165. Jahrgang old 3M 1=6 cr2 '-5s* nnt 5-6 S- ungeheure 5L^- K Turnvereins in Offenbach teil genommen. Jasgefaiut werben die 43 beteiligten Vereine S54bi Sänger zum vierten Gcfangswettsttcit * tv <5 hört man zieht mit im Kreml Fuß« des 310 '^OualifnfEJL s-ß)? - 2- Erstes Blatt kum ck 5?' ?5K 3-5-? fallt und feierlich, wie sie gekommen, kehrt jetzt die goldleuchtendk Kirchenprozession in den heiligen Kreml zurück... Eine halbe Stunde noch, und der alte heilige Kreml liegt wiederum in seiner Majestät und Schönheit still, unnahbar und ruhig da, um vielleicht nach Jahren wiederum auf einige kurze Augenblicke, inmitten einer sich eifrig bekreuzigenden tausend- köpfigen Volksmenge aufzuleuchten in einem erdenfernen, goldenen Glanz. Millionenbevölkeruug regiert. Wieder wogt eine erregte Volks menge in den Mauern der alten heiligen Kremlstadt und vor der Perle russischer Baukunst, dem bunten, herrlich-bizarren Wassili Blashennv, vor dem einst auf der Richtstätte, die sich auf dem Roten Platz erhebt, so viel Blut geflossen ist. So viel Mut, das; heute noch dieser Platz „der rote" heißt. Damals nag wohl das Bild der Stadt und der Volksmenge noch malerischer gewesen sein; vieles hat der große Brand von 1812 zerstört, ent erklärte, ?c Das vierte Wet-singen um den Käferpreis. Frankfurt ä. M., 24. März. Immer größer, immer erwartungsvoller wogt eine .. , Menschenmenge hin und her. Das mag wohl auch damals, tun- 300 Jahren, der Fall gewesen fein, da hier in Moskau, cn Kreml, nach erregten Wahlsitzungen die „besten, stärksten ! Lini) verständigsten Männer" des heiligen Rußland endlich cin- i iTintmig den jungen 17 jährigen Bojaren Michail Feodorowitsch i Scmanom zum Zaren und Selbstherrscher aller Reußen wählten. Die schauervolle, lange, laiserlose Zeit war zu Ende. 300 Jahre Lat seitdem Haus Romanow zum Glück und auch Wehe einer Das vierte Wettsingen der deutschen Männergesangvereink! den Kaiserpreis, für das der Termin erst in letzter Stunde festgelegt worden ist, hat die beteiligten deutschen Männergesaug- vereine in nicht geringe Aufregung versetzt. Nahm man doch ursprünglich an, daß der Wettstreit erst nach der bevorstehenden Hochzeitsfeier im Kaiserhause stattfinden würde, so daß für die Einstudierung des Preischores noch reichlich Zeit gewesen wäre. Zum 'mindesten rechnete man mit einer zehnwöchentlichen Frist, während jetzt kaum 7 Wochen zur Verfügung stehen. Uni) wenn der diesmalige Preischor auch nicht ganz so ist wie die früheren Wettstreitchöre, so wird ihm doch von Kundigen nachgesagt, daß er die Sänger, wie alle Hegarschen Mäünerchöre, zum Teil vor ganz neue Aufgaben stellt. Der jetzt 72 jährige Schweizer Meisterkomponist wandelt mm einmal nicht in den schon etwas aus- gefahrenen Gleisen der beliebten deutschen Liedertaselchöre, sou- bmi gibt sich auch in seiner neuesten Schöpfung als ein krasser Realist na chdem Muster von Richard Strauß-Reeger u. a. zu erkennen. Dazu kommt die eigenartige Dichtung des ebenfalls schweizerischem Boden entsprossenen Dichters Prof. Adolf Frey hinzu, deren sonderlicher Rhythmus dem Komponisten freien Spielraum für den Tonsatz ließ. wichtige Frage ist für die Vereine naturgemäß die Geldfrage. Die Reise nach Frankfurt und den dortigen Aufenthalt .ll „1Bctn schließlich an der Hand der Bereinskasse und der Zuschüsse zur Not noch erschwingen : allein für die vielen Geschäftsleute, die den Vereinen angeschlossen sind, fällt der Umstand lehr ins Gewicht, daß das Wettsingen diesmal in die Woche vor Pfingsten fällt, in eine Zeit, wo daheim alle Kräfte gebraucht werden. Trotzdem ist die Zahl der wettstreitenden Vereine noch gestiegen und zwar auf 43 gegen je 34 in den Jahren 1909 und 1903 und 18 im Jahre 189'.). An allen vier Wettstreiten haben bisher nur die Aachener „Concordia", der Kölner Männergesangoerein, die Essener „Concordia", der Männergosangverein Erfurt und der Sängerchor des grüßen das bisherige Vorgehen der Regierung in dieser Angelegenheit. Die Blätter vermuten, daß die trotzige Haltung des Königs sich auf die Annahme stütze, Montenegro werde schließlich doch die Unterstützung Rußlands, besonders auch in der Frage Skutaris., finden, wenn dieses erst gefallen sei, sprechen dagegen die Hoffnung aus, daß sich diese Erwartungen der Montenegriner recht bald als Illusionen erweisen und daß gerade bezüglich der Zugehörigkeit Skutaris der mehrfach kund- gegebenc Wille Europas sich trotz der augenblicklichen Schwierigkeiten durchsetzen werde. Wie das Wiener „Fremdenblatt" meldet, hat K ö 11 i g Nikolaus in seiner Antwort auf die Vorstellungen Oesterreich-Ungarns wegen des B 0 m b a r d e m e u t s von Skutari erklärt, er bedauere, daß die Beschießung der Stadt so viel Schaden angerichtet habe; er werde dafür sorgen, daß das Bombardement in Zukunft nicht mehr in solchem Maße sich gegen die Stadt selbst, sondern gegen die Befestigungen richte. — Das Verlangen, daß es der Zivilbevölkerung ermöglicht werde, die Stadt zu verlassen, wurde von dem Könige, mit der Motivierung abgelehnt, es sei aus militärischen Gründen nicht möglich, diesem Wunsche zu entsprechen. Das Einschreiten der Mächte. C e t i u j e, 23. März. Die Gesandten der Groß in ächte unternahmen gestern ihren g e m e i n s a m e n Schritt bei dem Minister des Aeußern und gaben die schon zum Teil bekannte Erklärung betreffend die Grund- lageu für die FricdeusVerhandlungen ab, in der es zum Schluß heißt: Wenn die Verbündeten es ableh- nen s 0 llten , die A n s ch auunge n'd e r M ä ch t e an - z 11 n e h m c >1, erklären diese, daß die V e r b ü 11 beten bei Regelung der finanziellen und anderen Fragen, deren Lösung nach dem F riebe n s s ch l u ß notwendig werden wird, ajif d i e Unterstützung der Mächte nicht werden zäh- Liid auf dem historisck n „Roten Platz", der am F.temls liegt, Aufstellung. Dienstag, 25. März 1913 Bezugspreis: monatlich75Pf.,vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenvreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Pfennig, Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton", „Vermischtes" unb „Gerichtssaal": K. 91 eu- Auf den Straßen und Plätzen der Stadt wogt und summt eine ungeheure Menschenmenge. Das Wetter ist herrlich: aus einem Tiefblauen Himm l, der sich malerisch über die winterlich weiße •etabt spannt, scheint eine sehr reine, fast frühlingshelle Sonne Tieber und ihr Licht leuchtet blendend auf die hundert und aberhundert goldenen Kirchenkupvcln der alten Residenz Ruß Hands. Die Häuser sind alle festlich flaggengeschmückt, fröhlich jflattern die weiß-blau-roten Farben im Winde. Ost iahende Trommeln und klingende Musik: Militär jiatternben Standarten und Wimpeln auf und nimmt ttwämmenbe Urteil btt mde. weltbe.NmiMmv 20 Pig„ o Ltillk 9o W ite r;., "’Wl, teil. Jiua \ucöe ilt 16 wie ;»?" ~*e . ° tm vorigen Vilöer ans den MosZuuer ZudriäumsLagen. . Bon Johannes Kordes. Moskau, im März. Das war eine Feier, wie sie in solch blendender Pracht und Ciginar.t einzig nur in Moskau, der alten Zarenstadt, hat statt- iimöe-n töiTiei:. l’a-j Herz Rußlands, der heilige, ehrwürdige, vielhundertiadrige Kreml, der i'onft iu stiller, feierlicher Ruhe üaiicgt, erblühte in diesen Tagen zu einem feierlichen glänzenden Scbcn. Schon in den frühesten Morgenstunden läuten über der Stadt all die unzähligen Glocken. Im Herzen des Kremls, im U s UcnS li w 0 b 0 r (der Krönungskirche des Zaren , ertönen feier- ßche Kirchmgesänge, dort zeülriert der Moskauer Metropolit ckiakari, umgeben von der höchsten Geistlichkeit, die in goldenen L-ewänderit und goldenen Kronen hafte!;t, an den Gräbern oer im Loobor ruhenden Zaren den weihevollen Jubilüumsgvttesdienst. m. 69 5)er Slehencr Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich GiebenerZamilienblätter: zweimal wöchentl.Areis- blatt für den Ureis Siehen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Einschlüsse: MIW ■ General-Anzeiger für Gderhessen mT^Va®ne§nx?mu^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei u. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. Lmch": E.hE^r den bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Ur. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. len "können. Ter Minister des und vor 300 Jahren gingen die Russen noch in ihren bunten malerischen Trachten. * Das Meer von Glockcutöncn braust nun gewaltiger. Im Herzen des Kremls, in der Krömmgskirche, ist der feierliche Jubnäumsgottesdienst zu Ende, jetzt wird der Höhepunkt der Romanow Feier erreicht, hier auf dem Roten Platz wird das zarische Manifest öffentlich verlesen werden. In feierlichster Er- wartung Hegt diese» schönste Platz Moskaus da. Tausende von Augen richten sich am die heilige Spaßü Pforte, die so heilig ist, dm: jeder, der sie passiert, die Mütze abnehmen muß. Man muß Russe sein, nm die hohe Erwartung zu verstehen, von der nun daS Volk immer mehr ergriffen wird. Und immer überwältigender schwellen die Glockentöne an. (rin ganzes hochwogendes Meer voll Glockentvneil klirrt und dröhnt in der hellen sonnigen Mittagsluft: es dröhnen und stöhnen, cs summen und brummen im Baß die ganz großen Glocken; cs jauchzen und fingen inbrünstig und heil die schönen kleineren; eö klirren und klingeln, hüpfen und springen etwas vorwitzig und naiv viele, viele ganz kleine Glöckchen dazwischen. Tic Erwartung steigt. Da naht endlich die goldfunkelnde, endlos lange Kirchenprozessivn. Wie ein goldener blendender Strom ergießt sie sich aus der Spaßki-Pforte auf den Noten Platz tu all das harrende Volk hinein, nieder von den Höhen des heiligen Kreml. Alle Geistlichen sind in goldenen Gewändern. Blaue Weihrauch wollen steigen feierlich empor in die klare, früh lingshcllc Mittagsluft und umwehen wie blaue erbenferne Schleier das blendende Gold der Prozession. Das Heilige Rußland erblüht nun auf kurze Augenblicke wie eine goldene Wunderblume aus dem Grau der Alltage. Es scheint, als wäre Moskau wieder die alte, feierliche Residenz. In der Prozession blenden und funkeln alle goldene, mit Edelsteinen übersäte, allerheiligste wundertätige Heiligenbilder; die reine Sonne fällt auf unzählige Kirchenbanner und goldene Kreuze. Die Lust dröhnt und klirrt, das Auge wird geblendet . . . Taufende von Meufchen nehmen die Mütze ab und bekreuzigen fich . . . Nun besteigt, vom Gesandten des Kaisers, dem Fürsten Galizyn, begleitet, der Moskauer Metropolit den Richtplatz. Hier übergibt ihm der Fürst das Maniseft. Makari bekreuzigt sich, küßt das Manifest und übergibt es hieraus einem Prioatdikon zum Vorlesen. Tiefste Stille tritt ein. Eifrig bekreuzigen sich abertaufend Menschen. Die unzähligen Glocken verstummen plötzlich, und mit dröhnender, weithinsckfallender Stimme, verliest der Protodiakon das zansche Manifest . . . Kaum, daß die letzten Worte verklungen sind, dröhnen Kanonenschüsse über bi? Stabt, wiederum setzt das volle Geläut der Glocken ein und dazwischen ertönt der feierliche Gesang russischer Kirchenlieder. Ebenso lang- werde nach Einvernehmen mit den Verbündeten antwort, n Oesterreichs Forderungen. Rom, 22. März. Die „Tribuna" erklärt: Die D ia- kowa betreffende Frage wurde in der letzten Botschafter Vereinigung geregeit. O e ft err ei ch- Nngarn iu i l- 1 igte ein, da ß S e r b i c u D i a k o w a a n n e Miere unter der Bedingung, daß Rußland fick; mit der E i n - Verl eck b u n g Skutari s i n A l b a n i c i: cinverstauden erkläre. Rußland willigte ein, fich i>cm Schritt der anderen Mächte anzufchkie tz.cn, der gestern in Belgrad und Eetinje unternommen wurde und das Ziel hatte, die Illusionen Serbiens und Montenegros über die Zukunft Skutaris vollkommen zu zerstören und Serbien 311 überzeugen, daß jede Anstrengung bezüglich Skutaris nutzlos fein werde. Demnach -ist die Ansicht allgemein, daß man einer Regelung auch der Slütarifrage entgegengehe. Wie von informierter amtlicher Seite aus W en mit- gcteilt wird, wäre Oe,.err i..,-Ungarn b reit auf bi E i n verleib un g von Diakowa in Albanien, falls Siu- .ari Albanien verbleibe, zu verzichten, unter der B- ckngung, daß interna ionaic Garantien für die nationalen .mb religiösen Rechte Der katholischen und invhammed.ini- ,chett Alb. nifen uno'Slawen in den von Serbien und Mon- cnegro zu annektierenden Gebieten geschaffen werden. — ^on Eetinje ist telegraphisch Befehl nach San Giovanni i Medun gegeben murren, daß dort eine Untersuchung der Vorgänge be.reffend die „S.odra" einge.eilet werde. Äleich- 1-itig hat die montenegrinische Regierung erklärt, alles Die kritische Lage. Im Balkankessel hat e£ auch über das freundliche Osterfest. hinaus weiter gebrodelt; ja es ist sogar, als die Christenheit sich zur Feier anfchickte, zu einer sehr gespannten Lage gekommen. Am Samstag find plößlich die Botschafter noch einmal in London zn einer Beratung Zusammen getömmen und das Reuter-Bureau veröffeut- lid)te darüber eine aufgeregte Notiz. Nun konnte es ja ]yei dem Uebermut und Draufgängertum der Montenegriner and Serben wirklich zu einer schwierigen Verwicklung stommen — wenn eben nicht die gemütlichen Oesterreicher Üc Entscheidung hätten. Kaum haben sie das besriedigerrde Abkommen über die Demobilisierung mit Rußland getroffen, Io müssen sie schon wieder die Schneide ihres Schwertes prüfen. Tas Schicksal der Katholiken in Albanien liegt ihnen natürlich nahe am Herzen, aber weit wichtiger für lie ckls das Genngtuungsbedürfnis wegen dieser und ähnlicher Uebergriffe der Balkanvölker interessiert sie doch die fehr kritische Lage von Skutari. Dschak'owa hat betanntlich Der König Nikolaus für montenegrinisches Gebiet erklärt, sind dieses für Oesterreich fehr ärgerliche 5königswort hat Len Grasen Berchtold nochmals zn einer Einlenlung ver- »mlaßt. Wahrscheinlich auf den Rat der Botfchafterkon- Icrenz. Dschakowa soll also montenegrinisch werden dürfen. Aber, so sagt man in Wien, Skutari muß Albanien werbleiben! Die Montenegriner aber schlagen alle War- irtmgen in den Wind und fahren mit der Beschießung der Stadt fort, durch die hauptfächlich auch Privatleute, Frauen imb Kinder getötet und verletzt werden, während die tür- rischm Soldaten hinter den Befestigungen sich besser zu schützen vermögen. Ferner haben die Montenegriner einen Sturm auf die Festung anaSiinpigl. So tüt denn nun Lie diplomatische Eile not. Oesterreich verzichtet auf die Einverleibung Tschukowas in Albanien, und rechnet nun cuf bic Mithilfe Rußlands in der Frage über Stülari. Diese Dinge hängen völlig in der Schwebe. Namentlich unsicher und unverbürgt sind die Meldungen, daß Oesterreich in Eetinje bereits ein Ultimatum habe überreichen lassen. Wir erhalten folgende Meldungen: London, 22. März. Wie bekannt gegeben wird, raachle die Entwicklung der Balkanlage gegen alle Erwartung weitere Verhandlungen der Botschaft e r v e re i ni g n n g noch vor Ostern wün- sch enswert. Die Botschafter hatten heule nachmittag ■_ Uhr eilte Zusammenkunst mit Sir Edward G r c ij ; es f ljltc nur der an Influenza erkrankte russische Bot- schaster, der durch den Botschaftsrat vertreten war. Bukarest, 22. März. An der am Dienstag statt- flinbriibcr. Sitzung der Botschafter-Vereinigung cknrnt der Vertreter Rumäniens in London teil' Die ablehnende Antwort des Königs von Montenegro Die Wiener Blätter bezeichnen in der Hauptsache die a b - S c h n c!- u c 'J.iitmort des Königs Nikolaus auf bii Aorpcliungcu Oestcrreich-llngarns als eine s ch w e r e Heraus - florbcrung 4 ; ^io:mrchie uns find besonders entrüstet, daf j:uf die Forderung einer strengen Bestrafung der Schuldigen wegen lTcv Bruche- des Völkerrechtes in San Giovanni bi MÜdua eim Antwork noch gar nicht erfolgt ist. Die Blätter fordern überein frir.’.incnb, daß bic Schritte Oesterreich-ckngarus in diesen 21rci. Engen ans das nachdrücklichste und rascheste erfolgen, um in jede. L-instmt eine ausreichende. Genugtuung fichcrzustelleu, und be tun zu wollen, um Oesterreich-Ungarn die Schiffahrt zu erleichtern. — Oesterreich-Ungarn besteht au£ strenger Bestrafung der an der Vergewaltigung der „Stodra" schuldigen Personen. Mit Bezug aus die. Ermordung des Paters Palie und die gewaltsamen Konv. r i.-rangen wurde Mont'negro mitgeteilt, daß der 0 st e r r e i ch i s ch - u u g a r i s ch c B ize - t 0 nsul in Prizrend in Begleitung des Erzbischofs von U e s küb d c m n ä ch ft i n Ti a i 0 waei n-- treffen werde, um an O r t und Stelle die Unter s uch nn g zu f üh re u. Ferner verlangt Oesterreich- Ungarn von Montenegro die Wieder h e r st e 1111 n g des religiösen Statusqu 0 in den in Frage kommenden Gebieten. lieber den augenblicklichen Stand der zwischen Oesterreich-Ungarn und Montenegro schwebenden Streitfragen wird von amtlicher Seite in Wien erklärt: Wegen der Untersuchung der Vorgänge bei d.r Ermordung des Paters Palie erfolgte in Eetinje bereits ein z w eiter eindringlicher Schritt des 0 fl e r r e i ch i f ch - n. n g a- .rischen Geschäftsträgers Weinzetl. Zu orn Vorstellungen Oesterreichs betreffend das B o m b a r b c » ment Skutaris und ocit Abzug Der Zivilb.v.ckterung aus der Stadt ergehen au die öj^erreichisch-ungarische Ge- sanbtfchaft Auftrage zu w.ckt.r.'u Schritten. In d-.r Ang-.- legenheit des Dampfers ,„Skodra" hat die -nuuLuc» griuifche Regierung bisher n 0 ch feine A n t w 0 r t erteilt. Von einem b fristeten S.tzritt ober einem Ult mal um ist noch nicht die :...d? — Der Gesandte Freiherr von Giesl hatte vor d.r ückittkehr nach Cct’u.c mehr.re B-sprechungen mit dem Minister oes Aeußern Grafen .Berchlolo. Die deut' '-e Unter ütz. q TefterreichS. Die „Agence Havas" beröiicnt.n-;., taut Ber-.inec ,Lok. Anz.", ein Telegramm aus Teriin, demzufolge bi-e b.-ut- f ch e Regier u ug ihren G c j a u b t eu i u ec t iu j. c an-, gc-viefeu 'hat, bei der möu.euegei.tznhen Regi-erung ge.-g- iiete Schritte zu tun, um öen Stanopunke Lefterreichs-Un- garns zn unterstützen. Daß biefe Mitteilung über P ar i s kommt, ist wieder fehr verwunderlich. Wenn die deutsche Regierung -inen solchen Schritt wirklich getan hat, warum gibt >i: dies nicht auf eigenem Wege dem deutschen Volke bekannt? Auch Italien erhebt Borstellungeu. Eetinje, 23. März. (Amtliche Meldung, l Derita- lienische Gesandte unternahm heute im Auftrage feiner Regierung einen Schritt bei der montenegrinischen Regierung und verlangte ebenso wie Oesterreich-Uugarn, daß bic Beschießung Skutaris eingestellt werde, bis die Zivilbevölkerung die Stadt verlassen habe. Der Minister des Auswärtigen wird heute noch dem Ministerrate.Ant- luort erteilen. Ein Schritt Rußlands. Eetinje, 24. März. Laut amtlicher montcnegrischer Quelle unternahm der russische Gesandte v. Giers, im Auftrage seiner Regierung eine Demarche beim Minister des Aeußern und verlangte nachdrücklichst, daß die Zivilbevölkerung von Skutari die Erlaubnis erhalte, die Stadt zu verlassen und daß bis zu dem vollzogenen Abzüge die Beschießung eingestellt bleibe. Dennoch ein Ultinratum? London, 24. März. (W.B.) Das Reutersche Bureau erhielt aus Eetinje ein Telegramm, demzufolge Oester- reich-llngaru an Montenegro gestern vormittag 11 Uhr die Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. E Aus Statt unL» Land. Landes Universität. ** Stadttheater. bie zwi FOt. statt. 2 ic Franzosen in Marokko der Nacbt vom 19. März b heftig angegriffen, zurückgetrieben utrb batte 2üif srau-ösischer Seite seither zugclassene Einfuhr van Schlachtvieh von dort ver« boten worden. Diesten, 25. März 1913. Dienstag, 25. März. Stadt- Anjang 8 Uhr. bm entiachl, t:< Äi!i- aut 'Seip y) bir fieii'ii du: it« W Ful I«Zchweben I Kvmmerzicm die Feldzüge 1849, 1866, 1870/71 mit und trat am 1. April 1874, nach 30jähriger Tienstzeit, in den Ruhestand. Ter Jubilar erfreut sich noch guter Gesundheit und beschäftigt sich Aiicscnknal ],ät Größe i In der lebten AbostucmcutS Freitag gelangt Friedrich Der Grostherzoa bot ** Tageskalender iür theater: .Andreas H o i e r" nach täglich mit (Gartenarbeit. Kreis Büdingen. ~ Bad.Salzhausen 24. März. Arn 1. Januar 1900 wurde unser Badeort von der Gemeinde Kohden all selbständige Gemeinde abgezweigt, blieb jedoch in mancherlei Hinsicht mit der Muttergememde verbunden uni gehört jetzt noch zur Bürgermeisterei Kohden, hat aber bie volle Zahl GerneinderatSmitglieder und einen Beigeordnetem Jetzt tritt eine wesentliche Äcnderung ein. Rach der neue» Landgemeindeordnung werden nämlich vom 1. April der» hiesigen Beigeordneten Röper alle Bürgermeistereigeschäftt ! übertragen, wofür er jährlich 300 Mk. Bureaukosten erhält^ Bürgermeister, Qrtsgerlchtsvorfteher und Standesbeamter unserer Gemeinde bleibt nach wie vor der Bürgermeister krontm in Kohden. Die Kirchen«, Schul- und Friedhofs- Verhältnisse Bad Salzhausens sind durch besondere Berträga mit den Gemeinden Nidda und Kohden geregelt. Doch ifc hier schon die Frage nach Errichtung einer eigenen Schülp erörtert worden: denn das Fehlen einer Schule hält vielfach I jüngere Familien ab, sich hier dauernd auf affig zu machev. wurde ein höherer Effilier itfcmrt verletzt und iechs Mann der. mundet. Tie feindlichen Haufen in der Gegend von »?d .^eim, bie an den letzten ft impf at teil not.men. werden aut ->OOO -lami geschärt. Sic haben 200 Zelte im <-tick gelassen. Rach Angaben der Eingeborenen sind von ihnen in dem Kampf am la. aRrnr ■2.50 Mann gefallen, 500 wurden verwundet und antzewew. 60t Pferde getötet. Ter deutsche ftonsularagent Max Müller, der bekanntlich in Mexiko sestgenommen worden war, ist in Nogales Arizona angekommen Bevor er die Grenze nbtr- schritt, bezahlten Freunde 20 000 Pesoe an die Behörden von Hermosillo. Also gibt es doch noch etwas Arbeit für deutsche auswärtige Amt! Auslnnd. Die Beisetzung des Königs von Griechenland. Wie das Wolff Bureau bart, wird der Kaiser bei den Bei- setzungssciertichkeiten des Königs der Hellenen durch bat Prin - zen ö ein rieb vertreten sein. Tic Beisetzung finde,, wie jetzt endgültig festgesetzt ist, am Sonntag. 30. Mörz, Dentscbes Reecv. Ter Bundesrat und d i e Wehrvorlage. Aus Rabat wird gemeldet: In wurde das Lager von El Hadsch 2er Feind wurde mit dem Bajonett fünf Tote und zahlreiche Bernmndetc. bculfdn'r Mannerchöre entienben gegen istiOl im Jahre 1909, üiih3 in, Jahre 1903 und 2660 im Jahre 1899. Wirbt IwbrlM’. lulti 1 i at’U, KbOlt* j inrnn elände von 11000 Quadratmetern kostenfrei zur Bersügimg „Tas Heim wird sich zwischen dem ’i&ilbe und dem Meere erbeben und soll ein würdiges Tenfmnl der Serebninq und der Auerkenming der itaticnifdxii Nation sein Denn wie wobt T"Jinnun;io verachtungsvoll m der Feime weilt, war er tuxt' der Fnspirutor verachtungsvoll in der Ferne »eilt, nxir rr dos' landes Um die ftvsten für bat Bau des Hauses aufzubrmgcn. wird etnf nationale Sammlung eröffnet — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft Ter 4. Internationale Kongreß für Phu - fiotderapie beginnt beute, am 25. März, in Berlin. - Ter 3. internationale Kongreß für Neurologie und Psvchiatrie finbet vont 20 bis 26. August in Gent statt — 3it F reidu r g t. Br. ist der orbcmi-dw >'onorar yrose'sor für Geoli»i. und mie an . dvrtts t: Uniberii lät Tt. Georg Boehm im 59. . ?n?ic >re gcstorlreu. — telegraphische Aufforderung ergehen ließ, die militärischen Lperationen vor Skutari einzustellen, ms der Mzug der Zivilbevölkerung vollständig bewerkstelUgt worden sei. Im Weigerungsfälle werde geyen Montertegro Waffengewalt angewendet werden wtiz des ^wltt scheu Bereaus. Zn Wien ist eine Bestätigung dieser Mel düng nicht zu erlangen.) Wien, 24. März Die „Montagsrevue" meldet: -tic neuerliche Note der österreichischen Regierung an Montenegro ist ein Ultimatum Alle Vorbereitungen sind getroffen worden, um im Falle einer Ablehnung die Forde^ rungen der Monard)ie werktätig geltend zu machen, xie Antwort aus Cetinje wird für heute erwartet, t|t aber zur Stunde noch nicht eingetroffen. Die Ägence Havas veröffentlicht folgende Note: xic Mitteilung der österreichisch-ungarischen R gierung von der in der gestrigen Note die Rede ivar, kündigte die E n t s e n - diing von Kriegsschiffen in die Geioasser Dalmatiens, nicht an die Stuften Albaniens, an. * Die Serben dementieren. Berlin, 24. März. Die serbische Gesandtschaft ist beauftragt, die aus Wiener Zeitungen in deutsche Blätter übcrgcnommcnen Nachriditcn, nad) denen das^e r bische Militär besd)uldigt wird, in den Törfcrn ^d)a fd)arc und Letzetza Frauen und ftinder vergewaltigt, in 29 Ortschaften in der Nahe von Uestüb 280 Gehöfte alba nesischer Mohammedaner in Brand gesetzt und alle männ- lidicn Einwohner getötet, ferner in anderen Ortschaften 288 Männer und sogar in dem Torfe Agulina einen Mann, eine Greisin und zwei Kinder lebendig öcrbrinnt zu haben, auf Grund vorgenommener amtlicher Untersud)ungcn und Feststellungen auf das Nad)drücklichste als jeder tatsächlichen Grundlage entbehrend und für völlig unwahr zu erklären. ' , Die „amtlidien Untersud)ungen" sind danadi zwar recht rasch, vielleicht darum aber nicht gründlich besorgt,worden? Wir erinnern uns, daß die später nidjt mehr bestrittenen bulgarischen und griechisdien Greuel in Mazedonien anfangs in ähnlicher Weise dementiert worden waren. Später hatten diese erschreckenden Meldungen aber dock) eine sehr ein pürende „Grundlage"'. Die Stimmung der Bulgaren. 'Sofia, 24. Mtt.;. lW. B.) Das Blatt ..Mir" bespricht die bem Ministerpräsidenten am Samstaa durch die Vertreter der Olrostmächtc überreichte Mitteilung und schreibt: Wir sind qemiH, daß die Vermittlung sid) nid)t aut diesen odiriti beschränken sondern iv c i t e r q c b c n und den vollen Erfolg erzielen wird, der den verbündeten Balkanstaaten die ihnen qebübrenbe Beine biqnnq verschafft. Was den kategorischen Wunsch nach Einstellung der Feindseligkeiten betrifft, so zweifeln wir, das; die Ver bünbeten sich dieser Probe unterziehen könnten, ohne eine Okivuhr für den baldigen Friedensschluß zu besitzen. Tie Erinnerung an den ersten Watten,tillstand, dessen Ergebnis die Londoner Verhandlungen waren, ist nicht geeignet, sie in dieser Hinsicht zu ermutigen. . y Wie das Rcutersche Bureau aus K o n ,r n n 11 u o p c I erfährt, machen die Bulgaren vor Adrianopel keine Fortschritte. Tie Forts sind unversehrt. Tic Serben üerlwlhm sid, untätig. Es soll Zwietracht unter den Verbündeten herrschen. Die Stabt leistet heldenmütigen Widerstand. Tic Ordnung ist nicht gestört. Tic Behörden verteilen Lebensmittel an die Bevölkerung. Ein deutscher Flieger im türtifchen Dienst. ft o ii ft antinopel, 22. März. Der Pilot der Deutschen Flugzeugwerke, S ch e r f. der i n k ü r k i s ch e n D i e n - st en steht, flog heute vormittag auf seinem Mars-Pfeil Doppeldecker mit dem Fliegeroffizier Hem al bis T s d, drlu , wo die Flieger die S? auptinacht der Bu l - garen f c ft ft eilten. Der Flug hin und zurück dauerte von 6 Uhr 20 Minuten bis 10 Uhr 22 Minuten. Die Fricdensvcrhandlungen. L-'"' L‘r< &»■*, n». A»" iigenomme ,h«r, d« S Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Fn der abgelaufenen Woche erledigten die zuständig.n Bundes ratsausschüsse die Wehrvorlagen und förderten die Beratung der Vorlagen zu deren Deckung so rasch, daß der Vorstellung der Spielzeit am _ „ . Absck)luß unmittelbar bevorsteht. Dan die WehrvorlageIHebbels „Maria M agdalei^e" zur einmal..-^u Ans mit erfreulicher (Sidinii igl.it angenommen würd', konnte si.hr, ,ng. Die Vorstellung bcbcutcl zugleich eine Huldigung von vornherein nicht zw if lhaft sein. Auch in der schwi -,--r b(C g);nncn Dichters, dessen 1«)0. Geburtstag in die rigen Zrage der >to,tendeckung und über du Erhebung Woche fiel. In der -lnsiührung. die durch Ober. ; diacs EinvcrsläiwnlS cnielt u-orbin: tn» gleiche b-.t, s'.r -vaiiptrollen be,ch»nigi b:c -amen die Deckung der laufenden Ausgaben nad) den b shcrigen sowie die Herren . * verabschiedete sich am Montag mittag vom Naiserpaar. Ter berg im Hotel „^um Pulcheu ; von JJuttivJcl). _. .lpiit, v» Prinz reist in Vertretung seines Vaters, des Herzogs vom Cumbec SamStag, 5. 9lpril, zu Vid) in der Turnhalle, und von land, zu den T r a u e r f c i e r l i d) f e i t c n in Athen ab und ' - q(pnl c,,.-; Dienstag, 15. Apnl, zu Gießen in ÄÄn(tiÄrtfil »r t 1 Keinen Slrcujcr „Breslau" von Brindisi nad) bem Pi rau-: begibt. A n die c l er a nt u r i -. ,\ii 1 1 d- . ain v Ter Besuch der eunibm ländischen Herrschaften wird infolge der Wilhelm. Wir bcabsidn.gen, gelegen!'! ' c 'inr< nt**#» Trauer um den verstorbene,! Bruder der, Frau Herzogin erst jubilaums eine möglichst vottst i'.eu',! . - i:-'M i »»“ i unter stattfinden. Ter K aise r. die Kaiserin und Prinzessin I Kriegsteilnehmer oes Zns Reg sei - J,r Viktoria Luise werden sid) an: 27 März abends oom öftcntlidien. Es wäre un - oesbatb sehr erwünscht, iveim Neuen Palais zu längerem Aufenthalt nad) Homburg v. Mu1b- öjc Veteranen zur Vervollständigung unserer Listen, Höhe begeben. ihren Namen, Wohnort, Tienstgrad und ftompagnie mög- Tie erste große Feier in Bauern zur Erinnerung mitteilen wollten Tie Zuschriften, yi denen an bie Befreiungskriege ' I eine Posttarte am besten eignet, sind an die R e d a k-j. reranstaltete am Ostersonntag der bäuerische Wcchrkrast Verein bei . • s Gießener Anzeigers zu richten. her BesreiungShallc in ft c b 11) e i m lieber 3700 Jungen hatten l ~C1ICV \ijnl ersten Diterfeicnage, abends gegen 8 Uhr, sich Lu den Füßen des Denkmals ^wmnttlt, das,^Mwig 1. vor Feuerlärm. Es brannte eine bir alten H olzfach- •>0 x) obren zur Erinnerung an bie Er beb» ng TeuNchland-,> weihte. , ; ci- ,• u n c u in ^er o tzclSgas i e , deren oberer Teil Tic Feier, die einen schlichten und crnjtcn^barahcr trug mürbeP uZ Strohvorräten gefüllt war T-e Flammen sclckugm durch einen oeldgottesdienn enigeleitet. za,l”. ■’l(j -im; T0(f;C hinaus und die Lage mar bei bei gedrängten -Öebau* die Mamuchait am dem weiten Wteienplan westlich des geivalttgeii t,cr loneldgaffc sehr 1 rbiohlid'. Tic stündige Sonmags- 7enrpels, mo der Be;irksamttmmn v d»arzdttz die Bcgrußungs | -t.^friur!(^. t>ic vom 1. Cftcrfeicrug i einem Übmann unt amprache Hielt. Es folgte nne^uldMing m> den L-;’-- i.nnn Hrnx-brlruten von 3 5 Ul,r a \ sehr schneit an den Protektor des Bere.n-. 3bren .vohcvunlt erreichte orctcr •’ ^uinwonn t ir.;in>Uliqeu Wchc -n trafen durch eine Ansprache des Generalleutnants z. D Ro,ch und eine dem Fran: - -u L ; - Aus Acftrcbc des Gumnaiialdtrektors Tr. 6erfltvränd)cn, ber ein t rcn g{f;[aud4C1 rungen :mirb< das br iincnbc Gebmd mit packendes Bild der Bx^uimskrtege entwarf CHorgemnae un. ^„id'üctet und dessen Nachbarschaft mürbe gegen da- Vorträge vatriotudier Gedicote durch die Zungen b«.d herein • n .i^roretien >•' Brande i.idmrt M mnidjaften v r städtischen vervollständigten das FesstuograiNnt. Nach dem eigentlichen Fest ! des r o . } . jnd Stroh, alt wen bie "funtten. tn die «efremn,»balle. w° aemetmam dte /esa n -t . riH „.fäbrhdK Irbat.l, rochen LehrkrmttVerem^ ^anl unb Otrutz Mi o ~ kt bvr Zotzelsgaise stehenden alten Gebäuden, von denen cm Ted Zur hundert) Hg^burg^ Qtt C ® C ber Stabt gehört, nieder gelegt ) verben. von ber Fremdherrschaft wurden in Hamburg bereits am Oster- Landkreis GiehkN. somtlag an den Grabstätten und Trnhuälern derjenigen Männer Annerod, 24. Ltärz. Am 27. März feiert der äliesst und Frauen, die vor hundert Fahren Gut und Blut für das Vater «r§ t;C§ Hessischen Lcib-Dragoner-RegmientS Nr. 24, bei land qeoofert haben, OKdachtnisielern veranstaltet, '•(m Cnerlomi hieran ürö y 7/ 7 mU;r .. mi Ä l„ tag wurden in allen ftirdien Festgottesdienste veranstaltet. Nad, von hier gebürtige Wachtmeister Philipp Mohr in ^arm« mittags bewegte iid) burd) die festlich geschmückten Hauptstraßen stadt seinen 90. Geburtstag. Er nt 1823 geboren unt bei gutem Wetter ber große historische Festzug, welcher L März 1845 in das Regiment eingetreten. Er machst 11 a. den Einzug des russischen Generals Tettenborn m> ’ ...... ■ Hamburg im März 1813 barftclltc. Weitere Gruppen veranschau [id)tcn das Leben Hamburgs in der damaligen Zeit, die vorüber gebenb' Mick kehr des französischen Militärs, die Gründung der hanseatischen Legion und schließlich den Einzug Blüchers in Ham tnirg Als der Fcstzug auf dem Rathausinarkt eridnen, hielt Bürgermeister Schröder vom Rathausbalkon eine Ansprache; weithin erklang über den Rathausmarkt seine ckliahnnng. alle Zeit einig zu sein, alle Zeit Hamburg nach den besten fträften zu bienen und alle Zeit treu zu stehen zu Kaiser und Reich. Brausend erklang das Hoch auf Kaiser Wilhelm und Hamburg. Am Abend irurden an vierzehn verschiedenen Stellen patriotiidie Abendfeiern veranstaltet, darunter eine Feier in der Börse. Svät.'r folgten auf ben Hauptvlätzcu Promenadenkon-erte und Illumination. W’.-v in r" " cf! tt bie et 1 Er 1t dir deutsch ,x,r qtleiilf >nt. .ngnifie a«T 1 .richt wohl f .nürndstrn opi Metzlar, tut jjt' Tic^w „i'tschk" tinnat W S3 100000 .r mobernen mi von iied N ** u-uoi am i r, Q wv Air Man ist allgemein der vhiiicl" ' . ’vlanf» liegt läuft eilt Hc W i r r n n g e u In Alabama 'H.'steu dürste die Zahl der Toten 2l)O erreichen. iS ßiicfeui erii März Berlin montenegrinischen Negierturg ' p i r c si e n 3 Pari 24. Mär sind die Bc,l.indungrn grös lenteils unterbrochen. ta1 inne.' ; Morgen den südlichen n nrrn dem 3 0. Mensche n n m goto m- Vadda, i ntufe int heunt über türm. a W\A/VVVWVVW»VWVI/WWVV^/V an II 0*21) imon5 rot. Ra&teul - Dresdea AAA/WWWW^A»A/WW\AAAAAAA ' V*-~ also, ein Gebinde 30 20 lautet, sei die Absicht der entwurs-, über die drei. tt melde, norden. lid’O't" Uhr 11 11 M 0 - sonne gegen Enver ab Butzbach Ost „ Griedel e e H 11 i matii in. Zeitung" meldet ans flemicMln' um non der •*, das' Mönig i * Armee bis •io 70 Jahren hingegen erhalten Sie den aus» giebigsten Extrakt und daher den gehaltreichsten Kaffee. nt e abcn d jagt? gestern durch das Missonrital und Mii.ouri. Kansas, Sautl-.-Takota ebenfalls Um Aiiüernacht erreichte er Ehicago, wo noet wurden and zahlreiche Brände auS- * • Auch aus dem Atlantischen Ozean Tic von den Tampsern eiagelanfenen c); c Harri'.- ' Pi : (£ e. t i n i C herrscht angcsicht mitzbach-L'.cher-Eistnbahn. 5?nm 1. April er. ab verkehren an Werktagen mit X Strahlen dnrchleuchn.l?" habe ihn schon längst durchschaut * Berechtigt e K läge. Nr. 20 !.-4.Kl. vorm. 5« Uhr 1 ü r t i s ch e Tut Pascha, ub Pascha, miTc gegen Borwürfe. 0 ckcn - " 0 ■i<2i|oncu LnftscLnsfczLir't. St. Gallen, 24. März. Bei dem gestern hier veranstalteten Flugtage stürzten der Flieger Zue st und der Passagier, Kaufmann Brunschweiler aus St. Gallen, ab. 3lieft erlitt eine Kopswunde und eine andere Berletzung. Brunschweiler, der unter den Motor geraten war, konnte erst nach einer halben Stunde schwerverletzt unter den Trümmern hervorgezogen werden. vieler Kaffeezusätze ist es, daß sich von einem Kilogramm derselben nur 200 bis 300 Gramm wirklich lösen. Von einem Würfel Weber's Carlsbader Kaffee=Gewürz erbitterte Stimmung. Ost und Münzenberg Alle Manen- u. Darnileidende, Zuckerkranke, Blilmrine nüv., essen, um zu flcfunbcii, das echle.Kasseler ®k>~ versehen mit Streisband und sclnvarz- iveiü-rvter Schutzmarke. Ihv2t73 Steis cdjt und irisch zu haben in Gliencit bei Carl Schwand, (?bcrb. Mettaer Nackt., tocora Wallcnsclo, MarktVl.nurLl.gegeniib.d.Gnqelavm. ?ci d - - 2 Wien: Wie verlautet, ücrluigtc Osman sowie der Haitptmaun wichtige Enthüllungen über de sollen verhastet, jedoch wieder wurde in der Staat int geb Amtlicher Wetterbericht. Wetteraussichten in Liessen für Mittwoch, den 26. März 1913: Meist heiter, Nocken, mild. Schneebericht der Schrklnbs Glehetz. Feldberg icchivarzwald) 10 cm Neuschnee, Schibahn vorzüglich. „Soll ich Ihren Gatten Tas ist nicht nötig! Ich * Oh n e Apparat. Oottor: Iv j. W i r b e l st u r nt, der neuerlich ■ I u j i a it a heimsuchte, hat ungeheure e Tete g r a p i, c n 11 n i c n sind unter« 3 a M15 e i ch 1 B e r 111 it e an Ai e r. bc.lagen. Einige Meldungen geben die ICO, andere cutt 1000 an. * Dienstzeit in Fra n k r e i ch. Wie in parlamentarischen Kreisen ver« Regierung, die Erörterung des Gesetz- ksMWc-»l'i§8 ■ Flecbteit Beinleiden. Tausende, Personen jeden Standes, verdanken ihre Heilung unserer Broschüre mit bewährten Heilanweisungen einer erfahrenen Krankenschwester. Kostenloser Versand an jedermann durch die Debeka-Ccntrale in Wiesbaden B. 92 Müller CDnt lut by eilte A u t iv o r t. Mehrere _ Schisse d. >: Österreich scl' ung irischen Kriegs f l otre kreuzcit an' der Lwne von Spitt.' Ti - serbisclw Militärverwaltung errichtet in allo Eile Beseitigungen, durch die Tnrazzo Angriffe vom Meere und vorn Lande gesichert wer den soll. D i e B e s chiest u n g ei n e ■:> i t ali e n i s ch en D a m pfer s. Mailand, 25. März. Wo der Kon:Mandant des italie- nischen Dampfers ,,O r i o n e" beriet ter, b e s ch offen d i e B u l« garen am 21. März den Dampfer in den Dardanellen. Etwa v me.öen mehrere Unfälle. Der Dampfer nia r :c. Merilo unterwegs, wurde derart Dienstzeit ersorderlichc'N- salls bis zur Sommersession zu v eragen, hauptsächlich darauf zurückzuführen, dau mehrere Kabinettsmitglieder dem gegen jede Ueberstürzung der Militärvorlagen geri-nteten Beschlnszantrag der sozialistisch-radikalen Gruppe Rechnung tragen wollen. Uebrigens hat der Heeresausschus; der Kammer die Beratung des Gesetzentwurfes über die dreijährige Dienstzeit noch lange nicht beendet. u;a! j, 21. D: ärz. Ein Stur tu z e r stört.' hundcrtc zäusecu. Ungeiahr hundert Per so wen wurden getötet । hundert v e r l e tz t. 'für;.. Ein Tornado er Snbti.'il und ging au er Eineschiechte^s. Eigenschaft chttU ,der älter 27. W K.2^' ,cr',ficffehr in ®°tin’ bihpP ®”b3 g,[,oten«« 6r 1:1 / Sc «* mi*"" muheftanb- ® undheu letzten Akoiiucinknlö leg gclüiilst ß-riebrid zur cinmoßge« Auf gleich tute Huldigiuiz 1UO. Grbnrlsiag in bi- ü'.nmß, die durch Oba irbeieilcl wirb, suib it Dagny und Brehi: kowsli, Brluhw'st. des Orkans im Süden und mittleren ? e w '?) o v k, 25. ■ue ein Voriger S losen Tc'.egr - ntm von Kr:st:.zi Märu ;Vt den Gebäuden, die in Orn'ltt ru wurden, gehört auch ein M i u e m a t o- Wirbeiftürme in den bereinigten Staaten. In - den letzten Tagen haben in den Bereinigten Staaten n-chrsach heilige Stürme gewütet, die großen Schaden angerichtet rtibcit, icdoch scheinen die Verheerungen, die gestern neuerlicher ; nirm anrichtete, ganz ungeheuer zu sein. Omaha, eine Stadt reu etwa 140 000 Einwohnern, am mittleren Missouri, scheint r.m ärgsten mitgenommen zu sein. Wir erhielten folgende Mel- i langen: New P vrk, 24. Atärz. Ein furchtbarer Zyklon iahte die Stadt Omaha (im Staate Nebraska und Umgegend keim. Er legte in der Stadt selbst alle Gebäude in einem c ei) t Kilometer langen u n d s e ch s H ä u s c r g e v irrten bieiten Streifen nieder. Mindestens 100 Personen sind umgekommen, ebensoviele schwer verletzt. Zahlreiche Brände mürben ent sacht, konnten aber gelöscht werden. Der Gouverneur bot stir Miliz aut, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. New Pork, 22. März. Nach weiteren Meldungen über (■nö allein, wie gemeldet wird, 100 Personen umgckoinnien. Eine Aicldunck ans Chicago gibt die Zahl der Verletzten im mittleren Westen auf 600 an. Die Verkehrsverbindungen sind rod) vielfach unterbrochen. Heberali ist großer Schaden entstanden. N e w ?)o r k, 21. März. Wie der Gouverneur von Ne krnska und der Bürgermeister von Omaha heute mittag erklärten, ir.ii mindestens 200 Menschen in Omaha durch den Orkan um» iViun geiommen: 4 0'©traf? en Omaha» wurden zum grössten 7cil zerstör!- im Neiizenzviertel wurden 150 Wohnhäuser nrlg.-mel.-l, 2’;i' teitw-i'e zerstört, ebenso 15 Kirchen und S fä-üler. In verfemchenr. Seile'.: der Stadt brach Feuer aus. Je$33 PSättarosialt braucht eine PatentpULttmaschine von der rorsterWäschereMBaschinenfabrik Rumsch -£ Hammer 75008t.im Betriebe. korst I. Ii. 163 Offerte kostenlos. Schüsse trafen. Die Panik unter den Fahrgästen, zu denen türkische Offiziere gehörten, war grof.. ben sicrrn Lehrer beklagen. Er Hot mi a Watschen geben, weil i ö’ Wahrheit g'redr hab'/' — „A soll iS guat! Wos ha st'n g sogt?" „Er Hot mi g'frvgt, wievülle Zähn' der Mensch Hot, und do hob' i g'sogt: 's ganze Maul voll." beschädigt, das; 43 Passagiere aus offenem Meer auf den Tampscr „Steigen" gebracht werden irtufeten. London, 25. März. In der^ersten Osternacht herrschte in Süd-England ein furchtbarer Sturm. Wie der „Bossischen Zeitttng" gemeldet wird, ist die ganze Küste mit Schisfstrüm - mern. übersät. Die zahlreichen Ausslügler fanden in den südlichen Seebädern die Promenaden von der Brandung überflutet. In London zertrümmerte der Sturm tausende von F enster- scheibe n. 24Sextett« Bulgarien sucht nm griechische Hilfe nach. Saloniki, 25. März. Bulgarien, dessen Truppen infolge der Kämpfe an der Tschataldscha - Linie 50 Kilometer zurnckgehen mußten, hat bei der griechischen Regierung nm Hilfe nachgcsucht. Griechenland hat die Stellung von Hilfstruppen zugesagt unter der Bedingung, daß König Konstantin als Generalissimus die Oberleitung sämtlicher Truppen bekommt. Die Antwort des Balkanbundes. : Sofia, 25. März. Priv. Tel. Die Antwortnote der B a 11 a n ü e r b ü n b e t e n auf die Note der Großmächte ist verbindlich in der Form, aber entschieden im Inhalt. Die Verbündeten verlangen eine Grenze von Mi d i a — M u r a b l c na ch S a r o s. Sie halt c n a n c i n e r St riet) s - c. u t s rl: ä b i g u n g f e st und halten die Einstellung der Feindseligkeiten nur für möglich, wenn A drianopel übergeben und die türkische Armee demobilisiert wird. London, 24. März.' Wie b-ae* Reut er'sch e Bureau erfährt, sind die Mächte über die Grenze Albaniens von D sch a ko w a bis zum Ochride-E^'1 einig Unter den Orten, über die ein Einverständnis erzielt '.norden ist, befinden sich Slutari und Dschcstona Eine ossizi -.ie Erklärung darüber steht unmittelbar bevor - und wird rvahrfcheinlicl) morgen erfolgen. Die Verbün" eien werden c ine .üollcktiv- note der' Mächte über dieses Ergebnis erhalten. S ch l e chte Stimmung in .’ ;i o n t e n c g r o. / j-d«h ” ^W****" ?! aber una e"u ' > i» :St: „""bet Schul- »« %&***ii _ Dst:-an in ZUinois, Schaden an. s^ür einen Friedhof ist bereits an der Straße nach Gciß- I?Lidda ein geeignetes Grundstück erworben worden. Kreis Alsfeld. A Elpenrod, 24. März. Der 70 Jahre alte Förster s agcr ans Elpenrod wurde auf dem Wege zwischen ; fluppertcnrob und Elpenrod unwohl und starb nach wenigen Isiunbcii. Der Verstorbene ist ein Kriegsteilnehmer ||jon 18 6 6, bei Frohnhofen wurde er verwundet. Starkenburg und Nhcinhcssen. rm. Auerbach, 24. März. In Zürich ermittelt unb MM genommen wurde der Steinmetzmeister Titus Groh Moon hier, der Kreditschwindeleien begangen hatte. Kreis Wetzlar. rv Wetzlar, 24. März. Die hervorragenden Dienste, ppu’ die deutsche Optik und Diechanil der Wissenschaft aller |fc?anber geleistet hat, werden von allen Seiten willig an- Iktannt. Für die Wertschätzung, deren sich die deutschen Er- jcugnisse auf diesem Gebiete in der ganzen Welt erfreuen, pricht wohl am besten die Tatsache, daß eine unserer be- Dcutenbften optisch-mechanischen Werkstätten, Ernst Leitz in lLetzlar, kürzlich das 150 000 Mikr oskop vollendet zot. Die Firma Leitz hat das Instrument zu einer Ehrung deutschen Forschergeistes ausersehen, indem sie dasselbe Ge- zeimrat Professor Dr. Ehrlich in Frankfurt überreichen ließ. Pii§ 100 000 Leitz-Mikroskop wurde seinerzeit dem Begründer )?c modernen Bakteriologie, Stöbert Koch, gewidmet. — Schwalb ach, 24. März. Heute wurde hier ein Aiesenknabe konfirmiert, der ohne Schuhe die stattliche Größe von 1 Meter 78V2 Zentimeter erreicht hat. Hessen-Nassau. W Fulda, 22. März. Der Bahnarbeiter Heß aus Ach web en wurde von dem Automobil eines Berliner Kommerzienrats überfahren und getötet. U Ncc'! i <•" i i c a g o Oma;:.. .r, rkischc .stom-tt't gemacht bat, .; : : s.'iu Vorgestern i tstrsti iexmcn Stellen ein ■’.i' i • „Sie A r in e e ! a n it es Ta: polet ergeht sich in > „ Gambuch (Hessen) „ . W „ Oberhvrgcrn-Eberstadt« y an Münzenberg_______ab^ mcnii: irnnbe bet ■llnJVi’ Adolf Stau, ^ulc zn M-d'm, 21:' ^'mojcn.Man ob- Madilienschule:» -Mädchenschule v: ;ilCjrcr an bet dien: *n ücr Kategorie da die mit einem evanq •fr ^meinb-2)dm(c st frt’t Heb dem Srqiei mem iath. Lehrer u Q üi • ' ’:n Einschleppung bti itbcrlaubtii ist bit idüvid) von dort vet: ise Evinttv Vigo; ungefähr 5 ) MÄrschen sind st verletz! worden. Der angcrichtete Schaden ist — Der 10. internationale Geographen- K o n g r e ß tritt demnächst in Mi o m zusammen. Der neunte Kongreß hatte int Fahre 1908 in Genf beschlossen, daß von dem fünsjährigen Turnus abgewichen und der nächste Äongreß bereits int Jahre 1911 in Rom, aelegentlich der Feste zur Erinnerung an die Proklamation des Königreichs Italien, abgehat'ten werden solle. Diesem Plane stellten sich aber Schwierigkeiten in den Weg, so daß der Kongreß zweimal hinausgeschoben werden mußte. Als Vertreter der Reichsregierung sind angemeldet: Prof. Dr. Hermann W a g n c r (Göttingen >, Geheimrat Prof. Dr. Albrecht P c n ck (Berlin), Prof. Dr. Alexander Supan (Breslau), Prof. Dr. Carl Uhlig, Prof. Dr. Earl Sa p per (Tübingen) und Prof. Dr. Siegfried Pass arge (.Hamburgs * Sic verschwundene n Juwelen. Tie der russischen Dame vor einigen Tagen in Berlin entwendeten Juwelen sind sämtlich h e r v e i g o s ch a f f t und der Eigentümerin zurück- gestellt worden. Verhaftet wurde in dieser Angelegenheit in Bansin ein Juwelier, der es übernommen Hatto, die wertvollsten Stücke der Juwelensammlung für 40 000 Mark zu veräußern. Der Wann der verhafteten Frau Pfeffer, welcher Selbstmord beging, ist an dem Diebstahl unbeteiligt. Er war zwar am Abend der Tal im Uniontlicater, aber nicht, um sich am Diebstahl zu beteiligen, sondern aus Eifersucht. Als Frau Pfeffer, die übrigens die eigentliche Urheberin des Diebstahls ist, der Selbstmord ihres Mannes mitgeteilt wurde, wollte sie ebenfalls Selbstmord begehen. Sie legte darauf ein umfassendes Geständnis ab. — Mi 1 chsohler. Ter große Nährwert der Milch macht dieses wichttgo menschliche Nahrungsmittel auch zu einem günstigen Nährboden für viele unerwünschte Batteri.n. Ihr flüssiger Zustand ermöglicht eine rasche Verteilung di.ser so schnell wachsend: n Kleinlebewesen. Doch haben di.se Milchfehler Anlaß zu bemerkenswerten' Forschnngen gegeben, die noch nicht aogeschloss n sind. Eine winzige runde Batterie beispielsweise verändert die phhsikaüsch-e Beschaffenheit der Milch so, daß sie dick, Kh.'im.g. fadenziehend wird. Das Aus tret en blauer Flecken wird ebenfalls durch ein kleines Lebewest n v-rnrsacht, Has eine Art Gesell sch ast mit einer anderen Bazillenart bildet. Der Blaubildner gedeih nämlich nur zusammen mit dem Milchsäureba 1 terium. Durch die Notfärbung der Milch gibt sich die Anwesenheit eines andere i Heinen Färbemeisters kund, des Norbazillns oder der Rotsarcinc. Ist der ttck'schmack der Milch wesentlich verändert, so Faun das seine Ursache in den Stofswechselprodulren verschiedener Batterienoram haben. Seifige, bittere, faulige fOtild; entsteht aus diese Weise. Die Erscheinung der schweren Aiisrahmbaackeir der Milch ist noch nicl.i völlig aufgeklärt. Man nimmt an, das: der Salzgehalt „träger" Milch iso wird die schlecht aufrahmende Milch genannt) und damit der Ouellnngszustand des >! isestoffs Veränderungen erleidet, die aüßergewöhnlick e, für den Austrieb eines Teiles der Feltlügelc! en unüberwindliche Widerst inde erzeugen. väbt eme Mub fanbige Milch, so lässt dies aus eine abnorme Beschaffenheit dcs Futters ober auf Krankheit der st uh schliesien. Zn den Kanälen des Emers sck:eidet sich phosphvrsanrer Kalk in seinen Kristallen aus der Milch aus, die Zitzen verstopfen sich und es bilden sich int Euter io genannte Milchsteine und Konkremente. Blutige Milch hat ihre Ursache in einer Verletzung des Euters ober in inneren Krankheiten ber Kühe. ;!' T e r „F esse11an z". Der bclannte Pariser Dandv Andre ce FougniereS ist kürzlich von einer Emdeckungsr.sts. nach st,'ew Bork heimge-ehrt und hat seinen Pariser Bewunderern neben allerlei amerikanischen Impressionen auch eine große Ucberraschnng miigebrad.t: einen neuen Modetanz. Diese amerikanische Neuheit, die in Paris Bcg-isteriing erregt, ist ber „Fesseltanz'. Den Herren werden im Balls mle Haudsck eilen angelegt, die durch ein hübsches kleines Schiost feftgcl,allen werden. Die Schlüssel zu diesen Schlössern aber werden unter die Tänzerinnen verteilt, und nun ist es die Aufgabe der Damm, während des Tanzes jenes Sch.lof aussinoig zu machen, das sieb mit dem Schlüssel, den die Tänzerin in der chand hüll, öffnen läßt. Die Damen, die während des Tanzes den „Partner" nicht entdecken und nicht befreien, müssen Dann ein Pfand geben, das im Lause des Festes ausgelöst wird. neue Züge zwischen Butzbach nr.i folgendem Fahrplan: 3"g M Ar. 19 W l--4.Kl. r wrin. i - -i i; c a i e r, in ii solle it. brach. Bis je' t sind 1 5 0 0 0 .. ck a n n g eia l len. Drittel des Bestandes der •Irmee. Tie ösientlichen in Cetinje sind mir Schweröerpjundeten überfüllt. T i e Lage in M o n st a n H n o p cf. Konstantinopel, 24. Mir?,. Seit gestern Gerücht über die V e r h a f 1 u n g m c h r e r er Ossizi II Für Erholungsbedürftige und leichtere W «Mim F : kranke.»w1onSrsüncdht R VA M h? 1 V‘?;! ’-.j i; W Küranstalt Hofheim i. T. M w to™ @ M ™ 1ii Stunde v. Frankfurt a. M. Prospekte M Bl W Uß. durchDr.Schulze-Kahleyss,Nervenarzt ■ ■<. r'L'ii. von Trümmern waren, gestalteten sich die :i ir.66u) tarn ein stärkerer Negensall ihnen g 3a,Leiem* Plünderungen wurden verübt. Wie wird, sind drei Vororte Omahas vollständig zerstört Nikita allein die großen Opfer nersch'lldet f,a' jetzt bringen muf ie. lämtlick e Männe.- n- eintcrufen sind, ist das Luch verödei and ; chal-au, d e in mehreren Prozessen ")<0 ')$7 513 ins Äitiwsch, 2, Slptik ‘e >cr X.irnhaflc, unb ™ . sipril, gii (Sieb'» •' hcitziges Ütcisllch 31i r". Weg. KüttN iinid) He* dieginnnfr ( Li: aller nom feW* SW V- idx wr ■ unserer List«. iS und ftompognte ich> ' Zuschriften, zu denn, i sind an die 8ieda>- irs zu richten. ‘ | [ßqc, abends gegen q uc, e'btr alten ^oUia° flfliic, deren oberer ir 7ic Aammen , li d-a MinglmSe^ Tic »tänbige -3!UÜ1;„. mi einem tbmarui -'L H lf Micdr i« ; Ä » ■criiait .lci,rL9Stii"(hr «ck,rieuien von d -iane WH'U 0 ist so iugen^ei. '' st Es -van Die Besihstener des Nciches. ' •*'* bin, 2a. März. Priv -Tel . Die ,,:-töln. Ztg." meldet aus Berlin, dast sich der Bundesrat über die A usbe h ftn n g ber Erbschaftssteuer und eine allgemeine Besitz- (teuer geeinigt habe, die von den Einzelstaaien auf Grund ber Bcrmögenssteuerveranlagnng erhoben werden soll. Pamphlet verteilt, welches mit < e i v nicht mehr warten" beginnt. T- Verwünschungen gegen a 5 mit ec. gegen den '-'rcf.-nciir Mabw die früheren Grostwesire Dtttt ; ii.a die früheren Minister Df bo-id und Bey und erhebt gegen die G .taiiiOen Tas angeblich ö ft e r r e i ck i 25. März. (Priv.-Tel.) Im ganzen Lande der Al r i c g s i ü h r n n g d c s M ö n i g S eine ' Man iqio j 1' 25.9)|ör ö *73- z 8 Uhr. '' e,Qb'*l ’ * Fakultät Der hat bcui ' “ Darnistadt den ‘ ? dm Pianist^ 11 llct als „ÄQHiinet# Gerücht ist jedoch sck'einbar überoäc .-c,. Di 'sionsieneral Dschahid Bet'Ktttttmachung Laut Beschluß der 19. ordeittlicheu Generalversammlung vom 10. März 1913 ist die Molkerei- Genossenschaft, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Hungen in eine solche mit beschränkter Haftpflicht umgewandelt worden. Die Gläubiger werden hiermit aufgesordert, sich bei der Genossenschaft zu melden. Hungen, den 21. März 1913. Molkerei (Genossenschaft eingetrag. Genossenschaft mit unbeschränktcrHaftpflicht zu Hungen. O. Klingclhöffer. mon PH. Seibert II. II I deülsciie o. Iraozösische S ”ie HopMerscliiiille ifc i i ll Ä i Oi feäl Bekannte Spezialität BÄ 8 öWNM 8hj Per Literflasche Mk. 2.25 empfiehlt [675 E. Dort, Walltorstr. 45. Hk 8 fr Der Wahlkreisvorstand der deutsch-sozialen Partei- on/3 Zur Saal! füllen. Schtc Poesie 2.Alte Städte Deutschlands 3. Aufstieg i. d.Cordillieren 7. Von Göschenen nach 8. Wochenrevue d.B.K.L. 4 Ananas-Ernte Köm ml Knarr Drarna. a Diezür. «. Tel. 2KL rröiq robt'r, \ Telephon 606. 1955 D,73 | Ab 28. März 1913 Bockenheimer Landstr. 2, am Opernplatz. Zum ersten Schulgang Neubeü ‘Jlcubcit! Offenbach am Main Neustadt 8 Neustadt 8 Bäkof^KämmerUchtspiek Plocks frässe 12 RI Die hervorragende Novität Ein deutscher Kunst-Film allei Oll! auf Gegen Gicht, Rheumatismus, Blasen-, ।---- Nieren- und Gallemeidenl — । 9 N'/r 10 ( /__________ fallen: Karr, Itrrbci; empfehle in nur echter sortenreiner, keimfähiger Ware: ShT*1 'hhti machen. Aus dem Leben eines berühmten Astronomett in drei Akten. 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