Nr. 124 Erscheint SSglsch mit Ausnahme des Sonntags. $ , c - .uuv 'S 'lllllsangeyorrakeir , n ernem Bundesstaatc erworben 1. durch Geburt, 2. durch SegüuHcuion, 3. durch Eheschließung, 4. für einen Deutschen ^rch^Ausnahnw und o. für einen Ausländer durch Ein- 1 85 Ui ♦ * ♦ ;en. ♦ ♦ iware”- < 1 die .95 iahe ?■ 0 r' "Ifif. ■ Jtilr 21ms Hessen^ Die Besoldungsvorlage im Finanzausschuß. bs. Darmstadt, 29. Mai. Die „Gießener §amilienblä1ter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ^Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchoillich. Die „Landwirtschaftlichen Seih fragen“ erscheinen nionatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e=?@ 51. Redaktion:S:^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. £05 Reichs- und SkaÄsausehIligkeiksgesetz. (Zweiter Tag.) 7 _to.irb die StaatZangehörigkcir 8reitag, 30. Mai Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. N' nhe c?5 Dor Ausschuß trat darin in die Beratung über den Entwurf des Besoldungsgesetzes ein. Berichterstatter ist der Abg. Molthan. Es sand eine eingehende Besprechung über die verschiedenen Aenderungen statt, welche die Regierung an dem 1898er Bes0ldung sg esetz nach der neuen Vorlage gemacht hat, insbesondere wurde die andere Be- rechnnng über die Besoldungsvordienstzeit im Sinne der Beseitigung des 55. Lebensjahres als ABrm von verschiedenen -Zeiten befürwortet. Auch über die 9!eboneinnahmen der Staatsbeamten sprach man sich aus. .hier wurde der Wunsch ausgesprochen, eine grundsähliche Regelung statt-, finden zu lassen. Die Regiernng hat dem Finanzausschuß auf dessen Wunsch eine Uebersicht über Nebenbezüge, soweit he ans der Staatskasse bezogen werden, zugehen lassen, dre aber nicht als ausreichend erachtet wurde. Es soll bei den Beamten und Lehrern diese Uebersicht vervollständigt werden. Der Ausschuß wird morgen an eine erstmalige Beratung des Wohnungsgeldes hercrntretcn. Heer rirrd Flstte. Truppenübungsplatz Döberitz, 29. Mai. Der Kaiser hielt heute zur Erinnerung an die vor 25 Fahren veranstaltete P arade der zweiten Gardeinfanteriebrigade vor Kaiser Friedrich- eine größere Truppenübung! ab, welche um 6V2 Uhr vormittags begann. Tie Ucbungi leitete General der Infanterie v. Löwenfeld. Der Kaiser führte die zweite Gardeinfanteriebrigade, welche durch das erste und dritte Bataillon des 1. Garderegiments ’ii Fuß sowie- durch Kavallerie, Artillerie, Maschinen* gewehre und Radfahrer verstärkt morden war. Ten Feind bildete eine Spandauer Brigade mit entsprechend heran-- gezogenen Teilen anderer Waffengattungen. Es entwickelte pch em sehr lebhaftes Gefecht, das um 91/2 Uhr sein Ende erreichte. Tas Wetter war günstig. Ein Luftschiff und! mehrere Flugzeuge arbeiteten über dem Truppenübungsplatz. Der Hebung wohnten u. 0. die militärischen Mitglieder der argentinischen Sondermission sowie die russische österreichische und württembergische Militärdeputation mit den zu ihrer Begleitung kommandierten Offizieren und den betreffenden Militärattaches bei. Stempelabgaben für Versicherungen. Im Gegen al; zu anderen Mitteilungen sei nacbRcDcnb eine Darsiellmw der gesetzlichen Beilimmnngen mitgeteilt: Ter Steinvel für Feuer- Versicherungsverträge über in Hessen befindliche Mobilien ist nid 1 P I g- für ;cde^ Jahr der Versichernngsdaner unb von jeden an- geiangenen 100 Mark der Versichernngssumnie icstgejetzt morden. Versicherungsverträge, bei denen die Versicherungssumme den betrag von 3000 Mark nicht übersteigt, sind stempelsrei. «Gleichzeitig Nt m der einschlägigen Zusatcheslimmung angeorduet, daß die Vor- schrislen der in Betracht lommendcn Tarisnummcr 82a .lnwendung zu smdcn haben auf FeuervcrsicherungSvcrträ'ge ails denen Prämienzahlungen seit dem 1. April 1912 fällig geworden sind. Ter Stempel beträgt 10 Psg für jedes angefangene sausend und cs ist dauer, da Psennigbcträae die ohne Bruch mcht durch die Zahl 10 teilbar sind, aus den nächst- Auch bic Frage der Peusiousfäbia'leit I ^ )er.ei’ mlr choltenh-it nicht in Tatsachen erblickt werden darf, 0 111 f e " Gesinnung oder Betätigung des cknlragstellers ober jemer Konfession entnommen ist. Tie bloße criiarnng der Regierung in der Kommission, daß solche Gründe nicht maßgebend sein sollen, genügt uns nicht, wir wollen das in das Gejetz h^neinschrellen. Direktor im Reichsamt des Innern Geheimrat Dr. Lewald: Reich hat infolge seiner zentralen Lage eine ÄTiS; Wellung. El ii Strom von Ausländern er- Wck Nch nach uns. Unjere sozialpolitisch hochen-lwickelteii Ein- Nchtungen erhöhen den Drang der Ausländer zu uns. Wir wnnen deshalb nicht ohne weiteres ein Recht auf Aufnahme gc Das exiiliert rn keinem Staate. Gegenüber den Be- fc sS (»Cr atC .ld) uoch einmal wie schon in der Kommission, h Ä ^El'g'o nsbeken n tnis fein maßgeben- d«s Moment bei Beurteilung der Naturali- 2ch bin zu dieser Erklärung auch besonders von dem preußischen Minister des Innern ermächtigt. f>. Abg. Becker-Arnsberg (Zentr.): der Sozialdemokraten bringen unseren deut- lchen Urbcitern nur Schaden. Es würden bei Annahme dieser Xa0s- ausländische Arbeiter zu uns strömen; Iddit die Einbürgerung von Kulis aus dem fernsten Osten tonnte dann nicht gehindert werden. Dieser Antrag entspricht ■ in,^rnahonaIcn Tendenz der Sozialdemokratie. Sollen ' Ä e'ngeburgerten Ausländer, vielleicht aus Montenegro X an?C/e, Hcldenjohne vom Balkan, die die deutschen Verhält- L ^'cht kennen an den deutschen Wahlen teilnehmen? Die utichen Arbeiter haben noch soviel gesunden Egoismus, daß sie |,c9 oicfe ausländischen Elemente vom Halse halten wollen. : r Aba. Dr. Landsbcrg (Soz.): l» ^,cIe zustromenden ausländischen Arbeiter dürfen nicht recht- durch diese Rechtlosigkeit ist ihre Konkurrenz K s or e Sehniucht nach den fremden Arbeitskräften haben ^tat-l^r und die Schlotjunker. Wenn Sie B Anträge nicht annehmen, dann müsicu wir auf Dezennien acau| verzichten, mit den anderen Kulturstaateu in Reih und zu marschieren. y, .... . .. Abg. Brühnc (Soz.): . Lrx4 al’?Cr'-b,c kreicn G e w e r k s cha s r e n angeboren, jecöcn nicht aufgenommen. Viel schlimni^r steht es noch, wenn es um Sozia demokraten handelt. Nur als Streikbrecher nimmt »an d,e ausländischen Arbeiter gern. m m Abg. Becker (Zentr.): Tverade die Balkan>ohne kriechen am ehesten zu Kreuze. «W» tote noch, Herr Sachse, wie diese Leute beim Streik um Sie iliuaitanzte» und Ihnen die Fäuste unter die Nase hielten. (Aba e°ch,e(Soz.): Das ist nicht wahr!) k u' Abg. Molkcnbuhr (Soz.): aincrika ist bei der Zulassung von Fremden strenger ge- ®rrc;i, meil es nicht so viel verkrachte deutsche Offi- «le r e haben will. 1 1 Abg. Frhr. v. Richthofen (Natl.)t - Das ist durchaus unrichtig. Zu den strengeren Maßnahmen Ulan nur über, um den Zustrom unerwünschter Elemente UL den Südstaaten zu verhindern. .. § 7 bleibt unverändert. Die Sozialdemokraten «Einträgen nun, daß der Antrag auf Einbürgerung Dor >F i n an zaus s ch lt ß der Zlvciten K a m m c r hwlt heute unter dem Vorsitz des Abg. Mostttzaii eine längere Sitzung ab nnd beriet über bic neue B e so ld 11 n g s- bortagc. Zunächst wurde der Gesetzentwurf über 'die W 0 huungsgeldzuschüsse einer eingehenden Beratung unterzogen, dabei die Mundsätzliche Frage erörtert, ob die bestehenden Wohnungsgelder aufrechtznerhalten oder zu beseitigen seien. Im letzteren Sinne sprachen sich mehrere Mitglieder aus, um unterschiedliche Behandlung von Beam- nungsgeldtarif liegt eine große Anzahl von Anträgen ver- 15. Juli 19l/für di/seit Anfaiw Avril 19 sälli i schiebener Mdgeordneten über Versetzung einzelner Städte Prämien die Stempelabgabe noch nicht »m iüiUbumi edannen U"d Gemeiiibeii 111 andere Klassen vor. Ter Ausschuß be- lomite, erfolgt gegenwärtig in dem gleichen Zeitraum die Erbebima chloß, die 'steKung der Regierung, einzufordern. Hinsicht- dies- unb des vorjährig fällig geivordenen Stempelbetraaeö in lich des Unterschiedes zwischen verheirateten und nicht ver- E doppeltcii Jahresstimme, insoweit nicht von einzelnen Gesell- hcirateten Beamten ist der Ausschuß grundsätzlich mit öen ’“L„ bcv aullö1.? Zerrührende Stempel für sich allein bereits Vorschlägen (ber Regierung einverstanden. Dem ^unf^^c Ibie9®dimtüerM/rn Vorauszahlung für der etaatebienftantDärter, ebenfalls Wohnnngsgelder zu er- 1 Avrll l91^ beaon»^^^ der Stempel nur für bic seit dem batten wurde um, verschiedenen Seiten '»ibt^Uen totit Ä = ? ’ n «c?m = lc,ue,li|)c" dadurch eine bedeutende Belastung der Staatskasse ein- ** B 0 ae 1 schnst m., treten würde. Bon anderer Seite wurde der Vorschlag Vogelschutzes ist imr der lmstande^?^^/« 1^ ll’trF'p,ltcl! gemacht den verheirateten Sbaatsdienstmiwärtern Wvh- auch keimt' Bv»etMSTh'bcr nungsgeld von dem Taige an zu gewähren, wo die Besold Sie zu erwerben ^ift Air \ 0 !. U-? b f voraus. duugs-Vordienstzeit angerechnet wird. Ter Ausschuß wird zumal icrmi qcMcaene ?? 1"?t, tm Laufe der nächsten Woche über all diese Anträge eine zu Gebote fte^ben 9 \ f ? -vUssmittet nicht gemeinsame Beratung mit der Regierung haben. Berich"- & üll-CÖC erftatter über die Wohnungsgeldfrage ist der Abg. Bauer.1Vogel«tlasV/LÄche:.' Bog^cunde!! e!7solchL Ni ck t zu rück gewiesen werden darf, wenn der Aiitragsteller feinem Staat angehört und aus der Ehe zwischen einem Ausländer und einer grau hervorgegangen ist, die bis zur Eingehung der Ehe greuliche gewe,en ift, ferner wenn der Antragsteller in Teutsch- lanb geboren ist und sich bis zur Bolljährigkcit ohne längere Unterbrechung in Teutschland aufgehalten hat. Der Antrag auf Einbürgerung muß allerdings in beiden Fällen innerhalb zweier Jahre nach Eintritt der Volljährigkeit gestellt werden. ..„Der Antrag wird im Hammelsprung mit 148 gegen 115 Stimmen abgelehnt. Nach § 7a darf Ire Einbürgerung in einen Bundesstaat cr|t erfolgen, nachdem durch den Reichskanzler festgeftellt worden ist. daß keiner der übrigen B u n d e s st a a t e u dagegen Bedenken erhoben hat. In Zweifelsfällen entscheidet der Bundesrat. Die Bedenken können nur auf Tatsachen ^stützt werden, die die Besorgnis rechtfertigen würden, daß die Einbürgerung des Antragstellers das Wohl des Reiches oder eines B u n 0 e s st a a t e s gefährden würde. Die L-schrarcku^ der Einbürgerung gilt nicht für ehemalige Ange- Oonge dcv Bundesstaates, bei dem der Antrag gestellt wird oder wmCn' t,ebcnf° nicht für Ausländer, die im fleboIcn smd und sich in dem Bundesstaat, bei hadern to,rb' bis zur Volljährigkeit aufgehalteu Abg. Dr. Landsbcrg (Soz.) nnV^a9r ganzen Paragraphen zu st r e i ch e n, der nichts anderes bedeute, als eine Uebertragung der preußischen Praxis nülit w.äunbeftaatcn/ Preußische Mißbräuche dürfen n^nLn lucrbcn" Sie werden nur mit dem Eltern verschwinden. Sollte die Anrufuna finnrn sinaeS,lC!alC§-lmtfli^ fid) wünschenswert erweisen, so i tmir btejemgen sein, in denen der Antragsteller ge- S Q?Cr ,cbcr beliebige. Wir beantragen mindestens diese Eln;chrankung der Befugnisse der Bundesstaaten. Abg. Mumm (Wirtsch. Vgg.) begründet einen Antrag, die Bestimmung über die im Reich geborenen Ausländer zu streichen. Tie Linke zeigt das offenbare ^'treben, in die,es Gesetz ein anüeres hineinzuarbeitcn, das den ris1 ra V n -L 1 c Einbürgerung erleichtert. Es soll lediglich die -Lcut]d)cn im Auslande dem Deutschtum erhalten. Abg. Dr. Ncumann-Hofcr (Vp.): m tierkennen nicht, daß die vollständige Autonomie der ^undevüaateii nicht aiigemeffen erscheint. Aber der Vorschlag der Kommipion geht vielleicht doch etwas zu weit. Dieser harte Ein- UKtz G die Rechte der Emzelstaaten ist nicht nötig, denn große Mißbrauche sind meines Wissens auf oiesem Gebiete nicht her- vorgureten. Infolgedessen werde ich für meine Person für die beantragte Elnicyrankui'g des Kvmmissionsbeschlusses stimmen. Direktor im Neichsamts des Innern Dr. Lcwald: . bitte, die Abänderungsanträge abzulehnen. Es berührt eigen, daß die äußerste Linke in dieser Weise für das föderativ-- Prinzip cintritt. 1 -- § 7a bleibt unverändert. Abg. Haussen (Däne) beantragt die, Einfügung eines neuen § 8c, wonach ein ©tea t en Io f er, bcr im Reichsgebiet als fiinb eines daselbst wohnhaften, mit einer Deutschen verehelichten Ausländers geboren ist, eingebürgert werden muß, wenn er innerhalb eines Jahrev nach erreichter V-lljährigkeit einen dahingehenden Antrag stellt und bic Erforbernisse bes § 7 vorlicgen. Im Hcrrcn- haus. hat Graf Rantzau bic sil)werstcn Bclcibigungen gegen ben baulichen Estaat erhoben, ohne baß dagegen cingcschritlen ist. Dagegen muß ich hier protestieren. Der Rcbiier kritisiert die preußische Praxis gegen die Staatenlosen in Nordschleswig. Geheimrat Dr. Lcwald: Es sind immer dieselben Fälle, die von Dänen hier vor- gckragen tverben. Im letzten Jahre sind 101 Personen in Nord- chleswig naturalisiert. Der Antrag würde sich zu dem aus alle Staatenlosen irn Reiche beziehen unb unüber- ichbare Konsequenzen haben. Direktor im Auswärtigen Amt Dr. Kriege: . . Ss 'st eine Folge bcr dänischen Gesetzgebung, daß es überhaupt m Nordschleswig Staatenlose gibt, denn Abkömmlinge von Dänen die im Ausland geboren werden, gelten nicht als Dänen. Ich ?a»n mittcilen, baß gegenwärtig zwischen Deutschland und Dänemark internationale Ver handln 11 gen über diese Angelegenheit schweben. Wir sind ernstlich bestrebt, den jetzigen Zu standen auf internationalem Wege ein Ende zu machen. Abg. Bernstein (Soz.): Das große Deutsche Reich sollte doch die 2000 Dänen von dem großen germanischen Volksstamm aufnehmen. . Ter Antrag wird gegen Sozialdemokraten, Fortschrittler etmße Nationalliberale, Polen, Eisäffer und Dänen abgefeimt. Cm Vertagungsantrag wird angenommen. ... 2 Uhr: Anfragen, Weiterberatung, Interpellation über Elsaß-Lothringen. Schluß 7 Uhr. Dritter Blatt 163. Jahrgang f MxMer Anzeige: General-Anzeiger str Oherh§i?en Mb. Deutscher Reichstag. 15 4. Sitzung. Donnerstag, den 29. Mak. Am Tische des Bundesrats: Delbrück. 2.8 2«irmten.fibCnt ^aafrf,c cröffnct bic Sitzung um 2 Uhr M dem Selbstmord gewesen sein. Kreis Friedberg. Bleuestes Orlqlnalflescho sielen aus die te er- W r- Ki ——• • W ö « S Ö ft w C: r-. @2 »a» s. S'S -A 3 iit- ^<3 2. aas toS-L/oS S~ »n ojkjo <Ä x> ~ £) *5 ro _>—_tC_CD 2 MHM eo 8 ? = Ö § 8 Zk SB a-ß) d K> ttCW O W CD dickte Menge, die aus dem brücke stand, das Bauwerk unteren Stockwerk der LandungZ- fonntc diesem 3to&c nicht wider- krachten, gaben nach und sanken 03 C: CD O ZT CD 2 Gl uv 2, Großh. Schloß größere Au§- «* o s » "s^ V» s ®CO -- e § 3 »383 p < io. < io. I io. *1, io. I/, bo. sirr f< 1 / n ~ I* b t 2. «*> CD —c cn §- uT ö V'd n er Äö oc 8 verletzten zu bergen. 34 Menschen waren getötet und über 50 so schwer verletzt, daß Wohl nur ein Teil von ihnen aus Genesung hoffen darf. Tic Zahl der leichter Verletzten beträgt über 200. Ein Glück bei der Katastrophe war cs noch, daß der Einbruch zur Zeit der Ebbe erfolgte; die Unglücksstelle 'teht bei Flut unter Wasser. C/)° O -o =5 C (/) P’ 5 ro ro 00 00 ß)a®ö 5 (V) Märkte. ~ Lauterbach. Nächsten Mittwoch findet der diesjährige Früh fahr smart t statt, mit dem eine Prämiierung von Rindvieh und Ziegen, sowie eine Verlosung von lebenden und toten Gegenständen stattfindet. Dieser Markt ist der einzige im Fahr, an dem noch kauflustiges Publikum nach Lauterbach strömt und für die hiesigen Ge- schäftsleute, hauptsächlich die Wirte, eine gute Geschäfts- gelegenheit geboten ist. ______________________________ < Sers.Hyp'Bk. ?/, io. < Frk. WM. Versniscbtes. * Die Katastrophe von Long Beach. Lang Beack, die Perle der berühmten kalifornischen Seebäder, ist, wie schon telegraphisch gemeldet, am Sonnabend von einer Katastrophe heim- gesucht worden, die in mancher Beziehung die Erinnerung an das Unglück von Binz wachruft, tvo bei dem Einsturz der Lan- dungsbruckc so viele festesfreudige Menschen unerwartet einen tragischen Tod sanden. Auch in Long Beach herrschte Festesfreude, die Kalifornier britischer Abkunft feierten den „Empire Dah" in Erinnerung an ihr früheres Vaterland; weither aus der Umgebung waren fröhliche Zuschauer h.'rbeigceilt, um die große Parade der Fcstteilnehmcr mitanzuseh.m, die nach amerikanischem Brauche mit Flaggen und Bannern durch die Sraot zogen. Am Mittag sollten in der Festhalle Aufführungen, Vorträge und Konzerte startfinden. Die Festhalle liegt am Ende der berühmten großen Landungsbrücke von Long Beach, die von der Stadt erbaut wurde und sich von anderen Landungsbrücken dadurch unterscheidet, daß sie aus zwei Stockwerken besteht. Um die Mittagsstunde begannen die Schaulustigen vom Strande ans über die Landungsbrücke der Festhalle zuzueilen: da die Tore zu dem Zuschaucrraum noch geschlossen gehalten wurden, drängte sich bald über die ganze Länge der Brücke eine unabsehbare dichte Schar von Männern, Frauen und Kindern, die das Schauspiel nicht versäumen wollten. Alles war in fröhlichster Stimmung und harrte geduldig auf den Augenblick, da die Tore der Festhalle sich öffnen würden. Endlich geschah das, und die wunderlichen Klänge einer schottischen Dudelsack-Kapelle klangen aus dem Inneren der Masse entgegen, als plötzlich ein knirschendes Krachen ertönte und das obere Stockwerk her Lanoimgsbrückc sich in der Mitte bessern ugsarbeiten ausgeführt. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 29. Mai. Dem Ausschuß „Offenbach im Blumenschmuck" wurden von der Stadt für den in diesem Jahre geplanten Blumenschmuckwettbewerb 300 Mk. bewilligt. — Die Zahl der Abnehmer von Aut-b- matengas ist seit dieser Einführung auf 150 gestiegen; etwa 180 Meldungen harren noch der Ausführung. Da das ifür diese Zwecke bereitgeslclltc Anlagekapital von 100 000 Mark fast ausgebraucht ist, wurden weitere 50 000 Mark ! hierfür bewilligt. — Der HauS- und Grundbesitzerverein hat eine Eingabe an die Stadtverwaltung und an die Stadtverordneten gerichtet, in der eine anderweitige Nege- CD ■ ca o o bo. bo. bo, bo. bo. achte, während es vor wenigen Monaten der Stadt Sffen- bach bei der Besetzung der Tierarztstelle im Offenbacher Schlachthof die größten Schwierigkeiten bereitet habe. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, die städtische Schlächterei wird aufrechterlmlten. — Hierauf wurde der Voranschlag beraten. Wie der Oberbürgermeister «usführte, sei es möglich gewesen, den Voranschlag ohne Neuerhöhung auszugleichen. Tie günstige Entwicklung der Finanzlage Offenbachs sei namentlich auf die städtischen Betriebe zurückzuführen, die steigende Ueberschüsse au die Stadtkasfe abführten. Dabei seien die Voranschläge für die Betriebe keineswegs leichtinnig aufgestellt und lediglich die Beträge vorgesehen, mit denen man tatsächlich rechnen könne. Zur Balanzieimng des Voranschlags sei eine Entnahme aus dem Ausgleichs- ünds nötig gewesen. Das zu späte Erscheinen des Voranschlags wird mit der Regelung der Besoldungsfrage und dem neuen Gemeindesteuergesetz begründet. Der Voranschlag, der mit 8819 800 Mk. abschließt, wurde gegen die Stimme des Stadtv. Franz Nessel (Ztr.) angenommen. Hessen-Nassau. -g. Gladenbach, 30. Mai. In dem Bezirk der Landesbankstelle sind im letzten tzahre 22 Schulsparkassen gegründet worden. Sic hatten am Ende des Geschäftsjahres bei der Landesbank ein Guthaben von insgesamt 7411 Mk. Alle Kassen wurden erst in der letzten Hälfte des JahreS gegründet, so daß das Ergebnis um so erfreulicher ist. SS? ^Lauterbach, 29. Mai. In der Nähe des Schlosses -Eisenbach wurde gestern durch den Freiherrlich Riedesel- schen Förster Jäger im Walde die Leiche eines Mannes an einem Baume hängend aufgefunden. Nach vorhandenen Aufzeichnungen, die der Lebensmüde über seine Persönlichkeit gemacht hat, handelt es sich um den 40jährigen lebten Schuhmacher Iohs. Krieger aus Zeilbach. Lebensüberdruß, wie aus einem an seinen Meister gerichteten Abschiedsbries hervorgeht, soll die Ursache zu lung der Wassergeldfrage angestrebt wird. in. Offenbach, 29. Mai. In der heutigen Sitzung /der Stadtverordneten kam es zu einer langen Aussprache über das Verhalten der Offenbacher Schwei n e m e tz g c r, die toegen der städtischen Schläch-' terei den Schlachthof boykottiert haben. Stadtv. Bruhns jübte scharfe Kritik an dem Verhalten der Schweinemetzger, die den Kampf selbst heraufbeschworen hätten, da sieden Ver- mitttungsvorschlag devStadtverwaltung aufErrichtung eines Preisfestsetzungsaüsschusses nach dem Muster anderer Städte ab gelehnt hätten. Wenn auch nach dem kreisamtlichen Gutachten in dem privaten Rumpenheimer Schlachthaus, in dem jetzt die Metzger schlachten, alles in bester Ordnung sei, so'könne er sich doch nicht davon überzeugen, daß in dem überlasteten Schlachthaus Mißstände und Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit ausgeschlossen seien. Oberbürgermeister Dr. Düllo bittet, keinen Beschluß herbeizuführen, da neuerdings mit den Schweinemetzgern und Ochsenmetzgern Verhandlungen eingeleitet seien, die hoffentlich befriedigend verlaufen werden. In der weiteren Aussprache wurde von allen Rednern mit Ausnahme des Stadtv. Steinert das Verhalten der Metzger verurteilt und das Vor- gchen des Offenbacher Kreisamts einer scharfen Kritik unter- jumeit, das den Rumpenheimer Polizeidiener und Fleischbeschauer als Aufsichtsbeamten dort für ausreichend er g S O . r-.CT> Handel. • 91 u § Kurbelten, 27. Mai. In dem Bericht der kur- hessischen .Handelskammer über die w i r t s ch a s t l i ck e Lage des Detailhandels im Regierungsbezirk Kassel im Jahre 1912 heißt cs u. n.: Mit geringen Ausnahmen geht durch Die sämtlichen Beantwortungen der Uin'ragen die Klage, daß Warenhäuser, Versandgeschäsle und Meßen häufig schwere Schäden herdeigesührt hätten: nicht minder find es aber auch die Fabrikkonsumvcreine, die von den verschiedenen Branchen als schädigend bezeichnet werden. Es ist schwer, gegen diese Dinge anzukommen, unD es sprechen bet der Errichtung von Fabrikkonsumvereinen und Warenhäusern so v e! besondere Umstände mit, daß mau eine wirkliche Abhilfe kaum schaffen kann. Ohne der Cache im mindesten das Wort 5u reden, muß man gerechterweise dock wohl auch beachten, daß die Fabriken nicht anders können, wollen sie nicht ihre 'Arbeiter direkt in die bestehenden soziakdemokratischen Einrichtungen gehen lassen. Es soll nicht verkannt werden, und es ist eine ernste Aufgabe, daraus hinzuwirkcn, daß die Fabrikkousumvercine möglichst eingeschräitkt iverden. und daß vor allem die Fabriken vielleicht mit den einzelnen Tetatlqeschäiten'Abkommen treffen, um ihre 'Arbeiter durch Markenzahlnng oder ähitlichcs Den, Heschäiten zuzuführen. Vielfach wird über das Bestehen der Messen geklagt unö es würde zu ei mögen sein, ob der Klein Handelsausschuß die Aw- Hebung der Blessen nochmals energisch in die Hand nimmt. Besonders bedauert ivird in Dem Bericht, daß einzelne (Reinliche als Führer der ländlichen Genosjenscha'tsbewegung in der Agitation für diese den Kaufmann aus Dem Lande iir Mißkredit zu bringen suchten. stehen, die Balken ächzten, polternd und splitternd zusammen mit den unglücklichen Menschen in die Tiefe. Sofort wurde der Rettungsdienst organisiert. Acrzte, Krankenpfleger und Zimmerleute hcrbeigcholtt aber cs zeigte sich, daß den ftöhnenden Verwundeten und Sterbenden kAnc Hilfe gebracht werden konnte, so lange nicht die Trümmer und Balken beiseite geräumt waren. Das dauerte üb£r eine Stunde: und dann erst konnte man beginnen, die Schwer- ~ zu senken begann. Zwei, drei Sekunden später übertönten Entsetzensschreie das Bersten des Walzwerkes: und man sah .'Hunderte von Frauen, Mndern und Männern durchweinen mächtigen Spalt, der sich gebildet hatte, hinabstürzen. *"L q U OO® veretnsnachrichten. = 65ar bentei ri), 28. Mai. Der Gesangverein .Liederblüte" beschloß in seiner letzten Hauvtversamrnlnng, nächstes Jahr an Pfingsten einen G e s a n g s - W e t t st r e i t zu veranstalten. — Der Vertreter der Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Halle a. S. Geh. Regierungsrat Prof. Dr. Theodor Lindner begeht am 29. b. M. seinen 7 0. Geburtstag. -Z-Z 6ht.ö.S< ‘ 60. *« j-jlontoW »*2 B 2iüloi itlUI2t(c Bank Mell.« i'- - zitttilisbailk 2I(j6ncr . Srantf. W* to. jiiilcldschk. üredub MIM.*611 Nürnberg, ittäuil £(|t, 41111. £<[i..baub. Sanfoti M. üoociifnöit» r,nyn, Lnülbon! Ugmotont (äSitn) KM Lünlocreui ANtbg. Bankonßc u, enemib« L. Friedberg, 29. Mai. An dem werden gegenwärtig innen und außen aut 0° reduziert Temperatur der Lust die Gewinns Noaaen (Ohne Gtwihr.) 15 [1000] 93 201 to 25 »4 977 2088 . Gf« 98 3354 77 I3000J 298 363 855 t 615 763 ? 78 84 644 95 r« 928 B 0082 185 243 M 836 (500) ] tSK 72 1: ÄM »i«,825 4$ 97 1 ”‘L 500l 78 840 M] 36 « -m950 (M ° ,83 37 J 16g 'M. 4 61S5/12 ! WA |^8 78 5 . S- S 6) Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Hilfsmittel dargeboten hat. Das Buch betitelt iid): Singvögel derHe imat" und enthält von der K'ünstler- hand des hervorragenden Ornithologen O. Kleinschmidt 86 farbige Abbildungen unserer bekanntesten Singvögel Dazu kommen noch 1! schwarze Tafeln mit den Photographien von Vogelnestern. Ter beigedruckte Text enthält in knapper Form treffliche Erläuterungen, so daß hier Wort und Bild in glücklicher Weise sich vereinigen, um dem Unkundigen eine der Wirklichkeit entsprechende Kenntnis unserer Vogelwelt zu vermitteln. " Der Verband der Rangierbeamten und Anwärter der Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft und der Reichseisenbahnen hält heute und morgen seine 4. ordentliche Hauptversammlung hier ab. Hoffentlich wird e§ den versammelten Vertretern gefallen. Kreis Lauterbach. 17. Ziehung 5. 1228. Königlicl Ziehung i Aif jvle geiogen ”'«ne getiilon, Wielther Riemer Windrichtung Windstärke Grad der Bewölkung in Zehntel der flchld. Htminelsfl. patentierte* [b*/» mildes . s rä . tR . erprobtes Diefenbach ms • „ 1 ■ .. I OxrXcSeW Abführmittel Reguliert die y Verdauung. Erhältlich in Apotheken Apoihekfl • w 3 3. & d CÄ oeeeg ft & M ö QZ 1 o D "“V" (/> ä CD 8 S > c £ D D) linnk-Aktien, Dividende Unverzinsliche Lose. Kommunal Ser. I unk. 1910 . . M. 1000/3000 Ncichsbank 4 Frk, Hyp.-Kred.-Ler. do. bis incl. Ser. 52 . 194.50 S. 4 unk. b. 1913 98. 479, Hambg. Hyp.-Bk. S.141 -340tünbb.abl905 Ultima, 165.- L'ice 30 150. Industrie-Aktien. 96. do. Meininger 122 Hyp.-Bk. Ser. 2 do. do. Nürnberg. Bereiusbk. 3000/1200 252.50 131. 96. do. auf80%Abg. do. Hyp. B. Zf. kündb. ab 1905 do. do. . Verzinsliche S. 18 kündb.ab. 1908* Bk. 4 173.60 648. u. S. unk. b. 1912. Pfandbriefe Rhein. Hyp. Mannheim kündb. ab 4 kündb. do. ab do. u. 17 unk. 1910 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 13 sJtom. Lloyo . stes Nur die kliert dit (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 151 233 [1000] 658 [500] 676 87 822 911 38 45 446 1600] 665 803 14059 347 545 645 825 45 97 18033 93 128 616 608 [3000] 40 748 546 663 [1000] 702 93 828 913 15 943 94 1 396 L600] 604 19 1 84010 262 367 623 39 962 1 85070 [3000] 321 Qi 612 759 87 376 83 632 85 733 182051 164 325 [1000] >5 >1 48 668 06132 323 39 [500] 66 421 677 72037 311 <5 888 924 90 1/ s o 72 9 * - TZ 882 [500] 928 16004 79 [600] »6 371 97 415 [500] 653 639 925 973 95 1 3155 437 626 [500] 857 60 968 77 14290 684 [500] 849 15413 506 13 21 62 641 [600] 767 ab 1905 ab 1907 38 207085 63 790 959 764 82 96 188030 ISOoil 739 279 189 M. 1000 Tlr. 100 72 673 747 55 428 583 376 478 905 do. do. do. do. do. do. do. do. 961 115 943 844 4 3‘Z, J [1000] 40 90 318 20 86 642 636 78 98 109 359 421 693 716 41 48 813 859 823 34 178 225 176013 88 951 177410 [500] 96 114 60 173070 117 169 £83 480 108 631 636 ^raidfurter Bank Badische Bank . [3000] 739 38047 101 231 979 [1000] 39132 [1000] 34 938 41013 228 [1000] 42117 47 207 16 428 607 78 306 21 30 479 83 674 842 73 68017 93 571 423 341 614 136.20 192.50 131.00 115.75 246.50 112.90 114.80 198 80 91 399 154092 156385 841 595 377 808 774 489 168 468 912 13 [500) 22 68 69 163079 22 54 68 |500] 835 964 194146 78 362 484 97 860 155000 257 504 613 24 701 157072 140 87 618 45 734 36 873 77 158070 43 46 47 44 Ser. 5 unk. b Ser. 6 unk. b Ser. 7 unk. b kündb. ab 1906 unk. b. 1914. 81 45 mitgeteilt von der 432 750 577 978 37 609 716 901 16096 708 800 91 18086 218 962 834 401 91 938 173208 175008 710 924 714 845 178034 830 914 Auf jede gezogene Nanmer sind zwei gleich hohe Gewinne getallcn, und zwar je einer nnf die Lose gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I and II 8 11'/. S*/4 7’ 7 123.10 149.20 1)0.80- 128.00 194.00 113.00 173.50 4 4 4 S. 341-400 unk. b.1910 S. 401*470 unt b. 1913 b. b. b, b. b. b. 136034 671 874 640 790 44 837 1909 1911 1913 634 701 932 33 167330 149 246 912 18 22 94 > 85 ’ 94 430 456 371 218 4 4 3 5 853 365 107 600 390 0 622 658 950 •24 860 67, 127, 6 6 10 87, unk. unk. unk. unk. unk. unk. do. Ung. do. 108.10 139.— 990 332 104 447 780 986 416 7VS 778 869 313 10 10 8 57* 67, 7 86.— 87.00 f o V #♦ unk. b. 1913 . kündb. ab 1908 147.— 13 .20 132.70 132.80 Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern beigefügt. 25 77 836 [500] 11136 70 386 402 10 500 30 966 [1000] 72 12055 66 126 286 326 62 450 600/1200 M. 1000 . M. 600 v. st. 200 ö. st. 200 ML 200 600/1200 l.fL 350 165 442 585 88 96 829 52 186128 231 752 866 970 187070 219 831 [500] 939 111 44 56 336 68 83 490 675 819 86 973 142 205 476 926 39 [1000] 83 [1000] 175098 538 938 176039 760 90 177071 95 134 84 238 344 558 88 368 460 248 723 729 919- 197 385 138023 113.25 97.50 39.30 ,£eft. -Um;. Bank , . Lest.-Lauderdauk . . Lest.-Krcdit-Anstalt. . Pfalzlsche Bank . . . freust. Bodenkreditbank 251 472 912 17117 18138 426 40 42 78 63 270 337 83 428 6l/a 12*|, 6 6 10 87, do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. 94 954 [500] 187 384 403 36 [1000] do. do. do. do 78 912 13021 934 59 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl. 100 48 |600] 86f [1000] 22007 22 852 23027 123 210 336 50 525 24210 337 86 418 53 613 29 780 890 25328 61 442 [1000] 26122 234 485 548 61 656 767 1912 6.95 9 7 97 281 535 190098 191144 238 446 500 888 599 639 706 70 444 47 73 709 839 980 2 0 3063 129 229 30 424 36 606 81 763 68 91 925 33 [1000] 20 4087 106 62 513 . 1909. . 1912. , 1914. , 1915. . 1912. 1914. 18 . 1902 1907 Str. 1400 r.f!200 k.fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 1911 5.86 9 6-7, S.19 S. 22 S- 25 S. 27 S. 23 ©.26 ©. 17 S. 24 178045 51 723 77 901 130088 161207 99 182062 146 85.40 85.40 85.40 86.20 200 409 13 38 732 179014 43 [1000] 260 414 666 753 816 327 407 48 83 634 [1000] 251 99 443 692 852 [500] 68 do. do. 175.50 112.- 117.— 118.00 170.— 826 66 223109 300 416 21 67 671 783 802 92 526 22 4076 300 766 832 [10000] 36 [6001 22 5008 [500] 36 107 42 333 60 [1000] 69 663 [500] 958 226028 222 818 414 40 718 66 227031 76 464 228036 140 110001 227 606 27 638 718 36 824 27 64 933 89 2 2 9047 [600] 93 472 694 11000] 74 327 420 601 812 [500] 65 11000 ] 36 46 610 646 612 89 91 790 [600] 16 620 [1000] 30 918 684 745 983 [600] 183206 135.60 176.80 13N, 97, 6'/, 67- 6 6 unk. 'b. '1914* Kommunal. . 9 97- b 57< 67, 7 (Ohne 10 1007 42 293.50 161.25 94.— 94__ 94.— 85.— 85.- M. 1000 M. 1000 175.— 208.00 149.20 1,096. . Tlr. 100 . i. st. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 Tlr. 50 . Mi. ioo . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. st. 500 . Tlr. 40 87.— 87.— BeremSbauk . TiLkonto-Gejellschaft LrcSdner Bank. . 74 100 35 96 362 766 873 917 55 109066 172 625 36 61 860 918 61 11020« 73 501 541 780 805 31 977 [1000] 111042 194 365 498 672 821 112058 182 [3000] 223 325 479 98 765 69 857 904 113179 207 93 311 511 72 88 639 94.50 94.50 94.5o 94.50 94.80 95.70 95.70 95.70 89.50 86.50 86.50 12 «7, 77, 1O4/18 7 8 6 7 9 5 87, H7« 87. 7- 114.25 116.- 30162 62 310 71 466 76 593 642 [500] 763 800 66 3 1 092 331 593 673 722 90 990 3 2059 89 225 637 97 618 724 83 825 922 97 33019 72 92 264 623 766 87 809 906 34095 214 56 474 594 35249 927 36079 143 246 378 87 [600] 89 [3000] 666 84 99 821 [500] [500] 617 707 40028 46 76 374 627 13000] 642 820 85 94 [6000] 60 [3000] 500 87 613 723 79 963 [500] 23 0008 233 90 420 65 635 44 643 719 68 802 [1000 ] 993 [500 ] 23 1 013 20 230 344 400 1500) 69 79 628 941 66 92 2 3 2033 396 453 59 82 702 3 829 79 963 [10001 233343 624 610 708 24 43 99 833 349 239 622 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. Hur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. 4 4 4 87, 37, 37, ?' 211109 54 238 45 390 4o0 [1000] 789 895 [500] 2 1 2166 80 283 84 401 10 13 696 738 869 89 925 77 213237 381 427 88 574 756 875 96 946 214175 223 52 370 466 [30001 638 639 68 852 2 1 5070 104 210 72 750 [500] 847 2 1 0066 551 2 1 7129 70 259 433 92 294 355 403 95 137062 248 633 65 138214 [500] 301 4 *8 99 [500] 697 139001 75 80 150 253 59 445 602 705 140327 13000] 63 443 500 94 695 [1000] 90 [500] 114112 47-84 218 301 89 401 34 722 77 83 869 91 115091 158 65 203 60 [1000] 405 [500] 41 670 738 889 904 9 110015 203 68 12 468 589 92 [500] 878 87 973 117020 564 [3000] 808 982 118013 182 119039 211 89 427 28-30, 32 (tilgb.) 45 (tilgb.) . . 101.20 95.- 96.— 100.40 920 31 174482 611 99 936 [500] 487 04 539 629 66 89 95 214 46 399 546 671 30000 249 88 359 [500] 428 639 68 622 843 31076 98 183 241 88 306 580 857 64 81 32246 43 668 733 33020 328 [1000] 704 17 28 34022 60 6 75 318 70 633 90 894 99 35014 316 04 [1000] 631 [500] 610 [500] 64 98 714 36003 450 52 687 900 61 [5000] 37097 109 239 376 97 619 617 744 38030 104 28 11000) 86 413 610 716 3 9081 [1000] 89 619 737 822 949 56 62 14 97, 67, 61/, 6 6 Auf Jede gerzogene Kammer sind zwei gleich hohe Gewinn» gefallen, und zwar je einer auf die Lese gleicher dummer In den beiden Abteilungen 1 and U 577 782 218149 322 63 413 [3000] 87 849 903 22 72 21 9134 225 31 905 [5001 15 60 220119 74 348 484 606 650 892 613 85 [1000] 619 711 22 2223 536 A Q . 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Ser.19 37, Kursblatt des Gießener Anzeigers VSM 2Q- (9l5e ■nun III !■ 111ft■! । 1 ... sch W - u°d iK lJ1®1 «II, 's,. 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Kreditbank Pfandbr. T-V do. do. Lit. N-P. . . . o/* ~0‘_ '-7 imu iyu» oL Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. o /, do. do. „ JL N. P. . . 4 I» Easteier Landes-Ereditanft. unk. . . Im Gewinnrnde verblieben: 2 Prfimien zu 50000.1 2 Gewinne zu 100000, 2 zu 60000. 6 zu 30000, 14 z<; 16000, 24 zu 10000. 54 zu 5000, 762 zu 3000 1532 z. 1009, 1063 --»'600 M, do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 S. 15-19,21-27,31,34,35-39-42 bo ~ ’ vtrüuec Lochumer Gust Buderus Eisen Cvncocoia Bergb. Dt. Luxemb. Bgiv. Elektr.Ltchtu.!kcaft Elchweiler Bcrgiv. Faxoil Manustavt ... " ^°rz. Akt. 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Ami, normittngs 11 Uhr im Stadthaus öffentlich meistbietend versteigert. 1>2j Tie Steigerer von Brennholz und ungeschältem Nadelstammbolz aus den Waldungen der Stadt Gicncn, welche mit der Abfuhr von Holz noch im Pnckitand nne. , iverden hiermit ausgesordcrt, für die ülbntbr bed volzeo biö spätestens 20. Juni Sorge zu tragen, niwcrnfnuv gegen sie soritgerichlliche Anzeige erfolgt.i™» K Stadt. Wohllungsnachwcis Gießen, -lsterlveg S- ES und zu vermiete«: , 4 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung oon 5 Zimmeru, 1 Wohnung von 4—6 Zimmern, sw« Wohnungen von 4 Ziinmern, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, eine ( Wohnung von 2 Zimmern ohne .Qüdic, 1 Woynuna von 1 Ziunner mit Müdic, 6 möblierte Zimmer, eine Schlafstelle, 3 Werkstätten, 1 Laden. 1 drcmöcktgcv Lagerhaus mit Pfcrdestalt und .freit hoben. Zu mieten gesucht: 34 Wohnungen von 2—6 Zmunerw ra t-ftädt Arbeitsnachweis giessen. Asterweg 9. ES können eingestellt werden: a. bet hiesigen Arbeitgebern ,, , i 1 Sattler, 3 Schneider. 3 Metalldreher, 1 ^d’Io'ier. 1 Schuhmacher. 4 fraushurschen, 1 Köchin, 1 Sttnoci irä»lei». 1 Dienstmädchen. . . Lcbrliugc: 1 Schlosser, 1 Tapezier, 1 ^cbimea 1 Schreiner, 1 Mod). b. bei auswärtigen Arbeitgebern 2 Schreiner, 1 Wagner. 1 Eisendreher, 2 Sven gier. 1 Sdineider, 2 Schmiede, 1 Schuhmacher, 2 Aniiretche, 1 Backer, 2 Weinbinder. 3 Sattler. 1 daUrbuddW 2 landwirlsdiastlidie Knechte. Es suchen Arbeit: 1 Heizer. 2 Piaurer, 1 Tavezter, 1 (rueitbrchcr. 1 «er. 2 Schreiner 1 Sleinmev. 1 Sattler. 1 ^dmlm.aaic , 2 Schlosser. 3 Anstreicher und Weibbinder, .landwn, schastliche .Knechte und 'Arbeiter, Gartenarbeiter, arbeiter, Tagelöhner, HauShurschen, Packer und^agc arbeitcr, Pud-. Wasch- u. Laufsrauen, 1 Gartenarbcueri 1 Bureaugehilse. , rtÄr(n-r Gast- und SchankwirtichaftSgewcrbe: Kellner Atrshilfökellner, Zapfer. '* ■^4 €^ef ‘Ae4C?°de, terO< SS 65 ^eiQ«’3-50 «1».'*®»». * 6-6o »Oter 0 h>" Beachten Sie bitte meine Schaufenster! _____________ _ __ . _ || | — —. , ■ —_ ||,— । m Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Die Rechnung der Stadt Gienen für 1911 jtebit VcrwaltungSbericht, sowie die Rcckinung dcS ^tadi crwcitcrungeisonds, dcS städtischen Elektrizitätswerkes und der Stranenbahn soivie des Gas und Wancr- wcrkcs für 1011 liegen vom 2. Juni 1913 ab während einer Woche aus dem Stadthaus — Zimmer 9tr. 15 — offen. Es wird dies mit dem A«fügen öffentlid) bekannt gemacht, daff ivährend der Offenlegungssrist jeder Beteiligte von der Ncchnnng und deut Perwaltungsbericht Einsicht nehmen und idjriitlidic Bemerkungen dazu bei dem Oberbürgermeister einreichen kauu.!»"'» Die Stadtverordneten Versammlung hat für die Verlängerung der 51rosdorscr Straire (bisher «.cktütten- straffc) bis zur Abzweigung des Glciberger Wegs einen Bebauungsplan ausgestellt. Derselbe liegt bei dem Lief' bauamte bis zum 30. Juni ds. Zs. zur Einsickit offen und können Einivendnngen dagegen innerhalb der gleichen ftriit bei mir schriftlich angebracht werden. Eisvertnuf im städtischen SchlachlHof. Hotels, Gastwirtsdrasten, zionditoreien, Bäckereien fyischliandlungcu, Delikatessengcschästc usm. werden das im städtischen Scklachthof hergestclltc B Kriftalleis hingewiesen. Dasselbe lüirb in Blöcken von je25 kg zum Preise von 30 Pfennig tägiick» vom Eislager im Schlacht- hot von 5 Uhr morgens bis 6 Uhr abends abgegeben- o. S«2. Kto??6’*” Hetzen ist - m "" der' im »der k hin. y.VOtb npfin."' i' ß« 1 K £ l Sc- ist ft. Las unter ! : wT "ul.! V" den Mer ptt BÄ» mnl" r. SJ-M* I 7 fr