m. 74 Erstes Blatt 165. Jahrgang Montag, 31. März 1913 /JF? . fr, A . Die Zeit des R^olo ist nicht so reichhaltig vertreten wie Mt-Holland, dafür ftuer durch einen ihrer besten, durch Boucher. Das Bild ,Dw" zeigt uns den sinnenfrohen Meister in seiner ganzen Offenheit. Von englischen Malern finden wir Reynolds, Romney, den Maler der Lady .Hamilton, den Schotten Henri Raeburn, Law- renze, Becchey und den Pionier der modernen Malerei John Constable. Die ganze Ausstellung enthält zwar nur 50 Werke, ist aber kunstgeschichllich von hohent ^Werte, da sich hier die Möglichkeit bietet, gewissmmaßen durch Stichproben die Unterschiede der verschiedenen Stile, von der Renaissance bis zur ntodcrnen Freilichtmalerei, festzustellen. Tie Ausstellung ist geöfstiet täglich von 11 bis 1 Uhr und von 3 bis 5 Uhr (Sonntags von 10 bis 2 Uhr) und — ausgenommen Freitags, wo der Eintritt 1 Mark kostet — unentgeltlich zu besichtigen. * — Gießener Stadtlheater. Ter Stabs trom- pe t er. Eine wahre Fastnachtsstimmung wehte aus der gestrigen von Herrn Norden sehr sorgfältig und wirkungsvoll eingerich- bcutct, wenn auch diese Mehrbeträge durch die Vorschrift, daß sie auf dem Wege einer Vermögens-, Ertrags-, Einkommens- oder Erbschaftssteuer aufgebracht werden sollen unter Androhung einer eventuell von Reichswegen zu dekretierenden Werntögenszuwachssteuer veredelt werden in Wahrheit eine Verweisung der Jinanzreform vom Reichstag an die Instanz der Einzelparlamente. Diese „veredelten Matrilülarbeiträge" sind nur ein etwas fragwürdiger Ersatz für die Besitzfteuer, die nach.dem Beschluß des Reichstags von der Negierung vorgelegt werden sollte. Ebenso ist von der Erbschaftssteuer nichts übrig geblieben als das Erbrecht des Staates, von dem auf das'Reich 75 °o entfallen sollen, und wovon sich die Regierung nur eine Einnahme von 15 Millionen Mark verspricht. Alles in allem aber wird man sich sagen müssen, daß etwas Vollkommenes auch bei dieser Finanzordnung nicht wird geschaffen werden können. Opfer werden gebracht werden müßen. Und wer wirklich das Wohl des Volkes im Auge hat, für den haben die Drehungen und Windungen mancher großen Blätter, die sich sonst immer als Retter und Behüter der unteren Volks kreise anpreisen, etwas sehr Befremdendes. * Tie in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" angekündigten Gesetzentwürfe sind dem Reichstage zur Beschlußfassung zugegangcn. Ter Gesetzentwurf über den einmaligen Wchrbcitrag bestimmt, daß die Höhe des beitragspflichtigen Vermögens nach dem Stande vom 31. Tezembcr 1913 ermittelt wird. Bei der F e st st c l l u n g des V e r m ö g c n s ist der g e m eine Wert (Verkaufswert) seiner einzelnen Bestandteile zu Grunde zu legen, bei Grundstücken, die dauernd land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken dienen, der Ertragswert, das heißt der fünfu.tdzwanzcig- racfc dcS Reinertrags, den die Grundstücke bei ordnungsmäßiger Bewirtschaftung nachhaltig gewähren können. Für die Veranlagung und die Erhebung des Wehrbeitrags ist der Bundesstaat zuständig, in welchem der Beitragspflichtige seinen Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt hat. Zur Abgabe der Vermögenserklärung ist verpflichcet, .wer Vermögen von über 10 000 Mark besitzt. Er ist auf Erfordern verpflichtet, der Veranlagungs- bchörde die Wirtschafts- oder Geschäftsbücher, Verträge, Schuld Verschreibungen, Zinsquittungen und Abrechnungen von Banken usw. vorzulegen. Tie V e r a n l a g u n g s b e h ö r d e ist berechtigt, sich von dem Beitragspflichtigen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Erklärung an Eides statt versichern zu lassen. Wer unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit G c l.d ft r a f e o i s. z n m z m anz igf ch e n Betrage der gefährdeten Wehrbeiträge bestraft. Strafen sind auch vorgesehen für die Beamten usw., die den Inhalt der Vermögenserklärung unbefugt offenbaren. Befreit von d e nr W ehr- beitrage sind alle Personen, die nach den völkerrechtlichen Grundsätzen von der Zahlung direkter Staatssteuern befreit sind. Landesfürsten und L a n d e s f ü r st i n n e n, die einer direkten Besteuerung durch das Reich nicht unterliegen, habenftch g l ei ch- w o h l bereit erklärt, sich an dem vaterländischen Opfer des Wehrbeitrags zu beteiligen. Das Vermögen von Eheleuten ivird zusammengerechnet, fofern sie nicht dauernd getrennt voneinander leben. Der Geschentwurf über das Erbrecht des Staates bestimmt u. a.: Sind nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches Abkömmlinge von den Großeltern des Erblassers in der Seitenlinie oder Verwandte in der vierten Erbrechts- ordnuug oder in den ferneren Ordnungen zur gesetzlichen Erbfolge berufen,^fo tritt an ihre Stelle als gesetzlicher Erbe der Fiskus. Der Fiskus ist ferner gesetzlicher Erbe, ivenn zur Zeit der Erbfälle weder ein Verwandter noch ein Ehegatte des Erblassers vorhanden ist. Gesetzlicher Erbe ist der Fiskus des Bundesstaates oder der Schutzgebiete, in welchem der Erblasser tetcn Aufführung des S ta b s tr om Peters, die für manchen Darsteller zugleich einen Abschied bedeutete. Herr Norden spielte beit Konditor Mampe mit trefflicher Laune und erntete mit feiner Einlage noch besonders starken Beifall: Fräulein Rappo gab feine Gattin mit anmutsvoller Liebenswürdigkeit und sang ihr Lied vom Apfelbaum den Zuschauern sehr zu Tank, nur vergaß sie bei der dritten Strophe, daß das Gramvphon keine Mimik Iviedergeben kann. Ein nettes Torchen war Frl. de Bruyn. Fräulein Jüngling war eine blutvotle Male, frisch und lebendig in jedem Schritt. Ten Stabstrompeter spielte Herr Bruchwitz mit geruhiger Kraft. Ganz prächtig war Herr Grosser als sanftmütiger Wuppe, reizend in seiner hilflosen Verliebtheit: mit seiner Einlage vom Küssen holte er sich sehr stark eit Beifall und wurde durch eine besondere Svende noch eigens ausgezeichitet. Ganz vorzüglich und in ihren köstlichen Masken von bester Wirkung waren die Herren Volck Lehmann» und G r o s s e r - B r a u it i Schulze) sowie die Damen Gasfrey (Fran Lehmann) und Scholz «Frau Schulze«. Auch die übrigen Mitglieder des Bezirksvereins kamen in vorzüglich karikierten Masken und fanden lebhaften Beifall. Tie 5ram;aife war ebenfalls von schlagendster Wirkung. Nicht vergessen seien diesmal auch die kleinen S t e u e r n a g e l, die sich während der ^Spielzeit mehrfach in Kinderrollen hervorgetan haben. . — Die Gesundheitsschädlichkeit d e r Lichtspiele. Daß das heute so allbeliebte Lichtspiel für die Gesundheit eine getvisse Gefahr bedeutet, hat N.aldo Felke durch eine Reihe von Beobachtungen festgestellt, über die er im neuesten Heft der Umschau berichtet. Es lmndelt sich dabei nicht etwa nur um die allgemeinen Schädiguugett der Gesundheit, die durch unzulängliche Räume hervorgerufen werden können, sondent um die Wirkungen aus die Augen und die Nerven. Gegenüber den Eindrücken, die die Natur liefert, haben die Bilder des Kino ein viel intemiveres Licht, und eine schnellere Szeneufolge ruft ein intensiveres Sehen hervor. Felke hat nun an drei verschiedenen Versuchspersonen Versuche gemacht, tote lange ein normaler Mensch solchen Lichtbildervorführungen beiwohnen kann. Ein geistig tätiger Akademiker, ein nervöser Künstler und ein robuster Turchsckyiitts mensch wohnten gemeinsam einer Kinodauertwrstellung bei. Nur der Künstler hatte schwache Augennerven, die beiden anderen hatten durckmus normale Augen. Das Rffullat war überraschend. Nach 1—2 Stunden ergab sich eine Steigerung der Pulsschläge bis zu 28,2 Prozent: nach 3 Stunden gingen sie bis zu 13,3 Prozent zurück. Bei-dem Klutftler trat Ermüdung und Tränen der Augen nach 2tzh Stunden ein, bei dem Akademiker nach 2 Stunden 55 Minuten, bei bem Robusten nach 3 Stunden 20 Minuten. Kopfweh bekamen die Versuchspersoncn in derselben Reihenfolg-, die erste nach 3 Sttinden, die zweite 50 Minuten später und der Robuste nach 4yt Stunden. Aber gerade der letztere versagte nm1 zur Zeit des Todes feinen Wohnsitz hatte. Hatte der Erblasser keinen Wohnsitz in dem Bundesstaate ober in dem Schutzgebiete, so ist, wenn er zur Zeit des Todes Deutscher war und zu biesem Zeitpunkte einem Buitbesstaate angehörte, der Fiskus dieses Bundesstaates, toenn er mehreren Bundesstaaten angehörte sowie in den übrigen Fällen brr Reichsfiskus gesetzlicher Erbe. Ist der Fiskus neben den Großeltern des Erblassers gesetzlicher Erbe, so hat er ihnen die Haushaltsgegeilstände, soweit sie nicht Zubehör des Grundstückes sind, sowie die Gegenstände des versönlickien Gebrauchs auf Antrag unentgeltlich zu überlassen. Ein gleiches gilt von Schriftstücken persönlicl-en Charakters. Der Fiskus muß sich bei der Auseinandersetzung bezüglich des übrigen Nachlasses eine Abfindung in Geld gefallen lassen. Sind Verwandte in der dritten Erbrechtsordnung durch den Fiskus als dem Allein- erbcit von ihrem gesetzlichen Erbrecht ausgeschlossen, so sind ihnen die eben bezeichneten Nachlastgegenstände aus^Ailtrag unentgeltlich, andere zum Nachlaß gehörige bewegliche Sachen und Grundstücke, welche in ihrem wesentlichen Bestände von dem Großvater oder der Großmutter des Erblassers herrühren, deren Abkömmlingen auf Antrag käuflich zu überlassen. Von der aus dem Erbrecht des Fiskus erzielten Reineinnahme erhält das Reich 75, ber Bundesstaat 25 Prozent. Die Denkschrift über da8 Marineluftschisswefen. Die „Nordbeuische Allgemeine Zeitung"- veröffentlicht den Wortlaut her Deckungsvorlagen unb Begründung, sowie die Ten k- s ch r i f t über das M a r i n e l u s t s ck: i f s w e se n. Danach fordert der Ergänzungsvoranschlag 3 Millionen Mark für das Luft schiffs und Flugwesen ber Marine. Geplant sind zwei L u f t s ch i f f st a f f e l n von je vier in Dienst befind lichen Luftschiffen unb einem Lufts ck i s s als M a 1 ter ialrci erbe. Für beide Stasi Au ist ein Standort geplant mit vier D o p p el d r e h ha l t e n sur die in Dienst besinblickM Luftschiffe unb zwei festen Hallen für di? Materialreserve. Für die d u r ch s ch n i 11 l i ch e G e b r a u ch s d a u e r der Luftschiffe sind vier Jahre angenommen. Für die Flugzeuge sind eine Mutierftalion unb sechs Austenstationen mit zusammen 50 Flugzeugen, von denen 36 in Dienst gehalten werben, vorgesehen. Tie Luftschiffe erfordern während ber Jahre 1914 bis 1918 3 5 Millionen! Mark. Hiervon entfallen 11 Millionen Mark auf die Beschaffung der Luftschiffe, 14 Millionen auf die .Herstellung der Laubanlagen und 10 Millionen Marl auf lausende Kosten. Da für 1914 und 1915 bereits 4 Millionen zu Luftschiffs zwecken ausgeworfen mären, beträgt der Mehrbedarf in den genannten fünf Jahren 31 Millionen Marl. Die Beschaffung ber Flugzeuge erforbert 3 Millionen Mark, die Landanlagen dafür 4 Millionen Mark unb der Betrieb 2 Millionen Mark. An Personal sind 1452 Teckoffiziere, Unteroffiziere und Mann- Klärten erforderlich deren Besoldung unb Verpflegung für fünf Jahre etwa 6 Millionen Mark erheischt. Die Gesamtkosten belaufen sich demnach auf 50 Millionen Mark, die Jahresraten betragen durchschnittlich 10 Millionen Mark. Der Nachtragsvoranschlag für 1913 enthält unter anderem nachstehende Forderungen erster Nate: Neubau einer Gefrieranlage in Mainz 8000 Mk., Neubau unb Ausstattung eines Dienstgebäudes für zwei Bezirksrommanbos in Frankfurt a. M. 150000 Mk., Neubau und Ausstattung einer >taferne für die Festungsmaschiiiengewechkompagnie beim Inf.-Regt. 117 (Mainz) 244000 Mk. Neu- unb Erweiterungsbauten für die Unterkunft zweier Pionierkompagnien und einer Scheinwerserabteilung in Mainz 750000 Mk., Gamisonbautcn in E l sa ß-Lo t h r i n g e n unb Ausarbeitung von Entwürfen für die Garnisonbauten 22 000 Mk., Gefrieranlage in Straßburg lElsafft 10 000 Mk., ebenso in Tiedenhofen 8000 Mk. und ebenso in Metz 10 000 Mk., Neubau von Viehgehöften in Metz 500 000 Mark, Neubau einer Kaserne für die Radfahrer- und Maschinen- gewehrkompagnie in Colmar 320 000 Mk., Kasernengeubau für die FestungSmaschinengewehrabteilung Mutzig 200 000 Mk., K'aserneu- iicubau für die Radfahrer-Komp, in Schlettstadt 175 000 Mk., ebenso für die Maschineugetvehr-Wt. Straßburg Els.i 310 000 Mk., frühesten: nach etwas über 5 Stunden.fühlte er eine hochgradige Ermattung und Schwere ber Augenlider, so daß er erklärte, er könne nicht mehr, fein Kopf sei schon ganz wüst und die Augen schmerzten. Ter Akademiker hielt den Versuch etwas über 5r? Stunden aus: bann waren auch äußerliche Zeichen der Erschöpftmg' bei ilchk bemerkbar, und noch am nächsten Morgeii fühlte er eine groste Mattigkeit. Der Künstler, trat, seiner Nervosität ein willens- starker Mensch, hielt 5 Stunden 50 Minuten aus, hatte, dann aber sehr heftigen Kopfschmerz und ungewöhnlich langsamen und schwachen Puls: er mußte sich sofort zu Bett legen) unb er hatte bann das Gefühl, als hebe unb senke sich das Bett mit ihm: es dauerte Stunden lang, bis er den Schlaf finden konnte. Aus diesen Ergebnissen seines Versuches folgert ber Verfasser, daß bei häufigen mtb andauernden Besuchen von Lichtspielen, wie sie gerade bei Jugendlichen heute beliebt seien, die schädlichen Folgen für Augen imb Nerven geradezu verehrend sein müßten. — Wiesoll man Adressen schreiben? Der Geueral- postdirektor des Seine^DepartcMents bat jüngst versucht, die Briefadresse zu reformieren, aber dieser Versuch ist kläglich gescheitert. Tie. Briefschreiber wollten davon nichts wissen. Ter Beamte stellte die Russen als Vorbild bin, die auf Briesadressen, die Angaben in bei' Reihenfolge schreiben wie bic Post sie zur Beförderung ber Briese braucht, die mit dem Bestimmungsorte anfaugen, dann den Namen der Straße, hierauf die Hausnummer und zuletzt den Namen des Empfängers nennen. Vergleicht man unsere Art der Adrcsseuschreibung, und die einiger anderer Völker mit der eben angegebenen, so findet man wirklich viel Nnlogisches. Bei uns ist die Reihenfolge: Name des Empfängers, Besttmmiings- ort, Strafte und Hausnummer. Tie Franzoien weick^en hiervon insofern ob, als fie die Hausnummer vor den Namen ber Strafte setzen, und nur die Engländer verfahren zweckmäßig, indem sic mit dem Namen beginnen, bann die Hausnummer, hierauf den Straßennamen unb zuletzt rechts unten unb unterstriclien, beit Bestimmungsort schreiben. So findet also die Post bic nötigen Angaben in der umgekehrten Reihenfolge vor, wie sie sie braucht. Aus welchem Grunde haben nun die französischen Briefschreiber, wie sich -besi diner flllmfragc herausgestellt hat, die Adresseurefomk abgelebnt? Weil fie es für unmöglich halten, eine neue Vorschrift wirtlich mir einem Schlage burchzuführen! Sie meinen, die Brief- schreib er seien zu sehr an bic alte Art bes Adressenschreibens gewöhnt, unb es vergingen 3aljre, bis dft neue, als zweckmäßiger anerkannte Reihenfolge allgemein eingenihrt wäre. Mit anderen Worten, die Briefschreiber ziehen eine schleckte, jedoch überall vor handeue Gewohnt eit einem vernünftigen Brauche vor, dem sich jedoch nicht alle fügen würben. ebenso für bie FeLungsgewehrabteilunq daselbst 230000 Ttf., und ßnöritcrunfftTbü utcn für bie Unter fünft dreier .Horn pagnien Pioniere und einer Scheinwerierabteilung in Strass bttra rglfl 650000 9Kf, Ergänzungsbauten für bie Tram ksmpa-vie in ^ttaßhurq r&f 500000 Mk., Neubau einer Ma= ferne für 3nfcartinmc und Bcspannungsabteilung, deren Standort vorbebaltcn ist, 950000 Mk., Stil cni ernt cubau einer ?reitunqs= maschinengewehralueilung in Diedenhoscn 230 000 Mk, örei^'Q-- fernen neubaut en für die ?reftung^maitf)incngcrcebrQbtcilunq in Metz ‘230 000 Mk, stafcrncnneiibau für bie Befvannungsabteilung der ?rubflrtrflrric 9JicR 60000 Mk., Neubau von 'lafernemcms für ein Pionierbataillon nebst Regimentsstab, Schcinwcrierabtcllnng Metz 950 000 Mk.. eine Kavalleriekaserne, bereit Stanbort vor- b-halten ist, 1 700 000 Mk, Neubau einer Trainkaserne in 7m- back 350 000 Mk., ferner für Neu-, Um- und Ergänzungsbauten bei der Infanterie, den Jägern, Maschinengewebrtruvven, Arreil- und Waschanstalten, Slafernfmmtö für die Kavallerie, Feldarlil- lerie, Pionieren und Berkehrstruppen, deren Standorte vorbebalten ist, zirka 7 000 000 Mk. Ter Nachtragsvoranschlag für 1913 enthält u. a. nachstehende Forderung: erste Rate für den Kasernenneubau für eine Radfahrer- und Maschinengewehrkomvag- jtie in Marburg 326 000 M k. Im einzelnen werden 1913/15 neu geschaffen: Zn Preohen: U. a. 1 Armeeinspektion, 2 FestungsgouvernementS, 1 Festunqs- kmnmandantur, 1 Inspektion der Maschinengewehriruppen. 4 Ka- valleriebriaadestäbe, 1 Fußartilleriebrigadestab, 1 Pionieriniveklion, je eine Impektioit der Telegraphentruppen, der Luftschiffertruvpen, der Fliegerlruppen, des FestungsverkehrswcscnS, 12 Landwehr- inspektionen, 4 Kommandanturen für Truppenübungsplätze. Bei der Infanterie: 15 Bataillone, 14 Radfahrerkompagnien, 14 Maschinengewchrkcnnpagnien, 15 Festungs-Masckinen- qewehrabteilunqen, Etatserhöhung bei 465 Bataillonen und 9 Ma schinengewehrahteilungen, Vermehrung der Stabsoffizier- und Hauptmannsstellen ~ ~ , Bei der Kavallerie: 6 Regimentsstäbe, 30 Eskadrons, EtatSerhöhung bei sämtlichen Regimentern, Verstärkung der Reitschulen, Vermehrung der Rittmeisterstellen. Bei der Feldartillerie: Etatserhöhung bei sämtlichen Batterien und dem Lehrregiment der Feloartilleriesckießschnle, Vcr- Mhrunq der Oberstleutnants- und Hauptmannsstellen. Bei der Fußartillerie: 3 Regimentsstäbe, 6 Bataillone, 4 Bespaiinmigsabteilungen, darunter zwei mit niedrigem Etat, Etatserhöhung bei sämtlichen Bataillonen, bei 3 Bataillonen unter Errichtung fehlender 4. Batterien, und beim Lehrregiment der Iustartillerieschiestschule, Teilung der Befpannungsabteilungen der Regimenter mit zwei Standorten in zwei Abteilungen mit niedrigem Etat, Vermehrung der Oberstleutnants-Zulagen und der Stabsoffizierstellen. Pioniere: Ein Kommando der Pioniere eines Armeekorps, 2 Bataillone, Umwandlung der 8 Kommandos der Pioniere eines Armeekorps und von 8 Bataillonen in 8 Regimenter zu je zwei Bataillonen, 8 Scheinwerferabteilungen, Etatserhöhung bei 19 Bataillonen, Umwandlung der 20 Scheinwerferzüge in Scheinwerferabteilungen, Vermehrung der Offiziere usw. bei den Festnngs- 'behörden. ' Verkehrstruppen: Umwandlung des selbständigen .Eifenbahnbatchllons in ein Regiment, Etatserhöhung bei den 'Eifenbahnbataillonen, 1 Lehrabteilung bei der Funkerfchule, zwei Luftschifferbaiaillone, Umwandlung der Fliegertruppe in vier 'Fliegerbataillone. Train: 1 Kommando des Trains, 1 Bataillonsstab, 20 Kompagnien, Etatserhöhung bei allen Bataillonen Sonstiges: l Kriegsschule, 'Vergrößerung des Kadettenkorps, Verstärkung der Unterofstzierfchulen und -Vorschulen, Verstärkung des Kriegsministeriums, des Generalstabes, der Adjutan- für, der Traindepotdirektionen, der Artilleriedepots, des Zeug- und Feuerwerkspersonals usw., I Sanitätsamt, Veränderungen und Verstärkungen bei den Sanitätsoffizieren, Verstärkung der Militär- weterinärakademie, Vermehrung und Verstärkung der Bezirkskommandos, Vermehrung der Ucbungcn des Beurlaubteilstandes, Erweiterung des Rahmens der größeren Truppenübungen, Beritten- machung von Verpflequngsosfizieren im Manöver, Verbesserung der Verpflegung von Mann und Pferd, Maßnahmen im Interesse der Krankenbehandlung und der Gesundheitspflege, freie Urlaubsreifen der Mannschaften in ihre Heimat. In Bayern: 1 Inspektion der Eisenbahn-- und Telegraphentruppen, 1 Inspektion des Militär, Lust- und Ztzraftsahrwcsens, 1 Landwehr- inspektion. Infanterie: 2 Bataillone, 2 Radtahrerkompagnien, 2 Ma- schinengewehrkompagnien, 1 Festungs-Maschinengeweyr-Abteilung, Ejatserhohung bei sämtlichen Bataillonen und der Maschinengewehrabteilung. . Kavallerie: 4 Eskadrons, Etatserhohung bei | amtlichen Regimentern. Feldartilkerie: Etatserhöhung bei sämtlichen Batterien. Fustartillerie: Etatserhöbuilg bei sämtlichen Bataillonen, bei 2 Bataillonen unter Errichtung fehlender 4. Batterien 2 Bespaitnungsabteilungen. Pioniere: 1 Regimentsstab, 1 Bataillon, 1 Scheinwerfer- abteilung, EtatSerhöhung bei 3 Baiaillonen unter Errichtung zwei fehlender vierter Kompagnien, Umwandlung der drei Schein- lverferzüge in ^chcinwerferadteilungen. Verkehrstruppen: 1 vierte Kompagnie beim Eisenbahnbataillon, 1 Telegraphenbutaillon, 1 vierte Kompagnie beim bestehenden Telegraplicnbalaillon, I zweite Luftschifferkompagnie, 1 Fliegerbataillon, EtatSerhöhung bei der Kraftfahr-Kompagnie, 1 Verkehrsossizier vom Platz in einer Festung. Train: Etatserhöhung bei sämtlichen Bataillonen. In Sachsen: Kommandobehörden usw.: 1 Landwehrinspektion. Infanterie: 2 Radfahrer-Kompagnien, 2 Maschinengewehr-Kompagnien, Etatserhöhung bet sämtlichen Bataillonen und der Maschinengewehrabteilung, Vermehrung der Stabsosftzier- unb Hauptmannsstellen. Kavallerie: Etatserhöhung bei sämtlichen Regimentern, Vermehrung der Rittmeisterstellen. Feldartillerie: EtatSerhöhung bei sämtlichen Batterien, Vermehrung der Oberstleutnants- und Hauptmannsstellen. Fustartillerie: EtatSerhöhung bei sämtlichen Bataillonen, Teilung der Bespannungsabteilunq des Regiments mit zwei Standorten in zwei Abteilungen mit niedrigem Etat, Vermehrung der Stabsoffizierstellen. Pioniere: Etatserhöhung bei beiben Bataillonen, Um Wandlung der zwei 3d)cinnerfer,vügc in Scheinwerferabteilungen, Vermehrung der Offiziere bei den Fortifikationen Verkehrstruppen ein Eisenbahnbataillonsstab und eine Eisenbahnkompagnie, EtatSerhöhung bei den bestehenden zwei Eisenbahnkomvagnieii, ein Telegraphenbataillon unter Verwendung einer bestehenden Telegraphenkonwagnie und eines Funkendetache- mente, Umwandlung des Luftschiff erd etachements in eine Kompagnie, llnüvtinblung des Fliegerdetachements in eine Kompagnie. Train: Zwei Kompagnien, Etatserhöhung bei beiden Ba tailloncn. Sonstiges: Vergrößerung des Kadettenkorps, Trennung und Verstärkung der Unteroffrzierschule und Vorfchule int übrigen jn Preußen. Za Württemberg: 1 Landwehrinspektivn Infanterie: 1 Bataillon. Etatserhöhung bei sämtlichen Bataillonen, Vermehrung der Stabsoffizier- und Hauptmanns stellen. . Kavallerie: Etatserdöhung bet |amtlichen Regimentern, Vermehrung der Rittmeisterstellen. Feldartillerie: Etatserhöhung bri sämtlichen Batterien, Vermehrung der Oberstleutnants- und Eauptmannsstellen. Fußartillerie: 1 Bataillon I B oannuntsabteilung. P i o n i e r e: Etatserhohung bei oem Ba'.eillon, Umwandlung des Sckeinwerserzuge: in eine ^cbeimüfriciabtni ung V e ikchrslrupvc n Etatserhöhuim bei bei n -ubobn tompagnic, Umwandlung des Tclegraphendetachemente in one Kompagnie, Umwandlung des Lustfchtft'cr- und des Fliegerdctacke ments in eine Luftschifferkompagnie, Etatserhöhung bei der Vcr fuchsabteilung , . c , . Train: 1 Kompagnie, Etatserhohung bet den bestehenden Kompagnien . . . Sonstiges: Verstärkung des Kriegsnnnincriums uiu>. wie bei den anderen Kontingenten Etatserhohungen. Tie Infanterie Hot einen neuen hohen Etat und den bisherigen hohen, künftigen niederen Etat. Ter neue hohe Etat find 721 Mann, ihn erhalten in Preußen durch .Heraufsetzung in Sachsen 3, in Württemberg 3 Bataillone Ter neue hohe Etat bei der Kavallerie ist um 30 Mann und 30 Pferde stärker als der bisherige hohe Etat. Bei der Feldartillerie sind die Batterien neuen hohen Etats A mit 6 Geschützen, 3 Munilionswagen und einem Beobachtungswagen bespannt, die neuen niedrigen Etats । EL haben 6 Geschütze und 1 Beovachlungswagen bespannt. A in Preußen 219, in Sachsen 24, B in Preußen 237, in Sachsen 24, in Württemberg 24 Batterien. Der Kaifer in Homburg. . Homburg v d. Hohe, 30. Mär,;. Gestern morgen machten die Majestäten einen Spazierritt über bie <^aal- burg. Am Samstag mittag unternahm der Kaiser einen Spaziergang durch den Kurpark zu den Brunnen in Begleitung des Landrats Tr. Ritter v. Marx, des Oberbürgermeisters Lüble, des Kurdirektors Grafen Zeppelin und des Stadtverordnetenvorstchers Tr. mcd. Rüdiger. Am Samstag nachmittag machten der Kaiser, die Kaiserin, die Prinzessin Viktoria Luise und bas Gefolge einen MUomobil- ausflug auf ben Felbbcrg, nro auch der Aussichtsturm bestiegen wurde. Am heutigen Sonntag nahm der gesamte Hof an dem Gottesdienst in der Erlöserkirchc teil. Spater hörte der Kaiser den Vortrag des Vertreters des Auswärtigen Amtes, Gesandten von Trcutler. Zur Frühstückstafel waren geladen Landrat Ritter von Marx und Oberbürgermeister Lübke. Am Sonntag nachmittag unternahmen die Majestäten und die Prinzessin mit Gefolge eine größere Automobilfahrt über die Saalburg, Wehrheim, Usingen, Schmitten und zurück über den Sandplackcn. Tas Wetter ist sehr warm. Deutsches Reich. Tic Hochzeit der Prinzessin V i k t o r i q L u i s e. Laut deni „Temps" wird das englische Königspaar im Mai der Hochzeit der Prinzessin Viktoria Luise in Berlin beiwohnen. _____________________________ Ausland. Bismarckfeier in Wien. Bei der morgen in Wien statt findenden Bismarckgedächtins- feier des deutsch-nationalen Vereins für Oesterreich iverbcn, wie man uns mitteilt, folgende Redner Ansprachen halten: R. Brandsch, öermamutabt, Mitglied des ungarischen Reichstags, Tr. Werner, Gießen, Mitglied des Teutschen Reichstags und K. H. Wolf, Mitglied des österreichischen Reichsriis und Landtags. • Ter neue Polizeipräfckt von Paris. Aus Paris wird gemeldet: Poincarä unterzeichnete heute das Tefret, wodurch der Tircktor des allgemeinen Sicherheitsdienstes, H c n n i o n , an Stelle des in den Ruhestand getretenen, zum Ehrenpräfekten ernannten Lepinc zum Polizeipräfektcn ernannt wird. Deserteure in Frankreich. Ter französische Kriegsminister erklärte in einer Rede in der Kammer, in welcher er den Antrag aus A m n e st i e r u it g b c r Tci'crtcurc bekämpfte», daß feit 1908 die Zahl der Trier« teure nicht weniger a l s 2400 b i s 2500 und die der Gestellungsflüchtigen 9000 bis 10000 betrage. Eine Amnestie rung der Deserteure würde geradezu eine Prämie auf die Fahnenflucht bedeuten. Tic Regierung traf int Interesse der Manneszucht allesUnerläßlich e, der Zunahme der Tesertionen Einhalt zu tun. Aus Stabt und Canö» (Sieben, 31. März 1913. An unsere Leser richten wir die Bitte, bei dem Quartals sckluß das Abonnc- Ment rechtzeitigem euer n wollen. In der inneren wie der äußeren Politik stehen in ben nächsten Monaten große Tage bevor. Ter Reichstag hat die Wehr- und Deckung sVorlagen zu erledigen, worüber inper Blatt sehr ausführliche Berichte bringen wird. Aber auch in der äußeren Politik ist an einen stillen Sommer nicht zu denken. Tic Kriegs- sorgen werden noch nicht von der Tagesordnung verschwinden. Bei den nun beginnenden Frühjahrsarbeiten wird auch der Land- manit täglich nach der Zeitung greifen müssen Der Gießener Anzeiger, der steigende Erfolge aufzuweisen hat, wird den Leser schnell, zuverlässig und eingehend von a l t e m.Wissenswerten unterrichten. ♦* Tagcskalcnder. Stadttbeater: Benefiz für Cber- Regisseui 'Tworkowski: „Die SiebzehnjährigenV Montag abend 8 Uhr. T r i n ke r-F ü r f o r g e st e l l c für Stadt- und Landkreis Gießen, ^lsterweg 9. Sprechstunde TienStag abend 6'/.—8 Uhr. "Der Kaiser in Gießen. Tom Vernehmen nach wird der Kaiser im Monat April nach Gießen kommen, uni sein hessisches Regiment zu besichtchen. Tie Leibkompagnie wird dem Kaiser in den Uniformen au§ der Zeit der Regi- mcntSgründung die damaligen Ererzitien vorführen. Wir geben diese Nachricht unter Vorbehalt wieder, da beim Regiment von diesem Kaiserbesuch bis jetzt nichts bekannt ist. — Beim RegimcntSfest wird der Kaiser nicht zugegen fein können, er wird wahrscheinlich vom 5kronprinzen oder dem Prinzen Eitel Friedrich vertreten werden. ** Ordensverleihung Ter Großhcrzvg bat dem Bevollmächtigten bei der Zcntralkommiifion iür die Rbeinichiisahn Geh Oberbaurat Imroth zu Tarmftabt die Erlaubnis zur An nähme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Kroncnordens 2. Klasse erteilt. ** I n ben Ruhestanb versetzt wurde der Reallehrer Edin. .v> a r t m a n n an dem Landgrai-Ludwigs Ghmnanum zu Gießen auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner lang lährigen treuen Ticnfte und unter Verleidung des Ritterkreuzes 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone. ♦* Sebrcrner io Italien. Tritt Lehrer Phil Angel zu Wald Michelbach wurde eine Lehrcrstellc an der Gemrindeschulc ;u Ensheim. dem Lehrer Jak. Simon zu Ter beim eine Lehrer stelle an der Gemeindeichule zu Nackenheim: dem Sckmlanils- aiouanten Phil. R ud. Em me r t aus Als beim eine Lehrerstelle an der cvang. Schule zu Eick: dem Schmlamisaipiranten Phil. Ä ö t t- mann aus Weriau eine Lehrerftelle an der mang. 3dmlc zu Amberg eine Lehrerftelle an ber Gemeindesckule zu Tienheim: dem 2d ulomlsaipirantcn Gust. Sckwamb aus Schornsheim eine Lehr erstelle an der evang. Schule zu Lampert heim; dem Schul ainisaioiraittcn Jobs. Baustmann aus Frei Laubersbeim eine Lehrcrstrlle an brr Gemeindeickulc zu Wetnolsbeim dem Schul' amtsaspiranten ^imon Zimmermann aus Nackenheim eine Lebrenielle an der Gemrindeschulc zu Boden heim: dem Schul anusaipirLintcn Jak. Knapp aus .S?üttenidb eine Lehr erstelle an der Gemrindeschule zu Laubenheim: dem Sckulamtsaspirantcn Wild, v u b c r aus Södel die zweite Lehrerstelle an der (^emeind^- irbulr zu Weuev Gesäß übertragen. Ter Lchulamtsa'piranr .\xb. Sckepo zu Gießen wurde zum Lehrer an der Borickule des Landgraf-Liidwigs Ghmnasiums zu Osteßen unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer ernannt. Tic Versetzung de» Lehrers an der hol Bürger-tMädchen Sckule zu Bensl>eim IaL Schmitt an die Volksschule zu Main; wurde zurückgenommen. ♦♦ Gtabttbcatcr. Mit der heutigen Benefiz-Auf- 1 fubrunq inr Oberregisseur Dworkoivski «Mar Treu - „Tic siebzehnjährigen") erreicht die diesjährige Spielzeit A ihr Ende. Es gelangten zur Aufführung 53 verschiedene H Werke, darunter 3 Opern, in 144 Vorstellungen. Unter ben auipefübrteu Stücken befanben sich 20 Neuheiten für Gietzien Tic Gutscheine hatten in 68 Vorstellungen Gültigkeit In Marburg wurden außerdem ^34 Vorstellungen gegeben Dost hinter diesen Zahlen sich eine große Summe von künstlerischer Arbeit verbirgt, leuchtet auch dem Laien ein; her Fachmann wirb sie noch höher einschätzen, ba unsere Bühne sich den Ruf erworben hat, daß an ihr sorgfältig und vornehm „gearbeitet" wird. * ♦ Ein öruwagen des PserdemetzgerS Moscs Kcr geriet am Samstag abenb zwischen 6—7 Uhr in Brand. Tas S?cu ist vollständig verbrannt, während der Wagen nur angebrannt ist Ter Vrano entstand durch Unvorsichtigkeit. Direktor Stein- göftrer schickte sofort die Minimar-Löschavparate aus dem Theater zur Brandstitte, durch die denn auch der Wagen gerettet wurde. • • Fahrradbiebstahl. Am 29. März, abends gegen 8 Uhr, wurde au? dem Hose einer Wirtschaft in der Neustadt dahier ein Fahrrad Marke aa(burg' mit der Fabrik-Nummer 153 206 gestoh 1 en. Vor Ankauf wird gewarnt. * * Zur letzten deutsch-sozialen V e r i a in hi I u u g bittet uns Siadtverodneter Winn um eine ausführlichere 1 Wiedergabe seiner Ausführungen. Er habe unter anderem gesagt: Für die genante Vceresvorlage bin ick, weil ^sie zum Schutz? deutscher Interessen bringend notwendig erscheint. Tic Beschaffung oer Mittel hierzu wie bin"? durch eine einmalige Ab gäbe vom Vermögen vorgeseh?n ist, dürfte meines Erahnens erst genau geprüft werden, damit ein? gerechte Verteilung auf die i Bundesstaaicn und die einzelnen Zahler gefuntim wird Tie ; Vermögen in Hessen sind unter dem Finanzminister lstnaulh ;u einer Zeit des wirtschaftlichen .saoä aaugs gefck itzt worden. Eine j Anzahl von Bundesstaaten haben ei’ic Sch itzunq des Grundver- 1 mögens bis jetzt noch nicht vorqeiwktimeii Wenn ein? solche I jekc ftattfinber, wird sie voraus'ichtlick Verb, iltnismätz-g geringer | ausfallen. Hessen müßte dann eine verhältnismäßig höhere Steuer ' bezahlen wie andere Bundesstaaten. Es lönn' also hier mir eine neue nach einheitlichen Grundsätzen burchgosiihrte Schätzung inr ganzen Reich in Betracht kommen. Eine Anzahl großer Ver- n.ögen erbringen gan; geringe Einkommen und inderieits wieder haben eine Zabl Heiner Verwogen fel>r große Einkomme: ES kann deshalb nach meiner Ans ick: eine rimn iligc Vermögens abgabc nur unter cntfprcd?cnbCT Berücksichtigung des Einkommens in Betracht kommen. Landkreis Giehc'4. -m Hungen, 30. März. Ter älteste Einwohner unseres Städtchen, Friedrich Kraft, feierte gestern im Kreise seiner Angehörigen seinen 9 0. Geburtstag in körperlicher und geistiger Rüstigkeit. Der Gesangverein .Liederkran'/ brachte auS diesem Anlaß dem Greis am Abend ein Ständchen. Kreis Lauterbach. (b) lErainfeld, 29. März lieber ben in Nr 71 mitflctcilten Branb in Crainfeld ist noch ui berichten . Tas Anwesen steht im Besitz .\?dr Gans II Als Ursache d?s Brandes gelten die aus dem Schornstein des Dampfschneid.- Werks des Wagenbauers Friedrich Sck)melz aufgestiegenen Funken, die bie Strohfieber des LwlrNiegclbaches ontzün- )ctcn. Die Frau des .L>ch. O^ans, bie sich im Hose auf hielt, war die erste Person, die ihr Haus in Flanimcn stellen sah und sofort Hilfe rief. Der Wagenbauer Schmelz fiel von einer .Herz-schwäche erfaßt und mußte zu Bett gebracht werden. Tic Feuerwehr sowie die der nahe gelegenen Orte vermochten des Feuers nicht Herr zu iverbcn, und in kurzer Zeit lag das HauS in «Asche. Doch gelang cs, ein gefährdetes Nachbarlmus zu retten. Die Flammen, die den Tanzsaal des Gastwirts Occhler ergriffen hatten, tonnten noch rechtzeitig gelöscht iverbcn. Kreis Friedberg. r. Bad-Nauheim, 30. März. Gestern abend wurde )icr ein HilfShoboist vom Infanterie-Regiment Rr. 68 (Magdeburg) wegen u n e r l a u b t c r E n t s e r n u n g von seinem Garnisonsorte verhaftet und dem BezirtSkommando Fried- berg zugesühri. Ter Verhaftete hatte während seines Auf- enthaltcs im Militär - KurhauS, wo er als Rekonvaleszent weilte, mit zwei hiesigen Kellnerinnen zarte Beziehungen unterhalten. Sehnsucht und Liebe hatten ihn dann zu dem unüberlegten Schritt veranlaßt. — In der überfüllten Dankes- kirchc nahmen gestern 95 Konfirmanden zum erstenmal an der Feier deS Abendmahls teil. r. Bad Nauheim, 30. März Tic Freiwillige Feuerwehr hielt am Samstag ihre H au otü erfa mmfung ab. Tie Verhandlungen leitete ber Korn Mandant, Stadtverordneber M W. (Stamm Tie Wehr umfaßt zurzeit 113 tätige und 118 unterstützende Mitglieder. . Ihr Vermögm beläuft sich ut bar auf 21K(> Mar^ Hierzu kommt nock das Inventar im Werte von 800 Mark. Die gesamte^Ausrüstung der Wehr^witt, von der Stadwerwaltung gestellt. Ta bie Feuerwehr un Jahre 1873 gegründet wurde, kann sie in diesem Jahre ihr vrerzigiähriges , Besteheit feiern. Starkenburg und Rheinhessen. M. O s f c n b a di, 31. März. ^Priv. Tel.) Im HauseLinjen- berq erschoß heute früh der 25jährige Port' feniller Friedr. Wilh. Lembke seine 20 Jahre alle Geliebte Anna Marg. H enztg intb baim iidi selbst. Ter 23 Jahre alte Maurer G l ü h ftirntr in einen 11 Meter tiefen Brunnensätacht. Er verlor seine Kvpshaitt und erlitt einen Schübel druck Hessen-Nasiau. sj Marburg, 29. März. In der heutigen Sitzung des Kreistags wurde der KreiShauShalt mit 401 000 Mk. festgesetzt. Tic Kreissteuern bleiben wie seither, cS werden erhoben 20 Proz. der Real- und Einkommensteuer und 10 Proz. Bezirksabgabe. — Der Voranschlag der Kreisbahn wurde mit 98 784 Mk. Einnahmen und 86 410 Mk. Ausgaben festgesetzt. Zur Verzinsung deS BaukapttalS usw. bleiben noch 39 750 Mk. durch KreiSsteuern zu decken. (td> Marburg, 30. März. Ter Senior ber Iuristen- fahiltät, okh. Iuftizrat Prof. Tr jur. Ludw Ennecce- rus feiert am 1. Avril seinen 70. Geburtstag. Sern Lehrfach ist römisches und bürgerliches Recht, oiccheimrat Enncccerus flammt aus Neustabt a R. 1868 erwarb er in Göttingen die juristische Doktorwürbe und erwirkte bort zwei Jahre später seine'Zulassung als Privatbozent für römisches Reckt. Ostern 1872 würbe er a. o. Professor und unb Mädchen in großer Zeit". Der Gesangverein trug gut- gelungene Lieder vor. Der Erlös, der ganz ansehnlich, wird Ueberschwemmlingen in Nordamerika Das Fallen der Flüsse im Innern N c w B ork, 29. Mär Ströme in Ohio und gekommen sein. Deutscher Verein für höhere; NMchenschr-lWessn, + Halle a. ■ Blsartteto erteilt Unterricht in für a31/» Solfi-ce. eorie Haushalt - Artikel Ä Rhythm. Gymnastik. Pfg. 3*. Pfg. chüssel mit EisfliglkHsmikk Mk. Ml. UM beginnt am 12 April. 02624 4S 44 40 cm Elisabeth Decker,Nord-Aul.31 Mkwamicü Pfg. J. Heilbronnei Rittergasse 8 Sßsrktstrasse 87 Das Beste für die Hautpflege ist: d'/. 9 Personen 9 Personen ,.Ljra' wieder. v81/3 I ((i große und e von Fragen, die gegenwärtig ans dem Gebiete der Mädchenerziehung aktuell sind, “5>ic Verhandlungen standen unter der Leitung Voit Geh. Hofrat 8t c i m (5iarlsruhe>. Zunächst wurde die S ch u kg e s u n d h ci t s p f l e g e als Beitrag zum Bismarckdenkmal bei Bingen verwandt. ii. Da rm st a d t, 30. März. Im Saale des „^chützeichoses" hielt gestern abend der Znxigverein vom Vogelsberger Sd ö heiirlub sein D e ko r i eru n gs f e ft ab. Nach einem Er- öffnungsmarsch, gespielt durch die Hauskapellc, begrüßte Geh. Schulrat Prof. Dr. Sch weis gut die sehr zahlreich erschje- neuen Mitglieder und Gäste, worauf nach dem gemeinsam nc- stingenen Darmstädter Klnblied durch Herr Mcisinger der Wanderbericht erstattet wurde. 24 fleißige Wanderer konnten zum erstenmal, 11 zum zweitenmal und 10 zum drittenmal ausgezeichnet werden, auch hatten 7 Kinder sämtliche Wanderungen mitgemacht. Die Dekorierung erfolgte auf eigenartige Weise in einem besonderen Theaterstückchen, in dem die „Wanderlust" und „Waldmännchen" die Hauptrolle spielten. Zrvci flott gespielte Einakter, Lieder- und Dialektvorträge, sowie Musikstücke der Hauskapellc hielten die Besucher lange versammelt. .Kamerun Hütte des Riesen-FetischeS Tekoki Große Wohnhütte Kleider, Auntlette Hauianeger m. Avsstattung Arabische Bibliothek Literatur der Dualasprachc 2.75 2.50 1.95 1.75 s 29. März. Glaswaren tettikr ii MMtt 8 Warben Lacke, Materialwaren Adler-Drogerie, Seltersweg 39 Otto Schaaf <'21W erörtert, worüber Professor Dr. v. Drigalski iHalle a. S.) berichtete. Fräulein Spreng berichtete über die Arbeiten des Ausschusses, ' der zur Erörterung der „F r a u e n s ch n l e" eingesetzt -worden war. Nach lebhafter Aussprache wurde eine Reihe von Leitsätze n angenommen, in denen es u. a. heißt: „Die Frauen- schulc ist eine naturgemäße Fortsetzung der voll ausgebauten höheren Mädchenschule in einem 11. und 12. Schuljahr. Die Frauenschule hat die Erreichung eines dreifachen Zieles jm= zustrebeit: Erweiternttg und Verttefung der allgemeinen wissenschaftlichen Bildung, Einführung in die hauswirtschaftliche. Tätigkeit unb die Kinderpflege, Einführung in das Verständnis für die Stellung der Frau gegenüber der Gesellschaft und dem Staate. Lehrer H c ch t (Kiel) und Direktor Dr. M ö h l e (Hagen i. W. sprachen sodann über „Rechnen und Mathematik in der höheren Mädchenschule". Die Redner verlangten Erweiterung dieses Unterrichts um je eine Stunde wöchentlich, da sonst das Ziel nicht erreicht werden könnte. Nach einer lebhaften Aussprache wurde eine Reihe von Lcitfätzen im Sinne von Direktor Möhle angenommen. Steingut WMr!igc w WMcmce gjffi 7^"" groß. Becken u. Krug Mk. Luftschisfahrt. D i e g r o h c Fahrt d e s Z 4. Friedrichshafen, 29. März. Die 18 stündige Abnahmefahrt des Luftschiffes „Z 4" hat einen in allen Teilen ausgezeichneten Verlauf genommen. Sie führte über Ulm, Stuttgart, Mannheim, Basel, Schaffhausen, zum Bodensee und kreuzte dann bald über dem See, bald bis Ober- Schmaben und in die Schweiz hinein. Die Führung hatte O'beringenieur Dürr, an Bord war die vollzählige Ab- nahmelommission.__ Das Luftschiff wird am Montag nach Baden-Oos übergeführt. * Straßenraub. In der verkehrsreichsten Mittags- ftunde erbrackxm in M ii n ch e n ruf offener Straße ein früherer KntscluL der Schuhsirma Schürr in Gemeinschaft mit einem 20jährigM Burschen einen Wagen der genannten Firma, der auf kurze Zeit vom Kutscher verlassen ivordeu war und entnahmen ihm einen schweren Geldsack, der vom Postscheckamie l-Z V Suh ft: -WIÖ- National .Kostüme 1 -9S1W Gesang I Anfang ivochentags 7V> Uhr, Sonntags 3'Z Uhr Programm 20 Psg. 11950] Programm 20 Pfg. öafe Ebel Telephon 586 Inb.: Karl Olim Barggraben Täglich Konzert der Original - Zigeuner - Kapelle 42 Pfg. 38 Pfg. 20 w 05 Psg. 95 Pfg. veremsnachrichten. ** Stenographie. Heute abend beginnt die Steno- grapben-Gesellschaft Gabelsberger im Hotel Einhorn Lehrgänge für ^>tcnographie-undMaschi neu schreiben. Interessenten seien darauf aufmerksam gemacht. Sck'. Weitershain, 30. März. Einen genußreichen Abend bereitete uns Lehrer Jnderthal mit seinen ^lchlern, durch Darbietungen patriotischer Stücke und Gedickte, aus dem Jahre 1813. Sämtliche Stücke wurden sehr beifällig aufgenommen. Besonders hervorzuheben war die Darstellung „Deutsche Frauen Völkerkundliche Husffekung | fc: abgeholt roorben war. Es gelang, den jüngeren Burschen, als er mit dem Geldsack sliehen wollte, zu verhaften ,während der frühere Kutscher entkam. / n * D i e geschiedene Frau des Stemmetzmersters Gast suchte diesen mit ihrem 15 Jal;re alten Sohne auf, machte ihm Vorwürfe und schos mit einem Revolver auf ihn, als fte von dem Maime mit einer Hundepeitsche bedroht wurde. -Lcr Manu flüchtete. Beim UeberNetteru eines Zaunes rief ihn die <^rau an und schoß ihm eilte Singel ins (Gesicht. Jetzt stürzte der Man» aus die Fran los und darauf ergriff der Sohn deit Revolever uno schoß dem Vater zwei Mügeln in den Leib. Der schwerverletzte wurde ins .Krankenhaus gebracht. Mutter und Sohn stellten stch felbst der Polizei. „ * Warnung vor Patentschwindel. Die Beratungsstelle fjir gewerblichen Rechtsschutz bei der Körngl. Württemberg! - scheu Zentralstelle für Gewerbe und Handel in S t u t t g a r t warnt vor den Angeboten der verschiedensten Art, die Inhaber von ge1 werblichen Schutzrechten, insbesondere Patenten und Gebrauaw' mustern, nach der Verösfenttichung der Schutzrechte rM Reicks- anzeiger nnausgefordert erhalten. 5)inter dem größten Teil cueser Angebote ist nach den jahrelangen Erfahrungeit der Beratungs stelle irgend eine unreelle Absicht verborgen. In allen ZwmelS- fällen wird den Interessenten vorherige Erkundigung bet ouenl- lichen Beratungsstellen iNechtsauskunftsstellen und dergl.) bruigcnb . * Wieder ein B aitkkra ch. _ Dte Blatter melden ans P a p p e n l) c i ui: Am Donnerstag ist hier der Z u s a m m e n - beuch des Bankgeschäsies M. .Haagen erfolgt, denen Inhaber, der Abgeordnete Haagen, sich im Starnberger See ertrankt hat. Es soll eine bedeutende Schuldenlast vorhanden sein. * Der Prinz von Wales fuhr^am Sonntag nody- mittag im Autonivbil nach Friedrichshafen. Für Imtte fst eine Be- sichtigung der Luftschifswerft unter Führuug des Grafen Zeppelin und anschließend daran _eiit Aufstieg mit dem Luftlchift „Z. 4 geplant. Kleine Tageschromk. In A! ü it ch c n fand am Samstag in Anwesenheit des Prinzregenten die Eröffnung des neuen Berke hrsniu in < st er in Ms in der Arnulfsttaße in immittcfbarer Nähe.des Haupt balmboses statt. 'Der Ban ist von Professor H o ch eder m 7' Jahren mit einem Kostenaufwand von etwa 10 Millionen Mark aufgesührt worden. ___ ßtsnöeL Essen a. d. Ruhr, 89. März. Die Fusion des Essener Bankvereins mit der Essener Kreditanstalt wurde in der heutigen Hauptversammlung des Essener Bankvereins nach lebhafter Besprechung von allen anwesenden 164 Aktionären, welche 23 296 000 Pik. Kapital vertraten, einstimmig genehmigt »*&»*'”* f|. Lllhböijileil per Pfund 2» Pfg. empfiehlt J.M.Tchulhof Tel. 119 m »«SS ’v’S^ «Ä-f ,'ft « * uns f'Sit l>» Bx-efkaften ber ÄedaAioii. lNuonpmc Artsragc» blcibcn unberücksichtigte Batcr auf dein Lande. Wenn ein Zeugnis bei ecr Schul- eullassiing verlangt wir?, ist der Lehrer zur Ausstellung v e r v k l i ch t e t. ___ Amtlicher Vetterbri'chr. Wetteraussichten in Hessen kür Lienstac, den 1. April 1913: Wechselnd beiuclit, itruhiveiie leicht^ Niedrischlgge, mild. Ä!lg.Beuti.Fraöeii?ereiii Ortsgruppe Gießen. I AuskmrfLstelle | für ßrMenberuse. ö Frauen u. Mädchen er- « halten «nentgeitlich Rat S und Auskunft kür alle 8 Berufe im alten Rathaus, | ‘Ulnrftvlab 14, Dienstag i nachmittags von 6'/- bis 7-/2 Uhr. D10/- la(en ^riaminluna M ™ eine ausfüHi^ I habe unter au- ■ Waage btn ich. njeil fit | notreniv'ig erschein,. L? ■ b’-ird) eine einmalige U | nne meines Erachtens erii t "vts$ ^mtilimg auf bi? | ^iunben wird. Tic | iv.naniminiitcr Gnauth zu T grstkift worden. Eine & :runq des Ärundvcv | ten. Venn ein? solch: ■ '"kilini-rnäpg gering?,, H ;l'.".inv-märiq bih-'reLltM 11 -v iönnr also hier mir eint lmrchgfnhrtt 2if sich im Hofe anslMl Fl , in Rammen sieden m . .„bauer Sftmeli W * fflUBft » $t,t stbrQd" «e b« * 9*8®; tt verr zu werden, M .aischc rotll gelang es, retten. Tu' silammen, > Mr ergriffen hatten, werden. äTsefcrn obrt* tSS-* ; m «e-ickskonimando ones -"SS **esr*- irmanben s» l, -xreiivilli^ T -• Mn/ri'anTm[U re oauptv-r Muncmdonl S tätige mü -• sub.; r ewütac mt n°-t> äisruMna^ .citnnW^ L>L)L>L>L> LLLLL-LLLLLLL Eiiitao-fybiliMS-Atisstßlliing W Hunden alter Rassen anerkannt vorn Kartell verbunden mit der Spezialausstellnng für Doben niannpinscher des Gaues Frankfurt D. P. V. Fest garantierte Geldpreise, Zusatzpreise. Kollektionspreise und viele wertvolle Ehrenpreise. 2179 Näheres durch den Ausstellungsleiter: Gnstav Reinhard. Tel. 282. — Meldeschluß 10. April 1913. KM WrK J 6n ber Ä^ !wl. jic Khung zu tzZF'Ig bt heutiqCll - °^eii. e -icsjäbrj.7 Geyers ^eiiunqcn N^ne "^echeiten den Skyers MostL s.-, Ts 9"tl"< Ä. "y: "‘QrJ- abend? qcqen ^'Achast in der Neu. V6mlbunr9fl Mt der "• Vor Ankauf wird siedelte mit Beginn des Sommersemefters 1873 als Ordi° luartus nach Marbnrg über, Mo er 1881/82 daS Rcttorat idekleidete. Einen Ruf nach Bonn lehnte er 1888 ab. Prof. Enneccerus ist Mitglied des Provinzialausschusses der Provinz Hefsen-NassMi. Von 1882 bis 1898 war er Mitglied Des prenßischeit MgevrdnetenHauses und gehörte 1887 bis 1890 und 1893 bis 1898 auch dem Reichstage an. Von feinen Werken nemren wir u. a.: „Rechtsgeschäft, Bedingung und Anfangstermin" (1889), „Die Steuerreform in (Staat und Gemeinde" (1892), „Das birtgerlichc Recht", später unter dein Titel ,Lehvbuch des bürgerlichen Rechts" in zlvei Bänden. (Bd. 1 von Enneccerus, Bd. 2 anfangs mit H. O. Lehmann, später mit Theodor Kipp und Martin Wolff, 8 Auflagen von 1900 bis 1912.) der Basler üliffion Dom b. bis 23. Bpril in den Räumen der alten Klinik zu Gieren, kiebigkra^e ; Feierliche Cwöffnuua: Sonutoa, dcu c>. April, 11'-Uhr (5'Nltrittövrci>e: ■ Allaemciuc (^rbssniing: Sonntag, den April, 1 Ubr ^V^itürp^'rsoneu' AP sw Geöffnet: Sonr-taac- von 11 Uhr bis 7 Uhr: Werktags Schulen in Begleitung des vormittags von 9—1 Uhr, nnchmittagS v. 3—7 Uhr Lehrers 20 Pag. ßaupfausffenungsgegeniiände: Zum Besuch der AussteUung laden cm: Den bbrcn AuSicku»: , Proiessvr D. Eck, Rektor der Landesunwerntat: Dr. Gnngertch, Vnudgcndit- vräsideut: Mecum, Oberburgermetster: Oberst von Troita gen. Treyden; Geheimerat Dr. IIfinger, Provinzialdirektor. Der Arbeits-Ausschuß: . Pfarrer Adolvb: Professor Dr. Alles,- Pfarrer Ansteld: Pmrrer Becklo soeuner: : Iran Becker: Professor Dr. Bern heck: Frau Protest or Bötticher: Proieiwr Dr. Bnchhvtd, I Frau Prolessor Eck: Fran Enlv: Frl. Gertrud.EimnelinS: Rechtsanrvalt Cnguco: Vcrv und Fran Geh. zlominerzienrat Dr. Gail: Professor Freiherr Dr. Die. von Gall: ,^-rau Professor Gisevinv: Lehrer t^örlach: Eheirednkteur Goetz: Iufti.zrat Dr. Grunetvald; Dekan Gunmann in -Kirchberg b. Lollar: Fran LandgertchtSvrandent 1 (^nngertcv: t Lehrer Habicht: Geb. iRedizmalrat Dr. Haberkorn: Stadtverordneter Helm: Lck'er'.'wltu- ; thekar Di.Heiner: Pfarrass.Hoffmann: OberftaatsanivaltHonnann: ^r.nlHot ck,,vavrnant: Frau Professor Höhlbanin: Professor Dr. Immifck: Geh. Rat von .Uterutn: .Iteallehrer ftaan: Fran Rechnungörat .Kalbsleifck: Engen Kattstmann: Betgeordneier.Keller: tvtlhe tn Kitz: .Kommerzienrat .Klingioor: Lehrer .Klinn: Hauvtlehrer Knautz: Protevor I)r. .Körle: Professor Dr. .Krausmüller: Stadtverordneter.Krunnn: Lehrer >eiv: ^clireincrntenter Lenz: Lehrer Lindenstrnth: Profeifor Lucius: Fran Obervurgermenter Mecum: Lehrer Valentin tvlülier: Dreher Karl Atüller VI.: Fran .Kommerzienrat Nott: tz»el>. -mul-.hnt Di Rausch: Kirchenvorsteber Niebel und Fran: Proieiwr Dr. Rolon: ,>rl. -com Zander: Hauvtlehrer Schaaf: Professor D. Schian: Pfarrer D. Schloiser: Rentner Schneider: LandgerichtSdirekivr Tcwneckeubecher: Oberlehrer ^ckmtoll: von ^djulh, tzmrrer Schwabe: Herr und Frau Professor Dr. Sievers: »>rl. Mathilde strack: Gelt. Schulrat Dr. SioeriD: Frau Oberst von Trotta: Frau Äeheunerat Dr. Ummer; tadtvervrdneter Tro Herr und Frau Fritz Wall her; Stadtverordneter Wtnn; Prowpor Dr. Wenn ar; Fräulein Wrndecker.______________'________________________________________________ 29. März. Das Hockwasser in Ohio und 3nöiana acht weiter zurück. Insgesamt sollen nicht mehr als 500 Personen in den überschwemmten Gebieten um- $ Hifi AP im. Fus;> schwere V) de Willi Qualität, Stück 1'* Psg. WOrMtt Stück unb 6 Ps>t. Mrdtchcr S,ück I2„.,d 9«,,. T'ntterlisscn T,u^25 w AasschUel» Ü5 Blumiuiunr ZLFleiMse^SZPm. ZlcAtiN'c Ä,t. 1 Qualität, 16 cm ^»"'M etictfagewScn S'i, Qualität, 16 cm 1»1"M Ltielkühroöeit mitte!- 1 Iß schwere Qualität, 18 cm 1»1"M FleMO 22 cm S») Psg. ww Qualität 05 Psa. 8ijffdiik(fic„idK^k 2.15.m EmillkMim 28 cm 95 Pfa- WssMjscl« Z 68 w 56 Ei MM wWwWOwww W wwwwwwww Achtung! Zwecks Erleichterung der Geschäftsführung ist es erforderlich gewesen, mit dem 31. März eine Anzahl aus Widerruf bestellter Anzeigen zur Abrechnung zu bringen. Es kommen dabei hauptsächlich diejenigen kleinen Vermietungs-Anzeigen in Betracht, die schon seit längerer Zeit erschienen sind. Die Auftraggeber derartiger Anzeigen werden deshalb um Auf- IragSerneuerung gebeten, falls sie diese Anzeigen ailch weiterhin veröffentlicht zu sehen wünschen. Verlag des (tzietzener Anzeigers. Vermietungen [ 6 Zimmer "*| 3(t)iUetftr. 11, (*dc 'Jlorb Aul. neuhergerichtete 6»3.» Wohnung 2. 2t. ui. ahnhofstr.'37II ' | 4 Zimmer | irjliUi idiönc I flimmer wohnnug mit all. ;’,iibcbör verm steinftrafte 52. 1 3. W., (5rfe Vicbtn ■ sonftrafte 15 io». ah verm.1'2'* 3 Zimmer | MMsardk, 3 Mm mit ftürhc, auf sofort zu verm. Va btt hofft r. 65«. '.h’hbcvcS Baljnbofstraüc Montor._________ 14X1 O. IWiä-Wmi mit all. .hibcbör per 1. Avril cu. nudi früher?,u ucrnüctcii. Wilh.P1 nul, Miihlstr.3. Schöne 3 3immer Wohn, ycr 1. Avril au vermieten । •■1741 mt iftraftc 1 1. 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