Mittwoch, 50.3uli 1915 165. Jahrgang Erster Blatt h v«y Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Und hier ist der Punkt, An- Gruben angeroorben und müssen während der ganzen Zeit 2S. Zuli bis 1. August: t_ 0 Die Lage auf dem Balkan. Tic Friedensverhandlungen. M. M icRcn Die Bulgaren haben sicher gemordet und geplündert, aber vielleicht nicht mehr als die anderen Balkanvölkett: sie alle und keine Gemütsmenschen, und ein Menschenleben hat ber ihnen keinen großen Wert. Bukarest, 29. Juli. Ministerpräsident Vcnizelos und die hellenische Mission trafen gestern abend um 10 Uhr VcrnaSorclS: monatlich 75 Pf^ vierteljährlich Wir..2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ausichl. Bestell«. Zeilenvreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Mennig. Chefredakteur-. A Goei;. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton', .Vermischtes' und ^Gerichtsfaal": K. Neurath; für .Stadt und Land-: E.Heü; inr den Anzeigenteil: H. Beck. llr. 1Z6 Ter Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Siehener^amilirnblättcr; ^ivecmal wöchentl.Breis- blatl sürden Krtis Giehen «Dienstag und Freitag); zweiinal inonatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Ferufprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depefchen: Auzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen ’ür die Tagesntumner bis vormittags 9 Uhr. ‘•Oetker Wliabrik, ’ elefeld.’ Z imat m Vorspiel und 2 Akten, hat die Eclmr-Gesellschast ein der Kmokunft geschaffen. ili in Mi inzendes Drama. as/; 8 W 8mmm. st Binger 3 79 Seltersweg 79 » ^o^Penize los erklärte in einem Interview: Vor dem zweiten Kriege wäre Kavalla den Bulgaren zugefallen. Wie können wir aber jetzt nach dem für uns so siegreichen Kriege auf die ganz griechische Stadt verzichten? Die offiziöse „Presa" schreibt in ihrem Leitartikel: Rumänien wird in der wichtigen Rolle ernes mäßigenden Friedens st i f te rs sortfahren, eine Rolle, für die Ru- Giern« , t 'ab* SV.Uhr; ^Ronzerf l,er-Abena) Z’ . . <914 mänien weder eine materielle noch moralische Hegemonie verlangt, die es übernimmt, um bte Genugtuung erfüllt.r ^^Jn^polMschen Kreisen wurde mit Befriedigung fest- gestellt, daß alle Vertreter der Friedenskonferenz ab|o>* tute Vollmacht haben, daß man hofft, ohne allzugrotzL Schwierigkeiten in n i ch t a l l z u l a n g e r Z e i t mit den Bukarester Verhandlungen zu Ende zu kommen. Bukarest, 29. Juli. Die bulga risch e n V e r tret er auf dec Friedenskonferenz haben nicht verabsäumt, durch die Vermittlung der hiesigen Gesandten der Großmächte die tadellose Haltung der rumänischen Truhhcn in Bulgarien anzuerkennen. ~ Paris 29. Juli. Rumänien lästt kategorisch erklären, daß, es über T n r t h u kai- B a l t s ch i k .keinen territorialen Zuwachs erstrebe und niemals die Abtretung von Rustschuk und Varna gefordert habe, Prag, 29. Juli. Rach dem tscheäsischen Blatt ,,^->ami Patnos" erklärte König Nikita in einer Unterredung, er hoffe bestimmt, daß der F r i e d e zwischen den Balkanstaatcn in den n ä ch st e n T a g e n u n t e r z e i ch n e t werden wurde. Damenver^ 30, gsili u‘ -vnwM'. Jttr Ö' Konstantinopel, 29. Juli. Der wahre Zweck der europäischen Reise Osman Nisamr Paschas ist, den europäischen Kabinetten den türkischen Standpunkt betreffs der türkisch-bulgarischen Grenze klar zu machen. Deshalb wird Osman Nstann in den verschiedenen .Hauptstädten während seines ein- ms zweitägigen Aufenthaltes mit den Staatsmännern der GroA- mächie Fühlung nehmen. Neue Greueltaten. Sofia, 29. Juli. Diü Nachrichten aus Konstantinopel, daß die Bulgaren vor ihrem Ruckzuae auv Adrianopcl 200 Griechen niedergernacht hatten, werden von der Agcnce Bulgare als unrichtig bezeichnet. In Wahrheit hätten die T ü r k c n ut D i m oti ka A dria- n o p c l und M u st apha Blutbäder angerichtet. Sie hatten weder die Griechen noch die Bulgaren noch die Armenier geschont. — Flüchtlinge aus dem Dorfe Bifikovo erzah- I tcu, daß die Serbe n alle Männer zwischen 23 und 30 •oTztiglicher selbst- rligter Qualität zu igen Preisen unter antie t Haltbarkeit — Wilhclm Riechmann r. Der Darmstadter Kammer- ...... - ■ fanget Wilhelm Riechmann ist am Montag im Omeebad Kolberg. schon 94 Kinder geheilt werden, gestorben. Mit ihm ist ein bewährter Künstler, denen Run - ______ weil über Darmstadt hinaus bekannt war, eme feste Stutze des Höftheaters und eine als Mensch hochgeachtete.Persönlichkeit dahin- gcganqcn. Der Verstorbene trat am 31. Mar dieses Jahre^au dein Verband des Hostheaters aus chind sollte vom l. SePtlnnbcr ab pensioniert werden. Noch am 14. Dezember Atzten Jahres kom Kammersänger Riechmann der ,,D.armst. Btg. rmo ge das ^ub I'äum seiner 25 ja fingen Zugehörigkeit zu der Hofbuhne feiern. Seine ungewöhnliche Begabung für die Buhne, lerne Mündliche schauspielerische Durchbildung, seine gediegene himmliche Schulung ermöglichten ihm, das gciamtc Baßfach von Hagen und Marke bis^um Leporello, van Bett, Ollendors oder Jupiter m mnstn- gültigec Weise zu vertreten. Er stellte auch sein reiches 2~Uien und Können dem Theater als Regmeur zur Venugung und war daneben dem Schauspiel eine unentbehrliche stutze geworden, ohne die zum Beispiel der zweite Teil der Hebbelichen Nibelungen kaum denkbar war - Riechmann wurde am 29. März 1854 in Bunde, nahe der holländischen Grenze geboren, besuchte das Gymnchium in Lüneburg und Naumburg und. widmete sich dann dem staut» mannsberuf. Doch Lust und Liebe zur Kumt führten ihn zum Theater, mit 20 Jahren begann er feine Buhnenlautbahn als Schauspieler am Leipziger .Üarl-, später Karolatheater. In den solgenden Jahren sinden wir ihn in Posen, Neustrelitz, ranzig, Freiburg im Breisgau, Magdeburg und 1881 in Köln engagiert. Hier ging er zur Oper über. Als Sänger kam Riechmann nach Bremen, Posen, Stettin, Breslau und von dort nach Darmstadt anstelle Karl Gillmeistcrs. Am 1. September 1887 swelte er hier als-„Kardinal" in der „Jüdin". Gammele erhöhten 1 ein An,ehen als Künstler ganz gewaltig. Er gastierte m Berlin,„D^nchcn, Amsterdam, Christiania, Llockholm, Gent im Haag und London, wo er im Rahmen des Richard Wagner-Theaters, das Angelo Neumann durch halb Europa tührte, den „Fafner im ,'Rhem gold" sang. In Anerkennung 1 einer Verdienste verlieh ihm der Großherzog schon vor 17 Jahren den -titel „^mmer)angel'. Am 23. Mai 1910 erhielt er das Ritterkreuz 1. Klasse be» Vir- dicnstordens Philipps des Großmütigen. , — Der Lupus entsteht, wie Dr. Wichmann tnt ärztl. Verein w Hamburg Mtsführte, in der überwiegenden Zahl der Falle im Kindesalter Aus diesem Grunde ist eine Ueberwachung der Kinder in den Schulen und schon vorher (2. 7 Zetenpafy. > dringendes Erfordernis einer exakten und folgerichtigen -upus- belämpfung In Hamburg befinden sich infolge der neugeregelten Luvussürsorge über 628 Fälle von Lupus unter ständiger Auf- ftch^Dft frühe be§ Lupus bei .den Kindern gewahr- tcStct natürlich eine bessere Heilung. Bis letzt konnten ui Ham Vom Kriegsschauplatz. Atlicn, 29. Juli. Die Griechen haben gestern ohne Widerstand au finden Gnemneldjina besetz t. ^.te Bulgaren haben 3 Belagerungsgeschütze im Stiche gelassen. Berlin, 29. Juli. Nach Sofioter Depeschen eMelt General Iwanow bedeutende Verstärkungen gegen die Griechen. Es soll eine Schlacht im Gange sem m der die Griechen g e s ch l a g e n wurden. Sie ^iehen gegen Newrokop, verbrennen unterwegs bte -orser und inässakricren die Bevölkerung. B e r l i n , 29. Juli. Der zur d e u t s ch e n Gesandtschaft kommandierte Hauptmann Eunze, der von einem gpiechl- säen Offizier begleitet war, geriet gestern zusammen mit einem deutschen Kriegskorrespondenten in bulgarisches Feuer, jedoch wurde niemand verletzt. K o n st a n t i n o p e l, 29. Juli. Der Thronfolger ist nach Adrianopel äbgcreist. ,Y Wien, 29. Juli. Wie das „Neue Wiener Tagblatt aus Paris berichtet, hofft man dort in politischen Kreisen, daß die Adrianopel-Frage keine europäischen Verwickelungen zeitigen werde, weil -Deutschland den gegen die Türkei gefaßten Beschlüssen nicht widersprechen werde, ohne allerdings an einer solchen Aktion teilzunehmen und weil Rußland einer gegenwärtig nicht notwendig erscheinenden Kundgebung tn Asien ab streiten, tags 6 H6r, findet tn der offenen ft Musitreften nd daselbst zu haben. 4931 rich, Universitäts-Reitlehrer. MMS . citf giter reine-’ ksilic f._ -Sd: abrik vie „6ßlfangreuer*. G H. Konstantinopel, 19. Juli 1913. n:echcn^ N°chrr^en^n m°"dal°°n?egie. in den Zeitungen studen. Tie P A^,„^chkeit irre zu fuhren, rungen verstehen es wersterhaft, die nur Sicgcr, teilte Be- Bei allen Gefechten und schlachte g . -0 ,mgeheuer, daß siegten, die Verluste der GegnerKanonen und Ge- Iein Mann mehr im P,-elde stthen wnm -rfv?n vollständig Ä ^^L^^eidun-en wahr ist uustermdenUi» fdW« Ä«! den Balk-inh-npistädten "" >'"r^ ^--d d ^„„.;eh.rlten wer- zu machen, um s°. m-»k. ais TreE mos ftr 3cn|ur ben, und alle Mitteilungen AS Wahrheit durch; ne ganz unterliegen. Erst spat s e tz^altHabern auf dem Balkan uw zu unterdrücken ist stlbst der w tatsächlich so ungenügend über möglich- In auf der Balkanhalbintel unterrichte die politttä>en Verhaltniite a r Rat mehr -veitz- xW Su sein, dav sich dre DlMmmne französischen Vorschläge, ganze Hilflosigkeit ostenbaite ia) mehr emMmuchew sich in den Balkanrumm^ ^crhauw Backankrieges gehören die Zu den dunkelsten- Scheußlichkeiten ^te über die von den Armeenmg Tausende unschuldiger Serben sollen gleich» zuAnfang Bulgaren und Gneehen Albaner Nieder gemetzelt, uno Gegenwärtig werden wieder W Nicht schlecht KNU die Bulgaren und Gmechen oet > gemacht zu haben. Am i^LkÄLLLn sich d'° G-cchm. Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. li-rvat d-r Weißen sind, a»hlm schon heute ; 7 ' —-1 Schwarze in nicht unbeträchtlicher Zahl. In den -verg- I werken allerdings find nach wie vor die Vorarbeiter Die schwarze Wolke über Südafrika. ^c^a{te^n'fel^11bi5cnsanbd..auintSni9% Generalstreik in der ganzen Union? weißen Arbeit Vorbehalten. Diese ungeheure Masse der S&-Ä&SS Ä ÄSSft. - B SÄ? ÄS L betracht des Ernstes der Lage nahm die Unwnregicrung hrer ck^elt avmacyung selbst die Vermittelung zwischen den Griibengesellschaften und von der Außenwelt ga za g s ) ' - 9(l5 ,u «den Arbeitern in die Hand. Botha und mehrere Minister m bie «'ch Arbett w^ d^n kamen eigens von Kapstadt nach Transvaal gereist. Uni> ®^nbf b r .Wanb * «Mr y nun schien auch alles gut zu gehen. Die ftrcitenbcn Militär trieb sie zurück. Dann war es auch teien kamen sich immer näher und die Aufregung legte sich ) rnin-n geworden Nun aber meldet eben der mehr und mehr. Die Arbeiter hatten folgende Forderungen ) man^unter ihnen aufrührerische Proklamationen ausgestellt: Die Arbeit unter der Erde muß neu 9^9^ 3n)e^^^^ burun lassen, daß sie werden, um die groge Sterblichkeit an der ! g f deu^h ^^nblick warten, wo sich die weißen .phtisis**, der blcichsuchtartigcn Berufskrankheit, zu ver- s g 0 ^nnren Iie9GU werden. ringer n. Der Achtstundentag soll eingefuhrt werden - D'ud^^gegenseu g gan.clJt Schwere des Angen- Die Lohnauszahlung ift anders zu regeln. ^sollen ^wnß?der sie vor die doppelte Gefahr des weißen Auf- endlich Garantien gegeben werden für eme stetigere Vcr^ bl^cks^ Revolte stellt. Sie hat in ganz Süd- weudlmg der cmmal angeworbenen Arbeitskräfte. 1 gesamte Reserve des Militärs zu k>en Fahnen ge- plötzlich, mitten im Lauf der Verhandlimgen wurde d-r aftika ^^Au^n Toppen in Südafrika sind an Zahl sehr GewerkschaftSvcrband ungeduldig. Er kam mit einer Art st 11500 Mann. Tie .Reserve", also dw Bürger- Ultimatum heraus und erklärte bei nicht schrankenloser so-1in emec Umformung begriffen. Es ist fortiger Annahme seiner Bedingungen den Generalstreik fürI hefn^ lvic m3eit diese gediehen ist. Aber selbst nach ganz Südafrika. Das hatte die Lahmlegung des ganzen n(mbetee Neuorganisation sind es nicht mehr als 20— staatlichen Betriebs zu bedeuten. $on Kapstadt bis ^um! vo ift säst nichts für ein so ungeheures Zambesi würde der Eisenbahnverkehr stocken, m den Hasen I ^cl llnru()cn größeren Umfangs, die auf verschiedenen könnten die Schiffe nicht mehr entladen werden, die Fabrike , ausbrechen wurden, wäre die Regierung also voll- Industrien und Gruben im ganzen gewaltigen ^.and' N'uyten3 den Nachschub aus dem Mutterlande angewiesen, feiern. Da der größte Teil der im InnernbUf« iber prarti« an Ort und Stelle sein kann, Städte und Siedelungen m Bezug mif b e BW)1- «nä g mie ber «urenfrieg zur Genüge gezeigt hat, kostbare und allein auf bie gB^en. Wenn nicht im letzten Augenblick noch die Weißen weiter Hungersnot, lokale Revolten, Hilslosigkett und Ver- ) besinnen, steht so die Zukunft der ganzen zweifelung unter der weitzen Bevölkerung da und dortt Wh ^ie schwarze Revolte r'lber selbst diese Moglichkech Südafrika cini Nand wäre der Beginn. Wer kann sagen, wie bald P.e sein mag, wurde bei cmem ^rbeltskanU'f m Dudasrika schivarze Welle über den vereinzelten Autzenpoiten SÄ,; V X -6cn um b.e -s b°tt UN fernen "Beißen 4019006 Schwarze unb 678146 An-iehdrige an-tz-uden gebtl ---------------------------- derer farbiger Rassen, 5o'nduS usw. Zieh, man aber auch die nach unter direkter englischer Verwaltung und auperhalb der Union of South Africa" stehenden Gelne e in Be- ' tracht" wie Rhodesia, Swaziland und das Betschuanaland- Protektorat, so erhält man Ziffern, bie eur gegenteiliges ffiertiältniä von 6: 1 zwischen Schwarz und We>g ergeben. Und d" e BerbältniSzahl verschlechtert sich für Weig mtt jedem "lahr Vor kurzem standen die beiden Bevolkerungs- elemente »och wie 5:1. Es kommt ein weiteres dazu: Der Neger beginnt sich zu emanzimeren. Er besucht immer mehr die Schulen und rückt langsam aber sicher in immer wichtigere Stellungen des Erwerbs- und des oneMlichen Lebens ein. Eine ganze Reihe P°Mi°nen, die puher Re- ____ Alle ihre Zeitungen sind voll von angeblich von den Bulgaren, begangenen Scheußlichkeiten. Da haben sie Taufende und Taufende friedlicher Landleute über die Klinge springen lasten, ihre Hau er angezündet und gcplünoert, Frauen ciitenrt, und Mädchen v r- gewaliigt, Verwundete auf barbarifche Weste verstuminel. n,w Die griechischen Zeitungen schöpfen dreie WeiSlieit zum grotzten Teile aus den Berichten der griechstchen Bstchose uno Grstllill .n an das ökumenische Patttarchat. Die Bulgaren fchweigen dazu und machen keine Miene, sich zu rechtfertigen. Nur wenn fle be- schuldigt werden, griechische Bstchaw verhaftet oder aus ihr n Diözesen entfernt zu haben, erwidern sie, bat’, fie ^hionagc zugunsten der griechisck-en Armee getrieben batten. . - Die Berichte der Bischöfe ,md mit großer Voriicht zu gen eftrn Die ersten Naäwichten, und oft auch die einzigen über Gräueltaten kommen von den Flüchtlingen, ^n ihrer Aufregung haben. Jic natürlich, nicht genau hingesehen, was eigentlich lo» ift, oder gar keine Zeit dazu gehabt, sie haben es nur knallm horeu und e.mbe fallen sehen, und die Legenoe war fertig. Nicht jcövr, bex fallt, ut tot, und nur selten kennt man die wahren Urfachen, die zu. einer Panik oder einer Metzelei geführt haben. Manches ^rfstt sicherlich aus militärischen Gründen verbrannt worden, den armen Leidtragenden erscheint es natürlich als Barbarei. . '•Vie Wahrheit sestzustellen stt autzerordentlich fchwierig, in vielen D-ällen ganz unmöglid-. Wird gleich eine unparteiliche Kommission an Ort unb Stelle zur Erhebung des Tatbeftaiwes geschickt, so ficht sie wohl die verbrannten Haufer und die Leiä-n in den Straßen, aber .sie kann feiten nut Sicherheit herausbekommen, neer eigentlich die Täter toareii. Tic Scheußlichkeiten, die man den Balkanarmeen in die Schuhe schiebt, jinb in ben meisten Fällen von den Banden verübt worden, die ben Armeen folgen. Diese Banden beftehen aus Komitatschis, denen das Morden unb Rauben zur zweiten Natur geworden ist, und die mehr Bestien als Menschen sind. Auch die Niedermetzelnng so vieler Armenier in Rodosto beim Vormarfch der türkischen Armee ist den Freiwilligen aus bas Schulbkonto zu stabt II Amtsgerichtsrat Eduard Seidig zum Lberamts. d a r m c r i e soll von ft< Zug reichen. . . ' ..... W,U"J -^udu lommcn nocy Pyramiden Der Großherzoq hat s 7 . uno V4irnerinn<*n und Turnerinnen aufführen. T ( Vertreter jeder Grossmacht, die die Gründzüge der Gemeinde Verwaltung und die anderen Arten der Verwaltung, die letzt schon im Lande bestehen, kennen lernen und dann den Mächten Vorschläge für die künftige Organisation machen soll. Tic Kommission werde so bald als möglich zufammentreten. Die Gen schwedischen Offizieren befehligt werden. Dsie Mächte werden die fchwedifche Regierung bitten, einen höheren Offizier zu ernennen, der die Kommission nach Al banien begleiten soll, um sestzustellen, wieviel Offiziere nötig sein werden. Die Botschaftervereinigung wird sich in der nächsten Sitzung am Freitag mit der Frage der Südgrenze Albaniens beschäftigen. Ausschusses und der Leiter der Zweigstellen statt. An die Versammlung schließt sich eine Führung burrf) die Wander- ausstellung der Großh. Zentrale: „Das Kind in den ersten Lebensjahren" an. Jahren niedergemacht, und die Frauen vergewaltigt hätten. Das albanische Statut endgültig geregelt. London, 29. Juli. Wie das Reutersche Bureau erfährt, wurde in der heutigen Sitzung der BoN'chaflervereinigung, die drei Stunden dauerte, die Frage des albanischen Statut» endgültig geregelt. Albanien soll von einem Fürsten regiert werden, der innerhalb 6 Monaten ernannt werden wird., Inzwischen soll die Verwaltung Albaniens organisiert werden. Zu diesem Zweck senden die Mächte eine Kommission, bestehend aus einem Vertreter Albaniens und einem " Gewerbe-Ausstellung Gießen 1914. Nachdem in diesen Tagen die Aufforderung zur Beteiligung an der „Gewerbeausstellung Gießen 1914 für Oberhessen unb angrenzende Gebiete" versendet werden, laufen Tag für Tag die Anfragen zahlreich ein, ein Zeichen für das Interesse, das man der Ausstellung entgegenbringt. In fast allen Gruppen sind bereits Verträge abgeschlossen, in anderen lind sie dem Abschluß nahe. Die Vergebung der Plätze kann naturgemäß nur in der Reihenfolge der einlaufendeu An-- Meldungen erfolgen. Die Ausstellung verspricht besonders interessant zu werden, da u. a. für unsere, in voller Tätigkeit befindlichen Betriebe bereits Abschlüsse erfolgt sind. Der ÄuZ- Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Juli 1913. Wie hat der Automobilist in bedenklichen Situationen zu fahren? ul!' Hilf, geschehen l ull'=: n«tt V W dlem .iiidl M » ben eines M $ licbung btt’fr Balten ber Zucht Deutsches Reich. Balestrnnd, 29. Juli. Der Kai se r hörte heute Vor- m ittm, den Vortrag des EHZs des M i l i t ä r und des Di n r i ne k a b i n e t ts, sowie des Vertreters des auswärtigen Amts, Gesandten b Trcntler und arbeitete dann allein. Am Nacl>- mittag unternahm der Kaiser einen Spaziergang in die Umgebung Ballwlms. Zur Abendtafel waren bi? Herren der deut- scheu Gesandtschaft als Gäste an Bord. — König Haakon mit dem Munster des Aeußeren I r g e n s und dem Gefolge traf um llihllhr abends hier ein und ivurde mit großer Begeisterung begrugl. Staatsminiller Mikkelsen traf um 10 Uhr an Bord feiner Jacht hier ein. Das Wetter ist prachtvoll. . Berlin, 29. Juli. Die Lösung der b r a u n sch we i gische nF r a g e nxrb endgültig Anfang Oktober im Bundesrat erfolgen. Es wird eine der ersten Aufgaben des Bundesrats nach der Sommerpause sein, die braunschweigisch Thronfolge- Hage zu regeln. Es verlautet, daß schon in den nächsten Wochen eine vertrauliche Fühlungnahme zwischen Berlin und Braunschweig stalrnnden wird, einen gemeinsamen preußisch-braun- sctnveigischen Antrag im Bundesrat vorzubereiten. In eingeweihten «reisen ilt man überzeugt, daß das junge Herzogspaar schon im November feinen Einzug in Braunschweig halten wird. Sasbach, 29. Juli. Der Prälat Dr. Lender, der älteste .ueichstaasabgeordnete, der dem Reicktstag ununterbrochen seit feinem Bestehen angehörte und heute sein GOjäbrige« Priester lubilaum feiert, ist beute nachmittag um 3<3 Uhr sanft ent- HP.lafe^. iPrälat Dr. Lender vertrat seit 1871 ben Wahl- Baden Rastatt, im Landtag war er von 1869 bis 1881, Abgeordneter). . 1 “ f fP “ r l - 29. Juli. Der volksparteiliche Landtags- und frühere Reichstagsabgeorbnete Wilhelm '?(u g st ist im ?Ntcr von trn^a^nU ilSo- C ionor ? " n Lssl.'rben. iKupserschmied Augst der- S" 1890-1903 den Wahlkreis Gerabronn. Er bcfdjäf- tiate iicb baiiytiud.lui- nlit Hondwerkerfragen.) Hessen-Nassau. x ’ 29. Juli. Gestern abend gegen 7 Uhr wurde mamy16 D°x Schwarzenborn der Arbeiter Joh. Schreiner II. 01,5 ^?ohra in den, Augenblick, als er von einem Wagen stieg ÖO!,rtTenr J, 29. Juli Die Staatsregierung ist entschlossen Huerta nicht a n ä u er Fenne n. ksic plant bie Entsendung einer Momimmon nach Menko zur Untersuchung ber Sachlaac ^lus Mexiko imrb gemeldet: öutrm t.v. den Fo r b c- r n n g-e n ber Bereinigten Staaten zu gestimmt und verim-ockie'i die geforderten Mawiabmen zur Berbofkung der für bie AngrEst' gegen fremde llntcridncn verantwortlichen Personen -.n ergreifen ^ach einer aus Regales in Arstzona ein getroffen en reiche der AuMndisclxn nxirf der Flieger Masson nbvr bem >L»a?en vvn Gimnmas eine Bombe lyinat», die #ini bn< 'tanonen boor „Tamyico'' fiel und es zerstörte. Tokio, 29. Juli. Es wirb wyt bekannt, daß die Ank wort Amerikas in der kalifornischen Lands rage nicht befriedigend lautet Die Puudeoregienuia leimt , ab, yi intervenieren. Japan wird in kurzem ein. dritte k'otc au die amerikanisch. Regierung fenben. Inzwischen i?at bie Boi - dank die Einrichtung getw^r daß^^«Vaner dielh o s s i n ge r zum Oberamtsrichter bei dem Aintsgeri^k ehe die Akte in Kraft Grvß-Umstadr, den Amtsrichter bei dem Amts^richt Darm« llrga Ä ^ili. D?e Mo n?^l e n eroberten B«tschos« Amtsgerichtsrat Eduard Seidig zum Oberamts, und DarchanulaHl und erbeuteten ein löeschuy. ^20t Amtsgericht Hirschhorn, beide mit Wirkung Gewehre, 300 Zelte und große Vorräte. Die Chinesen verloren Oktober 1913, ernannt. — Grnmint wurden: am '^00 Tote und Verwundete, die sie in den Ächanzen zurück-! x$ull ber Oienchtsvollzieher mit dem Amtssitz in 9iibba ließen. Die Monogolen hatten 5 Tote und 10 Verwunde:c. ! Richard Lo t h zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze - -----------—— ----- । ------ in Hirschhorn, der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze Oie hinterlanddahn auf unbestimmte Zeit verschoben sLtttr? s“m »reidn-swiuieb« ' 1 mit dem Amtssitze in Gernsheim, der Gerichtsvollzieher mit ^us Biedenkopf wird mitgeteitt, daß auch Reichs- dem Amtssitze in Hirschhorn Ludwig Dicke zum Gerichts- < ?lc‘ Mumm sich um die Erbauung der Hinter- Vollzieher mit dem Amtssitze in Michelstadt, sämtlich mit lanbbal)n bemüht habe, er empfing dieser Tage vom Minister Wirkung vom Tage des Dienstantritts ihrer Nachfolger an i>cr öffentlichen Arbeiten folgende Zuschrift: —IndenRuhestandver setzt wurde: am 26. Juli „3m Verfolg meines Schreibens vom 13. Januar d.J. i)cr. Oberaufseher am Landeszuchthause Marien schloß. Adam teile ich Eurer Hochehrwürden anläßlich des Abschlusses Pbilipp Kob urger auf sein Rachsuchen unter Anerken- »«!"v • •••» sier « öung von Battenberg über Gladenbach n a ch! Schaffner in der Hessisck>-Preuß.ischen Eisenbahn gern ein schast Wetzlar bezw. Giessen crgebenst mit, daß dem Bau Rudolf Kohlmeicr zu Friedberg mit Wirkung vom dieser Bahn mit Rücksicht auf die grosse Zahl brin JL September d. I. an. 2°ubr^Ack nidt und Ej^Wnill iW SSiui'tttc dann die ;r Wr rinicitiger o 4, - vk h'kr Äilchlr f. j nriTi D-*P ,, ck nuyt •'ffrfi.n dnrlki Le gcnder Projekte zurzeit nicht nähergetre-I ** Tie Großh. Zentrale für Mutter- und ten werden kann." ISäuglings-Fürsvrge in Hessen hält ihre Mit- 186G nicht preussisch geworden wäre, hätte es längst seine £ d) Anstaltsfürsorae l ÄrftirriT• IWjn. -ras Proiekt »var ausgearbeitet und im Jahre 1866 >roevpe Eleonorenbeiin^Dr Scblirve rherin b (SnTstu* loltte mit dem Bau begonnen werben. Infolge be5 ftriegeä cTSBcrut^.$o?munbfdwTt- MWWWWM-SWZMM m rTk « ex. <■ X X- X ... 6 Ersatzwahlen für Ausschuß unb Bvrstanb. Nach Schluß Wir >ind der Ansicht, daft die beteiligten otäbte und der Versammlung findet eine Sitzung der Mitglieder des Landorte durch die Entschließung des preussischen Eisen-' - - - - ■ - - - bahnministeriums ihre Tätigkeit nicht einstellen. Sie müssen eben versuchen, die massgebenden Stellen von der Dringlichkeit und Wichtigkeit der projektierten Bahnverbindung zu überzeugen. Sollte dies nicht gelingen, so müßten die an der Bahn interessierten Kreise zur Selbsthilfe schreiten. Starkenburg und Rheinhessen. rin 1 3uIi- Die diesjährigen Gemeinde- Lrfnnl0 C n ?ra?tCHrbcr fozialbeniokratifcheii Partei eine Nie- b wurde am 2l.JuliI°°n L±n,”, “,,f b,c "[cb,9te °rsle Lehrersielle an ber katholischen1 ' " -------- " r?'n5[)c"” präfentierte Echulamtsaspiranl Dotlsrud Wol.elschneiber aus Sanuflabt beuog p8 kmbet‘11913UabCnns9ihd,'U~ “ °°m I.^Scp- tember 1913 ab aus ben. Staaisb.enst e,.Haffen. Wäsx-ääK-ä .Für Tapferkeit- an, firiebSbanbc verliehen. W ' Ober-mtbrich-A'tek dem" SünSgen^ ^^rn ^Franz ve , 29. --«"^"staltfinde .f’n |b ^9®(itvcveu«e Les, uni Die Frage des türkischen Vormarsches wurde in der heutigen Sitzung nicht angeschnitten, aber sie bildete nachher ben Gegenstand besonderer Besprechungen zwischen den Botschaftern. Wie Dcrficbert wird, bat sich die Lage inbezug auf eine gemeinsame Aktion nicht geändert. R o m, 29. Juli. Wie die Ageneia Stefam meldet, erledigte die Botstt-aftervereinigung in ihrer heutigen Sitzung außer der Frage der inneren Organisation Albaniens auch die der'finanziellen Unterstützung Montenegros und setzte das offizielle Protokoll fest, durch das der Zugang Serbiens zum adriatischen Meer geregelt wird. Verschiedene Meldungen. Bukarest, 29. Juli. Die bulgarische Regierung ersuchte Rumänien, W i d d i n zu besetzen, um die Bevölkerung gegenüber Racheakten, der serbischen Truppen zu schützen. Infolge dieses Ersuchens fand zwischen dem Ministerpräsidenten Majoreseu unb Paschitsch eine Besprechung statt. Die diesbezügliävn Verhandlungen dauern fort. Benijelos stattete heute vormittag Majorescu einen Besuch ab. Die erste Sitzung der Konferenz findet morgen statt. Bukarest, 29. Juli. Aus Jassy wird gemeldet, daß der gesamte Personen, und Güterverkehr in Bessarabien infolge der russischen Truppenzusammenziehungen an der rumänischen Grenze eingestellt worden ist. Wien, 29. Juli. Du Kriegsmini ster v. Krobatin übermorgen einen vierwöchigen Urlaub antreten wird, so wirb in politischen Kreisen daraus geschlossen, daß internationale Verwickelungen bei der Liquidation der Bal- k a n f r a g e nicht mehr erioartet werden. Die böhmische tandesverwaltungskommission. Prag, 29. Juli. Bei der Vereidigung der Mitglieder der Landesvenvaltungskornniission hielt Präsiocnt Graf Schönborn eine Rede, in der er erklärte, die Kommission habe infolge des außerordentlichen und vorübergehenden Charakters ihrer Aufgaben die Pflicht, ihre Tätigkeit auf die la u f e n d e n A n g e l c g e n h e i t e n zu beschränken. Ihre Tätigkeit müsse sachlich sein und politische Streitigkeiten vermeiden. Unparteilichkeit gegenüber allen GeseN- schastsklassen, besonders gegenüber den beiden Rationalitäten müsste die erste Pflicht der Kommission bilden. Weite Greife der Bevölkerung, sagte der Präsident, kommen uns nicht mit besonderem Vertrauen entgegen: wir müssen uns dieses Vertrauen erwerben. Schliesslich sprach der Redner die Hoffnung aus, daß in der Landesverwaltung Böhmens sobald wie möglich normale Verhältnisse w'iederkehren möckfien. lieber diese Frage von allgemeiner Bedeutung hat das Reichsgericht einen bestimmten Rechtsgrundsatz aufgestellt, der im Interesse eines sicheren Straßenverkehrs an den Automobilismus die Anforderung stellt, dass ein Automobil in bedenklichen Situationen so zu fahren und o entfällt für den Automobilhalter bei einem Unfall ber 27c,|tunÖcn ans der Ausstellung Auszeichnungen (z. B. bronzene, Einwand in Bezug auf das Verhalten des Verletzten, dass ''lbernc und goldene Preise) zu verleihen und für Erlangung ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 7 des Auto- ÜOn Ehrenpreisen geeignete Schritte zu tun. mobilgesetzes vorliege und die Haftpflicht deshalb aus- Landkreis Gicsien geßchloisen sei. Emen solchen Fall behandelt das jetzt vom L Hol,beim 28 i n , Reichsgericht verkündete Urteil: L , v \ 7 . ^UJU ®,c Kartoffeln unsrer Am 8. Juli 1911 abends gegen 8SA Uhr ist der 3Ra- ®cn2°rrln9 iinJ weit bekannt. Nicht nur auf dem Markte» gistratskanzlist M. in Nürnberg beim Ueberschreitcn des Gietzen werden sie verkauft, Hunderte von Maltern werden freien Platzes vor dem Laufertor von einem Automobil der ""ch bcn Rheinlanden, Westfalen usw. verschickt. Dieses Jahr Kaufmannswitwe H. in Nürnberg angerannt und körper- 'Ebenste ausgezeichnet und versprechen eine reiche Ernte. Früh- lich verletzt worden. M. hat gegen die lÄgentümerin t>cd fartoffelrt werden schon verkauft. Automobils Aiffprüche auf Grund des § 7 des Kraftfahrzeug- in H u n g e n , 29. Juli. Der S ch n i 11 d e s G e t r e i - gesetzeS erhoben, die Beklagte hält den Ansprüchen des Klä- des (Korn und Gerste) hat hier begonnen: mit dem Ertraa jerö eigenes Verschulden in Verbindung mit dem Einwand ist man im allgemeinen zufrieden. Durch die wochenlana des „unabwendbaren Ereignisses" entgegen. anhaltenden Niederschläge hat sich die sehr üppig entwickelte ' ßf.. Landgericht Nürnberg hat den Anspruch des Frucht vielfach gelagert, namentlich die Haferfelder sind , ftlagerS zu drei Fünfteln abgewiesen, dagegen zu zwei größtenteils wie gewalzt, so dass die Mühmaschine auf-- dem Grunde nach für gerechtfertigt er- diesen Feldern nicht viel arbeiten kann und man gezwungen Berufung der Beklagten hat das Oberlandes- rst, wieder zu der alten Metlft)de, zu dem sog Reff " zu ericht Nürnberg den Kläger ganz abgewiesen. Das Reichs- greifen. B lz ® I e r l ch t hat auf die Revision des Klägers das Urteil des Kreis Schotten Landgerichts wieder hergestellt und die Sache zur Feststel- r. Eichelsachsen, 26. Juli 4 Jrübiabre bath fiA d-rL-ftn ^L 'bo?En?s'Z>eC"bn g^g'SeÄ unb ucr3n DbSbrö^riÄ durch ©cnbarmcric. W°ch.,Lr aus ®e«Xn"än Nachweis nicht erbracht, dass der Führer des Kraftfahrzeugs arbcitchcheuer Mensch von hier verhaftet und dem Amts» das Tempo des von ihm gelenkten Automobils in der Nähe ^ncht vorgeführt, der sich gleichfalls schwer an einem sechs- eines ihm entgegenkommenden Strassenbahnwagens so ge- jährigen Mädchen vergangen hatte. ba^ das Automobil erforderlichenfalls Kreis Friedberg. irfj s>at!n Stehen bringen können. Daraus ergibt L Friedberg, 28. Juli. Die Schreinerarbeiten für di- vblicÄ SÄS WÄS: ZS"-6 I Vto^otWn ttaferne sind ben hie. habe jede nach den Umständen des Falles gebotene Sorafc?lt i r r l‘6cr!rQ9en worden. Sie müffeu bis zum beobachtet, nicht erbracht hat. Unterliegt sonach Van ^ember fertig sein. gefochtene Urteil wegen Verletzung des § 7 des Automobil- * ^ad-Nauheim, 28. Juli. Im reichhaltigen und ab- ' geietzes der Aushebung, so vermögen auch diejenigen Aus- wechSlungSreichen Unterhaltungsprogramm der Saison wird suhrungen, die das eigene Verschulden des Klägers in ben ani kommenden Sonntag erstmalig eine Neuheit auftreten Vordergrund schieben, das Urteil nicht zu rechtfertigen. die viel Beachtung finden dürste. Es ist für den Abend in! Konzerthause Deutsches Turnen' vorgesehen, an dem M) Mitglieder des hiesigen Turnvereins und Turner des ' Gaues Hessen beteiligen werden. Freiübungen der Turnerinnen, Kürturnen am Neck und Pferd, Darbietungen der Achter und die GewandthcitSübungen vom Deutschen Turnfest m Leipzig (die besten Turner deS GaueS Hessen) werden den deutschen und ausländischen Kurgasten einen turnerischen ' abenb m vollem Glanz zeigen. Dazu kommen noch Pyramiben isiwrvii; tcri - " löiuai; ,h?*9| Grüße des Vorsitzenden Reg.-Rat Dr. Merck, der am Erscheinen I 7500 Meter-Laufen: v ‘‘ .....< .___ ....A I .1. XA.-;... itm hir •XKVNTUlldH I /cmmi.c.___\ •> Der Brand, der gestern in der achten Abendstunde ' ausbrach, konnte bis heute morgen nicht völlig gelöscht ivcrden. Das Feuer eutstaud vermutlich durch Kinder, die entweder Stroh oder den 3mm, der das Gelände der Norddeutschen Ciswerke nach der Jnngiernheide zu abschließt, mit Streichhölzern in Brand setzten. Der Wind trieb die Funke,i aus die Eisschuvpeu, die 60 Meter laug, 40 Meter breit und 20 Meter hoch sind; sie standen alsbald in Hellen Fla>n,nen. Auf die Meldung Großseucr erschienen außer den Wehreii der Nachbar- schalt alsbald anch sechs Züge der Berliner Feuerwehr. Inzwischen war das Feuer vou den Schuppen 011 seinen Stall übergesprungen, in de», 80 Pferde aus Angst wild um sich schlugen. Mit Hilfe von Mannschasteu des zweiten Llistschisferbataillons gelang es, den größten Teil des Pserdebestaudes in Sicherheit zu bringen. In dem trockenen Holz der Schiippcn sand das Feuer reichliche Nahrting. Viele Meter hohe Stichstaminen und beißender Qualm erschiverten die Löscharbeitcn. Das Bedenklichste war die Explosionsgefahr des unsichtigen Kessels im Maschiuenramn; durch rechtzeitiges Ausblascn !des Feuers wurde sie verhütet. Die Arnoiliakvorräte explodierten. Dlirch einen durch die Luit geschleuderteii Balken witrde ein Knabe, der sich hinter dem Zaune besand, getroffen und g t ö t e t. Zwei seiner Spielkameraden fnmc» mit schweren Verletzungen davon. Ein weiteres Opfer forderten die Flainnien bei den Löscharbeiten selbst. Der Feuerwehrmann B 0 l z e r stürzte von einem Gerüst in die Glut und erlitt schwere Brandwunden. Der gewaltige Feueifchein, der bis nach Tempelhos zu sehen war, hatte viele tausende von Zuschaitern nach der Brandstelle gelockt. Tie polizeilichen Absperrllngen wurden wiederholt durch- brochen.Es mußte eine Kompagnie deS 4.Garde-Regiments alarmiert werden, die die Menschenmenge zurücktrieb. Wie rücksichtslos viele aus der Meuge sich benahmen, geht daraus hervor, daß die Schläiiche der Feuerwehr beschädigt mürben und dadurch stellenweise die Löscharbeiten in Frage gestellt wurden. Die Eisschuppen, Stallungen imb andere Anlagen wurden von dem Feuer vollständig zerstört. Der Schaden dürfte '/, Million übersteigen. fiahiöck 1111& Verkehr, Volkswirtschaft. München, 29. 'Juli Zur Förderung der Einfuhr von Petroleum und Bodenerzeugniffen des Balkans sowie zur Belebung der deutschen inbuftrieUcu Ausfuhr hat sich m R e g.e n s bürg eine unter deutscher Kontrolle stehende ch iss a h r tsges e lisch aft unter dem Namen „B avr, scher Lloyd, in. b. V- mit dem Sitze in Regensburg gebildet. Dem Unternehmen gehören an neben den verschiedenen Petroleumgeselllchatten dre crtact Regensburg, die Banrische Vereinsbank, bie Deutsche Bank, d,e Vereinigte Mascknnensabrik Augsburg iind Maschinenbauanstalt Nürnberg, solche die Firma Gebr. Röchling. Der bayerische ^taat ist im Aussichtsrat vertreten. Wie die „Münchener Neuesten Nachrichten" erfahren, sollen auf das Grünbnngskapstal von 4 Millionen Mark zunächst 25 Prozent emgezahlt werden. -------- ... Ervhfeuer in Plötzensee. Berlin, 30. Juli. (Priv.-Tel.) Gestern abend gegen Nebcrlandfliige. 9 Uhr brach in dem Niefenspeichrr der Norddeutschen Eis» Ter 10 Juni ist einer der bedeutungsvollsten Tage in der I werke am Nordufer des Plötzensee Großfener ans. DaS leicht Entwicklung des Flugwesens. An ihm hat der Franzose ®nnDc- L)rcnn()nrc ®cßäube war in kurzer Zeit völlig von den Flammen jone de M.mlinais in kaum 10 Stunden mit 2 ZwischenlandungenI Die Berliner und die Charlottenburger Wehr, die sc Niittetcuropa durckgi'ert, eine Leistung, du- bisher unerreicht nn,r,tpn rA nuf den Sckuß der dc'Ueht. Sie verdient um deswillen noch besonderer Erwähnung, I beide zur Stelle waren, nuchten sich a s ( 0|.-. Brindejone ohne Passagier flog, sich also selbst orientieren umliegenden Gebäude beschranken. Einige e u cr iü e l) 1 - imtßte. Daß wir Deuts,he bisher keine älwlickien Leistungen n ncv cr(ittCn leichte Verletzungen. Dec Sachschaden oriunmnsen haben, rührt daher, daß wir ans den Bau.solch jst bedeutend. Man vermutet Brandstiftung. fletncr Mascknnen mit starken Motoren, tue allein zu solchen '0 u^ul ‘ ...... Leitungen befähigen, keinen Wert legten. Der Hauptabnehmer' umerer Flugzeug-Industrie ist die Heeresverwaltung, itnb diese legt den Hauptn^ert auf die Mitnahme eines Beobachters, (unb gnürcrcr Stabilität des Apparates Diese beiden Forderungen pc t>cn aber eine Verringerung der Eigengeschwindigkeit zur H-olge. Fm Interesse unserer deutschen Flugzeugindustrie, ine doch «auch gezwungen ist, ihr Augenmerk auf die Ausfuhr zu lenken, imc» im Interesse des Ansehens unseres oeuischen Flugwesens V cvlmupt, ist es wünschenswert, daß auch wir den Heineren, ino schnelleren Maschinen etwas mehr Aufmerksamkeit widmeii. !T«ß unsere deutschen Flugzeugführer an Schneid den Franzosen ui'cht nachstehen, wird niemand bezweifeln. Der Prinz-Hnnrrch- Fllug hat dies zur Genüge bewiesen, er bat durch die Ungunst der Witterung, durch die erschwerenden Belastungsbedingungen und bei den Meldungsfahrten gewaltige Anforderungen an unsere Uung Gießen 1914. Nachdem Inning zur Beteiligung an öe: Gießen 1914 für Oberhesseu blcte* versendet werden, laufen ; ^lreich ein, ein Zeichen für da? tSstellung entgegenbringt. In fast 1 Ertrage abgeschlossen, in andere! Die Vergebung der Platze tonr. Neihcnsolge der einlausenden?!n> e Ausstellung verspricht besondere u. o. für unsere, in voller Tätigleii Abschlüsse erfolgt sind. Der Außerdem beschlössen, für hervorragend! lung Auszeichnungen (5. B. bronzene l'e) zri verleihen und für Erlangunc J Stritte zu tun. freie fließen. Juli, Die Kartoffeln liniere’ nt. Nicht nur auf dem Machte ust, Hunderte von Maltern werden tsalen usw. verschickt. Dieses^ich versprechen eine reiche Ernte. Früh- ckauft. all. Der Schnitt des Gctrei- it hier begonnen: mit dem lsttrag rusrieden. Durch die tvochenlim-i ! hat iid) die sehr üppig . namentlich die Wto Md . t io daß die UM-Ich»- acheitenkannnndnmg-MV : Methode, zu dem sog. Reff, gu ^^n&cffe ^rutte Samstag, ben $ 11 athausiaal g: sa. ganz ueridiicbcn. Das komme allein durch uusachgemauc ^»?ebersichtÄ„'M mit so, Aufzucht, Anbindeu der Alttiere inschlecht gelüsteten,. kleinen Stöl- ttchäftsjahr 1919,*c Geschäft! r die Arbeit ber tot i9lctun^ albert, Hilfsarbtt^°^' ^ntral, innen über ihre^Ä'- ®ellot wt 661mg her mügfieÄ die Wander. lrtaIe> "Das Kind in den ersten wandern und Reisen, väder und Zommersrischen. | *' Turnverein Gießen 1846. Tie Wanderriege bic§ T u r uvereins 1846 veranstaltete am vergangenen Sarns- 1.1g eine N a ch twaude r uug , die in allen ihren Teilen die Teili'.ehrner vollkommen befriedigte. Der ^lbmarsch erfolgte um Tl Uhr vom Oswaldsgarten aus und führte der Weg über Krok- d«orf, Fellingshausen, Bieber nach dem Dü ns berg, von dessen n n-Vicbtfrtmm der Sonnenaufgang beobachket wurde. Aus dem K'nckwege wurden die Orte Bieber, Rodhcim, Abendstern berührt U ild die Ankuust in Gießen erfolgte Sonntag morgen 9 Uhr. — Bad- sJt anbei m , 29. Juli. Wir haben nun endlich fd)önc§ warmes Sommerwetter und infolgedessen ist die ^tahl der qinrqäftc in den letzten Tagen beträchtlich angewachfen. Von bc- ffmuiten Persönlichkeiten weilen augenblicklich hier Prosesior ^.r n.o i! e h r i 11 g , der Erfinder des Diphtherle-^ernms, Dr. Carl Meters der nächste Woche im Kurhaus einen Vortrag über b,;c Gründung von Deutsch-Ostairika halten >vird, Fnulnzmunstcr Mitte Exzellenz von K 0 s s u t h, Fürst Dnnitrm G a 11) 31 n nubft Prinzessin Tochter, Hofrat Fürst Wilhelm G a 111 s t n u. a. m. * Eine Tribüne mit 5000 Menschen eingestürzt. Aus Galvestone (Texas) wird gemeldet. Unmittelbar beim Beginn eines Autorennens stürzte die große Tribüne auf der 5000 Personen sich befanden ein. Mehrere erlitten Verletzungen, bisher glaubt man, daß niemand ums Leben gekommen ist. * Erdbeben in Jütland. Aus Kopenhagen, 29. Juli, meldet ein Privattelegramm -. Heute morgen wurde in ganz Jütland eine Erderschlltterung verspürt, welche zwei Sekunden andauerte. Schaden wurde nirgends ingerichtet. Die Richtung der Bewegung erfolgte von Süden nach Norden. ~ , * Für 300000 Mark Schmucksachen gcst 0 h l e n. Aus New Bork wird gemeldet: Bei der Tochter des Enen- bahnkönigs Harriman ist ein Einbruch verübt worden; cs find Lchmucksacheu im Werte von 300 000 Mark geraubt. *■ Unglaubliche Roheit. Die Morgenblatter melden aus Essen tRuhr): Sieben von einer Versammlung in Recklinghausen zurückkehrende Bursche n überfielen ui Glad- b«k einen friedlich mit seinem Kinde heimkehrendcn Bergmann und brachten ihm mehrere tödliche Stiche bei. * Pilzvergiftungen. In verschiedenen ungarischen Städten sind Familien nach dem Genuß von Pilzen heftig er» krankt: mehrfach trat alsbald der Tod ein. * Wegen Mädchenhandels wurde die 40 Jahre alte Frau stallausck in Bodeuba ck ,Böhmen) verhaftet. * V o n einem Irrsinnigen überfallen. ^11 vl l ’ tona wurde der Irrenarzt Cimbal zum dritten Male von dem selben Geisteskranken überfallen, der in die Privatwohnung des Arztes einbrach unb ihn zu würgen versuchte; es gelang den Tobsüchtigen zu überwältigen. Er wurde in ein Krankenhaus ^^»^Schönes Wetter in der Schweiz. Aus Zürich wird gemeldet: Nack vielen Regensällen herrsckst jetzt in der nauzen Sckweiz prächtiges warmes Wetter. Auch -Lirol meldet schöne Witterung. Giotil waychf u.bleichf vonjelbyf Vermischte». * «Tie Schulden der Prinz-essin Luise. Aus Brüssel wird gemeldet: Prinzessin Luise wird König Albert fußfällig um Gnade anflehen, ihr 51t den ihr rechtmäßig ans der Erbschaft 51'onig Leopolds II. zukommenden 5> 2 Millionen Franks nock) etwa 2» 2 Millionen F-ranks beizusteuern, um ihre Gläubiger mit 40—50 Prozent zu befriedigen. Die Gläubiger verlangen jebod) außerdem, daß die Prinzessin ilyr 15 Millwnen betragendes Erbteil mit dem 70 Millionen betragenden Vermögen ihrer Mutter, der 74jährigen Kaiserin Charlotte von Mexiko verpfänden soll. Außerdem verlangen die .Gläubiger die Bürgschaft der Kaiserin und der Gemahlin des Herzogs Ernst Günther, । des Bruders der deutschen Kaiserin. König Alberr bat bei früheren Gelegenheiten die Besuche seiner Kusine abgewiesen. Mle Brüsseler Advokaten lehnen es übrigens ab, die Prinzestin im Kassatwns- prozest, in dem es sich nur um Formfehler handeln kann, zu vertreten, da ihnen die Sache aussichtslos erscheint. * Der Kassenrauber Szeponiak, der gemeinsam mit zwei Helfershelfern einen Raub in der Fabriksparkasse der Badischen Anilin- und Sodafabrik auSführte und bei der Verfolgung sich eine schwere Schußverletzimg beibrachte, ist in der vergangenen Nacht im Stadttschen Krankenhause g e st 0 r b e n. * Ein Junge als Straßenräubcr. Tie Morgenblätter melden aus Berlin: In der Karl strafte schlich sich gestern ein 14jähriger Knabe an eine Dame beton und raubte ihr die Handtasche. Er wurde von Passanten verfolgt, von einem Radfahrer festgenommen und der Polizei übergeben. Es wurde fest- gestellt, daß er aus Duisburg stamme, und seinen Angehörigen eilt Sparkassenbuch entwendete, um darauf 36 Mark abzuheben, und sich nach Berlin zu begeben. Er hatte das Geld vetbrmicht, und versuchte jetzt, sich durch Handtasckzenraub neues zu verschaffen. MilcüifSamnieri ober Auflauf. Mit etwas Schlagsahne oder Marmelade dazu, werden die Kleinen gern zwei auch dreimal davon verlangen. Dlekes Rezevt mit 23 weiteren enthält das Soinmerlvellen-Büchlem. lirans uns irgnko erbältttck vom Mcoudaniiu'?ronto? G. 2 Der Kinder bester Schutz aeacn ttrantlieii ist außer Sauber- feit und Abhärtung eine einfache, reneliimmae Ernabrung. Zu letzterer wählt eilte kluge Mutter das Nesile'sche Simbermebl, eine naturnernäftc, leicht nerdaulicke und gern genommene Nabrung, welche die Kleinen vor Magen und Darmkatarrhen schützt und das Entwöhnen der Säuglinge bedeutend erleichtert.ss /, Letzte rin ch rieh Len. M 0 r d u n d S c l b st m 0 r d. H 0 f h e i m i. T., 30. Juli. Gestern abend erschoß der Fabrikarbeiter Peter Kils seine frühere Geliebte, die Dienst- maad Emilie Vitali, und brachte sich bann selbst einen Schuß in die Brust bet. Er wurde in das Höchster Stran- kenhaus gebracht. S vernickel hingerichtet. Frankfurt a. b. Oder, 30. Juli. .Heute früh wurde der Raubmörder Stern ick e l im Hofe des hiesigen Gefängnisses hingerichtet. Seine Genössen Kersten und S ch i e m a n g k wurden zu lebenslänglichemZucht- haus begnadigt. Tetuan gefährdet. Tanger, 30. Juli. Die Lage der Spanier in Te- tuan ist sehr bedrohlich. Die von Spanien in Sold genommenen Riffkabylen rauben und morden namentlich int Ju- denviertel. Die spanischen Truppen sind sehr entmutigt. * Paris, 30. Juli. In Luche-Pringö (Tep. Sarthe) kenterte auf dem Loire-Fluß ein mit 7 Personen besetztes Boot. 4 ertranken. Ost verlieren die Kinder den Appetit bei heißem Wetter. Sie bedürfen dann leichte, nahrhafte Speisen, die verlockend und appetitanregend sind, mie z. B. 26. F-ühj-h« W •SSW» ^gl-ichl-os *■ e,w H gen hatte. Juh. j.riK finb “’S * biS jen woiocn. • o qin reichhaltigen und ab* 28. Juli. ^inteaJ Saison wird sttungsprogranM Quftretfn, 1 «Ml f St d n Abend un Ä«* «S werben. Reef und En Tnrnselt -eliSübungen vow ^en dcn SssB- ttginoi*0^ ,n* Irth Ahkinhkss^ ^einde« gult. nbont , -r ^a «g. **1,8 Ji l'^obachtung habe er iuvu $lv...uWt, .....» - ,, Sucre, also 'tttockcuweiche, neben hoher Milchleistung anzutres , —- 1A ai . iil 'Tttick hohe Milcklcistung werden dem Tiere wertvolle Nayrsalze 111 Punkte, 3. Lotz (V. s. B. Marburg) 10 Punkte. zogen, loelche es zur Erlwltuug des Ktwcheubaues notig Ixfile; I ---— ----------------——“—------ ------- Iran i'-ttc nid ■ verstandm, dem Tiere dien' Nahrsalze zu UttlverditLitS-NachrrehteN. »ifsetzen, was diird. Verabreichung von Kochsalz,..vafer und Kreide, — Wie die Hockschul-Korresv." erfährt, hat der Orientalist alio Kalk, gesckrehen müßte. In unserem Kreric dune man bor <ßrofefiüv Karl Heinrich Becker in Hamburg den Rus an die allem nick! aus dem Auge lassen, neben hohem Milchertrag nor nniuevritfit 0 n n .um kommenden Wintersemester angenommen; (illem and) auf kräftigen Knochenbau^zu lehen. Es muste das I lritt bicr nn Stelle von Geheimrat Prof. Prpm. tiefttcben eines jeden Züchters fein, Leere zu zuckstett, welche tu <^ ev Privaldozent fflc Gpnäkologte und GeburtLhille an der jener Beziehung die Konkurrenz aushalten fonnem Betm cknkach st„jveisität Rostock Dr. ined. 9lboli ticnnccfe ist zum Professor r: ) Halten der Zucktböcke würden noch große gehler gemacht il^onnt worben. numcntlid) die Klauenpflege dürfte mckt außer acht gelasten — Gcbeimrat Prof Dr. W V 0 i a t, Direktor der Abteilung werden. Zum Schlüsse hob Herr schmoll den Ttahcwert der mathematische Physik am Göttingor physikalischen In- Ziegen milch als Kranken- und ^atiglitigscriwhrung hervor. Nach |n*Iuni auswärtigen Mitglied der Royal Society in London sehr beifällig aufgenontmcncit Vortrag fand Verloiung ftatt. R 0 n cvnannt morden. Gipäter wurde getanzt. I .. —- - . . ^tsrichtex <■ J'H ^Abei^ Eher mit m ji . '» PZW Sport. Marburg; 29. Juli Am Sonntag sanden hier die kämpfe um die leichtathletischen Meisterschaften des OberhesstschV. f. B. Gießen) 43,76 Meter, 2. Clarins ut|ivniuvu yivg.’.nui -ll. .vit.vu, w«. «... ; i 7500 Meter-Laufen: 1. Jung (S. V. (ließen', 2. Schmitt verhindert war, und hob dessen Verdienste um die Ziegeirzuchl (Merkur Gießen), 3. Schulz (A. T. B.- und B. f. B. Marburg), utfp, :hervor. Schmall sprad) dann über die Aufzucht der Z'egen. I §lnmvv (B. f. B. Marburg); Hocksprung ohne Brett: ■- ■? Ult hc Entwicklung der Ziegen und Lämmer in venckstedenen Teilen Wentzel (1900 Gießen) 1,63 Meter, 2. Hörmann A. T,B.) *. Hessens als Hock,bnrg der Saaner Ziegenrasw ^enticklandv/1 1,5g; 3. Henne (Ä. T. B. und V. f. B. Marburg' 1,58 «die beiden -a—| fei aam ücn'dncbcn. Das komme allein durch unm^^gc^1dUc, | [c^tcn durch Los); Kugelstoßen: 1. Wentzel (1900 Gießen) ",r *- ~ ’ 10,03 Meter, 2. Paulus (B. f. B. Marburg) 9,22: 3. Cl a ri uö len, durch zu frühzeitiges Abgewöhnen der Lämmer, schmall (i900 Gjxtzen) 9,20: 1500-Meter-Laufen: 1. Schulz (A T B. beleuchtete dann die llientabilität der Ziegenzucht, tnc um so I ,^d V. f. B. Marburg); 2. L i st m a n n (B. C. Gießen), 3. M ü n- " 1 ■ — '■ M.lch Ecr (1900 Gießen): 400-Meter-Stafette: 1. Sportverein Gleick^eittg warnte i 9y0 Gießen 493/s, 2. A. T. B. I, 3. A. T. B. II; Schüler- ichtung auf hohe Milchleistung, denn die I ftafettc: 1. V. f. B. Marburg I, 2. V. f. B. Marburg II: Schüler- selbst gemacht, daß Durchtrittigkeit solckter Drcikampf (100-Meter-Lausen, Kugelstoßen, Wcttsprungtt 1. Kstick«-. neben hoher Milchlcistting anzutreffcn j h e l (1900 Gießen) 15 Punkte, 2. v. Wickede (V. f. B. Marburg) 11 Punkte. 3. Lotz (V. s. B. Marburg» 10 Punkte. Markte. kc. Frauksurt a. M. Cckweinernarktberickt vorn 30. Juli. Aukaetricbeu waren 1695 Sckiveiue. Volllleisckige Celiweuie von 80 bis 100 lc„ Lebendgewickt (»3.00-66/ 0 Alk., Ccklachtgeu'ickl 81 00—83.00 9)lf., vollstcisckige Cchiveine unter 80 kx Lebendgewicht 63.00-65.00 M., Schlachtgewicht 80.00->-3.cO Alk.; vollsteifchige Schweine von 100—120 kpr Lebendgewicht 63.00—66.00 Mk., Schlachtgewicht 81.00-«3 Alk.; vollsleisckige Lchwerne von 120 bis 150 ke. Weizen (hiesiger) 21.50-21.75, Kurhessifcher Mk. 21.7o—00,00, Wetterauer 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) alt Alk. 18.00, neuer 17 50 Gerste (Westerauer) Mk. 00.00—00.00, Werste, firaukeu,Pfalzer, Nied'Mk. 00.00—00.00, Hafer Mk. 17.00—19.00, Mars Mk. 14.70 bis 14.75, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Pik. 30.50—80.75, Weizenmehl III Alk. 27.25—27.50, Roggen- m-hl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggemnehl 0/1 Mk. 26.50—26.7,, Noggenmehl I Mk. 00.00-00.00 Weizenttei, Mk. «^.00-9.50, Weizenschalen Alk. 9.00-9.2o, Noggenklere Mk. 10^0-10cko, Alalzkeiniö Mk. 12.25—12.75, Biertreber 12.50—12.,g. Raps Mk. Ou.ou—CO.OO. Alles per 100 Kg. ab hier. . . fc. Frankfurt a. M., 30. Juli. (Orig.-Telegr. des 1. Anreiaers*.) Karto ffel markt. Mau uolierte: Kartoßelir (ueile) in Waggons Mk. 4.75—5.50, im Kleinhandel Alk. 5.50—6.00 iuc je 100 Kg. ___ Wettcraussichten in Hessen kür Donnerstag, den 31. Jnli 1913: Dleist heiter unb trocken, Gewitterneigung. Danksagung Herr Jakob Oelhar 4975 Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Schillerstr. 19), Düsseldorf-Holthausen, Hattingen (Ruhr), 29. Juli 1913. Die Beerdigung findet statt: Freitag, 1. August, nachmittags 4 Uhr, von 4968 IP fr (Eintritt für Nichtsängcr 20 Ufa. 4076 06036 3. B. Häuser H. Kühn, Seltersweg 36 itntt. (Sintrittßfnrtcn sind daselbst zu haben. 4931 Himmcrich, Univcrsitäts-Neitlehrer. Eine Sensation für Giessen Nur 3 Tage! Nur 3 Tage! Allein -Vertrieb: 4812 1250 und 950 Mk. 2150-2650 Mk. 4052 Klavierstimmen. Aufpolieren von Pianos 4958 Rein. 4970 ■'i - 14 Hans Junkermann (Trianon-Theater) Mägde Lessing (Metropol-Theater) Heinrich Peer (Theater des Westens) der Kapelle des neuen Friedhofs aus. Kondolenzbesuche dankend verbeten. Von Mittwoch, den 30. Juli, bis inkl. Freitag, den 1. August, der grösste und humoristischste Schlager der Gegenwart Grosse Reparatur-Werkstätte für Flügel, Pianinos u. Harmoniums Gespielte Pianinos, Flügel u. Harmoniums sind meistens in groß. Zahl vorrätig (30-1200 Mk.) . Cojetti . Lolottc . Barbier Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.. Georg Schmalz. Für die so zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir hiermit innigsten Dank. Der Bürgermeister. ___r. Klein Dr. Richter ist vom Samstag, den 2. August an verreist. Bauartikelfabrik Emil Horst Giessen :: Telephon 26 empfiehlt, garantiert wirkungsvoll Musikreiten. Donnerstag, 31. Juli, nachm. 6 Uhr (nicht am Mittwoch), findet in der osscnen Neilbabn der vnUnt» Uiiiueriitätoreitbalm, Brandplab 5 AH ELE HM QrtSgruvve Glichen «”• Freitag,den 1.Ang., Y abends 1) Nbr im Hotel „Kobel" vomVerbandSmitgl. AVIIZiollegc Sander „Was ist des ItiiM'cn Sottrlmiii". Zahlreiches Erscheinen der 'Diitnlicticr erwünscht. toaste willkommen! Eintritt frei! [V30^] Der Borstand. Lichl-Spiel-Haus vornehmes und grösstes Lichtbild - Theater am Platze Emtß-RßcliBn »Md Ernle-Slricke faui.Vonbiuirtc u. Händler an besten bei Bullenverkaus Der Submissionstermin ist auf Donnerstag, den 31. Inti, vormittags 7 Uhr angeseyt (nicht wie vorgestern angegeben: 31. August). Allcndorf a. d. Lda., 30. Juli 1913. Großh. Bürgermeistcrci Allcndorf a. d. Lda. per Derki] Berlin schreibt'. rwiiäien dem dcm $erf* i reich gdtflt Gebiet fmnr tung gebäre' gen in Ump r>er fttmzbsil oder dort l Notfälle bei untersagt- < Gebiet und sobald ( zöjiscbe Ziv" Nilitärbehör der Zivilbehc eine Untersin bestimmt ist, s berechtigt war die Zlisassen Grund dieser täripe Persor darüier abziw anderer Insas sranMschen«) welche die 3id: vicraus wird t Leimatstaat zu non der Milirö Luftwege ersolc so fann währe Frankreich teil au-' Gründen t beit geboten i' gfesachr für Pi Landung nicht die Lache der zösischc Negier Zestimmunger welchen außer botenen Zonei Senge sranzös i Tcutiälanb fc die sranzösiW smhrMM uni ?'ic Weftiinimity der GcgkHitigfs Sojischc Regier ui Teilung macht. T hie aus Frantre und Privatlufts' 15- August in sh Anna Müller-Lincke (Deutsches Theater) . Die resolute Dame Ort der Handlung: Berlin Zeit: Gegenwart = Spieldauer ca. 2 Stunden =zz Diese Äußerst amüsante Humoreske wurde in allen Großstädten Deutschlands vor allabendlich ausverkauften Häusern wochenlang aufgeführt u. wird auch das Tagesgespräch von Giessen bilden. — Es versäume niemand, sich diesen Lachsalven erregenden Briliantschlager von zwerchfellerschütternder Wirkung anzusehen .'. .'. .*. Alleiniges Erstanfiührnngsrecht für Giessen! IX“ Rangplätze und Logen können reserviert werden IQ Vorführung: 4 Uhr 6*/3 Uhr 9 Uhr. gegen feuchte Wände und Grundwasser Eweol streichfertig, als Grund- u. Deck anstrich auf Eisen- und Zementputz, auch säure- und alkalifest Mammuth für Abdichtung v. Brücken, Tunnels usw. Isolierpappe, Asphalt, Goudron sowie alle sonstigen Baumaterialien. 4304 Ruhe im Bause! durch unseren patentamtl. / gesch. Geräusch * Dämpfer „Friede“ für Klosett - Spülkasten. „Friede“ ist sicherst. Selbst- Schluß ohne jed. 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Ausschnitt Psd. 25^ Frische Fischtoteletts, Pfd. 25 Pfg. SeeH t *“Ä 45»,.. A Am 18. April **’■' lozialdenwkrc leben erregende 5 •nnnn Krupp j. ’iä) unlauterer 9)1 -°n'»rrenznrinen, Jet , "hlchiedenes Aelc ^«"eUntersuck „5"' iu warten, atl,n 'm übriger fliinm|lnnQl’On l( S-‘” Äs M7: Rinnen wird. Ä- di- C£tjnnna 3r. Zinsser Sanitätsrat I>r. Schliephakc, nach seiner Rückkehr. Donnerstag, 31. Juli, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich in meinem Laden den Rest meines Papier- uitb LchreibwamlMs, Zeichemareii, Wandspröche, Bilderrthmen K. K. 4971 400 bis 1700 Mk Flügel 1200 bis 3300 Mk HARMONIUMS 36 bis 1000 Mk. Nur anerkannt gute Fabrikate. Höchst Barrabatt Kleinste Raten Langjährige Garantie. Probelieferung überallhin -g • , Pianinos Zu vermieten 2 Flügel monatlich 2 bis 30 Mk. »armonlnms Bei Ankauf eines gemieteten Instrumentes Gutschrift der Miete laut besond Bedingungen Pianola, Phonola and Phonola-Piano ■ Neustadt 56. Del. 660.