Nr. 252 Zweites Blatt 163. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Giehener ZanttlienblStter" werden dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelcgt. daS „Krcisblatt ffir den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen mont«8, 21. ©Kober 1913 SrotatwnSdnick und Verlag der Bruhl'fchen Universitäts - Buch- und Sleindntckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^öl. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Rückgang der SoldatcnmihhanÄlungen. Im Reichstag hat der Kriegsminister wiederholt erklärt/ daß die Zahl der Mißhandlungen von Untergebenen im Heer wie in der Marine ständig zurückgeht. Bestätigt wird diese Behauptung jetzt durch die in den Bierteljahrsheften der Statistik des Deutschen Reiches abgedruckte „ Krim inal statt st ik für das deutsche Heer und die kaiserliche Marine". Danach sind im Jahre 1912 im Heere wegen Mißhandlung von Untergebenen 285 Bestrafungen erfolgt gegen 337 im Jahre 1911, also 52 weniger. In der Marine gelangten 1912 überhaupt nur 22 Fälle zur Aburteilung gegen 21 im Vorjahre. Dem Sinken der Zahl der Mißhandlungssälle steht leider eine Steigerung der Fahnenfluchtfälle gegenüber, an denen wohl in erster Linie die durch falsche Vorstellungen und Vorspiegelungen genährte Sucht, es einmal mit der französischen Fremdenlegion zu versuchen, beteiligt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, daß es sich hier um die Bestrafung der zurückgekehrten Fahnenflüchtigen handelt. Ihre Zahl belief sich im Jahre 1912 im Heere auf 661 gegen 578 im Jahre 1911, sie war also um 83 höher. Ein Mehr war auch in der Marine zu verzeichnen, wo 87 Fälle gegen 69, also 18 mehr, zur Aburteilung gelangten. Insgesamt zeigt die Zahl der kriegsgerichtlich abgeurteilten Straftaten eine Steigerung. Es wurden bestraft: Im Heere 1912 6606 Personen gegen 6319 im Vorjahr, also 287 mehr, in der Marine 1912 1933 gegen 1863 im Vorjahre, also 170 mehr. Der neue „Krupp-Prozeß". ~ Berlin, 25. Oft. (Dritter Verhandlungstag.) Am heutigen dritten Vcrhandlungstag in dem Prozesse gegen den Berliner Bureauoorsteher der Firma Krupp Maximilian Brandt und den Kruppschen Direktor Eccius jvegen Beamten- bestcchung und Beihilfe hierzu, wurde in die Beweisaufnahme Pottttsche Sage-schar«. Der „patriotische" Herr Erzberger. Bei der Beratung des Wchrbcitrags hat bekanntlich in erster Linie das Zentrum darauf hingewirkt, daß das Einkommen schon von 5000 Mark an erfaßt wurde: im Ausschuß hat es diese Forderung durch eines ihrer Mitglieder — wenn wir nicht irren, war es Herr Erzberger — durch den Hinweis begründen lassen, daß auf diese Weise auch die „p a t r i o t i s ch e n" O b e r l e h r e r, h ö h e r n Beamten und Offiziere getroffen, und daß diese dann ihre Rüstungspropaganda einstellen würden. Diese für die Gesinnung ihres Urhebers bezeichnende Insinuation ist damals schon von den beteiligten Kreisen scharf zurückgcwiesen worden; immerhin glaubte man, daß es sich um eine der üblichen Entgleisungen des Herrn Erzberger handle. Nun aber hatHerrErzbergerdiesenniedrigcn Vorwurf in einer Versammlung in seinem Wahlkreis wiederholt. Er sagte da, das Zentrum habe die Herabsetzung der Einkommengrenze auf 5000 Mark beantragt, damit auch schon Leuten mit diesem Einkommen, „z. B. den patriotischen Gymnasiallehrern und verabschiedeten Offizieren, die Gelegenheit nicht entzogen ist, ihren Patriotismus zu betätigen". Das mußte natürlich auf die oberschwäbischcn Bauern besondern Eindruck machen, wie denn auch schon früher ein Zentrumsblatt geschrieben hatte: „Also Bauer, mach den Beutel auf und lege mit Freuden das Opfer auf den Altar des Vaterlandes! Der Beamte mit 10000 Mark wird dir zu deinem Opfer gratulieren, denn er selbst kann ja bei diesem lumpigen Gehalt nichts beisteuern." $emeinfam ist, so wird dazu dem „Schwäbischen Merkur" aus höheren Lehrerkreisen geschrieben, beiden Aeußemngcn das verwerfliche Bestreben, Haß zwischen verschiedenen Ständen zu säen, und die unbeweisbare Insinuation, als ob die Beamten, speziell die höheren Lehrer, besonders geneigt wären, sich ihren Verpflichtungen gegen den Staat zu entziehen. Neu ist bei Herrn Erz- bcrger die Heranziehung des Patriotismus. Fast könnte man. glauben, er wünsche sich eine Lehrerschaft, die nach dem Vorbilde derer um Scharrelmann jede Pflicht des Patriotismus in der Schule mißbilligt. Oder ist es die Bekundung vaterländischer Gesinnung in der Öffentlichkeit, die den höheren Lehrern verübelt wird? Daß dieses in erster Linie in Rede und Schrift geschieht, liegt beim Lehrer Wie beim Journalisten in seinem Bern. Ueberdies leisten die Lehrer Wie andere Beamte durch rBerufsi- treue und Erfüllung ihrer allgemeinen Staatsbürgerpflichten dem Staate so gut einen Dienst njie die Parlamentarier. Sie werden sich daher auch durch derartige Liebenswürdigkeit nicht irre machen lassen, ihren Beruf pflichtmäßig auszuüben und sonst ihre lieber» zeugung zu bekunden, wann und wo sie cs für gut halten. Herrn Erzberger aber bleibt der Ruhm-, ausgerechnet am Tage nach der Hundertjahrfeier das Wort „patriotisch" in höhnischem Ton gebraucht zu haben, wie Man cs in diesen Tagen nur von ganz anderer Seite zu hören pflegte. trag führten, beizutreten. Vom hessischen Landeslehrcrvcrein. Am Samstag den 25. Oktober, fand in Frankfurt a. M. eine Obmännerversammlung des hessischen Lmwesletzervererns swtt Diese beschäftigte sich besonders nut der jefct im Finanzausschuß der Zwrittn Kammer zur Beratung stehenden Bcsollmngsrewnn. Rach eingeliender Besprechung und nach einem Vortrag des Abg. Bach-Mainz über den Stand der Gehallsrage wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen. ™ E Samstag, den 25. Oktober in Frankfurt a M. vcisammelten Obmänner der 102 Bezirksvereinc dcs Hestychen ^andeslebrervereins richten unter Bezugnahme auf die wiedcr- bolttn Erklärungen von Vertretern aller Parteien Land- it imb auis dringendste die Bitte an die Regierung unddieWMMiern, bei den jetzt im Gange befindlichen endgültigen ?er Mjr^oerunc o l t b a n, betr. Einguartierungslasten in Mainz und den umliegenden Ortschaften angenommen. Der Antrag bezweckt eckte Minderung der jährlich wiederkehrenden Emguarttertrugs- lasten durch Errichtung von Baracken oder durch Gewährung höherer Einauartierungsgclder. Die Großh. Regierung hatte nach Verhandlungen mit dem Generalkommando des IS. Arm^korps die Beschaffung von Baracken als untunlich bezeichnet und ine Gewährung einer Entschädigung aus btr hessischen Staatskasse als einer nichhessischen, sondern ReichsangclegenlMt grunds.atzl.tch abgeiz lehnt Die 2. Kammer hatte darauf einstimmig beschlossen, die Regierung zu ersuchen, sie möge ihren Vertreter tut Bundesrat veranlassen bei der Heeresverwaltung darauf hmzilwirken, daß von Reickts wegen 1 die Vergütungssätze r(Snquartierun.g§gelber) entsprechend erhöht merbeu, 2. die in Frage kommenden Orte einer Oberen Servisklasse zugeteilt iverden. Dreiem Beichluß der Zwei- tm Kammer beantragt jetzt der Berichterstatter des 4 Anchchuises der Ersten Kammer, Geh. KommerzieuratDrG arl - Gwßen,tn voller Würdigung der Umstände und Berhaltmslc, die zu dem An- - , 9/ nffU Der Vierte Ausschuß der Ersten eingetreten. Zunächst wird Polizeirat Kock vorgerufen. Do rs : Sammer eaM^friner' lchim Sitzung Über eine W von B-Fi- «oben das KruWsch- Bureau m der BMttam langer- Zett richten gegeben. Hierauf werden die einzelnen richterlichen Protokolle verlesen. — In dem ersten Protokoll von Anfangs Februar hält Brandt das iwr der Polizei abgelegte Geständnis in vollem Um» äug aufrecht und ergänzt es. Er sagt, daß er den Milckärpersonen Vorteile gewährt habe, um sic gefügig zu machen, erner, daß er gewußt habe, daß die Militärpersonen ihm nm unter Verletzung der Dienstpflicht Mitteilungen märten konnten: er habe aber nicht geglaubt, daß er sich dadurch strafbar mache, da es sich um die Fi r m a K rupP handelte und er wußte, daß diese alles im Interesse der Landesverteidigung Liegende geheim halten würde. In späteren Vernchrnungeii schränkte er verschiedene seiner Aussagen wieder ein. In einem weiteren Prock> koll spricht sich Brandt über .sein Verhältnis zu Herrn v. Metzen ans sowie über die Stellungnahme zu den Kornioalzern. Metzen habe ihn keineswegs auch nur ein eizigcs Mal gewarnt, er habe im Gegenteil in ihm den Eindruck erweckt, als ob er vollständig mit allem einverstanden wäre. Diese Stellungnahme habe von Metzen erst geändert, als er mit der Firma Krupp in Differenzen geraten sei. Der Angeklagte Brandt hat verschiedentlich Durcl>- schläge von den Schreibmaschinenabschriften der Kornwalzer machen müssen, die Metzen mit nach Hause genommen hat: er hat Metzen darauf mehrfach ersucht, diese Durchschläge ihm wieder - zngcbeu, doch stets ohne Erfolg. Metzen habe erklärt, die Durchschläge könnten ihm bei seinem Prozeß gegen die Firma Krupp gute Dienste leisten. In weiteren Protokollen widerruft dann der Angeklagte mehrere seiner ftühercu Behausungen. Hierauf wird der U n t er s u chu ng sr i cht e r Landrichter Wetzel als Zeuge aufgerufen. Dorf.: Sie haben im wesentlichen die Untersuchung gegen den Angeklagten Brandt geführt? Zeuge: Jawohl. Ich habe die Verhaftung Brandts und die Durchsuchung seiner Wohnung in Rahnsdorf sowie des Bureaus dcr Firma Knipp in der Voßstraßc zu Berlin und im Reichsmarineamt angeorbnet und geleitet. Bors.: Was hatten Sie für einen Eindruck von Brandt bei seiner Vernehmung? Zeuge: Er machte auf mich den Eindruck, als ob er unter der Last der Tatsachen völlig zu- sammengebrochen sei und nun reinen Tisch machen und alle:) sagen wolle. Bors.: Hatten Sie den Eindruck, daß er die volle Wahrheit sagte? Zeuge: Unbedingt. Vors.: Hat Brandt offen erklärt, er sei der Bestechung schuldig oder hat er gesagt, er habe nur kameradschaftlichen Verkehr mit den Militär Personen gepflogen, oder was hat er sonst erklärt, aus welchem Grunde er die Geschenke an die Militärs gemacht hat? Zeuge: Das kann ich im Augenblick nicht sagen, das muß aber in den Protokollen stehen. Ich hatte jedenfalls die Empfindung, daß er nach dem Prinzip handelte: Do ut des! Vors.: Sie meinten also, Brandt wollte sich revanchieren? Zeuge: Jawohl, er wollte sich den Beamten gegenüber erkenntlich zeigen. Vors.: Hat Brandt vielleicht auch angedeutet, was er auf Grund feiner Geschenke erwartete? Zeuge: Das ergab sich wohl aus dem ganzen Zusammenhang. Brandt ging aber in dem Verkehr mit seinen Kameraden sehr vorsichtig vor; er sondierte sie erst und ließ sic bei dem Zechen cllvas wärmer werden, ehe er sie ausnützte. Vors.: Der Angeklagte hat später einen Teil seines Geständnisses widerrufen und erklärt, er wäre durch seinc^Verhaftung völlig bestürzt und niedergeschlagen gewesen, so daß er alles 'ausgesagt hätte, was man verlangt hatte. —> Zeuge: Diesen Eindruck habe ich nicht im geringsten gehabt, fonbmt ich hatte den Eindruck, daß Brandt ein völliges Geständnis ablegcn wolle und daß er Vertrauen zu mir hatte, denn er sagte sich ganz richtig, daß er durch ein Geständnis die Untersuchungshaft abkürzen könne. Ich war daher sehr erstaunt, als jr in dem Prozeß eine beteiligt^ Person, nämlich Linde, verschwieg. Vcrt. R.-A. Löwenstein: Haben Sic geglaubt, daß Brandt Ihnen alle die Personen genannt hat, oder konnte Brandt Ihre; Fragen nicht so auffassen, daß er Nur die.Personal nennen! solle, denen er Geschenke habe zukommcn lassen. Dem Linde hat er doch keine Geschenke gegeben. — Zeuge: So viel ich weiß, habe ich gefragt, wo bid Personen zu fluchen seien, mit welchete er verkehrt habe, und ob ein Offizier dabei ist. Ich hatte den Eindruck, daß Brandt manchen überflüssigen Bericht nach Essen geschickt hat, nur um zu zeigen, daß er eifrig sei. Ich wollte nun! Wissen, wer als Lieferant dieser Komwalzer, die mir Vorlagen, in Betracht tarne. — Bert. Löwenstein: Brandt kann Ihre Frage ja ganz gut so verstanden haben, als ob Sie nur wissenf wollten, welche Personen für strafbare Handlungen seinerseits in Frage kamen. Er hat ja beispielsweise auch mit Offizieren im Kriegsministerium verkehrt. Sachverständiger Major Freiherr v. Waltershausen^ Ein solcher Verkehr hat nur ausnahmsweise stattgefunden und nur, 1 wenn Brandt in Vertretung des Herrn v. Metzen kam. —Bert.: Diese VerhaMungen sind jedenfalls in völlig loyaler Weise ge>- ■ führt worden. — Bors.: Derartige Feststellungen sind doch wohl > Sache des Plädoyers. — 53 ort: Es ist mir wichttg, das schon i jetzt sestzustcllen, da es sich darum handelt, ob Brandt ans Dankbarkeit den kameradschaftlichen Verkehr ausrechterhalten hat, oder ; nm die Herren zur Fortsetzung der Rachrichtcnlieseruiig zu bc- ■ stimmen. x ’ . Hierauf wird dcr im Militärgerichtsversahrcn wegen Be>- ' stechung und Ungehorsams bereits zu zwei Monaten Gch'ängnisl ’ und Dienstentlassung verurteilte Zeilgleutnant T i l i a n als Zeuge, 1 vernommen. Er sagt im wesentlichen, er habe sich weder durch dio : Darlehen, noch durch die Bezahlung der Zechen bestimmen lassen, dem Brandt Nachrichten zu geben, er habe die Nachrichten ledig- , 1 ich ans Freundschaft gn Brandt gegeben und hätte dies auch weiterhin getan, wenn Brandt ihm nicht ein Ersuchen um ein Darlehen abgeschlagen hätte. Der Zeuge bekundet noch, daß ec Brandt mit seinem Nachfolger Schleuder bekänntgemacht habe. Dieser, der Zeugleutnant Schleuder, ist in dem militärischen Verfahren mit verurteilt worden. Er mackft im wesentlichen bio i selben Aussagen wie Tilßan. Er habe ebenfalls geglaubt, daß cs : vor Krupp keine Geheimnisse gebe und daß man .Brandt alles ' sagen dürfe. In der Nachmittagssitzung wurde zunächst der Zeuge Hin st vernommen, der ebenfalls bereits im ersten KriegsgerichtHkra^A : eine Rolle spielte. Er gäbt M, Nachrichten an Brandt gegencn* zu haben, die er dienstlich in.Erfahrung gebracht hatte, namens waltung der Stiftungen gefaßten Beschluß der Zweiten Kammer, die Regierung zu ersuchen, eine amtliche Zusammenstellung der in verschiedenen Gesetzen zerstreuten Bestimmungen über die Stiftungen zu veröffentlichen, beizutreten. Weiter trat der Ausschuß dem Beschluß der Zweiten Kammer in Betreff des Antrags Adelung bei, die Regierung zu ersuchen, auch in Zukunft die Hand baggerei im Rhein gebührenfrei zu lassen und darauf Rücksicht zu nehmen, daß den Baggerei-Kleiiibetrieben möglichst Lose zu^ geschlagen werden, die in nächster Nähe ihres Betriebssitzes liegen. Bezüglich des Antrags Diehl über das Weingesetz stimmte der Ausschuß dem Beschlüsse Zwellcr Kammer zu: die Regierung zu ersuchen, im Bundesrat zu beantragen: Die Reichsregierung möge bei einer Neuordnung der Handelsverträge solche Bcstim-' munden treffen, die den einheimischen Weinbau und Weinhandel vor einer Schädigung durch Ueberschwemmung mit ausländischen Weinen schützen und durch die event. Maßregeln im Sinne des Antrags Diehl durchgeführt werden könnten. Der 5lusschuß trat auch dem Beschluß der Zweiten Kammer, die Vorstellungen des Vereins der Geometer 2. Klasse, bett. Denkschrift über die Reorganisation des Vermcssnngäwclens der Negierung zur Berücksichtigung zu überweisen, bei, desgleichen dem Beschluß aus Ablehnung des Antrags Ulrich über die Einrick)- tung einer obligatorischen staatlichen Mobiliarversicherung, sowie aus Erledigterklärung des Antrags Raab, bett, die Einreihung von Eberstadt in die Servisllasse D. des Reichsbeamten-Besol- dungsgesetzes. schlüssen der Zwcllcn Kammer beraten. Er beschloß, dem zum s beobachten lassen? Zeuge: Jawohl, ick postierte vencknedene Antrag Grünewald über die Rechtsverhältnisse und die Per- Beamte vor dem Bureau und ließ unauffällig alles beobachten. ' Ich wußte nack einiger Zeit ganz genau Bescheid, wer in dem Bureau aus- und einging. Als ich genügend Material in den Händen zu haben glaubte, Ijicft ich in dem Bureau eine Durchsuchung ab und betolaanalmitc alles, waS ich für wesentlich hielt. Sodann wurde die Verhaftung Brandts vorgenommen, zugleich vernahm ich den Direktor Dräger und ließ dann Brandt nach dem Polizeipräsidium verbringen, wo ich ihn weiter vernahm. V o r s.: Me verhielt sich Brandt bei dieser ersten Vernehmung? Zeuge: Er tat erst ehr verwundert: als ich aber sagte, das; ich über alles Bescheid wüßte, und ihm die Namen der Militärpersoncn nannte, mit welchen er Verkehr hatte, brach er zusammen und erklärte, ein volles Geständnis ablegen zu wollen Vors.: Hat er das getan? Zeuge: Ich hatte jedenfalls den Eindruck, als ob er unter der Wucht der Tatsacheii zusammengebrochen sei und retten wollte, was noch zu retten mar, allein durch das Bekenntnis der Wahrteit. Vors.: Bekannte der Angellagte nun, daß er dcr Bestechung schuldig sei? Zeuge: Nein, soweit ging er nicht; er erklärte, er sei mit seinen früheren Kameraden zusammengewesen und habe sie mehrfach freigehallcn, dafür hätten sie ihm ab und zu Nack)- Ttä folcke über Submissionen. Die Mitteilungen hat er ihm mein mündlich gemacht, und zwar, wie die übrigen Militärpersonen auch, zumeist in Restaurants; fyierbei bat Brandt ab und zu die Zeche bezahlt, aber durchaus nicht immer. Der Zeuge hat ebenfalls von Brandt Bargeld erhalten, aber nur für „Auslagen". Brand: hat ihm einmal eine Brillantnaduit wird mit am die Euelkeit der Frauen spekuliert. Wie man dagegen naturgemäße GefundbeitS» und Schönheitspstege treiben soll, das soll der bevorstehende Vortrag, zu welchem nur Damen Zutritt haben, zeigen " Der Dauer'sche Gesangverein begeht im koinnienden Jahre das Fest seine? 5 j ä h r i g e n Bestehens. Dte Vorbereitungen hierzu sind schon statt im Wange. So wurde vor kurzem in einer außerordentlichen Generalversanunlung in flüchtigen Umrissen ein Festprogramm cnhvoifen, das zur weiteren A»i4arbeitung einem zu diesem Zweck gewählten Festaußichnß, der sich wiederum auS verschiedenen Ardeitsausfchusfen zuiainmenletzt, überwiesen wurde. Am 17. d. M1S lagt« der gesamte Festausschuß in eigener Versammlung, wobei die einzelnen Arbeitsausschüsse ihre Arbeit zugeteilt erhielten. Die Dermittlunqstätigtcit der Mitteldeutschen Ardeittnachweizv.rbandez im September |9|5. Von den 28 Arbeitsnachweisen deS Mitteldeutschen Arbeits- nachn»e,srerbandeS, die im September 1913 an das Maii. 3tat. Amt belichteten gegen 19 im September 1912 mürben 8320 <6978 männliche pnd 1624 3699 weiblich Personen, zusammen 12 944 (10 6771 vermittelt. Hiervon entfallen auf Alzey 9 \ — >, Äschaffen bürg 170 (78 , Bebra 73 (—), Ben-Heim 34 (— , Bingen g. Nh. 54 88), Butzbach 26 (—1, Eassel 1644 1198 . Darmstadt 359 (365), Dieburg 41 (—), Frankfurt a. M. 4947 5080 . -vrtrbfxTq i H 194 212 , 0fmt»bcim i. H. 1 (—), Gießen 134 J30> Gr. Karben 79 (—), Hanau a. M>. 187 (56), Herborn 61 <321, Kreuznach 75 (65), fimtburg a. L 109 (— , Mainz 987 (1096', Marburg a L. 8 i2>, Offenbach a M 434 (373), Weilburg a. L. 34 55), Wetzlar 65 (63 , Wi.sbaden 2707 (1932 , Witzenhausen 14 (5- und Worms a. Rh. 498 (461). Nack Be r u fs g r u p pe n getrennt wurden vermittelt: In den männlichen Abteilungen: Landwirtschaft 1825 > gegen 1383 im September 1912), Metallgewerbe 600 (671), Holzgcwcrbe 436 (411), Industrie der Nahrungsund Genußmittel 122 .88 Bekleidung^« und Reinigungsgewerbe 422 r.387), Baugewerbe 590 <597-, Nia'ckinisten, Heizer und Fabrikarbeiter 148 157 , Gast- und Sckankwirtschaftsgewerbe 1151 (625), sonstige Lohnarbeit und häusliche Dienste 2530 '2877). In den weiblichen Abteilungen: Gelernte und angelernte Arbeiterinnen in Fabrikbetrieben 109 < 76 , Bekleidungs- und Reinigungsgewerbe 58 -36 , (saft- und Sckankwirtsckaftsgewerbe 421 (396) sonstige Lohnarbeit und häusliche Dienste 3924 (3305). Von bett an den Mitteldeutschen Arbeftsnachweisverband berichtenden nichtöffentlichen Arbeit snaclnveifen wurden im September 1913 im ganzen 1565 Stellen vermittelt 'gegen 1087 im September 1912 . Bon diesen 1565 Stellen entfallen auf In nungsarbeitsnacbweise 119 (421), auf Arbeitnehmernachweise 452 (406), auf paritätische Arbeitsnachweise 99 (111) und auf Vereins arbeitsnachwcise 595 (149). Von den 13 an den Mitteldeutschen Arbeitsnachwcisvcrband bericktcnden größeren Ortskrankenkassen war der Bestand am 1. Oktober 1913: 29973» (gegen 295867 am 1. Oktober 1912): darunter waren 189 096 192 056) versicherungspflicktige männliche Mitglieder, 77 210 .73 176) versickerungspflichtige weibliche Mitglieder, 10 522 9619) freiwillige männliche Mitglieder und 22 877 (21019) freiwillige weibliche Mitglieder. Lriftschisfahrt. Traucrfeier in Friedrichshafen. w. Friedrichshafen, 25. i£)ft. Der Luftschiffbau Zeppelin beging heute vormittag in der katholischen Pfarrkirche die Trauerfeier für die bei der Katastrophe des Marineluftschiffes „L. 2" ums Loden Gekommenen. In der Versammlung befanden sich die Beamten und Arbeiter des Luftschiffbaus Zeppelin und des Motorenbails, die Offiziere und Mannschaften der hiesigen Lustschiffer-Kompagnie und die bürgerlichen Kollegien. Kurz vor Beginn der Trauerfeier betrat der König die Kirche und stellte sich an die Seite dos Grafen Zeppelin. Tie Kapelle des Infanterieregiments in Weingarten leitete die Trauerfeier mit einem Chor ein. Tann hielt Stadtpfarrer Butscher die Trauerrede. Später fand ein ähnlicher Traucrakt in der evangelischen Schloß- kirche vor derselben Versammlung statt. Stadtpfarrer Schmidt hielt die Trauerrede. Nach Schluß der Feier richtete Graf Zeppelin an seine Beamten unb Arbeiter eine kurze Ansprache, in der er in rühmenden Worten der Toten gedachte, die ihr Leben ließen bei der Erfüllung ihrer Berufspflicht. Prinz-Heinrich-Flug 1914. Hamburg, 25. Okt. Der Prinz-Heinrich-Flug 1914 wird gemeinsam von der Südwestgruppe und der Nordwestgruppe des Deutschen Luftfahrerverbandes veranstaltet werden und sich aus zwei Flngperioden von je drei Tagen zusammcnsetzcn. Der erste Teil des Fluges, der rund 700 Kilometer umfaßt, beginnt in Darmstadt und führt nach Süden über die Kontrollstationen Mannheim, Pforzheim, Straßburg i.E., Speyer, Worms nach Frankfurt a. M. Von dort ans geht die zweite Etappe tu nördlicher Richtung über Kassel (Gießen wird über flogen) und Köln nach Frankfurt zurück. Diese ganze Strecke muß in einem Tage bis spätestens drei Tagen zurückgelegt werden. Ter zweite Teil führt von Frankfurt über Kassel und Braunschweig nach Hamburg. Von da wird über die .Kontrollstationen Bremen. Osnabrück, München, Bielefeld, Minden und Hannover nach Hamburg zu rückgeflogen. Diese Flugstrecke, die 900 Kilometer beträgt, muß ebenfalls in längstens drei Tagen zurückgelcgt werden. Ein strategischer Aufkläruugsflug von Hamburg nach Köln wird den Flug beenden. Pegouds Schleifen flüge in Johannisthal. w. Iohanuistal, 25. Okt. Der französische Flieger Pegoud führte heute nachmittag unter Teilnahme eines vieltausendköpfigen Publi?ums auf dem hiesigen Flugplätze seine Flüge aus. Er startete das erste Mal lurz vor l/25 Uhr. Jeder Flug dauerte gegen 20 Minuten. Auf den Flügen flog er eine ganze Strecke auf dem Rücken, mit dem Kopf nach unten, überschlug sich mehrere Male und schloß die F^ügc mit mehreren sehr waghalsigen ^Vurvenflügen. Vom Publikum wurde der Flieger, der sodann an den Barrieren entlang fuhr, enthusiastisch begrüßt. Die für den Zustrom nach Johannisthal getroffenen Vorkehrungen erwiesen sich als unzulänglich. Die Bahnver- waltung hätte so viel Sonderzuge eingestellt, als die Sicherheit des Betriebes gestattete. Ao er die Zahl der Züge stand in keinem Verhältnis zu den Hunderttausenden, die Pegoud sehen wollten. Die Straßenbahnwagen waren derart überfüllt, daß nicht nur die Trittbretter'dickvt besetzt waren, sondern daß sich junge Burschen auch an sie hängten. Johannistal, 25. Okt. Heute nachmittag um 4 Uhr 41 Min. landete aus Brüssel kommend der belgische Flieger Lanser mit seinem Deperdussin-Eindecker. ♦ ^.Düsseldorf, 25. Okt. Das Luftschiff „V 1", System Beek der deutschen Luftschifswerft, unternahm heute nachmittag um drei Uhr mit 13 Personen an Bord unter der Führung des Tipl.-Ing. Simon eine kürzere Werkstättenfahrt zur Erprobung der neuen Antriebsvorrichtuny, welche der veränderten Scitcnsteuerung dient. Das Luftschiff manövrierte längere Zeit teilweise in sehr engen Kurven und in verschiedenen Höhenlagen über der Golzheimer Heide. Die vorgenommenen Aenderungen erwiesen sich als zweckentsprechend. > Uiliverfitäts-Nacbrichten. — Die 50jährige Toktoriubelfcier begeht am 27. Oktober der Historiker ord. Professor an der Universität Greifswald, Geh RegierungSrat Tr. Heinrich Ul mann. Landwirtschaft. h Friedberg, 24. Okt. Trotzdem allerorten daS Weißkraut ui diesem Jahre eine überreiche Ernte lle'erl und recht niedrig im Preise fleht, wenigsten- für die Händler, io wild doch 'te Umgegend augenblicklich mit großen Zufuhren holländischen eck- und Rotkrautes förmlich überschwemmt. Ter PreiS dieser I Ware (teilt sieh auf 2,80—3,00 Mk. für den Zentner Weißkraut und lau' .> Mk. für Rotkraut. Ta der Preis verhältnismäßig hoch tfi. Hmbet das fremde Kraut wenig Absatz. vermischtes. • Ter Deuticke Akademische Bund, der schon feit mehreren Iabren bestrebt ist, einen Zufammeufchluß aller akademischen Stände zu erzielen, ist der Verwirklickung ferner Pläne durch die in feiner ler.ten AuSfckußntznng beschloßene Gründung von iroci Wenonenfd’a'ten beträchtlich näher gekommen. Eine Genonenschafr mit beschränkter Hastoftickt hat sich bereits unter dem Titel .AkademikerdankE gebildet. Sie wird als Spay- und TarlednSkaße dienen und Treuhand-, Revision?- und ähnliche Arbeiten für Akademiker verrichten. In den Vorstand ivurden von der O-cneraloerfammlnng gewählt: Dr. Hauff, Rechtsanwalt Dr. Talen und Tr. S. Mehler. — Die Genossenschaft .Akademische Erholungsheime', die die Errichtung von Heimen in Gottleuba i. Sa. und in Munden bei Hannover beabsichtigt, wird sich demnäch(i bilden. Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. Ein Rückgang von Chamvagnerverbrauch. Der Absatz des EhampagnerS sieht seit einiger Zeit still nnb geht neuerdings sogar zurück, ttne folgende Ueberfidn Rechnungsjahr Teutfche Scboumroein- Erzeug,mg Einfuhr Ausfuhr Verbrauch Flaschen 1905 06 . . 1906,07 . . 1907 08 . . 1908 09 . . 1909/10 . . 1910/11 . . 1911/12 . . r. . Aller B laufcrwen I Monaten Ap rund 12 Pr 13 286 277 1361917« 13 984 465 13 697 071 14 160 364 12 979 510 15158 6-6 13 499 073 orausficht na ghrc weiter ril bis Augu ozent wenige 1382 559 1 481 778 1 474 727 1 476 598 1 378 089 1 709 617 1 044 925 1 065 923 erheblich zur r aU in de 1316 364 18 353 472 1319 254 13 791 702 1 286 206 11 172 976 1237 141 1 13 836 528 1618 480 13919 973 1’297 937 13 391 190 1 299 541 14 904 06) 1 337 644 18 227 352 Schaumweinverbrauch im iidgebat. Denn in box chte die Sckaumweinstatcr n VergleichSmonaten des Vorjahres. rv. Berlin, 25. Oktober. In der gestrigen Sitzung der V e r e i >i i g ii ii g der Berliner S 1 a b e i f e n l, ä n d l e r waren sämtliche Interesfenten bereit, die Vereinigung auf ein Jahr zu verlängern, mit Ausnahme der FirmaTHyssen & Go., welche erklärte, von ihrer Forderung der Citotenerböhimg nicht abgehen zu können. Nachdem die Cuotenforberunq in Anbetracht der geringen Leistungen der Firma von der Gesamtheit der Vereinigung als unberechtigt angesehen ivorden war, mußten diese Forderungen abgelchnl unb die Verhandlungen abgebrochen ,verden. Die Ver- einigung läuft noch mit bem Jahresschlüsse. Mil der 9luflö|ung der Vereinigung Ende 1913 löst sich auch automanfd) das Bau- eisen-VerkaufSkonlor auf. # Aussichten für einen Preisabschlag f ü r Linoleum. Der Verband der deutfchen Liuoleum'abriken hat in der vorigen Woche ohne Ergebnis wegen der Kontiiigentierung des Fabrikats verhandelt. Tie Verhatiblungcn sind an der Mehr- 'orderil.ig einzelner Fabriken gescheitert. Es soll in bic'en Tagen noch einmal der Versuch gemacht werden, eine Einigkeit zu er zielen- Scheuert aud) dieser, so tritt Prctsfreihelt für bett Artikel ein. ? V o m R ö h r e n Ni a r k t. AuS Köln meldet man, daß die Preise für Gasrohren um abermals Mk. 5 pro Doppelzentner nachgegeben haben. 0 Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft. Tie Uinfatze der A. E.-G. Haden int abgelaufenen Geschäftsjahr Mark 440 Millionen betragen. Märkte. fc. Frankfurt a.M. 93 i c b h o 1 -‘W et r f t b e r i cf)t vom 27. Okt. Auftrieb: Rinder 142^, Ockfen ■‘>2y, Bullen 49, Kühe und Färse» *»<, ■ Kälber fi'», Sdiafe 144, Schweine 2 >58. Tendenz : Rinder gedrückt, bleibt llcberftanb, Kälber und Sckäfe gedructi, Schweine gedrückt, bleibt Ueberstpnd. Preis für 100 Bfb. Lebend- Schlachtgewicht. Ocksen. Mk. Mk. Dollfleifchige, auSgemästete, höchsten Cchlacht- werteS, 4—7 Jahre alt 52—56 92—95 Junge fleischige, nicht auSgemästete unb altere auSgemästete............ 48—51 87—93 Mäßig genährte junge unb gut genährte ältere 43—47 79—87 Bullen. Vollfleifckige, ausgewachsene, höchsten Echlachtiv. 50 -52 83— 86 Vollfleischige, jüngere 45—48 78—83 Färsen, K ü b e. VoNfleisckige anSgem. Färsen höchst. Scklachtw 60—52 89—91 Vollfle'sctilge auSaemäsleteKühehöchitenSchlach- werles bis zu 7 Jahren 46-50 86—89 wenig gut entwickelte Färsen 44—49 85-94 ältere giiSgemästete Kühe 41—45 76—84 Mäßig genährte Kühe und Färsen .... 33—40 66-80 Kälber. Mittlere Mast- unb beste Saugkälber . . . 63-66 107 — 112 Geringere Mast- unb gute Saugkälber . . . 60—62 102—105 Schafe. Stallmastfchase: Mastlämmer und jüngere Masthrmmel . . . 45—46 94-96 Schweine. Vollfleifchige Schweine oon80—100 kg Lebendgewicht 62.00—64.50 79.00-81.0) Dollfleischige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht 61.03—63.00 77.00—80.0) Dollfleifchige Schweine von 100—120 ktf Lebendgewicht 62.00-65.00 79.00-8100 Dollfleifchige Schweine von 120—150kg Lebendgewicht 62.00—65.00 79.00—81.0) ie. Frankfurt a. M., 27. Okt. (Orig.-Teleqr. bei „'«iei. Anz.E) S n’tlidie Qloticnmgen der I culipcn Frucht markt orei > Weizen chiesiger» Vtk. 19.0 <—19.25, Kurhesüf her l’n^ Ta£yncrna iLncl'SAu^ ivo t’uuoHNy. tnem luw J4xüy, anerkannt werden kann ssWio Stnniitn 6841 Bersehung. Mk. Mk. ilacht- 92-95 52-56 ältere n(teh ichtw. 89-93 60-52 Kodieimf 94-96 45-46 hvK/io erbeten. -2,00-65.00 Gerichtsvollzieher in Gießen. 7033 87-93 79-87 berirfjt nom 27. OtL , Kühe und Mendelsohn, Rechtsanwalt. 'Gesellschaft. Tie enen Geschäftsjahr Marl 107-112 102-105 findet (7092 315364 319254 286206 237141 618480 1297 937 299 541 48-51 43-47 86-89 85-94 76—84 66-80 50-52 45—48 achtw hlach» 46-50 44-49 41-45 33-40 83-86 78-83 MWUNI bonm Up to Date ENa Industrie Haffia 79.00 -81.00 77.00-80.0) 79,00-8100 1 Grammophon, 1 1 Vertiko u. a. S. Versteigerung zu 1, bestimmt statt. Born, 52.00—64,50 51.03-63,00 62,00-65.00 Ütnderl. Ehepaar nimmt Kind i. l. Pflege od.gegen ctn- malineAbsindunassumme als eig. an. Schriftl. Angebote u. 0800t; a. d. Gieß. Anzeig. Geb. 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