Nr. 298 Srttes Blatt 165. Jahrgang Sreitag, 19. vezemder 1915 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen _ . ... - . —__. - . __. _ Rufi Senbt: tür ben BeMftien. erveöutsi und Druckerei: SchukArsße 7. illA,t6fntfd: 'Be«. 6t« roonttM^T'iTubV. Bolatioardrick und Verlag der vrühl'fche» Umtz Sich ied 51ei»-r»ckerei I. Lauge. -•tirdegfl. - i*ertL »x :rÜ4. JnltJiprttl: tofat 155L airf-ttKirt» 10 tüennia. V txtrrbaflnir: A (Born. '3rrnn:ix>?rtlid) für bei polrt. T«l "Hua. ®» Yorker Teppich?« hmbigen eine Sfanbalafiorc int betriebe bei 'SonameidnolbaufA an. ein neues richtiges „Danarmr Der Tirfitor he* Loloner Bnr.'dus, Mr ? "foftrn^ enthoben unb unter Bottz iaufsickn gestellt Ist ba6 ein Manama' Mit einiger Ueb^rraschnng erfährt nun lediglich dadurch, bah Schmiergelder, bi • sonst im (Uf* schäft»leben ber Rordamerttaner feine Sünde fhti>, von btr Berioalkung streng verpönt werden fludr ist das Gehalt non IhOHii Mars für ben Tirckiorposten eine» Mnnalbfp-irte- innub unter so befonders schiviengen Umst inben sehr gering zu nennen Tie bis letzt bekonul gcioorbenen Tatsachen bcwtifen dffo nur, bah die geschäftliche Organisation bc» Panami fonalbflite» ganz vorzüglich sein niusz und bah bie Arncri- fnncr auch nach bieser 'fiicht ing hm vorbildliche:- geleistet haben c- werben barüber au.it »ahere Einz e l li e iten initgeteilt. bie bi-htr bei uns in her breiteren Öffentlich- feit nicht besannt geworben sind. Tie Washingtoner Reg e rung hat für bie Ausführung des ganzen Uanalunien, h nirti# einen aus sieben Mitgliedern besteh?»ben Ausschuß eingefent. ber kü dein Jahre 19(17 einen sitz in Anco» bei Panama hat er besteh! aus vier Lloat ngenieurm unb einen! Lanitätsoisrzier ber ameri'anischen Armee, einem Iivtlingenicur unb einem Beamten für die .stvilverwaUung her üanalzone Ten Vorsitz führ: ber Ehrfmgenieur Oberst <*oethal* Dieser Panamatanal-Ausschns ist c.<. b?r letzt hi Verbindung mh hem striegsminifterimn der Bereintglen Staaten die Untersuchung bcs neuesten Pauamaslandols durch,ufuhren hat Jedes Mitglied befehligt eine Abteilung des Verwaltungswesens und hat in einem sährlichen “Beridit den gesetzgebenden üörperschaiten der Bereinigten Staaten, d h. dem Prrsibeiueit, d in Senat und dem 'Nr nräsent'intenhaiis über die Tätigten seines Ressorts A ch?u schatt at zulegeii Ter xanakAnsschuß gibt auf dem Isthmus fefhft rnrf frtrfdirift heraus, den „Eaual-Reeord ", der Wochentllch erscheint, alle $üL0äii|V in der Mflnalpne bespricht und bi? Anordnungen der Behörd' beinnut gibt Ter ätlinbrliche lüesamtbericht des Ausschusses ist mit vielen Zeichnungen und Photographien ousgestati.', er behandelt brn Fortschritt der Arbeiten, bi' von bei Bauleitung getroffenen Maßnahmen, und wird der Ceffcntlichkil flctd sofort zur Verfügung qesteUt WaS nun bie .rirbiftiidn' Verteilung anbelangt. io batte der ursprüngliche Versuch, die Arbeiten in einrhien Uofcn an Untern.t,m?r zu v.r dingen, fein befriedignibe. Ergebnis unb führte .zu dem Entschluß. s,e im eigenen B triebe aus zufuhren ,ch diesem .Uvetfc wurde., aus ber .Qanalftrede drei Hauptabteilungen gebildet Tte Atlantische Abteilung erst re 1t sich vom tiern Wasser der rtaraib,scheu See bis zum Anfang des olatun fees Tie Ientraladt.ilung, von tdotun bis zum Gipfel der Pedro-Miguii Schleuse,t reichend, leitet d:? Arb ..en in der Lcheitelhaltung Ter Pazifischen Abteilung endlich untersteht die stanalsireckr von Pedro Miguel bu- »um tiefen Wasser des Siilku Ozeans To» große Verdienst des zlhefingenieurs v ocfijale de. ftrht nun dann, daß ?r e nicht allein verstander, hat. die ICunft, fVificincbaft ttltö Leben. — 91tue Ausgrabungen ouiTelo». In der fran- i.ömd’en Akademie bei Inichriirru und der idwirn Münüe erfta; teu $ouaerr*. ber Veiler b.-v 'ranw'i'ch, n ardijol.i^intcii Mm- 'wn in Atben, JBcitdn über dze Erq«nisie ixr iftngften Ans- qiabungrn auf TelsS Averou. ber die Arbeiten ! 5a: die foeilerkes tu tefonftnneren In ben verichüttei.n lriin*,omenrrii iniib man eine Reihe mterefiantrr Vegenstchibe aus i'ol; darunter and) banbelt es iuv dabei um eine A>k Piimiiu'tr U r oder um eine» icnri mechannche« Z viel werte, bereu Befchreidung uh» dir 3d)iiflilrllcr des alten ('Juediinlaub bintrriaficn bahnt Tir grjRr Veneidigun-zemauer wurde im Verhülfe brr ivriteren Ard?neu heigeleg,. und bamtt erstand auch di? Mötltchtri,. d?n Umgang ber ursorünatuden Ltadt aui das g nan.ne ftfiiufhllrn bie Ausgiabnnaen in, ^nhuum des Aosllo ab; chwnen iinb. bat man m tiefem Iadr. m,t ber Lrior g-unq h'r näheren Um lebuna beionna, la» innände des V iliKn B.-.,.. . rur dem nach der Mmb-üogie Ao?lto und Artem jorrn ivurbrn, imc konnte ieiigeiirUt werden, tast der heilige Wald e-on einem irhr .egelmäßigen We inetz durchzogen war Man fanh :r aar: .' Ne,He non teionderS anqeU u.u 3<äitrn. gut denen d,e ;ii Ehren Xi tVvttbfitrH von Tc|v ausqezs.rcnen brorc'üonen t.inmmie 4ultbanbtu>igen Vornahmen: |ent Stätten mnnern an bie B,a »onen des Baifionswege Tu- mit Hil' der Q^ejloaen tani epren Ior'chunaen fuhnen her Iennellung. bau ber ort erte Sturtbad, Inooos tabadiluii verbanden war li.- bandelte di um einen Bcigflus. von 1bälMisrnäßig ,roßcr T .* . de irn au, im übnaen in »vatcrSeiten wefr iiliche B landerunqen -riabren hat. Man 'and bie lletencüe von ;nxi -iroßen a ' • r i auanlagen. regelrechten Wanerbock i die einer Teil !■ : »luten be» Inovoc auihngen, um iu den unteren ^taMieilen Se* allen Tefoe ;n;ufübmi — Eine flberf I fufige Wissenschaft. 3u Höben Vatt. her berühmte englische Astronom, dessen Tns bf .t Ira: t-nebtet wurde, vüegtk gern nnc ok "dnd iu crräblen. h;r^ ,bm rai'umc. als er am Tunnnt Cbicrra'.pnum r Frm ;u ihm ein Bauer, her au* bv? ^rey«. was er wünsch ant nnetc, er möchte gern mal den Mond arch b: Tiemrobr i<-urn .Ten roül ich Ihnen «clir gern ; ;;i: sag:? Ball, da müssen Äc bcure Abend rmedertommen. jinb ,ch werbe miw ’r.-jra, ihn ann tch ihn denn Organisation und die technischen Einzelheiten her Bouaus fübnitia üuserst geschürft vorzubereilen und fie ihrem Iwecke airsupaiien, sondern daß es ihm auch gelungen ist. bte ihm ui,k*rfrditfn Beamten für die große Arbeit zu begeistern und sie zu freudigem edtaffen anzuregen Besonders hat er dies dadurch erreicht, daß er dis zu den untersten »lassen herab den Beamten unter ihrer eigenen Verantwortung große Lelbständigfeit gewthrte: es ist ihnen über lassen worden, Ivie fir die 'Menschenkrustc und Mosclnnen am .zweckmäßigsten ausnützen: dadurch ftnb sie zum Wett eil er untereinander augespvrut, der der Iördcnug des Baues nach ,eder Richtung hin ;ugui? gefommen ist Wenn also wirklich die Selbständigkeit der Beamten vielleicht einmal zur Annahme von „^chmwrgeldern" geführt bat, so fleht dieses bißchen Panama weit hinter den Vorteilen zu rück, die das heim »nnalbau angewandte geschäftliche Sn ftiiu mit sich brachte Man heute doch: die Losten des Kanals bleiben trotz aller Zwischenfalle und trotz der neuer» dinge wieder bewert baren Erdrutsche um 25 Mill Dollar gegen den ursprünglichen Voranschlag von Will Dollar zurück Rur die geistvolle und großzügige Anlage der ge ichioitlichen Organisation und bie psncholvgisch feine An stachelung des Wetteifers innerhalb ber verschiedenen Kanal abteiluiiflcu haven eben das erstaunliche trrgebnis gehabt, har der Isteiai hinter dem Solletat zurückbleibt. Wie Zinsen und.Amortisation gedeckt werden, darüber erwarte, setzt Präsident Wilson die Vorschläge des Professors Emorn R Johnson von der Universitu oi Pennsvlvania, der int Aus trage der Regierung nach dem Isthmus gereist ist. um an Ort und Stelle die Iinan'.srag? zu studieren Ter Professor wird vielleicht einen fleinen Erdrutsch am Kanal, aber sicher kein sinanziclles Panama voruudeii. Aerzte unö Kranfenfafien. Berlin, 1R Tri Ter 3 t a a t e i <■ r t r t n r de» Innern emonng Heute, im Beisein des vrenßiichcn £*aiihd4nunutere, des Vanh,vnti(ha:temiinftrrf und bc# Ministers des Innern hie Herren Okbeimcn Medizinale«:-' und Proiessoren Tt. Passow. Ti. Crlb und Tt Krau- bon wr Berliner llntpctitlfll, welch? namens der medizinischeu Iatuttaien der bfutitbcn Uni- veisiiöten dcr Regierung den dringenden Wunsch ans >?er* Irptrn, lei dein Streik zwischen den Aerzleu unb MYnnrcnfaikn sich stets des ärztlichen Standes im Rahmen der bestehenden i^esetzc wohl wollend aniunebmeu. Mit den Venreiern der I-.i lull ölen ivurbe ba-. ,>ur und Wider der Standbunste her .stranleulasten und der Aeizle durchgesorocheir und seitens hr^ Oiaalsselrewrs des Innern die Beienwiltigkeil er kl an. Äusgleichsverhanblunaen UDiidien den Aerzlen und den strankenkanen berbcuuführrn. io- fern beide Teile bannt einverstanden seien, ^-alk' die Belei- ligten bernt sind, rn diele Verhandlungen einzutreten. mußte übfiall, wo cs zu Venragsabichtün'en zwilchen Aerzteu unb üaifen noch nicht flctnnimen ist, zunächst mit Geltung vom 1 Januar 1914 ab. ein drei monatiges Ilitenmincum nur der Baiis der zwischen den Lassen und den Aerzlen gegenwärtig gellenden Vereint-aruu ge,i geidxnffn werben, damit feil jur Verständigung gewonnen iuub. Die Vertreter der nred,ziniichen Inkultöten über» nahmen es, in diesem «Sinne mit ben ärztlichen Organisationen in Verbindung zu treten ib. Tarmstatzt, IX Tez Eine allgemeine Versammlung sämtlicher Xronkenkaiien im Vroßderzogtum dessen wird am Trensla.). 23. Dezember. nachimUogs 2 llbr im 3uiMeniflol*Maiicdan prob. 'Lisenorvdul unb Eisenorvbbvdrai. n>ibrrnb em anderer Teil al? kompleret- iSffemtm m Lösung geb: Tie Tahady. daß Iu- ier '. on Mar mar >u Waner die :fst?stbilbun<, verdinben, kann im Smr.i Vau'e^iS da bin gelluN werben, daß durch do- Voroandeu- iein t-on Eatcinmkarbrmot die Möglichkeit einer Bildung ?on ytrnmonntirct au» Salveteriäure beschrank: wird Interei,ant ist auch die vor einer Reibe von Iobren gemachte Mitreiluug Bennema^. wonach t'ub bei i^egeiUvart von Eifenorob unb inicn» r'.ndul aus Lust Rurue unb Ritral'- hüben können Tific At !ra: aeheu. wie mritmt. durch dao <&irn *n Ammonial unb id ’ i-r i holbunbsvorlage ben, Baust vor gelegte und genehmigte iog ßHaiuelgeiev lautet reif folgt. Art I The Vorlagen, nämlich 1. Warb, brfr. die Bfiolbunqrn. Rubegehalte und die mterbt,ebeneiwersorgimg der Slaatsbe am,en 2 üst,'.-tz. betr. Aendcrung des r»esetz^> über bie ckstdaUc ber Voltsiwullehrei, soime über bie Abänderung des (Hesepes über PcMstnienmg und löinterbliebenenveriorgimg der Lehrer: 3. Ber nnbarung über tu Itoilliste Sr. Königl tmhrit des t^roß brncav . t Gesetz, bett die Äoflm der höheren Schulen, treten mit brr zum Besoldung ggeieh ge hörigen Besold ungsordnungam 1 Avril 1914 gemeinsam in (traft. Mit hemidben Tage ist bas Gesetz, hetr den Wod nungsgeldzuschuß der Staatsbeamten vom 28. März 1907 auf gehoben Art II: Tic Regierung tft ermächtigt, 1 die Bezüge der Skaatsdicnstanwärter vom 1. April 1914 ab io zu erhöben, nur dies auf Seite 3—6 der Regierungsvorlage Rr. 156 dar gestellt ist Tabes tars kein Staatobirnftonroiirter in semen Bezügen bes- hfllb schlechter gestellt werden, weil er seiner Militärpflicht genüg! tat: 2. für tue Auibfiserung der Bezüge ber vor dem 1 April 1912 in Ruheslanb versetzten Beamten und VolkstdmUedrer uno ber X'intcrbhebcnin solcher Beawien unb Lcbrer imb vom Chat-v* tabr 1914 ab 12.',(KK) Mk. lährlich bereit zu stellen Art III: Soweit die sich aus A? 1 und 2 crgrlrrnben Ans^ gaben nicht aus den laufenden Eimwlmien der Staatsverwaltung gedeckt werden können, ist der Refstfoiids, Kapitel 1 des .Lwnplvor anfchlags für 1912, zur Deckung Heramuneben. An. IV: Tie Regieruny ist ermatbti.iL die Texte der in Art l iurtb 2 bezeichneten (besetze in den obfleunbrrten Iaiinngcn tm RegicrungÄilait mit dem Tatuni diese- Gesetzes zu her- östentlichen, dabei bic Nummerbezfichnung der Abschnitte und Artikel in der Deist zu ändern, wie es sich aus der ictzigeu Reihenfolge ergibt, und bic einzelnen Absätze ber Artikel mit stitlausenden Rummcrn zu versehen Ist in den al'geai'derstir (Vcfevcn auf Vorschriften verwiesen, die ebenfalls gränbx'rt find, so ist aut deren Wortlaut zu verweisen Bei Berösfcntlichuna brr Besolbilngsorbnung kann bic Regierung in ber äußeren Ivrm Acndcrnngcn cinteten lassen." x?Hut ftrunb des vorstehenden Mantelgesetzes ergaben ,ich verschiedene weitere Aenberungen. tue in einer Beilage näher präzisiert sind und von ber Stimmer gleichfall - gcnchmigi wurden • Die Landtagswahl in Waid Micheldalh Wa l d m iche l b a ch , O. 18 T« ?as Wahlergebnis der Landtagstvabl in Waldmickstlbach ist solgendes: Ter lialronallil'erai' Kandidat. Amtsrichter Wünzsr, erhielt 870, der Sozialdcmokrai, Reichslagsabg L> ascn ; ahI 928, dei I-.ntrumslandidai, Sekretär o f man n der short- sthriltler tlkechisanwalt (Sa ritier 436 Stimmen Es findet Stichwahl zwischen dem Rationalliberalen u:ib dem Sozial- bcmolraten stall Dctttfcbe» Reich. D e r S t a a t s s e k r e t ä r d c s A u s w ä r t i g e n A m- te* von Iagow ist in der Nacht zum Donnerstag irf S t u 11 g a r t cingctroffcn. Vormittags machte er dem Äin, sterpräsidenten Tr von Wei Hecker einen Besuch Sobann wurde yerr von Iagow vom 5tönig in Audienz empfangen. DaS deutsck) e ftomitec fürbte DeltauSstel- I u n g in Sa it Franci-co beschloß mit Rücklicht auf bic ablehnende.valtimg der Regierung, sich aufzulösen Ausland. Tie Deckung der Militärau-aaben in Tt r a n f r c i d) Tas ..Echo dc Barr--" will roilfen, daß Fl- bmdiicl wird, mit vilrc einer privaten Subfrnphon für das Britische Museum erworben worben Tas kostbare Sind ist ein- tyolb- mänic, vas einzige befannte Bespiel eines aolbenen Ostldslückes, do. vo,l-dcm angdiadJiüdKn König Ossa '707-796- geschlagen nmrbc. Tider berühmicfie unter allen Iürsten des altbr,tischen lonipreiches Mercia mar ein Ireund Made- bre Drosten. Tie Münze n'l nicht nur wegen ihrer Emziqarl bemerkenswert, fonbern auch deSdald. weil iie, nbmobl von einem christlichen Monig geschlagen, eine n-obanimctkiniirt> Inschrift in arabischer Sprache trägt Das Stück ist vorzüglich erhalten E i n berufener Denkmalshuter In der Tdfl» lics'cn Runofchau wird eine Begebenheit erzähl-, die für eine ge- wisse Art unerwünschter Besucher von Tcikmälcrn. Weidestätren und Raturimindcrn emc bedcrzigen-ivene Lehr barfttllt: An einem der letzten Innilage. >'o erzählt hei «endilrrffanrr, hatte ein yäufleio Hermanns-Pilger das wöck.tigc Denkmal he» Be- tTcicre m-i der Höhe des D ul berge? bei Icrmolh bettach-et unb wandte sich nun dem vor wenigen Iadrei, errichtet en ^onbelfltin ;u, b-3ii zu uc Fried 5djöi flcncr. m.Ka würd All v< Honn nr- 3 4=3in au v. 3u6eb 3u er! 3-W verm. nanzunnister Caillaux die Absicht habe, die durch das Mili- tLrgesetz notwendig gewordenen Ausgaben auf drei Jahre zu verteilen, Er veranschlage die Ausgaben des ersten Jahres auf etw 600 Millionen, zu deren Deckung Sehatzscheine in diesen: is-elrage ausgegeben werden sollen. Der weitere Be^ darf soll durch die von Caillaux gevlante „Steuer auf den erworbenen Reichtum" gedeckt werden, die jedoch erst sechs Monate nach der Bewilligung durch das Parlament in Kraft treten werde. Steuerfreiheit der päpstlichen Beamten. Die „Kölnische Volkszeitung" meldet aus Rom: Dem Vernehmen nach hat sich der Heilige Stuhl mit der italienischen Regierung dahin geeinigt, daß gegen eine jährliche Zahlung von 60 000 Lire an den italienischen Staat keiner der im Dienste des Heiligen Stuhls in Rom beschäftigten vatikanischen Beamten und Prälaten zur Entrichtung der Staatssteuer herangezogen werden kann. Aur Stabt rind Canb» Gießen, 19. Dezember 1913. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Stadtverordnetemitziing verlief außerordentlich ruhig, und es waren auch kerne weltbewegenden Dinge, die auf der Tagesordnung standen. Der gute Humor der .Herren kam zum Durchbruch, als Stadtverordneter Loeb er, erzürnt über die Verzögerung beim Bau der Straßenbahn nach Wieseck, erklärte, daß man solche Saum- 'seligteit sonst nicht von dem Oberbürgermeister gewöhnt sei, worauf denn Herr Mecum sich bestens für die gute Meinung seines Vorredners bedankte. Eine Eingabe des Herrn Rechtsanwalts Spohr wegen der Bebauung der Schwarzlach wurde zurückgewiesen, weil sie sich auf ganz falsche Zahlen stütze. Herr Mecum laS dann eine ganze Anzahl Zahlen vor, aus denen auch nichts wesentlich anderes hervorging, als wir in unserem Bericht erwähnt hatten, daß nämlich als billigster Preis rund 7 Ml. iaenau 7.42 Mk.) und als Forderung des Herrn Pfaff 25 Mk. angegeben worden seien: die Forderungen der übrigen Besitzer bewegen sich zwischen diesen beiden Zahlen. Daß es sich bei der [o weit auseinandergehenden Schätzung der beiden Sachverständigen um das Grundstück des Herrn Pfaff gehandelt hätte, ist von uns nicht behauptet worden. Eine längere Aussprache riefen die Anträge des Ar- beiterausschusses hervor, aber da überall der Lille zutage trat, den berechtigten Wünschen der städtischen Ar- beiter soweit als möglich entgegen zu kommen, wurde diese Angelegenheit rasch erledigt, indem man alle Anträge d.'s Ausschusses zusammen annahm und den Antrag auf Lohnerhöhung bis zur Besoldungsvorlage der Beamten verschob, um beide dann zusammen zu beraten. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde dann der Vormarkt, der schon lange üblich ist, auch amtlich gestattet. Die Festlegung des Viehmarltplatzes wurde noch verschoben, bis Pläne und Kostenvoranschläge für die beiden in Frage stehenden Projekte ausgearbeitet sind. ZuM Schluß mürbe eine große Anzahl von Gesuchen erledigt. ** Tageskalender für Freitag, den 19. Dezember: S t a d t t!i e a t e r: „Die spanische Fliege." (Erstausführung.) Anfang 8 llbr. 186 4 — 50er — 1914. Versammlung Freitag, den 19. Dez,, im Gasthaus -zum Löwens Neuenweg, abends 81/, Uhr. • ’* Der Groß Herzog empfing, wie uns noch nachträglich mitgeteilt wird, am Samstag den Lehrer Neu! au§ Trais-Horloff und den Lehrer Köhler aus Wohnbach in Audienz. ** Auszeichn u n g. Als Ehrenpreis für hervorragende Schießleistungen im 18. Armeekorps für 1913 wurde Lew Sergeanten Bauer, Groffl>erzogs-Leib Komp, (jetzt in' der Maschinengewehr-Komp.) des Ins. Regiments (Kaiser Wilhelm) Nr. 11G ein goldene Uhr verliehen. ••21 dem Staatsdienste entlassen. 2lm 15.Dez, wurde der Schreibgehilfe bei dem Finanzamt AlSicld, Ludwig Bender zu 2llSfeld, auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienste entlassen. •e 21 n fl e ft e I [ t e n v c r f i ch c r u n a. Die Vertrauensmänner und Ersatzmänner der ReichSvecsichernnasanstalt für Anqesielltc hielten gestern abend eine Versaimnlnng ab. In dieser Velsannn- hittfl wurde die Bildung eines Ortsausschusses für den Bezirk der Stadt Kiesten beschlossen. In den Vorstand des Ausschüsse«, der das Bindeglied zwischen der NeichSverstcherungsanstalt uild den Versicherten darstellt, wurde als 1. Cbntmm Kommerzienrat Schirmer, Ost-Antage 1, als 2. Obmann lUor Weise, Liebig- straste 79. als Schriftführer Walter 3i ich ter, Üircheuvlatz 9, gewählt. Cs empfiehlt sich für jeden Versicherten, in Fragen der Angestesitenversicherung, bei Anträgen auf Einleitung des Heilverfahrens usw. sich an eines der oben genannten Vorstandsmitglieder zu wenden. _** H c i l st ätt c n v c r ei n für das Großherzogtum Hesse n. Wie uns vom Borsland des Heilstättenvercins geschrieben wird, hielt der Verein dieser Tag.' hier im Hotel „Grvß- herwg von Hessen" unter dem Vorsitze des Geh. Regicrungsratcs -Dr. Dietz seine diesjährige ordentliche M t t g l i e d e r o c r sammlung ali. Ter Versammlung ging eine Besichtigung der ,neuen, seit Mai 1913 litt Betrieb befindlichen L u p uohcil - stättc voraus, die bekanntlich eine Schöpfung des Heilstäticn- vercins ist. Dr. Vatn ik, in Vertretung des erkrankten Leiters der Heilstätte, Prof. Dr. Jesionck, machte die zahlreich Erschienenen mit dem modernen Lichtheilverfahren eingehend Mannt. — Im Anschluß .daran sand die Mitgtiederversantmlung statt. Ten Geschäftsbericht für das Jahr 1912 erstattete Geh. Regierungsrat Dr. D^i e tz. Der Vortragende besprach den Mü- gliederbcstand, die Mttglicderbeiträge, die Leistungen und Ausgaben des Vereins. Die Zahl der Mitglieder habe Ende 1912 — 1632 betrugen, darunter 208 körperschaftliche 'Städte, Kreise, Gemeinden uiro.), die Mitgliederbeiträge 11 713 Mark Die Für sorgeleistungcn batten eine Höhe von 14 597 Mark erreicht, seien also weit über die Mitglieder beiträge hinausgegangen, was aber nur mit Hilfe von einmaligen Zuwendungen, Spendet! usw möglich gewesen sei Die Fürsorgeleiftungen setzten sich wie wlgt zusammen: 9647 Mark .">0 Psg. für Ermäßigung des Pflege satzes in der Eleonorenheilstätte, 2391 Marl 12 Pfg. ;u .Hur zuschüsscn, 650 Mark 55 Pfg. sonstige Zuschüsse und 1907 Mk. 83 Psg. für Sachleistungen Milch, Eier, Fleisch. Butter, Betten, Liegestüble, Mietzttschüsse usw.). Wertere Mitglieder zu werben, sei unbedingt -lusgabc eines jeden, der für das Volkswobl envas übrig habe. Dem Heilstättenverein müßten unbcdrngt größere Mittel zrn Verfügung stehen, um den immer mehr an ihn herantretenden Anforderungen Rechnung tragen zu können. Im Eigentum des Vereins ständen nunmehr die Eleonorenheilstätte bei Winterkasten und die neue Lupusheilstätte. Den Interessen des Vereins dienten außerdem >wch die beiden Heilstationen für Kinder in Hirschhorn und Lampertheim. Alle Einrichtungen des Vereins bewährten sich vortrefflich. Ta aber die beiden Kinder- fiat Ionen lange nicht ansre schien, mußte man wohl der Errichtung einer besonderen Ki n de r h e il st ä t t e näher treten Die Anwesenden stimmten dem -u und beauftragten den Verstaue», die nötigen Vorarbeiten cinwildtcn und einer demnächst aiisu- beraumenden Mitgliederversammlung wertere Vorlagen ;u machen lieber die Tuberkulosebekämpfung in Deutschland äußerte sich bet Vorsitzende, daß der Kamps gegen die Tuberkulose in Deutschland wackere Fortschritte mache. Es seien zurzeit 147 Heilstätten mit 15 278 Betten vorhanden, die jährlich etwa 61 000 Personen Unterkunft gewähren könnten: ferner seien 27 Äinderhcil- stättcn mit 1200 Betten, 103 Heilstätten für skrofulöse und tubrrkuloseverdäÄtige Linder, 114 Walder bolungMätten und eine Reihe von Waldschulen vorhanden. Fortschritte machten auch die Fürsvroestellen für Lungenkranke, deren es zurzeit 824 im^Reiche gebe. In Baden seien 538 Tuberkuloseausschüsse und in Thüringen 97 Tuberkulvsehilfsstellen tätig. Gerade die Fürsorgestellen hätten sich im Kamm gegen die Tuberkulose als ein »vesent- liches, unentbehrliches Mtttel erwiesen. Auch seien zahlreiche Jn- validenheime, meist in Verbindung mit Krankenhäusern, vorhanden. Ter Geschäftsbericht sand einstimmige Annahme. — Den zweiten Punkt der Tagesordnung bildete die Abhör der Rechnung für 1912. Tie Rechnung schließt in Einnahme und Ausgabe mit 213622 Mark ab. Tie Haupteinnahme- und Ausgabeposten stellte 1912 die Eleonorenheilstätte dar. Tas Vermögen des Ber^ eins beträgt 1912 734 589 Mark, wovon 667 000 Mark aut die Eleonorenheilstätte, 59 588 Mark auf die Luvusheilstätte, 3ICO Mark aus die beiden Kinderstationen und 4900 Mark auf Kassenrest entfallen. An Schulden standen Ende 1912 dem Verwögen 500 000 Mart Hypothek auf der EleonorenheilstäNe) gegenüber. Tie von der satzungsgemäß berufenen Kommission geprüfte Rechnung wurde genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt. Ter Haupt Voranschlag für 1914 bewegt sich in Einnahme und Ausgabe mit 237 000 Mark. Tarunter sind insbesondere 142 700 Mark und 72 000 Mark Einnahme und Ausgabe der Eleonorenheitstätle und der Luvusheilstätte enthalten. Tie sonstigen lEinnalnnen setzen sich auS Mitgliederbeiträgen, fianenreft und einmaligen Spenden zusammen. Tie sonstigen Ausgaben betragen 19 000 Mark für Unterstützung unbemittelter Tuberkulöser, Fürsorgestellen usw. Ter Voranschlag wurde eben salls einstimmig genehmigt. Tie Wahl zweier Re^chnungs- t e ü i | o r e n hatte die Wiederwahl der seitherigen Inhaber bei Amts, nämlich der Herren Geh. Obermedizinalrat Dr. Hauser und Bürgermeister Mueller zur Folge. Als Ersatzmänner wurden gewählt die Herren Geh. Oberbaurat Mangold und Landeswohnungsinspektor Gretzschel. Bei der Neuwahl des Landesausschuises wurde der bisherige Landesausschutz wieder- und an die Stelle von 6 ausgeschiedenen Mitglieder wurden neugewäblt Medizinalrat Tr. R c b e n t i s ch--Offenbach, 8 ommerzienrat E m m e l i u s - Gießen, Kommerzienrat E l o os - Nidda, Medizinalrat Tr. Schäffer-Mainz, Beigeordneter x>t. K ü hl-Mainz, Kreisrat Freiherr Schenck zu Schweinsberg und Frau von Werder-Mainz. ’* Neuerungen bei der S t a a t s 1 o t t er i e. Wie uns geschrieben wird, bat die Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie im Lauie der letzten 10 Fahre die Zahl ihrer Lose und Gewinne um mehr als das Topvelte vermehrt. Gewiß eines der überzeugendsten Merkmale für die Vorzüglichkeit ihrer Einrichtungen und ihre große Beliebtheit. Tie Lotterie umfaßt nunmehr 428 000 Stammlofe sowie 214 000 Gewinne und 2 Prämien, die int Gesamtbetrag von über 71 Millionen Mark zweimal alljährlich bar ausgeivielt werden. Die enorme Ausdehnung dieser größten aller bestehenden staatlichen Klassenlotterieii hat naturgemäß Neuerungen im Gefolge gehabt. Dabei hat die Lotterieverwaltung in erster Linie die Interessen der Spieler wahrgenommen. So ist vor allem das frühere Mitspiel der Freilose für Rechnung der Staatskasse in Wegfall gebracht worden, wodurch den Spielern jetzt an Gewinnen eine halbe Million Mark mehr in jeder Lotterie z-tsließen. Ferner ist! bei der Plan- gestalt'tng aus immer weitere Vermehrung der sogenannten mittleren Gewinne gerichtet worden, entsprechend der ancrfennenöinerlctt Ausgabe der preußischen Lotterieverwaltung, möglichst vielen Spielern einen wirklich nennenswerten Gewinn zukommen zu lassen. Um die umsang reiche Lotterie mit dec bisherigen unbedingten Sicherheit zur Durchsührung bringen zu können, ist die Einrichtung getroffen worden, daß die Lost in zwei Abteilungen (I und II) ausgegeben werden, io daß auf jedes gezogene Los der gleichen Nummer in den beiden Abteilungen ein gleich großer Gewinn, fällt. Lediglich Gründe, der Geschäitsvereinfachimg und der Gewährleistung unbedingter Sicherheit find es gewesen, die neuerdings dazu geführt haben, von her bevorstehenden -I Preußisch-Süddeutschen 0230. Königlich Preu- Nischen- Klassenlotterie ab die. Achtellose in einem etwas kleineren Format als bisher auszugeben. Dabei ist aber auf Erhaltung einer gefälligen Form besonoers Wert gelegt worden, so daß das neue Achtellos sich sicherlich bald die Beliebtheit der Spieler erwerben dürste. Im Interesse der Spieler ist ferner von der 4. (230.) Lotterie ab die bestimmungsmäßige Frist zur Abforderung der Lose I. Klasse Der neuen Lotterie von bisher 15 auf nunmehr 20 Tage, nach beendigter Ziehung 5. Klane der zuletzt abgelaufenen Lotterie erstreckt worden. Tiefe Frist läuft für die Lose 1. Klasse der bevor- stehenden 4. (230. i Lotterie am 23. Dezember ab, fo daß jedem Spieler nur empfohlen werden kann, sich sein Los bis zu diesem Zeitpunkte zu sichern, da die Nachsrage nach Losen recht lebhaft eingesetzt haben fall. ** T i e Volksschule wird im Winterhalbjahr von 1420 Knaben besucht, die ihrer Konfession nach sind: 1304 Evangelische. 100 Katholiken, 14 Israeliten und zwei anderer Konfession. Tie Zahl der Mädchen in der Volksschule beträgt 1391, von denen 1283 evangelisch, 97 katholisch, 9 mosaisch und zwei anderer Koitfession sind. Die Gesamtzckhl der Sckmler in der Volksschule beträgt demnach 2811, von denen 2587 evangelisch, 197 katholisch, 23 israelitisch sind und vier anderen Konfessionen angehören. Die .Knaben sind untergebracht im Schulhaus an der Nord-Anlage in 21 Klassen mit durchschnittlich 45 Schülern, Schulhaus an der West- Anlage in 10 Klassen mit durchschnittlich 45—46 Schülern. Die Mädchen erdalten Unterricht im Schulhans Schiller- straffe in 20 Klassen mit durchschnittlich 13—44 Schülern, Schul Haus West-Anlage in 9 Klassen mit 14—45 Schülern im Durchschnitt, SchulhauS an der Neustadt 1 Klasse mit 40 Schülern, Schulbaus Asterweg (Gewerbeschule) 1 Klaffe mit 19 Schülern. In den 3al)lcn des Bestandes sind die beiden Hilfsschulen, Knaveu und Mädchm getrennt, mit einbegriffen, in denen 23 Knaben und 27 Mädchen, also zujammen 50 Kinder unterrichtet werden. Der Bestand unserer Volksschule gegen das Vorjahr har um 31 Köpfe abgenommen, während früher stets ein Wachsen der Schülerzahl beobachtet wurde. " S l a b 11 b c a t e v. Es fei nochmals darauf hiugewiofen, daß die noch ausstehende zweite Halste des Abonnements jetzt ab- geholt werden kann. Während der Feiertage selbst kann die Dlbone- mentsansgabe nicht erfolgen. ** P ostdienst w ährend der Weihnachtszeit Das Postamt schreibt uns: Am Sonntag, 21. Dez., findet eine zweimalige Paketbestellung statt. Die Schalter sind zur Annahme und Mlsgabe von Paketen von 8 Uhr vorm. bis 7 Uhr ncrchm. ununterbrochen geöffnet. Am 1. Weihnachtsfeiertag wird eine PaU'tbestellung, am 2. Feieriaa eine Geldbestellung ausgeführt. Im übrigen wickelt sich der Post dienst am 21., 2Y und 26. wie an Sonntagen ab. ** Alles klagt, sogar die Händler mit Weih nachtsbäiime n behaupten, daß sie in diesem Jahre bisher schlechte Geschärte gemacht haben. Die Vereine, welche sonst schon Ansang des Monats die schönsten Tannen zu guten Preisen aufaurten, kaufen heuer nur mittelgroße Baume. Mehrere Händler erklärten, daß sie sonst um diese Zeit ihren Vorrat schon einmal ausverkauft hätceil und zum zweiten Einkaur von Ware noch einmal in den Vogelsberg ober nach Kurheffen gereist feien, von wo sie für Q)’zften ihre Ware beziehen. In diesem Jahre werde dies wrchl überhaupt nicht nötig werden. Dabei jammern die Zündler über das höh' Standgeld, das sie der Stadt b-zahlen müssen, woran diese Leute aber selbst schuld sind, ha! doch bie Konkurrenz den ! Platz am Selterstor, bei zum Christbaumhanbel der begehr* | teste Stand ist, bis auf 100 Mark getrieben, ein Betrag, der allerdings außerordenllich hoch ist. 2lber so kommt es. wenn einer dem andern den Platz nicht gönnt, und rocnir bann bei bem Verstrich daraus los geboten wirb. ♦* Einen großen Menschenauflauf gab cs gestern nachmittag an der Wieseckbrücke in der Msmarckstraßc. Angezogen von dem frifchgrünen Gras an den lieblichen Ufern der Wieseck oder dem Wasser selbst, oder von etwas anderem, was die Schaf- Herzen erfreuen mochte, stauten sich die dickwoüigen Lämmlein an dem Brückengeländc. und waren weder durch das wütende Gekläff der Hunde noch durch die Hirten zum Westergeben zu bewegen. Scheu gemacht von den Peitschenhieben und bem Lärm der Zuschauer, unter denen sich ^einc ganze i>Nenge puntdemützter Schüler befand, rissen einige Schafe aus. verfolgt von einem schreienden Schwarm von Erwachsenen und Kindern. Ein Lämmlem flüchtete sogar in ein Backerhaus, wurde aber rasch wieder aus feinem warmen Schlupfwinkel hervorgeholt und wieder in die Herde eingereiht. Etwa eine halbe Stunde lang irmren Hirten und Herde verfchicdencr Meinung .über den einzuschlagenden Weg und die ganze Gegend klang wider rton dem Gebell dec Hundo und dem Gelachter der Menge. Auch als ein Schutzmann mit behelmtem Haupt erschien, änderten die Jtörrigen Schafe ihren sonst so sanften Sinn nicht. In gärend Trachcugiit war ihnen die Milch der frommen Denkungsart verwandelt und harnräckig mthcr« setzten sie sich dem Willen ihrer verordneten Obrigkeit. Endlich fam ein Mann auf den Gedanken, den Leühammel über die Brücke zu tragen, aber kaum auf der anderen Seite angekommen, stürzte das besorgte Schaf wieder zu seiner Herde zurück. Doch aus der Kräfte schon vereintem Streben entwickelte fick schließlich die Lösung des Konfliktes, indem noch und nach die ganze Herde über die Brücke getragen wurde: Tier um Tier ^rn Hals utch Scküvanz gepackt, machte so den Weg nach dem .jenseits", um dann nach etwa drerviertelstündigem Aufenthalt lanqfam und betrübten Herzens fürbaß zu ziehen. ♦* Ans dem Gefängnis ausgebrochen. Der in den fürstlichen Waldungen festgenommene Wilbdieb Mann ist heute früh aus bem Wächtersbacher Gefängnis, wohin man ihn gebracht hatte, ausge- b r o/d) e n unb konnte bisher nicht wieder ergriffen werden. ** Unfall. Eine hiesige Geschästsbame in ber Marktstraße wollte ihren Neubau besichtigen. Sie bestieg eine Leiter. glitt hierbei aus unb fiel in den Keller. Sic verletzte sich fo swer, baß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werben mußte. ** Gin zweiter Frühlin gsbote flog uus heute zu. Ein Schüler, Scheel, von der Steinstraße brachte un5 einen selbst- gefangenen Maikäfe r. Landkreis Gieyen. B. Grüningen, 18. Dez. Unsere Kirche, eine der interessantesten in Oberhessen, ein Denkmal baugeschichtlicher unb lirchengeschichtlicher Entwicklung, wird feit Sommer bieses Jahres einer grünblichen und stilgerechten Erneuerung unterzogen. Die Arbeiten sind nun beendet, so daß am nächsten Sonntag, 4. Advent, mittags 1 Uhr, die Einweihung durch den Dekan, Kirchenrat Hainer von Hungen, erfolgen kann. Besonders sehenswert sind die bloß^elegten unb wieder erneuerten Malereien an sämtlichen Brüstungs- selbem. tt. Langsdorf, 18. Tcz. Gestern abend wurden hier die beiden von den vereinigten liberalen Parteien gewählten Gemein deratsmitglieder in ihr neues Amt cinaeführt. Im Beisein des gesamten Gemeiuderats wurden sie vom Bürgermeister Schic! vereidigt. S. L a n g - G ö n s, 19. Dez. Dem Installateur W. Merz wurde in seinem Hof Gift gestreut, wodurch eine Anzahl Tauben verendete. Hoffentlich gelingt es der Polizei, den Tätev zu ermitteln. S. Lang-Göns, 19. Dez. Am Gartenzaun der Restauration zur Post wurden öfter nachts die Latten abgerissen. Bis jetzt ist cs noch nicht gelungen, den Datier zu err wischen. Kreis Büdingen. h. Büdingen, 18.Dez. Tie Bürgermeister- und Bei- geordn-ctenwahl von O b e r - W id d e r sh ei m wurde vom Kreisausschuß für ungültig erklärt. h. Michelau, 18. Dez. Der Brun neu meister Kaufmann wurde beim .Holzfällen von einem stürzenden Baum fo schwer verletzt, daß er nach kurzer Zeit starb. § Bad-Salzhausen, 18. Dez. Tie hiesige Gemeinde erhält vom 1. Januar 1914 an eine eigene Bürgermeisterei. Bisher wurden die Trenstgeschäfte von einem Beigeordneten erledigt. Kreis Alsfeld. 1. Alsfeld, 16. Dez. (S t a d t v^v r ft a n d s s i tz n n g.) Die Abrechnung des städtischen Schlachthofes vom Rj. 1912, sowie der Voranschlag für bad Rj. 1914 kommen zur Vorlage. Gemeinderat Ramspeck gibt als Vertreter des Schlachthausausfchusses ein ausführliches Bild über die Rechnung unb über den Vox an sch lag der Schlachthaus- anlage. Danach betrugen die Einnahmen 15 083.28 M , die Ausgaben 14 046.27 Mk. Der Ueberschuß wurde dem 9te» servesonds, der jetzt auf 6136 Mk. angewachsen ist, über- wiesen. Aus dem Bericht geht hervor, daß die Einnahme, ständig zurückgehen, während die Ausgaben sich kaum verringern. Ein Hauptgrund dieser bedauerlichen Erscheinm« liege in dem Zurückgehen der Schlachtungen von Großvieh. Wenn die Abschreibungen in annehmbarer Hohe erfolgen würden, müßte mit Verlust gerechnet werden. Die Kapital- schuld betrage zurzeit noch nach den erfolgten Tilgungen 148 020 M4., welcher die Berrnögenssumme in Höhe von 156598 Mk. gegenüberftehe. Tiefe würde wesentlich geringer sein, wenn man die ganz bescheidenen lÄb|‘d£etbun- ge» gelten lassen wollte. Ter Voranschlag für das yq 1914 sieht in Einnahme den Betrag von 15 325.44 Mck^rn Ausgabe den Betrag von 15 305.67 Mk. vor. Die Nechnumg, sowie der Voranschlag werden g en e hm i g t. — Die gegen den Beschluß des Stadtvorstandes, in der Volkmarstraße eine Vorgartenlinie von 4 Metern Breite festzulegen, erhobenen Einwendungen wurden nach den Vorschlägen des Bauausschusses als unbegründet abgelehnt. — Kaufmann Fritz Sondermann hat der Stadt Alsfeld eine etwa 200 Bände umfassende Marine- und Kolonialbibliothe?,j sowie einen Betrag von 1000 Mk. geschenkt, von dessen Zinsen die Bibliothek unterhalten, bezw. ergänzt werden soll. Der Stadtverstand nimmt die Schenkung an unb ermächtigt gleichzeitig den Vorsitzenden, dem Spender den Tank des Stadtvorstandes zu übermitteln. — Weiter werden nach den Aussührungen des Vorsitzenden die Badezeiten im Vo 11sbad und die beiden ersten Badetage in der Woche (Montag und Tienstag) beschränkt, da der Besuch an diesen Tagen geringer ist. Gemeinderat Ramspeck führt aus, daff von einem Ausschußmitgliede eine Preisherabsetzung sür die Bäder angeregt worden sei, in der Annahme, die Anlage arbeite mit Gewinn Tem fei aber nicht so. Tas Voltsbad koste 11 000 Mk., davon entfallen etwa 3000 Ml. auf das Schülerbad, 5000 Mk. für innere Einrichtungen und 3000 Mk. für bauliche Einrichtungen des Vollsbades selbst. Nach Berechnung des Heizmaterials, der Zinsen und Amortisation, der üblichen Al'schreibungen lommt Redner zu der Schluffsolgerung, daß sich ein Fshl^ betrag von oOO bis 600 M k. ergebe. (Die Einnahme beträgt etwa jährlich 1600 bis 1700 M.) Aufferdem IJ* noch zu berücksichtigen, daß die Schüler der VolrsfckUie kostenfrei badeten. — Aus eine Eingabe des Ausschusjet nfoiomrr maft wird bem Bürgermeister Boll- zur Teiurvcrirf öfieninn u. (<*<* rl ns ▲ erungS« o u 4 i d) u v für Bl u m e n schmu ck an Läutern. Balfnnm, Innern und Yortfrjrn tiett gestern ihre letue diesjährige äi*unfl ab, in der hu- tu prämiierenden Läufer fcftorftellt wurden. Bon 102 ftorfn eire-CbhaennRm hh die Lcheukua«, die aed? brm heutigen frur-Mixrt lfMXiO(Xl Marl dorstrUen e Lchmagtzcl flirt 'S r « e , 1b Tei meldet em Ynra: Telegramm. Im frr?aebirgc wurden int einem dal den Zähre ^achRdmungra der otierreudrtchea ZroareuenioNe Sport' rerfaufL Sam i. A'i clmift. B.XaWtr, lachte, n. Sefcrlltit cb. labUaa Irefllhkeli'' • iuncvib-r.' fHlhleiL Prompt. > enandt nach aus* Sri». ,*:f‘ Kaufhaus Giessen BebabOtttratze H Müblstrahe.3 vermischte». • Millionenstiftung füt Üöln Wie Cbetbütfler» meiner Wallrafin der Ltadtverordnetensttzuna mitteilte, fdienfic der Londoner stinanzmann Ernest Cassel, ein gebar, n er Äöhirr, feiner Baterswdt »öln ein Kapital. dessen Zinsen kranken und ■ (bronditft trauen und Jungfrauen und Bindern ohne llntcrfdiirb b-r *;onteiiion »n 5?eil kuren und »um Äusenchalt in Salberbolunq* Verlag der Brühl schen Universitäts- Buch- und Steindruckerei • R. Lange Femsfevcher 51 - GlCSSCO • SdwHtnue 7 50Vin@^' Tiefe wurden von einer Trratvnrt stadnk beraeüellt. an dre Mmue Ctvoni und durch Schmuggler oeduniet Tet schmuggel wurde in rt*ooi Iir v.qarrflcn sind »ui nacbqfabmt. der Labak ist ■inbrrwemg stu den testen sechs Aschen wurden 3 Millionen falscher 2»oriiaaie:trn gepascht Autb falsche Trabueo-Bnianika- 3iaerrre iinb ut Cefierreid) eiageichmugaelt worden • Ter Fehlbetrag der Iadrdundertaa-Kel« lang in Breslau, iownt es sich tunrit test stell en lästt, de trögt etwa Million Mark • 'S ui dein Rittergut Lepl » w .ntüand nack, einer Aeidnua au* Kol derg bei der X'obnau*mbluna streit, bet dem an Vorfchnilter und ein 3 d, n : i ( r r q 11 ö l e i :vurderi • Bei dem Brandeeines Logierdauic- im Qbinnen viertel rtm 'J?rro Bork spielte« sich enfiegliche Szenen ob Tie Menschen kämpften wie die Bestien, um den fln5g u. 00 , । ICREME DEHNEN ^föHigrohrwäbrl uou Mk. 7.— bis IRL SU-, PM, üi|r= uni IriieHfluifeftl von 31t 2») b,o Mt 4L-. in 2B oerfchirdenen ?,artonc. »150®effel »u den denkt», birtiflh kreisen tn bekanat guter GnaUtit Pb. Henkel, 14 ' onncnrlr. 14 7»Qß Amilicher U)ctterberid)L O e f f e n f 11 ehe r Wetterdienst, Siesten. Wetteranssichtm in Heiken dir Sninstag, den 20. Te*. 191S: Meist heiter und trocken, falt, Nachtfröste. Zchntkbelichi be$ 5chiklud» Mlehen. Ho derodsf opl: Smneeböbe 6 wtab Änlte. Schnee- bobn im Walde gut, auf drr beide verwebt. und Schifahrten rund um Gießen - . -^= Freie 1 Mark j--------- J»e- Bächlein kumml einem wirklichen Bedürfnis nach, wie aehon eine kante Einsichtnahme in cka^ Inbaltivereeichnu aufwejet. E* und xu**i-umenKc»teJlt und in knapper Fnrm behandel« : Wanderungen In Glatten« nächster I ms-*bung mit Sonntngifflhrk*rU*nver/< ichnit. Wege- iiexrichn ungen hi der Umgehung von Gießen H'iuptlinien de» V. H. ('. Wandrningi-n in Kurhe>^-n. im Vogel«berg, im WeMcrwald und im Taitnn« Sfchr*igige Wanderungen Schnee« hAbwanderungen im VogvM ccy und Wrc’prwald Hüte S« icbcrn ennrbmbflrrn V reife |sl>i g nur ran: ögsirnt konnten 7 mu Prannen — auagriucht ichouc Siarrrdzauten ohne ioustrorn Stumrnschmuck — «ud 12 nm zitiemrw c«w*n*wir meevev seit Z ihflfru de« »nsschwsses bat »ich der rtmunvdwuitf rw unser r 3ladt 'ichtlich vermedr! Tif Mittel |ur Lrichaöung :on Srinnnt gewädrt der Vwr- und B< r>^onerunggWertm -reiwrlligt Schenkungen geben ein feste irdritd» er« Gearstndei wursten tue Blume7iidmruck'Lu»s«stdsfe — auch fit Lxinr Schulru bested« ente solche auf Berantasfunq des i<*nwwligm 'fWrate», irgrgen Prvrru»,Oldirefrurs Arco Trat Äusfckuist rur Blumenp'l^^ tn den schulen werden von der C-renb Bade- und Surret mal lang m irbcm Imstp etwa 300 Iain- vrtan»en ;er BntribDM an die Schulkinder |vr Pileoe üstenmesen Tu bestgegArgteste« D stau »en werden i« j-erbst mn nanat Vielten advflfendmrt I Bustdach. 18 Ter Die Vorstand?damen der Mut« terberaiutia-steUe der AroWb IentralÜrlle für Mutter- und öäuglingsfüriorge. Zweig-eNe Butzbach. peranüaUete deute im diei Hatbaussaol? eine Weihnacht »deiche rung ittwa 35 Mütter mit thrrn üindem waren erschienen — Am same- lag, von vormittags 11 Uhr ab findet durch das Schiedst- ncridii der ,>elddereinigung der (Gemarkung Butzbach die Abschätzung der Lbstbäume des Teilest vom Berg bof bis zur Griedler straste stau. L Schwalheim. \x Ter Sestern starb der peni Wachtmeister und Veteran brr sreld,üge 1W6 und IhTO 71 Steinbach Er hat rin Alter von 6« fahren erreicht Starkenburg und AHeindeffen. rm Tarm stabt. 1^ Tf| Tie Stadtverordnetenversammlung flcn.fEmntc für den im wamsten 3adre hier beginnenden i inz-tzetnrrch-Nlwg an den «Atrzverein Tarmnadt Vortags weise orn Betrag von 1.5 000 Mark, von denen 3000 Mark als ..ßonds penn" ratgcwbii ariien sollen 3« einer lehr lebbanen ?lu*prj(b* über btr Beichsinaung Arbeitsloser teilte der Cberburqermeister mit, bnfe hierfür der Betrag von 22OOOO Mark für ^vtstandsarbeiten vorgesehen ist. m Life nbach . 19. Dez. Ein (M r o B i r u t r war an, gestrigen Abend in der Schuhfabrik Ircfdifclb * Halberstadt in der Strahlenderger Straste ausgebrochen. wodurch der Tachstuhk. sowie der innereLabrikraum eingeäschert wurden Der Brand war in brr Wohnung des im ersten Stockwerk wohnenden d a u s m r i st e r d aungebrochen, der sich mit seiner Aran und seinen beiden Ztindem nur mit Mühe retten konnte Die Feuerwehr batte die ganze Nacht zu tun. bis jede Gefahr beseitigt war. Ter Schaden, ber durch Versicherung gedeckt ist. beträgt etwa 100000 M k. Kreta AktMor. w. Wehlar, 18. Dez. In der jüngsten Kreistags- fitzung wurde il a. die Rechnung der Svarkafse de» fireu>6 Wetzlar ooraetrogen. die für das verstsstene Iabr 1912 in Einnahmen 7 529 963.15 Mk.. in Ausgaben 7 484 814 Mk. 60 Pfg.. mithin einen Bestand von 45 148.55 Mk. ergab. b. siörnSbeim, 18. Dez Beigeordneter Johannes Bork wurde auf eine weitere AmlSdauer von 6 Jahren als streiSauSschußmitglied gewählt. Liessen Nassau. ! Marburg, 1h Dez. Ter in weiten Hrrifcn bekannte Marburger «toufmanii Vubroifl Bücking, früher lange Jahre Mitglied ber städtischen Adryerfchaften. Ausschnst' Vorsteher und Bizebürgernteister, sowie jetzt noch Mitgli d des streisausschusfes, begeht morgen seinen 80. Olebnrlstag Marburg, 18. Dez Heute früh wurde in bei Bahnhofstraße der 84 Jahre alte frühere Leder Händler 9. 51 rauf: von der Straßenbahn zu Boden geworfen Ter alte Herr erlitt blutende Berle hungert nm stopf {i Marburg, 18. Tez. In die hiesige stlinik würd'n eine s^ran und zivei rinder aus Krautenberg ringe liefert, die durch die Erp 1 osion einer Petroleum lampe Brandverletzungen davongrtragen hatten X. Hanau, 18. Dez Einen die hiesige Diamant schleiferei-Industrie ansterordentlich tief berührenden B' schlust haben die hiesiaen im Deutschen Metallarbeitertwr- bände organisierten Liamantarbciter gefaßt Sie haben beschlossen, im Jahre 1914 leinen Lehrling im Tin» mantschleifen anzulernen Ein gleicher Beschlust, der Mitte der 90er Jahre gefaßt worden war, sühne damals zu einem schweren, langcrndanernden stampfe X Wächtersbach, 18. Tc^ )n ber Stadtverorb netensitztmg ist ein gemischter Ausschuß gewühlt worden für die Vorarbeiten zum Bau einer Stadt- und Zesthalle StH Piwlhtertti beim Händler SrhMfrr die SbriMäimc cm birttntt. bc tommt. Säumen Sw feinen Ruaenblick und kaufen Sie. Neustadt 41 Apfelsine« ^-7 Tubcnb Mk. 0.3S—i.io. Waluü'ie tOi do! Marktverbot vereitelt ivorbrn. ? Friedberg, lRTe\. lStabtuerorbnetenwahlst Ter Bürgermeister, Baurat Stahl, verpflichtet vor Eintritt in Die Jope-'orbnunfl den fiir sechs Jahre wiedergewählten Bei- -teorbneieii Justtzrat Bindeckei Sodann begrustt ber "ülgermriste, die wiedergewäblten Stadtv st Tamm, b, U Scrida unb .*i 8opp r«hl ist vom Atreisami bestätigt worden Bei den Bai, Gesuchen werden bie Neubauten der stirma Loth L Bopp lür bie Clauseiistraste, des st Schmoll für die strankf Skraste genehmigt, drei von der stimm Schioarz & Söhne in der Barbara Bvrstadl geplanten .vauk Können erst i^enrbmi <£U«fl erhalten, wenn die BMisiuchtlirne fesigriegt ist lern schutzenverrin wird die Lnlagc eines Schiestplanes entlang dem Tamm ber Main Beser-Aabn genehmig, (io wird bc ichlofsen die sog Theis st raste, iveldte btaber Privat "rast, war, in den £rt»bordiiung eine (srNärnna ab, monadi er eine vn ttnri i, ü,-!iic iparldiicn int Zkieise WorwS wnichiebi Cs itnrb dann in die 2aflftioromina emgelrrten stundch'i wird die Afatwahl eines landständi'chcn Miialiedes zur Ltaatsschuldenveiwaltiing txKar- nmrnnrn Äj*f Bornblag beS Tkbq Tr Stepdon wird her Wxj. Tr. Best ohne SBiberinrudj gewählt (L» imrb bann in eine Be fprechuna über die dringliche 'Änfrufic der 1b,, Ulrich und -west4atiichen steinen: Sundikaterf eine Tinignng erlieft. Tifserenjen deüehen ;war noch mü den Werken Viktoria Luise nnb Deutsärlanb, brnat emr hir^e stritt zum Beitritt »um Syndikat qeftrht ivveden ot Ct< ilt jedoch nicht anzunebmen. dast an dem Widerstand dm er beiden 2^erke, ivelche zu den kleineren Unternehmungen gehören, bi* (Erneuerung de» Syndikat» scheitern wird. Unterstutzung Arbeitsloser in Berlin. Berlin, 19. Tu Tie Stadtverordnetenversammlung über- iv,ri neitern den sozialenwlraliichen «nlrag, 500 000 Mark fflr bie Unterstützung A rbeitsloser ;u bewilligen, t'nem AuSschust. Der Bertreier ber gröstten straktion, Cassel, heb keinen Zweifel darüber, bau er in dem Antrag nicht ba* geeignete Mittel zur Abstellung der uoafello» vorlmnbenen y?el erblickt Venn eti totfidUuf, nn- bie Sotrilbemokraien bthan»- teten, 83 0(*i Arbeilsloje gebe und jeber nur I Mk. täglich nhalten solle, so würden die .'«uOfNX) Mark in seärs Tagen anigebraucht werden Lann nnlrdcn von den Sojialbemokralen einfach n'.itrre Mittel bnviHigt »»erben. Das sei ein Weg, den Berlin nicht geben könne Die deutschen Cffiiiere in der lür fei STonftantineeel) 19. Tez llaiu „Verl. Lokal-Ans." übernimmt (Hencrol Brvniard v Schell en dorr dar zjom' manbo N*r :: Tiviswu de- ersten tarkisch».i Armeekorps. Soeben erschienen 5^”X lag. -owte dnrrh den Buchhandel eu belieben Ti*k*phon 11Ä Martt«tr. I MukWM 8. Mitteln trerten bcrte’rin im Stbeini* Pelze und uii». n «>i xtirtfniti »» 1»«" SieMleerr» KwrH< Kien * tlfterx leirme« imm Riiftti- Ult« e»fr ine»4< MmUI tiltr *L la m evee« «»4 Weite wnala. Sebr.Bß|i.6rälr?lhl37|.Ulii| --• UmiUhii. • — «rlrf wähl gege Filk Job. 09805] i 6*3 int zu vor Friede. Schmu oegenü tn.Slob würdig Au vor Hosino t er-'ß 4*3tm. zu v. y ___S So« <*9** 4 ; ' «v3u6e6öi 3 u erfr I 3 3=3iinm verm. 3 Reichsvsreio liberaler Arbeiter u. Angestellter Ortsgruppe Giessen Zu dem am Samstag, den 20. Dezember, abends 8' Uhr, inr Saale des ( au uerm. (XtH79j ftreuzvlah 6, Mans. I Lüden u. dgi. | Ger. Laden Nebenziiunt. billigst z. venn. 71851 Neuen Bane 17 1. Mietgesuche Gesucht Mimmohoiing für 1 April 1914. Freie Son neu läge, möglicknt 1. Stock. ^cürihL Angeb. unt. 09892 an bett Giettener Anzeiger erb. Stellenangebote: Bnreau-Lebrling kann bei mir etnircten. Albin ft lein, Druckerei u. Papierhblg. Suche 1 Makergedilfe«, der auch im Möbellackiereu Sauberes leistet, speziell für Werkstattarbeit. aus bauernd. Auch 1 Lehrstelle ist frei. (<.Kämereit. Dekor -Maler meister, Laaivde i W. !8066 Fch suche z. sos. Eintritt einige tfijt Sortierer bei guten Akkordlöhnen. 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