lä -Pak. 50, 70 Auch heute Eine russisch-sranzösische Kundgebung. , 25. Febr. (Agencc Bulgare.) General Sa Sofia der auf seiner letzten Reise die Flotte in beit Dardanellen I inspizierte, übermittelte den Offizieren und Mannschaften > mtiirftMiiwfrfio h p ß T f er| zialiiat.inselten.FarB •ie graue und uei arc. Zöpfe werd färbt. Damcn-ko] sehen 1 «k. I H. Tichy Seltersweg £ | ;cke derGoethestiv] ÄÄ erkannt ffli.roofuterrie^-J KZSÄ s-LÄ chastrablllL— p-ZW Einige Talent verratende Plastiken von Louise Schmidt aus Frankfurt a. M. versöhnen. Das alte Großmütterckeu mit der Last des Enkelchens auf dem Rücken und gehemmt durch den sich air das Kleid klammernden Trotzkopf eilt jedoch in langen allzuwuchtigen Schritten über den ansteigenden unebenen Boden und wirkt dadurch unnatürlich. , Ten kunstverständigen Mitgliedern des Vereins glaube ich aus der Seele zu reden, wenn ich beklage, daß in letzter Zeit, abgeselen von der Ubbelohdeausstellnng mit il-ren hervorragenden Radierungen, im Kunsksaal am Brand die Namen bedeutender 9)? ei ft er gegen früher seltener geworden sind. EhcHem erfreuten uns mit ihren' Werten Größen wie Otto Heichert, L. Dett- mann, H. Liesegang, H. b. Vollmann, Fran z Grässel, Oskar Frenzel, F. v. Stuck, v. Uhde, v Wille, Hang, T h a u l o w, L i l j e f o r s, H. Thoma, Bracht, Kaiser, L. Knaus, Hans am Ende, Modersohn, Mackensen u a. ... Es wäre mit Freuden zu begrüßen, wenn der Oberhesuickie Kunstverein selbständig unter den bei seiner Organisation in Aufsicht gestellten Vorteilen weiterbestehen könnte: keinesfalls dürfte aber ein Rückgang int Werte der Ausstellung, wie er sich bei der heutigen Auswahl von Gemälden zeigt, in Kauf genommen werden. Wir haben diese Zuschrift wiodergegeben, um auch einmal einen Herrn zu Wort kommen zu lassen, der der Trennung des lstesigen Kimstvereins von Darmstadt offensichtlich unsympathisch gegenüber steht müßen aber gegen seine Ausführungen gewichtige Einwande erheben. Bor allem Dingen halten wir es für verfrüht, über die Leistungen des Oberhessischen Ktn-stvernns zu urtetlcni, nachdem er erst zwei Ausstellungen veranstaltet hat, von denen die erste waar das volle Cob »es Herrn Prof. Dir. Olt erhalt. Was die ietziaö Ansst.llimg betrifft, so kann man sich nur darüber^ freuen taR1 nur der Bauwelt, sondern auch hipr'ein fr stucker Ueberblick über die Leistungen hier cm sr geboten wird, wie er ihnen in der mod ' Aon vorgekommen ist. lieber die Bilder ©tepen wvhlkaums^ arn»§ fnnn man, wie über jedes ff5?1 Meinung sein, wenn es sich nicht um Kunstwerk, steteiltei nbcft man aber einen solchen offcnbaren Kitsch ^men M^s^er vorführt, daun muß es, offensichtlich stiebs ift schon in einer ganzen Reihe totc J)icr, . Daß Werke bedeutender Künstler hier von Werken fern. Willi«1; ssgrs Ä* ’S«#’* Zis 1-Pak 50.8°. loo: L"pak 25,40,50 1 wetsungen. Bo« der türkischen Flotte. seltener geworden sind, ist eine bedauerliche Tatsache, aber man darf nicht vergessen, daß das gerade der Grund war, warum sich der Oberhessische Kunstverein gebildet hat. Die Bilder, die von Darmstadt herüber kamen, waren oft nichts weniger als künstlerisch und es waren häufig auch Bilder bedeutender Maler dabei, die nichts von der inzwischen fortgeschrittenen Kunst ihrer Schöpfer offenbarten. Zudem können einzelne bedeutende Künstler nichts bieten, wenn sie nicht mit einer ganzen Reihe von Werken vertreten sind. Tas ist aber in Gießen wohl nahezu unmöglich. Daß sich der Ober-Hessische Kunstverein von minderwertigen und Dilettantenarbciten freihält, wie wir das unter der Darmstadter Regie leider nicht erleben durften, das hoffen wir mit Herrn Prof. Dr. Olt, und daß das auch die Msicht der Leitung ist, das beweisen unfereil Ansicht nach die beiden Artsstellungen des neuen Vereines ganz entschieden. * — Der heilige See des Lebens. Denk Distriktskommissar des südlichen Nigeria Amaury T a l b o t ist es gelungen, als erster Europäer die geheime Kultstätte der Jbios in der Landschaft Oban zu betreten, er hat dem sagenumwobenen „heiligen See des Lebens" gesehen, in deut nach dem Volksglauben die höchste Göttin des Stammes ihren Sitz hat und von dem aus die Geschicke der Neger bestimmt werden. 9iur wenigen alten Angehörigen der Priesterkaste ist die Stätte dieses Heiligtums bekannt: und nur der älteste Oberpriester hat das Recht, sich der Wasserfläche dieses Sees zu nahen. In früheren Zeiten wurden hier Hunderte von Gefangenen geopfert, ob erbeute werden Meiisck>enopser nicht mehr dargebracht. In dem See selbst ge- wahrte Talbot einen ungewöhnlichen Fischreichtum und vor allem fiel ihm die außerordentliche Größe einiger Fische auf. Tie Tiere gelten den Jbibios als heilig und von dem Wohlbefinden dieser Fische hängt auch das Glück des Stanrmes ab. Keinem Menschen außer den Oberpriestern ist es erlaubt, auch nur den Rand der Wasserfläche zu berühren, weil das nach dem Glauben des Stammes Pestilenz, Not und Unglück herausbesckstvören wurde. Neben dem See liegt ein zweiter kleinerer Teich, in dessen Mitte ein Palmenbaum hervorragt. Hier weilen stets ein Mann, ein Mädckum und ein Knabe, die den Namen der Gottheit tragen und süc das Wohlergehen ihrer Stammesgenoflen Gebete verrichten. Eine genauere Schilderung von der Auffindung bicier [dtfanrer afrikanischen Kultstätte soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden, berichtet. Die herrschen: Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten. Sur Neuorganisation der vauvrrwaltung in Hessen. Aus Kreisen deroberenLokalbaubearnten wird uns geschrieben: In letzter Zeit hat sich eine Reihe von Kreisausschüssen und Kreistagen mit obiger Organisationsfrage befaßt, wobei sie nach vorheriger Verständigung untereinander zu oem Entschluß gekommen sind, jede Aenderung zu bekämpfen, durch die derjenige Teil der Bauverwaltung, der jetzt der Selbstverloaltung eingegliedert ist, wieder »on ihr ab getrennt wird. Daß in einer solchen Frage jede beteiligte Körperschaft zunächst einmal an ihre eigenen Interessen denkt, ist ja natürlich. Aber hier handelt es sich um eine Angelegen heit, die von größerem Gesichtspunkte aus betrachtet werden muß. Die Frage lautet: „Wie kann den verschiedenen auf baulichem Gebiete liegenden Interessen des Staates, der Kreise und Gemeinden durch eine sachgemäße und billige Organisation Rechnung getragen werden?" Solange also jeder dieser Interessenten einfach erklärt: ich lasse mir kein Jota von meinen seitherigen Rechten nehmen, kommt man keinen Schritt vorwärts. Daß aber in diesem Verwaltungszweige endlich Ordnung geschaffen luirb und weitere unnötige Kosten vermieden werden, ist längst eine Forderung im allgemeinen öffentlichen Interesse geworden, dem Staat und Selbstverwaltungskörperschaften in gleichem Maße zu dienen haben. Nach eingehenden Beratungen zwischen der Regierung und den oberen Baubeamten ist zu hoffen, daß nun die Grundlage zu einer Organisation gefunden ist, die allen billigerweise zu stellenden'Ansprüchen genügt: daß sie ein Kompromiß darstellen muß, liegt in der Natur der Sache, und ein solches fordert Nachgeben auf allen Seiten zugunsten der Allgemeinheit. Die geplante Regelung will der Selbstverwaltung nichts von ihren sachlichen' Rechten nehmen, aber es sollte auch selbstverständlich sein, daß die Bauämter, die zugleich das ganze staatliche Bauwesen erledigen, nicht unter die .Kreisämter gestellt werden. Man sollte eigentlich annehmen, daß die Kreisrätc -ht ihrer Doppeleigensckstlft als direkte Staatsbeamte und Vertreter der Selbstverwaltung in solchen Dingen beiden ihnen anvertrauten Interessen Rechnung tragen, anstatt ihre persönliche Machtfrage zur Richtschnur ihres Handelns zu machen! Besonders die in dem Beschluß der Kreise enthaltene Behauptung, daß die Interessen der Landgemeinden durch hie geplante Neuregelung leiden würden, erweckt den Anschein, daß man entweder letztere noch gar nicht tennt, oder daß den Gemeinden Angst gemacht wird, um sie als Vorspann vor die Bestrebungen der Kreisräte zu be- irutzen. Gerade an den Rechten der Gemeinden soll absolut nichts geändert, dagegen hier, wie auch in den anderen Zweigen der Bauverwaltung, mancherlei verbessert werden. Die Kreise und Landgemeinden mögen also den Entwurf, wenn er ihnen demnächst vorliegen wird,.unbefangen und selbständig prüfen imb sich nicht vorzeitig ins Boxhorn jagen lassen. ...... „ Die Bevomnnndung "der bei den Kreisen tätigen Baubeamten durch die juristischen Verwaltnngsbeainten, denen Nr. 48 Erstes Blatt 163. Jahrgang Mittwoch, 26. Februar 1913 Der Siehener Anzeiger Wh FA ä? fx «e,uqSvret >: erschein- täglich, aituer ÄSHT HU V moimtlich7öv^viertel- Somnags. - Beilagen: A ^8 A W A ▲ a ▲ Jk A W a a A A A A ▲ A jährlich Mk. 2.20: durch iwf AHAH A# i| H 4A1A Alt »äs (Dienstag und.vreiiag)-. 1V M H «k $8 M WU BB W Wk toi JF1 tot W W W Wk W Zeileuvrecs: lokal 15 tzf., jweinial mouail. Land- W W Kg W W Ev auswärts 20 bfenniq. «irtschasllicheZeltfragen W’ V y W ^7 W W Ltzefredakleur:A Goetz Fernfprech - Anschlüsse: Ä Sy AM Verantwortlich für den jür die Redaktion 112, politischen Teil: August BLW General-Anzeiger für GberheMn LM- ^Ä^Taqesnmniner Rotationsdruck und Verlag -er vrühl'schen Univ.-Vllch- und Ztein-ruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition UN- Druckerei: Zchulstrahe 7. Land":^E.Heß;^iür den vts vorniittaqs v llhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Bech J Wir erhalten von Prof. Dr. Olt, dem Dlrettor dev '' beterinär-pathologischen Institutes, folgende Zuschrift mit j der Bitte um Veröffentlichung : . .. r Die diesige Ortsgruppe des Kunftverems hat >iÄ bekanntlich ;n iünafter Seit vom Hessischen Kunstverein abgefpalten, um unabhängig von diesem als , O b e r h essis che r Kunstv e r ei n" die gleichen Ziele bet erbauten Vorteilen zu verfolgen. Zustun- menden Widerhall mußte bei den Mitgliedern der Plan finden, “ Folge dem Kimstgewerbe die Ausstellungsräume am Stanb mehr als bis»« zugänglich zu machen, wobei auch an die Rerücksickitigung der Baukunst gedacht wurde- ?sn der jewigen Ausstellung finden wir zum erstenmale eine Zusammen,tellung photographischer Aufnahmen, die fast dm ganzen Raum de.' Kunstsaales beanspruchm. Ihre Auswahl darf wohl auch vom ! Standvunkte deö Architektm als eine recht glückliche bezeichnet werden Wir sehen da Gebäude z. B. verschiedener technnckier Betriebe, denen mit einfachen Mitteln wahrhaft mEentale : Wirkung gegeben worden ist. Ferner sind unter ben.^Audnahmen k Biessel's herrlicher Bauten die kunstvoll ausgestatte.en Ge^ schöftsrnumc des Kallshauses Wcrtbeim vertreleu, weIch-. "br-,ms ' seit 20 Jahren immer wieder in belletristischen Schriften e*l"cnf- 1 Den Architekten sind wohl alle diese Werke moderner Baukuiift ' aus ihren Fachsck;riften genauer bekannt. Es fragt sich, ob es nötig war, fraglichen Photographien fast den ganzen Saal einzuräumen und nur ben bcichrankten Platz am Eingang für Gemälde übrig zu lasten, da doch die Mehrzahl der Bestecher für architektonische dhotographien geringes oder kein Interesse hat, und dieies ohne ^^hrende sie z. B. in Lichtbildervorträgen gegeben sind, doch wohl kaum 9Ct'°Scrlöiiebgt nun das Verhältnis /ch daß diesmal die mälbeabteihmg mit Bildern ausgestattet ist, von denen tem Üges den kunstverständigm Besucher befriedigen 'Mit. Die 22 Bilder des Malers Barnas sind «ngemem gemalt, die Bäume in eine Landschaft gestellt, der Luft Licht fehlt, und bereit schreiendes Grün wirkt, als fei es einem einzigen Topf geholt. . Her Kunstverein darf sich gewiß nicht der ™"'0abe Mctjen, durch Annahme von Bilden, aufifrebenber Künstler diesen Lerkaufsgelegenheit und Mut zu neuem Schaffen zu geben: feben falls ist cd aber unangebracht, eine Ausstellung ausschließlich viit Bildern eines einzigen unfertigen Künstlers zu beschicken. In sehr ungewöhnlicher Weise hat der Zar den neuen Präsidenten Frankreichs begrüßt. Nicht die hohe russische Ordensauszeichnung, die Poinearv erhielt, ist so auffallend, sondern das nachstehende Handschreiben, das in so herzlichen . , ~ Ausdrücken gehalten ist, wie sie kaum je zwischen den Herr- Bulair nichts Neues. f schern zweier Länder gebrailchk worden sind. Und die Ver- .Sofia, 2o. Febr. (Agenee Bulgare■■ ® h öffentlichung der beiderseitigen Kundgebungen hat wo ff kam der^Bitte de^ t|tieji|t^n Sigjf» I - eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Es liegt darin talchcha und ^schorln nach, ben aus den - zugleich eine Anttvort auf das starke Bekenntnis 3um Tschataldscha geflohenen 700 chung erleid Dreibunde, das der italienische Minister des Aeuße'rn vor E hnsten Nah run g smittel z . A einigen Tagen in der italienischen Kammer unumwunden den bulgarischen Militärbehörden sofort entsprechend ausgesprochen hat. Man kann wohl sagen, daß in dem ......... Handschreiben auch ein merkbarer Hieb gegen Deutschland geführt wird, insofern die Berufung Deleasses, des ausgemachten Deutschenfeiudes, mit so deutlichen Winken begleitet wird. Hand in Hand damit gehen wohl auch neue * IS* .ben«, guter Freund! Glückwünsche d-- Sultan- für die allen Anlaß Ihrer Wahl zum Präsidenten und der Uebernahme Ihres ^eekampfen bewiesene Tapferkeit. Er hielt oavei eine hohen Amtes richte ich meine herzlichen Gratulationen und meine Ansprache, in der er sagte, der Sultan habe erkannt, daß wärmsten Wünsck^e an Sie. Es liegt mir am Herzen, Ihnen , - —- von neuem zu versichern, wie sehr ich von den, Gedanken ' - durchdrungen bin, daß das französisch-russisch^ sei, daß es an einer Flotte fehle. Bündnis ebenso den Gefühlen, wie ben Jnter-s Sultans, essen der beiden Völker entspricht und nie ausgehört; ‘ . f~ f „ , , ö h „ lmben, ein wirksamer Faktor .für den Frieden Europas zu sein.1 gebildete flotte ^besitze. Dieses Bündnis, das den Herzen der beiden großen Nationen entspringt und durch ein 20jähriges fruchtbares Bestehen geheiligt ist, bildet die Grundlage der auswärtigen Politik, die ich meinei^Regierung vorgezeichnet habe. Damit dieses Bündnis alle Früchte trage, welches es zu bringen vermag, erscheint mir ein beständiges Zusammenarbeiten und eine stete Fühlungnahme zwischen den Kabinetten in Paris und Petersburg unerläßlich. In diesem Sinne haben Sie, bevor Sie die höchste Würde der Republik bekleidet haben, das Amt des Ehefs der sranzösischen Regierung ausgeübt. Glauben Sie, bitte Herr Präsident, ich weiß Ihnen in ganz besonderer Weise Dank dafür. Da ich wünsche, ein neues Zeugnis meiner aufrichtigen Anhänglichkeit an Frankreich zu geben, und Ihnen so meine Hochachtung und meine persönliche Freundschast für Sie auszudrücken, so gestatte ich mir das Vergnügen, ihnen heute meinen Sankt A n b r e a s o r d e n zu beleihen, dessen Insignien ich Ihnen hierbei mit meinen besten Wünschen für das Gedeihen Frankreick)s und das Gelingen her Aufgabe, die Sie aus sich genommen haben, überreichen lasse. Genehmigen Sie, Herr Präsident, mein erhabener guter Freund, die Versicherungen meiner vollkommenen Hochachtung und meiner hohen Wertschätzung Ihr guter Freund Nikolaus. den Friedensliebe" des Kaisers und wünschte, daß die Be- ziehungen zwischen beiden Ländern auch fernerhin sich auf der festen Grundlage gegenseitigen Vertrauens und freundschaftlicher Verständigung der beiden stammverwandten Völker mit ihren volkstümlichen Eigenarten entwickeln möge Staatssekretär Kuhn ist am Dienstag vormittag, von Berlin kommend, in München eingetroffen. Er stattete dem Staatsminister Freiherrn von Hertling einen längeren Besuch ab. Am Abend wird der Staatssekretär seine Reise nach Stuttgart fortsetzen. Eine Auszeichnung des Prinzen Max v. Baden Der „Reichsanzeiger" meldet die Verleihung des Kreuzes der Großkomture des Königlichen Haus-- ordens der Hohen rollern an den Prinzen Maxi- inilian von Baden. Prinz Mar hat bekanntlich die Versöhnung mit den Welfen gefördert. Der Großherzog von Baden bat dem früheren Minister des Innern Dr. August Eisenloh, der am 25. d. M. sein 80. Lebensjahr vollendet, in einem Handschreiben seine besten Glückwünsche und gleichzeitig die goldene Kette zum Großkreuz des Lrdens Bertholds I. zugehen lassen. Mittags erschien in der Wohnung des Jubilars in Karlsruhe eine Abordnung des Ministeriums des Innern, mit dem Minister Freiherrn v. Bod- man an der Spitze, um die Glückwünsche des gesamten Staatsminjsteriums darzubringen. Ausland. Delcasss in Berlin? Wie ein Pariser Abendblatt mitteilt, ist cs möglich, daß Delcasse bei der Reise nach Petersburg über Berlin fährt, wo er vielleicht von amtlichen Persönlichkeiten empfangen wird. Die Pariser Börse war auf diese Mitteilung hin zum Schluß fest gestimmt. Im Budgetausschuß der französischen Kammer. erklärten der Finanzministcr und der Kriegsminister, sie würden am Montag eine Kreditvorlagc im Betrage von 5 00 M illionen cinbringen, die dazu bestimmt sei, gewisse für Kriegszwecke erforderliche Arbeiten zu beschleunigen. Dienstboten in Frankreich. Aus Paris meldet man: Wiederholt wurde von nativ- nalistischer Seite verlangt, daß Maßregeln gegen ein-, allzu starke Zuwanderung ausländischer Di nstboten ergriffen werden mögen, da diese den französischen Dren st boten angeblich eine überaus schädliche Konkurrenz bereiten. Infolge einer im Zusammenhang mit dieser Bcsckstverdc an das Arbeitsministerium gerichteten Anfrage veröffentlicht dieses auf Grund der Volkszählung vom Jahre 1906 eine Statistik, wonach die Zahl der Dienstboten in Frankreich etwa 950 000 betrug, vou welchen 67 000 Ausländer, 8000 männlicl-e und 59 000 weibliche Dienstboten, sind. Von den 207 000 Pariser Dienstboten sind 20000 Ausländer. Fremde Handelsreisende in Frankreich. Die französische Kammer nahm durch Handauf- hcben den Zusatz zum Finanzgesetz an, der von der Regierung bereits genehmigt worden war. Er unterwirft vom 1. Juli 1913 die fremden Reisenden und auswärtigen Handelsvertreter, die ihren Beruf dauernd oder vorübergehend auf französischem Gebiete ausüben, denselben Bestimmungen und Angaben, denen die französischen Reisenden im Auslande unterworfen sind. Die Zollverwaltung wird nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit gemäß den Bestimmungen der Zollgesetze von 1892 und 1910 die Abgaben nach der Nationalität der Reisenden und nicht nach der Herkunft ihrer Waren berechnen. Eine neue Automobil st euer in Frankreich. Der französische Finanzminister legte dem Budgetausschuß der Kammer einen Gesetzentwurf über eine neue Automobilstcucr vor, die je nach den Pferdekräftcn 50 bis 250 Franks jährlich betragen würde. Das Ergebnis dieser neuen Steuer, welche auf acht Millionen geschätzt wird, soll zur Unterhaltung der staatlichen Straßen verwendet werden. Wechsel im österreichischen Marine-- t o m m a n d o. Kaiser Franz Josef genehmigte die erbetene Enthebung des Mariuelommauandten Admiral Grafen von Monte- c u c c o l i. Er verlieh ihm das Ewoßkreuz des St. Stephan- ordens. Gleichzeitig ernannte der Kaiser den Vizeadmiral Haus zum Marinet'ommandanten und zum Chef der Marinesektion des Kriegsministeriums bei Belassung in feiner Eigenschaft als Flotteninspekteur. Heer und Flotte. Stuttgart, 25. Febr. Der König hat aus Anlaß seines heutigen Geburtstages laut „Staatsanzeigcr" den Herzog Philipp von Württemberg, General der Kavallerie, zum Generalobersten befördert und ben Kriegsminister von Marchtaler, General der Infanterie und Generaladjutant des Königs, ä la suite des Füsilierregiments Kaiser Franz Josef von Oesterreich Nr. 122 gestellt. Kreistag des Kreises Schotten. lf0 Schotten, 25. Febr. Dieser Tage fand hier im Rathans- saal unter dem Barsch des KreiSratS Dr. Kranzbühler die ordenll iche Sitzung des K r e i s t a g s d c s K r e i s e s Schotten statt. Erschienen nxnai^ 12 Abgeordnete. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden und Feststellung der Beschlußfähigkeit des Kreistags wurde in die Tagesordnung cingetrctcu. Zur Rechnung für 1911, abschließend mit einem Rest von 25 188,82 Mk. uird zu dem B c r i ch l d e s K r e i s a u s s ch u s- seS über die Verwaltung und den StandderKrcis- perbandsangclegenheiten 1911 wurden Bemerkungen nicht erhoben. Voranschlag der Kreis kasse für 1913. Ter Vorsitzende gab zunächst einen allaemrincn Ueberblick über die Finanzlage des Kreises. Die zu dem Voranschlag vorliegenden vier besonderen Anträge des .Ztzreisausschuises fanden ihre Erledigung. ES wurde bcidiion'en: al Bewilligung einer ständigen Beihilfe an die Kriegsteilnehmer des Kreises von je 10 Dick. jährlich aus dem „Fonds zur Unterstützung der bedürftigen Familien zum Dienst einberufener Reserve und Landwehrntannschaften bei einer Mobilmachung oder außergewöhnlichen Zusammenziehung von Truppenteilen Reichs- gesctz v. 28. 2. 1888j", erstmalig zahlbar aus Anlaß der in diesem Jahr statlsindenden Feier des 25 jährigen Regicrungsjubiläums Seiner Maicstät des Kaisers. Die Beihilfe, die unabhängig von der Frage der Bedürftigkeit des eins einen Kri eMeilnehnrers bewilligt wird, ist als ein ..Ehrensold" gedacht, dessen Zahlung auf» hären mutz, sobald 'ich tut den Kreis die Notwendigkeit der Erfüllung der ihnr nach dem Reichsgesetz vom 28. 2. 1888 obliegenden Verpflichtung ergibt^ b) Regelung des bautechnischen Dien ltcs des Personals des KreiSbauinspektorS. Der vom Kreis- ausschuß mit der staatlichen Bauverioaltung getroffenen Verein barung wurde zugestimmt .hiernach wird die Zahl der §breis straßenmeister von 4 auf 5 erhöht. Tie Bezeichnung „Strafen meifterbejir?" wird in „Baubezirk" umgewandelt. Der 5. Bezirk wird einem staatlichen Hochbauaufseher zugeteilt, ber, in feinem Bezirk lediglich das Hochbauwesen des Staats, des Kreises, der Gemeinden, der Kirchen und öffentlichen Stiftungen, ferner die Baupolizei und den Bauarbeiterschuy, besorgt. Gehalt, Wohnungsgeldzuschuß und Ruhegehalt des fünften Beamten bleiben zu Lasten der Staatskasse, seine Tagegelder, Rcisekoitcn und Uebernachtungsgebühren für auswärtige Dienstgeschäfte übernimmt der Kreis. Ter Staat ersetzt dafür die durch Besorgung von Angelegenheiten der ftaatlidKn Bauverwaltung erwachsenden Tagegelder usw. der fünf Kreisstraßenmeister. Die Bauleitungsgebühren für das BauNTesen der Gemeinden, Kirchen- und Stiftungen, sowie die Baupolrzeigebljhren aus iämtüdten fünf Baubezirken verbleiben ungekürzt der Kreiskasse. Tic Vereinbarung tritt am 1. April in Kraft und bleibt in der Erwartung, daß mittlerweile die allgemeine Neuorganisation der Baubehörden durchgcführt werden wird, vorerst bis Ende 1913 in Gültigkeit, falls nicht vorher eine andere gesetzliche Regelung erfolgt. Tie Vereinbarung wurde in Anerkennung der Sclnvierigkeit der Frage der Neuregelung der staatliä)cn Bauvertvaltung und um den Uebergang zu Den neuen Verhältnissen zu erleichtern, abgeschlossen. c) K r c i s st r a ß e n b a u P e t c r s h e i m e r Hof — Wohn- f cl d: hi^cr die Linien führungdcs 3. (l e tz t e n) T c i l s. Die von Krcisausschuß und Provinzialausschuß beschlossene Linienführung wurde genehmigt. Hiernach wird für den Anschluß von Wohnfeld an die bereits fertig gestellte Straßenstreckc der bestehende Weg benutzt und mit dieser kürzeren Linienführung für alle Beteiligten eine erhebliche Kostenersparnis erzielt, namentlich auch für Gelündcerwerb, da bei einer anderen Linienführung teuer cd1 Miesengelände zu erwerben wäre. d) Sägewerkbetrieb der Firma I. Himmelsbach in Eichelsdors: hier unentgeltliche Abtretung einer Strecke der Kreis- straßo nad) Ulfa und Uebernahme von Vs der Kosten der Verlegung dieser Straßenstreckc. Der Vorsitzende gab Kenntnis von der Absicht der Firma Himinelsbad) zu Eichelsdorf, ihren Betrieb von da tvcgzunehmen und von den Wirkungen dieser Betriedsvertegung. Er betonte, daß es im Interesse der Arbeiterschaft sowohl als auch im In tercsse der Gemeinde Eichelsdorf und weiterer Gemeinden des Kreises erforberlid) sei, aus den Verbleib des Werkes in Eichels- dorf hiuzuwirken. Tie Firma wolle, falls die angebahnten Verhandlungen die Belassung des Betriebes in E. ermöglichen, das Werk mit einem erheblichen Kosteltaufwand vergrößern. Dies bedinge die Verlegung einer Strecke der Kreisstraße nach Ulfa. Es sei vereinbart worden, das wegen Vergrößerung des Werkes erforberlidH* Stück Straßengeländc gegen kostenlose Ucbcrweisung dcr für die neue Straßen strecke durch die Firma zu erwerbenden Geländes abzutreten und von den Kosten Der Straßenverlegung Vs auf den Kreis zu übernehmen. Je ein weiteres Tritte! '■'er Kosten werde von der Firma Himmelsbad) unD der Gemeinde Eichelsdorf getragen. Ter Kreistag erkannte an, daß aud; dcr Kreis an dem Verbleib des Werkes in E. ein Intereste hat und genehmigte die Anträge des Krcisausschusses. Abg. K a m mcrdirektor Birnbaum-La ubach fbrad) dem Vorsitzenden den Dank des Kreistags aus für seine Bemühungen und die Erhaltung des Himmelsbach'schcn Werkes in Eidielsdorf. Aus dem Voranschlag sind noch besonders folgende neue Ansätze zu erwähnen: a) Ein Betrag von 2500 Mark für die der Staatskasse zu ersetzende Hälfte für die nach § 66 des Reichsviehseuchcngesctzcs zu gewährenden Entschädigungen für Viehverluste und für Kosten des Feststellungsverfahrens. Dazu hat der K'reisaussdwß besdstossen, den nicht verbraucht werdenden Teil dieses Kredits jeweils bis zur Höhe ton 1000 Mk. auf das folgende Rechnungsjahr zu übertragen, um Mittel für vorkommende außerordentliche Viehverluste zu erhalten. Der Kreistag genehmigte auch diesen Beschluß. b) Um die Gründung eines Kreis-Hcbammenvereins zu ermöglid)en, ist ein Zuschuß von 60 Mark eingestellt. c) Für Beiträge zu den,R cp a r a t ur k o ftcn von Privat b a u t e n , deren Erhaltung im Interesse der Denkmalpflege oder des Heimatjdmtzes geboten erscheint, sind 100 Mark zur Verfügung gestellt mit der Maßgabe, daß der nicht zur Verwendung gelangende Betrag verziirslich anzulegen ist. Gegen den Voranschlag in seiner Gesamtheit wurden Einwen- düngen nicht erhoben. Er schließt ob in Einnahme und Ausgabe mit 292 742,11 Mark. 4. Die Kr eisausschu ßmitglieder Oberamtsrichter Nispcl-Schot- ten, Bürgermeister Rühl Ulrichstein und Bürgermeister- Viehl- Rainrod, deren Dienstzeit Ende dieses Jahres abläuft, wurden durch Zuruf für 1914 bis 1919 wiedergewählt. 5. Zu Mitgliedern der St euer -Einschätzung s- kommission 1. Abteilung wurden für Rendant Keutzer, der fein Amt tocgeii Krankheit niedergelegt bot und für den verstorbenen Bicrbraucrcibesitzer Duchardt-Schottcn t>urd) Zuruf gewählt : Kaufmann Georg Rockemer und Bäckermeister Georg Konrad Hostnann II., beide zu Schotten, und als Erfatzmitglied Gastwirt Ferd. Pfannsnel von Ulridrftern. 6 Zu Taxatoren und Ersatzmännern zur Pserdeaushebungs- konrmission für die Jahre 1913 bis Eirde Les Jahres 1918 lvurden durch Zuruf gewählt: n) a l s Taxatoren Gutsbesitzer Fiickwr, Hof-Zwiefalten, Landwirt Theod. Cellarius, Scholten, Gastwirt Ferd. Psannstiel, Ulrichstein; d) als Ersatz m ä n n c r Gustav Schmidt, Gedern, August Jock)em, Laubach, Bürgermeister Kaiser, Steinberg. 7. Tie vorgenomwcnen Geländeverkäufe wurden genehmigt. 8. Um eine möglichst gleichwästm" Rerteilung der Kosten der nach den §S? 163 und 1(6 der Au sührungstorsch ften des Bunde - tm-j iUm Reichsviel-feuchengeiet ucnuiuj.cn tierärztlichen und amtstierärztlicl-en Untersuchungrm von Viehbeständen herbeizuführen, beschloß dcr Kreistag den -Erlaß einer Kreissatzung nach S 19 Abi. 3 des Hess. Ausführungsgcsetzos zum Reicüsvichseiichen^ gesetz. Tic vorgenannten Kosten tverben hiernach auf die Viehbesitzer des Kreises ausgesdrlageit. 9. Die Neuorganisation der Krankenkassen des Kreises nad) der ReichsversicherungSortznung. Es wurde die Errickstung einer allgemeinen Ortskrankenkasse und einer Landkrankenkasse für den Kreis Schotten beschlossen. 10. Die bei Ausscheidung der Kreisstraßen in den G markungen Groß^Ticheu, .Acin-Eidzen, Sellnrod aus Zweckmäßigkeitsgründen vorgenommencn kleinen Gemarkungsgrenzverlegungerr wurden vorbehältlich der Zustimmung der Grundeigentümer und der Orts- vorstände dcr betroffenen Gemcinden genehmigt. Au- Stadt und Land. G.eßen, 26. Februar 1913. ** Tageskalender für Mittwoch, 26. Febr. Stadt- theater: „hinter Dl ar, er n". Anfang 7 Uhr. ♦♦ In den Gießener Familien blättern beginnen wir heute mit dem Abdruck eines neuen Rornanes, dcr aus der Feder Horst Dodemers stammt und sicher ebenso ba£ Gefallen unserer Leser finden wird wie der eben abgeschlossene Roman Von Frühling zu Frühling. Frauen liebe nennt Horst Bodenrer diesen Roman und er versteht es, mit fesselnder Schilderungskunst uns bis zum letzten Wort in Spannung zu halten und unseren herzlichsten Anteil an den Geschickerl seiner Menschen nicht nur fru erwecken, sondern auch bis zum Schluß festzuhalten. Wir find überzeugt, daß wir unseren Lesern mir diesem Roman eine wiUkommene und unterhaltende Lektüre bieten. - Mandats Verzicht. Dcr Großherzog hat den Verzicht des ordenll,chen Professors der furistifchen Fakultät der LandeSunioersttät, Geh. Jusiizrat Dr. Arthur Dcnae Zchinidt in Gießen auf die Rechte eines Mitgliedes itx Ersten Kammer der Stände angenommen. ** Stadt theater. Die Abonnenten werden dnrau' aufmerksam gemacht, daß nur noch zwölf Vorstellungen au*. stehen, zu denen Gutsdiciirc gelten. -- In Vorbereitung stehen zurzeit Nikolai Gogols klassisches rufst sches Lustspiel „Der Revisor"' und ein Drama von Walter Lutz „Andreas H o fe r", das im Januar an den Hof. theatern zu Stuttgart und Meiningen auBcrorbcnHtdie?? Erfolg erzielte und auch hier lebhaft interessieren dürf-^ zumal das Werk dichterische Werte enthält, die dem bister unbekannten Bersasser sicher bald einen Namen mad^i werden. ** Der Konzertverein veranstaltet am nächsten Sojlv tag sein vorletztes Konzert in diesem Winter, da- gleich der letzte Kammcrmusikabend ist. Tas Prograv^ ist insofern einheitlich gedacht, als in ihm nur österreichis^! Komponisten zu Worte kommen sollen, denn auch Brahms fan als solcher angesprochcn tverdcn, da ihm Wien zur zweiten H j.! mal geworden war. Im allgemeinen nehmen die min'ifaliiden j Aufführungen nur geringe Notiz von der großen £eit, die in nie, I unseren Klassikern liegt. Daß aber vor diesen Meistern nicht blof „historisch interessante" sondern and) in sich reife, freundliche unM Durd) Gemeinverständlichkeit und Wohllaut ausgezeichnete ÄmiH blühte, soll diesesmal mit der Sonate für Piano forte und Bwln von Biber gezeigt werden. Heinrich Biber (1644—1704 war seit 1675 am Hofe des Erzbischofs von Salzburg tätig intf wurde 1688 dort Kapellmeister. Nach den neuesten Forschungcr ’ kommt ihm die Bede,tttmg des größten deutschen Geigenkünftlkr! seiner Zeit für die Entwicklung der Violicnkomvosition zu. g- legtc seinen Sonaten ein bestimmtes Programm zu Grunde un j ist somit einer der frühesten Programmusiker. Für die 29tri schätzung seiner Sonaten spricht die Neuausgabc in Band 5 br Denkmäler der Tonkunst in Lcsterreich. — RobertVolkma« ^geb. 1815) war zuerst 1839 in Prag, dann 1842 in Pest tlj Proesssor der Harmonie an der dortigen Musikakademie tätig. Ei machte sich durch eine Reihe ausgezeichncter Kompositionen ett fast allen musikalischen SchaffenSgcbieten bekannt. Namentliä seine Kammermusikwerkc machen in Anlage und Durchfühnir.-> ohne weiteres den Eindruck des Klassischen. — Anton Dvorak 1841 zu Mühlhausen geb.) ist neben Smetana der hervorragend!'!! böhmische Meister der Neuzeit. Ursprünglich Bratschist am Nc tionaltheatcr in Prag, lvidmctc er sich später der Komposition «m wurde durch Brahms und Bülow wesentlich gefördert, in; | der Prager Zeit stammen feine besten Werke. 1892 ging DvM nad) New Bork als Direktor des Nationalkonfervatoriums ur kehrte 1895 nad) Prag zurück Er hat auf dem Gebiet der Lvec der Orchesterwerke und der Programmusik bedeutendes geschasser Am hervorragendsten ist er aber in der Kammermusik HierÄ! er immer originell und versteht außerordentliche Wirkungen erzielen. Er starb im Jahre 1904. — Von B r a h in s schn Kammermusik — seiner eigentlichen Domäne - kommt ba;, H-Dur-Trio zur Ausführung, aber nicht, wie üblich, in der spätere-! Umarbeitung, sondern in der frühen ersten Fassung. Diese Wal. dürfte unseren Musikfreunden einen besonderen Reiz gewähren ** Vorn K inernatographen Bahn Hof skraße 5), wird uns mitgeteilt: J'm Laufe dieser Woche wird eine: der größten Schlager „Ter Flug ums Leben", Tranit in 3 Akten, zur Vorführung gebracht. Ein Ingenieur, da> Aviatiker geworden war, rettete unter den schwierigsteI Verhältnissen mit feinem Flugzeug die Tock>ter eines Konsulll aus einem fern in der See stehenden Leuchtturm. Neben! diesem äußerst spannenden Schlager wird daun noch ixul sonstige Programm gezeigt, das ebenfalls hervorragend! Bilder aufweist. ’• Hessische Vereinigung für Volkskunde. Jil der hessischen Vereinigung für Volkskunde sprach gestern abkii)! Dr. mecE Martin aus Bad-Nauhenn über ba§ Bre ZE k g s te s € UM von vl L allein W i-zuriterttk Windung t kjuftragt, V hffli. - Tro ,Uhr ereigne L:j;t bcdauerl LrEifffd ol L-n zwei ou( kod)tn bek kaliche Tr L|b im Wosi kw die £ wien. Piötzl V( Wirknnget »kbeitrr ging lincr fiotlcgcr Lren und w L Loge der hn der Uncst ;,Iang e8 ers ükbung zu bc r htr u . Hellen l" dc- die Sympa noch etwa einfache t genau so .Lie’ des Gebi unterricht mit dem Hub ertuöschlüssel zur Vorbeugung un' Heilung der Tollwut. Er besprach zunächst bte Tokio ut oder die .Hundswut und führte mehrere Verordnungtn und Rezepte zu ihrer Beseitigung an. Man führte die Hundc- steuer ein, nicht wegen der finanziellen Wirkung, sondern um die Zahl der Hunde z», vermindern. Bei der Bekämpsuf der Tollwut verdient in erster Linie Friedrich der Große g • nannt zu werden. AlS Mittel führte er den Maikäfer ein ein Mittel, das sich bald als falsch gewählt herauSstelltk. Weitere Mittel entflammen der eigentlichen Volksmedizin; fit sollten zumeist der Vorbeugung dienen, so z. B. der Ma^ wurm. TaS hauptsächlichste Mittel ist der St. Hilbettu^ schlüssel, der im Hanauer Magazin von 1779 beschrieben ifi Mit dem Schlüssel wird auf den Schädel gebrannt. Schlüssel ist ein Brenneisen. In einem Falle wird auch-em HubrechtSschlüsscl erwähnt. Auch eine Doktordissertation rourh in Tübingen über den Hubertusschlüffel geschrieben. Wetu sprach dann Dr. Martin über die Foltertröge deS alten DessalierS. Ein Desiauer Trog ist etwas größer »il inanneSgroß und in ihn war die Gestalt eines MonneS auSgehauen. Der zu Folternde wurde hineingelegt und er Kopf, Händen und Füßen gefesselt. Hierauf sprach Pfarar Schulte von Großen--Linden über die Flurnamen« Sammlung und die Kirchen- bezw. Gemeinde-ReL« nun gen. Als der Redner die Flurnamen-Sammlung von Großen-Linden onferliote, fand er die Spuren zweier untn« gegangener Niederlassungen, Zahlbach und Bolgenheim. •• Im deutschen Frauenverein für die Kolr- nien spricht, wie schon mitgeteilt wurde, morgen abend Gb. Hofrat Profesior Dr. Hansen über Ceylon und fee: Pflanzenwelt. •• Vor dem Schwurgericht, das in der kommentan M bcs Karl feinen Po vertreten Dr. Gulp I gegen den I »u Gieße; I Justizrat I wegen Bel I hat Großl ■ am 26. S< | Der f |20. April 1 | hi Gießen, 1186 Str.G I stnsundzwa y and in die ■ Mimenbigen I öagleich mi ■ Nt\\ die I hn Teil dc H Aufteilung , I Ntn des ■ »fiemlirfj bef Die Ni beqlau '«'S beschein Tießen, Woche hier tagt, kommen zwei Meineidsanklagen und nm Duell mit tödlichem AuSgang zur Verhandlung. •* Die Bauten für bte Mafchinengewehs« abteilung an der Kaifcr-Allcc, z>vifchen der fläötifeten Kaserne und dem SchützenhauS find begonnen worden, ft besteht ferner der Plan, 1916 auf der Höhe deS Trieb en: weitere Kaserne zu errichten zur Unterbringung der Main' schäften, die in der ZeughauSkaserne liegen. Landkreis Gießen. b. Wies eck, 25 Febr. In "her heutigen Gemeind»' ratsfitzung waren anwesend: Bürgermeister Schombir Beig. Schäfer und sämtlick>e Gemeinderatsmitglieder. 7» Orkssatzung über die A n st e l 1 u n g s- und Besoldung^ Verhältnisse der Gemeindebeamten wurde folgende maßen genehmigt: Die Feldschützen werden angcstellt nii 800 Mk., steigen nach drei Jahren auf 900 Mk. und nri sechs Jahren auf 1000 Mk Polizei di euer: Anfangsgchiil 900 Mk., nach drei Jahren 10.50 Mk, nach sechs 1200 Mk. Der Gemeinderechner: Anfangsgehalt 1800 Dr nach drei Jahren 2000 Mk., nad) ferfK' Jahren 2200 7 ' und nach neun Dienstjahren 2500 Mk. Di, Pflegerin 800 Mk., nach drei Jahren 900 Mk., nach sechs Jahr^ 1000 Mk. Schuldiener: Anfang 1000 Mk., nach drei Johrtt" 1100 Mk , nach seck)s Jahren 1200 Mk. Dem Polizeidler-r ist jährlich eine Uniform zu liefern, deren Geldwert cti 50 Mk. in Anschlag -u bringen, jedoch nicht von der W ^chttschre! Jirb i)i ließen, ^'^uftijra ■ s^omi I ■ i I W W tbeke und Löwen°Droflerie. Vemögtiisbilllllz vom 31. Zezlir. 1912 Mk. 981.— 966.96 3 080.- 200.— 199- IO50 Schuhhaus 4.71 Süss 215 338 67 215 338.67 (Oonbn-ftnic 120 . . 199 222 66 Alleinverkauf der berühmten »Herz'- Schuhe W /Ml [1367 Billig zu verkaufen 30 Stück Cheviot - Herren - Anzüge 1 für Konfirmanden 820.86 608.56 Mk. 123.57 Kaiser Allee 9 Summe der Passiva Marktstr. 9 PalmnnKbutter Pfd. 70 Kockkäie la. Pfd. Pfg. 00 Ausstehende Provision Summe der Aktiva Werl d Geschäfts- Mobiliars und der Utensilien Bankguthaben cinschl Depots 40 Giuhaben i. lauf. ivo leicht Einbrüche vorkonnnen können, Leitern bereit zu halten. Red.). (a’% Mäus- burg5 Fernspr. : 2061:: Aktiva. Kaffcnbcstand Wertpapierbestand Passiva. Reservefonds Bctriebs- rücklagc Die drohende Erkältung bleibt aus ober verläuft harmloser, wenn bei Beginn der Verschleimung im kolse rechtzeitig ein paar Wyberl-Tabletten genommen werden. Sie bringen die j5ei|erhcif zum Schwinden und erhalten die Stimme klar und srisch. Sie sind ein unentbehrliches Lausmittel, dasi diejenigen, die ihre überraschende Wirkung kennen, sie Im Kaufe nie ausaeben lassen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark. Niederlagen in Wichen: Pelikan-Apo Ende 1912: 75. Grüningcn, den 24. Februar 1913. Spar- und Lcihkasse, e. G. m. u. H. Bender. Eule r. Unerhobcne und vorausbezahlte Zinsen Reingewinn Kaufhaus Giessen 14 Bahnhofstrasse 14 Rechnung bei Genossen 43 897.66 Darlehn gegen Schuldschein 34 825.— Hypotheken 59 850.— Kausschillinge 26 817 50 Stückzinsen und Zinsenreste 6 341.23 T i c Vereitelung" einer ttlrfijdücn Trüppen- I an bunff. Sofia, 26. Bt6r. Die bulgarische Artillerie verv eitel tc eine mit fünf Schiffen bei Podima am Schwarzen! Meer unternommene türkische Truppenlandung. Die bulgarisch-rumänisch« Frage. Bukarest, 26. Febr. Es gilt nahqu al» fidxr, daß tne iGrostmächtc Deutschland und Rustland beauftragt werden, in Petersburg die Vermittlung zwischen Rumänien und Bulgarien durckMsühren. ♦ Vom Bund zur Bekämpfung der Frauen- t nu anzipation. Berlin, 26. Febr. Bei einer Versammlung de» deutschen Bundes zur Bekämpfung der Frauenemanzipation kam es zu Lärmszenen, als der Vortragende Dr. Ollendorf behauptete, dah viele von den Führerinnen der Frauenbewegung sexuell pervers seien. Die Mehrheit der anwesenden Frauciirechtlerinncn verlies darauf den Vortragssaal. Eine Explosion. Gijona, 26. Febr. Bei einer Explosion mit 600 Pfd. Pulver, die infolge einer mißglückten Sprengung eintrat, tour • ben 24 Arbeiter getötet und zahlreiche andere verletzt. Ein Auto mobil un fall. Aschaffenburg, 26. Febr. Auf einer Autofahrt von München nach Frankfurt wurde der Bergwerksbesitzer Otto aus München und seine Frau erheblich verletzt. Das Lluto überschlug sich, als cs einem Holzfuhrwerk auSweichen wollte. Wieder ein „geheimnisvolles Luftschiff in England. Loudon, 26. Febr Gestern nacht imU ntim in Portsmouth über der Gosportcr-Seite des Hafens da» Licht eines Luft schiff es, das schließlich gegen Norden nach Deutschland fu h r, gesehen falben. Henk' erhielt die Admiralität von der Küstenwachc bei Hornsea die Meldung, dast um 8Vx Uhv abends ein geheimnisvolles Luftschiff mit einem hellen Licht gesehen nmrbe. — Premierminister Mquith empfing den Flieger Graham White zu einer .stousermz. iw a by ■ W ä sehe bei A. Salomon & Cie. § Preiselbeeren dickeingek. v.Pfd. -Bffl. 45 lO Psb.-Dole Mt. 4.25 BO Psd. Dose Mk. 11.50 Konfirmanden STIEFEL für Knaben und Mädchen in Boxcalf und Chevreau Heb. Kalbfieisch SelterSwea 12 Telephon 285 a*A Landbuller Ersatz inn per Pfund Pffl Sllhrahin-Margartne Land-Butter von heute frisch Pfd. 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B. dtt^ ist der St. in 1779 beschrieb!-! chädel gebrannt I •m Falle wirb m Doktarbissertationol sei geschlieben. 4 ltertröge beHl ist etwas gröBtiJ M eines SJlonnrf I )e hineingelegi Jjl Hierauf sprach R «b,e , Zpurffl |IW"" unt. .„in fö- d'- '^ rbt, mirgen«* * ,,r <£*« M i» rintiWnW * tbanb'ung- S,J ®0i4 srW L ’M iti'1’ t M „ »1 krbnn9* 11 litt* ,lhtd SM V« > J Schwerhörige erhalten das „Otophonc*- 15 Tage zur Probe Persönlicher B such erbeten. Broschüre Nr. 18 kostenlos. Deu’sche Otophone Co. Frankfurt am Main Bockenheimer Anlage 50 pt/ (Kein Laden.) Gesamlkassenumsatz in 1912 . . Mitgliederstand Ende 1911: 74, Zugang in 1912: 4, Abgang in 1912: 3, Mitgliederstand Letzte Iliicbricbtett. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. lbs ) Da rm stadt, 26. Febr. Die Zweite Kammer setzte ihre Beratungen über den H a u p t v o r a n s ch l a g bei dem Kapitel Ministerium des Innern fort. Abg. Dr. Fulda ('noz.) verteidigt in längerer Rede die Stellung seiner Partei gegen die Ausführungen des Abg. Dr. Osann. Darnach spricht Abg. Brauer. Der Redner, der auf der Tribüne nur scfaoer verständlich ist, spricht bei Schluß der Redaktion fort. * __________________ In der Privatklagesache des Karl Ruckstuhl, minderjährig, vertreten durch seinen Bormund August Struck zu Gießen, vertreten durch Rechtsanwälte Geh. Justizrat Dr. Gutfleisch, Engisch und Arnold in Gießen, Privatklägers, gegen den August Helfenbein, Zimmcrmelster zu Gießen, vertreten durch Rechtsanwälte Geh. । Fustizrat August Metz und Adolf Metz in Gießen, 0 1 ö Angeklagten, ivegen Beleidigung hat Großhcrzogliches Schöffengericht m Gießen am 26. September 1912 für Recht erkannt: Der Angeklagte August Helfenbein, geboren 20 April 1868 zu Wieseck, ev., verh., Zimmermann in Gießen, ist schuldig der Beleidigung §§ 18.o, 186 Str.G B. und wird in eine Geldstrafe von fünfundzwanzig Mark ev. fünf Tagen Gefängnis und in die Kosten des Verfahrens einschließlich der notwendigen Auslagen des Verfahrens verurteilt. Zugleich wird dem Beleidigten Karl Ruckstuhl in Gießen die Befugnis zugesprochen, den entschelden- den Teil des Urteils innerhalb einer Woche von Zustellung eines Urteilstenors an gerechnet, auf Kosten des Angeklagten im Gießener Anzeiger öffentlich bekannt zu machen. Die Nichtigkeit der Abschrift der Urteilsformcl wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt. Gießen, den 21. Februar 1913. (L. 8.) gez. Keitzer, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Wird hiermit veröffentlicht. Gießen, den 25. Februar 1913. Für die Rechtsanwälte Geh.Justizrat Dr. Gutfleisch, Fr Engisch u.F. Arnold Engisch. D~ '■> svwmrg Muziehen ist. Der Geholt des Pvlizerdieners und der Feldfchutzen kommen nur bei einer Neubesctzuna der Stellen rn Betracht. — Die A n l a g e v o u G e h ö U c n jum Schutze der Vögel soll, du'die Feldbereiniguug bevorsteht, bis zu deren Vollendung beruhen bleiben Für die A b h a l t u u g v o n V e r e i n s f e st e n soll für die Benutzung der Gemeindewicsen dei Festen von einem Tag ein Platzgcld von 30 Mk., für Feste von zwei Tagen ein solches von 50 Ml. erhoben tverden. — Dem Gesuche des PH. Karl Schäfer um Ueberlaffung eines Grundstückes pt einem Lagerplatz wird insoweit zugestimmt, daß er für eine zeitgemäße Einfriedigung zu sorgen und jährlich einen Betrag von 5 Mk. in die Gemeindekasse zu zahlen hat. — Die Beschaffung verschiedenen Mobiliars für die Gemeinde. Einnehmerstelle wurde genehmigt und dessen Beschaffung dem Bürgermeister übertragen. — Doitn 1842 fa MiWabemie täh“ ^omDoiitiona ’ " Wannt. °9C und I'urM :,7 -lnton Tbnl bertonaqiJ ? ? Bratschist a «ber KoiwrositmZ 'Eich getörbert. ] nallonfemtoriinnsl « bmr Gebig der M ' bebrütendes gefäJ Kammermusik yiJ deutliche Sirfunggl - 3!on Brahmä» omäne - kommt I ic üblich, in bet m n Fassung. Diese A oberen Reiz n Vahnhofsttch^ fcr Woche wird ral ms Leben", - Än Jngenieut, t rter ben schwierig Tochter eines äoiM n Leuchtturm. M wird bann 1M M ensalls hervvrwqn la. reinen Glaserkitt garantiert ohne Schwerspat und NonMlge Bc- MChwcruns*nilttel kaufen Sie pohrjL am beMien u. billigsten m der Ixli.1 1 dUl in. A Hunkirchen, Dillenburg (Hess -Nassau) Lack- und Oelfarben-Fabrik. - Tcloph. Nr. 5. e in unserem inrir oorgesebenen ENN lunn für gäbe für Buvbach-Staatsbahnvos ^Lrcnri@tattonen Bimbach West. Sendunflcn zwischen mue ' oder und den Anschlüssen an den Ltaatsbabnbos den Laaerplatren aus diesem Babnbos w c|nc Rupbach-West und Anschlust oder Lagerplav flene . Der Vorstand. D 13 KrciS Büdingen. X. Büdingen, 25. Febr. Infolge der erneuten Schwierigkeiten, die der Ausführung des Kleinbahn- Projekts H a n a u — B ü d i n g e u erwachsen sind, wird von Der llnternchmersirma, Aktiengesellschaft für Bahnbau und -Betrieb in Frankfurt, vorläufig von der weiteren Projektbearbeitung abgesehen. w. Frankfurt. 25. Febr. Die Stadtverordneten- Versammlung wählte heute in geheimer Sitzung Direktor Fritz Rößler, Dr.Rudolf de Reufville, Stadtverordneten Benno Schmidt und den bisherigen Stadtrat Zimmer zu Stadträten. Für den Stadtv. Schmidt, der als erster sozialdemokratischer Stadtrat in ein preußisches Stadtparlamcnt cintritt, stimmten nur die Fortschrittler und Sozialdemokraten, die Nationalliberalen gaben weiße Zettel ab. W. Oberursel, 25. Febr. Heute morgen fand die Einweihung der neuen sl ä d t i s ch e n Reals ch u l c statt, wobei Schuldirektor Prof. Wallenfels unö Bürger meister F u e l l c r Ansprachen hielten. Die nach den Plänen des Architekten Tyhriot errichtete Gebäudegruppe ist im Frührenaissancestil gehalten und fügt sich dem Städtebild in malerischer Schönheit an. Die Gesamtbaukostcn betrugen innd 300 000 Mark. Der Anstalt, die jetzt auf 50 Jahre ihres Bestehens zuii'ickblickt, wurden aus Anlaß, der Neu-" einwcihung zahlreielie Stistungeu vermacht. ICircbc und Schule. •• Einjährigen- P r ü s u n g. Herr Heinrich H ö ch st von hier, Colm dc« Lehrerv Höchst in Ptaar, bestand gestern in Tarm- iiaöt vor der PrustmaS-Ronunifsion das Einjährigen-Examen. Er war im Vücßener Pädagogium (Dir. Braclemaun) vorbcreiiet ivorden. Wetteraussichten in Hessen für TonnerStag, den 27. Febr. 1913: Wecluetno beivoltt, mein trocken, Temperatur wenig verändert. Südwind. ___ ir-ll< Kiiematograph Licht-Spiel-Baus Neben Hotel Schütz Bahnhofstraße 54 Sd)lagcr? Schlager 1 Ecke Schanzenstrasse Bahnhofstrasse 34 Eintritt für Mitglieder frei. Schüler 20 Pfg. ID11/») Und da« übrige hervorraff ende Programm 00 00i (Klavier) (Tenor) a*/5 Ausserdem 2 erstkl. Humoresken: in Steins Saalbau Walltorstrasse 24. (a% Srttzmkkbcvcrnii fiouhniiHiiiiifitr 8min Carl Valentin. Schützenstraste 18. D*/2 a78/, 1 Pianola, Phonola and Phonola-Piano 1250 und 950 Mk. 2150 - 2650 Mk. Klavierstimmen. Aufpolieren von Pianos C*/| Bismarck st rasse 6 a. Neuheit! * 4' r/.vQr, Waschmittel Max Linder in: Max ist wasserscheu! Alfred Deed in: Lehmann auf der Reise! Wissenschafti. und Natur- Aufnahmen 3. 4. Tagesordnung: Berichterstattung. .'hechnimgL-adlage. Slatulenanderung. Bor'iandowahl. verschiedenes. Gespielte Pianinos, Flügel u. Harmoniums sind meistens in groß. Zahl vorrätig (30-1200 Mk.) Grosse Reparatur-Werkstätte für Flügel, Pianinos u. Harmoniums <3 Besonderheiten t Progressiv fallende Prämien für Lebensversicherungen, (Ur Männer and Frauen getrennte Rententarife, Genrdrutet 1883. Bettfedern and Daunen in staubfreier, füllkräftiger Ware, Pfd. 1.20,150,2.00,2.50,3.00,3.60,4.00,5.25,6.00 M. Schellfische l Kabliau. köpfe seine Nordseefische, treffen morgen früh ein bei: [, Georg Wallenfels Marktplatz nur 21 Vorausbestellungen erbeten. Nichtmitglieder 30 Psg. Ter Vorstand. Wer schon im Lichtspiel-Haus war, sage es seinen Freunden» wer noch nicht dort war, frage seine Freunde! y26 I. Um zahlreichen Besuch bitr v”/i Ter Vorstand Die Wespe Beerdigung eines reichen Chinesen Pathe-Journal Ifiiw-Mtm Montag, d.Z.Märzac, abends 9 Ubr, im Frantsnrter foö' Ordcntliche Hanpiversammlung. C. Röhr & Co. MITGLIED DER RABATTSPARVEREIN IGUNd Hinter Mauern Schausviel in 4 Akten rn« Henri Nathansen. »j Ende 10 Uhr. A*» k Lchtveine-Vtrßlh.-Verein Gießen. Zwecks Dividcndcnverteilnna liegt die Liste bis zum 6. März bei mir zur Einsicht der Mitglieder offen. DcutschcrFrauenvercin vom Roten Kreuz (L für die Kolonien Landesverband Hessen ■ Ortsgruppe (Siesten:: Vortrag mit Lichtbildern Tonnerstag, den 27. Februar 1913, 81/« Ubr abends, in der neuen Aula der Universität Herr Geheime Hofrat Prof. Dr. Hansen Iie LrWinsel Ckylsn nutz ihre Wnnzcnwkll Ütr im Q)ci Wünschen den l$ir müssen z Anregu, Zln';-u.SeeM SfcHenKer s Bleich - Soda Kaffeeflecken auch solche von Kakao, Tee. Obst, Blut, Tinte etc. herrührend beseitigt spielend einmaliges Waschen in Persil. Denkbar gründlichste Reinigung bei grösster Schonung des Stoffes und garantierter Unschädlichkeit. (Jtberall «rhirttick ni« Iwe, mir in Original-Paketen. HENKEL & Co., DÜSSELDORF fluch Fabrikanten der ellbeliebtrn IS'“"' «. i,*«" »ett »3- s^aa lütiiB man. »L »ehm.cn. ~ c Ttusel- j ^llilgcrcancn betrifft. Cftn. „ 3bg. Lan Ä'ttct ' tztthalmisse 3tg. vcn y prüsungsw > ater nicht Mckbr Hl rat keine gr y Seihe _ vor rxn, daß ei M und G hiervon v iteucr viei rhm, Dei dimensallen. Äbg. Len c an, wo 1 t t>cr Redi Geheimr behandeln,^ i gewisses '5 c e Fälle kc sehr wohl le daß er ci Vas de einer unc j? besieht abc ifialtcn läßt. :üiam, da er 3os die Wan! ämmungen a1 Itiür sorgen, arbeit als di klbg. tzenrich kute noch fei’ Imn. Er Hal kajntc anstell ttr Wcl;alt3ui bie Tätigfeit Ur veranlwvk Präs. Ki daiipworam'ch! liharwoche Sii D>g. tza wx Wta Regimnrg v barung w । in preußisch I Tic Lcsiege | Härten, da I $crciniad,u) I Gemeinden Wg. 3) I Mrboitv, $ jein Komvro I heilen in fid |ixr Einkonn Mltaler Gleim Direkt: Hermann Stelngoetw Mittwoch, 26. Zcbr. 1SIA, abends 7 Ubr: 17. Mittwoch - ?lbonn. - Bonst. Gewöhnliche Preise. unter Mitwirkung der Herren l Müsch, Fra-klorl a. te, und Julins Hahn, Giessen Fertige Leibwäsche für Damen, Herren und Kinder, als: Nachthemden, Taffhemden, Beinkleider, Unterröcke, Nachtjacken usw. Baby-Ausstattungen Bettwäsche Damast- und Satin-Bezüge. Kissenbezüge, Ueberschlagtücher :: Bettücher Steppdecken in großer Auswahl. 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Tollheit Der vielseitige dänische Schriftsteller Urban Gad hat sich bei diesem Lustspiel auf ein Gebiet begeben, bei dem man seine dichterische Schaffenskraft noch nicht bewundern konnte. Er hat den Personen seines Lustspiels eine tüchtige Dosis prächtigen Humors gegeben und seine von Aeta Nielsen verkörperte Heldin in so reichem Masse ausgestattet, dass die Wirkung beim Zuschauer, sich herzlich amüsiert zu haben, nicht ausbleibt. Ferner der grosse Schlager-Film Ortsgewerbe - Verein (E. V.). Freitag, 28. l. Mts., IO1/. Uhr vormittags, findet im Caf6 Ebel eine Besprechung über ,,Die das Handwerk schädigenden Best.mmnngen in Verdingungsunterlagen von Privaten“ statt, zu der die Handwerkskammer unsere Mitglieder, insbesondere die Bauhandwerker, einge- laden hat. v"/. Der Vorsitzende. Dirigent: Herr OTTO GÖRLACH Sonntag, den 9. März, abends 5 Uhr in der neuen Anla der Universität KONZERT I *1t etc IJUiS IM * fr I. M. Tchulhßi Televhon 119. — Promo« Bersand nach auSwärlS. 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