Nr. 72 danken Stiles das Paar Haus Nielsen Eine II Tod Alf»k La"r‘r in Chev- »nbmunenStiMb" OhFF cnt- füb= man Auf- Vie Trauerfeier für König Georg von Griechenland Athen, 27. März. Die königliche Jacht „Amphitrite" ist unter dein Geleit der fremden Kriegsschiffe heute varinittag um 11 Uhr im Piräus eingctrofsen. Bei der Einfahrt in den Hafen zeigte sic Drauerschmuck; während der Durchfahrt der Jacht feuerten alle Schiffe einen Trauersalut. Nachdem die Jacht angelegt hatte, begaben sich die Mitglieder der Heiligen Synode an Bord und lasen Gebete am,Sarge des ermordeten Königs. Auf dem mit der griechischen Flagge bedeckten Sarge lagen die Krone und das Käppi des Königs. Tie Söhne und die Enkel des Königs trugen sodann ben Sarg an Land. König Konstantin führte die Königin-Witwe, cs folgten der ganze Hof und der Ministcrrat. Der Sarg wurde auf eine Lafette gestellt, die Matrosen zogen. Unter den klängen der Nationalhymne bewegte sich der Zug langsam durch die ungeheure Menschenmenge zum Bahnhof. Nach der Ankunft in Athen fvurde der Sarg in die rcichgcschmücktc Kathedrale gebracht, wo bereits das diplomatische Korps Aufstellung genommen hatte. Die Prinzen stellten den Sarg auf den Katafalk nieder, zogen die Säbel und bildeten die Ehrenwache. Die Königin Olga kniete am Sarge nieder uird iveinte während der ganzen Feier. Nach der religiösen Zeremonie zog sich die Königsfamilie zurück. Vor der Kirche stehen Wachen, am Sarge halten Kavallerieoffizierc die Wacht. die deutsche L a n d w i r t s ch a f t habe. Jin' Februar sei infolge einer fortschrittlichen Interpellation der Zoll auf Frühlartofseln (1 Mk. für den Doppelzentner) aufgehoben worden, doch habe diese Maßnahme die erhoffte Wir kung nicht gehabt. Was die so oft erörterte Frage der Aufhebung der Futter in i t t e l z ö l l e anbelange, so sei zu beachten, daß, jetzt schon die weiften Futtermittel zollfrei eingehen. Uebriqcns hätten die Zölle für die Prcisbemessung der landwirtschaftlichen Produkte mir sekundäre Bedeutung. Die Einfuhrscheine seien im Interesse der ostdeutschen Landwirtschaft und des dortigen Handels notwendig, das sei auch von fortschrittlichen Politiken: anerkannt loorden. Jedoch sei ihre Geltungsdauer von 6 auf 3 Monate herabgesetzt worden und die früher sehr ausgedehnte Ausnutzung der Ausfuhrscheine für die Einfuhr aller möglichen Gegenstände sei aufgehoben worden., Es dürften jetzt nur noch dieselben Gegenstände aus Aus- fuhrsckeine eiugeführt werden, für die sie bei der dlusfuhr ausgestellt worden seien. Sehr einpsindlich sei die Verteuerung des Kaffees, die aber nicht der Zollerhöhung zuzuschreibcn sei, son- In der TW*- ¥ rWicton Nwta Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^a>51. Redaktion:dEI12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. vom Jahre 1898 aus, bei der die Gleichstellung trotz, des einmütigen Eintretens der zweiten Kammer für diese Forderung infolge des Widerstands des Finanzministeriums nicht erzielt wurde, und stellt dann fest, das; gelegentlich! der Neuregelungen der Besoldungen in den anderen Bundesstaaten, die seit diesem Jahre erfolgten, die Gleichstellung aller alademisch gebildeten Beamten immer mehr Llnerken- nung fand. So ist die Gleichstellung heute in allen größeren Bundesstaaten — Preußen, Bayern, Sachsen, Württem- berg,_ Baden — und auch in den meisten kleineren und kleinsten durchgefnhrt. Die Denkschrift wendet sich deshalb mit großer Entschiedenheit gegen die neue hessische Regierungsvorlage, die die verlangte Gleichstellung nicht vorsieht. — Im Meilen Abschnitt wird darauf hingewicsen, daß es auf die Dauer unhaltbar sei, den hessischen Beamten geringere Gehälter' zu geben als den preußischen und Reichsbeamten, weil es in Hessen mehr preußische und Rcichs- beomten gibt als hessische und die hessischen schon deshalb nicht hinter jenen zurückstehen dürfen. Es wird ferner Klage darüber geführt, daß im Regierungsentwurf gerade die akademisch gebildeten Lokalbeamten, was die Annäherung der Gehaltssätze an die preußischen^, anlangt, am schlechtesten wegkämen. Die unteren und 'mittleren sind den preußischen fast gleichgestellt, die Richter überholen teilweise im Gehalt ihre preußischen Amtsgenossen, die akademisch gebildeten Lokalbeamten bleiben allein ganz beträchtlich hinter diesen zurück. von ihm gestellte Anfrage wegen des Kinderhandels fand eine sehr ungenügende Antwort. Der Rcick>stag Ijattc ferner die Han- delsveriräge mit der Türkei und Bulgarien zu genehmigen, von denen der letztere dadurch Bedeutung hat, weil Bulgarien für uns ein Flcischansfichrland ist. Bei Ausbruch des .Krieges hätten Bulgarien und die Türkei die Fleisch?- und Getreideausfuhr verboten. D as zeige wiederum, welche nationale Bedeutung gypten je in 2 Akten. vor. Damals sei bei den führenden fortschrittlichen Blättern eine Wandlung eingettetcn, man habe anerkannt, daß die süd deutschen Brenner den größten Vorteil von der Kontingentierung hätten und deshalb bei der Aushebung der Liebesgaben schädigt werden müßten. Die Liebesgaben seien für die deutsck>en Staaten erhalten geblieben, leider aber habe Die „Gießener Kamilienblätler" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblott für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Di», „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag, 28. März 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichen Universitäts - Buch» und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. .Lar»en-S«rle Die dreijährige Dienstzeit in $rantreid). Paris, 27. März. Im He-eresousschusse wiederholte heute nachmittag Ministerpräsident Bart Hou seine in der Kammer abgegebenen Erklärungen, daß bei der Regierung neben dem Grundsatz der allgemeinen dreijährigen Dienstzeit Einstimmigkeit und Solidarität herrsche. Tie Regierung beabsichtige keineswegs, die Arbeiten des Ausschusses zu überstürzen, sie wünsche im Gegenteil eine gründliche Erörterung, dir mit der endgültigen Entscheidung für die Notwendigkeit der dreijährigen Dienstzeit, die aus den Vorgängen in der Politik des Auslandes sich ergeben würde, enden werde. Barthou drückte die Hoffnung aus, daß brr Ausschuß den Grundsatz annehmcn locrbe/ bevor üe in die Ferien gehe, um ihre llebereinstimmung mit der Regierung kund zu tun und die öffentliche Meinung aufzuklären. Die Regierung sei nicht der Meinung gewesen, von ihrer Befugnis, den Jahrgang 1910 unter den Fahnen zur ückzu behalten, Gebrauch machen zu müssen, aber da der Kriegsminister der Ansicht war, daß die dazu erforderlichen Vorbereitungsmaßregeln noch im Monat Mar nicht ohne Schwierigkeit getroffen werden könnten, werde die Entscheidung in dem jetzigen Augenblick erfolgen müssen. Das Parlament werde den Gesetzentwurf genau durchberaten können, und die Regierring werde unter ihrer Verantwortung aufrechterhaltende und vorbereitende Maßnahmen treffen, die nm so unerläßlicher seien, als fast alle Gegner der dreijährigen Dienstzeit eine Verlängerung der Dienstzeit, wenigstens um einige Monate, als eine Notwendigkeit der nationalen Verteidigung betrachteten. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Kriegs- m in ist er gefragt, wie er die Frage des den dreijährigen Dienst abkürzenden Urlaubs zu regeln gedenke. Er erklärte darauf, daß Leute, die einer Familie von me^r als 4 Kindern angehörten, zwei Jahre dienen sollten mit einem Urlaub von einem Monat, Leute, die einer Familie mit 4 Kindern an gehören, 30 Monate mit einem einmaligen Urlaub von einem Monat, Leute, die einer Familie mit weniger a IS 4 Kindern angehören, 36 Monate mit einem dreimaligen Urlaub von je einem Monat. Der Ausschuß nahm darauf mit 20 gegen 9 Stimmen den Artikel der Vorlage an, durch den die dreijährige Dienstzeit im Prinzip fesdgelegt wird. dem den Manipulationen der kassecproduziercndcn Länder. Ein Maßstab für die Entwickelung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse seien die Eisen- und K o h l e n p r c i s e. Nach dem Bericht der Berliner Handelskammer für 1912 sei die Eisenproduktion irnr 13 Prozent und die Kohlcn- produlcion uni 10 Prozent gestiegen. Tie Kohlenpreise hätten eine ständige Tendenz. Seine Partei aber fordere die Mitwirkung des Staates bei der Festsetzung der Preise für die wichtigsten Gebrauckrsgegcnstände. Auch Leder, Stoffe, chemische Rohprodukte, Brennholz usw. feien sehr im Preise gestiegen ohne daß die Zollgesetzgebung daran schuld sein kann, denn diese Stoffe bezahlten zunächst keinen Zoll. Er sei kein Freund der Zündholzsteuer, aber mit ihrer Aufhebung werde die deutsche Zündl'olzindujtrie ruiniert werden. Es sei durchaus nicht richtig, daß alle Lebensbedürfnisse teurer geworden seien, allerdings seien Wohnungen, Milch und vor ollem Fleisch teurer geworden, doch sei dabei zu beachten, das; auch die Gehälter und Löhne seit den letzten 40 Jahren erheblich gestiegen seien. Tie Bedeutung der Landwirtschaft für Gießen sei außerordentlich groß, jeder Marli bringe Gießen 20000 bis 25 000 Mk. Die Behauptung, daß unsere Grenzen geschlossen seien, sei durchaus unrichtig. Der Redner beweist dies durch Mitteilungen aus dem Gießener Anzeiger. Der § 12 des deutschen Flcischbescktaugesctzes müsse uns erhalten bleiben. Er berichtete dann über seine Tätigkeit bei der Beratung des Rcichsvoranschlags. Bei drr Beratung des Etats des auswärtigen Amtes wird es wegen unserer auswärtigen Politik -n scharfen Auseinandersetzungen kommen. In den Reichstagsausschüssen befinden sich mehrere wichtige Sachen. Vor allem der Gesetzentwurf über das Petroleumntoitopol, das so gestaltet werden muß, daß nicht nur dos Großkapital dicht den. Nutzen hat. Für die Kaufmannschaft sehr wichtig ist die Frage der Einschränkung oder Aufhebung der Ko nku rrenz kl a u s eI. Tie Regierung wünscht ihre Einschränkung und namentlich auch die Bezahlung für die Konkurrenzklausel. Auch die Entscheidung über die Sonntagsruhezeit ist noch ungewiß, seine Partei sei für die völlige Beseitigung der Sonntagsarbeit, weil von einer Verlürzung der Verkaufszeit nur die Warenhäuser den Vorteil hätten. Ter Redner sprach sich dann im Anschluß an die Wahlprüfung für Alzey-Bingen dafür aus, daß die Wahlprüfungen von einem besonderen Gerichtshof vorgetrominen werden sollen. Bon den Parteianttägen besprach der Redner vor ollem den der sozialdemokratischen Partei, für alle Wahlen Männern und Frauen von 20 Jahren ab das Wahlrecht zu gewähren, was Dir. Wennw für unausführbar hielt. Der Redner führte ans', daß fein*. Partei und anch er persönlich gegen die Aushebung des Jesuitcngesetzes fei, Er sei bei der namentlichen Abstimmung nicht anwesend gewesen, weil er eine Versammlung habe abhaltcn ntüssen, die er nicht absagen komtte. Der Präsident habe iljnr auf seine Anfrage miigetetlt, zu der Mstimmnng werde es erst am folgenden Tage tommen. Am folgenden Tage habe er aber zu seinem Stanuen hören müssen, daß die Abstimmung doch schon erfolgt sei. Es sei im Reichstag auch ein Submissionsan kp a g i von verschiedenen Parteien gestellt worden, bei dessen Beratung er für das sog. angemessene Vergebungsverfahren eingetreten sei. Am 2. April wird im Reichstag zunächst eine fortschrittliche Interpellation über das . Fideikommißwesen cingebracht. Er sei im Sinne seiner Mittelstandspolitik gegen die Fideikommischildung und gegen die ungesunde landwirtschaftliche Bcsitzteilung durch die Festlegung großer Flächen Landes. Dabei müßte darauf gesehen werden, daß der Wald uns erhalten werde, nicht nur aus ästhettschen, sondern hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen. Zum Schluß besprach der Redner seine Stellung zur Militärvorlage, die er für unbedingt notwendig hält. Es handle sich um eine große und gewaltige Vorlage, die uns befähigt, der großen Auseinandersetzung, die unbedingt einmal kommen wird, mit Ruhe entgegenzusehen. Das derttsche Volk habe die Pflicht, für sein Siebzigmillionenreich ein größeres Deutschland zu schaffen. „Wir müssen und werden selbstverständlich die Militärforderungen bewilligen." Die Sozialdemokratie wird abseits stehen, sie wird cs aber nicht fertig bringen, das aufsteigende deutsche Nationalgesühl zu zerstören. Es handelt sich für uns, 100 Jahre nach dem Befreiungskriege, ein großes Voltsopfer zu bringen, damit Frankreich daran verzweifelt, uns zu besiegen. Unsere Lage in der Weltpolitik hat sich gebessert. Von England kam ein kalter Wasserstrahl nach Paris. Der Verlust der europäischen Türkei stellt uns vor neue große Aufgaben: hoffeMlich gelingt es unserer Diplomatie, sie besser zu bestehen, als es ihr feit 1890 gelungen ist. Unser Verhältnis zu England ist besser geworden. Die große Mehrheit des Reichstages wird die HeereSvorlage annehmen. Tie einmaligen Ausgaben sollen durch Heranholung der großen Vermögen gedeckt werden: es ist dabei noch unbestimmt, ob ein fester Satz von 3/s Proz. oder ein nach oben steigender Satz vorgeschlagen wird. Die Bereitwilligkeit der deutschen Fürsten, diese Steirer mitzu- bezahlen, halte er für ein nobile officium. Für die dauernden Ausgaben sind 200 Millionen erforderlich, die leider nicht die Börse treffen sollen. Zu fordern sei, daß das Kapital durch die Kotierung- und Dividendensteuer schärfer herangezogen werden wird als die Regierung will. Seine Partei trete ferner für eine Wehrsteuer ein. An ferneren Steuern komme in Betracht das Erbrecht des Staates, wenn keine näheren Verwandten und kein Testament vorhanden ist. Die Erbschaftssteuer von 1906 sollte 1909 erweitert werden, doch hat die Mehrheit des Rcicklstags diese Steuer abgelehnt. Seine politischen Freunde ständen bei dieser Steuer nicht auf dem unbedingt ablehnenden Standpunkt des Bundes der Landwirte und der Konservativen. Man müsse diese Steuer benutzen, um das weitere schädliche Anwachsen des Großkapitals zu beschneiden. Die Hans- und Grundbesitzer seien von der Steuer auszuschließen, denn sic hätten schon genug Lasten zu tragen. Er sei für den fslusbaii der ErbanfaU- Iteuer bei Kapitalvermögen von über 100 000 Mk., sei aber ent- schlcden gegen jede Belastung des Mittelstandes unb die radikalen Steuervorschläge der Sozialdemokraten. Er versprach mm, Schluß, daß er auch fernerhin seine Pflicht tun werde und daß er im naitonalen Sinne wirken und namentlich auch die Heeresvor- läge annchmen werde. Wir geben dem Reiche, was des Reiches ist, weil wir die Notwendigkeit dafür erkennen. (Lebh. Beifall.)' Hessen von der Vergünstigung ausgeschlossen. Eine weitere gäbe, die den Reichstag beschäftigte, war die Bekämpfung des Mädchenhandels durch Genehmigung eines internationalen Abkommens. ■ten ursen Deutsch-soziale Versammlung. > Gießen, 28. Mürz. Tie deutschsoziale Partei hielt gestern abend in Steins Garten eine gutbesuchte Versammlung ab, in der Reirbstagsabg. Dr. Wern er in nahezu zweistündiger Rede „Von der Aushc- bung der Liebesgabe bis zur neuen Wehrvorlage" sprach. Er führte zunächst etwas weiffchweisig aus, daß von jetzt ab in den Versamlmlungen der Partei nur noch Leute deutsckxhrist- licher Abkunft zugelassen • mürben, um1 Störungen durch einen Bevölkerungsteil, den die deutschsoziale Partei bekämpfe, zu vermeiden. Er erinnerte an die erste, sehr stürmisch verlaufene Versammlung, in ber er in Gießen sprach, wo Herr Jul. Bär durch sein Auftreten den Unwillen der ganzen Versammlung hcrausgcfordert habe. Weiter ging er auf die Leitungstätigkeit des Herrn Bär ein und wies ferner auf die Versammlung hin, in der 9(bg. Raab niedergeschrien wurde. Der Reichstag von 1911 habe zwei große soziale Reformwerke zustande gebracht, die Revision der R e i ch s f i n a n z r e f o r m und das A n g e st e ll t e n v e r s i che r u n g s g c s e tz. Die letzte Reichstagswahl habe den bürgerlichen Parteien schwere Vertustc gebracht, während die Sozialdemokraten auf 110 Mann gestiegen seien. Es müsse Ehrenpflicht jedes deicksclrempfiudcndeu Mannes sein, dafür zu sorgen, daß nickst die rote 110 der deut schm Politik den Stempel ausdrücken. Tie letzten Wahlen haben unter dem Einfluß des Hansabundes gestanden, der allerdings seine Bercch- tigimg, zur Vertretung des Mittelstandes noch nachzuweisen habe. Der Hansabund habe dazu mitgewirkt, daß die fortschrittliche Volkspartei den Sozialdemokraten zahlreiche Mandate zngesührt habe. Die Vertretung von Handel, Handwerk und Industrie sei von 46 aus 33 gesunken. Für die Schutzzollpolitik sei vom neuen Reichstage nichts zu befürchten, auch nichts bei den Bewilligungen von Heer und Flotte. Hinsichtlich der Schutzzollpolitik sei zu beachten, daß 200 Paragraphen des Zollgesetzes von zollfreien Gegenständen handeln, 700 von industriellen und nur 46 von landwirtschaftlichen Produkten. Für den Mittelstand sei vom jetzigen Reichstag weniger zu hoffen: er selbst habe 15 Anträge für den Mittelstand gestellt, aber Nationalliberalc, Fortschrittler und Sozialdemokraten hätten dagegen gestimmt. Vor allem habe er die weitere Ausbildung des kleinen Befähigungsnachweises und die Verschärfung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs beantragt. • Ter Redner kam dann auf die Vorgänge bei der Präsidentenwahl zu sprechen, wobei er es besonders bedauerte, daß Anhänger nationaler Parteien für Sozialdemokraten gestimmt hätten. Die erste Vorlage, die die Regierung dem Reichstage vorlegte, betraf die Verstärkung des Heeres um rund 29 000 Mann zur Verstärkung der Grenzorganisationen und Erhöhung der Schlagfertigkeit der Flotte. Tie Regierung schlug zur Deckung der Mehrkosten für die Armee die Beseitigung der Liebesgabe -üni Akten von w 'r"'>e 18-22 ml- aa. rosse 18-22 w? ?? ■rosse is-*» u,k" -oO 'r">se 22-51 ,r"sse 25-5$ xu jrösse 27-$) M 2.40 ;,r"ise ii-35 Mk X‘r 36-39 < Zweiter Blatt 163. Jahrgang Erscheint täglich rrm Ausnahme des Sonntag?. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen yitatii* Direkt: Hermann Stelngoetter -:rcitag,d.28.Mr»M3, ' ^ abends 8 Ubr: A 01. Src,t°g.Abonn.'B°r'tell. | ' Gewöhnliche Urcne. iur Erinnerung an Friedrich Hebbel. **£ yii.rflCrÄ »Hebbel. MenvonFne°l°^ 20. Marr 19*®’ ALS 2d)ülct»*5 Neuheit! , . Lme Jahrhundertfeier. No cha II bei Zopten, 27. März. Die hundertjährige Wiederkehr des Tages der Einsegnung desLützowcr Freikorps wurde heute feierlich begangen. Am Nachmittag wurde in der alten historischen evangelischen Kirche ^estgottesdienst abgehalten. Das Torf hatte Flaggenschmuck angelegt. Vor dem Eingänge der .Kirche hatten sich die Mitglieder des Lützower Kameradenvereins aus Rogan tu der Tracht der Lützower vor hundert Jahren aufgestellt. Tie Kirche war dicht gefüllt. Vor dem Altar nahmen die Ehrengäste Platz. Unter anderem waren anwesend: der Sberküchenmeister des Kaisers, Reichsgraf v. Pückler mit Jamilie, General v. Winterfeldt aus Potsdam, die städtischen Behörden aus Zobten und Rogau und viele Bewohner der Umgegend, aus Schweidnitz und Breslau, die Kriegervereine der Umgegend usw. Tie Feier wurde mit dem Gesänge des niederländischen Dankgebetes eröffnet, als Festchor das Körnersche Gebet „Hör uns Allmächtiger", und als Haupt- lied das Körnersche Einsegnungslied: „Wir treten hier im Gotteshaus", gesungen. Tic Festpredigt hielt der 71jährige Lastor Peter aus Lobendau, Kreis ^-oldberg-Haynau, ein Enkelsohn des Pastr.s Peter, ber vor hundert Jahren die Lützower in dieser Kirche einsegnete. Er sprach über I. Ehr. 18 Vers 27: „Was !du segnest, Herr, das ist gesegnet cwiglich." Tie Schlußliturgie und der Gesang: „Eine feste Znrg ist unser Gott" schloß die Feier. Arrs Hessen. Eine Denkschrift über die neue hessische Besoldungsvorlage l)at soeben der Verband derVcrcine akademisch- .sseb i 1 de t e r L o 1"a l b e a m t e n in Hessen, zu dem 'die Vereine der Oberförster, Medizinalbeamten, Oberlehrer, Ä-au'beamten, Finanzbeamten an den Finanzämtern und akademisch gebildeten Landwirtschaftslehrer zusammen- geschlossen sind, erscheinen lassen. Die Denkschrift ent- itricfclt in zwei Abschnitten die beiden Hauptforderungen des Verbands: Gleichstellung mit den juristischen Beamten und Gewährung der Dienstbezüge, wie sie die akademisch gebildeten Beamten int Reich und in Preußen schon seit 1908 beziehen. Sie geht von fdcr letzten Gehaltsneuordnung d) in meinem Hotel batte Bors. Preise L Viertel 1L ni. dann sind Sic zu jener wegen Falschspiels ver> in Berlin einen Anwalt anlage, ein Brand aus, der das Anwesen in kurzer Zeit ein Durch den starken Wind waren auch die Nachbar äscherte. r. Bad-Nauheim, Aus Stadt K Ta wollte id) nicht mehr rasch aus je 40 000 Mk. Verlust Mär;. brach in der Scheuer des Heinrich Gans; III., ver- durch Funken aus einer benachbarten FeuerungS- 1 Uhr mutlich Gi l»a «ud Land. Gießen, 28. März 1913. und Begräbnis. Feuerbestattung zur Erdbestcw behandelt werden. Nach der Pause wird in die (rrörtcrung des Feuerbestattung lieber das Verhältnis der Reise frnna? c-dernt, ich sollt: mich seiner onnebmeit. keine 3cit hatte, beauftragte ich den (Hrakn Wolff Metternich, der damals men 3htqcfrcllicr wir. sich mit Bakoaus bekannt zu maum Er rat dies und sagte, Baibaus wäre ein sehr netter Mensch 3di trnr>c bamr mir Bakhavs and' besannt. Er wobnie in einem der billigsten Viertel von London in einem ganz be< scheidenen Boardmg-Hame, also nicht in rirm Hotel. Er sagte Falles Tippe eingetreten und zunächst der Angeklagte N i e m e l a darüber Der» mir auch einmal. l tonn n. Bujes meinte, fra* täte ja nichts, man solle ihm aber i<;ic Sicherheit neben; er habe daraus Wechselformulare au" der Tasche gezogen und icdcr hab: anstandslos ein Akzept über Der ist ..wir"? Angell: Mettemid), Newton. Backhaus ibcrale Bere in beschloß, am 31. März auf dem Johannisberg eine schlichte Gedenkfeier für Bismarck zu veranstalten. Bet der Feier wird OberamtSrichter Fuhr eine kurze Ansprache halten. Gegen 10 Uhr soll auf dem IohanniStttrm ein Freudenfeuer angezi'indet werden. — Am Dienstag veranstaltete Herr Ludwig Marguth unter Mitwirkung von Fräulein Pfeffer hier, Frau Johanna Bogt- Butzbach und Herrn Bcrgmanu-Franlfurt ein sehr gut besuchte» K o n z e r t. Bad-Nauheim, 27. Mär,;. In diesem Frühjahr werden die Konzerte des Winde r st ein - Rochester s aus Leipzig früher ihren Anfang ne innen als sonst. Professor Wind er stein hat jidt entschlossen, trotzdem die Saison offiziell erst am IG. April anfängt, bereits am Sonntags G. April, mit den musikalischen Vorfrihrungen zu begin- nett, die im neuen .stonzvrthnus stattfinden werden. Vorgesehen sind Nachmittags- und Abend-.stonzerte. gespielt? — Angekl.. An ivelc. em Wir gimnn in meinen Salon, den Zeit also dod) hier gemefen? Angekl : Ich hatte ein großes Interesse daran, daß Buje nidt wegen Falschspiels Der* Lu tz Lreufitn tn '■bunbcii'tfli ,m -Itzl'Ng! natwnalc j w^nblun. ua.wiiate '> Jtoüifaiiitfa «e auf all dam gcm l^eh sjj •^flintfl und ooboötn cui JJJl ne tin hätte wtawr oct SS- -n UMand i 1M Polk-c T^r Vorsitzende, Gmeralstkrelvr Henningsen, tonte die Pflichttreue des Abg. Tr. Werner, der einer der fleißigsten Abgeordneten des Reichstag« tei. In der Aussprache sprach iidi Stadtv. Winn 'ur dett^Bc säbigungsnachweis und dessen Ausbau au- X?iti’idjtlidj des rin- missionswesen.- habe man noch nicht das richtige getrorirn und auch der Reichstag werde cs nicht Irenen. Eme ejtbntiuhi Regelung des Submissionswesens sei bei de- Berich der Verhältnisse nickt durchführbar. Die Submittenten wlltM noch weisen müssen, daß sie die Arbeiten zu den angeievten Pr-i'.-n auch machen könnten. Ter Reichstag solle danir 'argen, ban die klarer und übersichtlicher abgefaßt waren, Damit man nicht für ihre Auslegung einen Juristen brauche. Leiter 'vrach sich der Redner für die Wehrvorlage aus und emp.ahl eine Neuschätzung des Vermögens in Dessen, da die unter dem .JunOtcr cynauth geschätzten Werte für die jetzigen Verhaltmne zu hock ^'^Äbg. Tr. Werner spricht in seinem Schlußwort iwckmals über den Befähigungsnachweis und die Steuervorlagen, ^urcg die Reichswertzuwachssteuer 1>abe man nidst daS erreicht, was man erreichen wollte Man habe nicke das Grotzkavital getroffen, sondern den kleineren und mittleren Bcn' xie 43oq nimgen seien entgegen der Ansicht der Bodenreiormer durch die Wertzuwachssteuer nicht billiger, sondern teurer geworden. RI« **Ä Zn Beginn ber heutigen zweiten Sitzung nnirbe bekannt, der Tperal nr einer .stinemato.rraph. n Firma mü mum rnnoapvarcu e r ch, mcn war, um den Stallni'.nn Pror .ß f i n c * m a t o g ra vhisck aufzunehmen. Ter Vorsitzende, LandgeridNs- dtrenpr Lampe kitte den unternehinungslustigen Filrnov ri- teuer nut '- nein Gesuch stfbfötnrnnplick abgewieien. Tic Ber : .inbUm i -lost^be^nn mit de.n Falt Backums. Bot'': Wie sutd vo Srciic trag uni) Begc 3um i ä >' nus; bi grdclmteit morgen vc ivjüür ag . w:.s id) nutzt mehr. März. Der National Zum 70=jäi?meit Bestehen der Eichener Sraunstein'oergwerke. Gießen, 29. Marz. Tas der Gewerkschist Gießener Braunsteinbergwerke norm. Fernst gehörige Braunsteinbergwerk, in der Industrie allgemein bekannt und in allen geologischen Werken wegen Wine-, reichen Vorkommens an Manganerz erwähnt, blutt auf sein cOiahrtges Bestelren zurück. , „ . , . f, . Ludwig II., Großherzog von Heven und bei Rhein, belehnte laut Verleilmngsurkunde vom 9. März 1843 den Hoigerickt-- gdvokatcu Bricl mit dem Brounsteinbergwerk^ in der rlwdner Mark bei Gießeiz, nad)bem dieser mit seinem Schwager Gottlieb Metzler von .Löhnberg und dem Großherzoglickeu Bergimpcktor Stord) am 12. November 1841 einen Gesell,chatt.'vertrag .zum Zwecke des Betriebs des Gießener Braunsteinbergwerks abgeschlossen batte. f Im August 1853 erwarb der Engländer E. D. am 69 636 Tonnen im Werte von 832 000 Mk. in 1883, nur 140 <85 Tonnen im Werte von 1 413 000 Mk. in 1903, aus -03 61» Tonnen im Werte von 2 112 000 Mk. in 1912. CTA1 An Löhnen und Osthälterit wurden gezahlt 1863 75 000 Mk. .für* 210 Mann, 1883 200 000 Mk. für 332 Mann, 1903 450000 Mk. für 530 Mann, 1912 726 277 Mk. für 620 Mann. Tic dem Werk angegliederte Änappsdwstskasse verniehrte ihr Vermögen infolge der großen Zuwendungen des früheren Besitzers Fernst und der GewerksdAfr von 4000 Mk in 1863 aut 31227 Mk. in 1883, auf 90 845 Mk. in 1903, auf 149 000 Mk. in 1912, trotz der beträchtlichen Ausgaben für Familieubehaud lang und des niedrigen Beittags der Arbeiter von 2 Prozent vom Lohn und ohne besondere Beiträge für die Aufbringung der Mittel für Invaliden, Witwen und Waisenrenten zu erbeben.■ Tas Grubenfeld beträgt zirka 11726 000 Quadratmeter, von denen erst -.irta 300 000 Quadratmeter ausgebeutet sind, so da« ein nock abzubaueude.- Feld von 11426.000 Quadratmeter ver^ bleibt, in dem reiche Lager von Manganerz ruhen, ,o bar die Gewerkschaft imstande ist, auf lange Jahre hinaus die Hutten Industrie mit Manganerz zu versorgen. Der Augetl,d)0sn zeigt und die Bohrlöcher und Ben'udisschädste beweisen, daß über> all in dem Felde, bis zur Landesgrenze hin, Erz an,letzt, xannt stimmen auch sämtliche vorhandenen Gutachten überein. Zum Transport der Erze wurde 1879 eine Seilbahn nack dem Datznhof Gienui errichtet, die 1904 einem Anschlußgleise au de'- Strecke Giesen- Gelnhausen Platz madten mußte. Gleichzeitig wurden dort große Misd)- und Derladeeinrichtungen ge- nommcit. Er gibt an, baß er den Freiherrn v. Tippe etwa ein halbes Ialw vor dem Spiel Fennen gelernt habe, ben Butes etwa ein Vierteljahr vorher unter deut Namen de Buts in Davo. Er sei nach Berlin gebommen, um ,'id) für bas Rennen zu trainieren und habe im „Hotel Fürstenhof" logiert. Tie Be hauptung ber Anklage, daß er Herrn Tippe nad) Berlin bc stellt hätte, sei unwahr. Er habe aud) nicht gewußt, daß Buie.' mit demselben Zuge, mit dem Herr v. Sippe ankam, ebenfalls und) Berlin reiste unb sich an Hertit v. Tippe hcrang« n,«»u»L habe. Rad) dem gemeinsamen Essen habe er Dippe, Stalst mann und Bujes auf sein Zimmer geladen. Stallmaun idtlug ein Spiel vor und besorgte aud) die Mart eit. Bujes regt dar auf an, Rouge et noir zu spielen. Er habe iid> nun allerdings gewundert, daß Bujes als „Herr v. Hcnridp" angeredet wurde und habe deshalb ben Bujes beiseite genommen, ohne aber eine vernünftige Antwort zu erhalten Später sei er auf kurze Zeit LcrauytiegangCTi, unb als er wieder hineingekommen sei, sei das i Spiel schon beendet gewesen. Tippe habe ebenso wie Stallmann 80000 Mk. an Bujes verloren. Er selbst habe die Ueberzeugung gehabt, baß es bei dem Spiel nicht ehrlid) zugegangen sei und er bade dem Bujes deshalb erklärt, er wolle den Tippe warnen. Bujes habe jedod, gesagt: wenn er bas täte, so wolle er ihm das Genick brechen. In Hamburg Labe er bann beim Tcrbh ben Forstassessor Bergell kennen gelernt unb biesem von der ganzen Sache erzählt. Bergell war and) ber Meinung, baß man den Tippe warnen müsse, unb dieser fei schließlich in seinem 2luf■ trage zu Tippe gefahren und- habe ihm. die Warnung zukommen lassen. Ec habe aud) einen Iustizrat Markuse in Berlin in dieser Angelegenheit um Rat gefragt. Stallmann bekundet, baß er zu jener Zeit bei seiner Mutter gewohnt habe. Bors.: Waren Sie hier polizeilich an- *u?inä|d)crung auszusprechen. Beide Verfahren >iitd hngicniid) e.!S gleichwertig zu erackten. Bei beiben ist mit dem Augenblick der Bestattung lebe von dieser möglidje Belästigung ober Gesundheitsgefahr ab- ncidinittcn. Gin Vorzug kann ber Feuerbestattung and) nicht für bst Beseitigung von Insektionsleichen zuerkannt werben, denn audi von den in die Erde bestatteten Leichen ist praktisch eine Verbreitung ber Infektionserreger nicht zu befürchten. Eine Er leitbtcnmg bebautet ber Transport von Äsche anstatt bc icnigcn von Lei dien selbst über weitere Entfernungen Nicht unbeträrtn Iid) können aber die Vorteile ber F^erbestattung gegenüber der Beerdigung in imnid:a:tlidier Beziehung werden. Die Erwer bung des für die Friedhöfe nötigen Geländes verunackt in den gröberen Stäbtnt nickt selten bedeutend'' Kosten, die bann durch hohe Gebühren für die einzelnen Estavsteklen Wied r cingebrach: nxrtbcit müssen. Tie wert weniger Platz beanspruchende Bc-. setzung der Asckenreste gestattet eine start in* <"c.-. e sallend Ersparnis an Flächetttaum unb ei hei wd> <■ rbun i n. r on der Stadt bclcgtitiT, b auern - er; * ? Er ,'varnis Wirb zum i Krematoriumsanlage unb ber Verb en >t nicht zu vergessen, daß ut Stadien, ut denen ni ir lieber die ■n allen W atmeten e" rtnMsck>U j deutsMnd Üches M st -üddeutfchla schnitt^eck I r i di t»o r t1 zu finden? Wo bleibt in Lich eine höhere Sck)ule? Aus allen geht deutlich hervor, das- der Ausschuß!, der demnächst nach Berlin zu fahren gedenkt, um dort seine Bitte um Militär vorzubringen, viel besser täte, wenn er der Sladtkasse da-.' Reisegeld ersparte -und seine Aufmerk- amkeit auf erreichbare, praktische Gchneindefragcn richtete. Tenn das; eine Reise nad) Berlin erfolglos bleibt, dafür pricht auch die Absicht bc-? Miegsministeriums, die darin bestellt, .;mar kleinere Städte in der Garnisonsfrage zu berücksichtigen, worunter aber immerhin größere Städte als Lid) zu verstehen sind, mit denen sich Lich uodi lange nid)t vergleichen kann. Tic Erfolglosigkeit ber Bewerbung | der Licher um Militär sd;cint aud) deshalb scstzustehen', weil die leitende Stelle der Licher Gemeindeverwaltung nicht inchr den traditionellen Brauch eines guten Einvernehmens zwischen Fürst unb Gemeinde befolgt. Von anderer Seite wirb uns zu der Angelegenheit geschrieben : In dem Licher Stadttvald sah man vor 20 Jahren nock) an manchen Stellen größere und kleinere Steinhaufen formgerecht aufgesetzt. Tic Steine waren für den Kasernenbau zusammengelesen worden, fanden aber keine Verwendung. Im Volksmund leben die Soldaten von Lich nock) bis heute uwiter. Oft kann man die Frage I)örcn: „Wißt ihr auch, voec-halb Lich Teilte Soldaten bekommen hat?" und die Antwort lautet: „Man hat selbigmal die Ticiiswtädchen in Lich gezählt. Es waren aber ihrer zu wenig", die Garnison frage sei an der Schatzfrage gescheitert. Ferner ist noch da-s Wort in der Umgebung von Lich gang und gäbe: „Tu kriegst, was der Licher Tambour getrommelt hat", das soll heißen: „Nichts". /- Kreis Lauterbad,. — Crainfeld, 27. März. Gestern nachmittag gegen IV. 3m Jab« burdifi Tie sechs preuß infolge der lebten Teile trarnr fast ,llot,chve wegen der näberungsir .topf der 2 52,1 Sg- m entfaltende niedriger ä l. Deutsche Bodenpolitik getrieben wird, die alten Frtedhöie manchmal die einzigen Erhoiungsvläye mitten im Häuscrrneer abgeben, in ihrer Größe also einen Vorzug besitzen. Angesichts der bet brr Ver-- ireiung ber Leichen sich abspiclcnbcu Vorgänge wirb die Per- brnmung ohne Frage als die ästhetischere Form ber Vertilgung be-5 Äörven •ngncbrn, roäbrcnb die Gegner ber -rruerbeitaitung grrabe das Gewaltsame ber Verbrennung als abnvtzeitb empfinden. In der Zusammenfassung feiner Ausführungen kommt Abel zu bem Ergebnis, baß die Vorzüge der ,-seuerbeitattung ebenso sehr von ilnen Freunden wie die Bedenken gegen bteielbc von ihren Gegnern übertrieben worden find. Hvgienuck ist gegen — ___ _____ dir Gestattung der Sei(fcenein51d-erung nichts kinzuwenden, ba Unb ick Als Metternich das Spiel »ondlug, gib ick Newton gegen ist sie mebiziiiaipolizeilick-. mit gewissen Porsichtsmatzregeln und Metternich Zeichen, sie sollt.n nicht spielen. Backhaus war zu umgeben, imi bic Gefahr ber Vernichtung von Verbrecher (.her g^w> habet Um das Spiel in vernünftigen Grrutzcn zu spuren auszusck)alten. I halten, üfcernaLnt ick) zutrichst bic B mk unb lief nur Sätze bis • vit 10 Mk. zu. Es wurde Rouge et noir gespielt. Aus einen ♦♦ Gießener Pädagogiuin. Am 1. April be- Einwand des Staatsanwaltes entgegegnet fc?r Angekl.: Rouge ginnt der Untcrridit in den neuen Schulräumen Bleich- et boir ist ein blödsinniges Spiel Heiterkeit' Wer bas Spiel f rafcc 6 Tic privalcit V o r b c r c 11 u n g s ku r s c des lvielt, gctzört nickt ins Gn.mgni.- .enoern ins Irrendaus, fetter- Direktors Brackcmann, aus donen die Anstalt hervor keu -pater ging ich eine Zeitlang zu mein er .xtöil Als ick inrinüc. , uu cyntorriirnfMi um wiedcrkam, waren ,etzr bob: Eilt- - gern ad unb Backdaus bnt( 91U9' ^^ken laut ^abicvbtr.dit, l - v mel rere tanseitd Mark verloren. Vor' . Backtzaus verlor schlief- sonst erhalten, tut vergangenen -ckuliagre d» fcmuiei. 7000 Mk ? AngeN. Imoolü, aber es wurde weiterg-espielt. erzielten Unterrichtserfolge luarcii flut. Von Baal,aus holte feinen Verlust wieder ein, ivielt.- wiederum nxitrr bezw. Versetzungskandidaten crreid)ten 1 < glatt ihr 3icl unö verlor iddicrlitb im ganzett an Menernich und Newton r (Reife- und Einjährigenprüfung und die Versetzung in biel 7000 "SH. Ter Ängeklagte Stallmann erklärt weiter, dast Newton höhere ZAassr hiesiger höherer Schuleii». Tic Anstalt wird sehr ärgerlich war, als Batlaus nicht zahlen Fminrc. Er figte deshalb aus Elterulreiscu warm empfohlen. Neben dem n. a., bei dem Ehrenworispiel sei er schon ort hin eingelegt iror- Unterricht wir» -and) großer Wert auf körperliche Betü- den Mettennck war auck) angetrunlea und ver.ewigie Backpaus: ««Ung durch 3 ^andstodtchen von etwa - »00 Liu [ :rjflC Pe^hanbluiig barüber für unzulässig zu erklären. Es be- wohnern. und kann als solches mit Ruchicht aus ferne ver^ständen dagegen erlwblickx' jilristtscke Bedeuten, da die Auge- r ingencn und zulünftigen kommenden Bedürfnisse die hohen swgieil nur wegen des einen Falles Tippe «uisgeliefert feien, üvsten eines .'üaserncnbaus, die sich vielleicht mit allem, Tie übrigen Verteidiger scküießen stch dem Anträge an. was briini und dran hänat, auf eine Million Mark bc Rack) längerer Beratung lehnt bas vwndst bit Anträge ab i nuten können schlechterdings nicht ertragen. Man bc mit der Begründung, bas- die Illuittattonsf.ille b.rz-.t bumen lolltcn, beul-' daß unsere Gemeindesteuer eine beträchtliche Höhe das Vorleben der Angellagten sowie ihre Beziehungen -uetnanber ’Äf'nS Tbentnttr bet. «n»cH. ffr«met bic Bahn Dutzbckch—Ltch Cvrunbvtg, clcFtnjcOc» -tcht npi erörtert, bie aber wenig allgemeines Interesse Ixiben, nur >o viel ÖVclb gekostet haben und auch ni Iukunit zum -- Cll I t>iel sei erwähnt, bas; es ben Anschein hat, als ob in einer An noch losten werden. Auch wird man demnächst wohl oder Iüon füllen besonders präparierte Genustmittel ime Wein, übel mit der Frage eines Schulhausneubaus rechnen müssen, -'Instern, Zigarren benutzt worden ieiQi, um bie Opfer su he dessen kosten sich auf 200 000 Mark belaufen können. Wenn tauben. Streuner hat sich and) häufig an lungc Mädchen heran« inan den hohen Kosten eines Stasernennenbaus die dadurch gemacht unb diese als seine Frau ausgegeben, um sie bann in blühende, gewerbliche Tätigkeit und eine günstige BocinZ Badeorten an ben Mann zu bringen unb dann Erpressungen aus- slussung der Licher Geschäftswelt gegenüberstellt, so sei ruüoen. _ . ' ,. ... ÄS I ÄMÄ. ÄÄ sionswesen gerade nicht so verlockend unb viel versprechend auf die Licher Gewerbetreibenden wirken sollte. Wo sind in Lich Offiziers- und Einjährigen-Wohnnngen lieber das zur Anklage stehende Spiel im Fürstenhof sagt ber Angeklagte (Stallmaun u. a. folgendes aus: Er habe ben Bujes erst hier in Berlin kennen gelernt: als er mit Tippe ankam, sah er ihn erst das zweitemal. Er stellte ben Leutnant v. Tippe mit ben Worten vor: „Ich stelle Ihnen hiermit meinen lieben alten Freund, Baron v. Dippe vor?" Er habe darauf geglaubt, zumal bie game Unterhaltung in sehr vertraulichem Tone geführt wurde — es ging immer: mein lieber Henrichs! und mein lieber Dippe! — daß bic beiden gute Bekannte feien. Während des Tiners sei bann Niemela bazugekommen, Tivve sei auigeftanben unb habe ihn vorstelle» wollen. Er, Stallmann, habe aber gesagt, sie kommen ettvas spät, denn wir fermen uns fdron. Wenn Herr Tippe etwas anderes ausgesagt habe, so sei baS eben ein Irrtum, unb bei der Vernehmung des Herrn Tippe io$rbc er »berHaupt noch verschiedene Unwahrheiten in seiner Auslage nadweifeii. Niemele habe aud) verschiedenes anders bargestellt. Aber auf den gebe ! er garnichts, denn ber sei so zerrüttet und nervös, baß er ! schon nock) fünf Minuten überhaupt nicht mehr weiß, daß er Lier überhaupt eine Aussage eben gemackt hat. HeiterkeitM Viel gc:nintcn worden ist bei bem Tiner nicht. Wir vrer Man» haben zusammen zwei Flaschen Sekl getrunken und außerdeNt i.ber zwei Benediktiner — davon wird kein deutscher Smziec L.trunlen, zumal ein Herr v. Dippe nickt, der stets mit seinen Liebesmählern geprahlt habe. Während des Spiels fei nur «affte und einige Leköre getrunken worben. Ttvpe und id) spielten gt- uifjudaitlid) auf einen Satz. 3u Beginn ber letzten halben Taille" habe er unb Tippe je 5000 Mk. Verlust gehabt unb da habe Tippe plötzlich vorgescklagen, Baneo zu spielen, b. h.. daß alles, was in ber Bank liegt, als Einsatz liegt So Famen ivir Sana Giessen ISahnhof- straßc 21). Herren Anzüge große. Auswahl - Auf 1 Kredit nmg des Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen März Wetter 191? Ich \.m.b.MC?evÖ. zu billigsten Preisen. Ausgabe der allgemeinen Rabattmarken, NE SSW SB STets friscX erho/fl/tX , t'n den finsdWSsigenGerfiiffw. Regentropfeir Bed. Himmel Nebel auch manrfie ungeschulte Anhänger ihr mein- geschadet als ge- nutzt hätten. Indem die ärztliche Wissenschaft das Gute in der Bewegung erkannt und übernahm, schuf die Physiotherapie, die uns zn ganz ungcahnten Erfolgen auf dem Gebiete der Krankheits- crkennung nnd - Behandlung verlpüsen hat. Dann sprachen in langer Reihe die Delegierten der fremden Regierungen, dabei bedienten die Vertreter Dänemarks, Englands, und Japans sich der deutschen Sprache rind alle Redner priesen übereinstimmend die .hohe Bedeutung der deutschen ärztlichen Wisien- 'chaft. — Es folgten dann die medizinischen Vorträge. und Wege finden möge." Zum ersten Punkt der Tagesordnung: „Der Alkohol g e n u st bei St inder nz> sprachen vier Redneu. Rach einer ausgedehnten Besprechung wurden die weiteren Verhandlungen auf morgen vertagt. mistbrauchs gerade bet unserer fugend ist sur dte Gesu und Sittlichkeit unseres Volkes Bon grösster Wichtigkeit. Ist, wünsche bon Herzen, dast der Kongreß diese Kenntnis in Iveite Kreise' tragen und zur Abhilfe der bestehenden Schäden Mittel 80 000 Mck ausgestellt Dast er selbst, Stältmanu, die Wechsel- formbare bei sich gel-abt habe, jci unlvahr. Das habe er nie getl»r. Darauf wurde die Weiterverhändlung auf S a m s t a g vertagt. Kongreß, in welchem es heißt: „Die Bekämpfung des Alkohol- .erade bei unserer Jugend ist für die Gesundheit Die Preise für M a r t o f f c l it und Butter standen in sechs preußischen Städten in der ersten Jahreshälfte — infolge der schlechten Ernte 1911 — wesentlich über, im letzten Teile des Jahres unter den vorjährigen. Bei Eiern wärmt fast allenthalben das ganze Jahr hindurch höhere Preise als 1911 zu verzeichnen. Eine Berechnung des Fl oif chv er b r a u ch s im Jahre 1912 — die indessen wegen der z. T. sehr unsicheren Grundlagen nur zu Annäherungswerten führen konnte — hat ergeben, daß auf den Kopf der Bevölkerung 53/2 Kg. gegen 54,1 Kg. in 1911, 52,1 Kg. in 1910 entfielen. Danach war der auf den Kopf entfallende Gesamtfleischverbrauch 1912 um 0,9Kg. niedriger als 1911, um 1,1 Kg. höher als 1910. In Gegenwart des Prinzen A u g u st Wilhelm von Preußen und von Vertretern der Regierungen sämtlicher deutschen Bundesstaat' !, Frantreick)s, Rußlands, Japans, Oesterreich-Ungarns, Dänemarks, Belgiens und Englands trat heute vormittag im Sitzungssaale des Deutschen Reichstagsgebäudes der 4. Internationale Kongreß für Physiotherapte zu seinen mehrtägigen Verhandlungen zusantmen. Der Kongreß bezweckt eine internationale Aussprache über den Wert und die Bedeutung der physikalischen Heilmethoden und eine Feststellung der Fortschrtlte, die auf allen Gebieten der Physiotherapie in den letzten drei Jahren gemacht worden sind. x Geh. Medizinalrat Prof. Dr. £> t s (Berlin) eröffnete die Tagung und totes darauf hin, daß sich die nichtarzneilichen Heil- methoden auf eine ehrwürdige Vergangenheit berufen könnten, obwohl sie eilten äußerst schweren Kampf um ihre Existenzberechtigung hätten durchtämpfen müssen. Ter Redner feierte die Männer der Raturheilniethode wie Priesmtz, Schrott) und Lmk, ferner die englische vegetarische Bewegung und verwies au) den IV. Mernationakr Kongreß für natürliche Heilkunde. 4 Berlin, 26. März 1913. Airchlliche Nachrichten Evangelische Gemeinde. S a m s k a g , Den 2 9. 'Dl ärz: 3li der Ztadtkirche. Nachmittags 2 Uhr: Beicble. Pintrer D. Schlosser. 3n der Iehanneskirche. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pi art e r Bechtolsheime r. l. Deutscher Kongreß für alkoholfreie Zugenderziehung Berlin, 26. März. Die Verhandlungen des E r st e n deut s ch en Ä1 ongresse s für alkoholfreie Jugenderziehung, die unter dem Protektorat des Reichskanzlers Dr. v. Bethm ann-Hvllweg stattsinden und einen allgemeinen Aufruf an die Bevölkerung zu alkoholfreier Jugenderziehung bedeuten sollen, wurden heute vormittag unter Teilnahme von über 1400 Persönlichkeiten aus allen Teilen des Reiches eröffnet. Die Reicl)sregierung und die Ministerien fast aller deutschen Buiidesstaaten haben zu der Tagung besondere Vertreter entsandt, ebenso Schweden, Norwegen uno eine große Anzahl deutscher Städte. — Der Vorsitzende, Senatspräsident Dr. v. Straustund Torney, eröffnete die Tagung mit bent Hinweis auf ein Schreiben des Reicltskanzlers an den Enthusiasmus mit dem die Naturheilkunde sehr bald auch von fig tagelange Ritte ins Land, nur von einem Getreuen be- Deutschland übernommen worden fei. Der Ruhm einer nachdrück- gleitet. Auf diese Reitkunst nun spielt ent Sckrerz an, den der lichen Volksanfklä'-ung durch sie sei ja nicht abzustreiten, wenn I Kaiser in den ersten Jahren seiner Ehe einmal machte. Er wird Die Teuerung 1912, Ueber die Preisbewegung der hauptsächlichsten Lebensmittel im Jahre 1912 gibt das „Reichs-Arbeitsblatt" in seinem Märzheft eine Uebersicht. Aus den atigeführteu Berechnungen sei hervorgehoben, daß die Kleinhandelspreise für Fleisch allenthalben höher waren als im Jahre 1911. Das trifft auch auf das Schweinefleisch zu, das im Vorjahre in allen Berichtsorten int Preise gesunken war. Im all- flemetn-cn vollzog sich die Preisentwicklung so, daß die höchsten Preise in allmählicher Steigerung im x? c r b st erreicht wurden, während die letzten JahreSmonate int allgemeinen einen Preisrückgang brachten. Die Preise für Rindfleisch und Kalbfleisch waren, wie gewöhnlich, in Westdeutschland ant höchsten, im Osten nm niedrigsten. Ähnliches gilt für .Hammelfleisch, während Schweinefleisch in Süddeutschland am teuersten war. Eine umfassendere Durchschnittsberechnung, die sich auf 5 0 preußische Berichtsorte bezieht, gibt für Kleinhandelspreise der wich- tigsten Fleischarten folgendes Bild: ______________________ in beit unlängst in London erschienenen Erinnerungen der Gocktn des verstorbenen englischen Gesandten .High Iraser erzählt. -ttc Dame schildert darin ihre -Erlebnisse an den verschiedenen »ölen, an denen ihr Gemahl akkreditiert war. Aus Wien plaudert sic: „Es gab keine Form der hohen Schule, bie, die Kaiserin nicht meisterhaft zu reiten wußte, und auf dem Pferde zeigte sie eine unbekümmerte Leichtigkeit und Sicherheit, die wirklich erstaunlich waren. Der Kaiser freute sich ost über ihre reiterlichen Talente, und als das politische Barometer in der ^onailstadt einmal sehr tief stand und eine Revolution zn drohen schien, meinte er lachend mit gutem .Humor zu Elisabeth: „Sorge dich nicht, mein Lieb! Wenn sie uns aus der Hofburg ausweisen, finden wir immer noch einen Beruf, der uns ernähren wird. Wir werden einen Zirkus eröffnen. Ich werde Stallmeister, du springst durch die Reifen, und die alte Dame sitzt an der' Kasse." Mit der alten Dame meinte der Kaiser seine Schwwger- mutter, die Herzogin Maximilian von Bayern, deren große Sparsamkeit bekannt war. „ kf. Ein Zuchtbulle für 30000 Mark. Der „Star" der Rindvieh-Ausstellung, die in diesen Tagen in Birmingham stattgekunden hat, war ein Bulle, der schon auf einer Reihe von Wettstreiten seinem Besitzer die ersten Preise errungen hat. Für die stattliche Summe von 30 450 Mk. hat er nunmehr seinen Besitzer gewechselt. Er wird den Weg nach Südamerika antreten, um dort zu Zuchtzwecken verwandt zu werden. Kleine Lageschronik. Der Landtagsabgeordnete Haag etr, Bankier und Bürgermeister in P a p p e n h e i m, hat sich im S t a r n b c r g c r See ertränkt. In Wermsdorf, Sachsen, er > choy ) i ch der Oberarzt der Landes-Irrenanstalt hubertiisburg, S t e i n i tz, aus unbekannten Gründen. „ Im Anschluß an die Sitzung des Wirtschaftlichen Veroandec- ber Deutschen Zahnärzte trat unter dem Vorsitz des Zahnarztes Dr. Scheele-Kassel die amtliche Vertretung der Teutschei- Zahnärzte, der Vereinsbund deutscher Zahnärzte ir Hannover- zu seiner Tagung zusammen. In der Beethoven-Halle zu B o n n tagt der 9. Verbands- tag der Hilfsschulen Deutschlands, zu dem über 1000 Hilfsschullehrer aus allen Teilen des Reiches, ferner zahlreiche Aerzte, Vertreter der Jugendfürsorge, der IugeMcyutz- behörden und der verschiedenen deutschen Schulbehörden erschienen sind. Das heim des Vorsitzenden der deutschen -vurnerichasl, in Leipzig ist von der deutschen Turnerschaft gekauft worden. In Wermsdorf erschoß sich der Oberarzt der Landes- Irrenanstalt Hubertus bürg, Steinitz, aus unbekannten Gründen. , r . Professor Kötschan, der Leiter der Abteilung kür chrisi- liche Bildwerke an den Berliner Museen, hat die an ihn,ergangene Berufung zum Diretcor der städtischen Mn/een in Düsseldorf angenommen. Luslschiffcchrt. Dar in [tobt, 27. März. Ter kommandierende General des 18. Armeekorps, v. Scheu ck besichtigte heute die Maschinen gewehräbteilung aus dem Truppenübungsplatz, bei Darmstadt sowie die Fliegerstation. Nachdem die Offiziere der Station verschiedene Flüge ausgeführt hatten, stieg Exz. v. Schenck mit Leutnant Sommer auf einem Euler-Doppeldecker zu einem Ueberlandfluge in der Umgebung des Truppenübungsplatzes auf. Die Landung erfolgte glatt auf dem Platze. 9,6*0. 2,9 °C. SlrbcUer Bewegung. *• Aussperrung im M a l e r g e w e r b e. Nachdem am 20. März der E n d t e r m i n für die E n t l a s s u n a der organisierten M a l e r g e b i l f e n abgelaufen ist, läßt sich jetzt ein genaues Bild über die Aussperrung geben. Von einer Berliner sozialdemokratischen Korrespondenz wurde die Aussperrung gleich von vornherein als em Schlag ins Wasser bezeichnet, was aber nach folgenden Zahlen nicht stimmen dürfte. Die Aussperrung hat einen größeren Umfang angenommen, als die Gewerkschaften erwartet haben. Organisierte Gehilfen waren bis zum 20. März 1913 entlassen: Gau I Norddentschland 6557; Gau II Rheinland und Westfalen 4608; Gau III a Bayern und Württemberg 1642; Gau III b Hessen, Hessen-Nassau, Baden, Pfalz und Elsaß-Lotb- ringen 4212 ; (Hau IV Sachsen 2591; Gau V Berlin 3500; Gau VI Ostdeutschland 1200. Im ganzen sind demnach etwa 25 000 organisierte Gehilfen entlassen. Dazu kommen noch 10- bis 15 000 Gehilfen, die nicht eingestellt werden, also arbeitslos sind, weil die einzelnen Geschälte ihre Betriebe eingestellt haben oder sich auf die nötigsten Arbeiten beschränken« Einige Bade- und Kurorte stnd noch von der Aussperrung befreit. Nach alledem kommen bei dieser Aussperrung etwa 35 000 Gehilfen in Betracht. Die Berichte, die durch das Berliner Bureau der Gewerkschaften herausgegeben werden, in denen das Zahlenmaterial niedriger ist, sind Berichte über Zusammenstellungen vor 8 und 10 Tagen. von N. Reiss Frankfurter Schublager Mäu^urB Gießen Tefeb0- Grosses Lager in haltbaren Knaben- und Mädchenstiefel, Turnschuhen und Sandalen hnff N-L ' Kbe die amburg, übermorgen in München und nächste Woche auf einem internationalen Kongresse in Rom oder Paris wiedersieht, Leute, die für die Arbeiten des Kongresses meist nur solange Interesse zeigen, als es sich um die Erwähnung ihres geehrten Namens handelt, die dann aber der allerdings oft ungeheuerlichen Flut der Kongreßreden schleunigst entfliehen und lediglich die gewährten Preisermäßigungen für Fahrten, Befichtignngen, Ausflüge und gemeinsame Gastmäler genießen. Tiefe Anhängsel sind es auch, die dein heutigen Kvngreßwesen so unccmein viel sck)aden. Tenn durch sie wird viel ernste Arbeit oft lllusorisch gemacht, die im übrigen in viel kürzerer Zeit erledigt werden könnte. Unter drei Tagen kommen größere Kongrejse heute überhaupt nicht mehr zusammen; aber was' oft ist diesen drei bis ack't, ja 14 Tagen zul'ammengeredet wird, lohnt vielfach nicht einmal daS Manuskriptpapier, geschweige denn das der Zeitungen, denen es oft au Raum für die allernotwendigsten Mitteilungen gebricht. Unter diesen Umständen ist es wahrhast erfreulich, die Einmütigkeit der Presse gegenüber den jetzt in Berlin stattfindenden Osterkongressen verschiedener medizinischer Körperschaften beobachten zu können. So erwartet wohl niemand, baß bie Tagespreise über bie nicht weniger als 53 Vorträge ausführlich berichten wird, die auf dem Kongreß der deutschen Badeärzte gehalten werden: ebensowenig lanii es sich für die Zeitungen darum handeln, über den Kongreß der Orthopäden und der Röntgen-Aerzte ausführlich zu berichten, die sich unter dem Vorantritt des Vierten Internationalen Kongresses für Physio-Therapie zusammengefnnben haben. — Daneben tagen in Hannover noch die deutschen Zahnärzte, in B o n n der Verband der deutschen Hilfsschulen, ferner in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Meeresheilkunde, ein 1. Deutscher Kongreß für alkoholfreie Jugenderziehung und der 2. Kongreß für Säuglingsfürforge, von den übrigen Ost er- fongreffen dieses Jahres ganz zu schweigen. Mhkarloffeln (Kaiserkrone) J. Weisel, Kartoffelhaiid!.. Sonnenftraße G. Llöw Höchste Temperatur qm 26.-27. Marz Niedrigste „ 26.-27. „ Niederschlag: 0,2 mm. Niemcla darüber vet» ihcrrn v. livpe ema (in gelernt habe, den W .'amen bc 8uiy in üer.v. idi für das Ram w , ntwi" logiert, ik ! IiDDe nach Strfm V- W iidU amitä, öaf, 1 3ii’pc (infam, e-cnialis i. Iivöc liccartgcmadv <ü)C et Dm, Süm- M. Mxaaxtxt I xtm. w» 1 habt tum QuctJE^ angtxebet vck , enommen, ohne aber ® äter sci er auf.luße mingckommen sei, iei ® ahe ebenso loic StaUmGW ibft bade die UebnW ■■-ud» jugcgaiigcn in j» . ’ walle beit Tippe ioanw -j; täte, io loolle cr ik akc 4 do, •* * M . <. k W | do. ^e' Jy- -HP. «tinitr Ho •'-ntktra x t), »ot( Rt ” -HP- • 8t'ti ^D. Hyp. £*• «ooou fcvs * trte. । S>. '. 5 5 « * k M. 6000000 4°/o Bocbunier Ml-Anleihß von 1913 verstärkte Tilgung bis 1923 ausgeschlossen Zeichnungen auf obige Anleihe nehme zum Kurs von bis zum 1. April entgegen. Joseph Herz, Bankgeschäft Telephon Nr. 304. 2115 Hartelr Franz. Kopfsalat 3 Kopf 40 Pfg. 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Ivon 30-50 Zt,n. Dnrcdm.l, L50 Mtr. lang. — Votf 2. AuS ,Vorstwartei Allertshausen ^ichtenstämme (roie obenl: 5 5t. 4. Kl. X5O ititm., 21 5t. 5a Kl. 11,72 Tvitm., 67 5t. 5b KI. 14,17 Aitm. Die (ßcbote nub »'christlich bis zum Areitao» den t. Avril, vorm. 10 llbr, einznreichen unb müssen bc Anerkennung der biengen Berkaussbebingungen enthalten. Dao Holz wirb aus Wunsch oorgezeigt zu Lob 1 von Aorimmrt Wthner, Lonbort, zu LoS 2 von Forstwart Venerer. Cliinbach.B^'s tftädt. Arbeitsnachweis giessen. Asterwcg S. ES könne» eingestellt werden: a. bei hiefiaeit Arbeitgebern 1 Spcnalrr unb Znitallatcur, 1 «loser, 1 Lackierer ober I Anstreicher, 2d)loficr für »^einkonstruktion, 1 Märtner, 1 2 2nttlcr unb ^aoezierer. 1 2chreiner, 1 Metalliormer. 1 2 Hahrburt'chen, 2 Ha^Sburschen, 1 iiing. Weibbinder- Hattdlanger, 2 Ticnftmäbcben. Lehrlinge: 1 5teinbrucker,lBuchbinber.25chreiner, 2 Maler u. Anstreicher. 1 Kellner. 1 Friseur. 1 5chneiber, 1 Metallgieber, 1 Glaser, 1 2chmied, 1 KauftnantL 1 Bäcker. b. bei auswärtigen Arbeitgebern 2 Bäcker, 3 2chneiber, 1 2vengler, 2 Sattler unb Ta vezicrer, 3 5d)rcincr. 1 Friseur, 2 2ührungs-tLeumunds->ZeugntS. Slunerdem ist ber Nachweis zu erbringen, dan der Gesuchneller in Hessen geboren, bezw. heMscher floate- angehöriger ist. G ö 1 Gießen, Mainz, Darmstadt, den 18. März 1913. Das Kuratorium: Mecum, Dr. Götlelmann. Dr. Glasstna, Cberbüracimeiiter Lberbürgerniemer Ebcrburncrmcütet rmbi IQ große Sicdwarc, ßha Npi^l 10 Stück «8 Pfg. !■ ■ W H lOOStückM.V.oo Billetsteuer. Unter Hinweis nut die nachiolgeiiden Bestimmungen der am 1. Avril b. 3b- in Kraft tretenben Crtömtmnq über die Billetneuer vom 13. Februar 1913 wird hierdurch befnniit gemacht, daß Bordrucke für die nach 6 ein.au« reichenden Anmeldungen und Nachweisungen auf Dein Stadthaus. Zimmer 9, crbnlthd) iinb. !- g. Der Unternehmer hat bem Cberbüriievmeiitcv die Peransialtung soätestens 24 5tunben vor ihrem Be aimt schrtstlich anzuzeigen. Er bat ferner fväteitenS an dem auf die 2>eranstaltiiiig iolncnbcit Bornnttag dem Oberbürgermeister ein Berzeichnis der verfnutten Em- trittsfarten. nach der Höbe byt Preise geordnet, ober, ivcitn Karten nicht ausgeaeben wurden, den (Geiamterlos der Eintrittsgelder idniitlicb uiituiteilcn und >oate>iens an dein ersten, nur die Bernnstnltilna folgendeit Werftnge die Abgabe an die Stnbtfnnc zu zahlen. Die Abgabe für die Borausmiete der Platze fu- wiederbolten Besuch ist snätenens am 1. "Werktage nod der ersten Beranstaltung. für die die Boransiniete jiülitn iit, für die ganze Däner der Borausmiete an die ^tabr lasse zu entrichten. Söntcitcim an demselben 5v.8t 4 Fürst!. SolmS-Braunsel) u. 1880 4 4 1905 1912 4 4 4 3 3 M. 1000 DL 1000 67, 121/ 6 4 4 4 u. S. 18 . unk. b. 1912 500 500 500 500 4 4 4 1 4 87.40 87.20 87— Offenburg b. 1898 kündb. Pforzheim o. 1899 kündb. 4 5 4 4 4 130.— 150— 111.10 135.50 197.75 114.60 171.50 4 37, 3 b. v. b. b. b. b. b. M. ö.fl. 4 3 5 5 4 37, 47. 47, 91.30 90.10 90.- 90— 87.-- b. 1901 lünbb. b. 1883 abgest. b. 1895 kündb. Gotthardbahu. Jtal. Mittelmeer , Anatol. Eisend. , Pruice Henri . . Prag-Dux St, Akt. ö.fl. Kr. ü. 83 Em. Em. 1885 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. ) abgest. lünbb. kündb. 10 .20 90.40 75.30 do. do. do. do. do. 8u6. E.-B. i. G. innere b. 1888, äußere Gold-Anl. 1909 1912 1914 1915 1912 1911 do. do. do. do. Lisiabon v. 1886 . . . Moskau Ser. 30*33 uuk. 67, 7 Alzey v. 1899 unk. b. 1912 Aschaffenburg v. 1888 ab 19)1 . 1914 . 1910 . 191) . Lefi. -Uni,. Bank . . Öest.-Länderbank . . Lest.-Kredil-Ansta unk. v. 1915 . 408/2040 . 2040c do do. b. 1901 lünbb. b. 1887/89 . b. 1896 lünbb. b. 1903 unk. b. Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothet.'Bank prwU. . . . garantierte unk. 'b. 1914 * Kommunal. . b. 1886 . b. 1895 . 1904 1904 1906 9 6.25 Fr. Fr. 86. 0 87.80 b. 1883 b. 1895 . ... v. 1898 lünbb. ab 1903 1905 . . 905 9'»6 9)6 9 97, 8 57. 67, 4* 37, 37, 37, d. 1875 abgest b. 1900 . . v. 1903. . v. 1896 . . 87- 97, 8 250— 145.80 134.50 kündb. ab 1906 unk. b. 1914. 98— 100.85 96— 96.— 99— 94.10 13 9 67: 67: 6 6 108.30 lOO.lu 86.80 87. 85— 94.75 5 4 4 37. 6 47. 5% 87— L3.»0 do • do. 59'- 54.70 ö.fl, M. b. 1901 v. 1912 b. 1894. . . . . . IV 1905 b. 1902 lünbb. ab 1907 b. 1903 lünbb. ab 1908 b. 1897 Wien to, do. de. 1893 189o 189« 19üo 1905 Ser.I—11 unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 101.30 96.10 do. Se». 14 Fr. M. b. 1896. v. 1898. 1879 1900 kündb. ab 1906 Staatsb. i-vni ix b. b. 190 - unk. 1884 couv. > 1886 tone. . 1895 . , 1898 . . ». B. b. 1900 lünbb. ab 1905 . b. 1881 u. 1884 abgest. . b. 1888 b. 1898 lünbb. ab 1902 . b. 1903 lünbb. ab 1903 . 1901 Ser. I lünbb. ab 1906 . 37, 37, 37, 37, °7» do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 nnk. b. 1910 do. b. 1896 287— 166.40 115— 115— 98— 87.50 87.50 87.50 r. 1901 lünbb. ab 1906 . . abgest r. 1587 b. 1891 abgest v. 1896 v. 1898 l'. 1902 Ser. II lünbb. ab 1907 152.— 134 — 138.50 139.10 do. do. am ort. am ort Kr. 1400 c. st 200 r.fl. 260 M. 1200 Tlr. 2u0 t. G. b. 1903 1. G. b. 1891 b. 1894 . . b. 1898 . do. do. do. do. do. do. do. do. I 0. do. do. do. do. do. 98.20 98.20 86..' 0 98.20 8.20 86 20 91.5) 91.50 92.50 do. do. do. do. do. do. do 286.75 165.— 186.80 400.- 173.— 299.- 112.50 97.75 39.50 84.60 73-25 76.70 98.10 94.20 85.— 85— 78.80 97— 93.30 85.20 87.50 88. 95.20 v. 1901 nntilgb. b. 1 1901 lünbb. ab 1906 52.6q 53.30 1. iS. t. G. 1. G. 1. G. l G. 98.90 92.30 . öfl.G 90.40 . Kr. 82,80 83.30 118— 115.90 180.60 156— 68.40 97.10 90. - 86.60 73— 73.80 76.50 73.50 66.10 87.20 92— 4 Augsburg v 1901 unk. b. 1908 4 Babenhausen (Hessen) 3'/, Baden-Baden u. 1898 lünbb. ab 1903 3% Bamberg b. Ibb8 3'/, Berlin v. 1886/92 v. 189b steuersr. 1880 abgest. . . 1890 ... Lstr. M. Lstr. M. 96.— 85.20 79.70 87.20 87.30 Elektr. Böse Borz. „ AÜgem. Berlin „ Vaijmeqei- . . „ Schuckert „ Siem. . Kleyer. . „ Gcitznec . . (Ergänzgs.-N.) „ b. 1895 stf. i. G. v. 1888 11. 1891 . . . couvert. v. 1891 Lit. H . b. 189? .... b 190- auiort. ab 1907 b. 1905 amoct. ab 1910 .pibenua Bergw. Ho^ch. Eiseuw. Fr. 400 157.60 Fr. 400 157— ö. fl. 100 I — Lire 30 — I 213.90 116— 328.75 160.50 126— 209.40 140— 141.10 192.10 189 90 170.50 116.50 5 1V’ 37, 3 4 37, 37, 3 37, 31/, 37. 37, 4 86— 86— 86.- •6— 86.- Starkenburg . . . . a. DL Lit. N n. Q abgest. b. 1906 . . . „ R abgest. . (Straßenbahn! v. 1899 b. 1901 Abt. I. . . b. 1901 Abt. II. n. in. Staats-Anleihen. a. Deutsche. 3*/, Deutsche Reichs-Anleihe «... Rente do. Rente Rente 201 — 129.50 87— 86.60 99.70 83.90 1902 1907 Oest.-Uiig.StaaSb. 1 Oest.Südb.(Lomb) 1 b. 1903 lünbb. ab 1903 b. 1899-1901 v. 1902 unk. d. 1913 . . b. 1903 kündb.' ab 1933* ' 283.25 120— 142.10 3 4 Diverse Obligationen. Buderus r. 103 do. Bukarest do. do. do. 168.50 215.50 147— anstalt . . . 1655. Holzberlohlg.°Ges. 1342. DU All. jLciegrapq 125. 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 ö.fl. 2)1 s.st. Luc 132.50 77— 178— 1)7— 118— 117— 173— 109.50 191— 64— 124— 547.60 112.20 244.— 95.— 95.— 95— 86.50 86.50 3 ?'■ *1 M. Fr. 79 — 85.50 82- 72.80 71.50 95.60 96.40 96.10 96. .0 90— 87.50 87.50 86.-0 86.50 98. - 86.90 185— 632— 622.5 571.90 293— IuILndische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E 3V, 4 v b. b. b. b. b. 11 1%. 7 8 6 7 9 7- 107. 87, V 37, Ulm d. 1905 Wiesbaden v. 1900 lünbb. ab 1905 . ‘ Provinzial- und Co mm an al- Obligationen. Nheinprovinz AuSg 2u n. 21 unk. b. 1902 do. do. do. do. do. M. Pcf. Lstr. 2)1,! Bants. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600 1200 Esielt.- n. Wechselb. Dir. 10U Beremsbank . 1 Dividende I 1V1 1 62.80 65.50 9.80 88.70 99.10 84 50 73.50 73.50 97.8i) 85.20 75.90 97.10 96.90 95.60 95.60 95.60 95.60 95.60 86.10 86.10 86.10 87.30 do. do. do. do. 5 5 5 47, 47. 17, S. 15-19, 21-27,31,34,35-39-12 do S. 43 mit. b. 1913 . . do. S. 46 lünbb. ab 1908 . do. S. 47 do. S. 44 unk. b. 1913 . . do. S. 28-30, 32 (tilgb.) . . to. S. 45 (tilgb.) .... 2*1 "Südital. (Merid.) »c.A-H. . 4 Toskanische Central. . . 5 Westsicilum v. 1879 . . 3'/, ISonhardbahn . . . 3% Jura-Llmplon b. 1894 22 u. 23 . . . . 10, 12-16, '24-26, 29 31/, Kreuznach b. 1888 u. 1898, . . . 37. Layr v. 1889 . ..... 3*/, do. 0. 1902 3,/2 Limburg abgest. . . "ö1/l Luowigsyascn b. 1896 31/ do. b. 1903 lünbb. ab 1903 4 Mainz Ricbeck Moiilau . Schief. Kerg.Zink Wegelin L Hübner Westeregeln Alkali „ Barz.AU. y/, K 4 4 4 4 4 37, 37. 37, 37, 01/ Kissiiigen b. 1886, 1888 u. 1903 4 ftöln 0. 1900. . . ... Rum an. do. do. do. 85.90 75.90 86.10 76— 97 60 88.20 85.. 0 81.10 98— 84.75 do. do. do. E. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 28 6.26 S. 17 S. 24 b. b. do. do. do. do. do. do. do. do. 3 3 do. do. do. 4 37, 4 4 4 4 4 37, 37. 37, 37! 4 4 37, 37, 4 4 4 94.10 94 — 74.- b. b. 0. 31/. 4 37, 47, 4 b. 1891,92 (abgest) b. 1898 . . . v. 1902 lünbb. do. do. do. 3 st r- 3 4 37, 3 4 4 37, yf. 3 3 4 37. y/, 37, 3 do. do. do. do. do. do. do. Psdbr. do. do. do. do. do. do. do. to. do. do. do. do. do. do. do. do. do. i. G. 1. G. i. G. 1. G. '. S. 37. 37, 4 3V, do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do do. do. do. do. dc. do. 11 67.0 7 10 67. 8 6 7 9 7- 10-/, 8 7- 7 do. do. do. do. do. b. 1905 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. 24/1o LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. See. stfr. gar. I u. II floate oder brob in^i af-gareitl, Hess. LandeS-Hyp. Bank See. 12—13 n. 14—15 Cberbürficrmeiiters iitrn 'BcttQfl als Lichcrbci! fit : Scflimi der $crnnitoL"jna jnunü bei der Smä'c ter kann zur llcberatidjuiw Ibuflbc jederlei! iclbit oder unb sonstigen Ilninlaqeii b aflc gjiannabmen Irenen. 1icraniprndiv wetfbienliffl r üen Verfallt ber Qt au? M den Äiebet r da-> ynt.. ^uduiigh- '^cben* 1913 drei lel*e »u oiejct bu? ciiieTh gönnet, benÄnte.N 'Mbridjtiqen USs’lrfl "in rcScnbeSJ"b C!W- titabt ihrer cnburg an dessen aann ^x- '• Abril h. I. beizulegen: ^^"°«enSzeugnis. 3un9' bav und wo Gesuch: ’ »u erbringen, bau der bezw. hessischer Staats: B»s de» 18. März 1913. 'tinm: "°nn. Dr. stflässina. Lberbiirgermeisier Aer. Landen Beüimiuungen 7 lrelenden Lrlösadung 'brnar 1913 wirb hierdurch c tur bic nach § 6 cinju* )mchwei'ungeu aus dem b und. 1 dein Cbcr6ütflCYinciiter 1 -tunben vor ihrem Be • hai icrner sväteiiens an 'olnciibcn Vormittag dein Imi? der vctlauitcn Gin- fr Preise geordnet, oder, wurden, den l^eiamlerlö-o mitiutcilen und iväteiiend altiuin iolgenden Verklage ;u zahlen. raut-micte der Pliihe für tenv am 1. Verklage nod die bic Porausniiele aiiltin lioraiie-mielc an die Stahl \\k an bemiclben Tage w Verzeichnis ber vorauf Vöbc bet Preise geordra 93.50 85— 97— 92— 95— 95— 95— 95— 95.40 20.— 90.— 86.50 86.50 96— 96— 85.90 85.90 86.50 95— 95— 95.— 95,— do. 60. r. 101 Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 , do. do. 4'/, Offenbach 4 1 do. 1 do. do. 17, do. "7. do. 4 Heidelberg '4 do. 3'/t do. 37, do. 31/ Karlsruhe 3i/, do. 3 do. iT 1913 werben den Neue haben werden auigrmder . ' 2teucibnreau Anzeige ,u STSwMTsmrä iivorschriste«' 's? -ladt Gteßcn ”3'»: Bei d'« WM—L .«Äi. llcn Anneroder Löhnung von Fesiie'L^^ungei' . von 1 1 >'aden, 1 WM- ri-cg 9‘ sbud^' oZchreillkl ib*cn- -utbbii'bc?'^nt'S 3V,Hombg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 31/, do. do. ©er.oll-350uaLb.1913 41/, Mecklb. Hyp. u. Bibl. @er. I ved. ä 125 4 Preuß. Hypotheken-Aki.-Bk. 37, 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 37, do. ------ 4 Nürnberg 4 do. 4 Freiburg ?/« Augsburger .... Braunschiveig .... Flnnlandisch: . . . Freiburger . . ti-cniu . . . . . Mailänder , ... z/iaildnöcc ..... ziieuungec ...... Oeslr. v. 1864 .... Oeier strebet v. 1858 . rttudolfs-Stiftung . . . Türkische do. .... Ultimo Ungar. Staat- . . . . . Benetiauer . « • . ■ . Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V to. do. Lu. N-P . . . . Skhein. Hyp. Mauttheim lünbb. ab da. lünbb. ab do. 4V. »ufi. Staats anl. v. 1905 . . * * Eonfolid.-AlU. v. 1880 4 Badische Prämien Serie II. . Tlr. 100 —— 0 Donau-Regutterung ... ö. fl. 100 1 —— 6'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I . Tlr. 100 j — 37, do. do. II . Tlr. 100, —— 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Hollandliche Komm. b. 1871 , h.fl. 100 | 107^50 öl/,Kdln-Miudener. . ... Tlr. 100 3»/,Lübecker v. 1863 Tlr. 50 1 — 2»/,Lültlcher v. 1853 Fx. 80 1 — Aladrider abgest Fx, 100 — Äleuunger Präm. Psaudbr. . . Tlr. 100 j 136*70 ßeflcrr. 0. 1860 ö. fl. 500 176.50 Oldenburger Tlr. 40 1128. 0 Nujsische v. 1864 . alt. K. Rbl. 100 450.00 Nu,fische d. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 350— 2»/, Sluhiivcltzelib.-Raab-Graz . . ö.fl 150 27* do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 Anrechtscheine .... fl. 1887 stf. gar. ..1.©. 200/1000 v. 1889 ~ bo. Stoats-Reute .... , £eü. E.-B. SL - ch.-Versch. (conb. (Sh, ab. Obl.) i G. steuersr. . .öfl.G. b'/.Oest. E.-B. Sl. - ch.-Bersch. (conb. Franz-Joses) 1 ©üb. steuersr. . 3 £dlerr. Lolalb. (verstaatl.) 5’/ to. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Etisab.-A.) i. stettersr. Pp. . . Portua. umfiz. v. 1902 Ser. I . . do. Mttfiz. v. 1902Eer.HI . . do. Spez. ...... conv. Rente 1881/88,92, 93 £tanh,Hritr Kör fr Aschafs.Masch.Pap Reue Boden A. G. Brauerei Bmding. , Henninger. „ do. Pr.Alt. „ Kempst . • w Alainzer Alt. „ Rettenmeyec „ Stern(Ooerr.) , itiergec . . Zements. Karlstadt Cnem. Bad. Anilin „ BleiU.Sllb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . 445. D. G. S. Scheide- 4 Vorarlberg . . „ 1. @. 2*/10 Jtat.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Jtal. Mittelmeer steuersr. i. G. «Mich- - do. do. do. do. Schwedische v. do. v. do. do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1925 jiunbolö Masch. nt:6a Laurayiltte. . .1 174 _ i’iulljennetJöergiD.j 177*75 stlordd. Biollläinm. i 149 cn Oberfchles.E.-Jnd. | b0 30 Phönix Bergw. - - Ryein-Naff..Bgw. Rheui. Stahlwerke Bingen u. 1901 lünbb. ab 1906 . . do. v. 1895 do. v. 1898 Lärmst, abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A n.V 37, do. 37, Gräfl. do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 9Jt ittelb. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. luoo Alitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Raub. f.Ltscht. S.I-VIM. 300/1200 do. Ser. t kündb. Prag-Dux v. 1896 stf. t Raad-Oeb.-Ebens. „ 1 do. bo. v. 91 „ 1 do. do. v. 97 „ 1 Rudolf .... 1 do. (Salzkgtb.) stf. L G. 4>/, Bo-nien 11. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 1 bo. do. 5 Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . 17.« Gnech. E.-B. 0. 1890 steuersr. . I8/ do. Mvnopol-Anl. b, 1887 . . 4 U Jtalörl'ische Rente 2‘L. do. do 4'/ Oest. Silber-Rente 41/ do. Papier-Rente s do. Gold-Rente. 4 Stuttgart 37, bo. Trier 0. Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eifcnbahn-Gef. Darmstadt . . . do. do. v. 1904 4 do. Kursblatt des Siebener Anzeigers ä vorn 27. ruiivz fylZ. Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s.fl.500 Berliner Handelsg. 9JL 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M.1000 to. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Tislontobank Akk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Tarmstädter Bank . . - . 1000 Rbl __ _ Lire 93^30 M. —. — i 101.20 ».fl. — . II — 51 r. 1 86 80 M. 87— Fr-. Pcf. —e— Lstr.! — M. 3» er «So 5® •»> P 3 s ®E — O 3: s-, -■ CH er = *-a » L 59S V s e- 'O —'er 3Ä 3 _ S § - Qr — er 3. «So M1 I — 3, 3 ^§ w — er F’ = e — *5 z£ — '-■ er 2.~5 ■ er ,2. T3§ EM B — —■ —- -t -ä3 a. — o — ~= El S-&” «5? ?S» 5® 2 c Zs LvU» 3; S 3 2* 3 3. er 2 5o- Z,*" T ?g^ 3 » 21 QT» -> tO -. — ' « Uff » 2 l? 3? ?Z CD 3 2 2.| ” O-’P. 2 ÄBS§ "a. -L2 /L._ — rff- — 2-CD 3 — CB o — *= 3 1 3,5: fji 2 E_ P e 2. 2.c «So ev e er S». = A§2 3 2 I 3 _ S* = 0 ,g 2.2,SA Z-LffL- ’® — F« 3 O* | S-LZ O- «So 3 _. 2,(\)~ — 3 — a,b& 2*” ’ 6)~= M = r^3 3 2 P.B 2.5 «S> —: ZU a — 3 3 ZE * y—S'« |-|S5S «1 «SO ä§ o P ä « @tS SZ.Z. F "'S = 2 ft) = 2?'“ 2, " 330' om 3 — — c P 3 'S — - §?»*-. «AO« 7> e»3. gg. " er Ls ?2 or 'S H 3:5'^ "* 3 <= er _ K-L- 2 er"- e P-2- OZ » 3 — ar"^o 'S, x—«-«— = er® 2 ° Zw'^ -§ = o-F IS. L> ttr- ^y (2a ~ a n ä.S'—’F 2 F war® 5 r- *-4 r*4 — •» o -3,2 == o* pi ZZ3LK2"§ ^ = 0 = 2 “ 2 » ! o er e-e-'<2 oL- -e — rs — — 3?;’ Ex fs'fs I«sä. »2,5 ®2s? 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