Erster Blatt 165. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhefsen Rr. WO Erstes Blatt {63. Jahrgang Montag, 4. August {913 Sietzener Anzeiger mrbÄäüm'nV KP •” ÄÄÖ MW" General-Anzeiger für Oberhrffen WSM Rofafionsbrud und Verlag ber Brühl'fchcn Univ.-Buch- nnb Sfetnbniderei R. Lange. Redaktion. Lrpedilion und Druckerei: Zchulstratze 7. Lan^:^Hest;1ür de« d»s üonnumos 8 Uhr. Geschäftsstelle Bübingen, Bahnhofstraße 16a. Äuzeigentett: H. Beck. Der Bukarester Kongreff. Run sitzt man glücklich in Bukarest zusammen. Ms Dienstag mittag 12 Uhr ist noch Zeit. Bis dahin mutz man sich nach allen Seiten geeinigt haben, wenn die Kanonen nicht von neuem zu sprechen beginnen sollen. Die <5adw wäre konrisch, tvenn man die tragische Rote dieses Balkan- spielS, all das vergossene Blut, das zum Himmel schreiende Elend, Hunger und Seuche, zu vergesseir vermochte. Da ist der Polizist Rumänien mir dem Stock gekommen und hat die böfcit Balkanbuben, die sich nicht vertragen wollten, zu- sammengetrieben, um mit ihnen ein ernstliches Wort zu reden und sie ein wenig gegenseitiges Wohlwollen zu lehren Jetzt l>at er sic im eigenen Haus; schön hinter Schloß und Riegel, die selrsamen .Kunden: Herrn Paschitsch, Herrn Veni- zclvS und die Bulgaren, alle mit Trabanten minderer Leuchtkraft versehen. Sogar der Montenegriner Wukotitsch hat mit machen müssen, obwohl er eigentlich vollständig überflüssig ist. Und so berät man denn unter dem sanften Druck der frischen rumänischen Armee, die heute — wie die Ding.' liegen — wirklich die Polizei auf dem Balkan versieht und Ordnung schassen kann, wie es ihr beliebt. Freilich,immer nur so lange, als die noch größeren Brüder Ruhe halten. Solange die alten Gegner, Oesterreich und Rutzland, sich vertragen und die politischen Erwerbskonzerne, Dreibund und Triple Entente, nicht „Fragen ausrolten", von denen sie verschiedene Ansichten l)aben. Man hat immerhin in Bukarest sdwn Ergebnisse ans Tageslicht gezogen. Die Bulgaren haben ihre ganze Hoffnung auf Rumänien gesetzt, das sie wenigstens mit einiger Liebe gezüchtigt hat, was von den anderen nicht gerade gesagt werden kann. Zwar wünscht Rumänien schon wieder etwas mehr als es noch vor wenigen Tagen als unverrückbar ausgeschrien hat. Jetzt geht die Grenzlinie der Zukunft schon wieder weiter ins Bulgarische: Zehn Kilometer über Turt^kai-Dobritsch-Baltschik hinaus. Aber lvas machen ein paar Quadratkilometer, für die man früher die ewige Glückseligkeit getvagt hätte, heute noch aus. Größeres steht auf dem Spiel: die Lebensfähigleit überhaupt. Die verbündeten Serben und Griechen, mit dem Montenegriner als Dritten, haben ihre Forderungen gestellt. Das ist das zweite Ergebnis der Bukarester Tagung bisher. Al'er das hätte man auch ohne diesen Apparat und die gewaltigen Spesen an Diäten und Reisegeldern gehabt. Was soll nun werden? Die Tage rollen ab. Man wird sich irgendwie entscheiden müssen. Und da zeigt sich ein Interessantes : Die Rumänen, die um des Balkan-Gleichgewichts willen sich gegen die Bulgaren gewendet haben, rüden jetzi trötz aller offizieller Freundlichkeit im anderen Lager immer mehr von Serbien-Griechenland ab. Die Wagschale ist nad) der anderen Seite hin gesunken. ^as Uebergeivicht auf dem Balkan hat nur seinen Platz gewechselt. Was Serben und Griechen wollen und durd) die Punkte ihrer For- bcrungeit nun auch klar und nicht mehr mißverständlich ausgesprochen haben, ist die Zertrümmerung Bulgariens. Ist . damit zugleid) die Doppelhegemonie über die Halbinsel ? Darum ist Rumänien allerdings nicht marschiert; so drängt es sein eigenstes Interesse immer mehr auf die bulgarische Seite. Man ward von seinem Polizeistab wohl sehr bald nad) einer alten Tonart ein neues Lied vernehmen. M . . Ob aber trotzdem, selbst unter schärfstem rumänischem Druck auf Serbien und Griechenland, irgend etwas Brauchbares in Bukarest zustande kommen wird? Fast möchte man es nicht glauben. Demi einen von den bisherigen Kämpfern bat der Polizist trotz alter seiner Vorsicht und „euro- -^päischen Ueberlegenheit" vergessen. Das ist der krankgewesene Teilnehmer ans Konstantinopel. Der hat sich auf den Marsch gemacht und sich nun, trotz Politik, trotz Europa, in Thrakien einquartiert. Von allem, was BcUgarien dort erobert hatte, ist nichts mehr übrig geblieben. Hier hätte, trotz alter Riederlagen und territorialen Verluste int Westen und Süd- westen, bulgarische Zukunft heranreifen können. Hier an der Maritz'a, in Adrianopel, bis hinab nach Midia und Enos hätte auf dem reichen, von (einen früheren Besitzern verlassenen Boden das neue $ulgarien entstehen können. Es hat nicht sollen fein. Die Türken sitzen in der alten Sul- tansgräber-Stadt und wollen lieber sterben, als zurückgehen. Wird dieser seltsame Bukarester Kongreß so enden wie die erste Konferenz von London, nämlich mit einem neuen Kampf? Und welche Kämpfer tverden nunmehr gegeneinander stehen? Eine amtliche deutsche Aeußeronq. Die Noiddcutsckc Wgemciil- Zeimng" schreibt in ihrer Sodininbfdxnx zur Fr,e b errsk°n,e renz m Bu- * ia”5:stonfcrenz der Vorschlag ber Verlängerung der Waffenruhe um b r e i Tage gemacht werden. Darnach würde den Bulgaren von dem eroberten Mazedonien nur ein sehr bescheidener Lanbfetzen verbleiben. Sehr bemerkenswert ist, daß die Griechen ihre L st grenze so weit vorschieben wollen, denn Kavalla grenzt schon beinahe an bic türkische Nachbarschaft. In Athen rechnet man nach einer Berliner Pressemeldung bestimmt darauf, daß Kavala Griechenland zugesprochen wird unb ber Friede in Bukarest geschlossen werden wird. Für einen baldigen Frie densschluß spreche u. a_, daß Bcnizelos telegraphisch die Wiedereröffnung der Theater erlaubt habe. Es.werde in Athen auch behauptet, baß Kaiser Wilhelm Ende August nach Korfu kommen werbe. Der „Berliner Lokalanzeiger" will aus Paris erfahren haben: {Griechenland habe bett Mächten bekannt gegeben, daß es außer auf Kavala auch auf den Besitz der Insel Thasos den größten Wert lege. Den Bulgaren soll für Kavala volle Zollfreiheit gewährt werden. Die Insel Tha- sos liegt dem Meerbusen von Kavala gegenüber. Es ist dock wohl etwas verfrüht, wenn bas Berliner Tageblatt aus Paris nrrrteilt, Lesterreich, Italien und Rußland möchten tMnala den Bulgaren, Frankreich, Teutschlarrd und England wollten cs den Griechen zukommen lassen. Es war vor einigen Tagen schon einmal gemeldet worden, baß der „deutsche Einfluß" in Arden gewachsen sei. Tas alles ist wohl eine Mache der griechischen Politik. Die künftigen butgarisch-türtifchen Beziehungen. Ta5 „Berliner Tageblatt" meldet aus Konstantinopel: Ter „Tanin" bemcnticit das Gerücht, daß einige Minister für den Verzicht auf Adrianopel seien. Talaat Bey habe erttärt, ?ldrianovel müsse türkisch bleiben. Für Leute mit anderer Mn- nung fci im Kabinett, das in Dieser Beziehung einer Meinung jet, fern Platz. In polinicken Kreisen Konstantinopels verlautet, Bulgarien wolle mit J>ct Türkei zu einer Entente gelangen, da an? -.'Imi.ilK- rung an Serbien aue-geschlossen sei Falls die T inta Adrian.wel räumt, soll Bulgarien bereit fein, ihr eine Verbesserung der Linie Midia — En 0 S zuzugestcden und Garantien bezüglich R ichtbescstig u n g der neuen Grenze zu geben. Außerdem 1 all in Adrianopel ein religiöser Vertretet bei Sultans zu gelassen und dessen Residenz für exterritorial erklärt werden. Einstweilen aber stehen die Truppen noch auf dem Kriegsfüße: Der „Berliner Lokalanzeiger" meldet ans Konstantinopel: Bet einem Zusammenstoß zwischen Türken unb Bulgaren bei Mustafa Pascha mußten sich diese zurückzichen. Bier Stunden östlich ton Adrianopel erschienen bulgarische Banden. In Taukkapu wurde auf der Straße eine Bombe gefunden. Die Einwirkung auf die Türkei. Konstantinopel, 3. Aug. Tic italienische Botschaft erhielt heute morgen ihre Instruktion für daS mixtrtcic Einschreiten bezüglich Adrianopels. Tie Instruktion für die cngliichc Botschaft steht nbd) aus. Wahrscheinlich erfolgt die Demarche morgen. Es verlautet, daß die Mächte der Pforte den Rat erteilen iverden, Adrianopel gegen Kompensationen zu räumen, die hauptsächlich in einer Grcnzbcrichtigung und einer Erhöhung der Zölle auf 4 Proz. bestehen würden. Serbische Beschuldigungen gegen Bulgarien. Belgra d, 3. Aug. Das Serbische Prcsseburcau tritt bett bulgarischerseits verbreiteten Nachrichten über angebliche Grausamkeiten der Serben entgegen, indem es meldet: Es muß hervorgehoben werden, daß die Bulgaren in ihren verleumderischen Berichten über angebliche serbische Grausamkeiten fid) niemals auf wirkliche Tatsad)en, Untersuchungen und Berichte von Kommissionen berufen konnten, wie cs von serbischer Seite gefd)cbcu ist. Die ebenso unwahren Nachrichten über serbische Öfsensivaktionen verfolgen offenbar den Zweck, angesichts des abzuschließenben Friedens während der Friedensvcrhandlungen Serbien als den <2 töten trieb unb als diejenige Macht hin zu stellen, die bestrebt ist, die Friedensverhandlungcn zu flöten, ivährcnb bock) bic Bulgaren als stets angreifenber Teil alles tun, um noch im letzten Augenblick irgenbwelche Erfolge zu erringen unb damit den Beweis zu erbringen, daß bic militärische Lage Bulgariens fid) gebessert und das Kriegs glück' sich gewendet habe. Darauf ist bie bulgarische Meldung über den Durchbruch der serbifcl)en Stellungen bei Egri Palanta zutückzufühten Daß an allen diesen Berichten kein wahres Wort ist, erhellt sich aus der allgemein bekannten Lage nm Kriegsschauplatz auf der ganzen Linie von Widbin bis Kotfd)ann unb Zatew Selo, bic von ben serbischen Truppen tapfer unb erfolgreich verteibigt wird. Es würben dabei sogar beträchtliche Vorstöße gemacht unb früher von den Bulgaren besetzte Punkte genommen. An der erst jüngst von Sofia verbreiteten Nachricht, baß die Serben im Bezirke Egri Palanka dreizehn Moiebo-Ru- mänen ober Kutzowalachen getötet unb ihnen 6000 Schafe, 6000 Ziegen unb 300 Pferde roeggenommen hätten, fällt, abgesehen von der Unwal)theit der Nachricht, bie auf Grunb jedenfalls erpreßter Aussagen zweier nach Sofia beförderter -Schafhirten für die weite Seffentlichteit zugestu-tt wurde, schon auf den ersten Blick auf, daß man diesmal bic Kutzowalachen als Objekt bco ferbifdjen Vandalismus aussuchte, jedenfalls in ber Absicht, zwischen Serben unb Rumänen Zwietracht zu säen, weil bic KUpowalachen als Stammesbrüder in Rumänien fid) großer Shmpathien erfreuen unb in ben von den Serben besetzten Gebieten einen bedeutenden Bruchteil der dortigen Bevölkerung ausmachen. Gerade die tützowalachische Bevölkerung erfreut fid) nicht nur in den neuen Gebieten, sondern auch innerhalb der alten ss^renzot -Serbiens bei dem Volk unb ben Behörben größter Beliebtheit als ein ruhiger, seiner Arbeit unb bem Verdienst nad) geb en ber Volksstamm, dessen nationaler Haß sich bisher ausschließlich gegen die bulgarischen Bedrücker wandte. Tic Kampflust ber Serben. Sofia, 2. Aug. Die Serben sollen bei Vranja bie von einem bulgarischen Parlamentär um 7 Uhr abends gestellte Aufforderung zür Einstellung der Kämpfe mit dem Bemerken abgelehnt haben, daß sie keine Verständigung über die Waffenruhe erhalten hätten, und sollen die Arrgriffe fortgesetzt haben. — Tie bulgarische Regierung habe gegen dieses Verhalten protestiert. Belgrad, 3. Aug. Das serbische Pressebureau ist von zuständiger Seite ermächtigt, die von ber Agence Bulgare in die ausländische Presse gebrachte Nachricht, daß serbische Offiziere trotz des Waffenstillstandes den Befehl zum Feuern gegeben hätten, zu dementieren. Eine griechische Richtigstellung. Die griechische Gesandtschaft in Berlin teilt bem Wolff-Bureau folgendes vom Hcmptguarticr in Lionowon emgetrossenes Telegramm mit: Zufolge des Waffenstillstandes ist zwilchen unserer und der bulgarischen Armee eine Demarkationslinie fcst- gelegt worden, die nördlich vom P c t s ch e v 0 und N i w a r ' 0 p verläuft. Daraus ergibt sich, daß die Meldung, die Bulgaren hätten Perickevo und Niwarkov erobert und hielten es besetzt, falsch ist. Ebenso ist die Meldung falsch, daß sie {crnals während des Krieges von uns Kanonen ober sonstige Geschütze erbeutet hätten. Lriftscbiffahrt. Militärische LuftschiffNachtubung. | ^abakripper) auf Grund des' Hausarbeitcrgesetzcs vom 20. Te- gnTöer 1911. 32. 'Tie hiesigen und auswärtigen Bäcker, sowie Brothandler auf Gewicht des Brotes, Brotzettel und Namens- Mchen am Grund der Polizeiverordnung vom 27. Juni 1907 33- Kun.9 /«men 109 Nahrungs- und Genußmittel, darunter- 72 Vollmilchproben, und wurden dem chemischen Untersuchungsamt übergeben. Bon den Milchpvoben wurden beanstandet tuns wegen Fettentzugs, sechs wegen Wasserzusatzes und fünf wegen zu niederen Fettgehalts'. In zwei Fällen aus dem 1. Quartal traten wegen Uebertretung des § 3 der Milchverfaufsordnung Bestrafungen m Höhe van je 25 Mark und Auferlegung sämtlicher entstandenen Kosten ein. Außerdem wurden bezüglich des spmi- fischen Gewichts der Milch 60 S ttaßenkontrollen vorgenommen' von diesen wurden beanstandet zwei, weil mittelst be§ Laktodensimeters das spezifische Gewicht nicht festgestellt werden konnte, da dieselben anscheinend stark gewassert waren. In beiden Füllen wurden Proben erhoben und dem chemischen Untersuchungsamt zugesiihrt, welches die Milch als gewässert bezeichnete. Aus Studt und Canb» Gieße n, 2. August 1913, Die Mitgiftfrage bei der Heirat Gewerbliche Revisionen i9s5. II. Quartal. n2 i £?®n?^n ^Vril, Mai und Juni wurden in Gießen rwidiert: 1. Benzmlager auf Grund der Berordirung vom 20. Mai 1903 und gestellter Bedingungen. 2. Offene Verkaufsstellen, in vmen mindestens zwanzig Gehilfen und Lehrlinge besclEgt wn?den, ui Bezug auf Erlaß von Arbeits-Ordnungen auf Grund StJULS? ber Gewerbeordnung. 3. Petroleumlager und Petro- teumtankwagen aus Grund der Verordnung vvm 20. Mai 1903 nu? Bedingungen 4. Tie gewerbsmäßigen Güterhändler aus Grund der Bekanntmachung vom 27. Juni 1-908. 5. Stein- 31 Ä^"?°Z^mhauereien auf Grund der Bekänntmachung vom 135 imb 136 der Gewerbeordnung, sowie § 241 ?i^7äw^-^^0sverordnung zur Gewerbeordnung. 6. Konfek- ttonswerkstatten auf Grund der Verordnung vom 31. Mai 1897 und ' ^bruar 1904, sowie §241 der Hess. Ausführungsverordnung 1 Cr^e°^r5 S"9" i?^§^Eungen und Lumpensortiererei en <2 .^U7 Eß- und Umtleideräume, auf Grund des § 120 d 8‘ Knochen- und Lumpenlagcr auf Grund -l-Reglemertts viom 8. Oktober 1884 und der gestellten Smh^av/Hr1*' rn unb SckMnkwirtsckaften auf Grund der die Beschäftigung von,Ge- Bad-Nauh-eim, 3. Aug. Am Mittwoch, 6. August, nachmittags 4y2 Uhr, findet im Nauheimer Teich vor dem Teichhauie ein großes Schwimmfest statt. Tas Arrange- $cr ^tttc Frankfurter Schwimmklub iÜ>ernommen, dessen Mitglieder nnHandicap für Juniore, ein Damenhandicap, ein humoristtiche^ Kleiderschwimmen, sowie ein Einzel- und Gruppen- ^^wrluhren. Bei der letztgenannten Nuinmer wirkt wieder Weltmeister F r i tz Ni c o l a y mit, der erst vor einigen Tagen aus England zururkkehrte, wo er vielerorts mit größtem Erfolg austM. Emen besonderen Reiz übt das Fest dadurch aus, daß die beim Hinte Mannschaft des Cercle de Natation de Brunelles verschiedene Wettkämpfe, darunter Zwei Stafetten und ein Wasser- ballspiel. Mit der Wettschwiinnrannschaft des Ersten Frankfurter rochwimmklubs zum Austrag bringt. Tie Belgier haben sich auf verschiedenen Reisen m England das Prädikat erstklassig verdient, HPy l,ie slch im Frühjahr gelegentlich der Hannoverschen ^porüwoche unteren norddeutschen Vereinen überlegen gevieigt Haban, n einer, Sportreise durch Süddeutschland nach Wien undBudapest. Drei internationale Meister stellen sich uns SfoifrS Weck ess er, der englische und belgische Meister iin Rückenschwimmen, Hermann M eyboom, B-lgimS, und I. Vl-tince, ber fron- cÄiÄ-O Yvud. belgische Meister über lange Strecken. Im Wasser - Sir Brüsseler seit Jahren ungeschlagen und dürften wohtt auch diesesmal gegen che aufsttebende Frankfurter Mann- schaft, die 11ch vor vierzehn Tagen den Titel „SüddeutscheMeister" gegen Stuttgart, München und Karlsruhe erkämpft hat, Sieger bleiben. Auf jeben Fall ist ein scharfer, interessanter Kampf zu 10üaimhn'i iU1?r jjtanSgtrter im vollen Training für die am Kastel^ gegen Hannover und Barlin aus- Meisterichaft sind In den Einzelrennen wird Y^^WÜi^nlfurtern besonders V o g e l e y l-ervorzutun wissen. » -PV brußschwimmen wird den Brüsselern der Sieg durch ll?b Stühm er (Magdeburg), die zu unseren e?,ab^ängen, b7e Idee einer Freilichtbühne weiter geführt werden kann; für nächsten Sommer ist eine Aufführung von „So m m erna ch t s trau m" in Aussicht genommen. r— Tas vom hiesigen Turnverein im Konzerthaus veranstaltete „Deutsche Turnen" erfreute sich eines recht guten Besuches. Die unter Leitung des Gau- turnwarts Will-Gießen Vvrgeführten Gewandtheitsubungen der Turner des Gaues Hessen sanden stürmi- schen Berfall und mußten auf allgemeines Verlangen wiederholt werden. ^e?tS,4uijfie[Ie füc Fr°»en und Mädchen bleibt bis zum 3. September geschlossen. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 3. Aug. Der Neubau der neuen Kaserne ist der Firma Th Mörschel übertragen worden Die Merne kommt an die Friedberger Warte zu stehen wo eben die Dungersabrik ist. Die Arbeitcii ivcrbcn sofort' bc- gmrtcti. In diesen Tagen wird auch mit dem Umbau der zweiten provisorischen Kaserne begonnen, die in das EmpfcmgS- gebaude des alten Bahnhofs kommt. Der neue Bahnhof wird in der Nacht auf den 10. August eröffnet werden, ^-r-^'^^h^^rluheim, 3. Aua. Für die Zweite Hälfte uns die Begründung einer Frei- U ch t buh ne in Aussicht. Direktor Stein go etter wird, ?»nri®e2er S^sttg bleibt, im hiesigen Kurpark die Operette „Der Z r geun erbaro n" zur Auffiihruna bringen Einige Tage vorher soll im Hochwald, an der so- - einer Forstschutzhütte - eine Kin- .chervorstellung, „Hansel und Gretel", ebenfalls im Freien, stattfinden. Bon ident Erfolg dieser Versuche wird ??chen eines Firnis zum Einöleu der Säle beschäfligt. Plötzlich lochte die Klüftigkeit über und der brennende Inhalt crgo{j sich auf den Fußboden, der sofort Feuer fing. Ter Kellner bekam einen solchen Schreck, daß er zum Fenster hlnaussprang und später von der Sanitätskolonne in die Klinik gebracht werden mußte. Wie man hört, soll der junge Mann vor Schrecken die Sprache verloren haben. Noch ehe die Feuerwehr bei dem unterhalb der Augustenruhe befindlichen Veremshause, aus dessen Fenstern dichter Qualm drang, emtraf, halten die Hausbewohner und einige Studenten die Gefahr eines Umsichgreifens des Feuers verhindert. ^Frankfurt a. M., 3. Aug. Bürgermeister a. D. Geh. NeglerungSrat Dr. Adolf Varrentrapp-Frankfurt erhielt den Noten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub. d Hanau, 3. Aug. Aus dem Paradeplatz trat ein Musketier versehentlich seinem Kameraden Leidner auf den guß. Darob geriet der Leidner in Wut und schlug seinem Nachbar mit dem Gewehr derart über den Kopf, daß der Unglückliche sehr schwer verletzt dem Lazarett zugeführt werden mußte. Der rohe Täter wurde auf der Stelle ent» iüaffnet und dem Untersuchungsarrest zugeführt. h. Stierstadt a. T., 3. Aug. Die Wiesbadener Ne- grerung hat einen hiesigen Gemeindevertreter aus dem Schulvorstand ausgeschlossen, weil er bei der letzten Landtagswahl ^lnem sozialdemokratischem Wahlmanne die Stimme gegeben hatte. ü 3 ..... v„uu । . - -- -L-"'—r» vvvK.v.UuUtunullH. 25. Warenhäuser und surudgegangen. Von siro^re offene Verkaufsstellen, sowie anstoßende Schreibstuben das Ried bie f)rfp' "^rlichsten Bezirke, wie w Bezug auf Sitzgelegenheit des Personals auf Grund der Be- baben w dast befl?nbefrS 9nie Ergebmste erzielt kanntmachung vom 28. Mvember 1900. 26. Offene Verkaufsstellen auf 9'55 blnzeinen Orten von 25 Proz. w denen sog. Blntwcin angepricsen wird. 27. SrS hnn Pthin " Zangen sei Er dankt hierbei der Unterstützung hingen auf Grund der Verordnung vom 17 April 1895 und L Kreispflegerinnen. Man W 15. Juni 1905, den Verkehr mit Giften betr.' VersZed^ Fortschritt our und damit auch^ein allgemeiner | Dampfttsselanlagen.^29. Borstenzurichtereien bezüglich Desinfek- rn m r Hessen-Nassau. ^Marburg 3. Aug. Ju Hamburg, wo er in emem Krankenhause Genesung von einem Leiden suchte starb der außerordentliche Professor der theologischen Fakultät der hiesigen Universität Lio. Dr. Gustav Westphal D tel)rte, ber erst 40 Jahre alt wurde, war wegen seines Leidens lchon das ganze Semester von den Vorlesungen entbunden. Marburg, 3. Aug. Gestern nachmittag war ein Kellner deZ Vereinshauses der Hasso-Borussen mit L b- Mainz, 2. W Em militärisches Schauspiel lvckte in der Nacht auf Sonntag viele Menschen aus den Federn. Es fand eme Nachtübung der S ch e i n w e r f e r a b t e i l u n g der Mainzer Garnison und zweier Zeppelin-Luftkreuzer statt. Schon ain Abend waren die Truppen ausgerückt und hatten um Mainz init ihren Scheinwerfern Stellung genommen. Bei Erben'heim waren Maschinengewehre und Ballonkanonen aufgestellt ^Der Uebung lag der Gedanke zugrunde, daß ein feindliches Luftschiff die Rheinbrucken bei Mamz sprengen und Aufnahmen deck Festungs- gelandes machen tollte, während die Garnison versuchte, das LufNchill fttihzeittg zu entdecken und durch Beschießen ihm ferne Ausgabe unmöglich zu machen, oder es zu zerstören. Von 1 Uhr an wurde von dem Scheinwerfer bei Erbenheim und dem hinter der Stadt der Himmel abgesucht. Gegen i/22 Uhr tauchte ein Zeppehn-.Kreuzer südlich von Mainz bei Laubenheim auf Kaum war er von den Scheinwenern, die weithin ihre Lichtbündel erstrahlen ließen entdeckt, als schon die Kanonen gegen den Feind donnerten. Schnell verschwaiid das Luftschiff. Nun wurde mit Eifer der Himmel abgesucht. Als 20 Min. vor 3 Uhr der Strahl des Erbenheimer Scheinwerfers über den Vimmel giertet, blinkt drunten im Rheingau nordwestlich von der Stadt — etwas stlberhell in der Luft auf; schnell gleitet der strahl wieder zuruck, letzt Unterstützt von dem hinter her Stadt aufgestellten .Scheinwerfer das Luftschiff ist wieder entdecktl und somit emen Verein vollständig für sich bildet Die List^' Zentralen über die Zusammenarbeit im Lande selbst, zur weiteren Anmeldung liegen nach wie twr behriHnnin Ä“ Mitarbeit der Aerzte, Geistlichen aller Kon^ L bie interessierten Damen- Tätigkeit. Aus allen Schilderungen ging hervor daß zwar in ^tcht entschlossen, sich auch in die betreffenben ™nlcbcn Gegenden Schwierigkeiten von den Müttern zu übe-- Listen Emzuzeichnen. Wrr bitten daher die Damen sich in türtrnbCm lr.nJen' M aber nach ber nötigen Aufklärung heute in oben.^wähnte Listen erntragen zu wollen. Wann unb to-o Cm außerordentlich großes Interesse für die Tätig- -ÄS»» -k" ' " - sind die Hcrr-n^erdÄermam/Löberstr s?" ™ teig Wies Sen. Zöller, B«hnh°fftr.' 10, geme beE 3 iü e i wertvolle Briefe sind z Qf ;M \or FMnb«n? Hlrz um Seltersweg ausgestellt. Sie sind"in französischer Sprache geschrieben und von Friedrich dem Großen eigenhändig unterzeichnet. ; °Bcn feit derÄchweftern gezeigt wird ^Vba^ bie Se^nerung /ft u hfpftn6 bentÄU-r,C<5-unb Beratungsstunden drängt, so daß an st welln nrtPn -ft dw Raume zu Nein sind und die Schwestern nicht R na9Ll1??' 4^ ^lusgckben allein zu erfüllen. Minister Tr. r?JLa?ö” dankte denn auch allen, die zur gedeihlichen Entwicke- luns bugetragen haben und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die reiche Saat den Gärtnerinnen noch reichere Früchte trage. Ueber ^U?^sttaskliNik letzt angeschlossene Kinderklinik berichtete Prof Dr. K o e p p e - Gießen; über das Eleonorenheim ?-.viii§^^^Darm^adt und Oberin v. Gordon. Es wird aus- md;t l’ranf? Kinder, sondern nur h?ni$rfp1r nS §Ehtte Kinder Aufnahme ftn- I allen, ^.berin von Gordon verbreitet sich über die pral'- tische und theorttische Ausbildung der Schwestern und Pew'io- r Surfen Ueber die Berufsvormundschaft, die rechtliche Fürsorge für die Aufgenommenen macht Ger.-Ass Dr Melios . " schwimm. uni> Wassersport.Verein luna war überau? Vorversamm-1 viele ZtiNder dem Leben gerettet und damit sei auch ein reits etwa 58 Mitzlied?r sawie eine^o^AnMfl IfcttÄS'MÄÄ't-l?’ “‘b “ I %” R*"Ä^r «eiter' ^ldet Wir wollen nicht öerfch^L SÄ U« gegen den Milten des Vaters. . ,5”.^ üns vorliegenden beachtenswerten Entscheidung führt vas Reichsgericht aus, daß eine Pflicht des Vaters, eine versprochene Mitgift zu zahlen, nur solange befielst, als er mit der Heirat einverstanden ist. Diese Entscheidung entspricht dem § 1021 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, der auch die Ber- weigerung der gesetzlichen Aussteuer Mläßt, Wenn die Tochter wider den Willen der Ettern heiratet. iTer in Betracht kommende Sachverhalt ist wie folgt: 'Ter Kläger hatte sich mit der Tochter beS' Beklagten B. in Berlin verlobt, 'jtobei war ihm vom Beklagten eine Mitgift Vv'i lll5M0 Mark versprochen worden. Tiefe Verlobung machte der Beklagte rückgängig, als ihm mitgeteilt worden war, daß der Klager einen leichten Lebenswandel führe. Ter Kläger bestand mit seiner Bvmtt auf der Verheiratung und erklärte bei eindr Auseinandersetzung dem Beklagten, daß er auf die Mitgift verzichten wolle. Tie Heirat mit der noch minderjährigen Tochter des Beklagten kam auch zustande, der Beklagte aber versagte die Mitgift. A/ie Klage ans Zahlung der Mitgift blieb ohne Erfolg. Tas R ei chsg eri cht führt zur Abweisung der Klage in seinen Entscheidungsgründen aus: Tas Kammergerich^ nimmt ohne Rechtsirrtum an, der Beklagte habe das streitige Mitgislversprechen nur unter der selbstverständlichen Bedingung erteilt, daß die in Aussicht genommene Ehe seiner Tochter mit dem .Kläger unter seiner fortdauei:nden Zustimmung zustande wmmen werde. Tas Versprechen sei deshalb, möge es nur dem Mager oder auch der Tochter gegeben gewesen sein, in vollem ttmsang hinfällig geworden, nachdem der Bellagte seine Einwilligung zur Verheiratting seiner minderjährigen Tochter zurückgezogen habe, insbesondere ist bent Kammergericht darin bei- Msttimnen, daß die in § 1305 BGB. geforderte Einwilligung des Vaters ein höchst versönliches Recht ist, in dessen freiem Erau.ch er grundsätzlich nickst beschränkt werden kann, so daß Eheschließung auch der freie Widerruf hattet blechen muß. Die Mottve Band 4 Seite 14 zum Dürger- w S Gesetzbuch betonen mit Recht, daß die Einwilligung 'ein ber Fürsorge für das minderjährige Kind ist. und daß deshalb der Widerruf unter Umständen sogar vu einer Pflicht werden ^un, stuf die der Vater nicht vernichten darf. Aus dieser Freiheit des Widerrufs Tolgt aber mit Notwendigkeit, daß der Bellagte bre^ Zi iiw.< A n'tpMMln Ertmchuno»- u Tddcr '3c« Mn, mhand- 15 und üebent esinfel- tbcitcr. mb des r, sM! 0. , sowie unten?« i 1907. et, darunter- tjhmbct d fünf Quartal rbnung etlicher ; iW nnnten; todenn' nie, da Fasten ngsawt fm® Liston 9)kinr enhcfn listflstsst IW; c, da- uE 1 >M hinter jte eG WlN del-' Feind- ! Ain- er N an dtt tet der ©tobt iN1 und farbigen Abbildungen und intcrcffaittn, allgtmcutlWTftänb- hdat »rtikln berujener 'BenönluMcucn, die den vtdgtualtigai Organismus unserer Lehrkraft jtad) allen 9hdjtungcn eingcfra» ertiuti r n__ - — Amtlicher Wetterbericht. Deffentlicber S3 e 11 f rb i f n ft, ® ie feen. DetlerauSnldten in $?eiien 'ne 4. icnitag, den * sluguft 1913: Völlig meist trocken, etwa- fübler. Beim unerlaubten Baden ertrunken. Prl- lau, 3. Aua. Beim unerlaubten Baden in ber Dftiee fmb gestern abend der Gefreite Schubert und der MuskenerB übler von der 7. .Kompagnie des Jnfanterie-Regunents Nr. 43 ertrunken. Ein dritter Soldat, der zur Rettung nachsprang, wurde von einem der Verunglückten so sest umfiammert, das; er in die .Gefahr des Ertrinkens geriet. Er konnte sich ;edoch schließlich freimachen. tranken. Ausstand in der Eisenindustrie. Berlin, 4. Ang. Der V e rb a n d d e r Eisenindustriellen hat, wie aus Hamburg berichtet nnrd, an seine Mitglieder bas Ersuchen gerichtet, wegen deS AusstandeS keine A u s ständigen oder Arbeitslosen ein zu- stellen Tic Zuwiderl-andelndcn werden mit den statutarisch vorgesehenen Strafen bedroht werden. Es sott verhindert werden, das; von den mit dem Aus stände überzogenen >Lee- pläven ausständige Arbeiter Arbeit finden und dadurch ihre ausständigen Kollegen mit Geld unterstützen können. Tie Arbeitgeber wotten anscheinend ihrerseits durch Aussperrung die Betriebe ruhen lassen. Es heißt gleichzeitig, daß Arbeitswillige von auswärts eingelroffen und auf den Werften eingestellt worden seien. F n einem Sandhaufen erstickt. Berlin, 4 Aug. Auf dem SckMtbudenplatz in der Iunafernlicide produzierte sich in letzter Zett ein Arttft; Radtke der sich ö Minuten unter ernem ^-andlMtfen "lebendig begraben lieft. Ter Tirektor der Arena lieft den Artisten gestern 10 Minuten unter dem ^anb- haufen ausharren. Als man Radtke he raus graben Itfft, war er, wie der „Berliner Lokalanzeiger" meldet, erstickt. Vermischtes. * Der Diebstahl von 22 000 Mark in Berlin. 3OOO Mark Belohnung sind auf die Aufklärung des Taschen- diiLstahls ausgesetzt, durch den dem Kassenboten Ktstow der ^rma Fisckstxnu u. Mendel 22 Tausendmarkschemc abljanben gekommen sind. Zweifel an der Darstellung des Kassen- (boten sind nach den Ermittelungen a u s g e s ch l o s s e n. Der ijftotc stand auf einem Anhängewagen der Straßenbahnlinie 60, Euf dem Wege von der Mauerstrafte nach der Retck)sbank ,n der Kägcrftrafa. Unmittelbar nach ihm stiegen drei ober wer Manner fcuf den tzimerperrvn, die abfichttich ein Gedränge veruriachten, und sdäbei den Diebstahl auMhrten. rm \ * Eine ähnliche T i c b c 5 g e) d) i d) t c wie tn ©er- fr; n wird aus Hilden bei Düsseldorf gemeldet: Dem Boten der «firma Alexander Koppel, der in Begleitung von zivet^anderen 'Boten von Solingen nach Hilden gefahren war, war am Samstag auf dem Bahnhof die L ö h n u n g s s u m m e von 2 0 000 Mark abhanden gekommen, dte er im Solinger Hauptgeschäft abgeholt hatte. Der Bote erflärt, der Räuber habe ihm das Geld abgeuvmmen, nachdem er ihm Pfeffer rns Gesicht gestreut und am Halse gewürgt hatte. Ter Räuber sei entkommen. Es ist möglich datz her Ucberfall fingiert ist. BtS letzt sind vier Personen verhaflel worden._________ ___ GerichtssaaU FC. Seine eigene ftrnu verkuppelt. Der 27jäbrige ttu? Röntg ft äbten im Kreise Groß-Gerau gebürtige Taglöhner Georg Kratt wohnhaft in Rüsselsheim a. M. hatte, als er seinen Wohnsitz noch in FlörSheim a. M. hatte in den Jalpkn 1912 unb 1913 lerne eigene Ehefrau an Mannsperson verkuppelt. Tas Urteil der Wiesbadener Strafkammer lautete gegen ihn wegen schwerer Kuvvelei auf zwei Monate Gefängnis. * öin Unteroffizier beim verbotenen Trieben verletzt. Straßburg, 3. Aug. In ber Nackt zum Samstag ftrllte cm patrouillierender Poften ber zweiten Kompagnie des Im.-Regt-. Nr. 143 einen im nassen Graben ber alten Festungswerke hinter der Zuadclle dort in verbotener Weite fitebenben Unte roffizier und gab auf denselben, als er trotz dreimaligen Anrufs Miene madite, zu fliehen und sich nicht verhaften licfL einen Schuß ab. Ter Unteroffizier, der Vt^ieldwebcl Böldt von ber 4. Kompagnie des In- RcgtS. Nr. 143, würbe ziemlich sckwer am Schulterblatt verletzt unb liegt im Lazarett. _ • Ein Unglück bei Gudvangen. Bergen, 2. Aug Am Mittwoch ereignete fick ein sckwereS Unglück auf einem Gehöft bei Gudvangen. Das deutsche louriucn* schiss „Großer Kurfürst" ankerte im Fiord Einige Mann der Besatzung, die Landurlaub erhielten, machten eine Partie auf den Weib. Sie sollen bei dieser Gelegenheit Steine haben herabrollen lassen. Durch einen solchen wurde unweit des Hofes ein arbeitendes Mädchen erschlagen. Die Deutschen wurden arretiert, gegen Abend aber wegr, 10 9hef.» Gänfc 12feb.(£nten21eftmtM.5, IMverfch selt.l,2u.3M Alb. ä 10,2-730 bis iMAlb. nulW Marken 150 M- T. Grödel, Frankfurt a.M. Nachnahme ihv$/e) Todes-Anzeige. Heute nacht entschlief nach kurzem Leiden unsere liebe gute Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante fron Kchmne StfjmiM DeQlscheMalls-lDduslrie G. m- b. H. IC*/» Köstritz. Thürlnß. Teilfabrik Gießen InL: Albert Merlan Telephon 239. 20 Fl. frei Ms Mk. 3.00 Wiederverkäufen gebucht! Setzung einzig in der Welt di. 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