Nr. 278 Drittes Blatt Mittwoch, 26. November M3 163. Jahrgang Erscheint tHgkich mit Ausnahme des Sonntags. 12 ürzen Auch ft’1' a no y Vor- Schluß 6% Uhr. Persil denni n ‘eislagen ?n on ■ Inder k Wer ist denn schuld, daß die städtische Bauordnung in Berlin diese unsäglich schmutzigen Kellerbetriebe zugelassen hat? Die freisinnigen Parteien! Warum also jetzt dieses Hallo! Jetzt geben Sie selbst zu, daß elende Wohnungsverhältnisse bestehen. Wenn wir es behaupten, dann werfen Sie uns lieber- treibung vor. Der Kampf gegen den Schmutz in den Bäckereien ist e t n e Erbschaft Bebels. Auch hier hat er sich un- vergängliche Verdienste erworben. Er war der erste^ der überhaupt für Arbeiterschutz eingetreten ist. Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'scheu UniversitätS - Buch- und Steinl) ruderet. R. Lange, Gießen. Grundsätze für die Ausführung ausgestellt werden. Abg. Tr. Burkhardt (Wirtsch. Vgg.): Manche Polizeibehörden gehen tatsächlich zu weit, wir sind für Erwägung. Abg. Dr. Quarck (Soz): Ans Hessen. Besolvungswrif unö mittlere Baubramte. Ter Vorstand des Hess. Technikerverbandes schreibt uns: Die Beratung der Beamten-Besoldungsvorlage ist im Finanz- ausscbuß der Zweiten Kammer endgültig jum Abschluß gekommen. Alle Anzeichen deuten daraus hin, daß auch das Kammerplenum den Beschlüssen seines Ausschusses zustimmen rthrb. So erfreulich es für die Beamtenschaft im allgemeinen sein kann, aus dem Hangen und Bangen der letzten Jahre heraus zu sein, ebenso drückend nruß es sein für die einzelne Beamtenüasse, wenn sie von den lang» ertragenen Härten und der Zurücksetzung auch weiterhin bedrückt sein soll. Die „Gießener Familiendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt fit den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- sragen" erscheinen nwnatlich zwennal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« (trage 7. Expedttion und Verlag- 51. 9lebaftton:e=8^112. Tel.-Adr.: AnzetgerGteßen. Mittwoch 1 Uhr: Sozialdemokratische Interpellation die Arbeitslosigkeit, Interpellation Roeser (Vp.) über die ___ gänge in Zabern, Erste Lesung des Spionagegesetzes, Gebührenordnung für Zeugen und Sachverständige. - • leschmack und die flbiere ienbier Iler (Snttvidlung nicht h.mmen. Diese Ersparmue werdetr nicht etwa in d i e sozialdemokratische Parteikasse gesteckt — dann wären Ihre Angriffe berechtigt —, nein, sie kommen zahlreichen armen Familien zugute. Es ist wirklich kein Unglück, roenrt zahlreiche abhängige armselige kleine Mr ttelstandsexistenzcn verschwinden. (Hört! Hört!) Jawohl, sie muffen vor jedem Kunden.ihre Verbeugung wachen. (Unruhe.) Kräftige, große Konsumgenossenschaften sind da viel wertvoller. Die beiden Petitionen werden als Material überwiesen, Die sozialdemokratischen Anträge werden abgelehnt. In einer wetteren Petition bittet der Schuhverband gegen die B ä ck e r e i v e r o r d n u n g um mildere Handhabung der Däckereiverordnung. Die Kommission beantragt, die Petition zur Erwägung zu überweisen. Abg. Binder (Soz.) beantragt Uebergang zur Tagesordnung. Die Verordnung wird zu milde gehandhabt. Es herrschen in den kleinen Betrieben geradezu mittelalterliche Zustände. Wir haben in Deutschland 180 000 K!einbäckereien. Davon stehen etwa 30 Prozent unter solchen Mißständen. Ein Negierungsk^mmiffar hat selbst anerkannt, daß die notwendigen Maßnahmen dagegen nicht durchgefuhrtl werden. Abg. Frerker (Zentr.): Unbestritten wird die Verordnung zu streng gehandhabt, liebet« Haupt erfreut sich das Bäckergewerbe einer ganz besonderen Fürsorge, die sich in einer Beaufsichtigung aller möglichen Einzelheiten äußert. Abg Lützel (Natt.): Die Einschränkungen, tec das Bäckergewrrbe erfährt, müßten gerechtetweise auf andere Gewerbe ausgedehnt werden. Wenn die Bäckerarbeit in Kellerräumen gesundheitlich nachteilig wirkt, so müßte dasselbe auch für Kellerwohnungen gelten ober für Werkstätten anderer Handwerker. Unterirdische Bäckereien w rden infolge anhaltender Hitze eher trocken fein als andere unterirdische Betriebe Abg. Dr. Neumann Hofer (23b.): Die Petitionen wenden sich nicht gegen die Bäckereiverordnung an sich, sondern nur gegen Härten bei der Ausführung. Jetzt ist der Willkür der Polizei Tor und Tür geöffnet. Manche Bäcker werden geradezu zum Ruin gebracht. Es müssen feste t da. den Kundschaft* Stadtteilen. ei ins Haus. shandlung «Telephon " Von Muni 1.90 an Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheften Dieser Wermutstropfen ist den mittleren .Baubeantten in den Freudenbecher der .Gehaltsaufbesserung gegeben worden Es mirb dankbar anerkannt, daß der Gehalt für sie wesentlich erhöht wor den ist. Was aber für den, der im Gehalt nicht nur den ritngenben Lohn, sondern auch ein bißchen die Anerkennung für seine Dienstleistung sieht, ganj besonders verstimmend bis zur Verbitterung wirken muß, das ist der Umstand, daß der mittlere Baubeamte nach seiner jetzigen Einstellung in den Gehaltstarif zum mittleren Beamten niederen Grades gestempelt wird. Er bezieht den Anfangs- unö Endgehalt der übrigen mittleren Beamten in den Durchs gangsstellen. Vollstellen existieren für ihn so gut wie gar nicht, während für die anderen mittleren Beamtenklassen schon längst Vollstellen in foldyrr Zahl vorhanden sind, daß jeder cimclnc Beamte mit vorgerückter Dienstzeit in eine solche gelangen kann, ganz abgesehen von öen gehobenen Stellen, die für die anderen mittleren Beamten, besonders im Bereich des FinanzmftüstcriumS in ansehnliä>er Zahl bestehen, die der Finanzausschuß der Zweiten Kammer über den Regierungsvorschlag hinaus noch zu erhöhen für nötig befunden hat Zn das Ressort des Finanzministeriums gehören auch die mittleren Baubeamten, deren gewiß nicht unbescheidene Forderung bei der neue Besoldungsregelung, neben dem Gehalt auch in den 21 u f r ü rfu n <1 * * u f e " Dnrchoanass eilen der anderen mittlere ^Beamtenklassen g l e i ch g e st e 5 l t zu ircr en, nunmehr unter den Ti,ch ^e.> Uu., ui e.> g-c.ut.ji i t. Was diese Behandlung für strebsame technische Beamte bedeutet, braucht hier nicht ausgemalt zu werden. Als im Fahre 1908 die Aenderung der Prüfungsordnung für die mittleren Baubeamten eine, Neuregelung der Prüfungsanforderungen und deren wesentliche Erhöhung braclste, glaubte man sich auch einer Neuregelung des außerordentlich niedrig bemessenen Gehalts, der bisher um ein Drittel des Endgehalts hinter dem Gehalt der übrigen mittleren Beamten zu rückst and, nähergerückt. Die beiden Kammern der Landstände mit der Großh. Regierung gingen in ihren Beschlüssen und Zusagen darin einig, daß eine Neuregelung des Gehalts nunmehr vorzusehen sei. Auf diesem Wege blieb die Sache durch all die Teuerungsjahre, von deren Wirkung für die mittleren Baubeamten fernerstehende nicht die geringftc Ahmtng haben können. _ Alle noch so begründeten Vorstellungen konnten die Notlage dieser bedrückten Beamten nicht ändern, auch die prozentuale Zulage der beiden letzten Fahre nicht, die entsprechend dem nichtigen Gehalt ebenso unzulänglich wirken mußte. Hier mußte günstigenfalls für den Einzelnen das Privatvermögen ernstehen, um die Unter grenze der Lebenshaltung nicht unterschreiten zu müssen. Heute steht der mittlere Baudearnte, vielfach entblößt von dem, was er ererbt von seinen Vätern, inmitten einer teueren Zeit, zurückgesetzt im Gehalt hinter Gleick)gestellte, gegenüber dem Beschluß des Finanzausschusses der Zweiten Kammer, dem daS Plenum voraussichtlich geschlossen zustimmen wird, besorgt der Zukunft entgegensehend, nachdem die Würfel dieser Instanz gefallen sind. Solange in Hessen mft dem Grundsatz: Gleiche Vorbildung, gleiche Bezahlung, Besoldungstarife begründet werden, solange die wissenschaftliche Vorbildung des Einjährigen für die mittleren Beamten alles, die gründlichste Fachbildung der Baugewerkschule für den mittleren Techniker anfdycinenb gar nicht.gewertet wird, solange werden die mittleren Baubeamten weiter ihre begründeten Forderungen den maßgebenden Stelleit vortragen müssen und nicht erlahmen dürfen, bis eine Prüfung und Umwertung der Bildungswerte auch in die für Zurückgesetzte oft noch dunkeln Winkel der hessischen Gehaltspolitik eingedrungen ift. * Vom Nieder-Modaucr Zusammenbruch. rb. Darmstadt, 25. Nov. In Sachen des Nieder-» Modauer Konkurses gibt der Konkursverwalter bekannt, daß sich besonders infolge der erhobenen Regreßansprüche die Lage der Spareinleger besser gestellt habe, als ursprünglich angenommen wurde. Mit Hilfe eines aus der Konkursmasse'zur Verfügung gestellten Darlehens und eines von der Darmstädter Volksbank eingeräumten Zbredits konnte der „Schutzverein für Nieder-Modau" schon im Frühjahr an dieejnigen Spareinleger, die ihre Forderungen auf ihn übertragen haben, 50 Proz. ausbezahlen, während ohne die Vermittelung des Schutzvereins die aus Haftverbind-- lichkeiten der Mitglieder eingehenden Beträge bis zur vollständigen Abwickelung des Konkursverfahrens hätten hinterlegt bleiben müssen. Von den 1000 Spareinlegern der Nieder-Modauer Kaffe haben über 900 von dem dlngebot des Schutzvereins Gebrauch gemacht. Ter Schutzverein ist infolge der intensiven Betreibung des Konkursverfahrens in der Lage, in nächster Zeit an die Spareinleger eine weitere Zahlung von 2 0 Proz. zu leisten, so daß die Spareinleger nach kaum zweijährigem Bestehen des Konkurses bereits 70 Proz. ihrer Einlage erhalten. Das günstige Ergebnis ist um so befriedigender, als es andererseits gelungen ist, zwischen der Konkursverwaltung und den meisten Kassenmitgliedern in betreff der Erfüllung ihrer Haftver- bindlicht'eiten eine gütliche Verständigung herbeizuführen. Wenn auch die Mitglieder nach dem Gesetz schwere Opfer bringen müssen, so ist doch erreicht worden, daß bis jetzt kein Mitglied der Nieder-Modauer Kasse wegen seiner Haftverbindlichkeit von Haus und Hof gekommen ist. man soll unsere Beamten so stellen, daß sie nicht gezwungen sind,, als Schädlinge des Mittelstandes zu wirken. Abg. Gunßer (Vp.): Kein Mensch wird gegen die Konsumvereine, soweit sie Arbeitergenossenschaften sind, etwas einwenden. Aber auch hohe Staatsbeamte mit hohem Einkommen sind Mitglieder von Konsumvereinen. Für sic sollte es doch noblesse oblige! fein, den Mittelstand nicht zu schädigen. Auch wir find für den Kommiffions- beschloß. Abg. Dr. Burkhardt (Wirtsch. Dgg.): Das ganze Genossenschaftswesen kann und soll nicht verboten werden. Wir bekämpfen aber, daß die Konsumvereine von den Sozialdemokraten dazu benutzt werden, den ganzen Mittel- st and zu ruinieren. Abg. Werner-Hersfeld (Rfp.): Der Kern der Petitionen ist zweifellos berechtigt. In ihrer heutigen Gestaltung schädigen die Konsumvereine den Mttelstand. Bedauerlich ist, daß Leute mit hohem Namen, wie Graf Henckel von Donnersmarck, sich an Warenhäusern beteiligen. Abg. Feuerstein (SozZ: Mit den Konsumvereinen ist das Interesse von zwei Millionen Familien verbunden, davon sind VA Millionen Arbeiterfamilien. Zahlreiche selbständige Existenzen des Mittelstandes find jetzt schon Mitglieder der Konsumvereine. Was die Konsumvereine schädigt, schädigt auch den Mittelstand. Tas ist besonders mit Rückficht auf die bestehende Arbeitslosigkeit zu betonen. Abg. Pens (Soz.) < weist attf die Erfolge ^genossenschaftlichen Packerei in Dessau hin. Dort haben 4000 Arbeiter-Farn rlicn durchs diese Bäckerei 40 000 Mk. jährlich gespart. Das ist doch wert-, doller, als wenn 30, 40 Bäcker dort bestehen würden. (9hife:; CfjoJ) Mit Ihren mittelalterliche» Lorschl^en werden.Sie.die Abg. Kopsch (Vp.): Auch wir find für ausreichenden Arbeiterschuh nn Bäckerei« gcwerbe. Aber darum handelt es sich nicht bei dieser Petition. Niemand ist gegen Bestimmungen, die eine größere Reinlichkeit fordern, Einschränkung der Arbeitszeit usw. Die Beschwerden richten sich nur gegen bauliche Bestimmungen der Polizeiverordnungen. Die Bäckerei- und Hausbesitzer wollen für I den Arbeiterschutz alles tun, was in ihren Kräften steht. Sie j wollen nur nicht durch Polizeibestimmungen ruiniert werden. Die । Grundbesitzer befinden sich jetzt in sehr schwieriger Lage. Da können sie nicht kostspielige Umbauten vornehmen. Einstweilen sind wir damit zufrieden, daß die Petition zur Erwägung über- kviesen wird. Wir meinen es sehr ernst mit dem Arbeiterschutz. Die Vorwürfe der Sozialdemokraten weisen wir zurück. Abg. Giesberts (Zentr.): Man darf nicht kleinlich bürokratisch vorgehen und mit dem Zentimetermaß den Bäckermeistern das Leben sauer machen. Wir verlangen von den Behörden Rücksichtnahme auf die besonderen Verhältnisse in jedem einzelnen Falle. Gesetze sind nicht bloß dazu da, um die Leute zu ärgern. Die unnötigen Härten müssen heraus. Abg. Wurm (Soz.): Die Fürsorge für einzelne Bäckereien hat zurückzutreten hinter die Fürsorge für das Publikum. Soll man ihm zurnuten^ ekelhafte schmutzige Waren zu essen? Abg. Gicsberts (Zentr.): Ich weise diese Vorwürfe gegen die Bäcker mit aller Entschiedenheit zurück. Das ist eine illoyale Polemik! Präsident Dr. Kämpf rügt den Ausdruck. * Abg. Kopsch (Vp.): ____ . Die Sozialdemokraten beschweren sich über die harte und scharfe S p^r a ch e der Bäcker. Tas wundert mich. Sonst wird eine solche Sprache von der äußersten Linken stets bevorzugt. lHeiterkeit.) Ich bedauere die Vorwürfe, die den Berliner Bäckern von den Sozialdemokraten gemacht find. Sie waren ganz unberechtigt. (Sehr richtig!) Abg. Ehrysant (Zentr.)', Ich stimme dem Vorredner durchaus zu. Abg. Dr. Neumann-Hofer (Vp.): Meine Fraktion ist gegen eine Abänderung oder Aufhebung der Bäckereiverordnung. Die Härten in der Handhabung müssen aber nach Möglichkeit vermieden inerten, gleichgültig, ob es sich um Handwerker oder Arbeiter handelt. - Abg. Wurm (Soz.>: Für die Bäckereien ist die Hauptsache: Luft, Licht, Raum! Daran fehlt es aber noch vielfach. , Die Petition wird zur Erwägung überwiesen. Das Haus vertagt sich. Abg. Brühne (Soz.): In einer Petition an den Reichstag sollte man doch der Wahrheit die Ehre geben. Diese Petition stellt aber völlig un> wahre Behauptungen auf. Sie stellt die Wahrheit auf den Kopf. Die Maßnahmen gegen die Warenhäuser sollen angeblich in Wiesbaden von einer „gut besuchten Versammlung" gefordert worden fein. Diese „gut besuchte Versammlung" bestand aus acht Mann! (Hört! Hört!) Bei den teuren Lebensmittelpreisen kann man es den deutschen Arbitern nicht verdenken, wenn sie sich in Konsumvereinen zusammenschließen. Diese Konsumvereine wirken geradezu erzieherisch. Die Landwirte haben ihre Genossenschaften, es bestehen Trusts und Ringe, da soll man den Arbeitern auch die Konsumvereine lassen. Wir beantragen, über die Petition zur Tagesordnung überzugehen. Abg. Thiele (Soz.) berichtet über eine weitere, gleichzeitig zur Beratung stehende Petition, die Lehrern und Beamten verbieten will, einem Konsumverein anzugehören. Die Kommission beantragt ebenfalls Ueberweisung als Material. Abg. Schulcnburg (Natt.): Die sozialdemokratischen Angriffe auf den Mittelstand weisen wir zurück. Der Mittelstand ist doch in sehr schwieriger Lage. Bezüglich der Konsumvereine kann man es niemandem verwehren, sich zusammenzuschließen, wenn er wirtschaftliche Vorteile erlangen kann. Aber den Konsumvereinen dürfen n i ch t st e u e r l i ch e Vorteile gewährt werden, die den Mittelstand schädigen. Wir sind daher für Ueberweisung der Petitionen als Material. Abg. Sachse (Soz.): Die Petitionen find von Feindschaft gegen Arbeiter und Beamte diktiert. Abg. Irl (Zentr.) 5 Der Zusammenschluß des- Kapitals in wenigen Händen ist von schwerem Nahteil für die Volkswirtschaft. Der Gewerbestand ist machtlos gegen diese Uebermacht des Kapitals. Ich bitte, die Petitionen der Regierung als Material zu überweisen. Abg. Meycr-Herford (Natt.): Wir haben unsere Arveiterfreundlichkeit genügend zum Ausdruck gebracht, aber wir dürfen nicht auf Kosten anderer Stände die Arbeiter bevorzugen. Unsere Detaillisten und Handwerker sind in so bedrängter Lage, daß wir ihnen beiftehen müssen. Allerdings können wir nicht soweit gehen, den Lehrern und Beamten die Teilnahme an Konsumvereinen zu verbieten. Aber Geometer-Versammlung. rb. Darmstadt, 25. Nov. Der Vorstand des Vereins hessischer Geometer 1. Klasse hielt unter dem Vorsitz des Wasserbaugeometers Blaß aus Worms im Kaisersaal hier eine Sitzung ab, in der er sich mit der Besoldungsvorlage der Staatsbeamten beschäftigte. Man nahm mit Befriedigung davon Kenntnis, baß oer Finanzausschuß der Zweiten Kammer die Berechtigung der Wünsche der Geometer 1. Klasse anerkannt hat. Dagegen tonnte sich der Vorstand mit der Einreihung in die Klasse 34 (2500—5000 Mk.) nicht zufrieden geben, weil hierdurch nur im Endgehalt eine Erhöhung von 200 Mk. eintreten soll, was viele gar nicht erleben. Diese Erhöhung konnte der Vorstand daher nicht als ein Aequivalent für die höhere Ausbildung der Geometer 1. Klasse im Vergleich zu den mittleren Beamten ansehen, da die Ausbildung der Geometer 1. Klasse durch den Besuch der Technischen Hochschule und Lieferung einer Probearbeit etwa 2^2 Jahre länger dauert, als diejenige der mittleren Beamten und daher auch mindestens 4000 Mark mehr kostet. Auch fällt der Vergleich mit Preußen zum Nachteil der Geometer 1. Klasse aus. Die GehcLte der hessischen akademischen Beamten bleiben um 10 Proz., diejenigen der mittleren Beamten um etwa 5 Proz., die der Geometer 1. Klasse aber immer noch um 18 Proz. hinter den betreffenden preußischen Gehalten zurück. Der Vorstand beschloß daher, eine Eingabe an den Krnan^- Mb. Deutscher Reichstag. 174. Sitzung, Dienstag, den 25. November 1913. Am BundeSratstisch niemand. Präsident Dr. Kämpf eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 15 Minuten und begrüßt die Abgeordneten nach ihrer Rückkehr zu neuer Arbeit nach fünfmonatiger Pause. Dann fährt der Präsident fort: Während der Zeit unserer Vertagung hat der Reichstag schmerzliche Verluste erlitten. Nicht weniger als fünf unserer Herren Kollegen sind uns durch den Tod entriffen worden. Am 9. Juli verschieo unser Kollege Koh! (Zentr.) und am 3. Oktober unser Kollege Klotz (Zentr.). Ter erstere hat seit 1898, ter letztere seit 1887 dem Reichstage an> gehört. Am 29. Juli starb unser ältestes Mitglied Dr. Lender (Zentr.) im ehrwürdigen Alter von 83 Jahren, der seit 1873 ununterbrochen dem Reichstage angehörte und der nunmehr berufen gewesen wäre, als unser Alterspräsident zu fungieren. Am 30. Juli verschied unser langjähriger Kollege Graf von Kanih (Kons.), ter schon dem Reichstag des Norodeutschen Bundes und seit 1889 dem Deutschen Reichstage angehört hat, und am 13. August unser langjähriger Kollege Bebel (Soz.), ter Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes, des Zollparlaments und mit Ausnahme eines Jahres Mitglied des Deutschen Reichstags gewesen ist. In dem Augenblick, da wir diese Männer nicht mehr unter uns fc^en, brauche ich nur an ihre umfangreiche und oft so tief eingreifende parlamentarische Tätigkeit zu erinnern, um den Verlust zu kennzeichnen, den der Reichstag durch ihr Tahinscheiten erlitten hat Das Andenken an diese verstorbenen Kollegen werden wir ih Ehren halten. Sie haben sich zum Gedächtnis an sie, wie ich hiermit feststelle, von den Plätzen erhoben. — Der Präsident gedenkt sodann des Unglücks des Luftschiffs „5. I" bei Helgoland und des „L. II" bei Johannisthal und teilt mit, daß er in beiden Fällen dem Staatssekretär des Ncichsmarineamts die schmerzliche Teilnahme des Reichstags ausgesprochen hat. Wir w.cden der tapferen Männer, die dabei im Dienste des Vaterlands ihren Tod gefunden haben, ein ehrendes Angedenken bewahren. (Die Abgg. haben auch tiefen Nachruf stehend angehört.) Eingegangen sind Interpellationen der Fort, schrittlichen Volkspartei über d i e Vorgänge in Zabern und der Sozialdemokraten wegen Einführung einer Arbeitslosenversicherung. Petitionen. Der Mittel st andsbund für Hessen-Nassau in Wiesbaden bittet um Maßnahmen gegen das Ueberhai d 'imen von Warenhäusern, Filialen, Konsumvereinen und so weiter. Abg. Dr. Burkhardt (Wirtsch. Vgg.) empfiehlt, die Petition der Regierung als Material zu über» weisen. ausschuß der Zweite» fixmnner zu richten und seine Dünsche nochmals geltend zu machen — Am Nachmittag fand dann noch eine von den Darmstädter I-achgenossen veranlaßte Versammlung im Erstens aal statt, an der sich der Vereins- vorstand beteiligte. Nach eingehender Beratung stellte sich die Versammlung aus den Standpunkt des Vorstandes Bei dieser Gelegenheit wurde auch noch über die Tiäteu und die Verantwortung der Vermessungsbeamten gesprochen. Man war der Meinung, daß die Geometer die einzigen Beamten sind, die ihre Diäten in der Tat sauer verdienen müssen, da ihre auswärtige Tätigkeit im allgemeinen sich auf dem rauhen Feld bei jeder Witterung abspielt. Bei großen Entfernungen von Wohnorten muß der Geometer in fremden Quartieren leben. Diese geistig und körperlich anstrengende Tätigkeit bedingt eine gute Lebensweise, und diele kostet bei den heutigen Preisen Geld. Tie Annehmlichkeit des Familienlebens muß er vermissen und kann auch nicht zu Hause nach dem Rechten sehen. Tas sind Nachteile, die ein anderer Beamter, dev regelmäßig seine Bureauftunden einhalten und seine dienstfreie Zeit beliebig für sich verwenden kann, nicht empfindet. Tie Diäten können daher nur eine mäßige Entschädigung für diese Nachteile bilden. Zur Krage der Verantwortung der Geometer 1. .Nlasse wurde betont, daß diese zum mindesten seiner Ausbildung entspricht. ES wurden die Arbeiten erwähnt, die ihm obliegen.- Tie LandeStriangu- lation, das Feinnivellement des Landes, die Topograph.^ des Landes, die Stromvermessungen, die ,^-eldbereinigung, die Neuvermessung ganzer Gemarkungen, die Instandhaltung der innere« Grenzen und die Fortsetzung der LrtS- grundbücher und der Grundbuchslarten, die die gesetzlichen Unterlagen für das Grundbuch und die Sicherung dec Eigen- tumsgrenzen verbürgen. — Nach dieser Aussprache schloß die Versammlung abends 7 Uhr. Deuriebe Kolonien« IneinerDenkschrift überdieErrichtung einer Postsparkasse in T e u l 5 ch . O st a f r i k a, die dem neuen Postvoranschlag bcigegebeu ist, heißt es: Tie.Bevölkerung von Deutsch ».stasrika hat bis jetzt nur wenig Gelegenheit gehabt. Er sparnissc sicher anzulegcn. Tic bestehende Sparkasse des Kommunal = Verbandes Daressalam hat es aus verschiedenen Gründen bei zehnjähriger Wirksamkeit nur auf 530 farbige Sparer gebracht. Im Innern des Landes war bisher nirgends Gelegenheit, Depositen anzulegen. Wer sein Geld nicht im Hause aufbewahren wollte, mußte es in Vieh anlcgen oder es einem Inder in Verwahrung geben. Tie neue Postsparkasse wird also einem dringenden Bedürfnis abhelfen. Das Gouvernement hofft, daß der Erwerbssinn der Eingeborenen durch die Erleiclüerung der Spargelcgenheit und die Aussicht auf sichere ttzeldanlage belebt werden wird, und daß sie mehr als bisher bereit sein werden, sich in europäischen Betrieben Geld zu verdienen. Nach der Ansicht des Gouvernements wird die Einrichtung der Postsparkasse auch insofern günstig wirken, als der Farbige, dem ihre Vorteile zugute kommen, den Wert fester staatlicher Ordnung immer mehr erkennen unb schätzen lernen wird. €an0 Wirtschaft. Aus dem oberen Vogelsberg, 25. Nov. Durch das schöne und mild« Herbstwetter beaimQigt, findet man noch häufig Gänseblümchen aut den Wiesen flehen. Auch bat em Hark- mannShmner bürget in seinem Gartin einen Rosen >lock, der von schönsten Rosen prange und noch viele Knospen defilzt, welche b*» au'sprmaenden Blüte nabe sind. ES tft dies seit langen Fahren ein seltsames Naturereignis. Nur in schwa tier Erinnerung flehen den älteren Bewohnern des VoaelSberges solch ädgliche Ve- gebenheiken zu dieser Zeit unb im VerbälmiS zu unserer Höhenlage. § Nidda, 25. Noo. Tie Hauptversammlung deS Landwirtschaftlichen Bezirks vereinS Büdingen findet Montag, den 8. Dezember, stylt. X Hanau, 25. Nov In der Tcrmnimhing des Landwirtschaftlichen KreiSoereinS Hanau teilte der Vor- sitzende Landrat Freiherr Laur auf eine Anfrage mir, daß der .' au einer elektrischen lleberlandzentrale für den Landkreis Hanau als aefichert zu betrachten und der Abschluß eines dahm ebenden Vertrages mit einer Untemebmernrnm demnächst zu erwarten sei. OcricbtsfaaL Metz, 25. Nov. Heute früh 9,15 Uhr begann vor dem Kriegsgericht der 33. Division die Verhandlung gegen ben Leutnant Rudi Tiegs vom FußartillerieRegiment Nr h> in Tiedenhoscn wegen versuchten Mordes. Geladen find zwei Oberstabsärzte als Sack: er.'.ändige, außerdem sind 2.'> Zeugen erschienen. Gleich bei Beginn der Sitzung mürbe bom An Nage- venre er der Antrag auf Ausschluß der Oest'entlichkeit gestcllr und nach längerer Beratung verkündete das Gericht Heu A u s s ch l u ß der Oeffentlichkeit wegen Gefährdung militärdienstlichrr Interessen. Die Verhandlung wird jedenfalls zwei Tage dauern. So viel bis jetzt bekannt geworden ist, bestreitet Leutnant Tiegs, dm Fahnenjunkr in der Llbsicht auf sein Zimmer gelockt r.it haben, um ihn aus der Welt zu schaffen. Er behauptet vielmchr, der Fahnenjunker habe sich aus Unvorsichtigkeit den Schuß selbst beigebracht. e.iirtfd>iffnbrt. Unfreiwillige Sturzflüge. Paris, 25. Nov. Ter Eindecker deS Fliegers Roost wurde in Etampes bei einem Höhenstuge von einem so heftigen Wind- wirbel ersaßt, daß er vollständig umkippte und sich au 20mal umdrehte, so daß Roost mehrere hundert Meter kopfabwärts flog. In einer Höhe von etwa 800 Metern gelang cs Roost, seimrs Flugzmges wieder Herr zu werden und sodann wohlbehaltm zu landm. Briefkasten der Ue-aktion. (Anonyme Anfragen bleiben nnderücksichttgt.) „Langjähriger Abonnent 5 a." Nach An. 41 der Landgemeinde ordnung in der neuen Fassung dürfen Gemeiudcratsinitglicdeü weder in gerader Linie verwandt (Vater, Sohn. Enkel oder ve. schwägert (Stiefvater, Stiefsohn, Sticsenkel), noch int zweiten Grade der Seitenlinie Miteinander verwandt Brüdn 'ein. Nach Art. 40II Ziffer 7 dürfen Gemeinderatsmrlgtieder ebenioivatig in •'inem solchen Verhältnis zum Bürgermeister oder Beigeordneten stehen. Im übrigen kämen fima noch Art. 36 und 39 in Betracht. Hiernach sind zu i' .meinderalsmitaliedern nicht wählbar: 1. Personen, die nicht wahlberechtigt sind Voraussetzung: Männliches Geschlecht, Reichs- angcböng'ii:, drei,adriger Wobwitz, 25 jähriges Alter, Zahlung von Gemeindesteuer seit 1. Avnt des der Wahl vorausgegangenen Rechnungsjahr^ , 2. Personm, bereu Wahlber chtigung weaen Vor- miindschait ober Pflegschaft, Konkurs, Ehrverlust, öfientlicher Ärmenunlevnüsilng ruhi, 3 Personen, die üraipcrid»tlid> zur Bekleidung öP'enthrtKr Aemter für uniäbtg crflärt iind^Dagegen kamt ein (' «1 09 27h 348 70 88 660 72 729 71 [500] 041 960 66 [600) 46307 551 86 725 844 903 26 47004 63 82 163 407 742 869 078 48003 237 324 409 12 73 810 901 (500) 49007 [10001 574 041 80 ' ' 1 tl 65 21, 304 4 J1 511 110001 53 028 [600] 716 12 ' oo.i 8 1 029 80 213 [1000 1 26 (5001 388 461 8611'2 33 643 >'0001 14 06 358 910 91408 67 507 340 504 002 706 [1000) 840 [600] 965 32o"7 431 [600] 633 [3000) 43 771 878 935 43 1500) 33043 195 (3000) 341 94 411 23 40 613 52 706 63 95 862 920 87 91 9 5 224 313 62 92 504 [lOtMl <>25 704 893 96 . 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Ziehung 5. Kl. 3. Prenss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen Lotterie Ziehung vom 2V. November 1911 nachmittag«. Auf Jade tevor-ae Kammer alnd «wel gleleh hohe Gewinne irafall-n, and rwar Je einer aef die Le«e gl-lcher Kammer in den beiden Äl.teHenxen I end II iur die Gewinne Uber 340 Mark elnd den betreffenden Nummern In Klammern be'gefügt. (Ohne Gewlhr.) (Nachdruck verboten.) 46 96 111 37 47 283 444 553 625 45 876 923 1196 £45 (500) 315 481 539 85 722 (500) 872 (10Ö0) 894 2309 577 660 728 65 901 3294 676 752 <011 243 96 393 575 680 91 712 5161 91 315 19 565 808 909 [ 600] 6003 192 220 28 64 413 58 577 781 838 7302 531 604 6 63 723 846 90 8010 28 80 323 33 520 3i 52 602 814 69 9379 554 10253 61 350 [1000] 467 693 11012 260 (500) 360 467 665 686 780 908 72 12182 386 697 914 (3000) 13132 363 497 638 764 939 1 4094 505 79 964 15198 97 426 36 662 726 70 830 945 80 1 6310 438 635 61 70 1 7 198 302 447 890 917 1 8000 19 47 61 132 52 66 302 434 36 686 722 99 860 [600] 19004 93 285 358 74 563 914 21 28 39 20381 483 84 643 714 27 971 79 89 21009 400 5 539 642 879 ( 600 ) 922 2 2038 '.93 295 347 487 72 601 1500) 29 [500| 74 75 626 29 875 [1000] 918 65 96 23094 170 72 88 213 31 51 91 ^30 82 1600) 675 24034 261 333 80 645 (1000 ) 653 11000 ] 978 2 5 014 51 61 118 430 535 763 832 66 26030 259 89 461 603 697 |500] 705 45 808 022 27089 103 223 329 544 [10001 604 61 74 (1000) 836 87 043 [500] 68 65 28064 169 92 322 28 469 664 761 79 2 8091 93 165 416 85 531 51 96 763 949 64 3 0003 4 101 76 84 363 508 [ 5001 660 981 3 1 091 149 82 460 690 770 73 849 62 86 32046 47 183 257 535 667 [500] 717 (600] 33260 88 354 73 606 678 726 989 34048 69 179 283 323 469 746 831 69 96 914 (500 ) 35108 21 266 1600 ] 376 471 (6001 76 616 660 908 28 83 3 6003 (600 ) 216 628 97 670 3 7147 321 70 344 70 85 657 743 3 8042 163 203 76 496 672 (3000) 883 967 39056 71 111 405 40122 40 380 98 498 529 83 80 648 61 746 845 901 4 1 274 386 796 1500) 804 913 32 63 4 2005 109 82 367 409 731 38 [10Y0] 336 951 43039 103 92 (1000) 406 63 645 (500) 937 44014 121 84 [1000] 254 57 73 667 690 1500) 737 40 13000] 835 905 83 (600) 65 [3000] 45004 491 607 643 70 704 (1000) 14 901 46057 (3000] W 1500] 116 569 681 918 4 7 251 70 657 624 709 26 834 961 69 4 8079 296 331 42 418 33 ( 5001 621 653 850 4 9026 62 194 297 301 412 37 (1000) 692 94 782 843 87 5 0071 (600) 123 85 336 78 91 (500] 94 654 616 023 5 1 059 185 345 754 97 5 2020 73 407 26 674 53001 94 179 358 88 607 16 610 757 835 916 54307 65 497 643 771 977 55101 254 (1000) 698 687 958 56012 106 63 82 237 75 85 617 892 867 5 7 072 138 47 36 210 49 64 73 ( 500 ) 79 81 358 533 8 2 834 974 [6001 5 8 064 (30001 136 261 426 46 66 632 794 843 9v7 5 9032 97 200 14 74 500 13 39 80 ( 500] 797 667 60426 |1000] 94 507 604 912 71 6 1 027 242 346 611 723 81 806 02J 6 2008 88 191 335 412 ( 500] 591 691 710 851 937 48 63309 114 210 326 91 428 733 90 802 6 4027 284 447 604 648 6 5 007 18 100 10 415 552 |500j 80 652 768 62 (1000 ) 838 6 6011 43 88 132 76 634 63 65 711 91 898 6 7 065 367 ( 500 ) 438 734 877 945 6 8 329 469 940 (1000 ) 68065 144 266 341 589 606 874 916 83 7 OOS6 99 138 832 451 600 821 7 1304 10 679 772 68 940 7 9 7 2017 ( 5001 M 76 71 312 15000) 419 47 513 959 7 3136 60 200 334 64 464 [ 3000 ) 690 (1000) 845 78 735 858 79 901 74112 92 391 416 (1000] 70 619 811 12 48 916 75204 67 367 75 458 662 6 67 60 704 829 944 63 (lOOOl 93 76339 667 847 7 7068 121 467 (1000 ) 746 824 7 8053 403 ( 500 ) 616 (1000) 48 004 9 55 70 96 7 9001 69 615 620 38 66 89 (1000] 778 837 78 11000) 74 94 922 80106 40 «j 231 (1000 ) 76 ( 500) 436 (500) 834 72 93 [10001 736 81028 30 129 333 422 68 540 [500] 832 711 59 68 93 811 82032 125 47 338 409 538 65 83041 87 (1000) 300 21 89 430 970 701 24 8 4101 64 76 296 494 697 766 8 5187 401 610 33 45 ( 500) 944 74 996 88107 396 470 678 , 600) 865 67 [30001 995 8 7 234 66 393 432 44 533 618 44 838 (10001 88-122 1500 ) 282 360 887 934 88021 136 90 (3000) 330 626 37 (500 ) 732 884 979 50200 36 671 717 41 87 850 76 968 88 91197 (3000) 31 93 351 452 538 741 15001 89 981 9 2 290 316 447 (1000) 710 41 818 45 93041 yvg 602 94109 (600) 21 37 299 510 79 661 941 49 95175 226 85 325 48 531 646 54 V22 44 98 M 173 270 431 79 611 87 609 9 7 083 [1000] 262 403 74 843 98154 578 82 864 [500] 888 99333 [500] 162 356 455 88 94 (1000) 544 733 44 T3 930 100146 MS 30 87 851 92 842 104207 70 382 492 627 844 92 136 936 101068 76 760 817 92 8H 675 863 264 741 TT 102004 IT 381 668 97 1031 3 210 334 88 410 518 . * 84 603 69 946 105053 004 «-*« »«1 su V4 o-VÜ 403 888 807 IM») 912 107049 103 29 4« ^83 ^5° 709 43 ”8 312 llVl L6?0*®7 109181 »0 -36 740 870 IM Ml I1000 ) 64 (1000) 862 41X014 1H 43 18000] «3 84 864 427 601 530 10 115193 397 988 117365 1500] 78 79 702 344 815 40 901 113118 40 66 420 l500] 925 68 114380 72 311 15 l “><«1 408 18 J! 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