»vuuie «m's*Äf05 N> “■ - ÜiSL Wx«!!> n-onu. Vouh^i^'t L Srfe .»-bt,., ’**»«s GsssMtz '^'«LKL »«t na tbl*t „S^'öriter- lUlbäjfet. ‘*«lWittbliü0 , - Muar 1913. al er:°Ne Direktion ■■ Vensrll. 1 WjittW mu ^orschulklasie) Lotten. ^erlitt).. D’ii iak-Verschnitt inet üd) bcionbex-? durch milbie nCn -jictbcrbeimiScbunften. fein» *-iittcnc5 Seinbeitillat, ^TT.cr emv'ehie ich eritllnw^ finbet Mw ' ^ vormittags von 9-r> m, ■ - - Untexaeidjncten itatt. "nmS [lniQbnqem Besuch Ul1 tumeiniflbriivireiwiüigen fDälittr werben ohne Prüfung ch ■i' cme ^olföidmic 2 Mrc nti weitere Auskunft OL das ucur tdiuliabt werben auf! -vt ittjniiiid) kMgegeiWiwmmü ' barisurtimk ümpsschcin c3 i-brrzoglichc Rektor: WSflnfei I früher 311 - Telephon 611, eben, empfiehlt sich in Aufertim । i*klararjonen. Forderen (rsbeitn- ■ . /ensvei-zeichnissen. Auskunft 11 afrssachen vor Gericht und Ajl 'gen Privat- Testamenten. E 7 Uhr. Sonntags.- 10-S Uhr. A iMlIl, OiiEttll tlsfitik, erteilt Sinjä rigmjengti ■ *F Chefredakteur: A Goetz. Feruiprech - Anschlüsse: ■kjF Verantwortlich für den für die Siedaktiou 112, *7^ w • * ee _ MF politischen Teil: August General-Anzeiger für Gberhrssen LSLS Krn“^“"5nS‘m™ Rotationsörucf und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vuch. und Steindruckerei R. lange. Redaktion. Expedition und Druckerei- Schuiftratz« r. bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Ur. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umsatzt 12 Setten. Die Lolqen der türkischen Ztaattstreicher. Die Tat Enver Beys, die leider neun Opfer forderte, fiat noch feine weiteren Folgen in Konstantinopel gehabt. Die Antwortnote ist noch nicht abgegangen. Aber die Ruhe in der türkischen Hauptstadt soll wieder völlig hergestellt sein: Pie Jnngtürken verzichten auf (üTe unnötigen Hetzereien, lassen Verhaftete "wieder frei und den Zeitungen auch wieder ihren Lebensatem. Ader die Wirkung 'des Umsturzes kann "fieitte als fiir die Türkei günstig bezeichnet werden. Die Russen chaben ihre 'Drohung nicht verwirklicht. Die deutsche Regierung hat in der „Rordd. Llllgcm. Ztg." eine endlich einmal von neutralem Geiste durchdrungene Erklärung abgegeben, die mit ihren Winken nach Petersburg und London in der gesamten Presse des Reiches freudigen Widerlwll erweckt haben. Denn die mutige Tat Envers 6^ unbestreitbar in allen Lagern Sympathie erweckt, und es sind keine Kriegshetzer, die dem Ausdruck geben. Die Presse der Linken — ausgenommen die sozialdemokratische — stimmt darin überein, daß der ckühne Iungtürke ehrliche Bewunderung deroient im Gegen so 1; zu dem Ränkespiel der interessierten Diplomaten. Und nun ist nach London ein noch lauterer Ruf erschallt. Die Muselmanen in Indien rühren sich und verlangen die Fortsetzung des Krieges gegen die Balkanverbündeten. Auch verurteilen sie in ihren Versammlungen das grauenhafte Schweigen Euro Pas und die Untätigkeit iE ngl a n d s gegenüber den bulgarischen Uebergriffen. Das wird England schwer z-u denken gehen. Witt Staatssekretär Greck einen Aufstand in Indien riskieren? Bemerkenswert ist, daß das Reut er-B ureau diese Bewegung ui Indien feststellt. Man darf also annehmen, daß der deutsche Wunsch, man möge alle Drohungen gegen die Türkei unterlassen, jetzt durchdringt. Man sieht aber auch, daß es gar- nicht gefährlich und bedrohlich für den Weltfrieden gewesen wäre, wenn Herr v. Bethmann-Hollwe-g bei den Londoner Verhandlungen etwas entschiedener vorangegangen wäre. Wir wollen heute auch einmal die Ausführungen eines Zentrumsblattes zu der Batkanpolitik zitieren. Die „Germania" schreibt nicht unrichtige „Da der Dreibund sich in der letzten Zeit gegenüber den russischen Wuttschen etwas sehr gefügig gezeigt, hatte, konnte man, rni-' toü es auch in unserer Nr. 42 sehr deutlich 's um Ausdruck gebracht haben, nicht ohne Grund befürchten, daß der Truck der Großmächte auf die Türkei im Falle der Ergebnislosigkeit ihrer „Ratschläge" die Form einer Drohung und, sollte auch diese versagen, die eines gewaltsamen Einschreitens annehmcn würde. Deshalb ist die Erklärung der Rorddeut*ckMi Mlgemcinen Zeitung, daß für ein gemeinsames Auftreten der Mächte sZwangsmaßregcln gegen die Türkei nicht in Frage kommen, von der allergrößten Bedeutung und wird nicht wenig zur Beruhigung der zahlreichen Deutschen beitragen, die .in der letzten Zeit unserer Politik oft recht drastisch zum Vorwurf machten, daß sie sich allzusehr ins russische Schlepptau begeben habe. -Die Norddeutsche Mgemeine Zeitttng pflegt nicht gegen "Windmühlen zu kämpfen; ihre Erklärung setzt voraus, daß Zwangsmaßregeln gegen die Türkei an einer andern Stelle ernstlich in Erwägung gezogen, wenn nicht gaL schon teilweise — vorläufig in der Form einer Drohung — in die Tat umgesetzt sind. Solchen Schritten Rußlands und der übrigen Vtäcyte dös Dreiverbandes werden sich also die Dreibundmächte unter keinen Umständen anschließen. Die Versicherung des offiziösen Organs wird hoffentlich in Petersburg, London und Paris verstanden werden. ___________ Bon Neutralität schreibt die Nordd. Allg. Ztg. ja recht vieles und schönes, aber nicht jeder wird chren Begriff der Neutralität sich zu eigen machen können. Oder haben sich die Mächte in ihrer Vermittlerrolle zwischen der Türkei und den Balkanftaaten wirklich ganz „neutral" verhalten?" Der türkische Minifterrat ist s e wurden gewechselt und Hauptmann Tewfik Bei und ein Zivilbeamter, namens Mustapha Nedjib, stürzten tot zu Boden. Als drittes Opfer fiel dann Nasim Pascha, der die Tür aufgerissen hatte, um die Ursache des Tumults festzustellen. Ueber Nasims Leiche drang dann Enver Bei mit dem Revolver in den Sitzungssaal. Mehrere Minister litten sich feige hinter den Möbeln versteckt. Enver Bei trat sofort vor K i a m i l und befahl ihm, sein Demissionsgesuch zu unterschreiben. Ter Minister des Aeußern, No r a d n n g hi a n, versuchte Enver, Talaat und den übrigen vorzustellen, daß der Friede unvermeidlich sei. Er wurde aber geohrfeigt und beiseite gedrängt. Kiamil unterzeichnete darauf das Temis- sionsgesüch, das Enver Bei an sich nahm1. Die draußen wartende Menge war mittlerweile auf viele Tausende angeschwollen. Als Enver Bei erschien und die Demission Kiamils mitteilte, brachen Lubclstürme los. Enver Bei ffihr darmff im Automotil nach dem Palais des Sultans und überbrachte diesem das Demissionsgesuch Kiamils. Im Namen des Revolutionskomitees bat er zugleich um die Ernennung Mahmud Schewket Paschas. Mittlerweile hatte Talaat Bei provisorisch das Ministerium' des Innern übernommen. D i e b i s h e r i g e n M i n i st e r wurden im Berattings- saal als Gefangene bewacht. Die Leichen Nasim Paschas und der beiden anderen Opfer lagen mit Mänteln bedeckt hinter einem1 Wandschirm. Niemand durfte die Pwrte verlassen. Nur der erste Dragomän der deutschen Botschaft, Weber, der im Moment des stzutsches 'zufällig auf der Pforte weilte, konnte^durch eine geheime Tür ins Freie gelangen, dagegen mußten mehrere Ausländer, darunter der Direktor der anatolischen Bahn, H u g u e n i n, stundenlang aus der Pforte warten. Man erklärte dem ungeduldigen Herrn .Huguenin: „Vielleicht werden nrr ihren Zylinder brauchen, um einem der Minister die Flucht zu ermöglichen." Trotz be^ strömenden Regens dauerten die Kimdgebunnen vor der Pforte au Tie Menge jubelte dem vom Palais zurückkehrenden Enver Bei zu Ms dieser bald darauf abermals wegfuhr, erneuerte sich her sFubel und erreichte feinen Höhepunkt, als nach 8 Uhr abends Mahmud Schewket Pascha und der erste Sekretär des Sultans Fuad Bei bei der Pforte nnfümen und Fuad das Dekret über die Ernennung Mahmud Schewkets vor dem Volke verlas. Tosender Beifall erschallte, als Mahmud Schewket misrief: „Die neue Regierung wird nach heu Wünschen des Volkes handelnd 'M auf Bitten Schewkes verließ die Menge dann den Hof der Pforte, aber dis tief in die Nacht dauerten die Freudenkundgebungen. Kaib’ts Geburtstag. Die Feier in Berlin. Berlin, 27. Jan. Die Kaisers Geburtstagsfeier begann heute vormittag um 8 Uhr mit dem großen Wecken auf dem Schloschose. Ter Kaiser nahm zuerst die Glückwünsche der kaiserlichen Familie, dann die des engeren Hofes, des Hauptquartiers und der Prinzen und Prinzessinnen des königlichen Hauses entgegen. Nur die beiden Schwestern des Kaisers waren aus Crow berg und Bonn mit ihren Gatten eingetroffen. ‘ Um 121-4 Uhr ging der Kaiser ins Zeughaus, begleitet von dem Kronprinzen, den Prinzen Eitel Friedrich, August Wilhelm und Oskar. Der Kaiser nahm militärische Meldungen entgegen. Nach dem Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie und der Salutbatterie lehrte der Kaiser unter den Hochrufen des Publikums zuu> Schlosse zurück, wo Familien-Frühftückstasel und für das Gefolge Marschallstafel stattsand. In der Schloßkapelle versammelten sich das diplomattschr Korps, der lyofie Adel, der Reichskanzler, der Bundesrat, die Generalität und ?ldmiralität, ferner die Ritter des Schwarzen Adlerordens, die Staatsminister und Staatssekretäre, die Präsidien der Parlamente usw. Um IOV4 Uhr betrat unter dem Gesang des Domchors in feierlichem Zuge der Kaiser die Kapelle. Gieszener Ans eiserner Zeit. Vaterländisches Schauspiel von Theodor B i r t. Gießen, 28. Januar. Den Geburtstag unseres Kaisers beging die hiesige Bühne nach alter Gepflogenheit mit einer glanzvollen Festauffuhrung, zu der außer den Spitzen der Behörden auch die Vertteter der Studentenschaft in Bollwichs erschienen waren. Nach der „Fest- Ouvertüre", die von unserer Regimentskapelle unter der Leitung des Herrn Obermusikmeisters L ö b er sehr emdrucksvoll vorgetragen wurde gedachte der Regimentskommandeur, Herr Oberst v 0 n Crotta, des festlichen Tages, indem er auf das segensrerche Wirken des Kaisers hinwies, und das Hoch aut ihn ausbrachte Die Nationalhymne wurde von den Anwesenden stehend an gehört. Darnach hob sich der Vorhang über der Zett, da unser ^-olk vor hundert Jahren aus seiner Ohnmacht erwachte, ^te Vorstellung, zu der sich auch sehr viele Marburger eutgefunbert hatten, war von Herrn Oberregisseur Tworkowski lehr lorgialhg vorbereitet und erzielte einen starken Erfolg. . Herr Birl führt uns auf das schloß Hoheneck, wo der philosophisch veranlagte Franzoserifreund, Baron von,Hünen mit feinen beiden Kindern Johanna und „Eberhard sowie einer jungen Französin, einer Waise in idyllischer RuheyA^. Mtt Spannung erwartet der Alte die Nachrichten aus Rußland und ist aufs höchste erzürnt, als sich sein ^ohn, von "'ler ^westtr und ihrem Liebsten W Friedmann angeseuert bald nach Moskaus Brand, zu den Freiwilligen schlägt. Um den Vater vor der Rache des westfälischen Staatsrats Bernard zu ichutzen v^spncht die edle Johanna ihm ihre Hand, wenn er sich ein lzalbes Jahr gedulde. Ein Tag vor der Hochzeit erscheinen französische -trugen auf der Flucht nach der Schlacht bei Leipzig auf dem Schloß und veranlassen den Staatsrat, schleunigst' zu entweichen, nicht ohne seiner Brant rasch den Brautschmuck, den er^ihr gerade umgehängt hatte, wieder vom Halse zu nehmen, xie tfranjofen, Denen der Baron die Kasematten des Schlosses überlaßt, maroneren nnangesochten, und fesseln sogar die arme Johanna .-Wahrend sie sich am Wein berauschen, erscheint Eberhard, teüt leiner Schwester mit, daß die Preußen sich schon zum Sturm rüsteten, und eilt daun, ohne auf die Bitten seines Vater zu froren, wieder zu seiner Truppe. Um die Preußen zu retten, entzündet Johanna eine von den Franzosen angelegte Mine, und wird m dem be giiineiiden Gefecht von einer Kugel getroffen, ^ym letzten Auszug, hält sie den Bruder davon ab, dauernd Offizier zu werden in.”' führt ifrm1 zum Lohne dafür die franzofiiche Waise alÄ . ibte nri während sie selbst selig entschlummert und durch Äud) ihren Vater zu einem guten Deutschen bekehrt.. Aus dieser Inhaltsangabe schon geht hervor, daß der Verfasser keine literarischen Ansprüche erhebt; er hat auch weder airi Handlung noch auf Charakterzeichnung Wert gelegt - und wendet sich, wie schon aus deit zahlreichen, cingcftreuten Liedern hervorgeht, an eine festlich gestammte, patriotische Versammlung. Nickt zum Vorteile gereichen dem Stücke die vielen Gespräche, die nur dazu dienen, die einzelnen Auszüge zu verlängern und dabei die an sich schon sehr dürftige Handlung außergewöhnlich per zögern. Auch der Sprache möchte man ein wenig mehr Tiefe, weniger Naivität und sogar Banalität wünschen Es klingt koniisck. wenn ein junges Mädchen sagt: Ich hasse ihn im Namen^der Tugend. So haben die Schriftstellerinneii der 50er Jahre vielleicht gesprochen — über kein vernünftiger Mensch. Ich kann es auch nicht besonders geistreich finben, daß die Johanna „ohne Schwert und Helm" im Jahre 1814 mit dein bekannten Goethe wort „Mehr Licht" aus den Lippen stirbt, und das wird auch dadurch nicht hinreichend begründet, daß Goethe sehr oft als Gast in ihres Vaters Hause weilte. Etwas Humor zeigt der 93er- fasser in einigen allerdings völlig überflüssigen und sogar störenden Szenen wie z. B. dem Auftritt der Jenaer Professoren, wo der Dr. Haberkorn sehr viel Freude erregt, weil er beständig seine Tabaksdose anbietet. Die Ausführung war, wie schon gesagt, sehr sorgfältig vorbereitet und auch die einzelnen Darsteller mühten sich recht wacker, obschon sie alle wenig dankbare Rollen hatten, weil keine auch nur im mindesten charakterisiert ist. Es sind im Grunde genommen alles Figuren, die der Verfasser ofrnc inneren Zwang reden läßt, wenn es' ihm beliebt — und es fiele keinem .Menschen auf, wenn ein anderer das sagte — oder ein anderer antwortete. Demgemäß sind denn auch die Darsteller sehr hoch zu bewerten. Im Mitteipunkt des Stückes stand Fräulein Dagny, und sie bemühte sich nicht vergeblich, aus der deutschen Johanna ein halbwegs lebendiges Mädchen zu machen. Herr Kliewer versuchte ebenfalls nickst ohne Glück dem Baron von Hünen so etwas wie Rückgrat zu leihen. Die Rolle des Eberhard gab Herrn Jensen Gelegenheit, begeistert und frisch von der Leber runter zu reden. Herr Bruchwi'tz spielte den Max mit begeisterndem Feuer. Den westsälisckien Staatsrat gab Herr Brüdj am mit der nötigen Anmaßung. Eine nette kleine Französin war Fräulein R appo, nach Vorsckstiit oberflächlich und gerührt. Sehr hübsch war Herr Norden in der kleinen Rolle des Tr Haberkorn und Herr Goll als Laval. Auch die Herren D w 0 r 0 w s k i als Schmied, V 0 l ck als Pfarrer und Fräulein S ch 0 l z als Liese standen gut in dem Nahmen. Der Beifall war nach jedem Aufzug sehr stark und nach dem vierten konnte sich der Verfasser mehr mals den Zuschauern zeigen. N. * — Eine Neuordnung des architektonischen Unterrichts in Düsseldorf. Man schreibt uns aus Düsseldorf: Vor kurzem hat der Direktor der Düsseldorfer Kunft- gewerbesckule Professor Wilhelm Kreis in einer programmatischen Rede darauf hingewiesen, wie sehr es zu bedauern sei, daß die Kunstakademie sich nickst mehr als unbedingt nötig der Baukunst annehme. Die technischen Hochschulen fordern in der Hauptsache das theoretische Wissen. Die Kunstgewerbeschulen werden von den fhibiertön Architekten kaum aufgesucht, obgleich z. B. an der Düsseldorfer Schule Kreis eine vorzügliche besondere Abteilung für Architekten geschaffen hat. Die Malerei bünt heute mehr als je der Raumkunst und eine monumentale Raumkunst zu finden, bemühen sich neben den Architekten eben die Maler. Die Düsseldorfer Akademie verdankt daneben dem Akademiedirektor Professor Fritz Noeber Lehrstühle für Mosaikmalerei und kirchliche Jnnenkunst. Doppelt notig wäre für diese Lehrfächer eine Anlehnung an eine groß ausgebaute Architekturklasse. Dem soll . wo sich Düsseldorf auf seinen Ruf als Kiinststadt besinnt, abgeholfen werden. Tie Kunstakademie wird in wenigen Jahren am Rhein eine neue Stätte finden. Auch die Kunst- g e w e r b e s ck n 1 e soll in einen Neubau übersiedeln. Und mit Der äußeren Veränderung soll ein innerer Ausbau Hand tn Hand gehen. Tie Akademie soll eine Architekturklasse großer Art erhalten. Natürlich beschwor der Gedanke dieses Ausbaues die Gefahr herauf, daß die Stadt den Mann, der vieUeicht der Ur- Ijeber de-5 Gedankens ist, den bedeutendsten ihrer Architekten, Wilhelm Kreis, verlor. Es ist indessen gelungen, sowohl mit den Ministern über den Ausbau der Akademie wie mit Kreis über fernere Tätigkeit eine Einigung zu erzielen. Kreis wird im Nebenamte eine Professur an der neuen Arckitekturabteilung der Akademie übernehmen. Und da gleickzeittg versucht werden soll, auf dem Gebiete der Raumkunst Akademie und Kunstgeiverbe- schule in enge Fühlung zu bringen, so ist es nun wohl auch wahrscheinlich, daß der Neubau der Kunstgewerbeschule am Rhein neben der Kunstakademie stehen wird. ff. Der Personenaufzug der Cäsaren. Professor Boni, der Leiter der Fonim-Ausgrabungen in Nom, hat soeben, wie aus Rom berichtet wird, Personenaufzüge entdeckt, die von der Ebene des Forums auf den Palatin zum kaiserlichen Palalte führten, wie groß die Anlage war, steht noch nicht fest. Vorläufig sind drei solcher Aufzüge freigelegt worden, die eine Tiefe von 36 Metern 'faitten. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinno' t, daß Boni bereits früher auf dem Forum ein paar noch gröl' n" Aufzüge aus dem alten Rom entdeckt hat. Es waren dies zwölf aus den letzten Jahren der Republik stammende Auszüge, Die w ihrend der Zirkusspiele benutzt ivurben, um Fechter und wilde Tiere aiii Die Höhe der Arena zu befördern. Jeder dieser Aukzüge konnte int Krieger verein wurde als Familienabend begangen. b) H t b e n t e r: Fnterrii Landgra Einige Theaterstücke und Lieder des Vereins fAW ab. Feiern in Gießen vnd in Hessen. Gießen, 28. Ian. ** Der Kriegerverein Gießen feierte am Samstag in Steins Saalbau sein 3 9. Stiftungsfest verbunden mit dem Geburtstag des Kaisers. Der Saal war festlich geschmückt. Aus dem Programm sei ein von Fräulein Dora Welz sinnig gesprochener Prolog zu erwähnen. Hieran schloß sich ein lebendes Bild „Kaiserhuldigung". Tie Festansprackie dielt der 1. Vorsitzende Staatsanwalt Trümpert. Er begrüßte die Gäste, it. a. den Bezirkskomlnandeur Oberstleutnant von Knobelsdorfs, die Offizierdeputation des Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 118, Regie- ningsrat Welcker und' die Reserveoffiziere, dann die Mitglieder r a n k s u r t e r*. ?Inia»g H Uhr. »0)1 ■du3«i Anineldu Ich 1913/14 "uitags von '"'gegengenov Geburts- Gießen, Die großen Beifall. Starkenburg und Rheinhessen. W Darmstadt, 27. Ian. Zur Gründung exic Landkolonie fü r Unfallverletzte unö lide hat der Großindustrielle Herr v. Wuelfinger Berlin der Provinzialdirektion Starkenbn > ein Kapital von 50 000 Mark gestiftet. m Offenbach, 27. Ian An Alkoholver tung verstorben ist der 50jährige Armenhäusler Schwarzkops. Er hatte an seinem Auszug, reiche Wirtschaften besucht und so reichliche r" 1 des Hess. Train-Bats. Nr. 18, wurden zu Oberleutnants, Binde wald >Worms, Oberlt. der Landw.-Inf. 1. Aufgebots, zun Hauptmann befördert. Die Vizefeldwebel und Bizewacktmeist, Pusch (I Darnfftadt), Nees Mainz), des 1. Nassau, ^m. Regt) Nr. 87, Fricke I Darmstadt), des 1. Oberrhein. Jnf.-Regt; Nr. 97, K r e b s , R i n d f u ß I Darmstadt', Riedel (Friedben des Leibgarde-Jnf.-Regts. (1. Hess.) Nr. 115, Schad, Becker Eckhard, F a l k e n h a g e n (I Darmstadt , des Leibgarde-Jw Rcgts. 1. Hess.) Nr. 115, Kraus (I Darmstadt, des Inf.-Lei. regte. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, Jockel ll Darmstad des Jnf.-Regts. Prinz Karl (4. Hess.) Nr. 118, Wittich 1 Tann Hobt), des Leib-Drag.-Regts. (2. Hess.) Nr. 24, Ballt) (I Tann stadt), des Ulan.-Regts. Großherzog Friedrich von Baden (Rbeir Nr. 7, K ü ch l e r , Morn eweg (I Darmstadt), des Großh Art. Korps, 1. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25, und Falck (Mainz', d' 1. Nassau Feldart.-Regts. Nr. 27 Oranien, wurden zu Leutnann d. Res. befördert. Versetzt wurden die Leutnants d. Res. FreusM (Erbach) und Häusel (Mainz) des Fußart.-Regts. (Branden« bürg> Nr. 3, zum Lothr. Fußart-Regt. Nr. 16, Brüning «Mainz) des Scktleswig-Holsteinischen Feld-Art.-Regts. Nr. 9. it Oberärzte d. Res. Tr. S im o n so h n (I Darmstadt), Dr Gär, n c r (Worms- und der Oberarzt d. Landw. 1. Aufgebots T, May wurden zu Stabsärzten: die Unterärzte d. Res. Tr. Lve wer (I Darmstadt), Dr. Schad (II Darmstadt) und Tr. Heu berget «Gießen» zu Assistenzärzten befördert. Der Unterveterinä Tr. Kiesewetter bei der Militärakademie wurde zum Leib Trag.-Regt. (2. Hess.) Nr. 24 versetzt. Der Unterveterinär d. Mc Tr. Schauder (Gießen) wurde zum Oberveterinär befördert. (L. Z 15) yimt ;»r 8^'1 j Ubt wir de «ktabine durch di- *' Snd»en, 2l «Mtzuell oh £ fr erlitt einer grit tadurck bet yKrwbeiiiioiiflen ytig Ulld V0M , A, luenoi a fjiiiione ftfi n Ä rooc iofor »Freiwi stieldecker Ri Lugner Zeit 1 bh Sublimat, jähen Rahrum mW in bet kt Mmm hmr gebracht. — S km imitbe vor , kroduktenhänt : in Rettin z . dämm ber T aus ber entg * Schar 'statt, 27. 5 »11 Uhraeric Wieb mR ob v.\ oiitxt. *5 btt\,1 verletzt u Chestau M rrleinknecht, Auszeichnungen. Der Kaiser verlieh eine Reihe von Auszeichnungen. Es erhielten: den Wilhelmsorden das Mitglied des Herrenhauie- Geheimer Negierungsrat Dr. von Boettinger (Elberfeld), das Großkreuz des Roten Mlerordens mit Eichenlaub Staatsminister von Breitenbach den Roten Adlerorden Erster Klasse mi‘ Eichenlaub der Chef des Zivilkabinetts Wirklicher Geheimer Ra' v. V a l e n t i n i, den Roten Adlerorden Erster Klasse der Direktor der Kunstakademie Wirklicher Geheimer Rat v. Werner. Es erhielten ferner u. a.: den Roten Adlerorden mit Stern der hessische Generalmasor ä la suite Freiherr v Heyl (Darmstadt), den Kronenorden Erster Klasse der Generaldirektor der Königlichen Museen Wirklicher Geheimer Rat Dr. Bode (Char- lottenburg). Ter Kronprinz zum Obersten Herbert, Ter Kaiser hat den Kronprinzen zuM Oberst befördert. Der Reichstag feierte den Geburtstag des Kaisers durch ein Festessen in den reichgeschmückten Räumen des Reichstagsgebäudes. Präsident Dr. Kaempf erinnerte in dem Kaisertoast an die glorreichen Kämpfe im Jahre 1813, die die ersten waren, die im Geiste der Einigung Deutschlands geführt wurden. Die ideale Vaterlandsliebe wurde die Quelle der Kraft, die den gewaltigen Kampf 1813 siegreich durchführen ließ. Sie bewährte sich in den neueren Kämpfen für die Einigung Deutschlands glänzend und darf auch im neuen Deutschen Reiche nicht versiegen, soll das Reich nicht verkümmern. Die Feier in Straßburg. Straßburg i. E., 27. Jan. Ter Geburtstag des Kaisers wurde tyier in der üblichen Weise feierlich begangen. Eingeleitet durch einen großen Zapfenstreich und Glockengelänte von allen Türmen am Vorabend, begann der heutige Tag mit dem großen Wecken der Militärtapellen, mit Festgeläute und Chormunk vom Münstertltrm. In den Kirchen beider Bekenntniffe fand Fest- gottesdienst statt, dem in der Neuen .Kirche der Kaiserl'che Statthalter, im Münster der' Staatssekretär Zorn von Bulach anwohnte. Daran schloß sich eine große Parade der Garni- s o n auf der (ffplanade vor dem kommandierenden General von F ab eck in Gegenwart des Statthalters Grafen von Wedel. Am Mittag vereinigten verschiedene Festessen die patriotisch gesinnten Mitbürger in den Hotels. Bn dem Festmahl im Großen Saal des Sängerhatrses hielt der Kaiserliche Statthalter Graf von Wedel eine Ansprache, in der er den Aufschwung aus allen Gebieten des geistigen und wirtschaftlichen Lebens der Nation unter der Regierung Kaiser Willnlrns II. gedachte und denErn st der Zeit betonte. Sein Hoch auf den Kaiser fand begeisterte Aufnahme. — Tie Studentenschaft beging den Tag durch eine feierliche Auffahrt und einen Festakt in der Aula der Universität, dem u. a. auch das Statthalterpaar beiwohnte. Der Flaggenschmuck der Privathäuser war anfcheinendreich- licher als in den Vorfahren. Die Feier beim Zaren. Zarskoje Sselo, 27. Jan. Im Alexanderpalais fand heute abmtd Frübstückstafel statt. Der Kaiser und der Großfürst Nikolai Nikolaiowitsch trugen deutsche Uniformen. Reck'ts des Kaisers saß der deutsche Botschafter, links der Großfürst. Ter Kaiser toastete auf den deutschen Kaiser »vorauf die Kapelle die deuffche Nationalhymne spielte. und ihre Angehärigen. Er warf einen Rückblick aut dw Veretns- geschichte und gedachte zum Schluß des Kaisers, der mit ‘JV ,jai)rrcn Den Thron bestiegen und das Reich nahezu 25 ^ahre in friedlicher Entwicklung regiert habe. In das Kaiserhoch wurde begeistert •ingeftimmt Hieraus folgte nach einer von x?errn ^epaub gebrochenen Dichtung, die Zeit 1813—1913 berührenb, em lebendes Bild, das Bölkerschlachtdenimal darstellend, das einen mu artigen Eindruck machte. Eine tiefgehende Wirkung hatte das Vaterländische Festspiel „Aus eiserner Zeit" aus dem jtn>rc 1813 -ltc Mituirlenden ernteten wohlverdienten Beifall. Zwiichetuarch vielte die Musik des Kaiser-Regiments und den Lchlutz bildete ein Tanz. ** Ter Evang. Arbeiterverein veranstaltete am Sonntag aus Anlaß von Kaisers Geburtstag einen F a - miliena bend. Eine Ansprache hielt der Ehrenvorntende des Vereins, Geh. Schulrat Stamm, die mit einem Hoch aut Kay er Wilhelm II. schGß. Hierauf folgten Musik- und Gezangsvortrage, gemeinsame Gesänge usw. --Leihgestern, 27. Jan. In dem- Saale „Zum' Löwen" veranstaltete der K r i e ger ü c r ei n die Kaiser-Geburtstagsfeier. Lehrer Buß hmlt eine wohldurchdachte Ansprache, die mit einem Hoch auf den Kaiser endete. h Watzenborn, 26. Jan. Kaisers Geburtstagsfeier b"ging gestern abend der Kriegerverein in dem „Goldenen Löwen". Pfarrer S o m m e r l a d ergriff das Wort und hielt einen längeren, mit großem Beifall autgennmmenen Vortrag über den „Balkan-Krieg". Auch die vorgeführten Lichtbilder aus dem Soldatenleben fanden Beifall. Ganz besonders gefiel die Gruppe „Lagerleben in SüdwestafrikaE Eine recht segelnde Schilderung aus seiner Dienstzeit in Südwestaffika gab Unteroffizier Fink. = Daubringen, 27. Jan. Gestern abend feierte der Kriegerverein den Geburtstag des Kaisers in dem Weunar- Saale unter zahlreicher Beteiligung. Der Vorsitzende G r ö l z begeisterte durch seine Ansprache. Hierauf hielt Bezirksvoriteher Daab (Lollar) einen Vortrag über „Deutschland vor 100,Jahren und Ijeutc". = Weickartshain, 27. Jan. Im Saale des Gastwirts Hock fand die Hauptversammlung des K r i e g e r v e r e i'n s in Verbindung mit der Feier von Kaisersgeburtstag statt. Präsident Schmidt brachte dabei das Kaiserhoch aus. -m. Hungen, 27. Jan. Gestern abend fand irn Saale der „Traube" dieFeierdes Geburtstages des Kaiser-: statt. Ter Saal war dicht besetzt. Durch einen Prolog wurde die Feier eingeleitet. Bürgermeister Fendt und Krrchenrat Hainer hielten hieraus der Bedeutung des Tages und der gegenwärtigen ernsten Zeit entsprechende Reden, die in einem Hoch auf den Kaiser und die deutsche Flotte ausklangen. Vorträge einer Musikkapelle wechselten mit Chören der beiden Gesangvereine und gemeinsamen Liedern ab. = Lehnheim, 27. Jan. Am Samstag abend hielt der hiesige Krieaerverein seine Kaisergeburistagsfeier ab, die einen schönen Verlauf nahm. Vorsitzender Hahn gedachte der Hohen- zollernherrscher aus früheren Jahren und endete mit einem Hoch auf Kaiser Wilhelm. IGedern, 27. Jan. Kaisers Geburtstag wurde hier in her Kirche, von dem Eisenbalmverein und von der Feuerwehr festlich begangen. Bei der kirchlichen Feier sprach Hos- prediger Widmann über die Stellung eines Christen zu Gott, Kaiser und Vaterland. Ter Kriegervereiu versammelte sich beute abend zur Feier. R. B. Darmstadt, 27. Jan. Die Feier des Ge-. burtstags des Kaisers vollzog sich diesmal in größerem Stile als sonst, weil das Großherzogsvaar nicht nach Berlin gegangen war. Der Zapfenstreich am Vorabend wurde von sämtlichen Musikkapellen der Garnison ailsaeführt. Jbeut früh erfolgte das Wecken durch die Kapelle des Leib Garde-Jnfanterie-Regiments und um 10 Uhr war in der Stadtkircke und der Lndwigskirche Festgottesdienst für die Offiziere und Mannschaften beider Konfessionen. Ten Hauptanziehungspunkt bildete die auf dem Erer- zierplatz abgehaltene große Bar ade, an der auch der Groß- berzog und die beiden Prinzen teilnahmen. Tas dreimalige Hurra auf den Kaiser brachte der Divisionskommandeur v. Plüs-- kow aus. Am Nachmittag fand das übliche Kaiserfestmahl im städtischen Saalbau statt. Am Abend war rm Residenzschloß Galatafel, an der die Generalität, die Minister, die aus wärtigcn Diplomaten usw. teilnahmen. — Salzböden, 27. Jan. , Gestern feierte der Männergesangverein Kaisers Geburtstag bei Gastw'rt Rau Ter Turnverein führte unter Leitung des Turnwarts Karber- Odenhausen Proben seines ersten Könnens vor. Lehrer Schneider hielt eine Ansprache, die in ein Kaiserboch ausklang. Ge sang und Tanz bildeten den Schluß der Feier. )( Kinzenbach, 27. Ian. Die Kaisers Geburtstagsfeier «Ät’ S- ’ W 8tr ih1„ellbc ** -yorts«’ SW?? au8krorde> > M "" d ,-artiD10,v0 i ‘ ^üiilbe.N'' Nirova-Eishoc Verein Ui r Ix r o u e n ft i m in r e ch t. Vortrag von Prozessor Tr. B r o d a - Paris: Die Kranen int Parlament. Abends 8^ Uhr im votel Schlitz. * ** Aus dem Militär-Wochenblatt. Oberst von Stocken, beauftragt mit der Führung der 49. Inf.-Brig. (1. Hess.), wurde unter Ernennung zum Kommandeur dieser Brig. zum Generalmajor und Obmtleutnant Heuer beim Stabe des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, unter Ernennung zum Kommandeur des Metzer Ins.-RegtS. Nr. 98, zum Obersten befördert. Oberstleutnant v. Jordan, Bats.-Kommandeur im 10. Württemberg. Ins. Regt. Nr. 180, wurde unter Enthebung von dem Kommando nach Württemberg zum Stabe des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, versetzt Major Wilken beim Stabe des 5. Hess. Inf -Regts. Nr. 168, wurde als Bats Konrman- deur in das Colberg. Gren.-Regt. Graf eilen au (2. Ponim.) Nr. 9, versetzt. Hauptmann und Kompagniechef v. Zglinitzti int Inf Regt. Graf Bose (1. Thüring ) Nr. 31, wurde unter Beförderung zum überzähligen Major in das 5. Hess. Inf. Regt. Nr. 168, versetzt und dem Stabe des Regiments überwiesen Unter Beförderung zu Hauptleuten wurden versetzt und den Stäben der Truppenteile zugewiesen die Oberleutnants v. Strzemieczn » im Leibgarde-Inf Regt. (1. Hess i Nr. 115, in das 4. Unter Elsass. Inf.-Regt. Nr. 143, Beckert im Inf. Regt. Prinz Carl 1. Hess.) Nr. 118, in das 2. Lothring. Inf.-Regt. Nr. 131. Leutnant von Rode im Inf.-Leibregt. Großherzogin 3. Hess.) Nr. 117, wurde in das Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115 versetzt. Oberleutnant Frhr. v. H i r sch b e r g im 2. Hess. Feldart. Regt. Nr. 61, kommandiert zur Dienstleistung beim Reichs-Kolonialamt, wurde - um überzähligen Hauptmann befördert. Die Fähnriche B r ü n e s- l) olz im Inf. Regt. Prinz Karl (4. Hess.) 9^. 118, idiescr unter Versetzung in das 5. Rhein Jnf.-Regt. Nr. 65, und Hauck >m Ins. Regt. Prinz Karl (4. Hess.) Nr. 118, wurden zu Leutnant* mit Patent vom 29. Januar 1911, die Fähnriche Büttner im Jnf.-Regt. Prinz Karl 4. Hess.) Nr. 118, v Storch im Garde- Drag. Regt. I Hess.) Nr 23, zu Leutnants und Unteroffizier T h c 11 im Inf.-Leibregt Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, wurde zuM Fähnrich beiörbcrt. Die Pizefeldwebel Seifenhers 1 Dortmund), des Leibgarde-Inf Regts. 11. Hess) Nr 115 Riechmann (I Köln, des Leibgarde Inf. Regts (1'Hess' Nr. llo, Wester Andernaw, des In' Regts. >iai>er Wilhelm -- Heil ) Nr. IN., nmrden zu Leutnants d. Res befördert Tie Leutnants d. Res. M nöhr II Hamburg , des Garde Drag Reats l. Hess.) Nr. 23, Andr eae i Frankfurt a M des Garde ^rag - Negts. (1. HM.) Nr. 23, Reiß, Leuchs Frankfurt a M 5~-6 Personen auf neunten und überwand eine Höhe von einigen 60 Metern. — Wertschätzung der bildenden Kunst. Ten M. N. N. wird geschrieben: Tas Interesse des großen Publikums an den Schöpfern auf dem Gebiet der bildendeniKunst muß heutzutage sehr gering fein oder wenigst.wS von der Schriftleitung mancher Zeitschriften sehr gering angeschlagen werden. So bringt z. B. eine der letzten Nummern der „Wock)e" in der ?lbteilnng „Bilder aus aller Welt" Photographien des Mplius-Erichsen-Tenkmals in Kopenhagen und des Gustav Siegle-Hauses in Stuttgart. Wohl ist in je 25 Teyt,veilen auf die Neu heck und den Zweck dieser künstlerisch überaus wertvollen Schöpffrugen hingewiefen, die Namen der Künstler sind aber verschwiegen Um so Iraner wirkt dieser Umstand, als gleich nebenan zwei Photographien von den Festteilnihmern beim 50. Geburtstag des Berliner Metropol- revueiidichters Julius iFreund und der Iagdgesellsckxtst der unga- rifchen Baronin Berg, einer Grosindustriellentochter, sich bei in den. Hier sind nämlich die Teilnehmer namentlich aufgeführt. — Eduard Stuckens „91 ft r i b" hat am Freitag im Deutschen Theater in Berlin die Gißahren der Bühnen- aufführung glücklich überstanden. Und wenn ihr Leiden und Sterben an dem Publikum in einer respektvollen i^ntfcrmrnlg vorüberzog, da die Flinten zündenden Miterlebens nur selten überspringen, so ehrte den Dichter doch ein warmer und ernst gemeinter Beifall. Stucken hat sich diesen Beifall auch verdient und mit diesem Drama aus der Welt des alten fagemimmobencn Island den Beweis erbracht, daß feine Kunst in der schweren und farbenreichen Wortpracht seiner Gralsdramen ihre (Kreuze noch nicht erreichte. Hart und herb sind die Gestalten, dieses Werkes, hart und herb die Leidenschaften, die sie erschüttern und ihrem dramatischen Schicksal entgegenarbeiten. Tine isländische Brünhilde beherrscht die Handlung und — um ein Wort Strind bergt, zu gebrauchen - ihr Liebeshaß ist die Quelle alles Ge schellens, ist das Schicksal, ist der Webstuhl, an dem die Nomen ihre Fäden spinnen .'Hartem, der jugendliche Held des Schwertes und zugleich der Held ihrer Liebe, findet sie nach der Rückkehr aus Dänemark, als die Frau seines Freundes Bolli, der während der Abnesenheit Kgartans dem Zauber Astrids erlag Durch Lüge fettete er sie an feine Seite, und nms dieser Lüge wächst Verderben, Vernichtung und Tod. Tenn Astrid kann dem Un geliebten nicht gehören, so lange der Geliebte lebt Und zwischen Haß und Liebe schwankend, wirft sie sich zum Schicksal auf, ent befielt die Zwietracht der Geschlechter und findet keine Ruhe, ehe Kjartan von der Hand des haltlosen, verzweifelten Bolli gefallen. Schwer, wuchtig und ernst ist die Spradie dieses Dramas, wenn hier auch der göttliche Funke fehlt. Eine gewisse herbe Kälte geht von den Gestalten ans und läßt bei dem Sufdiaucr eine Unmittel barfeit des Empfindens nicht reckt austommen. Aber wenn dies ausgesprochen ist, so muß auch hinzugefügt werden, daß Stucken mit dieser Dichtung ein Werk von überraschulder Geradlinigkeit und Geschlossenfjeit des inneren und äußeren Aufbaues gc schaffen hat. vöhei Olea täte Tc, Er führte die K-rvnprinzessin, es folgten der .Kronprinz, die Prinzessin Heinrich führend, Prinz Heinrich mit der Prinzessin Eitel Friedrich und die übrigen Prinzen und Prinzessinnen hes König lichen Hauses. „r c , Oberhofprediger Dry ander predigte über den Text: Glaube an den Herrn Icsum Christum, so wirst du und dein Haus selig' Der Hof bewegte sich Dann int Zuge nach hem Weißen Saale Der Kaiser trat vor die Stufen des Thrones. Nun letzte die Mulit ein, die Saliitbatterie begann im Lustgarten Salut zu schießen und die Gratulattonsdesilireour nahm ihren Anfang. Dem Reichskanzler und dem ihm folgenden Staatssekretär von Iagow reichte der Kaiser die Hand. Der Kaiser nahm die vom Präsidenten Dr. Kaempf ausgesprochenen Glückwünsche ent gegen und dankte ihm durch Handschlag, ebenso dem Präsidenten des Herrenhauses und Abgeordnetenhauses, sowie dem Oberbürgermeister Wermuth. Für die Sitzung der Stadtverordneten Versammlung am Donnerstag, 30. Januar, nach mittags 4 Uhr, ist folgende Tagesordirung vorgesehen 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des G. Wohlmuth für S> tersweg 71. 3. Baugesuch PH. Nicolaus für den Selters weg. 4. Tesgl. Gustav Stein für die Sicher Straß 5. Tesgl. Jakob Ritsert für die Sicher Straße. 6. Desg A. Rahnefeld für die Schanzenstraße. 7. Baugesuch b< Adam Hopseld für die Friedrichstraße. 8. Errichtung enw Anbaues An den Bahnhöfen 20, Fr. Teigler. 9. Da. fluchtlinie am Lindenplatz. 10. Bebauungsplan für bai Gebiet zwischen Licher Straße, Eisenbahn und Wald. 11. Be kauf von Gelände an die gemeinnützige Baugenossenschaf 12. Erweiterung der Wagenhalle der Straßenbahm 13. Zi schuß zur lanbwirtschaftlichen Kreisschau. 14. Vergütun, für die Zähler bei der Viehzählung. 15. Bedürfnisanst in der Markttaubenstraße; hier Kreditbewilligung für h Wartefrau. 16. Beitreibungsverfahren. 17. Annahme eiiw zweiten Pfandmcisters. 18. Erhebung der Stromgelder ou der Ueberlandanlage; hier Annahme von Persone. 19. Ueberlassung der Turnhalle der Oberrealschule an bi Universität. 20. Einführung des Fortbildungsschulzwam der weiblichen Personen im Handelsgewerbe. 21. Verwc düng eines Klaviers für den Turnunterricht in der Sta Mädchenschule in der West-Anlage. 22. Voranschlag Armenkasse für 1913. 23. Festsetzung der Ausnahmcto« für den Ladenschluß für 1913. 24. Gesuch des Samuel Sh um Erlaubnis zum Betriebe einer Kaffeewirtschaft im Sbani Neustadt 14. 25. Gesuch des Wilhelm Christ um Erlaubn- zum Schankwirtschaftsbctrieb im Hause Walltorstraße ^^DreSchwerneprerlc sinken. Ein weitere Fallen der Schweinepreise wurde auf dem Mon tags-Schweinemarkt in Frankfurt festgestellt, zahlt wurde für 1. Qualität 64—67 Pfg. das Pfund L gewicht und 83—85 Pfg. das Pfund Schlachtgewicht, 2. Qi lität 64—67 Pfg. bczw. 82—84 Pfg. 2064 Schweine war, aufgetrieben, bie bei mäßig regem Geschäft beinahe gesetzt wurden. Die Metzger haben, wie sie sagen, lan nicht einen so guten Tag gehabt. Sie griffen daher k wesentlich niederem Gebot als auf dem letzten Markt, c . fangs zögernd, später reger dn, ohne sich im Preise flussen zu lassen. Die Preise für Ochsen, Bullen i. Schafe blieben auf dem vorwöchigen Preisstand Die Pre für Kälber machten eine Bewegung nach unten, während für Kühe nach oben rfmgen. — Auf dem Wiesbaden c SchweinemarTt war der Preissturz noch int-nsip Hier wurden bei ruhigem Geschäft für 1. Qualität für das Pfund Lebendgewicht 62i/2—64 Pfg., Schlachtgew ' 80—82 Pfg. bezahlt, für 2. Qualität 61—62^2 Pfg b 78—80 Pfg. Durchgängig wurden gegenüber der V Woche 4 Pfg. weniger für das Pfund gezahlt. *♦ Der letzte städtische Seefischmarkt ha« erheblich unter der ungünstigen Witterung zu leiden, !? daß die Käufer nicht so zahlreich wie sonst erschienen warcr Der Markt, der mit etwa neun Zentner Schellfischen, v* bliau, Seelachs, Schollen und grünen Heringen beschickt h>- zog "sich infolgedessen bis gegen V27 Uhr hin, doch tourx ber ganze Vorrat abgesetzt. Der seit Neujahr anbauenix Streik eines großen Teils der Nordseefischer ist jetzt fr endet, weshalb sckMij für (diese Woche ein beträchtli Herabgehen der seitherigen verhältnismäßig hr>hen Pr zu erwarten ist. ** Von dem heute vormittag 7,33 Uhr fahrplanmök abgehenden O-Zug von Hagen-Westf.-Frankfurt a. M. e_. gleiste zwisck>en Altena und Kreuztal der letzte Wagen öd unbekannter Ursache. Der Wagen wurde etwa 300 Mer mitgeschleist und stark beschädigt; glücklicherweise war te Wagen leer und es wurde niemand verletzt. Der Zug \x etwa eine Stunde im freien Felde und kam statt um 112: erst um 12,25 Uhr in Gießen an. $1 0 r l 0 - 91 m" < a 6 r t. Tie Große Gießener Korners Geiellschast 1911 schreibt uns, der Dekoiations-^lusschuß habe W gelegt, daß als vorherrschende Farbe für die Ausichniiickung « Wagen gelb gcroäblt worden ist Von Prunk- und Festwagen i wegen Kürze der Zeit abgeiebeu worden, jedoch sind eigenartig r ichiuückle Wagen, soiern sie sich dem vorgesehenen Bilde anpari zugelassen. (S. Anzeige». Kreis Büdingen. △ Hirzenhain, 26. Ian. Heute versammelten bei Gastwirt Landmann die Dirigenten der Vogell- berger Sängervereinigung, um über die dieSjähri Bundeschöre zu beraten Die vom Vorstande gewäb! Chöre: „Die Heimkehr^ von I. Wengert und .Sei geqn du bunte Flur" fanden allgemeinen Beifall. Das dieSjät Bundesfest wird wahrscheinlich in Merkenfritz fiattfin da der Verein Steinberg, dem das Fest zugesprochen gegenwärtig ohne Dirigent ist. Kreis Friedberg. — Gambach, 28. Ian. Der Gesangverein am SamStag abend bei Karl Schnepp sein Wintervergns: Ansprachen und Lieder der Gesangsabteilung wechselten miteinander ab. () Rodheim a. d. Bieber, 27. Jan. Am Samswa feierte der Gesangverein ,,L i e d e r kr a n z" sein 24. Stiftungsfest verbunden mit Kaisers Geburtstagsfeier bei Gastwirt Karl Schlierbach. Diese Feier nahm einen guten Verlauf. Ans Stadt nnv G je (en, 28. Januar 1913. ** Tageskalender für Dienstag, 28. Ian. Stadt- Er starben an: Zusammen: vorn 1 1 Weber's Carlsbader Kaffee=Gewürz b) ML-RL^/ totiheub Dresden InstituUDr.Kübel Bilde anp' Dr. Hensell. D’7. Kleine Klassen. Bewährte Methoden. Einmeran-Iiakao des D”/i ■ - « ?. • ■ - - - s< - 2 1(D 1 1 1 Feinheit' und sein Geschmack ist 'Q/t^tisdjes Gehirnentzündung GaUenstenren Zuckerkrankheit Lebensschiväche Sturz KyiihäasErTEChniHum Frankenhausen Ing.-o.Werkm.-Abt. Gr.Masch.-Lab. i-hmt: ier 8*’ Das Vorlesongs-Verzeichnis der Doiversitäl Rostock f.d.Sommer-Sem,1913 ist kostenfrei zu beziehen d.d. Sekretariat. (Iu2*/i Vormittags oder tagsüber Verhinderte pflegen nachm. und abends unterrichtet zu werden. Beginn des Sommer-Semesters am 7. April. Heute, Dienstag und morgen, Mittwoch werden in meinem Geschäft bereitet; denn dies Getränk ist nahrhaft und bekömmlich, Duft und Aroma sind von wundersamer gerne erteilt. Ruiucldnnacn für das neue Schuljahr werben auch jetzt schon mündlich oder fdniftlidj entgenennenommen. a» jedem Falle sind Geburtsurkunde, Impfschein und letztes Schulzeugnis voruileaen. _ Der Großbcrzoaliche Rektor: _______ Pros. Herl sch-________ von pikanter Würze.' unb Lied" ■—■I.......----- l1,111 Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen Mr Diittiuod), den 29. Ian. 1913: Etwas Deivollung und Dunst, trocken, kalt, leichte Nordostwinde. Erwachsene: im Landgraf-Ludwigs- Gymnasium nebst Vorschule Anmeldungen neuer Schüler für das Schuljahr 1913/14 werden vom 3. bis 6. Februar, vormittags von 11—12 Uhr, im Gymnasialgebäude entgegengenommen. Geburts- und Impfschein sind hierbei vorzulegen. Gießen, den 25. Januar 1913. Die Großherzogliche Direktion. Kaufleute, die ihre Kenntnisse erweitern und vertiefen wollen, erreichen ihr Ziel. Sechsmonatl. Ilandelsknrse, Mustei koutor, Akademiekurs (Jahresklasse). Unterricht und Erziehung gründlich und gewissenhaft; Verköstigung sehr gut. Prospekte durch Direktor Weber. teopuiefpn,mb andere juulw ulnöiül!veute,ir>-34 3nbve, welche in sürstl., aräfl.u.herr schafll. Häusern Diener ivcrb. wollen, gesucht. Prosvekl frei. Kölner Dicnersachschule, K Köln, Cbristophstrnße 7. 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 1 1 — 1(1) 1 — — Knahenpsnsional Gßßlheschnle, OWacli a. M. Privat-Neal- und Handelsschule, erteilt Sinjälsrigenzeugnis. Gute V-rpfleg. u.Aussicht. Sorgf.Ueberwach. d.Schularb. Brosi.Bart. Neubau m.äentralh., eLCicbt. piäaa. ptnrtonaprcla. profpekte cLd. Direktion. Ihv-°/,rl__________________________________ Summa: 6(1) 4 (1) 2 — Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. wöchentl. lleberstcht der Todesfälle l fr. Statt Gießen. 3. Woche. Vom 12. bis 18. Januar 1913. Einwohnerzahl: angenommen au 31 800 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszisser: 9,67 •/„„ nach 3lbzug von 1 Ortsfremden: 8,26 J/n Kinder ^efiabt 5ie griffen bäte ‘ ?// auf bem lebten ?)?advy. ,il ohne fieb tm fnetft nie für Lchsen, Men d öckigm Preisstand. Tie fM jemmtf nach unten, wahrend 8 _ Auf bem Diesbadkrk .er Preissturz noch intmbe Geschäft für 1. Qualität st c.71 ,—64 Pfg., Schlachtgmr > Qualität 61 -Wh M W i wurden gegenüber der 3t- ■ das Pfund gezahlt. tische LeefischmarktlL w'naen Bitterung M leiden- blrnch wie sonst erschw Gegr. 1874. ZU 0168360. Gegr. 1874. Planmäßige u. gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Ivehranstaiten, für Matur is ätH-,l'reiwilligen-n.Schul-Examina. handel. ' # Lolat-Eisenbeton-A. --G. Die Filiale Gießen der Lolat-Eiienbeton-Gesellschast wird unter unveränderter Leitung in ein selbständiges Unternehmen umgewandelt, lieber die Form, unter der dies geschieht, schweben noch Verhandlungen. Bleichcnbach, 27. Jan. Die Holzversteigerung brachte für. Stamlm- und Stangenholz einen beträchtlichen Erlös. Einschließlich -einer Abgabe an die Firma I. H. Gerlach, Dampf sägewerk Stockheim, wurden etwa 5000 Mark erlöst. Niedrig im Preis war leichteres Eichenholz. Die Preise für Brennholz sind gegen frühere Jahre beträchtlich höher. # F ü r ober schlesische Kohlen ist insofern eine Preiserhöhung zu erwarten, als nach Meldungen für das laufende Fahr der sonst übliche Sommerpreisabschlng nickt eintreten wird. Würde bieie Maßnahme für das rheinisch-westfälische Produktions gebiet ebeickaNs emtreten, so würde dies im Hinblick auf die Haus, brandkohlen zu bedauern sein, da niemand fernen Winterbedarf schott im Sommer decken würde, wenn er nicht den Vorteil der eommerpreife dabei hatte. -ne» »- r41, fl/ß genommen, daß alle ärztlichen Bemühungen vergeblich waren und -er TDd bald eintrat. Hessen-Nassau. K MarblnrA, 27. Jan. Rechtsanwa.lt JustiUrat Wilh. Dörffler ist in Bozen, wo er Heilung von einem /Leiden suchte, gestorben. Der Verblichene bekleidete seit ,1898 den Posten des Stadtverordneten-Vorstehers, er gehörte dem Marburger Kreistag, dem Oberrealschul-Kuratorium und verschiedenen städtischen Ausschüssen an. F.C. Fran kfnr t, 27. Jan. Jü der Angelegenheit der Schnellbahn Frankfurt-Wiesbaden dürfte bald ein Fortgang >zu verzeichnen sein. Die Fina-uzierung des Unternehmens, das nach Schätzung ein Kapital von 14 Millionen bedingt, ausschließlich der Kosten der Einführung in die Stadt Frankfurt, die diese selbst trägt, kann ^als gesichert betrachtet werden, wenn die beteiligten Kreise tzäckfst und Wiesbaden-Land sich zur Uebernahme der ihnen angesonnenen Leistungen bereit erklären. te. Wiesbaden, 27. Jan. Der soeben erschienene Hanshaltnngsplan der Stadt für das Rechnungsjahr 1913 schließt in der ordentlichen Verwaltung mit 1 2 829 400 Mk., ,ii der außerordentlichen Verwaltung mit 4 068 653 Mk. ab. „Das bat Scotts Emulsion fertig gebracht“. Mein Söhnchen Erich erhielt Scotts Gmulfion von seinem 14 Monate an. Er war damals für sein Alter recht weit zun'ick. an ein Sitzen oder an Gelwersuche war nicht zu denken. Es war nun erstaunlich, wie während und durch den Gebrauch von ^cotts Emulsion sich die Klüfte des Kindes hoben und -seine Entwickelung in jeder Beziel-ung voranging. Ein prächtiger Appetit hatte di-? langersehnte und anbauembe Gewichtszunahme zur Folge. -Aac Zähnchen kamen verh.ltuismäßig sckmell burch, ohne bem Ktnbe zu schaffen ;n machen, und wie groß war meine Freude, als ick) an Erich den Drang, sich aufzurichten, sich auf die Fuße zu stellen, bemerkte freute, nach kaum viermonatigem Gebrauche von Sroti- Emulsion ist der kleine Mann schon ganz gut imstande, allen, durchs Zimmer zu laufen. Die Leute, welche das Kind früher gesehen haben, können sich diesen schnellen Umschwung gar Nicht erklären. Allen diesen sage ich: „Das hat Scotts Emulsion fertig gebracht." =' L (..>•> »'M. mir,. 8t,,6* Mau verlange bestimmt Scotts Emulsion und lasse sic!) durch die billigeren Preise der zahlreichen Nachahmungen nicht täuschen. Scor io Emulsion wird von un8 auSlva nte lose nach Gcw.chl ober MaL sondern nur in versiegeUen Criglnalflaftticu n Karton mit unserer Schutzmarke Mischer mit dem Dorsch) Scott & boivne, u>. m. b H, ftrantrnrt a. DL Bestandietle szeinsier Medizinal-Lebertran 150?) vrlma Glvjertn DO.),, iintervboephoridfnurev Slaif 4.3 unierphoSphoriglaure» Natron sw), vnlo Xrofln:!' 3X>, feinster avab «Äummi vulv. 3,n, tiinffir 129,0, vtltohol ILO. v• cv aroinatndic Omulsio» mit Sinn». Mandel- uns >^aulr»eriaö> v 2 Trovfcn — vermittelt den Zöglingen eine gediegene wissenschaftliche Bildung und führt sie mit hervorragendem Erfolg *zum Examen für den einjährigen Militärdienst. Aufnahmen finden junge Leute mit Volksschul- und Mittelschulbildung. m__verschafft den Besuchern vielseitige theoret. und ■ acSHCffl©bSSjKB prakt kaufm. Bildung Volks*chüler, Realschüler, Gymnasiasten finden iurer Vorbildung entsprechende Klassen. hv1^ Kleinknecht zur Rede stellte. Fran Mddinger ist seit Freitag abend versckMunden. * Wieder ein Schwindelbankicr verhaftet. Auf richterlichen Befehl ist der Leiter der Berliner Filiale des Londoner Bankgeschäfts M. Marx & Co., Prokurist Hör st mann, verhaftet worden. Die Bücher des Bankgeschäfts wurden beschlganahmt, die Bureaus der Bank in der Behrensstraße geschlossen. Die Verhaftung erfolgte wegen Verleitung zum gewerbsmäßigen Börsenspiel und Betrug. * Gefährliche Lieb ste. Aus Hamburg, 27. Jan., iuirb gemeldet: Die 45jährige Schneiderin Hitschke goß ihrem Liebhaber, einem 24jährigen Klempnergesellen, Schwefelsäure in das Gericht. Er verlor das Augenlicht auf beiden Augeir. Als die Täterin verhaftet werden sollte, nahm sie Gift. Sie starb auf dem Wege nack) dem Kwankenhause. Die Selbstmörderin verbüßte Brauer-Schule IVorms^Rh. {Gegr! 1872 von 0’. Schneider.} j Beginn des Sommer-Semesters J am 9. April 1913 I Progrfd. E Ehrich Brauer-Akademie. Landwirtssöhne nnb Spöhrer’sche Höhere Handelsschule Calw __ Pensionat. (Im württbg. Schwarzwald.) *s^P-.<5/e//en ver andere junfle Leute erhalle» kostenlos Elvira Jost, Schokoladenhaus I Seltersweg ^2. 711 Itzeltersweg SS. I s«oo BUuLcr. 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Lengfisch Pfund 30 und 40 Pfg. Schollen Pfund 50 Pfg. See-Hecht Salm Knurrhahn Ij es eh alle - Verein Mittwoch, den 29. Januar d. I., abends 9 Ubr in der Turnhalle der Höheren Mädchenschule (Eingang Dammstrahe) 3.öfFentlicherVortrag Herr Lberbibliothekar Dr. Ebel. Neber die Bedeutung der Flur- nnd Straßennamen für die Heimatkunde. ____________Eintritt frei für jedermann.________V**/i Mi statt. — Unsere Mitglieder und deren Angehörige werden gebeten, dem Charakter des Festes durch entsprechende Auswahl der Liostüme Rechnung zu tragen. Der Eintritt ist nur mit besonderen Eintrittskarten gestattet, die bis Mittwoch abcud 8 Ubr bei den Herren Ernst Jung lSelterSwegs und Jobs. Köhler lSchulstr.l bestellt werden müssen. Die Ausgabe der Karten ersolgt von Donnerstag an, an denselben Stellen. v24/1 X ich (mit Glieder haben keinen Zutritt, Der Vorstand. jS', 1?* §ien, . " 5 Ubr g -immer1'-'*0 - . 3m Lor der £ (leben unb £ Setter gar 5 i^e Schnth *flrfte ober Lfe Paar fani. M gebt, da Werten Mat vjm, und das h Ä aller. Iß im Jadu w 7rfi"t der gold Wick andi ctni gebet fcjrau Erzherz. jMt immer' sp;u lassn.' MM Frau ■‘ree., und wer ja appellierte, Ä kn letzten 2 xi fM ein Jü !sn ein neugeq M ;urn Protck Mion, der in be kr ?erein^rnni ein paar Jahre, MN. Aber letzt cirnn, und das Aber Raine, irid, in der Ku kackt. Seine kackte ihn mit alle hatte er ei Landes, aber a spondenz. In und Franiösisci ledigen. Unter aiGDhic und bi bkÄate autb sei WM M aber w u das lu verdanken der Lucke na er ins Leben Türen, und i Pläne an. Kreisen für Kunstqewerb er ihm im dieser Tchen Mtsflüsse ge benot? ein i - bemi C-rzh Harte später gewesen, das berwa Raini «jeichmmg Cake Crnlt Ludwig Heute Dienstag, sowie Donnerstag Sr.Kappsn-Sihung bei doppelt verstärktem Orchester. Fastnacht Sonntag, -Montag und -Dienstag Gr. humoriit. Konzerte Zu zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein iBakofsKmmer-Lichfspiele amSelieraweg.-.;............ ; Der 5 - Ter M, an d ‘‘■'•mar 1! den für Meten (Brei Mannheim UMng stehend 9?ci* *aim[er = 9J S°°o5£rffl ^bersch {.u.8$euflnii •« KL'L 86.» um bieT AK W Darbietungen; Gastspiel der altrenommierten Leipziger Quartett- und Konzert-Sänger D ATT unter Leitung des Herrn Universitäts- JdAIvLv Tanz-Lehrers W. WILL ;______.. Ball- oder Gesellschafts-Anzug. W Ab heute bis inkl. Freitag i grogc riblM Eine Sensation ohnegleichen ist der Weltschlagcr Wie gebrochene Drühlingrrofe S J Ergreifendes Drama in 2 Akten. In der Hauptrolle Lilly Beck, Kopenhagen. kW Ein Herz und Olemüt bewegendes Bild. Erst- ;-'m klässige Photographie, wundervolle Szenerien, fttJ spannende und augerordemlich iranische Handlung Bai wachen diesen Film zu einem tatsächlichen Schlager der Saison. Unser zweiter Schlager: erstklassiges Drama. Das mit so grostem Beifall ausgenommene Lustspiel von Urban Gad Sugend und Tollheit lErstaufsührungsrecht für Gießens in der Hauptrolle Hsta Hielsen verbleibt auf vielseitigen Wunsch noch im Sviel- plan. Wer sich herzlich amüsieren will, versnuine nicht, daö mit prächtigem Humor behandelte Stück anzusehen. Rauke irrt sich i« der Etage glänzende Humoreske. Eine Fahrt auf den Rigi herrliche Naturaufnahme. Außerdem das vorzügliche Programm P.KG.M.N2 280848 ganze Länge 45 cm a. Ertr.-Qual. Stahl. Unübertroffen zur Freistellung v.Kulturen Ent- sernung v. Forstunkräutern, ju Lauter »gen, Ausvuhen p,Jagdstiegen.Stck.Mk.3.7-. \ Ern*t Slelnhaus, v Wcrdobl i. W. IC% Opti marahrrader ■ freb eon anübertreflew -X—-. 61l< u. Balibsrtdt. fkrlene >, ntcirt». fKnOntinaleurtni. '80^' CttKngtnetr leften» leit SulrebuiH) baepleialOQ««. H. Timmen». Hannover 106 InNeber H.reid *“"<• O'e-'-dn IW. Mwirot hlhriKf1*" •*d Samstag, den i. Februar, abends 8 Uhr, :: im grossen Saale des Cat^ Leib Winter-Fest tee Giessener Kami-Gesellscliafl 1911. Korso-Auffahrt am Fastnachts-Dienstag. Vorschriftsmässig dekorierte Wagen können noch bei den Fuhrunternehmern Herren K. Huhn, Hoflohnkutscherei, Ij. Haas (Junker Nacht.) und P. Wagner bestellt werden. Anmeldungen von Privat-Fuhrwerken an Herrn Möbelfabrikant Karl Stückrath erbeten. — Nicht angemeldete Wagen werden Bat/erhdie Vereinigung Samstag, den 1. Februar 1913 im Cafe Ebel Grobe Kappenüftung mit Tanz und Humor. Vorträgen. Landsleute und Freunde Bayerns willkommen. x Anfang 8 Ubr. Y”A Ter Vorstand. «rCa Taufende Raucher empfehl, mein. SaroDt. unge- boefdl., deshalb sehr bekömml. u. qesaodtn Tabak. 1 Tobakspfelfetmy- lonnzuSPfd.melaer berühmten Tabake franko gegen Datbo. Bitte anzugebeo, ob nebeofiehende Ge- fuDdhelispfelfe oder eine relmgcldioikle fiofzpfelfe oder eine lange Pf. ermOnto*. ffb. m. Vf. 8 yaflarrntfllafl „ L - 8 _ 3afl6-*ana(Ur „ 1.50 8 .. »eO. Haneftrt . 7 60 8 „>taelf --»aller „ 10.— 8 >AifrrBriUrt 13 5e E. Köller, Brnehsul Fäbrik,Weltruf.(RailBn)fj wolle, Halbwolle, Baumwolle u.s* erhallen prachbolle,echte Färbungen. Es kosten zu färben : I Kinderkleid lOPfg. I Bluse 10pfg 1 Frauenkleid 50-75 Pfg Alle Farben in Päckchen a10u25Pfc Ausdruckhch.Heltmann’sTarben mit ." Schutzmarke Juchskopf im Siem fordern Fabrikanten: Gebr. Heitmann, Köln u Riga. a