k j I J ibahnfabrik in‘-IL tat |, len. ger&cs «achung. ■tn über das Vermögen jer in Gießen wird mt Ählußtermins auigeboltr. li 1913. Ir| es Amtsgericht. machung. giftet Abt. A wurde hnüt rhard Metzger Nachfolge. ) zu Gießen, eingetroptn. Heinrich Driesch zu @i^r. ni 1913. i8„ es Amtsaericht. *5* rtgr«sss*..... Ateltte i-Lergebuiiz ung unseres Seife i) sind die ßrtato i, Transport ur*r"-1* >000 cbm) juNben behufs najtfW1 setzen. ch, FreibM in Wn' iffrajje 28.^^_22- ittmacfjitW" in Kietzen. MVME u Mchebuhm. «d r>a"»l«-bubwi » «SZL: «Küs Ä K&A, K 53** 9 »veg9* . «ÄX * M«!» 'S**!«!* Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten. erhitzt aus der Wohnung ins Freie trat, n>ar das Wetter nm- geschlagen, ich bemerkte sofort ein Frösteln, und am nächsten oder übernächsten Tage hatte ich meinen Katarrh." Dieses Frösteln, welches als Zeichen der Erkältung angesprochen wird, ist nichts anderes als eine * bereits stattgehabten Infektion. .. . . . freier zu beobachten, wein, daß dem Ausbruche des Schnupfens nicht selten schon mehrere Tage ein Unbehagen, Empfindlichkeit Tageskalender aus dem Jahre 1813. 2 8. I ii n i. Der verdienstvolle preußische General Gebhard David von Scharnhorst stirbt an den Folgen seiner Verwundung bei Großgörschen in Prag. Donnerstag in der Kammer nochmals einen rednerischen Sturm 'gelaufen. Er verwies auf „die Pläne des Nachbar > Volkes"; da die deutsche Armee 870000, die französische gegenwärtig höchstens 480000 Mann zähle, so müsse diese LüeimHaltung er unbedingt hätte Sorge tragen müssen. Solche Momente versagen in der französischen Volksstimmung nie ihre Wir- fung, und cs ist kaum zweifelhaft, daß Herr Barthou für fein Gesetz eine Mehrheit erhält. Am gestrigen Freitag verbesserte er seine Aussichten noch durch die auf allen Bänken mit Beifall begrüßte Mitteilung, daß die neuen Opfer für die Verlängerung der Dienstzeit zur unvermeidlichen Folge „eine Steuer auf den erworbenen Reichtu m" haben würden. Wird es sich da auch um eine Berrnögenszuwacljssteuer handeln wie in Deutschland? In Frankreich, dem Lande der Rentner, würde damit freilich fein so harter Schlag gegen das Wirtschaftsleben geführt werden wie in Deutschland, weil Handel und Industrie dort doch nicht in solch aussteigender Entwicklung sich befinden wie auf deutschem Boden. gegen Temperaturunterschiede, leichter Kopfschmerz usw. ooraus- gehen. Sie beruhen aus Gistwirlungen der infektiösen Keime; die örtliche Reaktion der Schleimhaut folgt.erst nach. Sehr viel häufiger als durch Erkältung entsteht der Schnupfen durch Heber- tragung von Person zu Person, er geht durch die ganze Familie, einschließlich der Dienstboten, besonders, wenn sie eng Zusammenleben. Aehnlich steht es auch mit rheumatischen Krankheiten, deren wahrer Ursprung uns zwar zum größten Teile noch unbekannt ist, die aber sicher ebenfalls mit infektiösen Ursachen in engem Zusammenhang stehen. Jeder Rheumatiker bestätigt es, daß kalte Zugluft und Feuchtigkeit seine Schmerzen Hervorrufen oder verstärken, während trockene Wärme sic mildert Es ist ihm deshalb selbstverständlich, daß jein Leiden auf Erkältung beruht, aber er irrt; die Abkühlung steigert nur ein Anzeichen des Leidens, nämlich die Schmerzen: das Leiden selbst besteht auch unter der schmerzlindernden Wärme weiter, bereit, sich jederzeit trott neuem zu melden. Hier Ivie fast überall ist der Irrtum des Laien darauf zurnckzusühren, daß er Krankheit gleich Schmerzen seht. Der Durchschnittsmensch hält sich so lange für gesund, als er keine Schmerzen bat, und lernt häufig erst später ein sehen, daß viele und gerade die gefährlichsten Krankheiten, wie Tuberkulose, Krebs, schmerzlos entstehen und selbst schmerzlos verlaufen können. Der Schmerz ist oft nur ein einzelnes, sehr bedeutungsloses Zeichen, und nickt der maßgebende Ausschlag, zu dem ihn der Kranke selbst macht. — Hodler nicht —! Ein Scherzwort des Kaisers, das aber für die Kunst auch seine ernste Bedeutung hat, wird in Hannover erzählt. Es war während der Hannoverschen Festwoche, deren Glanzpunkt die Einweihung des neuen Rathauses bedeutete. Die Hannoveraner haben den erfreulichen Mut gehabt, für die Ral- hauswände ganz moderne Fresken von H o d l e r und auch von F-ritz (frier zu bestellen. Und sie hatten soviel Selbstbewußt sein, den Kaiser mm zur Besichtigung der Werke dieser Künstler zu führen, obwohl sie mußten, wie wenig die neue Richtung Wilhelm II. paßt. Der Kaiser kam, sah — und sagte nichts. . . Bis er im Festsaal des Rathauses auf eine Wand stieß, die merkwürdigerweise noch unbemalt war . . „Was kommt denn da noch hin?" fragte er dann den ihn begleitenden Stadtdirektor von Hannover. „Das Bildnis Euer Majestät!" war die Antwort. .Der Kaiser lachte. „Da bitte ich aber: — nicht von Hodler!" Eine griechische Note an Bulgarien. Athen, 27. Juni. Ter griechische Gesandte in Sofia über« gab heute der bulgarischen Regierung eine Note, welche gegenüber dem Versuch der bulgarischen Negierung, die Verantwortlichkeit für die schwierige Lage und die blutigen Kämpfe zwischen den beiderseitigen Truppen auf die griechischen Truppcmuisamm- langen zu wälzen, zunächst darauf hinweist, daß schon am 19. Febr., als die meisten griechischen Truppen in Epirus standen, bulgarische Truppen mit Artillerie die Gricckxm bei Nigritta angegriffen hätten. Sckon damals wäre auf Anregung von Athen ein gemeinsamer Ausschuß ernannt worden, um einen modus vivendi in den Bezirken, wo die beiderseitigen Truppen in Berührung standen, zu verabreden. Trotzdem wären die Bulgaren quer durch die griechischen Stellungen im Pangüongebirge vorgerückt. Die auf die griechischen Bescl)werden erlassenen Befehle, Halt zu machen, wären von den bulgarischen. Truppen nicht befolgt worden. Im Gegenteil hätte das bulgarische Oberkommando seine mazedonischen Truppen zwischen Kowalla, Darian und Gab- nili von Ende Marz an binnen drei Wochen vvn 19 000 auf 60000 verstärkt, wonach blutige Zusammenstöße ganz natürlich gewesen wären, wie der Versuch der Bulgaren vom 8. Mai, die Griechen aus Pangäon zu vertreiben. Es war von An sang an das Bestreben des bulgarischen Oberkommandos, den Griechen stets mit den gleichen Truppenstärken zur Seite zu bleiben, und so ein effektives Kondominium in den besetzten Gebieten zu schaffen. Griechenland habe demgegenüber stets eine versöhnliche Haltung bewahrt und wolle deshalb auch jetzt auf die bulgariscstn Klagen über die Verfolgung von mazedonischen Bulgaren durch die griechischen Behörden nickt eingehen, da es sich einerseits nur um die Bestrafung von Verbreclvn und die Verfolgung von Banden gehandelt habe, andererseits auch Griechenland über Gewaltsamkeiten der Bulgaren gegen Griechen in Thrasien und Mazedonien mehrfach Klage führte. Tie Antwort der Regierung in Sofia lasse den griechischen Vorschlag, den Truppenbestano der Verbündeten in Mazedonien herabzusetzen und so eine heilsame Entspannung herbeizuführen, nur uni er der Bedingung zu, daß Griechenland damit einverstanden fei, daß die bulgarischen Truppen Erkältung als Krankheitsursache. „Und woher kommt nun meine Krankheit?" Das ist die stereotppe Frage, die der Patient dem Arzte vorzulegen pflegt, wenn dieser durch seine Untersuchung irgend welche Krankheiw erscheimingen an feinem Körper festgestellt hat. Ja, woher kommt die zßrankheit? Die Frage ist leichter gestellt, als beantwortet, und bei- Haller Geheime Medizinalrat Professor Dr. Adolf Schmidt setzt in einem fesselnden Aussatze über „wahre und vermeintliche Krankheitsursachen", der soeben im Juliheftc der bei der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart erscheinenden „Deutschen Revue" zur Veröffentlichung gelangt, auseinander, auf welche Schwierigkeiten die Beantwortung der Frage nach den Krankheitsursachen stößt, und wieviel irrige Meinungen hierüber in der Laienwelt noch verbreitet sind. Das beliebte „Mädchen für alles" auf diesem Gebiet ist noch immer die Erkältung, die bei vielen Krankheitsfällen die Rolle des Karnickels spielen muß. 'Ihre früher unbegrenzte Bedeutung in der Feststellung der Kranlheitsursacken hat freilick, wie Professor Schmidt heroorhebt, seit der Zeit der Infektionskrankheiten erheblich gelitten, aber es gibt noch viele Leiden, über bereit Entstehung wir nicht viel wissen, und gerade für diese bildet dann die 'Erkältung den Lückenbüßer. Daß eine unerwartete Ab kühlung, besonders zu einer Zeit, wo der Körper, wenn man so sagen soll, nicht darauf vorbereitet war, wo die natürlichen Sckutzvvrrrichtungen der Haut Zusammenziehung der Hautmuskeln, Blutleere durch Verengung der Gesäß', Gänsehaut nicht tadellos funktionieren, Störungen im Körperhaushalt Hervorrufen können, wird niemand bestreiten wollen. Sicher ist aber andererseits, daß die gewöhnlichen Erkältungskrankheiten: der Scknupfen, bi: Halsentzündung, Katarrhe der Luftwege ufro. im wesentlichen infektiöser Natur sind, daß fie also auf Bakterienansiedlung beruhen ober zum mindesten durch diese unterhalten ,verden. Kann eine Abkühlung, ein Windzug, ein Wetterumfcklag, ein kalter Trank den Organismus so um stimmen, daß unter ihrem Einfluß die Mikroben, die ihn beständig bedrohen, plötzlich festen Fuß fassen können? Dieses Problem ist noch nicht gelöst. Man nimmt heute als das wahrscheinlichste an, daß die Herstellung ckmnischer Alwehrstoffe, der sogen. Antikörper, durch Erkältung gestört wird, aber auch hier bewegen wir uns noch auf dem Boden der Hypothese. Jedenfalls ist die Erkältung a l s solch e nnsckäd sich, wenn nicht noch etwas hinzukommt, nämlich die Infektion. Es ist ja klar, daß wir uns hundertmal Erkältungseinflüssen äusseren, ohne zu erkranken: nur ganz ausnahmsweise „holen" wir uns was dabei. Polars.'rscher, Seeleute und Bewohner des Hochgebirges. die ständig mit schweren Witterungsschäden zu kämpfet» haben, bleiben nicht etwa deshalb von Erkäuungskrankheiten verschont, weil fie ach-!.härtet >ind, sondern weil die gefährlichen Bakterien in den dünn bcvölicrten Gegenden die Luft viel weniger verunreinigen. Nicht selten geben Laien den Augenblick, wo sie sich erkältet zu haben glauben, ganz genau an, aber sie machen dabei einen bemerkenswerten Trugschluß. „An dem und dem Abend, als ich leickte Fieberbewegung, das erste Zeichen einer en Infektion. Wer gelernt bat, sich vorurteils- örtcrungen gepflogen worden, deren Ergebnisse von beiden Regierungen mehrfach mit Genugtuung erwähnt worden fiiw. Es hat sich dabei um die Bagdadbahn frage gehandelt, über welche gerade jetzt der Wiener „Polit. Korrespondenz" von englischer Seite optimistische Mitteilungen gemacht wurden. Es heißt da, daß England gegenwärtig bereit sei, der Bagdadbalm-Gesellschaft größere Zugeständnisse zu machen, als es vor zwei Jahren der Fall' war, da die Bagdadbahn-Gesellschaft den bekannten Vertrag mit der Türkei schloß. Wenn nun berichtet wurde, daß Herr Pichon, der französische Minister des Auswärtigen, und der französische Botschafter Eambon mit Sir Edward Grey und Sir Arthur Nieolson über beiderseitige Interessen in der Türkei sehr lange und eingehend verhandelt hätten, so darf dem gegenübergestellt werden, daß der Wiener „Polit. Korr." aus London erklärt worden ist, England habe nicht den geringsten Anlaß oder Wunsch, daß die deutschen Interessen in' der asiatischen Türkei einen Rückgang erführen. Immerhin müssen der deutschen Regierung diese Dinge fortan näher liegen, als die ja freilich aus allgemeinen Gründen erstrebenswerte Sicherung des Friedens auf dem Balkan, zu der die deutsche Mitwirkung gewiß nicht versagt wird. Gerade in der Bagdadbahnfrage vermag Deutschland am ehesten zu erkennen, wohin Sir Edward Grey seinen Kurs zu nehmen geneigt ist. Es trifft sich eigentümlich, daß zur selben Zeit, in der Herr Poineare an den freundlichen Kundgebungen des englischen Volkes sich erfreute, in der französifäzen Kammer der 'Abgeordnete Leygu.es, der für die dreijährige Dienstzeit eintrat, den Ausruf tat: „es fei zweifellos ein Unglück für die Welt, daß Frankreich und Deutschland uneinig seien; welch ein Glück wäre ihre Einigkeit! Aber die geschichtlichen Erinnerungen lasteten auf Frankreich mit allen ihm durch Generationen vererbten Pflichten!" — Sind solche Aussprüche nicht in gewissem Sinne ein Achtungserfolg, den die deutsche Politik der letzten Zeit davongetragen hat? Auf die Franzosen kann es nicht ohne Eindruck geblieben fein, daß der deutsche Reichstag die neuen Wehrforderungen der Regierung ohne vieles Feilschen angenommen hat. Wenn in Berlin eine Politik der Zagheit und Schwäche geführt würde, wäre die Wirkung im Westen wohl eine ganz andere! Man würde dort die „ererbten Pflichten" zur Ausführung zu bringen suchen, während bei der gegenwärtigen Haltung der' deutschen Regierung und des deutschen Volkes der französische Patriot geheime Wünsche der oben erwähnter, Art tn sich aufsteigen fühlt. Noch einmal wendet Frankreich alle seine Kräfte dran, mit dem deutschen Heere Schritt zu halten. Ter Kampf um bie dreijährige Dienstzeit ist hart und schwierig. Wochenlang hat sich der Ausschuß der Kammer darüber gestritten; seit dem 16. Juni hat die Kammer selbst den Stoff in Beratung genommen, und sie soll' sich nun nicht nur über die Regierungsvorlage, sondern auch über etwa 150 Gegenentwürfe und Verbesserungsvorschläge schlüssig werden. Dabei nimmt die Agitation gegen das Gesetz im Lande seinen Fortgang. Erst am Donnerstag haben in Paris wieder 3000 Personen gegen das Gesetz protestiert, und darunter befanden sich sogar drei Generale außer Dienst! Kein Wunder, daß die Regierung ihre Anstrengungen, das Gesetz durchzubringen, auf das Aeußerste steigert! So hat der Ministerpräfident Barth ou am Noch ein Lall Hauptmann? In Rr 174 der Frankfurter Zeitung (25. Juni, Abendblatt) stch-t unter dem Strich folgender Brief deS Herrn von Wvlzogen: Zu dem Kapitel vom stolzen Geist unserer Zeit, wie er sich in der Breslauer Hauptmann-Affäre so Ixrrhd) ortenbartc, kann ich auch einen loschen Beittag liefern, iÄe Gießener ^tudenicm- sckaft beabsichtigte, auf dem dortigen Naturtheater heuer mein Weilrespiel „Die Maidraut" aufzunck.ren xie Vorderer taugsw mären soweit gediehen, daß alle künstlerischen Fragen als glücklich gelöst angesehen werden durften: um die notigen Geldmittel zu beschaffen, war es aber notwendig, sich der Beihrlw zweier Professoren der Universität und Geheimrate veriichern — und diese Herren lehnten jede Unterstützung des,Plan^ "ftt der Begründung ab, daß mein Werk „unsittlich )et Es s^ sur Studenten und insonderheit für junge Dcnmm au- der Mten OKull- sckjoft Gießens unmöglich, in einem wlckrn Werst nutzilwirken. Tie vielen Tausende, die seinerzeit mein Wnhnpiel im Wiesbadener Nervtal oder am Darmstädter Hoftheater erlebten werden ermessen können, wie unsinnig gerak der ^orwuN der Un- sittlickkeit diesem Werke gegenüber ist. Es verherrlicht di. beutjd. Treue im Kampfe gegen den neuen Vorstoß Roms in der Ver- ChristcnUrms. Da li-g- der unuttluh- Hase im Pfeffer! Die Herren Geheimrate haben dajur gejorgt, daß ein dramatisch bisher unbescholtener Herr X mit der Anfertigung eines Festspiels „Blücher in Gießen betraut wurde. Öiersu sei folgendes bemerkt: Herrn von Wolzogen jmb in diesem Briefe einige Irrtümer untcrgelaufen: 1 wurde die Aufführung der „Mcnbraut .nickt von der Studentenschaft, sondern von der Gießener Freilichtbühne geplant: 2. wurden die Herren Geheimräte nicht um pcckumare, touoern um ideelle Unterstützung gebeten: .___ — .. r.T»rr Z die Herren Geheimrate haben keinerlei Werturteil ubei Wolzogens „Maibraul" gefällt, insbesondere nicht daran gedacht, das Stück als „unsittlich" zu bezeichnen: . . 4. Sie haben ferner nicht behauptet datz es nir ^tuK-utcn und insonderheit junge Damen aus der guten Ge'tlfichoft Gießms , unmöglich/' sei, „in einem solchen Werke "nN-uwirken ^ lediglich der Meinung, d-b bie Rolle der Maibrant von einer rnngen -tarne ber Gesellschaft spielen zu lassen, da Zuicbarier von_ un,>.rrtirfx ub künstlmscheni Urteil, die sich nicht laßen^die^E billigen könnten, was ganz gegen das unteres,c der xoritäienn ^5^ Herren Geheimrate wissen bis zur Stunde nichts davon, „daß ein dramatisch mibescho.lten^ Herr X mtf fertigung eines F-estfpiels (Blücher nt Gießen) wraut wurde . Gießen, den 28. Juni 1913. »ernbetf. Tie Entrüstungsstimmung, m der sich Derr .von Woogen öeiunben haben mag, redmcrhgt es doch wohl nicht, tn pld)er Weise die Tatsachen durcheinanderzrychieben. politische Wochenschau. Gießen, 28. Juni. Tie Trinksprüche, die zwischen dem König von England und dem Präsidenten von Frankreich gewechselt worden sind, haben keinerlei Ueberraschungen gebracht. Warum hat Herr Poincars die Reise über den Kanal überhaupt angetreten? Er hat in feinem Trinkspruch mit Nachdruck die herzliche Einladung des Königs Georg hervorgehoben, und es hatte beinahe den Anschein, als wolle der lebendige und wort- kundige Franzose aus der etwas zerstreuten und nichts gefährdenden Redeglut seines königlichen Gastgebers möglichst helle Flammen herausblasen. Und doch kam auch er in der Sache über ein paar freundschaftliche Phrasen kaum hinaus. Man kann es sich kaum vorstellen, daß der Präsident Poin- carc ohne die geheime Hoffnung nach London gefahren sei, das britische Reich als Bundesgenossen gegen Deutschland enger an sich zu fesseln. Das ist doch heute im Zeichen der Wehrvorlagen eigentlich ein sich zuerst aufdrängender Gedanke. Das englische Königspaar hat vor einigen Wochen in der deutschen Reichshauptstadt geweilt, imb so bedurfte Frankreick) einer gewissen Revanche für dieses „Zugeständnis" an seinen Gegner. Tie Diplomatie arbeitete, und Herr Poineare bezeichnete das Ergebnis als die so freundschaftlich erfolgte Einladung. Aber das Verhältnis zwischen Frankreich und England ist doch nicht mehr so eng und intim wie vor ein paar Jahren; die 1904 geschlossene „Entente" ist nicht mehr so ganz aktionsfähig und unternehmend, weil in den deutsch-englischen Beziehungen ein Umschwung sich vollzogen hat, von dem die britischen Politiker für die nächste Zukunft sich noch einiges versprechen. Und so klang es aus allen Reden und Zeitungsartikeln heraus, daß Englands Freundschaft mit Frankreich keineswegs ein anderes Volk (natürlich das deutsche) benachteilige, und wie es meist so geht, wenn man schwankende Ziele umschreiben und eine abwartende Stellung einnehmen will — man versicherte, daß das Sinnen und Trachten vor allem der Erhaltung des Weltfriedens zugewandt sei. Präsident Poineare wiederholte diese Klänge, und während die Unterhaltung so dahinsloß, saß noch ein unsichtbarer anderer Gast mit zu Tische, für den die Reden auch bestimmt waren, der sich aber stumm verhielt: der Deutsche. Wir brauchen über das Ergebnis der Londoner Begegnung uns feine düsteren Gedanken zu machen, obgleich einige unfreundliche englische Zeitungen verletzende Worte schrieben und die „Daily Mail" z. B. Deutschland riet, es möge Elsaß-Lothriugen so schnell wie möglich Frankreich Zurückgaben, das sonst nicht gut den Frieden halten könnte. Nun, die große Mehrheit der Engländer billigt solche Hetzereien nicht. Zwischen Berlin und Loudon find, nicht nur wegen der britischen Balkanlage, friedliche und freundliche Er- Erstes Blatt <65. Jahrgang Samstag, 28. Juni (913 icficnet Anzeiger Vezugovre monatlich 7s M^viettel- lährlich M. 2.20; durch Abhole- il Ziveigllellen monatlich 65 Pi.; durch diePostMk.2.—viertel- jährl. auöschl. Bcüetlg. ZeilenvreiS: lolal lbPf., auswärts 20 Pfennig, tz hesredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton', .Vermischtes' und .Gerichtssaal": K. 9leu- Ur. H9 Der Sietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich GiehenerFamilienblätler; zweimal wöckentl.Nreir- elfill ffirbtu Kreis Sitten (DienStag und Freiings; zweimal moiiatl. Landwirtschaftliche Seitstagen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, _ General-Anzeiger für Sberhessen für die Tagcrununner Rotationsdruck und vttläg der vrühl'schen Univ.-Vuch- und zieindruckerei R. Lange. Nedaltion, Erpeöition «nd Druckerei: 5chulftraße 7. Lanl>- L.ö'e^ür den 5 u^’lulln<*'3 9 Geschäftrftelle vüdingen, Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. tag auf Mittwoch, den 2. Juli, ücr(egt worden. Nach der Unter dieser Stich- ** „S chutz dem H a n d w e r k. Die Rheinische Schuckert-Gescllschaft zu Manu noch als große Seltenheit zu finden. Immerhin gibt es in unserem .Hessenlande noch viele vereins und der Unterstützung der Stadt konnten in kurzer Zeit zahlreiche Alter- tuntsgegenstände zusammengebracht werden, die für Alsfeld und seine Umgebung kulturgeschichtlichen Wert besitzen. Kreis Lauterbach. ~ Laut erb ach, 27. Ium. Der Verband der oberhessischen Geflügelzuchtoer eine wird seine dies- jährige Verbandsausstellung vom 25. bis 27. Oktober in Lauterbach abhalten Der Geflügel- und Vogelzuchtverein Lauterbach beabsichtigt, mit dieser Ausstellung eine Verlosung von Ausstellungs-Geflügel und -Gegenständen zu verbinden und wird etwa 5000 Lose in der Provinz- Oberhessen vertreiben. Die Ziehung ist am 27. Oktober. — Bei dem am Sonntag gelegentlich der 25jährigen Jubiläumsfeier des Kaisers durch den Kriegerverein veranstalteten allgemeinen Preisschiesten erhielt der 17jährige Gustav Jockel, Sohn des Kreisstraßenmeisters Jockel hier, den ersten Preis, bestehend in einem Regulator. Kreis Schotten. d. Herchenhain, 25. Juni. Heute und gestern wurde der weit über die Grenzen unserer engeren Heimat befannte Herchenhainer „Gehannsmark t" abgehalten. Dieser Markt der noch vor einigen Jahren recht gut war, ist, rote alle Markte auf dem Lande, sehr zurückgegangen. Der diesjährige Markt >var im Vergleich zu den Märkten der letzten Jahre ganz gut bciucyr. Auf dem Schweinemarkt am Dienstag waren mifgetricben rmw H00 Schweine. Bei ziemlich günstigen Preisen ging der Hand« sehr flott. Der Krämermarkt war gut besucht. Kreis Friedberg. I.. Friedberg, 27. Juni. Mit unserem Nachbar- Dorfe Ockstadt schweben Verhandlungen, um hierher den Exerzierplatz und den Schießstand für unsere Garnison zu verlegen. r n , A Friedberg, 27. Juni Der dien st ä l t c st c L e h rot der Welterau, Lehrer i. P. Kredel zu Petterweil, ist im Alter,oou 85 Jahren gestorben. Er ist über 60 Jahre als Lehrer tattL Geistliche M n s i k a n i f u h r n n g des Evang. Kirchen- gesanavcreins Sonntag abend 8 Uhr in der Stadtlirme. B i o g ra v h - L i cd t s p i e l e: Täglieb Vorstellung. B a k o f s K a n, m e r - L i ch t s n i e l e: Täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. O b e r h e s s i s cb e r K u n stverei n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11 — 1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3 — 5 Uhr. O b e r h e i s i s ch e s Museum n n d 6) a i l' s ch e S a m m - lilnaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11 — 1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Anlagemlisik Somitag vorniittag um 11 Ubr in der Slid-Anlaae (nur bei gutem Wetteid. Svielvlan: 1. „Dankgebet" ans den Niedcrl. Volksliedern von 91. Valierius. 2. Ouvertüre zur Over „Zamva" von F. Gerold. 3. H9tif()n* von John Lindsay. 4. Im Zigeunerlager! Marsch von Oscheit. * H>andwerker eine größere Summe überweisen wird, bte e- ermöglicht, daß den in Betracht kommenden Handwerkern außer der Konkursquote weitere 25 Prozent = 11000 Mk. ihrer Restforderungen vergütet werden können. Zur Genosfenschaftskrisis. Durch den Zu- sammenbrtich der Darmstädter Landwirtschaftlichen Geuossen- chastsbank verliert die Spar- und Darlehnskafse Stadecken 120000 Mark. Der Konkurs wurde dadurch aufgehalten, daß die Geschäftsanteile von 50 auf 170 Mk. erhöht wurden. ** Der Mittel rheinische Verband evangelischer Arbeitervereine, die sich über Hessen und Hessen-Nassau erstrecken, veranstaltet am 6. Juli auf dem L o r s b a ch e r Kopf bei L o r s b a ch einen gemeinsamen Waldgottesdienst, dem sich ein weltliches Vergnügen Enteurqgd. Mit dem 30. Juni endet die Hegezeit der Wildenten, mw es bietet sich dem Jäger nach langer Pause imeber Gelegensten, seine und seines Hundes Kunst auf der Entenjagd zu M3 em. Es wird wohl mancher Leser denken, ja diese Vogel gibt es dock, in unserer Gegend im Sommer gar nicht, höchstens emmm in einer Zeitung: was' hat das wohl für Interesse! besonstevs für uns im Kreise Gießen? , . Ja, es ist leider richtig, da!ß bie)e lagdüch so nrterestantem und schmackhaften Vögel als Brutvögel bei und unnter leiten er werden, denn die fortschreitende Kultur nimmt ihnen allmayncy fast alle Brutstätten im Interesse einer besseren Bodenverwertung weg. So konnte man früher an dem großen ^-etd) bei »or Mb ach, an der Straße Gießen—Lich, um diese Zeit zastlrewTe Wildenten beobachten, die nicht einmal sehr scheu waren; vuste Jungenten sind hier die Bertte des Jägers geworden. Aier größte Teil dieses Teiches ist nun entwässert und zu Wie>en angeiegr worden, und die Enten sind infolgedessen versästmlnden. t-ben- dies ist der Fall im sogenannten Heßler bei Gießen; auch hiev waren früher Wildenten fast stets Brutvöyel und die Hungmtcn ein begehrenswerter Braten auf der Tafeh des ?reinichmechers. Nach der Feldbereinigung sind jedoch auch im Heßler Brutenten nur an schließt. ** Die vom Akademisch en Dürerbund veranstaltete Freilichtaufführung von Goethes „Iphigenie" ist für Montag den 7. Juli, nachmittags 6 Uhr, in Aussicht genommen. Die sog. Franzosenschanze (zunächst dem Gasthaus zum Philosophenwald) bietet für diesen Zweck einen trefflich geeigneten Platz. Die Spielleitung. hat Herr Direktor Steiger (Aschaffenburg), der gegenwärtig auch die Marburger Akademischen Festspiele veranstaltet, in dankenswerter Weise übernommen. Außer Frl. Eichelsheim vom Kgl. Hoftheater in Wiesbaden wirten die Herren P. Wiegner (Thoas), Th. Stiefenhofer (Orest), H. Fischer (Arkas) von den Stadttheatern zu Aachen, Aschaffenburg und Bielefeld sowie Herr Ph. Spohn (Phlades) vom Neuen Theater in Frankfurt bei der Aufführung mit. •* Gesell schafts - Sonderzüge. Der Hessen- Darmstädter Volksfestverein Newyork fährt am 2. Juli zunächst von Koblenz nach Ems, trifft abends 805 in Gießen ein und fährt am 3. Juli um 1016 vorm. zunächst nach Butzbach, wo er von 1045 vorm. bis 429 nachm. verweilt und dann nach Frankfurt weiterfährt. Anläßlich der Hundertjahrfeier des Jns.-Negts. Nr. 80 fahren am 7. Juli je ein Sonderzug von Hagen und von Kassel nach Wiesbaden. Der eine Gießen an 126, ab 136 nachm., der andere Gießen an 1058, ab 1103 vorm. ** Besitzwechsel. Verkauft wurde das zur Keßler- schen Konkursmasse gehörige Haus nebst Bureaugebäude zum Preise von 30 000 Mark an Bahnassistent Vomend in Wetzlar. ** Die Ludwig -und Aliee-Stistung der hessischen, Volksschullehrer, die im Herbst in Darmstadt ihr 5 0 jcihriges Bestehen feiern wird, zählt jetzt 2801 Mitglieder mit einem Jahresbeitrag von 42 060 Mk. Die versicherten Sterbegelder betragen 1 868 400 Mk. Im Lause des letzten Jahres traten 79 neue Mitglieder bei, während 30 Mitglieder starben; an ihre Angehörigen wurden 13 520 Mk. Sterbegelder ausbezahlt Die Sterbekasse verfügt über ein Vermögen von 470 880 Mk., die mit ihr vev- bundene Unter st ützungskasse zahlte an Hinterbliebene verstorbener Lehrer in 116 Fällen 6031 Mk. Die Kasse hat ein Vermögen von 71400 Mk. Die seit einigen Jahren bestehende Militär - Darlehnskasse hat an 40 einjährig freiwillig dienende Lehrer Darlehen iü Höhe von 16 350 Ml. ausgegeben. Diese Kasse verfügt über ein Vermögen von 21 000 Mk. ** D i e Schule für höh eres Klavier spiel des Fräuleins Minna Körner, die im Laufe des Jahres ihren Schulern wiederholt Gelegenheit gibt, vor geladenem Publi- fum ihre Fortschritte zu betätigen, hatte am 27. im Saale der Schule einen Musikabend veranstaltet. Soli, DuoS und Trios von Brahms, Haendel, Haydn, Reger, Schubert und Schumann wurden geboten, und alle Darbietungen erfreuten durch vottrefsliche und verständnisvolle Ausführung. Die jungen Mitwirkenden, die die Streichinstrumente vertraten, waren ebenfalls Mitglieder der Schule; sie hatten neben dem Klavier noch ein zweites Instrument (Violine, bezw. Cello) erlernt. An der Schule wirken als Lehrkräfte im Unterricht für Streichinstrumente Frau Dr. Spohr (Violine), Herr B. Herrmann (Cello), beide in Gießen, und Herr Hofkonzertmeister Schmidt (Violine), Darmstadt. ** K r u s e s Schüler Konzert, das Ende Juli in Stein- Garten stattfindet, dürfte insofern interessieren, al§ Herr C. K r u s e fen. jetzt auf eine 60 jährige Berufstätigkeit zurückblickt, und auch einen besonderen Wert erhalten durch die Mitwirkung seiner beiden Söhne H. und W. .Kruse, die im Hoftheater zu Kassel tätig sind. Der Cellist H. Kruse steht hier ja noch im besonderen Andenken, und sein Auftreten wird wohl mit Freuden begrüßt werden. uuvarM-ilich im Scrcin mit ben griednidKn Truvvcn «amtliche Gebietsteile im Osten, Norden und L>üdwesten ^alomki^ besetzten. Das würde indessen ein Mittel sein,, die Konflikte zu ^.^oppelN und zu verschärfen. Woraus könne stch dreier Amprnch überdies grünben? @ric»cnlanb hoffe, bas, Lie bulaaniäie Regierung aleickzeitig mit der Verringerung des Truppenbestandes in Mazedonien eine direkte Verständigung zwischen den wer Regierungen und ttn allgemeine Schiedsgericht über Gebietstt.agen für den Fall Annahme, daß diese Verständigung nicht zu einem Uebereinlommen führe. Die Haltung Oesterreichs- Wien, 27 Juni. Im Herrenhaus erklärte bei der Verhandlung des Budgetprovisoriums Mrmsterprafl- deut Stürqkh, nachdem er sich in eingehender mit der inneren Politik befaßt hatte, rn Bezug auf bte 0U8ÄXM&We bedrohliche MW her zwischen den B al kanv e rb un d e t,e u im Hrnblrck auf die Verteilung der eroberten Gebiete entstandenen Gegensätze verlor erfreulicherweise an Scharfe, da bie Balkanstaaten auf dem Wege zu sein schemen dre MittA »u einer f.tje««[*" I ben,' ^fe^ttodHiJlM Wirb, ^en Teichen, und -am Main und Rhein besonders Mouarchte mit lebhafter^Genugtuung 9 E-niveriiebmen ant sogenannten Mtrhein, und wenn einer oder der andere unserer welchem Wege dte Verbündeten f ernem I Leser Gelegenheit haben sollte, daselbst die Entemagd ausuben gelangen werden, läßt sich augenblicklich noch Nicht AU können, so sei ihm ;zlu dieser reiszvollen Tätigkeit hiermit Bestimmtheit voryersehen. Jedenfalls lieg! cv uns ob,.zu Weidmannsheil zuaerufen. . .. . hem berüatichen Ergebnisse vom Standpunkt unserer Witter- Während im Winter die Enten in großen Schwärmen und prcp-n ^Litunn zu nehmen. Selbstverständlich wird sich diese jn ben verschiedensten Arten unsere Flüsse aufsuchem—- ein l-ang- unkere Jnaerenz auf die endgültige Regelung der Balkan- jähriger Jagdpächter des Heßler hat im Laufe der Jahre,22 ver- Sh<.;Sü?c von dem gleichen, den BaWanstaateu schiedene Arten festgestellt - kommen für die Sommmagd bet bcfifebetnalnt >1 welchen wir auch wäbreiid uns nur die „Stockente" und die etwa l)alb sv große, aber ebenso frem^lrchen Gerstr-letten lassen, welchen^wtr au^ w«» ,Eschmeckende „Krickente" in Frage. Anfangs Juli sind die der Dauer des Kineges behmbet Mem Di e ttt i3uigcntett oft nsch nicht ftügge°unb noch M klein, so tmß der nun g en g c lt e n alle n B al l an 9 t - weidgerechte Jäger mit dem Abschuß meist noch einige Wochen ohne Unterschieb. Ev brcmcht wohl nicht besonm j Irrten wird, da die Entenfamilie (8—12 Stück, in der Weidhervorgehoben zu werden, daß in diesem Reiche nut seiner I 'mannsspruche „Schoos" genannt) ihre Heimat nicht leicht ver- rablreicken slawischen Einiwohu er schäft, welche im uraymen | läßt und die Jungenten schon nach kurzer Zeit -ausgewachsen dieses Staates und durch Hessen Kraft zur höchsten Kultur- sein werden. Obgleich es keine große Kunst ist, die schwerfällig eithmrffmto aelanate die Errungenschaften der slawischen über das Wasser flatternden jungen Enten herunterzuholen, so mit gleicher SvnUMthie verfolgt werden wie hat doch die Entenjagd besonders deshalb ihre schwierige Seite, denen aewiß all'e Völker dieses Reiches weil etwa angeschossene Enten durchaus nicht leicht zu lene der Nichtflawen, denen gewrtz w* sind, und es muß hier der Hund des Jägers fern van Herzen Loohlfahrt und G 1> 'ndeu Aufgaben ganzes Können anwenden, damit die „krankgeschossene" Ente mcht aNe Balkan-Natwnen den großen, ihrer harreiiwen Ausgaben qcl>t Obgleich diese meist nicht mehr sliegen kann, auf dem Gebiete der unteren Entsattung widmen, werden fo toci{-; doch mit einer solchen Rafsinesse dem verfolge-nden sie auch in politischer Hinsicht ihrer Bestimmung in Dem f^unbe durch Tauchen nsw. zu entwischen, daß sie in den meisten europäischen Gleichgewichtssbstem am besten gerecht werden, Fallen nickst zur Sttecke komntt. Deshalb, nickst zu weit schießen dessen Erschütterung in erster Linie die eigene, erfolgreiche und richtig „drauf" halten! . . Entwicklung gefährden müßte. Einer solchen Erschütterung Zum Schluß sei hier noch auf den Schaden hingewiesen, den ^bildet die vornehmste Aufgabe der Friedens- die clekttisck>en Leitungsdrähte unserer Vogelwelt zufiigen, und MLwchj« weicher sie nachst-bmbks SBortommnis erwibnt: Im Winter 1912 wurde Politik der ba» BusEr Tat „im. ton der Ueberlanbrentrale «Heben mit sich, vne in der Vergangenheit, a ) Z k Aektrisckmn Licht versorgt und die in der Nähe der Wüseck auf- widmeit -Wird. _ . Ifleflentcit Masten der Starkstromleitung mit Drähten versehen; Im Laufe der Aussprachen sprach sich Fürst Schwär- einige <^agc sp^^r fand ein Spaziergänger unter dem Leitungs- ienb er g dafür aus, daß der Minister^ des Aeußern au braht am Boden einen frisch tierendeten größeren Vogel, das den klar gesteckten Zielen festhalten müsse, bannt Oester- Opfer der neuen Leitung: eine Krickente. — Weidmannsheil! reich? Stimme int Auslande an Gewicht gewinne, und * Teate die Rückwirkungen der äußeren Politik auf die mne- ** Tageskalender. Akademisches Turn-- und reu Verhälttiisse der Monarchie dar. In der Haltung gegen- S v o r t s e st. Samstag, 28. Juni, nacbmittaaS 2V3 Uhr: Wett- irber (Serbien müsse man auch entschlossen sein, nötigen- schwimmen (B'ilitär-Badeaiistalt>; -VI, Uhr: AusscheidunaskämvK die Taust zu zeigen Mrnisterpräsibeur Graf S t ü r g t h und Hockeyspiel (Sportvlätze an der Hardt), Temiis°Wettsviele £ T m Ge be Verhandlungen mit der (OMziers-Ten-iisvlatze). Sonntag, 29. Jimi, vormittags 6'/, Uhr: befaßte sich im --ause oer t gesprochen, -...... - !....... - - - werden Der Ausgleichsgedanke müsse, wenn er auch für Momente verdunkelt werde, immer wieder aus der Natur der Dinge heraus au das Tageslicht kommen. Gegenüber dem Verlangen des Fürsten Schwarzenberg nach einer Einflußnahme der Regierung aus die sinauzrelle Situation Böhmens erklärte der Ministerpräsident: Wenn schon unter außergewöhnlicheii Umständcu eine Aktion der Regierung Matz zu greifen Wtte, könnte sie nur gerechtferttgt erscheinen, wenn die Prinzipien der Selbstverwaltting tznn- lichsti gewahrt und die Unparteilichkeit der ^>erwalttlug hochgehalten werdeti. Die Regierung! werde, was in dieser Sache zu tun sei, in uiiparteuscher Gesinnung gegenüber 'beiden Vollem tun. Immerhin könnte es sich nur um bte Herstelluuq ber Orbnung in einem beschrankten Umsange und in ptovisorischer Weise bandeln. Der, Gedanke, baß es zur Orbnung komnren müsse, werbe hoffentlich in den Herzen beider Nationen leben. I ** B e i dem Jahr esse ft der Lanbesuni- Aus dem serbischen Parlament. versität am kommenden Dienstag ist, wie uns mitgeteilt Belgrad, 28. Juli. Die für 5 Uhr anberaumte wird, der Zugang zur neuen Aula für die Festteilnehmer Sitzung ber Skupschtina würbe erst um 6 Uhr eröffnet. Das ausschließlich von bem Haupteingang bes Kollegiengebäubes Ausbleiben bes erwarteten Exposes bes M i - in ber Lubwigstraße aus vorgesehen. Der Eingang von ber nifterpräsibenten Peschit sch hat lebhafte Ueber- Goethestraße aus bleibt für die stubentischcn Fahnenträger rafchuna hervorgerufcn. Der Sitzung wohnten ber monte- unb bte Mitglieber bes akabemischen Gesangvereins Ooebt npnrimfdic Miniskerprä ident und zwei Sekretäre ber russi- halten. Da bie neue, Aula für einen größeren .Kreis Platz scheu Gesanbtschast bei. gewährt, sinb bei ber Feier, bie um II1/4 Uhr pünktlich be- ' _____~ ginnt, außer ben geladenen Gästen auch andere Freunde der Universität willkommen; einer besonderen'Eintritts- 5ta»t ernt». karte bedarf es nicht. teszen, . ^unt . ** Berufung. Professor Im misch hat einen Ruf Zu hohe Brandversicherungsbetträge! an die Universität Königsberg erhalten. Nach einer Zusammenstellung aus den städttschen Vermal- ** Stadttheater. Die nächste Operettenvorstellung iiinasherickiten für die Jahre 1900-1911 hat die staatliche Brand- ist wegen des Univerlitätsfestes ausnahmsweise von Diens- . eafofcnmq m der Stabt Gi-dm Ar diese Zeit 667 643 Mk. Brand, tag -wf Mittwoch, den 2. »usi, verlegt tvorden Nach der tor di tunnsbeiträne erhoben, aber nur 72 705 Mk. Brandschaden ausgezeichneten Aufnahme die tne ersten Opcrettenvorstct- verncherungsveiiragc euj , langen gefunden haben, ist zu hoffen, daß Zellers bekann- während dieser ^ahre bezahlt. Sett bem) I h - ter, beliebter „V v g e l h ä n b l e r" am Mittwoch ein volles Brandkasse an die Stadtkafle auf Grund gesetzlicher Bestimmung erzielen wirb für die bessere Löschbereitschaft in unserer Stadt infolge des Vor- ** S ch u tz dem Handwerk." Unter dieser Stich- handenscins einer Druckwasserltttung einen jährlichen Betrag, der marke etlchienen im September 1912 Artikel in der Presse für die Jahre 1904—1911 112 300 Mk. betragen hat. Außerdem über den Konkurs brr Firma Rubolph u. Fischer in aber sind von der Landesbrandkasse während der Jahre für Ber- Wiesloch. Die Rheinische Schuckert-Gesellschaft zu Mann- bessemna der Feuerwchrgeräte tAnschaffung der großen Leiter) heim hatte an die, erstgenannte Firma die Ansstetlung von 3000 -M qcioDtt roorben. Es stcht also g-g-nütor d°r Einnahme Tranzsormatormhänschen brn dar Ueberlanbzantrala rm ru r wnn iß«nnn Mk her Mieder nach Gießen znZRled vergeben, bte bte Ausführung imeber hellijchen Hanb em Gesamtbetrag von 188 000.^ °er wi^er nach Getzm zu ^rksmeistern üb er trug. Durch ben Konkurs waren zahlrückgekommen ist. Der Bruttouberschuß, den bte Stabt also zr l I ^jche Handwerker zu Schaden gekommen und glaubten in den 12 Jahren als Brandkapenbettrag gezahlt hat, betrag^■rnni jc^t, Regrcßansprüche an die Rheinische Swnckert-Gesell- 450000 Mk. Diese Zahlett geben aber doch zu denken. Mus; eine f^istlft stellen zu können, weil diese die Handwerker nicht Stadt wie Gießen auf die Dauer denselben Brandversicherungs- rechtzeitig von dem schlechten Stand der Firma Rudolph beitrag pro Mille Gebäudeversicherungswert bezahlen wie das Fischer unterrichtet habe. Die. H a n d u e r k s k a m m e r flache Qaub‘> Unbegreiflich aber ist es, das; die städtische Ver- T a r m st a d t hatte sich alsbald der Sache angenommen waltuna bei der nun beschlossenen gründlichen Verbesserung des und int Interesse der geschädigten Handwerker Verhand- Feuerlöschwesens sich von der Landesbrandkasse mit einem Bc- lungen mit der Schuckert-Gesellsclxift emgeleitel um fest- SÄ.™S ää Versicherung in Gießen cinbringt, sind 5000 Mk. Zuschuß wr sichtigung der wirtschaftlichen Lage der Betroffenen weitere einen verbesserten Feuerschutz und damit gleichzeitig für eine er- Schritte. Die von der Handwerkskammer mit der Rhei hebliche Herabminderung des Risikös für die Landesbrandkasse mischen Schuckert-Gescllsckstlft gepflogenen Verhandlungeit keine entsprechende Gegenleisttmg. Die von uns zusammengestellten haben zu dem erfreulichen Ergebnis geführt, daß sich bieie amtlichen Zahlen beweisen^ daß die Brandversicherungsbeiträge, Gesellschaft freiwillig in ben Dienst einer guten Sache stellt welche die Hauseigentümer in unserer Stadt ausbringen müssen, und, ohne irgendwelche Verpflichtung hier- wcillic Ult -VUU- y Ifür zuhaben, ber Handwerkskammer zwecks Ver- viel zu hoch e teüuttg an die im Konkurs Rudolph u. Fischer geschädigten ’Ä'ben’Ä&S b«i linnen.11 °®»l >»b Sntbi *■ fionfu8 ; °°" b° t am 6 ctzMn und ach einen^S % ^eche^EAnd beT, ags 6uCTlflSte"'st M«4"kkN EWfifi Ä&;: N'-rss tÜDm Neuen Theater in PÖrf ®“ Ä1 sahrt am 2. Zuli zu- abends 805 jn 6 »arm. zunächst nach bls 429 nachm. verweilt - Anläßlich der Hundert- Oren am 7. Juli je ein H nach Wiesbaden. Der ' ber andere Gießen an wurde das zur Keßler« nebst Bureaugebäude zum Sahnassistent Vomend in -Stiftung da hessisch», irmjtabt ihr bOjährige; 2801 Mitglieder mit einer versicherten Sterbegelder be- etzten Jahres traten 79 na- ' starben : an ihre Angehöii- ausbezahlt. Tie Sterbelnh? >880 Ml, die mit ihr vn> uhltc an tzinterbliebenc ver- 31 All. Tie Kasse Hal ein t einigen Jahren bestehen?! an 40 ciniährig-srciinillin ron 16350 Ml. ausgrgelm ich von 21000 Mk. eres Klavierspiel be§ im Lause deS Jahres ihren ibt, vor geladenem Pull hatte am 27. im Sali n,'taltet. Soli, i)bn, Reger, alle Darbietungen flN gcborm, besucht- das L-hrcrs-mmar Fried-' berg unb trat 1841) m ben Schuldienst r. Bad-Nauheim, 27. Juni. TaS gestrige K ün st ler- Konzert unter Mitwirkung bc§ Kammervirtuosen Wilk) Backhaus stand unter einem sehr günstigen Stern. Der Besuch war sehr gut und der ausgezeichnete Künstler erntete für seine Vorträge — darunter das Chopinsche Klavierkonzert Nr. 3 — reichen Beifall, der ihn immer wieder an die Naiupe rief. Zwei Neuheiten, eine Orchestersuite — Elegie und Thema und Variationen — von Tschaikowsky und Ballet Egyptien von Luigini fanden freundliche Aufnahme. Die Suite ist bis kurz vor dem mit starken Effekten gearbeiteten Schluß sehr melodiös und stimmungsvoll gehalten und zeichnet sich durch weiche Harmonie aus. Das Ballet von Luigini ist eine harmlose leichte Unterhaltungsmusik, die sich nicht über die zahlreichen Kompositionen ähnlicher Richtung erhebt. 7. Juli fest für Wetzlar, 27. Juni. Die goldene Jubelfeier der freiwilligen Feuerwehr findet am 5., 6. und statt. Mit der Jubelfeier ist auch das Kreisfeuerwehr- den Kreis Wetzlar verbunden. rn. Dab - NauYeirn, 28. Juni. Der hiesige Geflügel- Händler Hemrich Waag ist: seit mehreren Wochen verschwunden, ohne bis jetzt ein Lebenszeichen von sich gegeben zu haben. = Bad-Nauheim, 27. Juni. Bis zum 26. Juni sind 16 4 8 8 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6647 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 26. Juni 191 945 abgegeben. 'm. Butzbach, 28. Juni. Das altbekannte Gasthaus Kalbfleisch an der Eisenbahn, das erst kürzlich von dem Schuhfabrikanten Rumpf dahier für 45 OOO Mk. im Zwangswege erworben wurde, ist jetzt nach Abtrennung des großen Ost- und Ziergartens zum selben Preise an einen auswärtigen Gastwirt verkauft wordern m. Steinfurth, 28. Juni Das neue Postge- bäude nm der Eisenbahn nmrde heute seiner Bestimmung offne jede weitere Feierlichkeit übergeben. Es ist ein gefälliger, praktischer Bau des Bauurlterrnehmers Hengst, der ihn nach ben Angaben der Postbehörde erbaute und das Anlagekapital von dem Postfiskus verzinst erhält. . in. Wisselsheim, 28. Juni. Seit einigen Tagen wirb der Spediteur Heinrich Eichenauer von hier vermißt. Man befürchtet, baß derselbe sich ein Leid angetan hat, da er in einem hinterlassenen Briefe an seine Familie mttteflte, daß«, wenn der Brief geöffnet sei, er nicht mehr am Leben wäre. Eichenauer, ein braver, solider Mann, war ca. 23 Jahre als Geschäftsführer bei der Speditionsfirma Meier in Bäd-Nmcheim tätig und machte sich ver gangenes Jahr selbständig. M. O b e r - M ö r l e n , 28. Juni. Unsere in der ganzen Gegenb bekannte Zrirchweihe sindet am nächsten Sonntag und Montag statt. -h. Oberwöllstadt, 27. Juni. Die hiesige katholische Gemeinde baut ein Schwesternhaus, das der Krankenpflege, einer Kleinkinderschule und euer Halrishaltungs- fdrille ein Heim bieten soll. Zum Herbst nrirb das Haus bezugs fähig. h. Ober-Rosbach, 27. Juni. Eine .Konseren; der hessischen Berg Werks-Betriebsleiter beschäftigte sich eingehend mit der Ursache der hiesigen Bergwerkskatastrophe. Bergrat K ö brich gab bekannt, das; als Urheber des Unfalls eine Vergiftung durch K o h l e n o x v d g a s e festgestellt worden ist. Die Gase haben sich aller Wahrscheinlichkeit nach beim Verbrennen von Holzspänen entwickelt, und zwar in solchen Mengen, daß die Bergleute ihnen in kurzer Zeit erlagen. DaS Holz ist wahrscheinlich zur Verstärkung des unterirdischen Luftzuges entzündet worden, vermutlich geschah es aber nicht ordnungsmäßig und mußte darum zur Katastrophe fuhren. Um ähnlichen Unfällen vorzubeugen, beschloß man, einen Beamten zum Studium der Sauerstoffapparate nach Herne zu senden und dann gegebenenfalls eine Anzahl derartiger Apparate für die hessischen Gruben zu beschaffen. Kreis Wetzlar. Hessen-Nassau. Die Wafferversorgung des Feldberges. h. Konigst ein, 27. Juni. Tas vom TaunuSklub gebaute Wasserwerk Felbberg wurde dieser Tage von der Bauabteilung deS Klubs abgenommen und eingewciht. DaS Wasser wird in dem Quellgebiet des Weilbaches am Nordabhang deS großen FeldbergeS in der Nähe deS Römer- kastellS gefaßt und durch ein eleltro-automatisches Pumpwerk auf den Gipfel gehoben. = Gladenbach, 27. Juni. Pfarrer H. Prem er ist zum KrciSschuliuspektor in Bohwiutel (Rheinland) ernannt worden. . „ .. . . b. Bieden kopf, 27. Juni. Unter dem Dorsch des Landrates Dr. Daniels fand eine Sitzung des Kreisausschusses für Jugendpflege statt. 50 Vereine und 20 Ortsausschüsse gehören dem Kreisverband an. Unter Leitung der Kreishaushaltungslehrerin Hertz soll auch die weibliche Jugendpflege betrieben werden. . X. Gelnhausen, 27. Juni. In der, im Besch der Akt.-Ges. Krupp in Essen befindlichen, Eisenerzgrube zu Bieber bei Orb sind der Monteur Hornung und der Bergmann Krebs durch dlusströmeu giftiger Gase betäubt ivorden. Währenb es gelang, ben Hornung wieder ins Bewußtsein zurückzurufen, ist Krebs leider gestorben. .. X. Wächtersbach,. 27. Juni. Der Fürst zu Mnburg- P'idingen-Dächtersbach trat im sog. Pfarrgarten eine neu zeitlich eingerichtete K l e i n k i n b crb c wah r a n sta 1 t mit Schwesternstation erbauen lassen, die beute cingeweiht wurde. Pfarrer Dörner hielt die Weiherebe. X. Hanau, 27. Juni Die Stadtverordneten haben in ihrer nichtöffentlichen Sitzung die lebenslängliche Anstellung der Betriebsbeamten unb Bedien steten der städtischen gewerblichen Betriebe nach zelmjähriger Dienstzeit beschlossen. h. Königstein, 27. Juni. Der Streit um die Scchs- hundertjah'r feier ber Stabt will nicht zur Ruhe kommen. Rach wie vor stehen sich beide Lager mit großer Hartnäckigkeit gegenüber. Währenb bic eine Partei behauptet, Königstein habe bereits lange vor 1313 Stadtrechte erhalten, steht die andere aus dem Standpunkt, Königstein habe in diesem Jahr zweifellos das Recht, sein 600jähriges Stadtjubiläum zu feiern. Trou der nn- iid'fren „historischen Lage" gewinnt jetzt eine Bewegung die Ober Hand, die noch in diesem Jahre das Jubiläum feiern will, weil eben um jeden Preis gefeiert werden muß. h Zcilshcim, 27. Juni Die Höchster Farbwerke lassen gegenwärtig am Südende des Ortes etwa 4 0 A r b e i t e r Wohnhäuser anssühren. Die verschiedenartigen Häuser liegen inmitten ausget'ehnter Gartenanlagen. h. Bad-Homburg v. b. H., 27. Juli. Die Kaiserin trifft bereits am Samstag, ber ■">. Juli, zu ihrem auf sieben Docken bemessenen Kuraufenthalt hier ein. h. Frankfurt o. M., 27. Juni. Die Krankenpflegerin Wilhelmine Seeger auS Wed wurde gestern nach wochen- lang verübten Schwindeleien hier auf frischer Tat ertappt und verhaftet. fo. Wiesbaden, 27. Juni. In der heutigen gemein- schaftlichen Sitzung der Stadtverordneten und der unbesoldeten Magiflratsmitgliebcr wurde der seitherige dritte Beigeordnete Friedrich Travers von Wiesbaden mit 32 Stimmen zum B ürg ernt c ift er gewählt. Der Svionageprozeß Köhler. Leipzig, 27. Juni. Jn dem Svionageprozeß gegen den Zeichnerlehrling Köhler ans Essen a. b. R mürbe heute nachmittag das Urteil gefällt. Ter Angeklagte wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, toovon zwei Monate der Untersuchungshaft angerechnet werden. Der Angeklagte, der bei der Firma SV r u p p mit dem Kopieren von Zeichnungen beschäftigt ist, eignete sich fünf Zeichnungen an und bot sie Frankreich, (rng« land, Rußland unb Oesterreich zum Barkauf au in der Annahme, daß sie geheim zu hallende Konstruktionen enthielten. Köhler erhielt nur von Frankreich für zwei solche Zeichnungen zusammcar 70 Mark. Nur zwei von den elf Zeichnungen waren geheim zu halten, während der Angeklagte der Meinung jvar, daß alle entwendeten Zeichnungen geheim zu haltende Konstruktionen ans- tviesen. Mit Rücksicht, daß bei- Angeklagte in guten Verhältnissen lebte und über bic Tat keine Reue zeigte, wurden mildernde Umstände versagt. Vermischtes» * Ihre vier Kinder ertränkt. Jn Franken bei Sinzig ertränkte vermutlich in einem Anfall von Geistesstörung die Lehrerswitwe Pertzbem ihre vier Kinder im Alter von ein bis sieben Jahren in einer Wascl'oütte. Hieraus entfernte sich bic Frau. Sie rniirbc später bei ihren Eltern gesunden. * Hitze in 'Spanien. In Mabrib unb fast in ganz Spanien Verrfrfjt seit Wochen eine u n g ( a u 611 d) e H i tz c. Hitz schlage unb Wa hu s inn s an fälle sind häufig, es ereignen sich viele Selb ft morde unb blutige Schlägereien. Ein Mann, ber heiraten wollte, erkletterte plötzlich eine Tele- phcmsttmge, befestigte ein Seil mit einer Schlinge baran, steckte ben Kopf hinein unb ließ sich herunterfallen. Die .Hochzeitsgäfte sanden bic Leiche vor. Ein Stubent brang mit einem Dolch in ein Krankenhaus ein, ein krankes Mabck)en starb insolgebessen vor Schreck. * Eine 76 Jahre alte Witwe würbe in G n e s e n ermorbet in ihrem Bett ausgefunden. Als Mörderin wurde die 60 jährige Außvarrfrau verhaftet, welche in Erfahrung gebracht hat, daß die Ermordete mehrere hundert Mark im Besitz hatte. Es ging ein heftiger Kampf voraus; der Tod trat durch Ersticken ein. Cnigesan-t. (Für Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Anfrage an die Milch Händler. Warum siird Sie bis heute mit den Milchpreisen nicht her^ untergegangen, während die Milchproduzenten Ihnen die Preise schon längst erheblich ermäßigt baden?___________________________ Wetteraussichten in Hessen kür Sonntag, den 29. Juni 1913: Bewölkung und Niederschläge abnehmend, etwas wärmer. Geschäftliches. — Erfolge der hessischen Industrie. Im Rennen uni den Großen Preis von Spanien Ulasse 2 wurde R o m a u Plauzano a»ü Lpel Erster und erhielt zuden» als kleinster Wagen den Pokal von Madrid. — In der Sternfahrt deS hannoverschen 'Automobilklubs erhielt Jiwemenr Paul de Br u y n ebenfalls auf Opel-Tourenwagen ohne Strafpunkt den 1. Preis.________________ Letzte Nachrichten. Vertagung k»es Reichstags. Berlin, 28. Juni. Der Reichstag wirb nach Deen- bigung seiner Beratungen bis 51011 20. November vertagt. Die gestrichenen drei Kavallrric-Regi- meuter. Berlin, 28. Juni. Dio „Lossischc Zeitung" sckncibt: Von ber Regierung wird alles versucht, die Bewilligung ber drei gestrichenen Kavallerie-Regimenter burchzusctzen Der- baperisckic Militärbevollmächtiigte bemüht sich, bic bd)crud)cn Zentrumsabgeordneten, General Wachs, mehrere Fortschrittler umzuftniimen. Auch bei dem gestrigen Diner bei dem Reichskanzler dürften derartige Bersuche unternommen worden sein. Rumänien mobilisiert! Wien, 28. Jmii. Nach Mcldiungen auS Bukarest befindet sich ganz Rumänien seit 24 Stunden in der grüßten Aufregung. Nach Informationen der rumänischen Regienmg soll die Ursackw der Verschlechterung der Ballanlagc darin liegen, daß Bulgarien in einer Note an Rußland erhärt, den Schiedsspruch nur anzunehrnen, wenn Rußland sich verpflichte, ihn binnen acht Tagen zu fällen. In ber energischen Antwortnote von Petersburg soll der Verzicht b e s Zaren auf das S ch i e d s r i ch t e r a m t mitgcteilt worden sein. Der Zar könne leine Verpflichtrmg auf die angegebene Frist nehmen. Attch nach üenntuisnälstne dieses Notenwechsels sandte Rumänien eine Note an Bulgarien, worin abermals b e ft i 111 in t c ft e r 11 ä r t wird, R u m ä - nien werde beim Ausbruch des Krieges sei ne Passivität verlassen. Die Mobilisierungs- Vorbereitungen werden jeszt fieberhaft betrieben. Die Aufnahme von Warentransporten auf den rumänischen Eisenbahnen wurde auf unbestimmte Zeit suspendiert. Es wird vor allem die Mlobllifierung des ersten, dritten unb fünften Armee-Korps geplant. Kronprinz Ferbi- nenb wirb fid) bemnächst zur Truppeuinfpizierung nach der Dobrubscha begeben. Der serbische Gesmidte in Bukarest bot Rumänien ein Bündnis an unter Garantie Rußlands, aber das Kabinett Majoreseu lehnte ab. * Gras Zeppelin. Berlin, 28. Juni. Graf Zeppelin vollendet am 8. Juli sein 73. Lebens fahr Man hofft, daß an diesem Tage das 20. Zeppelin-Luftschiff seine erste Fahrt antritt. Ei u Au 10 u n fa11. Wien, 28. Juni. Auf dem Semmering stieß gestern bas Automobil bes Delikatesseuhäudlers Wetzel, ber mit einem Freunbe fuhr, mit einem A u 10 zusammen, besscn Insassen ber Berliner Privatier. B r ii a g e in a n u unb bessen Frau waren; bic letztere würbe schwer verletzt. Grubenunglück. Vacha, 28. Juni. Auf ber Gelverkschaft Buttlar ereignete sich burch ben Br uch einer Sck)webebühne ein schwerer Unfall, bei bem sechs Arbeiter getötet, zwei schwer unb Awei leicht verletzt würben. Ans der Geschichte eines Wr.nderbaumcs. AIS die Jesuiten au Beaimi des 16. Jahrhunderts nach dem neu entdeckten Süd" Amerika kamen, taten idion ihre ersten Berichte einer Pflanze Erwähnung, deren Blätter die Eingeborenen auf ihren Nomaden ziigeu zu tauen pflegten, um sich bei Straften zu erhalten. — Autoren deo IS. Jahrhunderte, berichten von periodischen Ausflügen, auf denen die Niuder der Wildnis grabe wie wir Kulturmenschen Bäder und .veilgueOcn — gewisse Waldungen autsuchtew um durch den Gennn eines Tees, den fie ans den blättern und Schößlingen eines dort vvrkommenden Baumes bcrfteOtcn, ibre Krankheiten zu bekämpfen und verlorene Kräfte iviederzuaewinnen. — Jn neuerer Zeit endlich haben Hunderte von Reisenden, die Südamerika be> suchten, nachdrücklich darauf hingewiescn, daß die so oft geradezu sabelhaste Widerstandsfähigkeit gegen Anstrengungen und Entbehrungen, die trotz ungeeigneter Lebensweise lreiner Fleischdiat!! bc sonders bei den reitenden Hirten der Eamvos und Pampas auftällt, in ursächlichem Zusammenhang mit der Tatsache stünde, bah diese Leute statt des Alkohols bedeutende O-nanten eines Tees geniesten, welcher — in einem Beutelchen am Gürtel getragen — zu ihrer Ausrüstung gehört. Heute iviffen wir, bau eS sich bei all diesen Berichten um den nämlichen Bauin — die Ilex paraguayensis — und um den Auszug oder Ausguß aus seinen Blättern handelt, die getrocknet in Teutschland «ach den Ursprungsländern als Brasil- ober Paraauaii-Matte bezeichnet werden. Selbst zahlreiche und dringende ärztliche Empsehluiigen haben diesem Produkt bis vor kurzem keinen Eingang in Europa zu verschast'en vermocht, weil sein etwas herber Geichmack dem europäischen (fjaumen zunächst wenig zniagle. Erst seitdem es deutschem Forscherfleiste nach fast zwanzigjähriger, mübefanicr Arbeit gelang, unter Ausscheidung dek uns nicht zusagenden Beigeschmacks die pbvsiologisch wirksamen Grundstoffe der Mattc^lllätter zu ertrahieren. ivurde es möglich, die wunderbaren Eigenschaften dieses südainerlkanifchen Teebaums für ein Erfrischungsgetränk zu verwerten, lucldicv ebenso angenehm und würzig im lffeschniack. wie überraschend in feiner kräftigenden und belebenden Wirkung ist. Dieses Getränk ist die von der Teutichcn Matte-Industrie, G. m. b. H., Köstritz, Thüringen beziebungsweise unter ihrer ständigen Kontrolle ber- acftelltc Sekt-Bronte. mit Goldmundst GEORG A.JASMATZI ArG.DRESDEN GRÖSSTE DEUTSCHE WUWWWW WWW W:-K:W V •4 »s&y 866160 ■ MmWM«.SMW Hosen-Fest L abgehalten zu Gießen am 28. u. 29. Juni 1913 Programm Operettcn-Preise! Operetten-Preise! 5. 6. •) Arnold e| • j Mendelssohn 4230 Der Vorstand. n Voranzeige Ruhmestaten g Klein-Linden Braubach. B“/ß lade [D*/< Eintritt frei! 3947 Eintritt frei! «220 Inhaber Karl Ohm Der Festwirt: Adam Ziegler. F. Mcndelsfohn- Vartholdv Eintritt frei! Gesänge fiir Alt a) Portam inveni Hiftorifchc Ausftellung / Gartenbau-Ausfiellung / Szenifche, W mufikalifche und fportiidicVorführungen/Vergnügungspark Samstag, den 28. Juni, nachm. 2y2 Uhr: Schwimmwettkämpfe, Militärbadeanstalt. 4x/2 Uhr: Sportliche Ausscheidungskämpfe und Hockeyspiel (Darmstadt gegen Worms), Sportplätze an der Hardt. Tennis-Wettspiele, Plätze des Ofsizier- tennisvereins. Unterzeichnete geben sich die Ehre, zu den an Mittwoch, den 2. Juli von nachmittags 4-10 Uhr auf der Kurhausterrasse zu Bad-Nauheim zu Ehren Richard Wagners stattfindenden Frau Professor Schott Frau Bürgermeister Rosa Kayser Theodore Lejeune Frau von Rauch Frau Geheime Rat Prof. Groedel Christine, Fürstin zu Salm-Dyck . . Volksweife Geist!. Volkslied . . . I. S. Bach Zur Eröffnung am 1. Juli, nachm. 6 Uhr, ich Freunde und Gönner ergebenst ein. Großen-Buseck, den 29. Juni 1913/ Hochachtungsvoll Wilhelm Dietrich. b) Wanderers Nachtlied . c) Vater unser (mit Solovwline) . f i _ ( Deutsch - Amerikanisches Männer-Quartett.) 7. Chöre a capella a) „Schönster Herr Jein" . . . . b) Lobgesang......... 8. Largo in B-Dnr für Violine und Orgel 9. Cböre mit Orgelbegleitung: a) Herr erhöre uns, s. Frauenchor b) Geistliches Lied für gemischten (ibor und Altsolo c) Cboralfür gern. Chor u. Altsolo Mittwoch, den 2. Juli 1913: Gemeinschaftliche Hebung. Antreten: Abends 8J/2 Uhr auf Oswaldsgarten. Der städtische Branddirektor: Jagdschlösschen Dutenhofen Tel. 423. Beliebter Ausflugsort. Gartenwirrsch. Terrasse, groher Saal, schöne Kollegzimmer. Neu! Kegelbahn. Neu! Inh. Gg. Peil.0^77 Steins Garten? Donnerstag, 3. Juli, abend* 8'/4 Uhr 1913/14. Voritandsrvahl. Verschiedenes. Vom 28. Juni bis 1. Juli: Das packende Drama Sonntag, den 29. Juni, vorm. 6V2 Uhr: Turnerischer Zwölfkampf 9 Uhr: Sportlicher Dreikampf (Sportplätze an der Hardt). 9 Uhr: Tenniswettspiele. Nachmittags 3 Uhr: Turnen, Turnspiele, Sportkämpse. Gleibergstafette. Eilbotenlauf um den KranzS.K.H. d. Großherzogs. (Bei ungünst. Wetter Turnen i. d. Halle d. Turnvereins) Im Lichtspielhaus, BalmteMe 34 vom 2.—4. Juli Aus Deutschlands ergebenst einzuladen. Das Erträgnis des Rosenverkaufes soll hilfsbedürftigen deutschen Musikern zu Gute kommen. C”/8 Krieger= u. Tum-Verein Lang-Göns Feier des RegittUMiAins L. M. des Kaisers uni) Jahrhundert - Feier i am 29. u. 30. Juni 1913. Sonntag, 29. Juni, 1 Uhr: Aufstellung des Festzuges mit historischen Gruppen am Bahnhof. Auf dem Festplatz Konzert, turn. Aufführungen, Tanz, Gesangsvorträge der beiden Gesangvereine. Montag, 30. Jnni, 10 Uhr: Frühschoppen mit Konzert. 1*/, Uhr: Festzug, hiernach Jugcndfeft, Volksfest, Tanz. Eintritt für Erwachsene 20 Pfg. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt durch den Festwirt Heinrich Henrich II. 05167 Salon-Orchesters Höhne. 6 Personen — Anf. 7*/t Uhr, Sonntags 3'/, Uhr. Jeden Freitag irr. Opern - Abend aus der deutschen Spieloper, der klass. gr. Oper, der ital. und franz. Oper. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidtJanzleiirer Wetzsteingasse 31. [187 Seibels Milbe Vorzügliches Glas Fürstenberg Bier im Ausschank. Auch in Kannen zu 1 u 2 Liter Inhalt z. Verkauf über die StraNNC. Kannen leihweise. 35,5 Sonntag, den 29. Juni 1913: Ausflug nach der Badenburg Abmarsch Punkt 3 Uhr Ecke Stein- und Ederstratze. zwischen den Hochschulen Darmstadt,Gießen,Heidelberg,Marbur8 Zu recht zahlreichem Besuch laden ergebenst ein; Der Vorstand des Kriegervereins Wies eck. <42231 Zöpfe Haarunterlag. Lockendreher sow. alle sonst. Haararbetten werden schön und dnuerhaU angesertigt in dem Ibvvb Spez. - Damen -Frlsier- und IIaar-Ge*chttft Hermann Plank Ww. Kavlansgasse 2. (2699 Geterg-Ira Gcneral-PttsiiiilinliW am Samstag, den 5. Juli nachmittags 4 Ubr auf der Burg Gleiberg. Tagesordnung: Rechnungsablage 1912/13. Geschäftsbericht 1912/13. festste (hing des Voranschlags Eitzttritt frei! --------- ----- Für die inaktiven Mitglieder sind Plätze am Altar, jm vorderen Schiff und aus den Emporen reserviert. |v21/« Dem verehr!. Publikum gebe ich hiermit bekannt, daß ich die festster von Herrn Koch geführte Wirtschaft Reltauration „Zum Buiecker Cal“ käuflich erworben habe und ab I.Juli unter dem Namen weiterführen werde. Ich bitte ein verehrt. Publikum, das meinem Vorgänger geschenkte Vertrauen auch auf mich übertragen zu wollen. Ich sichere meinen verehrten Gästen im voraus tadellose Bedienung zu.' r&»**4^»4*afc****M* zu Mk. 2.— und Mr. 1— für alle Veranstaltungen,' zu 30 Pfg. (MilitK und Kinder bis vldl-TCll 14 Jahre 20 Psg.) für einmaligen Eintritt außer beim Tennis. Ä Da/6 . Buchhandlungen Ricker-Legler und Ferber-Koch, Zigarrenbandlungen Buchacker, Neuen ^üCI-luUyy flauen ♦ Baue, Driesch, Seltersweg, Scharmann, Ltndenvlatz, Papierhandlung Jung, sowie aut den Plätzen. Ebenda Programme. Studentenkarten zu 50 Pfg. nur bei den Hausverwaltern und Pförtnern der Universität, sowie aus den Plätzen. chorickule. Programm: 1. Tokkata in C-Dur für Orgel I. Rheinberger 2. Danklied zu Gott sür gcm. Chor mit . Orgelbegleituug...........o. Hahdn 3. „Meine Seele ist stille zu geistlicher Gesang für Alt R. Emmertch Sonate Nr. 12 in F-Dur für Vlo- „ line und Orgel • • <5. Handel Chöre a capella für Knabenchor a) Die güldene Soune Mel. von I. G. Cbeling l16Ni) b) „Wir pflegen nud wir streuen" . I. A. P. Schulz 35. Vereinsjahr. Geistliche Mustkaufführung Sonntag, den 89. Juni 1913, abends 8 Uhr, in der Stadlkirche zu Gichcu. Leitung: Herr Prosessor Gustav Trautmann. Mitwirkende: Frau Emma Schudt (2110 Herr Professor Gustav Krüger IVwlme) Herr Organist Otto Görlach (Orgel, sowie die unter seiner Leitung stehende Knaben- Kriegerverein Wiesede ^eier des 40jälfr. Stiftungsfestes ■ ■ ■ ' am 5. und 6. Juli 1913. ...... Fest- P r o g r a m in. Samstag, den 5. Juli 1913: Von 9 Uhr abends ab: Konzert und Gesangsoorträge »onntaa, Vcn 6.^Ju??1913: Früh 6 Uhr: Weckruf. Von 11 Uhr ab: Frühschoppen. Von 12—1'/- Uhr: Empfang der auswärtigen Vereine. Um 2 Uhr: Aufstellung des Festzuges am Vereinslokal (A. Ziegler,. Um 2*/» Uhr: Festzug durch die Hauvtstratzen des Ortes zurück zum Festplatz. Hier von 3 Uhr ab: Begrühungs- ansprache, Festrede, Konzert, Gesangsvorträge und Tanz. DB* Der Festplatz beflndet sich in dem schattigen Garten unseres Vereinswirtes. Eintritt 20 Psg. — Dauerkarte mit Beikarte 30 Pfg. Abonnenten zahlen gegenVorweis des III. Ermässigungskupons gewöhnliche Preise. Der Vogelhändler Operette in 3 Aufzügen von Carl Zeller. Kassenöffnung 7*/2 Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende lO'AUhr. Studenten geniessen Preisermässigung. aM/6 W Programm vom 28. bis 30. Juni 1913 | | Spieldauer des Programms ca. 2*/? Stunden IDer Goldregen Modernes ergreifendes Drama in 2 Akten. Dieser Film ist eine Sensation ohnegleichen und ist in Ausmachung, Spiel und Sujet vom Besten das Beste. Steigende Flut Hervorragendes Drama iGaumont-Jilrn). Die Mumie Der Goldgräber Glänzende Humoreske. Vorzügliches Drama. Alpine Technik Der Klapperstorch Herr!. Naturaufnahme. Komödie. [a88/ü Wochenrevue der B.K.L. Auf vielseitigen Wunsch als Einlage: Biioiei1ja6#rie$liif.-Bgl$.fclli Alleiniges Aufführungsrecht der B. K. L. Stadttheatei* Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Mittwoch, den 2. Juli 1913, abends 8 Uhr: Drittes Operetten-Gastspiel des Grossherzoglich. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Schotte Weinstube 3570 TäglichfrischeErdbeer-Bowle WWWMIWMMimi BRESLAU 1913 Ull!IIIIU!IIII!llWUMIMIW Mai — Oktober W ahrhimdertfeieii der Freiheitskriege g Karl 0hm Cafe Ebel Täglich Konzert des weltbekannten ,DerTheaterteufel‘ Ausserdem noch: Hänschens Trompete • Reisende Musikanten - Quer durch die Krim ♦ Die Tochter des Schmugglers - Lehmann auf dem Fischfang • Theresens Armband - Pathe-Journal Erstklassige Künstlerkonzerte. “WS hidiffpielhaus Bahnhofstr. 31 Bahnhofstr. 34. Gasthaus zur Deutschen Eiche Sonntag, den 29. Juni 1913 =TANZ= , Es ladet höflichst ein Fr. Krhger. BakofKüininer-Lichfspiele S^lferswe^. »