Hin Die darüber aber an Vie Lage aus -em Balkan. letzte Londoner Botschafterversammlung ist sich klar geworden, daß, irgend etwas geschehen müsse, das „Wie" hat man nicht zu rühren gewagt. In kehrt war, hatte er nun sreilich reicheren Stoff für seine Geschichten. Damals begann er seine ersten schriftstellerischen Versuche. Er verfaßte mit 12 Jahren eine Lebensbeschreibung des heiligen Joachim frei aus dem Kopf und schrieb eine gnnac Reihe von „Kalendern für Zeit und Ewigkeit", die er mit hübschen Zeichnungen versah. Die Bilder wurden oft mit Naturfarben, Ziegelmehl, Ruß, Erdgrün usw. bunt ausgemalt- Was er so beim trüben Kienspanschein abends zusammengedichr-t, das legte er dann in der großen Stube beim Gemeindenorstand Haselgraber auf Tisch und Fensterbretter, wo es alle lesen konnten. Eins dieser Geistesprodukte, das er in „Ms ick noch jung war" mitteilt, ist eine zoologische Studie vom Menschen und beginnt mit den Worten: „Der Mensch gehört zur Gattung der Säugetiere, erlangt ausgewachsen die Höhe von 6 Schuh und ein Mter von 80 Jahren. Er kommt in allen Ländern vor und ernährt sich von Fleisch, wie auch von Pflanzen. Sein Fell ist glatt. . ." Gegen Bulgarien zeigt sich die öffentliche Meinung jetzt sehr versöhnlich. Tie Haltung der Türkei wird ungünstiger beurteilt. Athen, 28. Juli. Ter König hat den bulgarischen Vorschlag betreffend einen dreitägigen Waffenstillstand aus strategischen Gründen ab gelehnt. Sofia, 27. Juli. Tas „Echo de Bulgarie" schreibt in Besprechung der Haltung Griechenlands in der Frage der W a f f e n st i l l st a n d s v e r h a n d l u n g e n: Griechenland, 'das, wie im Kriege ge-gen die Türkei, mit geringen Anstrengungen leichte Erfolge erlangte, machte wie bei Tscha- taldscha ' hinsichtlich der Einstellung der Feindseligkeiten Schwierigkeiten, um das mit ihm verbündete Serbien, das die Last des Krieges zu tragen hat, zu cnlU kräften, und ihm so bei der Teilung der Eroberungen die größten Zugeständnisse abzunötigen. Tas Blatt will Nachrichten darüber haben, daß der Besitz von Ghevgeli bereits Anlaß zu ernsten Streitigkeiten zwischen den Serben und Griechen gegeben habe. Bukarest, 26. Juli. Ter König von Montenegro beantwortete das Telegramm des Königs von Rumänien in derselben Weise wie das des Königs von Griechenland und von Serbien. Belgrad, 26. Juli. Ueber die militärischen Verhandlungen in Nisch wurden noch keine endgültigen Beschlüsse gefaßt, es erscheint fraglich, ob sie überhaupt st a t t f i n d e n werden. Belgrad, 26. Juli. Wie verlautet, hat der österreichisch- ungarische Gesandte, U g r o n , beim Ministerpräsidenten Pa- schitsch einen Schritt im Interesse des Friedens zur sofortigen E i n - stellung der Feindseligkeiten zum Vorbeginn der Friedensverhandlungen unternommen. Sofia, 26. Juli. Gegenüber den Mitteilungen, daß Serbien die E i n st e l l u n g der Feindseligkeiten mit dem Hinweis verweigere, daß die bulgarrschen Truppen letzthin serbische Ortschaften angegriffen hätten, stellt die Agence Bulgare fest, daß die bulgarischen Truppen schon am 10. Juli in Befolgung eines durch die politischen Rücksichten bedingten Befehls aus dem serbischen Gebiet in der Gegend von Rapana, Kula und Belogradschik sich zurückgezogen und seither in diesen Gegenden keinen Angrisf unternommen haben, während die Serben am 17. Juli in bulgarisches Gebiet eindrangen und Tschuprcni und Tergovischtc besetzten. Anderseits erhielten die gegen Zaribrod und Pirol operierenden Truppen am 7. Juli den Befehl, sich auf bulgarisches Gebiet zurückzuziehen. Ms die Serben in der ersten Hälfte des Juli auf der Linie Vlajma-Pateritza in bulgarisches Gebiet eindrangen, beschränkten sich die Bulgaren darauf, sie zurückzudrängcn, was erst gestern vollständig gelang. Tie von serbischer Seite aufgestellte Behauptung, daß die Bulgaren letzthin serbisches Gebiet angegriffen hätten, ist somit vollständig unbegründet und ist erfunden worden, um eine Verweigerung der Einstellung der Feindseligkeiten zu erklären, welche von allen außer Serbien und Griechenland herbeigesehnt wird. Saloniki, 27. Juli. Ministerpräsident Benizelos be- gab»sich vor der Fahrt nach Bukarest zum König Konstantin, um Bericht zu erstatten und mit ihm zu konferieren. Man spricht hier von einer kurz bevorstehenden E i n st e l l u n g des weiteren Vormarsches der Griechen. Bukarest, 27. Juli. Die Frage, ob die Sitzungen der Konferenz in Bukarest oder in Sinaia abgchal- ten werden sollen, wurde dahin entschieden, daß die Konferenz jedenfalls in Bukarest eröffnet und vor der Hand hier ihre Sitzungen abhalten wird. Im weiteren Verlaufe der Konferenz wird es von dec eventuellen Uebersiedelung des Königs nach -Sinaia abhängen, ob die Sitzungen zum Teil dort stattfinden werden. — Zu der falschen Meldung über die Schröder- Stranz-Expedition wird aus Ehristiania, 26 Juli, mitgeteilt: Der Korrespondent des „Aftenvosten" in Tromsö meldet: Zwei Passagiere des Dampfers „Großer Kurfürst" hatten in der Croßbay ein Gespräch mit Wegener, der erklärte, es könne keine Rede davon sein, daß die vermißten Mitglieder der Schröder- Stranz-Erpedilion noch lebten. Dies telegraphierten die Passagiere. Das Telegramm erschien jedoch, sei es durch oi' Schuld der Passagiere oder der drahtlosen Telegraphie, vollständig verändert und erweckte den Anschein, als ob Stranz Hilfe erhielt. — Eine Weltreise zum Studium des Volksliedes. Vier Studenten der Universität Boston haben eine Reise um die Welt unternommen, um die charatteristischsten Volkslieder der verschiedenen Völker zu sammeln. Ihre Eindrücke und Erfahrungen gipfeln in der Behauptung, daß sie die schön- steil unb ergreifendsten Lieder bei den Bewohnern der Haroai- Jnseln gehört haben. Tie japanischen Gesänge gefallen ihnen viel weniger; sie beurteilen sie ziemlich scharf, wenn sie sagen: „Ein langgezogenes, monotones, unverständliches Geseufze, voll von Dissonanzen." Auch in China kommen augenscheinlich die an der Melodik des Abendlandes geschulten Ohren nicht auf ihre Rechnung. Noch schlimmer steht es in Korea, „wo nicht eine Spur alten Volksgesanges zu entdecken ist". Dagegen sollen bie Bewohner der Philippinen sehr musikalisch sein und originelle Melodien haben. In Birma singen die Einwohner choralartig A, sehr harmonische Kompositionen, die mohamedanisthen Gesänge, die die Weltteisenden hörten, machten ihnen einen tiefen Eindruck. In Europa nimmt nach der Ansicht der vier Amerikaner, was die Pflege des Volksliedes anbettifft, Italien den ersten Rang ein. war die Sache gar nicht geheuer, denn er hielt die Bahn für arges Teufelswerk, und trat erst die Reise an, nachdem er zuvor kommuniziert und gebeichtet hatte. Mit dem Bahnbeamten handelte er um den billigsten Preis, weil sie doch beide nicht schwer wären, und als er ins Kupee stolperte, murmelte er ängstlich: „Das ist meine Totenglocke," bei dem Abfahrtszeichen erschreckt zusammenfahrend. Ms es nun durch einen Tunnel ging, schrie der Pate entsetzt: ,^Jessas und Maron, da draußen stiegt ja eine Mauer vorbei!" Ms es aber dann hell wurde und sie im grünen Tal dahin sausten, da gefiel's ihm desto besser; er blieb sogar mit dem Peterl länger im Zug sitzen, als er eigentlich durste, und hatte nun viel Scherereien, die wieder den Eindruck in ihm verstärkten, der Teufel sei doch im Spiele. Den kleinen Mann litt's nach dieser ersten Fahrt in die Welt nicht zu Hause: er wollte nach Wien, den guten Kaiser I o s e f besuch e n , von dem er so viel gehört und gelesen. Schließlich bekommt er die Erlaubnis, und zu Fuß macht er sich nun auf den Weg: „Ein dunkelgraues Lodenhösel hatte ich an und Kuhlederschuhe, hübsch mit eisernen Nägeln beschlagen, daß die Sohle geschützt war, und trug eine braune, grün ausgeschlagene Loden- jacke. Der Brustfleck war aus rotgefärbter Leinwand, das Hemd aus grauer . . . Auf dem Kopfe saß meines Vaters Hut, der ging mir bis über die Augen herein und tanzte stets ein weniges, so ost ich mich rasch wendete." Wie sauer ward ihm der lange Weg! Er hatte sich Wien viel näher vorgestellt: aber schließlich war er doch, wund und müd gelaufen, bei seinem Kaiser Josef angclangt; der lag freilich im.Sarg in der Kapuzinergrust und war schon 60 Jahre tot. Da hat das Peterl bitterlich geschluchzt, sich aber doch unter den Wundern Wiens umgesehen und zum erstenmal einTheaterbe sucht. Vom hohen Olymp herab, wo er für 30 Kreuzer Platz nahm, schien ihm das Haus wie ein gähnender Abgrund von Gold und Silber. „Tie Männer waren kohlschwarz bis auf die weißen Gesichter. An diese Gesichter setzten sie Dinge, in der Art Me kleine Doppelpistolen und zielten damit nach allen Richtungen herum. Die Weiber hatten an den Händen breite Flügel, mit denen sie in einem fort flatterten, wie unsere Hühner daheim, wenn sie Eier legen wollen." Und bann die Vorstellung! „Weiße Jungfrauen kamen daher, sie waren, fromm und schön, roic daheim die Mägdlein am Kranzel- tag; sie haben ein Lied gesungen, und ich meine schier, es ist ein heiliges gewesen. Aber die Bravheit hat nicht lange gedauert — jählings sind die langen Kleider weg und zu hüpfen und zu springen heben die Dirnbeln an, gar wie besessen." Auch 5 Gulden har sich der Peter aus Mpl damals in Wien verdient: der Wiener Aguarellmaler Alois Schön nahm ihn von der Straße ins Atelier, weil ihm, der putzige Wandergesell auffiel. 40 Jahre später kam dann Rosegger in den Besitz des Bildes, zu dem er atii Knabe Modell gesessen. > .Ms er glücklich wieder Bukarest, 27. Juli. W. B.) Tie b u l g a r i s ch e n De - legierten Tonschew, Fitschew, Paprikow und Iwanow trafen hier ein. , Bukarest, 26. Juli. Die Bevollmächtigten Serbiens, Griechenlands und Montenegros haben heute früh Belgrad mit einem Tampser verlassen, und sich nach Bukarest begeben, wo sie am Montag eintreffen. Es wird allseitig weiter gesiegt. Belgrad, 26. Juli. Die serbischen Truppen haben die Einschließung Vi din s durchgesührt. In dem Kampf am 22. Juli bei Govedarnik wurde Oberst Arandjelo- witsch an der Hüfte verwundet und konnte nicht sofort von der Ambulanz fortgebracht werden. Als die Krankenträger zurückkamen und ihn suchten, fanden sie ihn tot auf. Tie Bulgaren hatten ihn durch einen Bajonettstich ins Herz getötet. Sofia, 26. Juli. Der gestrige Tag zeichnete sich durch Ruhe auf der ganzen Lin ie aus. Ernsthafte Opera- lionen fanden nicht statt. Bei W lass in a versuchten die Serben die Offensive zu ergreifen, in der Absicht, erneut die Grenze zu überschreiten, wurden jedoch durch das bulgarische Artilleriefeuer zurückgetrieben. Nach ergänzenden Nachrichten des Erkundungsdetachemcnts sind die den serbisch-montenegrinischen Truppen beim Angriff auf Kotschana zngesügten Verluste ungeheuer. Aus. einer Strecke von 800 Schritten wurden 1760 Leichen gesammelt, darunter von acht Offizieren. Tas aanze Feld hinter diesem Streifen bis an die feindlichen Linien war mit Leichen übersät. Wenn man normalerweise von der Zahl der Toten auf die Zahl der Verwundeten schließt, übersteigt deren Zahl sicher über tausend. Dies beweist, daß die'Verbündeten bei Kotschana eine schwere blutige Niederlage erlitten. Bei Petschewo versuchten die Griechen zum Ar.griff überzugehen. Durch heftiges Feuer wurden ste jeooch znr'ückgewo^scn und gezwungen, zum Rückmarsch zu blasen. Sofia, 27. Juli. Tie nach dem Borrücken der rumänischen Truppen unter den Ausschreitungen der eingedrungenen serbischen Truppen leidende bulgarische Bevölkerung bei Lompalanke slüchtet in Massen unter dem Schutz der rumänischen Truppen in das Landesinnere. Athen, 27. Juli. (Amtlich.) Bulgarische Kavallerie, 500 Mann stark, räumte Xanthi, auch die bulgarischen Behörden verließen die Stadt. Tie achte griechische Division besetzte die Stadt und befreite die von den Bulgaren in Ketten gelegten Gefangenen. Paris, 27. Juli. Die hiesige griechische Gesandtschaft, erhielt vom griechischen Gesandten L i v o r o o i o eine vom 27. Juli 1 Uhr nachts datierte Depesche, wonach die griechische Armee nach einem zweitägigen heftigem Kampfe bei Simitli am Strumaflusse die bulgarische Armee, nachdem sie sehr große Verluste erlitten hatte, in die Flucht schlug und drei bulgarische Geschütze sowie viel Kriegsmaterial erbeutete. Tie gesamte griechische Armee, deren Verluste beträchtlich sind, marschiert gegen Tjumaia. Die türkische Frage. Konstantinopel, 27. Juli. Ter Minister des Innern T a l a a t, der sich nach Adrianopel begab, ist gestern nachmittag hierher zurückgekehrt. Der bulgarische General der Reserve, Popow, ocr bei dem Einzug der Türken in Adrianopel gefangen genommen wurde, wurde hierher gebracht. Die von den Türlen in Adrianopel gemachte Beute besteht aus.hundertfünfzig Kanonen, wovon 75 früher der Türkei gehörten und sünfzigtausend Geivehren samt einer großen Menge Munition. Von der Pforte wird er- vom Alm-peterl, da; ein Dichter werden wollte. „Mein erstes Kinberstarnrneln — sagt bic alte Base — sei eine Geschichte in steirischer Munbart gewesen/ erzählt Peter Rosegger, besten 70. Geburtstag ganz Dnttschlanb mit dem großen Volksdichter feiert, „und mein Leben — sagen schöngeistige Zeitungsberichte - ein Roman." In Astern Roman ist aber woh doch das wundersamste Kapitel die Kindheit, da das Mm-Peterl ein kleiner Bauernbub löar und doch schon den dunklen '2/rang in sich fühlte, etwas anderes zu werden und zu seim.als die Gespielen und Geschwister. Daß der Peter wunderichone Geschichten erzählen formte, das hatten die andern bald ^raus. Tie Kinder des „unteren Kluppenegger", rote Roseggers Vater ge nannt wurde, schliefen in den Futterbarren bei ihren tnn die auf die prächtigen Namen ^Zitzerl, Zutzerl, ■3^^! Mnb Heitzerl hörten. Eines Tages gab's beS klemenPeter Leckgericht, Eischen, aber da der Geier die beste Leghenne geholt batte, so fiel der Kuchen diesmal lehr klein aus und es blieb nicht viel für jeden. Da rief plötzlich das sunftahnge Schwesterchen. Tu Peterl, du! wenn du uns ein ganzes Jahr in jeder Nacht eine^ Geschichte erzählen magst, so .schenk ich dir meinen Teil von dem Küchen!" Die andern drei (tzschnnster stimmten ein und engagierten so regelrecht das ^t,Tnun Abend Dörfern Einschlafen eine neue Geschichte erzählen mußte. Manchmal war's nicht leicht, immer etwas UnbekanMes euttzu- trS aber e5 glfite ihm doch jedesnml die durchaus nicht geringen Ansprüche der Geschwister zu berncbigen. Ter verträumte Hirtenjunge starrte ftunbenlang tn die Wolken unb vbantasierte sich krause Gesichte zusammen. er belauschte bie Tiere in ihren dem Bauern so nahen Leben, unb da er water sein Bett im Stall über der Krippe der ^icoer» ÄFÄ ihr gegenseitiges Lecken, ihr Reiben an der Kdvenecke das Traulichste, .was .er nutzer bem Essensruf au kören bekam. So lebte er als em kleiner König m dn Welt säuer''Träume; in der irdischen freilich roar er ent höchst un- mner 4,rau , - ; ungebleichte Leinwand- ® Ä ^em Sfflins /»eine bnntgeftreifie War barfuß unb ungeschickt im Gehen und Lausen, "trug ich eine andere Zehe in der Binde. Die Htwra , fß9 den fünf Fingern vorn herabgekammt, nut den Zählen kaute ich an einem Strohhalm." Der,Blick wurde ans dem inneren Sinnen und Schauen mehr nach nutzen gekehrt als er tn die erste Berührung mit dem „Weltleben" kam als er all- rtpmnhr rourbe, baß es noch etwas anderes gab als seine .“nmreru^n auS bin ler so von ' seiner ersten Eisenbahnrahr t erzählt Sem Pate, der Knierutscher Jochem, nahm chn mit; aber auch dem Pariser diplomatischen Kreisen hatte man als sicher an» genommen, baß Rußland die Initiative ergreifen würde, um die Türkei zu veranlassen, sich wieder auf die Linie Enos—Midia zurückzuziehen. Von Petersburg wurden alle Meldungen über ein einseitiges russisches Vorgehen dementiert. Nun braucht man dieses Dementi zwar nicht allzu wörtlich zu nehmen, denn militärische Maßnahmen gegen die Türkei werden von Rußland in die Wege geleitet; es scheint aber doch, als ob man sich an der Newa scheut, einen so folgenschweren Schritt, wie ihn der Einmarsch in Armenien darstellen würde, auf eigene Faust zu unternehmen. Inzwischen ist man in Paris auch auf einen neuen Ausweg verfallen, der ziemlich nahe liegt, aber kaum zum Ziele führen wird. Gewisse französische Kreise haben vorgcschlageu, daß die Mächte Rumänien den Auftrag erteilen, die Türken zu zwingen, den Londoner Friedensvertrag zu respektieren. Rumänien würde gegenüber Serbien und Griechenland die Garantie übernehmen, daß '^ich Einstellung der Feindseligkeiten Bulgarien seine Truppen in die von den Türken bedrohten Gegenden entsendet, und auf diese Weise brauchten Serbien und Griechenland nicht zu fürchten, daß während der Friedensverhandlungen Bulgarien etwa vorgehen könnte. Die Fricdensvcrhandlurigerr. Berlin, 27. Juli. Die „Nordd. Mlg. Ztg. schreibt in ihrer Wochenrundschau: Wenn auch nicht alle Ungewißheit über die Entwicklung der Ballandinge geschwunden ist, so besteht doch kein wesentliches Hindernis mehr dagegen, daß noch im Laufe der Woche die Friedensoerhandlungen in Bukarest beginnen können. .Ob vorher erst in Nifch militärpolitische Besprechungen über den Eintritt der Waffenruhe abgehalten werden, erscheint noch zweifelhaft. Inzwischen hat, trotz allseitiger Abmachungen, die Türkei ihre Truppen über die bereits abgenommene Vertragsgrenze hinausrücken unb Abrianopel sowie Mustapha Paascha besetzen lassen. Die Stellung der Mächte zu biescm Vorgehen rourbe in der Londoner Botschafter-Versammlung erörtert. Es herrscht Einmütigkeit darüber, daß die Mächte die neuesten Befitzveränderungen in Grazien nicht anerkennen. Auch wenn Europa nicht sofort Gewalt gegen Gewalt setzt, wirb bic Pforte im Wiberspruch zu allen Großmächten bic von ihren Truppen gehaltenen Stellungen bauernd nicht behaupten können. Ein weiteres Eindringen in bic benachbarten, von Verteidigern zurzeit entblößten bulgarischen Gebiete würbe bie Aussichten ber Türkei für bie Erfüllung bes Wunsches nach günstiger Abgrenzung in Europa nicht verbessern, sonbern Schwierigkeiten nach sich ziehen, bie darum nicht weniger groß sind, weil sie nicht sogleich in vollem Umfang hervortreten. Ohne in Verwicklungen untereinander zu geraten, werben bie Mächte neue Hinbernisse, bie sich einem haltbaren Friedensschluß aus dem Balkan entgegenstellen, gemeinsam zu beteiligen wissen. Buk a re st, 28. Juli. Aus amtlicher rumänischer Quelle wird berichtet, daß durch die Bemühungen Rumäniens zwischen den Kriegführenden für die Dauer der Friedens- Verhandlungen ein stillschweigender Waffenstillstand abgeschlossen wurde. Mittwoch, spätestens Donnerstag, sollen die Friedensverhandlungen im Ministerium des Aeußern eröffnet werden. Den Verhandlungen in Risch wird geringere Bedeutung beigelegt. Der endgültige Friedensschluß wird, wie man annimmt, sehr schnell erfolgen. Rr. 174 Erster Blatt M. Jahrgang - r Montag, 28. Juli 1913 Der Gietzener Anzeiger Äh /£>» Afcx 'vgäF & Scwawrel»: erscheint täglich, außer yy monatlich70*01., oiertel- SonntagS. - Beilagen: A Ak AÄ .A. A Ah A ▲ jk. Ak AA sälnlich All. 2L0; durch wöchentlich MH Abhold n- GtetzenerZamüicnblätter, ■ M M JF M W WÄM «3 M ' * monatlich zweimalwüchentlHreis- Kfi Wfi ■ K ■ M ■ > H ■ ■ H ■ H H blatt surde« kreis Siehen SB Bj * AÄ kA M M M W jabrl. ausschl. Bciiellq. (Dienstag und Freitag); WflF M 0E W. W M V'k R M JM M H LS W M Zeile.wreis: lokal löPf. tsirtlchaftliche öeittragen MS HH 'V Chefredakteur: A Äoey. Fernfprcch - Ansclstüsie: K £7 Verantwortlich für den für die Redaktion 113, politischen Teil: August -LML" Seneral-Anjeiger sirr Gderhessen LMS hn'^'iTaafl'isnumm'ec Kotfitionsörui und Verlag der vrühl'schcn Unio.-Vuch- unö Stemdruäerei K. Lange. Rtöatiion, Expedition und DruSerei: Schulstrahe 7. smb-:'fE$>c6;“üVb"n bis vormittags 9 Uhr. Geschäftsstelle Büdingen, vahnhosprahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Mal* ■^7 ~~~— KML 9 Ä fir|t hon bon St- inten der s£ fcui^s, >uahmen cntha^?!9^^' 1t Seponb S feinc »d 3d-.n»H^rknnsen,6l5tm Ührten Giemen?^ but6 G|n= rinden An £ um$'Nnbdn > wa»» "ch der 9tlön- 'F°"gen Hatlliche «ie 2 ■ ÄufiA5! Ö°n’täl,bii' webrto-, N,^>'o>">nen hatte. yeim ei ^ nach E ngland abgereist. Washington, 27. Juli. Die bekannt gegeben wirb, werden dcm vorge chlageuen Vertrage mu Nicaragua Acndcrunae , vorgenommen, sodaß diesem otaatc erlaubt wird, sich jeder Unio anzuschließcn, die von den mittelamerikanischen Staaten gegründe .werden sollte. Las tvchleit einer solchen Bestimmnng soll bei den ^andereii mittelamerikanischen Regierungen, von denen solche Union ffett langem geivunschl wird, Argivohn erregt haben ES ,oird .erklärt, daß daS tatsächlich bestehende Protektorat Amerikas Über 'Nicaragua von diesem Lande und nicht von den Vereinigten [Staate» angeregt werde. Hank a u, 26. Juli. Nach Meldungen an« N i u k i a n g begannen die N o r d t r u p v e n gestern a 11 q e m c i n den Vo r marsch. Die Aufständischen haben sich in Unordnung zurück- .gezogen. Tie Nordlruopcn überschritten den Fluß und besetzten die Eleianten-Insel, von >vo sie die Hukau-FortS beschießen. Heute er- 1 baten über tausend Ausländer, meist Frauen und Kinder, in Kukina -Schiffe zum Schutz Hongkong, 27. Juli. Nach Meldungen aus Kanton wird f-dort die baldige Ankunft mehrerer japanischer D a n, v l e r , mit Walken iinb M nnition für die Revolutionäre erwartet .Ein verläßlicher Berichi meldet, daß etwa 50 Japaner in die »Kanton-Truppen eiugetrelen sind. “5art' dir türkische Regierung sei fest entschlossen, die Maritza- Linil^ nicht zu überschreiten osia, 27 Juli Die Türken steckten in Chibibt- schew an bet alten türkisch-bulgarischen Grenze die beiden dortigen Bahn0 ©infte, erfnnollcr und Scring seine Hauptlehrer waren Er promovierte 190o in Berlin und habilitierte sich ebendort 1910 ecu 1906 war er ständig Mitarbeiter an der Acta Borussica.' ?? '^uhiahr 1913 wurde er damit betraut, vertretungsweise öaö Gienener Ordinariat zu übernehmen, bas er vom 1. Oktober ab endgültig versehen soll. ~ dlussührung be8 Naturtheaters, die am eamStaß nachmittag am LudwigSbrunnen hätte ftattfinben joucn, bc§ schlechten Wetters wegen aber ausfallen mußte, and am Samstag abend in Steins Garten statt. Da man JTnnfpn” plötzlichen Verlegung nicht benachrichtigt hatte, konnten wir der Ausführung nicht beiwohnen. ** Zas Kruse'sche Jubilüumskonzert, bas gestern abend m ber Turnhalle an der Nord-Anlage ftatt- fand, erfreute sich eines lebhaften Besuchs. Leiber war der Kammermusiker Heinrich Kruse behindert, an dem Ehren, abend seines Vaters mitzuwirken, an seiner Stelle hatte e« Herr Junker vom Gieyener Orchesterverein freundschaftlich übernommen, das Cello zu spielen. Weihevoll leitTc bic Darbietungen des Abends das von Heinrich Kruie komponierte Streichauartett .Friede auf Erden em, dem sich im ersten Zetl bcd Programms das Konzen der Kruse'schen Schüler Aus Stafct und Land. Gießen, 28. Juli 1913. 3um Fall Borngässer. Da s UrteilimProzeßBorngässerist am Freitag gesprochen worben. Sie Strafe, die der Gerichtshof gegen Leopold Borngässer verhängt hat, ist hart, aber man kann sie gerecht finden, wenn man all das Unglück berücksichtigt, welches er angerichtet hat. Daß sich die Oeffentlichkeit in diesem Falle der Meinung des Verteidigers Kaufmann anschließt, ist nur zu verständlich, und die Seute, die den Strafkammersaal füllten, um die Urteilsverkündung am Freitag mit anzuhören, haben sich sehr enttäuscht gefühlt, daß bei der zweistündigen Verlesung oes Urteils kein Wort fiel über die Bankverbindung des Borngässer. Der Gerichtshof hat aber den Einwand der Verteidigung, daß Borngässer mildernde Umstände verdiene, weil er durch die Machenschaften dritter Personen, die ihn ganz in ihrer Hand hatten, zum Verbrecher geworben, in ber Urteilsbegründung unwidersprochen gelassen, und hat dadurch gerichtet. Ter Fall Borngässer ist damit erledigt. Etwas anderes sind die Begleiterscheinungen in diesem Prozeß. Sollen wir diese Erscheinungen ohne dtutzanwenbung für uns vorüber gehen lassen, ober sollen wir versuchen, solche Uebclftänbe zu beseitigen? Borngässer soll als ehrlicher Mensch nach Gießen gekommen sein. Die Erwerbung eines ihm aufgezwungenen Bauplatzes und das durch den Bau entstandene Krebitbedürfnis haben ihn auf die schiefe Ebene gebracht. Ist es denn einem strebsamen, ehrlichen Geschäftsmann heute nicht möglich, einen angemessenen Kredit zu erhalten? Muß er denn in die Abhängigkeit von Banken geraten, die ihn rücksichtslos ausbeuten? Wir müssen ohne weiteres zugeben, baß es heute sehr schnür ist, Krebit selbst in mäßigen Grenzen zu erhalten. Die Banken, bie in allererster Linie dafür ba find, bie Genossenschaftsbanken, sie müssen durch Vorkommnisse der letzten Zeit sehr vorsichtig und zurückhaltend sein. Sie.Tonnen nur nach ihren Satzungen verfahren. Auch liegt in den jetzigen geldknappen Zeiten besondere Veranlassung vor, bei der Kreditgewährung Maß zu halten.^ Das darf aber boch nicht hindern, daß die leitenden Persönlichkeiten und der Aufsichtsrat der Genossenschaftsbanken nun einfach ablehnen, wenn nicht alle Vorbedingungen zur Erlangung von tfredit erfüllt find. Nein, man soll und muß einem ehrlichen, fleißigen Geschäftsmann helfen, selbst auf die Gefahr hin, daß man sich mal in ber Person täuscht unb hineinfällt, b. h. Verluste erleibct. Wer ®clb aus leiht, hat natürlich immer ein gewisses Risiko. 9htr volles, gegenseitiges Vertrauen Tann helfen. Das ist es auch, was bic Genossenschasts bau len nötig haben. Die Genossenschaft und insbesondere die Krebitgenossensck>aft, sie ist heute int wirtschaftlichen Verkehr, für bas geschäftliche Leben des Mittelstandes in Stabt unb Lanb unentbehrlich. Sie muß in Betrieb bleiben, ihren Betrieb sogar erweitern, ober es gäbe einen allgemeinen wirtschaftlichen Verfall. Das Vertrauen aller muß sie halten unb zum Gebeihen bringen. Dann muß aber auch sie sich ihrer Pflicht und großen Verantwortung bewußt sein unb bleiben und helfend b a eingreifen, wo gerettet werben lann. — Wir hören übrigens, daß der Invalide Geller bereits einen Anwalt beauftragt hat, wegen Rückzahlung der widerrechtlich dem Konto Borngässer gut gebrachten 4500 Mark Klage gegen bie Herzsche Bank zu erheben, mit ber Begrunbung, baß ber Seniorchef bes Hauses wissen mußte, daß es nicht Borngässers, sonbern das Gelb bes Jnvaliben Gellert war, das aus Amerika gezahlt würbe, unb bas er auf seine ungedeckte Forderung an Borngässer abgetrieben hat. * ** Tagcskalender tue Montag, 28. Juli: Trinker- f u r f o v g e |t c 11 e für Sladt und Landkreis Gießen, Gießen Asler- weg 9. Sprechstunde: Jeden Dienstag abend von 61/,—8 Uhr Dentsehe» Reich. B a l e st r a n d, 26. Juli. Der Kaiser arbeitete beute morgen allein und nahm dann den Vortrag deS Vertreters des Auswärtigen Amtes, Gesandten v. Treu t l er, entgegen. Mittags trafen mehrere Kriegsschiffe der Hochseeftolte ein. Nachmittags unternahm der Kaiser einen Svaziergang an Land. Ter Kaiser besichtigte die vom Gerüst befreite Fr i d tj o s- Statue, nahm über bie einlaufenden Linienschiffe „Kaiser" und „Friedrich der Große* eine Parade ab und machte nachmittags bei schönem Wetter eine Spazierfahrt. An Bord ist alles wohl. Balestrand, 27. Juli. Der Kaiser hielt heute vormittag den Gottesdienst an Bord der „Hohenzolleru^ ab. Am Nachmittag wurde ein längerer Svaziergang an Land unternommen. Mehrere norwegische Kriegsschiffe sind hier angekommen und im Gfefjorb vor Anker gegangen. Berlin, 27. Jnli. Im Auswärtigen Amte sand zwischen dem Staatssekretär v. I a g o w und dem Botschafter C a m b o n . ein Notenaustausch über die Regelung des Luftverkehrs zwischen Deutschland und Frankreich statt. Sasbach, 27. Juli. Der Krankheitsocrlanf des Prälaten Dr. Lender schien seit gestern abend zum Stillstand gekommen zu fein. Der Patient befand sich im Laufe der Nacht und heute machmittag etwas besser. Prof. Dr. M o r a w i (j aus Freiburg, hber den Kranken heute besuchte, sand seinen ’ Zustand nicht hoffnungslos, doch ist heute abend das Befinden wieder- wenig er befriedigend. Ter Groß Herzog verlieh Dr. Lender den Stern z»lm Kommandeurkreuz mit Eichenlaub des Ordens vom Z ä h r i n g e r Löwen. anreihte, welches zeigte, daß sich bic jugendlichen Dilettanten im Zusammenspiel recht gut hören lassen können. Der zweite Teil des Programms bot einen seltenen Kunstgenuß: er umfaßte Kompositionen von Rubinstein, F. A. Steck, Boigt unb Schumann unb er gab Kammermusiker Willi Kruse Gelegenheit, sich als Meister auf ber Geige hören zu lassen; er entlockte seinem Instrument Töne von einer Weichheit und Klangfülle, welche bie Zuhörer nach jedem Vortrag zu ftür- mifchem Beifall veranlaßten, für den der Künstler bescheiden dankte. •• Schützenfest. Am gestrigen Sonntag war der Festplatz sehr gut besucht und c§ entwickelte sich, vom schönsten Wetter begünstigt, ein reges Treiben. Die bis jetzt erzielten Schießergebnisse sind sehr gut und lassen heute noch einen sehr heißen Kampf erwarten. Heute abend ist außer den sonstigen Belustigungen ein große? Feuerwerk vorgesehen. *• Leichenfnnb im Walde. Gestern mittag fand eine Frau beim Beerensuchen in der Nähe der Hochwart die Leiche eines jungen Mannes. Die sofort benachrichtigte Polizei stellte fest, daß es sich um einen seit Wochen vermißten Studenten, den Sohn eines hiesigen Postbeamten handelt. Aeußere Verletzungen an der Leiche konnten nicht wahrgenommen werden, so daß anzunehmen ist, der freiwillig in den Tod gegangene 22 jährige, junge Mann habe durch Gift geendet. Kreis Schotten. — Bobenhausen, 26. Juli. Vor etwa 3 Wochen hielt eine elegant unb wortgewandt auftretenbe Kurpfuscherin hier „Sprechstunden" ab. Der Zuspruch war sehr groß, so daß sie etwa 100 Mark vereinnahmte Die zum Teil recht teuren Arzneien folgten dann noch nach Für heule hatte sie wieder ihren Befuch in Aussicht gestellt. Gläubige Pattcnten von weither hatten sich eingefunden. Aber auch ein Gendarm war zur Stelle, um der Wunderwirkenden einen ehrenvollen Empfang zu bereiten. Denn bic Verwaltungsbehörde hatte Kenntnis von dem Treiben der Kurpfuscherin erlangt, unb auch bereits eine Warnung in dem Kreisblatt erlassen. „Die Wunderdoktorin" ist auch tatsächlich heute wieder hierher mit einem Auto gekommen, sie wurde icood) durch das Einschreiten der Gendarmerie verhindert, ihre Praxis auszuüben. Kreis Friedberg. (0 Butzbach, 27. Juli. Der Hassia-Bezirk Butzbach—Bab- Nauheim hielt heute unter bem Vorsitze des Mebizinalrats Dr. Vogt in Ober-Morlcn seinen 2 Bezirkstag ab. Die Verhandlungen drehten sich um den Hassiatag 1913 in Hirschhorn unb um den Hassiatag 1914, der bem Bezirk unb bem .firiegeroercin Butzbach übertragen roorbon ist. Der hiesige Stiegcrocrcin und dessen Vorsitzender Medizinalrat Dr. Vogt verbinden mit dem Hassiatag 1914 ihr 40 jähriges Jubiläum. (f) Nieder-Weisel, 27. Juli. Zum vierten Male als Bürgermeister gewählt wurde unser Ortsoberhaupt Kraus grill. — Sein 25 j ädrige? Dienstjubiläum als Gemeindeforstwart beging ber Förster Becker, der auch Gc- meinbeförster von Hausen ist. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach a. M_, 27. Juli. Protest gegen die Heranziehung zur Gewerbe st euer erhob eine hier in ber Turnhalle getagte Versammlung ber Heimarbeiter von Offenbach unb Umgebung. Nach einem Referat des Herrn Lotz fprachen ber Lanbtagsabg. Ulrich unb die Beigeordneten Rech und Porth, bic alle bie Auslegung der Steuerbehörde für einen Fehlgriff hielten. Herr Ulrich versprach, bie Stadwerorbnetcn-Bersamm- lung werbe erwägen, ob burch Ortsstatttt im Sinne bes Art. 16 erster Absatz, unb nach bcn Besttminungen des 3. Absatzes dieses Paragraphen etwas für die Heimarbeiter getan werben könne. (Nach Absatz 1 tonn bei einem stehenden Gewerbe und bei eurem bergbaulichen Betrieb ein anderer Maßstab, als der im Gesetz bestimmte, angelegt werben: unb nach Absatz 3 sonnen für einzelne Betriebe nach Genehmigung der AufsichtSbelwrde besondere Vereinbarungen über bie Höhe ber Gewerbesteuerveranlagung getroffen werden.) h Rüsselsheim, 27. Juli. Dem weitverbreiteten Gerücht bas; bas Groß-Gerauer Kreisamt nach hier verlegt würde, ist jetzt Geheincrat Dr. Wallau mit ber Erklärung entgegengctreicn, baß an eine Verlegung des Amis aus Groß-Gerali nicht zu denken sei. -tucd das Versicheruugsamt und bie Verwaltungsstelle der Ortskrankenkasse für den Kreis Groß-Gerau erhalten ihren Sitz m der Kreisstadt. Hcsscn-Nassau. Marburg, 27. Juli. Gestern gegen 6 Uhr abends fuhr in der Nähe des Wchrdaer Weges ein Schüler mit 2 jungen Damen in einem Boot. Die Damen wollten ihre Plätze wechseln, wobei das Fahrzeug nmschlug, so daß die 3 Insassen in das an dieser Stelle sehr tiefe Wasser fielen. Eines ber jungen Mädchen, die 16 jährige Luise Walther aus Bottrop die hier zum Besuch weilte, ertrank, ihre Freundin konnte noch lebend gerettet werden, mußte aber bcfinnung?; los in die Klinik verbracht werden. Der Schüler, der dir beiden Mädchen über Wasser gehalten hatte bis ihn die Kräfte verließen, konnte sich zur Not noch retten. sl Marburg, 27. Juli. Der christliche Sängerbund d e u t s ch e r Z u u g e in Marburg. Im Anschluß an einen BegrüßuugSabend m der Festhalle am Donnerstag trat am Freitag hier der Vorstand des Christlich:., Sängerbundes deutscher Zunge zu seiner 34. Hauptversammlung zusammen. Der Bund zählt nad) dem letzten Jahresberichte 1170 Gesangvereine mit 28665 Säugern. Heute sand nun in Anwesenheit von etwa 3000 fremden Gästen aus dem großen Platze vor der städtischen Festhalle und in dieser selbst das Jahrcssest der Mitteldeutschen Vereinigung bes Christlichen SäugcrbuubeS statt. Der BuudeSpräsibent, sowie Dr. Lühring aus Frankfurt, Prediger Hermann auS Gießen und andere Herren hielten Ansprachen. II Wetter, 27. Juli. Im nahen Aniönau starb am Freitag der älteste Einwohner in hiesiger Gegend, der 94 Jahre alte Auszügler Heinrich Lind. — Bellnhausen, 27. Juli. Hier wurde heute nachmittag ein wohlgelitngeneS, aus dem EbSdorser Gründ zahlreich besuchtes Missionsfest unter Leitung unseres Geistlichen, Pfarrer Eigenbrod-Hassenhausen, gefeiert. Der Fcstplatz befand sich auf einer großen Wiese in ber Mitte bcS Dorfes, auf bem Kanzel und Sitzplätze in praktischer Weise angebracht waren. Festprcbiger waren Dekan Guß mann aus Kirchberg und Pfarrer Bader au5 Marburg. Zwei Posaunenchorc ans WolfShausen unb Ebsdorf begleiteten bic Gesänge. Die Festkollekte betrug 388 Mark. l. Frankfurt, 27. Juli. Die Jahrhundertfeier der 81er fand gestern ihren Abschluß. Um 10 Uhr vormittags versammelten sich etwa 5000 chemalige Regimentsangehvrige aus dem Kasernenhof, wo sic von den einzelnen Kompagnien bnvirtet wurden. Von 3 Uhr ab erfolgte die Rückreise. Tie Staot Franken hatte mährend, der drei Festtage allen Teilnehmern freien Deiuch deS Zoologischen Gartens und des Palmengartens, sowie Fahrpreisermäßigung auf ber Elektrischen gewahrt. vermischtes. • Tic Beerb i gun gderOvser von Carolus MagnuS. Gelseukirdien, 27. Juli. Von der Zechenverwaltung Carolus MagnuS auS sand heilte nachmittag das Leichenbegängnis der 13 Verunglückten statt. Unter bcn Anwesenden waren der Regierungspräsident Dr. von Candr, Landrat Frh. von Wrede-Ale- direktem Aufflaschenziehen gestattet. 4908 des Schiiiz@nver8itis Gießen Opcrettcn-Preise! Operetten-Preiee! Neuheit! Neuheit! Zum zweiten Male : Heute, Montag: V98/r Konzert und Tanz • Großes Feuerwerk 967 977 981 989 992 993. 4918 H. Wagcnbach. gefühlt, wie jetzi nach dcrKur Wundcrauelle. mit Ih Dieselbe rer wirkt vor allem HimMIsI !AliMsrmL°'« 1 Babnhosstrafte 4 «Ladens. fürsorgestelle beantwortet. D*'/, Erntkstrickc empfiehlt billigst (4856 Königliches Amtsgericht. B»/7 lion zugesichert. hv15/. Sommer empfiehlt zu billigsten Preisen Läden u. dgl. | n n \ Rein. 9044 4879) Frankfurter Str. 60. Vermietungen Stellenangebote Stellengesuche Verkäufe Verschiedenes Mietgesuche Maccohemden Einsätzen Poröse Hemden, Hosen und Jacken Farbige und weisse Ober-Hemden Wo ist1 Coletti? lieber eine Frage von größter praktischer Bedeutung, nämlich über das Vorratskochen und die Herstellung wohlfeiler und doch erstklassiger Haushaltkonserven wird Mittwoch, den 30. 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So entsteht zuerst cm Negativ, von dem dann das Positiv gewonnen wird. Äc Leucht- Vlatten werden von einer Berliner Firma hergestellt. Es gibt solche für schwarz-weiße und andere für farbige Originale. Zum 1. Oktober o. kleiner Familie schone 2-3immerwohntmg möglichst im Südviertcl, zu mieten gesucht. Schristl. Angebote mit Preis unter 4911 an den Gießener Anzeig. erb. 1000 Mark Belohnung. rb. Darmstadt, 28. Juli Die Staatsanwaltschaft hat für die Entdeckung des Raubmörders im Eisen- bahnzug eine Belohnung von 1000 Mk. ausgesetzt Auch die Eisenbahnverwaltung wird eine größere Summe für die Entdeckung des Raubmörders aussetzen. Sofia, 28. Juli. Rach der Einäscherung einiger Dörfer und des Grenzortes Hebitschcwo zogen sich die Türken nach Thrazien zurück. Konstantinopel, 28. Juli. Der Thronfolger und ein Sohn des Sultans reisen morgen namens des Sultans nach Adrianopel ab. Sport-Hemden Sport-Strümpfe, Sport-Gürtel Aus Danzig wird gemcb ä -aanfenljauS erkrankten nach dem Genuß tetner Vanille! petse 60 Schwestern und mehrere Aerzte an Ver- ^stuugserschemungen. Es besteht jedoch in keinem Falle Lebens- ZMtlMMFiihtknM siirein.Einspänn. indauernd. Stellung sos. gesucht. 14906 E. Rompf, Baugeschäft, Dillenburg. 6- -bis 7-ZimmerWobnung iSßeart. od. i. Stock mit allen ne-lizeitlich. Einrichtungen in oberster Lago zum 1. April 1914 roon höh. Beamten ges. ytäb- Liihificnbcrg. Wcg43p.[^ 122 244 406 514 648 692 779 808 834 882 950 Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen für Dienstag, den 29. Juli 1913: Wolkig, noch meist trocken, warm. 127 261 435 557 651 714 783 811 838 893 965 Trinkt Sanitätskraftbier! Giessener Brauhaus, A. & W. Denninghoft [4365] 194 371 461 637 665 747 795 830 869 911 Letzte Nachrichten. Vom Krieg. Rom, 28. Juli. Die Agenzia Stefan! erklärt da§ in Athen verbreitete Gerücht, daß Italien Griechenland offiziös den Vorschlag gemacht habe, ihm den Besitz aller Inseln im ägäischen Meer zuzuerkennen, für völlig unbegründet. Bulle. Ein gut genährter Gemeindebulle soll im Submissionswege verkauft werden. Offerten sind bis zum 31. August l. Fs., vormittags 7 Uhr, pro Zentner Lebendgewicht, verschlossen mit Aufschrift versehen an die unter- zeichnete Bürgermeisterei einzureichen. Allendorf a. d. Lda., den 26. Juli 1913. Großh. Bürgermeisterei Nllendorf a. d. Lda. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren C6/, in tadellos. Ausführung. Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Seltersw. 91 Fernspr.389 Püppchen Grosse Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Curt Kraatz. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Musik von Jean Gilbert. a*/? Kassenöffnung 7’/s Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende IO1/» Uhr. Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. G esel 1 scliafts verein Alle aus der Bibliothek entliehenen Bücher sind spätestens am 31. Juli 1913 zurückzugeben. — Vom 1. bis 30. August bleibt die Bibliothek geschlossen. v,4/7 Stadttheater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 29. Juli 1913, abends 8 Uhr: Siebentes Operetten-Gastspiel des Grossherzogi. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. General-Agentur IHtataa bI Silz Wen will eingefüörtc erstklassige Versicherungs-Gesellschaft neu besetzen. Bewerber, die in der Unfall , Haftpflicht, Lebensversicherung und einschlägigen Rebenbranchen sowohl in Orga- nisution ivic Akauisiiiou bereits mit Erfolg gearbeitet haben und kautionssähig find, wollen »ich melden unter U. 5953 an Haaienstcin & Vogler A. G. Frankfurt a. M. Diskre Welcher 4865 Flickschneider macht für Privatmann gelegentliche Ausbesserungen an Herrenkleiüern. Adresie in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers nieder!. Julius Schulze Kreuzplatz a58, Kreuzplatz Ter Nörgler. Gast des Touristenhotels in seinem Zrmmer: ,,2Eber hören Sie, das Bett scheint mir nicht ganz sauber bezogen." Tie Frau Wirtin kopfschüttelnd: „Aber bitte sehr, vor bem Herrn haben schon acht Touristen in diesem Bette geschlafen und nicht ein einziger hat sich beklagt." *Tie Logik in der Sommerfrische. Ter Sommergast, am Morgen nach seiner Ankunft, zum Wirt: „Und kann man hrer im See Fische fangen?" „'Tast ich nicht müfete." „üfber Sre schrieben mir doch, der Siee sei so ungewöhnlich fischreich." --3a, das muh er auch seick, denn man hat bisher nur wenige herausgefangen." nd Rheinhessen. Juli. Protest gegen die erbesteuer erhob eine hier in lung der Heimarbeiter von Offcn- m Referat des Herrn Lotz sprachen e Beigeordneten Rech und Porch, teuerbehörde für einen Fehlgriff i:e Ztadtverordneten-Bersamm- )üsstatut im Sinne des Art. 16 mmungen des 3. Matzes dieses 'beiter getan werden könne. (Nach t Gewerbe unb bei einem berg' iaßftab, als der im Gesetz brach Absatz 3 lönnm für Eine Aussichtsdehorde besondere Ver- c GeMrbestenerveranlagMg ge- ; Dem weitverbreiteten Gerücht t nach hier verlegt wurde, ist M Erklärung entgegengetreten, OflB !§ Kroß-Gcrau nicht zu denken e>. , die Verwaltungsstelle der Lus- .Gerau erhallen ihren v'tz m der glänzend aus die Tätigkeit der 'Jiicren, reinigt das Blut und die Säfte. Seitich^hren Marksprudel trinke, ütn ich auch völlig von meinen Dien- strualionsbeschwerden, die mich jahrelang in schrecklichster Weise quälten, befreit. Frau R. L." Aerztl. ivarm emvf. Fl. 65 u. 95 Pf. in der Universitäts Apotheke z. aold.Engel, in d.Drogerien E. Seibel, W. Sltlbingcr, A.Noll,Q.Schaaf u.E.Noll lsP3/,| > b t (unf al I. Aus Goetyn, 27. Juli wird ge- uneldel: Gestern abend überschlug sich in der Nähe von Jerka »m Streife Kosten an einer abschüssigen Stelle anscheinend infolge starken Bremsens ein Automobil, in dem die Gattin des Rittergutsbesitzers Potworowsky von (Sola und ihre Tochter sich befanden, a^rau Potworowosky wurde getötet, die Tochter, die am Stelier säst, schwer verletzt. Ter Chauffeur schwang sich im Augen- 'bhd des Unglücks auf einen Baum und blieb unverletzt. ! kf. Photographieren ohne Apparat. Mit dem »Namen „Luminograplne" bezeichnen I. Peter unb L. Banina Win neues photographisches Verfahren ohne Aufnahmeapparat, foefieu Darstellung soeben in Buchform veröffentlicht wird. Tie L.umttwgraphie ist ;ur Reproduktton bestimmt: es können damit Hauber aus Zeitsrlniften, Druckseiten usw. kopiert iverben, und do Verfahren ist auch dann anwendbar, wenn die Rückseite S>es Bildes bedruckt ist. Als Lichtquelle dienen, wie die „Nakuc- >lmssensck>asten" berichten, Platten, die mit Leuchtfarben überzogen sitch und kurz vor dem Gebrauche mit Tageslicht ober fünft» Üick>em Licht bestrahlt werden. Bei dem Photographieren ohne Appa-- irat wird auf dos Original eine Dispositivplatte ober lichtempsind- "iches Papier gefegt, unb zwar mit der Schichtseite dem Original Mtgekehrt. Hierauf kommt, mit der Schichtseite .nach außen, die Leuchtplatte: unter das Original toirb schwarzes Papier gelegt und bas Original mit den barüberliegenden Schichten wirb nun fest in einen Schraubstock gespannt, bannt nicht burch Verschiebungen H. WM Leltersweg 12 Tel. 285 Möbl. Zim. a. einige Tage im I für 2 St Monat ges. Schristl. Angeb. taufen, unt. 4912 a. d. Gieß. Anz. erb.14879) F »Der Altbuchhorster Mark -Sprudel Stark- quelle et: Znt städtischen Krankenhau **lte S ”at unh Men h ,',6t »iidten §euent)frf Ql|6er ben < Ln°^l)en. 51 Die sofort 2 um einen feit 1 e'nes 1 an der Leich- f^lbcQ1Mcn Lotten. llich twr >,* -,c^n hier ic rum Teil fie* lle hatte fie Kenten von Losung zu bereiten. Dem ZWM- ulo geEommcn, sie wurde jL nnene verhindert, ihre Praxis cdberg. r Lama-Bezirk Butzbach-Pad- Vorntze des Medizinalrats 2r . ^ztrkstag ab. Die Verband- *1913 in Hirschhorn und Kriegerverein 4.er jieiigc Kriegerverein und XL Vogt verbinden mit dem nbuaum. Juli. Zum vierten Male m 11 wurde unser Lrtsoberhaupt ihriges Tienstiudiläum n Förster Becker, der auch Ge- Trinker-Fürsorgestelle :: für Stadt und Landkreis Gießen. :: Gießen, Asterweg 9, unterer Stock. — Sprechstunde: jeden Dienstag &/3—8 Uhr abends. — Unentgeltliche ärztliche Untersuchung vonAlkobolkranken, Rat und Beistand für sie und ihre Angehörigen, auch hinsichtlich der Heilung. 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Lebensjahre sanft entschlafen ist Giessen (Schottstr. 151, Altona, Hamburg, Essen, den 27. Juli 1913. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. Juli 1913, vormittags 10 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt <919 im Namen der trauernden Hinterbliebenen: L. Leun, Rechtsanwalt. Giessen, 28. Juli 1913. 4917 Greifswald, 25. Juli 1913 4809 Privatdozent Dr. Walther Löhlein und Frau Elisabeth geb. Rupprecht zeigen hocherfreut die glückliche Geburt eines kräftigen KNABEN an Einladung zur Subskription auf Nom. Mark 4000000.- 5%ige zu pari ab 1. Oki. 1923 rückzahlbare Anleihe der Main-Krailwerke, itaipllsciiafl in Höchs! al eingetcilt in: 800 Stück Lit A. von je Nom. Mark 2000.— Nr. 1—800 2000 „ „ B. „ „ „ 1000.- 801—2800 800 , „ C. , „ „ „ 500.- , 2801-3600 auf den Namen lautende cr $on( für Handel und lll V)lC|Jvll Industrie, Niederlassung Gießen zu nachfolgenden Bedingungen enlgeaengenommen: 1. Ter Zeichnungspreis betragt 99.50" > zuzüglich 5 n Stückunfen vom 1. Avril 1913 bis zum Abnahme tag. Den Stempel der Zuteilungsschluhnote tragt der Zeichner zur Hälfte. 2. Bei der Zeichnung ist auf Verlangen der Zeichen- stellen eine Kaution von 5'n des gezeichneten Be- trageo in bar ober in solchen Essekten zu hinterlegen, welche von der betressenden Stelle als zulässig erachtet werden. 3. Tie Zuteilung, welche sobald als möglich durch schristliche Benachrichtigung der Zeichner erfolgt, unterliegt dem freien Ermessen jeder Zeichenstelle. früherer Schlug der Subskription bleibt vorbebalten. 4. Die Abnahme der zngeteilteit Stücke bat nm 11. August 1913 bei derjenigen Stelle zu geschehen, bei welcher die Anmeldung erfolgt ist. {D*, Frankfurt a. M, im Zuli 1913. Filiale öcr Pank für Handel ui Jndnstrie. Srcshencr Bank in Franksnrt a. M. Zah. ßolt & söhne. krnnelins & 60. Kaffee Süsse Algier- F A Trauben pfiJÜPfg. Nur hx emsererx Filialen erhairlicK. Neue Vollheringe 3 Stück 20 Pfg. &e Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Richard Frenzei. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten geben wir hiermit Kenntnis von dem plötzlichen Ableben unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers Herrn Robert Schmalz Volontärassistent am ehern. Universitätslaboratorium. Todes-Anzeige. Sonntag nachmittag 4 Uhr verschied sanft nach langem Leiden mein guter Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater, Grohvater, Schwager und Onkel Hm Zchnn Georg Lemp im Alter von 75 Jahren, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Danksagung. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, Großmoyeuvre, Hayingen, Groß-Hettingen, den 28. Juli 1913. 4924 Ehe Original-Bade-Duplex Lang & Wiederstein Glessen, Marktstrawse 4 4915 sowie der Fruchtsaft-Bereitung ohne jeden Kaufzwang erklären und nrteilen Sie dünn sclbhl. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Tie Beerdigung findet Dienstag, den 29. d.Mts., nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 4926 Philipp Reitz Kassenbote i. P. sagen innigsten Dank Fl AUAK E u. Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr. Rover), Leipzig wo ueör. Rover, Gießeikwu chemische Waschanstalten Ch„.0,™-. Herren- Ki.de,,, rd.„h,.D„lln.Spi,„„ FM„ H„d,cblh.„.to Zirka IOOO Angestellte Giessen, Marktplatz 18 4920 Während des Umbaues meiner Ladenfront geht der Eingang zu dem Lade» durch den Hausgang. Emil Fischbach, LelttlMg. Prima Kognak - Verschnitt. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist frei von Aetherbeimifchungen. feines, in französischer Art verschnittenes Weindestillat, per Vir.: Flasche Mark 2.25. Ferner empfehle ich erstklassigen sranzösijchen Kognak. [383 £■ Dort, Walltorstr. 45. Einmach-Zucker, Kristall, fein Pfd. Z l Pfg. 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