Nr. 299 Sechster Blatt 165. Jahrgang Eichener Anzeiger tr'äbnnl iGtzttch mit UtrtrmHnt des 6«nati|' General-Anzeiger für Gberhessen t’e iwrtn btTii »liuriger* etnwio'. vöchenttich beiqriegi, bei „KreHMett f6r ki Krtli Oiehe»" jnormal roedxniltd). tie Ml erfdtetnen memMcd? peermaL Samstag, 20. vezember 1915 ?U!«non*bnK? unb Verlag der 181 ü bI'Wkh llnirerfcxätc- - 9,Kb> und Steinbrucferei. R. Lauste, CBichcl Sfbafnon, Krpesu'-u und Tnitfrcti: ötbeil* (trabe 7. Kroebiuo«, mid Veriaq: e^BSL Redakuou: rtg® 1 IS. T«l.-Adr_ Anzeig erGiehe«. Die man sich zum Wehrbeittag avmeldet. Ein kurzgefaßtec Wegweiser über Dehrbeitrag und Steuere rflärunfl. Heber den äkbrbeürag berri<6t noch große Unklarheit. Dir hoffen deshalb, unteren Lesern mit den nachfolgenden nirsgeiowten, ober durchaus vollständigen Notizen zu dienen. Zeit der Zahlung. Zwo» ist der Vehrbeitrag eine einmalige Steuer, doch toirb er in drei Teilen erhoben Nachdem die Steuerbehörde die Einschätzung beantwortet hat, ift der erste Beitrag fpäte- ftene nach 3 Monaten zahlbar, der zweite am 15. Februar JJl.j, brr letzte am 15 Februar 1916. Auf besonderen An- trag hin könnet' auch die Drittel in Teilbeträgen entrichtet unb in gleicher Seife kann Stundung bis zu drei Jahren nachgeiucht werden. Tie Steuererklärung und ihreFälligkeit. Diese kann bei der Steuerbehörde schriftlich und mündlich erfolgen: diesbezügliche Formulare sind bei bei Steuerbc- börbe vorhanden. Für die Abgabe der Steuererklärung wurden o«e Tage vom 4 bis 20. Fanuar vorgesehen. Unterbleibt bie Erklärung bis zum 20., so treten erbcblidte Strafen in Kraft La ein Bersehen der Post etc. nicht ausgeschlossen ist, so Dürfte sich zur schriftlichen Abgabe der Steuererklärung em Eiuichreibcbrief emviehlen. liegen die Beranlagniia steht du- Berufung und ev. auch eine Beschwerde an bad Cbcroer walttmg.'gericht zu. Ser bei bei Einschätzung unwahre Au- gaben macht, iept sich einer Oieldstrase dir zum LOsachen Betrage der -teuer ans: ferner können Gefängnisstrafen und Urteilsveröftentlichung eintretet,. Gestattete Abzüge. Wer Söhne hat, die ihrer Militärpflicht genügen, oder di. bis 1916 dienen, kann für den dritten unb jeden meite- ren -ahn 10 Ptzoz cli Ab;ug in Ansatz -bringen, b. h nut luenn sich das Eintommen auf unter 20 000 Mark ober do. Vermögen aus unter 200000 Mark beziffert. Auch beim Vorhandensein von minderjiihiigcn Kindern tritt eine Er- Niatzignng ein Diese beträgt 5 Proz beim dritten Stint». Mit Kbcm folgenden minderjährigen Kind ermäßigt sich der Be, tiog weiter um .5 Proz, aber immer nur, wenn bad Berinö- neu l00000 Mark unb das Einkommen 10000 nicht übersteigt Bisher unrichtig angegcbeneSteuern. Wer bisher seine Steuereinschäyung unrichtig angegeben hat. mutz ngt cine Berichtigung rin reichen. Er braucht bann nichts nachzuzahlen und bleibt auch straffrei. Nur auf diese Art kann eine allgemeine richtige Deklarierung des Wehr- Beitrages ertnöglichl werden Auch der, der feinen Wehrbei trag zu entrichten hat, genießt jetzt dieselbe „Schonung." TieBerechnungbe-öWehrbeitrages einfacher als man glaubt. Die Zahlungspflicht beginnt bei einem Vermögen von über 10000 Mark, doch nur dann, der Besitze, ein Einkommen von 14 Galtrll tRüdingHausen. 83 Z 27. Gtiberjoa 'Rainer v Ceftr rteidi f Wien, 86 3 — Februar: 22 Vnno Aü Catienmvitw p l'bina, t Peking, 40 Z — März 0 verm Fürst ju Vrbcnlpbr'Sangenbimi, ebrm. Statthalter von Elian Lotbrinqen. t Langenburg, 80 Z. — 18 8-5nt i Georg twm i^riech- nlanb. t (rnitorbti' Saloniki. 67 Z. — 27. Erbprinz Binzenz »u tPinhifcb» Ohäfc t SetbfhTwrb Rom. 31 I 29 Fürst tvinrid) XIV Arun i. £' . t Sebkik 80 F. — Mai: 2. Tankred Auguste. Präsident non Haiti, PoN 18 Prinzess^ Sofia von Sachse,t-Wrimar. t Selbstmord Heibelberg 24 5 — 21. Fittftin Anna Eliiabetb zu Nienburg und B il b > n gen, t Bad-Nmibeim, 71 Z Prinz > Helden von Leipzig, t Schloß 2AorIik. 54 3 *-> Uri in Ludwig zu Solmsvobensolms V i di. . Lieh. 62 3 November: 22. Fürst ?okuga,o.i. der Icptc Sdioaiin. t Tokio, 77 I. — Fürstin Carolina Eolonna bi Sdarra, t Rom, 93 3 Abel unb Gro ßg ru n dbe si v Februar: )3 Hedwig v dlsmarck, Seniorin des HauscS, Base des AltteichskanzlerS, i- Berlin, 97 3 - 14 Olraf 91 baue o MvUke, Kamm er he n , Kopenhagen. 83 F. Mär»: 23. (Gräfin v. Merenberg, Witwe des Prinzen Nikolaus v Nassau t Eanncs. — 31 kBnroirin Elisabeth i» raurrr Neu. die rndifie Flau BapernS, t Frankfurt a M , 68 3 A pr il: 9 3fr» tmanb v. Äom, Ehren Vanbcoälteftrr, t Neu-Sriabam, 76 3 — 3 u n i: 19. (Wrai Vladimir v Skoizcivski Rabomiee. + Wai - schau. — 28. Emst Karl Wrar v 2salbstein, Maioratsderr s-Insel Brioni, 65 I. —• 3ult: l. 8'rnfrr von Schwor»enfelb, t Bogen au. 77 ) -- 7. Robench von HcEbori, r Halle a S. — 3 u g u ft: 9 Graf Friedrich o Cbemborti, banr üammerer. t Biegcuz, 83 I — September: 13. Ernst o Wentzel r Mosau b. Julhdxni, 22 3 Alfred Frdr. von unb 311 Eglofs stein, Senior der Familie, t Beud»a, 88 I Diplomaten. — Hof- unb Staatsbeamte Januar: 28. Siaiomnnb Morek, spanischer Ministerpräsident a. D., t Madrid, 75 F. — 29 (Vlrnf v b Recke Bolmerstein. Mammerhcrr, + Breslau. 84 3 - 30 Tr. Oswald Aidiel, Konsul t Münchei' — 31 Theodor v Holleben, ehern deutscher Bot- schafler, r Bcrliiiß, 74 3 Februar: 7 Burgdaro Freideri v Eram.ni Burgdorf, ebrm. hraunfchw Gesandter, ! Blankenburg (Horz^, 77 3 — 20. Tr Karl Kröhne, Ctzeb Lherregierungsrai, Reformator des preuß. CtzeiänaniSwesens, t Berlin, 77 3 — 25. Augusto Matte, chilen Gesandter, t Berlin. — 25. Earl Nelson, Großneffe des engl. Admirals, t Iraialaar Houfe bei Salisburv- 99 I. — 28 Karl Aoolf Frhr. v b Horst, Vorsteber des Herold-5 anno, t Hellwinkel, 43 3 — März: 3. Graf Konrad v. Rofen, djivcb. Kammerherr, t Siockholm, 78 Z — 7. Graf v. Brav-Stein bnrfl, Gesandter, e München, 70 3 13 Fürst Nikolaus Doluo tudi, cbem. ruff. Botschafter, i St Petersburg - 14. Wobert von Bonin Brettin, herzoql. fädif. Minister n. D , v. — Avril. 1. Dr Hi di. v Spaldtng, Bonragenbrr Rat im Reichokolonialamt, . Bei lin, 42 3 — 5. Fürst Georg Eantacuzino, rnman. Staatsmann, >-Bukarest, 75 Z. — 7 Zean Connan», ehern, franz Botschafter, ' Paris, 79 3 -Mai: 2 Tr. 3ofcf Unger, cbem Minister unb Präsident des Österreich Reichsgerichts, t Wien, 85 3. - 16. L. Perrier, schweiz. Bundesrat, t Berlin, 64 3. — 3 nni: 9 (tzeorge Snnbham, ehern, engl. Minister, r Paris, 49 F. 19. Maiimilian Graf v. Feilitzsch, ehcin. dauer. Minister, : München, 79 3 - Ferd Tie Tienfthütenfragr. ' Ter Mangel an Dienstboten überhaupt unb der Mangel an litt geschulten Tienstloien stritt die Fmuen vor iilmnmgc Jco- ß« ine ~'c bi ing.n iirt> täglich von neuem aus unb auch bie treue, die von Fraii'nüen»egung und outierbiuelidier Frauen- erben nicht0 muten Trollen, werden Hineuigeiogen Bon Zabr n 3adr nuntm bie Zahl der Tu-nftbotrn ab, unaufhörlich machien '•frtc Anivriich-, nvibrenb ihre Leistungen nicht damit gleichen schritt halte» Kami man die durch bie Nachfrage brr 3>wustrie zrrvvrgerui'ene Brrm^Verschiebung nicht aufballen, so brobt uns 'ne Geiahr amerikanisch. 1 ZustLnbe. bie uno bisher als Schreck- ic'pcnst voii(twcbnt unb beten Vermeidung glcidvrrocn'c im 3nter> -fic her deutschen Hausfrau ivic der arbeitmben Sdiitfihm liegt. 3n bei Erkenntnis dieser Tati'adien ba- b-r Bund Deutscher 'Vraiicnmnne einen 2Iu0idmc. rur bie Tienstboten'mgc ringe- »t, bei die einschlägigen Probleme bearbeitet Auch der Haus- aicnfinuxuH von Grast Berlin bcbonbclt die gleichen Fragen. !kmrunfl b r Tienstmädchcn ob Ter 2?rn blieb mir die Frage, ob die Ausbildung besser in i'f-ranüaltcn oder in Lehrstellen erfolgen teil, und irre sie über [turt zu gcwlten sei Eine Gnindlarc ter die Berufsarbeit un janstal: bilden die beficlKitben Fond,Idunas> und Haushaltung l- nlci' Ader ne find ke,ne Fachschulen unb können deshalb rv.j-: dem lienihnäbdKr die vrakniche Borbilduna geben, d:. »"i den HauSfraaen verlangt n>.rbcn mun. Fachschulen bestehen >.bcr aber icibcr ;tur zwa tr. Teutt'chland. die des Penüiorzi pröbel hauten in Berlin und bie muftcraülrigc Tienftbotrnimule ix Mannheim Tic letzte Anüsli ist dadurch besonders mcrnx'H. kl; ■ab;-n. in einem Tam Scrfrikti- Mcnnhiifie :u enverd-n und die Anterderungcn eines ivakdaue-de:teS kennen iu lernen. Auster bie«en Schul-n gibt s’ Einzrlkut * ür Si>ch:ii, Waschen und derg!., die t.-ils von ftretner. teils von Städte» etmeridket sind ober Ausbildungen tr. evangelischen und katbolisch n Heimen. Bei'der Befrwcdmng der Lehrpläne durch bie aiueeiendm irttfrinnen zeigte es 'ich daß bisher tegliche Egrheitlichkri: in er AuSbilbnng ftblr. Fedock» war d' atle-cmeme Meinung, dos; -a notwendig i'ti, öi- Kurse zu vollanögebauten FachichiUen aus- zugeslalten unb an btt Fachschulen Emzelkor c zur Forrbildimg .n-;u>i!icbem. Zctzt unb in der Zukunrr wird es aber nunöglich lein, alle Tienübottu in solchen Inftalttu eusMbilden, sodaß man auch ic Borbilbnng im EinzelbauSbalt angewiesen fein wird Tie Schwierigkeit für diese Sdrulung liegt 111 dem Ausfindig macken guter Lehrstellen, denn leider ist notb nicht jede Hausfrau eine qui.- X'rbrinnncrin, uno dis Erg et zufriedenstellend. Tamm wird eS bon:p ankommen J'ihivlidK Lehrstelle" ausfindig ,u machen, jmidern eine ..Anfangsstelle" mit LehrveNrag Um eine (tzewähr Dafür ;u erlange,,, daß die Lehrzeit erfolgreich aewefeu ist. wurde von einer Seite vorgeschlagrn. nach deren Ablauf eine vflichlmätz-. Prüfung anzustreben Ein Plan, dessen Ausführbarkeit tedoch auf erhebliche Schwierigkeiten ftostn würde. Ta daS Gesetz noch für Zabre Hinaus keine Handhabe für biete NnnchNiiigen bietet, fo bleibt nichts anderes übrig a!s den Befuch der FonbtIdungS«'dmlen auch für die Dimstangenellten ;u empfehlen. Au? den gikemizeichnerm We>'en hofft man an besseret T;. ist- botcnmatcr:al heranjiuufben und den Berus für die Midch'n begehreuSwcn zu gestalten. • — Tic Gemeinderatswahlen in Sachsen Wei- mar tne in .Weimar, Jena unb Ilmenau mit einem Sieg der buiacrfidim Parteien über die Sozialdemokratie geendet !>-l> n. haben vielen 5rtuen Veranlassung aegeben, oas ilnen hort ju- stehende Wablrrcht auszuüben Nicht weniger al» 335 Frauen haben sich in ?»cna, wie »ns geschrieben werd, nach Eintragung in die Bürge,listen und Erwerbung des Bürgerrcdn» an der Wadl beteiligt. Freilich kannten sie nach dem geltenden Reche ibte Stimme nicht selbst abgeben Trat der Ehemann als 23ar(:r an die Stelle der Fra», so bebante es kriner formellen Heben tiaguna her Stimme, der itrneriici enbe Mann mußte sebod; eine Bollrnachl von her roablbcmhrigrrn Frau erhtticn Ta» rege Zmeresse der bürgerlichen Frauen an d-r poltnfch b.'ba- tuogsvvUen Wahl in ein Geqeubeweis gegen d:e oft g:börtt Bebaurnung in Zena. bar» Die Soz,aloano?rat!e ben aröRten Vorteil von Dem Snmmrcdjt der Frau haben würde De L-adl ist übltgens von der (3oz 1 albcnoTratie angefochten wororn — lieber bie wachsende Tätigkeit der Frau in der Gemeinde gibt et nm Embllck d.e «Irbeit der Zentralstelle für Gerne m de Sm tr brr Frau in Frankfurt a M., die fo« eben ihren Fabr. -benchi versendet Ti fünf Fahr- DeS Bestehen» biekr Einrichtung sind ein Spiegel der unjufbilriam iunchmcnbcn hmmunakn Arbeit In ca 500 beutidren Gemeinden arbeitet« m Sommer diese» 3«’ r*4 l^ ^-a 7\rcu*:x aut irgend einem (»tebirt der kommunalai Wohltehr^p'lezc, iet es in bei Borrnittid'chan. b r Sdnilpti- '.n::. * jn? ' der Wohm,n> fffge, der 'S--.inlaic odm .% - Arv- rsnar eite- Leider br. mit dem zan. - - imgcrt For. r t ar - den . 1 cn Aibensa 1.. :rn, mit der ’rimer höher. * oerrun: oe- Fronen- leiihmncn Ne Erweneru" Der Frru- —*• ge- balkeu .nferliegt fein -trerfe!, : - Franki: r n- ttalneU: ^<<1 dazu beigen 2 jen dar, dc ''--aueK-'tbe r n b:i Gemeinde 2brcrtmming zu verschaiten unb es uz s.i tagen, daß bringen, in der Zukunft weitere Erfolge zeitigen wird. - Als AZ or ft ehe rin der Armen ko m Mission ift in Berlin eine Frau gewählt Zwei Frauen öerichcn brrcirj feil einer Reihe von fahren das Amt, zu dem bisher nur in wenigen Städten Frauen frugelaffen sind — Eine 1, auSwrrlschaftliche Fakultät fall auf Votfchlag der Londoner Unifcriität hort rinqerimtei uno Den übrigen Fakultäten gleichgestellt werden. Nach dem vorläufigen Plan ,st lburius vvrzuberriten, brr in xmg'c Eollege eingerichtet werden soll So eigenartig Der Plan für deutsche £ ferm klingt, fo ift et für England wohl nur als ein-- Folge der völligen Freiheit in der »eritf'o-z>,u(trtinf,en Gestaliiing des f>ou»ivinidmrtlithen llnterridrt» anjnteben, t-eren einheitliche wiffenschanliche Ausgestaltung damit errridit werden konnte. . kr Tie Kunst, die moderne Frau zu behandeln Tic meisten 2Rinner, vorzüglich Ebemänner und solche, die es wertan wollen, haben oou b.r Mlinü. wie tue mob-rrn Frau zu behanSln ift, f ine Ahnung unb um diesem unwürdigen 4iiiiait0f ein Ende zu niQdxn, bat zSahcr Gollidian in London lochen ein Buch ccrönentlirht, das den Titel führt „Modern Suman enb How tn Manage Her" Mn dem ,Ä>:rrtn d-r Fchovnrng", al» der der Mann inmicr beschrieben wird, ift e» nach Waller cv$alhd>a,i6 An fid: durchaus nichts: er meint 01elm. br, b-r Mann fr, gigrmoärtig nur em Werkzeug in brr Hans der Ftan Er w'ib auch, was man kagcgcu zu tun bat uns gibt mancherlei st-allstnäge, D-rrn Autz- r;:na man ,'ich bodi zweimal überlegen sollte, wob,, hinzuzn- fügen ist, bar manches darunter ganz oeririhvnq Flinpt Ein Hörnchen Dahrbr-.t liegt : B darin, öafe mandyc f^antarbeiten die Frauen nervös machen, und wenn er vvrschlägt, brr Cbmumr. teil'- leine 7.raw lieber >ur Arb n tm Okirtrn cmmntnn ■ ift an leimt, t^crtenorbrit nebod.t - kann man -hnr m*l!«-irfat flutfc b^i r^id-ten „Man mutz unbedingt daran' belieben," rät er xonLet, bic Tyrau täglich ein ko lies oder lau.- #3ab nimmt unb bei ictem Wetter tm Freien sich körpernch betaugt- Tie „qriftigr nirnr-i o:id, e-r’nt br itrn ttaum cm, „n lRal'dJäf;e verdienen befonber» dervorgehoben ai werden. der Mann teil der Frau ;u vrrflrhen geben, daß er irr vollkommen anerkennt und nxnn er mit ihr r< rbeiralei ist ul» Argument immer an führen, da st er i a grrabc sie vor allen Trranen al» vor- üblichste auÄgcroiMi habe. Ist eine Frau »leben Argumenten tedoch mic zueänglich, io - mur, er rl eben ertragen über fic au? 'einem Leben au^idxihcn ijtegen rauncnbaniafcd -,,'vfiehlt Gallickan als vorbcugendes Mittel Vernachlässigung ober Erregung von Eifersucht", und wenn eine junge Cbefrau ihren tun ignoriert, 'n teil er sie „rin Weile schwimmen iaffen, ja nid t ihr mit bittender ■ ,r:c na betret en, 'andern in feinen Klub oder rynb rin? d-teeunberc Tam- ms Theater fuhren " "21J dac rtngl ja reckt: rntetb, doch bürnr es inner UnMnben nicht yim gennbuaccn 5rfHge führen prüfen. » -cht Station ein Finget abqefdilaaeit wurde. Otto Metzger eine Tochter, Marie. Luuterbach. Christina Geiß, Anlage 1. lUsftlb. Bei D gHofapofbekor oiios. a ■ ärztlich WK ifpovan ille ■nHMT~T7 -'^>> Dy ,il Kopfschmerz1 Heizer, Heller Matern, Heinrich Johannes Ludwig Rudlos. Aufgebote: Dez. 2. Joseph Ludwig, Bezirksfeldwcfel in Alsfeld, mit Mara Jung in Ablboch. — 3. Josef Berger, Säger mit Marie Scgatz, beide in Samitten. — 17. ftonrab Roll, Arbeiter in Altenburg, mit Amra Marie Schuchardt in Alsfeld. Geborene: November 27. Dem Friseur Georg Rudolf Leim ein Sohn, Rudolf Heinrich. — Ter. 4. Dem Gastwrrt Heinrich Ncibling von Wallenvod eine Lvebter, Marie lyrieba. — 7 Dem Weißbindergchilfen Wilhelm Bückiny exn ootyx, won rad Otto — 11. Dem Schreinergehilfen Heinnch Geisel eine Tochter, Marie. — 13. Dem Spinnereiarbefter Hernrrü' Schmidt eine Tochter, Äisabethe. Sterbefälle: Dezember: 3. Anna Elisabetbe Amborn, geb. Greb, Taglöhnerin, 80 Jahre alt. — 10. Martha Elisabeth Glintzer aus Schrecksbach, 7 Jahre alt. Heuern Aufgebote: Dezember 16. Heinrich Ludwig Justus Belloff, Bahnarbeiter, mit Anna Maria Otto, beide in Beuern Geborene: Dezember 10. Dem Wirt Karl Kaspar Som- merlad I. ein Sohn, Friedrich. w Beutben iOberschlesienX 19. Dez. Die Sttaftammer verurteilte hie Polizeisergeafften, die einen zur Wache gebrachten Schmiedea-sel''en mit Gnmmn^läuchen m'^oandelten. zu je ou Mark Geldstrafe, sowie zu sechs und drei Monaten Gefängnis. Uitit>er$ifät$6Tlad>ricbfen. — Die Universität zu Breslau zählt im lausenden Wintersemester 2791 immatrikulierte Studierende gegen 2684 tm Winter- emefter 1912/13. Dazu kommen 252 Hörer und 236 Studierende »er Technischen Hochschule. Die Gesamtzahl der Berechtigten ist mithin 3280. ~ .... . — Der ordentliche s)vnorarprofes,or für Sanskrit an der Universität Freiburg i. Br., Gvmnasialprofeisor a. D. Dr. Adolf Holtzmann vollendet am 20. Dezember das 7o. Lebens- iaI)t— Auf das durch das Wieben des Professors Dv Pockels erledigte etatsmäßige Extraordinariat der theoretiifen Phyiik an der Univeristät Heidelberg wurde der dortige nichtetatsmatzige a o. Professor Dr. August Becker berufen. Langsdorf. Geborene: Dezember Dem Schreiner Eheschließungen: Dezember 13. Reuel, Taglöhner, mit Marie Steuernaqcl in Geborene: Tezeniber 9. Dem Schriftsetzer Ludwig Bauer ein Sohn, Ferdinand. — 13. Dem Fabrikarbeiter Richard Paul Goldammer ein Sohn, Friedrich. — 15. Dem Dahnarfefter Konrad Rausch ein Sohn, Friedrich. — 15. Dem Taglöhner Johann Heinrich Gremm ein Sohn, Friedrich. . Sterbefälle: Tezeniber 12. Johannes stumpf 11., Frisch und fröhlich werden die Kinder, die regelmäßig Scotts Emulsion bekommen. In dieser Gestalt nehmen alle den Lebertran gern, der an nährkräftigen Stoffen reich, ihnen so bekömmlich ist. Der Zusatz von Kalk- und Phosphorsalzen ist für die gute Entwicklung der Zähne und für die Knochenbildung von Wichtigkeit. [C2/i-> ScottS Emulsion. Unübertroffen in seiner sich, u d milden Wirkung. In alten Apotheken Geborene: Dezember 5. Dem Eisenbahnschaffner Willi. Wagner eine Tochter, Frieda — 11. Dem' Lchloifcr Friedrich Feisel ein Sohn, Erich., — 14. Dem Schlauer Heinrich Raumann ein Sohn, Heinrich. . Sterbefälle: Dezember 9. Emil Alwm Frei), 7 Monate alt. deshalb die Erledigurig der von ihr übernommenen Geschäftsführung, ähnlich wie ein Kommissionär, zugleich auch im I n t e r e l1 e her Klägerin zu bewirken hatte. Ter Berufungsrichter übersieht, daß bei dem Abschluß des Vertrages die Parteien davon ausgegangen sind, daß die Beklagte der Klägerin den von dieser dem ausdrücklichen Verlangen der Beklagten gemäß gesetzten Preis von 16 000 Mark auszahle. Die Wreden der Parteien i uferten freilick der Beklagten den Gewsmn alles dessen zu, was sie bei dem Verkaufe der Garnitur ü b e r 1 5 0 0 0 M a r k erzielen wurde. Aber die Beklagte konnte sich auf Grund der getrofrenen Abrttxm nach Treu und Glauben nicht für berechtigt eraajten, als sie das Angebot der Frau F. über 16 000 Mar? erhalten hatte, unter Verschweigen dieses Angebots und ohne irgendwelche sonstigen Aufslfeüsse zu geben, die Klägerin wiederholt zur Abgabe der Garnitur für 7 50 0 M a r k aufzufordern. >snfem Ire dies dennoch tat, verletzte sie das V e r t r a g s v e r h ä l t n i s- zu der Klägerin: sie schwieg, während ne nach Treu und Glauben m? Rücksicht auf die Vck-fesiitte, die bet Geickmftsbeiorgiingen und S8ertrmieTT§fennimri Oste 11 verlangt, reden mutzte. Durch ihr Schweigen hat sie die Klägertn beimitzt veranlatzt am den Preis von 7.509 Mark emzugchen. Dte Beklagte ist deshalb verpflichtet, noch 7500 Ml zu saylen. Es ist aber der Beklag nach dem Vertrag ein Abzug von W Proz von den o000 k gestattet und ein wlfer Abzug i)t auch lachltch a^echtfertigt Danach kann «die Klägerin nur hie Zahlung von 6000 Mark bean!- benten einen Fußkritt am. Schienbein erhielt, tft letzt an Dieter Verletzung gestorben. . . . ar - Q M M * AufruhrwegeneiuesTodesurterls. -Ins ~ o n * don wird gemeldet: Zwei junge Burschen waren vor einiger Zeit wegen Ermordung eines Papierhändlers in dem Orte Oldham zum Tode verurteilt worden. Der Jüngere wurde später begnadigt. 2.1c Bemühungen der Oldhamer Bevölkerung, auch für den Aeltuen die Begnadigung durchzuietzen, blieben erfolglos. Als jetzt die Bestätigung des Todesurteils bekannt gegeben wurde, fanden nch vor dem Gefängnis in Manchester, wo die Hinrichtung statisinden lollte, große Menschenmassen ein, die schließlich auf 10 000 Perl orten Anwüchsen. Die Menge eröffnete ein Steinbombardement auf das ^or und die Fenster des Gefängnisses. Die Polizei konnte nur unter großen Schwierigkeiten den Platz räumen. Handarbeiterin, beide in Büdingen, vutzbach. Eheschließungen: Dezember 6. Karl mit Kathinka Altvatter, Köchin, in Butzbach. Geborene: Dezember 9. Dem Schlosser verrnNcbteH. * Berlin, 18 Dez. Die diesjährige Hauptversammlung des Vereins Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt e. V. in Berlin fand gestern unter dem Vorsitz des Präsidenten Generalleutnant z. D. R i e ß v. Scheurnschloß statt. Rach Besichtigung der Anstalt Adlershof unter Führung des Professors Dr. Benbemann wurde in der Sitzung im Reichsamt des Innern unter Teilnahme bon Vertretern der beteiligten Reichsämter und Ministerien der Jahresbericht erst-Lttet und der Abschluß genehmigt, sowie der wertere Ausbau der Anstalt beraten. Da der Anstalt auf allerhöchsten Befehl die Prüfung der Motoren im Wettbewerb um den Kauerprets 1914 übertragen worden ist, sind umfangreiche Vorbereitmigen hierzu erforderlich. * Die zweite internationale Tagung zur S ch a s f u n g e i n e r W e l t k a r t e im Maßstabe von 1:1 000 OQO hat in ihrer letzten Sitzung mehrere Anträge angenommen, darunter beit des deutschen Generalmajors von Bertrab, der als Ort der Tagung für die dritte Konferenz im Jahre 1914 Berlin ststsetzt. Ferner gelangte der Vorschlag des englisehen Abgeordneten, daß tm amtlichen Landesvermessungsamt in London ein ständiges Bureau geschaffen werden möge, zur Annahme. Sodann erklärte der Vorsitzende General Bourgeois die diesjährige Tagung für beendet. * DerRorbdeutscheLlovd eröffnete am 17. Dezember einen neuen Frachtdampferdienst nach Ostasien. Der kürzlich auf dem Bremer Vulkan in Vegesack erbaute, mit Men modernen Ladeeinrichtungen versehene Dampfer „Mark", der als erster Frachtdampfer in den neuen Dienst eingestellt wird, geht über Antwerpen nach Ostasien. * Eine Suffragette hat, wie vermutet wird, nt dersetzten Nafe versucht, das ^oftowa-Gefängnis im Norden von London in die Luft zu 'strengen. Zwei Bomben sind in demjenigen Teil des Gefängniises, wo die gefangenen Suffragetten gewöhnlich untergebracht nrrben, erplobiert Die Ervlosionen waren festig, richtet-m jedoch keinen ernsten Schaden an. * Durch einen Fußtritt tödlich verletzt. Aus Jena wird gemeldet: Der Schutzmann Gumvlich, welcher am 26. Oktober auf einem Jahrmarkt bei einem Streit mit Stu- viichertisch. — Der Manöverheld. Militärisch-Humoristischer Roman von Freiherrn v. Schlicht. sUmschlagzeichnung von Ernst Heile- ntann.) Geh. 4Mk., geb. 5 Mk. Verlag Karl Reißner, Dresden- Blasewitz. — Lusrig und amüsant wie immer zeigt sich der beliebte Erzähler auch in diesem neuen Roman. Ein junger Offizier hat sich Den Spottnamen „Manöverheld" zugezogen,^weil er bei einer Felddienstübung eine Ungeschicklichkeit begangen. Sein eifriges Bestreben ist, diese Scharte auszuwetzen. Mir Schlauheft weitz er sich der Fähigkeiten eines Untergebenen zu bedienen und auch tr» Kaisermanöver löst er seine Ausgabe glänzend mit Hilfe der Tochter seines Kommandeurs, die ihn erst verachten, dann lieben gelernt hat. So gewinnt unser Heid sein Ansehen zurück und die Braut dazu. Köstliche Nebenfiguren und lustige Manöverfzenen geben auch diesem Roman Leben und Farbe. Htandescrnitsnachrrchten. Gießen. Aufgebote: Dez. 12. Rnd. Phil. Friedr. Heinzmann, Erdarbeiter mit Johanna Karoline Emilie Eleonore Schwan, beide in Gießen. — Karl Fink, Taglöhner in Hansen, mit Maria Becker in Landenhansen. — Johann Karl Münzer, Maschinensteller, mit Luise Lotz, bc'iöc in Braunfels. — Friedrich Wilhelm Pohlmann, Kaufmann, mit Pauline Konradine Karoline Luise Elisabeth Auguste Link, geb. Gerhardt, beide in Gießen. — 15. Johann Heinrich Brühl, Kgl. Techn. Bureauaffistent in Gießen, mit Marie Montag in Marienhausen. — 16. Wilhelm Gräf, Bürgermetltcret- ;.. r-vmnrAnr''tc Schmidt in L'ch< — Ludwig Weber, Schafhirt, mit Elisabeth Damm, geb. Becker, beide in Saasen — August Schneider, Kaufmann in Gießen, mit Lina Uu. cibe vU'i-'i m Londorf. — Wilhelm Bernhardt, Chauffeur in Friedberg (Hessen), mit Lina Margarete Katharina Koch in E.ießen — 17. Johann Wilhelm Heinrich Kleinhans, Schlosser, mit Marie Katharine Henn, beide in Gießen. — 18. Heinrich Ludwig Justus Belloff, Bahnarbeiter, mit Anna Maria Otto, beide IN Beuern. Eheschließungen: Dezember 17. Elias Böni, Krankenwärter, mit Anna Fenster, beide in Gießen. Geborene: Dezember 8. Dem Wirt Karl Dietzel eine Tochter, Margarete Katharine Elisabeth. — 11. Dem Schlosser Eduard Pfaffenberaer ein Sohn, Georg Eduard. — 12. Dem Friseur Heinr. Christian Karl Robert Ernst Runkel eine Tochter, Lilli Käte Anny. — Dem Installateur Johann Heinrich Fischer ein Sohn, Friedrich Karl Max. — 13. Dem Sergeanten Alexander Stracke eine Tochter, Gertrud Rosa. — Dem Prokuristen Heinrich Böbring eine Tochter, Gertrud Anna Julie. — 14. Dem Taglöhner Peter Schupp ein Sohn, Johann Konrad. — 15. Dem Reserve-Lokomotivführer Otto Kruse ein Sohn, Joseph. — Dem Postboten Heinrich Karl Lerch eine Tochter, Elisabethe Marie Hedwig. Sterbefalle: Dezember 11. Joseph Anton Mann. P-"t- ner, 87 Jahre alt, Nord-Anlage 19. — 12. Friedrich Wilhelm Strack, Schuhmacher, 45 Jahre alt, Schottstr 11. — 16. Maria Anna Leverzavf, geb. Meixner, 80 Jahre alt, Asterweg 23 — 17. Juliane Jagenburg, geb. Kellerstraß, 75 Jahre alt, West- ein Sohn, Heinrich Wilhelm Otto. , _ Sterbefälle: Dezember 6. Jakob Diehl, 11 Monate alt, Sohn des Metzgers Jakob Diehl. — 9. Katharine Sauerb-er, genannt Weickhcrrdt, geb. Seipvel, Wwe., 86 Jahre alt. — 12. Marie Seeger, geb. Löberich, Efesrau des Stationsarbefters Johann Georg Seeger, 41 Jahre alt. Friedberg. Eheschließungen: Dezember 15. Karl August Reinhold Mischlin, Architekt in Berlin-Steglitz, mit Dorothea Mob in Friedberg. — 17. Georg Hartmann, Metzger, mit Maria Margaretha Meisinger, beide in Friedberg. Geborene: Dezember 7. Dem Rentner Johannes ^leffcn- bach eine Tochter, Maria Sbaroline Irmgard. — 8. Dem Kaufmann Siegfried Rothschild eine Tochter, Lotte Regine. —• 9. Dem Schrankenwärter Johannes Werner ein Sohn, Heinrich Karl. S t e r b e f ä 11 c: Dezember 15. Anna Elisabeth Knoll, geb. Rasch, Witwe, 79 Jahre alt. — 15. Henriette Krack, geb. Lotz, Witwe, 65 Ja^re alt, wohnhaft in Ober-Rosbach. (Brünberg. Eheschl ie jungen: Dezember 14. Philipp Wilhelm Schomber, Schlosser, mit Anna Röder, beide in Grünberg. Sterbefälle: Dezember 19. Christian Rühl, Weißbinder, 86 Jahre alt. \ . Mein Linden. Eheschließungen: Dezember 13. Paul Alfert Frick, Eisenba schaffnet, mit Alwine Marie Marta Rexhämcr, beide in Kleff Linden. — 13. Philipp Genner, Kraftwagcnfahrer zu Braunfels, mit Margareta Jung in Klein-Linden. Schmiedemeister, 50 Jahre alt. Leihgestern. Aufgebote: Dezember 17. Martin Wojcik, Dienstknecht, mit Elisabethe Jacobi, beide zu Neuhof. , Geborene: Dezember 12. Dem Landwirt Konrad Frey ein Sohn, Artur Kvnrad. > Lich. Aufgebote: Dezember 14. Wilhelm Gräf, Bürgermeisterei- gehilfe in Gießen, mit Margarete Schmidt, Modistin tn Lick. Eheschließungen: Dezember 14. Heinrich Wilhelnt Strack, Maurer, mit Katharine Wagner, beide in Lich. — Heinrich Lantz. Taglöhner in Lich, mit Elisabethe Adam in Dorfgüll. Geborene: Dem Ziegeleiarbeiter Heinrich Wilhelm Johö. Zörb eine Tochter, Kätha Elfe. < J Sterbefalle: Ludwig Friedrich Jcnsch, 4 Monate alt. Nidda. Aufgebote: Dezember 10. August Run? Witwer, Weichensteller tn Ranstadt, mit Anna Walther, Dtenstmadchen in Nidda. Geborene: November 11. Dem Kaufmann Heuir isaimiDt ein Sohn, Bertold Anton. — 29. Dem Fahrburschen Karl Frey ein Sohn, Karl. _.. Sterbefälle: Dez. 3. Konrad Ludwig Riddel, Schloff«' meister, 63 Jahre alt. Dr. Jägers Normal-Hemden und -Bosen Ä. Salomon $ Cie. Spidplan öes Gießener Staöttljiaters. Tirektton: Hermann Steingoetter. Sonntai, den 21; Dezember, nachmittags 31/. llbr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung d r Novelle des hiestgen Infanterie- Regiments): „Filmzauber." Ende ß*'4 Uhr. AdendS 7*Uhr, bei kleinen Preven: .Pygmalion." Ende 10 Uhr. Dienstag, den 23., und lUtttiuodi, den 24 Dezember, keine Vorstellung. Donnerstag, den 25. Dezember (1. Feiertag' abends Uhr, ber kleinen Vreff.'n: ,Dcs Meeres und oer 2iebe Wellen * Ende nach 10 Uhr. Freitag, ben 26. Dez. (2 Feienagff nachmittags 3'.', Uhr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung der RaucKc des hiesigen Jnsanterie Regiwentsl: ,Filinza»iber - Ende Uhr. Abends 7*. Uhr^ bei kleinen Preisen: „Die ivauiicbe Fliege." Ende 97. Uhr ^omstag, den 27. Dezember (3. Feiertag), abends 7'.-. Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (unter Mitwirk»mg der Kavellc des Hiesigen Jn'anterie- 'ReaimenlS): ,Dos Mtlsikantenmädel." Cuereite in 3 Elften von Bernhard Buchbinder. 'Dhtfif von Georg Jarno. Ende I0>< Uhr. Sonntag, 28. Dezember, nachm. 3*/. Uhr, bei VolkSvreisen (unter Mitwirkfmg der ttavelle des hiestgen Infanterie-Regiments): .klinder- Vorstellung: „Rimwel'tilzchen" (Neuheit!' Ein Märchensmel m 5 Bildern von ^lliee Verend. Ende 5 , Uhr Abends 7'1, Uhr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des lffengen Jn- fanterie-'steguueuts): „Filmzauber." 6 ::de nach 1 Uhr, (Für Form und Inhalt aller unter bteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber lemerlei Verantwortung.) Dießen, 18. Dez. Es tourbe in letzter Zeit vielmch beobachtet. daß die Eisenbahnschasiner zunr Teil den Altsrui des Wortes „Vorstchf vor dem Zuschlägen der Eisenbalmabteilungstiiren unterlassen, oder dann heruorbringen, ivenn die Türe schon zu ist. Es ergebt deshalb an das reisende Publikum die Mahnung, die nötige Vorsicht walten zti lassen, iremt neben der Tiffe Platz genommen wird. Vor allem müssen aber alle Schaffner vor dem Schließen der Abteilungstüreu laut und eindringlich zur Vorstcht mahnen. Man erinnert sich doch noch, das; durch eine Unvorsichtigkeit vor etwa 3—4 Jahren einem Dienstmädchen auf hiesiger vstdinget;. Aufgebote: Dezember 16. Wilhelm Schäfer, Taglöhner in Rinderbügcn, mit Emma Röder, Dienstmädchen in Büdingen. — 17. Ernst Ansorg, Fuhrmann in Frankfurt a. M., mit Elisabeth Geißler, Dienstmädchen in Büdingen. Eheschließungen: Dezember 14. Georg Schäfer, Diener, mit Marie Louise Heppner, beide in Büdingen. — 14. Wilhelm Schmück I., Schuhmacher, mit Lina ff Graf Hompesch, bayer. Gesandter a. D., ff Meran, 88I. 7-2ul i: \ 10. Graf Haychh', ehern iavan. Minister, späterer BotschaNer m : London, ff Tokio. — 26. W. Ehr. Christophersen, ehern, norweg. Mt- i niftrr des Acußern, ff Christiania, 81 I. — 31. Jakob Hennrngien, bän. Etatsrat ff Kopenhagen. — I. W. Sauer, Ackerbaumtntlter 0. < Sudafrikanffchen Union, ff. — August: 2. (^1'01 Scbnt 1 gotsch, Landespräsident von Salzburg, ff Salzburg, 60 — 4. Crn)t Schmidt, ehern. Chef des Herzog!. Staatsministeriums, - Gotha, 67 I. — 11. Brasilia Jtibere da Cunha, bra)tlran.,Gcsandter, ff Berlin, 64 I. - 20. Emile Ollivier, 1870 franzöff Mtmster- präfident, ff St. Gervais Saoonen), 88J. -- 28. Karl Freiherr v. Richthofen, ehern, türk. Generalkonsul, ff Baden-Baden, 70 I September: 10. Graf de Smet de Naher, ehcm. felg. Mmtiter- präsident, ff Brüssel, 70 I. — 15. Kayser, ehern. Dtrigent der Mr- friilcrial . Militär- und Bankommission, ffBerlm, 84 J. — 16. Graf Friedrich Johann v. Alvenslebcn, ehem. Boffchaster, v Erx- leben, 77 I. — 27. Henri Charles Etienne Duiardtn-Beaumetz, ehem. franzöf. Unlerstaatssekretär, ff Paris, 61 I. — O k tob e r: 10. Fürst Tara Katsura, ehem. japan. Minrlterprandent. 1Lotto, 65 3. — 18. Otto 0. Gottoerg, Landrat a.D., ff Grotz-Klftten. — 18. Hugo Hummel, Wirkt. Geh. Oberfinanzrat, ffBerlm, 6vJ — 29 Gustav Scherer, ehcm. bad. Bevollmächttgter zum Bundesrat, ff Freiburg i.B., 71 I. — November: 2. Grufti cfeierbtscher General und ehern. Ministerpräsident, ff Belgrad. —.14. KtamU Pascha, ehern, türk. Großwesir, ff Larnaka (Cypern), 8v J. —,20. Grai Felip Vetter v. d. Lilie, ehcm. Lattdeshauptmann v. Mahren, ff Schloß Neuhübel, 83 I. — 26. Wilhelm, v. Starck, cfern^ rubolft. Staatsminister, ff Laar, 77 I. — 26. Graf Ernst August v Wedel, Obcrtruchscß des Kaisers, ff Weimar, 75 I. — D e z e m b e r : 4. Graf Vinzenz Baillct v. Latow, ehem. österretch. Unterrrchtsmmrster, ff Wietl. - 8. John Frhr. v. Berenberg-Goßler, bad. Generalkomul, ff Hamburg, 74 I. — Ernst Goering, bayer. Mimsterprastdent a. D„ ff München, 75 I. Verpflichtung des Kunsthändlers zum Handeln nach Treu und Glauben. Eine Frau ?tmtsrichter W. in Paris übergab im Frühjahr 1911 einer Berliner Kun st Handlung eine Anzahl Gegen- stände, Darunter eine Gobelingarirftur, bestehend aus e>ofa und inet Kesseln, zum Verkauf. In dem Bestätigungsschreiben der Kunsthandlung heißt es: ,.Wir überteirf>en Ihnen ein Verzeichnis ber uns zum kommisfionsweifen Verkauf übergebenen Gegenstände. Tie tm Verzeichnis vermerkten Notierungen stellen biejentgen Prene dar, die .ebnen fei einem Verkauf von uns zu zahlen sind. Stc räumen und indessen das Recht ein, falls unseres Erachtens bet einem Verkaufe sich die Notwendigkeit einer Preisreduktion ergibt, von Ihrem Preise ebenfalls bis 10 Proz. zu kürzen." In dem diesenr Schreiben beigefügten Verzeichnis ist für die Gobelingarnitur ein Preis von 15000 Marl vermerkt. Am 28. April 1911 telegraphierte die Kunsthandlung an die inzwischen nach England verreiste Frau W., ob sie die Garnitur für 7090 Mark Kftssa abgebe. Frau W. er widerte darauf, daß sie auf keinen Fall für einen solchen Preis die Sachen verkauft haben wollte. Am 16. Mai 1911 fragte die.Kunsthandlung telegraphisch an, ob Frau W. die Garnitur für 7500 Mark gegen sofortige Kasse abgebe. Fran W. erwiderte wiederum, daß sie für n -uig:r als 8000 Mklick die Garnitur nicht abgebe. Auf ein drittes Telegramm vom 22. Mai 1911 : „Bieten nochmals 7 5 00 M ark. erbitten Antwort ja ober nein." antwortete Fran W. telegraphisch mit „ja". An dem gleichen Tage hat die Kunsthandlung 's' Gobelingarnitur au eine Frau F. in Danzig für 1 7 000 Mark verkauft. Schon zur Zeit des zweiten Telegramm-', sicher aber in der Zeit zwischen dem 2. und 3. Telegramm hatte die Kunsthaiidlung bon Frau F. berefts ein festes Angebot auf die Warnitur von 16000 Mark. Racfeem Frau W. von dem Verlaus der Garnittir an Frau F. zum Preise von 17 000 Mk. Kenntnis erlangt hatte, hat sie ihre in dem Telegramm vvm 22 Mai enthaltene Willenserklärung wegen arglistiger Täuschung angefochten und verlangt "nun von bet Kunsthandlung im Mge ber Klage bi; Zahlung Von weiteren 7500 Mark Das Landgericht III zu Berlin hielt die Anfechtung für be- grünbet und Verurteilte bic Beklagte zur Zahlung ber 7500 Mark Dagegen hat das Kanrmergericht die Klage a b g e w i e s e n. Aus die Revision ber Klägerin hat bas Reichsgericht bas Bern fu n g s u r t e il aufgehoben unb bic Beklagte zur Zahlung von 6000 Mark verurteilt. In den Ent'cheidungsgrünbendesReichsgerichts wirb ausgeführt: Wenn auch aus bem Wortlaut des schriftlichen Vertrags",,Nebergabe ber Sachen zum kontmissionSweisen Verkauf" mit Rücklicht auf bic nach den Feststellungen.des Kammergenchts varausgegangenen ausbrücklichen Erklärungen, n i ch t zu entnehmen sein mag baß es sich um ein Kommissionsgeschäft int Sinne des 383 Hanbelsgefetzbuchs gehäufelt hat, so folgt aus bem Vertrage doch rechtlich so viel, baß bic Beklagte damit, baß sie eine G e s ch ä f t s b e s 0 r g u n g für die Klägerin übernahm, in ein gewisses Vertrauensverhältnis zu biefer trat unb