Zweites Natt Nr. 125 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Uhr. Zunächst steht auf der Tagesordnung die sozialdemokratische Komplette .-.'Es U-- unGescbät Die zweite Lesung -er Wehrvorlage im Ausschuß. als ein Mittel zur Kräftigung in den fernsten zur Erstarkung unseres deutschen Bewußtseins, unseres deutschen Volkstums im Ausland und Erdteilen. (Beifall.) Abg. Dr. Giese (Kons.): Mb. Deutscher Reichstag. 153. Sitzung, Mittwoch, den 28. Mar.. Am Tische des Bundesrats: Delbrück. Präsident Tr. Kacmpf eröffnet die Sitzung um 2% ta-lta mit Kokarde Pnm Ausl. M.2.25 extra Ausf. M.3.— liefert Kamerad sowie nitito WobekM Größte Auswti I Billigste Preise-1 gediegene ] Verarbeitung A, Grünebaum Äöbelmagazin Bahnhofstraße « Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^-^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGietzen. Donnerstag, 29. Mai (915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. immer nach den rcd)ten Grundsätzen geschehen ist, ist mir allerdings zweifelhaft. Eine Reihe Don ausländischen Bewerbern sind von der preußischen Regierung abgewiesen worden, oküvahl sie gewiß in kultureller und wirtschaftlicher Beziehung ein Gewinn gewesen wären. Antisemitische Neigungen und Tendenzen dürften nicht Platz greifen. Dagegen haben wir uns gewandt, und einem solchen Mißbrauch hätten wir gern einen Riegel vorgeschoben. Wir haben uns mit der Erklärung der Negierung schließlich einverstanden erklärt, die erfreulicherweise dahin ging, daß das Religionsbekenntnis als solches kein maßgebliches Moment für die Entscheidung bilden werde. Wir haben den lebhaften Wunsch, daß daneben in Zukunft auch wirklich gehandelt wird. Meine Freunde legen den größten Wert darauf, daß in dieser Beziehung eine andere Praxis Platz greift als bisher in Preußen. Freilich tann man es einem Staate nicht verdenken, wenn er Elemente, die die Staatsordnung stören wollen, nicht mit Freuden aufnimmt. Wir wollen keine agitatorischen Elemente, die nur Unruhe in unser Land hineintragen. Daß z. B. die dänische Agitation in dieser Beziehung nicht so ganz unschuldig ist, wie man uns glauben machen will, steht für uns außer Zweifel. Auf deutschem Boden soll man sich als Deutscher fühlen. Wir begrüßen das Gesetz als ein Mittel zur Kräftigung des deutschen Volkstums, das ihm auch seine Brüder und Söhne im Auslande erhalten soll. (Beifall.) Auch ich begrüße dieses ganze Gesetz als einen wesenllichen Fortschritt, JUNKER-WH GASKOfflHERDfe Die „Siehencr Zarntliendlätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigclegt, das „KreisMatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Staatssekretär Dr. Delbrück' erklärt, daß der Reichskanzler bereit sei, die Interpellation Ende dieser Woche zu beantworten. Das Reichs- Md SllMlsMgehSrigMsMseh. Es folgt die zweite Lesung des Reichs- und Staats- angehörigkcitsgesetzes. Berichterstatter ist Abg. Frhr. v. Richt- hofen (Ratl.). 8 1 bestimmt, daß Deutscher i st, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaate oder die unnuttelbare Reichs- angehörigkeit besitzt. Elsaß-Lothringcn gilt als Bundesstaat, die Schutzgebiete als Inland. Ab^. Dr. Lkmdsberg (Soz.): Wir hätten allgemein die unmittelbare Reichsange Hörigkeit gewünscht und behalten uns vor, eine entsprechende Resolution zu beantragen. Wir erkennen an, daß dieses Gesetz wertvolle Verbesserungen gegenüber dem bestehenden Zustand bringt, aber leider ist die Negierung dabei mit großer Zaghaftigkeit vorgegangen, lieber die P r o t e st e der Organisationen der Frauen, die auch nach diesem Gesetz ohne toeitcres die Staatsangehörigkeit ihres Mannes erwerben, hat man sich hinweggesetzt; das ist um so befremdlicher, als doch jetzt alle Parteien, auch die der Rechten, sich gern ein Amazoncnkorps sichern möchten. Sehr bedenklich ist es, die Aufnahme eines Deutschen in einen Bundesstaat von den Bestimmungen des Gesetzes über die Freizügigkeit abhängig zu machen. Ausländern sollte man die Einbürgerung in einem Bundesstaat, in dem er sich niedergelassen hat, in keinem Fall versagen. Es ist vorgekommen, daß jemand ausgewiesen ist, der nachwies, daß er in d er d e u t s che n Armee gedient und im Kriege gegen Frankreich gefochten hatte. Man erwiderte ihm, er sei dann zu unrecht Soldat gewesen. (Hört! hört! bei den Soz) Aus Königsberg ist von der Handelskammer eine Beschwerde gekommen, daß jüdische Kommissionäre aus Rußland von der preußischen Polizei ausgcwiesen werden. Die Handelskammer hat das drängendste Interesse, daß diese Leute wegen des Handelsverkehrs mit Rußland in Königsberg ver° bleiben. Es hat nichts genützt. Die Leute haben sich mit deutschen Frauen, die nie Juden gewesen waren, verheiratet. Aber auch diese Kranen haben Ausweisungsbefehle erhalten. Kinder männlichen Geschlechts, die aus diesen Ehen hervorgehen, werden ebenfalls, sobald sch neun Jahre alt sind, ausgewiesen. Zum mindesten sollte bei Versagung der Einbürgerung das Ver« waltungsstreitoerfahren zulässig sein. Das Gesetz hat noch erhebliche Mängel; wir werden durch unsere Anträge versuchen, diese Mängel wenigstens einigermaßen zu beseitigen. (Beifall b. d. Soz.) Abg. Dr. Belzer (Zentr.): Das Zentrum hat in der Kommission auch zu manchen Verbesserungen des Entwurfs beigetragen. Eine durchaus gute Regelung bringt der Entwurf in der Frage der Staatsangehörigkeit der Auslanddeutschen: die Voraussetzung der Erfüllung der Wehrpflicht. Ohne Wehrgemeinschaft keine Volks- ge m e i n s ch a f t. In der Familie erblicken wir die Grundlage unseres Staatslebens, und wir verlangen, daß die Frau die Staatsangehörigkeit ihres Mannes teilt. Der Schwerpunkt der Regelung ist der Erwerb der Staatsangehörigkeit von Ausländern. Einwandfreie moralisch würdige Elemente einzugemeinden ist ein Vorteil für unser Land. MeineFraktion ist vollkommen frei von Antisemitismus, ich brauche mich- nur auf meinen Fraktionsfreund Groeber zu berufen. Aber wir müssen sorgen, daß nicht etwa z. B. durch massenhafte galizische jüdische Einwanderung Zustände herbeigeführt werden, die für das Deutsche Reich keinen Gewinn bedeuten. Wir müssen sorgen, daß unsere Gemeinden nicht durch schlechte Elemente belastet werden; aber wer nicht zu solchen Elementen gehört, dem soll entgegengekommen werden. Es gibt ja einige deutsche Bundesstaaten, die furchtbar leicht naturalisieren, und dann müssen auch die anderen Bundesstaaten mitsprechen können. Die Staatenlosenfrage, besonders in Nordschleswig, war das punctum saliens des ganzen Entwurfs. Das neue Gesetz wird, davon bin ich überzeugt, die Verhältnisse sehr viel bessern, aber ein Auslandsgesetz wollen mir nicht machen, und deutschfeindliche antideutsche Agitatoren können wir nicht äufne h m e n. Ich gebe zu, daß ein Staatsakt mit Dänemark, wenn er auch nicht leicht ist, doch wünschenswert ist, denn damit wird das letzte Hindernis gegen die warme Freundschaft mit Dänemark ausgcmerzt werden. Ich hoffe, daß ein Entgegenkommen auch den Geistlichen gewährt wird, die in den achtziger Jahren in Oesterreich und Belgien Unterkunft gefunden haben. Wir werden die Anträge der äußersten Linken ablchnen, und im übrigen den Entwurf, zumal wie er aus der Kommission hervorgegangen ist, als großen Fortschritt begrüßen, auch zur Stärkung Deutschlands. Abg. Beck-Heidelberg (Natl.): Wir begrüßen das Gesetz als wesentlichen Fortschritt und halten die Kritik der Sozialdemokraten für durchaus hinfällig. Tas Gesetz bringt uns den langentbehrten Vorteil, daß wir in die Lage kommen, die.Deutschen im Auslande uns nicht mir künftig zu erhalten, sondern auch schon verlorene Elemente wiederzugewinnen. Wir gaben mit Recht den Erwerb der Neichsangehörigkeit abhängig gemacht von der Zugehörigkeit zu einem Einzelstaate, aber wir haben die Gelegenheit geboten, auch eine unmittelbare Neichszugehörigkeit zu erlangen. Mit der Begriffsbestimmung des Deutschen stärken wir das Bewußtsein der Staatszusammengehörigkeit, der deutschen Einheit im I n l a n d e und A u s l a n d e. Das alte Gesetz regelte vielmehr daö Verhältnis der Einzelstaaten untereinander als nach außen. Vielleicht hatte man Scheu davor, eine Regelung gegenüber dem Auslande zu schaffen, weil man unangenehme Auseinandersetzungen und Verwicklungen fürchtete, zumal das Reich noch nicht genügend in der Lage war, die Beziehungen der Staatsangchörigteit klar zu übersehen. Aber die Entwickelung der Dinge hat uns hierüber hinweggeführt. Der Deutsche ist seßhaft geworden in allen Teilen der Erde. Damm ist e» gut, daß wir die einschlägige Begriffsbestimmung gegeben haben, um die Empfindung der unmittelbaren Stammeszusammengehörigkeit zu stärken. Wir wollen dabei aber die Stammeszugehörigkeit zu dem Einzel- staate nicht vernichten. Das ergibt sich schon aus der ganzen Entwicklung des Reiches. Wir wollen die Möglichkeit bieten, die direkte Neichszugehörigkeit zu erwerben; andererseits soll aber dem Staate das Recht Vorbehalten sein, sich alle Bewerber um die Staatsangehörigkeit erst einmal anzusehen. Ob. dies bisher Die sechs Kavallerieregimenter. Der Kriegsminister begründet eindringlich und zum! .. iftit vertraulichen Mitteilungen die Forderung der Völligen Bewilligung der sechs Kavallerieregi-- Men ter. Der sozialdemokratische Redner wendet sich gegen diese Ausführungen. Die K o n s e r v a t i v en beantragen die Wiederher-» srellung der drei gestrichenen Kavallerieregi-- meuter. Ein volksparteilicher Redner führt aus, seine Partei verzichte für die zweite Lesung im Ausschuß auf Stellung weiterer Anträge. Seine Partei behalte sich natürlich selbstverständlich eine genaue Prüfung bei der definitiven Anforderung der z u -- nächst abgestrichenen 1 00 0 Offiziersstellen vor. Die Mitteilungen des Kriegsministers bozügl. der Kavallerie-Regimenter seien nicht durchschlagend. Seine Partei wird fe st-- halten an der Streichung der drei Regimenter. Ein n a t i on alliberaler Vertreter erklärt seine Partei werde für die sechs geforderten Kavallerieregimenter stimmen. Der Antrag auf Bewilligung von vier Regimentern nwlle er wegen der Aussichtslos ig-- k e i t nicht wiederholen, aber die Zahl von drei Regimentern passe gar^ nicht in unser System. Die Sozialdemokratie behandelt noch einmal eingehend die Frage des M il i t ä r b o y k o t t s , der sich mehr und mehr zu, einem Skandal auswachse. Es werden zahlreiche Fälle an-- geführt, ii. a. das; in Königsberg, zirka 150 Personen auf der Bohtottliste stehen. Auch von volksparteilicher und polnischer Seite wird dringend eine Aeußerung des Kriegsministers über die Frage des Militärboykotts gewünscht. Der Kriegs m inister sagt zu, die einzelnen Fälle prüfen zu wollen. Auch ein n a t i o n a l l i b e r a l e r Vertreter wünscht dringend, daß der Kriegsminister entgegenkommende Erklärungen abgebc. Es liege doch im Interesse auch der Heeresverwaltung, daß die Heeresvorlage dem Volke d u r ch d i e E r fü l l u n g l a n g j ä h rig e r W ü n s ch e schm a ck- h a f t gemacht werde. Der Kriegsminister verliest den Erlaß der Militärverwaltung zur Boylottfrage, der der sächsischen Regelung entspreche. Die Entschließungen würden Gegenstand ernste- ter Erwägung sein. Interpellation betreffend die Einschränkung des V e r - einSgefetzes und des Preßgesetzes in Elsaß- Lothringen. Auch uns erscheint der Umstand, daß das Gesetz die Deutschen im Auslande fester an ihr Vaterland knüpft, allein schon als ausreichender Grund, um dieses Gesetz freudig zu begrüßen. Den sozialdemokratischen Anträgen können wir nicht zustimmen, denn sie würden zu einem völlig automatischen Erwerb der Staatsangehörigkeit führen. In ter Frage der gemeinsamen Staatsangehörigkeit von Ehegatten stehen wir ganz auf dem Standpunkt des Zentrumsredners, daß die Einheit der Familie gewahrt bleiben muß. Wir stimmen dem Gesetz im ganzen zu. Abg. Dr. Blunck (Vp.)r Die Kommission hat einmütig dem Gedanken zugestimmt, daß die Ausländsdeutschen fester ans Vaterland geknüpft werden sollen. Bei entsprechender Vorbildung sollen auch die Ausländsdeutschen die Berechtigung zum Einjährigendienst erhalten. Heute ist die Staats angehörigkeit im Volksgefühl noch fo lebendig, daß es nicht angeht, damit vollständig zu brechen und an ihre Stelle die Reichsangehörigkeit zu setzen. Die doppelte Staatsangehörigkeit kann dazu dienen, das Verständnis für letztere zu stärken. Bedauerlich ist, daß die Kommiffion zahlreiche V e r b e f f e • rungs anträge abgelehnt hat. Jeder, der auf deutschem Boden geboren ist, müßte auch die Staatsangehörigkeit haben. Das ist ein urgermanischer Rechtsgrundsatz, der nur bei uns, in Oesterreich unb der Schweiz nicht gilt. In den Staaten, wo er in Hebung ist, Frankreich, England, ist das Nationalgefühl nicht schwächer als bei uns. Wenigstens müßte die Nechtsvermutung bestehen, daß derjenige, dessen Eltern in Deutschland geboren sind, auch Deutscher ist. Wir tonnen nicht dafür stimmen, daß die Eheschließung keine Einwirkung auf die Staatsangehörigkeit ausüben soll. Die Willkür der einzelnen Bnndesstaatest bei der Einbürgerung muß eingebämmt werden. In Preußen haben wir auf Grund umfangreichen Materials eine Praxis festgestellt, die grundsätzlich darauf hinausgelst, Ausländern einer bestimmten Religion die Einbürgerung zu verweigern. Für solche Fälle hätte ein Reichs- verwaltungsgericht die letzte Entscheidung zu treffen. Solche Verbesserungen werden nicht bloß den Auslanddeutschen zu gute kommen. Abg. Dombek (Pole)? Für die Härte der preußischen Verwaltung 'bei der Einbürgerung liegt uns reiches Material bis zu tausend Fällen vor. Die Anträge, die die Einbürgerung erleichtern, werden wir unterstützen. bequemes Trag., SA »uaL, alle Weit Pt lile 16. übler, Gießen Seltersweg 83 [0,a* u.Mütttn.Spezialgescb, In der Geschäftsordnnngsanssprache erklärte ein sozialdemokratischer Redner kurz, feine Freunde seien mit dem )ofertigen Eintreten in die zweite Lesung der Wehrvorlage einverstanden. Ter Redner der Konservativen präzisierte den Stand- punlt seiner Freuiide dahin, gleichzeitig mit der weiteren Beratung der Wehrvorlage sei die Frage der Deckung zu klären. Sie würden alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen. Er frage die Regierung, wie sie sich zu der gleichzeitigen Erledigung der Wehrvorlage und der Deckungsvorlage stelle. Bisher habe sich nur der Kriegsminister zu dieser. Frage geäußert, der die Vorlage bis zum 1. Juli erledigt wissen möchte. R e i ch s s ch a tz s e k r e t ä r K ü h n bezeichnete es als selbstverständlich, daß die Kosten nicht auf eine Anleihe genommen, sondern daß jedenfalls noch im Laufe des Sommers die Frage der Deckung erledigt werde. Heute aber handle es sich nur um die geschäftsordirungsmäßige Frage, ob der Ausschuß in die Zweite Lesung der Wehrvorlage eintreten solle und mit einem solchen Vorgehen sei er einverstanden. Ein nationalliberaler Abgeordneter erklärte den Standpunkt seiner Parteifreunde dahin, sie hielten die Verabschiedung der Wehrvorlage für unbedingt notwendig, dabei seien sie aber überzeugt, daß es möglich sein werde, auch die Frage der Kostendeckung zu erledigen. Ein fortschrittlicher Abgeordneter erklärte, seine Freunde hielten die Erledigung der Dockung ebenfalls für notwendig, sie sähen aber nicht ein, daß zvr Erreichung dieses Zweckes eine bestimmte Reihenfolge in der Behandlung der vorliegenden Fragen notwendig sei. Ter konservative Redner erwiderte, wenn sowohl der Schatzsekretär Kühn, wie der Abgeordnete Bassermann von der Erledigung der Deckung im Lause des Sommers gesprochen hätten, so sei das keine Antwort aus die Frage, die er gestellt habe. Er wiederhole daher seine Frage an die Regierung. Schatzsekretär Kühn erklärte darauf, von feiten der Verbündeten Regierungen werde mit voller Entschiedenheit gefordert, daß bis zur Erledigung der Heeresvorlage auch die Deckungsfrage ihre Klärung gefunden habe. Diese Erklärung des Schahsekretärs wird auf Wunsch des konservativen Redners dem Protokoll einverleibt. Ein Zentrumsabgeordneter erklärte, Wehrvorlage und Deckungsvorlagen könnten nur einheitlich erledigt werden, und es würde zu bedauern sein, wenn es bei der Lösung der beiden Fragen zur Bildung von verschiedenen Mehrheiten kommen würde. Darauf erfolgte die eingangs gemeldete Abstimmung, und es begann die sachliche Beratung der Wehr Vorlage in zweiter Lesung. Ein Antrag der Sozialdemokraten, den Staatssekretär des Ausw ä r tig en zu bitten, den Verbandlungen beizuwohnen, wird gegen die Stimmen der Antragsteller unh des Polen abgelehnt. 'W ■Wl I W :: Berlin, 28. Mai. Der Budgebausschuß des Reichstages trat heute in die zweite Lesung der Wehrvorlage ein. Dieser Beschluß wurde nach längerer Geschäftsordnungsaussprache gegen 13 Stimmen der Konservativen, des Zentrums, des Polen uni> des Elsässers gefaßt. Anschließend an die Abstimnmng erklärte der Vertreter des Zentrums int Namen seiner Fraktion, seine Freunde hielten einmütig an dem Grundsätze fest: Keine Aus- । gaben ohne Deckung! Sie würden an der zweiten Lesung der Wehrvorlage einmütig Mitarbeiten, s i ch aber ihre b c r‘ Itinc Stellung zur ganzen Vorlage vorjeha Abg. b. Siebert (Np.) _ Seit 18 Jahren warten wir auf die Erledigung eines solchen Gesetzes. Wir loben an der Vorlage die klare, deutliche und gediegene Fassung. Sie könnte aber auch den Begriff Reichsdeutscher einführen. Auch müßte ausdrücklich festgestcllt werden, welche Eingeborenen in den Kolonien die Reichs- angehörigke t erwerben können. Deutsche, die in die Fremdenlegion getreten sind, müßten für immer und alle Zeiten von der deutschen Staatsangehörigkeit ausgeschlossen werden. Wir müßen sie als Parias der Gesellschaft behandeln, zum Zeichen, daß die Fremdenlegion außerhalb der Zivilisation steht. (Beifall.) Abg. Herzog (Wirtschaft!. Vgg.)' beantragt, § 1 der Regierungsvorlage wiederherzustellen. Er soll also lauten: Die ReichsangcHörigkeit wird durch die Staatsangehörigkeit in einem Bundes st a a t erworben und erlischt mit deren Verlust. Deutschland darf nicht das Sammelbecken unerwünschter Elemente werden. Die Erwerbung der Staatsangehörigkeit wird zu leicht gemacht, in dieser Beziehung versagt der Gesetzentwurf. Die preußische Praxis kann das Urteil der Kulturwelt wohl vertragen und wird hoffentlich beibehalten werden. Abg. Dr. Haegy (Els.)r Für unsere Grenzlande mit seiner starken Auswanderung ist das Gesetz besonders wichtig. Wir müssen uns gegen willkürliche Entscheidungen der Behörden wehren, die keine Fühlung mit dem Volke haben. § 1 wird in der Fassung der Kommission angenommen. Die Wciterberatung wird vertagt. Präsident Dr. Kacmpf: Am 16. Juni begeht der Kaiser sein 25jährlgeS Regierungsjubiläum. Ich darf annehmen, daß das hohe Haus den Wunsch hat, ihm die Glückwünsche des Reichstages darzubringen. Ich schlage Ihnen vor, daß Sie die drei Präsidenten, die Schriftführer und Quästoren ermächtigen, diese Glückwünsche dem Kaiser auszusprechen. (Lebhafter Beifall.) Die Ermächtigung ist erteilt. Donnerstag 2 Uhr: Fortsetzung, Rechnungssachen, fieme Vorlagen. Schluß 6% Uhr._________________ SÄS* i* ■ »lll nmitZ6cBl,N ; ec- fräftirtpa^alidjif sysÄ LsKs । •ter-HaaL^^ial' -»■J.ariumene. (si«/. Aach weiteren Auseinandersetzungen über die Frage des Mili- tärboytotts gibt Generalleutnant Wandel auf Anfrage eingehend Auskunft über die neuen Formationen bei den Pionier t r n p p e n. Es sei beabsichtigt, ein achtes Fe st u ngs- Pionierbataillon z n errichten, weil mit Rücksicht auf die Operationen im Feindesland Pioniere in größerer Zahl in vorderster Linie zur Verfügung sein müßten. Diese acht Bataillone sollen umgewandelt werden in vier Regimenter A u i e zwei Batterien, weil die tetzige Organisation nicht ausreichend sei für ihre Anfgübe. Der Antrag der Sozialdemokratie a u f V e r t a g u n g bis morgen, damit der Kriegsminister morgen eine weitere Auskunft geben könne, toirb' gegen die Antragsteller ab geleimt. .Der Antrag auf Wiederherstell un g der drei gestrichenen Kavallerieregimenter wird gegen Konservative Nationalliberale und Zentrnmsmitglieder — Nacken ° Graf Praschma, Fehrenbach und der Präsident des Bndgetauä- schusses Dr. Spahn — abgelehnt. Im übrigen wird die Wehrvorlage ohne Wider sprach in zweiter Lesung angenommen. Auf einen Neudruck der Protokolle der Sitzungen des Ausschusses wird wegen der hohen Kosten Verzicht geleistet. ' , i Wg. ErKberger ändert seinen ursprünglichen Antrag über die Famalrennnterftützung bei soldatenreicher Familie durch genauere Formulierung dahin ab, daß die Aufwandsentschädigungen an solche Famillen gewährt werden, von denen bereits drei Sohne ihrer gesetzlichen zwei- oder dreijährigen Dienstzeit int merchsheer oder in der Marine als Unteroffiziere ober Gemeine genügt haben oder noch genügen, und zwar in Höhe von 240 Mk. für das Jahr währeird der gleichen gesetzlichen Dienstzeit eines leden weiteren. Sohnes in demselben Dienstgrade. Ein Zusatz der Sozialdemokraten, der die Höchstgrenze auf ein Einkommen iiy uci । l>on 3000 Mk. bei den entsch'idigungsberechigten Familien fest- frnii-l setzen will, wird abgelehnt, mtb der Erzbergersche Vorschlag ein« 11 e n. I stimmig angenommen, ebenso werden zwei finanzielle Anträge Erz- berget von geringer Bedeutung an gerammten, die Folgerungen aus dem preußischen BefchtMen für den sächsischen Voranschlag ziehen. t Ein kon servatrves ÄlMglied bittet noch darum, baß der Bericht über oen EraänzWgse^at als ein Teilbericht aus- gegeben wird. Er mv.chte noch weiter feststellen, daß die Erklär» ng des SchaHs^kretärs nach seiner Auffassung dir Bedeutung l-abe, daß die Regierung darauf bestehe, daß auch die Bewilligung der lausenden Einnahmen durch Beschlüsse des Plenums sichergestellt sein müsse. Die Einstellung von Schatzscheinen, .ren ungedeckten Matrikularbeiträgen u. a. würde eine „Störung der Deckungsfragc" nicht bedeuten Ter Schatzfekretär erklärt, er lasse sich nicht mit wenigen Worten regeln. Gin Schohan Weisungskredit wird notwen - big sein, da ja der Ertrag des Wehrbeitrages er st für später z u erwarten sei. Im übrigen könne er nur seine vorige Erklärung wiederholen, daß er daraus bestehe, daß die Sicherheit gewährt werde, daß die Kosten der Wehrvorlage auch in vollem Umfang ihre Deckung finden. Die Regierung bleibe natürlich bei dem Grundsatz: keine Ausgabe ohne Deckung. Ein Zentrums Mitglied wünscht noch einmal die ausdrückliche Feststellimg, daß unter „Deckung" nicht die Beschaffung von Mitteln durch Anleihen oder SchiatzanweifuNgen verstanden werde. Der Sch atzsekretär erinnert daran, daß er sagte, daß die Regierung es für selbstverständlich halte, daß die Kosten nicht durch Anleihen bestritten werden. '§in Zentrums Mitglied toünfdH noch die Feststellung, daß zunächst keine Erhöhung des Schatzailweisnngskredits bewilligt sei. Der Schatzsekretär erklärt, daß gleichviel, ime die Dockungsfrage erledigt werde, ein erhöhter Schatzanweisungskredit eröffnet werben müsse, da unter allen Umständen die Mittel erst etwas später ein gehen. Ein Mitglied der Volkshartei legt Verwahrung dagegen ein, daß durch geschäftsordnungsmäßige Ausführungen irgendeine materielle Festlegung erfolge. Aus neue Anfrage des Konservativen stellt der Schatzsekretär noch einmal fest, daß seine Aeuße- rungen im 9Lnmen der Reichslcilung erfolgt seien. Der Ausschuß wird morgen, Donnerstag, den, Mehr- beitrag beraten. Ein Zentrnmsantrag. Berlin, 28. Mai. Zur Deckung der Kosten der Wehrborlage wurde heute im Budgetausschuß des Reichstags ein Zentrumsantvag eingebracht, welcher eine einmalige -außerordentliche Abgabe vom Vermögen Vorsicht, die bei Vermögen von scher 50 000 Mk. Vi Proz. beträgt, bei Vermögen von über 200 000 Mk. Vs Proz., bei Vermögen von über einer halben Million 3/4 Proz. und bei Vermögen voit über 5 Millionen Mark 1 Pwz. Für Einkommen von jährlich über 7500 Mark wird für die Beitragspflichtigen eine Einkommensteuer vorgesehen, welche 1 Proz. beträgt, und bei Einkommen über 15 000 Mk. 2 Proz., bei Einlommen von über 30000 Mk. 3 Proz., bei Einlommen von scher 40 000 M'k. 4 Proz., bei Einkommen von über 50 000 Mk. 5 Proz., bei Einkommen von über 100 000 Mi. 7 PtzoK. und bei Einkommen von über 300 000 Mar? 10 Proz. ausmacht. Die Abgabe vom Einkommen soll nur soweit erhoben werden, als der Beitragspflichtige nicht schon vom Vermögen als Einkommensquelle eine Abgabe zu entrichten hat. Wenn jemand mindestens 5 00 0 Mark Eintomm-en und gleichzeitig mindestens 3 0000 Mr. Vermögen hat, soll der Beitrag Vs Proz. betragen. Ein nationalliberaler Antrag zum Wehrbeitrag. Zu dem OKsetzentwurf betreffend ben Wehrbeitrag ist rin national liberaler Antrag ein geb rächt worden, der eine St a s f-e l u n g vorsieht. Der Beitrag beginntbei Vermögen von 3 00 0 0 M i. mit 60 Mk. und steigt allmählich, bis er bei Vermögen von 500000 M k. die Höhe von 2 2 50 M k. erreicht. Von einer halben bis zu einer ganzen Million Vermögen soll er für jedes an- gefangene 100 000 Mk. 600 Mk. mehr, bei Vermögen über eine Million für jedes an gefangene 100 000 Mk. 700 Mk. mehr betragen. Bei Einkommen über 20 000 bis 50 000 Mar? soll der Beitrag ohne Rücksicht auf das Vermögen 1 vom Hundert, bei 50- bis 100 000 Mk 2 vom Hundert, bei mehr als 100 000 Mk. 3 vom Hundert betragen. Vie Nie-er-Modauer Genossenschastrkrise. bs. D a r m st a d t, 28. Mai. In bem Prozeß gegen Adam und Genossen teilt der Vorsitzende heute den Beschluß des Gerichtes wegen der Vereidigung mit. Danach sollen der Sohn des Angeklagten Adam, der Zeuge Ress und die beiden Perron teilweise vereidigt werden. Ber dem >Zeugen Rotis dagegen hat man von einer Vereidigung abgesehen. Die Beweisaufnahme ist damit geschlossen, und der Vorsitzende erteilt das Wort dem Staatsanwalt Dr. Krug zu seinem Plaidoyer. Das Plaidoyer des Staatsanwaltes. Der gute Gedanke des Genossenschaftswesens ist hier mißbraucht worden. Gerade die unbeschränkte Haftung, die als Zeichen größten Vertrauens gelten sollte, ist zum Verderben geworden. Unermeßlich roanit die Unglücke, die hervorgernsen wurden. Könnten wir hineinblicken in die Hütten, wo behaglicher Wohlstand herrschte, so könnten wir Dinge schildern, wozu nur die Feder eines Schriftstellers taugt. Bedenken wir, daß derjenige, der das Unheil angestiftet hat, nichts davon gehabt hat, so müssen wir nach den psychologischen Gründen suchen. Die Hand Adams leitete ein fremder Wille, ein Mann, dessen Schatten durch die .Verhandlung geschritten ist. Die Eigenschaft Adams ist eine erschreckende Widerstandslosigkeit, eine sittliche Haltlosigkeit. Er gehört zu den Menschen, die einem fremden Willen unterliegen. Wir haben gehört, daß er als gutmütig bekannt war. Kann man aber mit Recht sagen, daß es die Gutmütigkeit lvar, die ihn zu Fall brachte? Ich glaube nicht. Der zweite Angellagte Beck ist mir Rarer. Er liegt vor mir wie ein offenes Buch, ein Buck in billiger Ausgabe. Er bringt nichts eigenes mit, nichts auf geistigem und nichts aus sittlichem Gebiete. Bei seiner eigenen Leerheit ist es erklärlich, daß er ein gefügiges Werkzeug wird. Problematisch ist der Angeklagte Isaak. Er ist ein Sin kulant, ein Spieler. Es heißt zwar, wer frei von Bedenken ist, der ist ans wirtschastlichem Gebiete ein Optimist. Ihrigs Wesen läßt sich nicht in eine Formel bringen. Er ist zu kompliziert. Er ist nicht genial, aber genialisch. Bor manchen seiner Taten hege ich Bewunderung. Fragen wir uns nun: wohin sind die Werte gekommen, die hier verloren wurden? Anschauung war, daß sie in Sekt- ■ gelagert vertan wurden Das ist nid)t richtig. Die hier verbrauchten Summen sind nur gering. Der Kanal war die Mißwirtschaft, die Untreue und die Verfehlung. Mit zwei Arten von Spekulationen haben wir es zu tun. Siham machte in Bau spekulationen. Ihrig großzügige Bankspekulationen. Aber Ihrig erzitterte schließlich unter dem Druck der eingegangenen Verbindungen. Sein Hauptinteresse galt der Bank. Was war ihm da Rieder-Modau? Hekuba. Die Delikte liegen darin, daß zu den Bauspekulationen die Werte Rieder-Modaus benutzt wur den, die das Medium Adam bergab Wir müssen fragen, wieviel Straffälle sind eigentlich vorhanden? Hier liegt eine Ideen konkurrenz vor, die nach den 246, 267 und 268 zu ahnden ist. Auch mit dem Begriff der fortgesetzten Handlung haben wir es zu tun. Der dänwnische Einfluß Pallmanns, der leider dem irdischen Richtern entzogen ist, machte es dem Adam unmöglich, eine neue selbständige Handlung zu begehen. Aber einiges spricht doch für eine Trennung in verschiedenen Gruppen. Sodie Unterbrechung, die um 1905 eingetreten ist. Straferschwerend fällt der Umfang ber Straftaten ins Gewicht. Dieser ist, ich finde kein deutsches Wort, horribel, die Folgen katastrophal. Das ganze Treiben war ein öffentlich schamloses. Auch alle Warnungen verhallten in den Wind. Ich finde feine eigentlich.' Milderung in dem Geständnis Adams. Das ist Resignation, weil es keinen Ausweg für ihn gibt. Auch in dem Mangel an Eigennutz kann man kein strafmilderndes Motiv erblicken. Ich glaube auch nicht an diesen Eigennutz. Die einzige Milderung, die ich anerkenne, ist Mangel an Kontrolle. Die Luft in der Adam lebte, war giftig geworden. In diese Atmosphäre wurde Beck hineingesandt. Er brachte nickst die genügende Widerstandskraft mit, sich dagegen zu wehren. Wenn eine Jnstitutüm bccartig aus den Fugen ist, kann er sie nicht wieder einrenken. Was Adam getan hat, warum sollte das nickst auck) Bock tun können? Der Staatsanwalt erwähnt bann die einzelnen Kassendefekte, die sich einstellten. Ohne Frage habe sich Bvck der unrechtmäßigen Vermögensbereicherung unb der Fälschung schuldig gemacht. Er fährt dann fort: Daß sich Beck seiner Schuld auch bewußt war, geht daraus hervor, daß er den Sohn Adams gebeten habe, seinen Vater zu veranlassen, die Schuld in dieser Sache auf sich zu nehmen. Beck mußte, wie seine Vorgänger, eine Dividende herausrechnen. Selbst aus Tinte, Feder unb Tisch wurden in Riedermodau Gewinne erzielt. Man möchte das Wort brauchen: „Ter hölzerne Tisch kann Wein auch geben." Hinzusetzen muß man: Wenn man es nur versteht. Strafersckstverend kommt bei Bock hinzu, daß er vor ber Bilanzfälschung gewarnt worden war. Die Bilanz von 1907 ist ein würdiger Auftakt zu den Fälschungen eines anderen Angeklagten. Was der Schädling Adam angerichtet batte, sollte Beck wieder gut machen. Was tat er aber? £r schließt mit diesem Schädling einen Pakt. Er gibt meitcr lwhe Beträge an Adam. Der Angellagte Isaak hat sich heftig dagegen gewehrt, als Mitglied des Baulonsortiums angesehen zu werden. Er kann es aber nicht von seinen Rachschößen schütteln. Ick) will einen Vergleich brauchen: Roth war in diesem Konsortium der Minister der öffentlichen Arbeiten, Pallrnann der Minister des Auswärtigen und Isaak der Finanzminister. Rieder-Modau aber war die Staatshauptkasse oder auch die StaatssckMldenverwaltung. Die Wechsel von Rieder-Modau waren in das eigentliche Kreditgebäude eingebaut. Betrachten wir rein äußerlich die Tatsache, so hat Rieder-Modau an Isaak zwar nichts verloren. Aber die Folge dieser Geschäfte war, daß das Wohl Rieder-Modaus diesen Wechsel- tranSaftroncn _ anücrtrairt iuar. Daß Isaak an die Reellität ber Geschäfte zwischen Rieder-Modau und Pallrnann geglaubt habe, ist nickst gut denkbar. Dafür luaren keine Anlwltspunkle vorhanden. Dazu kommt noch die Intimität dieser beiden. Auch die Isaak-Stiftung von 5H 000 Mk. an Rieder-Mobau beweist das Gegenteil. Die vox populi sagt: Wenn Isaak 55 000 Mk. stiftet, hat er 300000 Mk. an Rieder-Modau verdient. Pall- mann und Isaak münden auch in denselben Kanal: in die V. V. G. Das spricht für ihre enge Gemeinschaft. Beide Wege konnten sich nicht mehr trennen. So mußte Isaak tvissen, daß der Geschäftsverkehr zwischen Pallrnann und Rieder-Modau nicht reell war. (Der Staatsanwalt suckst dies auch durch eine Reihe von verlesenen Briesen darzutun.) Die Taten Isaaks kennzeichnen sich als gewerbsmäßige Hehlerei. Der Angeklagte hat die Folgen seiner Taten gesehen, und das bringt nicht 'das Geständnis über feine Lippen. Er will lieber die Logst nmstoßen, als diese schweren Verfehlungen eingestehen. Wie ein gehetztes Wild nutzte er schließlich . aus allen Bächen trinken, er hatte nicht mehr zu .unterscheiden, ob sie rein ober unrein waren. Hier schließt ein typisches Spielerleben mit einem typisckren Spieler schick, Hl ab. Da der Staatsanwalt über ben Angeklagten Ihrig dieselbe Zeit benötigt, wie für diese drei Angeklagten miamincn, so sott die Sitzung hier abgebrochen werden. Vor Schluß der Sitzung beantragt ber Staatsanwalt die drei Angeklagten Adam, Beck und Isaak wie folgt zu bestrafen: Adam mit 5 Jahren 6 Monaten Zuchthaus: Back mit 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis unb Isaak mit 2 Jahren 6 Monaten Zuchthaus. Die Anrechnung ber Untersuchungshaft stellt ber Staatsanwalt in das Ermessen bes Gerichts. Die Uationalfpenöc ;um llaiserjubiiäum. Berlin, 28. Mai. Rach Mitteilungen des Zentralkomitees für die Rationalspende zum .Kaiserjubiläum für die christlichen Missionen in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten erfolgt der erste vorläufige Abschluß der Sa mmlun gen am 1. Juni. Die Mordnung des Zentralkomitees hat voraussichtlich am 16. Juni Gelegenheit, das bisherige Ergebnis der Spende dem Kaiser zu überreichen. Gleichzeitig wird der endgültige Abschluß der Sammlung im Hinblick auf die preußische Kirchenkotlektc am 15. Juni sowie noch größere, während der Jubiläumsfeiern zu erwartende Spenden bis zum 1. Juli verlängert. Aus Stadt und Land. Gießen, 29. Mai 1913. ** Im Alldeutschen Verband sprach am Dienstag abend F. Scebert in Steins Garten über das Thema Rasscngedanke und moderne Weltanschau- u n g. Der Redner legte in seinen geistvollen Ausführungen die Ansichten der Philvsopben über diese Fragen dar. Interessant waren namentlich seine Ausfüllungen über die prolotarische Weltanschauung, die zur Zeit des ersten Ehristentums, der Renaissance unb der französischen Revolution geherrscht habe. Auch heute noch sei die proletarische ^Weltanschauung vielfach vertreten, nämlich in der Sozialdemokratie usw. Demgegenüber gelte es, für eine Weltanschauung zu wirken, die die Persönlichkeiten miteinander verbindet zu einem deutschen Volkstum Die Einzelnen müssen sich selbst bilden zu freien starken Persönlichkeiten, denn „höchstes Glück der Erdenkinder ist doch die Persönlichkeit". Ob wir ein Fortleben nach dem Tode haben, weiß man nicht, aber in seinem Volkstum wird jeder fort leben durch das, was er in seinem Leben für fein Volkstum getan hat. Der Vortrag wurde von der gut besuchten Versammlung mit lebhaftem Beifall aus genommen. Beim Beginn der Versammlung hatte der Vorsitzende, Freiherr von Liebig, die übliche Uebersicht über die .politischen Ereignisse seit der letzten Versammlung gegeben. ** Sein L bjähriges Arbeitsjubiläum feierte gestern Ludwig Mandler von Heuchelheim im Tapetenhaus Hoch- fiätter. Gleich nach seiner Konfirmation ist er alsGeschäfts- d je ner dort eingetreten und hat sich bei ununterbrochener Tätigkeit durch Fleiß und Gewissenhaftigkeit das Vertrauen seiner Chefs und auch die Achtung derer erworben, die mit ihm zusammen gearbeitet haben. Von den Geschäftsinhabern, deren Familien und dein Personal der Firma wurden ihm daher die wohlverdienten Glückwünsche und Ehrengaben zuteil. Kreis Büdingen. = Büdingen, 27. Mai. „Im schönen deutschen Vaterland" heißt das Festspiel von Marl Steiniger-Frank furt, das beim Vcrbandstage Deutscher Gebirgs- und Wan dervereine am 1. September 1912 von Mitgliedern der Zweigvcreine Büdingen, Frankfurt und Offenbach des Vogelsberger Höhen-Klubs dargestellt wurde und allgemein gefallen l>at. Tas Festspiel, in dem die Schönheiten unseres deutschen Vaterlandes in glanzvoller Fülle verherrlicht sind, wird am 1. Juni in dem idyllischen, von mächtigen Baurn' riefen umzäunten Iägertal bei Büdingen, das wie zum Raturtheatcr geschaffen scheint, wiederholt. Auch für wei- FC. WiLsb- Mritb: Ninde 6M 29, §chn ' GeM mil Bollfleischige, au wertes im Alt Sflfit ’ie bl &S sg* Handel ** ZchiN ui Ä Armen oi. - 3.3um; * ab Armen 10 ,LronM» Moria' aor Kleinen 24. Washington ad ab Sternen 1. -j diese» dir für eine bei fÖtberungW einem Leit« Hamburg" zu GerrcbtssaaL. fc. Rüdesheima. Rh., 27. Mai. Im Wiederauf nahmeverfahren von der Anklage des Mein eids freigesprochen. Am 29. November 1910 ver» urteilte die hiesige Strafkammer die damals 17 Jahre alt < aus Obernhof, Kreis Unterlahn, gebürtige Lina Becker au^ Rüdesheim wegen wissentlichen Meineids zu vier Moiwr- Gefängnis, den Hausdiener Friedrich Wilhelm wegen Betrugs zü drei Monaten Gefänanis. Der vo Schilling verübte Betrug war bei einem Ladenverkauf scheheu. Die dabei vorgespiegellen salschen Tatsacheis wu. den in einem daraus folgenden Zivilprozeß von Schilund. Schwägerin Becker unter Eid bestätigt. Die gegen das o terc Unterhaltung ist gesorgt Vormittags ist 'Konzert beim Wildenstein, einer wuchtigen Tas alt -Fel s en gruppe mit HM scheu Aula gen und weiter Fernsicht. Rach einer Besichtigung des als hessisches Rothenburg bekannten schmucken Streik städtchens, ‘mit den wohlerhaltenen mittelalterlichen Bauten und Stadtmauern mit trotzigen Türmen, sowie dem alten Schloß, kann man vom Jerusalemer Tor mit hinausmarschieren nach dem Theaterplau. Dem Festspiel folgt Konzert auf der Klippe und abends Unterhaltung in ber Stadt. (?) Lindheim, 27. Mai. Auch hier hat die Krisis im hessischen GenosienschastSwesen ihr Opfer gefolgert Dir Spar- und Darlehnskasse, e. G. m. u. H. zu Lind, j heim, hat in ihrer Hauptversammlung die Auflösung bei Kasse beschlossen. Sie hat Aktien der GenossenschaftZ, bank in Höhe von 5 000 Alark. Krcis Schotten. w. Ober-Seemen, 26. Mai. Unser Dorf ist seil Eröffnung der Vogelsbcrgbahn im Aufblühen begriffen. Rach bem Bahnhof zu ist ein neuer Ortsteil entftanben, , der im nächsten Jahre auch den durch Errichtung der 4. Schul, stelle nötig gewordenen Schulhausneubau aufnehnun wird. Die Gemeindevertretung sprach sich auch für die Versorgung des Dorfes mit elektrischem Licht aus. — Tie Arbeiten am Kriegerdenkmal, das nach Entwürfen bc3 Negierungsbaumeisters Metzger in Schotten ein Kunstwerk zu werden verspricht, schreiten rüstig voran. Mit dem Denkmal wird ein Trinkbrunnen verbunden. Man gedenkt es am 17. August cinzuweihen. Kreis Friedberg. — Ba d-Nauheim, 28. Mai. Das Gesellschaftsprogramm des Bades war in letzter Zeit außerordentlich reichhaltig. Aus Anlaß der Hochzeitsfeierlich- feiten am kaiserlichen Hofe wurde eine Festfeier, bestehend in großem Festkonzert und Brillantfeuerwerk, veranstaltet. An dieser Feier nahmen die Kurgäste sehr lebhaft Anteil. Am Tage vorher wurde das 'Bad von den Herren Minister Dr. v. Ew a 1 d , B r au n und Freiherr vor Homberg? und den beiden hessischen Kammern besucht Unter den Besuchern befanden sich die Fürsten von Jsenburg- Virstein und Isenburg-Büdingen, Graf Stolberg Rvßla. Prinz zu Erbach-Schönberg und zahlreiche hervorragende Vertreter von der hessischen Industrie, dem Handel und bei Landwirtschaft. Bei Besichtigung der Bäder, der technischen Anlagen und des Parkes zollte man allen Einrichtungen ungeteilte Bewunderung. — Die Kurkapelle, loelcbc unter Professor Windersteins Leitung in ber letzten Woche inDarmstadt eine Richard-Wagner-Feier veranstaltete, erzielte dort einen Erfolg ohnegleichen Sämtliche Blätter der Hauptstadt feiern das Konzert als ein künstlerisches Ereignis l(unb zollen bem Dirigenten unb Orchester Anerkennung und Bewunderung. — Tie von ber Kurverwaltung eingefuhrten billigen Autofahrern im eleganten Osesellschaftsauto erfreuen sich größter Beliebtheit ber Kurgäste. Die Fahrten erstrecken sich nicht nur auf die nähere schöne Umgebung Bab-Rauheims, sonbern auch »veil entfernte, historisch interessante unb malerisch gelegene Teile vom Vogelsberg, Taunus unb vom Rhein werben regelmäßig besucht. = Bad - Rauh>eim, 27. Mai. Eine (Gesellschaft von etwa 6 0 amerikanischen Aerzten, die sich auf einer ! Studienreise durch Europa befindet. Wirb am 30. Juli hier eintreffen. Tie .Herren werden vormittags 11 Uhr die Saline, das Elektrizitätswerk und die Maschincn- zentrale besichtigen, daran schließt sich auf Einladung der Großh. Bade- und Kurverwaltung ein Lunch im Kurhaus. Nachmittags ist Besichtigung der Badehäuser und Trink« kuranlagen, sowie ein Vortrag des Vorstandes des hiesigen Aerztevereins. Abends wird im Grand Hotel ein Äner stattsinden und eine Illumination des Kurhauses. — Bad-Nauheim, 27. Mai. Neues KonzeriliauS. 3n bem am Donnerstag ftattfinbenben 4. S i n f o n i e -K on zert, das als B e e t h o v e n - A b e n d gegeben wirb, kommen iriter Leitung von Prof. Hans Win der sie in folgende Werte bei Meisters zur Aufführung: Sinfonie Nr. 3 Es-dur „(itoicn*, Variationen aus bem Quartett in A-dnr für Streichinflruinenl.', bas reizende .Rondino" für 8 Bläser und die berühmte grove „Leonoren-Ouvertüre". Das Konzert beginnt präzis um 8", Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Kreis Wetzlar. ? Albshausen, 27. Mai. Der Fischer W Wissen- bach ans Herborn fing hier in der Lahn eine 17 Pfund schwere Fischotter. Es ist die 213. Fischotter, die Wissenbach fing. Kur die Gewinne Kommt /Otm Ottribr.) 34 61 130 89 ; f 11000] 918 1063 IW 209 416 (500 IWn 213 36 54< * W 413 72 607 : *8 6039 226 6E 1500 ) 798 k S.18 515 794 81 ini77 578 670 |, 1$°» 321 68 4 61 11000] ! «W 15001 28 2 % 439 799 £ «n492 618 to ft3870 748 897 9k fe:- ..1^ ‘73,”=! 813 82 80, ,016 77 X 65 äall°Ä D.-S ’8 » 323 626 MD flOWl 995 ' 831 3920 A 778 954 i «7 3« (1000) t '43 673 906 »Ä Ä'u 4* 451 2 70 Ql, WA«.* W 5 12012 „V 54 I GT' iS»?! »02 7 Mi- i00|'J7 74 6,7111 ÄS ^A>=ve« ? 6g ,18 7^78 c, '<5 68 817 7i Landwirtschaft. Eine Zwifchcnzählnng der Schweine am 2. Juni 1913. Nachdem ber Bunbesrat schon früher beschlossen hat, daß Viehzählungen alljährlich am 1. Dezember stattsinden sollen, ist man dazu übergcgangen, die Schweine auch int Sommer zu zählen. Diese Zwischenzählungen verfolgen ben Z>veck, über den Stand bes beutschen Schweinestapels, dessen Scheutung für die Flcischvcrsorgung stetig wachsend ist, ber Leffentlichkeit somn ben Verwaltungen möglichst oft ein genaues Bilb zu geb'«: denn ber Schrveinebestanb ist so raschen Veränberungen untrr warfen, ivie keine anbere Viehgattung. Diese SammerzäW'S ber Schweine finbet am Montag, 2. Juni, statt. narben hierzu nicht, wie bei bett größeren Viehzählungen, Daitt Haltungslisten, bic zum Ausfüllen in bie einzelnen Hausba tungcn abgegeben werben, verwendet; die Aufnahme erfolgt vtcl- mehr mittelst Zähttisten und zwar so, baß der Zähler von Daus zu Haus unb von Haushaltung zu Haushaltung gebt und die Zahl ber Schweine sofort in bie Liste einträgt. Im Hinblicke au) hit für bie Allgemeinheit wichtigen Zwecke ber Zählung ist dringend zu wümchen, baß die Schweinebesitzer bas Zählgeschäft durch bc rcitwilliges Entgegenkommen gegenüber den Zählern unb CrK-- behörben möglichst erleichtern und durch gewissenhafte and vou' ständige Beantwortung der an sie gestellten Fragen zu dem Gelingen ber Zählung beitragen! Sobald von den, Gemeim^ behörben bic Zählpapiere eingeliefert finb, wirb die Zentral' j stelle für die Landcsstatistik die Zusaminenstcllung und BeröffeiN' lichung bes Gesamtergebnisses ber Zählung so schnell wie mag' lich vornehmen. 16. Ziehung 5 (228. König!*« Behang ''toM getüke ritleber 14eme> 51—55 92-98 47—50 85-91 höchsten 50-54 91—98 höchsten 42-45 78—83 gut ent 69-71 65-67 Fay’5 ächte Markte. b bei Butten, Beiierkeit, Bronchialkafarrb Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden 227 483 696 617 88 787 939 61 376 412 29 61 [6000] 655 42 606 38 734 69 966 812 764 153491 20099 173 80 394 719 33-80 829 62 [1000] 21044 660 1SV020 203 84 391 417 95 506 708 56 49 54 618 56 698 99 940 96 381 1600) 817 27 910 28 42100 232 61 382 [3000] 68 227 849 987 48135 90 99 732 [30001 39 983 184073 83 322 88 740 64 77 23 829 979 55022 43 106 241 84 522 56085 163 236 66 326 37 [500] 417 [5001 26 [1000] 60 631 [1000] 790 91 880 995 570^0 77 188286 260 742 934 37 58093 112 15 63 [10001 216 44 428 620 832 86 32 912 198019 154 78 100 210 331 444 905 221370 705 8 60 70 461 848 969 2 2 2364 913 64 2 23,88 444 921 226435 902 9 11 [600] 80 93 227039 146 258 75 229175 201 812 Meteorologische Beobachtungen der Station 22 65 942 613 899 977 99 214148 60 30 [600] 839 933 [500] 93 204 74 79 432 [1000] 77 97 [1000] 95 603 707 174 311 46 429 88 688 641 712 18 883 419 67 506 708 233011 219 82 15 28 56 196187 274 344 86 [500] 97 761 836 962 197043 51 220 81 795 872 320 438 70 95 581 [3000] 755 869 969 246 54 318 459 662 732 826 55 [1000] 326 537 61 142214 [1000] 876 81 143020 62 60 78 09 [1000] SIS 1053 167 213 84 [1000] 686 766 85 810 2040 209 416 [600] 842 763 67 1*00] 817 61 63 95 3140 90 213 36 644 883 944 4006 105 21 235 43 94 97 96 68 694 743 66 671 I 686 623 383 641 81 169 76 496 587 669 932 [1000] 83 226 366 600 46 54 733 886 96 [600] 83 222 [10001 387 756 835 616 19 734 843 92 910 107371 800 1 08051 131 234 66 339 95 47 317 677 1600] 803 836 7435 668 651 66 61 64 708 835 904 83 [1000] 9275 77 441 682 934 67 11032 12355 649 [600] 702 13018 66 91 192 268 375 698 176 268 72 351 SO 685 642 818 85 48166 249 322 [500] 95 465 643 728 823 42 69 77 82 156058 149 238 75 [1000] 312 [30001 409 [500] 621 79 970 198048 650 447 967 578 80 MO «30 '40 638 846 466 662 721 213 42 647 906 112124 332 73 410 501 90 633 905 113028 66 76 134 603 77 870 727 314 973 776 524 546 971 747 230 771 876 616 87 757 66 308 989 477 909 816 465 736 103070 [1000] 93 104001 125 30 925 |600] 105174 100318 [600] 420 82 493 503 600 57 823 256 367 96 488 303 632 687 226 67 32 27. 27. 386 154011 61 92 963 1 55107 99 1 5 1 343 116 62 373 SIS 802 882 178 141 613 302 621 207 226 667 493 167 742 JOE LOE 288 246 83 71 89 66 144 300 846 99 97 61 670 434 717 731 312 908 51 71 33 62 943 602 406 644 525 661 40 131 627 433 247 243 602 482 446 4- 22,8' 0. + 12,2’ C. 69 890 925 [500] 46 60 [500] 707 812 786 59168 201 93 401 60 87 535 64 SO 940 64 [600] 60147 244 67 845 569 [500] 628 797 829 85 40 52 64 89 79 914 [600] 41 44 93 94 3 2371 482 743 [1000] 224 74 383 680 34141 422 76 507 917 [1000] 32 1600) 35156 85 202 17 21 653 834 964 3 6007 201 335 53 689 761 3 7 329 62 78 467 84 627 716 36 88 38160 666 778 969 51101 72 314 508 9 536 [1000] 799 [600] 993 [1000] 49 744 56 859 54189 [500] 321 31 [500] 642 623 |500| 79 719 20 84 895 157044 544 686 745 830 1 5 8320 97 606 706 26 [1000] 159027 [500] 152 203 38 [500] 310 419 637 47 603 62 895 96 144042 962 69 [500] 63 148006 74 020 42 [3000] 756 [3000] 655 569 81 44 355 605 62 467 50008 92 823 41 956 87 150193 318 76 81 448 666 90 45 [500] 63 795 820 947 152063 610 776 919 39 153019 96 117 304 416 94 564 70 G69 825 46 65 [1000] 134 91 80 639 [500] 141124 65 68 287 142 012 97 673 650 737 863 64 52096 5 3054 120 [30001 411 605 866 65 144 266 320 428 678 613 746 62 943 3010 458 63 612 62 4138 359 404 447 852 915 5 277 813 89 462 607 [3000] 39 890 916 6017 49 207 [1000] 80 313 70 453 677 884 928 [500] 43259 356 445 534 SS [6u0| 787 895 978 44119 702 97 45046 43 63 86 69—71 68-70 968 33041 55 651 822 67 378 442 176 332 52 464 506 6 40 658 81 714 34 145011 25 144 234 324 571 83 9Ö1 146114 241 621 49 SOI 19 86 147176 350 700 906 48—51 44-47 Mk. 93-100 200,79 247 76 [30001 82 362 SS 417 665 90 65 81 742 804 201012 195 13000] 282 629 69 706 20 2224 [3000] 662 769 203054 269 337 693 204026 272 77 422 653 627 874 205005 [600] 58 Auf jede gezogene Kammer sind zwei gleich hohe Gewinne ge&Hen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Kammer In den beiden Abteilungen I and U 611 99 827 [3000] 690 60 364 555 49 [600] 76 648 98 733 220036 [3000] 707 70 650 764 78 225092 140170 583 708 483 601 [500] 938 63 143157 227 340 690 85 SO 606 26 606 722 71 763 955 8223 86 494 699 700 [3000] 922 (1000) 10029 242 344 [600] 95 656 73 99 601 803 903 725 833 99 980 48006 69 4 7007 [3000 ] 8 61 20 945 510 658 SOS 230037 39 65 96 [500] 110 [500] 96 931 [500] 23 1 070 ISO 23 2253 360 501 64 642 96 848 333 95 449 701 903 77 80—85 73-78 393 403 616 767 72 911 46 189130 76 213 767 876 190213 406 60 775 855 941 191133 339 45—49 87—41 31-36 [600] 779 [600] 988 29064 162 64 516 651 [500] 718 21 830 934 68 30213 [1000] 94 385 451 616 94 620 97 [1000) 779 993 31021 166 324 401 702 7 [1000] 64 [500] Höchste Temperatur am Niedrigste „ Niederschlag: 0,0 mm, 607 838 97 149167 232 577 612 764 840 63 150273 663 802 12 29 59 82 93 151679 93 911 152073 182 [600] 222 516 51 75 781 92 Mr W Ä chn cmc lNl- 213. Fischt 787 955 40175 282 363 613 [3000] 57 49 225 77 664 666 756 945 20018 [1000] 37 263 397 643 616 20 30 853 [1000 ) 87 9 9 973 2 1 315 4 22 938 22 130 232 [1000] 656 607 77 917 76 78 84 23003 76 274 582 612 26 863 974 24010 116 17 49 67 306 639 761 812 37 87 25042 108 916 67 86 28039 681 98 864 66 987 27130 310 37 628 742 811 913 2 8067 148 677 54-55 53-54% 68—70 62-67 57-61 50—56 529 02 658 794 824 43 [500] 66 74 921 87 154239 67 308 [ 500 ] 463 891 155024 98 117 [3000] 80 233 44 352 76 819 218161 302 18 [500] 657 2 1 9055 — -■* -- 71 71 366 438 74 83 608 603 65 727 46 840 47 210051 602 27 813 33 36 45 211054 97 108 91 720 [ 5000] 812 [500] 919 60 [1000] 212350 661 771 91 819 97 [1000] 958 213087 130 60 443 vorzüglich bewahrt haben. Nachahmungen weite man rurUck. Frei* 85 Pfg. per Schachtel, überall erhältlich, Lebend- Schlacht gewicht 113—117 103-112 95—102 85—96 666 782 843 139066 265 746 95 014 92 14O044 684 141107 20 95 303 [500] 606 706 159 75 93 248 367 410 83 werden aus den ßeifquellen III u. XVIII der Gemeinde Bad Soden am Taunus hergelielk, die sidi seil Jahrhunderten 161006 38 202 321 60 556 86 79 SS [3000] 896 1 02068 [500] 759 163033 76 [3000] 164 87 20 966 164044 [1000] SS 201 710 70 862 [1000] 165199 396 611 [600] 13 987 [1000] 39090 169 231 77 528 808 711 819 47 60 40262 77 308 604 18 732 855 976 41167 683 760 842 81 83 25025 61 180 288 92 374 634 635 61- 67 784 809 [1000] 26009 [1000] 417 623 723 925 34 73 93 27331 806 69 [500] 734 97 2 8243 368 829 949 55 29153 65 [500] 41 338 502 11 20 97 810 wird, komm«' folgend 3 Es-dar M für Streich ) sic betubnun nt präzis um8 '< 95 362 413 72 607 10 837 5453 69 88 [1000] 676 706 807 38 6 089 226 662 [3000] 7036 111 236 69 327 253 [3000] 323 29 [1000] 215H2 63 [600] 241 327 216092 117 270 342 634 63 829 49 67 78 217078 193004 9 20 65 191 231 (30001 436 634 632 54 881 194130 99 247 492 [500] 614 [600] 31 623 68 874 925 89 195132 294 431 683 708 812 951 58 93 196184 227 [3000] 369 438 93 563 748 96 854 932 197455 562 702 198117 322 726 60 863 SIS 199258 704 838 976 299013 56 322 64 438 62 705 87 SIS 66 291066 74 [ 6001 79 237 93 305 29 476 716 2 0 2031 62 219 69 343 82 445 84 614 35 [1000] 713 811 84 992 [1000] 20 3 264 321 405 86 643 88 720 88 2 0 4163 227 320 570 601 752 2O5030 38 87 140 69 60 97 294 438 548 83 750 206025 [1000] 29 [600] 63 [600] 118 213 411 [1000] 81 661 832 066 95 207122 428 880 907 [500] 41 60 208260 63 609 10 82 684 723 897 209049 53 Nummern in (Ohne Gewähr.) 25 SS 381 472 631 294 430 96 543 628 766 Israellüsche NeligjonsgeseLschast. Gottesdienst. , Sabbatfeier am 31. Mat 1913: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittaq 4.00 Uhr, Sabbat-Ausgang 9.25 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00, abends 9.25. 120008 80 145 77 393 414 40 664 121016 295 539 672 763 1 22000 156 75 269 324 33 50 596 723 51 801 31 84 1 23049 137 240 [500] 408 18 70 1 24 174 202 429 598 601 940 72 89 99 1 25039 338 [1000] 50 622 611 97 966 1 26 034 67 71 108 80 224337 519 40 738 42 805 [ 600] 249 82 85 [1000] 428 610 17 02 707 29 98 Klammern beigefügt. (Nachdruck verboten.) 608 29 769 83 816 [600] 1173 [600] 961 [600] 72 2008 [3000] 217 623 669 737 865 114010 59 327 [1000] 464 566 626 50 716 67 836 43 [600] 940 115606 [500] 953 116025 224 87 741 [600] 88 829 966 [ 600] 117346 456 684 841 905 [1000] 16 118112 62 [500] 347 408 628 845 [500] 62 87 96 910 42 78 118227 334 [1000] 66 527 43 792 929 74 Färsen, R ü () e. Vollfleischige ausgemästete Färsen Schlachtwertes Boll fleischige ausgemästete Kühe SchlachtwerteS bis zu 7 Jahren . . Aeltere ausgemästete Kühe und ivenig n>ide(ie jüngere Kühe Mässig genährte Kühe und Färsen . . Gering genährte Kühe und Färsen . . 91 61276 [600] 402 [500] 667 70 [10001 747 820 912 62145 222 469 685 725 SSO [1000] 918 49 55 «3103 48 61 216 308 17 61 64 639 70 764 863 64044 260 523 970 65619 641 44 709 64 802 16 919 66482 88 |500) 775 67028 164 264 611 87 041 1600) 940 54 611187 81 16000] 87 299 331 64 87 401 517 34 364 719 67 832 69073 [500] 99 249 73 499 618 70038 260 847 760 813 71069 175 604 72211 38 369 98 574 649 731 844 964 71 84 73018 61 400 1 98 674 713 [ 600 ] 814 77 74180 87 249 1500) 73 09 461 502 SO 623 40 703 82 895 75099 164 79 307 89 659 13000] 78 794 827 [5001 910 22 76045 492 911 [560] 66 7 7189 437 64 673 836 73 7 8 276 303 68 451 [600] 697 79284 307 93 611 85 864 80001 30 132 274 357 61 467 666 810 63 8 1 038 564 623 730 48 94 868 935 16000] 49 82013 23 326 692 783 887 913 83093 167 70 247 706 84034 269 685 03 701 48 801 9 8 5 230 366 437 624 962 92 86143 48 59 246 11000) 822 63 96 028 84 87196 376 400 661 1600) 88017 67 152 222 318 24 532 721 68 [600] 72 920 80166 3*9 607 [3000] 762 839 78 911 90040 225 |600] 73 [1000] 431 80 591 815 32 33 956 91036 60 219 [1000] 95 305 722 92096 271 396 646 766 808 21 916 93148 306 18 1600) 688 706 66 11000] 886 1600) 88 94036 182 231 [1000] 431 612 710 820 966 95401 646 642 [1000 ] 900 48 96009 113 238 15001 46 376 478 672 98 914 97026 54 245 371 79 (1000) 411 601 70 98044 67 489 837 99167 68 [1000] 243 79 378 450 618 840 48 978 100284 91 611 47 88 866 78 924 101018 365 (1000) 86 476 640 79 790 95 911 102222 61 393 649 99 331 49 626 09 712 36 936 46 228013 50 [1000]' 93 272 (1000) 613 [600] 722 39 * ---- Nur die Gewinne über Nummern in (Ohne Gewähr.) 34 61 130 89 297 323 63 99 498 633 764 [1000 ] 76 825 954 14204 361 84 429 639 [500] 15109 250 [1000] 63 358 SO 559 [3000] 94 777 948 1 6014 [600] 117 34 243 303 91 607 777 947 [600] 17232 391 662 603 66 71 98 18044 117 39 [6000] 64 94 234 301 27 [1000] 72 617 19006 64 89 251 414 16 59 661 69 83 [1000] 607 27 967 691 662 (600) 798 828 64 938 8069 73 [5000] 211 320 418 515 794 811 [500] 9033 82 205 [500] 22 [3000] 377 678 670 871 [1000] 996 10209 321 68 497 678 643 814 40 11073 120 240 Mark sind den betreffenden Klammern beigefügt (Nachdruck verboten.) 510 52 607 24 38 91 772 829 Auf Jede gesogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar Je einer auf die Loee gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und II 160432 IÖ00] 36 604 50 74 [10001 732 40 66 806 7 44 161034 210 368 70 87 [500] 619 (1000) 717 57 946 83 162058 243 67 601 795 955 163103 93 230 63 232 456 687 164069 273 318 77 [1000) 682 753 801 165006 126 318 637 751 806 86 907 166115 [1000] 24 232 424 607 64 81 1 28 932 167169 295 99 347 03 495 654 741 51 877 168094 154 62 71 86 95 345 46 |6U0] 416 899 1C9003 342 824 17O021 [500] 29 90 101 62 259 388 411 73 526 808 171061 65 116 460 83 624 94 [500] 792 [600] SOS 63 (3000) 172024 25 117 208 46 73 310 469 575 173143 237 [3000] 661 (3000) 78 061 897 903 174030 169 82 242 59 71 549 718 856 11000] 175107 206 76 315 51 413 525 89 869 176,47 11000J 225 378 [500] 90 486 693 833 [1000] 44 1500] 177000 [3000] 26 54 SS [3000] 173 240 (500) 346 75 664 750 829 910 [500] 178111 59 385 [1000] 415 66 919 63 179217 664 829 [1000) 985 86 18O020 72 SS 100 55 244 [600] 667 80 752 973 181112 636 748 837 929 132026 68 148 63 273 557 698 714 802 81 84 949 183210 345 [1000] 770 809 38 184030 [1000] 642 [1000] 788 842 185067 74 148 433 522 695 897 950 60 186053 266 317 37 400 45 93 530 680 98 778 895 920 [500] 187315 [600] 464 [500] 509 24 33 660 820 1 38025 90 419 567 1 89247 636 608 892 900 31 67 190146 78 96 306 [1000] 439 686 606 746 [600] 191091 315 481 [5001 769 98 969 84 [600] 192070 245 402 70 76 83 617 79 711 39 [500] 41 895 [500] 905 86 193011 [500] 63 290 [500] 388 97 602 18 717 194049 112 80 261 302 19 61 802 965 195080 198 243 [3000] 341 419 62 [3000] 60 690 610 92 815 901 452 638 62 138056 202 37 318 (500) 414 60 560 53 770 868 940 1 39101 “ " 14 249 1100b 1 67 90 414 76 83 [3000] 600 92 [30C0] 149053 131 65 211 69 454 69 [1000] 30083 [1000] 137 239 469 606 87 94 718 30 86 985 3 1 297 323 626 71 862 3 2000 [500] 21 223 364 78 98 439 688 602 744 69 813 78 33071 243 47 662 69 739 893 941 34032 414 49 529 669 754 809 (1000] 998 351H8 206 328 89 680 708 [3000] 819 [1000] 76 923 97 3 6076 137 709 3 7 022 164 459 [500] 624 719 26 33 930 [600] 33017 SS [5000] 399 437 625 30 813 [1000] 931 39206 375 403 [3000] 622 766 [1000] 824 995 83—91 68—76 62-67 [50001 62 (600) 809 992 192020 160 (500) .. — 82 414 71 82 [500] 550 644 45 [500] 729 49 800 6 ne GesellsckA die M D fvoiöd, bS e werden W? unb die AM auf üinliMp Lunch im W ehäuscr unb & stimdes des W nb Hotel ein & ? SurhM enes flon]tiM MSller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 29. M a i: 17 • R. c beschloß" bei W? i n c aulb , 451 685 700 37 884 [30001 55068 356 74 431 1500) 727 50 814 69 900 [500] 43 56054 286 365 427 W 646 720 830 45 57121 64 357 92 677 IlOOO] 669 759 866 85 5 8266 387 SO 514 708 65 897 5 9049 15001 209 306 674 868 912 SO [500] 60200 304 31 77 412 535 69 61 984 61073 [600] FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 28. Mai. Auftrieb: Rinder 53 (Ochsen 14, Bullen 10, Kühe 29), Kälber 304 Schake 29, Schweine 398. Preise für 100 Md' Geschäft mittel Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachb wertes im Alter von 4—7 Jahren . „r rtw™» gering i Sodener iDineral-PaftHten l 427 641 [500] 80 646 064 55 169077 90 146 223 [1000] 385 664 721 63 170 037 152 218 558 79 1 7 1 015 39 [600] 70 219 31 350 637 [500] 910 41 99 172034 38 [500] 175 314 78 410 620 705 10 63 173064 [500] 121 200 60 406 604 751 985 174137 76 496 821 175055 ^7 69 257 663 726 48 97 833 44 67 945 65 176124 73 291 [1000] 630 632 718 953 177003 66 167 253 87 311 [1000] ---- __ 722 74 81 856 144244 76 [3000] 01 90 814 82 145181 203 652 [500] 93 1 46244 [500] 838 74 418 55 599 648 147096 198 475 [3000] 693 751 906 145023 884 993 109026 334 426 67 89 672 650 746 829 94 11000] 110122 48 74 296 302 436 89 529 (1000) 90 (1000) 719 111184 255 368 423 634 08 [1000] 723 908 49 112001 132 218 94 316 36 (3000) 738 113048 194 [1000] 234 385 481 16000 ) 653 607 15 20 62 704 ß&O 1500) 991 114189 229 60 [3000] 439 52 83 528 155 449 51 [1000] 547 97 647 786 [600] 838 45 951 12040 300 [500] 28 653 676 846 925 1 3044 268 [500] 361 86 92 439 799 [1000] 811 904 [500] 37 14067 267 84 492 616 68 79 806 64 15076 160 97 303 82 493 670 746 897 950 1 6202 301 493 516 [3000] 72 IlOOO] 653 80 762 810 46 79 936 48 17464 672 621 [600] 959 18174 274 316 33 [500] 695 828 [1000 ] 935 [1000] 19042 106 76 79 209 305 434 79 782 854 16. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Süddeutsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 28. Mal 1913 vormittags. Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen. Vollflcischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere malige Urteil eingelegte Revision wurde vom Reichsgericht, soweit sie die Becker betraf, verworfen, bezüglich des Schilling als begründet erachtet. In denr erneut angefetzten Termin wurde Schilling, nnchbem er neue Beweise für seine Unschuld und seinen guten Glauben gebracht, frei- gesprochen. Dem darauf von der Becker gestellten Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens wurde stattgegeben und stand heute vor her Strafkammer Wiesbaden Termin an. Das Gericht kam auch bezüglich der Becker zu einem Freispruch unter gleichzeitiger Belastung der Staatskasse mit den Kosten. 65 203 21 60 535 60 57 713 916 63 127182 419 (500) 65 78 611 128 024 39 129 70 313 598 608 30 838 59 129404 63 726 884 85 907 57 [500] 13O200 347 72 74 703 810 16 927 60 1 3 1 079 102 334 643 84 95 705 35 865 1 32345 590 716 806 133 026 65 92 98 112 602 668 [1000] 943 78 134126 29 34 135035 356 80 416 [500] 32 541 42 43 657 73 1 36052 323 442 546 64 600 28 1 37338 68 82 84 Aikchttche Nachrichten. Israelitische Religionsgememde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Samstag, den 31. Mai 1913 Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Schrifterkläruug Sabbatausgang: 9.25 Uhr handel und Verkehr, VoLkswirtSchaSt. ** Schiffsliste f ü r b i l li g e B r i e f e n a ch d e n Verein r g t e n S ta a t c n v o n Amerika (10 Pfg. für je 20 Gr) Die Portoernuißignng erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw., und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch liach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada. „George Waslsington" ab Bremen 31. Mm; „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 3. Ium; „Amerika" ab Hamburg 5. Juni; „Kaiser Wllhelm II" ab Bremen 10. Juni; „Imperator" ab Hamburg 11. Juni' .Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 17. Juni; „Kaiserin Auguste Viktona" ab Hamburg 18. Juni; „Kronprinzessin Ceeilie" ab Bremen 24. Ium: „Cincinnati" ab Hamburg 25. Juni; „George Waslsington" ab Bremen 28. Juni; „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 1. Juli. (Postschluß nach Ankunft der Frühzüge > Alle diese Schiffe, außer „Cincinnati", sind Schnelldampfer oder solckje die für eine bestimmte Zeit vor dem Abgänge die schnellste Be- sörderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie „direkter Weg" oder „über Bremen oder Hamburg" zu versehen. bis 28« Mai 28. [500] 830 796 832 34 [500] 115026 107 332 [500] 19 434 669 920 23 30 52 116106 64 72 78 237 305 17 [600) 478 770 834 [3000] 117153 262 73 90 320 (1000) 26 28 85 666 [600] 796 118023 [500] 83 185 397 443 576 636 54 119152 [500] 220 302 3 622 60 82 98 934 94 120078 442 98 612 698 823 [500] 85 1 2 1 044 63 251 307 [600] 62 97 421 60 678 712 67 976 122133 [3000] 40 74 603 20 639 74 947 123131 [3000] 364 483 616 40 [6001 72 763 66 846 [600] 967 124244 304 86 673 860 992 125102 9 266 603 70 715 36 16000] 126120 [600] 65 229 [1000] 54 322 401 661 [1000] 878 [1000] 900 4 79 127401 71 676 [600] 625 728 [500] 128064 141 59 257 322 [3000] 78 86 475 666 644 13000] 61 78 [1000] 835 919 [500] 25 129218 26 609 [500] 709 23 [600] 93 915 31 130021 91 160 300 32 45 131089 136 40 273 320 673 [600] 680 835 132272 681 683 (1000) 93 747 814 133171 327 749 [1000] 839 981 [600] 92 134338 90 480 536 615 26 61 768 83 135276 515 92 685 722 839 943 136131 202 320 68 682 639 795 800 914 21 137122 643 67 93 726 64 860 993 138239 477 677. „ --------------- 693 668 71 745 829 166050 309 [1000] 604 21 43 666 80 740 819 [500] 953 167039 112 14 75 95 271 605 735 836 981 168194 Alk. 52—56 224 405 616 777 811 85 22137 [500] 75 [1000] 92 824 [1000 ] 905 [600] 23133 244 96 [1000] ’*'* 29 [1000] 404 24 44 52 85 662 854 24189 363 , 3rfin>etne 90 449 646 7i7 [1000] 850 156072 [3000] 106 [1000] 270 313 403 511 69 860 157169 248 [500] 474 647 54 839 72 980 153050 110 499 584 97 752 [1000] 939 1 5 9069 100 80 338 79 421 39 698 762 Erstklassig Georg A .Jasmafzi A.G. Dresden ■ "'•„Grösste- deutsche . Ci re tten fabrik Jm Gewinnrade verblieben: ? Prämien ni 800000 2 Gewinne zu 100000, 2 cu 60000, 8 zu 30000, 14 zu 15000, 26 zu 10000, 74 zu 6000, 892 ra 3000, 1836 zu 1000, 2406 zu 600 M, 4-0003 715 954 85 4 1 055 [ 500] 107 22 36 78 441 503 [1000 ] 995 4 2095 [600] 134 40 66 437 38 610 873 906 50 4 3045 88 143 295 372 508 748 |500] 891 44087 505 7 64 630 78 811 45671 94 4 6016 271 373 669 93 767 984 4 7072 [500] 85 378 428 546 79 600 775 [1000] 937 [600] 206193 217 79 363 406 27 [1000] 650 62 742 73 [600] 207179 262 416 36 78 988 [1000] 208108 89 202 326 727 43 914 209059 [1000] 118 200 328 37 60 453 96 053 799 870 11000) 210103 25 [500] 338 [1000] 474 650 862 211003 41 309 18 20 605 14 [1000I 21 26 61 620 749 826 52 2 1 2279 [ 500] 318 417 829 2 1 3438 63 [500] 717 63 78 830 908 15 61 68 214138 220 427 51 767 876 946 [10001 215086 292 338 74 445 640 64 603 [1000] 87 92 [3000] 768 908 13 4 0 2 1 6000 105 [500] 359 (500) 408 613 24 746 78 846 [3000] 217044 104 79 237 71 324 419 628 764 878 938 87 218036 278 81 90 338 429 616 709 99 802 905 7 80 218119 76 401 38 553 [10001 77 813 [3000] 62 22 0000 11 184 90 397 658 747 881 83 916 2 2 1 068 83 103 88 322 43 425 628 66 77 836 62 716 87 91 2 2 2081 111 345 403 577 675 903 47 [600] 97 2 2 3004 121 337 502 645 98 703 608 2 2 4 055 87 335 13000] 88 [500] 621 32 817 67 97 [600] 225252 366 [ 3000] 91 453 783 2 2 6 065 133 [600] 70 266 428 68 735 78 958 227076 97 124 208 392 94 432 60 641 781 812 IlOOO) 943 85 [500] 228165 246 513 604 69 804 906 2 2 9031 192 97 872 94 402 [600] 612 868 75 983 230079 110 231 [5000 ] 73 326 86 859 (500) 709 55 23 1 061 73 240 375 443 81 99 682 619 ( 500 ) 961 (500) 23 2094 IBS 87 247 [600] 443 70 71 743 809 2 3 3008 [500] 16 48 [500] 382 1600] 401-613 895 040 70 929 47 185115 216 399 [3000] 421 49 646 (500] 67 91 934 186057 502 90 (500) 865 937 [1000] 187047 60 106 290 325 (1000) 404 916 21 --- t- T°rf is, " blühen bcgrifl entiioJ *9 bet 4.66 'llbQu oiifntU '°"ch für bied 2'cht aus.-7! 'N Snhüiitfcn jv c'n fiimfawf., Mit bem Deck. ln gedenkt es J 143 77 303 47 860 62060 84 671 80 667 740 828 985 83011 63 309 46 48 473 653 92 886 [600] 007 64120 256 316 72 480 501 [500] 74 624 959 IlOOO] 62 65047 IlOOO) 80 116 45 [500] 85 376 84 554 67 683 [1000] 84 752 809 6 6 629 82 6 7 018 88 435 [500] 86 689 613 76 790 850 68000 64 214 84 398 556 622 [1000] 835 69371 409 527 912 70099 125 42 54 [500] 248 548 71213 507 609 37 828 72012 79 [ 500] 282 308 85 480 672 78 742 925 73077 (3000) 172 [600] 241 [1.000] 386 666 742 817 74044 382 408 41 63 535 49 88 673 788 826 7 5074 102 33 61 411 E26 607 865 76050 698 811 37 41 63 1600] 78 968 77068 86 158 320 806 [1000] 936 47 78026 166 220 372 76 689 816 38 920 26 30 79188 281 453 80067 136 219 [1000] 375 79 531 647 72 703 20 81084 210 335 468 616 616 69 (600] 714 811 49 82031 358 449 644 718 843 66 83064 272 69 87 308 <94 631 802 26 982 [500] 84077 [5000 ] 623 731 85053 70 (1000J 96 266 336 541 616 86110 68 89 245 <16 20 794 [500] 877 87016 17 36 66 330 601 [500] '<96 948 88024 71 [1000] 102 236 76 77 352 437 605 13000] 17 74 613 89025 146 73 206 16 32 44 412 71 1500 ] 534 46 81 619 [600] 761 99068 [1000] 104 292 451 91 576 737 [1000] 913 91286 431 69 78 623 26 70 77 783 (600] 92258 341 ‘95 |600] 654 690 718 34 65 826 38 74 098 9 3000 * 123 325 90 436 696 760 811 [600] 49 72 939 (600] »4088 102 3 5 4 6 232 439 712 64 [1000] 832 006 »5166 228 31 [600] 68 329 42 464 [600] 720 06 1500) 831 96037 119 99 662 626 62 739 46 97079 [600] "9 66 [1000] 441 616 [60Ö] 45 731 78 98300 60 3000] 621 79 97 746 85 903 76 99144 69 240 327 84 «7 681 708 78 824 62 81 [600] 930 100129 667 723 30 IlOOO] 843 962 1 01114 334 U 480 093 988 1 02'65 65 401 650 804 1 03093 [500] «2 38 61 301 11 48 429 98 639 667 761 (1000] 62 126 74 104021 69 81 273 (600J 347 882 105009 402 » 86 661 79 830 37 92 (600) 106085 118 67 82 85 2000 ) 226 463 676 644 772 7 8 906 [600] 107172 281 lf'l 612 18 769 977 108101 71 77 236 399 682 605 >'' 69 1600] 04 716 46 109033 233 422 69 839 3174 13000) 89 110347 68 617 79 [3000] 886 839 111113 81 79 »rid et Qtloibctf J ‘ ^en JJ SÄA !™ NpieH? 435 70 98 503 793 928 178113 218 28 520 30 (500) 96 613 726 [600] 862 946 69 179030 [600] 75 326 07 422 650 610 36 [1000] 800 18 30 76 180033 227 94 [500] 450 91 603 [500] 181141 293 313 412 509 19 64 [500] 688 911 182590 730 807 917 183306 50 462 559 50007 [1000] 14 [500] 79 622 764 71 ... 51180 96 323 413 (600] 52 [30001 61 565 63 52001 299 658 795 967 [500 ] 53038 167 84 78 614 852 70 916 69 (3000) 54008 19 21 61 215 Kälber. Feinste Mastkälbcr Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere ÜJinft- und gute Saugkälber. . . . Geringere Saugkälber S ch wein e. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht . . . Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht «. 55-56'/, Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ...... 52-53'/, Limburg a. d. Lahn, 28. Mai. Frucht markt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,75 Alk., we'ber Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,25 -ihf., Korn 12,90 Mk., Gerste: Futtergerste 10,50 Mk., Braugerste 0,00—0.00 Alk., vaier 7,00-8,50 Alk., Erbsen 0,00 Mk* Kartoffeln Mk. 4,00-0,00 Mk. Das Gesell n letzter Zeit M ' VochzeilsseiM ! Festfeier, fr lantfeuerroerf, te ämgäste sehr (6 Vad von i« n und Freiherr vc Kammern besck fften ton (ssenbui; af Aolberg-W iche herovmiMt cm Mdei unb da Lta, ö:-r tedprifdK ifffi (mrifymycn fepeffe, welche ng m der letzten ?apet»^ic! neglclHM. Samt Konzert als er . Indenten us! y. - Ae ton dr ütvsahrtenr größter Welch, fi nicht nur mr i s, j andern auch n muleM gelt? mm Rhein tueöL 16. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Suddeutsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 28. Mat 1913 nachmittags. Mai 1913 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Fruchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wind- richtung Windstärke Grad btt Bewölkung in Zehntel der fichtb. Hlmmelsfl. Wetter 28. 211 748,1 22,8 10,7 52 NW 4 8 Sonnenschein 28. 916 750,2 17,0 10,2 70 WNW 2 9 Bew. Himmel 29, 7“ 750,7 16,3 10,7 77 SE 2 0 Sonnenschein Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verluste unseres lieben unvergesslichen Sohnes Wilhelm sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonders danken wir für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schulte und für die anerkennenden Worte seines Klassenführers Herrn Prof. Dr. Trapp sowie für die zahlreiche Beteiligung seitens seinerLehrer und Mitschüler. "Wilhelm Engel und Frau. Grossen-Linden, 29. Mai 1913. 3534 Sachen — wie Hüte, Blumen, Federn, Schleier, Schürzen, schwarze Seidenstoffe, Cr&pe, schwarze Hals-Ketten, Krawatten, Handschuhe usw. usw. A. Salomon & Tel. 249 Margarine VOllwerfigsterErsate fjürfeine /Iflolkerei butter, ■ I*. Q*teiz kräftigt Kranke verjüngt Gesunde gibt Jugendkraft und Frische. WirWiaiET llNi^ÄrMölH Dosen Mk. 1.— und Mk. 1LS. Verlangen Sie Qnlefomalz in Apotheken und Drogerien. Wo nicht orhältlich, schrelbon Sie en M-M Quietawerke :: Bad Dürkheim, Anzüge r 1 iE Vv'V, M M- K r-J I | J.Schmücker W Nachfolger Blusen Hosen garantiert waseheeht. Enorme Auswahl! Billigste Preise! „Haben Sie offene Beine, Kramviaderaeschwüre, Hautentzündungen, dann bringt Ihnen „Snluderma" rasch Erleichterung." Aerztl. warm empfohlen. Dose 50 Pf. und 1 M. «stärkste Horm) bei W Rilbiimcr, SelterSmcg 79a, Ä. Noll, Babnliosskr. 51, (*. Noll, Kaiser-Drogerie, Carl Seibel, frankfurter Str. 39, Otto Schaaf, Seltersiveg39, E. 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April 1913 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung deS Versteigerungsvermerks aus dem Grundbüche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des VersteigerungSerlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent» gegenstehendeS Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbci-- zuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 3. Mai 1913. Grobherzogliches Amtsgericht. (B16/5 Bezeichnung deS Grundstücks. Grundbuch für Gießen, Band 14 Blatt 674: Flur 1 Nr. 595 — 176 qm Hofreite in der Kaplansgasse (Kaplansgasse 12) Mk. 26500 Die heut! zum Eröffnungstermin: Montag, den 16. Juni 1913, vorm. bei uns (Stephanstraße 18) einzureichen. Zuschlagsfrist 6 Wochen. Gießen, den 27. Mai 1913. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. 11 Uhr. b"/6 Vergebung von Bauarbeiten. Unter Hinweis auf den Ministcrialerlaß vom 16. Juni 1893 und seiner Ergänzung vom 24.Februar 1911 werden die nachstehenden Rohbauarbciten für die 2. Oberarzt-Wohnung in der Heil- und Pflege Anstalt bei Gießen, vorbehaltlich Genehmigung der Mittel durch die Landstände, öffentlich ausgeschrieben: Tit. I. Erd- und Maurerarbeit, zirka 170 cbm Erdaushub, 170 cbm Bruchstein- und 170 cbm Backsteinmauerwerk u. a. Tit. II. Steinhauerarbeit (in Lungstein) zirka 6,60 cbm glatte und Profile Hausteine, 2,5 cbm Treppenstufen u. a. Tit. IV. Zimmerarbeit, zirka 50 cbm Tannenholz zu liefern, 2250 lfdm. Holz zu verzimmern, 50 qm Gesimse u. a. Tit. V. Trägerlieferung, zirka 3750 kg. Tit. VI. Grobschlosserarbeit: Zirka 800 kg Anker, Klammern und Schrauben pp. Tit. VII. Dachdeckerarbeit, zirka 350 qm Schieferdach mit Schalung. Tit. VIII. Spenglerarbeit, zirka 70 m Hangeandel, 24 m Abfallrohre. Tit. IX. Blitzableiter-Anlage, zirka 100 m Leitung aus Kupferdraht. Ziehungsliste über die Verlosung des OrtSzicgenäuchtvereinsSaaierr vom 25. Mai 1913. Der Paul Schmitt I, Direktor. HäcttDDieöüteglOOOOM. bar ohne Abzug für nur 1 Hark in der Giessener Geld-Lotterie zu gewinnen, f3455 Lose bei allen Lose°Berkäufern zu babeir. General-Vertrieb: Buchacker, Neuen Baue 11. Daselbst 11 gemischte stummem für 10 Mark. Porto u. Liste 25 Psg. mehr. Nachnahme teurer. Zeichnungen und Verdingungsunterlagen können auf unserem Neubaubureau in der Anstalt (Sicher Straße) eingesehen und letztere (ohne Zeichnungen) von dort (solange der Vorrat reicht) gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. JDie Angebote find, nach Tit. getrennt, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, Porto- und bestellgeldfrei, spätestens bis Vorstand. . Georg Menz I, Schriftführer. A. 12< eoi* • ffgjf SS AdresseA A die Tages" bis vormltlags dvil^durch ’ der > ma }it Don, ^er Äen ? ^ir Vot1 ' ftänbige des Spi ; imge und in eit i wie er in der Ge , I noch nickt vorgek | I lengjährigen Tat ielannt werden. Lrzlich die öfter iizien an Nus richtigste, was chmen währen Alands geger Un und weift * Äwierigleiten ,' oolnifchen Verö Zodenoberfläche hinernragt und | sehen Truppen 1| greifen. Jmm j nben g(eitycit | her burd) öfteri 1 Unt> ivcitcr. , I 'aeitmafdjioreit fr ? Mdiisseu sehr ®Wanb sein ^DUg >m IM ,°^riegssub sen ! verstärkte G g an der übric : ^den stark ist" «Aufsehen i8b «nniallende 5 I MWe Straf J JJtöen Stellun Er ha Ostung Wartungen, ja Z«bruchmi I % "ni* i brachte -»LnL a?6 S0rZ 1 Gew Nr. Gegenstand Los 1 Nr. i Gegenstand 1 120 1 Halsband 10441 111 1 Rechen 41 93 1 Milchsicb 1057 145 1 Ziegenkette 65 i 1 Lamm 106t 80 1 Husmesser 72 81 1 Hufmcsscr 107s 70 1 Zinkeimer 115 121 137 99 1 1 Ziegenkette Milchsieb 1106 1143 27 136 1 Bobnenschneidm. 1 Ziegenkette 1 Meischbackmasch. 158 33 1 Dunggabel 116t 10 173 89 1 Nebenschere 1184 114 77 1 Rechen 179 108 1 Sichel i2oy 1 Piasavabesen 182 22 1 Buttermaschine 12 । 83 j Husmesser 185 3 1 Lamm 1255 59 1 Milchkanne 195 28 1 Milchkochcr 1256 130 1 Halsband 197 143 1 Zicgenkettc 1258 1283 105 1 Sichel 221 /4 1 Biasavabesen 14.8 1 Rechen 243 24 1 Bolmenschneidm. 1315 (U, 1 Gartenhippen 256 126 1 Halsband 1322 16 1 Buttermaschine 280 ;>2 1 Pichgeschirr 1330 45 1 Heugabel 288 91 1 Milchsieb 1347 14 1 Buttermaschine 291 142 1 Ziegcnkette 1369 25 1 Bohuenschncidm. 297 68 1 Gartenhippen 1364 12 1 Bratpfanne 308 37 1 Ziegenrause 1370 129 1 Halsband 330 30 1 Spirituskocher 1380 65 1 Zuber 349 36 1 Duuggabel 1413 21 1 Buttermaschine 354 128 1 Halsband 1117 32 1 Duuggabel 358 141 1 Ziegentette 1419 19 1 Sturmlaterne 365 57 1 .Suucr 1429 6 1 Lamm 372 134 1 Ziegenkette 1430 98 1 Milchsieb 417 20 1 Buttermaschine 1444 69 1 Gartenhippen 418 102 1 Sichel 1453 50 1 Puhgeschirr 134 122 1 Halsband 1481 116 1 Halsband 499 84 1 Hufmesser 1483 5 1 Lamm 508 94 1 Milchsieb 48 1 Heugabel 131 1 Ziegenkette 1548 72 1 Zuber 1 Buttermaschine n29 9 1 Lamm 1549 15 532 124 1 Halsband 1567 62 1 Zinkeimer 546 564 47 11 1 1 Heugabel Bratpfanne 1592 188 41 1 Ziegenkette 1 Melktops 576 117 1 Halsband 1596 107 1 Sichel 612 /1) 1 Piafapabefcn Pntzgefchirr Sichel 1611 112 1 Remen 617 633 53 1in i 1618 1625 66 58 1 Zuber 1 Zuber 676 144 1 Ziegcnkette Rechen 1643 31 1 Spirituskocher 714 149 1 1645 85 1 Rebenschcre 719 133 1 Ziegcnkette 1<>64 42 1 Melktops 734 140 1 Ziegenkette 1696 125 1 Halsband 741 139 1 Ziegenkeile 1701 96 1 Milchsieb 750 121 1 Halsband 1723 101 1 Sichel 762 76 1 Piasavabesen Milchsieb 1732 104 1 Sichel 763 100 1 1746 132 1 Ziegcnkette 774 97 1 Milchsieb 1750 61 1 Eimer 782 86 1 9,'eben schere 1751 87 1 Rebenschcre 786 150 1 Rechen Rechen 1773 29 1 Milchkocher 789 113 1 1822 119 1 Halsband 803 1 Lamm 1832 118 1 Halsband 821 4 1 Lamm 1841 ;ra 1 Zuber 847 73 1 Zuber 1852 51 1 Puhgeidurr 852 60 1 Zuber 1864 8*> 1 Hufmesser 853 54 1 Puvgeschirr Recheu 1867 43 1 Melktopf 8.34 115 1 1875 109 1 Sichel 869 90 1 Spirituskocher 1879 88 1 Rebenschere 883 78 1 Piasavabesen 1886 8 1 Lamm 915 26 1 Bobnenschnetdm. 1887 147 1 Rechen 926 40 1 Melktopf 1894 106 1 Sichel 929 46 1 Heugabel 1898 44 1 Mclktops 930 18 1 Sturmlaterne 1901 67 1 Gartcnhippen 950 71 1 Zuber 1902 63 1 Zuber 951 79 1 Husmesser 1916 135 1 Ziegenkette 955 38 1 Ziegenraufe Bobnenschneidm. 1924 1 1 Ziege 965 23 1 1926 127 1 Halsband 990 17 1 Buttermaschine 1930 146 1 Rechen 1 Bratpfanne 991 35 1 Dunggabel 1931 13 1007 64 1 Zuber 1933 49 1 Heugabel 1008 92 1 Milchsieb 1940 34 1 Dunggabel 1036 95 1 Atilchsieb 1951 103 1 Sichel 1040 121 1 Halsband 1977 39 1 Milchkanne