Die heutige Nummer umfahr 24 Seiten. 30 Personen verhaftet! Aus Straßburg wird der „Frankfurter Zeitung" berichtet: _ Wie eben hier 'gemeldet wird, ijt ganz 3 ab er n h e u t e abend in großer Aufregung. Die Stadt macht den Eindruck, als wäre sie im Belagerungszustand. Man weiß noch nicht genau, was eigentlich vorgekommen ist. Man sah, wie es heißt, am Abend plötzlich ein Dutzend Leutnants mit gezogenem Degen einen Mann verfolgen, der schließlich auch verhaftet wurde, sich aber wicoer befreite und entkam. Sofort wurde Die Wache alarmiert, die sich mit aufgepflanz-- tem Seitengewehr an die Verfolgung des Flüchtigen machte. Er wurde eingeholt und auf die Wache geführt. Was er getan, weiß mau augenblicklich noch nicht. Auf dem Schloßplatz hatte sich^inzwischen eine große Menschenmenge angcsamnielt. Dort erschien Leutnant Schadt mit 50 Mann, an die er, wie gemeldet wird, Patronen verteilen ließ. Er habe dann befohlen, auszuschwärmen und der Menge zugerufen: „Wenn Sie den Platz nicht verlassen, lasse ich schießen!" Der Tambour habe hierauf die Trommel zum Angriff geschlagen, worauf die Menge zurückströmte. Ungefähr BO Personen mürben verhaftet, unter ihnen befindet sich der Redakteur des „Wochenblattes". In diesem Augenblick ging im Landgericht ein großer Prozeß zu Ende und das Public kum strömte aus dem Gebäude. Kurzer Hand wurden zwei L a n- dcsgerichtsräte und der Staatsanwalt verhaftet. Es wird versichert, daß von der Wache aus Oberst v. Reuter die ganze Sache leitete. Auch soll im zweiten Stockwerk eines .Hauses ein Mann verhaftet worden sein, der ruhig zu Abend speiste. Tageskalcrrder aus dem Jahre 1813. 30. November. Rückmarsch der Hessen aus der Gefangenschaft in Neu-Ruppin. General Rapp, der Gouverneur von Danzig, kapituliert. Gieszener Sta-ttheater. Kammermusik. Lustspiel von H. Ilgen st ein. Gießen, 29. Nov. Aussükwung, die von Herrn Rotteck flott und frisch Frühjahr der norwegische Naturforscher O-rj an L l s en untergeleitet wurde, rückte den graziösen Humor des Merkes ins'nehmen, um das Tier- und Pflanzenleben am der Meuchen Vorgesetzten des Leutnants von Zabern bei dessen Bestrafung nicht das rechte Augenmaß gezeigt haben. Die Bemerkung, daß er, Herr v. Falkenhayn, nicht befugt sei, darauf näher einzugehen, kann man nur so austegen. Im übrigen hatte der Kriegsminister recht, wenn er von der maßlosen Aufbauschung dieser Sache sprach und die Entgleisung eines Zwanzigjährigen nicht so traaisch genommen haben wollte. Weniger einleuchtend ist es, daß der Sprung einiger Soldaten in die O e f f en 11 i ch kei t die ernsteste Seite dieser Sache darstellen soNe. Gewiß ist es disziplinwidrig gewesen, aber wenn die Entgleisung des Leutnants, der sich so ungebildet ausgedrückt hat, nachsichtig behandelt wird, so darf man auch nicht so unnachsichtlich streng darüber denken, daß einige einfache, ungebildete Soldaten diese Fehle gegen Ordnung und Disziplin sich Ijabeu zu schulden kommen lassen. Auch hier lohnt es sich nicht, die große Glocke zu läuten, und die stillen Maßnahmen, die ja in Zabern nach dieser Richtung hin getroffen worden sind, hätten genügt. In einer kleinen Residenz irgendwo in Deutschland ist die ältliche Herzoginwitwe die Seele des Kunstlebens, doch sie wendet ihre Anteilnahme nicht nur der Kunst, sondern auch den einzelnen Künstlern zu, sofern sie nur jung und schön und feurig sind Aus Gründen der Sittlichkeit, die in der Residenz durch Den Verein der Legitimen vor Fehltritten bewahrt werden soll, dürfen in dem herzoglichen Theater nur unverheiratete Künstler auftreten, da es als unschicklich gilt, wenn ein verheirateter Künstler auf der Bühne ein fremdes Wciblein küßt, zumal die Herzoginwittve ebenfalls schwerwiegend^ allerdings intime Gründe gegen verheiratete Sänger hat. Dem Tenor, der sich bei fernem Gastspiel sofort die Huld der Herzogin erworben hat, wäre seine Ehe nun ein Hindernis bei seiner ?lnstellung, aber sein kluges Frauchen übernimmt dem Intendanten gegenüber sofort die Rolle einer Geliebten und gilt später in der ganzen Resrdenz als die Schwester des Künstlers. Nun kommt aber die Herzogin auf den Gedanken, sich den Weg zu turnt Künstler dadurch fr« ru macken, daß sie seine „Schwester" zur Hofdame ernennt:, doch das paßt dem Paare nicht, und durch kluge Winkelzüge wein das kleine Frauchen die Herzoginwitwe zunächst zu einer Vertrags- Verlängerung zu bewegen, worauf sie bann reumutig bekennt, bafc sie schon seit fünf Jahren mit dem -tenor verheiratet ;ei. Siß Pärchen umarmt sich und die Herzogtnwtttve tragt thr betrogenes Herz deut Bm'sisten entgegen. Man muß es Jlqenstem erfreut jugeben, daß er mit glücklicher Hand ein Lustspiel geschrieben hat, das auch tieferer Werte nickt entbehrt. Die Ausfälle gegen die Stttltchkettsfchnuffelet, die einen Triumph darin sielst, daß sie einem steinernen Apoll ein Anstandswickelchcn angezogen bat, die Erörterungen über den unseligen Einfluß, den das Publikum mitunter auf das Privatem eines Künstlers misöben zu dürfen glaubt sind ihm tteg- ich geraten. Geschmack und Witz haben ihm überall bie tfebet gMhrt so daß ihm ein Werk geraten ist, das weit über Durchschnitt sonst als Lustspiel bezeichneten Unterhaltung^ stücke stebt Daß es ihm dabei nickt immer gelungen ist. Men,An »u geben, sondern Typen, mindert seinen Wert als Theaterstück nicht im geringsten. ... Au» fkften. rb Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hatte am Freitag vormittag zunächst nochmals eine Besprechung mit der Regierung — die durch die Herren Staatsminister Dr. v Ewald, Minister des Innern v. H o m ber g k, die Staatsräte Tr. Becker, Best, Süsser t und Oberfinanzrat Balser vertreten war, — über die Frage der Anrechnung derBesoldungs- dienstvorzeit. Diese Besoldungsdienslvvrzeit wurde jetzt entschieden geregelt für die akademisch gebildeten Beamten und die mittleren Beamten. Weiter mürbe im allgemeinen bestimmt, daß die Besoldungsdienstzeit nicht Mehr als mit 6 Jahren angerechnet werden soll. Es erfolgte dann noch die Fertigstellung verschiedener Berichte, so der Hauptbericht des Abg. Dr. O s a n n über den Besoldungstarif, die Berichte über die Zivilliste des Großherzogs und über die Lehrergehalte, die Abg. Dr. Weber erstattete: im Anschluß an den letzteren Bericht ist noch zu erwähnen, daß die Gehalte für die L e h r e r i n n e n gegenüber der Regierungsvorlage um 8000 Mark mehr aufgebessert worden sind. Auch der schon früher erwähnte Bericht über die Beiträge der Gemeinden zu den Kosten der höheren Schulen wurde endgültig erledigt. Der Ausschuß stimmte endlich noch deut Vorschlag der Regierung zu, den Vorständen der Steuerämter in Mainz, Darmstadt, Offenbach und Gießen eine Funktionszulage von je 300 Mark zu bewilligen. Nachdem auch heute nachmittag vom Ausschußvorsitzenden und mehreren Re.gierungsvertretern noch eine Anzahl von Unebenheiten beseitigt und redaktionelle Korrekturen vorgenommen worden sind, ist die ganze Vorlage im Finanzausschuß als abgeschlossen zu betrachten. Die schon seit längerer Zeil Steppe zu untersuchen. Ebenfalls sollen anthropologische und archäologische Studien und Sammlungen vorgeiwmmen werden. Die Expedition wird sich über zwei Sommer ausdehnen. — Pier Pont Morgans Geschenk an Frankreich. Aus Paris wird berichtet: Piervont Morgan, der Sohn des berühmten Finanzmannes und Künftmalers, tritt im Austausch internationaler Höflichkeit in die Fußspuren seines verstorbenen Vaters, dessen Senkung von Lutherbriesen an den Kaiser noch erinnerlich sein wird. Am Mittwoch suchte Mr. Mvron T. Herrsch, der amerkanische Botschafter in Paris, den französischen Mi- uister des Auswärtigen, Pichon, aus, um ihm mitzuteilen, daß Pierpont Morgan die Absicht habe, der französischen Nation ein wertvolles Geschenk zu mackwu. Es handelt sich um eine Anzahl kostbarer Reliquien und .Kunstgegenstände von.historischer Bedeutung, die Pierpont Morgan von seinem Vater ererbte, in erster Linie Gegenstände, die einst im Besitze oder im Gebrauche der Marie -Ä n t o i n e t t e und Napoleons toaren. Pierpont Morgan beabsichtigt, diese historischen Reliquien als (Schenkung dem'Pariser Earnaoalet-Museum zu überweisen. — Hamlet in Wsild-West. Eine brollige Kritik übet eine Hamlet-Aufsührung, die vor einiger Zeit von einer Wander-, gesellschast in einem Städtchen des wilden Westens gegeben wurde, druckt eine englische Zeitschrift nach: „In dem Stück," bemerkt der strenge Kritiker aus Wild-West, „wird zuviel geredet. Der Verfasser ist weit hinter der Zeit zurückgeblieben. In den Händen eines tüchtigen Schriftstellers wäre ein Detektiv auf die Spuren von Hamlets Onkel gesetzt worden, und es wäre ihm nicht schwer geworden, den alten Mann in kurzer Zeit zu überführen. Auch die Moral des Stückes ist nickt gut. Die Szene, in der Hamlet sich so unverschämt gegen seine Mutter benimmt, ist für die Heranwachsende Generation ein übles Vorbild, das nick' dadurch gewinnt, daß der schauerliche alte Geist dazu kommt und den jungen Menschen gehörig anbläst. Unser Rar an den Verfasser geht aus etwas mehr Handlung und mehr Gesühl. Auch den Spezialitäten könnte mehr Gelegenheit gegeben werden, sich hervorzutun, in dieser Hinsicht hat der Verfasser die besten Gelegenheiten versäumt." Man scheint in Wild-Weit den Hamlet durch die Einfügung von Spezialitäten-Numinern etwas Ichniack- haster zu machen ... m - — Kurze Nachrichten aus Kunst und W i . lisch a f t. In G u t a ch starb im 63. Lebensjahre der bekannt? Schwarzwaldmaler Prof. Wilhelm H a s e m a n w Inzwischen sind in Zabern neue, folgenschwere Ereignisse eingetreten, die zu beweisen scheinen, daß ein Teil der elsaß-lothringischen Bevölkerung in der Aufbauschung des bedauerlichen Vorfalles sich tatsächlich nicht genug tun kann. Es wäre sonst wohl kaum möglich, daß der dortige Oberst des 99. Infanterieregiments v. Reuter das Städtchen Zabern in eine Art von Belagerungszustand verseht hat. Offiziere des Regiments waren nach einer Abtschiedsfeier auf dem Rückwege vom Bahnhofe, als sie von jugendlichen Personen verfolgt und mit Zurufen behelligt wurden. Auch der unglückselige Leutnant v. Forstncr war natürlich wieder dabei. Ob der Auftritt es wert war, daß Mannschaften herbeigeholt und gegen die jugendlichen Radaumacher ins Feld geschickt wurden, das wird die nähere Untersuchung feststellen müssen. Aus einer Wirtschaft traten Erwachsene hervor, die an dem Treiben ihren Spaß gehabt zu haben scheinen, und einer davon — wie behauptet wird, ein gänzlich Unschuldiger —i wurde für sein Lachen festgenommen und zur Wache gebracht. Weit schlimmer und bedenklicher klingen die Meldungen, die von der „Frankfurter Zeitung" heute verbreitet werden und die wir an anderer Stelle wiedergeben. Beweise von militärischer Entschlossenheit sind immer erfreulich, solange nicht die ruhige Ueberlegung mit ihnen durchgeht. Der Oberst v. Reuter scheint gehandelt zu haben, wie unser Militär in dein gefahrvollen Neukamerun gegen widerspenstige und mörderische Eingeborenen-Ncster vorzugehen pflegt. Mögen in der Zaverner Bevölkerung Ungehörigleiten gegenüber dem Offizierkorps vorgerommen sein, die Klugheit gebot dennoch, alles zu vermeiden, was den Hetzern neuen Stoff zu politischen Wühlereien geben konnte. Man konnte die Schuldigen in aller Ruhe ermitteln und anzeigen. Aber kurzerhand beliebige Personen zu verhaften, sogar an Landgerichtsräten und einem Staatsanwalt sich zu vergreifen, das geht doch auf alle Fülle zu weit. Vorausgesetzt, daß die Nachricht der „Franks. Ztg." richtig ist, wird der Oberst v. Reuter nicht nur auf seinem jetzigen Posten unhaltbar sein, sondern auch einer gerichtlichen Anklage entgegenzusehen haben. Wir wollen nicht hoffen, daß an dem verschleppenden Tempo langer lokaler Untersuchungen auch jetzt noch festgehalten wird. Herr v. Falkenhayn kann nicht mehr sagen, daß er bei den Vorgängen nicht zuständig sei; am besten setzt er sich in den nächsten V-Zug und begibt sich selbst an Ort und Stelle/ um im Reichstag Rede und Antwort stehen zu können. Neue Zwischenfälle in Zabern. Straßburg, 28. Nov. Aus Zabern wird von gut unterrichteter Seite folgendes Vorkommnis vom Mittwoch berichtet: Als dort einige Offiziere, unter ihnen auch Freiherr v. F o r st n e r abends gegen 8 Uhr vom Bahnhof heimrichtige Licht und erzielte einen sehr starken Erfolg. Herr Rot - teck als Tenor spielte mit erfreulicher Wärme und brachte dank seiner liebenswürdigen Keckheit einen prächtigen Kerl heraus. Als quecksilberiges Weibchen voll schelmischer Anmut und Frische stand ihm Frl. Lindeck wacker zur Seite. Einen köstlichen Intendanten voll feiner Ironie schuf Herr Goll mit vornehmer Charakterisierungskunst. Ter liebevollen Herzoginwitwe gab Frau Frenzei Fülle und Gewicht. Auch die übrigen Mitwirkenden hatten ihre Verdienste. N. * — Die Darm st ädterMadonn «und der Berichterstatter. Aus Dresden, 28. Nov., wird berichtet: In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer gab der Kultusminister Dr. Beck vor Eintritt in die Tagesordnung folgende Erklärung ab: In der Sitzung vom 20. d. M. gab ich auf die Anfrage des Abg. Hofmann die Auskunft, daß auf Grund der Feststellungen und nach fast einstimmender Meinung der Kunstgelehrten die Holbeinsche Madonna in der Gemäldegalerie eine etwa 100 Jahre nach der Entstehung des Originalgemäldes hergestellte Kopie sei, daß das Original sich in Darmstadt befinde und daß die Holbeinsche Madonna ein ausgezeichnetes Werk sei, was schon daraus hervorgehe, daß man sie lange Zeit für echt hielt. Gestern abend ist mir nun ein Ausschnitt aus der „Staatsbürger- Zeitung" vorgelegt worden, in der fettgedruckt zu lesen ist, daß die sixttnische Madonna unecht sei. In der Notiz wird gesagt, daß in den Landtagsverhandlungen vom sächsischen Kultusmmifter erklärt worden sei, die s i x t i n i s ch e Madonna sei eine Fälschung, das Dresdener Bild sei eine Kopie, die um etwa 100 Jahre jünger sei als das Original. Die Kammer wird mit mir das größte Befremden und das tiefste Bedauern empfinden über diesen den Wert und die Anziehungskraft der Dresdener Gemäldegalerie empfindlich treffende Meldung und mit mir protestieren gegen eine solche Berichterstattung, die in unverantwottlicher Weise den Ruhm eines der größten Kunstwerke aller Zeiten zu zerstören geeignet ist. Man muß erwarten, daß diese tief bedauerliche Entstellung eines Berichterstatters mit der größten Beschleunigung zur Ehre der Dresdener Galerie widerrufen werde. >L mein Heiland Jesus Christ, des Herzens Tür dir offen ist. V. B. ** Tageskalender für Sonntag, den 30. November: Etadttheater: Nachmittags 3'/, Uhr: „Sneewittchen"; abends 7*/, Ubr: „llilmzauber." Gela n averein Sängerkran,: .Torobics und Peri * Unwerl lotS-'.'lula, 5 Ubr, beliessen '5"jäbr. StiÜungSlesl) 1'X Uhr. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. Union-Theater: Täglich Vorstellung. (TienStagS und kamsiagS neue-; Programm.) Ober hessische« Museum u n d 6) a i l' s ch e C a m m - langen. Am Sonntag von 11-1 Ubr ist der Zutritt nur den n er Holm" am nächsten Mittwoch gegen Vorweis des dritten Lrmäßignngkupons nur gewöhnliche Preise zu zahlen ind. Es muß allerdings dann damit gerechnet werden, daß die Abonnenten recht zahlreich von dieser Vergünstigung Gebrauch machen, damit bie hohen Kosten des Gastspiels gedeckt werden. * Ter verhaftete Direktor Nies. lieber ws Vermögen des Direktors Nies von der Gewerbebank Dollar, der im ganzen etwa eine Million Mark veruntreut jnt, ist der Konkurs eröffnet worden. Seine Häuser, darunter auch zwei in Rödelheim, kommen jetzt zur Versteilerung. — Wie uns aus Lollar gemeldet wird, weilt )ort fast täglich in Sachen der Gewerbebank ein Unter» > v n gsrichte r, um feftzuftelleu wie weit strafbare Hand- ungcu vorliegen. Solkn doch Bilsuanzverschlcierungen, schon schon zu Zeiten tycr Aktiengesellschaft vorgekommen sein. * * ZuderJaad nach dem Ucbcrzicher wird und von unterrichteter Seile mitgclcUt, daß ber Flüchtling auf seiner Flucht aus dem Botanischen Garten nach der Südanlage zu weiter in bie Neuen Baue hinc.incielnusen sei und dort in dent ersten Hause auf der rechten Seite Schutz gesucht habe. Er lies bis auf den Boden und sucht' sich 'unter der dort hängenden Wäsch: tn verstecken. Er wurde aber ansgesnnben und von ein ein Schutz- in a n n sestgenommen. Auch die Papiere im Botanischen Gatten wurden von einem Schutzmann gefunden. * * Z a h lre i che H p po t he k c n s ch w i ube le ien hat »er Kaufmann Friebrich Leh neaus Gießen in Frankfurt verübt. Jnfolgebessen erließ bie Polizei am Freitag eine Warnung vor ihm. * * Aus bem Fenster gesprungen ist am Freitag nachmittag zu Klein-Linden die Ehefrau des Schneiders S., der sie in betrunkenem Zustande bedroht hatte. Die Frau erlitt einen Beinbruch. Man brachte sie in die Gießener Klinik. Der unerquickliche Vorfall halte einen Volksauflaus zur Folge. ** E i n Bravourstück, das alle Achtung verdient. Vollbrachte am Freitag der Monteur Fühler von der Firma H. Brink m »'n n in Gießen. An ber Wirtschaft von Schäler zu Reiskirchen war das Pferd c.ncs Landwirtes durch das Vorbinfahren des Zuges durchgcgangcn und raste in gani gefährlichem Tempo mit dem Wagen durch die Ortsstraßen nach Lmdenstruth zu. Fühler, welcher gerade vom Vespern kam, erkannte sofort die Geinhr und nahm mit einem gerade zur Hand stehenden Fahrrad die Verfolgung aus und es gelang ihm, kurz vor Lindenstruth den Ausreißer ein zu hol en, aus das sich in voller Fahtt befindlich? Geführt .',:t springen und dann das Pserd zum Stehen und zur Heimkehr zu -. ingen. Sicher wäre ein Un glück enlstanden, wenn das Micro noch weiter gerast wäre. Lauter Beifall lohnte dem Braven, als er Roß und Wagen wieder unversehrt zurückbrachte. ** Aus dem Munde eines Fremdenlegionärs. Am Donnerstag nachmittag hielt ein ehemaliger' Fremden» legwnar in der Turnhalle der Oberreal id) nie einen sehr interessanten Vortrag über die Fremdenlegion. Er schilderte die furchtbaren Greuel der Legion, bei denen er teile- Augenzeuge war und die er teils selbst erlebt bahre, in packenden und anschaulichen Worten. Zweimal Harle ihn mit fieberhaftem Drange Heimweh erfaßt. Der erste Fluchtversuch mißlang; er wurde als Deserteur zurück,icschlctwt und aus unmenschliche Weise be strait. -rcr- »weile Fluchtversuch gewaltete sich insofern günstiger, als et in dem neutralen Suezkanal sich abspielte und die Aus incrtiamfi'it der T-eckumchen durch zivei zankende Matrosen abgelenkt wurde Ter kühne Flüchtling sprang mit einem gewaltigen Satz uber Bord in die Fluten: schioinnnend erreichte er glücklich das Ufer - Ttf utncnblidrii Hörer folgten mit gespannter Aus merkicnnkeil den Worten des ExlegionürS, manches junge Her; wird hoffentlich von feinem Abenreuerdrang geheilt woroen fein *' x er Wehrboitrag. Ansd mW hrbeitrig mr b f mit lidi eine Cumaüme von etwa 990 Millionen Mark erroartft und An>ür berechnete man, daß 880 Mül. Mk aus der Besteuerung der Vermögen, 80 Mill Mk auS der Einkommensteuer und 40 Mill ^klicngesellschasten fließen locrbcn Demnach wirc ber -a.'chrbeitrag bei Personen au-5 bem Vermögen unb .u’?LGl ?Z,omJnc n «rechnet Als Vermögen gilt, soweit Dln(6i,rrtbt Sdanuc bewegliche un? au?^ b!‘mL ^bzug der Säinwen. Es umsoßl QUL,CT>J^ms w r n n b vermögen unb bem Betriebs vermögen « ,PObrV,r bn «eteflj in «bv.m «i bringen, der für bie seit Au-»ablima abgfÜMtene d<-m le^tmahg oertrdten knOpruht. hieraus ist M ersehen, daß tue Aufstellung des mvgenswerres, svweü er Kapitalvermögen betriD. niÄ gan; l eickn ist, da den Besitzern con Wcrrvovieren wohl m den meisten Fällen die nötigen Unterlagen für die Wenberech. nung fehlen. Dir verweisen deshalb aus bie in bet heutigen Nummer erschienene Anzeige Der Miiletdeutschen Areditbank, die sich bereits erflärt, ben Beitragspflichtigen die für bic Veranlagung nötige Ausrechnung zu liefern. Landkrtis Gießen. — Lollar, 28. Nov. Bei einer Hausschlackitung am Freitag, zu ber Fleischbesckiauer 5 d)ö n zugerufen würbe, stellte bieser schwere Blutvergiftung fest. Diele Bürger unb Metzgcrincister lassen seit zwei Jahren ihre Schweine bei ber Hausschlachtung auf Trichinen untersuchen. Starkenburg unö Rheinhessen. rb. Tarmftabt, 28. Nvv. Ter Deutsch-cvang. Frauenbund, <0rts«7r!ipve Tarmüabt, für Blindenfürsorge hielt beute nachmittag zum Pesten der Blinden einen Vetkaufstaa ab, der iick eine- starken Besuchs zu erfreuen hatte. In den schönen, mit irischem Grün und Blumen geschmückten Räumen der Freimaurerloge waren die in ber Blindenanstalt gefertigten Arbeiten, wie Bürsten, geflochtene Äötbe, reizende Nähkörbchen, Puppenmöbel u. bgl. jnm Verkauf aus- gelegt. Auch eine Tombola wat veranstaltet worden, bereit Gewinne ans gestifteten Gegenständen bestanden und deren Lose bald vergriffen waren. Den Besuchern ivnrbc Tee verabreicht und an einem von den Tarnen des Vereins bedienten Büsett gab eS bie schönsten Torten. Gegen Uhr erfreute Frl. Ujiger, eine Volontärin unseres Hoftheaters, mit ihrer frischen Sopranstimme burch einige Gesaiigsvotträge. Ter VerkauiStag dürste auch einen schönen sinanziellen Erfolg ergeben haben. △ Langen, 28. Nov Heute sand Die Schlußseiet des Se- minatkutsus an der H a u S h a l t u n g s s ch u l e iin Beisein ber Vertreter ber Lanbloittschaitslammer statt. Um 11 Ubr begann in der Turnhalle ber Wallschnle die öffentliche Prüfung. Ter Leiter der Anstalt, Bürgermeister M e p g e r, begrüßte die Eltern und die Festgäsrc und wies auf die Bedeutung der Schule hin Nach ber Prüfung sand bie Besichtigung der AnSstellnng ber Schülerinnen- Arbeitcn statt. Ter Borsinende ber Lanbwirtschaitskammet, Oekono- mierat Walter aus Langfeld, bankte den Lehrkräften für die guten Leistungen und beglückwünschte besonders Fräulein Sauerwein, die den 25. Kursus geleitet hat An btc Feier schloß sich ein Festessen. Oekonomicrat Walter brachte das Hoch aus den Großherzog aus, Bürgermeister Metzger toastete aus die Land- wirtschastSkammer, Lehrer M c i l Klein-Linden sprach ben_ Tanl der Eltern aus und ließ Schule unb Lehrkräfte hoch leben. Schülerinnen trugen Humoristische Gedichte vor. Mit einem Tanze sand die schöne Feiet ihren Abschluß. Ter Kwti'uS war von 24 Mädchen aus den drei hessischen Provinien besucht, besonders auch auS Ober- Hessen. Der Winterkursus beginnt am 4. Januar, er ist schon voll besetzt. KreiS Wetzlar. △ Hörnsheim, 28. Nov Gestern abend brannte in Hörnsheim zum ersten Male das cleltrisdic Lidft. Der Einrichter der meisten Anlagen, Friedrid) Schimmel aus Klein-Linden, hatte die Gastwirtschaft Engel mit bunten Lichtern beleuchtet, und Hunderte von Einwohnern hatten sich auf der Straße cingesuuden, um das schöne F-arbenspiel zu bewundern. Das Dorf erhält fein Licht von Wetzlar. Hessen-Nassau. 0 Marburg, 28. Nov. Ein fremder Reisender, der gestern abend in einem Hotel abstieg, wurde heute früh als Leiche im Bett ausgefunden. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende bereitet. B. Biedenkopf, 28. Nov. Die Hauptversammlung ber Spar- unb Darlehnskasse bewilligte aus ihrem liebet* schuß 5240 Mark für gemeinnützige Zive.kc, darunter 500 Mark zur Deckung der Bauscknild des Kaiser-Wilhelm U.-Turm aus her „Sackpfeise". — Königstein i. T., 28. Nov. Heute morgen gegen 6,45 Uhr stieß ber von Höch st a. M. abgegangene Personenzug auf eine im Hcniptgeleis ber Station N ie berhofheim-kberlieberbad) stehende Rangierabtei hing auf, wodurch 2 Güterwagen unb bic Maschine des Personenzuges Schaden erlitten. Nach etwa zweistündiger Betriebsstörung ging der Betrieb wieder glatt von statt n. Durch den Zusammenstoß trugen einige Passagiere geringfügige Verletzungen davon. Der Materialschaden ist un bedeutend. — Hannu, 28. Nov. Als Anerkennung für die während der Typhusepidemic im Eisenbahn-Regiment Nr. 3 geleistete Hilfe haben die Helferinnen vom Noten Kreuz Frau Tr. Ambrosius, Fräulein Hedwig .H o s in e i st e r. Fräulein Anna Sauerwein und Fräulein Auguste Sauer je ein Jugendbildnis der verstorbenen Kaiserin Angnsta, der Gründerin des Vereins, erhalten Frau Tr. Ambrosius und Fräulein Hofmeister erhielten außerdem noch die Note Kreuzmedaille III. Klasse. Diese beiden Helferinnen waren 2Vi Monate im Garnison-Lazarett tätig. Sport, — Tiirngau Hessen, zweiter Bezirk Tic 2 Be- zirkSvvrturn er stunde findet am Sonntag, den 30. b. M, in bet Turnhalle des Turnvereins Grunberg statt. Göteborg, 29. Nvv. In ber heutigen Gerichtsverhandlung gegen den unter Spionageverbacht verbaiteten ciitidicn Staatsangehörigen Baumann erklärten die beiden Belastungszeugen Hauptmann Lindberg unb Nordbank, daß bie bei Baumann gefundenen Aufzeichnungen sich aus bie Elsbotgsestiing beziehen. Baumann belwuptete dagegen, baß bic Auszeichnimgcn von einer audlänfcb'dKn Festung berrübrm. Trr Polizist Gustavscm sagte aus, er habe Baumann etiva 20 Meter vom Stacheldrahtzaun entsernt gesehen, der bie Festung umgibt Ter öffentliche Ankläger erklärte Bcmrnann ber Spionage für schulbig. Ter «i)erichtSdof schloß sich dem an. Da Baumann außerdem im Verbacht ficht, in Malmö Urkundenfälschungen vorgenommen zu haben, beschloß der Gerichtshof", Baumann dem dortigen Gericht zu übergeben, das daS endgültige Urteil fällen wird. t>crmifd>ies * Gasexplosion. Aus Tegel, 28. Nov wird gemeldet: Das Uhr Warengeschäft von Sturm in Tegel würbe nacht > Durch eine Gasexplosion vollständig verhört. Als der GcickiöstS- Inhaber wegen des Gasgeruchs mit seinen beiden Gehilfen bie Leitung ableuchteten, erfolgte ein beniger Knall Tic Fensterscheiben wurden zertrümmert unb die Wände eingedrückt Tie Werkstätte stand augenblicklich in Flammen. Tie Feuerwehr sand Sturm und seine beiden Gehilfen tcilroriic verkohlt tot vor Die hn Ncbenraumc befindliche Familie Sturms blieb unveriehn. * Ter Zentralverband der Kassenärzte von Berlin erteilte seinem Vorsitzenden wegen ber befannten Verhandlungen mit ber Allgemeinem Ortskrankenkasse ein Miß- irauensvotum. ES wird mit einem WicdcrauSbrnch des Berliner AcrztcstreikeS gerechnet. * Ueberfall au f flaffenboten. Aos Telmenhorst Olbenburg) wird gcmcldet: Als bic beiden Kassenboten ber Jutv- spinncrci gestern abend von ber Bank lurüdTcbrtnt, um da- Geld für die heutigen Lohnauszahlungcn zu überbringen, wurden sie von drei Männern m einen Hinterhalt gelockt und überfallen. Di? ^Räuber versuchten, ihnen die Geldtaschen zu entreißen Auf die Hilfeschreie der UeberfaNenen eilte der Nachtwächter der Fabrik derlei Einer der Räuber feuerte auf ben Nachtwäch.k.-r einen R?- i’olceridjuR ab, ber sofort tödlich »Air. Ta btc Räuber i:: ber Eüc bic jchweren Gcldiäcke nicht befö,. 7617) 50 Stück vrima stoisch. »SÄ «S ndiVn cmuncblt 17727 3-0Pfund schwer, L St.^Lk Stickerei 7719 it. t-^2.50 b.Gr.FriedrlchsdorfOstpr ras -MMWWNWWZ W ■ ■ 9 ■: hat aozug. v. Zitzewitzsst c (yutsöcrro. Neuenheerse i. w. aus Kamelhaar und Filz, auch mit Pelzfütterung, sehr preiswert. Fran Schmitt, Tewelslustgärtchen 26. LcbcnS PersicherunaS- Akticu-Gcsellich. zu Stettin. Sicherheitsfonds: Der Voranschlag der (Gemeinde Staufenberg für 1914 liegt vom 2. k. Mts. ab eine Woche aus dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht der Beteiligten offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen bei dem Bürgermeister schriftlich oder zu im Alter Wir Trocken. Tannenholz per Karre 2'/, Ztr. 2.77» Mk. einer.Stüicrei Lommerkorn, 77121 Bleichstrahe 12. 410 Millionen Mark. Unanfechtbarkeit. klicken empfiehlt Ludwig Tüll, Markt,tr. 32, Konditor. u.Zuckerwarenfab. 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Die zur Herstellung der .slleinpflasteranlagen auf den Kreisstraßen Gießen—Steinbach und Lich —Eberstadt (bei Hof - Güll und Coluhäuser-Hof, erforderlichen Pflasterarbeiten, sowie die Lieferung von ca. 600 Sack Portlandzemeut sollen auf dem Wege des öffentlichen Wettbewerbs vergeben werden. Arbeitsbeschreibuugen und Bedingungen liegen während der Dienststttnden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Negierungsgebäude, Landgraf- Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 22, zur Einsicht offen. Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit enls: rechender Aufschrift versehen bis Samstag, den 6. Dezember d. Fs., vormittags 10 Uhr, einzureichen. Zufchlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 21. November 1913. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. Danksagung. Für die vielen Beweise überaus herz- 9 licher Teilnahme bei dem uns so schwer & I getroffenen Verluste, für die trostreichen U j Worte des Herrn Pfarrer Schulte, für £ | die treue Pflege der Schwester und bei ■ H zahlreichen Kranzspenden sagen herzlichen Dank Jagd - Verpachtung. Die nach getroffenem llcbereinfommeti mit dem Großh. Staate und der Gemeinde Treis a. d. Lda. Anstehende links des Lumdabaches gelegene Jagd umfassend 371,79 ha Wald und zirka 575 ha Feld wird Montag, den 22. Dezember 1913, nach, mittags 31/? Uhr, auf dem Rathaus zu Treis a. Lda. auf weitere 6 Jahre verpachtet. Es wird noch bemerkt, daß der in Treis a. Lda. gelegene Bahnhof an der Strecke Gießen—Lollar—Londorf direkt im Jagdbezirk liegt. Pachtliebhaber, deren Qualifikation nicht notorisch vorliegt, wollen sich vorher bei der unterzeichneten Stelle genügend ausweisen. Treis a. Lda., am 26. November 1913. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Todes-Anzeige. Heule morgen 4 Ubr starb unser lieber Vater, Grohvater und Schwiegervater Johannes Wagenbach Schnhmachermeifter nach langem Leiden im Alter von 60 Jahren. Dies teilt Freunden und Bekannten ties- betrubt mit Frau Anna Margarete WagcnbachWw. Heuchelheim, den 29. November 1913. Die Beerdigung findet Montag, den 1. De- Ich bitte höflichst, die mir für das Weihnachtsfest gütigst zugedachten Monogramm- und Namen-Stickereien in Hand- und Maschinen -Ausführung sowie * anzufertigende Wäsche im Interesse rechtzeitiger Lieferung und sauberer Ausführung möglichst frühzeitig zu erteilen. Frau Marie Noll ^eb. Haardt von 61 Jahren, bitten um stille Teilnahme. Wilhelm Noll und Frau Melanie Leb. Koehler. Feinste Hasermast-Gäufe! io. fett, tägl. fr. ncidil., s. qcr. 7— 12Pfd.LPfd.VV Pfg. uerj. gcg.Postnadiu. DttoPanzer, Gruudbes., Sckillclnictkeu, zurückgesetzte, werden weit unter Preis mit voller Garantie abgegeben. Hessische Automobil - Zentrale Kronenberg & Schilling VersickerunaSbcstand: 940 Millionen Mart Kapital I'nverfall bar keif. Welt pol fee. fir.e % Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß heute morgen 10 Uhr unsere liebe gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Wilhelmine Sommeriad giScHta1 im 63. Lebensjahre sanft entschlafen ist Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Sommcrlad. Familie Dulll. Wieseck, Badenburg, Essen, den 28. November 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 30. November 1913, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße 108, aus statt. Minneburg-Wetzlar Sonntag, 30. November, nachmitt: Fivc o*clock-tea. Eintritt Ireil 7731 Tanz frei für jedermann. Versicherung bei der Germmnia S Enorme Vor teile bietet eia P challplatten Abonnement Prosp. gratis. Umtausch tägl. gestattet. Immerw. Abwechslung. Alh.Eieiins, Bremen 78, gntUitsrslr. 7. ~~ diiöif ' Als passende Weihnachtsgeschenke empfehle ich Spitzen, Einsätze, Dreiecke, Decken, Taschentücher, Schais, Ananastüciier, Ein praktisches stets willkommenes Weihnachtsgeschenk ist eine Adler-Nähmaschine WFmklurler Schnhlager Giessen 12 Mäusburg 12 Friedr. Helm, Lu berstrasse 6 Vekarrntiuachnng. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma August Scheppelmann zu Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. Gießen, den 27. November 1913. b’-’/u Großherzogliches Amtsgericht. Fleischbiitten WaschbüLten Jauchefäffer in grünt. Ausw. empf. billigst .stuferei Vb Sommerkorn, 77111 Bleichstrane 12. per Zentner Mk. 1.15 frei Haus empfiehlt 16133 I Happel. aufgesprungene, rissige e Hände werden glatt und | iveich durch regelmäßige ? Waschungen mit 'Bro = | vidol Seife D. N. P. Preis pro Stück 80Pf., Probestück 50 Pf. ßn haben bei: Germania-Drog. Carl Seibel, Franks. Str.39: Baiser-Drogerie Ernst Noll, Kaifer-Allee: :-: Vörucn - Drogerie W. Zlilbingcr. (hv6/11 Must. u. Broschüre gra- k tiS durch Providol Ges. I m. b. H., Berlin NW. !- a-' 1 s l l € 7 u e l> Wend «fti <11K er r Wl im Wl mi bc Lc rci li a Gii fiel Vic 05 t las-, fvlf Jho feit c Wn flen wir lasst tng sn 11 statt Giessener Konzert-Verein 3. Konzert. Sonntag, 7. Dezember 1913, naebm. 4 Uhr Orchester-Abend Das verstärkte Konzert-Orchester des Palmengartens zu Frankfurt a. M. — Leitung: Professor G. Trautmann. Solisten: e _ _ -. Joseph Szigeti Frl. Hedwig Schöll aus Budapest (Violine) aus München (Klavier) Prnfiramm • Bettkevei. Klavier-Konzert C-molJ; r21L^rtan’’ M^nlni^Vrilndium rrogramm. Konzcrt f).dnr: B. SWewle C-eell, n»lln»n: Baenam. Präludium rinteiHabortnn ru X-^^Stud^enkarten Mk. 1.- rind bei Eintrittskarten gbRlller, Mn.ikfllienhdlg. J, kfon ;ür 7tnrdHannft- amh bei CTauuvrrwfiltcr P.i'ter und abmd- an »a haben. ur n ■probe )Jk. 1.50 (für Mitgl. Mk. für Studierende Mk. O./ >. Schülerkarten Mk. Heupfrppoba vormittags H Uhr. : Offnen* «le* Theater« 4 beew. IO1/» Ihr : Jcht-Spiel-Haus Bnhnhor.traße 31. 7726 Bahnhof*tra6e 34. Vornehmes und grösstes Licht - Spiel • Theater am Platze. AHeiaiges ErstausfüHrungSrecht der mr Heany- Porten -Serie -« für Gretzen. Ab Heute Lamstag bis Dienstag der II. Film der Benny Porten Monopol Serie, betitelt. dankender Glaube Neaiisliiche Darstellung auS den» Leben in 3 Alien. I» der Hauptrolle öte beliebteste aller Kinoschauspielerinnen Henny Forteu! Akademischer Ausschuss für Leibesübungen MITTWOCH, den 10. Dezember 1913, abends 8'/, Uhr. im großen Hörsal: Vortrag über Schilauf und r M Winter-Sportplätze A£L TKi und der Alpen tttj—J mit Lichtbildern von Dr. Reinhard Demoll Die Abhaltung des Vortrags hat der SCHIKLUB GIESSEN übernommen. v” n Alle Kommilitonen, sowie Freunde und Freundinnen des Schisports sind eingeladen.EINTRITT FREI. -i • i Der Schiklub Gießen voran I 711 T*C O staltetin diesem Winter zwei 11 I I K [11 uC Sc- ikurse(Kursbeitrag lOM.i und zwar vom 27. Dezember bis 2. Januar im Vogelsberg. 22. bis 27. Februar in der Rhön - Ein KURSUS 1N DER SCHWEIZ dessen Korden einschließlich Fahrt. ohnung umH erpfkgung auf 110 Mark veranschlagt sind, wird im hinter rJ14 1» abgehaltcn ANMELDUNGEN werden schon jetzt an den V^sitzenden des Klubs Herrn KARL NEURATH erbeten, da sich die Wahl des Ortes nach der Zahl der Teilnehmer richten muß. Aufforderung. Ich bitte aNc Kollegen, sich an dein am Mittwoch, den 3. Dezember 1913, nachmittags l1/, Uhr, in „Steins Garren" zu Gießen statisindenden Abschieds-Essen für den ans dem Kreise Gießen geschiedenen Großh. KreiSrat Dr. Merck vollzählig zu beteiligen. Anmeldungen bitte sofort an Kanzleirat Schiffnic, Gießen zu richten. Grüningen, den 28. November 1913. Der KreiSrechnerverband Gießen. Arnold, Vorsitzender. Tie Generalversammlung des landw.KonsuinvereinsWiesckk'^- finbet holt: Samötag, den 6. Dezember 1913, abends 9 Nhr bei Wirt Ferdinand Törinoer. Tagesordnung: 1. (rtflänwnfloroobl des Verstandes u- AusnchtSratA 2. MteDinon^bexicbt 3. Bericht über den VorbandStag 4. BerichtedcueS. 7713 Stcfccf, den 29. November 1913. Zur den AutsichtSral: i Daniel Erb L Äcalgymnasmm, Lberrkalschulc mit Son schule;u Eiehen. Anmeldungen für das Schuljahr 1914/15 werden in dem Schulgebäude, Ludwigstraße 11, entgegen, genommen: für das Realgymnasium und die Vorschule Montag, den 8. Dezember 1913, vorm. 91/,—12 Uhr; für die Lberrcalschule Dienstag, den 9. De» zcmbcr, vorm. 91/,—12 Uhr. Schüler, die von einer anderen Schule kommen, haben ein von dieser ausgestelltes Abgangszeugnis, sowie GeburtS- und Impfschein, die übrigen nur GcburtS- und Impfschein vorzulegen. Großherzogliche Direktion. _______________Dr. Rausch.____________D"/e Verein ehemaliger 11 E»cr Tonnerdtao, t.Teaember, Ollbrabenb# im Ootei Wronberso« Monats - Versammlung JE mit Familie. v*P *31 * des 1 Vorsitzenden über ^-ortral^ „(sbelirhc? (flütcrrcdit.-' Um zahle. Beteiligung bittet Der Verstau. B-Siiihereiii, iitiuig II, Mao SteinMtrawae 10. ** 11 Beginn der Backkurse Änlang Dezember Beginn des Konkurses Mitte Januar == Anmeldung und Auskunft in der Anstalt Erstklassige Musik! WM W U E M Niederlagen: Georg Walleafels, Marktplatz, und In allen durch Plakate gekennzeichneten Geschähen. 1 v’*h Caft Ebel Inh.: Karl Ohm " Rurggraben 9. XarkuncZelt! Xen! Täglich Konzert der Orig. Zigeuner-Kapelle „Zwonimir „Ein Tag an der Riviera“ Prachtvoll« : Blütea-Dekoration : statt. Tagesordnung: d) Zweiter Schlager: -teubeit'. Sreuheit! Der Vorstand Besuch bittet OSTEND, Kaiser-Allee Nr. 47 Sonntag, 30. Novbr. Preisschießen 1. Gbruttfl auSgcschiedener Mitglieder 2. Vorstauddwabl _ . „ ,, . 3. Viufnnbmc neugegründeter Vereine und Wahl der Ver- trauenomünner. 4. ,Vrcinbonncmcnt der Vertrauensmänner aus den Ziegen 5. Besprechung der Geschäftsordnungen über Körung und Vermittlung. , „ 6. Beschidung der Ausstellung In Hannover am 18. biö Wfobcrurd 2cuiation# Trama in drei Akten. Dicte^ Tvnmn »eint Wlemente von erschütternder Tragik die tiefc gebende Wirkung nneloten in der Gerichtooerbandlung. Tic (5nt- initunn deS Chauffeur durch eine kmernatogravbische 2lurunbtnc zeigt viele vnrfcnbr Momente und trittinct iidi durch vollendete Klarheit und Deutlichkeit auo. a”H Die Direktion. BermitrlungöUelle. g. Mitteilungen, Anträge und Wunt.che. . ^ic VercinSuntglieder, die Grogberzogltcken Burger meistereien, .Areunde und Gönner des Vereins werden zu dieser Versammlung freundlichst eingeladen. I. V: Der stellvertretende Direktor: Tamm, VandwirisckastdleHrer. Das Licht der ||Giflügel-Ausste1lung Wahrheit! genannt das 2dimmt- kästchen von Giegen. Vornehmster ?lnfenthalt am Platze. Gulvctniliertes VoloL Telcvbon 911. Spielzeit: ,3eden Tag v. 4 bis II llbr u. Sonntags v. 3 Uhr ab geöffnet. SamStag 20., Sonntag 30.'JIoil, Mont. l.Dez. Welt- Schlaaer Programm. Sport in Hongkong! Herrliche interessunteNa tur- Aufnahme. Ein gebrochenes Herz'. Drama in 1 Akt. Interessant u. spannend. Pnpu-t BiUq. Entzütk. komische Lzene. •3mti Vndicn. Gröger Schlager! Dao *?id)t b. Wahrheit! Wtvdcrn. Seniat. Drama in 3 Akten. Dieses Drama zeigt Tlo- mente von erschütternder Traatk, die tiesgehendc Wirkung anSUiscn. Die l'terichtsvcrbandl. ist sehr ergreifend. Wochenübersicht des Union Theaters! Neuestes a»S aller Welt: Wlobc, Svort >'c. Eine netteBeicherung! Hochkointiche Szene. Vacbeu ohne l§ndc. Senkations Schlager! Ille Bor incrRnngc! Aufi' benct regendes Lustspiel tu 3 Akten. I .-nderHauvtrollc Hanni I Weine, dtc bcrübinic. iu» I gendl. u. beliebte Berlin. I Schauspielerin I Motto: Adr sollt u. müht lachen. I a" " Tic D-rektion. Bekanntmachung. Camötag, ben G. Dezember 1913, 3 Uhr nachmittags, findet im Lenzichen «vchcnfeller au (Gichcii eine aiiRcrerbcntlirbc Gcncralvcrsammlnng bc» Kreis - Zicgenznchtvcreins Giehcn DT- Aus dem übrigen gliinzrnben Moritz macht es anders ftöitl. Humoreske in der Hauvtrollc !! HorEtr. Prine©!! Regatten in Singapure | Hochinteressante Natur» Ausnahme Seine zweite Liebe I Dramatische Szene in einem Akt Geflügel- M Vogelzucht- Vereins Giessen a.Kmgeg. am 29. und 30. November 1913 auf dem Felsenkeller, Giessen, in der Nähe des Bahnhofes. — Um zahlreichen MealerlMefl Dir.: Hermann St’ingoetter. Samstag. b.2».Nov.l»lS, nachmittags 3' llbr ST SchöLnonlelliiiig Volks-Preise! Volks-Preise! Wilhelm Teil Schauspiel in 5 Akten von Friedrich von Schiller. (5nde ß*/« Uhr. Sonntag,b.3O.Nov. 1913, nachmittags 3', llbr Kinder-Voistellnng. Unter Mitwirkung d. .QaveQe, des diesigen ^ns. Regiments „Malier Wilhelnf ^ir. 116. Volkspreise! Volkspreise t Sneewittchen unbbif fieben 3n)crfle >Undermarchen in 8 Bilder» von (£. A- Gorner. Ende 5*/i Uhr. AbenbS 7''. Uhr: -- Gewöhnliche Preise! — Unter Tlhrotrtuna d. Kaoelle des diesigen Un'. NeatmentS «flaticr SLildekn" ?ir. 116. 3«tn dritten Male: Jilmzauöer! Posse mit Gesang in4BilderA von 3kndo!s Bernauer u fllubolph Schouzer. Minik non Sauer Molto und Willv Brcdfchnetder. Ende 10'; llbr. C'.i TporlPluha.d.Hardt Sonntag, 30. Nov. 1913, nachmittags $'/, llbr Liga-Wettspiel $taffder ^nnballverein I. gegen Sportverein von 1900 I. <• ♦♦♦*♦♦<♦ Programm sind bervorznbebcn: Wenn rnan zu tisl ins Glas gnckl Glänzende Komödie Auf scliieferEbese Aufsehenerregendes Schauspiel in 3 Akten Das neueste Pathe-Journal Ncueö aus aller Welt j Sonnt.u.Mittw.8', Ubr Vortrag1 im -ttlc dkSPoßlklikr Tw IflOHürigt Sitirfi »ber bet grsßk ßtri'rfitdog 8stics null fjjtiibiiriing 20. Eintritt frei, auch für (trauen. Redner: R. Müller. Extra billiges Schuhangebot /0 Neustadt 19. Hch. Blam Neustadt 19. Naturheil-Verein Giessen. Am Dienstag, den 2. Dezember, abends 8' Ubr findet im Saale des Hotel Schich ein v*/11 öffentlicher Vortrag beb Herrn Dr. med. K- Buchhol«. Ebeiarzt des Jaua- loriuins Schledehausen bei Lsnabrück über „Merifflerkatag ii. tilagaäe“ statt. Eintritt für Nichtmitglieder 50 Pfg., Wiitglieder 20 Pig. ES gelangen zur Vorführung für Heute Samstag, 29. Nov., Sonntag, 30. Nov., Montag, 1. Dez. Zwei groHNe Schlager. (Erster Schlager: Die Berliner Range «ussebenerregeudeS Lustspiel In drei Akten, in der Hauptrolle: WS8NT die berühmte jugendliche und beliebte Berliner Schauspielerin. Motto: Ihr sollt und müßt Indien. 23. 3un< 1914. m r 7. ^cistungSprühmgen, Probcinelken. 8. Bericht der Vermittlungsstelle über: a) die diesjährige Iungviebmarkterung, Körung, .süh- rnng der,>uiigvtcb- und OrlSzuchtregtster: b) die Vermittlnngstatigkeit: c) die Bestimmungen über Nachkorungen und nachträgliche .Mingviebmarkierungen: die Srböbuna bet Tagegelder deS Inhabers der InlortTheater -d genannt das Schmuckkästchen von Giessen 01 __SeUersweg--öl nion-Theater 1