299 Crites Blatt Samstag, 20. Dezember 1915 165. Jahrgang Die heutige Nummer umfafct 24 Seiten. nnfiuflheir, an dem auch bic Hobe militärische Instanz in Taf.refnlretcr aee »em Fahrt 181.3. der Reichskanzler Anteil haben, ist in den, Rhein am Leutnant sowohl wie seinem 17deesten zu GcmiUc geführt, haft als ungeheueren Vater einen sicheren Tr Paul Landau wurde. Zen Angelpunkt des Sturfc* bildet an lunger Ai'orwloqe. • ik baden. : tie biesiac den der der von Ernst Vach mit ihrem Schwank Tie ipaniiche fliese chwanl von 3ton; Arnold und geboren wie die Prämien tusfetziing für einen aufgespießken tiidei, und man sieht, das; von dein (Ketonden zur Aus- dic ihn trifft, mitfuhlen können: ob die Herren in hohen SteNungeti. die dem Vaterlande und dem Heere in so unerfahrener und leichtfertiger Seife schwer geschadet haben, nun endlich bte verdiente Zurückweisung ihrer Auffaffung erhalten werden? Ter Cberfl v Reuter inirb demnächst als Angeklagter und weitere Aufklärungen geben rollendere, früh vergessene Poet noch eine stolze 3uFunit oui der Deutschen Bübne besitzt Drei viertel Jahrhundert in (Keorg Büchner als der Schöpfer von ..Tanton? Tod", kaum nuhr als ein wesenloser Schatten, durch die Lileraturgeichichte gcgan pen Run h:- Erperirnent vollaut gelungen, und man bart ivodl sagen, das mir diesen beiden so lwllendet bargestellten Werken un - feier Bühne ein köstliches, lange unbeaäikeics Neuland erobert Tic Lanbtagseriatzwabl in Walbmichelbach bat Stich f Sie beiden Beiliner Schauspieler, bic r*i ‘er spanischen Fliege überall einen unge Ml i folg erliefen, i erlügen zweiielsohne über Gietzener 5taMtbcatcr. Gießen, 30. Te;. ber auch für ben Landtag kandidierte, erhielt 1912 1191 Stimmen, brr Rationalliberale Scwr 799, Herr Rippel von ber wirnchaftlikfien Bereinigung mit dem Zentrum BIS, ber fVotn'djritiler 372. Es hätte diesmal nicht viel gefehlt, io wäre bas Zentrum mit bem Sozialdemokraten in die Stichwahl gekommen. und bann hätten bie eifrigen Befürworter einer fortschrittlichen Souberfantnbnhir auch von ihren eigenen Parteigenossen manche Vorwürfe zu hören bekommen Vie die Tiugc jetzt liegen, ist ja wohl an der Wohl des Pbet' amtsrichters Wunzer nicht zu zweifeln, aber bie Grundlagen bes neuen Wahlkreises für btc 'Zukunft liegen jetzt offen zutage Venn bas Mainzer Zentrumsblatt meint, es iei jetzt dewiefen, hast bas Zentrum im Wahlkreise Dalb- micheldach „eine entfcheidenbe Position" habe, so rechnet es mit ber liberalen Uneinigkeit, bie aber hoffentlich für bie Znmnft vermieben ivirb* Im übrigen tröstet sich das Blatt mit solqenben Erwägungen: „Bei der konfessionellen Mischung, bic im Wahlkreise besteht unb bie auch ihre Wirkung auf bas polittfchc Ledei, aus übt, wäre wenn das Zentrum in bie Stichwahl gelangt wäre ein starkes Eintreten ber protestantischen r e cht S ste h e n b e n Wähler höchst zweifelhaft gewesen " Es ift vergnüglich, wie Hier schon für bic Zulunst bieskii rechtsswhenben Kreisen ein Wink gegeben ivirb, sich in keine gewagten Unternehmungen mit bem Zentrum einzulaffen! Der Raine v. Forst ner kann lciber noch nicht aus ber öffentlichen Auseinanbersetzung verfchwinben, unb bie Zaderner Fälle harren zum Teil noch gerichtlicher Sübnr. Gestern konnte man sich ben unglücklichen selben ber gr rabezu ruropändicit Aufregung etwas näher befeheti, unb man kann babci wirklich'nichi zu bem Schluffe kommen, baß das schonende Abwarten und bas vorläufige Schweigen ber Sorgst, berechtigt gewesen sei Der Säbelhieb, bet qtgcn einen tvehrlosen Menschen geführt würbe, war wahr baftig kein Zeici-cn ritterlicher Schnetdigkeit, unb bas Urteil, das bem Täter 43 Tage (Gefängnis diktierte, wäre keines wegs zu scharf, tvenn nicht erwiesen worden wäre, ba§ bi' hoben Vorgesetzten bes Leutnants für bic llcbcrgriffc in hohem Maste mitverantwortlich iinb. Der Cbcrft v. Reuter bat selbst vor Gericht bestätigt, bas; er votz fcineu Cffüiercn Verlangt habe, bic Beleibiger feien „zur Sfede zu bringen", worunter man natürlich nicht ausschließlich bas gesetzlich er laubic Mittel ber Festnahme verstehen kann. Ter Leutnant v Fotstnet, bem schon ber amtliche Nus der VeltunklugHcil unb Unerfahrenheit voranging, sollte stets einen Revolver bet sich tragen unb ben Degen locker halten! Etwaigen tätlichen Beleibigungen müßten die Offiziere zuvvrkom men, sonst würben iic bisziplinarisch bestraft? Der Leut nant v. Fontner bat biesen Geist bcS Entgcgenkoininens in hie Praxis übertragen. Sechs Solbatcnfäuitc hielten ben an geblichen Beleidiger Blank fest, und ber Leutnant versetzte ihm ben Hted mit bem Degen, weil er sich sonst nicht hätte „Satissaktwn" verschaffen können, wenn ber Schuster sich losgerisfeu hätte und von den Solbatcn gleich tuieber fest- gehalten ioorben wäre. Da konnte es freilich für bas striegs- geeicht feine Bebenken geben, und in bem Urteil wirb bem X>etiffcbc» Ucid>. Staatssekretär v Iagow ivurbe am Freitag al-tnb auch vorn G r o st h e rzvg v o n B a b e n i n A u b i eii z empfangen Zu seinen Ehren janb im Aiifrfjlnffc hieran ein Tiner statt. Ein deutsche- Rechnunasgefetz ist im Reichsschatzamt ausgearbeitet worben und ivirb ben Brindesregii>- rungen zur Begutachtung im Icnniar vorgelegt werben. Dem Parlament wirb bicses Gesetz noch nicht vorgelegt werben, ba bic Bundesregierungen bri Aufstellung ber neuen. Bestimmungen bic Erfahrungen mit bem neuen Reich-- lontrollgefetz verwerten wollen, bas der Reichstag 1910 an nahm und bas eine fünfjährige Gültigleitsbauer bat. Bisher find bic Bemühungen um bas RechnungSgefetz vergeblich gewesen, tvcil der Reichstag nicht nur bas Ausgabe-, fonbern auch bas Einnahmebewilligung-recht gesetzlich festsetzen wollte, eine Forberung, ber sich ber Bundesrat wibersetzte DeutschlanbS Flotte bei bei Eröffnung, b e e Panamalanals Wie bei ber Eröffnung bes beut scheu .staiser VilbelmlanalS werben auch bei ber Eröffnung bes Panamakanals bic Flottenmachte bnrch Schiffe vertreten fein. Teundilanb wirb ein Gefchwaber von 3 Schiffen unter Prinz Heinrich nach Panama entfenben Sturmszenen in ber bayerischen vfamincr. 3n ber Kammer ber bayerischen Adgcorbneten kam e- am Tonucrstag nachmittag zu einer S f an balszene ES war bei Gelegenheit ber Aussprache über den Fustizetat. Der Zcntrumsargeorbnete Helb erlaubte sich zu sagen, Ober- iandesgerichtsrat Maver wäre nicht würbig, an fernem Platz zu fitzen ES wäre eine Unverschämtheit von ihm gewesen, in einom Urteil über einen Zentrnmsmann ben AuSbruck „ultramontan" gebraucht zu 1-adcn, unb so fort. In seiner Rühe stauben währeilbbefsen bic liberalen Ab- gcorbneten Hübsch unb Kohl. Sie ignorierten nach bei F Z. bic Rebe bes Zentrumsmanns unb unterhielten sich lachenb Tas versetzte tr*n Redner in eine solche Erregung, baß er sich gegen bie bcibni Liberalen wandte, sich bafr Lachen verdat unb bie Ausdrücke „1! nversrorenheit, Unverschämtheit" gebrauchte H ü b s ch rriviberte ihm : „Sic Lümmel, Sie unverschämter Kerl, baS geht Sic gar nichts an?" Tie Svzialbemvlraten riefm in bem barauf cntsteheiiden Lärm Held zu: „Sie Lausbub, was suchen Sic überhaupt borl? Raus?" Präsident bon Crterer bemühte sich vergebens, bic Ruhe wiebcr herzu- ftellcn. Bon allen Seiten hagelte es Schimpfwvrtc unb politifcbc tt>od>cnf*aM. Gießen, 20. Tezember botim auch bte hesskfche > Kammern gestern Skihnadjteffricn a»getreten, und wenn bie beiben Häu- f »m Mitte Januar ihre Beratungen wieher aufnehmen, )i_i bte Hauptarbeit getan. Es gehl bann an bie io wenig ' bigrn Bubgetberatungen Leider bat bie Erste Kammer nt ru Tonnet tag nicht mehr iiadjinarfjen können So ist bas n-ii ich, ii Besoldungsoidiiung iinmci nodi nicht r log entichieben tkroßc unb neue Gedanken finb in beit Herr r o j f e r - B r a o n als Gottlieb Mei'cl, Fck Frenze! feine Frau unb Fr Herta Tic gl er als Sinidiaiimn. Lebenden abgerufen, erfuhr am Mittwoch abend im Berliner Lessing-Theater eine Ehrung, die bewies, daß dieser früh < »ein ber Eine Heereoableilung, LOOOtt Man« Verbündeten. q,b: murr dem Fürsten .... S cbwo rzenberg Sdtif*l>fliifm unb Basel über w yir><'ii wird H sangen, bic denn die bab.m Verfasser auch reichlich au* U Etlichen Beratungen nicht mehr au-gefprodwn worden; i kann e d >' Abgeordneten glauben, baß bte Arbeit im » -chviie nicht Iridji war, baß bie vielen Sonberwünsche schwer unter einen Hut zu bringen waten Umso eih i lichet ist es. baß eine so überwiegende Mehrheit ber M..... • i für btc Annahme bes Entwurfes fich etttichiebeu bat. ['1 Erste Kamin,: wild nicht gebe luftiger fein, unb so müssen I? injckne nicht völlig zuiriebeu gestellte Beamtenklasfcn #Wtwritiniunft Piibttkiimsinninki märe wohl richtiger unb über ■Hi i br gutes iGedächtnis. Aus allen Sdwänfrn des lernen iiu-'hnt* iinb ihnen wirkungsvolle Szenen eingeia>len, A U ihre ipaniiche Fliege singen, unb man muß gestehe,, Mj r> ihnen gelungci ist. rin außetotbentttä, bettete* Stück Treiben, das von durchichlaa iidce Wirkung ist und wohl ohne bedeutenden Lacb.n3olg nuiirhihrt werden Vergleich mit dem Ergebnis ber letzten Reichstagswahl bet amifben Ter foztalbemokratisthe Reichstagsabg Haienzabl. ^tripburg unb - _ ------•-------------- ---------------------- , Rufe In bem tosenben Lärm härte man immer toieber bte Lichne von Beleidigungen -ache der ordnungsni ißigon I lieblich heraus: „Unverschämt^. „L ausbnb?", Gerichte sei Tic Tu m Tetlweiler ift von bemfelbcn trifte I„31 a u *•" Rur langsam legte sich ber Sturm • Gtoßattige 5tfinbunfl_ Patentanwalt: „Run. mai haben ^te bfirn etnmben^ Herr »Schlaumeier: „Emen Mu'ik- Auto mal en Senn man zehn Piennio hmeinfted.' —" Irar^nl- anroclt: „Gehen Sie, da5 ni btxh Nichts Neues? Tann ringt der Ayvarai an zu spielen —" Herr Schlaumeiei: „Nein, er hört dann aus!" — Boui Fiaukfutter Schauspielhaus Neben den 21 Mikglicbein des Schauspielhauses, denen die Intendanz zum Herbst 1914 kündigte, nrüiirn auch noch andere, altbewährte Mrifte unfre,willig zutückrreten Wic beute bekannr wirb, kündigte man auch Ftl Reubke, Herrn Rothe, Frau Ra 1 sch, Frl. Ton iuger , Herrn Ho 11 mann unb Frau S (he Iper Tie Entlassung von Frl Reubke, Frl. Tomnqer unb Frau S diel Df r erregt großes Aussehen, ba sic als die bcücn .strafte mit gelten. — Tie ncuentbedten Fresken beS Fra Ange» lieo i m Vatikan i'tnd. rofe im Eireconc mugeteih wirb, im Lause de* Sommers von bem bekannten iRrftauratcur Eavenaqhi in imbgrmafrr Veite intauriert worben Tie Wiederherstellung bcid ränlic i,d> bei ber tadellosen Erholtung ber hetrnwen (’kmälbf auf LPriidHigc Eni', tnung des Staubes unn Auerüllung bet Maurrriiie Sdüccbttm «inzigartiq n't nun bie Wirkung, die bieic Meiiteriverke bes Malers von Fieiole hi ben wieder n:nqclraten Fcn'terlaibunqen ausüben. Ter Charakter der stopclle ift völlig err ndeN, feit statt der nachqcmachien die wirklichen Fenster Ikcpot- trrirn. Tie Winde der Kapelle, die nach der Sinina bc* schönste Heiligtum des Vatikans ist. sind zugleich in vorsichtiger Wci>e ge- rcuiigr worden T«m Publikum ist der Zutritt noch nicht zuqing- irrt» gemacht, bis das vorläufig aurgeireUte Altarbild d s späten C-vaucocenw durch ein Tniphcbon des Fra Angelico erfeAT unb damit eine ganz einheitliche Wirkung erzielt ist. wähl zwischen dem nationallibcralen unb bem fozialbemokra- - . ■ - . r ~ t.'chen *anbtbatrn ergeben Man kann nur einen relativen 'uhrung nur cm Neiner -chrttt ist Liefer «*tft ber Veit eM, sie redv tuchttg unb auch gewandt Eine mcbluf Wallv -I > Frl. T-egnh Votruili-h ivar Herr Vo 1 ck al Ai •? Untrer, fein und cingebenb charoktersiicrt Als Rechisanwalk gab Herr Rorteck wieder einen liebenSwürdiaen. bis rr»heil kecken Schwerenöter, ber die Herzen wie Vcchst-1 - amtedr Einen polizeiwidrig dämlichen Tiedemenet pellte H : 8o*um sehr glückliw dar Ai-sgeze-.chnct n-ar Herr ^Asfet als Aürr nogt Heinrich Mc,stl: roll rührend *n tk7 Unbebo(’?niKtt -n2> voll angenehmer Men'cbtichkei: Eine »öne. aucn in den innirlbciten iebr gut abqcfturte Leistung Mfcrahncr. sind noch Herr Schubert als Abgeordneter, ir eK>*rr M M »ei«• rel#: chemi iäallch, außer ry AtiÄ 'n iilich7bPb,i»ierM- ZiWlvhvIlvl 4llwlUu irfpred) - AnltfcUine: eL Peraiiiivorllich für ben bie Rednk! r' 112, roliL lei! ^lur. (»oeR; UW General-Anzeiger für Oberhefsen >u oentureo 9 Uhr. ■otQtionsbnid und Verla- -er vrühl'schetz Utziv. vtzch IN- 5teiibniikeret R. tan-e. Re-aktia«. Crptbitieii und vrickerei Zchtzlftraße 7* Anzeigenteil: H. Beck. r ■ itad, der Decke strecken. Schon ist man ja über bic >Hc- | ing»votlagc hinausgegangcii. unb bic Deckungsplänc ■!:>en burd) die Annahme jener Entschließung, wonach bie Iic für ilTTT Beiträge zu Schulbauten entichabigt werben it ri. mjf halber AuRimmunfl ber Regierung »och einnkal »v jZchtänki stein Wtindcr, baß ber Finan,Minister sich vei '(Xli^t (ah. aus bic wachsenbeti Ausgaben biiiAiirocifcii, benen .« c ent spreche ii den Eii'nahnien gegen überstehen Ta bic We- 1: drohte, baß bas ganze Gesetz fallen würbe, wenn man • ri1 dem ungemilderten Gesetz über bic Beitragskonen zu ben reu Schulen bestehen bliebe, so war bie angeführte Ent R eßung immerhin ein willkommener Rcttlingsajiker. Der vi, -1ibe eines T atlehns von einer Million Mark an bic Zeit i uTflhe ber Heiiischcn lanbroirtlrfjaftlidjcn Gcnosfcnschaftcn I X i stern auch bie Erste stammer zugestimmt Senn man sich die kleinen Zugestänbnisfe, bie Regie- i i i unb Zweite stammet ben Forderungen bes Zentrums i i 3re Ltbcnsgeictzgebuna geinacht haben, nähet nwf rlit, fo braucht man keinerlei Beunruhigung mehr zu l .Mi Es galt ivphL auf ber Hut zu fein, rt'iitgrbfnbcit ISiitalen Wünsche„ beizeiten entgegen nuteten, beiut es ist r» kinmal Tatsache, baß für bic Zulassung eines noch grö wit ^7rbtnSwefcns in Hessen kein Bebürsnis ist Ta iich D’N 3entrum aber bamu beidicibcit will, für Zwecke ber vl iifrnvi(cgf unb aushilssweisc Seelsorge bic nugegen '■1 »den, einer früheren Zeil angepaßten Einschränkungen yirj in sehen, so lag kein^Gruni) vor, hier bc: Kirche -U^ierigkeiten zu machen So wirb man britn btc CtDens» ,*( vom guten Hirten unb bie Schwestern ber ewigen An- ■tirg in Hessen etwas zahlreicher uilaffen unb bie Möglill, "st 7-cwähren. baß ben Kapuzinern noä, eine weikere Rieber- !!st । ^g mgcfcllt wirb, wobei die Regierung fidj bas Recht * Prüfung vorbehält Hoffen roh , bas; ber konsefsionelle ”e fbe auch fernerhin ungetrübt bleibt? I lEic biefige Aufführung, die . .'»> H.ttn Goll icbr flott tDitkurgsncher geleitet wurde, hatte b.-- dem tntbfiuditcn k einen gan» ungewödnlicbcn Erfolg, woran allerdings d e Wstllung einen grvtzen Antn! batte Herr Soll bildete voll e Ickngen Hurnvrs nnen bis ms h.-infre treiMtdi an»g,at e rn Scnffabrikänttn stlmke Fr Rath,ifius als , ine Fcnupduc ihrer Rolle nicht ben lernen Zwtti' zu geben: I t:türh'd'f. fcfbri»crnänbli(te fehlte Anstelle bc* erkrankten r iinbed? vielte Frl Ellen Rahc bic Paula, uno *{1'3 Freier in bie Familie des Senisabrikanten stlmke kommt W liier von dem Famiuenobethauv: i wohl als auch von metz. |ti; seiner Schwager iür das Ergebnis einer um 25 Jahre i ifgenden Liebelei mit einer Tänzerin, ber ipaniichen Fliege, Hieraus ergeben fid) bie ipaßhaiteften Bet Arr^snS. Verlangt Rußland ,,K o m v e n s-a t i o n cn" ? Das „Journal des Debats" er fiert, man müsse die Meldung, wonach Rußtanb »en der Pforte eine Reihe von Kompensa- riouen verlangt habe, als tendenziös ansehen, denn man hobt hiervon weder in Paris noch in London irgendwelche Stennt nis und die ruwfdK Regierung hätte einen so wichtigen Schritt gewiß nicht ohne vorherige Verständigung mit ihren Verbündeten und freunden unternommen. ie Stadtverordneten- gerichtet und auch im Gießener An zeig er vcröffentücht, der sich auf meine Tarlegungen in bed StadtverordnctcN'Sitzung am 20. November über das Ent eiqnungsverfahrcn von Straßenland in der Schwarz lach bezieht. Es wird behauptet, ich hätte gesagt, die Anlieger hätten durchschnittlich 7 Mark verlangt und Sachverständige hätten das «Gelände der eine auf 4200, der andere aus 2188 Mark geschätzt. Herr Srohr schließt weiter, diese Sachverständigengutachten be zögen sich auf das Grundstück von Pfaif. Tas ist freilich Un- sinn. 3,d) habe in der Sitzung am 20. November folgendes ausgeführt: ?rtii Straßen land zur Verbreiterung der Ederstraße ist bei dem Eckgrundstnck an der Steinstraße von G r ö n i n g e r der Quadratmeter zu 15 Mark, in der Ederstraße selbst oon verschiedenen Anliegern der Quadratmeter zu 8 Mart gekauft »vor den. Ta mit den übrigen Anliegern eine Einigung nicht zu erzielen war, wurde das E n t e i g n u n g s v e r f a h r e n ein- geleitet und dabei dem Hubert Heinz für die andere Ecke dcö Steinsttaße 15 Mark, den übrigen Eigentümern 8 Mark und Schwan für das Straßen land aus seiner großen Wiese 5 Mk. für den Quadratmeter geboten, 3m ersten Termin erklärten noch zwei Anlieger, das Gelände für 8 Mark abtrctcn zu wollen, die übrigen machten wlgende Forderungen. Heinz für den Quadratmeter Straßcnland 30 Mark und für Entwertung des Restgrundstücks 5 Mark für den Quadratmeter des Nestes, zusammen 4260 Mark. I u g h a r d t erklärte für Kohlermann, das ganze Grundstück zu 8 Mark abtretcn »u wollen. Wagner verlangte ebenfalls Enteignung des ganzen Grundstücks unb 18 Mark für den Quadratmeter. L f a f > verlangt Enteignung des ganzen Grundstücks und 25 Mark für den Quadratmeter. H e l l m o l d 15_ Mark und Schwan, lvenn das ganze Grundstück Don der Stadt erworben ivürde, für ben Quadratmeter 10 Mark, für das Straßenland allein 12 Mark. Del diesen Forderungen hielt ich es für ausgeschlossen, eine Einigung zu einem angemessenen Preise zu erzielen und schlug der Baudevutation vor, falls die Eigentümer auf ihren ftorberun gen bestehen blieben, die Enteignung gegen Heinz durchzu führen, weil das zur Zeit für die Straßenanlage nötig sei: gegenüber den anderen Eigentümern aber, mit Ausnahme der beiden, die zu 8 Mark verkaufen wollten, den Antrag zurück-- zuzieheu. Fm zweiten Termin richtete ich an die Eigentümer die Frage, ob sie auf Vergleichsvorschläge eingehen wolt ten Tas nrurbc verneint, und ich erklärte darauf, die Stadt : habe nochmals den Versuch gemacht, der Schwarzlach zu helfen nnb dort Straßen auszubauen: das scheitere aber an den hohen Fordemngett für das Straßenland: der EntcignungSantrag gegen Heinz werde aufrecht erhalten: bet Antrag gegen die beiden Eigentümer, die zu 8 Mark verkaufen wollen, solle bis zum Abschluß der Verhairdlungen in der Schwebe bleiben, und der Antrag gegen die übrigen Eigentümer werde zurückgezogen. Daraus erklärte Herr Fughardt, ich hätte früher für das ganze (Grundstück 600U Mark geboten, er scr nunmehr bereit, das ganze Giuudflück für 6000 Mark zu verkaufen. 3rf) habe das Angebot angenommen. Auflassung des Grundstücks ist bereits erfolgt, der Quadratmeter stellt sich hierbei auf 7,42 Mark. Man wird mir entgegen Haltern, ich hätte den Antrag nicht zurüctzuziehen brauchen, beim im EnteignungSversahren tverde doch der wirNiche Wett der (Grundstücke festgestellt. Tein muß ich eutgegenlurlten, daß die Enteignungsbehorde zweifellos nach bestem Wissen und Geioffscu den Preis feststellt, daß sie aber nicht selbst sachverständig und daher aus das Gutachten von Sach v e r st ä n d i g e n angewiesen ist. Wcläwu Werl man solcku-n Gutachten beilegen fami, geht auS folgendem hervor: 3-ür das Straßer: land aus 8ent Grundstück des Heinz mit 92 Quadratmetern luarcn «tfbfvtm 1380 Mark. Ter eine Sachverständige, schätzt die Ent sck'ädigung ans 2389 Mark, der andere aus 4200 Marl. 3cf} mies in der Verhandlung aus diese erheblichen Widersprüche hin, und mit Mcksicht darauf, daß Heinz immer behauptete, er wolle M'S dem Hause ein Geschäftshaus machen, habe ich fol «tendes ansgefübrt: Tie dortige Lage, Ecke der Stein und Eder. straße, ist zurzeit keine Geschäftsgegend. Im Augenblick geht der Turchgana-.'verkehr von der Stadt.nach der Wismarer streisstraße mangels einer anderen Verbindung an diesem Grundstück vorbei ?n Au tunst aber wird der Asterweg nach der Unterführung der Wrsmarer Kreisstraße unter der Gießen -Kasseler Eisenbalm direkt durchgesührr. und der Verkehr aus der Stadt wfrd dann nicht mehr den Hunnen durch die Ederstraße, sondern den direkten Weg »wer den Aitenveg nehmen. 3d) richtete an einen der beiden Sach veniändigen die fvroac, ob der Umbau des Hauses zu einem Ge schaftShau'e mit Rücksicht auf die jetzigen und später zn erwarten Verkehr.wertilttrisse jetzt ober in absehbarer Jett vom sinan Mdlen rianhtninri aus ernstlich in Betracht kommen könne Scr Sackvetttiudige erklärte, diese Frage nicht beantworten zu können Trete Vorgänge bewtnsen doch klar und deutlich daß man aus G u lachten her Sachverständigen in solchen Verfahren nicht vtel geben kann, und daß es vollständig gerecht- s e r t: g t war, den Antrag z u r ü ck z u z i e h e n. Tie Siabtverorhnrtfii Versammlung lwl darauf mein Bor geben "ebilligt intb ben Ankauf des Grundstücks tum Äoblcrmann genevmzgt Venn Herr Necknsanwalt Svohr als Beweis für die Ange imNenbe" brr Fordernug inne» Mandanten andere Gruudstticks W*'« Q^^?rt,flTnc.-(^fiel,b hrt. so balch ,ch d.mr entgegen, daß die Lokalkmmmstwn in ihrem Gutachten vom 7 November zu dem GrgebmS gekommen ist, daß „dort offenbar die Grundlage der flaufhimme verfchlnett nnnHen ist" ferner l>chanv1tt Herr «pobr. bie otnht foefnhnv auch hier aus den Schaden E.n-.eln^ man bonc wobt, bar, Pmn feine Grundstücke m Schleuderpreisen bergeben muffe, wenn man ihn lange genug »»arten läßt. n, I5r 5®c!’1JNrt' b(T "bettriei'enen Tsordeniugen Einzelner gegen, über die PNa<1n. anbrvr Anlwaer, die ihre Grundstücke zii an aemertenen Pre,»en hiv-aegeben haben, davor zu schlitzen, daß die Sttaßcnbaukosten zur Bereicherung Einzel,»er eine unangemessene vohe erreichen. Danmter würden nicht die nock» weiter naib aus- Worts liege,iden Grundstücke, darunter auch die der Stadl zn leiben haben, sondern die an dem bereit* bestehenden Teil an der Eder ftrafte; denn es handelt sich jetzt nur darum. die Straße bi- zur crfteit Parollelslraßc zu, Steiustraß- au-iubaucn a„ d>,em ötraBenteif batte die Stadt bis »nm Ankauf De* Kolüennannschen Grundstücks feinen Besitz. Der weiten- Straßenbau au o**m auch -die 'Stabt mit ihren Grundstücken intneffica ist, wird erst spinn M Ar lllnbcfa Lu enlttck Q V I unßr Men sc. A Netensi Bitlteilun Schulangelegen Heike n Erledigt Zwei , evangelischen Lehrern zu besetzende Stellen zu 'S t a d e ck e Kreis Mainz. Mit einer ber Stellen ist Qrganistendienst n, bunden. ienü nn i cher de nllW ■'•bt $ Kindtfete hi Hd)l von .5. •eit fin ytt wftew IlntttmiVti* Itemlich ’ooi luteren Tn' le lh'icmdiq । lin Rrüevtl Witte t>it|d kahle etlc( ]U von Zeile zui ort eint eiche' j alt gebt Miste sich -Sunbbiu Äen lvur d « fc erorbi 2 tbeite f sttt- Di wie alle: ii Iber obi tete mit ifbftcn? l ienumeri butbe beü ix c nicht l b lieber a Konnte Ä $öttf 20 ( !t chtöffentk b e; 11 ? ti c d» Vcfarw Bitglteber Vx Lohnvk »n 22 140 I» t* itmrt f? b e r b e f f i f eh c € M ii s enw nnd Ga il' schc Sam,,,, lllnu?,,. Mcoffnet Sonntag vormittags 11 — 1 Uhr lnrentgeltlich Museum für B ö l ke r ku n de. Geöffiet an Sonntagen vornuttanO von 11 — l Uhr nnentgeltlick). • , b,e rf> e ü ' 1 rf) c r n n fl e c r c i i,. Die Ge»nälbe-A,iSfteNui,a nt täglich von 11—1 Uhr, Mittwochs von 3 bis 5 Uhr, und an Sonntag,» von 11-3 Uhr geöffnet. ie ' " 1 ngemnfik findet Sonntag vormittag 11 Uhr statt (nur bei ,uitcin Wetters. Spielvlan: 1. Unter Ratter! Marsch von ^hv. VnttenberflerRiefte,, • >. Unaarifrhe L.'stfchel-e,,ver1>.re von ncier-^äla; 8. «.chaß-'Salzer ans der Lvcrekte .Der haemter- bnron von I. Strauß; 4. S* .....- ~ • — 1 C- Tchroder. »yrbc er oeinrich A)lch sie * Tageskalender für Samstag, den 20., und Sonntag den 21. Dezember: 5 e m i n a v - R i n b c v a o r t e n : SamStag : WeikmaehtStest in Steins Warfen nachmitlaas 4 Uhr. Stadttheater: Sonntag nach,,,. 3>i Uhr: .Jilmzanber" - abends 7'/. Uhr: .Bisamalion." 6 Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. N u ion-T Heater: Täglich VorsteNung. (Dienstags und samstags neues Vrogrannn.s X.IV|||VV Hill UUlll 10. iuniWjrl ntzie - Der Groß Herzog hat ihm die Goldene MedaiLs ^ckt tef ünehnnc.nrhMtfi D tze» ^fe uih>d vorgenommen und für sich abgerechnet, so vaß er mit den übertriebenen Forderungen von Pfasf und Konsor- t c n glicht belastet wird. Jeder einsichtige Bürger wird der Stadtverordneten-Versamm- lung darin recht gebeo, daß sic nutz» iür Gattenland, das znr- -.etc noch an Feldwegen liegt, 'Vraic bis zur dovvelten Höhe dkr Wette von bebaniingsfähigcn Grundstücken au ausgebautei» Straßen anleqcn will. Weun die Grundstücksergentümer in her Schwarzlach den Wunsch haben, oaß bald weitere Straßen dort angelegt werden, so sollen sie zunächst dafür sorgen, daß das Straßenland zu angemessenen Preisen zur Verfüguwt gestellt wird. Tas Schreiben des Herrn Rechtsanwalt Spohr beruht somit au» ganz falschen Voraussetzungen und ist daher in seiner Schluß- solgerungcn hinfällig. Auf Herrn Pfaff kann er sich hierbei nicht berufen, denn dieser hat einem Mitglied der Stadtverwaltung erklärt, daß Herr Tt. Spohr ohne seinen Auftrag und auf eigene Veramwottung gehandelt habe." Wir freuen uns, daß uns Herr Oberbürgermeister M e c u m seine Rede Mr Verfügung gestellt hat und da.ß auf diese Weise unseren Lesern die einzelnen Forderungen befnnnt gemacht werden Wir selbst konnten die Zahlen nicht genau Wiedersehen, da sie bei dem Lärm, der in der Stadtverordnetensitzung am 20. R-.wemder währe,rd der Beratung des Punktes herrschte, nicht zu verstehen waren. Uno als der Redakteur, der mit der Abfassung der Sitzungsberichte betraut ist, nwhrend einer Pause, die mit dorn Besichtigen von ausgehangten Plänen ausgefiUlt wurde, den Selretär um die Einsicht in die einzelnen Forderungen bat, wurde ihm diese rundweg verweigert. Wenn also Herr Rechtsanwalt Spohr durch unser nicht voll- ständiges Zahlenmaterial „von s-alschen Voraussetzungen" auSgeyt, so ist das nicht unsere Schuld. Daß wir gemeint haben sollen, das Urteil der Sachverständigen bezöge sich aus das tzlrundstück des Herrn. Psaff, lönnen wir aus unserem Bericht nicht ersehen. Wenn den Bericht doch jemand so verstanden haben will, so müssen wir ihm entaegenhalten, daß wir in dem an demselben Tcrge veröffentlichten Stimmungsbilde folgendes geschrieben haben: Der Bebauungsplan für die Schwarzlach wurde etwas ausführlicher besprochen; große Verwunderung rief dabei die Mitteilung über die einzelnen Forderungen hervor, unter denen Herr I. G. Pfaff mit 25 Mark für den Quadrate mcter genannt wurde. Mit einem stillen Lächeln vernahm man, daß ein Sachverständiger bei der Enteignung eines G e l ä n d e st ü ck e s den Wert mit 4200 Mk., ein zweiter mit 2186 Marl angeseht habe. Dieser große Uilterschied war für den Oberbürgermeister mit ein Grund dazu, seine Enteigungsanträge zurü-ckzuziehen. Die „ruhige" Bürgermeisterwahl in Klein-Linden. Am Donnerstag, 4. Dezember, fand in .Illein-Linden die Bürgermeisterwahl statt, und damit die letzte der Gemeinderatswahlen in .ftlein-Linden. Ueber die Wahl herrschte in dem Orte nur eine öffentliche Meinung, daß sie nämlich äußerst ruhig vor sich gegangen sei.'Diese öffentliche Meinung beeinflußte auch unseren dortigen Mitarbeiter, der uns am nächsten Morgen einen Bericht schickte, indem er seiner Ueberzeugunq getreu folgendes schrieb: Klein Linden, 4. Dez. Mit ber heutigen Bürge i in c i st e r w a h l fanden die Gemeindewahlen ihren Ab- 'chlnß Ta bet verdienstvolle Bürgermeister Schaum mit Rücksicht auf fein hohes Alter eine Wiederwahl oblehnte, stan- den zwei neue st'aitbibaicit auf berJÖJabUiftc. Von diesen wurde Philipp 3 n n g 18. mit 219 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Bei der vorausgegangenen Beigeordnetenwahl errang Wilhelm 3 u n g 8. beit .Sieg und bei bet GemiNnderatSwahl wurden Karl Hvi, Heinrich Wahl, Kaiv. Lenz und Georg R c n i a t h gewählt. Sämtliche Gewählten gehörten bisher dem Gerneindevorstanb noch nicht an Tic Beteiligung an den Wahlen war ziemlich stark, die Wahlen selbst nahmen einen „x uhigen P erlauf". Dieser „ruhige Verlauf" scheint sich jedoch nur vor der Oeflentlichteit abgespielt zu haben. Daß für die näher Beteiligten die Wahl alles andere als ruhig war, beweist eine Zuschrift, die uns von den Händen eines der Wahl sehr nahestehenden, wenn auch persönlich am Ausgange der Mahl nicht interessierten Herrn ^gegangen ist. Selbstverständlich können wir uns nicht für die unbedingte Richtigkeit jedes Wortes verbürgen; doch können wir dem Schreiben unsere Beachtung nicht versagen, da der Einsender ein in Klein Linden angesehener Herr ist. Er schreibt unS: Unter Bezugnahme auf den Artikel in der Ausgabe des Gieß Anzeigers vom ■>. d. M., die Bürgermeisterwaht betreffend, fühlen wir uns veranlagt, noch versckücdenes hinzuzufügen Wie bereits tn öicicm Artikel mitgetei-t wird, ist Herr Philipp Jung XVIII nut 226 stimmen gegen Herrn Wilhelm 3ung VIII mit 156 Stimmen siegreich aus der Wahl hervorgegangen Es ist dies eine erfreuliche Tatiarfie, da hierdurch unsere Gemeinde ein Oberhaupt in der Person eines Mannes erhält, dem man großes Zutrauen entgegeubnugt und der |idi seither wegen feines uneigennützigen intelligenten und vornehmen Charakters großer Beliebtheit erfreut. Richt uiu-rwähnt möchten wir lassen daß die Ab- gabc der 226 Stimmen für bic.cn Derrn aus eigener 3nitiatiüe der betrenenbeit Wähler, also ohne jcghd)e Propaganda seitens des Kandidaten, erfolgte. Als anerkennenswett muß auch (w-rbov- gehoben werden, bar sich unser verdienstvoller seitheriger Bürger meister ^ck)aum, der mit Rücksicht auf sein hohes Alter die Wiederwahl ablehnte, fick, dem Wahlkamvi vollstäiidia fern Dielt. Um so bedauerlicher uf nun die Tatsache-, daß es- trotzdem unter uns Bürger gegeben hüt. öle, von dem Wahlergebnis nickt befriedigt, sich tu bie Wohnung dieses alten nnb ehrwürdigen Herrn begaben und ihm ungcrEcrweise Vorwürfe machten er hätte auf bim dem Ergebnis entsprixlienden Ausgang ber Wahl cinacivirft Richt genug damit, man bedrohte sogar den Herrn mit Tätlichkeiten, und um dem Unfug die tfronc aufzusetzen »er- t r ü m m c r t e man eine Anzahl F c n st e r s ck) e i b e n seines Hauses und warf allerlei Unrat vor die Haustür. Andere glaubten ihrem Mißmut dadurch Ausdruck geben zu müifeit, daß sic harmlose Pas sanken, von denen angenommen wurde, daß sie gegen ihren tfanbi baten geftinuiit hätten, Borwürie und Beleidigungen ins Gesicht warfen. Zu unserem Bedauern können wir also nicht sagen daß die Wahl ruhig verlausen ist, und es wäre sehr zn wünschen wenn ein sichtige Leute diesen lliifugtrcibcnhcn ins Gewissen reden würden damit in Zukunft bei ähnlichen Fällen unser Dörfchen einen solchen Skandal nicht mehr eileben wurde. _ Partie, Stoffe Ul. allnx irmd Klierte, k unitioi • * Mädchen- u n d K nabenhor t. Gestern ao waten Nachmittag fand die Weihnachtsfeier des Mädchen- Horts in der Mädchenschule an der Schillersttaße statt Kurz vor 5 Uhr wurde die Durnhatte für die Gäste geöffnet Lehrer Reich hielt die Festrede, die für tyie Kinder rechnet war und mit dem Wunsche schloß, daß der Bau» mit seinem Lichterglanz, der das Gefühl der Freude, der Glücks und des Friedens auslöse, auch über die Festig« hinaus den Kindern, aber auch deren Eltern zu Haus er- strahlen möge. Es wechselten dann Gedichte und Weihnachts tteder miteinander ab. An ein Weihnachtslied schloß sich di< Verteilung ber Gaben. — Um 6 Uhr war die große Duri» Halle der S t a d t knab e n s ch u l e an der Nord ?lnlag< überfüllt. Zahlreicher als bei der Feier des Mädchen- Hortes waren die Eltern dorthin gekommen. Haupilehr« Knauß hielt die Feftred?. Er erinnerte daran, daß da Knabenhort heute mit der Weihnachtsfeier die Feier feind 2 Q i ä fj r i g e u Bestehens begeht und kam auf die sozüli Notwendigkeit dieser Einrichtung zu sprechen. Ter Redmi danlte den edlen Gebern, die es erst ermöglicht haben, dei Kindern bei diesem Feste eine Freude zu machen, und roiti barauf hin, daß für diesen Zweck den Lehrern Betrüge voi 1 Mk. bis 50 Mk. von edeldenkenden Männern zur Vev fügung gestellt worden seien. Ter Redner erkannte tut ög^. bie stäbtische Verwaltung, von der Notlvenbigkeit bei Knabenhorte überzeugt, dafür willig und gern ein Geld- opfer bringt, daß aber auf dem Gebiete noch mehr gc fchehen könnte, wenn nicht die leidige Geldfrage dabei eiiu Rolle spielen würde. Es sei zn wünschen, baß |icf>Jr unserer Stabt Bürger jinben, welche üt der -ftikunst erforderlichen Mittel stiften, uni die Horte noch mehr auszubauen. Gesang und Teklamation sowie die Aufführung des WeihnachtSfpielS: „Waldhüters Weilmachten" wechstl- ten bei der Feier ab. Am Schluß wurden die LSeihnachr-- gaben an die Besucher de- Horts verteilt, die, abgefebc von Gebäck, Rüssen usw., aus nur praktischen Gebrauchgegenständen bestanden. ** Zum Fall Ries erfahren wir noch, daß ta Schuhfabrikant in Butzbach, für den, wie bereits erwähnt,- in letzter Zeit reifte, bei dem Zusammenbruch der Gewerk' bank auch sein gesamtes Vermögen einbüßt. Er war an Veranlassung von R. nicht nur Mitglied der Bank, sondern gehörte auch dem Aussichtsrat an. R., der als tüchrtzttt Verkaufstalent bekannt ist, verdiente in letzter Zeit 'bti diesem Fabrilanten durchschnittlich 100 Mk Verlaufs- Provision in der Woche. — Man erzählt sich, baß fdwv seit etwa 10 Jahren die Bank in Kalamitäten ist. Daß ic wenig in die Ocsscntlichkeit drang, ist hauptsächlich dem Umstande zu verdanken, daß R. vorzugsweise ganz junge Leute auf feinem Bureau beschäftigte und fie nie „reit warm werden liest", das heißt, er kündigte ihnen jo rechüzeitig, daß sie keinen tieferen Einblick in feinen schästsbetrieb gewinnen konnten. Uebrigens bekleidete % auch 2 Jahre lang das Ehrenamt eines Bürgermeisters Und wenn er nicht freiwillig zurückgetreten wäre, würde er vielleicht heute noch das Szepter in Lollar führen. Landkreis Gießen. h. Saasen, 19. Tez. Beim Holzfällen wurden bet Holzhauer Müller durch einen herabstürzendett Ast cht t® und ein Bein gebrochen. Kreis Alsfeld. B. Vadenrod, 19. Tez. Ein Wunde r do ktor, dessen Spezialität S ch r ö p s u n g e n zu sein schienen, üktz vor einigen Tagen hier sein einträgliches Handwerk mir Er erzählte den Leuten, gute Heilmittel gegen gewü^ Krankheiten zu besitzen. Das Geld für die Medizin n<ü>CT sich der Schlauberger gleich mit, während er den deinen uorredeke, die Heiltränklein befänden sieb der Einsachhe-' halber im letzten Hause, rin Junge würde sie jedoch ßM bringen. Auf die Trän klein warten die Käufer heute M- B. Windhausen, 19. Dez. In großer Gefahr fch^ ein hiesiger Landwirt infolge Durchgehens seiner Pchrde. Er war mit einem Pfuhlfaß auf ben Acker gefahren, als öß Pferbe plötzlich scheuten und burchgingen. Der sitzer suchte mit aller Kraft die Zügel zu halten, wurde flb b J( * 11 zuM h-Hflc ttffm rircbh. * Ter prakt Beteri ttärarzt und TiersUcki^v. spektor Tr. Lud. E o st aus Gießen hat die Prüfung :UP1 ^roßh. Hess. Kreisveterinararzt bestanden. * * Inden Ruhe st andver setzt wurde der Kanrl-i. drener am Landgericht der Provinz Starkenburg Luäi^, Dubberle auf sein Rachfucheu unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 16. " J914- . y n y c i v y m des Ludewigsordeus verliehen. * * D i e hessische S ch u tz m a n n s s ch u l e beftMod geitcrn ihren 18. Lehrgang. An der Prüfung nahmen i? Schutzleute teil, darunter fünf aus Darmstadt, zwei Rrauiz und Offenbach und der Schutzmann i^eorg Heil in a n n aus Gießen. Der Unterricht dauerte acht 28«r und der Vorsitzende Regierungsrat Gen n es konnte stellen, daß das Ergebnis der Prüfung günstig war. R mittags fand eine Hebung im Rettungs und Kranken derungsdienst sowie im Turnunterricht statt. Ter S Prüfung^ wohnten auch Vertreter verschiedener Städte . . ** tadttljcatc r. Es sei besonders daraus hingeroi. MR die beiden morgigen Botttelluiigen, ttachmitlags die deli Geiangspone „F i l m z a u b er" und abends Vernarb SbawS h interessante Komödie „Pygmalion" bei kleinen Preise, gegeben werden. — Von Dienstag ab werden die Porbcndttee Karten rür fämtlidjc Feiettagr .ausgegeben. Herberge zur Heimat. Man schreibt uns: Auch ir d>mem Jahre hat wieder ein unbekannter Wo hltäter 100 Mart für bie Weihnachtsbescherung in der Herberge zur ve: mal griltrtet, Wofür ihm im Namen der armen Wandernden her^. h(ber Tant gebührt. Für die Herberge und für die, ivelckx bot- Den Tuch zu decken haben, wäre cs freilicki noch erwünschter, mau der edle Stifter feinen Namen nennen wollte, und man ihm slm öffentlich, Auge in Auge danken könnte. »r zwei nfl eine m i -'tner fif tUTädffbi H vom eHt! JiUi T9 kam oui du!, «etfiee ier M "WM u maM utu i !ehrern tkttijn 'Männern uu I ebirtr ertanm i Polivotdi^n. i nö -mt n» tz ‘/f nod) mrtr {bfrngr Mbc f 6en, das fuö l btX >^1TV. 1« to6) mch t ne btt RMi dlmaditeir «# dcn btt ttrtbi* teilt, bit, obf. aktijchn *bn K* «• mir noch. Mi > bereit- «N» ibrud) der Ü® «büßt. 6t i* b der Sank.« ., her als wi in W 100 «t r^rd D- ü«1' !*' imitören t« •< lt hauprMus 3mei|efleniiv und jie ntt er funWf * i"«. *H rtqenv bfflttx ineo Aürr^E (treten ns»’ i„ Lollar |U” ü% SS (efrr W »iX** ,u stall ."' wrt tu«*» eil ®7d3 -hau-' 1;(» l lhl^ ' J < jjeuwLpjfF r, vermischte». 3 im ter oirr Wtbt rr in der Person bre 27 Jahre allen Veberarbeuer« unirrrm Einblick. Unicnulwingen: und 6 ®«t®ewMi Für TOMark ! Das jdeeJße Inßrument Gramola ia Sie? : Brennholz Kartoffeln! x^rfuhruny ohne Kaufiwano per .3em*R 9M. 1.16 frei : (wüt* emoheblt 6138 I Hippel teL M8L Sonnenitt. 6 UlEMkEX Hippodrom Steer Well ffltcrtbele) WeoiiciuoflSle Pit letahta i Sytmter Visitkarttn lebende ejHet;!fer»#tii und Brühi ge Um»«r8. int hiesigeid StaaKroalbe in diefem Todes Bnzeiae unden und Bekannten die traurige (MMeMe V.-rkaufoieU«: Ernst Chellier, (Kadelph* Varhf.) erbte zu den i>t llt g h c ■ tet’en bei ><*w H. Simon, ätifliern. 43 i ' hd) vor «tnigen Wahlen angefchoflcu und verlor habet beit W reu 5 eil bH Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlikber Betterbienft, Gießen. Uetteraudsichten in Leisen ’ür Soiintaa. den 2l. Dez 1113: Fortdauer der beliebenden Filterung: intift heiler und troden, kalt. '■ 1 ■ ...... 1 ■ ■ Letzte 21ncbricbtcn. Aerzte und Krankenkassen Berlin, itt.Toz. Gestern nadunitfag sand in LciP- zig, wie ö*>n dort berichtet wird, unter Teilnahme von Mitgliedern des (Geschäft»'!usschusseo des Äerzter»ereinsbun- bc# unb des Adg Mugdan eine 2 Leipziger Äerzteperdandes statt »^emaß der stets betonten Bercitschist zu SinigungSverhandlungen sind auch jept «erztevereinsbn nb und Leipziger Verband bereit, der ihnen in Aussicht gestellten Ginladuug zu Einigung »Verhandlungen ^olgezu leisten Min verhehlt sich aber nicht, daß die Verhandlungen keinen Erfolg versprechen, wenn sie unter den von der Negierung vorqeschl'iaenen Gesichtspunkten stoltsinden sollten, denn si> sind saft tssortlich die Forderungen der Krankenkassen, wad- renb die wichtigsten Forderungen der Aerzte nach der auch gestern wieder hmbgegebenen Äuftissung unberiidsichttgt ge lassen würden Riesenbrand in Aleraudrio Iletonbrifl, 2»» Dez (In brm stadtviertcl Ainet el Bass am 'tnp 8TX) Ballen Baumwolle verbrannt. Ter schaben wird aus 4IK1OOO Mk. geschätzt. führet, 12 Lokomoiiofützrer nnb 15 Zugführer Wir gänueu bm genannten Herren von tzerzcu diese WeihnochlSfreube und wtin scheu ihnen viel Gluck Tom bei der febr umwrnflnidmi WnmaN bet Beamten auf Bahn do» «Hießen mitt irber in Betracht form mm konnte, lehrt die Vernunft Tos» sich bonimet auch Leute befmben, die kinderlos sind, bat gibt dem bescheidensten deutschen 'Ptxmn«* Veranlassung, i'charie Arihf ,u üben t» ist schon nnederholt in öfseMlichen Versammlung, n, ionnc in der Bittschrift des Verbandeber Weichensteller und Badniv-rrter an den Herrn Ihfcnbabnminuicr kx Emad c getomteeu, diesem UüiedtutzUngowestn ein <"nde zu machen und eine ausreichende Sebohtauit»|feruitg für alle Unter beamte in die Wege Icüfu >n nchtlcn. je* ist doch sehr begreiflich, bah bei diesen Zuständen die nationale SeiinnuiM sowie das Vst ich - aerubl der auvgesallenen Beamten »ehr biiaturmiütbiat nnrb. Vwist-ntlich geben diese Zeilen der höheren ^lieiibahnbeholbe Ver amlassung. dies. Angaben einer sch-rfen üanlrolle au unterziehen Wir bitten nochmals, ba» UnterstützungS uiid Remunerationsfv'tem von her höchsten Zu stauz bt» zur niedrigsten Beamten kl gsse sollen in lassen Tenn m.r etniflfmwftmt die Augen äffnei. bet sieb:, dost die höhere Behörde an diesem Lvstem nur deshalb fest hält, weil sie den größten •luwcn davon »u liehen glaubt nach langem, «tbweiem Leiden sanft entschlafen ist. Ttc tieftrauernden £4ntcrblicbeacn: MH2 Anuoirm Mrad umb .>raa geb Vivo. ‘Hieben 'Meiler «flee 3e . den 16. Tezernber 1613 van-el. Tie Direkt tau her Raiiauischeu Landesbank in Wiesbaden legt 5 Millionen Mark tgroj 5t»|aaL ließen JO Dez yerr Rechtsanwalt Mischer schreibt uns; Rochülhende ^enO:ig«M bitte ich m Zhrei bewngen -Wummer anstiehmen «u mellen: 3brm zuirefienben Bericht über bie giiichiliche Ber^ondtiing ber Privatklogesache tlmg geace Rott lucht V*n Vnuiut Roll in Ztzrei gestr,gea Rnrnmer bachn w de nütnd, es fei ihm der &flbrbo: Perm Mltne erkläre ich oemgeaetniber. baß die Bedauptuna des cerm Roll in irber Beziehun i völlig unrichtig und das direkte Gegenteil wahr ist Tie Bericht,aung oe* verrn Rott ist geeignet, ein ganz lal.ches Bild von brr Berbanölung • u erroetjen, von der tkn Rott attermngs 'ich ’eregebolirn bot ^rankfart a M, Ist. Te» In Aßövnche Banklehz. hng Marl Stenernaget, bet am 19 Äüti » (l muttW eine, gefölfchten S ooa bet Rmchsbonl MlOl>) Mk erhoben hotte und mc bc® -eld nach Jto|m en 'lohen war. ro er 'test de, ferner - »urbc heute oon oer rtraitjnunee toegen Beirnge unb Urkundeniüttchiing zu zwei Zabren U4 e I ü n g n i e verurteilt -ebt Ärelborf, 19. Dez. 15 in i v f d) mit 8 1 . Beinen Mr de oeftevn von Aorttrat £'ungert lieh sich der in Den Wer 3ähren Mbendc Zuschnetder Luv in ber Lessingstraße an einem < le zum Zenster de» zweiten Ltvdwerkd hinunter unb blieb lt eine Weile in der Zchlorbc bangen, wobei e. za hl- ' chc Re pol der schuf so auf bie Borüdergchei'ben ab« urte. irr l'cß nicht eher von feinem Dun ab. als dts feine r unittoii verbraucht war Er wurde in bie LaitdeSirrenan- I gebracht. \ Mainz, JO Dez 3* einer höheren Ifohlend)ule "k sich wählend der Zurnftunbe da» Eisen, welche» den 11 iblauf hielt, aut ber Tede unb stürzte herab Zwei Ma^ ■r würben schwer verletzt d M a i n z. 19 Dez. ber hnnigrn ?ipung ber Stahl- ’ioronctcn wurdcu bu itzrundsatzc für bi- oitnubtuiu von deitslosen Unterstützungen im Wnuer lstl. 14 fest- >7«. Die UnterftüRung betrau wöchentlich .3 Marl ’ur lebige v glleinstehendt l111 ioitai. 4,.r)O Mark für Borde,inteie ohne »♦er ober imt sinder, über 14 3«breit, ti Mark für Berbei ■ete mit tmbrrn unter 11 Zähren Tie Unierstüfung rnitb für ■bften» 60 tforftage gcroährt und ist bei Änfvrum auf Arbeit»« r inierstützunq beim nadtiichen Lrbe.tsami amumrlbcn. Armer Jtbe beschloffen. bn der L raiikenverticheruitg» pflicht r nicht ftänbig Ix »hahigtcn Ardener bie Beiiragstetle bet Ar- f.fbtr auf bu Lradtkane zu übernehmen Ea ivurden für drei o » I von >S7 1 hi n b hatte. L^efseu Rgjsau lc Wiesbaden, 10. Dez In der Ztadtverord r te nsitzu NA machte Lderdurgermelster ist l ä f s t n g die ■iftrilung, daß ein hieftqcr. angesehener, ungenann« i Bürger der Stabt 1 00 000 IS I. vermacht habe, tz Berwendung bei dem von der 3taht geplanten Aller» i 1 Versorgung»hau^ An diese 3-pende sind tebodi tue Be ? tziitgeu geliiüpsl, das» der Bau be» Heims 1314 be- fotipen, der erforderliche itzruitd und Boden von der 5rabt ■1 Entgelt zur Verfügung gestellt wird und mindesten» ■' ■00 Äk. der Baukosten von der Stabt getragen werden ‘litVfonbere soll die Lumme zur bebagfimrrrn Äusgestal» rtc der Raume de» i>nm» bi .‘neu. Die Lchenlung wurde Xitpmnien und durch den ^tadtverordncstenvorsteher Dr '^berti znm Ausdruck gebracht, der Cberbürgrrmeifttr Jjigr dem un^pnamtten Lpeuder den speziellen Dank der :• ßnnwlung abflotten l. Ober urfel. 19 Der Du Llcidtv. ividneieaveriammlung !rt ; ügte den stadlifchen Lehrern und Lehrerinnen eine 3 6» t u I a g r Tiefe betrugt für Lehrer imt einem Dienst« Iru In» zu 20 Jahren 100 Mark, von 20 30 Jahren 20li Mark U mit mehi als tz» Ttenüiabren 300 Mark Lehrerinnen aus allen Stufen jeroeil» die £»älfte von den Bezügen *. iebrer - Zur Steuerung der A t hei tSlo sigkei t und * lusftzbrvna ron entsprechenden Rvtstandsardeitrn stellte die Irä 2300 Mark zur Berfuguna jl Seulberg. 19 Te|. 2tn stelle de» wegen Äranf- |g iurÄrfaetretrnen Bürgerineisters 3 tu mph wurde bet b* lr n* "emeinderechnet £> • r b t »um Berufsdütqetmeister ||rä)lt. weihet: In bn Aheinischen (Hummi und 3cllulo fink Du Ä atz« »e, ordnet en von Briesen haben dem Cbetwfttcbehm i 3 d) m i M in Boten, bem kürzlich bet dreißigste Xind geboren wurde, etn Ehrengeschenk von 50 Mk. bewilligt " Lvnrlos verschwunden. Ans Metz. 19. Dez, wird Heitlbei seit gestern nachmittag ist bad 22fäbrigt, aue Krefeld itzimwende Kindermädchen iHabnelc Berber, da» teu drei jRenaieu im Dienste des hiesigen MsthlenbBitzere Dfllemant staub, verschwunden unb gleichzeitig auch da» inner Cbbut anvertraute drenährige Lobnchen -lonbe. Iinar genannt, ihres TienÄberm Ta gleicheevtig n^itootte Lchmul^achen verschevunben neb. tvigi inan zu ber An nähme, baß da» Mädchen mit bem Kinde unb den ^chmuckfachen bie ,ilucht erint'rn hat. vermutlich Übel d> Dr k^imx nam Belgien, möglicherweise aber auch nach Frankreich oder Deutich- land Die Polizei ist mit ber sachc befaßt and nei# dem Dienst term Tillement iH eine hohe Belohnung ausgesetzt worben Dazu wird weiter geuielhet: veitte uuitog ging ein unterichciirlofes leie« graatrn, aus Mainz komm end. an den Mühlendeiider I illemant hier ein. daß dos vernnßre Kind sich in Main; befinde Die Kriminalpolizei von Main» würbe von hier au» ioiort in Kenntnis gefetzt unb es gelang ihr baltzharauf zu ermtticln» baß bae Khnd in einer Konmwrei von bem Mädchen lurudgelaiien worden war xic konnte dann auch halb feststellen, daß das Mädchen sich wieder zum Bahnhof begehen Hatte, langte aber dort erst an, al# ha# Kindermädchen bereu» mit dem Zug nach Breslau abgefahren war • Ter Dango al# Grund zum Mord. In Menn im Staate Louisiana tötete ein i.icher Pflanzer namens Zete» einen Hingen Mann auf einem Vergnügen, weil er mit der Braut Jett# trotz dessen Widerspruchs Tango tanzte. Jetts Hatte biertn Jan» fit unmoralisch erklärt • Z m hatterischen Wald Herrschte gestern Heftiger Schnee st urm, wobei große Verspätungen bet itifenbahn und Wagenoost nngetreten nno • 11 m bie Echtheit ber Mona Lila festzuüe 11 en, ist gestern her Konservator des Louvre. Leprisur, noch Rom ad- ger eist • If i n toter Reiter Aus Cbristian > a wird gemeldet: Dor ectiDfolabentabntont 'Mei t beim wurde, als er über Land fuhr, überfallen, durch einen Schuß in den stopf getötet unb beraubt. Das Pferd lief bis zu dem (Hute seine» formt mit her Leiche • Verschüttet In der Aue Belgrade im 20 «rroii- biffemt’Nt vvn Paris stürzte ein Neubau zusammen Unter den Jrihnmern wurden 15 Arbeiter begraben, von denen ein großer Jett schwer verletzt find " Ertrunken Aus C b l a u wird gemeldet: Bei ber Hahrt dreier Gvninasiaiten in einem selbst gezimmerten Segelboot auf der Cbet kenterte da» Boot. Die Gvmnasiastcn <5 e e l i u g e r und Lämmchen ertranken • U n g 1 ü '3imni tu ucvm Prieir.a Schöne ftcnenüU m. Mobil1 würdig, Ait nein Hosmöbf ÜTM 4*3im. -uv. ___S« Wen Zubebö ?>u erfr 3«3imi »ernt. Wie alljährlich, so gelangt- auch von heute ab unser stark eingebrautes Spezialbier ■ ÄfflBz MA jää in und Flaschen zum Ausstoß Z Gietar Brauhaus 1 & I. 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Ton \f (jl0LCP ncrtStdflS1 UbrimSaale w ^-1- d PostkcUcr.Waacngaffe Lhemn: Das Wcihnachisfcst und feine rdigiöfe Scbcnfunq in »nscrcr Zeit. Der Lettin grtniiiiiti junger Miidchen InbctnnrStülzen. I.aden-u. KinderfrüuleinjU ein. Tee-Abend nuf Sonnlas, 2t. Dez. abends 7'Uhr, freundlichst ein Bereinszimmer: Kaiierbof, Sonnenstrahe, 1. Stock _________________Eingang durch den Hof.____________fv20lv. Wr§erH«Wzrtei. Lonntag, den 21. Dezember, l llbr, soll in Steins warten 11)1190)1611 gefeiert werden durch Spiele der Minder. Eltern und Angehörige, sowie Aretntbc der Aindcrwelt sind hiermit eingeladen. .jur Deckung der Unkosten nmh ent Eintrittsgeld von 25 Pfennig erhoben werden. D,8/l2 Kutscher-Verein Giessen. LamStaa, den 27. Dezember 191.3 in, „Katbol. Percinetbaitie" dahier Weihnachtsfeier Anfang 8 Uhr abends, verbunden mit Konzert, Theater, Verlosung und Tanz, freunde u. (Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. Der Vorstand. Die tdeneralveriammlnng findet am 3.Mannar 1914 im Pereinslokale statt.___ Vvo-I5 Läitgeaiiäsch Sauer, Sonntag, 21. Dezember, abends .9 Uht: Weihnachts-Feier im Bereinslotal sirx) tvozn freundlichst einladet DER VORSTAMI. Licht Spiel Haus Bahnliofslraße 31 S14§ Heute Samstag bis Dienstag Novitätenschlageri. Ranges! Deut sch. Kunstfilm! Im Dunkel der Nacht Sensationsdrama aus dem modernen Gesell- s schaftsleben In 3 Akten ? Spannende Handlung Vollendete Darstellung ( MäHS amüsante Novelle, gespielt von Max Linder dem Filmkönig. Bel den Vögeln, interessante Natur-Auf nähme Opfermut. Schauspiel aus dem wilden Westen W Uly und wein Rriiutleln. reizende Humoreske Pathe Journal.d-Neuoste.Sport.Mode.Verschi d. ! Fttre Vaterland. Kriegs Schauspiel in 2 Akten fesselnd und abwechslungsreich. In Vorbereit.: Cleopatra, die Herrin de* Ml*, genannt: ,Das Filmwundm-. Nicht zu verwechseln mit dem « hon vor ‘/j Jahre von uns gebrachten amerikan. I ilm „Cleopatra“ ExportbrauereiJustllsHildehran^ G.m.b.H. Pfungstadt :: Niederlage Giessen empfiehlt 815« h.FtierMner.hdo.Md Nassauische Landesbank in Wiesbaden Von den in der Emission befindlichen Schuldverschreibungen der Nassauische», j Landesbank wird ein Teilbetrag von 5000000Mark 4% Schuldverschreibungen Buchstabe l zum Vorzugskurse von 98.40° 0 (Börsenkurs 99°^) i in der Zeit vom 22. Dezember er. bi* 10. Januar 1914 einschliesslich zti Zeichnung aufgelegt. Bei Einzahlnngen, die bi* zum 30. Dezember er. erfolgen, wirt der Kur* mit 98.30% berechnet. Die Stücke können sofort bezogen werden. Zeichnungen können erfolgen: Bei der Hauptkasse der Nassauischen Landesbank in Wiesbaden, bei sämtlich« Landesbankstellen und den Sammelstellen der Nassauischen Sparkasse: ferner he nachstehenden Gießener Banken: Bank für Handel und Industrie. Mitteldeutsche Creditbank. Die näheren Zeichnungsbedingungen sind daselbst erhältlich. Die Schuldverschreibungen der Nassauischen Landesbank sind mtindö *icher. sie werden vom Bezlrkeverbande de* Reglernng*bezirk* Wie* hndcn garantiert. Wiesbaden, den 19. Dezember 1913. D*',” __Direktion der Nassauischen Landesbank l MM Auch für solche - jnt.Mys.AuMtDre^wverdorbene nnd empfindliche Füsse mit stark ausgeprägten sogenannten Frost* ballen $ibt es einen fertigen Dr. Diehl-Stiefel BALLENHEIL OMMMIBMMM&e.-' ■ LAWW Naturgemässe Fussbekleidung mit allen hygienischen Vorzügen für gesunde und a*/’2 kranke Füsse »•/■ Allein-Verkauf für Giessen und Umgebung: L. Bernhardt Schulstrasse 10 Telephon 435 Das Mirakel von Karl Vollmoeller. Musik v. Engelbert Hnmverdinek Regie Mar Reinhardt. [b11 Frankfurt a. M FeftHalle. — 23., 25., 20., 27., 28., 29. Dez., 8 Uhr abends — 26. $t$tmbtr SiiiinittigsMttldRni S'i» Uhr. Preise der Plätze 1 bis 15 Mk zuzüglich Billettsteuer mtb s^arderobeaebübr. Borverkauf Frankfurt a.M, Kaiserstr.23. 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