Kt. <75 Erscheint täglich nm Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Cberheffen Klasse, ^Herzog ans. i iO)iett)t. 2/ie Zerrung oct sruirurarotu lorveci vic ocu- ßfTmeTnbebQumeiftTr'S d-,warz bearüF.te namens der Ortsgruppe pherische Differenzierung, die psyÄ>logische Eigentümlichk^ der bTe &kiwnen. Er führte aus, daß der Gememderat > Lernanranger die gemeinsame Fundamentierung Schul- von ihm ausgestellten Leitsätze lauten: 1. Für die Schulorganisation sind zwei Elemente ausschlaggebend: das Kulturleben der Gegenwart und das neue Geschlecht. 2. Die Teilung der Kulturarbeit fordert die peri- Die „Siebener Zamilienblätter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Did „Landwirtschaftlichen Seit» fragkn" erscheinen monatlich zwennal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« stratze 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion.e^A1I2. Tel.-Adr.: 2lnzeigerÄieven» Aus Stadt uud Land« Gießen, 29. Juli 1913. Studcntcnhcrbergen. Das Wandern findet unter der akademischen Jugend immer mehr Anklang. Deswegen soll gerade jetzt zu beginnender'Ferienzeit, in der der Bursch sein Ranzel schnürt, um sich, unbekümmert des Alltagbetriebes, die Welt anzufehen, auf eine Einrichtung hinge« wiesen werden, die noch immer nicht genug bekannt ist. ^eit langer Zeit besteht in vielen deutschen Gauen die Einrichtung der sog. Studentenherbergen, in denen älteren L-ckülern und Studenten mindestens Ermäßigung gewährt nrirb. Für uns kämmen hier vor allem die, die von Hvhenelbe uno dem akademischen Touristenrlnb in Straßburg i. Els. gegründet sind, in Frage. Beide unterscheiben sich in ivesentlrchen Punften. Bei ersteren übernachtet der Inhaber einer Legitimationslarte kostenlos, d. h. die Kosten werden von, Ortsveremen getragen. In letzteren Herbergen bezahlt der Besucher den Preis 'iclbi't Er genießt nur eine vertragsmäßig festgesetzte Vergünstigung auf: alles. Zu ersteren kostet das Verzeichnis der Herbergen 2 Air. und kann nur für eine beschränkte Anzahl von Uebernachtungeit und nur für gewisse Zeiten des Jahres benutzt werden, wahrend die Straßburger Verzeichnisse 50 Pfg. losten und das ganze Jahr hindurch unbeschränkt benutzt werden können. Die Herbergsgrun- dungen von Hohenelbe erstrecken sich auf: Berkiden, Sudeten, Glatzer Gebirge, Riesbngebirge, Jesdchen- und Jsergebirge, Böhmen, böhmisch-sächsische Schweiz, Erzgebirge, Vogtland, Böhmerwald, Eifel, Sauerland, schwäbische Alp, Taunus, Thüringen, Die Straßburgs dehnen sich aus auf Vogesen, Schwarzwald, pfälzische Hardt, Bodensee und Rhein, Taunus und Vogelsberg (Band L, Schwei; und Oberitalien (Bandll). Die Legitimations- tartc kostet hier fürs Jahr 25 Pfg., während jeder Bano des Verzeichnisses ebenfalls 25 Pfg. kostet. Um das Znrechtftnden zu erleichtern, beffndet sich in jedem Heftchen eine Karte, tn Der alle Herbergsorte angegeben sind. Im übrigen sei auf die, Vorbemerkungen in jedem Heft verwiesen. Die Verzeichnisse lind am dem Sekretariat der Universitäten und bei den Direktioiren der höheren Lehranstalten erhältlich, wo nicht, unmittelbar von der Geschäftsstelle des akademischen Touristenklubs Strapburg t. (rl). gegen vorherige Einsendung des Betrags in deutschen Briefmarken. Bei Bestellung von mehreren Exemplaren sende man bat Betrag aus Postanweisung vorhin ein. Im Interesse der eigenen Person und der Ausbildung des, Herbergsnetzes,, das letzt auf über 250 Herbergen angewachsen ist, wäre eine eifrige Benutzung durch alle Studenten unb älterer Schüler sehr angebracht. Dienstag, 29.3uli M5 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Veränderungen im hessischen Verwaltungsdienst. Der Großherzog hat 26. Juli den Provinzraldirektor der Provinz Rheinhessen ^nd Kreisrat des Kreises Mainz, Geheimerat Dr. Andreas Breidert, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langfährigen mit Treue, Eifer und Auszeichnung geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober 1913 an in den Ruhestand versetzt und ihm die Krone -zum Komturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliel>en; den Ministerialrat im Ministerium «des Innern und Vorsitzenden der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, Geheimerat Wilh. Best, zum Proviuzialdirelior iber Provinz Rheinhessen und Kreisrat des Kreises Mainz, den Ministerialrat im Ministerium des Innern, Franz Hölzinger, zum Vorsitzenden der W teiluug des Ministeriums des Jnnerit, für öffentliche Ge- sundheitspflege, den Kreisrat des Kreises Friedberg, Karl S ch l i e p l- a k e, zum Ministerialrat im Ministerium des Innern und Vorsitzenden von dessen Abteilung für Land- wirtschast, Kandel und Gewerbe ernannt. Wir neben nach der „Darmst. Ztg." die Personalien der ** Bahn-Personalien Anläßlich ihres Uebertritts in den Ruhestand erhielten das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber der Weichensteller Käst in Friedberg: das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen der Lokomotivführer H. Schmidt in Gießen. Versetzt wurde Bahnmeister Eberhard von Wetzlar nach B.-N.-Gemünden. Tie Prüfung bestanden der Technische Eisenbahnsekretär Hainbach in Gießen zum Eisenbahn-Betriebsingenieur; die Hilfsschafiner Schmahl, Häuser, Weber, Stamm, Ariivld, Weigel, Möller, Ulm,Becker I. und D i ck e l in Gießen: D i e tz in Hungen, Leidner in Laubach, Hack in Lollar und Eisenolb in Frankfurt zum Schaffner. Belohnungen erhielten Bahnmeister Dammer in Grünberg, Bahnmeisterdiätar P f e i f f e r in Dillenburg, Wagenmeister Kliffmüller, Rottenführer Klein, Hilfsrottenführer Volk, Zugabfertiger Junker, Streckenarbeiter Haber- mehl in Gießen, Weichenschlosser Faber in Langgöns, Hilfsbahnwärter 5) a r t m a n n s h e n n in Kirchgöns für die Entdeckung und Beseitigüng betriebsgefährlicher Schäden. •* Beschädigung der Anlagen. Fast täglich werden die öffentlichen gärtnerischen Anlagen durch Abreißen von Blumen und Zweigen, durch Betreten der Rasenflächen und Beete beschädigt, durch Hinwerfen von Papier und sonstigen Abfällen verunreinigt. .Um diesem Unfug wirksam zu steuern, bedarf e§ neben dem Eingreifen der Polizeiorgane, die in derartigen Fällen unnachsichtlich Strafanzeige erheben ,verden, auch der tatkräftigen Unterstützung de§ Publikums. Alle Be- sucher unserer schönen Anlagen werden daher dringend ersucht, diesen ihren besonderen Schutz angedeihen zu lassen. ** Im Lichtspiel-Haus, Bahnhofstraße 34, kommt ab morgeit Mittwoch bis Freitag das überall mit riesigem Beifall aufgewommene fünfaktige Lustspiel von F r a n z v o n Schönthan „Wo ist Eoletti?" zur Vorchl)rnng. Bet der Uraufführnng in Berlin schrieb die „Berliner Morgenpost ' . ,Das geheimnisvolle Dunkel, das den 9La,men „Eoletti, der seit.Wochen an den Berliner Anschlagsäulen prangte. von Gonsenheim durch seine Anwesenheit sein großes Interesse . an den Bestrebungen des Verbanocs zeige. Durch die Aufnahme der Fürsorgekasse an die Gemeindesatzung habe die Aemeinde- verwaltung bewiesen, daß sie an der Spitze der hessischen Gemeindeverwaltungen stehe. Der Gemeindeverwaltung spreche er den Dank der Versammlung aus. Der Vorsitzende führte aus, die Gemeindeverwaltung Gonsenheim dürfte mancher Gemeinde als Vorbild dienen. Auch er danke der Gonsenheimer Gemeindeverwaltung und ihrem an der Spitze stehendem Bürgermeister. Regierungsrat Schön dankte im Auftrage der Provinzialdirektion für die Einladung und betonte, daß die Staats- und Kreisverwaltung großes Interesse für die Bestrebungen des Verbandes habe. Bürgermeister Alexander versicherte, daß er mit großem Inter esse der Einladung gefolgt sei. Er heiße die Versammelten in Gonsenheim willkommen und wünsche ihren Verl>andlungen Den besten Verlauf. Es sei bekannt, wie schwierig die Stellung der Gemeindebeamten sei. Der Schriftführer des Verbandes, Bürgermeistereisekretär Schäfer-Eberstadt, erstattete den Rechenschaftsbericht. Daraus ging hervor, daß die Gemeindegruppen im vergangenen Jahre rege gearbeitet hatten. Der Redner sprach zum.Schlüsse seiner Ausftihrungen den Behörden den Dank der Versammlung aus, fiir ihre Teilnahme an den Interessen und Bestrebungen des Verbandes. Der Rechner, Ar n old-Grünm- gen, gab einen Ueberblick über die Kassenverhältnisse ab. Danach betrugen die Einnahmen 1410,55 Mk., die Ausgaben 1182,96 Mk., das Vermögen beträgt 282,10 Mk. Die Revisoren, Schmitt- Ober-Olm iirtb Seib-Rockenberg, haben Bücher und Belege in Ordnung befunden und die Versammlung erteilte Entlastung. Zur Hauptversammlung waren drei Anträge eingebracht worden. Die Feldschützen hatten beantragt, der Vorstand des Verbandes möge dahin wirken, daß allen Gemeindebeamten, die nicht inj)ie Fürsorgekasse ausgenommen worden sind, in Fällen der Invalidität ein angemessenes Ruhegehalt von den Gemeinden zugebilligt werde. Der Vorsitzende führte aus,„beim Landtag werde beantragt, eine Verfügung zu erlassen, daß besser für die Gemeindebeamten gesorgt werde. Nach lebhafter Aussprache wurde der Antrag einstimmig angenommen. Ein zweiter Antrag forderte, der Vorstand des Verbandes solle dahin wirken, daß die Regierung gemäß des Artikels 138 Abs. 2 der Landgemeindeordnung auch die Beamten und Bediensteten in den Gemeinden unter 3000 Einwohnern nach den an sie gestellten dienstlichen Anforderungen besoldet werden unb dementsprechende .Kreis- oder Ortssatzungen erlassen würden. Der Vorsitzende bemerkte hierzu, die Kreisämter hätten darüber zu wachen, daß die Besoldung im Verhältnis zum Dienstverhältnis stehe. Verschiedene Kreisämter bereiteten eben Ortsfatzungen vor, worin alle Besoldungsansprüche geregelt würden. Diese Regelung könne erst nach und nach erfolgen. Es sei Tatsache, daß gerade bei den Feldschützen die Verhältnisse unhaltbar seien. Gewöhnlich würden nur alte Leute als Feldschützen angestellt, damit sie den Gemeinden nicht als hilfsbedürftig gur Last fielen. Zu Fildschützen gehörten tatkräftige Leute, die ihre Stellung vollständig auszufüllen imstande wären. Man könne verlangen, daß sie einigermaßen menschenwürdig bezahlt würden. Eine entsprechende Anregung werde an das Ministerium und die Kreisämter gegeben werden. Die Versammlung nahm den Antrag einstimmig an. Als dritter Antrag wurde vom Vorstande bei der Versammlung beantragt, zu beschließen, die deutsche Volksversicherung A.-G. in Berlin als Verbandseinrichtung einzuführen, und den Vorstand zu beauftragen, mit dem Vorstände der deutschen Volksversicherung in Verhandlungen einzutreten. 6. Hauptversammlung der Deutschen volkrschullehrerveremz. ~ Elberfeld, 27. Juli 1913 Unter außerordentlich zahlreicher Teilnahme trat der Deutsche Volksschullehrerverein zu seiner 6. Hauptversammlung zusammen. Als erster Redner sprach Lehrer Schaefer (Köln" über: „Unsere Stellung zu den schwebenden Schulfragen". Er führte aus: Die wichtigste der aktuellen Schulfragen ist für uns die Lehrerbildungsfrage. Ter gewaltige kulturelle Fortschritt und die gesteigerten Anforderungen der Gegenwart an jeden Einzelnen verlangen gebieterisch eine allgemeine Hebung der Volksbildung und demgemäß eine entsprechende Ausgestaltung der Volksschule. Die Leistungsfähigkeit der Volksschule hängt aber in erster Linie von der Leistungsfähigkeit ihrer Lehrer ab; zudem geht der Wirkungskreis des Volksschullehrers über die vier Wände seiner Schulstube weit hinaus. Die Jugendpflege, das Fortbildungsschulwesen und zahlreiche andere Unternehmungen int Dienste der Volksbildung können auf seine Unterstützung und kräftige Mitarbeit nicht verzichten. Diesen Aufgaben entspricht die heutige Lehrerbildung so wenig, daß alle Anbauten und alles Flickwerk abgelehnt werden müssen. Nur eine Neuorganisation von Grund auf kann wirksame Llbhilfe schaffen. Die Präparandenanstalten und das Seminar sind zu einer höheren Lelpanstalt mit dem Lehrziel der ncunflanigcn Realschule zu vereinigen: ein zweijähriger Seminarkursus hat auf die abgeschlossene allgemeine Bildung die Fachbildung zu setzen. Mit dieser Reform ist selbstverständlich die Zulassung der Lehrer zum Universitätsstudium gegeben. Tie von Rektoren aufgestellte Forderung akademischer Bildung für die Schulleiter, während für die eigentlichen Arbeiter.in der Schule die feminarische Vorbildung für ausreichend erklärt wird, weisen wir entschieden zurück. Höchst unflar und unsicher ist die rechtliche Stellung der Lehrer (in Preußen. Red) ^as aus den finsteren Zeiten der Reaktion stammende Disziplinar- gesetz bedarf einer zeitgemäßen Reform. Dem Lehrer ist Kenntnis von den Revisionsprotokollen zu geben und die Einsicht in feine Personalakten zu gestatten. Ein Beamtengesetz muß mit möglichster Bestimmtheit die Grenzen zwischen den durch das Amt auferlegten Verbindlichkeiten und den Rechten des Staatsbürgers festlegen. — Wir fordern die Beseitigung jeder Ortsschulaufsicht und bekämpfen die einfache Uebertragung ihrer Befugnisse auf die Rektoren. Der nächste Vorgesetzte des Lehrers sei der Kreisschulinspektor. Der Schulleiter soll Leitungsbefugnisse, aber keine Aussichtsbefugnisse haben. Wir beanspruchen für die Volksschul- lehrer eine Besoldung, die der Vorbildung, die der Bedeutung der Lehrerwirksamkeit für das öffentliche Wohl entspricht. Das Verhältnis unserer Besoldung zu derjenigen der akademisch gebildeten Lehrer muß ein ganz anderes werden, als es gegenwärtig ist. Für alle Lehrer in Stadt und Land ist die gleiche Besoldung zu fordern. Aufs entschiedenste wenden wir uns gegen die fortschreitende Differenzierung der Besoldung innerhalb des Kreises der seminarisch gebildeten Lehrer, die den eigentlichen Volksschullehrer zum Proletarier des Bildungswesens zu machen drohen. Den halb in Verachtung geratenen Titel „Volksschullehrer" müssen wir wieder zu Ehren bringen. Als zweiter Redner sprach Maaß, (Wiesbaden) über die „Einheitsschule und ihre Verwirklichung". Die Der Antrag wurde einstimmig gutgebeißen. Der Vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt. Als nächster Versammlungsort wurde Dieburg bestimmt. In einem Schlußwort wies der Vorsitzende darauf hin, daß der Verband durch die heutige Verhandlung wieder einen Schritt vorwärts gekommen sei. Organisation. 3. Jede besondere Schulgattung muß einen besonderen Kulturinhalt, ein besonderes Bildungszi.l aufwcisen, nach dem sich die Schülerzusammensetzung zu richten hat. 4. Alle Kinder müssen zunächst elementar geschult werden, darum beißt die erste Ausgabe für alle Elementarbildung. Ihre allseitige Verwirllichung fordert elementares Gemeinschaftsleben, fordert eine Schülerzusammemetzung, die alle Elemente des Volkskörpers enthält. Die Grundlage der Schulorganisation muß so breit fein wie das Leben, dem sie dient. 5. Tie gemeinsame Grundschule reicht bis zum 6. Schuljahr. Vom 4. Schuliahr an können Sonderkurse für befähigte Schüler nebenher lausen. 6. Auf die Grundschule bauen sich auf einesteils die höheren Lehramtalten, anderseits die ergänzenden Volksschul-einrichtungen. Beide Formen umfassen wieder je 6 Sdpiliahrc und können, — dort int Ein- heitsghmnasium, hier in den drei Oberkassen der gehobenen Volksschule — jede Schulgattung für sich, eine dreijährige gemeinsame Grundlage haben; dann differenziert sich dort das (Sin- heitsghmnasium und beginnen hier die Fortbildungsschulen. 7: Tie Gleichstellung aller Schuleiiirichtungen in der Güte der äußeren Existenzbedingungen ist anzustreben, ferner muß dem Voltsickul- system mit entsprechend sozialen Formen — Kindergärten, Knab.n- und Mädchenhorten usw. — nachgeholfen werden. 8. An die höheren Lehranstalten und Fortbildungsschulen schließt sichrem mel- verzwrigtes der Kulturdifferenzierung entsprechendes Vottsntzul- wesen, das wiederum einheitlich zu verbinden i)t. 9. Zwilchen der gemeinsamen Grundschule ttnkl. der zwei anschließenden Haupt - äste) und dem Fach- und Berufsschulwesen findet Gegenbewegung mit wechselseitiger Ergänzung und Ausgleichung statt. Unten wird der Einheitsgedanke organisatorisch, oben methodisch und im allgemeinen Parallelkursen gepflegt. Bei der Differenzierung und Individualisierung ist es gerade umgekehrt: ^.as Fachschulwesen nimmt diese Aufgaben organisatorisch, die Grundichule nimmt sie methodisch und in difserenzierenden Parallelkurien auf. 10. Alle Schulgattungen werden nach ihrer äuperen Gestaltung vom gemeinjamen Staatswesen, nach der inneren von der pädagogischen Idee beherrscht und getragen. 11. Xie Einheitsschule als Gesamtorganisation hat die Hauptaufgabe, Gerechtigkeit in den äußeren Existenzbedingungen, Konzentration und Rhhthmus der inneren Gestaltung für alle Schulgatlungen auszuprägen. — Die Leitsätze fanden einstimmig Annal-ne. verband der Gemeindebeamten. b Gonsenheim, 28. Juli, Der Verband öer: Hipinbcbcamten und -Bediensteten hielt hier m der Turnhalle seine 3. H a uptv e r sammlun g unter dem Vorsitze Stadtrechners liebel -Dieburg ab In Vertretung de- Pro- vin'ialdirektors war Regierungsrat tockon cr)dncneii. Herr .Icbel ^grüßte die zahlreich erschienenen Gruppenvertreter. ,und wies darauf bin, daß der Zweck der Versammlung sei, das Los der Gemeindebeamren- und -Bediensteten zu verbe, [em. Drei es ^nter- smde man bei den Arbeitern ivwohl, als auch den Sta^s- Äantten Auch die Gemeindebeamten müßten mit ihren Wun,chen zur Besoldungsordnung bei der Regierung vorstellig werden^ In h?» letzten Jahren seien einige Fortschritte gemacht worden, es N"be aber noch viel zu wünschen übrig. Die Feldschiitzen standen web am Anfänge ihrer Entwickelung. Der Grundwtz der Gemeindebeamten sei, daß sie aus streng natwrwlem Boden standen Sie würden nur innerhalb der legalen Grenzen u^Mrttel arbeiten. Jlsre Bestrebungen grundeteii ftch auf das ^trauen, das sie zur Regierung unb dem Landessürsten httten. Der Vor- fibenbe.il-ckt. .fotwun ein s°ch Gr-bd-rns”8 Zweites Blatt 165. Jahrgang Giehener Anzeiger betr. Beamten wieder: Geheimerat Tr. Breidert ist am 14. September 1845 in Darmstadt geboren. Nach Bestehen der juristischen Fakultäts- Prüfung 1865 unb der Staatsprüfung 1868 wurde er 1869 der Großh. Gesandtschaft in Berlin attackiert, bet der er am 20. April 1872 als Legationssekretär angestellt wurde. Am 21 März 1874 kam er als Kreisassessor nach Darmstadt und 22. Äugust desselben Jahres in gleicher Eigenschaft nach Mainz. Am 1. Juli 1881 wurde er zum Ministerialsekretär beim Staats- ntiniflcrium ernannt, wo er am 19. Februar 1896 den Eharakter als „Legationsrat" erhielt. Am 10. Oktober 1888 erfolgte seine Ernennung zum Kreisrat in Worms. Von dort ans wurde er am 1 August 1898 als Ministerialrat ins Ministerilim des Innern berufen, am 16. Juli 1902 wurde er zum Provinzial- direktor der Provinz Oberhessen und am 28. Februar 1910 zum Provinzialdirektor der Provinz Rheinhessen ernannt. Am 2. März desselben Jahres wurde er durch Entschließung des Großherzogs mit der Versetzung der Stelle eines landesherr- licheii Territorialkommissärs bei der Festung Mainz beauitragt. — Geheimerat Wilhelm Best, ist am 24. Mai 1859 zu Darmstadt geboren, evangelisch, unb mit einer Tochter des verstorbenen Leibarztes Geheiinrats Tr. Eigenbrodt vermahlt. Er be- stz.no die juristische Fakultütsprüfung im Frühjahr 1881, die Staatsprüfung 1884, wurde darauf zum Regierungsaßeffor und am 7. September 1888 zum Ministerialsekretär bei dem damaligen Ministerium des Innern und der Justtz ernannt. Am 28. September 1895 erhielt er den Charakter als Regierungs- rat und wurde am 14. Dezember 1896 als Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt bestellt. Am 23. Juli 1898 wurde er zum Rat bei der Provinzialdirektion Starkenburg und am 23 September 1899 zum Vortragenden Rat tm Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, mit dem Amts- tiicl Oberregierungsrat ernannt. Seine Ernennmig zum Mini- ftcrialrot in diesem Ministerrum ersvlgte am 24. September 190-. Der Ctzaralter als Geheimerat wurde ihm am 25. November 1908 erteilt Am 26. März 1912 übernahm cr den Vorsitz der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums des Innern. Zu dem Geschäftsbereich des Geheimerat Best gelierten insbesondere auch die Gemeindeverwaltungsangelegenheiten. Er ist im Besitz des Komturlreuzes 2. Klaffe mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen der kaiserlich-russischen St. Aniien-Orden 2. Klasse unb tot. StaniArns-Orden zweiter Klaffe mit ^tern, des Kommanoeur- kreuzes 1. Klasse des schwedischen Wasa-Ordens, der badischen Friedrich-Luisen-Medaille und der Roten 1)^:1111;. 3 Klasse — Ministerialrat H ö l z in g er ist am 3. toept. 1864 rn Bensheim geboren. Rach bestandenem juristischen F-akultat^examen (1886- niid Staatsexamen <1889) war er: sunadnt bei den Kreisämtern Bensheim, Heppenheim, Offenbach und er am 16. Oktober 1893 zum Kreisamtmann nr CfTenbad) ernannt mürbe Am 18. April 1900 übernahm er die ständige Stelle eines Hilfsarbeiters im Ministerium des ^nnern mit bem Charakter als Regierungsrat. Arn 16. ^ober 1902 wurde er Vortragender Rat bei der Mteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe mit dem Amtstitel Oberregierungsrat, bis er am 16 Oktober 1906 zum Kreisrat in Alsfeld ernannt mürbe. Am 1 Ä 1910 wurde H. zum Ministerialrat iw^Ministerium des Innern und Vorsitzenden dessen Abteilung für^Landwirtschaft, .sandel und Gewerbe ernannt. —. H- besitzt das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und den russischen St. Anncnorden 3. Klaße Errst mit Aniia Muller, der Oachter des -OberskMttnants i. P. Müller. in Darmstadt verh-iratet — Der neuernanme Ministerialrat Karl S ch l rep- ba e ist lam 23. Juli 1863 zu Schotten geboren, evangelisch, und mit der Tochter des verstorbenen Medizinalrats Tr. Mons Teuner in Darmstadt vermählt. Nach bestandenem lUiistftchem Fakultätsexamen <1886) und Staatsexamen (1890) zum Regierungsassessor ernannt, war er zunächst bei der Burgermeis ir- Gießen, der Invaliden- unb Altersverftd-erungsanstatt in Darmstadt, den Kreisämlorn Gießen, Erbad) und Büdingen und darauf bei dem Sekretariat des Ministeriums des >sunerli be,chartigt. Am 29. Marz 1893 wurde cr zum Ministerialsekretär uibcm genannten Ministerium und am 1. Oktober 1894 zürn Krris- amtmann beim Kreisamt Friedberg ernannt. Am 3.. !November 189,s wurde cr auf seinen Antrag aus dem Staarsdienst entlassen, um die Stelle eines Beigeordneten der Haupt- urck Resi- bcn-’üabt Darmstadt zu übernehmen, die er bis zu seinem ^.leder- cintritt in den Staatsdienst (1. Oktober 1^1).. jyieü-m Tage wurde cr zmn Kreisrat des Krei>e^ Grbach ernannt unb" am 1. März 1910 in gleicher Diensteigenschaft nach (Friedberg versetzt. Er besitzt das Ritterkreuz 1. Klafte des Ver- dienstorbens Philipps des Großmütigen, den ruftischen St. Stanislausorden 2. Klasse und den preußischen Kronenorden dritter iumal auch dann verschiedene Bodenarten in genart zur Bewirtscl-aftung gelangen. Ter 48-51 85—91 45-48 78-84 53-56 95-100 44—47 76—84 94—00 80-82 Fleischpreise in Dieken 81—83 Meteorologisä^BeobachtlmgenderStation <5kgen. Werter s Juli Verantwortlich für den politischen Teil I. V.: R. Lange' >4 Cd)|eu Kälber Schweine 4 2 2 44 86 87 0 10 45—48 87-41 80—35 Sonnenschein Klarer Himmel Bed. Himmel 80-82 79—89 N ENE W 25,0'3. 13,5 ' J. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Juli 1813 bis 28. , 28. 110—117 97-105 87—95 81—88 € i 82—87 67—77 60-69 66—70 58-63 52—57 48—52 Höchste Temperatur am Niedrigste , , ötiederschlag: 0,0 mm. Preise für 100 Pid. Lebend- Schlachtgewicht Dtk. 53-58 52-57 Mk. 93-100 92-99 S Z do 50 Kg. Schlachtgewicht 74—95 Mk. '/, Kg. Schlachtgw. 95-110131 Tic Marktpreise für Vieh nnb frucht und die Gießener Fleisch- und Broiprcise nm 28. Juli 1913. st Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 29. Juli: 16° g. 8—9 Psg^ 2 Stück 0 Pfg^ Enteneier 1 Stück 8—0 Pkq., Gänseeier ISt. 12 Käse daS Stück 6—8 Pfg* Käsemalte 2 Stück 5—6 Piq., Tauben vr Tr. 0,80—1,00 ML. Hübner pr. St. 1,00—1,60 Mk^ Lahnen vr. Stück 1,50—2,50 9)iL, Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk^ Gänse das Pfd. 00—1 0 Pfg- Lchsenfleisch vr. Pid. 92—100 Vig., lIFnbfleisch vr. Pkund 90—94 Pfg- Kubfleisch 80 Pfg- Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfcu, Kalbfleisch vr. Psö. 94—98 '14g- Hammelfleisch vr. Md. 70—96 Pfg., Kartoffeln pr. luO Ka, 6.50 bis 7.00 Dlt, Weißkraut das Stück 20 bis 30 Pfg- Zwiebeln ver Ztr. »,00—8,00 Mk., wlilch das Liter 22 P'^ Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg- per Ztr. 0—00 Mk- Birnen das Pfund 18 bi8 30 Pfg., Aepfel der Zentner 00 bis 00 Pik., Erdbeeren 1 Pid. 80 bis IGO i'iq., Walderdbeeren 1 Liter 60-80 Pfg., Kelchen 1 Pfund 40 -50 Pfg^ Heidelbeeren 1 Liter 36—40 Pfg., Johannisbeeren 1 Pfund 25—30 Pig^ Stachelbeeren 1 Pfund 25 — 30 Pfg., Hiinbeeren 1 Liter 50 —60 Pfg., Bobnen 1 Pfund 25—30 Pfg., Outten 100 Stück 4—6 Mk. Marktzeit von 7 bis 1 llbr. OK. Aldfeld, 28. Juli. Heute fand hier von schönstem Wetter begünstigt der diesjährige Prämienmarkt statt. Tie Landwirfe aus der Umgegend waren sehr zahlreich erschienen. Auf dem Markte waren mnaetrieben: 196 Pferde undFohlen, 107 Rinder, 320Schweine und 115 Ziegen. Wie in jedem Jahre, so batten auch in dieiem Jahre eine Anzahl hiesiger und a»>swärtiger Firmen zahlreiche landwirtschaftliche Maschinen nnb Gerätschaften ausgestellt. Auf dein Festplatz konzertierte schon seit frühmorgens die Stadtkapelle Miiller. Heute mittag fand in der Turnhalle die Verlosung zu der bekannten Präinienniarktlotterie statt. - Leider verlief der 'JJinrff nicht ohne Unfall. Zwei Jungen rontben von einem nach hinten ansschlagenben Pferbe verletzt. Ter eine erhielt eine starke Wnnbe an ber Stirn, ber anbere lunrbe auf die Brust geschlagen. Beide ivaren eine Zeitlang lewußtlos. FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 28. Jiili. Auftrieb: Rinder 243 (Ochsen 77, Bullen 33, Kühe 133), Kälber 321, Schafe 86, Schweine 891. Märkte. rnarm Mt’etAär dal Phm^l"o-1.LO M, Hü^e^i Stück 27. 27. 78-79 veretnrnachrlchten. *• Der Mäii ertilrnverein veranstaltete am Sonntag einen Tiirngang nach dem Staiifenberg. Nach langer Zeit zeigte der Himmel wieder einmal ein freiindliches Gesicht, nnb bie sehr zahlreichen Teilnehnier foimlen bei fröhlichster Stimmnng nnb unter dingen von Tlirnerliebern ihren Marsch antreten. Ter Weg führte blirch ben Philosophenwalb über Wiescck, Altenbiiseck, Taubringen, Mainzlar nach bem Staufenberg. Nachbem bie Ruine und vom Turm die Umgebung besichtigt ivar, fand man sich im Saale znsammcn, ivo leider die Stnnben bei Gesang nnb Tanz gar zn schnell verflossen. Am 9lbenb ging cs nad) Lollar, nm von da ails bie Heimreise mif ber Bahn muurreten. = Klein-Linbeu, 28. Juli. Ter Gesangverein „A r i o n' hielt am Sonntag seine Generalversammlung beiGasimirt Hintcrlang ab. Tie Vorstandsioahl ergab bie Wieberivahl der seitherigen Vorstandsmitglieder, und zivar: 1. Vorsitzender Joh. Germer I., 2. Vors. Wilh. Teibel; Reduier L. Jung: Schriftführer L. 'JBeinanbt • stellvertr. Rechner, bezw. Schriftführer Fritz Weber, H. Weber: Vei- silzer Ludwig Volk, Fr. Jiing, ueugewählt W. Harnisch. — Am 7. September beteiligt sich der Verein an ber Jubelfeier des Gesang- verernS „Liederkranz" in Leihgestern. — Groß-Eichen, 27. Juli. Turnfreunbe nnb turnfreudige Jugend unserer hiesigen Genieinde gründeten in den letzten Wochen einen Turnverein, der ber Dentschcn Tnrnerschasl beitrat. Ter Verein zahlt 49 Tnrner nnb 21 Zöglinge. Eine Sammlung ergab ben ansehnlichen Betrag von 200 Mark. Marktverlauf: Mittelmäßiges Gesd)äst, in Großvieh lieber- staub, Kleinvieh ausoerkanft. Ochsen. Vollfleifdnge, ailSgemäsiete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . . Tie noch nicht gezogen haben (lingejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ausgemästete . . . Bullen. Vollfleischige, jüngere Färsen, K ü h e. Vollfleischiqe auSgemästete Färsen höchsten Sdilachtivertes........... Vollsleischige ausqemästete Kühe höchsten SchlachtiverteS biS zn 7 Jahren .... Vettere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe nnb Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Blast- nnb gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber......... Schafe. Weibemastschafe: Mastlämmer nnb Plasthammel .... 45,50—00 00 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebenb- gewüht . . . 62'/,-64 Vollfleischige Sck)weine unter 80 kg Lebendgewicht 61^-62'/, Vollflelschige Schweine von 100—120 kg Lebenb- gewicht.............. 64-357, Vollsteisdnge Schweine vonl20—150 kg Lebenb- gewlcht..............62-63 Unter der blühenden Linde läuft man nicht weniger als im Tezembersturm Gefahr, sich An erkalten, u. man merkt erst an plötzlich aufirctcnber Heiser- tciL aii Hartem Hustenreiz, beginnender Verschleimung :c-, wie gefährlich auch ein Sommerabend werden kann. Hat man ^ebener Mineral-Panillen zur Hand, dann in die tveiabr nicht groß, denn Fans Sodener lauen solche Berni mmungen nicht hoch kommen. Eben darum aber sollte man Hand haben. Tie Schachtel 5 A'vnd. Kennzeichen: Amtl. Bescheinig, des -vurgermitr.-Amt. Bad ^oden a-T.aus weiß. Kontrollsrreisen. Puck umgab, ist jetzt gelüstet. Coletti ist ein sehr gerissener Detektiv, der trotz genauester Personalbeschreibung und Veröffentlichung seiner Photographie sich 48 Stunden lang unentdecht in Berlin aufhalten will. Dem, der ihn in dieser Zeit findet, sichert er eine Belohnung von 100 000 Mark zu. Dieses Thema hat Franz v. Schönthan zu einer Kinoposse verarbeitet, die unter dem Titel „Wo ist Coletti?" gestern in den Kammerlichtspielen am Potsdamer Platz vor einem geladenen Publikum zum ersten Male in Szene ging. Künstler mit wohlbekannten Namen, wie Madge Lessing, Hans Iunkermann, Heinrich Peer und Anna Müller-Lincke sind Juukermann, Heinrich Peer und Anna die Träger der Hauptrollen Daß bei der wilden Jagd, die sich hinter dem so hoch bewerteten Coletti entspinnt, eine Reihe wirklich komischer Situationen sich ergeben, ist für eine Kinoposse wo bl selbstverständlich, daneben befinden sich aber auch einige yervorragend gelungene Aufnahmen von allgemeinem Interesse, wie der Aufstieg und die Fahrt des Luftschiffes .Hansa, von diesem aus aufgenommene Bilder x Marbur g, 28. Juli. Einer der letzten ehemals turhessischen Richter, Landgerichts rat a. D. Wilh. Gleim, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Ter Verblichene, der aus Melsungen stammle, trat im Jahre 1855 in den für- hessischen Justizdienst ein. 1865 wurde er Assessor beim kur- hessischen Justizamt in Gelnhausen und später in Hanau. Im Jahre 1867 wurde er Kreisrichter in Rotenburg und im Jahre 1879 kam er als Landgerichtsrat nach Marburg. Als das bürgerliche Gesetzbuch eingeführt wurde, trat er in den Ruhestand, machte sich jedoch als Stadtverordneter und auch als gründlicher Kenner der Geschichte seiner Heimat, an der er mit ganzem Herzen hing, im hessischen Geschichtsverein verdient. h. Hornau i. T., 27. Juli. Tie Gemeinde hat es nunmehr endgültig abgelehnt, die großen Waldungen und Ländereien des luxemburgischen Hofguts für ben geforderten Kaufpreis von 260 000 Mart »u erwerben. Dagegen will sie den im Ort bei eg eiten Gutshof an kaufen, um ihn später stückweise an Kleingrundbesitzer zu veräußern. h. C r o n b e r g , 27. Juli. Tie Cronberger Schützen- g e s e l l s ch a f t beging heute die Einweihung eines neuen Schießstandes von 290 Metern Länge und 27 Metern Breite unb verband damit das Schießen um den vom Kaiser gestifteten goldenen Königsadler, Zum erstenmal seit 515 Jahren wurde auch das Barchentschießen nicht mehr in der hergebrachten Weise geübt. Dieser Sitte gemäß lieferten die Cronberger Ritter, zum erstenmal 1398, den Cronberger Schützen ein Stück Barchent von 30 Ellen Länge, das aFjährlich ausgeschossen wurde. Tie nachfolgenden Herren von Cronberg, Kurmainz und Nassau, hielten den schönen Brauch bis vor gerade 90 Jahren, wo 1823 die nassauische Regierung die Umwandlung in Geld verfügte und alljährlich 14 Gulden 31 Kreuzer auszahlen ließ. Vor etwa 20 Jahren übernahm die Stadt diese Verpflichtung für eine Summe von 24,88 Mark. Bei der jetzt erfolgten Erbauung des neuen Schießplatzes kam man auf gütlichem Wege dahin überein, daß an Stelle des Geldes dem Schützen eine eigens hergestellte Münze, die Barchentmünze, überreicht werden sollte. Tas ist in diesem -Jahr zum erstenmal geschehen. — Dem heutigen Königsschießen wohnte aud) Regierungspräsident Dr. von Meister bet. Den Königsadler errang Kunstmaler Krosch-Offenbach. ' h. Usingen, 27. Juli. Tie beabsichttgte Enteignung des Wirtschastsgeländes für die neue Landeserziehungs-Anwalt wird fast einstimmig als eine Rücksichtslosigkeit gegen die berechtigten Interessen der Ackerbesiyer empfunden. Während sich die Behörde darauf versteift, daß das erforderliche Gelände ^"..^öße vvn 300 Margen eine abgerundete, zusammenhängende fläche sein soll, ist die Bürgerschaft der Ansicht, daß sich, ohne die erziehlichen Grundsätze der Anstalt z-u beeinträchtigen und zu vermindern, zwei oder auch drei gesondert liegende Wirtschaftsflächen von je 80—100 Margen weit besser zu einem derartigen Betriebe eignen. Mir ' ' ‘ “ * ihrer besonderen @iL Magistrat soll im Interesse der Bevölkerung versuchen, bei der Behörde eine Verständigung in obigem Sinne zu erreichen, ehe die Zwangsmaßregel der Enteignung in Kraft zu treten braucht. Gewitter, und Blitzschaden. Aus Eschweiler, 28. Juli, wird gemeldet: Gestern nachmittag schlug der Blitz in eine Gruppe der Mädchenkongregation aus Langerwehe, welche sich aus einem Ausflug nach der Schevenhütte befand. Sämtliche Mädchen wurden betäubt. Fünf erlitten Brandwunden und wurden schwer, zwei wurden leicht verletzt. i. Thür.. 28. Juli. In Schilsa schlug der Blttz gestern wahrend eines Gewitters in eine Arbeiter- gruppe. Zwei polnische Arbeiter wurden getötet u die Frau emes der Getöteten vollständig gelähmt. WP S: SÄST « Ä8.Ä7 «“SÄ ÄS. : sLL'L^'L«« Universitats-Nachrichten. hk. In 23 o n n ist der ordentliche Professor der Moraltheologie rn der dortigen katholisch-theologischen Faknlität Dr. thcol. Jakob Krrs chknrnp im Alter von 65 Jahren gestorben. . ™ Tie neuerrichtete ordentliche Professur für Pädagogik in unrfKHer philosophischen Fakultät ist vom 1. April 1914 ab dem UnwersitätSprofessor Tr. Friedrich Wilhelm F o e r sie r in Wien unter Ernennung zum etatsmäßigen ordent- llchen Vrvfeiwr, der Pädagogik einschließlich der einschlägigen -Lede der Philosophie übertragen worden. .. ~ 3« dem zu Ende gehenden Sommersemester belauft fid) die Zahl der ordentlichen Studiereiiden der Akademie für Sozial- uno vandelswissenschaften zu Frankfurt a. M. Besucher) aiQ 439 (Sommer,emester 1912: 355). Zu ihnen treten 256 Holpitanten und 237 Hörer, so daß die Gesamtsrequenz 932 (Sommersemester 1912: 868) beträgt. — Serufun^. Wie wir hören, hat Professor Tr phil Olranz Saran in Halle den Ruf auf das Ordinariat der Sprache und Literatur an der Universität Erlangen als Nachsolger des Geheimen Rats Prof. v. Steinmever angenommen und wird mit Beginn des kommenden Wintersemesters fern neues Lehramt antreten. QnwZÄ1? V^vatbozenten und 3. Prosektor am anatomischen Institut der Tübinger Universität -tr. med. v. Korss ist itSrben c'ne^ außerordentlichen Professors verliehen Getreidepreise in Mannheim Weizen loO itg. 00.00-00.00 Alk. Roggeil 100 Kg. 17.75-00.00 Alk. und der Einblick in den ausgedehnten Zeitungsbetrieb einer Berliner Tageszeitung. Coletti wird natürlich zum Schluß mit Hilfe eines bewundernswert tüchtigen Polizeihundes gefunden, leider — um fünf Minuten zu spät." ** Schiffsliste für billige Briefe nach den Bereinigten Staaten von Amerika. (10 Pfg. für je 20 g.) Tie Portoermäßigung erstreckt sich nur aus Briefe, nicht auch auf Postkarten, (Drucksachen ustv., und gilt nur für Briese nach den Bereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada. „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 29. Juli: „Jniperator" ab Hamburg 30. Juli; „Main" ab Bremen 2. August; „Friedrich der Große" ob Bremen 5. August: „Amerika" ab Hamburg 7. August; „Kaiser Wil^ Helm II." ab Bremen 12. August; „Kaiserin Auguste Viktoria" ab Hamburg 16. August: „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 19. August; „Imperator" ab Hamburg 20. August: „George Washington ab Bremen 23. August: „Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 26. August: „Großer Kurfürst" ab Bremen 28. August. (Postschluß nach Ankunsl der Frühzüge.) Alle diese Schiffe, außer „Main", „JriÄrich der Große"" und „Großer Kurfürst"" sind Schnelldampfer oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Beförderungsgelegenheit bieten. Es emp- siehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie „direkter Weg"" oder „über Bremen oder Hamburg"" zu versehen. ** Versteigerung von Fundsachen. Die nächste Versteigerung ber Fundsachen findet im Eisenbahn-Fundbureau, Frankfurt a. M., Poststraße 6 — Nebengebäude —, am 1. und 2. August, von vormittags 9 LHfr, statt. Kreis Büdingen. l. Nidda, 26. Juli. Lehramtsassessor Tr. Hübel an der hiesigen höheren Bürgersck>ule wurde als Oberlehrer an dem Realgymnasium in Meiningen angestellt. — Heute abend waren «die Straßen unserer Stadt zum ersten Male durch elektrisches Licht erhellt. Ter Strom muß vorerst, noch über Lißberg geleitet werden, weil die Vereinbarung mit der Bahnverwaltung bezüglich der Uebergangsstelle der elektrischen Leitung über den Achnlorper in ber Nähe des hiesigen Bahnhofs noch nicht zum MsäMß gekommen ist. - fj- Ober-Widdersheim, 27. Juli. Hier findet am 16 August Bürgermeisterwahl statt. Da unser bisheriger Bürgermeister, Brauereibesitzcr Otto Weis, von seiner längeren Krank beit erfreulicherweise wieder genesen ist, wird er wahrscheinlich nun zum dritten Male wiedergewählt werden, wenn er sich L-r wetteren Führung dieses Amtes bereit erklärt. — Pfarrer Brill ist zum Dekan des Dekanats Nidda gewählt worden; sein Stellvertreter ist Pfarrer Weiß in Walleruhausen. Kreis Friedberg. £ Da d-Nauheim, 27. Juli. Tie Verwaltung des Großh. Kurdirektors arbeitet eben mit Hod)dvilck, um unseren Kurgästen reiche Auswahl an Unterhaltung zu bieten. Gestern — Samstag — fand im Kvnzerthaus ein von MusiDirektor Otto W er n i ck c - Wiesbaden veranstalteter „Jnternattonaler Volkslieder-Abend"" statt. Mitwirkende waren die Damen Meta Reidel-Amsterdam, Emma Wernicke-Frankfurt a. M. und baä Wiesbadener Hoch- schulquartclt. Der künstlerische Erfolg war sehr schön; namentlich überraschte Frl. Reidel durch) eine prächtige, weiche Altstimme und stimmungsvollen Vortrag. — Heute nachmittag gab es auf dem Golfplatz groß,es Schau-- fliegen des Fliegers Abelmann Kassel. Zu dem in Aussicht stehenden Schauspiel hatten sich vielleicht 10 000 Zuschauer eingesunden. Die Geduld der Gäste lvurde auf eine l)arte Probe gestellt. Um 5 Uhr sollten die Flüge beginnen; aber erst gegen 7 Uhr gelang Herrn Abelmann, nachdenl der erste Versuch mißlungen war, ein prachtvoller Höhenflug, der ihn über ganz Bad-Nauheim hinwegführte und die Zuschauer für geduldiges Ausharren belohnte — Auf der Kurl)austerasse konzertierte die Kurkapelle gemeinschaftlich mit dem Deutschen Männer-Sextett und abends wurde im Kurhaus-Theater das possenhafte' harmlose Lustspiel Majolika" als Neuheit gespielt. - Uebcr fehlende Abwechselung im Unterhaltungs-Programm können sich unsere Kurgäste also nidit beklagest. Das Wetter ist seit einigen Tagen wunderbar sä)ön geworden. ']• 0 $27- .Unter allgemeiner Anteilnahme ?Kmeinde wurde gestern die 34jährige Ehefrau be« W ,2h »u Grabe getragen, die auf tragische Wem um ihr Leben gekommen i,t. Sie war nm Freitag damit badxiftigt, ein Nernes Gerftenseld niederzuinähen. Und da e- !.n?nJÜl? »vohl ein wenig beeilt haben, Tlmkelheit mit ihrer Arbeit fertig Ju werben. Wie sich im einzelnen das Unglück zugetragen hat, 9*11 8 Uhr kitte sie noch zu ihrer Schwägerin Tulbcm ^-?^orbcikam, sie marfic nicht eher Feierabend, 9 Ub KB® niedergemäht l-abe. Als sie dann um . rn“d) Knufc gekommen war, sah man nach ich j Untnfu6un„ tot b-cm liegend »or. Sine üÜÄXrf 0 b" 'N die Sense gefallen war. und sich ImA läiÄ” a’? Oberschenkel durchschnitten hatte. Sie hatte Ärtib'baln hi-’ ®unhe 7n,ust°»^n. nnd qwKiaiu, na) Mnn noch nach Hause sdileppeu zu können Di.^, das Ä BLaU bl-ntcr(äf't ß Kinder, von txmen »"ÄS- 3Qbt «“ ift’ ! M t Starkenburg und Rheinhessen. ' M m i c der - Mod au, 28. Juli. Bei der hiesigen G e - wern deratswabl wurden zum erstenmal die Kandidaten der sozialdemokratischen Liste acmähTt I pieR5 Ergebnis ist zweifellos eine Folge des Zusammen- < trudjö der Meder.ckodauer Kasse. Ein? Anzahl Bi^r konnte nicht mahlen, weil über ihr Vermögen der Kunkiirs verhängt ist und ein großer Teil wählte aus Verärgeruust incht. » v i Hessen-Nassau. X Rodheim a. d. Bieber, 28. Juli. Die MissionS- ' feste werden anS der weiten Umgegend mit Vorliebe besucht. . Schon im Hauptgottesdienst, in welchem Pfarrer Brunger ' Ertcr (früher in Erda) predigte, war die Kirche dicht belegt. Die Nachversammlung fand am Launscheidtberg statt. Pfarrer ' Weder-Lang-GönS hatte sick) gleichfalls in den Dienst der guten Sache gestellt, während Posaunenchoc und gemischter Chor in gewohnter Weise mitwirkten. Leider mußte infolge eines heranziehenden Wetters frühzeitig abgebrochen werden. IM SN-S^> Kg. 92-100 Pfg. 7. , 94—98 , 7, 84-100 , Brotpreife in Gießen Weißbrot 2 Kg. 62 tzig., Sdiivarzbrot 2Kg. 54 Pfg. 28. 748,9 25,0 10,5 28. 9“ 749 2 17,9 13,2 29. 711 748,9 14,1 10,5 = 1=2 = t c E s a 1 g 2 Z7S *8- -A L 5 «S’JZ K s CO 2 ° = « 8 8S ■cfe E v« e fi ~V£>. — " 2. . . 'c» t 5 K s §N 2 L •c D D cC< K N ^S'O'o 8^>£ 55 94-00 N. 80-82 Bauarbeiten von Wohlbehagen Wfoteüe hx foulen ÖL D”/7 Schwelmer Gummiwaren-Industrle G. m. b. H., Schwelm I. W. s Well« s llUo isr überall ru haben l SS' Haemacolade C*7/« ' <<■- i E' '• W~ ' 4 0 10 o c Z. 1O 2Z. L> "2 19 1| T §E -2 II III IV V VI vn VIII ix co 000 'S £ y 'S C 'S (9 »-> 2 6-g 2 "v H « £ H s » ii ii ii n ii ii ii 19 V ‘=ä 6*? « ZA-ZZs e « *5 S - 'S 4 2 2 .H «ä §1 • NieS nnb Ankcht ifch- uitb örotfrreiie [i 1913. ^=rM»c« 2 « *e 5 Er- SDL g sd «J» r- | «£l9 L L — •£=•:-= = = .8 CO £ r- .5 'S »S e « e o «Z s e> £ .Hg . . . 45,50-00.00 )0 kg Lebend- 1 . . . . 627,-64 95-lOfl 78-84 82-87 67-77 60-69 110-11? 97-105 87-95 81-88 -V 0^2 =: E S.^ ^^2 «ft i_> ..- r* = <, a Bf «n LJ 1 Höchsten Höchsten N ene w fe e C = >_, q" 2 Mk. 93-100 92-99 85-91 78-84 H8 -* E = 5 -CQ 03 CO 19 L nn Z 4Z 19 gibt der Jugend Kraft und dem Alter Jugendkraft I Zimmerarbeiten, Grobschlosserarbeiten, JÄ.OJ >-• Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Oeheim- mittel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S.75, Adelheldstr. 13 qE ^zc- L-- n Schlacht. n • . . . 'lochie) . . ! und ältere 5 ^2 D E " = *G Fürder Stadt Tit. I S —> u E c -L . ‘C O —< ar» w . . Sc? i- l-i eig? CXo -Ec?-- Fräulein es blitzt 53—58 52-57 48-51 45-48 N =S e> ZZ4 magenletden, Stahlvsr- ftopfung, hämorrhoiden, Blutarraut, Blei*Tud>t, Schwächtfuftände. Shro- phuloTe, Hdemverkalhung, Dervcnleiden, 6l*t. Rheuma. 6aUenfteine. Leder-, vieren-, BlaTen- lelden, Zudterhranhheit, HusTchiäge, fledtten, Krampfadern , f u8 - and Beinleiden etc. SZ Co •*n Lebendgewicht 61M«62'/, 79-89 20 kg Lebend- .....61-35'/, 80-82 50 kg Lebend- ..... 62-63 78-79 =£- L-b.L ___I. V-: Heuser. _________ Stadttheater Gießen ^5® »'S V ® KL C o 'S = °^s> • = a "S=-e' » CS = i beim bellen Sonnenfd)eine nur, wenn Sie Ihre bübfehen Füßchen mit Schuhen umgeben, die nur mit Pilo geputzt find. So halten es alle anderen und — man siebts ihnen an. Sie können Pilo in fchwarz, braun, gelb und weiß haben. 5 « Ss Ü& s ü iS w -- u—'» 2*T- 2 ’S s 'S cäs: Seh S=^ 2* e a » D E "5, in *> Z. 'rr -J-Z 3 Q L LL§ £ L y.= LI -Sc- 'S1/5 © u y _ 5- <2 § 1 = 'S . ar> c •— na SS “ o •■ - '--A.ÄK •- E p « . °C? K =^ L «=2-i Sw.i'l 1 Pfd. M. 2.-, ’k Pfd. M. 1.10 (wertv. Outschdne in den Dosen). Alleinverkauf für Giessen Emil Kam, Central-Drogerie. ‘cT E <3> • ’isSg „'S % ^-£ e t US« 5 o — e o 5 Lwi9W>8 2 2 « + 25,0 ’ '• 13,5 v* empfindet jeder auf Continental 6°mmi-AdsLtzen. Erschütterungen des Körpers vermindert. A"«®"®11“ weicher, elastischer Gang. Dauerhafter als!xder. Fordern Sie daher stets von Ihrem Schuhmacher Continental Gummi - Absätze auch erhältlich in Lederhandlungen und Schuhgeschäften. Abonnement für die Spielzeit 1913/14. Die Einzeichnungsliste und die Pläne für die Dienstag-, Mittwoch- und FreitaMorstellung liegen in der Ätusikalien.Handlung von E. Challier, Neuenweg 9, Tel. 671, auf, wo auch jede nähere Auskunft erteilt wird. Der Tbeaterbauverein.^ie ^trettioiu ■= ° P ;= 5 = S» £ ’S *°K s a 55) AIIq. Deutsch. Frauenverein Ortsaruvve vliesteu. Zlnsknnftstelle für zrauenberufe. Frauen u. Mädchen erhalten uneutaeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe imaltenRathaus, Marktvlatz 14, Dienstaa nachmittags von 6*/i btö 7*/* Uhr. D”/- Rechtsschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten uncntßcltlid) Rat und Auskunft in Nechtsangelegenheiten im alten Rathaus Markt- Vlafi 14 Mittwoch nachmittags von 6'/«—8 Uhr. Sonnenschein Klarer Him'nel Ped, £ini!ncl Q-— c E'Gflf- c, ~ — c 3 - & Während des Umbaues meiner Ladenfront geht der Eingang zu dem Laden durch den HauSgang. Emil Fischbach, Lclterswkg. 4920 Alle Benutzer, mit 2lnönabme der Studierenden, haben die vor dem 10. Juli l. I., entliehenen Bucker bis spätestens am 10. August zur Musterung einzuliefern. Bom 18. August bis zuni 18. Oktober ist die Blbllothei, täglich von 8—1 Uhr geöffnet. Gießen, 21. Juli 1913. Der Grobb. Direktor. al» eoeflfl-1. £) = x 2 @22 ypcX Arbeitsvergebnnft. Die zum Erweiterungsbau des Schwesternhauses 'n tosÄfce.iwbnli.Wn »ÄrÄ -um u« °'u-LÄL"i!L°n MrS°»v--ft°°d S w 2* -- u p c eges Z^sL-^Z- 62«^ L »- yS V -5 E mJo §19'S 23 ^7 cs 2 2- 19 (92 "...2 e Ä.t o a- 5 =L„ e ZL. 0 — v* ,Z_ -- ä ° V •£c£- §19'Sy o s c= ZZ'^S". Trägerlieferung, Dachdeckerarbeiten, Spenglerarbeiten, Schindlerarbeiten, X Aeußere Schrcinerarbeiten vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen bet uns offen und sind gegen Erstattung der Selbstkosten bei uns erhältlich. Die Offerten sind bis zum 2. August d. I., vormittags 10 Uhr, bet uns einzureichen und werden zu gleicher Zett in Gegenwart erschienener Interessenten geoslnet. Zuschlagsfrist gemäß den betr. Artikeln der Landgemcindeordnung. . Großherzoqliche Bürgermeisterei Laubach Ritter. D2% AllsnachLadis.« Tirol! UM essss» ———------- | 357 Meten Eine Perle des Ea iR0A*Ain Vogelsberges. 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Vom 1 • Auttun d Js an , . vn = < Qip( siir Beitreibung, wodurch Biändungs k!°en°entstehem U^r Be.tre 5 Bankoerkehr müssen . , o< '-v.. 1; h 5tK ebenfalls bei der Stadlkasse gut ge Stlieben^fein6' Äernfato 6ie »oraefebnebenen B°i- treibungskosteu erhoben werden. ---------------------T Es sollen vergeben werden: in m Dienstag, den 5. August d. I., uarnickags U Mr, Me “icferaTm bon Scbränfcn unb Tiiche« für bie höhere Mädchenschule und die Volksschulen. -ainstag, den 9. August d. Z., uarmstagS Ist W, die Möbcllicserung für den Neubau der Lberrealschule 16 "Eichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen Ä ucnmntm Terminen derlhin einzureichen. - Kn- schlagsfrist 4 Wochen. 5'2=^ c 9t' 2 ö -U o 'S F E-0—- IStüfl S « *CO ”>< <71 — 2; 00 00 -* O L^'S- »S S O — 'e^.5 554 H'sMZZL s . - ^2§ .'GÄ " = — o E^.2 s y O • r- *-* ü— w- 25. errichtet fjodlbail üennns®aH9S" TlCfbaU £. fiaarrnann | gM«M M Slappel zii Hiessen Sonnenstrasse 18 - Telephon 634 bung. 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