Nr. 277 Der «ietzt-ex- Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonntags. - Beilagen: viermal ivöchentlidi ««ehenerZamilienbletter! aroetmol inörhcniLKreis: bU>N für den Ureir Kietzen (•Lienstag und Rreimn); zweimal mouatl. Landwirtschaftliche Zeitsragen ^erusprech- Anschlüsse: mr die Redaktion 112, ^erlag u. Exvedilion 51 Adresse für Deveichcn: Eluzcigcr Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagecnnnniner vis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 163. Jahrgang Dienstag, 25. November 1913 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Notationsdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. *5 c t u n ti r c i S: monatlich Töl’i., viertel- jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- n. Zweigstellen monatlich 65 l'i.; durch die Bost 2)112.— viertel« jährl. ausschl. Benellq. Zeilenvreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Bienniq. Chesrcdatteur: 21 itzoetz. Verantwortlich für den polit. Teil: Aug. Goel;; für .Feuilleton", .Vermischtes" uud.Gcrichts- saal": Karl Neurath; h'ir .Stadt und Land": Kurt Vendl; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Tageskalcndcr aus dem Jahre 1813. 2 5' Avvem ber. 'Tas 2. hessische Füsilierbataillon und 2. Hess. Marschbataillon rücken als entlassen aus der Festung Torgau ab. Die Erneuerung der Münchner Nunftschötze. Kg. München, im November. Tre Umgestaltung und Erneuerung der Museen Münchens, die mit der Berufung Hugo von Tschudis begonnen hat, gliedert fick', soweit das bis iefrt zu übersehen ist, in drei Mte. Ter erste fand seinen Abschluß in der Neiwrdnung der alten Pinakothek. Tiefes großes Werk Hal Tschudi selbst nicht mehr vollenden dürfen; noch ehe sein Plan ganz ausgeführt war, sollte er sterben. Man hat nach seinen Ideen weitergcarbeitet und die großartige Samm- lung auf eine Wei.se ausgebaut, die niemand, der ihre Bestände kannte, für möglich gehalten hätte. Tics ist erreicht worden durch Neuaufftellung, durch Airsscheidung weniger wertvoller Bilder, durch die .Herbeischaffung hochbedeutendcr Werke, die bisher m Provinzgalerien träumten. Tndurch wurde vor allem die Abteilung für dcutsckic Kunst vervollständigt. In keinem anderen Museum Teutschlands oder des Auslands repräsentiert sie sich in dieser Fülle und Pracht. Ter 3weite Akt ist soeben abgeschlossen worden: Die Neuordnung der neuen Pinakothek. Tiese Sammlung schien bisher lediglich zu bestehen, um unfern Berliner Konkurrenten in artrbus Gelegenheit zu Witzen zu geben, zu Witzen und zu Prophezeiungen, Münckiens Niedergang als Kunststadt" betreffend. Und in der Tat wer diese Sammlung moderner Kunst noch vor einigen Monaten sah, konnte sich der Tatsache nicht verschließen, daß die moderne !Kunst im großen und Lanzen nicht gut ,chlechter repräsentier sein konnte. Manche txile irfncncn nichts andere^ ah> „Gelegenheitskäufe" zu enthalten, Bilder, die der Staat in patriarchalischer Stimmung und Fürsorge gekauft hatte. Zwanzig gleichgültige oder schlechte, Bilder kamen auf ein gutes; beim zwanzig gleichgültige Werke hatte man erwerben müßen, um f>en Kauf eines einzigen guten zu beschönigen. Die Eliguen regierten und verlangten Respekt»! , . Abew Tschudis Prinzip, von feinen Nachfolgern, desm Ofeneral direktor Toni Stadler und dem Konservator Tr. Braiine auch hier verwirklicht, hat aus der viel, und mit Recht geschmahlen neuen Pinakothek, die bisher Tür viele Münchener gar Nicht „cjiftierte, eine bedeutende Galerie gemocht. Man wem nicht, worüber man sich mebr freuen soll: über die HinausWeuung so viel minber- wertiger Tinge oder über die Einfügung so viel, bedeutender Werke- Man hat eine „Leibl-Griippe" gejchafteu, in der außer dem Xttojla seM Lrübuer, Lonrbet und die erst in den letzten Schleswig-Holstein meerumschlungen. Vor fünfzig Jahren. Unser an vaterländischen Gedächtuisfragcn reiches Jahr bringt, seinem Ende zuneigend, noch eine geschichtliche Erinnerung von nationaler Bedeutung: vor 50 Jahren, in der zweiten Hälfte des Novembers, begann sich ein Ereignis anzubahnen, das den ersten starken Anstoß zu der Entwicklung gegeben hat, die sechs Jahre später mit der Wasseneinigung Teutschlands gegen Frankreich und der Begründung des Deutschen Reiches abschloß. Vor fünfzig Jahren bereitete sich der Krieg vor, den 1864 Preußen und Oesterreich gegen Dänemark geführt haben. Im November 1863 warf Dänemark ganz Tentschland den Handschuh ins Gesicht, in der Annahme, daß es ans Furcht vor dem den Tänen gewogenen Auslande nicht wagen wurde, den Handschnh anfzunehmen. Bismarcks Politik, die damit ihr erstes Meisterstück ablegte, war es zu danken, daß die beiden Großmächte des Deutschen Bundes zusammengingen. Nur dadurch konnte ein Eingreifen des Auslandes zugunsten Dänemarks verhütet, konnten die Elb- Herzogtümer Schleswig und Holstein Deutschland für immer zurückgcwonncn werden. Versucht war das schon 1848 worden. Damals bereits war die Entscheidung über das Schicksal Schleswig-Holsteins als eine deutsche Frage behandelt und drei Jahre hindurch darum gekämpft worden. Die deutsche Nationalversammlung in Frankfurt a. M. lzatte erklärt, daß die schleswig-holsteinschc Frage eine Angelegenheit der deutschen Nation sei und Deutschlands Ehre dabei auf dem Spiele stehe. Einer der Wortführer des Frankfurter Reichstages sagte dort: Die schleswig-holsteinische Sache müsse obsiegen. Es gelte die Ehre Deutschlands. Darum handle es sich, ob die Pläne aller derjenigen zu schänden werden sollten, die ihre Rechnung auf die Unsterblichteit der Schwäche und .Versunkenheit unseres deutschen Vat"r- landes stellen, oder ob unser Deutschland aus einem schwachen, versunkenen Gemeinwesen, aus einer im Auslande gering geschätzten Genossenschaft zur Würde, Ehre und Größe heraufsteige. Dieser Aufstieg war in der Mitte des vorigen Jahrhunderts noch nicht gelungen. Dazu bedurfte es erst der Staatskunst eines Bismarck, wie sie sich zum ersten Male vor 50 Jahren betätigte. Im November 1863 war König Friedrich VII. gestorben. Sein Nachfolger Christian IX. unterzeichnete eine neue Verfassung, die widerrechtlich die unter Dänemarks Oberhoheit stehenden Herzogtümer Schleswig und Holstein dem dänischen Reiche einverleibte. Ein Sturm nationaler Erregung und Begeisterung erhob sich in ganz Deutschland. Das Lied aus den vierziger Jahren von „Schleswig- Holstein meerumschlungen" war zum Nationallied geworden. Kein Fest der Turner, Schützen oder Sänger, an dem nicht gesungen worden wäre: „Schleswig-Holstein stammverwanot, wanke nicht, mein Vaterland!" Ter Ruf in der Nordmark: „Los von Dänemark!" ward deutsche Losung. Zum ersten Male seit langen Jahren kam es in den Wintermonaten vor 50 Jahren wieder zu einer nationalen Bewegung, und einen mächtigen Aufschwung erfuhr das Sehnen und Trachten nach der deutschen Einheit. Der nationale Wille hatte in der Befreiung Schleswig-Holsteins von der Dänenherrschaft ein greifbares Ziel. Alle guten Deutschen, so sehr sie auch sonst noch, insbesondere auch in den Ansichten über die Lösung der schleswig-holsteinischen Aufgabe, auseinander gehen mochten, einte das Bewußtsein, daß mit dieser Lösung die künftige Gestaltung der (beschicke von ganz Deutschland verbunden sei. In der badischen Abgeordnetenkammer erklärte damals der Minister v. Roggenbach: „An der schleswig-holsteinischen Frage hat sich unser Volk politisch erzogen. Es war die erste, an welcher die Nation nach einem langen Zustand der Gleichgültigkeit sich wieder beteiligt hat mit ihrer Einsicht, ihrem Herzen, ihrem Gewissen. Diese Frage muß zu einem glücklichen Ende geführt werden, das deutsche Volk müßte sonst den Glauben an sich selbst verlieren." Die schleswig-holsteinische Frage ist dann zu einem glücklichen Ende geführt worden, dergestalt, daß im deutschen Volle der Glaube an sich selbst gefestigt wurde. Die Fragy hat die preußische Armee beantworten helfen, die kurz zuvor durch König Wilhelm und seine großen Helfer neue Grundlagen erhalten hatte. Auf den Düppeler Schanzen sank der Danebrog, siegreich stieg der preußische Adler empor. „Nun bleibt es dabei," sang Geibel, „der Feind ist geschlagen, und Schleswig ist frei." Und als Alsen genommen war, klang es aus eines anderen Dichters Munde: „Mag's einst auch gelingen, den Feind zu bezwingen, der Elsaß, Lothringen uns schmachvoll geraubt! Ganz Deutschland so sei es! Ein einiges, freies! Herr Gott, o verleih es!" Des Dichters Hoffnung ist bald erfüllt worden. Mit den Siegen bei Düppel und bei Alsen war die erste Strecke des Weges zurückgelegt, der zit Kaiser und Reich geführt hat. Dcntsches Kcid>* Neue Reichstagsvorlagen. Eine Novelle zur Gewerbeordnung zur Bekämpfung des Hausierhandels und der W a n d e r l a g e r ist dem Reichstage zugegangen. Tie Novelle verbietet den Handel mit Nohbern,- steinen, Pfandscheinen und mit Gemüse- und Blumensamen im Hausierhandel als Maßnahmen, die im Interesse des Publikums liegen nn<> Uebervorteilungen und Betrugsver- fuchen vorbeugen sollen. Den Landeszentralbehörden wird bi<* Befugnis erteilt, die Errichtung von Wanderlagern nur zu gestatten, wenn eine dringende Notwendigkeit für sie vorliegt. Die Erteilung der Wandergewerbescheine von der Bedürfnisfrage abhängig zu machen, hat der Bundesrat abgelehnt. Ferner ist dem Reichstage der Entwurf über die Wiederaufnahme eines Disziplinarverfahrens zugegangen, dessen Inhalt schon bekannt ist. Beim Reichskanzler und Frau v. Bethmann Hollweg fand am gestrigen Montag abend ein Diner statt, zu dein geladen waren: Die Mi .ist rprä identen von Bay'in, Sachsen, Württemberg, Baden und Mecklenburg-Schwerin; der bayerische, sächsische, württembergische, badische und mecklenburgische Gesandte am preußischen Hose; die Staatsminister und Staatssekretäre, Tirpitz, Delbrück, K'rätke, Lisco, Sols, Kühn und Jagow und die Unterstaatssekretäre Wahnschaffe, v. Eifenhart-Rothe, Zimmermann und Oberleutnant Frhr. v. Sell. Die Stadtverordneten in Breslau beschlossen die Errichtung eines st ä d t i s ch c n Pfandbriefamtes zur Ausgabe erststelliger Hypotheken und bewilligten hierfür einen Kredit vis zu 25 Millionen. D e r F a l l v o n Z a b e r n. Der Bürgermeister von Z a- bern hat folgende Bekanntmachung erlassen. Ta die öffentliche Meinung in Zabern immer noch in fo hohem Grade erregt ist, richte ich erneut an die Bürgerschaft die inständige und dringende Bitte, sich nicht zu unbedachten Schritten hin- reißen zu lassen und unter allen Umständen die größte Ruhe zu bewahren. Vor allen Dingen muß ich dringend vor Ansammlungen aus der Straße abraten, die leicht wieder zu größeren Msläufcn und zu Ausschreitungen führen und die Jahren so hoch geschätzten Maler Schuch und Hagemeister vertreten sind. Ten bedeutendsten Zuwach, aber hat die Sammlung durch die Werke Hans von Maroes', durch den Nachlaß Menzels und durch die Tschudi-Gedachtnisstiftung erhalten. Das Lebenswcrk Hans von Marses war bisher in den fürstlichen Gemächern des Schlosses zu Schleißheim Wohl aufgehoben. Tie Bilder des Meisters, der im Leben feine Anerkennung fand, waren auch nach seinem Tode nicht leicht und nicht für jeden zu erreichen. Man hat sie jetzt aus ihrer tiefen Ruhe in dem alten Schloß geholt und mit ihnen allein den Hauptsaal der Sammlung gefüllt, in die zu Lebzeiten ihres Meisters fein einziges Eingang gefunden hat. Die Bilder sind in der ganzen Welt bekannt, es ist weiter nichts darüber zu sagen, als daß ihr Ernst, ihre Monumentalität den Niefcnraum nicht nur verträgt, sondern daß sie sowohl ihn wie die ganze Gajeric beherrschen. Der briuc Akt in der Erneuerung von Münchens Kunst- schätzci: wird voraussichtlich der Ausbau der hochbedeutsamen Tsckmdi-Stiftung zu einer Sammlung neuester Kunst und — zu ihrer würdigen Aufstellung — der Bau einer weiteren Pinakothek fein. Schon jetzt enthalt die Tsclmbi Stiftung, die von Freunden des Verstorbenen zu feinem Andenken errichtet wurde, etwa fedyjig Werte von Daumier, Monet, Manet (von ihn u. a. das „Frühstück im Atelier"), von Renoir, Cezanne, Buillard, van Gogh, Gauguin, Rodin. Wird sie so aiiügebaut, wie sie zu Ehren Tschudis angelegt worden ist, so kann man in absehbarer Zeit die hohe französische Kunst des 19. Jahrhunderts in der künftigen dritten Münchener Pinakothek besser vertreten finden, als im Pariser Luxembourg. * — Felix Weingartner und Hamburg. Aus Hamburg wird uns geschrieben: Die Nachricht, daß Felix Weingartner, der heute wohl der gesuchteste und gefeiertste Dirigent Deutsch- lcmds ist, noch vor Ablauf dieser Spielzeit seine Stellung als Kapellmeisier der Hamburger Oper aufgeben will, bestätigt sich zum großen Schmerz aller Hamburger Opernfreunde. Dagegen ist die Meldung verschiedener Zeitungen, Direftor Dr. Löwenfeld habe sich aus Etatsrücksichten nicht entschließen können die Bezüge Weingartners, der jetzt, wie es heißt, 60 000 Mark Jahresgage erhält, zu erhöhen, durchaus unrichtig. Weingartner selbst begründet feinen Entschluß mit einem immer stärker werdenden Ruhebedürftiis, mit Ueberiluß an Arbeit und mit dem Wunsche, rarr noch tu Ausnahmefällen, bei Festspielen usw. zu dirigieren strengsten Maßregeln der Behörden veranlassen könnten, Maßregeln, deren Folgen für die ganze Stadt verhängnisvoll wären. — Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, ist ein Teil der beim Zaberner Infanterieregiment Nr. 99 in der bekannten Affäre jüngst verhafteten Rekruten wieder aus der Hast entlassen worden. 2lu$lanö. Der Ausschuß der französischen Kammer für Finanzgcsetze hielt den Beschluß aufrecht, den Regierungsentwurf betr. die Erbschaftssteuer abzulch- n c it und vorzuschlagen, zur Bestreitung der militärischen Ausgaben eine jährliche persönliche A b g a b e v o m Kapital zu erheben und zur Bestreitung der Verzinsung und Tilgung der Anleihe zu den ErbschastSgebührcn über 10 000Francs einen lOprozcntigcn Zuschlag zu erheben. Der Budgetausschuß beschloß, daß die Papiere der Anleihe dieselbe Bezeichnung tragen wie die der früheren Anleihen. Dies soll die Privilegien der Französischen Rente nicht ändern und kann ihr nicht Steuerfreiheit verleihen. Der Ausschuß beschloß ferner, am 14. Dezember zu verlangen, daß die Ansprache über die Erbschaftssteuer vor der Anleihe stattfinde. Die Regierung wird dieses Verlangen formell bekämpfen. Die Stellung des Königs Ferdinand u n - e r sch üt tert. In Meldungen der politischen und südslavi- schcn Korrespondenz in Sofia wird übereinstimmend fcstgc- ftellt, daß in Bulgarien vollkommene Ruhe herrsche und daß die Stellung des Königs unerschüttert fest sei. Die bulgarische Bauernbevölkerung sei in ihrer weitaus überwiegenden Mehrheit durchaus loyal und der Dynastie treu gesinnt, so daß die Sobranjewahlcn unzweifelhaft im Sinne der Regierung ausfallen würden, womit siG alle weiteren Gerüchte über die Dynastie von selbst erledigen würden. M i n i st e r w e ch se l in Italien. Wie die Agcncia Stefani mitteilt, ist der Untcrstaatssckretär C o l o s i m o zum P o st m i n i st c r sowie-der Untcrstaatssekretär Battag- lieri zum Unterstaatssckretär im Marineministerium ernannt worden. >Der König ernannte zum Senatspräsidcnten M a n s r e d t, zu Vizepräsidenten Blaserna-Paterno, C e f a l y und C a v a s o l a, ferner außerdem 29 neue Senatoren. Deutsche Kolonien* Tabora — Ruanda. Die wichtigste Position, welche der soeben durch die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" veröffentlichte Schutzgebietshaushalt enthält, ist unstreitig die Anforderung einer ersten Rate zum Bau einer Eisenbahn von Tabora nach Ruanda. Die Streitfrage, ob es dringlicher sei, die ostafrikanische Nordbahn bis zum Viktoriasee zu verlängern, oder von der Mittellandbahn eine Strecke Tabora—Ruanda abzuzweigen, ist damit zugunsten der letzteren entschieden. Grohherzogs (Bebunstag. Gie ßen, 25. November. Nach einer 21jährigen Regierungszeit begeht heute Großherzog Ernst Ludwig im Kreise seiner Familie die Feier seines 45. Geburtstages. Im Kreise seiner Familie, und doch wieder mit seinem ganzen Lande zusammen, denn in aller Herzen findet das Glockengeläute, das heute von allen Kirchentürmen des Großherzogtums l'lingt, ein Echo; ein Gefühl des Dankes wird erweckt für alles, was der Großhcrzog getan hat und noch tut, und noch ein anderes Gefühl, das den Wunsch in sich birgt: Möge der Landesherr noch recht viele Jahre unter uns weilen zum Segen seiner Familie, zum Gedeihen seines Landes und zur Freude aller Hessen! Auch Gießen hat sich wieder zur stillen Feier gerüstet und ein festtäglich Gewand angelegt. Tie Vereine begehen die und sich im übrigen auf die Leitung von Konzerten zu beschränken. Mit Weingarttier wirb auch seine Gattin, die als Sängerin hochgeschätzte Frau Lueie Marcel-Weingartner, Hamburg verlassen. — Gin altrömisches Mosaik im Britischen Mu- Museurn, wie O. von Schleinitz in der Kunstchronik berichtet, in Museum, wie ,O von Schleinitz in der Kunstchronik berichtet, in Gestalt eines 12 Fuß langen und IO1 ■> Fuß breiten Mosaiks gemacht worben, bas aus bem römischen Gallien stammt unb bas einzige Beispiel seiner Art ist. Die Zeichnung besteht in einem Mittelstück,. bas eine nackte Figur mit einem Hunbe barstellt, unb 4 Mebaillons mit Büsten bes Dionysos, zweier Satyrn unb eines Pan mit Mänabe in bat Ecken. Das Mosaik ist in seiner schwarzen, weißen, roten unb gelben Färbung vortrefflich erhalten. Außerdem würben 'an wichtigen Antiken für bas Museum angekauft; eine Büste bes Kaisers Titus, 3 interessante Bronzestatuetten unb eine keltische Bronzeaxt, bie etwa aus bem Jahre 1000 v. Ehr. stammt. — Parsifal in Lonbon. Aus Lonbon wirb berichtet: Die neue Saison ber Covent Garben- Oper, bie nach ben jetzt festgelegten Plänen am 2. Februar beginnt und am 7. März endet, wirb fast ausschließlich im Zeichen ber beutschen Oper stehen unb hat baher auch ben Titel einer deutschen Opernsaison erhalten. Im Mittelpunkt des Interesses steht naturgemäß bie große Aufführung bes „Par- fifal", mit bem bie Saison eingeleitet wirb. Die Regie wirb Prof. Wirk führen, ber jahrelang auch bei ben Baryeuther Aufführungen tätig war, während bie Chöre von Prof. Hugo Rubel cinftubiert werben. Die Dekorationen wirb Joseph Harker entwerfen unb bie Kostüme Attilio Comelli. Das Werk wirb ungekürzt gegeben unb um bas zu ermöglichen, wirb die Aufführung um 5 Uhr nachmittags beginnen; um 7 Uhr tritt eine l1 2ftünbigc Pause ein, bie ben Zuhörern bie Möglichkeit bieten soll, zu soupieren. Tie genaue Aufführungszeit wirb sich wst r"'"' zuiammensetzen: Erster Akt von 5—7 Uhr. zweiter Ast von 8.30 Uhr b s 9 40 Uhr, britiCi Akt von 10 Uhr bis 11.20 Uhr. Anker oem Parsifal bringt bas Repertoire „Tristan unb Jjolbe", bie „Meistersinger", bie „Walküre" unb bann als einziges nicht beutfches Werk ben bisher in Englanb noch nicht aufgeführten „Joseph" von M6hul. Für bie Lonboner Ausführung bes Mähulfchen Werkes ist ber Dialog erheblich gekürzt unb konzentriert worben unb wirb durch Rezitativs ersetzt, bie Felix Weigartner bafür komponiert hat. Geburtstagsfeier im Kreise ihrer Mitglieder, die Schuten in ihrer engen Gemeinschaft von Lehrern und Schülern. Nur die militärischen Veranstaltungen spielten sich vor den Augen der Menge ab. Am Montag abend fand nach einem Durchmarsch durch die Hauptstraßen von der Kapelle des Infanterie-Regiments um 8 Uhr der Zapfenstreich vor dem Hause des Provinzialdirektors, Gcheimcrat Tr. Usinger, statt. Es wurden drei Stücke gespielt. Am heutigen Dienstag morgen um 9 Uhr spielte die Kapelle auf dem Turme der Stadtkirche. Feierlicher Gottesdienst war um 10 Uhr für die evangeluchen, um 10,30 Uhr für die katholischen Mannschaften. Im Anschluß daran war in Oswalds Garten Parade, die vom Oberstleutnant von Jordan abgenommen wurde. Im Saale des Geseslschcrftsvereins war das übliche Festessen, an dem die Angehörigen der hiesigen Bürger- kreise, besonders die Beamtenschaft, zahlreich teilnahmeu. Provrnzialdirektor Dr. U s i n g c r hielt folgende Ansprache : Hochansehnliche Festversammlung! Nach altem Brauch haben wir uns hier versammelt, um gemeinsam den Geburtstag unseres alkergnäoigsten Landes Herrn des Großherzogs zu feiern. Seine Königlich- Hoheit selbst liebt es nicht, viel Gorte zu machen, und auch mir könnten in wenig Worten die Gefühle, die uns heute berocgai, zusammenfassen. Aber dies Jahr der großen Gedenkfeiern lockt zu einem kurzen Mick aus die Stellung der deutschen Fürsten im Jahre 1813 und 1918. Damals tue n die deutschen Fürsten in ihrer großen Mehrzahl der gewaltigen Bolksbewegung halb widerwillig gefolgt uno nach der Rkfremnfl des Vaterlandes trat bei ihnen die Sorge für die ungeschmälerte Erhaltung ihrer Souveränität in den Vordergrund Wenn die Freiheitskriege nicht die ersehnte Einigung des deutschen Vaterlandes brachten, so trug der Widerstand der Fürsten erneu Hauptteil der Schuld Lein Wunder, daß so mancher gut deutschgesinnle Mann in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts die Beseitigung der deutschen Fürsten für die Vorbedingung der deutschen Einigung hielt Wie anders heute! In dem stolzen Bau des neuen Reiches gehören die deutschen Fürsten zu den festesten Pfeilern, und niemand, der cd mit unserem Vater lande gut meint, denkt daran, ihre Stellung anzutasten. In freier Hingabe an daS große Ganze angeschlossen, haben sie sich doch große Aufgaben bewahrt, deren Erfüllung die innere Berechtigung ihrer Stellung dartut. „Von einem Zentrum aus strahlt die Macht aber nicht die Kultur," so sprach der beredte Vertreter der deutschen Hochschulen auf dem Jubiläum unserer Universität — und kein deutscher Fürst hat vom ersten Tage seiner Regierung an die Wahr heit dieses Wortes so schön erwiesen nne Seine Königliche Hoheit ynfer Groß Herzog. Ihm ist es gelungen, seine Residenz und sein Land zu erfüllen mit einer neuen, eigenartigen, immer freier und ungezwungener sich entwickelnden Kunstströmnng, an der niemand vorbei geben kann, der Die deutsche Kunst unD Kultur zu Anfang des 20. Jahrhunderts erfassen will. Mögen Seiner Königlichen Hoheit auf diesem seinem eigensten Gebiet auch im neuen Lebeiissahre wieder reiche Erfolge beschieden sein, möge er weiterhin in blühender Frische seines hohen Amtes walten als Muster eines modernen deutsckwn Fürsten! Wir alle vereinigen uns in dem Rufe, unser allergnädigster Landesherr Königliche Hoheit Großherzog Ernst Ludwig von .Hessen und bei Rhein er lebe Hoch! Hoch! Hoch' Feier im Gymnasium. Zu einer stimmungsvollen Jahrhundertfeier gestaltete sich die vom Großherzogl Landgraf Ludwigs Gvmnasium gestern in der neuen Aula der Universität veranstaltete Feier von GroßherzvgS Geburtstag. — Vorzüglich eingeübte und musterhaft dargebotene Vorträge des Scknilerorchesters, verstärkt durch einige Herren der hiesigen Militärkapelle, und des Schülcrchorcs unter der sicheren, zielbewußten Leitung von Reallehrer M u l mag ihre atu rrn ab m.i > istag > Le.iib- Nlrsten idbil muh int Hotel Degenhardt das üblich,- Jvcftcfje’ii statt, zu dem lid) neben den Brrlr.ieru der militärischen. Ztaan und itäbiihben Behörden, d m Ci icrl . zahlrulu-i, ’iefernc ofNiierrn eine stattliche Festtrilnehmerid ! ?-t. vg, Hock) auf den Landessürsten bradnr L o'ch mann aus. Am Abend sanden die milit • id-cn .. iart?denen am Morgen der Weckrus und svrstgotr, di.nst vorausging Tir Frirrn in Berlin. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uns: D e r „(H roßhcrzog l Hessische M r i c 9 e r ö e r ein 3 u Berlin" Ibis vor kurzem „>i legervereui cbcnia der hessische Gesandte Geh. Staatsrat Dr. Frh. v. B t e,g e- leben, Abordnungen besreundeter Kriegervercine, der Verein der Hessen-Nassauer, die nach Berlin fommenbierten^ptn- ziere, Unteroffiziere und Mannschaften der^ hessischen ^wi- iion. Ter erste Vorsitzende Rechtsanwalt, Oberleutnant der Landwehr, Tr. Boß, begrüßte die Gäste Der Gesandte brachte das Hoch auf den Herzog aus. Geh. Legationsral xr. 0. Behr das Kaiserhoch. Ter Festakt, dessen Arrangement Herr Architekt H e s s i n g e r in treulicher Weise durchfuhrte, wurde verschönt durch unsere Lieder der Konzernängerm Frau Fröhlich, Solovorträge und Pyramiden der Matrosenabteilung der Jugendwehr. _ Im Hotel Adler versammelten sich am Sonnabend abend aus Aufsorderung des h e s s i s ch e n G e s a n d l e n über hundert Herren, darunter mehrere höhere Beamte und viele Dni« ziere, um bei einem Festmahl den Geburtstag ihres Lan desherrn zu feiern. Ter hessische Gesandte, Tr. Frhr v. Biege l e b e n, brachte das Hoch auf Kaiser und Großherzog aus. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. November 1913. * * TagtSkalender für Dienstag, den 25. Nov.: Gtabt* tbeater: Fest-Vorstellung: ,TeS NleereS und der Liebe Wellen." 'Anfang 7‘Übt. . * Die Umgehungsbahn. Mit den Arbeiten zur Erbauung der Umgehungsbahn bei Klein-Linden dürfte noch in diesem Jahre begonnen werden. Bei bet, Ausschreibung der Erdarbeiten haben sich 32 Unternehmer- sirmen aus ganz Deutschlcrnd beworben. Tie Vergebung erfolgt in den nächsten Tagen. Tie Umgehungsbahn hat eine Länge von 3000 Metern. Durch den tiefliegenden Wiesengrund nördlich Klein-Linden muß ein gewaltiger Bahndamm erbaut werden, der eine untere Breite von sechzig und eine obere Breite von 91/? Metern erhaltktt wird. Stellenweise wird der Damm 15 Meter hoch. Um diesen riesigen Damm errichten zu können, müssen 600 000 Kubikmeter Boden bewegt werden. Tas Allendörfer Wäldchen, auf einer Anhöhe an der Bahnstrecke nach Wetzlar, soll die Erdmassen liesern. Tas Wäldchen soll zum Teil in Kürze abgcholzt werden. Der Tamm führt zuerst der Wetzlarer Bahnstrecke entlang, biegt dann am Schildberg über die Franksurter Straße, um östlich von Klein-Linden in die Main-Weser-Bahn einzuführen. Eine 5 Meter hoho Brücke wird über die Frankfurter Straße hinwegführen. Die Straße selbst wird zugleich einen Meter tiefer gelegt. Tas Gelände zu der Bahnstrecke ist bereits angckanft und gut bezahlt worden. Tie Besitzer erhielten für den Quadratmeter 1,45 Mk. bis zu 2/2.j Mk. je nach der Lage. Tas hineinsalleiide Baugelände wird noch höher bezahlt. Etwa 250000 Mk. dürsten bezahlt werden, wovon der größte Teil nach .Mein-Linden fließt. Bei Tutenhofen soll die Um- gehunasbahn von der Wetzlarer Strecke abzweigcn und mit einer Steigung von 1:30 nach Klein-Linden führen. Am Allendörfer Wäldchen kommt sie sechs Meter höher zu liegen als die alte Bahnstrecke. Hier wird eine Brücke für die neue Straße nach Heuchelheim errichtet. Die neue Strecke wird gebaut, um den Bahnhof Gießen zu entlasten, und um die Güterzüge direkt von der Lahnbahnstrecke zur Main-Wcser-Bayn mit Umgehung des Gütcr- bahnhofs Gießen zu führen. Die Gesamtkosten der Um« gehungsbalm sollen 3,5 Millionen Mark betragen. • • Schul angelegen Heiken. Erleb i gt sind: Die mit einem coang. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Ober- Mumbach, Kreis Heppenheim. Die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Cchulstclle zu Fahrenbach, KretS Heppenheim. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Altenhain, KreiS Schotten, mit welcher Organisten-, Kantor- und Lektordienst verbunden ist; dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. ** Aus dem Militärwochenblatt. Zu Hauptleuten befördert: die Oberleutnants der 5Re|'eri>c: Minnich (Worms), ü. CIberg (1 Darmstadt» d. Leibgarde Juf. Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, Frisch d. 1. Unterclsäss. Jns -Regts. Nr. 132 Friedberg); die Oberleutnants: Bickclhanpl 1 Erbach», Langer- 111 a n 11 Gießen, Pastors» -Meschede), Kühne ^Wiesbaden» der Landw. Ins. 1. Llnsgeb , Vogel d. Landw. Ins. 2. Ausgeb. (Mainz), Zum Rittmeister lefördert: der Oberleutnaut der Reserve: Lauteren D. Garde-Trag.-RegtS. (1. Großh. Hess.) Nr. 23 (Mainz). Zum Obeickeutnant befördert: der Leutnant: Herrmann b. Res. 0 3. Pos. Fnf.-Regts. Nr. 58 (Wie-6 daher Dori spielte in Mwesenheit Der Eltern im Host- der 14 Jahre alte Sohn der Familie Geyer mit einer alten R e 1 t e r p 1 st 01 c, die er in Der Wohmuig gesehen und von der Wand abgehutgt barte Er baue feine Ahnung, daß das Mord- iu mm.-1 -’.claten war, und drückte mehrere Male den Halm los, -'l' 1 aß ei edutft losging, da feine Zündung aussaß Um nun einen Knall lerbci ii'ühren. kauffe er >ich sog. Knall papier> etzie l e mir und zielte auf feine in her Fensteröffnung ’ ri-c '3ali. al Schwester. Mit lautem ,'t'radrn ging Der _dmr los irr? verb-tzte Das arme Müddxn fdioer Die Schrot im-ung ven.-iUe ’td) upar, hixb traf ein K^ru das Auge, ein 1 ' ’ ri”«* 2duaiahet am Hals Weitere Ver "ch v im Ge id t und am Oberkörper Der L ... — nod> >«»- omwrnmn- raert-n tonnte. rm. Heppenheim Stelle ten xU . ^ov. Hier beabsichtigt man an r ufsbu rgermeiftcrS wieder bnrtslag des Groscherzogs, seines hohen Protektors, Verdun ! E y r e n d r g c r m c 1 ft c 1 u 11 .h 1 e>1 Unter" andmm"iü den mit seinem loiährigen Stismngsscst. E d)tAicn mcrcii laud) Der horthb und . 1'1. - -eordnei^ ligcr Kameraden der Yfroßbrr-ogl. Hessischen 2 > l iviiion zu Berlin") feierte im Gesellschaftsbau v-:- >estenS hin vw Bie ga nd, der sich schon auf den verschiedensten Gebieten als sehr t2uhtige und umsichtige Kraft gezeigt hat, in Aussicht genommen. Heffen-Rossau. h. Frankfurt a. 2)1., 25. Nov. Im Borort Ecken- heim ist eine DiphtheritiS-Epidemie anSgcbrochen, die bis jetzt mehr als 60 Kinder aufs Krankenbett geworfen hat. Todesfälle kamen bisher nicht vor. Wiesbaden, 24. Nov. In der Fianfenstraße wurde eine Falschmünzerwerfsiättc aufgehoben und der Agent und Kellner Julius Wahl sowie der Schmied Karl S t e m m l e r verhaftet. Eine größere Summe falsches Geld orpie Gipssormen, Gußtiegel und Prägeinstrumenle wurden reschlagnahmt. Tic Falschmünzer beschäftigten sich nur mit der Herstellung falscher Zweimarkftüae, die sie in drei Sorten an fertigen und in Umlauf fetzten. Die Falsifikate waren rm Klange den echten Stücken täuschend nachgeadmt. D <6cricbtsfaaL Zum Flascheumiftbrauch. Der Biervcrlc'ger Robert H. in Liegnitz war vom Landgericht L i e g n i tz von der gegen ibn erhobenen Anklage eines Vergehens gegen das Warenzeichengesetz freigespro- dien. Aus die Revision des Nebenklägers, des Bierverlegers Paul Geißler in Liegnitz hat jedoch das ReidiSgcttcht das frei- sprechende Urteil des Landgerichts aufgehoben und die Sache zur erneuten Prüfung an die Borinstanz zuruckqewiesen. Der Angeklagte uno der Nebenkläger betreiben beide in Liegnitz pin Biervcrlagsgeschäst, xn dem sic beide das Bier mit Ffmch , Uhr fuhr her Probe,zug Nr. 8353 zwisdien Karlsborst und Sadowa m eine Arbeiterrotte des Unternehmers M 0 c 11 e r , hie mit Arbeiten am Staatsbahngleis beschäftigt war. Getötet wurden ß unb schwerverletzt 2 Mann, von denen einer aus Dem Weg nach hem KrankenHanse verstarb. Der Unfall wurde dadurch herbeigciübrt, daß der Probezug durch den Lokomotivdampf eines dicht vor ihm auf dcm Vorortgleise in gleicher Richtung verkehrenden Bororlzugcs verdeckt wurde und die Arbeiter das mit einem Horn gegebene Warnungssignal nicht beachteten. Die Namen der Gelöteten sind noch nicht sestgestettt. * Untertunnefunn des Rheins bei Mannheim.- Aus LuDwigshasen a. Rh., 24. Nov, wird gemeldet: Die Verkehrs - vereine in Mannheim unb Ludwigshafen sammeln zurzeit Material, um die 911tfinerfiantfeit her Staatsbehörden und ber haben Städte auf eine llnlcrtunnelintg des Rheins zwischen Ludwigshafen und 9Jlannbeim statt einer zweiten Rln'inbrückc zu lenken. * Richtig. „Wenn auf dem Tische vier Flieben roärcn,N gab bic Lehrerin auf, „und ich schlüge eine tot, wicvicl blieben bann noch ?" — „Eine," erroiberte ein schlaues, kleines Mäbchen, „die lote!" Kleine Taqezchronik. Als der Kassierer des ThaliatheaterS in C b e m n i tz gestern aus bcm Theater aus die Straße trat, streute ber 20 jährige Schuhmacher Schmibl ihm Pfeffer in bic Augen unb entriß ihm bic Aktenrnavve. Der Täter würbe verhaftet. Der Vorsitzende bes Vereins ber Berliner Kassenärzte, Geb. Sanität . der den EinigimgSvertrag nm dar Berliner Krankenkassen abschloft, Hal, nsie verlautet, infolge her gegen ihn wegen Verletzung wiclniger ärztlicher Stmidesinteressen > chobenen sd/weren Vorwürfe fein Mandat zur 9lerztekammer niedergeleat. Ter Vertrag brr Firma'Ullstein u Co. über ben Ankauf ber „Bofsischen Zeitung" ist nunmehr abgeschlossen worden. Der Verlag oer „Vossischcn Zatung" geht mit Wirkung vom 1. Januar 1914 an bic flcnairtttc Firma über. , ---- - ------!-- 1 ■■ ------»-.1. Zu den Studentennnruhen in Spanien. Ba l en c i a, 22. Nov. Heute morgen veranstalteten bic hiesigen Stuben len Mlmbgcbimgat. Daraus würbe bic Universität ae- fdilcücn. 17 Studenten wurden verhaftet, jedoch bald wieder frei* gelassen. Barcelona, 2. Nov. Bei ber Universität tarn es gestern . emonstranten ver -h j« bodj von dc- ncck aus Po'nabeamte qc- Ein Straßenbahnwagen würbe umgeftürzt. Schließlich gelang es brr Polizei, bic Ordnung nneber he-rcustellen. Mabrid, 22. Nov. Heute imdimtitag kam eS hier zu Zu- chratungen ernstere Form onnabmai, ging vir Polizei mit blanker Waffe vor und zerstreute die Ruhaiorer. Tieic sammelten sich ■ ; Urrta . - >rum •airüd unb trieb iic auseinande. Etwa 20 Penonen ivurben verhaftet, aber halb wieder ftciaelassen. (Serbere, 22. Nov W,c au.' Barcelona gemeldet wird, ist cS dort zu neuen Zusammenstößen zwischen Studenten unb Poli^ tttntrtat drtotxrattn, in deren Verlauf etwa 30 Personen verwundet wurden. Mehrere Polizerbsamte wurden durch Stein würfe verletz!. Bei Syndikalisten und Anarchisten fand man zahlreiche Waffen und Munition. Arbeiterbewegung. .Pretoria, 24. Nov. Au ernsten Unruhen kam es Hestern abend bei einer Grube. 5000 von ungefähr 20 000 eingeborenen Arbeitern griffen die Baracken der Eingeborenen von Hangaan an und plünderten die Eaufläden. Der angerick)tete Schaden wird auf 60 000 M. geschätzt. Tie Unruhen wurden so ernst, daß die zur Verfügung stehenden 20 Polizeibeamten über die Atijpfc der Manifestanten hinweg Schüsse ab gaben. Da diese jedoch unwirksam blieben, gaben sie zwei Salven auf die Menge ab und töteten 3 Eingeborene; 22 wurden verletzt, davon 8 schwer. Heute ist alles ruhig. Amtlicher Wetterbericht. Oefsentlichcr Wetterdienst, Gießen. WetterauSsichten in Dessen tüt Mittwoch, den 26. Nov. 1913: Mein trüb, geringe Niederschlage, westliche Winde. Letzte Nachrichten. König Ferdinand von B»tgarien. Paris, 25. Nov. (Privatmeldung.) Hierher gelangten Privatdcpeschcn zufolge wird König Ferdinand dem Rate des Grafen Berchthold, nach Bulgarien zurückzukehren, nur dann Folge leisten, wenn der Dreibund ihm seine moralische Unterstützung zusichert. Die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, daß der Kronprinz Boris schwer erkrankt und in ein ungarisches Sanatorium gebracht worden sei, wird von maßgebender Seite als unzutreffend bezeichnet. Sachsen und seine Wertzuwachs st euer. Dresden, 25. Nov. Dem sächsischen Landtag ist ein Gesetzentwurf zugegangcn, nach dem der etwa 41 Millionen betragende Ertrag der W e r t z u w a ch s st e u e r aus Sachsen, der dem Reiche nach dem Gesetz vom 14. Februar 1911 zu gewiesen war, künftig dem sächsischen Staate zusallcn soll. Verlobung des 72jährigen Franz Kossuth. Ofenpest, 25. Nov. Der 72 Jahrealtc Exminister F r a n z K o s s u t h hat sich mü der verwitweten Gräfin Alexandra Benjvwskh offiziell verlobt, die ihn während seiner kürzlichen schweren Krankheit gepflegt hatte. Die Hochzeit soll im nächsten März stattsinden. Es ist einfach wunderbar! Durch schwere Krankheit war meine «vran förucrlicü sehr herunter» nefommen und trank utr Stärkung Bioion. Bald setzte ein getunbet Slvvctit ein, verbunden mit Besserung des Aussehens; auck vcxictiivnnb die frühere Mattigkeit, sowie die unongcttcbincn Begleiterscheinungen non Blutarmut. Gg. N aavke, Hannover L-, Steniseldstraue8. Unter» schritt beglaubigt: 2G. 5.13, Dr. Kleine, Kgl. Notar. Btoson, großes Paket tca. */i kg) Mk. 3.— in Avothcken, Drogerien. Ib®/« ?ßei ■ ■ Schreinermeister >3 im 78. Lebensjahre. b. Giessen (Neuen Baue 15), Mainz, den 25. November 1913. 7634 Die Beerdigung findet statt Mittwoch, 26. Nov., nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs ans. ' WW 09381 Danksagung bewiesen, sagen wir hierdurch herzlichsten Dank. Der Vorstand. D”/11 j Gießen, 25. November 1913, 762fi Zusammenkunft 2 Uhr bei Kamerad Euler. hv*4/11 21. ©., Cöln a.Rb. gesucht. 7637 Vermietungen Mietgesuche Btttin chcinal. Ugcr und Gtzen, (Sicfjen nnd Hing. geziemend in Slcnntniö zu setzen. Gießen, den 25. November 1913. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Fritz Rosenbaum Die trauernden Hinterbliebenen. F. d. N.: Frau Jacob Kahn. TW. Akquisiteur für Gießen und Nachbarorte von hiesigem Agenturgeschäft gesucht. Sckristt. Angeb. mit. 09379 a. d. Gienen. Anz. erb. Ein Rockfchneider zur Aushilfe bis Weihnachten Kolonialwaren-GroBhandlung sucht möglichst zum sofortigen Eintritt branchekundigen Magazinier mit erakter Handschrist. Gewissenhafte Herren, die bereits ihre Mtlitärzeit erledigt haben, wollen schristliche Angebote unter 7638 an den Gießener Anzeig. einreichen. a »/“ Ter Vorstand. Die Beerdigung sindet Mittwoch, den 26 l. M., nachmittags 3 Uhr, aus dem neuen Friedhof statt. Gießen fBahnhost'tr. 20), den 25. November 1913 Die Beerdigutig findet Mittwoch, den 26. November, nachmittags 3 Uhr, vom neuen sz-riedhofe aits statt. Jtt'uikrkr Reisender ; litärfrci,derdieKolonial- od. .iaterialwaren-Branche leimt, mögt. Oberhessen und vcü n-Nauau schon bereist hat, für eingef.ibrte Touren ver 1. Januar 1914 gesucht. Schriftl. Angebote mit. 7642 a. d. Gießener Anzeiger erb. | 6 Zimmer ~] 74771 Wogzugsh. scki.6-Zimm- Wohn. m. Balk. 3)i. 550 sofort, st.'äh. Löbcrstr. 17, 1- Stock. Todew-Anzeige. Gestern abend 9'/, Uhr entschlief plötzlich mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder, der Schneidermeister Jacob Kahn. Hohen Neben-Verdienst können sich solide Leute leicht u. bequem erwerb. die viel mit Viehbentzern und Landleuten verkehr. Auch erhalten ehrliche, wenn auch einsacke Leute eine VerkaelBXtelle übertragen. Schriftl. Angeb. unt. 09386 a. d. Gießener Anzeiger erbeten. KckgetvkttiiiGikßkii. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ab- --leben des Kameraden 4 ' Jakob Kahn, Tchneiderinkisltt Wir erfüllen hiermit die traurige Psticht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Kameraden Jakob Kahn geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Beerdigung nndet statt Mittwoch, den 26. Nov., nachm. 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof. Wir bitten um vollzählige Beteiligung. Stellenangebote Allen, die uns beim Heimgange unsrer 5 unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter und a Großmutter durch Blumenspcnden und Geleit zur letzten Ruhestätte ihre Teilnahme 7509] 2 Zimmer zu vermiet. Sckiffenbcrgcr Weg. Näheres Nord Nulage 38. Todes-Anzeige. Gestern mittag entschlief sanft unser lieber Vater und Grossvater Herr Karl Zimmermann RekcHttMeMscntanz Frankfurt a.M.,Weserstr.37 der Oberrheinischen Verncke- rnngs-Geiellsch. z.Mannheim sucht für Gießen und Umgegend einen |hvM/n Vertreter für Agentur mit Inkasso. Off. erbeten unt. I 16510 au Pfeiffer'iche Buch- und Kunst-Handlung, Gießen, Walltorstraße 12. nichtigen Vertreter sucht bedeutende, erstklassige Margarine-Fabrik, die sowohl in tierischer als auch Pstanzen-Margarine anerkannt vorzügliche und überall eingeflihrte s>a- brikate liefert, für den Besuch der Kolonialwaren- Kundschaft am Platze Gießen gegen hohe Bezüge an Provision. Bewerbungen mit Angabe von Neserenzen erbeten unter fr\ Z. 1100 an Haascnstein & Vogler Die trauernden Hinterbliebenen Familie Otto Schmidt Familie Georg Friedel Karl Zimmermann. fly EdcrstraHse 14 fcl 4-Uw. Wolin. mit Zubehör ah v. Näh. b. E. H. Müller, 3 Sckillerstraße 26. I4GO4 | 3 Zimmer “~| Bleichsiraßc 40 II. sch. 3-3. Wolin. wegzugshalber ver l.Dez. a. ruh. Leute z. v. ,26., orWlieft herger. 3 Z.-W. zu uerm. Steinstr. 701. Mimsardewohmg J au verm. Seltcrsweg 53. 2 kl. Wobnuug. zu ver- mieten. Näh. Selterswcg ». MliüslirdtWohMüß an ruh. Leute zu vermieten Asterweg 6. — Zu erfragen Schanzcnstr. 16, Bureau. 4-5=3i«iiiitt=$o8iiuii(| mit Zubeh. zum 1. April 1914 gesucht Schrlstl. Angeb. unt. 09217 a. d. Gieß. Anzeig, erb. Möbl. Zinuner, event. auch mit Pension, gesucht. Schristliche Angebote mit Preis unter 7552 an den Gießener Anzeiger.________ Vereins-Zimmer von größer. Vereine gesucht. Schristl. Angeb. unt. 7631 a. d. Gießen. Anzeig, erb. |va/" Harth, Seltersweg 75. WMrSausblltsche sofort gesucht. Buckdruckerei Ritschkolvski, 7624] Ludwigstraße 4. | Möbl. Zimmer | greunölirf) möM. äinuncr au vermieten. 6239 Großer Steinwca 24 III. 1 Eins. möbl. Zimmer zu verm. Grabenstraße 10 I. 093651 Möbl. Zimm, zu verm. Saudgasfc Hl., ^lcubau. 7628] Tüchtiger Spengler 11. teteiii1 svt. gemcht. Georg Avvel, Seltersweg 56.___________ Solider, reinlicker Ha<8wburkche sos. gestickt. (af6Amen -A ’ **» Körbe u. Stühle werden schnell und billig gc= slochteu.J.Glöckle,Löweng.5. BilanzfüSiMBiiMtiltn trägt Bücher bei, richtet neue ein unb bringt vernachläfngle in Ordnung. Schristl. Angeb. unt.09372 a.d.Gießen.Anz.erb. In Unglück gerat, gebildeter Mann bittet um schristl. Beschäftig. Sckristl. Ang. unt. 09378 a. d. Gießen. Anz. erb. Zentral-Heizungen, llebernebme jede Nevara tnr. Atickt nickt funktionier, werden gründlich m Stand gesetzt. Neserenzen stehen zu Diensten. ÜarlHüncrmiind, Marktplatz 15._________[09381 ^chtssntg! Steine« Kirfer bei Mühlenbesitzern. (7632 I. Tcbus, Müller in H e u ch e l b e i m. 09M»[ Eine goldene Damen- ubr geiunben. Abzuholen bei Iran Margaretbe Bös, _______Mittelweg 24._______ AOrdttUg. Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß des am 14. August 1913 zu Gießen verstorbenen GastwirtsFalobStein- meyer sind unter Vorlage der Belege bei dem unterzeichneten Nachlasiver- walter anzumelden. Nachlaßschuldner werden zur Angabe und Zahlung ihrer Schuld, Besitzer von Nachlaßgegenständen zu deren Ablieferung an den Nachlaß- Verwalter aufgefordert. Nömheld, 1640 Rechtsanwalt und Notar. Kraul, einvf. sich zumKleider- madtett im Hause. [09223 An den Balmbösen 30. Damenkottüme werdet» an- getert. unt. Garant, f. tadelt. Sitz. W. M. Huvvcrt, 09376] Sonnenstr. 10. K. 66/18 B*/n 7krcitag, den6.Aebr. 1914, vormittags 9 Ubr, wird auf hiesigem Amtsgericht, Zimmer 18, die den Karl Hartmann Eheleuten zugeschriebene Parzelle: Flur 6 Nr. 122"/,p = 381 qm Hofreite zwischen dem Niittelweg u.der Chaussee (Frankfurter Str. 62) zwangsweise versteigert. Die amtsgerichtliche Verfügung, ist im OrtsgericktSzimmer öffentlich ausgehängt. Gießen, den 20. Nov. 1913. GroßherzoglichesOrtSgericht _______Simon._______ ITRAU E RHÜTE I A. Salomon & Cie. | BeFNrWMg wird Karns (6508 ■ Purgal-Tee andern Abführmitteln durch feine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pak. 50Pfg. nur Zcntttl-Irsgttie Günstig abgebbar gebrauchte Holzschwctie» z. Gleis, Pfost., Belag, Brand. Schriftliche Angeb. unt 7620 a. d. Gießener Anzeiger erb. Loden- Konfektion in reicher Auswahl Loden-Kostüme in äusserst strapazierbaren Qualitäten Loden-Mäntel in wetterfest. Stoffen Loden-Capes impräg., Regenschutz Loden-Röcke in neuen Fassons, aufknöpfbar [a ®/n Gummi - Mäntel garant.wasserdicht,in marine u. Sportfarbe Wiener Heindblnsen L Wolle, Halbwolle und Baumwolle :: Gebr.lmheuser Markt 9-10. Vie Hälfte Kohlen geht unverbrannt durch denjlamin, ohne den Hohlen- fyarcr „Huck". Bestellen Sie ibn noch heute bei dem Alleinvertreter ).B. Häuser Neustadt 56 Telephon 660. Verlangen Sie ausdrücklich „Huck“. Nachahmungen» sind wertlos. ab/*i- ym [I h genannt das Schmuckkästbhen von Giessen Dienstag HerzeasliaaiiBi Modernes Lebonsdrama in 3 Akten. DaslebendeToroedo Freitag 28. Nvbr, Gespielt von den besten XordiNchen Künsdcrn. In der Hauptrolle der berühmte IVordlecho Künstler Pwylander. Dio Handlung ist so spannend und hervorragend, dass dieses Drama das grösste Aufsehen erregen wird. 2 grosse hervorragende Schlager kommen äusser dem übrigen sensationellen Programm zur Vorführung. Aufsehenerregendes Drama in 3 Akten. Abgesehen von diesen äusseren Vorgängen, die in dem dramatischen Moment, gipfeln, da Helena sich in ein Torpedo verschliessen lässt, um nicht von ihres eigenen Gatten Hand den Tod erleiden zu müssen, ist der Film eine ergreifende Analyse der Seelenkonflikte, die in der Folge jedes Krieges entstehen, und von stillen Duldern und Dulderinnen aiug- fochten werden, ohne dass von diesen Siegen ein Laut an die OefTentlichkc.it dringt. Der letzte Akt dieses Dramas spielt am Meere und sind die Szenen, die sich hier abspicleij. ergreifend. Das Programm ist eine Sehenswürdigkeit ersten Rangos. 133 Ja r M.'. Mittwoch, qni: bad), MMMW Karl Schmidt s Tanzkursus Tango! Extra-Kursus in Tango, One*tep usw. beginnt um Freiing, «len 28. Xov., abends "L Uhr. Gefällige Anmeldungen nehme ich von heute an in meiner Wohnung, Wctzstuingasse 31, entgegen :: :: Hochachtungsvoll' Karl Schmidt, Tanzlehrer Calf üel Inh.: Karl Ohm roi Burggraben 9. Täglich Konzert der Künmtlerkapellc „Hartwig“ ÜO~10 Pcrxoncn ■tB TfT Eintritt frei -W» Anfang 7 I hr Pelzwarenhaus Schultheis, Giessen Telephon Nr. 1091 Kürschner, Marktstrasse 3 Gegründet 1832 Spezial-Haus für feine Pelz-Waren Nur beste Qualitäten bei fachmännischer Verarbeitung! / Zivile Preise! D*7i Eintritt 30 Pf«. Verein für Frauenstimmrecht i uch-Gamaschen Julius Schulze Der Vorstand. d»;u Telephon 774 Kreuzplatz Geflügel-Ausstellung Der VorMtand. Besuch bittet Wäsche, Weisszeog, Kleider-Slolle usw. - Amt Wöllersheim. 7X1 Der geehrten Einwohnerschaft von Glessen und Umgegend zur gefl. Kenntnis, dass ich eine LiebigshöheJ Tenncrstoq, 4 6l!br: Kaffee-Konzert Grösste Auswahl aller Neuheiten in Pelzkolliers, Schals, Modemuffen, Hüten von den einfachsten bis den edelsten Pelz-Fellen Für Herren Paar m.2.85 3.75 4.50 Für Damen paarM.2.60 3.50 4.- do. Wolle, gestr. Paar2.— 2.30 2.60 do.Tr:k.Jg-,Paar3.50 4.20 4.50 4.80 Für Kinder in Wolle und Trikot .'. .*. in allen Grössen und Farben — Zwiebeln mittlere bnltb. Winterware per Rentner 311 Mk. G.--, nvöhcre Poucn bidmcr. Wilb. Wanenborn. eöbcl lUetteram tcleobon yir l Wir erlauben uns alle ehemaligen Schüler des Jubilars hierzu herzlichst einzuladen. Am 5. Dezember veranstaltet die Gießener Studentenschaft auf der Liebigsbobe abends 8lA h. s. t. einen in altbewährten, vorzüglichen und sehr preis- u'.rten tVualitAL-n. — Kehle Nchwclicr Stickereien, stlrkerei k leider. Vogt ।---------- -----1 Herren-Pelze । | Kragen, Mützen, Fellteppiche, Fuss-Säcke, Jagdmuffe. Handschuhe W. Dürbeck Nachfolg., Albert Höss Spezialgeschäft in Oefen u. Herden. Diezstr. 6. Tel. 283 Lassen Sie süch nicht irre fahren! Wollen Sie wirklich einen guten billigen Ofen kaufen, dann sparen Sie viel Geld. Brand nnd Zeit, sei es ein Lnndofen, Irischer Ofen oder Amerikaner Dauerbrandofen Grösste Auswahl in emaillierten Herden mit Gasanschluss nnd Warmichrnnk Dieselben bekommen Sic in dein ersten Spezialgeschäft. Keine Spesen, grosser Umsatz, kleiner Nutzen n. deshalb billigte Bezugsquelle. Niemand versäume die Gelegenheit, vor Auschaflung eine Herdes oder Ofens mein Lager zu besichtigen Kein Kaufzwang. Grossos s'ändn:cs Lager. Nehme , Oefen und Herde zutüek. 7421$ Frau Emma Seilheim verlang. Bismarckstr. 38, gegenüber der Univ.-Bibliothek empfiehlt als Vertreterin der Firmen: Th. Zimmermann, mechanische Weberei Gnadenfrei (Schlesien); Lclncnhaus H. & fr’. Becker. O.rlinghausen bei Bielefeld Filiale Darmstadt; Paul Albert. Greiz: Priedr. Wilh. Wegener, Wit:stock (Dössel • Fest-Kommers | zur Feier der 25-jährigen Giehener I Lehrtätigkeit des Herrn Geheimen j Hofrats Professor Dr. Vehaghel. Wiiiiin-11. WüsstrsPitukttintzictzkii. Donncrstag, den 27. November, abends 9 Nhr findet im Nestanrant „Kaiscrhof" Mitglieder - Dersammlung itntt. Interessenten willkommen. Wegen Wichtigkeit der 5«nc 13, nachmitta 3‘ Ubr Volks-Preise 1 VolkS-Preise'. Kinder-Vorstellung. Lnttwittchen iinddiesicbkn^wkrqe Rindermarchen in 8 Bildern von (£. Ä. (Körner. (rnbe 5*/, Ubr. AbendS 7*/, Ubr: Aufter Vlbonncmenif — (dciDöbnlittic Preise! — (Gutscheine haben ©ültinfeit. Aest-Borstelluttg zur Aeier des cheburtStages sr. flnl. <>obcü des t^roä« Herzogs von ❖eiten und bei Dibein. Juiitttürf pi Jiiiu Wos" von.re11r 2'leiidelsiobu-^lar- tboldii. auoflcfübrt von der Mapcllc t>co ,>niain DiegtS. »Kaiser Wilhelm" Vr Ulk uni. Vcitunn des £crrn r"Permusikmeister Wilhelm X'öber. •hierauf: Tcö Meeres und der Liebe Wellen Drama in 5 Akten von ,>ranz lyrillvarzer Ende gegen 10*/e Uhr. lae „ Mittwoch, d.2k.Nov. 1913 abends 7 Ubr - 7. Mittwoch Abonnement»- Vorstellung. — Gewöhnliche Preise! — liniere Käte Vnfifpiel in 3 Akten von Herbert imX.tvu< eielnbri (0J1371 Brot- u, Feinbäckerei in der Krofdorfer Stramme 28 errichtet habe. Ich werde jederzeit bestrebt sein, die mich beehrenden Knuden mit nur bester Ware zu bedienen. Indem ich höfl. bitte, mein Unternehmen gütigst unterstützen zu wollen, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung Heinrich Rink Giessen, November 1913. e*11 genannt daS Sdmmif- käitchen von (Micken. Siir Tien6tno25.» Mitt woch 26., Donnerst« 27. und Freitag 28. Nov. Lensalions Programm 3cbc dlummcr ein grober Ldilagcr! Willy hat öle Sd)la|f ranfheit komische Szene, gespielt von d. klein. 5-iabr. Villy Zacken ohne Ende. Tic Zuwelenichmuggler fvann-bramaiische 2 zene. Zweier Schwöldchen Traum dramatische Momübic; einzig dastehend. Broker Schlager! :: IlerzenMhandcl! :: inob.Vcbcnebrnnmi.3Ä(L svann. v. Anfang b. Ende. Wochenübersicht des Union Theaters! Neuestes aus aller Welt: üJfobc, Svorl ?c. Tlnlius als Billardker entzück, komische Szene, erweckt grobe Heiterkeit. Schlager I. NangeSt Dn* lobendeTorpedo Drama in 3 Akten. Eine d. gewaltigsten,juq- nummern, die je berauS- gegeben worben sind. <)n dies. j>ilm siebt man alles, was menschllch-Wabnivih nur ersinnen tonnic. (5r wird nroii. fluifeb. erreg. <3C Tic Tireftion. herein iscr Tckiilißetl zu ließen. Mittwoch, beit 26. November, abends 9 Uhr, im Hotel „Uaiscrhos" ordentliche KkmMnssiuiMng Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht, 2. Kassenablage, 3. Borstands- Ersabwahl, 4. Geschäftliches. Um rege Teilnahme bittet Mittwoch 26. Donnerstag 27. äff* W Union-Theater 4. Seltersweg 81