Nr. 300 Drittes Blatt 165. Jahrgang Wdjant täglich mit Hi»«nahmt bei Sonntag*. Tu „ttflfirr ^■tneiblitlrT“ wtrtfn bein ,ÄniriafTe »termal roödxntltd) bettelest, da» „KteiibUtt ftr kl Kreis •ie|r«*< jivrmal rvocbmtlub. tie ,.ten»»irf1*«fili< dental rat und Ervedition-chef des Münchener Genossen- oraans ist, beteiligt. Süti tu vom Kaiser durchwand- swlag begrüstt und von der taifmn in ein längere- Gespräch gezogen worden Tie bürgerliche Welt ist durch diese» bedeutsame Ereignis nicht erschüttert worden, aber bei den Gralshütern de» unverfälschten MarrtSmus sind srilon bedenNiche Gleichgewichtsstörungen zu bemerken T.r ..^ormärtr" vermag die verruchte L»osgöngrrei des bauen» scheu Genossen noch gar nicht zu begreifen und in ihren folgen cibzuschaden Er wartet einstweilen noch nähere Informationen der Münchener Post ad. Vorläufig begnügt er sich mit solgendcn absä l.gen Bemerkungen Tic Münchener Post, die einen langen, ironisch aehalfnen Bericht über den kaiserlichen Besuch aut dem Ra t ha u e bringt, lÄBt über die Richtigkett ober Unrichtigkeit ber obenftebenVn Äeldumi im unstaren ‘sollte die Nachricht aut Sabrbeft be> ruhen, und e» ist daran nach dem bisher vorn Genüssen Bitti bewiesenen Repräsentationseifer kaum zu *roafcln, so ivirb die Haltung diese» Genossen bie schärfste MihbtlUgun t in ber Parier rinben. 3m kommunalen Pllichtenkrei» der so«albern?kratre kön- nen die Repräsenlanonsaufgal'en nur eine sehr bedingte Rolle spielen. Partei- und luhgetubi hätten ben (Wen offen Sitn davon abbaften müssen, einem Monarchen gegenüberzutret n, der der Eotialdemokrorie mehr al» einmal in der allerfchärssten 28erfc seine Rtchtachtung ausgesprochen hat. 2liit (ieflen. Wünsche Der Privat Architekten. Vom Landesverband -essen der „Deutschen freien Archi- kektenschaft" erhalten wir folgende Zuschrift Gelegentlich der Beratung der Beamten B^soldtingsvor- läge möchten wir nochmals unserer -offnung Ausdruck geben, dast mit der Bewilligung der Gehaltserhöhung auch daS Berbot ber Nebenarbeiten für die Banbeamlen verbunden werde. Tiefe find ja ohnehin besser gestellt, als die groste Mehrzahl ber Allgemeinheit, nach der jetzigen Gehaltserhöhung erst recht Tnrd) die austerordentlich schlechte Bautätigkeit im letzten Jahrzehnt sind zudem viele der Privat-Architekten so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dast es al» ein Unrecht empfunden werden mutzte, wenn auch für die Juhinft der gut bezahlte und in sicherer Stellung befinblicbe Beamte bet» schwer um seine Existenz ringenden Prioat-Architekten die Arbeiten wegschnappt. Zum grasten Teil wird die» dem Beamten dadurch ermöglicht, dast er — weil ja schon Dom Staat auskönimlich bezahlt — billiger arbeiten kann als der Privat-Architelt Er drückt durch sein billigere» Angebot außerdem die Preise derart, daß der Architekt, auch wenn er den Auftrag erhält, doch nichts mehr verdienen taim und so in seiner (hiftciu auf-schwerste durch diese Beamtennebenarbeit geschädigt ist Manchen Auftrag erhalt der Beamte auch schon deshalb, weil der Auftraggeber glaubt Vorteile dadurch zu haben, daß vielleicht sein Baugesuch rascher erledigt ober doch milder gehandhabt wird: in»besondki, preust. General, f Raumburg a. S„ 60 3 — 24. ' »chard Bil'a'.n. preust. Okarratmiior » D . e Erfurt. 61 3 — 29. Prim PHUrvv o Eros, ore ist G-nfralleutnant. t lüfielberi 72 3 3 ult: 2 v Curtorp. preust (‘knera’leutnant i T 88 3 7. Arthur r Stu * (Hrncrcl ♦ Görlitz — 10 v 3lechie». baoer General z. D. i München 85 3 — 23 Bruno Roefsel. bavr Generatlenrnant z. D. I * B-rl-n ??r'm7r. ^ori. 72 3 Aug,, K: 3 o ftrrm'ki. vreust Major. Äomman'yur der ÄTtMifdmk in Potsdam, t Potsdam 2 3 13 b ^ont preist General'entnant, rlommandau' -rn Sna'tSai: t Spandau. 60 3 18 Anton v L Eüoco rrrust Geneealleurnant i T t Motzdork. 89 3 - 22 Eelwnen vreust General* umant i D. t rerunalückt Straf-burn i E ^3 Gras Lang u«. ötzerr Bnea^miral, t — 23 j^ran or Ke 9i-grrr iram General, t an V'>rs des Tnmpferb ..Üöni' f'arn|*'", 73 3 — September- s Ludwig Stban’fler. vreust Überft t T . D . Go-?'ar — 27 Alerandee R'dbinber ni'» ^knerat l- 9't-5bahki "rruP Cberftlnilnant i T- unh türk Cb-rft, t Adriatiovel. — norm ber: 12 ’Haiil tzefle vrenst Oknerolfeutnant x D < Rl-^inan - 26 Rtchird v Mehlet, vr ust neralleutnant x T t Berlin, 67 3 29 Albert n 3r-n!rVb, preust General maMr t D f Ebarlottendnta West u'»8 3 - V'adimir Tesi* I n. ru s Genera'sentnan' uns Palaslk^mmindant, t Lividia »4 3 Dezember: 8 Clauo v Bredow, (Generalmajor x T . r Berlin vallcniec Croille ® r i g h t e ..absolut sichere" ^lugnrairfiinc A-tz New Bork wird berilitet1 Aus dem Binketl. das der amerik-uilche AeroNnh nm letzten Mittiooch in Orinnernna an xen xehnten Iahr^tag ded ersten 3Uigmiidrincnaufri'-ic4 CtPilk Wriadts gab. crU^ttc der brfann‘r Flieger und Erfinder den anwesenden Schienten eine neue E"t^eckrma. die er gemacht habe "nd d,e bereit> im kommenden T^rfihiahr ser Ceffentlidtfeit Mi- aänqlidi n macht mrrh^n soll E' handelt fidt dabei um einen a'itomati'chen ..Stabilisator" durch ♦'en nach den Au5führ''ngen Wrial-tö bae Problem deö aut^matildj-n Gleichgewid;le> ber 3lun maschine aM n löst neltcn kann „3di pfleie in der IReqel," so sü^r'e Cn ille Vriabt auo, , nick» gern üb*r Znkt>nftspl^ne xn sprechen, cb*r heute kann ich 3httcn mitteilen, dast es tm- aelunicn ist, dieses* Problem der- automatischen Gleichlewickite» Praktisch zu lösen Ich fliege mit unserem neuen Stab-Ufator saft tätlich und Hn schon irtgeiÄhlte Meilen mit ihm geflogen, nhite die §»and an die Steuerung zu legen. Nur durch da4 Betsagen elektrischer Berlnndungen ist bie Einrichtung bin und wieder nicht wirksam gewesen, da es sich aber hier um bie Bw- beh'eiunq von Nebenteilen bandelt, hoffen wir, bis xum ^rüh- iabr hen Slabili'ator so weit vervollkommnet zu (iahen, dost wir mit ihm hervortreten können. 95 Prozent aller »VluguniMk sind aut ein „Steckenbieiben" jnrfidtuiübrcn. Ter Sieger löstr die Geschwin^iak'-i: unter jenen Punkt sinken, bei dem der Truc* aut 'die Tragfläche arost genug ist, um die Maschine zu tragen, und infolgeS-'fen stürzt daS 3lugxeug ab. Das tritt am ü5u- sigsten bei Maichinen mit sehr starken Motoren eilt. Wenn hei 3(ieaer in horizontaler Dichtung iliejt und seine Schnellig- keir verringert, gleiten bie Tragflächen nach vorne: ist er im Emporsteiaen und die Sdmelligfcit nimmt ab, so gleitet die Maschine zurück und fällt- den Schweif voraus, zu Boden. Unsere Borrichning oerbinherr die Tragflächen daran, sid» zu ickmell aufzurichten: inenu die Geschwindigkeit zur Gesahrgrenre herab finkt, nimmt die Maschine automatische Mtiditung zur Erde und gewinnt damit genügend SdmeNigkeit, um sich in der Luft *>u Halten " AIS Wriglit ■ van wurde, ob er bam®. sagen mol le, dast durch diesen' Stabilisator jebennann, audi der Laie, im stände fein würde ein Flugzeug zu steuern, erwiderte er: „3a, das ist e-, die Maschine wird absolut fidier sein." Dcrmifcbtc». * Das Mritcrium. „3d) weist nicht, ob idi meine 3rau und meine Töchter in 3br neues Stück schicken soll," erklärt der besorgte 3am,l,. nvater dein erfolgreichen Theaterdichter. „Aber lote • io." annvortet ihr beleidigt, ..was soll die Trraqe heisten ,.Ackt, wissen Sie, das Stuck wird so gelobt und es geben so viele Leute hinein, dast ich bas Gefühl nickn los werde, dast es dock) irgendwie nicht ganz anständig sein kann " • Der Lkaiser begnadigte die Arbeiter Gebrüder Sokolowski, die im November 1912 gemeinschaftlich mit dem Handelsmann Muobel den Adergebilfen Behrens ermordet batten und zum Tode verurteilt waren, zu lebenslänglrchem Zuchthaus. * Eisenbahnunfall. Aus Dortmund, 20. Dez., wird gemeldet: heute abend kur; nach 7 Uhr entgleiste auf hem Bahnhoi 5 o 11 r i n g h o u i e n hie Lokomotive des Zuges 9'r 778, der zwischen Löttringhausen und Hagen verkehn. In demselben Augenblick fuhr der Personenzng Nr. 913, der aus vagen kam, ein Ban diesem Zug entgleisten die Lokomotive und drei 28agcit Die Lokomotive stürzte den Bahndamm binunt.r und die Qiagen legten sich ans die Seite Der Lokomotivheizer des Zuges 913 geriet zwischen stoblenstücke und wurde durch den ausströmenden Tainof lebensgefährlich verbrüht Ter Lokomotivführer derselben Maschine wurde erheblich verletzt. Acht Passagiere wurden leicht verletzt ' M o r d v^e r , u ck. Gestern abend stach der 18jährige Arbeiter Biberncki aus Sdiönebcrg seiner Geliebten, der 21 jährigen 3abrif- arbeucnn (‘»läier, bie tim als einen Taugenichts erkannt hatte und nichts von ihm wissen wollte, mit einem Messer in den linken Cbcrarm und in die Brust Das Mädchen brach schwer verwundet zusammen. SSibenid» wurde ergriffen und gestand, dast er die Absicht gehabt habe, feine Geliebte ,u erstechen • Die Pariser Polizei verbastete den Verbrecher G e n g . der roenni Erpressung schon lange gesucht wurde Man sand bei ihm 8m*fr. in denen die Schauspielerin (Wabo Stabe au» gefordert wird, 5'i(»0 Franken an eine bezeichnete Stelle nieder» zulegen. widrigenfalls sie eines unnatürlichen Todes ft erben werde Tteie Briefe toaren unterzeichnet: „Tie Schwarze vanb", und sollten kurz vor ber Berbaftung Gengs abgetanbt werden *Grost feuer Aus D e ke r siran,ö'i'ch'Bestasrikaj 20. Dezember, wird gemeldet: Tie Laaerfchuppen der >tolonialgesellschait Hranröfisch Afrika mit graften Vorräten an Petroleum. Leien und Ttmamit find nnem Brand «um Opfer gefallen Ter Schaden beläuft sich auf über l1 . Millionen sanken ■ Erdbeben Aus Konstantinopel, 20. Dez, wird gemeldet: Der Bali von Errerum berichtete, dast gestern abend ein C rbbeben den Crt Schevrik zerstön bat Alle Käufer liegen in Trümmer Zwei Frauen und zwei Männer wurden getötet, .wei rtrauen verletzt. An anderen Crtra bat da- Erdbeben ebe"'all- S (hoben an gerichtet * Eine Bande asiatischer Banditen hielt in der letzten .’Qadit b i 3 f bangira den Pvstzug von Peschawar nach Kalkutta an, erschoß drei Beamte und raubte Baren in beträchtlichem Berte ' Bei bn acht, Beinnacht. Bi egennacht. Als die Synode von Mainz im Jahre 813 dir kirchliche Weihnachtsfeier auch für Deuticbland anordnete, und dos nrrjgigc ,3est von^ den Germanen «um erstenmal begangen wurde, da hatte die Feier noch keinen Warnen. Äaiier UJrl nannte zwar von nun ab den Dezember fcnlagmanotb. weit die l^eburt des x'etrn in dickem Mvnat begangen tourbc. aber die Deutschen blühen bei ihrem »Bet', monat . der ihnen durch bai< nächtliche Gebrüll der von ni Raubtieren au- den Ställen geholten Rinder gar deutlich in* Gedächtnis geprägt wurde Erst nach dem Jahre l‘X)O tauciu ann für da- Ie'ugcl'urtSfest der Name ..Beihnach en" M' Das ist kein allgermamid)» Bort, findet sid nirgends in altdeulicheii ''Ionen und erscheint tm Mittelholdd'Utkchen al# eine Ueverievung e» lateinischen Ausdruck» ,92er sanctiskima" d. b öeiligftc Aachr 'mmerdin ift es ein deutscher ?iame. und so kann sich das beulfcbr Holk rühmen, das Fest mit einem beimndxn Bort zu bezeichnen, n jLrenb ia t alle europäischen Pölker römifdie Bezeichnungen für te BeidnackN angenommen haben Ein rechte» Gefühl für die Bedeutung deS Borte-, harte man freilich noch lange nidü im 'eutid .n Lande Tie alten Zulgelaae, bie zu Ehren Solan# in der Leiben zeit al# Cpfcrtd’miule gehalten worden waren, dauerten beim EHriftfest fort, und hast dabei auch das Trinken nicht zu *un kam. geht daran« Hervor, bar man da» Bsn AeiHnache ctis Beinnacht" erklärt. Diese Ableitung stellt ». B Beatu» Utenamiy 1531 fest, indem er in seiner gelehrten deutschen i*e schichte miücftt: „Das Fest heisg nach einem alten Bort und weifellotz auf Grund Volk kundlick r B«'0b.ichtungrn ..Buinnacht", von dem Bein und den Gelagen natürlich " 3n seiner ..leutidKn Grammatik" von 1637 erl! irt Ickelsamer: „Das Bort lautet con antcr wevnige nacht, d» man mit neintrinkii bat ;uobradw, welche» sich zwar nft erst übel rcumrt aujf die ckrristn.uk re, tue mir Beim ächte nennen, n-liche man auch für den «osten Gortes < tenft, mit sausten und schlemmen, begeht " 3”i 1* 3c>hrhundert taud t dann die Deutung auf, der Rame leite sid) von dem Volks glauben her, nach dem in der Öhnitnadit die Brn>»nen der Tiefe ihr Wasser zu Sein verwandeln Zn seinem Buche von „Bend nacht.'-Aberglauben" 1722 erklärt Hilscher, „Bevhnachten hätten den Namen daher, ireil daS Baiser in lold^T Nardt zu Semd mürbe " Ein» andere Ausdeutung des Wortes, die sid) etwnsalls von einem weitverbreiteten Bolksdrauck) heridircibt, ist die, das: man den Warnen mit dein „Hinbelmicgen", der naiv volkStüm litten Verehrung der .strippe, die eine so wichtige Nolle beim Ehristfeft spielte, uifammenbrad t. Der Name Beihna.ht wirb ''eit dem 16. Zohrhundert deS öfter« n loh „Wicgenachten" berge leitet und da. Fest di. „Wicg»mack-t" genannt Tod, macht fick and) sclwn zu dieser Z-eit die ridinge Deutung geltend Der Ma iister Hildebrand setzt in seinem 1652 erfcbinicneii Buch über bie kirchlickien Fest, Weihenacht glcidi Nor fancta. vüchtklisch. — Öeba oou Trapp, C f ü f; Jerusalem öifto rischer Roman Preis geb. 5 Mark. Horenverlag Eharlottenburg. 1913 - E5 ist ein8 Sprache vvn poetischer Sdionlreit und ur wückfiger .strast, die tzeda von Trapp redet Wahr ist die ;kidv mmg der Gestalten und lebendig d>. Entwicklung der Eborakterr. 3n pbem Gegensatz siegen die wilde straft, tierische 5 innen lüft des X?errn stnnradt und der tzas; des gekränkten Weibes und die sanfte Sinnlichkeit der Frau Jutta einander gegenüber und führen zu immer neuen stonslikten. bis die unuenmibhdte srataftrophe eintritt Tod) die milben Wogen iverden mit einem Schlage be rul iqt durch die milden Töne reiner Frömmigkeit — Das Buch lieft lief; loße ein Gedidit nnd fesselt dennoch auch den fttomattlirf- babev von Arnang bis zu Ende Zn seiner einfachen, dMrafteri stischen äuftcrcn Aufmachung patzt der Roman auf den Weihnächte tisch wir Irin zweiter. — Isoldes Gottesurteil in feiner erotischen Bedeutung. Ein Beitrag zur vergleichenden Literatiirgefcknchte. 290 Seiten. 1914. Prei? brodi. 5 Mark. Zn £rigbo. t; Mark Per lag von tzermatm Barsdorf ftr Berlin W Tas vorliegende Buch des bekamiten Eln'kogoer Nnfterfititsprosessors Mever mad;i eS sid) jur Aufgabe, eine ganze Zeitperiode des romantischen Sd immer» ui entkleiden, ben oberfrublidH* Kenntnis um sie ge n oben hat Wenn er jedoch bie Romantik der Minne im Mittel alter abtut, sv gelangt er auf Grnnd ehrlidien Forschens zu dem Ergebnis, das; es im Mittelaller, wie sich fdjott Zohanne» Scherr auvbrüdte, red't „minnelicberfid)" zugegangen ist mctcorologifche veobachtungcn der Station Gießen. Wetter 3,7 40 191- II & z es i-e «• 21. 2” 761,0 —02 21. 9*. 760.9 —02 W__ 10 । Bed. Himmel 10 I , , 10 81 NNW H8 NW 96 ' 8 Höchste Temperatur am 20. bl« 21. Tejenibcr — -ft 1,5* C. Dlkbrig'te . . 20. , 21. , - — 5,G*C. Lciederlchtar: 0,o mm. "Vergessen Sie nicht Salem Aleikinn und. Salem Gold Cigaretten zukauüm! Vor Veihnachfen audi inKarfons v. 50 Sfuds., für Geschenkzvecke geeigneteihälfifch. Oriental .7hbak-u_. TTnhJBuqo Zletr CigareTfen-Iaiirik f,-£-'r,S Hofaeferanf S.M. YmÜ!ze,I>resdm(^^y cLKorigsvSadiscn. Verlag von Emil Roth in Gießen 1 Baln i empfiehlt billigst a”A, Julius Schulze, Kreuzplatz 0,40 Tlr. 0,28 Tlr. Handel und Ontaiftric lE”/u 047 Tlr. Für das 7*1 VQeihnaditS’fest ■Höninlicbeg Amtsgericht, Abt. I. D«/« Stein. 8178 8173 A u man n. 7329 Holler. 8174 7733 von Friedr, Krogmann • Bahnhofstr. 30 a” Schirmsländer Reiner tr. 0,44 Tlr. Arbeite- und Nachhilfestunden in allen Fächern für Schüler aus Sexta bis Ober-Prima öffentl. höher. Schulen. n, d s' ' n Blusen-Schürzen aus gu- tem Stoff Wni se Zier- und Servier; Schürzen mit Stickerei 3- ninfl e.inaeb tisäier erren-Shlipse Selbstbinder, enorme Auswahl Kragen in allen Formen Manschetten, Oberhemden Kragen-Schoner, Kragenbeutel Taschentücher, Manschettknöpfe Hosenträger, Gamaschen Handschuhe in Glace, Nappa, Wildleder etc. lulterzeichnetc (Bericht aus dem Gerichtstag in Rodheim Dcrftcinert werden. Die Bersteiaerungsvermerke sind am 21. Februar 1913 und 5. Dezember 1913 in das Grundbuch eingetragen. Gladenbach, den 12. Dezember 1913. Der Voranschlag der Gemeinde Climbach für 1914 liegt vom 23. ds. Mts. ab eine Woche lang auf dem Bürgermeistereibureau dahier zu jedermanns Einsicht offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen worben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. CUmbach, den 20. Dezember 1913. Großh. Bürgermeisterei Climbach. Zeitschrift s. d.Interessen deö gesamtenWirtschasts- lebens, XXII. Jahrg. Nr. 1147, 29. XI. 1913. eingetragenen Grundstücke: n) Blatt 17.3 von Rod beim: Kartenbl. 31 Nr. 238 9, Acker am Er len acker = 4 Ar 15 qm f)i Blatt 175 von Nodbeim: Zarten bl. 26 Nr. 56, Wiese bei der Waldmühle ----- 2 Ar 54 qm c> Blatt ss von Fellinaöbanscn: Kartenbl. 11 Nr. 406/200, Acker aus dem Krummacker == 4 Ar 40 qm d) Blatt 44 von Königsberg: Kartenbl. 12 Nr. 189.41, Wiese, der Dünnbcrgs- Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatcne Boranschlag der Gemeinde Londorf für 1914 Nj. liegt vom 24. Dezember d. I. ab eine Woche lang auf unserem Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen können innerhalb dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten vorgebracht werden. Bemerkt wird, daß Umlagen erhoben werden, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Londorf, den 20. Dezember 1913. Großh. Bürgermeisterei Londorf. Zwangsversteigerung. Fm Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in den Gemarkungen Rodiieini. Fellingshausen und Königsberg bclegencn, im Grundbuche von al Nodbeim, Band V Blatt Nr. 173,175 bl Fellingstmnsen, Band III Blatt Nr. 88 c) Königsberg, Band 11 Blatt Nr. 44 zur Zeit der Eintragung des Bersteiaerungsvermerkes aus den Namen des Bergmanns Ludwig Dönges I. in Bieber «Rodhcimer Teilet, in Blau 175 von Nodbeim auch aus den Wmncii seiner Fran Elisabeth geb. Vober daselbst, als Geianuaut kraft Errungensck-aflsgemeinschast mehr im ..Hessenland". Gießen, den 19. Dezember 1913. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma Harry Bauer zu Gießen (Handel mit Getreide, Dünger, Futtermittel und Mehl). Inhaber: Kaufmann Harry Bauer zu Gießen Gießen, den 19. Dezember 1913. 8»/., Großherzogliches Amtsgericht.__________ Zweckmäßige Weihnachtsgeschenke sind Kassetten b. d bi B Bekanntmachung Der Boranichlag der Gemeinde Ober-Hörgern . für 1914 Rj. liegt vom 24. d. Mts. ab eine Woche auf dem Amtszimmer deS Unterzeichneten zur Ein sicht her Beteiligten offen. Einwendungen gegen den Boranschlag können schriftlich ober zu Protokoll bei dem Bürgermeister vorgebracht werden. Es werden Umlagen erhoben, zu denen die Ausmärker beizutragen haben. Ober-Hörgern, den 22. Dezember 1913. Grogh. Bürgermeisterei. d »<• fr. Richter Schokoladen - Spezial - Geschäft Kirchenplatz lOÄX Alle Magen u. Darmleidende, Zuckerkranke. Bimarme ufio. essen, um zu gesunden, das echte Kasseler____Ihv30/, XW" S^monnbrot, verseh, m. Streifband u. schwarz-wets?- roter Schutzmarke. Stets eckt u. cufdj zu hab. in (Ziehen bei Carl Schwand, Eberhard Mcttger Nachf., Georg Wallenicls, Marktvl tr.iv <1, gegen über dEngelavotheke, Emil Fischbach. Bekanntmachung. In unser Genossenschaft/register wurde heute bezüglich der Spar- und Darlchnskasse, eingetragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Watzenborn Steinberg, eingetragen: Georg Heß zu Watzenborn-Steinberg ist verstorben und an dessen Stelle Johannes Ph'lipp III. zu Watzenborn-Steinberg in bcti Vorstand gewühlt worden. Die Bekanntmachungen der Genossenschaft erfolgen nun- empfehle in reicher Auswahl Bonbonnieren, fltrappen, Biskuits, Nürnberger üebkudien Marzipan- und Schokolade-- Gegenstände, Desserts, Bonbons, Cafel- und Kochschokoladen, Cee und Kakao in Packungen und Dosen Puppenküchen- und Kaufladen - Artikel gründ — 7 Ar 51 qm am 19. Februar 1914, nachmittags 2 Uhr, durch das Lin wirklich prakt. Weihnachtsgeschenk I für jede Hausfrau, für jeden größeren Haushalt, für Wäscherei, Fleischerei, Bäckerei, Hotels etc. unentbehrlich ist die a-Zn Remlu-Auswring-Presse Örunö erford ja sedc blutig ' valbir vtötzlu durgs uern, qegebt Schutz los ci möchu gcdach wieder die tilj: zer 3 so Har wie es nisten ein al walttä gehöre montn reichen von d Handle .l'Mger nismä Uebert wurde, fahren anwert Pflanzt gtftäwi bts beu. bas 3d). wird „w rottet von tzr V. nichtig beim Berfüo Lushin 'Äerichi Autta „T Mr n ötbou dttz die Berdini ‘knrab tottb M i Htj ?er f eridlf 3onn' vier” tW» rwei" blfltlf (£ieit zwei" rrfniil nir Ytddi «M' «n» Wad nir dl biS vl Aus der weiteren unß zugegangenen WeiHnachts literatur möchte ick dann noch bervorbeben einige Erscheinungen deS bekannten Berlages En>il Roih in Giegen, der einen klangvollen Namen bat auf dem Gebiete des wificnfdmfilldicn Berlages, beion ders derJurisvrndenz, aber nickt weniger durch seine Schul- und Lehrmittel und Jugendickrinen. WaS Emil Roth verlegt, können wir ohne weiteres in Kinderhände geben. Namentlich untere heranreisende Fugend wird durdi seine Fugendschriftcn scklnnmen Wegen ferngehalten. Die Sammlung „SluS deutscher Borzeit" legt eben ihren 5. Band vor. Gottfried vom Rabenhose von Albert Kleinschmidt IPreiS M. 1.25), noch eine zweite Geschickte Gersrid und die Ungarn enthaltend, dürfte icdeö deutschen Knaben Herz schneller scklagen lassen. In schwere Zeilen deutscher Bergangenheit führt das Buch zurück, gemahnend an die harten Kämpfe in einer Zeit, in der noch eine starke führende Hand fehlte. „Seid einig!" ist der ernste Warnruf dieses Buckes und wenn in der Brust der Vefer der Borsatz entsteht: „Solche Zeiten dürfen nie wiedcrkommen!" dann ist sein Zweck erreicht. — Friedlicher geht eS her. Im Forsthause Falkenhorst, der deutschen Knabenwelt gewidmet von Albert Kleinschmidt (in Pracktbaud Bl. 41. Auch hier ist der 5. Band erschienen, ebenso ausgestatlet «und in sich abgeschlossen! wie feine vier Vorgänger. ES sind Erzählungen und Schilderungen im Bergsorsthause und im Bergwalde. Fm Verlaus der einzelnen Jahreszeiten zieht das Veben des Weidmannes an uns vorüber in allen seinen reichen Einzelheiten mit Scherz und Ernst. Auf dem Weihnachtstisch werden diese mehrfach preisgekrönten Bücher daö Entzücken jedes Knaben Hervorrufen. weine M l die Re $rotbc viilie, di Itknbt ^rotzix mfiiien un «nben mqen. baden recht ft denen • Jlr bi' Sitte f baster« dloniot den oc. Wbi -man" hwiftür T'tlienn eiNttwI daß ihr ?Qtt in ‘wen sy weld 'anfens»' o(te Jill beis, U der Archen. N Ein praktisches stets willkommenes Weihnachtsgeschenk ist eine Adler-Nähmaschine A. Salomon & Cie., 3t^u. Erfordertkeine ten ren Gummiwalzen. 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