Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten. M , 90-5 litt! 47-49 49-53 SH ent* M4 U 50-46 00 I» (.benöSjM jilea flw 45-39 33-34 47-50 41-46 40-43 44-46 74-8 8M 8H 85- 804 78'S istllschaft- irr 1918: 51-66 50-55 I0MK M-Ite 9?-$ TM 67-16 . . 64-66 , . 59-62 . . 54-58 . . 48-52 — Vom Völkerschlachtdenkmal. Zur vollständigen endgültigen Gestaltung des Leipziger Völkerschlachtdenkmals fehlt noch die Herstellung des Vorplatzes. Dieser wird nunmehr auf Beschluß des Rates der Stadt so angeordnet, daß Teile der Meusdorfer Straße, der neuen Friedhofstraße, der Straße des 18. Oktober, sowie — in geringem ftmsange — der gärtnerischen Anlagen tu den Platz einbezogen werden, um ihn in eine an- nähentd symmetrische Lage zum Denkmal zu bringen und ihm zugleich eine anschuliftie Größe zu geben. Der Platz ist unabhängig von dem vont Deutschen Patriotenbund in Aussicht ge- rsfc rs,»K ichten. tmeinöt. sW-Anlagei. rz lvl3- 81—!' 73-8 Adr vor dem 8rieden. Auch heute nrirb gemeldet, daß Frost unb Unwetter alle Unternehmungen auf den Kriegsschauplätzen unmöglich machen. Dagegen haben in London wieder Beratungen der Botschafter stattgefunden, und es verlautet, daß in der Frage der Abgrenzung A'banic s noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei. Man kann die Zusammenhänge und) nicht ganz deutlkh erkennen, soviel aber ist sicher, daß bei der neu eingeleitetcn serbischen Truppenhilfe für die Montenegriner Einflüsse Rußlands sich geltend gemacht haben. König Nikitas Truppen haben sid) bisher immer blutige Köpfe geholt, sie wollen aber Skutari unter allen Umständen vor dem Friedensschluß nehmen. Zweifellos rechnet man damit, daß. für den Fall dec Einnahme dieser Festung sie später Montenegro einverleibt werden könne. Und die österreichisch-italienischen Interessen? Gelten die Ausführungen des italienischen Ministers des Auswärtigen nichts? Wie weit steht die neueste Gestaltung des russisch-österreichischen Einvernehmens mit diesen Dingen in Zusammenhang? Das sind Fragen, auf die der Außenstehende heute nod) keine bestimmte Antwort finden kann. Wenn es wahr ist, daß infolge eines neuesten türkischen Angebotes der Friede unmittelbar bevorsteht, so werden die neuen Schwierigkeiten vielleicht dod) nod) hinfällig. tob» . . ^i.,-64 and* 62V,-63 senb» , , 61-65.50 benb» . 62-00 amicht X - wilhe!m Kreft !. SSiöelnt Strcfi, ber Ersinbcr bis Drachenfliegers, ist vor- neftern in Wien gestorben. Cm Memchenleben tft zu Ende gegangen, das voll von unverschuldeter Bitterkeit und von schweren Enttäuschungen war. Tie Ernte, zu der das Gente dieses Toten die Saat streute, habe.: andere eingeheimst und der, m besten Erfindungskraft der Fliegertraum der Menichhettschonvor^aht- zehnten greifbare Gestalt gewann stand mit leeren Händen und blutendem Herzen abseits im Schatten. ein Ä das aber so schwer war . daß er die Modelle, die er baute, nicht zum freien Flug bringen konnte. Erst im Jahre 1877 gelang es ihm, ein v o l l st a ndi g frei f l i e a e n d e s M o d e l l zustande zu . bringen, „dessen Beschreibung ‘er auf Aufforderung des damaligen $w|ibenten der Akademie^ der Wissenschaften in Wien zwecks Wahrung der $noSt ->abr-"^I880 6ie6 Kr-st im Nieb-rösterreichischen G-- Wet&S feinen elften öffentlichen Vortrag «°°ftthrnna Ät erhieli waren [t2 od) waren die 55 PQ,len tabeiiofe^ x»'linken, Ä £c ^'idipreile fuh I'"markt w». Jar 60-70 [J »nd beule war & 11(VQr f^ledilk l.m ^rbilinii 8nc Zitierung brch, »Jtinatfi 17,00 A .Vorn 13,00 p' -sie 12,25 X, 1* * « 4.00 bis 5,00 M. ' e rl cht o»m 26. u liuhe 62), fldlb«\ Treilelnr 100=61 Lebend» 6d|la$ seinen Rcvanchesieg holen, neben Rußland aus sich allein angewiesen sein.... Eine halbe Milliarde Extrakredite, eine Flotte von sechs Riesenluftkreuzern, Kanonen mit 14 Kilometer Reichweite für die Grenzfestungen, neue Fliegerfchareu, ein Heer, in dreijähriger Dienstzeit für den Krieg gedrillt: Es ist ein Schauspiel, das den Zuschauer den Blick nicht abwcn- den läßt. Paris, 27. Febr. Finanzminister Klotz brachte in der Kammer eine Vorlage ein, welche 5 0 0 Millionen Franks zur Beschleunigung der Arbeiten für die nationale Verteidigung fordert. In der Begründung wird zunächst festgestellt, daß die letzten Kriege bestätigt hätten, wie notwendig es für die Nationen sei, die Verteidigungsmittel beständig auf der Höhe des Fortschrittes der Wissenschaft und Kriegskunst zu halten, da man sonst befürchten müsse, sich schnell in enteilt Zustand der Unterlegenheit zu besinden, dem abzuhelfen dann schwierig sein würde. Diese Kriege trügen, auch dazu bei, die Vorstellungen über die Verwendung gewisser Materialien zu ändern. Die für die nationale Verteidigung in Aussicht genommene Gesamtausgabe betrage ungefähr 365 Millionen. Wenn der Kriegsminister nur über die gewöhnlichen Kredite verfügen könnte, so würde die Ausführung zu lange hinausgeschoben werden. Um einen derartigen Aufschub soviel wie möglich zu beschränken, seien, soweit es die Lage der Industrie zulasse, die Ausgaben nötig, welche die gewöhnlichen Kredite um 500 Millionen Übersteigen. Trotzdem diese zeitweilige außerordentliche sinanzielle JnanspruchnalMe ernsthaft ist, wird sie tatsächlich die Lasten des Landes nicht jvermehren. Sie ändert nur die Zeit, wo die Ausgaben gemacht werden sollen und wird die Budgets, die der Periode der beschleunigten Rüstungen 'olgen, um ebensoviel,entlasten. Das Land wird dafür den unsckstitzbaren Vorteil eintauschen, daß ihm die Früchte dieses Opfers früher zugute kommen, welches auf jeden n-all gebracht werden mußte. Es wird sich infolgedessen in merklich besserer Lage befinden, um allen Eventualitäten die Stirn zu bieten. Tie Vorlage bestimmt, daß die Ausgaben von 500 Millionen über den normalen Kredit hinaus ausschließlich für Erwerbungen, die Fabrikation und den Bau innerhalb der Höchstfrift von fünf Jahren bestimmt sind. Nachträgliche Gesetze werden die :iot- wendigen Kredite eröffnen. sandte dem Erfinder 5000, Kr. aus seiner Privatschatulle zur Förderung seiner flugtechnischen Studien. Kreß faßte neue Hoffnung. Er bestellte einen Motor, der 40 Pferdekräfte ergeben und 200 Kilogramm wiegen sollte; als der Motor aber geliefert worden war, stellte sich heraus, daß er nur 30 Pserdekrafte liefern konnte, dafür aber statt 5 Kilogramm per Pferdestärke bereit 13 wog. Kreß, der schon 12 000 Kr. für den Motor ausgegeben hatte, entschloß sich dennoch, ihn in seinen Apparat ein- zubauen. Das große Gewicht, des Motors zwang ihn aber, den Flugapparat zu verstärken, so daß er nun mit dem Piloten 850 Kilogramm wog. Mik diesem Apparat begann Kreß feine Versuche auf dem Wasser. , Unb dann kam die Katastrophe des Drachenfliegers, der am 30. September 1901 im Tullnerbacher Wasserreservoir infolge eines bösartigen Windstoßes versank. Mit Mühe wurde, der alte weißbärtige Mann aus dem Waster gerettet Unb ungebrochen ging er an den Bau eines zweit m Apparates Der Unfall konnte ihm die Ueberzeugung nicht nehmen, daß er mit seinem Prinzip und mit seinen Berechnungen auf dem richtigen Wege war. Tie Zukunft hat ihm recht gegeben, eine Zukunft leider, die anderen gehörte . Im Sommer 1902 war der neue Apparat fertig und nun sollten die Versuche fortgesetzt werden. Der Unfall des ersten Drachenfliegers hatte aber die Zahl der Gegner des dpnamuchen Fluges sehr vermehrt. Sie beioiesen jetzt aller Welt haarschark, daß die Idee des Fliegens mit dlpparaten „schwerer als die Luft" ein blanker Unsinn ivärc. Man stellte Kreß als Starren ober gar als Hochstapler hin, und diese Angriffe hatten zur Folge daß die Anhänger Kreß' immer weniger wurden unb bie Spenden für einen Flugsonds nicht mehr weiterfloften. So mußte er seine Arbeiten ganz einstellen. Seine geschwächte Gesundheit aber hielt allen bteicn Anstrengungen und Aufregungen nicht mehr stand. Er erlitt eipen Schlaganfall, nxir lange Zeit bettlägerig und starb nun — ein ocrfaimter Pionier dec Flugkunst. * Dar gepanzerte Frankreich. Nun ist die halbe Milliarde also wirklich da. Der fran- Köfische Finanzminister Klotz hat im Namen des Kabinetts Briaud vor der Kammer die Rüstungskredite eingebracht, die wie sich die militärisch-radikale „France militaire" aus- drückte, Frankreich vor dem Tode erretten sollen. Im Schoße des Kriegsministeriums sind seit einigen Tagen endlose Verhandlungen im Gange, die sid) mit der Frage des Mannschaftsstandes und seiner Erhöhung beschäftigen. Das Schlagwort von der dreijährigen Diens^eit, erst nur von ein paar erregten Boulevard-Blättern aufgebracht, hat in den Gemütern der Massen schnell Wurzel gefaßt und sich nun auch der maßgebenden offiziellen Kreise bemächtigt. Erst schien es, als sollten nur die Kavallerie und die technischen Truppen mit drei Jahren beglückt werden, die Infanterie aiber mit einer Dienstzeit von 30 Monaten davonkommen. Die letzten Verlautbarungen besagen aber einstimmig, daß Herr Etiennes, der Kriegsgewaltige, mit dem dreijährigen Dienst für alle Waffen herausznrückcn beabsichtigt. Nicht einmal Einzelvergünstigungcn sollen gewährt werden. Auch die studierende Jugend muß das Opfer in seiner ganzen Größe leisten. Sie soll lediglich die Vergünstigung erhalten, gruppenweise das dritte Jahr in Städten mit Hochschulen ableisten zu dürfen. Lehrer und Stützen der Familie erhalten keinerlei Ausnahmestellung. Das ist ein überaus schweres Opfer für eine Nation, die — wie die französische — an der Selbstbestimmung und am individualistischen Lebensgenuß hängt. Ein weit schwereres Opfer als all die kommenden neuen Steuern, die für die Ausgestaltung der nationalen Wehrkraft nötig sein werden. Man ist denn auch trotz allen vaterländischen Rausches von den neuen Wehrplänen durchaus nicht einhellig entzückt. Die Linksrepublikaner und die sozialistischen Gruppen wollen vorläufig davon nicht viel wissen, dagegen find die nationalistischen Parteien aller Schattierungen bis zu den Klerikalen und Royalisten für sie Feuer und Flamme. Aber auch die gemäßigten Republikaner der Mitte werden Voraussichtlid) geschlossen für sie stimmen. Es ist kaum mehr zweifelhaft, daß, die neuen Forderungen für das Heer schließlich (mit einer großen patriotischen Stun.bg ebimg als Zugabe) durchgehen werden. Frankreich, das sid) nun in neue furchtbare Panzer schnüren will, hat außer ocl plötzlich M-brechenden Angst vor der zunehmenden Bevölkerungsdifferenz mit allen ihren Folgen nod) einen anderen, ilicht ganz fiT klar ersichtlichen Grund für seine Panik: Und dies ist die Furcht vor einem beuffchen Einverständnis mit England. Für einen event. Revanchekrieg hatte die Republik bisher das angenehme Bewußtsein, daß hinter und neben ihr außer Rußland noch die größte Seemad)t der Erde stand, die mit ihrer über- wältrgenden Ueberzahl die deutsche Flotte (so meinte man wenigstens in Paris) ohne weiteres zu vernichten vermochte. Daneben lief nod) die mündliche Zusicherung Londons, mit einem Landungskorps von 150 000 Mann dem Genossen zu Hilfe zu kommen. Die Dinge scheinen hier aber in plötzlicher Wandlung begriffen zu sein: Deutschland und England beginnen sich zu vertragen. Nach langen Jahren' flaut der unlogische und künstlich genährte Haß der Vettern ab und es beginnen sid) gleiche Interessen zu zeigen. Man verliert in Paris den englischen Mitläufer — dieses Gefühl bricht sich Bahn. Man wird künftig, will man einmal — Immunisierung, gegen Schlafkrankheit. Es wäre natürlich von außerordentlicher Bedeutung, wenn es gelänge, dürft) Impfung gegen die Trypaitosomenkrankheiten, wie Schlafkrankheit und Rinder st erbe, eine Immunität zu erzeugen, die gegen den Ausbruch des Leidens jchützt. Professor C. Schilling, ber bekannte Berliner Tropenhygieniker vom Institut für Infektionskrankheiten, ist nun auf dem Wege, ein derartiges Schutzmittel zu finden. Er behandelt nämlich Tiere mit Einspritzungen von abgctöten Trhpanosomen unb konnte darauf feststellen, daß sich Schutzswffe im Serum betäuben. Diese entsafteten, wie weitere Versuche lelstten, ihre Wirkung auf Mäuse, inbent sie eine künstliche Infektion dieser mit Trypanosomen verhinderten. — Das Kino verschont niemanden. Wie die „Voss. Ztg." hört, hat die Nordische Filmkompagnie mit Dr. Sigurd Ibsen, dem Sohn und Erben Henrik Ibsens, soeben einen Vertrag gemacht, der ihr gegen eine stattliche Abgabe die Verarbeitung ber Jbsenschen Dramen für den Film erlaubt. Allerdings sollen bie Verhandlungen nach anderen Nachrichten noch nicht zum Mschluß gelangt sein: bedauerlich bleibt es, daß Sigurd Ibsen dieser Verarbeitung ber Werke seines Vaters überhaupt nähertreten konnte, gerade ans Ibsens Werken sind niemals dem Kino Werte zu gewinnen. Wann wird man einsehen, wie lächerlich es ist, Dramen für die Bühne in $3orten geschrieben, dem woirlosen Kino anpassen zu wollen? Es ist Kunst-Barbarei in jedem Fall, in dem Fall Ibsen auch noch schwerer und peiifticher Mangel an Ehrfurcht. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaf t. Vom 22.—25. Juni findet in Heidelberg unter Mitwirkung des Bach Vereins und des Akademischen Gesangvereins ein? großes, von der Stadt veranstaltetes Musik- sest statt. Es soll als Bach-Regerfest ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach unb Max Reger bringen; die Leitung wird in den Händen von Philipp Wolfrum und Max Neger liegen. _— Das Deutsche Zentralkomitee für ärztliche Studienreisen veranstaltet in diesem Jahre aus Anlaß des vom 6. bis 12. August in London ltartfinbe_iis'n lJnter- nationalen Medizinischen Kongresses eine, Studienreise nach England, Schottland, Irland, den Kanalinseln, Rotterdam, Haag, Scheveningen. Die Reise, für welche der Doppelschraubendampfer „Kronprinzessin Geeilte" der Hamburg-Amerika-Linie gechartert ist, beginnt am 3. August in Hamburg und endet ebendort am 28. August. — „H ans S on n en st ö ß e rs Höllenfahrr von Avel hatte bei der Erstausführung in Kiel bei ausgezeichneter Darstellung einen starken Erfolg. — Der 4. internationale jwn- greß für Schulhygiene wird vom 25. bis 30. August b. in Buffalo, New York, U, S, A. abgebalten werden, >i Sofia, 27. Febr. Aus allen Kriegsschauplätzen sind die Operationen wegen ungewöhnlicher Fröste unb wegen Unwetters eingestellt. Wie verlautet, hat der Großwesir ben ruffischen Gesandten in Konstantinopel gebeten, als Vermittler bie bulgarische Regierung zu einer Erneuerung ber Friedens- verhandlungcn zu bewegen. Die Pforte sei bereit, Adrianopel anBulgarie n abzutreten und eine Grenzlinie Eniada—Enos anzunehmen. Die englische Regierung hat in Sofia, Athen und Belgrad anfragen lassen, welches die Friedensbedingungen der Balkanstaaten wären. Die Pforte soll geneigt sein, auf einer der Note der Mächte sich nähernden Grunde läge Frieden zu schließen. Eine Beratung in London. London, 27. Febr. Der Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes Sir Nicolson und die Botschafter traten heute nachmittag im Auswärtigen Amt zu einer B e s p r e ch- n n g zuusammen. (Sir Grey ist noch nicht nach -ondon zurückgekehrt.) Ucbcr die Abgrenzung Albaniens noch nrchts entschieden. Das Reutcrsche Bureau erfährt aus diplomatischen Quellen, daß die Lage hinsichtlich Albaniens augenblicklid) folgende ist: Obgleich ein Einverständnis unter allen Mächten über btc Hauptfragen der Llbgrenzung Albaniens in Aussicht steht, macht eS doch bie Fortsetzung pes Kriegszustandes, besonders bie Kriegslage um Skutari augenblicklich sehr schwierig, endgültige formelle Entscheidungen zu treffen. Sobald ber Krieg einmal ges- schlossen ist, werden "die Erörterungen der letzten Wochen und bie dabei gemachten Vorschläge, welche schon eine wesentliche Entspannung herbeigesührt haben, wahrscheinlich sofort zu einer freundschaftlichen Regelung führen. Trotz des Geistes der Ver- söhnlichkeit unb Solidarität, von denen die Mächte bei diesen Verhandlungen Beweise gaben, darf man nicht erwarten,^daß eine grundsätzliche Uebereinstimmung hinsichtlich bestimmter ^cile Albaniens sich in formelle entscheidende Verabredungen umsetzt, bevor die Lage, welche durch die Fortsetzung des Krieges geschaffen ist, einen weniger unsicheren Charatter annimmt. Serbische Hilfe für Montenegro? Die „Wiener Allgemeine Zeitung" meldet aus Belgrad von besonders informierter Seite: Die serbische Regierung habe sid) entschlossen im Einvernehmen mit Griechenland ein Hilfskorps v o n über 30 000 Mann auf griechischen Schiffen von Saloniki den Montenegrinern zu H i l s c z n s ch i ck en, um Sku ta r i zu Fall zu bringen. Das Expeditionskorps mit zehn Belagerungsgeschützen, 24 Feldgeschützen, dein Geniekorps und dem Munitionspark soll in Turazzo, Giovanni di Medua und Antivari landen und von dort nach Skutari marschieren. Die „Vossische Leitung" meldet nach einem Wiener Telegramm, daß die beschlossene Entsendung serbischei Truppen und Geschütze gegen Skutari auf das Betreiben der russischen Kriegsvartei unb des Großfürsten Nikolajewitsch zurückgeht. Durch die Einnahme Skutaris soll, die albanische Greii»srage verwickelter und der österreichisch-russischr Gegensatz verschärft werden. Als der günsttge Eindruck des Handschreibens des Kaisers Franz Josef merkbar wurde, eilte im Auftrag der Kriegspartei die Tochter des Königs von Montenegro) die Großfürstin Militza Nikolajewna nach Eetinje, um auf einen energischen Angriff gegen Skutari zu bringen, weil ohne die Einnahme Skutaris der Zar einwilligen würde, daß dies alba- uesisch bleibe. Gleichzeitig wurde Serbien angewiesen, Montenegro bei dem Angriff zu untersttitzen. Dieser schlug jedoch fehl. : Jetzt soll ein zweiter Sturm erfolgen. Die Kriegspartei beschleunigt ihre Maßnahmen, weil bekannt wurde, daß der Zar Nr- 50 Erstes Blatt 163. Jahrgang Sreitag, 28. Scbruar WZ Der «iehener Anzeiger mw a n Ve,«qsvr-t erscheint täglich, außer /WT V Sfr V monatlich 75Ps.,viertel- L72^'wochenll«rei§- M W W HZ fSJp AW U W MM H H X ® ü diePostMk.2.-viertel- ässäVllr iir llr I /l lltr lUKLsus« SSwigwffi Vvll ■■VV’WV.V'8ÄMÄ Fernfprech - Anschlüsse: UM Verantwortlich für den für die Redaktion 112, politischen Teil: August 5® General-Anzeiger für Oderhessen MM- ^r"Ä^Tag"snunnner Rotationsdruck und Verlag -er vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Ztein-ruckerei H. Lange. Nedattlon, Expedition UN- Druckerei: Zchulstraße 7. Land": E.Heß; für bei: pjg vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. gewogen hatte. Kreß baute ein .bootat) i a? . seichtem die Tragflächen angcorbiict Wurden. Seitensteuern aus- Ballonstoff überzogen unb mit Höhen- u ^bel mit Jahr später zur Abli-sceung gebracht und crwres »a> oann ai ........................ „------------ -------- vollstänbig unbrauchbar. „ Ni>rrweiselnden nommenen Stadion, tarnt aber durch ganz geringe Anschluß- Weihnachten 1900 brachte dem .Ürner Oertcrreidi über-' arbeiten mit diesem in organische Verbindung gebracht werden, eine unerwartete Freude. Der Kaiser von vqterrtuy m i d er Jesuiten an. s in ' (flericfofffddL M l/V- Hll l U4JIU VlllA \'/VlUUf*V VVV K' L < I IVULUI*. — • " • ---- H sich zwei gefährlian: Llnarchisten als Rechtsanwälte verlies in bcn Saal geschlichen hätten, doch stellte sich dieses Wen» Nlli ‘Etil tx ihr licht fititi enter Doch *Eif Wirb gerne! mittoi sch und am 2 . 8 Fra F Dio Hi daß u ungerechte. In der diesjährigen Ausschreibung beim Prinz-Hemrich'M' ist mm versucht ivorben, für .alle Fälle die hier mögliche Uv ■ gerechtigkeit auszugleichcn. Als reine Flugzeit wird, wie berungsanstalt für Angestellte zu Berlin Dr. Kam mann das Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und der- König von "Preußen hat zu der vom lll LM.ll ÜUUl tiUUHlUMl I/UIII 11, uvu/ uum f‘W ,, als falsch heraus. Heute vormittag um 8.20 Uhr wurde das ursr verkündet: DieudonnS, Eallenrin, Soudy und Momer ivuum zum Tode verurteilt, Earouv und Medge zu lebenslänguak- Zuchtlmus, Deboe zu 10 Jahren Zuchthaus, Payer und zu 5 Jahren und Renard zu 6 Jahren, Erozat de Fleurys! 5 Jahren, Belonie und Tettviller zu 4 Jahren, Gaury Jourdan zu 18 Monaten und Reinert zu einem Jahr. der Urteilsverkündigung mürben die Verurteilten avgesührt - Verteidiger Dieudonnßs bat die Geschworenen, das Beqnamguwk gesuch seines Klienten zu unterstützen. C a r 0 u y beging w- ber Verkündigung des Urteils Selbstmord. Paris, 27. Febr. lieber den Selb stmord des M . banditen Earouv wird geineldet, der Sickvrl>''kschef GuM-L l>abc während der heute nachl ftattgefundenen SwlutwerhanviFr' gesehen, wie ein unbekannter Manu einen Papicrknauel dem Platte schleuderte, wo Earouy auf der Anklagebank faß. a«V< & w ballen e * L M'eiwlK ! hie E'sst» raä • Kroß Ljlhaufc: j^sMe oori -j un Postg Ktf.Sric jör einen 3 Kninalpoli^ grienten a D mehr ss väifl. daß < fei nner Hai U andere L litten, daß . Lmad)cr P Auch LafliS übei tot, so tatet Lcklob ♦Sebro |Urg i T., it> gestern lebung mit |ing, stürzte rnc des Sti wrbe der ! Hagel rou siroarf er * Tie 37. Ätbruai än Ginbru Fürsten von Hohen^ollern beschlossenen Verleihung des Hohenzollernschen Hausordens des Ehrenkreuzes .. Klaue, an den Obersten Freiherrn Raitz von Frentz, Kommandeur des Jnfanteric-Leibrcgimen s Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 seine Genehmigung erteilt. ♦♦ In Audren- empfangen wurden vom Großherzog am Mittwoch u. a. Oberstleutnant v. Jordan beim Stabe des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, Kirchenrat D. Schlosser von Gießen und Sanitätsrat Dr. Becker von Friedberg. ** Forstprüfung. Die schriftliche Staats- i r ü f u n g für den höheren F 0 r st d i e n st beginnt am Mittwoch, 26. März, zu Darmstadt. Gesuche um Zulanung ind unter Verlvendung des Erngdbestempels von 1.50 Mark bis zum 12. März bei der Ministerialabteilung für Forst- und Kameralverwaltung einzureichen. ■ ** Ernannt wurde der Militäranwärter Vizefeldwebel Karl Grünewald aus Waldhilbersheim zum Steueraufseher und ihm der Aufsichtsbezirk Lich zugewiesen. ** Der hessische La n d es lehr er v er e i n hält seine Vertreter- und Hauptversammlung am Dienstag, 13. Mai, in Bad-Nauheim ab. Tie Vertreter-Versammlung ist am 13. Mai. Sie hat die geschäftlichen Angelegenheiten des Landeslehrerverems zu erüedl- jen. Die Hauptversammlung findet am Mittwoch, 14. Mai, tatt. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag von Lehrer Koch in Friedberg über „Rousseau und Wir". Lehrer Heist-Düdelsheim spricht über die Erziehung zum Staatsbürger durch Volks- und Fortbildungsschule. Mit der Ver- reterverfammluna ist die Hauptversammlung des Vereins provisorisch angestellter Lehrer zur gegenseitigen Unter- tützung rn Krankheitsfällen verbunden. Angeklagten, ob sie rwch etwas zu erklären batten, . tooxu Dieudonne schrie, er habe Eaby nickt angegriffen. Callemm w« er und Garnier hätten den K'assenboten angegriffen. Soudy » Monier beteuerten ihre Unschuld. Ilm 7' , Uhr zog sich der Genw- hof zur Beratung zurück. Die ohnelnn sehr starke Zahl der 7^ im Gerichtssaal ist noch sehr verstärkt worden, ba DerfaneMi, beunruhigende Gerüchte verbreitet waren. U. a. büß 1870/71. Eine Sammlung für das Mvnumenr branptt stattliche Beiträge. Kreis Alsfeld. ---- Alsfeld, 26. Feor. Die Reifeprüfung an ber Oberrealschule zu Alsfeld hat am 25. Februar unter dem Vorsitze des Geh. Oberschulrates Block au6 Darmstadt statt, gefunden. Das Ergebnis mar recht günstig, denn sämtliche 10 Prüflinge bestanden; fünf wurden von der mündlichen. Prüfung vollständig dnd einer zum Teil befreit. Hessen-Nassau. w. Fr ankf urt, 26. Febr. Die Kriminalpolizei ver> hastete in der letzten Nacht einen Werber für die franzö. fische Fremdenlegion. Der Verhaftete, ein 20jät)rigt: Handlungsgehilfe namens Karl Theodor Märtel, gibt zu. drei junge Deutsche an französische Agenten nach Paris ge schickt zu haben. w. Frankfurt, 27. Febr. Ein W erber für die Fremder, lcgion wurde gestern abend hier verhaftet. Der junge Manr hatte die Fluckr ergriffen, mürbe verfolgt und fcUgenommer.. Märtel gab zu, daß er im vorigen Sommer wegen einer ix seiner Stellung begangenen Unterschlagung nach Paris gestüchtrt Ivar. Tort arbeite er mit Agenten zur Werbung für die Fremdenlegion und fungierte als Dolmetscher. Um die WeihiiachtSze-^ ist Märtel nach Frankfurt zurückgekehrt und hat hier für d.? Fremdenlegion geworben, wobei es ihm gelang, drei junge Leute zu überreden. Mit anderen stand Märtel noch in Unter- Handlung. Deutsches Reich. Die Hochzeit der Prinzessin Viktoria Luise mit dem Prinzen Ernst August von Eumberland ist für den 24. Mai in Aussicht genommen. An diesem Tage wird zugleich die silberne 5>ochzeit des Prinzen Heinrich und seiner Gemahlin am Berliner Hofe gefeiert werden. Nach^ der Hochzeit wird das junge Paar die VUla des Majors v. Hmst in Rathenow beziehen. Wie aus Potsdam gemeldet wird, hat der Kaiser seine Korfureise aufgegeben. Prinz Joachim von Preußen hat am gestrigen Donnerstag seine Mittelmeerreisc angetreten. Die Fahrt geht zunächst über München nach Triest. In der Begleitung des Prinzen befindet sich Oberleutnant Freiherr v. Maltzahn vom 2. Ggrde-Dragoner- Regiment Kaiserin Alexandra von Rußlaiid. Mitteilungen zum Ei send ahnvoranschlag. Der Budgetausschuß des prenß. Abgeordnetenhauses hat durch den Abg. Hirsch (Essen) über seine Beratung zum Eisendcchnvoranschlag Bericht erstattet, lieber die Aende - rung der Fährtartensteuer verbreitete sich aus- führlrcher der Minister. Die Fahrkartensteuer habe auf die Enttvickelung des Verkehrs und insbesondere auf die Verteilung der Reisenden in den einzelnen Wagenklassen recht ungünstig eingewirkt. Eine Aenderung der Fahrkarten- steuer sei aus diesem Grunde wohl erwünscht. Vor allem müsse die übermäßige Besteueruirg der 1. Klasse ab geändert werden. Dies würde sich aber nur erreichen lassen, da eine Mehrbelastung der anderen Klassen nicht beabsichtigt ist, wenn das Reich auf eine Einnahme von 2 Millionen Mark verzichte. Der Reichsschatzselretär habe einen solchen Verzicht abgelchnt. Ein Ausgleich würde also nur auf dem Wege einer entsprechend höheren Belastung der niedrigeren Wagenklassen herbeigeführt werden können, hierzu würde der Reichstag aber feine Genehmigung nicht erteilen. Es müsse also vorläufig alles beim alten bleiben. Die Einführung ixm Schlafwagen 3. Klasse hielt der Minister nicht für angebracht, da diese Schlafwagen wenig benutzt werden würden, weil sie drei Sck)laftager übereinander ausweisten müßten. Zu dem beabsichtigten einheitlichen Anstrich der Personenwagen in grüner Farbe bemerkte der Minister, daß sich diese Farbe im Betrieb am besten bewährt habe und durch den einheitlichen Fcrrbemmstrich Ersparnisse erzielt werden würden. Der verschiederrfarbrge Anstrich erleichtere die Uebersicht für das PubliLum nur bei neulackierten Wagen. Später verliere der Anrstich schon fein Aussehen vollständig. Der Kolonialgerichtshof. Der neue Entwurf des Gesetzes über die Errichtung eines Kolonialgerichtshofes ist, wie das Wolff-Bureau hört, dem B und e s r a t zugegangen. Zur Deckungs frage. Das „Berl. Tgbl." will erfahren haben, Reichsschatzsekretär Kühn habe die süddeutschen Regierungen für die Vermögenszuwachssteuer nicht zu gewinnen vermocht. Der Donau-Main-Weser-Kanal. Der Arbeitsausschuß für das Projekt eines Donau- Main-Weser-Kanals nahm als Linienführung die Strecke Bremen — Koburg — Bamberg — Nürnberg — Augsburg — München in Aussicht. Bei der Abstimmung über die Gültigkeit der Wahl des Abg. Dr. Becker (Hessen) am 25. d. M. war die nationalliberale Fraktion des Reichstags gespalten. Es haben 28 Wgeordnete für die Gültigkeit gestimmt, 13 Abgeordnete gegen die Gültigkeit der Wahl des eigenen Fraktionskollegen und einer hat sich der Abstinrmung enthalteit (Abg. OJütting). G eg en die Mrltigkeit der Wahl haben gestimmt die Abgg. Basstrmann, Beck (Heidelberg), Dr. Blanketihorn, Dr. Bollert, Prinz zu Schoeuaich-Earölath, Dr. Hoppe, Dr. Junck, List (Eßlingen), Ateyer (Herford), Prätorius, Frhr. v. Richthofert, Roland- Lücke, Dr. Semler und Dr. Thoma. ♦♦ Fahrpreisermäßigung. Vom 15. Januar ab werden auch Mitglieder der Reichs Versicherungsanstalt für Angestellte bei Reisen zur Ausnahme in Heilstätten, zur Besuchsbehandlung tn öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken und zum Besuch von Kur- und Erholungsorten auf den deutschen Staatseiscn- bahnen in der 3. Klasse zum halben Fahrpreis befördert. Die Vergünstigung wird bei Entsendung auf Kosten der Anstalt für alle Verficherten gewährt, bereit Gesamteinkommen den Betrag von 2500 Mark nicht übersteigt. Als Ausweis dient für die Hin- und Rückreise eine Bescheinigung des Vorstands der Versickierungsanstalt. ** Das Berdingungswesen. Das Staatsministerium hat an sämtliche Behörden und Beamten unterm 8. Februar verfügt: In den bei verschiedenen Baubehörden in Gebrauch befindlichen technischen Bedingungen über Instal- lationsarb eiten wird die Verwendung der sogenannten Schweizer Fittings oder Formstücke, Marke G. F., vorgeschrieben. Dies widerspricht den Grundsätzen des Verdmgungs- erlasses vom 16. Juni 1893, wonach ein bestimmter Produktions- ort bei Lieferungen nicht vorgeschrieben, besonders nicht der ausländische Ursprung der Ware zur Bedingung gemacht werden darf. Für die Folge haben die eingangs erwähnten und überhaupt alle Bezeichnungen, die den inländischen, namentlich den Wettbewerb hessischer Erzeugnisse beschränken oder ausschließen, in den Voranschlägen oder besonderen technischen Bedingungen ivegzubleiben. Bei dieser Gelegenheit wird bemerkt, daß die Firma B ä n n i n g c r in Gießen nach dem vorliegeirden Gutachten und Erfahrungen Fittings von in jeber .Hinsicht guter Beschaffenheit liefert und daher bei künftigen Ausschreibungen fraglicher Art zum Wettbewerb zuzulassen oder mitheranzuziehest ist. Die StreiSämter, Kreisbauinspektoren und Kulturinspcktionen haben darauf hinzuwirken, daß auch bei der Ausschreibung von Arbeiten und Lieferungen der Selbswerwalttrngen, insbesondere auch der Städte und Landgemeinden, nach vorstehenden Grundsätzen und Vorschriften verfahren wird.^ ** Tic llntIagc’bcr land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossensckaft für das Jahr 1912 beträgt 1270 457,48 Mark. Hiervon sind durch Barzuschüsse zu erheben 3757 Mark, während 1 266 700,48 Mark auf die beitragspflichtigen Steuerkapitalien inrtfrulegen sind. Ta die Gesamtsumme der beitragspflichtigen Steuerkapitalien einschliesstich derjenigen der Nebenbetriebe 8 304 640,04 Gulden (14 236,526,04 Mark) beträgt, so ergibt sich ein Ausschlag von 15,3 Psg. auf denn -Gulden Steuerkapital (8,9 Pfennig auf die Mark). ••lieber hie Tropeninsel Ceylon und ihre Pflanzenwelt sprach in einem vom Deutschen Frauen- verein vom Roten Kreuz für die Kolonien veranstalteten Vortragsabend Geh. Hofrat Prof. Dr. Hansen. Die Reise, an der auch Garteninspektor Rehnelt teilnahm, ging von Genua dllrch daß mittelländische und rote Meer, das durch seine pittoresken Userlandschaften einen höchst malerischen Eindruck macht, nach Colombo, der Hauptstadt Ceylons. Tie Stadt macht einen sehr freundlichen und sauberen Ein- bruef und ähnelt im allgemeinen einer modernen europäischen Stadt. Der südliche Teil der Insel Ceylon ist von einem Gebirge angefüllt, baS in seinen höchsten Gipfeln bis zu 3000 Metern ansteigt Rach Süden zu endigt das Gebirge in Steilabstiegen bis zu 2000 Meter Höhe, die einen wildromantischen Eindruck machen. Der Redner führte bann an Hand vortrefflicher teilweise farbiger Lichtbilder die Zuhörer in die Wunderwelt der tropischen Vegetation ein. Bäume und Sträucher,Plantagen und dieGeheimniffe des tropischen Urwaldes wurden gezeigt. Interesse fanden namentlich die mannigfachen seltsamen Baumformen, bei denen die Wurzeln hoch oben am Stamme beginnen und dem Boden entgegenwachsen. Die geflmdenen Pflanzen wurden von Garteninspektor Rehnelt in einem Herbarium vereinigt. Zum Schluß zeigte der Redner noch eine Anzahl Lichtbilder aus dem Volksleben der verschiedenen Ceylon bewohnenden Völkerschasten. • Der Vortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen. •• Stadttheater. Cs fei daraus hingewiesen, daß die Sonntags - Vorstellung von ,Vlado nie Bonivard" mit Fräulein Scholz in der Titelrolle im Abonnement nicht wiederholt wird. Landkreis Gießen. § Lang-GönS, 27. tvt'br. Am 1. und 2. März findet hier die erste Gef lü gel - und Kaninchen-Ausstellung statt. Eine große Llnzahl Tiere kommt zur LluSstellung. Schöne Preise wurden von Liebhabern gestiftet; eine Verlosung findet Sonntag nactnmttaa statt. Kreis Büdingen. # Nidda, 27. Febr. Heilte erhängte fich hier in der Schelier des Gastwirts Meißner der Diensttnecht I. Zö rr au§ Buienborn. Tas Motlv der Tat ist unbekannt. # Unter-Schmitten, 27. Febr. Der vor einigen Tagen nach einem Spinnstubenstreit schwer verletzte Taglöhner Dechert ist in der Klinik zu Gießen feinen Verletzungen erlegen. Daraufhin wurde gestern der Täter Döll ver. : hastet imb in das Gefängnis zu Nidda eingeliefert. , /). Düdelsheim, 27. Febr. Ter Kriegerverein 6c» . schloß die Errichtung eines Denkmals zur Ehrung für : die Düdelsheimer Kriegsteilnehmer von 1866 und Die neue Sewertungrformel des prinz-heinrich-^luges 1913. Bei allen bisherigen Ueberlanbflügen war für die PreÄ zucrkennung in irgend einer Form die Gesamtflugzeit maß gebend. So hatte beispielsweise beim letzten Obcrrhcinslug Hick, die kürzeste Flugzeit, nämlick 5 Stunden 56 Minuten und gt wann damit den 1. Preis. Der zweite, Graf Wolfskeel mit Stunden 19 Minuten erhielt den zweiten Zuverlässigkcitsprri:- u. s. f. Dabei ist in keiner Weise darauf Rücksicht genonuncr, mit wie starken Motoren die Flieger geflogen sind. Es hatten z. ® Hirth einen 95 PS Mercedes, Graf Wolfskeel einen 60 Pt-’ Gnome-Motor. Nun verlangt urol)l die Gerechtigkeit, daß der jenige, der die gleiche Leistung mit größerem Aufwand an ftiaft. an Betriebsstoff und damit an Kosten vollbringt, nicht bew glcichgesetzt werden darf, der mit schwächerer Maschine, wenig« Betriebsstvff usw. auskommt. Freilich toareit die beiden oben genannten Flugzeiten viel weiter voneinander entfernt, all daß bei Berücksichtigung der Motorenftärken sich die Rcihensost: hätte umkehren können. Aber es Tann ja sehr leicht norfommen. daß ein Flieger mit 100 PS zu einem Fluge etwa 7 (stunben braucht und einer mit 50 PS zu demselben Fluge nur 8. In diesem Fall wäre die Preiszuerkennung an den ersten eine zweifelt Frankenthal (Pfalz), 27. Febr. (Priv.-Tel) Die hießs- <5traffantmcr beschäftigte heute das Weidenthaler 61 f er bahnnn glück in der Nacht vom 15. zum 16. Avril v f bei dem zwei Güterzüge zusammenstießen und hierbei ein ME getötet und drei Personen verletzt wurden, sowie ein Matern? sckladen von 40 000 Mk. entstand. Die Ängellagten sind bahnsckretär Artur Jßler aus Neustadt a. H. und LokomotivfüM Georg Leinenioeher aus Kaiserslautern. Beide wurden weM fahrlässiger Transportgefährdung, dreier Vergehen bet sahtlämM Körperverletzung und eines Vergehens der fahrlässigen TövW zu je einem Monat Gefängnis verurteilt. Der ^taatSanM-r hatte zwei Monate Gefängnis beantragt. Paris, 27. Febr. Im Prozeß gegen tne Automobil banditen kehrten die Geschworenen nach 13stündiger 8«' r a t u n g in den Sitzungssaal zurück. Ihrem Walnforuch IV maß werden Dieudonne, Callemin, Soudy und ML nicr zum Tode verurteilt, Regriguez und die Frauen M« trejean, Schoos und Leezerch freigesptochen. Die übn« nrurden entweder als schuldig befunben unter Zubrlligung nn , dcrnder Umstände, ober ihre Verbrechen sind derart, daß B : Todesstrafe nicht in Bettacht kommt. Der Präsident fragte 1 Sonnenstrasse 20 Sonnenstrasse 20 01531 4 Hoch- und Tiefbau * Maler-, Hnstrekber- u. Meiss- empfiehlt sid> an- binderarbeit gelegentlicbst a“/3 inTpotheken^T^pj? das Beste Der beste Stiefel der Gegenwart Der Stiefel der eleganten Welt Spitzen - Reste Stickerei-Reste sehr billig. A.Salomon&Cie. ^chußwann Habe bas Papier irufgebobcit, das icbod) leer war. hält es für hntiglicb, daß in dem Papier Gift, wahrscheinlich -Ilausäure tn .^riitaUeit, enthalten war und daß, Corouy sich des- l?fben bemächtigen sollte. Nach anderen Vermutungen war das ^ift in eines der Kleidungsstücke eingenäht, welche Carouh bei Veginn des Prozesses von einem' Anarchisten erhalten hatte. LS- Apollo-Pulver -Qd zum Befestigen losiitzender künstlicher Zähne, sehr zu empfehlen, per Dose 50 Via- d. Apotheken u. Trogenen vd. direkt von ®co Doctzcr, Frankfurt a. M. 3. Ihv*7g WWWWNWMWWMVS»--e .--» ■ Konfirmandenstiefel in grosser Auswahl HyfthäüSBPTechniHum Frankenhausen Ing.-u.Werkm.-Abt. Gr.Misch.-Lab. Märkte. fc. Wiesbaden, 27. Febr. Heu- undStrohma rr t. Anaeiahren waren 17 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte. t)e°u 6.80—7.60 Mk., Stroh (Nichtstroh) 3.60—5.20 Mk. — Frachtmarkt. Haier 17,40—18,00 Mk. Alles stir 100 Kilo. Preislüge; 8.90 10.50 12.50 16.50 Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für ^amstag, den 1. Marz 1913. Groden, (älter, nellenweise Nachfrost, nördliche Winde. Handel. Düsseldorf, 27. Febr. In der heutigen Ham't- versammlung des St a hlw e rks v erb a ndes wurde benchtell das; die Beschästigung bei den Derbandsmitgliedern nach wie vor durchaus befriedigend ist. Die Weiterentwidlung de« Gescha'te. wird davon abhängen, ob dem Kriege der Balkanstaaten Ende gesetzt wird und mit der Entspannung der pohtt dien:lag< auch eine Erleichterung des Geldmarktes eintritt. Das Auslands gdchä’t liegt noch befriedigend, nur tm Verkehr mit den Balkan floaten herrscht nach wie vor Stille. Die nächste Hauptversammlun ist auf den 17. Adril anberaumt. — Bahmsche BermiWg Gleye«. Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß unser Mitglied Herr Geheimer Hofrat Magnus Biermer ° Dr. jur. et phil. am 26. Februar entschlafen ist. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung am Samstag nachmittag 3Vi Uhr auf dem neuen Fnedhof. Der Vorstand. schloß, sind 15 (auch noch lebende» Kinder heroorgegangen, von denen acht, alko die gute Hälfte, ges deckt finb wie die Tluttcr, wahrend die anderen rein schwarz sind. Von den Gescheckten wie von den gleichmäßig (Gefärbten haben sich bereits je drei verheiratet, und unter deren Nachkommenschaft tritt die Eigentümlichkeit der Scheckung wieder deutlich hervor. Unter neun Nachkommen der Schecken sind sieben wieder gescheckt und nur zwei oleichmäßig gefärbt, wahrend die gleichmäßig gefärbten Kinder der Stammmutter zusammen vier Kinder haben, unter denen le ms gescheckt ift. Diele Verhältnisse entsprechen ganz gut den tforber- uii'cn des Mendelschen Gesetzes über die Vererbung von Eigen- schien. 9lu6er der zahlenmäßigen Bestätigung des Mendelschen (Gesetzes zeigt diele merkwürdige Familie ja ailch, da» sich die norm der Eigentümlichkeit wiederholt. Tie Stammmutter hat au' dem Kovl eine wecke, weiftbebaarte Hantstelle, ferner einen groben wecken Fleck in der Mitte des Gesichtes und ein weibes Abunchen auf der Brust. Hände und Nüße sind bei ihr schwarz, ebeuio 'er Rücken. Diese weiften Abzeichen kehren nun mit geringen Abweichungen bei Kindern und Enkelkindern wieder. Manche der gescheckten Nachkommen zeigen an Seiten und Armen ebenfalls Helle Flecke und bei eininen ift der weifte Brick fleck schwarz getüpfelt. Das .Sammelamt für Eugenik" in New York wird natürlich die Vererbung in dieser Scheckenfamilie weiter verfolgen. kf. WaS der Pariser ißt und trinkt. Der Panter Statistiker Armand Gautier hat an der Hand der letztjährigen Erträgnisse der Pariser Stadtsteuer, des bekannten >>ctrock, Untersuchungen darüber veröffentlicht, was jeder Pariser im Durchschnitt täglich lftk und trinkt. Innerhalb der Oetroisphare wohnen 2 8Q0 000 Nteulchen. V ach Professor Gautier verzehren diese 2 800 ODO Menschen täglich je Kopf 350 Gramm Brot, 3o0 Gramm Wisches Gemüse, 225 Gramm Fleisch ohne Knochen (!?) und 115 Gramm Kartoffeln. An Getränken nimmt Jeder der 2 800000 Menschen au sich 1 Liter Wasser, '/, Liter Wein (mit 9°/» Alkohol tm Durchschnitt) und V, Liter Milch. Der Verbrauch der anderen Acchnings- mittcl ergibt sich aus folgender Tabelle: Trockengemuse 10 Gramm, (rische Früchte 70 Gramm, Zucker 40 Gramm, Eier 24 Gramm, Käse 8 Gramm und verschiedene Fette, wie Untier iufro. 28 Grainm. Manche der Zahlen in der Tabelle Professor Gautiers Hingen nicht grabe wahrscheinlich. Kleine Tagerchronik. II berg er, Mfattg J cmen Konnner? t 1 öweigvereiiu. ', ""en gut btju^ U oon SrüninflM m-Jöeroeauna in Rrö» ien unö üämvlen. K Lieblichen räler,^, Krinminlung nabmi dieZulassu, üiiiniiiiiimiiiiiiiimiiiniiiiimiiiiiimi£ I Fürslenberg-Bräu | EfiiiiiiiiiiiimiiKiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiE *"■ vorzügliches Tafel hier = bestens gepflegt = Im AnsNchank. = ||IIIII|IIIII1IIIIIIIII1IIIII1IIIIIIUII»IIIIIE Weinslabe Seibel | Ludwigsplatz.. i.u = * Große Diebstähle. In der letzten Zeit waren in Mülhausen und nächster Umgebung mehrere gröbere Einbruck- riebstähle vorgckomtnen, so il a. in der Mülhauser Steuerkasse wnb im Postgebäude in Dörnach, wo allein für über 10 00 0 0 NarkBriefmarken gestohlen worden waren. Man hat nunmehr einen Italiener nameirs Rogalli verhaftet, der bei der Kriminalpolizei wegen seines auffälligen Benelnnens von seinen bausleuten angezeigt worden war. Rogalli hat seit Monaten riebt mehr gearbeitet. Besonders machte er sich dadurch verdächtig, daß er zu jeher Nachtzeit int Dause aus- und einging. Sei einer Haussuchung wurden eine größere Menge Briefmarken inb andere Objekte gefunden, die keinen Zweifel mehr daran gelten, daß Nogalli einer der Täter ift, die die Anbrüche tm kDornacher Postgebände und der Mülhauser Steuerkai,e verübt taben. Auch stimmen die aufgefundenen Fußspuren mit denen «ogallis überein. Außer ihm! wurden gestern noch zwei Italiener »erliaftet, so daß man hofft, binnen kurzem die ganze Bande Linker Schloß und Riegel zu bringen. * Schwerer Unfall beimFelddienst. Aus Straßburg i E, 27 Febr., wird gemeldet: Ein schwerer Unfall hat sich gestern im Gelände nahe bei Geispolsheim bet einer llebung mit gemischten Waffen ereignet. Ms die Artillerie vor- cing, stürzte beim Nehmen eines Grabens ein Geschütz der 2 Bat terie des Straßburger Feldartillerie-Negimcnts Nr. 84 um. Dabcr hmri)e der Kanonier Friedrich getötet, dem' Kanonier agel wurden beide Beine gebrochen und der Kanonier Schwartz erlitt Verletzungen am L>mterkopf. . * T i e Rasierseife als Verräter. Aus Polen, 27. Februar, wird gemeldet: In Buck wurde vor einigen Tagen ein Einbruch in die Kämmerei und die Sparkasse verübtz Als Täter wurde ein Papiergehilse ermittelt, der sich mittels Ra, ter - scife einen Abdruck des Schlosses machte. Bei einer Ausbcffc- rung des Schlosses wurden die Seifenreste gefunden und dadurch bt ?äerinTmo6e -hnc Wasser. Dir B-w°ha°r «n-s Kaufes int Norden von Berlin gerieten der ,,Morgmpost zu- fölge dadurch in eine unangenehme Lage, daß -d^r ^^ntumer Fcinnt Verpflichtungen gegenüber dein Wagerwiwk nicht nachkam. Weil er ihm 59,90 Mark schuldete, ließ das Wasserwerk wmt- rfthc Leitungen sperren. Das Haus ist infolgedessen feit einer ^Woche ohne jede Wasserversorgung. * Eisenbahnunglück. Aus Rw de Janeiro, 27. Febr. wrb gemeldet: Auf der Fahrt von Campinas nach $ c c o y Letzte Nachrichten. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs. Darmstadt, 28. Febr. ^Tie Spezialberatung des Staatsvoranschlags wird bei Kapitel 3^, Polizei^ fortgesetzt. Abg Siünert (Soz.) erklärt, die Verstaatlichung der Offenbacher Polizei Ke bis jetzt die in Aussicht gestellten Vorteile noch nickt gebracht. Bei .Kapitel 35, Kirchen- und Neligwnsgemetw schäften, entspinnt sich eine ausgedehnte Aussprache, an der sich die Mg. Korell (Fortschr. Volks^.), Schonberger (Ntl), Moltdan (Ztr.), H a r tma nn (Soz.) und W o lf (Vbd.), w ivie der Minister des Innern Dr. Braun und Geheimerat Best beteiligen. * Der neue Mannheimer Theaterintendant. Mannheim, 28. Febr. Zum Intendanten des Hof- und Nationaltheaters wurde Direktor Bernau vom Deutschen Theater in Köln einstimmig gewählt. * des Caldas entgleist« ein Sonderziig, vier Personen wurden getötet, dreißig schwer verletzt. kf. Tätowierte Fürst l ich ketten. Ein englisches Wochenblatt weiß zu berichten, daß eine ganze Reihe von A u- gehörigen königlicher Häuser Tätowierungen tragen. So soll beispielsweise der Großfürü Alexis von Ruftland höchst künstlerisch tätowiert sein und dasselbe wird vom Herzog von Sachsen Koburg und Gotha behauptet. Ter König von Schweden und die Königin von Griechenland sind ebenfalls durch Tätowierungen „geschmückt". Prinz Georg von Griechenland trägt auf dem Arme die kunflvolle, vielfarbige Darstellung eines fliegenden Drachens. König Georg von England soll sich eines ähnlichen Schmuckes erfreuen. kt. Eine Familie von gescheckten Negern. Das New Yorker .Sammelaint für Eugenik" ift soeben um einen wertvollen' und ainleid) merkwürdigen Beitrag bereichert worden: zwei ameiikanische Gelehrte, Simpson und Castle, haben dort das D.uellenmaterial zu einem Aussatz über eine gescheckte Negerfamilie niedergeleak, den sie für den .American Naturalin" geschrieben haben. Eine Negerfrau in Louisiana, die 1853 geboren wurde und noch heute lebt, ift die Stammmutter dieser Familie von gescheckten Negern. Sie stammt von Eltern, die durchaus keine Anomalien aufweisen, ift aber trotzdem gescheckt. Aus der Ehe mit einem vollkommen schwarzen Gatten, die sie Dnüt 15 Jahren ■ - e—■ liefert billigst die BrühPsche I/hwaMO mit ““ IFIYIÜ Universitäts-Buch- und Stein- Ml IUI HU» F 8 I BllCl druckerei Gießen Schulstr.7 ne? UIIV f**" ft jicj ti n-. ht *|r V Alleinverkauf bei Franz Ileumeier Donnerstag nachmittag 4 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden unser geliebter Vater, Schwiegervater und Grossvater Konrad Pfuhl in Fronhausen a. Lahn in seinem 62. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Frankfurt a. M., Giessen, Kinzenbach, Naumburg a. Saale, Niederwalgern, Fronhausen a. L., 27. Februar 1913. Ä:e^ua.h^rä«üachmittags 1V’ Achtung! Achtung;. Der Waggon mit Waren traf zu fvät ein. Der Verkauf konnte deshalb, wie gestern angekundigt, beute nicht vor genommen werden. Alle angegebenen Waren kommen °u denken morgen Samstag 'HJ 139S Klein aus Köln. ^Braunkohlen-Presssteine X der staatlich. 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Nischen Truppen, General Alix, beabsichtigt, eine Expedition gegen die links des Muluiaflu„es wohnenden Beni--Bujani, die den Franzosen immer noch feindlich gesinnt sind. ___________ Glückskinder können für nur 1 Mark 20000 bare Mark gewinnen Diese Gelegenheit bietet uch tn einigen Lagen, wenn man 1 Los der 2. Alsfelder Geldlotterie tarnt, deren Ziehung garantiert am 6. und 7. Marz ftatifinbct. Außer dem -vauvtireßer von 20000 Mark kommen noch 3332 Geldgewinne zusammen 45, 00 Mark zur Ausspielung. Lose ä 1 Mark Und zu haben m allen durch Plakate kenntlichen Verkamsstellen, sowie beim General-Debn : Lottcriebank («. m. b. V., E'fenack. , Liebigstr. 83 H« BclltZ Cd. 148 Billigste preise! Billigste preise! Wüt Herbert s Sport w. Darmstadt, 27. Febr. Die beiden Straßburger Flieger Oberleutnant Donnevcrt und Leutnant Was 0 w, die gestern W.achmittag um 3.20 Uhr von der Vahrenwalder Heide bei Han noltcr aufgcsticgcn und bei Hannoversch-Mündcn eine Notlandung »ornahmen, sind heute nachmittag auf der hiesigen Flicgerstation wohlbehalten eingetroffen. Die Flieger gedenken bis morgen früh Vier zu bleiben. Vermischtes. * Die Witwe des Kapitäns Scott ist mit dem -Dampfer „Aorangi" in Wellingtott angekommen. Als iie Witwe in der 9Lähe der Fidschi-Jnfelw den Tod ihres 4totten erfuhr, nahm sie ihn gefaßt auf und sagte: „Ich imiß so tapfer fein, wie mein Mann es wünschte!" Die Vittvc wurde bei iherr Ankunst von dem Kapitän Evans, rem Leutnant Bruce und ihrem Bruder empfangen. * Ein aufregender Vorfall spielte sich gestern abend ch liefe SluSfage bdee, gerichtlich belangen. Alten-Buseck am 26. Februar 1913. H. Marscheck. Zur Beglaubigung. Arofth. BürgermelNer Körber.__lüioub 01036 isfomtel gts M :n ivar für die Ai ic Gesamtslugreit tn len Lberrheinsluz hj n 56 Minuten unb Gras Bolsskeel mit ten ZuverlässigleitÄ mi Rücksickl gnwmz M sind. Es hallen s! Bolsskccl einen 60! 1 Gerechtzgfeit, datz!tl trem Äumand an 1 vollbringt, nicht io herer MaWe, hxni:- ivarm die beiden *. tcinander entfernt, 1, rlen sitb die Reihend ia sehr leicht oortommi Fluge etwa 7 Auch i Fluge mir 8. Sn die» •n erst« eine sroeiftij m Prinr-öeinrick t hie Ärzr ntögiichv Mgzck wird, nxi W N E, Grosse Auswahl m Konfirmanden-Stiefeln ffassia l Alleinverkauf der Dr. Diehl-, mit und ohne Lackkappen in Hassia- und Salvator-Stiefel den neuesten Formen von M. Bernhardt Fernsprecher435 Schulstrasse 10 empfohlen. Ludwig Mattern 1395 Für die Konfirmation empfehlen wir Schwarze Kleiderstoffe Weisse Kleiderstoffe Farbige Kleiderstoffe . . per Liter 60 lieber die Straße Kostüm-Stoffe hoben, Schüler zahlen die Hälfte. D«7, Neu! Neu! 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