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Arbeiterbewegung
ctimi un। -uiuiiuii iimit-ii L-LfiL-uiitycrroviic lunugeu uhü Mospercninncreiung nta)t mei)r S>orge getragen iverbe
W |o mit Arbeitstämpfeii befetzt mir btc gleichen Monate des Vor allen Dingen müsse die akademische fugend die dereinst roiiahres, obgleich cs an Ausständen auch Heuer noch immer genug I berufen sei, das Volk zu führen Md das. Herzblut des Volkes
Studentische Leibespflege. Donnerstag abend nm 8 Uhr hielt Dr. Rissom aus Heidelberg aus Veranlassung der Gießener Studentenschaft int großen Hörsale der Universität einen Vortrag über Studentische Leibespflege. Der Redner mies darauf hin, daß gerade in der gegenwärtigen Zeit alle Kräfte und Tugenden des deutschen Volkes erhalten und gestärkt werden müßten, nm jeden Augenblick zum Wohl und Vorteil unseres Landes eingesetzt werden zu können. Den Vorwärtsstrebenden Mut werde der Deutsche zwar nie verlieren, aber es frage sich, ob die Nation, nicht schließlich zusammenbreche, wenn der Gesundheit und KöLperentwickelung nicht mehr Sorge getragen werde
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Ausstände und Aussperrungen und ihre Erfolge.
Die ersten drei Monate dieses Jahres waren erfreulicherweise
Die Aussperrungen waren in derselben Zeit verschwindend gering: 24 mit einer Höchstzijscr von 3412 gleichzeitig ^gesperrten in 207 Betrieben (mit 5659 Arbeitern) wurden im ersten Viertel 1913 beendet gegen 139 Aussperrungen von 19 917 Arbeitern in 584 Betrieben. Der Erfolg der Aussperrungen war wr die Arbeitgeber zweifelhafter als Anfang 1912; damals waren /l .lusspcrrungen von vollem und 65 von Teilerfolg begleitet, diesmal nur 4 voll und 16 teilweise erfolgreich. Tie Arbeits- rarnpfe dieser ersten 3 Monate von 1913 betrafen vor allem die Metallindustrie, das Baugewerbe, die Holzindu- it r l e, _ das Berg- und Hüttenwesen und die Textil- tnduprie;- nur in der Metall- und der Holzindustrie aber nahmen die Aussperrungen zeitweilig einmal nennenswerten Umfang an.
Aus Stadt und Land.
Gieße n, 31. Mai 1913.
Die „Gießener Famtlienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigclegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.
RedaktiomS:^ 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen»
Srohzügiger LisenbahnprojektNord - Südöentschland. Kürzeste rS chienenweg Nordseehäfcn, Hamburg, Bremen, Münster, Ha^mm, Gießen, Frankfurt a.M., _. . Schweiz.
Sie sich im westl. Deutschland im Eisenbahnbetriebe, namentliche m den Herbst- und Wintcrmonaten, geltend machenden Ver- v r's st ö l.-u n g c n , die den preußischen Staat große Summen ■ aöl$nn3cn ästeten, sind nicht nur in der allgemeinen Hochkonmnlttir des gewerb- und geschäftlichen Aufschwungs zu luchen, lonbern auch zum großen Teil in mangelnden wichtigen Eisenbahnverbindungen im Eisenbahnnetze selbst.
Während map in. früheren Jahreil bei dem Bau von Eisenbahnen vielfach die Praxis übte, kostspielige Erdarbeiten, Tunnel- und Brückenbauten zu, vermeiden und so auf Umwegen das Ziel zu erreichen suchte, ist man in der Neuzeit in dieser Hinsicht weniger ängstlich geworden.
e>o ist^bcispielsweise die bestehende kürzeste Eisenbahnverbindung von Frankfurt aus in der Richtung nordwärts, von Dillenburg ab durch das dazwischen gelagerte westfälische Industriegebiet, das Bodenerhebungen bis zu 700 Meter aufweist, unterbrochen.
Die jetzt im Bau begriffene Haupteisenbahü von Dillenburg in der Richtung auf Siegen stellt eine weitere Vervollkommnung des direkten Schienenweges in nördlicher Richtung dar. Halt gebietet erst wieder das zwischen Lenne und Ruhr sich erftreckende Gebiet.
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i .. .. für diese Bestrebungen gewonnen werden. Aus der Uni- l versitat biete sich die letzte Gelegenheit, dem jugendlichen Körper zu )tarnen und zu stärken. Junge, begeisterte akademische Turn- lchrer, so fuhr der Vortragende fort; müssen sich in den Dienst oo?: Sache stellen und die Schäden, die die Schule herbeiführt, möglichst ausbesserir, denn der Hochschulnachwuchs ist eben durchaus schwächlich. Von den Einjährig-Freiwilligen sind nur . Militärdienstfähig, und der Prozentsatz finit auf 48
in 5 wahren nach Entlassung aus der Schule. Die Studierenden sind als träger des kulturellen Fortschritts verpflichtet, für geistige und körperliche. Ausbildung zu sorgen. Die jungen Männer vor 100 Jahren waren.sich dessen wohl bewußt. Fichte und Jahn haben sich nicht vergeblich an sie. gewandt. Die Universität Breslau nahm lebhaften Anteil und bald blühte die Turnerei mächtig empor. Da kam die unselige Tat des Studenten Sand, nr nJl5 patriotischer Begeisterung den in russischen Diensten stehenden Lustspieldichter Kotzebue ermordete. Infolgedessen wurden die Burschenschaften aufgehoben und somit die ganzen Bestrebungen lahm gelegt. Der Vortragende sprach dann über die Turnfeste zu Koburg (1860) und Sangerhausen (1882) und tarn alsdann kurz auf eine Statistik zu sprechen, nach der von 71000 Studenten nur 11 000 regelmäßig Leibesübungen machen. Karikaturen, wie sie in den Witzblättern zu finden sind, müssen vcr- schwinden. .(Langer Beifall.) Vielleicht ist, so ging der Vortrag innrer, an der schwachen Beteiligung auch der Mangel an geeigneten. Plätzen und Turnhallen schuld. Es wäre wünschenswert, daß man mehr für derartige Einrichtungen tue und weniger Denkmäler baue.^Das ist wichtiger für ein Volk. -Lebh. Beiß' In Amerika ist Turnen und Spiel obligatorisch und man sorgt in ganz hervorragender Weise für die betreffenden Institute. Sie können vorbildlich für uns sein, unter der Bedingung, daß das alte, freie Burschentum gewahrt wird. Die Vertreter der Hochschulen haben die Richtlinien gefunden, das Ziel ist gesteckt: zu Edelmenschen muß die Heranwachsende Jugend erzogen werden, damit sie fähig ist, allen Forderungen gerecht zu werden. Mit einem „vivat crescat floreat Acadernia!" schloß der Redner feinen mit ungeheurem Beifall aufgenommenen Vortrag.
" Frost spann er. Traurig, ist der Anblick der Ob st bau ine in vielen Gemeinden. Traurig in mehrfacher Hinsicht. Zunächst ist es ein Zeichen, daß die Besitzer immer noch nicht gelernt haben, die wenigen Vorbeugungsmittel an»
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Samstag, 51. Mai 1913
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersitäls - Buch- und Skeindruckerei.
R. Lange, Gießen.
?in Bad oder in ^Sommerfrische, versäumen Se bl, sich bei An- ?en oder bei »spekteinforder- ;en aut die Ansen im Gießener zeiger zu besehen.'
Kreis Lauterbach.
- Lauterbach, 30. Mai. In dem hiesigen Schlachthaus wurde gestern bei einem für die Duchardt'sche Wurst- sabrik bestimmten und durch einen hiesigen Viehhändler ein» geführten Vie htranSport aus Nürnberg die Maul- und Klauenseuche sestgestellt. Das Schlachthausgrundstück wurde zum Sperrgebiet und die Stadt Lauterbach zum Beob- achtungSgebiet erklärt. Der auf nächsten Mittwoch fallende Prämienmarkt, zu dem schon alle Vorbereitungen ge- troffen waren, mußte deshalb bis aus weiteres verschoben werden. Der Krämermarkt dagegen wird voraussichtlich abgehalten, wenn durch die Stadtverivaltung nicht anders bestimmt wird.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 30. Mai. Das neu zu bildende dritte Bataillon des Infanterie-Negiments 168, das hierher kommt, wird in das v. Helmolt'sche Gut an der Friedberger Warte (3 Kompagnien) und in das jetzige Empfangsgebäude des Bahnhofs (1 Komp.) gelegt werden.
gab. 312 Ausstände von 22 242 Arbeitern in 548 Verrieben. (die I bilde, V^geiamt 97 000 Arbeiter beschäftigen) wurden im ersten Viertel | lan a, c - ct' rvährend es im Vorjahre im gleichen Zeitraum 420 Ausstände von 44137 Arbeitern waren. 56 und 115 hotten vollen oder teilweisen Erfolg und 141 gar feinen. Der Aus- gang mar für die Arbeiter also ungünstiger als 1912, wo 166 Don 420 Ausständen erfolglos blieben.
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Ein Blick auf die Eisenbahnkarte des Rheinisch-Westfälischen- ^ndustriegebietes läßt erkennen, daß die von Hamm nach Fin- geplante, als erstklassige Hauptbahn auszubauende Eisenbahn--oerbindimg ein wichtiges Glied der bestehenden Haupt- bahnen zwischen Nord 11 nb Süd ist, da sie kürzeste Verbindung zwischen ten Häfen der Nordsee, Hamburg, Bremen, Münster einerseits und Gießen, Frankfurt, Süddeutschland und der Schweiz andererseits darstellt.
Mit Vollendung dieser Bahnstrecke ist ein hochwichtiger Schienenweg für den Fern-Güterverkehr getoaffen. Aber auch wr die Personenbeförderung von Frankfurt und Süddeutschland iwrdwarts und umgekehrr, — bisher führte der Kurs über Köln- Elberfeld—Hagen, oder über Kassel, — ist bei Benutzung dieser neuen Linie größerer Zeitverlust vermieden, was namentlich für die Geschäftswelt nicht zu unterschätzen ist.
Die Vorteste, die dem westfälisck)-en Industriegebiet, besonders benr an Bodenschätzen reich gesegneten Sauerland mit der neuen Dahn erwachsen werden, sind noch höher zu bewerten. Während letzt die Urerzengnisse des Landes, Eisen-, Blei- und Kupfererze und die hieraus geschaffenen Produkte, auf Umircgcn über Hagen, Kabei, Hamm nordwärts geleitet werden müssen, was eine noch stärkere Inanspruchnahme dieser ohnehin schon überlasteten Strecken zur Folge hatte, wird der kurze Schienenweg iit wirtschaftlicher Beziehung für diese Gegend durch Erzielung billigerer Frachten von einfchneidender Bedeutung sein. Dieselben Vorteile genießen aber auch die überseeischen Produkte, die nach dem Sauerlande, Gietzen, Frankfurt, Schweiz ihre Ausfuhr haben.
r -c S?aVnc 'Tisenbahnlinie nun selbst betrifft, so dürften nachstehende Angaben mtcreffierm. Bahnhof Hamm liegt 65 Meter über dein Meeresspiegel. Ta Bahnhos Finnentrop auf 234 ^bter liegt, hat die Bahn 170 Meter Steigung zu überwinden. Der höchste Punkt wird von ihr in einer Hohe von 4 1 9 M ete. rn über bem Meeresspiegel erreicht. Die Bahn bei Hamm verläßt
Fortsetzung der hier einlaufenden Haiiptbahnen Emden, Seer, Munster, Hamm, sowie Hamburg, Bremen. Osnabrück. Münster, Lamm und Hannover-Hamm den Bahnhof Hamm und fährt in «Micher Richtung. Sie kreuzt zunächst die Hauptbahn Dortmund- Welver und unweit Werl die Linie Unna—Soest. Tas Haar- It r a ng g eb irg e, das sich hier in west-östlicher Richtung hinzieht, wrd mittels eines- Tunnels von über 3100 Metern Länge durchbrochen. Nach Bewältigung dieses Hiiidernisses tritt die Ahn ut das Ruhrtal auf Neheim—Hüsten, Arnsberg zu. chhr Lauf folgt sodann dem Röhr- und Sorpe-Tal weiter südlich. Das nun vorgelagerte Lennscheidgebirge, dessen Erhebung hier aaO Meter über Normal Null ist, wird untertunnelt. Der Dünn e l erhält eine Länge v-m über 4300 Metern. Dieser Lunnel wird der längste in Deutschland sein (gegenwärtig ist es der Kochemer Tunnel der Moselbahn mit 4200 Metern). Nach ^erwindung dieses letzten größten Hindernisses weiter in süd- ndjer Richtung den Kurs nehmend, mündet die Bahn in den Bahnhof fyimicntrop. Nach dessen Verlassen erreicht man bei Be- nufeung der Vollbahn über Siegen und der von hier nach Tillen- ourg lnngangs erwähnten int Ban begriffenen Hauptbahn (Tunnel out dieser Strecke 2645 Meter) die Städte Wetzlar, Gießen, Frankfurt, Süddeutschland (Schweiz).
Abgesehen von den beiden längeren und einigen kurzen Tunnel- Jü das Gelände der neuen Linie günstig zu nennen.
Nach dem Entwurf ergeben sich für die neue Verbindungs!- oapu, die eine Länge von etwa 65 Kilometern hat, günstige Stei- pmgs-und Krümmungsverhältnisse, die die für erfffTaffige Schnell- mgslimen vorgeschriebenen Höch,stgrenzen nicht überschreiteii. Die Hautosten der neuen Bahn werden etwa 30 000 000 Mark betragen.
** Rationa 1 spende für die Missionen. Der Ertrag der fturn 25jährigen Regierungsjubiläum des Kaisers gesammelten Nationalspende für die christlichen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten beläuft sich in Gießen, soweit die Sammlirng durch die von dem Ortskomitee dafür bestellten Damen geschehen ist, auf 2897.14 M k. Diese Damen haben sich durch chre opferwillige Arbeit, die ihnen keineswegs überall leicht und angenehm gemacht worden ist, um die gute Sache sehr verdient gemacht und haben Anspruch auf den herzlichsten Dank für ihre Mühe und Eingabe.
** Hundertjahrfeier des Infanterie-Re- giments Nr. 116. Die Festhallen sind jetzt fertiggestellt bis aus die innere Ausstattung. Links vom Eingang befindet sich zunächst die Bayerische Bierhalle, daran anschließend die Festhalle des 1. Bataillons, auf dem Grund- stück der Liebigshöhe die des 2. Bataillons und parallel zur Liebigshöhe wieder auf dem eigentlichen Festplatz die des 3. Bataillons. Der Vergnügungspark nimmt denselben Platz wie auf dem vorjährigen Gauturnfest ein. Die Par ad eaufstellun.g ist in der Weise vorgesehen, daß hinter dem Festplatz entlang der Kirschenallee die Jugendwehr steht. Es folgen dann die eingeladenen Gäste, die ehemaligen aktiven und Reserveoffiziere, die Offiziere des Landwehrbezirks Gießen, die Vorgesetzten des Regiments, dieses selbst, die Veteranen und die in Regimenter eingeteilte große Jubiläumsvereinigung ehem. 116er im Viereck. Die Parodetribüne steht mit der Achse hinter dem Defilierpunkt. Direkt nach der Paradeaufstellung formieren ich die Regimenter zum Parademarsch und ziehen dann in )en Festplatz ein. Gelegentlich der Parade werden von dem Großherzog dem Regiment die drei neuen Fahnen verliehen. Am Festmontag wird eine.Feier auf dem alten Friedhof unter Teilnahme des Regiments und der Zeigen Militärvereine mit Schmückung der Gräber statt- inden. Die Huldigungsfahrt nach dem Niederwald am Dienstag fällt aus. Die Sonderzüge werden demnächst belänntgegeben. Sie können nur von den Kameraden benutzt werden. Die Angehörigen der „Kameraden müssen die vor jedem regelmäßigen Zug laufenden Vor- und Nachzüge benutzen. Am Festsonntag abends gehen Sonderzüqe wieder zurück. Für den Festsamstag haben der Bauersche Gesangverein, die beiden Turnvereine und der Rabfahrer- b er ein von 1885 ihre Unterstützung zugesagt. T4e Festteilnehmerliste ist fertig gedruckt und wird nach der Parade an die Vorsitzenden der einzelnen Vereinigungen für ihre Mitglieder ausgegeben werden. Sämtliche zur Uebernach- tung angemeldeten Kameraden konnten in Einzelquartieren untergebracht werden. Die Massenquartiere bleiben für besondere Fälle reserviert. Zu dem am Festmontag statt- indenden Festessen ist eine rege Beteiligung der Bürgerschaft erwünscht. Karten zu 2 Ml. sind bei S. Loeb, Balmhofstr. 52 A, erhältlich.
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Aus Hessen.
Die Besoldungsvorlage im Finanzausschuß.
bs. Da r m st a d t, 30. Mai.
, Der Finanzausschuß fuhr heute in der Beratung der veioldun^sordnung fort. Es wurde nochmals die Frage der ^eueinführung des WohnungAgeldes als pensionsfähigen teil des Gehaltes besprochen. Hier zeigte sich der Wider- itreit zwischen den Vertretern des Landes und der Stadt, 6on denen die erstere ihre Gegnerschaft gegen die Regie- mngsvorlage bezüglich des Wohuungsgeldes wiederholt be- lonteu. Sodann ging der Finanzausschuß zu dem Besol- dlingstarif über und besprach in einer allgemeinen Erörterung dessen Aufbau und dann die einzelnen Positionen', Asbesondere diejenigen, bei welchen Ungleichheiten und men, wie sie früher bereits gerügt worden wären, jetzt mSgeglichen werden sollten. Von verschiedenen Seiten lmrde einer Vereinfachung des gesamten Tack ses, der viel zu viel Klassen enthalte/das Wort geredet. W soll versucht werden, hierin Besserung zu schassen. Dann bmde im allgemeinen über die Gleichstellung der akademisch gebildeten L 0 k a l b e a m t e n mit den Burtften behandelt, und es soll gerade über diese Frage Jil der Regierung in der nächsten Sitzung des Ausschusses Beratung gepflogen werden.
V" Wenn das Plenum der Zweiten Kammer am nächsten Dienstag mit der Beratung fertig wird, soll der Ausschuß mr folgenden Mittwoch zusammentreten, wenn nicht, wird cie nächste Sitzung des Aatsschusses am kommenden Don- ucstag abgehalten werden.
znwenden, oder daß die, die wohl ihre Pflicht erfüllen, durch die Faulheit ihrer Nachbarn geschädigt werden. Tann ist dies traurig in Hinsicht darauf, daß nicht nur die Ernte dieses Jahres, sondern zum mindesten auch die des nächsten JabreS zeritört i|L Gegen die Macht des Hinmtels, wie Fröste, Hagel 2c., können wir wenig tun, aber hier bei diesen vorausgesehenen Schädlingen könnte der Schaden vermieden werden, denn im vergangenen Herbst wtirde wiederholt auf das Anlegen der Klcbgürtel überall in Wort und Schrift aufmerksam geniacht, Jetzt fließen von allsn Seiten die Klagebriefe und Anfragen an die Sammelstclle des Pflanzenschutzes mit der Bitte um Hilfe. Man könnte durch Spritzen mit einer Lösung von 500 Gramm Fettkalk in 100 Liter Wasser, der 200 Gr. Schweinfurter Grün zugesetzt sind, den Raupen zu Leibe gehen, jedoch ist infolge des Giftgesetzes der Bezug des Schweinfurter Grüns erschwert. (Acsenkupserkalk ist erhältlich ohne Giftschein.) Heute schon sei der Mahnruf laut, daß man im Herbst gemeinschaftlich, durch Ortssatzung festgesetzt, Klebgürtel rechtzeitig anbringt. Die diesjährige Frostspaunerplage ist die verdiente Strafe für die Saumseligkeit. Lluskunst über gemeinschastlicheit Bezug des Ratipen- leims usw. erteilt gern die Sammelstelle für Pflanzenschutz an der Obstbauschule zu Friedberg.
Landkreis Gießen.
— Klein-L in denj 29. Mai. Der Gesangverein Eintracht hier, der unter Leitung des Herrn Harnstch-Sieinberg steht, beteiligte sich, wie wir berichtet, letzten Sonntag am Gcsangs- wettstreit zu Traisa bei Darmstadt und errang in der'l. Landllasse den 1. und Ehrenpreis. Tie Preise sind im Schaufenster des Herrn Wilh. Weigel, Maiplatz, ausgestellt.
s. Lollar, 29. Mai. (Gemeinderatssitzung.) Der Turn - verein Lollar feiert am 28., 29. und 30. Juni fein 30jä hr 1 ges Stiftungsfest und bittet um Ueberlassung der Festwiese nebst Abgabe von elektrischem Srrom. Der Gemeinderat erteilte feine Genehmigung gegen Abgabe von 40 Mk ür die Wiese und 45 Psg. für die Kilowst. — Ter Wirtschaftsplan für das.Rechnungsjahr 1914 wird genehmigt mit Ausnahme von der Anpflanzung der Heide (1900 Quadratmeter). Die Begründung der Llblehnnng ist folgende: Im ^wühjahr dieses Jahres ist auf der Herde eine Dreispitze mit Kiefern gepflanzt worden, deren Grund und Boden in keiner Weise zur Bepflanzung hergenchtet war. Tie Folge davon ist/, daß das Gras die ganze Pflanzung bedeckt hat und jetzr schon ein großer Teil dürr geworden t)t.. Auch empfiehlt es sich nicht, weitere Grundstücke einzupflanzen, da durch die weitere Bepflanzung immer mehr anliegende Grundstücke für die Landwirtsck-ast miirderwertig werden. — Ter Bürgermeister hatte den Auftrag, von verschiedenen Firmen Preise über Kanalreinigungswagen einzuziehen -solche sind eingegangen von .Advlr Haase, Gotha, C. u G Panse, Wetzlar und August Blödner, Gotha. Da sämtliche Firmen in der Umgebung bereits Wagen geliefert oder dttnnächst liefern, ollen sie zuerst besichtigt uiti) ein endgüttiger Beschluß in einer päteren Versammlung gefaßt werden. — Die Erbauung eines Lumdasteges bei der HolznE/Ie wurde abgelehnt, da nach Ansicht des Gemeinderats ein 'Bedürfnis hierfür nicht vorliegt. — Der Beitritt zum Kreis ob st- und G art en bau - verein wird mit einem Jahresbeittag von 10 Mk. beschlossen.
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Die endgültige amtliche Statistik der Ausstände und Aussperrungen für 1912 liegt jetzt vor -Bd. 269 der Statistik des Deutschen Reiches). Der große Ruhrbergarbeiterausstand im Früh- jabr 1912 und zahllose kleine Ausstände im Baugewerbe verleihen Die)er Statistik den Charatter eines großen Kampfbildes. 2590 Ausstande mit 906 314 Beteiligten in 7255 Betrieben sind 1912 ^Aeichnen gegen 2566 Ausstände mit nur 217 809 Streikenden in 10 640 Betrieben im Jahre 1911. Die Gruppenausständebewe- gunqen kennzeichnen also 1912: 182 4lusstände umfaßten mehr als je a00 Beteiligte. 526 Ausstände mit über 70 000 Beteiligten dauerten länger als' einen Monat. Als Angriffsausstäude zählt die amtliche Statistik 93 v. 16,5 v. H. und 39,3 v. H. aller 2510 Ausstände hat vollen oder teilweisen Erfolg. Wenn man im Hinblick auf die Zahl der Beteiligten den Erfolg berechnet, so bewirkte der Ausgang im Ruhrbergbau eine Kürzung der Erfolg- ziftern auf 4,8 und 26,9 v. H. Die 324 im Jahre 1912 beendeten A u ssper r u n g e n, die in 2558 Betrieben 74 780 Arbeitskräfte zeitweilig ftUIegten, übertrafen das Vorjahr mit 232 Aussperrungen in 1913 Betrieben zwar an Zahl, aber nicht an Nm- fang, da 1912 138 359 Arbeiter ausgesperrt wurden. 30 v. H. und 65,4 v. H. werden als voll oder teilweise erfolgreich gebucht. Am schärfsten wurde die Anssperrwasf^ 1912 in der Metallindustrie gehandhabt. Mit der Zahl von 481 094 Ausständigen und Aus- gesperrten übertrifft das Jahr 1912 alle früheren Jahre mit Ausnahme des Jahres. 1905, das einen noch viel größeren Kamp^ im Ruhrbergbau sah als 1912. Rur in den drei früheren Jahren (1906, 1910 und 1911) überschritt im übrigen die Gesamtzahl der Streikenden und Ausgesperrten die: Grenze von 300 000 Beteiligten, lieber 400 000 Beteiligte kamen außer 1905 und 1912 in keinem Jahre sonst vor. Das neue Jahr 1913 hat sich besser angelassen^ dank den erfolgreichen Tarifverhändlungen im Schneider-, Holz-, Bau-, Stuck- und Steinsetzergewerbe.
Uk. 125 Zweites Blatt 165. ZahrgMg
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Y
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesjen
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Am nächstkünftigen Sonntag, ben 8. Juni,
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Sonnenschein Bew. Himmel
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48—51
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103-112 95—102 85-95
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Preise für 100 Psd. Lebend- Schlachtgewicht
Pik.
93 -100
92-98
Wandern und Reisen, Bäder und Sommerfrischen.
= Salzungen, 30. Mai. Bis heute sind 745 Personen zur Kur hier eingctroffen.
* Nordseebab B ü s u m (Holstein). Wer das Glück hat, schon fegt ans den engen Grenzen der Stadtmauern sich frei machen zri dürfen, um vor der Hochsaison schon das jetzt im Frühlings- schmuck prangende Nordseebad aufzusuchen, wird ftounen über die Pracht und Fülle, die Land und Strand erschließt. Schon die Reise aus dein Binnenlande in die fetten, überaus fruchtbaren Marschen, die bcm Nordseebad Büsum vorgelagert sind, wird ihm den Rui des freudigen Staunens entlocken. Es gibt doch nur ein Tithmarschen! Und dieses reicheLand mit seinem vollen Grün und seiner Blütenvracht hat der Kurgast von Büsum wochenlang vor sich. Es erstreckt sich uom hohen grünen Scedeich oder aus seinen Hotel- teufiern auf der einen Seite in die geheimnisvollen Weiten des Meeres und auf der anderen Seite in die Scheuheit des unerschöpflichsten Erdbodens, den es in deutschen Landen gibt. Oder er sucht jetzt zu mäßigem Preise eine der stillen Privatwohnungen mit Vansgarten auf, ipn da Tag für Tag neben der unvergleichliche!, Sceluit den blütcnreichen Frühling imb Vorsommer zu trinken.
Für dringende Fälle ist am Äonnta«*, den 1. .Juni sicher anzutreffen : D a,/5
Gemeinschaftliche Kommunion der Jung- sranen-Kongregation.
um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
nur für dringende Fülle sicher anzutreffen:
Dr. Geyer, Seltersweg 81II.
Sanitätsrat Dr. Schliephake, Goethestr. 44.
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Aathslische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag, den 31. Mai:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beichte.
Beim Spielen auf feuchter (?rbc holen nch klemc «IJJ häufig Katarrhe und Verdauungsstörungen. In diesen .vauc' wirkt 'Nestle s Kindermehl in kürzester Zeit geradezu Probedose kostenlos durch Nestle-Geseltschast, Berlins. -)7. 4°
Mk. 1.40, >/a Dose Mk. 0.75 in Apotheken und Drogerien. Isb '
Börsen-ZBochenbericht.
— Frankfurt, 30. Mai.
Das Geschäft ist start zusammeirgeschrunrpft. Das Publikum zeigt große Zurückhaltung und die Spekulation sucht die Verbindlichkeiten, die sie eingehet, immer möglichst rasch wieder zu lösen. So kommt es, daß die Grundstinimung oft ivechselt. Die U l t i m o r e g u l i e r u n g ist glatt verlaufen und fast spurlos vorübergegangen. Dies lag daran, daß die Bezugsverpflichtungen in den letzten Monaten eingeschränkt worden waren und daß ein umfangreiches DeckungsbedürfE' entstanden war, an dem die Börse' einen guten Rückhalt fand, wenn ungünstige Einflüsse vermehrtes Angebot an den Markt führten. Der Satz für Schic- bungsgeld stellte sich auf 57/8 Proz. und dazu Ivar es reichlich vorhanden. Es hat sich gezeigt, daß die Verhältnisse der Börse eine Reinigung erfahren haben. Tie Zwangsverkäuse für Rech- nung der Danziger Privat-Akrienbank, die durch die Spekulationen der Vorsteher der Lauenburger Zweigniederlasslmg veranlaßt waren, haben nur einen geringen Einfluß auf den Kursstand ansg'übt, als sie beendet waren, konnte eine zuversichtlichere Stimmung Platzgreifen. Eine unangenehme Ueberraschung brachte die gerichtliche Verwaltung über die St. Louis and San Francisco-Bahn: auf die Haltung der Börse hat das Ereignis keinen tieferen Eindruck gemacht, nur die 5 Proz. General-Loin- Bvnds der Balm waren angebotcn und wesentlich niedriger. Das 'Interesse der Börse wurde in erster Linie durch die Konjunk- tur trage in Anspruch genommen. Als kennzeichnend für die ruhigere Auffassung der Kapitalisten muß hervorgchobcn werden, daß die Meldungen Über Preisermäßigungen auf den internationalen Eisenmärkten keineswegs den von der Baissepartet erwarteten Schrecken unter den Papierbesitzern zu verbreiten vermögen. Ebenso wie die Kauftätigkeit nur gering ist, besteht auch keine Neigung zu Abgaben, während die Baissespekulation sich beeilt hatte, umfangreiche Lieferungsverpflichtungen einzugehen. Der zuversichtlichere Teil der Spekulation und der Kapitalisten hat sich mit deut Einlenken der Industrie in ruhigere Bahnen abgcfunden und vermag nicht an einen raschen Medergang zu glauben. Man rechnet vielfach mit der Möglichkeit, daß nach Beendigung der Ballanwirren der so lange zurückgehaltene Be- dart hervortreten wird. Die Geldknappheit in allen Industrien dürfte allerdings eine Einschränkung des Bedarfes bewirken. M o n t a n p a p i c r c konnten sich wieder etwas befestigen und auch andere I n d u st r i e p a p i e r e haben .Klassenbesserungen zu verzeichnen, wobei besondere Motive den Ausschlag gaben. So stiegen auf Gerüchte über eine KapitalscrHöhung Holzverkohlung 6> _• Proz. und Reiniger, Gebbert u. Schall 9 Proz. Naphtlm Nobel geivannen auf die Dividendenerhöhung 5Vt Proz. und Bergmaün Eleltrizität fliegen 4 Proz., Deutsch-Ueberseeiscl-e 5 Proz. und Höchster 4Vs Proz. Niedriger stellten sich u. n. Dürkopp 9 Proz., Ultramarin 13 Proz., Moenus 20 Proz. und Braubach auf den Dividendenausfall 26 Proz. Auf den übrigen Gebieten blieben die Kurse behauptet. Privat-Diskonto 5V* Proz.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer B e ch l o t s h e i m c r.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmlcrten aus der Lnkas- gemeinbe.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer 91 f c l b.
Abends 8 Uhr: Versaminlung und Bibelbesprechung im Johannesfaal.
Ter Wartburg-Verein (Wetzstcinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend einen Lese- und Spielabend, jeden Mittwochabend eine Turnstunde mit) jeden Donnerstagabend eine Bibelslunde.
Das Bibeltr änzchen für Schüler höherer L e h r- a n st a l t e n findet statt im Johannessaal, und zwar jeden Mill- iuocl) um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag nm 6 Uhr für die ältere Abteilung. Das Bibelkräuzchen für S cb ü (erinnert
Hessen-Nassau.
• Biedenkopf, 29. Mai. Hier fand der Vertretertag des Gastwirteverbandes Nassau und beim Rhein statt. Aus dem geschäftlichen Teil ist zu erwähnen, daß der Verband 34 Vereine mit über 1400 Mitgliedern zählt. Im weiteren Verlauf der Tagung tarnen viele das Gastwirtsgewerbe bewegende Fragen zur Erörterung. So wünschte man eine Aenderung der Bestimmungen des Gesetzes bei Uebcrtretung der Feierabendstunde. Der Wirt müsse nur in dem Falle zur Bestrafung herangezogen werden können, wenn er nach der Feierabendstunde noch etwas verabreiche. Betreffs des verbotenen Spiels müsse der Wirt nur verpflichtet sein, die Gäste zu verwarnen. Weiter wurde die K o n z e"ss i o n sp fl i cht des Flaschenbierhandels gewünscht und gegen die Eingabe des Zigarre ritz and le rv er band es, der eine Beschränkung des Verkaufs von Zigarren usw. in den Wirtschaften aus die bei den Kaufleuten übliche Geschäftszeit wünscht, lebhaft Einspruch erhoben. Ferner trat die Versammlung für eine einheitliche Regelung der Feierabendstunde, für den Eichzrvang der Branntrveinfässer, für Einschränkung derAeu- konZessionen und für Heranziehung von Wirten bei Prüfung der Bedürfnisfrage ein.
X Hilders, 29. Mai. Hier sind heute nachmittag durch ein Großfeuer neun Scheuern und fünf Wohnhäuser eingeäschert worden. Das Feuer ist nachmittags 4 Uhr in einer Scheuer zum Ausbruch gekommen. Die Ent- slehungsursache ist unbekannt.
kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 1. Juni, 2. nach Trinitatis. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Nenkonsirmierten aus der Matthänsgemeinde.
Sandel.
Berlin, 30. Mai. In der Sitzung des Zentralausfckmsses der Reichsbank führte Vizepräsident Glasenapp aus, daß der Status vom 23. Mai eine erfreuliche Entwicklung, namentlich hinsichtlich des Anwachsens des Metallbestandes gezeigt l>abe. Der Zwischenstatus -vom 29. liege noch nicht vor, aber nach Pen Berichten von etwa 60 Bankanstalten bestehe ein gedeckter Notenumlauf von etwa 330 Millionen Mark. Somit hätte die befriedigende Entwicklung angehalten. Die Devisenkurse seien günstig und hätten der Reichsbank die Heranziehung von Gold ermöglicht. Der Zentralausschuß genehmigte sodann die Auszahlung der Halbjahrsdividendc vom 15. Juni an und bewilligte die Lombardfähigkeit für die Wa Proz. ungarische Kronenrenle.
’Shon $81
Jede B(
Schale 12, Schweine 211.
Geschäft mittel
Ochsen.
Vollfleischige, ansgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren .... Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ansgemästete und ältere ansgemästete............
Bullen.
Voll fleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .
Vollfleischige, jüngere
Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ansgemästete Färsen höchsten
ScblachtiverteS
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren
Aeltere ansgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen . . . . , Kälber.
Feinste Mastkälber . .
Mittlere Blast- und beste Saugkälber . . . . Geringere Blast- und gute Saugkälber^ . . . Geringere Saugkälber........*
Schafe.
Weidemastschase:
_________"" ■" ■" —----.-
Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.
Müller'sche Badeanstalt.
W a s s e r w ä r m e d e r L a h ir n in 31. a i: 18° ll.
Mk. 52-56 51—55
Hahnen vr. Stück 1,50—2,50 Alk., Guten pr. St. 2,00-3,00 Mk. Gänse das Pfb. 70-80 Pfg« Lchsensieisch pr. P'd. 92-100 Vfg., Rindfleisch pr. Pfund 90—94 Pfg., Knhfleisch 80 Pfg^ Schweine- leisch pr. Pfund 84—100 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 94—98 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—96 Pfg., Kartoffeln vr. 100 Kg. 5.00 bis 5.50 Mk., Weißkraut das Stück 00 bis 00 Pfg^ Zwiebeln ver Ztr. 0,00—0,00 Pik.. Milch das Liter 22 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—60 Psg., per Ztr. 0—00 Mk^ Birnen das Pfund 12 bis 15Pfg., Aepfel der Zentner 00 bis 00 Pik. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr.
fc. Frankfurt a. M., 30. Mai. Heu- und S t r o b m a r C t. Angefahren waren 9 Wagen Heu, 1 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Leu 3,00—3,30 Mk., Stroh (Kornlangslroh) 2.0"—0.00 Mk. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft schleppend. Tie Zufuhren waren ou§ Oberhessen und den Kreisen Dieburg und Hanau.
ch. Bingen, 29. Mai. Einen sehr guten Zutrieb wies der heiltige Viehmarkt auf. Insgesamt luaren 500 Tiere, darunter 100 Kälber zugetrieben. Bei reger Nachfrage entwickelte sich das Geschäft rege, so daß der größte Teil der Tiere schott in den Morgenstunden Abnehmer gefimbeii hatte. Die Preise für Nutzvieh waren fest, währeitd die für Schlachtvieh gestiegen sind. Bezahlt rourben für bas Paar erstklassige Fahrochsen 1100 -1150 Mk., geringerer 900—950 Mk., für bas Stück beste Fahrkühe 450 bis 480 Mk., mittlere 370—400 Mk., geringere 250—320 Mk., trächtige Kühe 450—550 Mk., frischmelkende Kühe mit Kalb 450—520 Mk, ohne Kalb entsprechend lueniger und trächtige Rinder 300—400 Bit., Schlachtvieh erbrachte im Zentner Schlachtgewicht: fette gemästete Ochsen 98—100 Mk., fleischige weniger geinöftete 93—95 Mk., geringere 88—90 Mk., fette gemästete Kühe 90—93 Mk., fleischige weniger gemästete 85—88 Mk., geringere 73—75 Mk., fette gemästete Rinder 94—96 Mk., fleischige loeniger gemästete 89 — 91 Mk., Mastkälber 100—102 Mk., Mastkälber geringeren Schlachtivertes 94—95 Mk., fette Kälber 85-87 Mk., fette Schiveine 72 bis 74 Mk., fleischige 68—70 Mk. Ter nächste Viehmarkt findet am Donnerstag, 5. Juni, statt.
FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 30. Mai. Auftrieb: Rinder 65 (Ochsen 5, Bullen 6, Kühe 54), Kälber 108,
beliebtestes Mittel zor Regelung des Stuhlganges und Verhütung von Verstopfung für Erwachsene und Kinder. Höchster Wohlgeschmrj milde, sichere Wirkung, ärztlich glänzend begutachtet und empfohlen.
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Man hüte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN-KONFEKT.
höherer Lehranstalten aus der Johannesgemeinde ist jeden Dienstag 6 Uhr im Johannessaal.
hundertjährigen Jubiläums des Regiinents der Frühgoltesdienst liebst Christenlehre ans. Der Hauptgottesdienst -"-st
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W 76 02 216 1600) 136 219 839 44 , 2 1°3 86 79 94 211 8,0 M ।
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§pie!plan ver vereinigten Srantfurtcr Stavttheater.
Opernhaus.
Sonntag, den 1. Juni, abends ß Uhr: »Siegfried/ fNontag, den 2. Juni, abends J/,8 Uhr: „La Boheme.“ Dienstag, den 3. Juni, abend? '/,8 Uhr: „Tie Jüdin." Ntittwoch, den 4. Juni, abends '/.8 Uhr: „Der liebeAugustiu." Donnerstag, den 5.Juni, nbds. 7 Uhr: „Lohengrin." Freitag, den 6. Juni, abends 3^8 Uhr: „Fidelio." Samstag, den 7. Juni, abends 1/28 Uhr: „Der Waffenschmied." Sonntag, den 8. Juni, abends 728‘ Uhr: „Der Freischütz." Montag, den 9. Juni, abends */28 11 ür: „Der Troubadour." Dienstag, den 10. Juni, abends */a8 Uhr: „Hoffmanns Erzählungen.' Mittwoch, den 11. Juni, abends */,8 Uhr: „Ter Zigcunerbaron." Donnerstag, den 12. Juni, abends 1/.8 Uhr: „Die Entführung aus dem Serail."
Schauspielhaus.
Soiintaq, den 1. Juni, abends 8 Uhr: „Ter Kammersänger." Hierauf: „Tas Säuglingsheim." Zmn Schluß: „Tod und Leben." •.»i'ontog, den 2. Juni, abends 8 Uhr: „Der Kammersänger.' Hierauf: „Das Säuglingsheim." Znm Schluß: „Tod und Leben." Dienstag, den 3. Juni, abends 8 Uhr: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis/ Mittwoch, den 4. Juni, abends 8 Uhr: -Der Kammersänger." Hieraus: „Das Säuglingsheim." Zum Schluß: „Tod und Leben." Donnerstag, den 5. Juni, abends U(ir: „Wilhelm Test." Freitag, den 6. Juni, abends 8 Uhr: „Pn'vi'che i " Samstag, den 7. Juni, abends 8 Uhr: „Ter Pfarrei von timb- selb." Sonntag, den 8. Juni, abends 8 Uhr: „Ter Pfarrer von 5lirchfeld." Montag, den 9. Juni, abends 8 Uhr: „König Heinrich der Vierte." Erster Teil. Dienstag, den 10. Juni, abends 8 Uhr: „König Heinrich der Vierte." Zweiter Teil. Mittwoch, den 11. Juni, nbenbö 8 Uhr: „Ter Pfarrer von Kirchfeld." Donnerstag, den 12. Juni, abends 8 Uhr: „Liliom."
Die nach- A or7tp sin(I am Sonntag, 1. Juni 1913.
stehenden **vl Zilü von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts.
Höchste Temperatur nm 29. bis 30, Mai
Niedrigste , , 29. „ 30. ,
Niederschlag: 0,1 mm.
Spielplan des tturlMS-Thealcrs Sad Nauheim.
Sonntag, den 1. Juni: „Die fünf Frankfurter." Montag, den 2. Juni: „Sündenböcke." Mittwoch, den 4. Juni: „Das Prinzip." Freitag, den 6. Juni: „Hinter Mauern." Sonntag, den 8. Juni: „Charleys Tante."
„ um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen.
Nachmittags um 4>- Uhr ist Versammlung der 3ungfrauen- Kongregation.
Freitag vormittag um 6 Uhr ist Segensmesse.
Gottesdienst in der Diaspora.
Sonntag, d e n 1. I u n i:
In Laubach um 10 Uhr.
In Lich um 91/, Uhr.
Martte.
Gießen, 31. Mai. Marktbericht. Ans heutigem Wochenmarkte kostete: Butter das Pfund 1,00—1.10 Mk^ Hühnereier 1 Stück 7—8 Pfg., 2 Stück 0 Pfg^ Enteneier 1 Stück 8—0 Pfg., Gänseeier 16t. 12 Pf., Käse das Stück 6—8 Pfg., Kasematte 2Etikk ö—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk^ Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik.,
. n n t a g, den 1. Juni, 3. S o n >t t a g n a ch P s i g st e n: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit jur hl. Beichte.
um 7 Uhr: Die erste hl. Blesse.
Mastlämmer und Masthammel .... 47.00—00.00 Schweine.
Bollfleischlge Schiveine von 80—100 kg Lebendgewicht 54-55
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 53-54^
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 55.56V,
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht - 52-537,
Vormittags 9' , Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Mai
1913
«Zarometer auf 0° redliziert
Temperatur der Luft
Absolute Reuchtiafeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
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(Brat) ber Bewöllmng in gehntrl der fichlb. Hinnnelbfl.
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67 627 700 840 46 64 168012 33 357 69 448
948
247 84 983 49059 402 49 649 721
688
92
19 130001 506 14 610 53 81 95 710 800 8 32 (600]
832 902 37 63 89 54371 526 15001 74 853 63 967
43 92 692 61080 122 565
814 923 [5001 185001 211 90 471
67
42 703 96 [3000] 186114 249 425 679
80080 259 408 627 607
134
609
33 625
917 SO 70 94010 65 76 142 290 601 7 (1000) 789 808
[500] 228023 217 79 512 726 814 962 [6001 229069
(600) 199 276 [500] 307 24 64 84 [600] 488 526 61
220 349 [1000] 99 437
515 22 11000) 83 6 6 2 7 3 761 86 3 9 4 5 [3000] 101084
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98 647 52 60
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603
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1500) 176 303 434 78 628 30 765
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521 229
709 711 340 885
63 728 62069 83 156 238 393 853 85 6 3046 [3000]
5» 708 {'1000] 26 71 924 64400 39 60 75 91 554
53048 89 (1000) 177 265 69 353 443 505 629 6 6 96
99 738 [1000] 70 [600] 836 928 [1000] 54107 664
[1000] 765 74 914 55094 238 640 5SO 10 209 (3000)
717 65 83
62 99 364
426 11000]
30 95 429
641 99 648
783 828 986 89 57063 203
39 346 672 8 4 912 5 8045
802 34 76063 136 259 89
270 410 [500] 79 679 788
424
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802 11030 212 [1000] 49
878 12468 654 95 (1000] 169 430 35 569 [1000] 675
397 456 591 56070
72 897 57314 47
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•jur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern uu Klammern bcigetligt.
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Nordlandsahrt bis Spitzbergen
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Reisedauer 25 Tage.
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Hambürg-Amerika-Linie, Hain bürg,
Ableitung Bergnügungöreisen.
Auskunsterteilung und ,valirlartenausgabe durch die Agentur der Hamburg - 2lmerika ° V,iuie in Gichcn: Bankhaus Baruch Stranh Nachf. fl574
Draht- Geflechte, Kanui- Nchü