165. Jahrgang Erster Blatt Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten stattfinden. die Kriegsfragr Mischen Italien und der Türkei und Russlands drohendes Eingreifen besprochen. Heute ist, wie die „Nordd. Allgem. Ztg." feststellt, das deutsche Verlstiltnis zu Italien von allen Trübungen frei. Es trifft sich sehr gut, daß- alle aus der neuen dnchenden Balkankrise zu befürchtenden Schwierigkeiten von den in Kiel versammelten Staatsmännern gründlich erörtert ^erden können. So werden hoffentlich keine Ueberraschungen und Mißverständnisse eintreten, und sio wird der Dreibund wohl auch in den nächsten gespannten Tagen seinen starken Einsluft geltend machen und namentlich dahin wirken^ daß Rußland sich vor unbesonnenen Schritten hütet! Ms Kaiser Wilhelm II. mit Kaiserin Augusta Viktoria im April 1893 zur Teilnahme an der Feier^ der Silbernen Hochzeit des italienischen Königspaares (yum= ciert I.) in Rom weilte, da erklärte er an der Hoftafel im Quirinal: „Ich erblicke in dem herzlichen Empfangs den erneuten Beweis persönlicher Freundschaft, die Sie von meinem Großvater und meinem Vater auf mich übertragen hechen. In beider Sinne habe ich gehandelt, als ich hierher eilte, meine Glückwünsche darzubrtngen." In Homburg im September 1897 waren die beiden Fürstenpaare wieder an einer Tafel versammelt und König Humbert erwiderte auf die Ansprache des Kaisers: „Die Erhaltung des Friedens durch die Einigkeit und den einmütigen Willen der Regierungen ist, wie Ew. Majestät wissen, auch mein heißester Wunsch." Am 3. Mai 1903 weilte der deutsche, Kaiser abermals in Rom und antwortete auf den Trink- ivruck, Viktor Emanuels III.: .„Ich erkenne in der warmen Herzlichkeit des Empfanges seitens Ew. Majestät Hauptstadt und Volk die Bekräftigung der Tatsache, daß das Bündnis, das unsere beider: Häuser und Länder verbindet, von dem italienischen Volke in voller Sympathie anerkannt und unverändert gepflegt wird." Jin Jahre 1909 am 12. Mai auf der Rückreise von Korfu traf der Kaiser und die Kaiserin in Brindisi mit dem König von Italien zusammen. Auf dem „Vittoriv Emanuele" fand im Beisein des Ministers des Aeußern Tittoni ein Frühstück statt; bei der Tafel tranken die beiden Fürsten auf ihr gegenseitiges Wohl, auf das ihrer Häuser und ihrer durch den Dreibund geeinigten Länder, deren Bündnis drei Jahrzehnte hindurch sich als Friedenshort erwiesen habe. Der Kaiser gedachte außerdem noch des entsetzlichen Erdbebens, das Sizilien im Dezember 1908 betroffen, und gab der Bewunderung für die aufopfernde Tätigkeit Ausdruck, die der König und die Königin bei jener Gelegenheit an den Tag gelegt hatten. Die letzte Zusammenkunft vor der jetzigen in Kiel fand am 25. März 1912 in Venedig an Bord der „Hohenzollern" statt. Trinksprüche nnirden so wenig wie vorher in Schönbrunn ge- luechsett, aber in den Unterredungen der Monarchen wuroe Die Monarchenbegegmmg in Kiel. Von Camillo Cavour flammt das prophetische Wort: „Unser Bündnis mit Preußen steht in den Sternen geschrieben." Ms der erste Minister Italiens (der übrigens auch das „Italia fara da se, Italien wird allein fertig werden" aussprach) jene ahnungsvolle Eingebung hatte, dachte außer ihm niemand an deutsch-italienische Allianzen. Noch im Jahre 1873, als König Viktor Emanuel II. nach Berlin kam, war sein erster Gedanke, während er mit Kaiser Wilhelm I. allein war: „Ich muß Ew. Majestät gestehen, daß ich im Jahre 1870 im Begriffe war, gegen Sie die Waffen znu ergreifen." Kaiser Wilhelm antwortete freundlich „Das wußte ich wohl." Der Gegenbesuch Kaiser Wilhelms 1875 fand auch nicht in Rom, sondern in Mailand start. Aber das hatte seinen besonderen Grund. Man wollte dem Papste nicht persönlich entgegentreten zu einer Zeit, da die kirchliche Gesetzgebung in Oesterreich wie in Deutsche- land seinen höchsten Unwillen erreicht hatte. Trotzdem war es schon „ein Triumphzug bis hierher nach Mailand", berichtete Kaiser Wilhelm I. an seine Gemahlin, und zum Abschied sagte er dem König Italiens: „Möchten wir und unsere Söhne nach uns stets Freunde bleiben!" Dieser Wunsch des greisen Kaisers ging in Erfüllung. Anzeiger Gießen. ' *0/ y V 1 V ? m" biT^^numiner Rotationsdruck und Verlag -er Vrühl'fchen Univ.-Vuch- UN- 5tem-ruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition UN- Druckerei: Schttlftraße 7. bis vormittags^'uhr^ Geschäftsstelle vü-ingen, Rahrchosftrahe 16a. Donnerstag, 3. Juli 1913 Be; uq ) nr c monatlich 75 Vs., viertel- A, A jährlich Mk. 2.20; durch Abholo iu Zweigstellen Em ▼ monatlich 6b Pj.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bcslellg. Zcilenvreis: lokal IbPi., auswärts 20 Mennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton", „Vermischtes" und .Gerichtssaal": K. Neu- und solcher Abwechselung, wie es nur wenige deutsche Städte von gleicher Größe wie Wimpfen bieten können. Bei dem gemeinsamen Mittagessen, das der Küche des Mathtldenbades alle Ehre machte, stattete der Vorsitzende der Kommisstvn, Exzellenz von Hombergk zu Vach, den Dank der Kommission für die gastlich Ausnahme in Wimpsen ab und gedachte zum Schlüsse in zünbenden Worten des Negierungsjubiläums Seiner Majestät, des Kaisers. Mit einem genußreichen Spaziergang nach Wimpfen im Tl^al, wo unter Führung des Benefistaten Roßkops die herrliche Kiran des Ritlerstists zu Wimpsen im Thal besichtigt wurde, schloß öic diesjährige Tagung der .Historischen Kommission. Mit unver- gcßlickcn Eindrücken schieden am Nachmittag die Mitglieder der ftvmmission von der an geschichtlichen Erinnerungen wie an Scl)ätzen der Kunst und Natur so reiche allen Nockarstadt und von ihren freundlichen Bewohnern. Tie rtädrfte Sitzung der Kommission wird voraussichtlich int Frühjahr 1914 zu Worms des evangeliscl'en Teiles der Hassia sacra (Professor D. xr. Tiehl-F-riedbergi stellt für 1913'1914 den ersten, die ehemalig- Obergrafschast Katzenelnbogen behandelnden, Teil in Aussicht. Von, dem historischen Kartenwerk für die Länder am Mittelrhein (Bearbeiter: Regicrungsassessor Strocker-Mainz) wird spätestens 1914 die erste Karte mit der Darstellung der Ternrorialvorhaltnme in .Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Nassau, Untersranlen und Psalz, wie sie im Jahre 1793 statt hatten, erscheinen. Die lnitoriscixn Grundkarten des Grvßherzogttims, für die in der Hauptversamm- lung eilt größerer Betrag bewilligt wurde, sollen vor Ende 1313 fertig vorliegen. Der erste Textband des Codex Laureshamensis (Bearbeiter: Seminarlehrer Dr. Glöckner-Bensheim) ivirb im Laufe des Jahres 1914 gedruckt. Bon den „Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte" ist der erste Band, „Die Mainzer Tom- provstei im 14. Jahrhundert" von Privatdozent Dr. Vigener- Freilnirg, ausgedruckt. Er wird in den nächsten Wochen ausge- geben werden. Ihm sollen in rafchw Folge sich an schließen: „Tie Lebenserinnerungen des hessisct?en Staatsmannes Reinbard Eigenbrodt ans der Zeit des Frankfurter und Erfurter Parlaments und der preußischen Union 11848 1850}", herausgegeben von Privatpatent Dr. Bergsrräßer-Greisswald, uno „Tie Entstehung des weltlichen Territoriums des Mainzer Erzbistums" von vc. Manfred Stimming-Gießen. Als weiterer Band der „Quellen und Forsck'ungen" sind die „Chroniken der Reichsitadt Friedberg", ßerausgegeben von Professor Dr. Eln. Waas-Gonfenheim, in Aussicht genommen. — So zeigt sich auf allen von der Kommission in Angriff genommenen Arbeitsgebieten reges Leben. Mit Befriedigung über das Geleistete und frohem Ausblick in die Zukunft konnte der Vorsitzende die Sitzung schließen, nachdem sie einen in jeher Hinsicht harmonischen Verlauf genommen hatte. An die Hauptversammlung schloß sich nack kurzer Pause der glänzend vorgetragene und eindrucksvolle Vortrag von Lehramtsassessor Jacob-Wimpfen über „Alt-Wimpfen und die Hohenstaufen". Er bot mit seinem raschen Ueberblick über die Vau- geschichte der hervorragendsten Baiweulmäler einen lehrreichen Uebergang zu der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter der sachkundigen und geschickten Führung des Vorsitzenden von „Alt-Wimpfen", Forstmeister Zeh, und des Stadtpfarrers Scriba wurden die Staotbefesttgringeu mit iIrren Türmen und Toren, die Reste der Kaiserpfalz, die wiederhergestellte Pfalzkapelle, das hl. Geistspital, die interessanten Stras.eitbilder und bürgerlichen Bauten, die Domintkanerkirch?, ihr Kreuzgang und ihre Kirchenschätze — diew unter Führung des katholischen Stadt Pfarrers Klein — und schließlich noch die evangelische Pfarrkirche zu St. Marien besichtigt; ein Programm von solchem Reichtum auf das allerherzlichste und küßten sich wiederholt auf beide Wangen. Der Kaiser überreichte sodann der Königin eitlen. 13 unten» ftrauL Hierauf schritten beide Monarchen die en Skupschttna cm dahin gehendes Mandat erhalten hat. Aber.was kann man von der Bereitwilligkeit zu Verhandlungen erhoffen, wenn wahrend der Zeit bereits die Flinten und Kanonen sprechen- Der Kampf um die Vorherrschaft auf dem Balkan wird früher oder später ausgefochten werden, selbst wenn es jetzt noch gelingen sollte, die Kugel, die ins Rollen gekommen, ist, aüszuhalten. Aber man wird gut tun, sich in dieser Beziehung von jedem Qptimismus fernzuhalten, da der Verlauf des ersten Baltankrieges gezeigt hat, wie schwierig und wie fruchtlos solche Vermittlungsversuche sind, und wie leicht das Eingreifen der Mächte im Interesse des Weltfriedens dre fahr des Weltkrieges heraufbeschwören kann. Tie Lage ist um so bedrohlicher, da Rumänien kein Hehl daraus macht, daß es einem Kriege zwischen den verkrachten Balkanbüstd- lern nicht Gewehr bet Fuß zusehen werde. Bulgarien mag mit seiner immer noch auf weit mehr als 300 0 00 M a n n zu bringenden Armee den Serben und Griechen, die etwa die gleichen Streitkräfte auf die Beine bringen können, gewachsen fein. So würde die Entscheidung von Rnmänicn historische KommiHion für da; Grotzherzostum Hessen. Die diesiährige Tagung der Historischen Kommission für hnä ' Großber oattim Hessen fand zu Wimpsen am B er g c fatt Schon am <8orabenb hatte sich die Mehrzahl der Mitgliedev in der lieblichen NeckUrstadt eingefunden. Der Kur- und Vn- kehrsverein P;nt>r festlichen Veranstalttmg un Saale des Math'.ldenbiw^ Ä * SSorftr.cn i>e 6cS Vereins, Forstmeister Zeh, bearüfite die Erschienenen in sckstvungvoller Rede, ^ann nahm Stadtpsarrer Scriba das Wort, um ut einem ebenso formvollendeten wie inhaltreichen Vortrag 'die Schicksale der alten ReickMadt im 301äbrigen Kriege zu schildern. Mit reickfem Beifall lohnte dem Redner die auch aus Wtmpfen zahlreich be- fuchte^ VersamMun^g. -]anb int Saale des Mathildeirlrndes unfpr Ser Lcittina des Vorsitzenden der .Historischen Kommission, Seiner Erzelle uz des Herrn Ministers des Innern von H am - ker o f zu V a ch die fünfte Hauptversammlung der Kommißion statt. Der Vorsitzende danlcke in feiner Eröffnungsrede deii 1912 ausgeschiedenen Kommifsionsmitglledern Prof. ^r. Haller-Gießen und Geh. Iustizrat Prof. Dr. ^chmidt-Tubiugen ,ur ihre seitherige Tätigkeit im Dienste der Kommission und begrüßte _öic neuernannten Mitglieder, die Professoren Dr. Hübner imd ^r. Vogt-Gießen und Oberbibliolhekar &r. Voltzparmstadt, sowie die anwesenden Gäste. Bürgermeister Bornhäuser Überbrachte die Grüße und Wünsche der Ltadt Wimpfen: -stadtpfarier Klein dankte im Namen der Gaste für die Einladung. — Aus den schrnt- ffch erstatteten und mündlich ergänzten unb erläuterten Berichten hrr Ausschüsse über den Stand der Unternehmungen der Kommission'ließ sich entnehmen, daß die einzelnen Arbeiten mit Ans- nähme von wenigen,' deren Fortgang durch dienstliche Verhinderung Z 6,-anrhcit der Bearbeiter gehemmt war, gute Fortsckwitte ^nrnrfTt haben Von dem ungemein zeitraubenden und schwierigen Kvte Mainzer Urkimdenbuches kann in einigen Jahren der Seinen. Der erste Band der Mainzer Tomkap.tcls (Bearbeiter: Pfarrer Dr. Veit-Neckarsteinach) kommt nuS 1914 in den Druck. Der erste Halbband des o (Bearbeiter: Haus- und Staatsarchivar Archivrat w'rd ihm unmittelbar folgen. Bon Iefsißchen Biographien .Herausgeber: Geh. Hofrat Prosessor 1 säSief'=n) ist t-aS erste tzest 1912 endnenm.. 1913 wird das Mci'c folgen. T,e Liste bat MMrn.S«8tomre rÄ^^lter - Referendar W. Müller-Darmstadl liegt bw aus wenige B «Lndioe ErgmtMNgett »nutfartia wr, Ter Bearberter ratli; für «Stabt unb 2nnb": E.Heß; für ben Anzeigenteil: H. Beck. Tie „N o r d d e u t s ch e A l l g e m e i n e Z c i tu n g" schreibt: Der König unb die Königin von Italien treffen am Vtittwoch abend in Kiel ein und werden am Donnerstag als Gaste des Kaisers und der Kaiserin dort /verweilen. Mit horzlicger Freude wird es begrüßt, daß die Reise des iöniglick)en Paares nacki Stockholm willlvmmenen Anlaß gibt, dem Herrscher der befreundeten und verbündeten Großmacht und der edlen Königin Elena in einem deutschen Hafen die liebeiiswürbige Gastfreundswast zu erwidern, welche der Kaiser iviederholt an der italienischen Küste gefunden hat. Untere Beziehunge n zu dem Bundesgenossen im Süden sind frei v on jeder Trübung. Mit wachsendem Verständnis wird in Deutschland die militärische, maritime und ivirtschaftliche Tüchtigkeit des modernen Italiens, der starke nationale Grundzug seiner Politik und sein gesteigerter Einfluß im Rat der Mächte anertannt. Es ist bekannt, ivelcher hohe Anteil an diesem Aufschwung dem Wirken des Königs Viktor Emanuel xukommt. An seiner Seite begrüßen wir in dem königlichen italienischen Minister des Aeußem, ,Marguis di San G u i l i a n o, einen Staatsmann, welcher seit der ,UebernaI}inc der Geschäfte stets eine klare Bündnispolitik unter den Mächten des erneuten Dreibundes verfolgte. Inmitten der Schwierig- feiten, denen die europäische Diplomatte während der Ballänkrisis standhalten mußte, bewährte sich das durch Deutschlands Haltung geförderte Zusammeugehen Italiens mit Def ter r ei cf) -- Ungarn be sonders in den adri.ilischeu Fragen als ein wichttger Teil der gemeinsamen Friedensarbcit der Großmächte. Tie Wandlungen im Südosten Europas und ihr Uebcrgrcifen auf Nachbargebiett werden in den Gespräck-en ziöisch.'n den Monarchen und ihren Staatsmännern in Kiel um so ernstere Aufmerksamkeiten Anspruch nehmen, als gerade jetzt eine abermalige kriegerische Zu- spitzung zwischen den Staaten des Balkanbundes ringetreten ist. Angesichts dieser neuen Gefahr bleiben wir überzeugt, daß die Kieler Begegnung, an der mit bundesfreundlicher Sympathie auch Oesterreich-Üngarn im Geiste teilnimmt, dazu beitragen wird, die Fühlung zwischen Italien und Deutschland zu beleben, die Uebcreinsiimmuitg innerhalb deS DkeiounlKs zu berMrken und die Behandlung ber den Gvoßnrächten gestellten Aufgaben zu — Peter Roseggers Bitte. „An mejne Freunde und Leser und alle, die mir gut sind" — schreibt Peter Nosegger im „Heimgarten", „richte ich eine innige Bitte: Mir ist zugetragen worden, daß man gelegentlich meines 70. (Geburtstages auf meinem Sommerheim mir persönlich mancherlei Ehrungen plant. Schon .die Absicht erreicht ihren Zweck und erfüllt mich mit Dankbarkeit. Aber ich'muß von Herzen bitten, die Absicht nicht zu verwirklichen. Mein besorgter Arzt gestattet mir meine heimatliche Sommerfrische nur unter der Bedingung, daß ich dort unbedingte Ruhe habe, um Tiacb einer schweren Influenza mich zu erholen. Mein Gesundheitszustand ist nach langjährigem Leiden überhaupt so geworden, daß alle Aufregung und Gemütsbewegung möglichst vermieden werden muß. Ich werde an diesem Tage in stiller Zurückgezogenheit aller Liebe, Güte und Ehren gebenden, die mir in meinem Leben sc> überreich erwiesen oder zugedacht worden sind. Ich bitte meine Freunde dringend, alle persönlichen Ehrungen unterlassen zu wollen." _ , . — Forl ch u n gs r ei s e. Prosenor Dr. Karl Diener, Vorstand des paläontologischen Instituts an der Wiener Universität, tritt Ende dieser Woche mit Unterstützung der Wiener Akademie der Wissenschaften eine Reise nach Japan zum Studium der Triasbildungen des Kitakaniiberglandes auf der Haupt- iusel Nivon und auf der Insel Shikoku an. Er beabsichtigt, Wirre Cftoh'r i. i Brßffch Kolumbien und Kanada nach Europa zurückzukehren Seine Frau wird an der Reise teilnehmen- Die Ankunft Kiek, 2. Juli. Zum Empfang des italienischen Königspaares fanden sich am Bahnhofe ein gegen 9" > Uhr der Kaiser der deutsche Admiralsuniform trug, und die Kaiserin, die eine lilafarbene Robe trug. Ein Ehrendienst für die italienischen Herrschaften war wegen des intimen Charakters des Besuches nicht gestellt worden.' Beim Einlaufen des italienischen Sonder- zuges um 10 Uhr präsentierte die Kompagnie und die Musik spielte die italienische Königsfanfare, wobei Fanfarentrompeten in Anwendung kamen. Der König in ber Uniform seines preußischen Husaren-Regiments und die Königin in einer blaßgelben Robe entfliegen dem Salonwagen. Der Kaiser Ivar der Königin beim Aussteigen behilflich unb küßte ihr die Hanb, ebenso ber König ber Kafferin. Der Kaiser unb ber König begrüßten sich erleichtern. Berlin, 2. Juli. Der Reichskanzler und Staatssekretär v. I a g o w begaben sich heute nachmittag nach Kiel zum Vortrag bei dem Kaiser und zur Teilnahme an der Begegnung des italienischen Königspaares. Wien^, 2.Juli. Der König von Italien sandte von der Grenze an Kais ar Franz Josef ein Begrüfiungs- telegramm. Nr. 153 Der Glehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich Eiek-merZanrilienblätter; zweimal wöchenll.KreiL- blatt für den Kreis Stehen (Dienstag und Freilag): zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zcitfragrn Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion U2, - Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: ncr ab hängen, das 250 000 Mann der ersten Jahrgänge unter den Waffen und noch große Reserven zur Verfügung. hat. Indessen hat es keinen Zweck, über die Aussichten eines Krieges zu reden, solange er nicht offiziell proklamiert und solange man nicht über die noch undurchsichtige Haltung Rumäniens unterrichtet ist. Für Europa würde der zweite Balkankrieg j eben falte eine neue, sehr schwere Sorge bedeuten, denn hinter dem bulgarisch-serbischen Gegensatz lauert der noch weit bedenklichere zwischen Sesterreich und Rußland. Zwar wird von allen Seiten versichert, daß die Mächte entschlossen feien, den etwaigen Krieg zu lokalisieren, aber angesichts ter gespannten Weltlage tonnte sich die Lokalisierung des Taliankrieges Nr. 2 beicht noch schwieriger erweisen als die Verhinderung seines offiziellen Ausbruchs. Ein Sieg der Serben? Belgrad, 2. Juli. Die Serben erstürmten die wichtigste bulgarische Position bei Retki und Bukvi nach blutigem Kampfe. Die letzte« Schlachten. Belgrad, 2. Juli. Die blutige Schlacht, die beim Morgengrauen auf der ganzen Linie Redki—Bukvi— Zlatane—Retchani—Jstip begonnen hat, dauerte den ganzen Tag fort. Die Bulgaren machten einen energischen Vorstoß, der von den serbischen Trirppen auf der ganzen Front durch einen sehr energischen Gegenangriff zurückgewicsen wurde. Die Bulgaren zogen sich, von den Serben stark bedrängt, auf Katschana und Jslip zurück. Es kam zu mehrfachen Bajonettangriffen, bei denen das 19., 11. und 6. serbische Regiment eine besondere Tapferkeit an den Tag legten. Der Feind wurde durch die neue großkalibrige Artillerie der tapferen Chumadioision dezimiert, in deren Reihen der Kronprinz Alexander den ganzen Tag über weilte. Bei dem Bajonettangriff verlor der Feind 10 Feldgeschütze und verschiedene Münitionswagen; eine ganze Kompagnie wurde gefangen genommen. Bulgarische Gefangene erklären, daß vor den bulgarischen Truppen vorgestern eine Proklamation des Königs Ferdinand verlesen worden sei, wodurch der Krieg gegen Serbien uno Griechenland als erklärt bezeichnet wird. Nach den Meldungen der Blätter belaufen sich die V e r -- lüste der Serben in ben vorgestrigen Kämpfen an Toten auf 17 Offiziere und 1400 Mann, an Verwundeten 40 Offiziere und eine große Zahl von Soldaten. Bisher sind drei Sanitätszüge mit insgesamt 1300 Verwundeten angemeldet. Privatberichten zufolge hätten die Bulgaren ungeheure Verluste erlitten. Belgrad, 2.Juli. Das serbische Preßbureau meldet itter die Kämpfe bis gestern: Bulgarische Truppen der regulären Armee in Stärke von 100 000 Mann überschritten am 3 0. Juni, 2 Uhr nachmittags, die Demarkationslinie bei den Orten Djevdjelia, Retki und Bukvi und den Flüssen Bregalüiea und Sletova, wo die bulgarischen Angriffe den ganzen Tag andauerten. Obwohl serbischerseits sich nur die Avantgarde, die den Bulgaren an Zahl weit unterlegen war, beteiligte, behaupteten unsere Truppen doch bis zum Abend die Stellungen, die sie am Morgen innegehabt hatten, uttb nahmen 20 bulgarisch e Offiziere, 58 Unteroffiziere und .über 700 Man n gefangen. Tie Verluste der Serben sind unbekannt. Die Bulgaren wurden bis an die Flüsse Bregalniea und Sletova zurückgetrieben. Am 1. Juli wurde der Kampf auf der ganzen Linie forte gesetzt. Belgrad, 2. Juli. Heute vormittag fand ein mehrstündiger Ministerrat statt. Wie verlautet, ist die Ausgabe einer Kriegs Proklamation beraten worden. Ms her haben sich 20 fremde Aerzte zur freiwillige ir. Dienstleistung gemeldet. Fünf Aerzte des deutschen Roten Kreuzes sind bereits dngetroffen. Fünfhundert serbische Freiwillige sind heute morgen nach dem Kriegsschauplatz abgegangen. Die Skupschtina übersandte dem G e n e r a l ft a b s- etz e f auf einen einstimmigen Beschluß ein Telegramm, in dem es heißt: Die Skupschtina wiro mit patriotischer Begeisterung die ruhmreichen serbischen Fahnen aus dem Wege verfolgen, der ihnen durch den hinterlistigen bulgarischen Ueberfall aufgezwungen worden ist. Belgrad, 2. Juli. Bei dem vorgestrigen Angriff waren die Bulgaren mehr als 100 Bataillone Infanterie stark, mit 200 Feldtanonen und Haubitzen. Auf serbischer Seite nahmen 30—40 Bataillone mit 80 Kanonen am Kampfe teil. fTer Angriff trug den Charakter eines plotzlicten und gleichzeitigen Uebcrfalls nut großen Streitkräften. Die Bulgaren fraternisierten mit den Serben uitb forderten sie auf, sich gegenseitig nicht zu töten. Als der Kampf begonnen hatte, haben sie die ar bekanntlich für ungültig erklärt worden. Im Jahre 1912 hatte v. Kröcher 12 073, Dr. Böhme 10 271 Stimmen erhalten. Ter Sozialdemokrat Koch batte es zu 2407 Stimmen gebracht. In der Stichwahl siegte v. Kröcher mit 13 465 Stimmen Wer Dr. Böhme, der 13 144 Stimmen erhielt. lieber die Ersatzwahl im Wahlkreise Zauch — Belzig — Jüterbog—Luckenwalde, die gleichfalls am gestrigen Mittwoch stattsand, liegt noch keine amtliche Nachricht vor. Tie „Franks. Ztg." meldet: Beelitz (Mark', 2. Juli. Bei der heutigen Reichstags- ersatzwahl im Wahlkreise Zauch —Belzig—Jüterbog—Luckenwalde erhielt nach den bisher bekannt gewordenen Zistern Ewald Saz 12834, v. Oertzen (Rp.) 7123 und Hormanu CFortschr. Vp.) 6954 Stimmen. Es stehen noch die Resultate aus vielen Lanterten aus, doch ist Stichwahl zwischen Ewald und v. Oertzen wahrscheinlich (Bei der .Hauptwahl 1912 entfielen auf v. Oertzen 11044, auf Ewald 12 367 und auf den Volksparteiler Dr. Freund 9226 Stimmen. In der Stichwalst behauptete dann v. Oertzen den Wahlkreis mit 16 942 Stimmen gegen Ewald, der 16 652 Stimmen auf sich vereinigte.) Ans StaOt unft LanH. Giejzcn, 3. Juli 1913. Betrachtungen über die Tcnniswettspictc der Universität. Von einem Dozenten wird uns geschrieben: Tem Ofsizierstennisverein, der in liebenswürdiger Weife feine Tennisplätze zur Versiigung stellte, ist es zu banlc.i. das; in Dav Programm des Sportfestes auch Tenniswettspiel. nnfgvnvmmcn werden konnten. Tie Konkurrenz war außerordentlich stark, die Spieler gehörten durchweg einer guten Klasse an. Der Sieger im Einzelspiel, Erich Lichtenstein aus Darmstadt, der erst m fünften Jahre spielt, laßt erwarten, daß er sich bald den erst- klassigen Spielern einreihen wird. Leider mußten oie Vertreter der Universität Gießen einen hoffnungslosen Kampf beginnen, den sie jedoch in anzuerkennender Weife mit aller Zähigkeit zu Ende führten. Wenn auch ihr Können mit dem des Sjcrm Lichtenstein nicht zu vergleichen ist, so hätte doch ein normales lieben )ie auf gleiche Stufe mit den anderen Konkurrenten bringen können, hierfür fehlte jedoch in Gießen jede Möglichkeit. Es nnirbc von der Universität vor 4 Wochen für die betr. eiu Platz gemietet, der ihnen die Möglichkeit schaffet sollte, sich für die bevorstehenden Wettspiele zu trainieren. Ties erwies sich als durchaus notwendig. Tenn die drei in Frage fommenben Herren hatten trotz aller Bemühungeir Feine Gelegen- beit finden können, in Gießen Tennis zu spielen. Es war dies für mich nicht überraschend. Schon öfters hatte ich bessere Spieler klagen hören, daß in Gießen nur wenige Temrisplatze existiertrm, daß diese an geschlossene Gesellschaften verpachtet feien, und daß außerdem die Abmessungen der Plätze falsch und die 'Vodent»cn- hältnisse so ungünstig seien, daß ein normales Spielen nicht mixp llch erschien. Daß die Vergleiche, wrc die betr. Herren mit den Tennisplätzen anderer, kleinerer Universitätsstädte anstellten, sehr zu Ungunsten Gießens anssallen mußten, davon, vennute ich, ist jeder Gießener vollständig überzeugt. Doch kehren wir zu unserem speziellen Fall zurück. Es gelang nicht, den Herren einen Platz für die Nachmittags- oder Abendstunden zu mieten. Tie Morgenstunden sind aber auch für die Studenten die ungünstigste Zeit, um Sport zu treiben- Nach wenigen Spielen musste das lieben auf dem gemieteten Platze aufgegeben werden, da feine Abmessungen falsch nxircu und sich der Auslauf als so ungenügend herausstellte, daß ein Uebeic hier nur nach eilig sein mußte. Ein anderer Platz, der mehr geeignet gewesen wäre, ließ sich in Gießen nicht finden. So kam es, daß die drei Herren die letzten 14 Tage feinen Mall schlagen konnten. Ich will nichc übertreiben; eine Verbindung: hatte von der bedauerlichen Lage der Wettspieler gehört und in liebenswürdiger Weise den einen dieser Herren in den letztem drei Tagen auf ihren eigenen Plätzen eingeladen. .Dies ist die Vorgeschichte. Daß das Wettspiel selbst für die ,'Gießener Herren kein erfteuliches sein tonnte, und daß sie nickst vlme Groll den Platz verließen, ist ebenso begreiflich ivie di' ungläubigen Gesichter der Herren aus Darmstadt, Heidelberg und Marburg, als ihnen die Verhältnisse der Gießener Tennisplätze geschildert wurden. Ts ist zu hosten, daß sich die Stadt in dankenswerter Weise veranlaßt sehen wird, selbst Tennisplätze zu schassen. Dann scheint es wohl angebracht, damit zugleich dem Gedanken eines allgemeinen Sportplatzes päher zu treten. Man glaube nicht, daß mit zwei ober drei Tennisplätzen schon Abhilfe geschafft^ wäre; man glaube auch nicht, daß man mit iveuigen beginnen könne, um später einige hinzuzubauen. Es ist wesentlich, daß soviel^Plätze vorhanden sind, baß auch in bet: Adcudstundc.. jeder zum Spielen kommen tonn und baß die Anfänger, die Fortge schrittenen und die besseren Spieler jeweils unter sich spielen können. Unter sechs Plätzen ist dies nicht zu erreichen. Als Verwalter der Plätze wähle.man einen Berufstennisspieler, der durch Sttindengeben eine Nebeneinnahme hat, die ein höheres' Gehalt nicht nötig werden läßt. Die Plätze lasse man von einer1 .Firma anlegen, die schon mehrere Taurnierplätze geschaffen hat. Es kann eine Firma manchen Platz errichtet haben und bock) versagen, wenn es sich darum handelt, einen für Toumiere brauch' baren Platz zu schaffen. Ter Gedanke, Tennisplätze und Eisbahn zu kombinieren, ist in Gießen um so naheliegender, als die Lage der Eisbahn eine sehr günstige ist und einer Angliederung von anderen Sport plätzen (Hvckep usw.) nichts im Wege steht. Es trifft sich weiter sehr günstig, bah_ der Eisverein ein Klubhaus zu errichten beabsichtigt. Die Stadt dürfte die Gelegenheil nicht oorübergeben' lassen, zu erwägen, an dessen Stelle ein Klubhaus für alle Sportvereine erstehen zu lassen. Auch Verbände, die feilte direkte Beziehung zu einem derartigen Sportplatz haben, wie Scknlliib usw., würden ein solches Heim, wo sie ihre Versammlungen abhalten. und ihre Zeitschriften auflegen könnten, freudig begrüßen. Es ist nicht wenig, was hier von der Stadt erhofft wird. Doch würde damit für sie und für die Universität auch ein nicht zu unterschätzendes Anziehungsmittel gewonnen werden. Und da hinsichtlich der Tennisplätze doch unbedingt etwas geschehen muß, lasse man sich von dem Gedanken leit-m, gleich ein Ganzes m schaffen und kein Stückwerk. Tennisplätze rentieren im allge meinen gut. Ein Klub, der die Pachl übernimmt, würd' inr> Leben treten in dem Augenblick, wo die .Hoffnung auf Plätze greifbare Formen annimmt. Er würde sich einen Berufsspieler! verpflichten und die Stadt jeder weiteren Bemühungen ml beben. Tie .Kombinatton von Teimisplätzen und Eisbahn verbilligt das Unternehmen wesentlich. Wenn es auch nicht vorteiltest für den Erhaltungszustand der Tennisplätze ist, so scheint der Nack^ teil doch gering zu sein. Sonst hatten sich wohl nicht reich' Städte, wie Hamburg, zu diesem System entschlossen. Allerdings ift dafür zu sorgen, daß der Wasserstand hock' genug ist, um ein Turchftieren bis auf den Boden zu verhindern. Es darf erwartet werden, daß die Stadt diesen Verpflichtungen ebenso nachkommt, wie sie schon anderen, schwereren Verpflichtungen in mustergültiger Weise gerecht wurde. Sollte sich das Projekt eines allgemeinen Sportplatzes, verbunden mit einem Klubhaus, durchführen lassen, so wird sich Gießen in dieser Hinsicht weit übe" alle Mittelstädte erheben, und wie ich glaube, ohne all zugroße finanzielle Opfer, mäbrenb es heute darin noch hinter vielen Kleinstädten zurücksteht. D. ** Tageskalender für Donnerstag, ü. Juli: Viertes Ab o n n e in e n t S-K o n z e r t unter Mitwirkung dcS deutsch- amerikanischen Mämierquartetts. Abends 8!4 Uhr in SteiuS Garten. ♦ Ein Trauerfall im grotzherzoglichen Hanse. Prini; Maximilian pt Solms-Hohen- solms-Lich, ein Vetter der Großherzogin, ick nach einer Drahtnachricht des Ehefs des ostas'iatischen Krcuperge)chw-aders am 30. Juni im 23. Leben.ftache am Hitzschlag in Pagan (Südsee i verstorben. Der Prinz, der am 26. Sepember 1890 als dritter Sohn des Prinzen Ludwig in Lich geboren ift. stand als Leutnant z. S. auf dem großen Kreuzer Gneisenau. *• Audienz. Der Großbcrzckg empfing u. a. mr 2. Juli l. I.: den Oberst Schmidt. Stomniahbeiir des Großb. Geudarmeriekorps, den Major v. 53cftcrnhaqcn beim Stabe des Leibgarde-Inf.-Negts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, den» Major a. D. Kammerhcrrn Fr hm. v. Starck, Vorsitzende" 1 9 , 1 Kreis Alsfeld. abdrücken betrifft. N. >olm 6' Puck i^mHanfortoun& f» J*g“1 bTft an Stelle der der -» leÄ»t'’ ° ie( ncl 1 0 :t)' '.k. Ik. inl ild St). : in im ud iid ncr bet* itid w.%; l, Lcbc 'N \ Vorab end'- 7.45 Üt)t» Morq ens 8.30 lU)t Nachmittags: ^-OO Ubr. Cabbatausgang: 0.40 Uhr. 13 -05 : jiot®' 3i,[i 19131 Spiele , ^»fben lk8 -ch r d^M«^ vergangener Kurhausterrasse, war — was niemand ^EUZEhnt hatte i - sehr vom Wetter begünstigt^Nach längeren g hatten wir heute den ersten schonen Tagnnt Sorme^q« und milder Luft. Auf der Terrasie konMrtrerten basnBMg torps der Darmstädter- Garde-Dragoner und'diejxw 'tilufifirfmle aus Friedberg. Zahlmche Damen und 1 8 Mädchn, IMt n L Lerkaus van Rosen übernommen, dec einen reißenden Msad M Jiebhaberpreyen e^Eem Es £?Ä Äti» JS^MS'fe'Ä ;;mj.s w«”!* äfssä"”!.^S-"',ksxäl as?e? 1 den Lampions bildete den Schluß.des-Feste».Set*« war am Abend ziemlich kühl, worunter der Besuch Utt. Starkenburg und Rheinhessen. _ r. < , 9 rtnt; teilte vormittag ereignete iia) w Darmstadt,--. Juli. v“rcw rin swmerer auf dem Weiterstätter Exerzierplatz bei einer TT^„ verewrnachüchten. ein. den 7. Juli sein 40i h g B>"wertungssingen, während LSie teunedmem. Gesichtrsaal* , t t lou uuiyUu^ n n:A 9 Juli, Sclwnengericht verHandelle heute I i s ch e Verwundete eingetronen. ; R und ö , welche seither aus dem vof Mbach . —--- gegen die A^ttcr^t. un0Lwill im angrenzenden beitfjärtigt wwn{Jgflgt «J3. einen toten Rehb«k ge- Waldc bei Sos Mbach im g hinmkommenden H. die Stangen fanden haben, nut-w-rer^n^ verbraucht, zum Teil cntsernt, sowie das Zlersch M Netchock war, wie später test-! in die Back geworfen habe». Sg , 1 Ä.-W'AÄ’C’Bl fe M« s»«"”W $ % ÄÄtey? Manöver eine dem Dtt Angeklagte hat den Fund ÄauTbS «Än^’einc Schlägerei eingemiM, um nach wandern und Reisen, Bätet und Sommerfrischen. A n 11 e n Juli 1913. Gebäude, Straßen und -- Bad Salzha < . Beleuchtung versehen worden, wird nun auch hier immer besser qe- Letzte Nachrichten. ,3uV^^ieb»äa^en: Z-HL reichk M Äae6tSC$ate St tot Porträt des Monarchen verliehen seinen Angaben einigen Freunden zu Hilfe M komm«u Er ist KT äfrbm ru weit gegangen und bat einige taW Diebe NMtzLWZMLFZi- M ffÄ.wÄ «Le'y SutÄ- Angeklagte ist K^^r "^aae Gefängnis. Dem Privatkläger K=“e 3 r-«° lang an der Ortstafel in BiNlar zu verofsentliehen._____________ seine le flyi®1,1 bad 11. die bt, Ä* ’ Mb b?2 Tdahiglcit i» .^nLichtä- lbtw5 I®, .^T "Die betr ZMeit tTamiercn. c brei ui n Inne (M Jo i- Es ivar bii^ g belfere Lpjkler p'He Merirn, >5«, und bflK ) bie TodAver- nidjt nwy- vnren mit den : anstellten, sehr öermute ich, H ; zurück. Es gc- ittujmittQgdo oder _ ünb aber auch 2pvn M treibcit i|. dem gemitteten falsch waren und !k, daß ein Uchen Pldtz, der mehr üch! finden. So luge feinen K«ll eine Berbinduty er gehört und in n in den leyteir 1. viel selbst für die und daß sie nicht ?grcv[irf), wie die )t, Heidelberg uni) per TennisM^ akenswertcr Weife schassen. Dann n Gedanken eines Ran glaube nicht, Abhilfe geschaffen ivenigen beginnen st wesentlich, dab ijtnbftiiiiX“ jCoCr nger, die Forige- imter sich spielen aeichen. ieruistenniespieler, at, die ein höheres' sse man von einer1 ätze geWffen hat. luven und bad) Tourniere brsudr -u kombinieren, iil ’ber Eisbahn eine n anderen Sbort-- »trifft fick weiter • tu errichten bf’ nicht noriibergebcn1 nl- für alle Spurt# 7 feine direkte Se» jdüßub usw.' imiungen abhalten. Ä3» * SÄ'?*? „T**1 rtiettn ** rimnrt. .Sjmnn auf K 8rruf^tnete< LV« d°s tzm , ift um CU1, jcrtiiß ii*' . «„vslichtnWe'r |fnS' ihr? nm 3 %mi 1912 in ihrer Wohnung bem Verbuch, h tot ausgefundene 83jährige Ii ganzen fand er '."e ° 4"Ä'FrSein'K ° - e n i)H e r ,' bie schon - TÄ Ä LE Ä‘Ä r. bei fic von ^of Adelaido von drastiscl>er Komik. ' ' ‘ b " f i ? LTfei bmeiner no^ und Schalkheit war Im vorzüglicher 93iWm W , qu§ cincm vollendete Gust. . S »7Vl^ ed m^n «rasen-tanislau^ehr ichon^ fr-h-tn S4 mibt unb « ^.«rbt... Als.Dors,chnl^^atf Mriritig — an der Inneneinrichtung wird ems^g aroe vollziehen. < 1 Ä ÄÄ» M, an • ■einen hiesigen Schrtoermerster oertaul.t NMMWMW aber gegenwärtig nicht günstig ist, s.werd bcT tcuen Arbeiter mehr eingestellt, im Gegenreu o o / ' L7kekn--nsoibeiten beschäftigt wurden, erhalten ,-h-n wül-enlang keine Arbeit mehr. Kreis Friedberg. 7, Bad -Nauheim, 2. Juli. Der Umbau unsres Nabrko^es, an welchem 2>/, Jahr gebaut wurde, 'N -etzt ft 9fnä) der Fürstenpaviüon wird in den ) vollentet. Auch 0 mn n0(i) bic R,»ne der ehe- S^en fertig Ct» P„dnkte. - Unser stadNscheS j maligen oabrik teil I heutigen Verdalt. S r a n! - n 6 - « • ^^ff^verkehrsreichen Straße, welche 1 E. bringt Die Stadtverwaltung sieht sich genötigt, ?*?ä fl Einleitende Schritte sind scho g -weite Veranstal- r. B Lampions prächtig ausgesuchten äastwirtschast. r.,„htt6cetef Der S8»8c148«b-l tÄ'wäto flto M?'»Ä7w«9™ ®“c ”ict Qnubcim ging gcltetn abcito ö^a, tüchtiger Leitung in einer Äi«»-™*; «MS ÄäsSÄS des Stickereifabrikanten O. «das mit b -itsammenranme. £err und Fror öager mit f «?S°rTq e t ö t e t, die Schwägerin Rentamtmann Loos wurden loio Milchsuhr- 4000 bulgarische Gefangene rtrnh 9 ^uli Privatmeldungen Mwlge Haven dr^ 7 0 b u l g a r t f d) e 5J n t»t e r c uhu -± v , f ! 30 Ägarisck^ 'Achütze^ ^ert. In Belgrad sind 500 ser- ! *sn,'S*5ÄÄ7ä*««s; rhnrten öerbt den Vorstand des Vorfchustvereins Stoll trSwi.*“«»--- ”•« ~i™. «ww ■ . Mage beS H. Salzinann zu n den" Gelände. Habt Bad-Nauheun wn «Kran dp 8 8 ^.d.Nauheim. rwcrbskosten für die Usuiger St @jc6en nnl '" ^asclunterhaltnng- o e ^anbnis zum Betrieb einer Trainbataillvns Nr. 18 die Pferde un ^ngen Räder, l Militär kouze r t statt. ait mar Teilnahme Lexikon l 2 d ii' d L n ii 2 ff. te bi n v V bi A: ge Ai de Di Kr Fr ab d)i in gei vci Uti wa mit nah Dci zeit' terr nid: < 'er* ergt näh eine her S e ein, narr Zkan ihre erkli hatt schai ein 30 11 n t dems Fen« Viivi mit genö all l !, v i I I n für erlitt wäre iid) stärk, Schn B v l mit stanz ,tft di Die ca»ast,r 8 „^nrnlU. Steneftct 8 „ jlaiirrlHäHtr M V. H. C. «a» Zweig-Verein ' Giessen Sonntag, den 6. Juli 1. Amins-WaMim i (boberoböfoofrclti Nidda - Mlchclnau - Hof amtefnücr — Btlnetn— Hoberodskopf- ^otten. 6'/, Std. Absabv 5.42 Uhr vormitt. Sonrnogs karte nadi Nidda. Rubrer H. Heincck und H. Will. [v< Wb. 1 8 „ yalornitelal Himbeeren Pfund35Psg., 3cntn.9n.30.— Unter 10 Pfund werd, md)t abgegeben. Verkauf nur bis 7 Uhr abends. A. 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