellung rwn Tuberkulin und Jodoform angab In der Abteilung für Röntgenographie Norton London einen Stoff vor. der mit loolfranhiurcm '.k'atriüm imotaamert wen, unb, als Filtei benutzt ken Sefui ^in::-r.lung er. iqi Professor Kerner (Heidelbergs besprach die Radiorherap - - r Ox schwülste, Aussicht gestellt erhalten haben, da hieraus ein ungettübtes «rci(» Äricr)hern Einvemeb.rncn zwisckxm dem Durcklautigsten Fürsten Hause unb . ~ , bcr Bürgcrickost von Lich ersichtlich ist, wie es den trabi L. ,yri ed berg, oO. — Kausm. Fortbildungsschule hat beschlossen, eine ivcib* tragen den Großh. Bürgermeister, Sr. Durchlaucht dem Fürsten Iljchx K a n f in. Fachschule zu griinben. Da eine genügende ticfgciühUcften Dank für die bewiesene Huld auszuwrechen unb ,)| ,, clfh mcisctcn fn beaimü moracn abend bcr gleichzeitig um weitere Betätigung b.ulbvoUster Gchnnung iu - Habchen lvy neideten io oegunu morgen noeno oct bitten. Die Versammlung beauftragt den Vorsitzenden bei Unterricht btc|cr »Inhalt. 9-forgen roirb bas katholische Versammlung, Herrn Großh. Bürgermeister Dörmer, alle Schwesternhaus hier eröffnet. Vorerst werden bre' Schritte zu unternehmen, die in der Bewerbung um eine Gai l ^cknveslern hier ihren 9lufentl)olt nehmen. niwn zum Aufblühen unb zum Heile bcr Stabt getan ivcrdcn' können. Desgleichen soll er vorstehenbe Kundgebung zur Kennt - teilten SeäTcrorcifcn itzanstSchtcr).'sür s,lchc7 die später dienen I A» Sr. Turchltwcht des Fürsten und mchU. Ztadtperwnltung ober fick nackträglich nod> zu einem Beruf entschließen, kann er trTin9tl< qa an-< . zweijährig sein, wenn im 1. Schuljahr während 40 Wochen . = 30. > ^.,7. .4^1?““' 25 bis 30 Wochenstunden, im 2. Schuljahr 120 Iahresstunden ! fvnbs bcr Maricnsti > tsl 1 rchc gibt bie frankfurter erteilt werden. In das 2. imb 3. Schuljahr gehören die Fächer, Liedertafel (Dirigent Musiloirektor Weimar > nächsten ^-onn für die eine gewisse Reife erforderlich ist (Bürgerkmide, Säuglings-, fag nachmittag in Steins Saatbau unter Mitwirlung Frank Kinder- und Kraickenpslegc). furter Solisten unb bes Koschat^QnartettS bcr ,^Lieber i. Hauswirtschastlicke Schulen für Haustöckstcr, Dienstboten s<,jei" ein Konzert. Die „Liebertafel" ist hier nicht nn und Laufmädchen. Der Unterricht umfaßt .Kochen, Nähen, Flicken, Vor zwei Jahren veranstaltete sie, als sie am «weht, Dntych. Rechnen, LedenSktrnde^ Büraertttnde. Tnrnen Geburtslmuse ihres ehemaligen Tiriqenteti Heinrich '»erb MeaitÄeJe1 ' ^"^mtgsiehre, Saugltngs-, Kinder und fim. ^eden!,asrl enthüllte, rin grofccS Konzert. Zu 5. Gewerbliche Schulen sind nach Berufen iu gliedern in Fach. Ehre» NE enthält auch das diesmaligen Programm einen klassen für 1. kanimännisch Angestellte, 2. gewerbliche Arl^ite-1 von thm komponierten Chor „a^ts Totenkranzlrin . dito) rinnen und 3. ungelernte Arbeiterinnen. Ihr Lehrplan entspricht I eine Komposition der Fü r stin Emma z u «olm*? demjenigen der lausmännischcn unb gewerblichen Kuabenklasscn ILich wirb zu Gehör gebracht. Es ist bcr Chor „Im Mon unter Berücksickstigung bcr weiblichen Berussarten. ! benschein". Am Schlüsse bes Programms werben die Ge (i. Auf bem Lande vereinige man die nicht gewerblich tätige I fanaticrcine , Männer-Quartett" und „Cäeitta" mit je zwei ivcibfidic Jugend zu ianbioirlfd)afthd)CTt Schulen mit zwenähnger auftr'eten. — 71 Knaben und Mäbchen, bar- rihulbain'r und mindestens 120 iahresstunden. Der Unterricht, 'qrnIzth( ^„her Arnsburaer Rettnnashaui'es iit den Bedürfnissen des Landlebens anzuoassen. W-nd-r.H bezüglichen Antrag gestellt, damals habe aber bic Eiieichahn- nicbrrrrr Anttägc gcwstmitt Aus dem von Frl. Reulrn a - Beztrkskafse Gießen II nunmehr m dein Vauie Alice- p^wattung widersprochen. Die Perionenunteriubrung in tat Darmstadt erstatteten Fahresdencht gebt hervor, daß der Sercin rtrQ^e 11 befindet. h'ätbüd) sehr zweckmäßig, er werde auch ihre 'Jliurührung bet in der kurzen Zeit seines Bestehens eine recht ertteulrche Ent .. 2 5rähr t-eS Dienstjubiläum. Ober-Posisekretär dem Minister befürworten, sobald beim Bab.nbaii die zur lliittr- Micklung genommen hat Aui feinem Arbeltsprogramm nanben rülrung nongen Kosten geipart werden konnten, würbe dieie gebaut vor allem Jugendfürsorge und Berufsberatung An die erste Kohl Hase feiert heute fern 25,ahrigcS _ienniubuoum. werden Alsdann wurde in die eigentliche Verhandlung bezüglich Mitaliederverfammluna schloß sich um 11 Uhr die Sitzung der Landkreis GietztU. der etwaigen Einivendungen gegen den Entwurf getreten, bei denen Erbteilung für höhere Schulen an. Sic beschästigte sich mit bet £ i cb , 30. März. Auf vielseitigen Wunsch ianb heute cs iidi namentlich um den Leuseler Fahrweg, die Steigung an Methodik oes deuNck?en Unterrichts aus der Mittel- und Dbcrttus?. öffentliche Versammlung der hic'igen Ein der Mardurgermaße und den Zuttihrweg zur Firma '-endet Um 2 Uhr vereinigen sich die Mttglieder zu enn Vetiammlung, ^ohnerschaft im Saale bes Hollänbifchen Hofs statt Der mann u. Bück.na bandelte ^ie Ei'enbahnverwattung nn l den um die Gründung einet Hilfskaste für erkrankte Lehrerinnen zu au. - bcr Por'aal unb her anqrcn geäußerten Wümcb-n möglichst entgegen kommen Die --ladt Als- " 4 Ubr begann tn bem Turnsaale her 7n6c Wart«t Md,, üriüllt -tmren «ü^rmciucrj:ö,:m •r Erziehung des Mädchens zur Hausfrack und Einberufung wurde veranlaßt durch den im zweiten Blatt Mutter I Rr. 72 -es Gießener Anzeigers enthaltenen Artikel eines Todes-Anzeige im 28. Lebensjahre. Kirchhain, Giessen, Frankfurt a. M., 31. März 1913. Zum Umzug Der Vorstand. Gienen, 31. März 1913, Die trauernden Hinterbliebenen. Telephon 606. 1955 'fängt, tarnen Jfostüme Giessen (Seltersweg 68). Rotenfels (Baden), 31. März 1913. (In Apotheken öfe s/4 Ltr.-Zl.Mk.2.50, die '/«Ltr.-Kl.Mk. 1.00 und W. Temmler. b10/» oBd Familie Roth Langsdorf, den 31. März 1913. 2195 Reichhalliges Lager in deutschen und eng• lischen. Stoffen. Stets Eingang vonNeuheiten FleschtrAf MricOJS^ 1^5 und 3,50 Hermann Bachenheimer und Kinder Familie Emanuel Rosenbaum. Julius Rosenbaum und Frau. M. Harth und Frau geb, Rosenbaum. Kriegerverein Giessen. Die Beerdigung findet Dienstag, den 1. Avril, nachmittags ’M Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. v3I/:; Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verlust sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 2. April, nachmittags 2 Uhr, abzuselren. in Kirchhain statt. — Von Blumenspenden bittet man 2199 Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von d. Ableben des Kameraden Daniel Wiechard, NmiMm i. ?. geziemend in Kenntnis Fit setzen. In Gieflen: Buchackcr, Flimm, kgl. vr. Lott.-Einnehmer, ferner bei: Jacob Dann, Job. Jaber, Zigarren-Fmp., Ernst Jung, Martin Krug, Zig.-Imp-, W. Ruppert n. Ein Oeckbett mit 7 Pfund doppelt gereinigten neuen Federn gefüllt Mk. 9.50 12.- 14.70 16.50 22,— rc. mit 2 Pfund Federn gefüllt ixissen Mk. 3.- 3.60 4.40 6.20 rc. Vollständige Betten Schlafzimmer-Einrichtungen Teilzahlungen nach Ucbereinkunst gestattet. Gebe*. Weil Neustadt 10 GIESSEN Fernspr.506 Teine 'fferrenseftneidei'ei ■ - nach Mass -- - tffeinr. kreiert Plochslr.il — vorm. Jul. Bischer — Tel. 323 Giessen, den 30. März 1913. Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 1. April, nachmittags 3V2 Uhr, auf dem neuen Friedhof. 2181 T odes-Anzeege Heute Mittag verschied nach langem Leiden im 70. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater und Schwager Herr Daniel Wiechard Königlicher Lokomotivführer i. P. ioQlobin^=> Wutbildendce Getränk von vorgüglidjem wohlgesthma-k, reizt Öen ftppetit.o ct|rnnTfurtev liAinl, IWoeiai Kaiict Allee 10 2traue 19 «VIHF. IltNS tclcpbon 853 __________________________ vuchader, dienen Baue 11 f>ür Porto u. Viftc 2» Pf. mehr. Nachnahme 20Pf. teurer. M ObcrHtnfc: Individuelle Vorbereitung a. die oberen Klassen höherer Lehranstalten, besonders Einjährigen-. Abiturienten-Ex amen. — Glänzende Erfolge! Wiederholt bestanden Schüler mit bedeutendem Zeitgewinn die Prüfungen. I ntcretufc: Halbjahrsklassen. Sexta bis Untertertia, für Schüler von 9—14 Jahren. Die Erteilung der Konzession. durch die diese Abteilung als der gesetzl. Schulpflicht genügend, staa^l. anerkannt wird, ist nachgesucht. Kleine Klassen, daher gute geistige u. körperliche Fortschritte. —Referenzen, Prospekte: Direktor Brackemann, Bismarckstr. 6a (ab 1. April: Blcichstr. 6) Zulchnelde -Letjranstalt Kaiser Allee 14a. Tic vcrMchicdcnen kur*c in Maßnebmen, '?Jhiftci3ci(tmen, Suidmcibcn und Aniertigcn von >1 leidem aller An beginnen am 7. Avril 1913. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. ;20M Lina Petri, gcpr. Lehrerin. Neu eingetroffen! GroßeGelegenheitskäufein Nutzholz-Verkauf Mittwoch, bcu 2. Avril d. 3. sollen im Gemcindc- wald zu %-riHihnuicu 22 Au in. (jichenilämme 70 »>stm. Airbtcn und Micicrnftämmc !IOO 2türf Aidnennangen I, 2. und 3. S|l. aus Crt und G:eUc verlaust werden. , »nsaininenkiinst im Wacken loch vormittags 9 NHr. Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant ScHersw. 91. Fernspr.389 Aufgebot. Die Sophie Koch in Alsbach, Hessen, hat das Aufgebot des auf ihren Namen ausgestellten (Lin- lagefcheins Nr. 19327 der Gewerbcbank Gießen über 499,50 Mk. beantragt. Der Inhaber des Einlagescheins wird hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf 7. Juli 191.3, Zimmer Nr. 2, an beraumten Aufgebototermin seine Rechte geltend zn machen und den Einlagcschein vorzutegen, widr g n- Melis WiteifiM Bieten Der Unterricht in dieser Lehranstalt beginnt (im ?ic!iötl!li, den ti.Üllfli ö.Z.. uMittugs 1 ilhr. Ltenannicldnngen haben auf Bordruckformnlaren bis spätestens am 24. April d. I. im Gewerbe- Drucksachen aller Art liefert io jeder gewlöschten Aaistattongpreiswert dif Brübrsche Universitits-[)nickerei,SciiMlstr.7 Bis einschliesslich 15. April kommen grosse Partien fertiger Bete ii. Anssteuerarlikel Alict-Llhvl-Peitiiik. P. Gießtii. Abt. 1 Anmeldungen ftirrtritr.’20 bei Kraulern M Mitin. Ansnadnie Montag den 7. April, vormittags von 10 12. nachmittags von 2 I Ubr. Abt. II Anmeldungen Stcinttr. 10. (»et Fräulein ^ortbildttngs - Schule des Kaußii. Pereiiis w. 1, Citjjen. Neue Kurse Ui 'Buchführung, kau sm. Rechnen, MovreivonbenA, Schon schreiben. Stenographie, Schreibmaschine und Sprachen beginnen Anfang April. Anmeldungen nimmt entgegen Hfrl. C. Tbeih, Mock >trane 5 HL. von 10- 1 und 2 ■"> Ubr. Iv11 > iBsy ISSia es da vvr v tsetnn Mn bald ]gß, dearts kWMMg iW rtfliEtrttixn schon crukb apok Äer nunmehr d CAcrc. nx halb, Zis .um ■ o» 7vttitoi tzavMgkN, Patnu gibt X)dwndi ) ndi XXVI w* «■ic p ■ g 11 e A u. Färberei Hugo Luckner (Inh. Gehr.Rover), Leipzig Ffcei bßbr. Röver, GißßBUfmtMn chemische Waschanstalten Chem. Reinigen u. Färben v. Damen-. Herren- u. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken,Teppichen. Portieren, Fellen. Spitzen. Federn. Reihern, Kindermützen. Handschuhen etc. tetearteMte von F’l. tatam Gießen, Süd-Anlage 7. Beginn des Unterrichts in allen weibliche» Hand' arbeiten ioto.Zlunitarbeitcn, Brandmalerei, Ticibranb, Lchnivcrci,Lcdcrvlaftik,PorAcllan u.t^laSmalcrci mm. Ticnstag, den 1. April 1913. i>ür Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause. CREME DEHNE beste in Der -ad-Aau rytdwr m Lutdcsur lich, ci.ii Univer 3u t ,.8oru ittllf, Sara < i ii r i b c an mir id 'Peruinim solchen Är Mellt bat, mmidlitti settschail rmei Tlf| Anhänger S?om8oMi ichross qrr Dr. tiz Susen wra am : Wktai v bin Do nietbobm 1 MtK, tm •ft. flnrni Mannt ui Tie 3 .Sujiänbf t dchualisierei mit mtbi.;ir hd>f («’)4j «ftkiiiKji!) hn flrcf /1 mann, pdftänifdjn vnbnnüu domöep ►ft, in eil ."avfen •«nn, 11 Ek»nei b, J? bfroorr ober b, obrr 2? kann, ü B irre d, Mmg fc,.r ” alloix Ur?“ ** mit tu 6if ( wBlS ^4*1 äii k.tz! 8*4- fjlardinen-Reete *pottblllig. Kaufhaus Giessen, Kaufmännische 5vachschnle (Hießen Staatlich anerkannte llntcrrichtSanstalt für iungc Leute männlichen und weiblichen Geschlechts im HandelSgcivcrbe und solche, die fidi für diesen Berni ausbilden wollen. . Das neue Tchuliabr der Anhalt beginnt Mittwoch, den 2. Avril, nacbnnttags 2 Ubr, ,'zu weicher .leit iidi alle Sckiitler und Schülerinnen in der Schule, Aord Anlage 15, cinAunnben haben, nm Lebr und Stundenplan, Haus- und Schulordnung und andere Mitteilungen entgegenmnelnneu . Anmeldungen neu eiutretender Sdiüler und Schülerinnen werden noch Mittwoch, den 2. Avril, nachmittags von 1 2 Uhr im Lebriaal I der Schule entgegengenommen. Die Schulzeit unnain drei Aabre. Tie Anitalt gliedert sich in eine Unter-, Mittel und Oberstufe, von denen jede drei Parallelklassen umioht Die obligatorischen Unterrichtsfächer sind: Schönschreiben, Stenographie, Maschinenschreiben. Dentsäi, Korrespondenz, Rechnen, Wechsellebre, einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Handelsleine, Handelsgeogravtzie und Warenkunde. Wahlfächer find: ,Zran»öiiich und tirigliid). . Der Unterricht in den Pflichtfächern findet au je 2 Nachmittagen in der Woche von 2 j Uln nu) in den Wahlfächern abends von s—10 Uhr statt Die Besucher erhalten Semesterzeuguisse und irndi Besuch der obersten Klasse besondere Abgangszeugnisse. Der Besuch der Anstalt befreit die schulpflichtigen Schüler vom Besuch der allgemeinen Fortbildungsschulen fdiulpfliditig find alle aus der Volksschule entlassenen Knaben, sowie die Schäler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem 14. Lebenswahr austreten, ohne ein ,bihr der Obertertia angebÖrt zu haben. Das Schulgeld beträgt für dte.Pflichtfächer pro Aabt 3<> Mk.. sofern die Prtn» zjpale oder Antel Mitglieder des Kaufmännischen Vereins sind, und für die Wahl- facher Aranzöfjsch uuif Qimliid) je 2i>'.V?l. Trinkar-FOrsorgesteile :: für Stadt und Landkreis Gicben. :: (Sieben, Asterweg », unterer Stock — Sprechstunde: jeden Dienstag ll' —8 Uhr abends. — Unentgeltliche ärztliche Untersuchung von Alkoholkranken, Nat und Beistand für sie und ihre Angehörigen, auch binilchttich der Heilung. Auch schrisiltc'.ie ?lnfragen werden von der Printer- fürforgeiicUe beantwortet. I)"/» Privat - Lehr - Institut ißrDchttitt.zeichnenu.Zf lcidermachen. Auuae Aladchen und Tarnen jeden Atters erhalten gründliche Anleitung im deirbneu, Anidincibcn und aller Art Schneiderei nach beitem Sv st ein. Die Kurie haben verschiedene .Zeitdauer und kann jedes 7tach auch allein berücksichtigt werden. Beginn der Kurse nm 1. April. Andere AtiSkunft, Prosvekte und Anmeldungen täglich. Marie 3orf, ifahtni. mtzMktt Sfftjrrrin, Srimnzenstrake 22, (*de Wett Anlage. 14ni EffirinnpsESioiial Goelhescliole, Olienhach a. 1 PrlDJt Hcai und Handelsschule, erteilt üin|ährigen3tugiii$. (*ute-l)rrpH»