Crttes Blatt Dienstag, 25. Dezember 19(5 165. Jahrgang EWner Anzeiger .«ctmprect dilufic General-Anzeiger für Oberhessen ■ •nonatl id) 7 J> i1! w Die rtel* :dbriid) Vtk. 2.90; biirtf) dibbele- u. ZweigneU« monatlich 66 durch biei^fl i'tt.l— viertel’ |ährt auMctü. Zeilen preis: lokal 16 DU a»*iDtHe uu».»ciieint : iflidu auger €onntoa6. - t*eilaaen: Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. Die Bluttat in Neu-Mecklenburg. 3« der Ermordung bei Forschungsreisenden Tei- n ingcr, eines enbemi beuridyrn oklchrlcn und vierzehn eingeborener Begleiter schreibt man tms von folonuilpoh- tischer Sette 3m ganze.! Bismarck-Archipel der Südser besteht der Grundsatz der Blutrache in ausgepr ifltcft. r ,3orm ?J?jrb ersordert wieder Mord Ader auch jode Vergewaltigung, ia ,ebe nur vermeintliche Beleibigung wird von ben Papuas dlmig gerächt. 3n einigen liegenden, rote auf ber WaicHc- Halbinsel, tfi Ablauf von «»stivaltiatcn durch -''iusckclottd möglich, dagegen erfordert bet den Stammen Ncu-Mecklen- durgS icdes „Unrecht' Sudnung durch Tötung von Geg itcrn, ohne das. die Mögltchleit einer anderen Beilegung gegeben ist Venn also in dem neuerbtttfl* beruhigt.n Schutzgebiet eine solche Greueltal geschah, so ist sie zweifellos ein Racheakt der Eingeborenen Aber wofür? Vir möchten ans erneu Umstand lnmoeisen, an den bis jetzt nicht gedacht worben zu fern scheint Bor einiger Zeit tnmen roieberholt Nachrichten aus ben deutschen SÜbseegebieten, die ahnen liehen, bah es bei ber Anwerbung sch war »er Arbeiter aus dem Neu^uincagetzicte nicht ganz fo harmlos zugeht, wie man im allgemeinen glaubt und wie es dem Ansehen und der Sicherheit der deutschen Kolonisten zuträglich ist So wurde in der amerikanischen Presse ein allerdings tendenziöser Bericht veröffentlicht über gewalttätiges Borgehen der Arbeiteranwerber gegen die Eingeborenen des deutschen Bismarck-Archipels und der Salomoninseln, von den Leiden der Verschleppten und den zahl reichen Todesfällen während des langen Seetransportes von diesen Gebieten nach Samoa, von brutalen Mißhandlungen der Unglücklichen auf den dortigen Pslan- zmigen, von ungenügender Fürsorge für sie und unverbält- nismoßig geringer Entlobnnng Gewiß lief dab.'t große Uebertreibnng unter, und für das amerilanifdie Publikum wurden die Berichte sensationell ausgebauscht Aber er- sahrene Lüdseeleuner bestätigen jetzt, daß bei den Arbeiter- Anwerbungen im d!eu-<9uineagrb,ete für die somoainschen Pflanzungen große Hehler begangen wurden V,e ein Eingeständnis dieser Hehler lieft sich eine Bekanntmachung des deutschen Gouverneurs Tr v a b f im Amtsblatt für das Schutzgebiet Neu-Guinea. Zn dieser Bekanntmachung wird „wegen in letzter Zeit vorgelommener schwerer A n • werlffcrausschreitungen und ber badurch verursach- :ch Beu n ru higung ber Eingeborene n ' eine Wethe von Gebieten für bie Anwerbung von Arbeitern gesperrt DaS muß da alles vorgekommen sein, dis der als rudittflcr Wirtichastspolittler. aber auch als humaner Mann belanntc Gouverneur Hahl sich zum Erlaß einer solchen Beringung entschloß, die offen und ehrlich die schlimmen Zustände ejtthnllt ? Nock cm amtliches Tokument; In einem Bericht des Bezirkes staeivteng tu welchem sich letzt bie Bluttat ereignete an das Weichstolonialaml heißt es „Tie 'Ämorrbuu^ nach nnberrn Bezirken bat von Jahr zu .'•ebt nadiodaiicn. Lv wentg angenehm dieser llnutand tur die davon betroffenen P'lonzungi it nt, io nanirgemib erid>nnt .s, daß du Leute im »Lande bleib n. sobald sich ihnen lenuqender Verdienst ui XMuhe bietet Ctihr >iv icl iri*> Dir.« a.i ben ttzemubheitszusiond einen güitiiigen Einfluß haben Tir A n werduvg unberbeiraieter trauen aus Neu McAcn- dum ist ,etzl unlera» n^fbai. Tas ntrb hvnenilick langsam tem auiv-rrteniluten >Mueiim an ad, uiUti dem gerade Reu Mecklenburg infolge der ladti langen Seyübruna aller unverheirateten trauen ;u leiden batte, steuern und dadurch dem Rückgänge der Bevölkerung entgegenwrrken " Auch hier wird zugegeben, daß ber Raubbau mit Men schcnmaterial gefährlich und geeignet war, imiinirnc F rückte zu tragen. Bi.her hieß cs immer, daß die bcftänbtgen, blutigen u grausamen Kämpfe ber Eingeborenen untereinander, besonders aber bir Gewohnheit des Tötens von Weibern und st in dem das bedauerliche Hemmnis für bte Zunahme ber Bevölkerung des Bismarck-Archipels bilde Man baut wundervolle Straßen auf Neu Guinea von 6 Meter Breite, bie sich ben Landstraßen Teutschlands an die Seite stellen können, um die flemen Stamme der Eingeborenen einander naher zu bringen und ihre Nackdnrfchden auszulöschen, unb auf der anderen Seite hat man durch sinnlosen Menschen- ervvrt ganze Stamme vernichtet und bie etwaigen Reste zu Todfeinden gemacht Eine vom Staate scharf kontrollierte, nach den Geirven der Menschlichkeit öurtbqcfübrtr vorstck tifle Heranziehung ber Eingeborenen zur Arbeit tu ihrer Heimat, zur.stovnteuer unb zum Plantagendienst ist gewiß burchaus zu billigen Ter mehr ober minder gewaltsame brport bei Eingeborenen, di snstematische Vernichtung der Bevölkerung des Reu-lGuineagcbictes, rote sie jahrelang durch die V.tfcklcppnng nach Samen herbeiaesiihrt wurde und die auch heute noch nicht gänzlich eingestellt ist, muß zu lEsxplosionen naiver Reger rache führen, rote man jetzt möglicherweise eine erlebt hat Ter ?err Reichskanzler und sein Kolonialstaatssekretär nn-rben sich auf ein Bukett von Anfragen im Reichstag gefaßt machen muffen unb hoffent- lich schleunigst Abhilfe schaffen ■ ■1 —.......... -- -- —- ■ ■ ■ - - DcutldK» Neich. Tc r (?nt Wurf eines neuen beutichen Wechte l r e ch t s wird dem Reichstage zugehen Tem Haager Ab kommen über die Einführung eines einheitlichen internationalen Wcckfelrcckls hat der Reichstag bereits im Sommer 1913 zugestrnirnt. Tiefes Abkommen ist von den meisten Vcr tragsstaaten bereits ratifiziert rootbeu. Rach brm Abkommen müssen alle Bert rag sstaa len sechs Monate nach ber Rati sizicrung bie neue Vcchsclordnung in Kraft treten lassen. Tic Beratung des neuen Wcckiclrcckks wird im Rcchötage lange Zeit nicht in Anspruch nehmen, da ber Entwurf fernem Inhalte »ach bereits durch da - Ähkommcn festgelcgi ist Eine größere Reihe wichtiger Landtags Vorlagen soll bekanntlich dem vreußsichen Landtage zu Beginn des neuen Jahres zugehen. Um bie Verabschiedung dieser Vorlage bis Pfingsten möglich zu macken, beabnchfgi die Slaatsregierung, emen Teil ber Vorlagen zuerst i m Herren Hause vorzulcgen und zwar das A o m in u nalabgabengesctz unb das F i d e i ko m m > ß g ef e tz. Dein Abgeordnetcnhause werben das Parzeklierungsgeietz. das Fifchcrci^csctz. das Wohnungsg'setz unb brr Entwurf über die Reform der Landesverwaltung zugeben Trotz dieser Tie Positionen rechnet man schon heute damit, daß alle diese Gesetze bis Psingstm Nicht verabschiedet werden können, zumal eine Reihe kleinerer und alllährlich roiebcrfebrciibcr Vorlagen den Landtag noch beschäftigen werden Taster dürfte die Session auf ben Herbst vertagt werben. E? soll im Ab- geordnetenhause versucht werben, den Voranschlag bis Mitte März fertig zu stellen. Eo ist aber zweifelhaft, ob dies in neun Wochen möglich sein wird. A us dem Wahlkreis Offendu rg-Kchl Oberkirch. .500 Vertrauensmänner der Zentrumspartei des 7. Reicksiagsroahlkrciies £fieitbiirfl-Äebl-£bcrftrd) stellten einstimmig als Kandidaten ber Zentrumsvarte' ben LanbtagSabgeo'dneten Profefsor Tr. Wirth für bie Reichstagsciiatzwahl auf. Ter draunichweigische Staatsminister v Hartwicg beantragte wegen feines Gesundheit 5 rustan des seine Versetzung in ben Rudestgnb, bie ihm ber Herzog zum 1 Jvcbtuai 1914 genehmigte In Anerkennung seiner hervorragenben Verbimste um das Herzogtum verlieh ihm der Herzog die Brillanten zum Großkreuz bes Crbcn* Heinrichs bes Löwen. ________ - - - — ■■ . . . fluifand. • Französisch-türki ck i Vereinbarungen. Wie au. Konstantinopel verlautet. würben vor ber Abreise des französischen Botscuaner» Bomvarb von diesem und dem Großweiir Ucbcrcinfommen unterzeichnet, bte sich aus die Errichtung französischer Schulen und anderer Anstalten beziehen unb gleichzeitig bic Verhältnisse gegenwärtig bestehender Anstalten dieser An regeln, sowie endgültig fest setzen, daß französische Staatsanaehör i g e, gegen du Anklage erhoben wird, mit Ausnahme der Tu- neuer unb Marokkaner, in ben französischen Konkulargesäng- nisscn uutergebracht werden Außerdem würbe ein llcbcrein kommen unterzeichnet, nach welchem die Forderungen französischer Privatleute, die hinter das Jahr 1908 zurückreichen, aus den« Wege des »Sckuedsgerichts ge regelt werden sollen. Frankreich machte seine Zustimmung zur Erhöhung bei Zölle unb Einführung von Monopolen von bet Regelung bicfcr Fragen abhängig Tic lieberem kommen werden dem Sultan zur Lanklwn unterbreitet, gleichzeitig mit den Verträgen über bic Franzosen >u erteilende Konzessionen für öffentliche Arbeiten, für die Frank reich die Kotierung einer großen türkischen Anleihe an ber Pariser Börse zulassen würbe. Tic türkischen Kamm erwählen haben begonnen Es wirb erwartet, daß bic Parte, für Einheit unb Fortschritt eine große Mehrheit erzielen wirb. Tic Aufstänbischen in Mexiko halten Tarn pico eng umschlossen, ein regelrechter Angriff wird bald erwartet Tas Gefecht, über welches bereits berichtet worden ist, war ein kleineres Scharmützel, das in einiger Entfernung von Tampicv geliefert wurde. — Auf Nachrichten des Adnnrals Fletcher, nach denen bei Tampico bic Feindseligkeiten wieder dufgciwmmcn wurden, hat das Marine- Tcvartement den ungeschützten Kreuzer „W h ce ling" von Veracruz nach Tampico beordert. • 1■■ ........— . - -......—- « Deutfcbe Kolonien. TarcS-Salam, 22. De» Ter (^ou»cmcur Dr 3 cknec ist nut (»Kinahliu vvn einer dreiwöchigen Reise in bte Nordbezirke zuvückgrkcstrt, auf ber er besonder» Planlagen unb Am'iöbelungcu Ufnnibaraj besuchtInfolge der üvutlckuk- Mrili» haben rintclnc uautschaikpilaiuungeii ihren 4*rtrieb emge* üfllt, andere emgrschrink? Tie dadurch sreignooiveuen Arlxnts- sräfie und vielfach auf Sisal pst anzun gen tätig, die in bedeut ender Au6dcl nunq begriffen find Tie Ä' a f f e c r n t c in O stu so m » Lara ist bie größte bisher da gewesene; die nahezu rvllendele iSmte ergibt auf manchen Pilanuingrn do» Treifarfx: be-5 rror'äbntim Ertrages Tie Loge der Ansiedelungen mn Acker- bau foroic (Hjrtnerci- und Viebzucklbctricb in Vcstusambaia ist gleichfalls günstiger al» un Vonahic Es ist eine rege Berei« Ugung an ber Landesausstellung in Tar-es-3olam aus den Nord- Icudcn ;u envarten Ter Vorstand des Wirtfäiasülchen Verbandes ber Nordbeiirke befcHon anfnnnnifl, fick nach den besten ftriften an der Ausstellung zu beteiligen TCutiH, WiHcnfcbah utiö Leben. - Vom Vorkcsen Wir lefen in der Köln 3tp Ich meine nicht doS Vorlefen am viiiurtlcn Vortragsvuli. für da» man •klb unv Händckloifchen cmlauscht Für dieics Vorlefen grlten die Regeln des Theaters, bie man lernen kann, ivic man einen Thottxruf erlernt Nein, ick meine das Vorlefen in der Fo mitte, vor Freund'n und guten «booteroden Was ist eigentlich aus dieser FrnntlienkunN geworden ? Ist sie schon am Sterben - Ha um Höri man noch von tbi Und sie roor doch früher io Irtcnbta Wie wurde sie noch tzur Zeit unterer Großeltern qeübl' Gvoßvarers Augen leuchteten, wenn er davon ivrack T^irau» rnüfsen Cuclkit ebclücn Genufies gefloßen sein Aber ickwn bei unfern Ettern rann die Quelle ipärttchci Und beim lebenden Gefcklech^ in sie, nhr mir Ickeint. duvt vor dem Ver ücflen Worum? Haben «vir feine Zen mehr dafür? Ader nnr haben doch zu io vielen andern Tingen Zen. mir geben ins kontert und ins Thcaicr, nnr betuchen Maiers, bie mir kaum reckn kennen, wir leien lange Atzende die .roeifclbanen Bücker, „von denen man ivrichl' nein, an Zeit iehlt’o nicht. Tann haben mir vielleicht ben Sinn ffir Vor gelesenes überhaupt verloren Bitte sehr, mir find noch nie in io vielen Vorlefungen' ..narn hoher Autoren gtoangen wie gerade tetzi Es wäre ja auch nne Blamage, einen Advnd tm Fomttienkvetie »n pergäbnen, anstatt den Trinen ein gutes Buch ucnulckn. Daran liegt es „Man" mub^hic und die Veranstaltung draußen mitgemacht l»aben, aber man" lieft ni Hause mtbt inebt vor Man tauidu betablte Vir hiofenrocrtf draußen ein 'irr nnberahlte, weil unbciabibarc Fo rtiilienroeite bet der Adendlamor Uno trenn tue ^Vutler dock inmal einen schüchternen Vorleievemuch macht, io hnbet man , oaß ihr dock die tedmu'dK Vollendung »rblr. unb gar Vater Hart 7 Ul em fomiid, vor. wenn er eine 4ellevichc Novelle tmrläic. iatt in seinen Rauchverein >u geben Hat itck da- Fomtti.n- :en in verachten und Mutters Stimme zu-udbr.n. wenn ne dos Fadn ein der iicben Aufrechten rertten oder ans der emg ^ngen Rärcken Es ist idxm wahr, rin wenig kunülos tieft ur Mutter xn Aber 'cktteßt einmal mir eine Muntre lang kn. Ina ■ unk :ut bafär die inneren Cbren ou' Was hir aut und oüni: ,e tmge steigen da aus Mutters Stimme, wie belebt nch heimlich mitte Stubt*. wie still wird da unser zervf'rrnes Togder«. me 'no’pt es wieder langsam in beut Erdr. ch der Forntti mir achfen wieder längst verdorrt geglaubte Bürzeln . . Ihr glaubt -- mdn ? Veriuckl s einmal. Die Derbnackt-z ir stebt vor der für. Ta legen mir bic Technik ab Da klingt ber Mutter Tiirmxe ohne Technik noch viel schöner. . , — W ie unterrichtet iidi bic Nobclfttstung? Int Anschluß an die vielerorts mit Verwunderung aufgenommene Zuerkennung de» Nobelprenes tür Literatur an einen in bischen Dichter dürften folgende Feststellungen interessieren, bic tm 2. Tezemberbefte des Kunstwort gemacht werden Es beißt da Sie unterrichtet sich die Nobelsttstung? „Zwei Tatfaä»it Etstenc. der Sekretär ber Notzelsttstung, Tr Jensen, ist bet den Stornin Ccftermd)» geirierter Kenner ihrer Sprachen und in Skandinavien etwas mte ein Apostel ihrer Literoturen In beri Rarodnt Ltstv verönentlickt er jetzt einen Auisotz, au* tk*m bet - vorgebt, baß er fick über Roiegger weder bet den Tcutftben. noch bei den Franzosen, etwa bei Bull tob oder Srillsrc, noch bet den Engländern unterrubtet hat, bei denen sich eine An von BvNskunfttzewegung geradezu auf Rosegger stutzt. — sondern bei Tschechen Er habe deren Bedenken gegen Roiegger audi ben übrigen Herren ber Nobelstiftung fachlich nntgeteilt Tie Be denken der Tfchecken über Roiegger' ^wettens; Von Rabindra Aatb Tagora wußte, bekanntlich bisher fo gut rote niemand etwa» Aber: Prinz Wilhelm von Schweden erzählt in einem eben endnenenen Buche. Bo die Sonne leuchtet, tum feiner Indienfahrt, wie er dort Ralnndra Naib Togvra. übngene. einen »ucht bal-«. uns mte schön es bet ihm gewesen fei Die unterrichtet sich die Nobelstiftung ?Tic Frage iänit an. brennend »n werden, wenn bie 3tifning ihre Bedeutung en Erztebungsonstalten mn 3ntcmaien vorgenommen werden Tarrn: dürste bie Lmks- bilrur für unkte Schulen begraben kin. ! ■--S» b< d b< B fr d »<• 6V n r d n schau. Kreis Friedberg. zur Erledigung der Vorarbeiten sind gebildet worden. ** Zum Fall Nies. Wie wir teten, soll auch der Schuhmacher N. bruch der Gewerbebant sein gesamtes haben. Dazu erfahren wir, daß Nies l ** Der neue O b er b ü r g c r m e i st e r. In Frankfurter Zeitungen hat folgende Mitteilung Umlauf gefunden: Als Nachfolger des jetzt in Pension gehenden Oberbürgermeisters Mecum gilt Beigeordneter Bürgermeister Kelle r. Herr Keller ist Jurist und erhielt zum (Geburtstag des Großherzogs den Bürgermeistcrtitel. Bei seiner Wahl würde man die für einen Juristen geschaffene und von ihm bekleidete Bei g e o r d n e t e n st e l l n n g vorläufig eingehen lassen. Auf Grund eigener Erkundigung bei Herrn Beigeordneten Justizrat Grünewald, dem Vorsitzenden des Ausschusses, der sich mit der Neuwahl des Oberbürgermeisters zu befassen hat, können wir mitteilen, daß die Nachricht von einer schon jetzt bestimmten Nachfolgerschaft des Herrn Bürgermeister Keller nichts bekannt ist. Die erste Versammlung des Ausschusses hat der Vorsitzende für den 30. Dezember einberufen. Bis jetzt hat also noch keine Beratung stattgefundcn. Allerdings ist nicht in Abrede zu stellen, daß eine etwaige Wahl des Bürgermeisters Keller asuch von maßgebender Seite sehr in Betracht gezogen wird. Auch die Behauptung, daß die für einen Juristen geschaffene Beigeordneten st ellung ern- gehen würde, dürfte sich nicht bewahrheiten. Vielmehr ist anzunehmen, daß man einen technisch gebildeten Herr« zum Beigeordneten erwählen wird, da durch den Jugend auf der blanken Eisfläche. Am Nachmittage lvar der Betrieb außerordentlich start. Hoffentlich hält die Kälte noch einige Zeit an, daß die Jugend besonders in den Weihnachts- am Samstag berich- bei dem Zusammen- Vermögen eingebüßt edtglich versuchsweise L. Friedberg, 22. Dez. In unserem neuen Post- gebäude werden verschließbare Fäckfer (Abholungs- sächer) eingerichtet werden. Dadurch kann der Abholer ferne Briefschaften auch außerhalb der Schalterzeit abholen. h. Bad-Nauheim, 22. Dez. Die Badedirektion plant mit Unterstützung des Staates die Errichtung eines Bal- neologischen Institutes, das in erster Linie der allgemeinen Bäderkunde, dann aber auch den Aerzten aut Fortbildung und zum Studium dienen soll. Mil der Leitung der Anstalt soll ein hervorragender Balneologe betraut werden. ? Pohl-GönS, 20. Dez. Auf Einladung des hiesigen Kriegervereins gab die Friedberger Militär-M usikschule gestern abend im Iung'schen Saale ein Konzert, da» sich eines recht guten Besuches erfreute. DaS Programm war recht ansprechend und die Leistungen der jungen Musiker zeugten von guter Schulung und ernstem Streben. Starkenburg und Rheinhessen. rm Darmstadt, 21. Dez. Heute früh gegen 11 Uhr wollte der Rangierarbeiter Ludwig Ra iS auf der Station Dorn berg bei Groß-Gerau eine hereinfabrendc Maschine an einen Wagenzug ankopveln. Ec geriet auS bis jetzt nicht aufgeklärten Gründen zwischen die Puffer des Wagens und der Maschine. Die Brust wurde ihm eingedrückt, er war so- Rücktritt des Herrn Oberbürgermeisters Me cum die Stadtverwaltung ihren technischen Mitarbeiter verliert. "Kreisausschußsitzung. In der Kreisausschußsitzung am Samstag wurde über die Regelung der Gehaltsverhältnisse der Gemeinderechner von Langgöns, Rödgen, Ruttershausen und Saasen verhandelt. Das Kreis- amt hatte den genannten Gemeinden nach Artikel 157 der Landaemeindeordnung angesonnen, die Gehalte der Gemeinderechner vom 1. April d. I. an zu erhöhen. hall des Rechners zu Langgöns sollte non 750 aus 1130 Mk., das zu Rödgen von 450 auf 700 Mk., zu Ruttershausen von 300 auf 475 Mk., und zu Saasen von 325 auf ?00Mk. festgesetzt worden. Die sämtlichen in Betracht kommenden Gemeinderäte widersprachen aber der Gehaltserhöhung, sie sind teils der Meinung, das jetzige Gehalt entspreche der Arbeitsleistung des Rechners und der ihm durch das Amt verursachten Zeitversanmnis. Teils stehen sie aber auch auf dem Standpunkt, dem Rechner gebühre daher keine Gehaltserhöhung, weil er sich bei seiner Anstellung verpflichtet habe, für eine gewisse Reihe von Jahren keine GehellserHöhung zu beanspruchen. Da das Kreisamt gemäß der oben genannten Gesetzesbestimmung aber nicht nur berugt, sondern auch verpflichtet ist, darüber zu wachen, daß die Besoldung her Gemeinderechner im richtigen Verhältnis zu den an sie gestellten Anforderungen steht, entschied her Kreisaus'G u,, daß die Rechnergehälter, wie vom Krei s a m t berechnet und den Gemeinden angesonnen, vom 1. April 1913 ab fest zusetzen sind. — Die Verhandlung über die Beanstan d u n g der Gemeinderats hl zu Saa, en wurde ausgesetzt, da ein Hauptzeuge ;■-> "n Erkrankung am Erscheinen verhindert war. — In Sachen bett'. Klage verschiedener Horloff- und Nidda-M 'n i. I c r gegen die Provinz Oberhefsen wegen Entschädigung fand Verpflichtung und Jnstruierung eines Sachverständigen statt. '♦ Krebs krank heft und Radium. Dem hessischen Landesverein für Erforschung und Bekämpfung der Krebs- kran ' heit sind zur Gewährung von einmaligen Beihilfen durch Vermittlung ‘ des hessischen Ministeriums deS Innern 80 000 und von ungenannter Seite 3000 Mk. zur Verfügung gestellt worden. Auch die Beschaffung von zunächst 200 Milligramm Radium ist gesichert, so daß in nächster Zeit in Gießen die Behandlung von Krebskranken mit Radium beginnen kann. •• Aus dem Schuldicnst. Uebertragen wurde am 16. Dezember dem Lehrer Christoph Kredel zu Lauter, Kreis Gießen, eine Lehrerstetle an der Volksschule zu Schwalheim, Kreis Friedberg; am 17. Dezember dem Lehrer JohS. Joseph Euders zu Frei-Laubersheim, Kreis Alzey, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Laubenheim, Kreis Mainz. — Bestätigt wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte 2. Lehrerstelle an der Volksschule zu Rothenberg im Kreise Erbach angebotene Schul- anitsaspirant Robert Vetter aus Schwanebeck (Preußen) für diese Stelle. tagen zu ihrem Rechte kommt “ D i e hiesige Regime n t skapelle begeht im Frühjahr nächsten Jahres das Fest des 10 0jährigen Bestehens. Die Vorbereitungen sind bereits im Gange, besondere Ausschüsse . A«r Stadt und Land. - Gießerr, 23. Dezember 1913. Der Bebauungsplan in der Schwarzlach. Von Herrn Dr. Spohr erhielten wir folgende Zuschrift, die wir mit dem Bemerken unverkürzt auf nehmen, daß wir die unfruchtbaren Erörterungen damit abschließen wollen: Wenn das heute im Gießener Anzeiger zum Abdruck gelange Expose des Herrn Oberbürgermeister wörtlich in der Stadtverordnetenversammlung zur Wiedergabe gelangt ist, dann hat der Herr Oberbürgermeister weder, wie im Gießener Anzeiger gestern zu lesen war, gesagt, ich hätte mich auf falsche Zahlen gestützt, noch, wie tn der Oberhefsischcn Volkszeitung zu lesen stand, davon gesprochen bezw. seiner Verwunderung darüber Ausdruck gegeben, daß ich als öffentlicher Anwalt mich nicht vorher besser informiere, bevor ich solck>e Publikationen herausgehen laste. Wenn ferner richtig ist, was der Herr Oberbürgermeister über die Verhandlung vom 20. November sagt, so war auch der damalige Bericht im Gießener Anzeiger ganz verseht t .obwohl die Redaktion am 5. Dezember meiner Eingabe die (Hnlä- rung bei fügte, der Bericht habe selbstverständlich nur das wiedergegeben, was in der Verhandlung gesagt worden ist. Wer jenen Bericht über die Verhandlung vom 20. November ließ, konnte nur annehmen, daß die beiden Tärata sich ebenfalls aut dos kurz vorher genannte Psasssche Grundstück bezogen. Jetzt ist dieser Punkt also aufgeklärt und wir nässen, daß alles das nicht so gesagt worden ist, wie cs damals im Gießener Anzeiger zu lesen stand. Wir wissen aber jetzt noch mehr: Die beiden ^.axatisnen bezogen sich auf das Grundstück des Heinz! Ausgerechnet gegen diesen aber hielt der Herr Oberbürgermeister den Entcignungs- antrag aufrecht. Es ist also eine etwas sonderbare Logik, daß solche Sachverständigenschätzungen, die sich auf rin ganz andres Grundstück beziehen, dazu Veranlassung gajbcn, den Enteissnung^antrag bezüglich ganz andrer Grundstücke zurückzuziehen, dagegen ihn gerade bezüglich des Grundssticks aus- rechtzuerhalten, auf das sie sich bezogen. Auch im übrigen enthalten die Ausführungen des Herrn Oberbürgermeisters unlogische Dinge: es wurde abqr zu weit führen, das hier im Einzelnen darzulegen. Ich weise also iviedeiholt den gänzlich unbegründeten Vor- wurf zurück, ich hätte mich aus ganz falsche Zahlen gestützt, ebenso den Borwurf, ich hätte mich nicht genügend informiert. Meine Eingabe galt lediglich dem in der Oeffentlichkeit allein bekannten Bericht des Gießener Anzeiger und der in ihm gegebenen falschen Darstellung der Dinge: daß dieser Bericht überdies bett Verlauf der Verhandlung vom 20. November 1913 unrichtig wiedergab, war dafür ganz gleichgültig. Schließlich bemerke ich noch, daß ich ztvar meine Eingabe sofort entworfen habe, als der Bericht erschienen war, daß '.h sie aber selbstverständlich erst Herrn Psaff zur Genehmigung 'wc- gelegt habe und daß ich sie erst in seinem Auftrage bann vytig redigiert und versandt habe. Wer sie dem Gießener Anzeiger gebracht — zuaesandt tvurde sie ihm allerdings von mir und dort die Veröffentlichung veranlaßt hat, ist mir nicht bekannt: ich war überrascht, ctls sie am 5. Dezember in ihm o.b- gedruckt war. Ich habe also im Auftrage des Herrn Pfaff gebandelt, aber selbstredend auf meine anwaltliche Verantwortung. Dagegen gehen mein gestriges und meine heutigen Schreiben nur mich an und ich erwarte von den geehrten Redaktionen die unverkürzte Wiedergabe. Mit vorzüglicher Hochachtung! Dr. Spohr, Rechtsanwalt. Wenn sich Herr Dr. Spohr bei der Vertretung der Interessen seiner Klienten weniger auf Buchstaben als auf das vollständige Material gestützt hätte, so wären uns alle langstieligen Aus ein anders etzun gen erspart geblieben. Es ist doch klar, daß das, was die Gesamtheit «an diesen Enteignungsverfahren in der Schwarzlach interessiert, sich keineswegs deckt mit dem viel weitergehenden Jnforma- tionsbedürfnis der Interessenten. Wir konnten uns damit begnügen, von der Tatsache Kenntnis zu nehmen, daß die betreffenden Straßenanlieger für ihre Gelände zu viel forderten und daß der Oberbürgermeister recht hatte, wenn er sich zu ungerechtfertigten Geldausgaben nicht verstehen wollte. Daß es den Berichterstattern nicht immer möglich ist, Ausführungen int Stadtparlament eingehend und wörtlich aufzunehmcn, wird schon dadurch klar, daß einer der Stadtverordneten in der fraglichen Sitzung vom 20. Nov. scherzhaft in Aussicht stellte, er werde beantragen, daß niemals mehr als 7 Redner zu gleicher Zeit sprechen dürften. Die Vorhaltungen, die der Oberbürgermeister Herrn Dr. Spohr darüber gemacht hat, daß er ftch als Anwalt nicht ausreichend informiert habe, sind nicht unberechtigt. Da wir ausdrücklich bemerkt hatten, daß wir das Wesentliche wiedergeben wollten, hätte Herr Spohr sich seine Wenn und Weder ersparen können. Wenn es auch richtig ist, daß ein Anwalt die Presse nicht als einziges Jnsormationsinstitut in einer Sache ansehen darf, die für die große Oeffentlichkeit ein beschränkteres Interesse hat, so möchten wir dem Stadtvorstand bei dieser Gelegenheit doch auch einen Wunsch unterbreiten. Es ist bei den Rathauserörterungen einmal gesagt worden, der Oberbürgermeister dürfe sich in keine Presseerörterungen einlassen. Man sollte dem Stadtoberhaupt die Grenzen seiner Befugnisse nicht zu eng ziehen. Wäre gleich nach brr ersten öffentlichen Feststellung des Herrn Dr. Spohr in unserer Nummer vom 25. Oktober eine geeignete Erwiderung dnrch den Herrn Oberbürgermeister erfolgt, so wäre dem öffentlichen und dem städtischen Interesse am besten gedient worden. Und das Bedürfnis deS Herrn Dr. Spohr nckch -geschichtlichen Quellenforschungen hätte keine Nahrung bekommen. für die Butzbacher Schuhfabrik 14 Tage tätig war, und dies nach seinem Ausscheiden aus der Gewerbebant Lollar, um sich eine Existenz zu schassen Im übrigen stand die Firma schon seit 2 Jahren mit der Gewerbebank nicht mehr in Geschäftsverbindung. Im Aufsichtsrat ist der Inhaber niemals gewesen. ** Herr Geschäftsführer Heinrich Noll schreibt uns: Auf die Auslassungen des Herrn Rechtsanwalts Fischer in her Samstags-Nummer deS „Gießener Anzeiger" habe ich zu erklären, daß meine erste Darstellung in Ser Klage Kling gegen Noll durchaus richtig ist. In dem unter Anklage stehenden Artikel der „Oberh Bolksztg", der sich mit dem Fall Troß befaßte, war behauptet worden, daß Herr Lehrer Kling sich für seinen Parteifreund Troß bei der Gewerbe dank verwandt habe. Tas ist in dem Termin von Herrn Dixettor Möser von der Gewerbebant eidlich betätigt worden und damit war der Wahrheitsbeweis erbracht. Außerdem wurde auch in der Urteilsbegründung gesagt, daß die Verurteilung wegen formaler Beleidigung erfolgte. Ob übrigens das erstinstanzlich? Urteil von dem Berufungsgericht bestätigt wird, dürfte recht zweifelhaft sein. - ** Geschäftsjubiläum. Arn Montag waren es dreißig Jahre, daß bas von dem noch jetzigen Inhaber unter der Firma Otto Schaaf gegründete erste Spezial-Drogengeschöst hier, Adlerdrogerie Seltersweg 39, eröffnet wurde. Landkreis Gießen. F ®rüningen, 22. Dez. Am 4. Advent wurde die Kirche in Grüningen, nachdem sie während einer halb- jährigen angestrengten Arbeit eine gründliche Erneuerung erfahren hatte, in feierlichem Gottesdienst wieder ihrem Gebrauch übergeben. Die Gemeinde Grüningen hatte bereitwillig die sehr beträchtlichen Mittel zur Verfügung gestellt, die zur würdigen Herstellung des Gotteshauses int Acußeren und Inneren erforderlich waren. Reichliche Stiftungen von Ortsangehörigen machten es möglich, das Kirchen innere so stilvoll und schön auszuschmücken, namentlich mit wunder- chönen Malereien, daß jedermann seine herzliche Freude daran haben muß. = Weickartshain, 21. Dez. Gestern abend fand int Saale des Gastwirts Hock eine Weihnachtsfeier statt, wobei die Schulkinder beschert wurden. Der V. H.-C. Frankfurt a. M. hatte für die Schule 150 Mk. bewilligt, die vom Lehrer Velte je nach dem Bedürfnisse an Geschenken verteilt wurden. Zwei Vertreter deS V. H.-C. Frankfurt waren bei der Bescherung anwesend. Kreis Büdingen. (;) Bingenheim, 21. Dez. Bei der Samstag, den 20. d. M., abgehaltenen Treibjagd wurden 102 Hasen geschossen. — Lehrer K an tz, welchem eine Lehrerstelle zu Beienheim im Kreise Friedberg übertragen wurde, verläßt uns Ende dieses Jahres, um nach seinem neuen Wirkungsorte überzuziehen. Kreis Friedberg. (;) Reichelsheim, 21. Dez. Eins nette Submissionsblüte ergab sich bei der Vergebung unserer Kanalisationsarbeiten. Der von Großh. Nulturinspektion Friedberg aufgestellte Voranschlag lautete aus 36 000 Mk.; der Mindestnehmende forderte 29 600 Mk., während von dem Höchstfordernden 65 000 Mk. verlangt wurden. Dem Unternehmer Küster von Friedberg, welcher der Wenigstforderndc war, wurden die Arbeiten übertragen. — Im Auftrage des An siedelungsausschusseS für Posen sprach am Samstag im Gasthof zur Post Herr Schaumberger aus Kassel. Er schilderte, unter welch günstigen Bedingungen deutsche Landwirte in Posen sich ansiedeln könnten. Kreis Lauterbach. KLauterbach,22. Dez. Am Samstag sand im Rathaussaale hier die Wahl von drei ausscheidenden Kreistagsmitgliedern durch die 50 Höchstbcsteuerten des Kreises statt. Es wurden gewählt: Kommerzienrat Leonhard Hoos (Lauterbach) mit 35, Beigeordneter Friedrich Zöller (Schlitz) mit 33 und Fabrikdirektor Friedrich B o rt- f e I b (Blitzenrod) mit 31 Stimmen. Bortf'eld wurde an Stelle des verstorbenen Mitgliedes Kaufmann H. 93 orenn (Lauterbach) gewählt, während die beiden anderen schon bisher dem Kreistag angehörten. KHerbstein, 22. Dez. Bei der Kreistagswahl für den hiesigen Wahlbezirk durch die Gemeindebevollmächtigten wurde an Stelle des Bürgermeisters Schneider Fabrikant Joseph 5i' übel (Herbstein) zum Mitgliede des Kreistags gewählt. Kreis Schotten. h. Schotten, 22. Dez. Nach dem Vorbild der übri$erf oberhessischen Kreise veranstaltet der hiesige landwirtschaftliche Kreisverein im September 1914 hier zum ersten Male eine dreitägige landwirtschaftliche Kreis- Ernennungen. Der Großherzog ernannte, am 20. Dezember den Forstafsistenten Gustav Buß zu Bingenheim zum Oberförster der Oberförsterei Lindenfels; den Hauptsteueramtsassistenten bei dem Hauptsteueramt Mainz Albert Pfeifer zu Mainz zum Bezirks kassier der Bezirkstasse Ulrichstein und den Hauptsteueramtsassistenten bei dem Hauptsteueramt Mainz Kurl Eckhardt zu Mainz zum Bezirkskasseassistenten der Bezirks lasse Müntz I.: den Finanz- aspiranten Eduard Schneider aus Ranstadt (Kreis Büdingen) zum' Winisterialrevisor bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen; die Finanzaspiranten Peter Steuer nagel aus Frankfurt a. M. und Start Kühling ans Gundheim zu Hauptsteueramtsaffistenten. ♦* Bessere Bahnverbindung. In der neuesten Jahressitzung der Großh. Handelskammer Dar nist a d t wurden der Eisenbahndirektion Mainz die Wünsche der Handelskammer bezüglich des kommenden Sommersah r p l a n s' übermittelt. Es handelt sich hierbei u. a. um bessere Verbindungen vom Rheinlande über Mainz und Darmstadt. Verschiedene Wünsche wurden wegen der Verbesserung der Anschlüsse von Darmstadt nach Gießen, Kassel, Hannover, Hamburg in Frankfurt geäußert. Im Anschluß an eine Eingabe der Handelskammer Neuß hat sich die Handelskammer Darmstadt ebenfalls dafür ausgesprochen, es möchten zur Herabminderung des so fühlbaren und bedeutende Schädigungen bringenden Wagenmanaels die bestehenden Seehafenausnahmetarise allgemein bezüglich der nachweislich zur Ausfuhr bestimmten Artikel auch auf den Verkehr nach den im Binnenland gelegenen Fluß- und Kanalhäfen, zum lieber gang auf das nach dem Seehafen fahrende Schiff bezw. umgekehrt ausgedehnt werden. Ti« hierdurch der Eisenbahnverwaltung entgehenden Frachten würden dadurch wieder ausgeglichen, daß man den Anforderungen an den Wagenpark im Binnenland durch diese Maßnahmen künftighin bedeutend besser würde entsprechen können. ** Gewerbebank-Direktor Carl Loos s. Ein an reicher Arbeit gesegnetes Leben hat am gestrigen Montag morgens um V»12 Uhr seinen jähen Abschluß gesunden. Carl Loos wurde am 24. März 1847 zu Gießen geboren. Ein eigenes Geschäft, das er sich am Kirchenplatz gründete, erfreute sich seiner sleißigen Arbeit. Lange Jahre gehörte er dem Aussichtsrate der Gewerbebank an, war einige Zeit Vorsitzender des Aufsichtsrates und wurde im Jahre 1902 rum Direktor der Bant gewählt. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Gewerbebank zu einem blühenden Geldinstitute. Seiner Militärpflicht genügte er im 32. Regiment, in dem er den Feldzug der Jahre 1870'71 mitmachte. Seine Gattin, eine geb. B us ch aus Gießen, ist ihm schon vor sieben Jahren im Tode vorangegangen. Im Jahre 1895 wurde Loos durch das Vertrauen seiner Mitbürger zum Stadtverord^ neten gewählt, als welcher er besonders in der Finanzdeputation durch seine reichen Erfahrungen und Kenntnisse eine geschätzte Straft war. Durch sein biederes, leutseliges! Wesen hat er sich viele Freunde erworben, die ihm ein ehrendes Andenken bewahren werden. **■ Stadttheater. Die Aufsühurng der neuen Operette ,,T a S Musikantenmädel" am Samstag, ben 27. Dezember, wirb eine besondere Unterstützung durch die dankenswerte Mitwirkung eines hiesigen Gesangvereins in den Chören erhalten. Die sorgfältigen Vorbereitungen unter Leitung des Regisseurs Goll und Kapellmeisters Adam lassen eine gediegene und abgerundete Aufführung erwarten. — Mit dem Märchen „Rumpelstilzchen" in der neuen Bearbeitung von Alice Bcrendt und der Musik von Kapellmeister Adam wird bei Jugend ein reizendes Poetisches Werk geboten, das obwechsclungs reiche bunte Szenenbllder zeigt. Trotz beträchtlicher Kosten für neuejllu^tattung gibt die Direktion das Stück -Erstausführung am ssonntag, ben 28. Dez., nachmittags) bet Volkspreisen, urr loeiteften Kveisen ben Besuch zu ermöglichen. ** Die Eisbahn ist seit gestern morgen eröffnet. Schon am frühen Nachmittag tumm-eltc sich die Gießener IMS« Jj® "«tt, ly ^bebavs Loll», brißen »2"L 3m «»flinÄ‘ "H'chrriblvt *** L , w L T" fe £ unter Z 5W", bet h4 , ft. korben, bei “J1 toi ^etblich be. ^eiUbegrünbte» Stkibigm« ■ ^ttil von 5 "Hi MiskHch ’9 iDQttn es bttifei fr unter dn rogrngeschSst bin, Advent ivurbe bu hrenb einer halr bliche Gmtuerur.i roieber ihrem (i ngcn hatte bereit Bcrrüguiig gestellt. iu|es im Aeußem 6e Stiftungen Dar i Kircheninnen jt tllich mit munbci. herzliche Sreiht Gestern abend iotf ihnachtsieiet Den. Ter B.H.4 Mk. bewilligt, h lifie an Geichenka 8. d.-C. Franksill der Lam»taq, br rben 102 Mn g? ne Sfbrtriifllt « ’n mürbe, ofrlfa neuen Hüirfung*- Me 6uWwi* tret Kmalilatio»^ ion FrÄbna a|‘ M; der ytinbw b von dem böchb Dem Unternehmer nigslsordernde war i Äustrage des !r nm Somstag w er aus Kassel t mgen deutsche La» 'S fl# ^iMbb£_ t*”«; Sink v Itor1 Sei bie’1-’* SSfjr» S'fe; icn. tc i«“’ ’L et=r- ai« “"L «* tif* ’jl WS I SJ* -- ' ............. ' ■ ftericbbjfaaL • Berlin, 22 Tei. Zn der Verhandlung gegen rloghen t ikündete der Boriinende noch kurzer Beratung in Ueberriiu l iminung nut derm Staatsanwalt, man verzichte auf die heraus* ( ade der Briefschaften der Auvlunftei Lchimmelpten g : der ''vgben da dieselben ietzt für die Untersuchung ohne Znter- । iie feien. vermisetztes. ** Jum Brand des 3djroeriucr Lchloiies Wo* Schwerin, 22.De^, wird gemeldet- Tas idrotzd (»osmarschallamt erläßt folgei dr Bebannnnattmng: Turtb die eingehende Untersuchung, die unmittelbar noch den, Schloßdraiid ein gelt itct wurde, lieft trotz zahlreicher Zeugenvernehmungen sich die Entstebungsuriache des Bran» de-, nicht sestftellen Bei der Untersuchung wurden die ver- fch.edenen Möglichtztiten. die als Entstehnngsurfache des z^euers in Betrachr kommen konnten, sorgfältig geprüft: ledensaNs aber wurde fcftgeftrtlt, daß weder ahr * lässigkeitnochvorfätzltcheBrandstiktung vor- hegt — Zn der letzten Nacht ist ein großer Zeü des ausgebrannten Z-iugels de>< (*rafeb NefidenzfchloffeS herunter- gebrochen nnd bat die unteren gemö*carttg gedickken Räume des Portalgefckwffes burdHChtagcn 'Ein Weihnachtsgeschenk von 3(^*1 aus der Carnegiestistung erhielt die Witwe des gleichzeitig mit dem preußischen Militärattache v Lewinski erschossenen PolizeioberwachtmeisterS Bohlender Aui» Limbach ILachsen», 22 Dez., meldet ein Privat* tdegrnmm: ftn Riederfrodna brarf' gestern vormittag nach Bern* bigung bce (Gottesdienste^ in der rtirche Steuer aus^ Als man rS bemerfie. brannte bereu» der ganze Todn'tub! Eine stunde später brach der Turm zusammen und bardndilua das ganze i^ebälk Tie *ird>r ,n vollständig niedergebrannt nur die kahlen Umiaiiimg»mouem stehen Ter Brand ist wahrscheinliech durch die ^rizimg a.»-gekommen • Ertrunken Au- Oldenburg, 22 Tex : AIS gestern nachmittag ein Uhibcrboot mit vier Znsassen von der bekaiinten Rordseeinsel Lvileroog nach der .'.achbar insel varlingerfict unterwegs trar, kenterte c# plötzlich auf hoher Lee Tic Ursache des Unglücks ist unbekannt. Alle vier Znfasfeii, der Bvotsink^aber, sein (»zehilfe, und die Zahrgäste, ein Maurer und ein Maurerpolier, fanden den Tod in den Wellen. Es fbaren burdnoeg junge Leute, die erst feit kurzer Zeit verheiratet waren. • Erolofl"n in einem hofzug Rostock, 22 Dez. Zn dem auf dem l iefigm fcauptbabiihoi feit einigen Tagen stehcu den russischen boszug, in dem die ^„iferin Witwe von Rußland. Sie beute von AoMibagv-it abzereist ist. die Rückreise nach Petersburg antreten soll, crplobimm in der Lichtmotoren- an läge die ANumulatoreii: hierdurch n-urden drei Personen schwer und sieben leid t verlebt Tte Berieten ge- büren zu dem Maschineup rional des Jugc> Tic staatsanwall- lidic llnter'uchunsi ist vingcleuct worden Man vermutet, daß d»c Ervloston durch einen technischen Fehler in der Anlage bertwr- geni’en worden ist Ter Zug fährt brüte alcnb »ach Saniciiriirtbc, um die staiferin-Litwe von Rußland aufzunebmen. * Eisenbahnunglück. Auö (I b a u b i n . 22. Dez., wird gemeldet: Zwischen den Stationen S 6 i o u f u i f 6 n und Da* dachedzN rissen sich von einem Gstterzua einige beladene Sagen loS. rollten auf dem abschüssigen Babnglris zurück und rannten aut einen Militärzug mit Rekruten auf. Tret Qiüierroatfen wurden zertrümmert und die Lokomotive sowie fünf Sagen des Militärzuges beschädigt. Ein Babnfchaffner und ein Rekrut wur- bi’ii getötet, ein Offizier, vier Rekruten, der Zug* s ü b r c r und der Heizer verlest. o AeuerSbrünste. Aus S oben bogen wird gemeldet: Auf dem Gute Endruvlwlm, in der Nähe von Tramingr, äscherte eine ZeuetSbrunst die gesamten Rebengebäude ein Zirka 100 Mühe und 100 Schweine kamen in den Zlammen um. — Aus Straßburg, 82. Tc; , wird gemeldet: Bei einem Körben- brande in dem Bororte Hronenburg sind ein Mädchen im Atter von zwei und ein Knabe im 'Alice von 'vier Jahren umaekommen. — Aue London wird gemeldet: Zn einem achtstöckigen MietSbause in der Westendstraße >i uighl-bridge brach heute 9?ad« im 7. Stockwerk Heuer au*, bei dem sich furchtbare -schreckensszenen abfpiclten. Ein Kellnerverbrannte, zwei Männer und eine Frau wurden oerlevt Tie Bewohner der oberen Stockwerke, denen infolge des Brande) der Zabrstiihle der Ausweg abgeschniNen war. wurden auf Leitern gerettet * Tas Treimillionen-Halsband Lloyde bot den 'Bautet Zuwelen-Agentrn Brandstetter und Cuabratnrin, deren »ngalx-n die Siebrrauffinbung des geftobienen Trctmillioncn- Halsbandes ermöglichte, die Prämie von 9000 Pfund Sterling ausbe zahlt. Kleine Tagerchronil. Auf einem Berge der Umgegend von 61 r a j wurden gestern dreiWölfe gesichtet, auf die heute große Ttreifungcn stattfanden. Rach Unterschlagung von 30000 Mk fHeirbditogelbern ist der Uoni'uNiverwalter Woffenschmidt in Gerresheim in Begleitung einer Kontoristin geflüchtet Ter bei dem Babnunglück bei Lüttringhaus en schwer der* letzte vuzer Apitius ist im Suifen-Ü'ofvital in Dortmund gestorben Hcgns IHenelit N. f. AdiS Abeba, 22 Tez. Amtlich wird bekannt gegeben, daß 9? e fl u » 2V en e l i f II. gestorben ist Ter Regus Menelik war am 17. August 1844 als Sohn des damaligen frrontrrinien Ailu Malakot und einer Sklavin acboicn Rach her VieN*rt»nc und dem Tode feines Batres iur ^abtt 1853 hd er in bu feines Gegners, des Ätaifet# j deodm. Tiefer gab ihm eine (einer Töchter zur ^tmx und verlieh ihm Xn Titel eines TtixtbcomariCb Anfang 1885 gelang es Meneltk, nach Schoo |u entilikhen DvN iannnelte er rin starkes Heer und nahm den »bnia*nul an Tte Sirren. Nfl IM6H da» Jingrnim idiiglandS und den Tod Theodor» derdriführten, ermöglichten es ihm. (ich zu behaupten Al» Theodors Rach folger „"Wbcume» in einen Tn eg nut den Aegvoteen verwickelt mm suchte, w leien wir in der „K. Z", Menelik 1876 d,e Geleaenheu ut benutzen, (ich der £wunritabt Gondar und damit der Letiichan über ganz Abeisymen hj brmätbbgm. doch ichlug fein Unternehmen fehl morans er heb 1*78 jur Untmnerhing brouemrn. (eine Aniprüche auf den 1mi(erhfri aufgeben und einen tädriichen Tribut za bien mujur Nachdem 3«>bannr» in ein« rdiladxt gegen die Maddiften 1889 gefallen war. li<*fc nch Menelik in Antotw »um 8?ernte Regesti von ginn Adefinnien krönen Inzwischen batten bie Italiener die Kolonie trioihraa gegründet Bon hort aus suchten sie ganz Adest'vn,«,i unter ihr Protektorat zu bringen SitAich schloß Menelik 18>i9 xmt ihnen den iBertrag von Ucrrolli. in dem er nch verpflichtete, mit auenrirtigen Mächten nur durch ihre BermuUung ru i.rvandeln Al» aber die Ztaliemer ihre Macht auf die ihrer Molinie amidift gelegene Provnu» Tigre ausdehnteu, kam o* »um Mruge, der tu der Riederlagr der Italiener am 1 M4ri !W6 bei Asur ein ittadc fand und endlal» dutch den ."rnebin gu Adi» Ave da mn 26 Oktober desselben 3abrrt. wodurch Menelik seine rollige Unabbängigfrit wieder erlangte, »um Abfchlus kam Ta Menelik schon seil Jahren krank ist und imeherbolt von Schlaganfällen beimacht*! worden mar. versammelten sich am I Januar 1910 sämtliche Teilkönige und Groheu deS Reiches mit ihren Sol baten int rebtoffe und ließen diese schwören, nach dem Tode de» Äaifer» den von ihm beififnmten Ibroniolgrr Lidskd 3 a i f u aniuetfrnnrn. obwohl dieS schon bei der Ernennung deS Lidich zum Mronprinirn ernmal gescheben ist Ter reuige 16 3obre alte Taifrr wurde nach der Entlastung scineS früheren IfrzicberS Tr. Pinnow von einem Lehrer der koptischen Schule unterrichtet, die durch die Itzaiserin und den .stlernö lder Cberpriefter ist stvpte ine Land gebracht wurde Deutschland war Menelik ft et» freundlich gesinnt und sein Rachsolger scheint die gleichen Snmpatbien ut hegen, ma» in sehr reichen und originellen (beschenken für den deutschen 5baifer vor drei Jahren »um Ausdruck gekommen ist -—/-- Dr. chm Ihfiriil-BeiDta und -Dosen ?."£'inb*\ 1 lelnmon 4 Cie. WetlerauS licht en in Luisen Vit Mittwoch, beit 24. Tez 1918. Veränderlich. etivaS milder, Cchneriakke. tzoberodSkovk. Die Schneedecke im Cbermalb ist de» 6 Wrab stälte anSgezeichnet und soivobl in beii Srtmeilen all mi^ auf den Waldiviesen in vorzüglichem Zustande. Wetter flat. r„ Päda^oghnnKeuenbeimHeideiberg mir klein. (i>-mnneial u. KoalklM*fn. modern hewllirtc^ Ein- rirhtanKen. Sport. Spiel, Wandern. Werkitntre. fiartrnnfrholt. Forderung k Flaschenweine, Liköre, Kognaks, und alle Kolonialwaren in empfehlende Erinnerung. 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Januar 1914 wird anstelle der ijetzt bestehenden Reichsbanknebenstelle in Gießen 'eine Reichsbankstelle daselbst errichtet, von wel- ,cher die Neichsbauknebenstellen in Friedberg (Hessen), Marburg (Bez. Cassel) !tnb Wetzlar hängig sind. Ter Geschäftsbezirk, sowie die Namen und Unterschriften der Vorstandsbeamten werden durch Aushang in dem Geschästslokal der Neichsbaukstelle in Gießen bekannt gemacht werden. Berlin, den 16. Dezember 1913. Reichsbank-Direktorium. (littFant vo.i getragenen nninui Kleid.. Schüben. Wäsche, Möbeln aller Art. .'Zahle die höchsten Preise. Postkarte genügt. 03532 Goldberg, Walltorstr. 25. Iil'mzauver! Poste mit Gesang in 4 Bildern von Rudolf Bcrnauer u. Rudolph Schanzer. Diufit von Walter Kollo und Willy Bredschneider. Ende 6'/. Uhr. Abends 7-/, Ubr: — Gewöhnliche Preise! — Kutscher-Verein Giessen. Samstag, beu 27. Dezember 1913 im „Sntbel. VercinSstausc" dahier Weihnachtsfeier Anfang 8 Uhr iibcnbf-, verbunden mit Konzert, Theater, Verlosung und Tanz. freunde u. Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. Der Vorstand. Die aieneralveriammlung nudel am 3.Fangar 1914 im Vercinslokale statt. __________________________ BalmholslraBe 60 pari. Kein laden. Telephon 269. 7951 naturreine Mosel- und Rhein-Weine, in Vi und J/2 Flaschen und div. Preislagen. Gebrüder Berdnx sucht tagsüber Be- O* Ull scliäslig. gleich welch. Art. Räb. t. d. Geschästoit. d. Giefiener Anzeiger^'. ^09949 Eins. Fräulein, in jeder Hausarb., sowie in Stinber- undSäuglingSpstcge geprüft, nimmt Stelle an alö Statt li.indiOtiÄinhtrn Schristl. Angebote unter 8196 an den Giestener Anzeig, erb. Dieser moderne Stehum- legekrajrenin la. Qualität in allen Weiten am Lager ist sehr zu empfehlen und kostet nur 50 Pfennig. es Ingenieur-Akademie • p .3 Wtj tu ar,Ostsee ! V*y ul ar»mumm. - OBwbbetonb*a an soliden Herrn oder Dame zu uctmieicn. Zu erfragen in d. 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