rtt. 47 Zweites Blatt 165. Zahrgang Erscheint tSgttch mit Ausnahme des Sonntags. aus :ten räch von Giessen. OlerB« POKIWW* । den Ore»d*i:d*w < ia <4ta* .i^tNeW • PCZIALFA8R-K ' ikS WMeraMi Kr OnM-«M QvÄMta; lAfWUeMtmtOwUeMh»! I (HMMter SirtUroV.-^s ;w«b-s =76«®*™: 8. , katb. Verti’“" s-M Die „Lietzener Lamilienblätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ^Lreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erschemen monatlich zweimal. Dienstag, 25. Zebruar M3 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen LniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. H04HKTIII ■ r.J Das dänische Königspaar in Berlin. - „ Berlin, 24. Februar. Das danrsche Königspaar ist heute zu einem offiziellen Besuche des Kaiserpaares hier eingetroffen. Als der Zug um S Uhr nachmittags in den Lehrter Bahnhof einlief, prä- jeu Anträge in ver hessischen Zweiten Kammer. Meliorationen von Hutweid en im Vo gels- b e r g. Die Abgg. Korell-Angenrod, Dr. Weber, Meiski lind Gen. beantragen, in Kapitel 74 Titel 4, Meliorationen im oberen Vogelsberg, einzusetzen statt 10 000 Mark 15000 Mark. Die Begründung lautet: Der die Meliorationen 'im oberen Vogelsberg aus- führende Techniker Kunz hat unter dem 2. Februar 1913 , an den Vorsitzenden der HuUveidenmeliorations-Kommis- lsbon, Herrn Kreisrat von Bechtold, einen Bericht erstattet, ster hier im allgemeinen wiedergegeben sei. ,/Lw. Hochwohlgeboren gestatte ich mir das Folgende vorzu- iregen. Rach Aufstellung der Kostenvoranschläge für die im Rechnungsjahr 1912 auszuführenden Meliorationen hat sich ergeben, durch schwierige Verebnungsarbeiten und die Ausführung her von der Kommission neu beschlossenen Kalkdüngung eine wesentliche Steigerung der Ausführungskosten für die Me- Ui»rationsunterneymungen eintritt. Während bei den vorausgegan- Laenen Meliorationen die Kosten durchschnittlich 300 Mark pro ?b ektar betragen, stellen sich nach den Voranschlägen für das Rechnungsjahr 1912 die Ausführungskosten im Durchschnitt auf etwa & Mark pro Hektar, also um 140 Mark pro Hektar höher wie im den vorausgegangenen Jahren. Infolge dieser Erhöhung der Melwratwnskoften muß naturgemäß für die Folge eine Reduzierung der Flächengröße der m meliorierenden Hutweiden eintreten, wodurch eine wes ent- ! liche Verlangsamung in der Ausführung der noch,der Meliora- tum harrenden, Tausende von Morgen umtassenden Ge- kvttinde-Hutweidenflächen und Oedländereien des Vogelsberges her- [tiwrgerufen wird. . „ ~ .... , Von den für das Rechnungsiahr 1912 von der Komminwn hur Ausführung vorgesehenen Meliorationen mußten aus diesem Nmnde die Gemeinden Heisters, Lanzenha^n und Ober- iNo os im Kreise Lauterbach und bte Gemeinde §eld kr ucken, Ibszw. eine andere Gemeinde im Kretse Schotten zuruckgestellt Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesjen mehrung der Viehbestände zu schaffen und durch diese zur Bekämpfung der Fleischteuerung beizutragen. Zur Erreichung dieses Zieles ist es dringend erforderlich, daß ein rascheres Tempo in der Durchführung der Hutweidenmeliorationen eintritt und zu diesem Zwecke größere Mittel zur Verfügung gestellt werden. In dem früheren Grundplan zur Hebung der Viehzucht waren 15000 Mark als Staatszuschuß für die Hutweidenmeliorationen im Vogelsberg eingestellt, welche jedoch im Laufe der Zeit auf 10 000 Mark reduziert worden sind. Der Betrag von 15000 Mark müßte mindestens bei Großh. Regiemmg als Staatszuschuß von. der Hutweidenmeliorations-Kommission angefordert werden. In einer außerordentlichen Sitzung des staatlichen Hutweidenmeliorations-Ausschusses wurde' diese Forderung als durchaus richtig anerkannt und eine Erhöhung der Mittel, sobald als möglich, gefordert. Von einer Forderung für dieses Jahr hat der Ausschuß abgesehen, nachdem der anwesende Regierungsvertreter dagegen Widerspruch erhoben hat. Abänderung des Jagdstrafgesetzes. Der Abg. Grünewald hat der Zweiten Kammer folgenden, von mehreren Abgeordneten seiner Partei unterschriebenen Anttag vorgelegt: die Zweite Kammer möge beschließen, an Großh. Staatsregierung das Ersuchen zu richten, den Landständen möglichst bald eine Novelle zum Hess. Jagdstrasgesetz zugehen zu lassen, wonach der Artikel 25 Satz 1 etwa folgende Fassung erhalt: Wer einen Hund in fremdem Jagdgebiet außerhalb der öffentlichen, zwei Orte miteinander verbindenden Straßen und Wege frei herumlaufen läßt, wird mit einer Geldstrafe von 1 bis 5,20 Mark bestraft. In der B e g r ü n d u n g heißt es: Ter Art. 25 des Jagdgesetzes bestimmte seither, daß derjenige bestraft wird, der einen Hund außerhalb der „erlaubten Verbindungswege" über 100 Schritte von diesen entfernt, frei herumlaufen läßt usw. Man hat unter Verbindungswegen nur diejenigen Wege verstanden, die ausgesteint sind und einen Ort mit dem anderen verbinden. Es dürfte zweckmäßig sein, den Begriff der „erlaubten Verbindungswege" dahin zu präzisieren, daß man an dessen Stelle die Bezeichnung setzt „öffentliche, zwei Orte miteinander verbindende Wege", um jeden weiteren Zweifel auszuschließen. Unmittelbaren Anlaß zu obigem Antrag gibt aber Folgendes: Durch die Einführung der Feldbereinigung sind neue Wege geschaffen worden und werden noch geschaffen, die als „öffentliche Wege" anzusehen sind. Es wird nunmehr vom Publikum und hie und da auch von bem’ Schutzpersonal angenommen, daß diese Wege öffentliche auch im Sinne des Jagdstrafgesetzes seien. Rach Artikel 1 Ziffer 1 des Gesetzes, die Feldbereinigung betreffend, bezweckt die Feldbereinigung die Förderung der Landeskultur durch die Anlage von öffentlichen Feldwegen, welche eine freie Bewirtschaftung der Grundstücke zulasten. Die Erschließung der Felder führt naturgenräß dazu, daß die Anlage einer größeren Anzahl von Wegen erforderlich wird. Es wird die weitere Folge die sein, daß nur selten zwischen den einzelnen Wegen ein größerer Abstand als 200 Schritte mehr vorhanden sein wird. Damit wäre aber, wollte man die Oessentlichkeit dieser Wege int Sinne des Jagdstrafgesetzes annehmen, der von dem Art. 25 verfolgte Zweck Ulusorisch, da die Hande alsdann im ganzen Felde.frei herumlaufen dürften. Es muß daher genauer als bisher der Begriff der Straßen und Wege festgelegt werden, auf denen und in deren Nähe (bis zu 100 Schritt) Hunde frei herumlaufen dürfen; dies geschieht durch Die vorgeschlagene Fassung. Ein Zusatz etwa in dem Wortlaut: „Wege werden nicht allein dadurch öffentliche im Sinne dieses Gesetzes (seil, des Jagdstrafgesetzes), daß sie infolge der Feldbereinigung entstanden sind", wird dann nicht nötig sein, wenn dies bei den Beratungen zum Ausdruck gebracht wird: die Fassung „zwei Orte miteinander verbindende Straßen und Wege" dürste genügen. 3um Gerichtskostengesetz haben die Abgg. Damm, Grünewald, Heerdt, Korell-Nieder- Jngelheim und Urstadt in der Zweiteir Kammer folgenden Antrag eingebracht: Großh. Regierung wolle durch eine Novelle zu deM Gerichtskostengesetz vom 30. D^ember 1904 dem Art. 9 folgende Fassung geben: „Die Gerichte sind befugt, Gebühren und Auslagen welche durch eine unrichtige Behandlung ohne Schuld der Beteiligten erwachsen sind, niederzuschlagen." Nach dem Wortlaut des Art. 9 steht den Gerichten das Recht der Niederschlagung von Gebühren zu, welche durch unrichtige Sachbehandlung ohne Schuld der Parteien entstanden sind. Nun erwachsen aber in solchen Fällen auch Auslagen, die häufig nicht unerheblich sind. Es ist nun ein Gebot der Gerechtigkeit, daß das NiederschlaaungSrecht des Att. 9 auch auf die Auslagen erstreckt werde, Denn es ist nicht verständlich, warum einem Beteiligten Kosten erwachsen sollen, wenn solche durch eine unrichtige Behandlung der Sache ohne sein Verschulden verursacht sind. Erhebung der Ab - undZu schreib gebühren bei G r u n d st ü ck s ü b e r t r a g u n g e n. Der Abg. Wolf-Stadecken (Dbd.) und einige seiner Parteigenossen beantragen: Zwecks Vereinfachung des bisherigen umständlichen Verfahrens beantragen wir: Hohe Kammer wolle beschließen, die Großh. Regierung zu ersuchen, mtzuordnen, daß die Gerichte und Notare bei der Beurkundung von Grundstücksübertragungen die 'Slb- und Znschreibgebühren vom Auftraggeber zu erheben und auf der Urkunde zu verftempeln haben. Sind Meßbriefe vorhanden, so haben die Kreiegeometer die Höhe der Ab- und ZuschreibgÄühren bei der Prüfung der Meßbriefe auf der Titelseite derselben mit roter Tinte zu schreiben. Bei Kulturveränderungsmeßbriefen, die feiner Beurkundung bedürfen, haben die Kreisgeometer den Betrag der Ab- _unb Zu- Weiter ist noch in Betracht zu Ziehen, daß rn oen letzten L-Hren außer dem lährlichm ^taatskredrt von 10 000 Mark urf) Rückzalstungen von Gemernden als. Staatsmittel fui bie m Rinde stehenden Meliorationen zur Verfügung standen, wodurch G ermöglicht mürbe, Umfangreichere Flachen zu mefforreren. ^er^ lNtige Rückzahlungen sind ledock sur die nächste Zeit ntAk mehr al erwarten, so daß bann nur noch.obenerwähnte 10 000 Mark «38 Staatszuschuß für die HutweidenMelwranonen vertugbar )mb Son diesem Betrage werden etwa 2000 Mark für angememe «Elften benötigt, während für die lachlic^n, eigentliche Meliorationskosten nur noch 8000 Mark Verrechnt. Unter Hinzurechnung der von beit Gemeinden aufzubringenden Wrungskostm in Höhe von 50 Dozent stehen lo 000 Mark pro Jahr zur Verfügung, womit etwa lo0 Morgen M Jahr melioriert m-erben können. r-,,+.n L Es wirb nun allseitig anerkannt, daß bte nt den lechen |&frrcn durch die wirtschaftlichen Verhallnine bcrdorgerufene a n° gemeine Fleischteuerung nur durch eine vermehrte FlMch- droduktion im Jnlande wittsam beikampft werden kann, ^tere Hängt besondere Maßnahmen zur ^rdemmg und Hebnng der Viehzucht und Viehhaltung und hterbet tst tu «ftei„ time bte Steigerung der natürlichen Futtermitt^el zu nenn . _ Es sind seit Beginn der Meliorationen tm^ahrr 1896 bis frute in 43 Gemarkungen der Kreise Lauterbach mW schotten £-nb 2675 Morgen Hutweiden meltoriett und hiervon rn elf ^rmarlungen bereits Gemeindeviehweiden mit rationellem —ewc- »trieb eingerichtet worden. mit Ber- Dbwohl diese Unternehmungen bererts zwetfello » g,. , tzKung und vor allen Dingen Mtanbc bei getragen haben, gilt es ,edoch die nochunmelim ertert öentcinbehtrirngcn und Oedländereien des Vogelsberge., ^dii Kmngsweise allein in den Kreisen Lauteroach und Schotten ca. 5000 Morgen umfassen, einer ^ldigen Melroratron M ^literziehen, irm hierdurch eine iveiterc Grundlage 3ur Bcrmeh Verein Schotten einberufenen starkbesuchten öffentlichen! Versammlung in Schotten (Wahlkreis Alsfeld-Lauterbach), am Sonntag nachmittag in W eick arts h ar n (Wahlkreis Gießen). Dieser Versammlung war eine geschäftliche Sitzung voraufgegangen, in der ein mehr als 80 Mitglieder zählender, der Freien Vereinigung angeschlossener „Natio- nalliberaler Verein für Weickartshain und Umgegend" aus der Taufe gehoben wurde. Sonntag abend sprach Dr. Linse alsdann in einer gutbesuchten öffentlichen Versammlung in L a u b a ch (Wahlkreis Alsfeld-Lauterbach). Entsprechend einer aus der Versammlung herausgegcbenen Anregung wurde die Gründung eines nattonalliberalen Vereins Laubach beschlossen, dem noch an demselben Abend 25 Mitglieder beitraten. — An den genannten Versammlungen nahm der Vertreter des Wahlkreises Alsfeld-Lauterbach im Reichstage, Abg. Heck- Alsfeld, teil, der seinen Wählern einen eingehenden Bericht über die Tätigkeit des Reichstags und die Haltung der nationalliberalen Reichstagsfraktion zu den einzelnen zur Beratung gekommenen. Gegenständen erstattete. * + Lollar, 24. Febr. Am Sonntag sand hier im Saale „Zum Schwanen" eine gut besuchte öffentliche Versammlung des sortschrittl. Volksvereins statt, in der Landtagsabgeordneter Prof. U r ft a b t in Vertretung des erkrankten Referenten, Herrn, Dauemgutsbesitzer Alfred Wolf, Hunspach (Elsaß) über die „Wirtschaftspolitik der Fortschritt!. Volkspartei" sprach. Ter Redner behandelte die hauptsächlich interessierenden Fragen wie: Zölle (von den lanbwirtschaftl. Zöllen nur Beseitigung der Futtermittelzölle), das Fideikommißwesen und bie damit verknüpften Uebel-- ftänbe, Fleischteuerung (dauernde Hilfe nur möglich durch Förderung der Jnlandsproduktion). Am Eingang seiner Rede streifte er bie politischen Ziele ber Fortschritt!. Volkspartei. Am Schluß ging er auf bie gegenwärtige Lage ein und sprach sich bestimmt für Bewilligung ber Militärvorlage aus unter der Bedingung, baß bie Kosten durch eine allgemeine Besitzsteuer aufgebracht werben. ihre Mithilfe an dem Werk fin werben. Gestern abend hielt der ,'Aweigverein des Evang. Bundes in Mills Saal einen iKamilienabend ab, zu dem der noch vom vorigen Jahr her /bei uns in gutem Andenken scehende Schriftsteller Heinrich Na u- »ma nn als 5xruptredner genxmnen tooctren war. Andächtig wie 'in einer Kirchc^ lauschten die Anwesenden den tief zu Herzen /«henden Ausführungen über das Thema: Das Torskirch- ’lein, der Heimat ein Ruhepunkt in der Unruhe der Zeit. Nach !ihm sprach Pfarrer Büchner über die Geschichte unserer Kirche >antb ine Einführung der Reformation im Jahre 1527. Zum Schlüsse wurde auf Anregung des Pfarrers folgende Protestkundgebung gegen den Beschluß des Reichstags, betr. Auf- !Hebung des Jesuitengesctzes beschlossen, die dem Bundesrat vorgelegt werden soll: Die von übet 200 evang. Männern pnd Frauen besuchte Versammlung des hiesigen Zweigvereins des Evang. Bundes vrotestiert entschieden gegen die vom Deut scheu Reichstag beschlossene Aushebung des Iesuitengesenes, in WÄcher sie eine i'djroerc Gefähroung des unserem Vaterlande dringend nöttvciroigcn konfessionellen Friedens sieht, und fie erwartet bestimm, daß ein hoher Bundesrat diesem Beschluß des ,Reichstagen nicku nur keine Folge geben, sondern auch in Zukunft für die volle .''ufrcchterh.ilt.ung der in Bezug auf die Jesuiten gegenwärtig geltenden reichsgesetzlichen Bestimmung en eintreten wird." Zur Verschönerung des Abends trugen noch ganz bc 'sonders die von dem ^irchengcsangverein vorgetragenen schönen Lieder bei. Denr Zweigverein traten wieder einige Mitglieder bei, so daß er jetzt 88 zäUt. «an. Hungen, 24. Febr. Einen genußreichen Unterhaltung s ab en d bot gestern abend die Freiwillige Feuerwehr anläßlich ihres Stiftungsfesks ihren Mitgliedern. Nach einem Musikvortrag wurden zwei Theaterstücke, das drei- aktige Feuerwehr-Lustspiel „Mein Signalist" und das einaktige Singspiri „Heimweh" ausgeführt. Besonders das letztere Stück wirkte durch seine ergreifende Handlung. Zunt Schluß wurden noch lebende Bilder aus der Zeit der Befreiungskriege „Das Volk fleht aus" vorgeführt, die ebenfalls sehr gut gefielen. Mit Tanz schloß die Veranstaltung. h. Drtcnberg, 24. Febr. Die gestrige Hauptvcrsamm- kung des Turnvereins war gut besucht. Der Jahresbericht von 1912 zeigte eine erfreuliche Entwicklung des Vereins, auch die Finanzen sind in guter Ordnung. Die Mitgliederzahl ist 197, hierzu kommen 27 turnende Schüler unb die Tamenriege. Dem 50 j ä b r i g e n Iubelfest am 26., 27. und 28. Juli blickte der Verein mit Vertrauen entgegen. Ein etwa dabei erzielter Aeberschuß soll dem Grundstock für Erbauung einer Turnhall-' Hiigeführt werden. Dem <4runbftod sollen aus laufenden Mitteln jedes Jahr mindestens 100 Mark zugeführt werden und der Ertrag einer jährlichen besonderen Umlage von 1 Mark aufjedes Mitglied sott ihm ebenfalls aufbessern. Der Antrag wegen Erbauung einer Turnhalle wurde allseitig begrüßt, wobei besonders auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit eines eigenen Heims hingewiesen hourde. Folgender Beschluß gelangte einstimmig zur Annahme: >,Es soll eine Turnhalle so bald wie möglich gebaut werden und nach dem Jubelfest ist ein Ausschuß zu bilden, der die nötigen Vorbereitungen zu treffen und für die Aufbringung der Gelder zu sorgen hat. Es wurde auch der Hoffnung mehrseits Ausdruck verliehen, haß der Stadtvorstand der gemeinnützigen Sache wohlwollende und tatkräftige Hilfe angedeihen lassen werde, auch wird auf private Unterstützung gerechnet. Zwei Herren haben bereits zugesichert, Bauplan und Kostenanschlag sowie Lageplatz und Meßbrief ohne jegliches Entgelt zu besorgen. Vor der Vorstandswahl zollte man dem Vorstand für die bisherige Treue und von schönen Erfolgen gekrönte Leitung des Vereins Dank. = Tor h eim, 24. Febr. Eine Erinnerungsfeier an die denkwürdigen Ereignisse des Jahres 1813 beging gestern abend der Evangelische Verein unter starker Beteiligung. Pfarrer Loos aus Butzbach sprach über die vaterländischen Dichter der Freiheitskämpfe. In entsprechender Weise veranschaulichte er unter Vortrag zahlreicher Textstellen den Reichtum jener Dichtungen an Zahl, besonders aber den Reichtum der darin nieder- igelegten sittlichen Gedanken, wie Vaterlandsliebe, Opferfreudig feit und Frömmigkeit. Die tiefen Nöte jener Zeit und ihre Rufe, die ernst mahnend auch in unsere »Zeit hereinklingen, die Gestalten der Helden und Barden, vor allen die Körners und Elrndts, erschienen gleich den kraftvollen Gestalten aus altger- Iranischen Göttersagen kämpfend, zürnend, mahnend und vor dem Höchsten sich beugend, vor dem Auge der Zuhörer. Zwischendurch wie zum Beginn und am Ende der Versammlimg gaben gemeinsamer Gesang, Gesangsvorträge des hiesigen Gesangvereins, herzige Dorträge jugendlicher Deklamatoren und Teklamatorinnen dem ganzen eine abwechslungsreiche Stimmung. r. Reichelsheim, 24. Febr. Ter Zweigverein des V. H. C. hielt am Sonntag im Gasthofe zur Post sein Sinter* vergnügen ab. O Wallenrod , 24. Febr. Gestern abend hielt der E v a n- gelische Bund seinen Familienabend ab. Der Wallen- röber Posannenchor wirkte mit. Die Schuljugend sang unter der Leitung des Lehrers Loch einige Lieder. Als Redner traten auf Pfarrer Knoth, Lehrer Loch aus Wallenrod und Lehrer Höchst von Maar. Gießener Strafkammer. Gießen, 22. Febr. Konkursvergehen und Pfandveräußerung. Ter Kaufmann A. F. in Friedberg, der seit 1892 ein Manu- fakturwarengeschäft betrieb, war durch das Auftauckien zweier Warenhäuser in Geschäftsrückgang geraten, so daß schließlich das Konkursverfahren eröffnet wurde. Es stellte sich dabei heraus, daß er seit 1910 keine Bilanz mehr gezogen hatte und seine Bücher keine Uebersicht über seine Vermögenslage gewährten. Außerdem hatte er, um sich über Wasser zu halten, Waren veräußert. Wegen Konkursvergehens erhielt er 15 Mark Geldstrafe, wegen Pfandveräußerung 10 Mark. Jugendlicher Einbrecher. Ter erst 18 Jahre alte Kaufmannsgehllse H. G. von Butzbach hatte sich wegen Einbruchsdiebstahls in der Fabrik seines früheren Lehrherrn, des Schuhfabrikanten Rumpf in Butzbach, zu verantworten. Wegen Begünstigung unb Hehlerei mitangeklagt ist der verheiratete Taglöhner H. W. von Butzbach. G., der nach Aufgabe seiner Stellung bei Rumpf wiederholt Arbeiter der Fabrik ganz offen darum angesprochen hatte, ihm die Ausführung eines Diebstahls zu ermöglichen, war im Dezember v. I. dreimal nachts in die Fabrik cingcfticgen. In das Gebäude selbst gelangte er durch einen vom Hof in den Keller führenden Kohlenschacht. In dem einen Falle stahl er im Kontorraum aus einer Kassette, die er mit einem Meise! aufbrach, 80 bis ^100 Mark. In drin zweiten nachweisbar nur ein Paar Schuhe, in bem dritten Falle verblieb es bei dem Versuch. Dem Mitangeklagten W. hatte G. nach einem der Einbrüche nachts am Fenster geklopft und ihm 5 Mk. mit der 2lufsorderung gegeben, den Deckel wieder auf den Schacht zu legen, was W. auch tat. Weiter hat er am nächsten Morgen, fum die Spuren zu verwischen, die mit dem Teckel bedeckt gewesene Stelle im Hofe Mit Wasser überschüttet, da es inzwischen geregnet hatte. Strafe gegen G.: 1 Jahr 6 Monate Gefängnis abzüglich 2 Monate Untersuchungshaft, gegen W.: 4 Monate Gefängnis. Begründete Berufung. Ter Landbriefträger H. Ehr. R. von Romrod, der erster Vorsitzender eines in Romrod Schankwirtschaft betreibenden Bürgervereins war, war vom Schöffengericht Alsfeld von der Anschuldigung, die Wirtschaft ohne Konzession geführt zu haben, frei- gesprochen worden. Dagegen waren die übrigen sechs Vorstandsmitglieder in Geldstrafen von je 10 Mark genommen worden. Aut die Berufung der Staatsanwaltschaft hob die Strafkammer dieses Urteil auf und erkannte auch gegen R. auf eine Strafe von 10 Mark. Urkundenfälschung. Ter Fischmetzger L. Sch. in Frankfurt a. M. hatte im Juli unb August v. I. von Bad-Nauheim aus, wo er für eine Frankfurter Fischhandlung tätig war, mehrere gefälschte Bestellungen, mit erfundenen Namen von Hotelbesitzern an .Konkurrenzfirmen in Geestemünde gerichtet. Als die Fischsendungen ankamen, ergab sich der Schwindel. Der Angeklagte will die Fälschungen begangen haben, um die Firmen zu foppen und abzuschrecken, weil sie die Preise drückten. Das Gericht ernannte auf eine Gefängnisstrafe von 12 Tagen. Viehseuchevergehen. Der Landwirt Ph. F. in Schwalheim hatte von Preußen aus Mastrinder eingeführt, ohne sie vor der Einstellung zur Quarantäne angemeldet zu haben. Strafe: 15 Mark. — Der Schäfer D. I. von Viermünden unb der Schäfer R. I. von Flandern hatten im Oktober v. I. eine Schafherde durch verbotene Teile der 'Kreise Alsfeld und Gießen getrieben. Strafe: je 5 Mark, falls uneinbringlich je 2 Tage Haft. liiiwerfUäUsIlacbwcbtetu • Ter 11 Ferienkurs für wissenschaftlich, Mikrofkovie findet vorn 4.-6. März im vhyfikalischen uit im zoologischen Znslitut derUniversttöt 9)1 a r b u r g halt. Tie Ap. j. rate und Mikroskope werden von den optischen und mechanischen Werken von Stavl Zeiß, Jena, zur Verfügung gestellt. Es Ivredi?» am Dienstag, 4. März, Tr. 9L Kohler (Jena) über das Mikroskop unb dessen Verwendung (mit Temon'trationen) zur Mikroodola- grapbie und Projektion: a) Vergrößerung, bi Bildgüte, ei tellia. feit, d) beionbeie Beleuchtungsmethoden (Vertikalillummator, mono- chromatisches Licht-; am Mittwoch Pro'. Tr. H. 'Jlmbronu (Jena) über die Abbe'jcbe Theorie der mikroskopischen Bilderer;eugmij- am Donnerstag Prof. Tr. H. Aindronn über die Methoden Prüfung der Objeknvsysteme, Dr. t). Siedentoof (Jena! über Dunkel- felbbeleuditung ; am Freitag Dr. A. Köhler über Mikrophotogiaotü mit ultraoioletiem Licht, Tr. £>. Siedentoof über Ultramifroifopie am Samstag finden Demonstrationen zu den Vorträgen: a< -l'itfr»« photogravbie mit ultraviolettem Vicbt, b) Beleuchtung mit mon>. chromatischem sichtbaren t'idjt und Beleuchtung mit dem Veuiktz. Illuminator (Metallographie,, c) llltrannkroskopie farbiger (<>(ä4 unb Kri lalle statt. Hierauf gibt Dr. H. Siedentoo« eine Erklärung kinematonravlnsa er Projektionen von ultramikroskopischen ua) mikroskopischen Aufnahmen. Lustschlffahtt. Essen, 24. Febr. Ter Direktor der Eondorwerke Snvelack flieg gestern morgen gegen 9-6 Uhr auf dem Flugplatz Esjen- Gelienktrchen-Rottenhaujcn zu einem Flug nach London auf. Ta auf der Erde dichter Liebel herrschte und sein Kompaß versagt,, konnte er sich nur nach der Sonne orientieren. Nach cinftünöigttn Flug beschloß der Flieger zu landen, geriet aber in immer dichteren Nebel und bemerkte erst im letzten Augenblick, daß er sich über der Nordsee befand. Es gelang ihm, seinen Motor wie^e: einzustellen, als schon sein Apparat die hoch gehenden Wogen de- rührte. Er stieg dann bis 900 Meter Höhe auf und landete noch l’/Jlünbiger Fahrt in Deventer am Zuidersee, trotz des dichten Nebels ohne Schaden zu nehmen. Allgemeine Körpersthwädie Wieder zu Kräften zurück. 83%» ist in unserem nervösen Zeitalter leider ein weitverbreitetes Übel. Wer regelmäßig morgens und abends Kasseler Hafer - Kakao (Nur echt in blauen Kartons für I M., niemals loael) trinkt, kommt bald Eutol-Bonbons wirken ganz vorzüglich gegen Husten und. Heiserkeit Man achte nur auf das Wort „Entöl“ und weise Nachahmungen mit ähnlich klingendem Namen Bionfon die Idealnahrung! Ich trank Ihr Bio son Aiir Stärkung unb Bluterneuerung. Wlihr:u'! ich früher stets über Schlaflosigkeit oder unruhigen Schlaf zu ttw- batte, ist dieser jetzt einfach vorzüglich und stehe ich morgens wirkt, gestärkt auf. Staffeldt, Zollaufseher, Kalterherberg «Eifel«. linier fchrift beglaubigt: 4. Nov. 1912, DaS Bürgermeisteramt. Bioson, Bletz dose (cn. */a ktf) Mark 3.— erhältlich in Avotbeken, Drogerien, sb«,, Ät a by-Wäsche bei A. Salomon & Cie. r E £ O ■ LS 17 O 3 re. 2 er «S>u Gl 2- 1 5- b’ä ~ 3: t: IC =7 S' —n 2 «L s 5= o S — o c< 2^ tori, y " 3? & SrsS-Z.^- ■■ " cc—> oK61 3 O" CO o 1-1 ^2^3 as * T «2. § d-' 3 — 43* AZ 3-3 er •• 2 A o p» C3-S, •sr^- " 3 cSe» ^ZZ-S ® —■ -•■E" sä? «Z - ro l *7 H = r-T ÖD' rx. • — O = r*. •-*- -i 3 ~ re tr ??««« F §2 3? 2 L 2-Z. OD CD o o o , o ä o» <=■ o cn O X- as ro O X* D. D* 3. (?) & 7? (fto- 3-=>. D 3. "3:5" er 2. — eü er __ O6 8 e c- I * o 3.» a 2 35 A« .. Q SB» CDSf. 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Prüfungen werden hier vorgenommen. Beste Gelegenheit zur Ausbildung als Herrenfahrer oder Berufs- Chauffeur :: Anmeldung kann jederzeit erfolgen. < n ii ii n c-r o* 3 5 0 Eichen-Stämme 2. Eichen Stämme 3. Eichen-Stämme 4. Eichen-Stämme 5. Eicken-Stämme 6. ii ii n n n 210 194 1246 1 3 3 5 4 91 794 CD (ß 3-öi Städtischer Seefischmarkt Jeden Donnerstag nachmittags 3 Uhr beginnend in den Marktlauben. Zum Verkauf kommt nur beste, frischeste Nordsee- wäre zu billigen, lediglich die Selbstkosten deckenden Preisen. Die Verkaufspreise sind an den Ständen angeschlagen. |B”/t Diese Woche grobe Zufuhr von Schellfisch, Brat' fisch, Eabliau, Seelachs, Schollen und grünen Herrngen zu billigen Preise». ÄS Sämtliche Gebrauchs-Artikel lu Glas, Porzellan, Steingut Stets Eingang von Neuheiten : Rabattmarken des Rabatt-Sparvereins __________________________________________________________________________ ai5 , Gegen Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. vember 1913 getvährt. Gedruckte Verzeichnisse über die nur mit echten HeitmanrisFarben Sthulzmarite: Fuchskopf im Stern. 98 Eichenstämme, Schnittholz, mit 80,58 Fstm. Bauholz, mit 124.99 Fstm. ^onbormerfe 6,^1 47 Buchen- „ „ 2 Weihtannen-Stämme „ 3 Linden-Stämme, Bauholz Fichten-Stämme 5a Kl (20—24 messer) mit 25,95 Fm. Fichten-Stämme 5 b Kl. (12—17 messer) in zwei Losen: Los I von Nr. 42—223 = 89 Stück mit 25,26 Fm. Vergebung von Vauarbeiten Die für den Neubau ci eS sechskleisigen Sckul- bni'scs nebst Srl-uldienerwobnun 1 in Weilmünster erforderlichen Rohbauarbeiten und zwar: Los I Erd- und Maurerarbeiten. U. a. Herstellung von rund 560 cbm Stampfbeton- und 558 chm Schlackensteinmauerwerk, 315 qm Stamvfbetongewölbe und 550 qm Zwischendecken, sowie Lieferung von 530 Etr. grauen Lahnkalk und 20,4 Mille Schwemmsteine. LoSII Kunststeiulicscrung. 11. a. rund 35 cbm Kunst- steine und 15 qm Fensterbänke. Los HI Stcinmcttarbeitcn. U. a. Lieferung von rund 165 qm Sockelverblendung und 30 cbm bearbeitete Werksteine. _____ Los IV Lieferung von 21500 kg T- und Dtfferdinger Los^Äm'mcrarbeiten. U. a. 3700 lfd. rn Hölzer zu verzimmern und 85 cbm Tannenholz zu liefern. Los VI Schmiede- n. Schlosferarbcitcu. U. a. f>00 kg Anker, jitammern und Schrauben pp. und 18,oO m schmiedeeisernes Treppengeländer. Los VIT Dachdeckerarbeitcu. U. a. 806 qm Schteser- Fichten-Derbstangen Die Zusammenkun't ist nm ersten Tage auf der Kreissttaße Beuern--! llertshauscn, am zweiten Holzversteigernng in der Freiherr!. Obcriörstcrci Rullenan Freitag, den 28. März nach Zusammenkunft um 10 Uhr vormittags aus der Kreiöstrafre .stesselbach-Apvenborn am Walüeiniang. Stämme: 2 Birken von 28 und 33 Ztm. Dchm., 5-6 Mir. lang = 0,80 Fstin.,- 5o Eicken-Psv'ten (2 'JJitr. langt; Terbstaugen: 310 ^teilten — 12,,3 Fstm.; "ZO Rcisfiangen, Siebte = 3,22 8-ttni.; Sruttkuuvvcl: 3Mtr. Fichte (3 Mir. langt: Scheiter, Rm.: 22 Buche, 10 Birke, 4 Kiefer, 4 Fichte, 2 Asve; Kniivbel, Nm.: 1&> Buche, 28 Sirte, 55 Eiche, 85 Fichte. 108 Kuner, 10 Asve, 1 Ktrsch- baum: Nciier, Rm.: 608 Bucke (hierunter 324 Stamm- reisert, 316 Eicke, 14 Birke, 5 Fichte^Sckichthausent, 2o Ftckte und 63 Kiefer (ausgekmivveltt: «stocke, Rm.: 23 Bucke, 23 Eiche, 2 Birke, 50 Fichte, 81 Kteter. . B 6 Das in Distrikt Steinberg 2 (am Bettenwiesenbangt und daS^onstige zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. Los VIII Klemvncrarl eiten. U. a. 133lfd.rn Nmne,62 lsd. m Adfallrohrc und 2'» qm Knvfcreindeckung. LoS IX Lieferung von 2537 Sack Zement. . Los X Herstellung von 275,33 9m Holilitctnkörver- deckcn sollen im Wege des schriftlichen @ubnufnon8’ verfahrens vergeben werden . Die Angebote sind verscklonen und mit der Aufschrift „Angebot auf Schulliausneubau Weilmünster" versehen bis zu dem am .... Extrafeine groste 1098 WMiy ä 25 Pfennig. nariuiertc „ ä 16—12 Pf Lismarck- „ ä, 8— 10 „ i'/> I°Dosel—,4 I'DofeLMN. 8rat°Hcringe ä 10 Pfg. in 8 I-Dose 2.90 M- beringe in Gelee ü 12 Pfg. in '/•> I-Dose 0.45,41-D. 2.7OM. Kollmövie ä. 8 Pfg- in 4 I-Dose 2 —, 81-D. 3.99 Di. tuss. Sardinen, Pfd. 6O Psg. in 9 Psd.-Fatz 2.- M- Zilct-Heringc(V21-D1.4OM. in Rem.-S auce I '/.-,-D. 1.—W. Dclikatefrberingei.D.ü/OPf. echte boliänd. Sardellen 1912 er per Pfand 1.30 M. 1911er „ „ 1.60 ,, empfiehlt sebr preiswert Georg Wallenfels Marktplatz nur 21, (tenenüb. der Engelapothere. Eichen- ■ „ ! 292 „ Buchen-Knüppcl I 44 „ Eichen- „ j 67 „ Fichten- „ । 21 „ d°b er r.dtK i ie*nen Motors ’ 9?cnb'" WoJ" t|ee- trotz des dG Buchen-Neiser Eichen- „ Buchen-Stock 5 CD I lirrsvgbScder« 11 GeschenKartiHdti mS I i nttratorzBrXoifinaatioe Holzsubmission. Nachverzeichnctes Holz aus den Waldungen der Stadt Staufenberg soll auf dem Submissions- weae vergeben werden: 1. 7 Kiefernstäm., 18—24Ztm. Durchm. — 4,o4^m. 2.2Lärchenstäm. 25 3. 5 Fichtenstäm., 30—39 llbet bah?"4* I k I w ‘Muno 2 iiia mil ? nut hit I Hessische f utomob H-Zentrale Kronenberg & Schilling Telephon 2059 Giessen Süd-Anlage 7 1 Fichtenstamm, Bauholz <61 Zrm. Dm.t, mit 2,34 Fstm. 2 Fichtenstämme, „ (40 - 49 „ „ ), „ 3,29 „ "" "" ' 30,10 „ Prak//5 Amtliche Bekmiitillchmigcn der Ltadt kieken. Zu vergeben ist eine lebenslängliche Pfründe in Höhe von 360.— Mk. aus der Plockifchcn Stiftung zur Deckung der Kosten der Vervfiegung einer in (Oiertctt geborenen Person in der Provinzial-SiechenanstaN. Meldungen nimmt das Stadt. Armettamt, Asterweg 9, bis zum 10. März 1913 entgegen.____________________ Hoizversteigernng Montag, den 3. März 1913, vormittags 91:, Ubr, in den Waldungen der Stadt Gienen im Distrikt Hangelstein, Forstwartei Hangelstein, Forstwart Lotz, Wiefeck. 83 «zichten-Derbstannen mit 7,87 Fstm., 15 Fichteu- Reisstangen mit 0,15 Fstm., 154,2 Rm. Bucken-, 4 Rm. Eicken-Scheitholz, 94,1 Rm. Buchen-, 4,3 Rm. Eichen-, 8,9 Nm. Fichten-Knüpvelholz, 25,2 Rm. Buchen-Stockholz, 1830 Wellen Buchen-, 50 Wellen Hainbuchen-, 20 Wellen Fichten-Reisig. — Die Zusammenkunft ist auf der Strane nach Daubringen am Hangelsteiner Steinbruch.Btt/n meinen Bedingungen, sowie die ^lllgemelnenBestlmmnngen ll)cnc angrenzend, sollen Donnerstag, den 27. Februar, betr. die Ausfuhrnng bezw. die Vergebung von Leistungen vormittags IO1/.. Ubr beginnend, nötigenfalls und Lieferungen bei Gemeindcbauten können auf dem . init ,xOrifeöunn am folgenden Tage im Saale des Bureau der Bauleitung zu Ä.-eilbnrg, ^»mvurger Lenz'ichen Felseukellcrs zu Gieficn, in der "Rähe des Strafic 20 ,n den Vormittagsstunden von 9—12 Uhr etu- - -ö - •- gesehen werden, woselbst auck BietnngSsormulare — soweit der Vorrat reicht — gegen poüfreie und bare Einsendung von 4- Mk. fiirLos I, 1.50 Mk. für te Los V u. VII, L— Mk. 'für je Los TL III und VTII, 0,/d Mk. für je Los IV und VI und 0,50 Mk. für je Los IX u. X zu haben sind. Die Zuschlagsfrist beträgt 4 Wochen. Weilburg, den 19. Februar 1913. Die Bauleftung: 65 n 268 1507 4 Fichten-Stämme, 89 Kiefern- „ 10ns gelten eiserkeit tolM und weise tgendem Namen ss41,, nahrun^ 'z//rmeuerv«.Sniix obigen je id) morgen5 w cherbera ttetfeli. ihetaml Bivsvn. ? len, Draneriert. H (in 3 Losen): von Nr 996—1100, 100 Stück mit 35,56 Fm. ' „ 1105—1205, 128 „ „ 32,96 „ Los 3, :: „ 1206-1294, 143 „ „ 38,08 SnqEbote sind getrennt zn halten da eine Zn- sh«»»« bit die gewöhnlichen und können bei uns eingesehen werden. Staufenberg, den 24 Fc^iuar 19 . Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 1040 Vermietungen 7 Zimmer Plocki'trafte 16 l. arohc 7-Zimmerwobnnng m. Dade» einricht, Gas u. eiefir. Licht weazuaSb. »■ 1-Avril biQig Ar perm. Näh daselbst. 120F 2431 Eine idiöne 7 Z. W-, 1. Stoch Ludwigstraftc 6, »u vermieten. Nähere? I. Häuser, Ludwigstrafte 8. 7-ZimAkr-Wshn. 2. L- der Neuheit entsprechend, m. elektr. Licht und Bad per 1. Avril au verm. 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