- 2 e9- S. Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. politische wochenschan S ffl 2 s 61 ber 2 ■&n .ft s. 5 2 9 e ; ~;c empfinden zu entfremden. Andere monistische „Autoritäten" tun ebenfalls das ihrige, um die klerikalen Einflüsse unbewußt zu stärken. In ruhigen Zeiten wirken auch andere Schlagworte noch als die des Monismus abstoßend und gc genteilig. So standen die Großblockgruppen diesmal dem gut organisierten Seelenfang der Zentrumspolitiker geschwächt und zerfallen gegenüber, und die bekannten inneren Streitigkeiten im Zentrum — die nach außen hin nur wenig gezeigt werden — haben es nicht verhindert, daß der schwarze Heerbann um so viele Tauscude sich vermehrte. Nur drei Mandate fehlen der Rechten noch zu einer Mchrhcitsbildung, und ist recht zweifelhaft, ob die Linke bei den Stichwahlen 1 ic zu verhindern vermag. Baden ist leider auf dem Wege zur Zentrumsherrschaft. In dem oben angeführten Sinne geben die badischen Wahlen auch im übrigen Reiche zu denken. Der albanische Krater hat seine Ausbrüche glücklicher- 1 weise wieder gemäßigt, und Serbien hat dein entschiedenen Verlangen der Dreibundmächte entsprechend sich angeschickt, dem Zug in Feindesland Einhalt zu tun. Da man den Belgrader Politikern bei der Abmessung ihrer Ansprüche gegenüber Bulgarien in weitgehender Weise entgcgengekommen war, haben es jetzt die Mächte des Dreiverbandes doch nicht gewagt, neue serbische Eroberungsgelüste zu unterstützen. Solche Versuche wären auf den entschiedensten Widerstand der habsburgischen Monarchie gestoßen, die, unterstützt von Deutschland und Italien, Serbien ein förmliches Ultimatum hätte überreichen lassen. Würde Serbien sich nicht getilgt haben, so hätte es ein ähnliches Schicksal gehabt wie Bulgarien unter der unbesonnenen Führung Dr. Danews. Es handelte sich um die Einhaltung alter Abmachungen, zu denen alle Großmächte ihre Zustimmung gegeben hatten, und König Peter hätte weder in Petersburg noch in London auf Unterstützung zu rechnen gehabt. Nur einige französische Prestigepolitiker hatten es sich nicht versagen können, in begreiflichem Aerger gegen den österreichischen „Uebergriff" zu Felde zu ziehen, den die deutsche Regierung nach einer amtlichen Feststellung in Belgrad kräftig gefördert hatte. Aber solche Einwände blieben auf dem Papier stehen; bie franzosi- sche Regierung sah der neuen Entwicklung ebenso untätig zu wie die englische und die russische. , Vielleicht haben gerade diese Vorgänge die Drewund- mächte, namentlich Deutschland und Oesterreich, wieder zusammengeführt. Vorher hafte man bekanntlich vielfach von einer Entfremdung der Höfe , und Regierungen in Berlin und Wien gesprochen. In Wien hätte man den großen Gebietszuwachs Serbiens gerne schmälern wollen, aber die deutsche Politik erwählte angesichts der Gefahren schwerer internationaler Verwicklungen den gemeinsamen Weg mit den übriaen Mächten, in der richtigen Erwägung, daß österreichische oder gar deutsche Lebensfragen nicht auf dem Spiele ständen. Danach erhob sich manches Gerede über eine Mißstimmung in Wien, und es war sogar gemeldet worden, der Erzherzog-Thronfolger werde seinen Offizieren bei der Jahrhundertfeier in Leipzig eine besondere Zurückhaltung zur Pflicht machen. Erfreulicherweise sind diese Dinge nun doch nicht bestätigt worden. Es wäre ja auch ziemlich undenkbar, daß Oesterreich künftig auf die Hilfe und Unterstützung des deutschen Reiches verzichten wollte, die es in der nächsten Zeit vielleicht nötiger braucht als Deutschland den österreichischen Beistand. Nach dem neuesten Erfolg der Wiener Politik in der Durchsetzung eines selbständigen Albaniens berührt es nicht mehr überraschend, daß die maßgebenden Für- Tageskalender aus dem Jahre 1813. 2 5. Oktober. Napoleon verbringt die Nacht vom 25.,26. in Eisenach. rung und Unzufriedenheit, auf der die Sozialdemokratie ihre Segel schwellte, ici seit 1909, den Wahlen nach der Reichsfinanzreform, wieder gesunken, und die Mitläufer des roten Heeres hätten sich wieder in die bürgerlichen Lager verteilt. Zum größten Teil sind diese Stimmen dem Gesamtliberälis- mus zu gute gekommen, denn für den Nationalliberalismus wurden diesmal rund 5000 Stimmen, für die fortschrittliche Volkspartei rund 9000 Stimmen mehr abgegeben als 1909. Die Stimmen des Zentrums sind um rund 25 000 Stimmen gestiegen. Wie ist die überraschende Zunahme des Zentrumsanhanges zu erklären? Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um ausgeprägte Parteianhänger Wackers und Erzbergers, sondern, um auch hier dieses Wort anzuwenden, vielfach um Mitläufer, die der Zentrumsparole „für den gefährdeten gemeinsamen christlichen Glauben" Gefolgschaft geleistet haben. Das Zentrum hat Kräfte mobil zu machen gewußt, die bei der letzten Wahl ferngeblieben waren. So kann man zwischen diesen beiden badischen Landtagswahlen, im Jahre 1909 und 1913, lehrreiche Vergleiche anstellen, 1909 waren materielle Interessen, 1913 ideelle Bedürfnisse ausschlaggebend, und man erkennt deutlich, daß auch im „Musterländle" Baden noch ein machtvolles Verlangen nach Gütern besteht, die nicht materieller Art sind. In einem fortschrittlichen Blatte Badens lasen wir, daß die Jubiläumsstimmung der letzten Wochen zwischen Volk und Sozialdemokratie eine Schöidawand aufgerichtet habe und daß die Sozialdemokraten durch Verletzung des vaterländischen Empfindens, das in dem Grcnzlande Baden stets besonders lebhaft gewesen sei, ihre Niederlage vorbereitet hätten. Da das Blatt die sozialdemokratischen Führer in Baden als „Schuldige" in dieser Hinsicht bezeichnet, darf man an diese Gründe wohl glauben. Der unbestrittene Erfolg der Zentrumstaktik hat aber wohl noch eine andere Ursache. Wir haben hier ein Beispiel dafür, daß manche Uebertreibungen und Auswüchse freigeistiger Bestrebungen das Gegenteil von dem bewirken, was erreicht werden sollte. Wenn man das Zentrum und die Art seiner Agitation kennen gelernt hat, so weiß man, wie unter anderem die Proklamationen m o n i st i s ch e r Führer ausgenützt worden sind. In der Presse ist int allgemeinen die absonderliche neue Botschaft Ernst Haeckels bei dem Naturforscher- und Aerztetag mit Stillschweigen übergangen worden; nur die ultramontanen Blätter haben fast sämtlich Leitartikel darüber gebracht, und es ist ihnen nicht /schwer gefallen, die oberflächliche „Lehre" gründlich abzutun und dem Volks- die Sammlungsparolc auf WM polit. Teil: Aug. Goetz; für .Feuilleton*, .Vermischtes" uud^Gerichts- sual": Karl Neurath; für .Stadl und Land" . . e. Kurt Bendt; für den Redaktion, Expedition und Drudcrei: Zchulstratze *• Anzeigenteil: H. Beck. EL <1 * * stcn und Staatsmänner der beiden großen Dreibundmächte sich wieder nähern und Richtlinien für bic Zukunft autstellen Die Begegnung von Konopischt und bic Reise Kaiser —rtl- Helms nach Wien sind politisch wohl noch weittragender zu bewerten als die Reise des Präsidenten Pomcare nach Spanien und die Vorbereitung eines problematitchen französisch' spanischen Bündnisses. Wenn dabei keine lauten Reden veröffentlicht werden, so tut das dem Wert der Aussprache keinen Abbruch. . Gießen, 25. Oft. Der entschiedene Sieg der Rechten bei den Landtagswahlen in Baden gibt noch zu einigen Betrachtungen Anlaß. Ein Hauptmerkmal dieses Ergebnisses ist der auffallende Rückgang Stimmenzahl, um 12 000 ^Woran darf und soll man aber denken? Den Schwissel zum Geheimnis geben gewisse Verlautbarungen der deutschen Regierung in letzter Zeit über bie Besiedelungssahig- feit der — portugiesischen Kolonien. So hat das Reichsamt des Innern kürzlich in den „Berichten über Handel und Industrie" eine Abhandlung über die Verhältnisse in Angola veröffentlicht, worin zur Kolonisierung dieses Gebietes empfehlend geraten wird. Hinter solchen Veröffentlichungen steckt das Geheimnis der derzeitiyen deutsch-englischen Verhandlungen. Man erinnert sich vielleicht noch des vor einiger Zeit viel besP rochenen englisch- deutschen Geheimvertrages von 1898, dessen lvichtigste Bestimmungen waren: Sollte Portugal die Rieseiilast feiner Moionicn (säst so groß wie die Schutzgebiete des Deutschen Reiches) nicht tragen wollen oder tonnen, sollte e^ also zu einer Verteilung ehemaliger portugiesischer Kolonial- besitzungen kommen, so erhält Deutschland: Angola und Mozambique nördlich bis zum Sambesi, Großbritannien: Portuaiesisch-Ostafrika südlich vom Sambesi: hierin sind Beira und die Delegoabai eingeschlossen; Rhodesien erlangt dadurch einen Küstenstrich mit Beira als Haupthafen und Transvaal bekommt einen Anteil an der^See nut dem Hasen Lourenzo Marquez. Der afrikanische Kontinent wiese nach einer solchen Verteilung drei große Reiche ans. ein französisches Nordasrika (mit Marokko), eine gross? deutsche Provinz im Zentrum und im Westen, die sich vom Golf von Guinea bis zum Oraugefluß erstrecken soll, und ein riesiges englisches Südafrika vom Sambesi und dem t Nyassasee bis zum Kap der guten Hoffnuiig. Jenes Geheim- und Eventualabkommen zwischen Groß- . britannien und dem Deutschen Reiche ist angesichts des Widerstandes der neuen Republik Portugal gegen irgendwelche Kolonialabtretungen gegenst a n dslos geworben. Aber pie beutsche Regierung arbeitet seit etwa zwei Zähren baran, jenes Abkommen zu ändern und auf eine neue Grundlage zu stellen. Tas neue deutsch-englische Abkommen wird großzügige wirtschaftliche Vereinbarungeii über das Verhältnis der beiden Großmächte zu den portw- giesischen Kolonien enthalten und eine Kap i t al b e t e i li - ■ gung zu gleichen Teilen zwischen England und Deutschland ; vorsehen. In dem Vertrage wird zum Ausdruck kommen, : daß sowohl jenes jetzt veraltete deutsch-englische Eventual- der sozialdemokratischen gegen 1909, während der Rechten zu einem vollen Erfolg geführt hat. Nun ist von zahlreichen Blättern mit Recht betont worden, die Flut der allgemeinen Verbitte- — Leipziger Theaterbrief: „Ein Schwankerfolg" Aus Leipzig, 22. Oft., wird uns geschrieben: Im Leipziger Schauspielhaus erlebte der dreiaktige Schwank des Schauspielers Hans Sturm vom Dresdener Albertthcatcr Der ungetreue Eck eh art" einen Erfolg, der erwarten läßt, baß hier der Schlager der Saison aus der Taufe gehoben t|t. Tosende Beifallsstürme riesen den anwesenden Autor bet offener Szene und bei den Aktschlüssen auf die Bühne. Der Erfolg ift zum Teil de rsrischen, fchnelldahinjagendcn Schwankart nach Eulen- bergschcr Manier, zum Teil der wohl angewandten Verwcchslnngs- komik ältester Schule zu banken. Eine Ehebruchsgeicknchte bildet den Kern der Handlung, bei der der eigentlich Schuldige seinen dummen Schwager dazu bringt, als „Stellvertreter" für ihn Spießruten zu lausen. Es lohnt nicht, alle bie komisck>en Verwicklungen auszuzählen, die durch das Dazwischentrcten eines plötzlich auftauchenden Onkels, eines Versicherungsagenten, besonders kompliziert werden. Wenn der Schwank auch manchmal in den alten Strudel der Banalität versinkt, so blieb er doch mit dem geistreichen Spiel seines Dialogs meist auf sehr beachtenswerter Hohe. Fritz Viewegs vorzügliche Regie und die glänzende schauspielerische Gesamtdarstellung dw Abends nmßten diese Feinheiten des Autors noch vortrefflich zu betonen. P- K. — Ein neuer Fund vorgeschichtlicher Zeichnungen. In der Sitzung der französischen Akademie wurde über einen 'interessanten prähistorischen Fund Bericht erstattet, den Mayet und Pissot in einer Grotte in der Nähe voii Poncin im Departemeiit Ain gemacht haben. Es handelt sich um einen großen Mammuth- knochen, auf deni Zeichnungen eingeschnitzt sind. Der Fund entstammt der Stufe von Aurignac, also den frühesten jnngpaläoli ftschen Kulturschichten. Die Zeichnung zeigt das Profil eines Mannes mit gewölbter Stirn und langem Bart, der durch Einschnitte uMerhalb des Kinns dargestellt ist. Die Nase ist verhältnismamg lang und groß; unter dieser Zeichnung erscheint eine zweite, die Umrisse einer weiblichen Gestalt, von der jedoch nur die nut.- lercu Körperpartien zur Darstellung gekommen sind. Hk. Die Expedition des N a t u r h i st o r i s ch c n M u - scums in New York nach dem nordöstlichen Mexiko hat, wir die „Umschau" mitteilt, ein vollständiges Skelett des Ec tot o uns gefunden, des vermutlich ältesten P f l a n z e n s r e i s e r s. Da . Tier, das ungefähr wie ein Wolf misgeschen lfaben mutz, hat na-x einer Schätzung von Professor Osborn vor drei .Millionen -öOtf ren gelebt. Es gibt jetzt keine Verwandte mehr von ihm. Z 'S 3®* 7- -z M 2: 5 onau, j Aad-Naube^ W^lgen E und 6tjällgn^rt Ä&Ä»» n tm Kj ^Ivahlt gjn.Ä -er-Mr “w* • E"uz .»ar W?* teäS'i Säxfifc: M'gten fteifr(.-lUr.9.ef eiliger ld)mW 5 Uhr . lm RestdenzL^ ann ren nicht p B "nd ba _8®l n hatte Tmb - c ,n ihren icht, die SrIO^Ort herbei- 'er wr seit Wwuh , t » Wäufige ^rüfunq ” ^egelmäßigkeitef "ilerding; übend 8 Uhr toeaapinhrw tmffll^)?i öeute muck' Wien. fr tjt bcrherratk! tottfie galten als geordnet saal. KA-s" M S?«ei’iCrB £ ?■’ IK«HS — Die Eroberung der Universität durch drv japanische 7r r a n. Die japanischen Frauen haben in ihrem Streben nach Bildung einen Sieg errungen, der tm ganzen ilanöc das größte Aussehen hervorruft: drei Japanerinnen haben von der Regierung die Erlaubnis erhalten, an der kaiserlichen Toboku- Universität in Sendai zu studieren. Damit hat die erste Hock- schule im Lande des Mikado den Frauen ihre Pforten geoftnet, und die Regierung gibt selbst in einem Erlas? zu, baß ihnen von nun an auch die anderen kaiserlichen Universitäten zugänglich fein werden. „Es gibt in den Universitötsgesetzen/ so heißt es da, keine Stelle, die den Frauen die Ausnahme in die Umverntaten verwehre, aber nach den konventionellen Anschauungen war das Borrecht bisher auf die Männer beschränkt. Dieser Brauch ift nun wrrch die Nordost-Universität von Sendai aufgehoben, und die andern Universitäten sind verpflichtet, diesem Beispiele zu folgen. Das) es gelang, den Frauen diesen bereits fo lange ersehnten Quqen^ land". Ter Sohne Philipps des Großmütigen (1504 bis 1567) war Wilhelm IV., Landgraf zu dessen (1533—1592) Desfen^sohn war Philipp Wilhelm von Dornberg (1oo3—1616!, besten ^oa)ter wiederum Anna Sabina von Dornberg <1607 1659) Hant? Ernft v. Witzleben heiratete. Die aus diesem Ehebunde hervorgegangene Tochter Dorothea Katharina von Witzlcbcn.(1640 bis 16,1) vermählte sich mit Hans o. .statte (1633—1684). ^hre Tochter Dorothea Sophia v. Satte (1669—1719) heiratete August von Bismarck und der Sohn dieser Ehe, August ftem^, das unter der Maske der Lrumanität Mensck)im vernichtet und martert, muß unvermeidlich dazu führen, alle Opfer dieser Art der Straf- pslege zu Feinden der Gesellschaft zu machen und zu überzeugten Feinden einer Gesetzgebung, unter der solche Vorkommnisse mog- db Eine Fallschirm-Landiing aus dem Luftschiff. Die mannigfachen Unglücksfälle, von denen lenkbare Luftschiffe im Laufe der letzten Jahre heimgesucht worden sind, haben innner wieder die Frage erstehen lassen: gibt es keine Möglichkeit, schnell und sicher ein rettungslos dem Verderben preisgegebenes, in den Lüften dahinschwebendes Luftschiff zu verlassen? Denn dem Luftkreuzer fehlt noch immer das Hiltsunttel, das die Meeresschiffe in ihren Rettungslwten mit sich führen Weirn in großer Höhe eine .Katastrophe eintritt, die im Lause kürzester Zell das Fahrzeug vernichten und abstürzen lassen muß, tarnt Die Mannschaft sich nicht retten, ja sie vermag Nicht einmal einen Versuch in dieser Richtung zu unternehmen. Immer wieder haben die Techniker das Problem ertragen, ob es nicht möglich sei, durch geeignete Fallschirme gewissermaßen ein „Rettungsboot der Lüfte" zu schaffen, aber die Sätwierigkeiten, die einer nützlichen Ausführung dieses Gedankens entgegensteben, smd ung.eich großer, als der Laie glaubt. Aber daß auch sie Schritt um -L-chrllt überwunden werden können, zeigt ein interessanter Versuch des englischen Lustschiffoffiziers Major Maitland, der es am Samstag in Farnborough zum erstenmal mll vollem ErfH unternahm, sich aus einem in großer Höhe schwebenden Luftschiffe nut, Hilfe eines Fallschirmes zur Erde herabzulassen. Die „Delta , der Lustkreuzer der englischen Armee, stteg am Samstag bet borgen Mürben bis zu enter Höhe von 700 Metern auf. tim vorderen Rande der Gondel hatte man einen von Caudron konstruierten neuen Fallschirm angebracht. In der Höhe wurde mm der Lauf der Motoren verlangsamt und als die Eigenbewegung des Luftschiffes auf ein Minimum reduziert schien, sprang Maior Mallland aus der Gondel, packte den Griff des Fallschirmes und ließ sich herabfallen Etwa 40 Met. lang sah dos Experiment selw gefährlich auv, glich rallkommen einem Sturze, dann aber breitete der Fallschirm selbsttätig seine Tragflächen aus, und langsam fchwebte der kühne Offizier dem Erdboden zu. Bei dem herrschenden starken Winde und infolge des plötzlichen Ruckes wurde er zwar bedrohlich hin- und hergeschleudert, pendelte in, großen Bogen durch die Quftc was bei den wenigen Zuschauern tm ersten Augenblick Bestürzung hervorrief, aber es zeigte sich bald, daß die Befürchtungen grundlos waren: Major Maitland landete sicher am Erdboden. Der Offizier hatte das Wagnis imtentommen, um in der Praxis gewisse Fragen zu prüfen, die aus eine wettere Verbesserung dieses Fall ckirms und seiner Anwendbarkeit an Luftkreuzern.zustreben. Er war mit dem Ergebnis seines Wagnisses vollauf zufrieden. Es erhebt sich nun die Frage, ob mit technischen Verbesserungen dev Fallschirmes nicht die Möglichkeit, die Insassen ran Luftkreuzern mit Reinen Fallschirmen auszurüsten, zur Zfveckmaßigkell ent- Die Manöverkarten sind durch den Hgiidlungsgehilsen Karl Müller, der aber nicht unter Anllage gestellt werden konitte, zur Kenntnis der französischen Behörden gebracht worden. Die An- klage vertritt Reichsauwalt Schweigger. Es sind neun Zeugen !imb zwei Sachverständige erschienen. Die OÖffentlichkeit wurde sofort ausgefchlossen. 2lbends 9 Uhr wurde das Urteil gefällt. Wegen versuchten Verrats milttärischer Geheimnisse und schweren D^b- stahls wurde der ältere, 34jährige Schneider und Bureaugehilfe Paul Biesalski zu zwei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurlellt. Drei Monate Untersuchungshaft wurden angerechnet. Der jüngere Bruder, der 18jährige, bereits vorbestrafte Schlosser Karl Biesalski ans Lougwy wurde wegen Beihllfe zum Verraten militärischer Geheimnisse und schweren Einbruchdiebstahls zu insgesamt drei Jahren Gefängnis rarurteilt, wobei ein Monat Untersuchungshaft angerechnet wurde. Mildernde Umstände wurden beiden versagt. W. Kiew, 24. Okt. Die Inhaberin eines Branntweinmono- Volludens Nvlitzki) und ihr Mann, deren Wohimng sich unter der der Famille Tscherberjak befand, sagte aus, daß sie anfangs 1911 in der Wohnung der Tscherberjak die Schritte eines Knaben und dann Schreie gehört hätte. Aus Furcht vor W e r a hätte sie vor dem Untersuchungsrichter keine wahrheitsgemäßen Zeugenr- aussage abgegeben. Der Polizemnterofsi7ller Ki r i 1 s ch en ko erklärte, er sei bei der Haussuchung in der Wohnung der Wera Tscherberjak zugegen geirasen. Auf feine Frage nach dem Mörder Juschtschniskis sei Jenja Tscherberjak sehr erregt gewesen und habe anscheinend eine Aussage machen wollen, doch habe ihn eine drohende Geste seiner Mutter mutlos gemadrt. Der Zleuge sagt weiter ans, daß ihm sein Bor gesetzter erklärt habe, er halte weder Wera noch Tscherberjak für Mitschuldige des Mordes. w New gung d's Priesters Schmidt, daß eine Kommisston ernannt ivird, . e über den Gesundheitszustand Schmidts zur Zeit seincS iNuienthalteS in Frankfurt für die Beweisaufnahme Feststellungen machen soll. * Eine Sensation. „Ich möchte ein ungewöhnliches Motiv für den Salon haben," sagt der eine Maler - „Etwas Seltenes, nie Dagewesenes!" „Dann male einfach, sagt der andere, „Poincare zu Hause." * Der Fanatiker. „Wie Sie mich hier sehen, habe ich schon meine 60 Jahre auf dem Buckel und trink dock noch alle Tage mein Gläschen." „Ja, aber wenn Sie Nicht immer getrunken hätten, dann wären Sie jetzt getmß schon siebzig. * Er hat's gelernt. Brown: „Sie scheinen letzt mit der Kochkunst Ihrer Frau mehr zufrieden zu sein als früher. Sie hat inzwischen wohl viel gelernt?' Stntth: „Nein, sie nicht, aber ich. LingesanSt. Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kemerlet Verantwortung.) _ , Gießen, 24. Oktober Vor einigen Sagen wurde in einem Eingesandt beklagt, daß unser Stadttheater trotz seiner großen Kunftleistungen nickt gc' nirgend von auswärts besucht würde. Bei aller Anertennuna unserer Direktion können wir doch dem Rühmen des Eingesandts nickt ganz zustimmen, nämlich nicht mit Rücksicht auf das R e per - t oir c Wenn nicht die Jahrhundertfeier znrWahl zweier Kleistscheii Drameit gedrängt hätte, so würde das bisherige Repertoire Ute rarisck dock recht dürftig dastetzen und das Dürfttge lockt eben doch nicht, auch wenn es in der Großstadt vielleicht einen Kastew erfolg erzielt. „Kater Lanipe", „Sündenböcke", „Buch der Stau' das unvermeidliche „Püppchen" und bergt, können auch durch das ganz niedliche, aber dramattsch doch nicht bedeutende «stuck „Akaio- lila" nicht glänzender erscheinen. In einer Universitätsstadt, wo Sttidierende der deutschen Sprache und Literatur dock das Bedurtn,/ haben, die Hauptwerke dramatischer Kunst auch durch gute Ausführungen kennen zu lernen, sollte das Theater diesem BedursiiiS in ebenso großem Umfange, wie der bloßen Abendiinterhaltung nach- kommeti. 'Leider sind alle Theater Geschäftsinftttute Aber wenn die Direktton mit Rassischen <31üd'en nicht beit Erfolg erzielt, nnc mit dem „Fidelen Bauer" 11. a„ dann sollte der Theaterverein, der mit großen Kosten Opemvorstelluugen veraiistaltet, die der Sttidentenschaft weniger zugille kommen, einen -«Leil seiner Mittel für literarisch wertvolle Auffüllungen verwenden. Wann wird denn einmal „Faust" gegeben? Es Ivird wohl drei Jahre her sein, daß man ihn hier gesehen, uni) doch tollte er hier jebe& Jahr einmal gegeben werden. Mit Freuden sind die Volks- und Sckülervorstellungen zu begrüßen, an die Studenten fcketnt niemand zu denken. Warum wird „Tasso" niemals aufgeführt? Egmont" ist zwar versprochen worden und hätte sich betonrars als F-estvorstellung zu Großherzogs Geburtstag geeignet. Man hört aber nichts von der Realisierung dioser Absicht todjiller touimt gleichfalls schlecht trag. Höckistens einmal Wilhelm Tell. Warum nickt einmal ein Stück von „Wallenftein oder statt „Kater Lampe" einmal „Turandot". Grillparzer und Hebbel konnten, von Shakespeare abzusehen, sehr vieles bieten und für Bolksrarftel- lungen wäre 'Jiaimcnb Dem „Fidelen Bauer" üorzuzrehen. Gerbe har man hier noch nie als Dramatiker gesehen. Warum nicht einmal Laubes „Prinz Friedrich", der Gutzkows „Zopf und Schwert doch bedeutend übertrifft. Wir denken nicht daran, der Direktion hier eine Repertoirezusammenstellung zu machen. Die paar aus dem Gedächtnis eillnömmenen Angaben sollten bloß tue lieber» zeugung bekräftigen, daß es eine Fülle vvn Dramen gibt, die auch Auswärtige mehr üt unser Theater ziehen würden, als ,Kater Lampe" und „Puppckien". Man sollte übrigens annehmen, daß nicht zuletzt den cmsübenden Künstlern Sttidtum und Wiedergabe gehaltvoller Atollen mehr zusagen und sie in ihrer Darstellungs- kiuist Mein fördern wird, als die zum Teil bedauerlichen Rollen rar ^Novitäten". Das Publikum unterschätzt vollständig die Nriche und große Arbeit, welche der Schauspieler an die Ausgestaltung jeder Rchle setzen muß. Wer etwas davon kennt kann beit Sclmuspieler nur bedauern, der seine Kraft blolß Mm Zwecke einer Abendimterhaltung an minderwertige Rollen verschwenden muß. wickelt werden kann. vermischtes. * Straßenraub am eigenen Vater. Aus Trier, 24 Oktober, wird gemeldet: Gestern abend überftelen am luxem- lbvrgischen Grenzott Wasserbillig fünf^vermummte Personen den Schriftsteller Wolf, der sich hier medergelasten hat, und raubten eine Tasche mit 10000 Mark. Die Räuber stohen nach Trier, wo^fft von dra Polizei in einer Wirtschaft entdeckt und verhaftet wurden Unter ihnen befinden sich zwei Sohne des Wolf und die Fwau des einen der Söhne. Es wurde das sämtliche Gckld bto auf 400Mark bei ihnen vorgefunden. T * (y i n Automobilgegner. Aus T r 0 yes wird ge- |neIbet. Der Landschaftsmaler Daubigny feuerte auf ern Letzte Nachrichten. Solingen, 25. Okt. Ein junges Liebespaar ließ sich heute morgen von einem Zuge der Strecke Remscheid— Solingen über fahren. Beide waren sofort tot. Das 20jährige Mädchen stammt aus Cuppelstein bei Remscheid. Der junge Mann ist der Sohn eines Bäckermeisters. Als Grund wird unglückliche Liebe angegeben. D a w s 0 n , 25. Okt. Bis M itternacht wurden aus der Hirsch- schlilchtgrube 23 Bergleute lebend und 38 Leichen gefördert. Man besiirchtet, daß die übrigen 271 tot sind. Die Behebung der Magerkeit und die Entwicklung einer formenschönen Figur. Magere, schmächtig und hager aussehende Damen, denen die vollen, wohlgerundeten Formen abgehen, welche zu den Reizen der Frauenichönheit so wesentlich beitragen, könnten ganz erstaunliche Resultate in der Entwicklung von Wangen, Hals, Armen, kurz ihrer ganzen Figur zeitigen, wenn sie nur ihrem Nervensystem etwas mehr Aufmerksamkeit schenken würden. Wenn die Nerven nämlich geschwächt sind, dann leiden Magen- und Verdannngs- oraane in erster Linie darunter. Die genossenen Speisen werden nicht in genügender Weise zum Ausbau der Muskelgewebe ans- genutzt, und als natürliche Folge dieser Unterernährung werben sie mager, ausgemergelt und schwächlich. DaS Grundubel aber ist in den Nerven zu suchen, welche die Funktionen der VerdauungS- organe beeinflussen. Diesen muß man durch ein geeignetes Nerven- Nahrungsmittel zuhilfe kommen: das beste Neraenionikum und aewebebildende Mittel ist wohl das oft emviohlene Rezept, bestehend aus 15 gr Cardamommtinktur, 90 gr einfachem Zuckersirup, 60 gr Salrado comp. und 85 ar dest. Wasser. Nehmen Sie einmal davon für eine Weile 1—2 Eßlöffel voll vor jeder Mahlzeit und überzeugen Sie fid), wie schnell dadurch das Allgemeinbennden gehoben und eine stetige (ßewichtszimahnie erzielt wird. Man wiege fick zuvor und in der Folge am Ende jeder Woche^ Iss-4/10 Oie Qualität gibt den Ausschlag! NIAGGP Suppen enthalten die natürlichen Bestandteile hausgemachter Suppen und schmecken, lediglich mit Wasser kurze Zeit ^7ht. ebensogut wie diese. Man verlange stets ausdrücklich MAGtil6 Suppen und achte auf die Schutzmarke „Kreuzstern“ > c°/„, (Mehrals4OSorten) Giessener Konzert-Verein Sonntag, den 2. November 1913, 5V< ühr, in der neuen Aula Dr. Ludw.Wüllner ------- Gesang und Rezitation Programm: Gesänge von Brahms, Posa, Schubert, Schumann, Sinding, Richard Strauss, Hugo Wolf. Rezitation von Schillings. Carl Stückrath, Aster weg 47 Haltestelle der Elektrischen (grüne Linie. As ter weg) Vorteilhafteste Bezugsquelle für Schlaf-, Speise-, Herren-, Wohnzimmer, Salons Einzel-Möbel Teppiche ** Gardinen Franko - Lieferung! Extra billige Preise! Eintriftqkartpn ' 1- Platz Mk.5.—. II. Platz Mk. 4.—. IIL Platz Lik. 3.—, IV. Platz icu. Mk 25() Studentenkarten Mk. 1.- sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), Fernsprecher Nr. 671. für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Ocffnnng des Saales t'/r Uhr. DlP AhGnr.PntPn sind höflichst gebeten, ihre Eintrittskarten bei Herrn Ernst __________________ Challier 'Rudolphs Nachf.) in Empfang nehmen zu wollen; _________eine Zusendung an die hiesigen findet ausnahmslos nicht statt. [Ce/1r Wohltätigkeits - Konzert zum Besten der Kolonnen-Ausrüstung der Freiwilligen Sanitäts-Kolonne vom Roten Kreuzzu Gießen aus Anlass deren 10-jährigen Bestehens ^iHwocb, den 5. November 1913, abends 8 Uhr in der neuen Aula der Universität unter Mitwirkung von Fräulein Ida Stammler, Konzertsängerin, Herrn Julius Hahn, Pianist, des Orchester-Vereins (Hiessen unter Leitung seines Dirigenten, Herrn Musiklehrer Wigand Gernhardt. Vortrags-Folge. I. Teil. 1. Symphonie in G-Dur Nr. 13 . Andante maestoso. - Allegro. - Largo. - Menuett. Allegro. 2. Klaviersoli. Herr Hahn: Joseph Haydn. Igeb. 1732, gest. 1809.) a) Deutscher Tanz Zum Konzert-Vortrag eingerichtet von J. Seiss b) Prclude, Cis-Moll c) Polacca brillante 3. Lieder mit Klavierbegleitung. Frl. Ida Stammler: a) Auf dem See (Gedicht von C. Simrock) b) Gnadenbild (Gedicht von Resa) c) DieNachtigalKRuss. Volkslied) Zum Konzert-Vortrag eingerichtet von Aglaja Orgeni. 4. Zwei Siitze ans dem Waldhorn-Konzert in Es-Dnr mit Orchcsterbegleitung Andante. — Allegro maestoso. (Waldhorn - Solo: Herr Max Schitzel, Mitglied des Orchestervereins.) Ludwig von Beethoven, (geb. 1//0, gest. 1827.) 8. Rachmaninoff. (geb. 1873.) Carl Maria von Weber. (geb. 1786, gest. 1826.) Johannes Brahms. (geb. 1833, gest. 1897.) Pfitzner. Igeb. 1869.) A. Alabieff. (geb. 1787, gest. 1851.) W. A. Mozart (geb. 1756, gest. 1791.) II. Teil. 1. Ouvertüre zur Oper ,, Oberon“ 2. Lieder mit Klavierbegleitung. Frl. Ida Stammler: a) Er ist’* b) Der Musikant c) Ach nur ein Viertelstündchen 3. Klaviersoli. Herr Hahn: a) Barcarolc, A Moll . . . b) Scherzo, B-Moll .... 4. Zwei ungarische Tiinze .... Für grosses Orchester bearbeitet von Alb. Farlow. Carl Maria von Weber, (geb. 1786, gest. 1826.) Robert Schumann, (geb. 1810, gest. 1856.) Hugo Wolf. (geb. 1860. gest. 1903.) Eugen Hildach. (geb. 1849.) Anton Rubinstein, (g. b. 183». gest. 1894.) 1 r. Chopin. igeb. isio, gest. 1849.) Johannes Brahms. igeb. 1833, gest. 1897.) PintriF^kflrtPn" I- Platz zu 2 Mk., II. Platz zu 1.50 Mk. und III. Platz zu 1 Mk. 1 werden durch die Musikalienhandlung Ernst Challier, Neuenweg, dahier, und an der Abendkasse verkauft. (D18/io Union-Theater genannt das Schmuckkästchen von Giessen 8S Seitersweg 81 Durch großen Kostenaufwand ist es uns gelungen für ben großen Schlager: Ihr guter Ruf In der Hauptrolle die berühmte Kino-Tragödin Henny Porten Spannendes Drama in 3 Akten zu erwerben. Dieses Stück erzielte in Frankfurt stets ausverkaufte Häuser. Als zweiter Schlager: Ein geprüftes Vaterherz Großes soziales Drama in 3 Akten. Sehr ergreifend wirkt die Flucht der einzigen Tochter von ihrem Vater, um ihrem Geliebten zu folgen. Die Heirat und das Elend, sowie der Schmerz des armen Vaters, unb alles Andere ist ein Meisterwerk der Kinematographie. Dieser Schlager wird den größten Beifall Hervorrufen. Außerdem «och das übrige Programm mit vielen anderen Dramen und humoristischen Schlagern. ... Die Direktion. VT _1_ Sonntag und Mittwoch Vortrag’ Postkefler, A.ragengasse. Thema: linde der Türkei - das knde unserer Welheit, öder: Zer Weltkrieg und die daran beteiligten Mler Eintritt frei für Jedermann. 08550 lief. R. Müller. Allgemeiner Dentscher Frauenverein Ortsgruppe Giessen. Samstag, den 1. November, abends 81/« Uhr, im Hotel Schütz: Generalversamm'ung I. Jahresbericht. II. Kassenbericht. Gäste sind herzlich willkommen. D25/^ Licht-Spiel-Hans Bahnhofstraße 34 •- Ecke Schanzenstraße Programm Samstag bis Montag DassensationellsteDetcktivdramaallerZeiten DD OQ G) O ÖD CÖ 2 e Gesichtern k Eine Episode in drei Akten V von Ludwig Heller Der Mann mit den Aenßcrst spannende Handlung! Hl Ueberail das größte Aufsehen erregend! SX und das übrige wie immer interessante Programm :: Musikalische Begleitung: Salon- Orchester ..Herrmann1* 7060 Gesang-Verein Harmonie gegr. 1846 va/10 gegr. 1846 ter lies M. LM-te« Samstag, den 25. Oktober Kommers im Vereins-Lokal Sonntag, «len 26. Oktober Ausflug nach der Karlsruhe Daselbst Konzert, Gesangsvorträge u.Tanz. Anfang 4 Uhr Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand SamStag, den 1. November: Humorist. Schlachtfest mit Künstler-Konzert. 08542 Juiinek, Lana-Göns. 3 SetijqfioiteOes Angebot! H g weihe vauerwösche | M Prima 69,8 Prima 3 herren-llragen aller Formen H 6963 |8 Psg. Naushaus Giehen Bahnhofstraße 14 Bahnhofstraße 14 per Ltiilk Hotel Restaurant Steins Garten, Giessen Besitzer: C. Stein (*•* Mittagstisch in und außer Abonnement Zimmer mit und ohne Pension Hiesige u. MünchenerBiere-Weine erster Firmen Wmiu toiitrgnügm Sonntaa, 26. Cft. ES ladet ein Schlüter, Tanzvergnügen -onntaii, den 26. Lktober ;; 5ur pulvermnhle Union-Theater Seltersweg 81 genannt das Schmtnk- kästchen von Wieben. SamStag 27»., Sonntag 26., Montag 27.Cktbr. Anisedtncrrclitndcs -cnsatians-Pragrainm August alsSchmmiann! Hochkom. Szene, z. Vncbcn. Häusliches Glück!!! Svann. Drama in 1 Akt. Postamt Nr. 9 Wunderb.Komüd., koloriert Sachen ohne Ende. Wochenübersicht des Uuion-Thcatcrs Neuestes aus aller Welt: Mode, Svorl re. GroNNer Schlager! Als Einlaae Henny Porten!! Sens.-Drama in 3Akten Leo wird Bater!!! Humor.Szene, zum Lachen Zw ei FreierSl Heroorr. amerikanisches Drama in einem Akt! Sehr ivannend. Des .Junggesellen Zähmung !!! a ' L, Entzückende ftomöbte! Lachen ohne Ende! E D T*C O\ rv Oicht. Cbchizu Rheumo^Lsmur „MEDICO” »Uh.tt,-, it. O1A Lkl U-tAT 1, «notaa Hotel Schütz Sonntag abend von 6 Uhr ab Soupers M. 1.60 Cardinal suppe Steinbutt .Sauce Colbert oder Vol au Vcnt ä la Toulouse Rehkeule in Sahnen- Sauce Salat und Kompott Eis 7076 Konzert ausgeführt von Mitgl. d. Kap. des Kaiser-Wilhelm - Reg. Neuer Beste: L. Klingler Sensations-Schlngcr! Ein geprüftes Vaterherz Grost Drama in 3 Akt. Dieses Drama ist von solch gewaltiger u. aron- artiger Inszenierung, dan es allgemeines Auf selten erregen wird. Hotel-Restaurant Zinn Einhorn iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimi Anerkannt guter P667 Mittagstisch in u. außer Abonnement ftahhaltioe Abend-Karte eiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiuiiViiiiiiiilliliiiii 0nn| für Festlichkeiten, Cudl Kommerse etc. :: .: eeeeieeee Juxpiatz 'JJlorflcn 3 Uhr Gröffnnnq von üarustell u. Schaukel. Inh. Karl Ohm Burggraben 9. bekannten Kapelle „Molinsky“ G. R. V. 1885 Donnerstag, 30. Cft. 1913 im PcreinSlokal: HailptversWUiliiW Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstands über das abgelaufene Geschäfts- iabr. 2. Alanenablage. 3. Neuwahl des Vorstandes. 4. Evortfeft. 5. Verschiedenes. vs/w Um vollzähliges Ersdtcinen bittet Der Vorstand. tiltekÄ Din: Hermann Striogoetter. Sonntag, b. 26. Cft. 1913, nachmitt aas 3*. llbt Unter Mitwirkung d. Ravelle des hiesigen Ons. Negiments „Mntfet Wilhelm" Nr. 116. Neuheit! Neuheit! Kleine Preise! Kleine Preise! Püppchen Groste Pofie mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Kurt Mraob und Aean Ären. Munk von ;3cnn (yilbcrL Ende nach 6 Uhr. abendS 7'/, Uhr: Kleine Preise! C*l» Sündenböcke Schwank in drei Akten von Gebhardt Schähler Perafini. Ende y/< Ubr. Montag, den 27. Cft. 1913 abends 8 Ubr Auster Abonnement! Abonnenten zahlen gegen BorweisdeSl Ermästigunas- kuvons gewöhnliche Preise. Einmaliges Gastsviel des thronen Cberbanerifchen Bauerntheaters, Direktion: Michael Dengg. Der G’wissßnswiinn Bouernkomödie mit besang und Tanz in 4 Akten von Ludwig Anzengruber. Ende 10' . Uhr.