5k. 50 Zweites Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. recherti; Mitglieder. IcißWit Die „Eiehener Zamilienblätter" werden dem ,Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ^Lreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. D,e „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. .iber 100 .Hausanschlüsse, dazu die Schmitte, 4 Fabriken und fast alle Heiner eit gewerblichen Betriebe nehmen Anschluß, so daß das Unternehmen gesichert ist. Schwierrg- ieiten entstanden wieder in Bieber, da dieses Dorf nur zur Hälfte zu Rodheim zählt, während der übrige Teil zu Fellingshausen gehört. w. Wiesbaden, 27. Febr. In einem hiesigen Hotel wurde heute vormittag eine ältere Dame, eine Russin namens Morgenstern, die seit längerem hier zur Kur weilte, im Bade tot aufgefunden. Sie mar bewußtlos geworden und ertrunken, bevor Hilfe zur Stelle war. Die Vermittlungstätigkeit der an den Mitteldeutschen -lrbcitsnachweisvcrband berichtenden Arbeitsnachweise im Januar 1913. Von 24 Arbeitsnachweisen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes, die tut Januar an das Kais. Stat. Amt berichteten (gegen 18 im Januar 1911) wurden 5079 (4503) männliche und 3836 (3419) weibliche Personen vermittelt, zusammen 891a (7922). Hiervon entfallen auf Alzey 6 (—), Aschaffenburg 46 (—), Bebra 42 (—), Bingen 50 (46), Butzbach 5 (—), Haftel 914 (915), Darmstadt 261 (265), Dieburg 18 (—), Frankfurt a M. 4256 (4039), Friedberg 25 (51), Gernsheim 1 (1), Gies,en 100 (ftO), Groß-Karben 15 's—), Hanau 47 (36), .Herborn 30 624), Kreuznach 57 (20), Mainz 851 (671), Marburg 16 (4), Offenbach 253 (238), Weilburg 15 (14), Wetzlar 31 (34), Wiesbaden 1480 (1230), Witzenhausen 9 (1) und Worms 387 (307). Rach Berufsgruppen getrennt wurden vermittelt: In den männlichen Abteilungen: Landwirtschaft 450 (gegen 290 im Januar 1912), Metallgewerbe 533 (553), .Holzgewerbe 288 (290), Industrie der Nahrungs- und Genußmittel 59 (93), Bekleidungsund Reinigungsgewerbe 290 (257), Baugewerbe 148 (133), Maschinisten, .Heizer und Fabrikarbeiter 111 (78), Gast- und Schank- wirtickwitsaewerbe 889 (747,. Lohnarbeit und häusliche Dienste 2051 (1945). In den weiblichen Abteilungen: Gelernte und angelernte Arbeiterinnen in Fabrikbetrieben_ 109 (89), Beklei- dungs- und Reinigungsgewerbe 33 (33), Gast- und Schankwirt- schattsgcwerbe 293 (254), Lohnarbeit und häusliche Dienste 3380 ,.3031). Von den an den Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband berichteten nichtöffentlichen Arbeitsnachweisen wurden im ganzen 1015 Stellen vermittelt gegen 717 im Vorjahre. Von diesen 1015 Stellen entfallen auf Jnnunasarbeitsnachweise 188, auf Arbeitnebmernachweise 263, auf paritätische Arbeitsnachweise 116 und auf Vereinsnachweise 448. Bei den 13 an den Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband berichtenden größeren Ortskranfenkassen war der Bestand am1 1. Februar 288 226 (gegen 268059 im Vorjahre), darunter waren 182 839 (170 711) ver- sicherungspilichtige männliche Mitglieder. 72958 (67 582) ver- sicherungspslichttae weibliche Mitglieder, 10 483 (9796) freiwillige männliche Mitgtieder und 21946 (19 970) freiwillige weibliche Ans Statt und Canv. Gießen, 28. Februar 1913. •• Die Sitzungen des Schwurgerichts für das 1. Vierteljahr umfassen folgende Fälle: 1. Montag, 3. März, vormittags 9V2 Uhr: Elisabeth Deubel von Busenborn wegen Meineides; die Anklage vertritt Staatsanwalt Trümpert, Verteidiger sind die Rechtsanwälte Jullizrat Katz und Kans- inonn. 2. Dienstag, 4. März, vormittags 9 Uhr: Karl Schnier le Eheleute von Selters wegen Meineides; die Anklage vertritt Staatsanwalt Trümpert, Verteidiger ist Rechtsanwalt Römheld. Donnerstag, 6. März, vormittags 9 Uhr: Wilhelm Jttmann von Frankfurt n. M. wegen Verbrechens gegen § 205 und 206 Str.-G.-B.; die Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Hofmann, Verteidiger sind Justizrat Dr. Jung in Gießen und Rechtsanwalt Falk in Frankfurt a. M. y Der Provinzialausschuß hält am Samstag, 8. Marz, vormittags 3/49 Uhr, eine Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: Ablösung der Streu- und Weide- berechtigung in den Gemeinden Pfordt, Uetz Hausen und Rieder-Stoll. *• Theaterverein, Die letzte Opernvorstellung dieses Winters wird nach Mitteilung des Großh. Hoftheaters am Freitag, 14. März, stattfinden. Zur Aufführung kommt die romantisch-komische Oper von A. Adam „Wenn ich König iDÖre", die schon für die zweite Vorstellung in Aus- Sport« — Die Universität Gießen hat zur Austragimg eines Fuß'' ballwettspieles zwischen den alad. Mannschaften der Universität und der Hochschule in Darmstadt einen Kranz gestiftet. Die Austragung erfolgte zum erstenmal am Sonntag auf dem Platze des Sportvereins von 1900 an der Hardt. Dem Spiele wohnte der Rektor bei. Die Mannschaften, die in der Hauptsache durch den Fußballllub Olympia-Darmstadt und den Sportverein von 1900 gestellt wurden, lieferten sich ein interessantes, gleichmäßiges Spiel. Bei Halbzeit führt Darmstadt durch ein iTigentor und einen 11 Meter mit 2:0 Toren, Gießen holt jedoch in der zweiten Hälfte auf, so daß das Spiel schließlich unentschieden mit 2: 2 Toren endete Tie Darmstädter Mannschaft zeigte das bessere Zusammenspiel, während die hiesige Mannschaft durch Einzelleistungen hervortrat. Arbeiierbeweaimg. M Offenbach, 26. Febr. In der Schuhfabrik „H a f» sia" sind die sämtlichen Arbeiter und Arbeiterinnen wegen unerfüllter Lohnforderungen in den Aus stand getreten., Die Firma hat darauf auch das übrige Personal ausgesperrt. iiflcto! taj gültig. nett einen Versuch waj'.i Die Abreise öes dänischen Kömgspaares. Berlin, 27. Febr. Der König und die Königin von Dänemark sind heute morgen 8.10 Uhr vom Stet tincr Bahnhof ab gereist. Der Kaiser geleitete den König, die Prinzessin Eitel Friedrich in Vertretung der Kaiserin die Königin in Automobilen zur Bahn. Mit dem Gefolge war der Ehrendienst zur Verabschiedung erschienen; ebenso waren auf dem Bahnhof der Gesandte Graf v. Moltke, die Damen und Herren der dänischen Gesandtschaft und Vertreter der dänischen Kolonie erschienen. Die Verabschiedung war sehr herzlich. ter % Stier 20 V . yn Ain 60 ab ... 57 , inen diese Tage für uni n Zollagern von LI« anenbutg inidGievm rändert naturw untersucht. . Proben gratis. rabe.___— Sreitag, 28. Fevruar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:s^I12. Tel.-Adr.: AnzeigerGieben. -üivorik in HP 1 * sicht genommen war. ** Kindergarten verein. Am Mittwoch, den 19. Febr. wurde der schon längere Zeit geplante Verein, der sich der Erziehung und Beaufsichtigung noch nicht schulpflichtiger Kinder annelmen will, unter dem Namen „K indergartenveret \V , gegründet. F-rl. Moeser, die sich die letzten Monate sehr mit der Sache beschäftigte und in deren Hände die verehrliche Lüadt- vertretung auch die von dem damaligen Ausschuß erbetenen 1000 Mark für die Miete des Lokals, legte, hat nun die 1000 Mk., die seit Anfang Januar auf der Sparkasse angelegt sind, auf den Verein übertragen. — Es möge dies die irrtümliche Auflassung, daß Frl. Moeser die 1000 Mark für ihr Seminar und Seminarkindergarten von der Stadtvertretung erhalten habe^ aufklären. — Der Kinder garte nverein nimmt Kinder von 3—6 Jahren auf: wir machen aus die Anzeige aufmerksam. Kindergärten, besonders ogenannte Bürgerkindergärten, werden nicht nur in den Groß- tädten errichtet, sondern'sind auch schon sehr viel in Städten vorhanden, die noch lange nicht die Einwohnerzahl Gießens erreichen. Merkwürdigerweise war man in Gießen, das doch sonst mit feinen Einrichtungen mit an der Spitze steht, mit einer solchen Wohl- sahrtseinri'chtnng zurückgeblieben. Durch die Erösftiung des Gießener Fröbel-Seminars und seines Seminarkindergartens hat sich das Interesse gehoben. Ter Verein wird dem steigenden Bedürfnis nach einem Bürgerkindergarten abhelfen können. Die vor einiger Zeit schon angekündigte Sammlung, die nun in den ersten Aagen ihren Anfang nehmen soll, soll dem Vereine die Mittel bringen, das zeitgemäße Werk ins Leben treten zu lassen. Tann kann Gteyen tolz auf seinen Kindergärten iverden, denn wenige Städte werden einen solchen Platz aufzuweisen haben, in dem die Kinder so reckst Licht, Luft und Sonne genießen können und man kann sich kaum einen idealeren Platz für einen Kindergarten denken, wie das von bem Verein gemietete Besitztum der Frau Kommerzienrat Koch. Tom Verein, der sich der Arbeit und der Leitung unterziehen ivird. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für GbertzeUen Au; den Reich;tag;au;schüssen. :: Berlin, 27. Febr. Eine neue Küsis im Leuchtölausichuß. » Der Leuchtöl-Ausschuß setzte heute die zweite Lesung fort I :md kam in dieser neunten Sitzung Lunächst zum Beschlüsse über \ .!ie Gestaltung des Aufsichtsrats. Ihm sollen fünf Reichstags- i -Mitglieder und je zwei Vertreter des Kleinhandels und der ; Konsumgenossenschaften angehören. Hierauf ging der Ausschuß . iber die Beratung der Gewinngestättung für die Vertriebsgefell chast, und das Ergebnis war ein durch die Mehrheit von Zen rum und Sozialdemokraten gefaßter Beschluß, wonach der Ge- o i n n _b e r Gesellschaft auf höchstens 5 Prozent 'e st gesetzt wird. Da durch diese Bestimmung die Aktiengesellschaft, für welche keinerlei Reichsgarantie besteht, in ihrem Mert 'eeußerordentlich herabgesetzt wird, ist es zweifelhaft, ob «iiif dieser Grundlage das Gesetz zustandekommen kann, zumal dieselbe Mehrheit auch die Absicht hat, einen Höchstpreis für Den Verkauf festzusetzen. Die Verhandlung hierüber führte teilte noch nicht zu einer Abstimmung. Es gab sehr scharfe Auseinandersetzungen insbesondere zwischen den liberalen Parteien und dem Zentrum, aber auch zwischen Zentrum und Sozialdemokraten. Tie Regierung gab die Erklärung ab, daß sie zu den Beschlüssen zweiter Lesung int einzelnen keine Stellung nehme, ehe die Lesung beendet sei. Bekanntlich ist noch eine dritte Lesung in Aussicht genommen. Die Stimmung der Parteien kam am Schlüsse der heutigen 'Aussprache über den H ö ch st p r e i s, den das Zentrum beantragt, in einer Reihe resümierender Erklärungen zum Aus- Druck. Regierungsrat Dr. Kestner hatte die Bedenken der Regierung gegen eine gesetzliche Festlegung einer Höchstgrenze des Preises l'chr eingehend und dringend dargelegt. Eine solche Festlegung lebentc eine Verteuerung des Erdöls für den Konsumenten. Son Zentrumsseite wird das Erstaunen geäußert, daß, Rnn die Regierung sich auf feste Verträge berufe, sie nun feine Garantien für feste Preise gewähren wolle. Der Vertreter 5er Freisinnigen hält mit den vorliegenden Anträgen das Schift -für bis zum Sinken überlastet. Man zwinge geradezu durch die TvefHegung des Höchstpreises zu teuren Einkäufen und mache die Aktien überdies unverkäuflich. Das Interesse seiner Partei am besetz sei heute auf ein Minimum gesunken. Als Bemerkung des fortschrittlichen Redners, daß durch die ursprünglichen Bedingungen ein billiger Preis zugesichert mar, aus dem Zentrum Berufen wird, das glauben wir nicht, erwidert er, Sie find doch sonst so stark im Glauben, warum denn hier nicht? Der sozialdemokratische Redner meinte, die Regierung solle die Abschlüsse zwischen zweiter und dritter Lesung und dann Vorschläge über die Löchstgrenze machen. Demgegenüber wird von nationalliberaler Seite die Menge Gefahren betont, die die Festsetzung eines Löchstpreises in sich schließe. Der Uii t er sta a t s s e k r c t a r erklärte, soviel wolle er jetzt schon erklären: werde eine ich bie Sozial- bemoiraten, die davon Bevorzugung dirmwn^nrichttmgen befürchten, die nicht nur der Hygiene dienten. Ter Staats,ekvetar crflärt das Arbeiterprogranirn der Verwa l tu n g fei Lbsch-a'ffung der wilden Anwerbimg, Auferlegung vieler Pflichten ^ Fürsorge auf die Arbeitgeber, bei größeres Bedars Zentrali- iicrung der' Arbeiterbeschaffung. Auf ^usmbrungen von national^ liberaler Seite, in denen betont wirb, daß an ^e,in’.l5öL [unaen gar nicht zu benken fei unb^ gefragt wirb,. ob das ^olonialarnt bem Siebetungskomitee bet Deutschen ^^nial- qesellschaft genügeub Land zur Versügmig stellen kann und will, J h ® ptnnt&icfrctär, daß die Benebelung der geeigneten ÄriAe Ä Häutige.. Ein national, teÄZi) oerurteilt das ExMdttwnöMnzw, das mir «1ir 9terwüituna des Landes führe. Wenn ein weißer Stu^tu^■ erliegt, braucht nicht immer gleich ESiftaSfl3^b^Su?* ?Si|\Xwn unb Etappm.^Src Staats- was« KÄue MLMWM sie morden nicht! - äSritcrbcratung Stettag. Ter Wahlprüfungsausschuß. verhandelte heute über das Mandat des Abg. F rommer (Kons., Pr.-Eylau), kam aber noch zu keinem Beichluß. Die Wohnungsgeldznsch sie. Der Bittschriftenausschuß veM^tte^heut^unter Z^hung eines Kommissars aus dem Reaierungsvertreter erbetreffend den Wohnungsgelbzuschuß. -- 9 . Befoldungs- klärte! ba6 der Bundesrat auf Grund M 8 M d^-umng». Gesetzes ihm gegebenen 5,?£[£n.(j?aMeo*tcl habe und da 68 Orten in »N° Mt nene Sittetunge für eine ganze Reihe Orte m narni o Ausschuß einstimmig stattfinden werden. Eine: Harte erblickte oer ltac(; in der Verordnung des Bundesrats vom - • tert Tari'- der der Ermittelung der bezahlten Wohn g. Angaben HaffeV (mittlere SSeamte) jugrunhe überwiesen wurden dem Reick)skanzler als 21c a r r ür und in einer Entschließ u n g bcvc D - ^„^rbeamteu die Bemessung des Wohnungsgelbzuschusses der iinrcroeann anbere Grundsätze aufzustellen. Vermischter. * Fahrlässige Vergiftung. Aus Lörrach i. Baden, 27. Febr., wird gemeldet: Ein bedauernswerter Unfall ereignete 'ich gestern nachmittag bei der probeweisen Inbetriebsetzung der Gasleitung in bem Ort Tumringen, indem trotz sorgfältiger Revision die Zuleitung zu einem Haus offen blieb. Das Gas drang bis in das dritte Stockwerk, woselbst eine dort wohnende Frau und ihre vier Kinder betäubt wurden. Der ärztlichen Hilfe gelang es, die vier Kinder ins Leben zurückzurufen, während die Wiederbelebungsversuche bei der Frau ohne Erfolg blieben. * Verhafteter Mörder. Aus St. Johann (Tirol), 27. Febr., wird gemeldet: Gestern nachmittag 1 Uhr wurde der Mörder des Bahnhofrestaurateurs Kloo in Lesersfelden am hiesigen Bahnhof von zwei Gendarmen verhaftet. Der Verhaftete ist von Beruf ein Hausdiener namens Michael Danzer und geboren in Eichberg in Bayern. Es wurden bei ihm noch zwei geladene Revolver gefunden, ebenfo das geraubte Sparkassenbuch und die Uhr des Ermordeten. Noch im Laufe des Abends wurde Danzer bei den Gerichtsbehörden in Kidbühel eingeliefert. * Nach Veruntreuungen von 300000 Mar? ist der Tirektor Paul Richard Lindner in Berlin flüchtig ge- gangen. Lindner war zuletzt Generaldirektor der früheren Land- verwertungs-Gesellschaft, jetzigen Land-Jndustrie-Bank in Berlin. Durch falsche Buchungen setzte er sich int Lause der Zeit in den Besitz der genannten Summe._________________________________ An die Käufer von Bouillon-Würfeln. »Bouillon-Würfel ist ein Würfel, der dein Käufer beim Uevermeßen mit lockendem Wasser eine Bouillon §ibt: das beißt, eine fertig gesalzene und mit dem Ertrakt der nötigen Suvveukräuter versehene Fleisckbrühe". Diese Forderung erfüllten auch die ersten Bouillon-Würfel. Diese Leistung verfvrechen auch die meister sogenannten Bouillon-Würfel noch heute. Dennoch erhält der Käufei febr oft billige und mit schönen Fantafieuamen versehene Würfel, die nicht mehr in erster Linie die wertvollen Bouillon- d. h. Fleifck' ertratnioffe bieten, sondern nur einen verschwindenden Anteil oder gar keine mehr. Solche Würfel schmecken nach Suvvenkräutern, Zwiebeln, Gewürz und ähnlichem, nicht aber nach Fleisch. Ebensowenig haben sie die kräftige, den Fleifchertraktivstonen eigene an regende Wirkung auf die Verdauung. Der Käufer handelt alfo tn eigenstem Interesse, wenn er den Einkauf von Bouillon-Würfeln als Vertrauenssache anfieht und nur erstklassige Marken verwendet. Die beste Garantie für einen gehaltvollen Bouillon-Würfel bietet die Liebig Gesellschaft, die in eigenen Fabriken, aus selbft- gezüchteten Rindern den F-leisch-Ertrakt gewinnt und Fleisch- Extrakt als den wertvollsten Bestandtell m ihren, nur noch mit der nötigen Menge Kochsalz, Gemüse und Gewürz versehenen OXO Bouillon-Würfeln verwendet. u I» Liebig Gesellschaft ur. b. H., Köln. a*ü ■rüü HirunS'W' WMff leflbeit! linier"*. ttff > J ajurrttO111 lb'K oo'-' . . t Alleinverkauf der Marke Salamander für Giessen J. Lilienfeld, Seltersweg' 52 0 SeltcrSweg 53, 1368 1,58 Moffe, Köln. ss87/* H tagsüber gesucht. 01528] Ltcvlianltr. 42 Scltcrsweg 3S. 01496 v. 01521 postlagernd. 1345 gelbverbienst. tb”Z. Gro Rollmöpse a 8 Psg. SelterSmeg 67. 01520 (DillkreiS). (1391 4$ Verkäufe Vermietungen Kaufgesuche' Verschiedenes. 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BöA // B28/» Bekanntmachung B*/, n u Samstag abend 61/2 Uhr ER0EFFIHIU6 meiner lehenswerten Schaulenlter - Oekvrativn in Frühjahrs - Moden 4. 5. 6. 7. 8. ii ii Kilo Kilo Kilo Kilo Kilo Kilo Kilo Kilo 2. 3. ii u II n u n u // ii u ii u ii ii ii n 1000 Kilo Reis, 1000 Kilo Spelzgries, grob u. 30 Kilo Harzkernseife, gelbe- 1500 Kilo Schmierseife, 4000 Kilo Soda, 1000 m Putzlumpenzeug, 200 Kilo Fußbodenöl, 250 Kilo Bohnerwachs, 50 Kilo Schuhfett pp. 200 Kilo gedörrte Aepfel, 300 Kilo gedörrte Zwetschen, 400 Kilo Sago, 3000 Kilo Zwetschen-Latwerge u. Marmelade, Der Bedarf an Bier, Selterswasser und alkoholfreien Getränken, Zigarren (ca. 12 Mille) und Rauchtabak. 800 700 350 500 100 500 300 700 >0 *>Uch. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Milch, Backwaren (Brot, Wecke u. Feingebäck), Süßrahmbutter, Für Errichtung eines Anbaues am Schulhaus ,u Burkhardsfelden sollen nachstehende Arbeiten und 10 Dutzend enge Kämme, 5 Kilo Schwämme, 250 Kilo Makulatur, 300 Pack Klosettpapier, 4000 Kilo weiße Kernseife, 3600 Kilo Pflanzenbutter, 30 OuO Eier, 18000 Handkäse, 600 Liter Mohnöl, 3000 Kilo Kochsalz, 3000 Liter gewöhnlicher Essig, 100 Liter Weinessig, 2000 Kilo gerösteter Kaffee, 1000 Kilo Malzkaffee pp., 50 Kilo Kaffecessenz, 3500 Kilo Mehl, 40 Kilo Tee, 600 Kilo Würfelzucker, 400 Kilo gestoßenen Zucker, 500 Kilo Kristall-Zucker, 50 Kilo Kakao, in den eleganteren Kostümen, KackkisckKoltümen, Maidskostümen garnierten Straften- und Selellsckakkkleidern, Frauen-Palefots, engl. Übergangsmänteln, Klüsen und Röchen aus beiten stoffen und feinfter ------------------- Verarbeitung zu bekannt billigen Prellen an ------------------- 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33, 34. 35. 36. Die Wcistbinderarbeiten zur Verstellung vonRäumeu für die Tierärzte und die Marttstandzeichenausgabe am Viehmarktplatz westlich des Güterbahnboses sollen Mitt ivoeb, den 5. März d. I., vormittag dll1 /• Ubr, öfient lid) auf dem Tiefbaumt vergeben werden. Die Ber dingungsunterlagen liegen daselbst offen und sind Ange- bore auf Vordruck bis zum vorgenannten Zeitpunkt dahin ^UbCt äebKe sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: „Angebot zu der am 18. Februar l. I. ausgeschriebenen Lieferung" bts zum Eröffnungstermin: Mittwoch, den 12. Mürz d. IS., vormittags 10 Uhr hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen. Die cinzurcichettdeu Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und müder Aufschrift: „Muster zum Ausschreiben vom 18. Febr. 1913" versehen seilt. — Zuschlagsfrist 18 Tage. Gießen, den 18. Februar 1913. Grotzh. Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt. I. A.: Lotz, Großh. Hausverwalter.b8*/, Auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens soll die Lieferung nachstehender Bedürfnisse für die Zeit vom 1. April 1913 bis Ende M ärz 1914 vergeben werden: I. Vcrzehrunqs- und Verbrancksgogenftände: Arbeitsvergebung. Die zur Herstellung der Wieseckbrücke bei Veitsberg sowie mehrerer Feldwegabfahrten erforderlichen Arbeiten und Lieferungen — u. a. 30 qm Fugenbestich, 10 cbm Stampfbeton, 25 qm Schicht- vflaftcr, 300 qm Chaussierung, Lieferung von 10 Stück Zementrohren von 30 cm Lichtweite und 12 cbm Basaltkleinschlag sollen öffentlich vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen können während den Dienststunden bei Grotzh. Bürgermeisterei Saasen eingesehen werden. Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, daselbst bis spätestens zum Eröffnungstermin Samstag, den 8. März d. IS., vormittags uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 26 Februar 1913. Großh. Hochbauamt Gießen, gez. Becker. III. Der Bedarf an: Baumwollcnzeug, Druckzeug, Kattun, Sarsenet, Schirting, Leinwand, Wollentuch, Buckskin und Sommerzeug, Wollengarn, Sacktüchern, Hosenträgern, Knöpfen, Zwirn, Schnur, Hüten, Kappen, Unterjacken, Strümpfen, verschiedene Sorten Leder, Schreibmaterialien und Drucksachen, Maschinen- und Zylinderöl. Ferner die Vergebung der Fuhrleistungen und die Verwertung des Ge- spüls und Gekrützes, sowie der Knochen und Lumpen. Die in Anlage A des Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893, das Verdingungsmesen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen und Muster soweit letztere vorhanden, liegen auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten nur am 26., 27. u. 28. Februar l. Fs. vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr offen. Die Bedingungs- und Angebotsformulare können gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Ein Versand von Mustern nach auswärts Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Der Anstrich der Sprengwagen soll Freitag, de» 7. März d. F., vormittags 11V» Ubr, auf dem Ticf- baunmt öffentlich vergeben werden. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vor x genannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an das Tiesbauamt einzureirven. — gesch. ganze Erbsen, geschälte Gerste, Grünkernflocken, Haferflocken, Hirse, Linsen, Fadennudeln, Gemüsenudeln, Lieferungen im Wege öffentlichen Wettbewerbs vergeben werden: Erd- und Maurer-, Steinmetz- (Lung- und Sandstein), Zimmer-, Dachdecker- (Schieferdach), Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbinder-, Tapezierarbeiten und Eisenlieferung. Angebotsunterlagen, die gegen Erstattung der Selbstkosten abgeholt werden können, sowie Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Kreisstraßenmeisters, i. V. Seim zu Grünberg, vom 1. bis 10. März 1913 auf, woselbst am 1., 4., 6., 8. März vormittags mündliche Auskunft erteilt wird. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und postfrei, spätestens bis zum Dienstag, den 11. März 1913, vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten, NegierungS- gebände Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 18, "einzurcichcn. Die Eröffnung der Angebote findet am gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, den 21. Februar 1913. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. Hechler.ß88/, M mit 35,5Q 3 2,96 " " 38,08 alten, da ei» Die Offert« g« 3*l> erschienenes gewöhnliche( 11S1S- ZtausenbeH Uhr, einzureichen. Gießen, den 26. Februar 1913. Der Großherzoglichc Kreisbauinspektor, gez. Hechler. tatata aller tri SaäS Holzversteigerung der Gemeinde Dorlar. ÄS«?®» & r t l i n fl in Dorlar zum Berkaus.