m. 279 Zweites Blatt 163. Jahrgang Donnerstag, 27. November 1913 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Ssthener Famtllenblütter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigeleot, da« „Kreisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Tie .^Landwirtschaftlichen Seil' tragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhchen Rotationsdruck und Verlag der Brühpscheo Universitäls • Buch- und Sstindruckerei. R. Lange, Lieven. Redaktion, Expedition und Druckerei: Scbul» straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen, gescheut bedacht. worden. w. Universitätr-Nachrichten. — Tem a. o. Professor und Direktor der medizinischen Poliklinik der Universität Freiburg i. Br. Tr. Paul Mora- witz ist aus sein Ansuchen die Entlassung aus dem staatlichen Dienste erteilt worden. Prof. Morawitz folgt einem Rufe nach Greifswald als Ordinarius und Direktor der medizinischen Klinik als Nachfolger des nach Innsbruck gehenden Professors Dr. A. Steyrer. ........ — Auf eine 25jährige Tätigkeit als ordentlicher Univerutats- Vrofessor kann am 28. November der Berliner Romanist Geh. Justizrat Dr. Theodor Kipp zurückblicken. Kreis Friedberg. Q Friedberg, 26. Nov. Unter dem Vorsitz von Provinzialdirektor Geheimerat Fey-Darmstadt fand heute nachmittag imHotel Trapp eine von Geistlichen, Lehrern, Bürgermeistern gut besuchte Versammlung des Hessischen Verein für l ä n d l i ch e H e i m a t-, Wohlfahrts- und .Kunstpflege statt. Nach interessanten Ausführungen des Vorsitzenden hielt Professor D. Dr. Diehl vom Prediger- seminac einen beachtenswerten Vortrag über „Bestrebungen des hessischen Ministers F. K. von Moser, den hessischen Bauern ihre Heimat lieb zu machen." Die Ausführungen -geben einen hochinteressanten Einblick in die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse in Hessen im 18. Jahrhundert, Nach dem Vortrag wurde einKreisvercinFriedberg des Hess. Heimatpflegevereins gebildet. In den Vorstand wurden gewählt: Prof. T. Dr. Diehl-Friedberg, Hauptlehrer Storch-Butzbach, Pfarrer Dörr-Ossenheim, Pfarrer Vogel-Reichelsheim, Landtagsabgeord. Breidenbach- Dorheim, Bürgermeister Dr. Kayser-Bad-Nauheim, Lehrer Oßwald-Bad-Nauheim, Lehrer Will-Rendel, Bürgermeister Becker -Holzhausen. Hessen-Nassau. u. Usingen, 26. Nov. Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung die Errichtung einer Dampf-Wasenmeisterei für den Kreis Usingen mit Anschluß von 13 Gemeinden deS Obertaunuskreises beschlossen. Diese ivird in der Gemarkung Wilhelmsdorf aus der sogenannten .Jägerwiese' errichtet. Notar am Landgericht Frankfurt a. M. Alexander Reichsmann ist seit einigen Tagen verschwunden. Man ver. mutet, daß er wegen seiner finanziellen Schwierigkeiten mit seiner Geliebten ins Ausland geflohen ist. lieber sein Vermögen ist heute Konkurs erklärt worden. Frankfurt a. M., 26. Nov. Der königliche Landkreis Gießen. f. Geilshausen, 26. Nov. Mit Ende dieses Monats werden die Feldbereiniaungsarbeiten in unserer Gemarkung, die am 1. September 1907 begonnen wurden, nahezu beendet sein. Bei der Versteigerung der Massengriindstücke in voriger Woche wurde der Betrag von 74 0()0 Mk. erzielt. Mit der Feldbereinigung ist zugleich eine umfangreiche Drainierung des Feldes und die Regulic- rung der Lumda bis zur Gemarkungsgrenze durchgeführt bevölferungsbew^gung im Reich (912. Die Zusammenstellungen des Kaiserlichen Statistischen Amtes über Eheschließungen und über die natürliche, in der Zahl der Geborenen und Sterbefälle zum Ausdruck kommende Bewegung der Bevölkerung ergeben KreiS Alsfeld. A Ruppertenrod, 26. Nov. Die Forstbehörde hat in unseren Gemeindewaldungen automatische Futter st eilen für die nützlichsten Waldhüter, die Meisen, anbringen lassen. Im Jahre vorher hat die Forstbehörde eine Anzahl Nistkästen für Stare und Meisen in den Gemeindewaldungen auf- hängen lassen. Daß ein solch werktätiger Vogelschutz seinen Erfolg bringt, steht außer jedem Zweifel. x Ilsdorf, 26. Nov. Die in unserer Gemarkung tätige Eisensteinbergwerks-Gesellschaft läßt zurzeit eine Vergrößerung des Schlammteiches vornehmen, der durch das Waschen der Eisensteine entsteht. Zur Erreichung dieses Zweckes hat die Gesellschaft von den Freiherren v. Riedesel einen Erlenwald und ein Stück der Weidenanpflanzung an- gekaust. Um die Weidenanlage im seitherigen Umfange zu erhalten, legt die Riedeselsche Forstverwaltung einen Morgen Wiesenland zur weiteren Anpflanzung von Weiden gegenwärtig an. Aus Stadt und Land. Gießen, 27. November 1913. ** D i e neue Universitätsklinik fürOhren-, Nasen-undHalskranke wurde tim Montag in Betrieb genommen. Im Erdgeschoß befinden sich die Räume der Poliklinik mit besonderem Eingang von der Stadtseite her und die Lehrräume. Das erste Obergeschoß enthält in einem Flügel die Operationsabteilung, im anderen die allgemeine Männer-Station, in der Mitte das Direktorzimmer mit Warte- und Behandlungszimmer für Privatpatienten. Im zweiten Obergeschoß liegen die allgemeine Frauen- und .ibinder-Station und die Pr-ivatkrankenzimmer. Das Dachgeschoß enthält außer Wohnzimmern für das Personal Laboratoriums- und Nöntgenräume. Im Sockelgeschoß sind neben weiteren Jnstitulsräumen die Zentralheizung und eine Wärterwohnnna untergebracht. Die Verwaltung und die Küche der im übrigen selbständigen Klinik, die zurzeit bis 30 Krankenbetten aufnehmen kann, ist der chirurgischen Klinik angegliedert. Hof- und Gartenanlagen kommen im Frühjahre zur Aufführung. Tie Baukosten betragen rund 200 000 Mk. Zu diesen, sowie den gleich hohen Kosten der ihrer Vollendung entgegengehenden Haut-Klinik hat die Stadt zusammen 100 000 Mk. beigetragen. Projektierung und Ausführung erfolgte durch das Großh. Hochbauamt. ** O r t süblicher Tagelohn 1914.'Das Oberversicherungsamt Darmstadt hat auf Grund der §§ 149 ff. der Reichsversicherungsordnung die Ortslöhne gewöhn- _'l Jahre 2.40 Mk., männliche Personen von 16 bis 21 Jahres 2.80 Mk., weibliche Personen von 16 bis 21 Jahre 1.90 Mk., männlickfe Personen unter 16 Jahre 1.80 Mk., weibliche Per^ sonen unter 16 Jahre 1.40 Mt.: b) für Gießen-Land: männliche Personen über 21 Jahre 3 Mk., mciblidye Personen über 21 Jahre 2 Mk., männliche Personen von 16 bis 21 Jahre 2.50 Mk., weibliche Personen von 16 bis 21 Jahre 1.60 Mk., männliche Personen unter 16 Jahre 1.50 Mk., weibliche Personen unter 16 Jahre 1.30 Mk. ** 1813/1815. Es wird uns geschrieben: Im Jahre 1913 wird mancher den Vorsatz gefaßt haben, wieder einmal ein Geschichtsbuch zur Hand zu nehmen und die Jahre 1813—1815 durch- zugehen. Häufig wird es beim Vorsatz geblieben sein. Eine Gelegenheit, in müheloser und genußreicher Weise Verfinimsts nack>- zuholen, bietet der Vortragsabend des Alldeutschen Verbandes nwrgen Freitag abend in Steins Garten. Man hört oft geschickttiche Vorträge und Rezitationen hervorragender ^ckau > fVieler: aber man hört ganz selten einen geschichtlichen Vortrag von einem hervorragenden Schauspieler gehalten. Außer durch die Kunst der Rede soll das Miterleben der Vorgänge auch noch durch 100 farbenprächtige Lichtbilder erleichtert werden. Hof- rezi.'ator Neander wird seinen Lichtbilderapparat mitbringen, mit dem er die sorgfältig ausgewählten Bilder etwa 20 Quadratmeter groß auf die Leinroarrd wirft. •• Seinen 70. GevurtZtag begeht am Freitag der als früherer langjähriger Obergütervorsteher hier in weiten Kreisen bekannte königliche Rechnnngsrat Ferdinand Mentzel. *• A ns zsich nun g. Ten: ßubrmmm Jobs. DeltenI. wurde wegen seiner unnntevbrod)encn 36jä'hviqen Tätigkeit bei dec Firma I. Pirr & (So., Likör'abrik in Großen-Linden, vom Großherzog das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für treue Arbeit* verliehen. Von seiner Firma ivurde er mit einem namhcüten Geld- Aus QeHen. Die Wünsche her Altpensionäre. rb. Darmstadt, 26. Nov. Die hessischen Alt-Pen- Sonare hatten sich heute nachmittag im Saal der „Stadt Pfungstadt" zu einer sehr stark besuchten Versammlung etnnc «unden, um aus Anlaß der bevorstehenden parlamentarischen Be- der neuen Besoldungsvorlage zu den sie betrefienden Vorschlägen Stellung zu nehmen. Auch eine Anzahl Witwen früherer Beaiirten und Lehrer und auch Lehrerinnen waren zugegen. Den 'Loruy führte Rend. H e r t s ch, der die Versammlung und besoirders dte Abgg. Dr. O s a n n und Henrich begrüßte. Er gab dann einen kurzen Heber blut über die schwierigen Verhältnisse unter Den Mpensionären, erinnerte an den von der Regierung erlassenen Fragebogen über die Familienverhältnisse und die Bedürftigkeit der Betreffenden und wies besonders das Ansinnen zurück, die Al.Pensionäre von der Unterstützung durch ihre Kinder und sonstige Verwandte abhängig zu machen. Schon seit etwa 16 Jahren erstrebten die Altpensionäre ihre Besserstellung, auf die sie ein moralisches Recht zu haben glaubten. Im Laufe der Jahre hätten sich die allgemeinen Lebensverhältnisse außerordentlich verteuert, und da man die Gehaltsaufbesserung der aktiven Beamten als etwas Selbstverständliches anerkannte, so müsse man auch die Bezüge der Pensionäre entspreck^nd verbessern. Auf die an die Regierung gerichtete Eingabe, in der eine 8prozentiae Erhöhung der Pension bis 1500 Mark, eine 6prozentige Erhöhung für Pensionen bis 3000 Mark und 4 Prozent für höhere Pensionen angefordert wurde, sei überhaupt Teilte Antwort erfolgt. Durch die Gnadenbewilligungen sei "ja manche Not gelindert worden, aber das Ziel müsse eine Gleichstellung der Altvensionäre mit den Nenpensionären sein. Der Redner schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Großherzog. Der Vorsitzende machte dann Mitteilung über den Kassenstand und die -Versammlung stimmte der vorgeschlagenen Wahl eines Vorstandes von 8 Herren zu, unter denen sich Rendant D e r t s ch und Stadtv. Schupp befinden. Dann erstattete Baurat Kaibel einen eingehenden Bericht über die Sachlage, worin er besonders beklagte, daß sich die Regierung fortgesetzt weigere, den berechtigten Wünschen der Altpensionäre Rechnung zu tragen. Es beständen bezüglich deren Renten iwch ganz veraltete, morsche Zustände, die man bei den Juristen und andern Akademikern schon längst beseitigt babc. Tie hessischen Beamten hätten seinerzeit ihre volle Schuldigkeit getan und sie hätten deshalb auch ein Anrecht auf eine ausreichende Versorgung. Der Redner empfahl^schließlich die einstimmige Annahme einer an Regierung und Finanzausschuß zu richtenden Entschließung, in der ihre Wünsche näher dargelegt werden. Wg. Dr. Osann toics zunächst darauf hin, daß 1911 zunächst von den Landständen 50000 Mark und dann weitere 125 000 Mark zur Aufbesserung der Bezüge für die bedürftigen Pensionäre bewilligt wurden. Das Staatsministerium teilte auf die Anfrage des Finanzausschusses mit, daß von den vorhandenen 2553 Pensionären 1560 entsprechende Aufbesserungen von der Regierung erhalten hätten. In erster Linie müsse doch für die Besserstellung der Witwen und Waisen gesorgt werden und das geschehe in der Besoldungsvorlage durch die Erhöhung der Witwen- pension von 30 auf 35 Proz., was hn Beharrungszustand über 100 000 Mk. ausmachen werde. Tie Regierung sei zudem der Meinung, daß durch eine prozentuale Erhöhung die individuellen Verhältnisse nicht berücksichtigt würden. Die zuerst gestellte Forderung von 10, 71/2 und 5 Prozent Pensionserhöhung würde einen Gesamtbetrag von 247 000 Mark ausmachen. Es werde aber zunächst kaum über den jetzigen Betrag von 125 000 Mark hinaus gegangen werden können. Auch er sei der Meinung, daß für die Altvensionäre mebr getan werden müsse, und er werde alle Kräfte dafür einsetzen. Der Finanzausschuß werde sich in den nächsten Tagen nochmals mit der Sache beschäftigen und wenn es nicht gelinge, jetzt eine höhere Summe für die dlufbüferung zu erhalten, so würden später durch ein Pensionsgesetz die berechtigten Ansprüche der Allgemeinheit erfüllt werden müssen. Abg. Henrich betonte, daß, wenn auch kein rechtlicher, so doch ein moralischer Anspruch für die Erhölping der Pensionssätze bestehe. Man dürfe bet der Acmdernng des Bewl- duugsgcsetzes nicht achtlos an der Vergangenheit oorübergehen Die Form, in der die Verteilung der bewilligten Summen als Zuschuß an die bedürftigen Pensionäre erfolgte, und die Art der Fragebogen müsse auch er beanstanden. Das Wichtigste sei zunächst daß der Rechtsanspruch der Altvensionäre anerkannt werde. Dieser könne dann in auch später geltend gemacht werden, -iic Besolduugsvorlage habe noch mit tausend Schwierigkeiten zu kämpfen und eine Geltendmachung weiterer Forderungen für Pensionen könnte leicht das Ganze gesälwden. Stadtv. schupp trat für die Erhöhung der Pensionssätze ein. -ter Vorsitzende pcs Hess Landeslehrervereins, Hauptlehrer H n f f, «sagte der Ver- sammluiig die kräftigste Unterstützung zu. Es müsse unbedingt daran festgehalten werden, das; die Pensionäre, wie die Witwen und Wai' -' ebenso aufgebessert werden wie die attiven Beamten. Während der Versammlung wurde die neue Vorstellung von allen Anwesenden, Damen und Herren, unterzeichnet. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt am Mittwoch wieder eine gemeinsame Sitzung mit der Regierung ab die durch die Herren Staatsminister Dr. v. Ewald und Geh. Räte Becker und S ü f f e r t vertreten war. Die Beratung drehte sich um verschiedene Fragen des Besoldungstarifs und die Prüfung einer Anzahl hierzu neu eingereichter Vorstellungen aus Beamtenkreisen. Es war seither nur bestimmten S t e u e r a u fs e h e r n nach 15 Dienstjahren eine jährliche Zulage von 200 Mk^ zugebilligt lüorben: diese Zulage ist jetzt vom Ausschutz allen ftoteuer- aufsehern bewilligt worden. Weiter wurden die Kanzlergehüsen hei den Kolleaialgerichten und den Staatsanwalt^aften aus Klane 8 in Klasse 12 des Gehaltstariss (2300—2900 Mk.) versetzt Die Bekleidungszulage der D r ü ck e n w ä r t e r wurde von ,0 nuf 100 Mk erhöht, desgleichen biejemge der Gestutsdiener und des Futtermeisters des Landgestüts. Dem Letzteren wurde eine jährliche Nebeneinnahme von 100 Mk. garantiert. Den Wunsch der Reallehrer um weitere Erhöhung ihrer Bezüge wurde vom Ausschuß mit Stimmengleichheit abgelehnt: ebemo wurde abgelehnt die Registratoren bei den Amtsgerichten mit denen bei dm Landgerichten gleichzustellen. Durch Emporheben der Oberrevisoren bei der Oberrechnungskammer stellte sich das ^.lenstein- kommen der Dirigenten der beiden Justisikaturen der Oberrech- nun^kammer w niedrig: hier wurde vom Ausschuß eine Zulage von st 200 Mk. gutaebeißen. Der Ausschi,tz unterzog schl.etzlich noch die Frage der Schaffung von Amtsgerichtsdirektoren und von Funktionszulagen für die Oberstcuerin,Vektoren einer eingehenden Erörterung, doch wurde die Beschlußfassung und Abstimmung darüber für die Sitzung am ^ounerolag Vorbehalte. ___ teiligt hat? Gegebenenfalls: Welche Gründe sind hierfür maß gebend gewesen? Der Abg. Tr. Herzberg (Soz.) fragt an: Ist es richtig, daß das Reichsamt des Innern eine Unter suchung über die Beziehungen des eng lisch-amerikanisch en Tabak-Trustes zur deutschen Zigarettenindustrie in die Wege zu leiten beschlossen hat? Wird der Herr Reichskanzler die Untersuchung unter Hinzuziehung von Vertretern der Fraktionen des Reichstags vornehmen? Ter Abg. Bock (Soz.) stellt die Anfrage: Ist die die Waffenindustrie stark beunruhigende Nachricht richtig, daß die verbündeten Regierungen gesetzgeberische Vorschläge zu machen beabsichtigen, die auf eine Einschränkung des Handels mit Waffen .hinzielen? Ferner wurden folgende kurze Anfragen an den Reichskanzler gestellt: Erstens: Wann und in welcher Gestalt wird der in Aussicht genommene Sachverständigenausschuß ür die Wohnungsreform in Tätigkeit treten? (Abg Göhre). Zweitens: Ist die öffentlich wiederholt ausgestellte Behauptung richtig, daß anläßlich der Hcercsverstärkung seitens der deutschen Heeresverwaltung Pferde ausländi- ch e r H e r k u n f t angekauft werden, obwohl geeignete Tiere Kutscher Zucht reichlich angcbotcn sind? Für den Fall der Bejahung der Frage, welche Maßnahmen gedenkt der Reichskanzler gegen die Benachteiligung der deutschen Pferdezucht zu treffen? (Abg. Alpers). Neue kleine Anfragen im Reichstag. Die nationantbcralen Abgeordneten Tr. Jnnck und Dr. Böttger haben im Reichstage zunr Fall Ihne folgernde Ansage g-steM. Dot- f ch ^s?°M/°inW ashing t°n über- Meinen WMbewcrb Rutscher Architekten Lb-chmcht mcht b°. licher Tagcarbeiter mit Wirkung vom 1. Januar 1914 feftgesetzt: a) für Gießen-Stadt: männliche Per- ltuu, ullvu ..... .... sonen über 21 Jahre 3.30 Mk., weibliche Personen übe^Hchwankens des Schirmes glatt in einiger Entfernung. Luftschiffahrt. Dresden, 27. Nov. Zum ersten Mast wurde gestern durch den Fallschirmkünststr T h 0 m i ck cm Absturz von dem Zeppelim'chiff „Sachsen" ausgeführr. Der «yallschirm blähst sich !mch ctroa 30 Meter Fallen auf. Thomick landete trotz heftigen Deutschs IColoiticn. lieber Wildverwüstung in Südwestafrika veröffentlicht die Zeitung „Südw cst" eine Zuschrift eines weidgerechten Jägers, in der es heißt: „Zwischen Gochas und Arahoab, wo dank einer weisen Selbst- beschränkung der Truppe beim Abschuß sich das Hochwild (Gems- lwck, Harstbeest und Wildebeest) wieder stark vermehrt hat, jagen Buren aus der Malatahöher Gegend mit einem Jagdschein des Bezirksamtes Gibeon. Sie hatten vor wenigen Monaten schon über 120 Gemsböcke gemordet! Mithin werden sie jetzt wohl die Zahl 300 vollgemacht oder überschritten Haden! Ist das nicht geradezu scheußlich und empörend? Es hat den Anschein, als ob auch bi er — trotzdem soviel vom Sckjonen und Erhaltung unseres Wildstandes geredet und geschrieben wird — gerade Buren, denen der Begriff des Wildschutz.es fremd, zu fein scheint, wie in anderen Teilen Südafrikas das Wild schließlich doch noch vernichten werden. Daß seitens des Bezirksamtes diese Wildschlächter wiederum auf das Großwild der Kalahari losgelassen worden sind, ist um so unverständlicher, als schon im vorigen Jahre ähnliche Massenwildmvrde mit Erlaubnis des Bezirksamtes Gibeon vorgekommen sind. Im vorigen Jahre passierten Buren, aus dem Süden des Schutzgebietes kommend, die Kalahari. Sie wollten über Rietfontein-Ost 'ins Englische, nm sich dort anzusiedeln. Im Borb-eigehcn schossen diese Kerle Großwild, hauptsächlich Strauße. Einer schoß nach seiner eigenen Aussage a 1 - lein 73 der schönen R ie s e n v ö g e l!! Im gleichen Jahre zog ein Farmer mit sage und schreibe sieben Gemsböcken auf seiner Karre an einer Truvvenstation vorbei! Wo, fragt man sich, fängt denn nun eigentlich das in der Verordnung besonders hoch besteuerte „gewerbsmäßige" Jagen an, wenn eine solche Jagdbeute mit gewerbsmäßiger Jagd nichts zu tun hat? Eines ist jedenfalls gern iß, das; eine derartig ivüste Schießerei selbst der Wildbestand der Kalahari nicht aushalten kann. Warum! beschrankt man nicht nach englischem Oinb jetzt ostafrikanischem) Muster die Anzahl der Stücke des Hochwildes, die man auf einen Jahresjagdschein schießen darf? Tas wäre meiner Ansicht nach Pas einzige Mittel, um der völligen Vernichtung des Wildstandes im Schutzgebiet vorzubeugen." für das Jahr 1912 dagegen iin Jahre 1911 int Durchschnitt 1903 bis 1912 ouf 1000 der Bevölkerung 1912 1911!1903 iyH |bt512 Eheschließungen . . 513 491 512819 495 729 7,91 7,85! 7,94 (tieborenej einscht. Sterbe- > Toste- 1 92)883 1 927 039 2 023 U49 29,12 29,48 32,19 fälle J Jborene l 085 996 1 187 094 ! 179 735 16,42 18,16 18,90 Geblutenüberschuß, 839 887 739 945 848 314 12,70 11,32 1 ;,59 Von den Geborenen tvaren: Aus 100 Geborene überhaupt entfallen: Unehelich Geborene 183 857 177 056 178 530 9,55 9,19| 8,80 Totgeborene .... 56 247 56 310 60 353 2,92 2,92 2,98 t$faaL ft ö l h, 26. Nov. Wegen fahrlässiger -ftörperverletzung Haire sich gestern ein Chauffeur vor der Strafkammer zu verantworten. Er fuhr in seinem Automobil zwei Personen in rasendem Tempo. Als beide ihn baten, langsamer zu fahren, oder sie aussteigen zu lassen, ritz er das Steuerrad hin und her, so da» der Wagen von einer Seite der Strane auf die andere geschleudert würd' Ter wilde Automobilist fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, bis das Automobil gegen eine Scheune rannte, wobei die Seitenwand des Wagens zertrümmert wurde und die beiten Insassen schwere Verletzungen davontrugen. Tie Strafkamnu-r verurteilte den Angeklagten zu 9 Monaten Gefängni. Vermischte». * Mord und Selbstmord. Aus Berlin wird gemeldet: Heute nachmittag 2 Uhr wurde in der Friedrichstraße 131a der Besitzer einer russischen Buchhandlung namens G o l d ste i n, von dem kürzlich bei ihm eingctretenen Buchhalter, einem Russen namens Sour kost, aus unbekannter Ursache mit einem Hammer in einem hinter dem Geschäftslokal gelegenen Zimmer niedergeschlagen und durch einen Revolverschutz verletzt, sodaß er besinnungslos nach einer Klinik geschafft werden mußte, wo er schwer darniedcr- liegt, während der Täter sich bei dem Eintreffen der Polizei durch einen Schuß in den Kopf tötete. * Ter Hauptgewinn der Naturschutzpark-Lotterie von 100 000 Mark fiel in die Hände einer armen Witwe, die für 7 unmündige Kinder zu sorgen hat. * Eine neue Rheinbrücke. Aus Speyer, 26. Nov., wird berichtet: In einer gestrigen Sitzung nahm der Stadtrol Stellung zu der Erbauung einer festen Rheinbrücke in her Nähe der Stadt zwecks Hebung des bisher nur über eine Schiffsbrücke geleiteten piälzisch-badischen Fuß- und Fährverkehrs. Es wurde einstimmig beschlossen, zunächst eine eingehend.begründete Eingabe an den Großen General stab zu richten, ferner tee interessierten Gemeinden aufzuforteru, sich der Eingabe anzuschließen und diese auch allen in Betracht kommenden bayerischen Instanzen zu unterbreiten. * Verschwundene Brillanten. Wien, 26. Nov. Ter Brillanteuhändler Jakob Pinkeire aus Amsterdam, ter mit dem gestrigen Schnellziw hi- r eintraf, gab bei ter Polizei an, daß ihm auf der Fahrt nach Wien ein Portefeuille mit Brillanten im Werte von ungefähr 270 000 Kronen gestohlen worden sei. * Eisenbahn Unfall. Aus Prag wird gemeldet': Kurz vor dem Franz Josef-Bahnhof fuhr ein Arbeiterzug infolge falscher Weichenstellung in einen Güterzug. 62 Per sonen, meistens Eiscnbahnangestellte wurdcit verletzt, davon sieben erheblich. ♦ T ie Polnische Privatbank Köhler und I a- niszewski in Kattowitz ist plötzlich mit bedeutenden Passiven in Konkurs geraten. Geschädigt sind besonders kleine polnische Sparer, die ihre Ersparnisse der Bank an vertrauten, weil sie ein Prozent mehr bezahlte als die fonft in diesen Kreisen bevorzugten Banken. Tie Bank pflegte enge Geschäftsverbindungen mit ähnlichen privaten polnischen Bankunternehmnngen. Suche ttisch. — Außcnständ e ohne Kosten erfolgreich ein- ziehen nach neuem Verfahren. Unter diesem Titel ist soeben bei Emil Abigt zu Wiesbaden von Tr. jur. Ed. »arte- menet der von der gemeinnützigen Rechtsauskunftsstelle neubenr- beitete praktische Ratgeber für deutsche Gläubiger mit gebrauche tätigen Formularen erschienen, der nur 75 Pfg. (Porto 10 Pfg.) kostet. Mattle. FC. Wiesbaden. V i e h h o t-M a r k t b c r l ch t vom 26. Rov. AuKrieb-. Rinder 5S luchsen 12, Lullen 7, Kühe 39), Kälber 203, Schale 5fi, Schweme 461. Preise für 100 Pid. Geschält mtttcL Lebend- Schlacht* Schien. aewicht Vollsleilchiae, anSgemästete, höchsten Schlacht« Mk. Mk. wertes im 9llter von 4—7 Iabren .... 61—56 91 -100 Tie noch nicht gezoaeit haben lunaesochte).. . 49—55 67 — 98 Junge, fleischige, nicht auSgeinasiete und ältere ausgemästete ...... 45—49 80—87 Bullen. Vollfleischige, ouSgew., höchsten Echlachtw. . . 49—52 84—87 Bollsteischige, jüngere 45—48 76—82 Färsen, K ü h e. Pollsleischiqe nuSgemästete Färsen höchsten EchlachtiverleS . 49-54 89 —98 Pollstetschige auSgemästete Kühe höchsten Schlawt ecrtes btt zu 7 Fahren 42—46 76—85 Wenig flut entwickelte Färsen ...... 43—48 82—89 2’cUerc ouSaemästete Kühe und wenig gut ent» wickelte jüngere Kühe 37—41 68—74 Mäßig genährte Kühe imb Färsen 30—35 6'3—66 Kälber. Feinste Mastkälber 70—72 1 07—120 Mittlere Malt- und beste Saugkälber.... 63—68 105-113 Geringere Malt- und gute Saugkälber . . . 57—62 95—103 Geringe Saugkälber 48—54 81—92 Schafe. Mastlämmer und Masthammel ... 44,50 — 00.00 92—00 Geringere Maühammel und Scha'e . . . 37 —38 50 82 — 86 Schweine. Lol!fleischige Schweine von 80 —100 Lebendgewicht ' . . . . 58-597, 74-76 Vokifleischige Schweine unter kO icx Lebendgeivicht 53-59 74—75 PoUfleischige Schweine von 100 —120 Lebendgewicht ö 9-507, 74—76 2 ollflcischige Schweine uonl20—15U kg Lebend- gewicht 58 -00 73 —00 Fellschweine über 150 k» Lebendgewicht . 55-56’/, 69—71 AirchUche Nachrichten. Lvangeiische Gemeinde. TounerStag, den 27. November, abends ö Uhr, im Matthäussaal: B i b e l st »> n d e. (ElieserS Brantiverbuug ) Pfarrer D. Schlosser. Jrraelitifche Religionrgemeinde. Sotterdienft in der Synagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 29. November 1913: Porab end: 4-.30 Iltjt» Morgen?: 9.00 Uhr Nachmittag-. 3.30 Ubr. Schrifterfläruag. Sabbatausgang: 5.20 Uhr. Israelitische Neliaionrgesellschast. iettetiienlt Sabbat keier am 29. November 1913: Freitag abend 4.05 Uhr. SamStaq vonnittng 8^40 Ubr. Samstag nachmittag 3.30 Usr. Sabbat-?luSgang 1.20 Uhr, WochengotteSdieickt: Morgen« 5.45. abends 6.30. Warnung! Ein so begehrtes Kräftigungsmittel, wie ScottS Emulsiou, ist begreiflicherweise Nachahmungen besonders auSgcsetzt. Mancher Händler wird sich auf den Berkans dieser natürlich „eben* soguteu" (!), jedoch billigeren Ersatzpräparate bemühen, denn sein Serbien ft an ihnen ist vielleicht ein höherer. ES kann aber nicht genug vor minbcrtocrtigcn Lebertran Emulsionen gewann werden, sie kaufen heißt Geld wegwcrfeo. cotts Emulsion hingegen ist ihr Geld wert, sie leistet mehr, als sie verspricht. Man laste sich deshalb durch die billigeren Angebote nicht täuschen und kaufe nur Scott- Emulsion. 16. Ziehung 5. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen Lotterie Ziehung vom 16. November 1813 vormittags. I Aef >4. rrcv««t »«■«« •!■500] 95 207 (1000) 492 662 05 (5001 604 65 83 765 698 952 (600) 63023 66 09 227 70 74 (5001 386 410 608 686 908 33 6 4120 374 [500] 07 892 61105 226 362 499 650 711 18 33 802 66125 (500) 260 383 638 617 978 -------— — 802 957 70361 71 530 617 63 871 81 74086 97 105 88 233 493 618 627 7B30J (5001 671 830 94 P38 7 6210 433 60 836 84 7 7053 345 M 543 72 817 69 08 854 (1000] 024 46 95 15000] 78011 84 262 340 426 33 663 748 884 01T (500] 70000 163 225 383 (1000) 504 39 871 1 88019 102 230 301 426 63 97 606 19 764 16 820 91 61018 108 370 673 663 831 97'> 82228 (1003] 61 15001 6*0 (16031 780 80340 7t» 84062 [600] 72 86 88 257 413 85 91 634 710 4 1 856 77 943 68 89126 38 40 69 330 3fl 620 30 807 28 042 71 88171 851 976 07189 379 570 080 83 930 41 »8148 69 324 (1000) 424 42 613 43 600 744 94 4 80011 (1000) 153 618 809 61 15001 er [1060] 928 97 4 <*0611 146 245 52 372 450 83 s30601 86» #o 783 888 0 1 066 0 2 214 335 633 35 842 82ö.>0 175 389 455 632 43 11000) 47 94 857 82 979 »3U3 45 365 84 317 35 430 09 685 785 «83 »4000 136 269 861 0 8 »8(H>3 169 305 59 93 395 469 605 10 83 74t 80* 1« HJt 227,302.,67 (SOO°I 214167 2 44 365 494 *6*LL100*1,!13 54 371 M 215663 114 68 88 k42 ve* 834 2 1 0163 339 421 *77 75* 74 8? «an ! 0® »17048 113 14 464 *16 69 891 965 »1210127 *3 425 62 67 1560) 5'» M7 ,1006' 210123 237 nnJ0'"' t,*5C| 436 <5*l 56" 652 851 [l-70o| 79 (506) 22V 50 67 8? 7"9 SIS 36 111697 1*0*1 242 57 371 83 (IfWin) 527 677 79* »O «20 22^*29 47 50 ” '^o: 94- [10001 87 [”01123™ 43 32« 454 679 761 * 58 96 5 2240*4 178 231 36« M 48» 93 61« 41 ** 626 865 OC' lTTl 74 M»£l [30001 152 68 38 t 466 614 7*4 051 220641 112 3S8 658 860 34 M« 84 227110 43 M 265 4M *7 864 7*3 pt 92 6»0 «0182 ISO 3M 57 <3 87 822 94 002 (1600) 63 2200-7 -43 411 508 749 Ja 921 ISOOI 230230 M 392 761 8»4 W’ 231140 81 211 8*2 T» 232061 73 344 SS (10001 486 517 S45 01 2336’7 134 68 74 575 696 736 44 03 ,7, 1* GewAaaMd# »erhrehee | hicltt ee 360000 2 C- wiene n 190000. 2 re 63080. 2 n 56000. 18 50006, 16 vc 16388. 3» rti 160»), 78 n 5006. 880 3000. 1942 n IWO, LVSV ro 500 M. M. IQ u 16. Ziehung 5. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen-Lottcrie Ziehung vom 28. November 1918 Bachmittaff«. Anf Jede r*mn> V—mir «lad ml (Wdi hehe «». wlm,. »war Je «leer eef die rleieber Hemmer in den beiden AbteiTwwffea I and ft Nur die Gewinne aber 140 Mark «ind den betreffenden Nummern la Klammem beiffertlct. (Oboe Gewehr.) (Nachdruck verboten.) 6 19 257 [1000] 878 470 622 [1606] 58 609 »43 1127 243 536 896 2071 270 602 88 0224 477 610 64 68 687 734 [500] 45 817 81 [500 ] 4116 213 476 698 633 76 803 96 947 »362 301 93 409 12 16 639 716 88 894 082 0883 095 7160 236 (1000) 406 873 99 933 •096 336 [1000 ] 514 17 24 36 644 87 906 0212 36 681 934 617 67 673 91 476 515 631 90 11600] »5 635 8259* 157 «33 C25 91017 NM 665 104 631 820 968 122 44 80294 660 62 295 303 P7» 81013 4 M 960 704 OLT 358 933 96 110001 813 63 10087 185 309 13 17 485 585 678 716 47 671 714 41 067 1 0311 16 396 460 66 601 45 [500] 48 714 847 59 87 20021 87 181 [500) 356 411 43 568 670 8 5 768 2 1 001 225 81 769 2 2017 117 27 7 6 231 431 23255 469 645 820 37 24053 242 620 715 832 41 46 63 96 783 1506 ) 85 (1000 ) 86 *15 944 0 3052 141 90 265 529 47 019 58 13000] 84016 51 113 78 408 5 9 83 551 737 881 88199 350 65w 796 80092 ISO 66 414 70 621 26 87 80 064 [560] 46 924 [1000] 34» 614 ( 586 ) 85» 903 SO 60 70 411 663 767 911 so (1000] 104 11006) 606 717 835 61 950 61 «7 »2067 163 93 263 323 88 (8601 414 71t 807 40 43 959 »7MT 63 297 49» 621 95 739 95 (10008) 919 43 08^19 151 230 338 40 414 050 941 92 42025 102 320 641 64 [1000] 740 002 43397 430 560 68 793 97 44071 241 330 67 71 451 (1800 ) 609 40 11060 ] 651 90 11000 ) 640 4 5022 250 68 331 65 611 [500] 73 730 64 ( 3000 ) 48 251 623 [1006J 53 797 4 7 0 56 87 203 453 615 637 39 700 69 922 40218 32 627 791 067 11000] 726 TP 848 77197 204 90 305 415 1500 ) 26 [1008] M 941 66 7 0181 36 (3000j 630 84 87 861 909 67 7 003V 90 (3006) 798 88107 245 467 625 681 90 1 64 83 57 69 11336 627 676 719 902 95 12176 419 55 72 626 75 946 10076 184 233 420 [1800 ] 785 800 948 1500) 14147 72 31b 552 672 729 40 92 814 35 10150 [500] 70 [600) 321 407 697 93 730 10005 113 71 61 245 1606 ) 54 610 69 858 70 043 [0001 908 87 1 706T 494 602 712 894 [3000J 935 10039 63 90 179 241 645 40 2 6 038 8 0 28 6 646 99 7 69 (1000 ) 68 05 838 7 3 2 8022 49 166 204 80 460 034 27 27169 332 68 6» 419 26 41 690 761 [600] 86 28042 536 621 81 20045 48 64 445 40 667 674 777 940 75 02 30140 369 400 993 3 1 005 314 [3000] 530 84 620 871 02 32041 99 142 00 204 764 79 800 938 62 (600) 33 080 386 667 811 9*8 [500] 75 34111 208 728 1600) 70 978 98 36032 177 241 44 [500] 388 483 696 631 735 900 86289 406 694 729 849 948 37019 252 313 23 82 441 627 616 [600] 60 839 014 30070 32 202 359 390-11 112 227 312 11000] 460 74. 062 80 40085 163 84 91 224 42 407 663 788 920 4 1 002 M 4* Kv48«?^4?«^.713 48 812 111028 49 884 TSV lieOM Ml 112111 Ml utwv.) 621 8TB 110603 [MO] 88 »04 06 631 67 67 661 663 4»09' 11000) 366 420 606 (600) 25 66 717 5 0001 243 319 514 39 [1000 ] 651 919 57 74 [3600] 5 1 066 102 3 5 318 [1060 ] 424 81 636 934 98 [ 5000] 52103 218 64 447 64 724 63 85 852 63112 208 41 546 792 933 67 ( 600 ) 71 5 4042 95 129 81 258 63 428 972 66 55067 149 718 56u66 407 531 07 716 75 57009 21 36 [600] 36 139 324 95 458 74 500 603 6 824 42 950 58148 330 491 631 697 748 [000] 010 62 bfl041 182 292 497 578 622 36 49 907 (1006) 60044 72 [506] 103 [1000] 6 1506] 220 71 374 401 643 744 52 874 81376 601 M5 786 90 986 93 02040 438 629 65 635 755 843 63120 606 51 1500] 625 66 624 955 64152 256 96 345 602 24 83 651 708 70 016 45 [500] 71 65061 205 328 434 606 724 40 (500) 071 943 68050 73 195 412 90 99 799 857 69 67460 551 719 [ 500 ] 884 08143 339 68 76 559 613 73 826 69112 SC 336 91 467 31 740 42 70215 306 [600] 492 619 [3000 ) 61 782 83 7 1 04-3 159 [ 3000] 216 337 43 426 604 609 875 (SCO) 945 47 93 72040 65 186 [500] 218 360 452 95 (1000) 633 805 40 [1000] 73099 178 422 38 660 [5000] 630 754 827 963 74011 93 118 33 269 459 68 610 [600] 48 718 834 11000) 92 009 (3006) 23 7 5183 [3000] 343 681 (3000CI 923 84 70030 220 32 366 411 43 (SCO) ’ - ----- --- -------217 40 SV 646 680 768 (1000 ) 928 79 0 3004 14 202 438 601 9*0 96 »4071 138 265 [1000] SO 657 782 863 022 VS 1100«) »5035 246 634 73 028 [1000] 9*343 136 40 1500) 78 420 S62 90 (1000) 709 67 811 9 7 201 21 46 466 97 (1000) 600 [300«) 81 VT 60« 30 76 T18 44 08 1 44 40 2 21 7 5 91 643 704 [3600] 906 (500) 99003 87 1500) 90 244 97 583 92 641 786 904 f 10001 66 -,,,180703 73 (3060 ) 817 456 532 009 31 [560] 83 101104 289 415 22 84 (9000t 544 684 7 90 M6 102136 *1WX1 69 183094 194 11000 ] 214 l®4770 164 96 256 94 431 BiT 86« 883 M *1OC0’ 254 61* 882 9C5 20 1060*7 135 112° ®9 7* r*?°’ n3,4M 6«! 160«) 752 71 107365 A *0 «2? 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Lebensjahr sanft entschlafen ist Die trauernden Hinterbliebenen Giessen (Wolfstr. 6), Darmstadt, Ulrichstein, den 27. November 1913 des neuen Friedhofs aus statt, 7681 ooooo Todes-Anzeige Billiges Angebot! Gute Strick-Wolle schwarz und grau a”/« Namens der trauernden Hinterbliebenen Kreuz platz im . und Heinrich Drommershausen Lagerhalter des Landw. Konsumvereins. Achtung I Kammerjäger Heller .. Lolkengasse 11, cmvf. sich zur Vertilgung vonRatten,Miiu- fen, Schwaben, Wanzen und Ungeziefer jeder An. 09407 Verwandten und Freunden die traurige Mitteilung, dass unser lieber Vater, Schwieger vater und Grossvater Einbau-Pianos spVeT^äS und mit Klaviatur zum Handspiel von 1500 Mark an Die Apparate ermöglichen Jedermann, auch dem Nieht- klavierspieler, die technisch vollendete, Vorführung jeder musikal. Komposition, sowohl nach eigener Auffassung, als nach derjenigen eines ersten Pianisten. Die Apparate werden jed m Interessenten ohne irgend welche Verpflichtung in meinem Lager jederzeit vorgeführt. Pfund Mk. 2.70 ---nur solange der Vorrat reicht zzz Alter von 16 Jahren, was wir Verwandten. Freunden I Bekannten tief betrübt mitteilen. **0Wir erfülle» hiermit die traurige Pflicht, dieMitglieder von dem Ableben unseres Kameraden und I. Vvrsihenden Heinrich Bruchhäuser, Ritter vv. geziemend in Kenntnis zu setzen. Ter Vorstand. Sieben, den 27. November 1913. Die Beerdigung findet SamStag, den 29. Nov., nachmittagö 3Uhr, aus dem neuen Friedhof statt. Zusammenkunft'/« Stunde vorher am Eingang zum neuen Friedhof. 17682 Beerdigung findet Samstag, den 29. November 1913, nachmittags 3 Uhr statt. 7688 Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Becker im Alter von 24 Jahren nach langen, schweren Leiden sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Melchior Becker und Familie. Alten-Buseck, 26. November 1913. Die Beerdigung findet Samstag, 29. November, 3 Uhr nachmitt.n es, in Alten-Buseck statt. 09420 Wilh. Rudolph in Gießen Großherzoglich Hess. Hoflieferant Seilersweg 91 Heute früh 4 Uhr entschlief nach kurzem schweren mit grosser Geduld getragenem Leiden unser innigst- geliebter Sohn und Bruder Heinrich Todes - Anzeige» Heute nacht 12', Uhr entschlief sanft meine gute Frau, unsere herzensgute Mutter. Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Luise Linkmann geb. Diehl im 44. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Ileinr. Linkmann, Lokomotivführer. Giessen (Wilhelmstr. 43), 27. November 1913. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 4 Uhr auf dem neuen Friedhof statt. 7687 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, das, unsere innigitgeliebte Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Erna Weber im Alter von 19 Fahren, gestern abend um 7 Uhr saust entschlafen ist. Um stilles Beileid bitten die trauernden Hinterbliebenen. Familie Ph. Gregorius. Giehen, den 27. November 1913. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr aus dem neuen Friedhof statt. [09416 Vie Hälfte Kohlen gebt unverbrannt durch den Kamin, ohne den ttohlen- sparer „Huck". Bestellen Sie ihn noch heute bei dem Alleinvertreter I.B.Häuser Neustadt 56 Telephon 660. Verlangen Sie ausdrücklich ..Huck“. Nachahmungen sind wertlos ae/*i P h O H 01 a- Kiavierspielapparat 950 und 1100 Mark Wissmar, am 27. November 1913, Krißgerkamerailschait Gieren. / M E I K i fe X; O M i M T, y» W, R I MM MW 'WW i 1 E tiunarxUrttr-' '• Ql orfo.talt t 'M t Mi MW HW GW mW t ■ k WWWMWVffWWWW WWWVDMWM W^MWWWWWMWWWWWWWWWIWV Kaufen Sie keinen Ulster ohne vorher meine Riesenauswahl gesehen zu haben J. Schmücker Nacht. ■ T*< •'< ffv - ■ • 1 iftaa?«11 I • | Erika ■*■1 utm-moiHscoiMii j Handkoffer ,IJ^ Mk. 220.- für Giessen: Ernst Balser, BmaMrl. — wtWNWft Mit vorzüglicher Hochachtung 0M11 K. H. E. TRAPPE (Khetl) Für Dnmcnbedarf*artlkcl nur Damcnbedfcnung. Diese Schutzmarke bietet Gewähr für reellen Einkauf u. beste Qualitäten Diese Schutzmarke bietet Gewähr für reellen Einkauf u. beste Qualitäten Einem geehrten Publikum von Giessen und Umgegend die ergebene Mitteilung, dass ich am Fre tag, den 28. November 1913, die M H ± ± ,;4 & 'l' • y7|> Medicinal-Drogerie zum Kreuzplatz Kreuzplatz 9 Fernspr, 706 Kreuzplatz 9 eröffne. 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