Die heutige Nummer umfatzl 16 Seiten. des sche Kenntnisse die alten Aegh'pter M-abt halben müssen. Es handelt I Apparat ist nach Den vorliegenden Berichts billig, ist handlich» iicb um einen Hebel, diirch dcii cinc Maske von vielen Tausend Tonnen s und hat nach dcni Erfinder eine ganze Reihe wertvoller Eigen- i llfrC ,oo, abend« •- W E seligkeitcn Vorbeugen würden. Tie Note wurde um 21/2 Uhr nachmittags von dem Minister des Aeußern dem Doyen des diplomatischen Korps Pallavicini überreicht. Sic war nur zurückgezogen worden, um noch einige Worte hinzuzusügcn. ________________________________ Zinkwalzlvcrkc haben k um 1 Nk. cmaßigt. tn Üebmabrilanttn W nltbcr beschlossen. nbanbei zeigt in seiner SttrivF r. n lenkbaren Lnftsast ■ 1 •?.! aui Fahnüer fiiuwc n2r 6,94 M ■ Sictaithfefc r lerrog 65 Millionen Mr ■ für Lajtaüomobile. -t Fsivnmenhang vnlte schäften: er .ist von der .Austenwett vollständig abgeschlossen» kann ohne Oeffnung hes Grabes entfernt lvcrden, spricht auf den geringsten Atemzug des Scheirrtoten an, löst dann sogleich die Zufuhr frischer Luft in den Sarg aus, setzt die Alarmglocke in Betrieb, und verbindet den im Sarg Eingcschlosscnen durch ein Sprachrohr mit denen, die ihm zur Hilfe kommen. Zn Turin, wo der .Apparat zuerst gezeigt worden ist, ist er auch praktisch geprüft lvorden, und die Prüfung durch Sachverständige ist, wie bereits oben angcdcutet, durchaus befriedigend.ausgejallcu. ULt. striftcrtläruug. 5*10 Ubr. A^rgrsrllscha^ — Professor N. D. Salisburys geologische Fo r schung en in Süd a in cr.i ka. In, umgekehrter Richtung wie Prof. Chambcrlin führt Prof. R. D. Salis- b u r D aus Ehicago in Begleitung des Staatsgeologen B. Willis eine Rundreise um,dcu südamerikanischen Kontinent aus. Nach „Peterm. Mit." besuchen die beiden Forscher zunächst die Land-- engc von Panama, gehen an der Westküste nach S. bis Valparaiso, von >vo sie mit der Transandineu Bahn sich, nach Argentinien begeben werden. Einige Zeit soll der Erforschung der südlichen Anden gewidmet werden, weshalb ein längerer Aufenthalt am See Nahuelhuapi genommen tvird. Ten Ab- schlust findet die Reise in Brasilien, dessen Eisenerzlager einer eingehenden Untersuchung unterzogen werden sollen. — SPitzenausstell ung en i n Belgien. Im Frühjahr werden in Belgien drei Spitzcuausstellungen ftattsindeu, in dein klassischen Lande der Spitzen, dessen Besitz an köstlichen Geweben dieser Art so reich ist. Wie im „Cicerone" mitgeteilt wird, bereitet der Konservator des Cinquantenaire-Museums, Van Ovcrloov, in Brüssel in den Räumen seines Museums eine Ausstellung vor, die ausschliestlich Brüsseler Spitzen enthalten soll. In Gent werden die Besucher der Weltausstellung Gelegenheit haben, eine von dem Genter Zweigverein der „Annes de la Dcntelle" organisierte Ausstellung von flandrischen, allen und modernen Spitzen zu bewundern. In B r ü g g c wird eine Spitzcnausstcllung Dom Baron Kcrvyn de Lcttenhove veranstaltet. — Kurze Nachrichten auS Kunst und Wissenschaft. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung des Kurpfuschertums hat laut Beschlust der Gcnc- ralversammluug ihren Sitz nach Dresden verlegt und der dortigen Ortsgruppe das Präsidium übertragen. Tit molic K u » st a u s st e l l u n g Stuttgart 1 U 13 wird am 8. Mar eröffnet werden. Felsengcstcins, eine austerordentlich schwere Tür nämlich, mit einem einzigen Handgriffe geöffnet oder geschlossen werden konnten. Ter Mechanismus ist nicht mehr vollständig:- cs fehlen Verb-ndungs teile, und ist es Reisner nicht gelungen, die Tür mit Maschinen in Bctoe.iuug zu setzen. Um weiter Vordringen zu können, will er die Steintür durchbohren. Tas Innere des grosten Tempels in der „Brusthöhle" der Sphinx enthält zahlreiche Säulen, figürlichen Schmuck, Götterbilder und überall reiche Vergoldung, so dast Reisner nicht austeht, den Tempel an Pracht mit dem berühmten Tempel Salomos an die Seite zu ltellen. Reisner vermutet im Innern der Sphinx auch auf dcu Königsschatz des Mencs zu stosteu. Einige der Entdeckungen haben bereits zu sicheren Schlüssen geführt. Das Innere der Sphinx ist sicherlich älter als die grosten Pyramiden, woraus zu schließen ist, dast die Pyramide als Bauform in Aegypten noch älter ift, als man bisher angenoinmen hatte. . Reisner glaubt, da er auch eine Anzahl Meuterer Pyra mitten in der Nähe dcr Sphinx gefunden hat, dast diese Msnumente einem praktischen Zwecke geoient haben. Er nimmt als sicher an, cs seien Sonnenuhren, mit denen die Acgyptcr austerordentlich genaue Zeitmessungen machen konnten. Neue Schritte der kriegführenden. Zwei bedeutsame Ereignisse sind seit gestern eingetreten: Die Kündigung des Waffenstillstandes durch Bulgarien und der in der türkischen Antwortnote awsgedrückte Entschluß des jungtürkischen Kabinetts, dem Gegner einen neuen, versöhnlichen Vennittlungsvorschlag anzubieten. Hier sind die entsprechenden Meldungen: Wien, 30. Jan. Die hiesige bulgarische Gesandtschaft erhielt eine Depesche aus Sofia folgenden Inhalts: Der Waffenstillstand ist heute abend 7 Uhr gekündigt worden, so daß am 3. Februar, 7 Uhr abends, die kriegerischen Aktionen wieder ausgenommen werden. Das Hauptuqartier erließ den Befehl, daß die fremden Militärattaches und die Kriegskorrespondenten auf dem Kriegsschauplatz nicht zugelassen werden. Eine Er lcmsnis zur freien Reise in Bulgarien wird nicht gegeben. Konstantinop el, 30. Jan. (Agenee Havas.) Heute vormittag um 11 Uhr hat der G r o ß.w e s i r dem ö st c r - reichisch -ungarischen Botschafter die Antwortnote der Türkei überreicht. Die Note ist in einem gemäßigten Tone gehalten und füllt vier Bogenseiten. Heber den Inhalt verlautet folgendes: Die Pforte besteht darauf, diejenigen Teile von Adria no p e l zu behalten, in welchen die heiligen -Orte der Muselmanen liegen. Sic ist bereit, das rechte Maritza-User ab zu tret en. Was die Inseln im AegäischenMleerc anbetrifft, so «wünscht die Türkei aus strategischen Gesichtspunkten ihre Souveränität über diejenigen Inseln aufrechtzuerhaltcn, welche in der N ä h e ihrer Kü st e n liegen, doch überläßt sie den Mächten die Bestimmung des Regimes, unter welches diese Inseln gestellt werden sollen. Sie nimmt Kenntnis von der Zusage t*r Mächte, sie in der Entwickelung des Landes zu unterstützen. Zum Schluß kommt sie noch einmal auf die reli giös en und h i st o r i s ch en G r ü n d e zurück, welche die Türkei zwingen, den Teil von Adrianopel zu behalten, welcher die den Muselmanen heiligen Orte enthält, jedoch erklärt sie sich bereit, die Befestigungen von Adrianopel zu schleif en. Was wird die Folge sein? Nach vier Tagen, also Montag abend könnten die Feindseligkeiten wieder aufgenommen werden. Es ist schwer zu glauben, daß es so weit kommen wird. Der überraschende Beschluß der Jnngtürken zeigt, wie wenig hoffnungsvoll die Lage des türkischen Tschatald- schL-Heeres ist. Das stolze Beharren, Adrianopel unter keinen Umständen preiszugeben, ist aufgegeben worden; man will sich damit begnügen, den alten Stadtteil in türkischem Besitz zu erhalten, wobei die Sultansgräber und Moscheen nicht verloren gehen würden, dagegen will man den neuen Stadtteil mit dem Bahnhof den Bulgaren überlassen. Es ist derselbe Vorschlag, von dem bei früheren Verhandlungen schon die Rede war, der aber sicherlich nur einen provisorischen Zustand schaffen würde. Denn daß »iii m ■—■■in iwixui'i m 11—!■ die beiden Völker in dieser Stellung auf die Dauer friedlich nebeneinander hocken könnten, glaubt doch wohl kein Mensch. Ist es die Hoffnung der Jungtürken, später, in günstigerer Sage, den Feind wieder von der Schwelle der vielgeliebten Stadl zu verjagen? Das hat große Wahrscheinlichkeit für 'ich; die Bulgaren, wenn sie ans Betreiben der Mächte den Vorschlag annehmen sollten, tragen sich sicher mit ähnlichen Absichten. Was bleibt den Großmächten zu tun? Tast das entgegenkommende Verhalten der Pforte eine Wirkung getan hat, zeigen die Meldungen aus den vermiedenen Harlhtstädten. War man schon vorher sich darüber einig geworden, daß mit Drohungen auf die Türkei nicht ferner eingewirkt lverden solle, so kommen solche Maßregeln beute noch weniger in Betracht. Wir können uns aber auch nicht denken, daß man die Balkanstaaten nun bedrängen werde, das Anerbieten anzunehmen. Man wird ihnen vielleicht zum Nachgeben raten, ja. Aber der gute Rat wird den Herren in Sofia nicht die Entscheidung nehmen. Kommt die Einigung auf der Grundlage der türkischen Vorschläge zustande,' so ist es auch nicht viel mehr als ein verlängerter Waffenstillstand. Die Londoner Acrzte werdcn's also vermutlich am Ende gehen lassen, wie's Gott gefällt. Wenn heute aus Paris und anderen Hauptstädten zuversichtlick>e Stimmen erschallen, die den Frieden in Aussicht stellen, so ist davon doch nicht viel zn halten. Ter Friede wäre in dem Augenblicke gekommen, wo die Pforte ihren letzten Hoffnungen' entsagt und alle Wünsche der Gegner erfüllt. Daß die Jungtürken, die „lieber untergehen wollten", als einen „schmählichen" Frieden unterzeichnen, die Blamage einstecken, die sie dem Großmesir Kiamil ersparten, ist schwer- denkbar. „Unheil, du bist im Zuge, nimm welchen Lauf du willst." Wir erhalten folgende Meldungen: London, 30. Jan. Tie Balliandelegierten haben das Reutersche Burean in Kenntnis gesetzt, daß die Türkei auf dem Schlachtfelde die Friedenspräliminavien unterzeichnen müsse, ehe weitere Verhandlungen möglich seien. Nach einer Konstantinopeler Meldung des „Matin" seien bei den im Lager von Tschatald-scha zwischen den Anhängern des ermordeten Kriegsministers Nazim Pascha und' den j u n g t ü r ki s ch e n Offiziere n stattgehabten Kämpfen 42-Osfizieregetötet o d e r v e r w u n d e t lvorden. An den Kämpfen hätten sich namentlich die tscherkessischen Bataillone beteiligt, welche die Ermordung ihres Landsmannes Nazim Pascha hätten rächen wollen. Die Auffassung in diplomatischen Kreisen. Eine Proklamation der Jnngtürken. Konstantinopel, 29. Jan. Das jnngtürkische Komitee hat eine P r o k l a m a t i o n veröffentlicht:, in der die Bildung eines Komtiees für die nationale Verteidigung angezeigt wird. In der Protlamalion heißt cs: Seit 600 Jahren war die Türkei nicht in einer solchen Lage. Das Vaterland ist in Gefahr, unsere Pflicht ist es, das heilige Erbe unserer Vorfahren, unseren Glauben, unser Vaterland, unsere Nationalität und Ehre bis zum Acnßcrsten zu verteidigen. Wenn wir versäumen, diese Pflicht zu erfüllen, werden wir von der Nachwelt und der Geschichte verdammt werden. Wir trafen endgültige Beschlüsse, die türkische Souveränität über Adrianopel und die Inseln sicher zu stellen und in allen anderen von den Feinden besetzten Orten unsere nationalen Rechte und Interessen soweit als möglich zu verteidigen. Wir ru f e n alle Tü r t e n zu Hilfc und werden jede Hand ergreifen, die sich zur Rettung des Vaterlandes darbietet. Schükri Pascha der Kommandant von ?ldrianopel, wurde zum Divi si ons- g euer al, Oberst Hassan Riza, Kommandant von S k u t a r i, zum B r i g a d e g e n c r a l befördert. Die Kriegsentschädigung für Bulgarien. Paris, 30. Ian. Der hier aus London cüngctroffene bulgarische Fiuanzminister Th eodorow erklärte einem Redakteur des „Temps" unter anderem, Bnl- garien werde die Forderung und) einer K r iegsent- schädigung aufrcchterl:alten. Es habe 2d 000 Tote auf den Schlachtfeldern verloren, und es werde dadurch allein 2 0 b i s 3 0 I a h r e 10 Ai UI ton en f ü r Pensionen auszugeben haben. Bulgarien habe jetzt 550000 Mann. Die Türkei, welche Bulgarien dazu zwinge, diese Streitkraft auf dem Kriegsfuß aufrecht zu halten, möge auch die Kosten bezahlen. Im Prinzip seien die Ballanverbündeten bereit, einen Teil der türkischen Schuld zu übernehmen; aber sie könnten keine will- kürliche Einscl-ätzung zulassen. K c> n st a n t i n o p c l, 30. Jan. (5 llhr abends.) Meldung *VVJ Wiener Korr.-Bnreaus. In diplomatischen Kreisen findet man die Note der Pforte versöhnlich und den M ächten gegenüber c ii t g c g c n fontm c n b. Aber man i|t der Ansicht, dast nach der Kündigung des Waffenstillstände s, die die Lage vollständig änderte, die Note sozusagen wirkungslos bleibt, da die Feindseligkeiten am Montag abend wieder beginnen sollen. Amtliche Kreise der Pforte er klären, dast selbst nach Ablauf der Kündigungsfrist die Türkei keinen Ang rif f machen, sondern sich lediglich verteidigen würde, wenn die Balkanverbündeten zuerst angreifen sollten. Allerdings könnten sich in der Zwischenzeit sehr viel Tinge ereignen, die einer Wiederaufnahme der Fciud- 0 । Sonn* o War* ! Serv. R t)a$ Rätsel der Sphinx gelöst! Eine archäologische Entdeckung, deren Bedeutung kaum ab- zusehen ist, ist dem Archäologen der Havard-Universität, Professor- Reisner, geglückt: er ist in das Innere bet Sphinx binabgeftiegen intb lntt in ihrem Innern unb in beit liefen i h r er Umgebung eine Reihe von Tempeln, Grab- kammern mit zahllosen Inschriften, ,a sthliestlich Andeutungen dafür gesunden, daß eine ganze uralte Stadt dort int Sande vergraben liegt. „ v , ,, Am unchtigstcn unter allem, was Reisner enldcckt hat, ist wohl der Inhalt Der Sphinx selbst und hiervon wieder eine Pyramiden förmige Grabtammer, die nach Reisners Angaben Die Mnm.c des M cnes des ersten der Pharaonen, von dem man sichere Kenntnis hat, enthält. Die rätselhafte Sphinx scheint ein großes Heiligtum der Soniiengvtlheit gewesen zu sein. Sic ist von zahlreichen Gangen durchzogen, die die einzelnen Grabläiunicrn, Tempclraumc und Nebcngclasse ncbcneiimnbcr verbinden, ^ic ist aus dem natur lichcn Gestein hcrausgearbeitet und hat ihren Inhalt vollkommen sicher beirahrt, da sie niemand vor Reisner betreten hat, wildem der Zugang durch den Sand verschüttet ist 9iach 1 entern vor läufigen Berichte, den der „New Bork American behandelt ist Reisner durch den Kopf eingefhegen und luer alsbald m das „Allerhciligstc" des Tempels gelangt, einen Raum von 60 mal I I Fuß Abmessung. Augenscheinlich war dies daS Allerhciligste des Sonnengottes. Durch den Hals des Sphinx fuhrt em Gang in einen sehr ausgedehnten Tempel, der etwa m der „Brust höhle" liegt; von ihm ans führen weitere Gange in die Tiefe, und einer von diesen bildet dcu Zugang zniper pyramidemormigen Grabkammer, die nach Reisners Ansicht die irdnchcn Uebcrrcste des Königs Mencs, der vor etwa 6000 Jahren gelebt hat, birgt Die Inschriften, die Reisner bislwr oorgcinnbeii hat, beredjtigcii in der Tat zn der Annahme, daß McncS hier bestattet sei. In den Ncbenkammcrn bcS pyramidenförmigen Grabranmes unb die llcbcrrcftc geopferter Sklaven, ferner vcri regelte Wemkruge, solche mit Datteln, mit Gebäck, mit Schmuckstücken, ferner zahlreich Elfenbeiutaseln, deren Schnitzereien Szenen ans dem Lebcn^dcs Königs — die Eindämmung des Nils z. B. — barstellen. -Vies sind alles Urkunden über die älteste Zeit Aegyptens, die nach OOOOjährigeni Schlafe wieder ans Tageslicht gelangen sollen. Das Forschungsgebiet, das Reisner entdeckt hat, ist io reich haltig, daß es ihn Monate hindnrch beschäftigen wird. Besonders h'rvorznhcbcn ist in deut vorläufigen Berichte Reisners eine mechanische Einrichtung, aus der zu cutnehmen ist, was für mechant- Ans ßcHcit* Eine gemeinsame Sitzung der Finanzausschüsse beider Kamm-rn bs. Darmstadt, 30. «Januar. Die Finanzausschüsse beider Kammern hielten heute eine gemeinschaftliche Sitzung ab. Vom Finanzausschuß der Ersten Kammer wurde eine längere Erklärung bei- gemeiiischastlichen Sitzung vorgelegt, in bei- auf "die >)öhc der Uebcrschüsse der .Jahre 1910—1912 hmgewiesen unb dann der Schluß gezogen wurde, daß nach und nach ein Abbau ber 1910 eingcführten Steuererhöhung einzutreten habe. In der Ei'klärnng heißt es wörtlich: Der Etat 1913 schließt erfreulicherweise mit dem sehr erheblichen lleberschuß von riinb 2 Millionen Mark ab. Auch die Budgets der Jahre 1911 und 1912 wiesen eine ähnliche günstige Gestaltung, Die von den Rechnnngsergebnissen noch übertroffen wurde, auf. ES darf aber nicht außer Acht gelassen werden, daß der Ueberschnß in dem Staatsvoranschlag 1913 im wesentlichen auf den Steuererhöhungen der Jahre 1910 unb 1912 beruht, die nur mit Rücksicht auf die tommenbd Neuordnung der Beamtenbesoldung bis jetzt aufrecht erhalten werden konnten. Wenn auch bei- Staatüvoranschlag 1913 leine finanziellen Anforderungen für die Neuordnung dieser Beamtcn- uud Lehrergehalte enthält, so ist doch zu beachten, daß die Regierungsvorlage vom 7. Dezember 1912 einen Beda ist von rund 3 Millionen Mark aufweist: das bedeutet gegenüber der Regierniigsvorlage vom März 1912 ein Mehr von rund 400 000 * ff. (Sin Apparat zur Rettung Lebendigbc- g r n b c n e r. Der polnische Graf K a r n i ck i, ber vor langer Zeit einen Fall von Lebcnbigbegraben miterlebt hat, arbeitet seit Ilihrcn an einer Erfindung, durch die Lebendigbegrabenc gc rette! ivcrden können. Er hat nun, wie die „Rasscgna Nazionale" berichtet, seine Erfindung volßmdet und sie durch einige Fachleute prüfen lassen. Unter diesen ist namentlich ber französische Arzt Icard zn nennen, ber als Verfasser eines Buches über den Scheintod und seine Feststellung bekannt ist. Icard, wie die anderen Fachleute sind übcrcinftimiiienb zu dem Ergebnis gelangt, daß durch Die Karuickische Ersindimg Sckieiutote, die IcbeiiDig begraben worden sind, gerettet ivcrden können. Die Marnicti)d)e Erfindung besteht zunächst aus einem Läutewerke, bas nur von dem Sarge aus in Betrieb gesetzt werben kann, ferner aus einer Rühre, durch bic ber Sai.g mit der Außenwelt einige Tage nach dein Begräbnis in Verbindung gehalten wird. Sobald ein Schein- totbegrabcner wieder zum Leben erwacht, und auch nur den gc- I ringften Atemzug tut, ertönt das Läuteivcrt, daß das Kirchhoss- pcrsonal auf dcg Vorfall aufmerksam macht. Der Karnickilche ^igtr «>-lD ^>'°« C* nS.'i • tilUtli. «Mß 2.5,8 tz ncrM«1'*' --bJ|b,lt ndel. ahnt vamk-uvi. ronnoetr uo »Htii ber AtiNbank l'tfiebcnlt •> - '>>r 1912 edwultrbe (yrgebnve c.i über: mx) zitdi im 8 nrl (tinictlirHäch bw foniiilpi stg, allo namtiih'id) durch Uebhi verre-tneten jAblunaen finb ti arbeit ‘Dlart barotlMoi beglich« < nklaminmlatzkS. olonialgeitUf4aft fit *r»'?c >?übiiihr wclenllich qünmgr an rechntt mit einer Tiuibaa Nr. 26 Erster Blatt j63. Jahrgang Freitag, 31. Januar 19(3 Der Siebener Anzeiger ■wg'T’ FH Sezn aSvrei »: erscheint täglich, außer /MW ▼ rw AU ▼ monatlich75Pf.,oiertel- Sonntags. - Beilagen: M ▲ k ▲ A ▲ ▲ ▲. ▲▲ K ▲ A A ▲ ▲ Jk Jk A jährlich Dlf. 2.20; durch blatt für btn Kreis (Biegen B H3 M 8S W W Hr H H Br B Z H B B Br H| | Br B ausschl. Beüellg. (Dienstag und Freitag); W W W W Bl Wt W JL. H W «i WL M n H W H Zcilenpreis: lokal 15Pf., riveimal inonatl. Land-- 'W/ B Hfl 'Wdo/' Msbv B HL H| ausivärts 20 Pienniq. wirtschaftlicheZeitfragen « PS Kö 'Ir xr M ▼ Chcsredakteiir: A Goetz. Fernlprech - Anschlüsse: HS tz?' Verantivortlich für den für die Redaktion 112, politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberheffen »LL« "rtrs”’’IsS «Stationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.Guch- und Lteindruckerei R. Sange. Nedaltiou, Expedition und Druckerei - Schulftrohe 7. “üt ‘S bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße |6a. Auzeigeuteil: H. Beck. il Ui d't toülluna in,,,Jat’ i"*| ;:;Ci i ' Schiffe 1^ , ieei 'ti aß atze ’,jxt ,ar'ccin vv'agnnn ]eöe.- w übrigen Münz-. ■ cÄviinmgüml uo erlaiitn. M. Hui -rm Tchweinemarltin -ine au§ den üreiien > n-erben, ielbitverilänblich untn ' greife iabrelanq veritudit wa, •I ren, daß Me'e Crlaubius erteil ., rru*tm6rft TM , WO«. 'siorl! 1 ' ”15 M. hart NacdrlLbtc«. 'SjSSUi $[?"< ' ar 1613: 91 S - 5 «Bll iS Ur durch entris rluslanv. Der englische Flottenv oranschlag für 1914. Nach der „Times" erivartet man, daß der Flottenetat des kommenden Jahres sich zwischen 46 und 47 Millionen Pfund Sterling bewegen wird. Das würde eine Zunahme von ungefähr zwei Millionen Pfund Sterling (40 Millionen Mark) bedeuten. ** Ordensverleihungen. Der Äroßherzog Hal dem bisherigen preußischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Großherz-oglichcn Hofe Dr. Freiherrn v. Ionisch das Grvtzkreuz des Ludewigs- ordens verlieben. Der >tönig von Preußen hat die Rote Äreuzmedaille 2 Klaffe verlieben an die Fürstin Em ma zu So l mS -S? o h ensvlm s - Lich und an Frau Geheime Justizrat Gebhardt zu Gießen. KL S.u(6ff üfi lies und Stäben, *01*. a einem W ** Lehrerpersonalien. Ernannt wurde der Lehrer Hch. Bernhard zu Worms zum Lehrer an der Vorschule der Oberrealschule daselbst unter Belassung ui der Kategorie der Vollsschullehrer. Erledigt sind die mit einem cvan'a. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Weiten-Gesäß und eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Rüsselsheim. ** Die Verordnung für die Reifeprüfung an den O ber r ea l schu l en vom 28. August 1901 hat bei der Ziffer 6 des £ 15 folgenden Zusatz erhalten: .-.Ferner hat sick die mündliche Prüfung in jedem Falle auch auf die Physik und die Chemie zu erstrecken." Dementsprechend ist fortan bei den Rcife- vrüfungcn an den Obcrrcalschulen, soivcit es sich um Prüflinge handelt, die der prüfenden Anstalt nicht als Schüler mtgehören, zu verfahren. Für die Abiturienten bleibt cs bei den feiltengm Bestimmungen. — Auf der Direklorenkomcrenz vom 16. Dez. 1911 ist allgemein als Bedürfnis anerlannt lvorden, für die Behandlung der neuesten Geschichte in der Oberprima mehr Zeit zu gewinnen, als nach der üblichen und für die Gymnasien und Oberrcalschulen auch ausdrücklich voryeschrirbencn Stoffverteilung zur Verfügung steht. Als vorläufig einziges Mittel zu diesem Zweck bczeichncren beide Berichterstatter übereinstimmend und ohne Widerspruch zu finden eine andere Abgrenzung der Lehraufgaben zwischen Unter- unb Oberprima. Tas Ministerium des Innern, Llbteilung für Schulangelegenhe len, hält diesen Vorschlag für woblbegründet und bat deshalb für die Folge bestimmt, daß alle 3 Schulgattungcn in der Unterprima das Mittelalter und die neuere Geschichte bis 1740, und in der; Oberprima die Geschichte von 1740 bis zur Gegenwart zu behandeln haben. *• Aus dem Militär-Wochenblatt. Der Hauptmann und KricqSschutlehrer K oct tschau in (Slogan (früher im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, wurde zum Major befördert. •• Stadttheater. Am FaschingS-DienStag- Nachmittag wird im Stadttheater bei VolkSpreisen „Klein Däumlings als Kinder-Vorstellung gegeben werden. Auf diese Vorstellung wird besonders hingewiesen, da sie eine Neuheit für Gießen bedeutet; man erwartet, daß die kleinen Besucher sich im Maskenkostüm cinfinbcn werden. Da? Haus dürfte dann bei dem zu erwartenden starken Besuch einen fröhlich-festlichen Eindruck gewähren. •• Die Schi-Wettläufe auf dem Hoherodskopf sind auf den 8. und 9. Februar verlegt worden. "Gewerbliches. Am nächsten Sonntag Vormittag 101^ Uhr hält auf Veranlassung des Bezirks- verbandeS Reallehrer Kahl aus Darmstadt im EafH Ebel einen Vortrag über „Bedeutung und Aufgaben der Gewerbevereine in der Gegenwart", zu dem sämtliche Handwerker und sonstige Interessenten Zutritt haben. ** Karneval. Von der (Siebener Karnevalgescllschaft wird uns geschrieben: Für die Karnevalstage ist das Programm nunmehr endgültig zusammengestellt. Gemäß eines Beschlusses der jüngst abgehaltcnen Versammlmig, in der Vertreter verschiedener hiesiger Vereine anwesend waren, hat man von einer größeren Feier Ab st and genommen. Am Samstag abend findet Zapfenstreich statt mit daran anschließender Feier im Cafä Amend. Am Sonntag ist abends in Steins Garten Tamcnfrtzung, für die erste auswärtige Redner gewonnen sind, und bei der cur Eröffnungsspiel „Jin Himmel und auf Erden" gespielt wird. Am Rosenmontag wird der Prinzenball abgehalten, dessen Glanzpunkt der Einzug des Hofstaates bilden wird. Am Fastnacht dienstag wird am Nachmittag eine Kappens ahrt statt- ftnbcn. Der für die Korsoauffahrt gcbilbetc Ausschuß hat eine rege Tätigkeit entfaltet. Tie Veranstaltung wird für tStcfeen ( gänzlich neu sein. Am Dienstag abend ist Schlußfeicr -'m Hole; Einhorn. Ter musikalische Teil sämtlicher Veranstaltungen wir» von der hiesigen Regimentskapelle ausgeführt. Starkenburg und Rheinhessen. (ch.) Bingen, 30. Jan. Die heutige Sitzung der Stadtverordneten beschäftigte sich mit der Rheinbrückenfrage. In der Aussprache würbe betont, daß die Brücke so italje als möglich an Bingen he ran kommen müsse. Der Vertreter der Stadt im Landtage, Abg. Soherr soll ersucht werden, in diesem Sinne zu wirten. Kreis Wetzlar. b. Braunfels, 30. Jan. Bürgermeister Weber tritt mit dem 1. Juli au8 Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand. — SanitätSrat Dr. ® er ft er wurde der Charakter eines Geheimen SanitätSrates verliehen. — Die durch den Tod deS KreiSfchulmspektorS Thrautig erledigte Stelle wird nicht mehr besetzt, der Kreis Wetzlar erhält einen KreiS- fchulinspektor im Hauptamt. Bisher tuar der Kreis bekanntlich in drei Schulaufsichtsbezirke eingeteilt, die im Nebenamt verwaltet wurven. Hessen-Nassau. h. Marburg, 30. Jan. Wohl selten bat eine kom> munale Frage so viel Aufregung in die Bürgerschaft ge« tragen, wie das vor drei Monaten angeregte Projekt der Errichtung einer Mittelschule. Interessenten sammelten zahlreiclfe Unterschriften und reichten eine Bittschrift bei den städtischen Behörden ein, daß die neue Mittelschule schon zu Ostern eröffnet werden solle. Gestern abend beschäftigte sich eine von der Dählervereinigung der 3. Abteilung einberufene Bürgerversammlmig mit der Angelegenheit. Oberlehrer Dr. W e i ch e l t hielt einen Vortrag über „Mittelschulen" und hieran knüpfte sich eine scharfe Aussprache, an der sich besonders die Lehrer beteiligten. Bei der i'Gsttmmung erklärte sich die Mehrheit gegen die Mittelschule. Heute wurde bekannt, daß die 6tabt) djuß)epiitation sich gestern gegen bic Mittelschule erklärt unb den Ausbau bcT Volksschule durch Einfügung von Nebenklassen in Erwägung gezogen hat. — Da die Unstimmigkeiten im Marburger'Studentenausschuß noch nicht beigelegt sind, lehnt c Professor Heymann den für morgen bestimmten Fackelzug ab. w Wiesbaden, 31. Jan. Der seit einigen Jahren von seiner Frau getrennt lebende Musiker Schultze drang gestern in die Wohnung seiner Frau und gab mehrere. Revolverschüsse auf sie ab. Die 54jährige Frau ftarfy bald nach ihrer Einlieferung in das Krankenhaus. Schultze erschoß sich ebenfalls. (h) Niederreifenb erg, 30. Jan In dem Keller eines hiesigen Arbeiters wurde von der Gendarmerie eine vollständig eingerichtete Falschmünzerwerkstättc entdeckt. Der Raum war von einem fremden Mechaniker gemietet worden Der Mann wurde verhaftet, entsprang aber in der nächsten Nacht aus dem hiesigen Haftlokale. (BcricbtsfaaL ui. Offenbach a. M., 31. Jan. Auf lange Jahre ri.nschädlia gemacht wurde der ehemalige Offenbacher Anarchistenführcr Willi Eisenreich, der unter der Maske eines Händlers und Stof porteurs Jahre lang fein Leben von SÜberdiebstählen und schwerer. Einbrüchen triftete. 'Zahlreiche Cilberdiebstählc unb Wohnung? cinbrüche, die hier und in Frankfurt, Hanau und aliberal Cna: verübt wurden, wurden ihm zur Last gelegt, aber immer wußl er sich inieber aus der Schlinge zn ziehen. Eifenreich, deyl bi- Silberdiebftähle noch nicht nachgcwicjen Aus Stadt «nd Land. Gießen, 31. Januar 1913. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Sitzung der Stadtverordneten konnte erst gegen 5 Uhr beginnen, da die Stadtväter vorher nicht in beschlußfähiger Anzahl zusammen waren. Das liegt daran, daß bas Kollegium durch Todesfälle und Austritte vier Mitglieder verloren hat und einige Stadtverordnete wegen Krankheit usw. nicht erscheinen können. Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung wurde dann in etwa einer Stunde erledigt, trotzdem sie 25 Beratungsgegenstände aufwies. Da die '23c grün innig, die Stadtv. K r u m m der Mitteilung über seine Mandatsniederlegung beigegeben hat, nach der Städtcordnung nicht stichhaltig ist, fand er sich bereit, sein Mandat bis zum Ablauf )einer Amtszeit — 31. Dezember d. I. — auszuüben. Der Antrag aus Errichtung einer Fortbildungsschule für weibliche Angestellte im Handelsgewerbe, dem früher grundsätzlich zugestimmt worden war, wurde nicht beraten. Auf eine Anfrage des Oberbürgermeisters hat nämlich das Ministerium mitgeteilt, daß bei der Revision des Volksschulgesetzes, die im Ministerium bereits in Angriff genommen ist, die Einfülfrung des obligatorischen Fortbildungsschul- unterrichts für Mäbchen in Aussicht genommen ist. Erfreulich und bemerkenswert ist es, baß der Voranschlag bei Armenkasse trotz ber jetzigen hohen Lebensmitte l- preise mit einem etwas geringeren Zuschuß aus ber Stadt- fasse ab geschloffen werben tonnte, wie der für das laufenbe Verwaltnngsjahr. * ** Tage Skalen der für Freitag, den 31. Jan.: Stabt- t h e a t c r: „Hedda Wähler.- Anfang 8 Uhr. Gießener freie Studentenschaft. Vortrag von Prof. Messer über Fichte. Abends 81/, Uhr in Steins Garten. Mark, gegenüber der -Nvilligten Teuerungszulage ein Mehr von rund 560 000 Mk. Die Großh. Regierung hat mehrer Vorlage berechnet, daß der jährliche Bedarf bis zum Jahre 1920 ani rund 3,30 Million'm aMrk steigen wird. De Deckung dieser Summe soll aus Ersparnissen der Staatsverwaltung aus dem natürlichen Einnahmezuwachs, aus den Etatsüberschüssen, durch Entnahme aus dem Rcstefonbs, durch .Heranziehung der Städte und Gemeinden zu den Kosten der höheren Schulen und endlich vom Jahre 1916 an durch eine Steuer- erb"huna in Hole von 5 Prozent bei d^r Einkornmenitcuer unb 5 Pfennig pro 1000 Mk. bei der Vermögenssteuer erfolgen. Tie Unterlagen für diese Teckunasrechnung und m sehr zurückhaltender Weise ermittelt. Eine xatfacfie iber wurde bei der Rechnung von der Großh. Regierung vollständig außer Acht gelassen, nämlich, daß ber Ausglei ck S f o n b s am Ende des Rechnungsjahres 1913 gefüllt ist. unb daß bcshalb nach ben Bestimmungen bcs Tilgungsgeietzes vom 17. Juli 1912 die gesamten Reinerträge ber Enenbahneii, abzüglich der 2 Millionen Mark, bic in den Staatshaushalt fließen, einem Rcstefonbs zugeführt werben müssen. Rach dem Tilgungsgesetz vom 17. Juli 1912 ist der Ausgleichs- und Tilgungstonbs in seiner Höhe aus 8 Millionen Mark begrenzt. Ter AnSaleicksfondS bett'gr pxbe 191/ Millionen Mark und wirb Ende 1913 voramchlagsmamg >,< Millionen Mart enthalten: in Wirllichkeit aber wird er wahrscheinlich schon früher angcsüllt sein, denn es brachten die X-iicn- bahnen schon im Jahre 1911 eine Einnahme von 1 < 8o2 517 Mark, die Steigerung hat im Jahre 1912 angehalten, wahrend in dem Etat 1913 nur 17,4 Millionen Mark eingestellt pnd. Es darf hiernach also erwartet werdeii, daß jcneiu .helfe- fonds im nächsten Jahre aus den Eisenbahneinn-ibmen erhebliche Summen zufließen 'werden, unb es unterliegt tebtcin Zweifel, baß die von der Großh. Regierung vorgc|cl>ene S r e n e r e r h ö h u n g n i ch t n o t w e n b i g s e i n w i r b , ivcnn man diese Eis-rnbofoncinnafome für die Verwaltung il'.'l'iä mackt. Tie Großh. Rcgicrrng sieht in ihrem Teckungsplan vom Jahre 1915 an eine Steuer m e h r einnalnne durch ^uerer- höhung von 863 060 Mk. vor. Dieser Betrag erfocht sichln den nächsten Jgforcn um den natürlichen Steuerzmoackis. ^te Eisenbafoneinnahmen brachten nun in den letzten Zähren — ivcnn man das geltende Ausgleichsiondsgesetz auf die JUfore 1911 und 1912 anwendet — durchschnittlich jährlich tunb 4,d Millionen Mark in den AusgleicksSronds. Bei zu erwartender Stabilität der Einnahmen auf dieser Höhe könnten .nindciteno rund 2 Millionen Mark icnem Restesonds in Zukunft Anliegen. Aus dieser ständigen Znfüfornng aber könnte nicht mir ber noch für die Beamtenbesolbung fehlende Betrag von 863 ^)60 Mk. entnommen werden, sondern es könnte auch der iiaturlia?-? Steuerzuwachs gedeckt iverben unb es würbe noch ein weiterer lleberschuß bersügbar sein. Diese Mehrüberschüsse wären dazu zu verwenden, bic Steuerzuschläge, bic im Jahre 1910 bewilligt wurden, langsam abzubanen. Tie wiebcrholtcil Erklärungen des Finanzausschusses be- lveisen, daß die Erste Kammer aufs ernsteste bestrebt ist, bic angekündigte Vereinfachung ber Staatsverwaltung burchzuführen unb bamit wesentliche Ersparnisse zu erzielen. Anregungen auf Verstaatlichung des Nota r i a t s unb ähnliches können in ihrem Erfolge zu weiteren Einnahmesteigerungen für bic Staatskasse führen. Deshalb nimmt ber Finanzausschuß ber Ersten Kammer folgende Regelung in Aussicht: Aus ben auf Grnnb bcs Artikels 9 des Tilgnngsaesckes nach Auffüllung bcs Ausgleicksfonds auf den gesetzlichen Höchststand von 8 Millionen Mark in einen Rcstefonbs fließenben Eifcnbahneinnafomcn ist ein Steuerrcgulierunasfonbs zu hüben; biefent Fonds ist dis zum Jahre 1920 der Betrag zu entnehmen, der zur Bestreitung ber Bebürfnisse ber Besoldungsresorm in dem bctrcffciiben Etatsjahr notwenbig ist, soweit nicht aus anderen Staatseinnahmen Deckung erfolgt. In ber folgenben Aussv rach e wurde verschiedentlich hervorgehohen, daß allerdings durch die erfreuliche finanzielle Enttvicklung jedenfalls eine Steuererhöhung int Jahre 1915, bic von der Regierung ins Auge gefaßt worden war, hintangehaltcn werben könnte. Weiter wurde bic Abneigung der Bevölkerung, die Beamtcnhcsolbungsvorlage mit einer Steuererhöhung, wenn auch erst in späteren Jahren, zur Vcrahschiebung zu bringen, bargetan. Von einzelnen Rednern iourbc aber bezweifelt, oh man jetzt schon bestimmte Pläne wegen der Steuer in den folgeiidcn Jahren fassen könne, insbesondere ob eine Herabsetzung her Steuer jetzt schon praktisch behandelt werden könnte. Von einzelnen Mitgliedern bcs Finanzausschusses ber Zweiten Kammer würbe bem Gedanken Raum gegeben, bei einer (Steuernerminberung bic untersten Klassen ber Einkommensteuer freizugeben unb ba- dnrch auch bas Steuerminimum Hessens an basjenige Preußens heranznbringcii. Tie Notwenbigkeit weiterer Bc r einfach ungen ber Staatsverwaltung wurde allseitig anerkannt unb nicht allein vorn sinanziellen Standpunkt aus, um Ersparnisse zn erzielen. Schließlich ging man aus 'die einzelnen Kapitel des Hauptvoranschlages ein und blieb bei der Behandlung her Frage der Gehälter der Schreibgehilsen stehen. Tic Verhandlungen werden morgen fortgesetzt. ff L-s rst L>l Englands. Ms M S von bgo MN iH- öcr, & iit von mang i erblich s« L nicht Lden t1* $ rinent UmC' •t hod) als B M'sen. ;xt ^niall eine» Mn Mahle geschah es MÄl't darum und Hand« aW Halle, Verlege fcnJ, der Köm rndien, wie ltdtgn, von de krdtt vor den ' flmibantetten. Kfl England, n inylligleit für ünöten an, uni Aiden, daß an Sruij von Wall M Tamen err kf. 5)etfE blikanßche Par Mauern rühmi Ein Mißstand in der Nähe des Bahnhofs Bad-Nauheim. Ter Mg. Joutz hat in der zweiten Kammer folgende dringende Anfrage gestellt: In nächster Nähe des Bahnhofs zn Bad-NauheiM an der Moltkcftraßc befinden sich bic Reste einer etwa vor zweiIahren bnrch einen Branb zerstörten Fabrik feuerfester Steine und erregen nicht nur Aussehen bei mit ber Bahn vorbeifahrenden Personen, sonbern auch bas Mißfallen vieler Kurgäste unb Einheimischen. Die Nichtbeseitigung bieser Ruinen, bicses für einen Babeort ersten Ranges bnrch seinen langen Bestand unbegreiflichen häßlichen Suftanbcs, soll bamit Zusammenhängen, baß keine Einigung erzielt werden könne zwischen Großh. Brandversichernngskarmner und dem Besitzer der ehemaligen Steinfabrik. Am 17. März wirb, wie bestimmt verlautet, Ihre Majestät bic deutsch e K a i s e r i n wiederum für einige Wochen zn einer Kur ei »treffen unb ber Empfangspavillon wirb an benannter Moltkestraße voraussichtlich nur etwa 150 Meter von dieser mißstänbigen Branbstätte zu stehen kommen. Bab-Nauheim hatte im vergangenen Jahre rund 36 00 0 Kurgäste, welche zwischen 12—15 Millionen Mark, vorherrschenb aus bem näheren unb fernere« Ausland in unser kleines Land gebracht haben dürsten, unb selbst ber Lokalverkehr zwischen Frankfurt unb Gießen n a ch Bab-Nanheim ist ein so lebhafter, daß tut Jahre 1911 beispielsiveise bei der Main-Weser- Bahn 27 0 000 Fahrkarten gelöst wurden. Ter hessische Staat hat in dem Voranschlag für 1913 zur Deckung von Ausgaben für allgemeine Lanbesbedürfnisse aus ben Einnahmen des Babes 200 000 Mark vorgesehen unb bic Staatsstcuern, welche die EinwoHiier von Bab-Nauheinr bezahlen müssen, sinb sehr beträchtlickw. Unter ben vorstehend geschilderten Verhältnissen ist doch der lange Bestand des oben bemerkten Mißstandes nidit am Platz gewesen, denn solcher Zustand kann nicht jur Verschönerung des Badeortes ober znm Nutzen bet in ber Nähe der Branbrnine wohnenden Steuerzahler bienen, unb es ist bic baldigste Bc l'citigung bicses Zustandes gewiß geboten. Als Abgeordneter für Bad-Nauhenn richte ich deshalb an Großh. Regierung die Anfrage, ob sie nicht gewillt ist, ihren Einfluß bei Großh. Branbversichcrungskanrmer dahin geltend zu machen, baß, wenn diese langstielieicn Branbentsclfädigungsvcrhanblungen noch hefte ben sollten, iclbft, sollte es ein Opfer kosten, baldigst beenbigt, bis zur Ankunft ber K a i s e r r n b i c f c Brandruin en entfernt sind und ein seither so vernachlässigter Stadtteil Bad^Nauheüns ein Bad-Nauhcim würdiges Ansehen erhält. Gegen einen Wiederaufbau der Steinfabrü, deren Bau seinerzeit an jener Stelle gar nickt hätte genehmigi werben sollen, dürften ul E. solvohl für ben hessischen Staat als auch für die Eisenbahn vcnualtung gcnügtmbe gesetzliche (’Tünoe vorhanden sein, und solche lange Verhandlungen sind nach Sachlage schwer verständlich. politische Tagesschau. Ein Ru dichreiben der französischen Regierung. Die französische Regierung hat vor tutzem an bie rauzösischeu Gemeinden einige Rundfragen gerichtet, die hi der deutschen Ocssentlichleit nicht unbeac^et bleiben dürfen. Tic Rundfragen lauten, wie die „Köln. ZtgV mttteilt, wie folgt: „Bestehen in der Gemeinde industrielle, kauffnännische oder landwirtschaftliche Unternchmmigcn, die Ausländern oder ausländischen Gesellschaften gehören? Bestehen in der (pcnteuiöc industrielle, kauffnännische ober landivirffchastlickc Untcrnehmun- gen, die an sich zwar Franzosen gehören, die jedoch als -eiter und Ingenieure Ausländer angestellt haben, ober bie mich unter bem hohem Personal unb unter bem uiebern Personal i.luSIander beschäftigen? Im Bejahungsfälle jst in der Beantwortung des Rundschreibens mitzuteilen, wclckics bic Art ber Unterncljmuitgcn ist und ivorin seine Bedenmng besteht. Ob sie Anlagm, die im Ausland gelegen sind, besitzt und ob sie im Ausland Zweigstellen Hal. Wenn cs tatsächlich in Beziehung mit dem Ausland Iwfot, so ist sestzustellen, welche Bürgsckafteii vom nationalen Gcnchts- pnnkt aus Eigentümer und höheres Personal bieten, welcher Staatsangehörigkeit sic sind. Auch jede andere Auskunft in vieler Richtung hin ist geboten und von Wett. Was das niedere Vvrional angeht, so ist sein Gesamtbestand anzugeben. Es ist ferner 3am und Staatsangehörigkeit bcS niederen Personals fcstzultellen. Auck ist erforderlich, bie Art ihrer Anwerbung zu untermalen: ob sie bnrch auslänbische ober im Anslanb bestehende «stcllenver- mittlungsgeschäfte angeworben sind und ob bie Berwcnbung von auslänbischen ArbeitSkrastsn derart ist, baß sic zu irgenbwclchcn Bebenkcn vom Stanbpunlt ber nationalen Vcrteibignng aus Anlaß gibt." t Mau fragt sich, so bemerkt die K. Z. dazu, was die französische Regierung mit diesem Rundschreiben bezwecken will. Will sie damit auf die Unternehmen einen Druck ausüben, alle nichtsranzöfischen Angestellten hinauszutreibcn? Es wäre das ein beispielloser Eingriff der Republik in die persönliche Freiheit ihrer Burger. Beabsichtigt die Regierung überhaupt deu nichtfrauzösischen Unternehmen auf Grund dieser Rundfragen zu Leibe zu rücken?. Im Lichte der Hetze des Mattn und anderer Blätter gegen die Fremden- rndustrie ßdimmeii diese Rundfragen der französischen Regierung eine eigenartige Färbung. Jst cs blinde Spionen» urcht, die die Franzosen zu diesem Vorgehen veranlaßt? Oder soll das Wörtchen von der Landesverteidigung lediglich als Verbrämung dienen, als Deckmantel für die Inszenierung des wirtschaftlichen Boykotts? Wir wissen ganz genau, wer gemeint ist, wenn in Frankreich etwas gegen das Ausland im allgemeinen ins Werk gesetzt wird. Es gilt lediglich Deutschland, denn das A und das O )cr französischen Wirtschaftspolitik ist, Deutschland wirt- chaftlich wie auch politisch zu schädigen. Nun aber ist cs an der Zeit, daß Deutschland eine gebührende Antwort auf das gehässige Treiben erteilt. Wenn die französische Ge- chäftswelt im '.er noch nicht empfunden hat, daß dem deutschen Michel am Ende die Geduld ausgehen muß, so oll sie, da sie nicht den Mut und die Kraft gehabt hat, sich gegen die Mache zu wenden, auch dafi'ir büßeu. Mau lehne so viel wie möglich beini Einkäufen franz.ö- 'ische Ware ab, die ja entbehrlicher ist, als man äll- t cm ein annimmt Die Franzosen können hicrzulän'de ebenso chwer, wenn nicht sck>werer, betroffen werden als mir bei ihnen, und von nun an fölten sie es auch. Dazu brauchen wir keine tückischen geheimen Rundschreiben, die Oeffentlich- feit wird die Sache selbst besorgen. Deutfcbes Ucid>. Eine Ausschußberatung über die IFleis divers orgung. Wie die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, trat die Fleis ch - Enqu ete'kommis sion" (Wundervolles Fremdwort!) unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Dr. Delbrück zu ihrer dritten Tagung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Fortführung der Sachverständigcn- vernchmung für das Vcrforgungsgebiet Berlin, und zwar soll die Frage des Fleischverkaufes durch Warenhäuser, Konsumanstalten und Gemeinden, sowie das Nachrichtenwesen und die Statistik zur Erörterung kommen. zu können. Kleine Tageschronik. worden. Botfchafterwechscl. Corsetls tgs$3%gE8E£ SS» A.Salomon&Gie. Sie Können ruhig rauchen! Prof. Dr. Witze! s hoiberger Aasiditen für Exteridultur, Ostseebad Kelberg. Todes-Anzeige im 59. Lebensjahre. l Scbuhwarc- Herbei*t Marktolatz 2 a'V, Fäbrik.Weltruf.(Bai1enh Hooh- und Tiefbau. c das Beste Gießen (Neustadt 47), den 31. Januar 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Februar, nachmittags 3 Uhr, von dei Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 771 berühmten Tabake franko gegen Dadm. Bitte anzugeben, ob ncbenllehende Ge- fundbellspfelle oder eine rcldigefdinlbte ßolzplclle oder eine lange Pf. eroDnfdtl. m.P«. Ich habe über 6 Jahre eine und dieselbe Zahncreme gebraucht Habe mich aber nach nur 3—4 wöchiger Benutzung zur Kosmodont-Zahn- creme bekehrt da sie sogar den Niederschlag von 20 Zlga- HjIfhäuscrTechnlHum Frankenhausen Ing.-u.Warkm.-Abt. Gr.Masch.-Lib. retten pro vernichtet. Dauernd haltbar, Letzte Nachrichten. Rätselhafter Tod eines deutschen Ingenieurs. Berlin, 31. Jan. Wie dem „Berliner Lokal-Anzeiger" aus Saloniki gemeldet wird, ist in der Nähe von Galliko s die Leiche des deutschen Ingenieurs Baumann bon der Firma Dyckerhoff « Wittmann, die ber Frankfurt a. M. domiliziert ist, mit einigen Schußwunden durch den Nops ve raubt aufgefunden worden. Baumann hatte sich nut die diagb begeben und cS ist möglich, daß er daber dem Bahnstrang zu nahe kam und von einem Posten der Bahnwache erschollen irmrbc Es ist aber auch ein Raubmord nicht ausgeschlossen. Die bisherigen Untersuchungen hatten noch kein Ergebnis gehabt. Ein „SiMPlizissimus"--V erbot. Genf, 31. Jan. Die Direktion der Bundesbahnen untersagte den Verkauf des „Sinrplizissimus" auf allen Bahn'hofsbuchhandlungen in ihrem Bereich. Ein Brand int Arsenal von Toulon. w P a r is , 31. Jan. Im Arsenal von Toulon brach infolge Selbstentzündung von Teer ein Brand mis, ber zwar bald gelöscht werden konnte, aber großen Schadete anrichtctc. Castrow ausgewiesen. w Washington, 31. Jan. Der Ausweisungsbefehl gegen den ehemaligen Präsidenten Castro ist bestätigt Tag fast spurlos Zahnarzt S. nie verhärtend. Tube 60 Pfennig und 1 Mark. Heb zu haben. Achten Sie auf den Namen Kos- modont. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Wilhelm Lange. Märkte. fc. Wiesbaden, 30. Jan. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 26 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte. Heu 6.80-8.00 Mk., Stroh ('Richtstroh) 40.0—5.<>0 'IM. — F r u ch t m a r k t. Hafer 1'.,60—19,00 Mk. Alles für 100 Kilo. Gestern nachmittag 2 Uhr entschlief sanft nach langem mit Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Katharina Lange geb. Rüffel . . ... .r—~ •• n«i । — Kosmodont cAme Taschinqg,Dienste ^r beifBoKepreifen JieUwng gpgcben rorrben bfr9 ^"^'viesm, da fif finJ 'i m b°6 bie kleinen 1 m cu,hnbcn werden. 1 ^^nden starken Besuch gkwahrrn. 1 «ui itm Solttobittoi verlegt worden. Achten Sonntag Vor- Veranlassung de? Zezirks- 8 Tannhadt int GoK Ebel H und Ausgaben der egenwart", zu dem samt- nterrsienten Antritt baden, chmer Larnevalgescllschast wirb l-tage ist da- Programm mm-1 Gemäß eines Beschlusses der I . in der Berttetu verschiedener I „bat man von etnet grobem I eamstae abend iinbet japsen- I enbtr Frier im Ease ?tmeiü I ins (Satten Tamensitzuns. I jtwonnen sind, und bei brr dr. I > aus Erden" acspielt wird, ffr I iball abgebalten, dessen Tlri>> I bilden wird. Am Saitnady- I cme Kappcnsabrt w I Kt gebildete Ausschuß hat mt I '■mnüoltvnii wird für iMßmII oben» in vdjfo&feitt im W'k müichcr PeranMtn^ | . Die heutige Sitzung der sich mit der Ueinbrncken- rbc betont, daß die Brülle je , herankimmen müsse. Der frage, Äg. Soherr soll er- zu wirten. Stiilar. , .... Bürgermeister Weber mH beilSrücksudten in den Ruhr«! erster wurde der CbarM „..lieben. - Die durch drall brantig erledigte Stelle mdl Wetzlar erhält einen «I Bisher war btr fitwß N bezirke eing» die im Mn. vou Königinnen, die über die verschiedensteu Reiche herrschen, und nun hat sich zu diesen hohen Herrschaften auch ein Philo sopheukönig gesellt, der in diesen Tagen in einer Taverne des Boulevard de Rochechouart erwählt worden ist. Paris ist eine Stadt der Philosophen. Das bewies die grosse Schar der Denker, die herbeigeströmt war, um aus ihrer Mitte den rechten Mann aus den Philosophenthron zu sehen. Insgesamt wurden 330 Stimmen abgegeben. Wer nicht eine der Korvphäen unter den französischen Philosophen wurde für würdig erachtet, das Nömgs- amt zu bekleiden, sondern ein bislang noch unbeschriebenes Blatt, Herr Brisset, von dem man nur weih, das; er lebt, das; er wahrscheinlich auch denkt, aber die Produkte seiner Denkkrast nur spärlich seinen Mitmenschen verkündet. Der Philosophen könig wurde mit 212 Stimmen gewählt, Bergfon, der bekannte Philosoph an der Sorbonne, erhielt 55 Stimmen, Brieu und Jaurös wurden „einstimmig" gewählt, und neben ihnen waren noch andere so glücklich, eine Stimme auf ihrein Haupte bereuten onfltrn anaeregie P ItHfi“ .2 eine M sK-s ende Funker m,bRn A E&äß be«nt Pchweren Einbruchs vor einiger Zeit von der Straskaurvier i inNürnberg zu V/e Jal;ren Zuchthaus, Stellung unter Polizei, i cruffidjt nebst 5 Jahren Ehrverlust verurteilt.. Neuerdings legte ' ümt die Strafkannner in Bamberg unter Einbeziehung der in 1 Mtürnberg erkannten Strafe fünf Jahre Zuchthaus nebst lOJahr en Ehrverlust auf. Erne Anzahl Verfahren sckyveben i „och, so dast das Los des Offenbacher Anarchistciiführers auf 1 lange Jahre besiegelt sein wird. Leipzig, 30. Jan. Bor dem Vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts faiid eilte der Spio - nageprozest gegen den Kaufmann, früheren Mechaniker unb Monteur, Wilhelm Ewald aus Bocken heim-Frankfurt am Main statt. Ewald war trüber bei Siemens u. Halske beschäftigt und hatte dort mit der Einrichtung von Telegraphen- und Telephon-Anlagen auf Kriegsschiffen zu tun. Ewald wurde zu sieben Jahren Zuchthaus, .zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Die Verhandlung stellte fest, daß der Angeklagte sich von der englischen ^ldmiralitit als Spion anstellen liest und sieben Berichte und Zeichnungen über geheim- zuhaltende Gegenstände auslieferte. Dresden, 28. Jan. Ein hiesiger Kaufmann, der früher einmal mit 30 Mark bestraft war, wurde als Zeuge vor Gericht nach etwaigen Vorstrafen gefragt und verschwieg die Geldstrafe. Er )vurde aus diesem Grunde wegen Meineids angeklagt: die Geschworenen haben heute die Frage auf wissentlichen Meineid bejaht. Der Kaufmann wurde zu einem Jahr drei Monaten Zuchthaus und fünf Jahren Ehröerlust verurteilt.__________________________ vermischter. ff Was ist die Furcht? Die führende medizinische Zeitschrift Englands, der „Laneet", hat den Versuch gemacht, die Frage, was Furcht ist, wissenschaftlich zu beantworten. Ihre Definition geht dahin, das; Furcht ein krankhafter Bewnsttseius- custaud von besonderen physischen und moralischen Eigentümlichkeiten ist, der in Beziehung zu der Meinung anderer steht. Es ist von manchen Seiten behauptet worden, das; die Furchtsamkeit erblich sei: allein ein Beweis für diese Behauptung ist bisher nicht zu erbringen gewesen, und da die Neisiung zu Furcht- zuständeu erfahrungsmästig immer mit einem Reichtum«: oder selbst einem Uobermaße an Phantasie gepaart ist, so wird man sie wohl doch als eine individuelle Cl>araktereigentümlichkeit an- seheu müssen. Der „Samet" erinnert an einen ganz merkwürdigen Furchtansall eines englischen Dichters. Bei einem' ihm zu Ehren gegebenen Mahle sollte er einen Trinksprnch auf sich beantworten, und da gcfdxH) es, dast er mit einem Schlage die Sprache verlor, ohne selbst darum zu wissen. Zehn peinliche Minuten lang gestikulierte und handelte er nicht anders, als ob.er mit lauter Stimme eine Rede halte, indes sich auf seinem Gesichte ein Ausdruck von kindlicher Verlegeiil-eit malte. Die Furcht verschont memanben. (harrick, der König der Bühnenkünstlei-, war ihr ebenso rettungslos verfallen, wie Byron. Der groste Jsaae Newton beschwor seinen Verleger, von der Veröffentlichung seiner Werke abzustehen, aus Furcht vor den Besuchen von Bewunderern, vor allem' aber vor Ehrenbanketten. Der Prinzgenrahl Albert Gatte der Königin von England, war äußerst furckstsam. Vielfach kündigt sich die Anfälligkeit für Furchtzustände durch die Neigung zu häufigem Erröten an, und in diesem Zusamnienhange dar; daran erinnert werden, dast an dem festigen Könige von Eng and, .als er noch Prinz von Wales war, allgemein ausfiel, wie leicht er un Gespräche mit Tainen errötete. „ . _ _ kf. Der Philosovhenkönrg von Pans. Das republikanische Paris kann sich der meisten Fürstlichkeiten, in semen Mauern rühmen. Da gibt es einen Dichterkönig und eine Unzahl Taufende Raucher yr empfehl, mein. g goranl. uoge- Idiwefelt., deshalb sehr bekömmt, u. gesunden Tabak. 1 Tabakspfeife um- bnllzuÖPId.melner Wegen grosser Vorräte gewähre auf Ballschuhe 10°lo Rabatt w Tokio, 31. Jan. Baron Hayaski, der seikhmige japanische Botsckmster in'Rom wird walirscheinlich zum Bot' schaster in London ernmrnt werden. 4Mb. a „ lynHorcntalaR „ 5.— 8 „ Jagd^anafter „ 6.50 8 „ hoff. Äonafter „7 50 y »ranftf Äannfter „ 10 - 8 ,/jinUrrlfätter .,13.50 E. Köller,Bruehsa Anstatt besonderer Anzeige. Heute ist mein lieber Sohn, der Grossh. Oberlehrer Dr. Walther Wimmenauer in Mainz durch eine kurze, schwere Krankheit seiner Familie entrissen worden. Dr. Wimmenauer, Geh. Forstrat zugleich im Namen der jungen Witwe und ihrer Kinder. Giessen, den 29. Januar 1913. Die Beerdigung findet in aller Stille am nächsten Samstag, den 1. Februar, vormittags 10 ühr, auf dem Mainzer Friedhöfe statt. IT 11 A l! ERIIÜTE B a'2/ B fudier Belle IHcfcrenjtii. ■ ö18 btt ileile »ln.c mit ein, ATZ: WD "b°d° HÄ Wn Lr-.Z «Mw- Ani Donnerstag vormittag erfolgte an der Kreuzung der Sebastian- unb Prinzenstrastc in Berliil ein heftiger Zusammen st ost zwischen der elektrischen S t r a st e n b a h n und einem F e n c r w c h r w a g c n. Brandmeister v. F r i ck c n wurde d)nicr verlcstt, ebenso der Feuerwehrmann Krucznacki, leicht verlestt wurde Feuerwehrmann Welk. Die Schuld soll den Führer eines Straßcnbahnwagcnis treffen. In der Flanellsabrik von Fischer & Seige in Pöstn eck explodierte ein Dampfkessel. Ein Feucrmann wurde getötet: drei Personen wurden schwer verlcstt. Ter Arbeiter Lindow, der sich wegen Unterschlagung zu verantworten hatte, stürzte sich im. M o ab i tc r K r i ini n al - gericl) t mit einem Messer auf den Vorsistenden. Die Gc- richtsdicncr und ein Aktuar fielen Liildow in ben Arm. Es kam zu einem heftigen Handg em enge, in dcsicn Verlauf ber Aktuar einen Stick, in die Hand erhielt. Der Tobende konnte erst von sechs Gerichtsdienern überwältigt unb abgesührt werben. Infolge maugeluder Kontrolle sind bedeutende Unters ch leise bei der Pariser Uutergrundb ahu vorgekommcn. Acht A n g e st e l l t e wurdeir verhaftet. Sie haben ein Geständnis abgelegt. Bei einem Brande in S a n d a n (Krers Jerichow), wodurch das Haus des Tischlermeisters La m p r c ch t eingeäschert wurde, kam ein nervenkrankes Fräulein Graetz, das sich nicht retten konnte, in den Flammen um. Bei dem Stapellauf eines Hochfeetorpedobootes in 9teapet neigte sich das Schiff nach rechts. Vier Arbeiter wurden von dem Sck)raubenflügel erfaßt. Eine wurde getötet, drei wurden schwer verletzt. Am Alinwoch abend wurde in London BeechamS Opern* fnifon in dein (5ovetgarden mit dem „Rosenkavalier" von Richard Strauß eröffnet. Die "Aufführung hatte einen grasten Erwlg. In der Stadt Nhmwegen wurden drei Personen, ein Vater und seine zwei Söhne, die angeblich aus Deutschland über die Grenze gekommen waren und in .Holland Einkäufe mit falschen deutschen Hundertmarkscheinen bezahlten, verlfaftet. In ihrem Besitze wurden noch zahlreiche falsche Scheine gefunden. Der Ausstand der Hotel kellner und Köche in N e w Y o r k ist mit einem Mißerfolg für die Streikenden beendigt worden. Wetteraussichten in Hessen für Samstag, den 1. Febr. 1913: Meist trüb, Regerüälle, etwas kälter, westliche Wmde. in Apotheken u. Drogerien Voranzeige ! ! ! ab ^ßchtspiel 3Cau-s tfamstag bis Wienstag Won Quichotte JComödie in 3 Eilten nach dem gleichnamigen berühmten Tfcerhe, in der Titelrolle dterr 'ßarry Don der *üomedie Traneaise. järfW ** Ende nach 10 Uhr. Anfang 7 Uhr. Hoch achtungsvoll T>nh für Nichtakadcmifcr 50 Psg. v"/. 'K»v- Cale Leib ä»r Präsidium der freien Studentenschaft. Kaufmännischer Verein 0748) Ter Vorstand. Concordia V51/1 alle Freunde'und Gönner freundlichst ein. 0740 Anfang 8.33. »er Obcr-Xarr ,,H»ii.ja!' hnt heute zi Der Vorstand. V-»/' bittet Ter Vorstand. Neuheit! Aeuhcit! Anfang 8 Uhr. Ter Vorstand. o o o o o o o o o o o o o o o o o o o Es ladet ergebend ein Anfang 4.05 Uhr. willlomntcn. V”/, Schlachterverein ‘„Brüderschaft“ Sonntag, d. 2. Fcbr. 1913 0739 Ter Vorstand. Wir unterbreiten daher sowohl aus sozialen Gründen, wie auch im Interesse einer prompten und sorgfältigen Ausführung der geschätzten Aufträge die höfliche Bitte, die unseren Mitgliedern zugedachten Bestellungen o o baldmöglichst betätigen zu wollen Wir geben uns der angenehmen Erwartung hin, dass unserem Ersuchen gerne entsprochen werden wird, und danken im voraus für das unserem Gewerbe damit bewiesene Wohlwollen o o o o Gießener freie Studentenschaft Vortrags-Zyklus zur Vorfeier der nationalen o edenktage Zweiter Vortrag: Freitag, 31. Ja»., abends 8V2 Ubr, in Steins Garten Herr Prof. Dr. Messer über Fichte. Eintrittspreis für die Angehörigen der Universität 30 Psg., Der ergebenst unterzeichnete Verband gestattet sich hiermit eine höfliche Bitte zu unterbreiten. Gleich verschiedenen anderen Gewerben macht sich auch im Schneidergewerbe in manchen Monaten ein ruhiger Geschäftsgang bemerkbar, dem in der Saison ein schwer zu bewältigender Andrang von Aufträgen gegenübersteht. Insbesondere in der gegenwärtigen Zeit ist es nicht leicht, für ununterbrochene Beschäftigung aller Gehilfen zu sorgen, während die Wünsche unserer Kunden in der darauffolgenden Saison oft trotz angemessener Lieferungsfrist und trotz Anspannung aller Kräfte nicht rechtzeitig befriedigt werden können. Eintritt frei! 'M Hier DF" Eintritt frei! Ter Stammtisch Fortuna im Adler“. Marktplatz 20, ladet zu dem Samstag abend, den 1. Februar statlfindenden karnevalistischen Abend mit Maskierung n. Tanz Felsen-Fahrräder sind die besten. »4 10 Jahre Garantie. Mk. 35 franko jeder deutschen Bahnstat. 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Harth. H. Krevert. Gg. Leib L Sohn. J. Leonhardt. J. Pfeffer. Jac. Schreiner. A. Schuster L Co. H. Siever. Gebr. Stamm. Samstag, den 1. Februar, abends 8 Ehr, im grossen Saale des Caf6 Leib Gastspiel der altrenommierten Leipziger Quartett-u. Konzertsänger Anfang 8 Uhr. Kein DemaStierungSzwang. Eintrittspreise: für Herren im Vorverkauf Mk. 1.—, an der Kasse Alk. 1,20; für Damen im Vorverkauf 50 Psg., an der Kasse 60 Psg.; Galerie pro Person 20 Psg. Vorverkaufskartcn sind zu haben: bei Heinz, Ztgarren- handlunn, Kirchenplatz; Todt, Filiale Marktplatz; Friseur Klenker, Selrersweg; Friseur Pfeil, Walltorstratze, sowie am Büfett im Cass Leib. 0732 Kappensitzimg Samstag, 1. Februar im Allen Schützenhole. FWtiibMlÄl' Eichen. Sonntag, d. 2. Fcbr. 1913, von nachmittags I Ubr ai Grobe karnevalistische Kappensitzung mit Tanzbclnstigung. Es ladet ergebenst ein [0721 Tas närrische Komitee, Eintritt 20 Psg. Samstag, den 1. Febr. präzis 8,61 Uhr abends im Vereinslokal Karnevalist. Kappen-Sitzung Humoristische Vorträge eines bedeutenden Humoristen von Frankfurt. Allseitiges Erscheinen erwünscht. Tic Ortsgruppe Gienen d. Verbandes dir Schausteller, Hausierer und Mreis* gegr. 1911 hält am Samstag, den 1. Febr., abds. 9l . Uhr eine Versammlung int Nesuniram zum 10au, Neustadt, zwecks Stellung» nähme gcg. den Ausfall des Qstcr-, Himu elfahrts und i'.'ovcmbcr .Marktes nb Alle Geschäsislcuiv Je uw Interesse an d. Beibeiiailuiig der Märkte haben, tverden tun zahlreiches Erscheinen ersucht Klein Linden 2. Februar: Kartenspiel verein ..Ohne Sorgen“ :: W IXTEttFES T :: in dcr Neichslialle bei „Prosit, ihr deutschen Brüder". Musik stellt HoskaveUe d. "Verein-. Ueberschun Neise nach Monte Earlo. Vereinsdrencr befornt Effekten an I )-?,ug. 7fit Ter närrische Vorstand. Siadtlhealer kicki Direkt: Hermann Steingoettef Frcitag.dcn 31.Fan. 1913 abends H Ubr: 14. Freitag - Abonn-Vorstell. (Gewöhnliche Preise! Gastspiel von Frl.RizaBajor von« Deutschen Theater in Berlin. Hedda Gabler Schausniel in 4 Akten - von Henrik Ibsen. Ende 10V, Uhr. la'M Sonntag, d. 2.Fcbr. 1913, nachniittags 3 Ubr TfT Kleine Preise “W Die versunkene Hi Ein deutsches Märchen- drama in 5 Akten von Gerhart Hauptmann. Ende 6'/. Uhr. AbcndS 7'1. Ulir. TOT" Kleine Preise, "t®! Wetzlar Grosser Hlaskenzug am FastnachtS-Sonntag, den 2. Februar. 766 Aufstellung des Zuges 1 L’hr Braunfelser Str. 2lbmarsch Punkt 2.59 Ubr. Der Fest- u. Zug-Ausschuß. Heater- und Ball- Ttidjer, Hauben, Schals, Handsch., Fächer, Taschen, Strümpfe, Bänder, Spitzen, Seidenstoffe (a7/1’ Salomon&Cie. 'Ngeordnetcii W Wahl des $u Gnbc. . Dai . -r-tt Leu fe etfliung befQ «»leinen Mn 4 bej vj Haschen. (fg senden s S'?on,cr° ^'ksvaru-, x, fWmiflsnio HK loirci! .Wen ent iür Ei S.Men Ai ix.ÄK gÄ K' Nn ‘‘Ä lid)C »yoert &hi’ Ä,?° Stet J’lenÄd K- 7SL TT 11 1 •• j Ab 1. Febr. täglich l lOtel OCllUtZ Konzert der Orig. Deffregger Figurentänzer 3 Damen Direktion Epner-Albert 4 Herren Vorzügliche Leistungen in Chor, Duett u. Sologesang 578 Anfang Wochentags abends 8 Uhr, Sonntags nach- Eintritt frei! mittags 5 Uhr. Eintritt frei! Aus eiserner Zeit. Vaterländisches Schausoic! in 5 Ailfzüg. v. Theodor Birl-, Ende 10 Uhr. Bayeriidie Vereinigung SamStag, den 1. Februar 1913 im Cafe Ebel Srohe KcippenHfciing mit Tanz und Humor. Vorträgen. Landsleute und Freunde Bayerns ‘ > Sintern kcä* Ä? it tW 1913, Windung ' giibtttcuern iu •ufif, bic sim 0 yüe Vedeuinn- urijtn Wahres kt, für die sto Msleuten 11 t® eine Ert gi auch in d tz solche 2teu jyt. Der S WLllch baß cs fcf handele. ' fertig der Sta iubib. Dr. ■£ Iritijü) von L binnen nützen K kleinen Bel iinter mit Er «e es so vielt am umgekehrt !it gropen Wa btm Mittelstat «gen diese 3 n unter aller seien ja doch kleinen Äeschä eben ein Zeiä sondern im a der Groüvatei bet Fraktion-! schwinden Ser Tterw die klei ■'im Mngch W M \\ doch w, toil bm Cbttbä kratischcn? Steuern roi Stabte in I schäft erst i genommen um 13 Pri rung doch anfzuerlegcr Bayrischer Hof Sanihtag abend Metzelsuppe Morgen» Wellfleisch mit Kraut. ?6S :: Konzert :: ausgeführt von Mitgliedera der hiesigen .....—Regiments - Kapelle----— — Ball unter Leitung des Herrn Univers.-Tanz- lehrers Will. Ball- oder Gescllschaftsanzug Sonntag, den 2. Febr., naehm. 4 Ehr G.SCHULZ Magdeburg-Neustadt Fastnacht 1913. Samstag, dc» 1. Februar. Da die für die Prinzengarde in Wichen zur Aushebung zu erwartenden Rekruten vlötzliä) nach dem Balkan zur Entwirrmtg beordert tvurden, fnnn die Einstellung derselben nicht vorgenommen werden. 11 Minuten Zapfenstreich Daran anschließend TW* gemütliches karnevalistisches aiifnnimcniciit aller Narballesen im Caf6 Amend. -ML Sonntag, den 2. Februar Gr. Gala-Damen- u. Fremdensitzung in der vlarhalla Steins Garten abcndö 7 Ubr 33 Minuten pünktlich, mit daran anschliencndein und Dekorierung der Ballkönigin. — '^UlJllVllunil (^eber Besucher erhält beim Eintritt einen Knallbonbon gratis.! Unter Mitwirkung hervor ragender Karnevalisten aus Eöln, Nürnberg, Mainz (u. A. kommt Mundo) »sw. Glänzende Darbietungen hiesiger Herren, Künstler und Künstlerinnen. Musik: Negimentskavelle. (Eintrittspreis Alk. 125, im Vorvcr kauf an den bekannten Stellen Mk. 1.—. Mitglieder frei. Montag, den 3. Februar Prinzen-Ball In Steins Garten. Beginn 9 Ubr 11 Minuten. Eintrittspreis an der Kasse und den Vorverkaufsstellen Mk. 3.—, für Mitttlicder fiild Eintrittskarten zum Preise von Mk. 1.— bei unserem Finanzmintiter Faskoivskv, Hotel Einhorn zu haben. Zutritt nur in Maske, Balloder GefellschnftSanzua gestattet. — 10 Uhr 33 Minuten Einzug des Prinzen mit dem gesamten Hofstaat. TicilStag, den 1. Februar, nachmittags 3 Uhr 11 Min. Weltausstellung Turin 1911