Nk. 68 Zimstes Blatt 165. Jahrgang Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhesjen Die „Gießener Lanniienblätler" weiten dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das '.Lreirbtatt för den Krtis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „randroirtschastlichen Zeit, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Samstag, 22. Mrz 1913 Rotationsdruck und «erlag der Bruhl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^EH2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Aurfterbende Pflanzenarten der $lora von Giehen. UeßeraH, wo wogende Aehrenfelder, wohlgepflegte Wiesengründe und blühende Gärten den Fleiß des Menschen bekunden, der rin stampfe mit Disteln uni) Dornen dem Boden die Nahrung abgewrnnt, ist die einheimische Pflanzenwelt zurückgedrängt worden, ^eoe neue Rodung, jeder neu umgebrochene Acker bedeutet die düsender vvn pflanzlichen Individuen, manchmal auch den Untergang von Arten, die in ihrer Verbreitung auf ein -er™,. ~, beschränkt gewesen waren. Moore werden entwässert, rümpfe trocken gelegt, um in Kulturland verwandelt SU wuden. Dadurch wird den Sumpf- und Wasserpflanzen, den BewoMern der 'Moore die Lebensbedingung entzogen, und da sre nicht wie das Tier durch die Not gezwungen sich anderwärts anzusiedeln vermögen, so gehen sie ein und müssen aus der ^lora des betreffenden Gebietes gestrichen werden. So sind der Sonnentau, Drosera rotundifolia, das C h r i st u s a u g c , Comarmn palustre, die seltene Orchidee, Herminium Monor- chrs, von ihren früheren Standorten, den Philosophenwaldwiesen, verschwunden. Tie Wasserfeder, Hottonia palustris, den Tannenwedel, Hippuris vulgaris, sucht man seit vielen Jahren rnt Häßlar, wo sie ehemals häufig waren, vergeblich. Verschwunden ist ferner die reizende N i t e l l a , ein rasenbildendes Armleuchtergewächs, seitdem der Klingelbach, auf dessen Grunde cs massenhaft wuchs, alljährlich gereinigt wird. Mit dem Verschwinden der Wasserlöcher an den Gailschen Tonwcrken ist leider auch der gelbblühende Wasser Helm, Utricularia vulgaris, und minvr verloren gegangen und die Sumpfwurz, Epipactis palustris, ist auf ihren früheren Standorten am Philosophenwald, im Stolzenmorgen und im Bergwerk ebenfalls nicht mehr zu finden. Auch der Wald verarmt unter dem Einflüsse des Menschen an Arten. Noch vor 100 Jahren war aller Wald um Gießen Mischwald. Nadelhölzer waren nur an der Badenburg und im Schiffenbergerwald vereinzelt eingesprengt und wo gegenwärtig auf weiten Wachen dunkler Tannenwald grünt, dessen Boden ein Moos teppich deckt, blühte damals die bunte Flora des lichten Laubwaldes. Wo Tannenbcstand ausgeforstct wird, ist es mit Strauch und Kräuterwuchs zu Ende, der Tannenwald unterdrückt jede andere Vegetation. Tie Alpenbcere, Ribes alvinum, das C h risto p h s k r a u t, Actaea spicata, des .Hangelsteins find beide im Tannendickickt erstickt und das Verschwinden der fein- blättrigen Biber nellrose aus dem Wiesecker Walde dürfte ebenfalls auf den Einfluß des Tannenwaldes zurückzuführen sein. So sehen wir denn mit zunehmender Kultur überall ein stetiges Znrückweichen der einheimischen Pflanzen und da, wo die Stadt hinauswächst in die grüne Umgebung, wo die Stein- kästen der Häuser sich zu Straßen verdichten, bleibt für Pstanz en- wuchs überhaupt kein Raum mehr. „Es wächst die Stadt, ihr Wuchs verschlingt Die grüne Welt, die sie umringt." Dieser Werdegang vollzieht sich allenthalben mit Naturnotwendigkeit. Er ist nicht aufzuhalten und ein Stillstand wäre gleichbedeutend mit einem Rückgang unserer heutigen Kultur. Wir haben darum keinen Grund, ihn zu beklagen, und was dem Pflanzenkleide durch die Kultur genommen wird, ersetzt die Natur in anderer Weise wieder. Ja wir haben allen Anlaß, uns darüber zu freuen, daß in der Kultursteppe, zu der unser Vaterland im Laufe der Jahrhunderte geworden ist, sich der allergrößte Teil der einheimischen Pflanzen zäh zu behaupten vermocht hat. Was viel bedenklicher ist, das ist die Tatsache der Ausrottung bestimmter Pflanzenarten zu einem bestimmt en Zweck. Es geschieht teils aus Habsucht, teils aus Gedankenlosigkeit, manchmal auch aus Sammelwut. In anderen Fällen dürfte das Seltenwerden oder die gänzliche Ausrottung auf verschiedene Ursachen zurückzuführen fein. Dieser Fall liegt vor bei .dem Frühlings - E n z i a y der Rödger Wiesen. Diese Cnzian- art, Gentiana Demo, die sonst nur in den Alpen und im hohen Norden vorkommt, kann als ein Ueberbleibsel jener Flora angesehen werden, die zur Eiszeit, als in Mitteleuropa alpines Klima herrschte, unserer Gegend eigen war. Die bisweilen geäußerte Meinung, der Enzian wäre durch frühere Aussaaten vom Botanischen Garten nach Den Rödger Wiesen gekommen, ist irrig. Solange die hiesige Gegend floristisch durchforscht und das Ergebnis in Büchern niedergelegt ist, ist auch der Rödger Enzian und der Standort, wie er bis heute noch unverändert geblieben ist, bekannt. Es sind aber Versuche von Professor Hoffmann gemacht worden, ihn auf anderen Wiesen, wo die Bedingungen zum Okdeihen anscheinend ähnlich waren, durch Aussaat zu verbreiten. Sie loaren erfolglos. Es kann daraus gefolgert werden, daß es ganz eigenartige Lebens- andelt, die Schönheit von heute gegen eine von gestern zum Siege zu führen. Und die neue Schönheit, die nun von Paris aus gepredigt wird, ist, wie alles im Leben, schon einmal dagewesen, nur daß die Modedamen diesmal zu einem sehr, sehr fernen Ideal zurück- greifen. Eine Begeisterung für d i e klassische Linie des F r a u e n k ö r per s ist ausgebrochen. In den Museen stehen die Modelle: die antiken Statuen sind es, die der F-rmi. von heute deir Ton angeben. Tie breite Taille, die freien Hüsten und — der Bauch. Jnwohl, der Bmrch ist modern geworden, man trägt ihn wieder. „Le bentre de la femnie est comme un bouelier": Dies Wort ist zu Ehren gekommen inti> die weiche Wölbung des „Schildes", wie ihn die Natur geschaffen, darf durch kein Korsett, kein Leibchen entstellt werden. Tie Sucht, schlank zu bleiben, schlank zu werden, ist überrount>en. Dem Mieder ist der Krieg erklärt, und so manche eitle Pariserin, die in höchster Selbstverleugnung wenig aß und wenig trank, ünrb viel zu tun haben, um der neuen Mode gerecht zu werden. rf. Ern ienstmädchenrek0rd. Fünf TienstnrädcheU- die an einer Stelle, zusaminen 154 Jahre gedient haben, haß ist der Rekord, dessen sich eine Frau M. B. Williams in der Nähe von Swansea rühmt. Jeder dieser treuen weiblichen Dienstboten hat also im Durchschnitt fast 31 Aihre an einer Stelle gedient. Tw englischen Tagesblätter feiern diesen erstaunlichen Rekord auch gebührend und geben einige Einzelheiten über die Zürnstmadcheu an. Am längsten ist das .Kindermädchen bei Fran Williams, nämlich 42 Jahre: dann das Milchmädchen, 33 Jahre, imd das Waschmädchen hat es auf 32 Jahre gebracht. Das Haupt der Zimwermädchen ist 24 Jahre bei Frau Williams tätig, und das zweite Waschmädchen „nur" 32. Frau Williams selbst er- tTart,_ m ihrem Haushalt blieben die Dienstmädchen solange, bis sie sich verheirateten oder lns sie alt und grau geworden feien. Bei den fünfen, die den Rekord aiifkgestellt haben, ist an Heiraten allerdings faum' nock zu denken, denn das .Kindermädchen zählt 70 Jahre, das Milchmädchen gar 79, die beiden Waschmädchen sind über 60, und nur das erste Zimmermädchen mit seinen 47 Jahren kann den anderen gegenüber noch als jung bezeichnet werden. Das Geheimnis, weswegen die Dienst- mäbchen solange auf einer Stelle bleiben, erklärt Frau Williams nn> unvollständig, wenn sie angibt, die Dienstboten hätten je vierzehn Tage Urlaub int Sommer und wechselten an den Sonntagen mit freien Vor- und Nachmittagen ab. Frauen, die diese großen Unternehmungen in die Hand nahmen,I — Die neue Linie. Aus Paris wird uns geschrieben: Prinzessinnen und Hofdamen, Schriftstellerinnen, wie Rahel LevinJ Auf dem Gebiet der Frauenmode ' ' treue Hausmütter, wie die Frau des Philosophen Fichte und die r"-3 -------- r ' "" r' märfte. Die he 4- SfdjSik. 5 6 8 lOtyd&tk, 3"(nrQyjaIiXduö. rvr unterhielt. Der Täter wurde verhaftet. dcu s re a&.c'tr w - 3 t£ Art «r ®2* ■8*® >er 2 e 2 43 5-H C6> 2 '> 53 -’sa 2 » s s- t=> » 2 & 2E rt^ es Ä c 2 2^s ' == 2,§'yu ^5 cs) rc —1'< GP -5T s S a- o r-. CJ’S ?« «’S'P iv w ä« L«> 2 2 <= 2 LS Or£ E den 33 in sechs 150, in >-S . = (f) e 2 a t)t eine Ite nur 2 *•> «D ys -r» er 3 MZ amt Darmstadt. ** Forstpersonalien. Der Großherzog hat den Oberförster der Oberförsterei König, Forstmeister Wilh. Hoffmann in gleicher Dienfteigenschaft in die Oberförsterei Ober-Vamstadt versetzt. »» Kath.Pfarr Personalien. Dem Pfarrverwalter Herrn. Leinbergcr zu Heimersheim wurde die kath. Pfarr- Aelle daselbst übertragen. ♦* Telegraphenleitung. Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Telegraphenlinie an ter Landstraße von Gießen nach Krofdorf liegt bet dem Tclegraphenamt in Gießen S^n heute ab 4 Wochen aus. =■ *s KL er ' $ -13 ■*- 3-c*^2 ZstZ-Z? r*ß) a , .^chkNA ■btrn un "rendi 'n - ec«, h „Billig Saustring" <5 oö3 = §to‘ = 2 d r» ** :5 » _5L $■=2- 2 2 sa K 2 a=‘=‘ -*■ ex-—*■ rvo 'S >£K s a o = = "• o:—, k er 2Sg 5 = P 2 E-S. a=« (Der u r ! in fr § ® ’M - 3 = « = Mi ° 2 » 3 ' 3/61 a^ in einer 220, in zwei 250 und tn einer 300 Prozent. , Homburg v. d. H., 19. März. Der verheiratete Kutscher Peter Schmidt erschoß heute früh eine Kellnerin, mit der er seit längerer Zeit ein Liebesverhältnis s- M <* as « 2.^ 2.3 5- | S-S •1 er' Fg-Sg. Bißer f WS -Zz I Hersfeld. 20. März. Der Kreistag des KreneS Hersseld beschloß, anläßlich des RegierungsjubtlSums de- Kaisers eine Stiftung von 20000Mark für die Bekämpfung der Tuberkulose sowie für hilfsbedürftige Krüppel zu machen. 2 o P Landkr/is (Siegen. . - Beuern, 19. März. Am Sonntag sand die c-chluv- feier der hiesigen Klei nkinder schule statt, sie nmxfre mit der Suche nach dem L Phasen veromrdcn 4LLZL Anlaß batten 'ich ote Gemeindemitglieder bet der!Nnnttnder- schulc *atlreid>n- denn je etngefundcn, galt es doch auch., oo» der Schwester Eoa Abschied zu nehmen. Sle geht mtt An^ng des Schullahres m chre yennatgemembc. -chwelter mut »ar eine oortiioiid) wirkende Persönlichkctt, bei der uniert Äteinen unter gutem Schutz standen. -on'il^, 103i s%sS ’-U«S ";0”^ X; g SmitW Im Ball fest hinaus LnniitenW spannten La Botschafter zusammen 1 lichte banü bei dem Ued und Serbei tommcn - die Lutschet Di kommen so müssen prüfen, i ihnen natii ite äls da? '.icher liebe iehr kntisä xr «öniq , jnb dieses i den Grafet mlaßt. L irren> Tj verbleibet! innigen in Stabt fort, und Kindei hieben So! jchüyen bei iic diplom uf die Ä Kreis Friedberg. m. Bad-Nauheim. 19. März. Am 20 Marz besteht der hiesige Ortsgewerbevercin 20 Zahre. Heute zahlt der Bernn 160 Mitglieder. Don den Gründern lebt noch eine ^rotzere ^aht. Ununterbrochen Vorstandsmitglieder sind der tetztge Vorsitzende, Schlossermcister K n i v v , und Schreinermeister ft t u g. Dtc Gründungsfeier findet im Juli statt. - In den letzten --agcn sind mehrere wertvolle S? u n b e durch gelegte Gis t brocken cingcga ngen. Die Bescher der verendeten Tiere haben eine Belohnung von 100 Ml. zur Ermittelung der Tater ausgesetzt, ohne bis jein einen Erfolg erzielt zu haben. — Deute wurden von der F c l d b e r ei n i g u n g s k o m m r i > t o n die E n l I m adig u n g e n für verlorenes Gelände sür Baumemw. ausgezahlt. Einige der Beteiligten erhielten bis zu 10000 Mk. Die Stadt Bad-Nauheim hat 137 000 Mk. an Kosten aufzu- ** Promotionen an der Landesuniversi töt 1912 von O-b e r h e s s e n: In Doktoren der Rechtswtssen- schaLt Sinauzreferendar Ludw. göekler aus (ließen, Ge- richtSaiseftor Wilh. Wodaeae aus Friedberg und .ttegie- runq^assessor Ludw Schneider in Schotten: zu Doktoren der Medizin Karl Loew^er aus Gießen, Stegft. Strauß aus Düdelsheim, Friedr Volk aus Büdingen, Wilhelm Schäfer aus Wallernhausen, Ernst Lang aus Btiigm- heim, Michael Grünebaum aus Düdelsheim, Karl Wilh. tipp aus Gießen und Peter Müller aus Sberselters: zu Doktoren der Philosophie Referendar Gg. L Ham as aus Gießen, canb. rer. nat. Ludw. Hoffmann aus Grun- bera, Sberieherr Ehristian Pfeiffer aus Lollar, ^-orst- assesfor Gq. Herwig aus Alsfeld, cand. rer. nat -yran$ Diehm aus Lauterbach, Lehramtsassessor Jak Berg aus ^klZfeld, cand philos. Wilh Sturmfels aus «ad-Nau- Heim, cand. philol rer. Gg. Faber aus Leihaestern, cand nnr. Hch. Fischer aus Butzbach, Lberlehrec Alex. Btnzel aus Friedberg, Lehrcnntsafscssor Otto Deibel aus Qht6cii, canb. agr. Hugo H e ß l e r aus Reichelsheim und Paul Wolkewitz aus Oberbreidenbach. »* Lehrerpersonalien. Uebertragcn wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Wagenknecht aus Wer- melsTirchen die zweite Lehrerstelle an der Gemetndeschuch zu Glauberg; dem Schulamtsaspiranten Rud. Henrich aus Schwickartshausen die zweite Lehrerstelle zu Höchst a. b 'JUbiber; dem Lehrer Jak. Christ zu Grolsheim die Lehrer- jtctlc an der Gemeindeschule zu Betzenrod: dem Lehrer Aua M e h m e l zu Betzenrod die Lchrerstelle an der Ge- meindeschule zu Grolsheim. Erledigt sind eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Bönstadt; eine mit einem evang. Lehrer zu beietzende Lehrerstelle zu Eich, womit der Lrganistendieust verbunden ist. ** St eu er Personalien. Der Gr o ßh e r z o g hat den Vorstand des Finanzamtes Groß-Gerau, Geh. Fmanzrat Adolf Schmitt, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treugeleisteten Dienste in den Ruhestand veHetzt und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, sowie den Revisionskontrolleur bei dem Hauptsteuerantt in Darmstadt, Friedr. Müller, zurzeit in Brngen, zum Hauptsteueramtstontrolleur bei dem Haupt steueramt Biitgen ernannt. — Erledigt ist die Stelle eines R e v i s i o n s k o n t r o l l e u r s bei dem Hauptfteuer- $ Sä 1C „&n tiefer Sinn liegt in den alten Bräuchen: man muß sie ehreul" — Mögen sie uns auch noch so eigenartig und bisweilen and) unmotiviert erscheinen, >o brauchen wir nur grlmÄich nad;znforschen, irm ihre tiefere Bedeutung zu erfassen Gehen sie doch aus den Grundanschauungen des Völkes, aus den Übergriffen ganzer Nationen hervor. Wie verschieden sie aber auch sein mögen, und welch nawer Srun dadurch klar wird, eins ist bei den Lsterbrauchen dasselbe bei arten vas Fest Feiernden, nämlich die überströmende Freude am mirdeverwachendLn Leben. ^^9-=; a& nnt,' b ih ic tz *.c w -toru ' St, I *WiV dein *8 utgt, < Qr i-n i ' -leiia nili0 t/n 11 bfj iii firufi hs „ rre. ~ c^S 5 = , -"CT ° rs-x L2. - 6" 2. - <2 = x Cf S or — cr~ o 5 3- Zs'SS- n rrtenbera, 19. März. Der sogenannte C itermarU, vor üielen fahren em lehr lebhaster Tchweinemackt " ..rbe m diesem Jahre zum erftenmale wieder adgeValten. A 'S der Um- giqend waren sehr schöne Ferkel ongefnhren; die P«ise waren ober so hoch, daß der Berkau» schleooend ging. । -S Ao en alte werkel halten einen Dreis von 60—65 Mk. bas Paar, wahrend uic stärkere "anker 90-100 Mk. gefordert wurden. Sändler waren tast gar "nicht vertreten, was zum schlevvenden Handel be.trng. Äte Schweine kosten da4 Pfnnd Echlachtaewicht 78 Bkg. - Tie Kartoskelvreise sind an, derselben Höhe wie im vorigen Herbst; Saatkartosseln etwas besser im Prene._____________________ bringen. Hesicn-Nasiau. ' X Kirchhain, 18‘ März.. In der heute unter dem Vorsitz des x.'anbrat5 von Gilsa abgebalt1 non üreistagSsitzung wurden runächst die wieder- und neugewählten KreistagSmitglieder eingeführt An Stelle der Kirchlwiner und Neustadt-Momberger Krankenkassen soll eine allgemeine Kreiskrankenkasse mit beni Sitze in Kirchhain treten. — Xcr K r e t s ha us ha lt für 1913 schließt mit 151 600 Mark ab. Wie in, Bonahre so sollen auch diesmal 50 Proz. Kreissteuern und 10 Proz. Bezirt-abgabe gehoben werden. Zur Verzinsung und -Tilgung ber zum Bau der Shmtalbahn a^genommenen Kapitalien sind runb 24 720 Mark und für Erwerb des Geländes für die im Bau begriffene Ohmtalbahn 22 000 Mark eingestellt. — Aus dem Verwalnmasbericht ist zu crwihnm, Mf, 1912 bic Einkommensteuer 46 792 Wart gegen 50 927 Mark 1911) und die Vermögenssteuer 19 973 Mark 20 891 Mark) einbrachte. Die Gewerbe- und Betriebssteuern erhöhten sich dagegen etwas, ^sn Gemeinden des Kreises wurden an Umlagen erhoben Gemeinden weniger als 100, in einer 125, in fünf einer 160, in vier 175, in einer 180, in elf 200, 220, in zwei 250 und in einer 300 Prozent. ~ 3-~icy &S. $2- & 2 ® 5- S S. = c* 'AZZ 1 2 Salem Aleikum mff Hohlniundsfuck SolemGold Goldmvmdstiick Cfgareffen XCcO - - <32 Tö <5.9ird nidw&cchserL ist das übereinstimmende llrteil der ItllT) Qltt .rmnderilaiisende, welche^Naumanns Lanolinseise benutzen. Stück 20 Psg . 5 -stütf Pia- tags w a = •* _ oo 2 ■ ® • WO 4 “ b*a o ä. a = _ -r B S-. ^5* ^2 -E s -= £ « • r, . ° ’®'3 5 s*3 .615: Gl 3 e s fflzr « Ge« werkschullehrer Mener von Tarmitabi, die Mitglieder bes Jur fichtsrats und Vorstandes der schule, wnne viele Eltern ünh Schüler und zahlreiche Gewerbetreibende cingerunben battm. Line reixLlaliige Ausstelliing von Zeichnungen. Modellen mw. m oen Lehrfälen wurde von den Fachlehrern erläutert und jagte den __ genau m mcibobtid -'n Lehrgang der schule, unb rtju gutenCr gebniiie. Nach Bes.chnguna b