m. 46 Zweltez Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. “•Nh Gerung. uN'chtsrch e des luerbeit. iittern. werden, gezogen Stunde, von den Wit des Auischz^ "-und^erlustreL lgcwmns. Montag. 24. Februar 1913 Rotationsdruck und -6erlag der Brübt'fchen Unwersitäts - Buch- und Stetndruckerei. N. Lange, Gießen. ^rtsaruvve tiicstn. luskunststelle ir §rauentofe.! 'trauen 11. teil unciifflcUhm I Slutfunft für ol uieinialienRaihau dtM U, DienS4 hmitiactb von 6' . 1 : Uhr. y\ imtq. i'fraluetiatnmlung J **3 bet einer bet rd t’intcxlcqen: in c'ter'Äittcibcmd -lr' Nürnberg. W n bet miüclbcntid tcutidicn (trcbitbcl und SliebcrUniind iircoinuintibitc ^arburq & ggl cilnnq Bcckcr & M CU bei der Hank t tuttgart bei bet dingen bei der N die GinirittSIanm i 30 des Ztatuts Pi> Die „Lietzener Zamilienblätter" werden dem ,Ameiqer" vtermal wöchentlich beigelegt, das „KreisBlütl ffl» den Kreis Eießrn" zweimal wöchentlich. Tic ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erfchemen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« (trage 7. Expedition und Verlag: öl. Redattiom^E 112. Tetz-Adr.: AnzetgerGiesen. lechKIchotzße"' rauen u. Müknba rhalten unentgeltich iflt und Ausluc- -Hcditvauqcltfltny n alten WnthnuW Irt 14 iiiags von 6','r-y geradezu unheimliche Dimensionen angenommen habe. Tann besprach er die drei großen belgischen Zuchtgebiete, die Ardennen, die Brabanter und die Mandern. Bei der Geburt der Fohlen 11t namentlich die Abbindung des Nabels vorsichtig auszuführen. Zwei dtrankheiten, von denen die Fohlen bewahrt werden müssen, sind der Durchfall und die Fohlenlähmc. Das Fohlen soll den ersten Tag schon auf die Weide undi^es soll dann Beifutter gegeben Um Mast zu erzielen, soll mau tüchtig mit Runke.rübcn Tie Weide soll mit sückstosfhaliigent Dünger gedüngt Mit zwei Jahren soll das Fohlen zur Arbeit heranwerden und zwar vormittags und nachmittags je eine Zum Schluß zeigte der Redner eine Anzahl Lichtbilder besten rheinischen Viehweiden. bank. Ig. 0U6r, itattüiibenben einrich Zi?.< Landschailsliärtiico! -kbiiktüstraßc 3jj pneblt «Hfl Ausschneiden LgfJSgsä lajieitrtn^ 1 w ut ! l>ff?’ - die Lage Preußens noch nicht so, daß Friedrich Wilhelm III. kriegerisch gegen Napoleon auftreten konnte. Erst nachdem der preußische König am 22. Januar 1813 Potsdam verlassen hatte und nach Breslau übergesiedelt war, tourde er freier im Handeln, konnte er sich in Gegensatz zu Napoleon stellen. Das erforderte aber jetzt auch die innerpolitischc Laae: denn überall in Preußen regte sich ein Geist des Widerstandes, und Friedrich Wilhelm wäre mit seinem eigenen Volke zerfallen, wenn er nicht versuckch hätte, die napoleonische Herrschaft abzuwersen. Friedrich Wilhelm Ivar ani 25. Januar in Breslau angckommen. Schon einige Tage später wurde dem König ein Brief des russischen Zaren überbracht, in deni dieser ein Schutz- und Trutzbündnis gegen Napoleon vorschlug. Der König war immer noch unentschlossen, aber der Staatskanzler Hardenberg drängte nunmehr zum Abfall tjii Napoleon, und als dann noch der preußische Gesandte in Paris meldete, daß Napoleon sich nicht darauf einlassen wolle, für Preußen irgendwelche Erleichterungen zuzugestehen, kam auch der König zu dem Entschluß, sich mit.Rußland zu verbünden. In einem .äindnisantrag, der wohl hauptsächlich von Stein her- rührtc — Stein hielt sich ja damals beim Zaren auf — verpflichtete sich der russische Kaiser, die Waffen nicht eher niederzulegen, bis Preußen wieder die gleiche Machtstellung errungen habe, die es vor der Schlacht von Jena innegehabt hatte. Ter Vündnisantrag des Zaren wurde dem König ain 25. Februar in Breslau überreicht. Nun gab es kein langes Besinnen mehr. Bereits am 27. 'Februar kam das Bündnis' zwischen Rußland und Preußen gegen Napoleon zustande. Es wurde am! 27. Februar in Breslau nnterzeichnet von Hardenberg und Anstatt, am 28. Februar in Kalisch, dem russischen Hauptquartier, von Scharnhorst und dem russischen Oberbefehlshaber Kutusow. Der Bündnisvertrag blieb zunächst noch geheim; denn erst am 25. März wurden seine Bestimmungen veröffentlicht. Trotzdem aber war die Kon- venttou von Kalisch die offizielle Einleitung Preußens zum Kriege mit Napoleon. — T i e Erdbebengcfahr am Panama-Kanal. Entgegen den in jüngster Zeit vielfach geäußerten Besorgnissen, daß Erdbeben die Vollendung und die Erhaltung des Panama- Kanals aufhalten und beeinträchtigen würden, macht Tr. Otto L u tz in der Umschau auf Grund der Beobachtungen des amerikanischen Geologen Dr. Mac Donald geltend, daß diese Gefahr viel unwahrscheinlicher ist als man bisher anzunchmen geneigt war. In der Tat kommen am Jsthmns stärkere Erderschütterungen verhältnismäßig sehr selten vor; 1621 wurde die Stadt Panama durch ein Beben zerstört und 1882 verzeichnete man an Häusern und Brücken einige Beschädigungen. Aber die aufgeitellten ©erä» mographen verzeichnen seitdem nur geringere Schwankungen, ^s erklärt sich dadurch, daß die Kanalzone von Vulkanen irci ist; bis auf 170 Kilometer Entfernung findet man überhaupt teure Berge nunmehr besteht die Absicht, die genannte Versuchsgeselb schäft demnächst in eine Aktiengesellschaft mit größerem Kapital nmzuwandeln, um dann den plantagenmäßigcn Anbcnr von Decktabaken in Kamerun in größerem Maßstabe zu betreiben. Land<§-pserdezuchLvercin. Friedberg, 23. Febr. Zum Tode der ttaiserm-Vitwe von China. Peking, 22. Febr. Bei der Kaiserin-Witwe waren zuletzt Anzeichen einer Krankheit bemerkt worden. Die Mierung ließ telegraphisch den Vormund des Kaisers kommen, Mr gestern morgen in Peking eintraf. Am Nachmittag erschlim- merte sich der Zustand. Nach ihrein Tode gingen zunächst Gerächte um, daß die Kaiserin Selbstmord begangen habe, m?il die kaiserliche Familie in den verbotenen westlichen Stadt- teil übersiedeln und den östlichen Stadtteil der Regierung ab- irtten sollte. Die Kaiserin-Witwe schien mit dem Wechsel einverstanden zu sein, da sie selbst den Vorschlag machte. Die Umstände lassen das Gerücht eines Selbstmordes als gänzlich un- h«ltbar erscheinen. Die Entschlafene hat ein Mtcr von 40 Jahren erreicht. Eine sichte der Kaiserin Tsai-Hsü, vermählte sie ihre Tante dem itaifer Kwang-Hsü, als dieser kaum dem Knabenalter entwachsen Mr. Aber der Kaiser mochte die ihm aufgezwungene Gattin iniht leiden, und sic lebten fremd nebeneinander. Die Ehe blieb kinderlos. Als der schwächliche Kaiser und die Kaiserin Tsai- M fast an einem Tage starben, wurde die verwitwete Kaiserin bie Hüterin des künftigen Herrschers Chinas, der damals drei stchre alt und der Sohn des Prinzregenten Tschun, des in Deutschland gewesenen Sühneprinzen, war. So ward ihr, der ilinderlosen, der Titel Kaiserin-Mutter. Die nunmehr verewigte Kaiserin hat den Sieg der Revolution anerkannt, indem sie als letzte kaiserliche Handlung befahl, das (iljina von nun an eine Republik sein solle. Damit trat sie mit bet kaiserlichen Familie vom politischen Schauplatz ab. Aeußerlich blieben ihr alle Ehren, und noch vor weirigen Tagen meldete der Telegraph, daß an ihrem Geburtstage die höchsten Würden- tcöger der Republik bei ihr erschienen, um ihre Glückwünsche karzubringen. .Aber sonst lebte sie einsam in dem weiten Kaiser- Palast zu Peking, und mehrfach verlautete, daß sie ihn zu rerlanen wünschte, um .in den kleineren Sommerpalast über- i jmiebeln. KJ ........ ~ Aus und #and. Gießen, 24 Februar 1913. **UeberWillensfreiheitund sittlich eVer- antwortlichkeit sprach am Freitag Prof. Dr. Kinkel in der Gießener Freidenker-Vereinigung. Das Problem der Willensfreiheit ist das ureigenste der PH losophie. An dresem' Problem scheiden sich die Geister. Der Mensch ist von Hnus aus Gegner der Willensfreiheit. Er fühlt sich am An- ange der Geschichte abhängig und beherrscht von dämonr- chen Wesen, die aber nichts weiter find als , Wünsche, Phantasien, Hoffnungen, Dinge, die der Mensch selbst ver- innlicht und verdinglicht hat. Das Schicksal ist die Form, wie sich dem Menschen die Notwendigkeit des Geschehens darstellt. Im Epos sehen wir so recht diese Macht des Schicksals walten. Erst «auf einer höheren Stufe, rm 'Trama, inden wir den Menschen im Kampf mit diesem Schicksal, dem er sich nicht mehr bedingungslos ergeben will und noch später kommt ihm das Bewußtsein von der inneren Notwendigkeit des Weltgeschehens. Weil die eignen Wünsche nicht in Erfüllung gehen, weil es dem Menschen nicht möglich ist, alle Dinge unter die Gesetzmäßigkeit der Vernunft zu bringen, erscheinen sie ihm als Schickung. Aber nicht durch ein Gesetz ist der Mensch hier determiniert, sondern durch seine Launen, Selbsttäuschungen und Hoffnungen. Die innere Einheit des Weltgeschehens müssen wir in uns erleben, indem wir in uns nicht, einen Begriff der Notwendigkeit des Naturgeschehens erzeugen, und die Erscheinungen des sittlichen Lebens müssen sich unter ein. Gesetz der Notwendigkeit fügen. Die Annahme einer absoluten Notwendigkeit, sei es außerhalb oder innerhalb des Menschen, erweist sich als ein Unsinn. Der Gedanke des Determinismus liefert uns dem blinden Zufall aus. Wer die Natur oder den Menschen als ein in sich abgeschlossenes Ganze auffaßt, der kann keine Freiheit, Sittlichkeit und Verständnis für die Natur gewinnen, der ist noch nicht zum Philosophen reif geworden. Die Erkenntnis erschafft die Notwendigkeit, und die Freiheit des Menschen beruht darin, daß er Notwendigkeiten erzeugt, daß er das problematische Dasein zu einer Wirklichkeit gestaltet, die das Gesetz in sich trägt. Die Freiheit liegt in ihrer Gesetzmäßigkeit, sie ist nicht Notwendigkeit, sie soll es erst werden. Die Freiheit des Menschen liegt darin, diese Notwendigkeit aus sich heraus zu schaffen. 'Durch den Determinismus wird der Mensch zum Zuschauer seines Lebens, er wird zum Stein, der durch irgend einen Anstoß in Bewegung gesetzt ist, um eine Strecke dahinzufliegen und wieder niederzusinken. Unsere Aufgabe liegt in der Erkenntnis unseres inneren: Selbst und der uns umgebenden Natur. Jeder Akt der Erkenntnis der Natur ist eine schöpferische Tat. Der Mensch ist, als ein Teil der Natur, wie diese selbst in keinem Punkte seines Lebens fertig, er ist nirgends vollendet. Die Welt ist ein werdendes Ganze, und so ist auch die Seele des Menschen. Es ist ein ewiges, lebendiges Werden, das ringt und bildet, sich formt und gestaltet, und in diesem Ringen liegt die Freiheit. Was ich erkennen will, . das muß ich selbst aus mir gebären, aus mir gestylten, darum kann auch die Erziehung nur darin bestehen, den Einzelnen zur Entfaltung seines eigenen Innern, zum Wietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gbertzejfen ilbank. loici Bcckr. Asrs ßeüen. Der hessische Richterverein hat am Samstag eine ungewöhnlich gut besuchte Haupt- cersammlung in Frankfurt gehalten und einstimmig beschlossen: „Wir halten es für dringend notwendig, daß die 0 rganische Hesoldu n gsr eform, die in anderen Staaten schon vor, 5 bis 6 Jahren borgenommen wurde, nun endlich auch in Hessen mstande kommt. Daß nicht nur den unteren und mittleren, sondern auch den akademisch gebildeten Beamten die preußischen Itzehiltssätze gewährt werden, ist, wie auch die Regierung an- erlennt, ein Gebot der Gerechtigkeit. Wir müssen deshalb an dieser Forderung grundsätzlich festhalten und könnten uns mit einer Zurückstellung nur bann einverstanden erklären, wenn die gegen- iwertige Finanzlage sie rechtfertigen sollte. Wir erachten jedoch [eine durchgreifende Reform der Anrechnung der Besoldungs- bvrdienstzeit auch für die bereits angestellten und eine Ab- Ifiiryjng der Frist, innerhalb deren die beförderten Beamten den ^ndgehalt erreichen, für dringend geboten. Dies um' so mehr, als.gerade in der Justiz, und zwar nicht allein wegen des starken TnbrangS, die Wartezeit fast unerträglich lang ist und die 23 e= s»rderungsverhältnisse ungünstig sind." Die 36. ordentliche Mitgliederversammlung des , Laudes-Pserdezuchtvereins fand heute vormittag im Hotel Trapp hier statt. Anwesend mären als behördliche Vertreter Ministerial- . rat Hölzinger und Bürgermeister Stahl. Der Vorsitzende Oeko- nomierat Müller -Neuhof teilte mit, daß int abgelauseuen Jahr der frühere Präsident Paul Freiherr Westerweller von Anthony, Geh. .Negierungsrat Haas und Oekönomi.rat Tettweiler-Winters- heim, sowie aus Oberhessen die Herren Flinsch-Dutzbach, Jakobi- Rodheim v. d. Höhe, Kumpf-Msfeld, Moscherosch-Burggräsenrvde, Phil. Schwan I. und Hch. Simon-Gießen gestorben sind. Nach dem vom Schriftführer Rittmeister Fenner erstatteten Jahresbericht waren, die Fohlenweiden mit 124 Fohlen beschickt, nämlich Groß-Breidenbach 27, Tiergarten 17, Zcll 6, Lauterbach 13, Wernings 16 und Schloß Nauses 45. Für jedes Fohlen wurden wiederum 20 Mark Zuschuß gegeben, zusammen also 2480 Mark. Tie Mitgliederzahl flieg von 1697 auf 1737; davon waren 854 in Starkenburg, 615 in Ober Hessen, 235 in Rheinhessen, 26 von außerhalb Hessens und 7 lebenslängliche Mitglieder. Der Voransckstag für 1913 schließt mit 10 900 Mark ab. Unter beit iSinnalymcn erscheinen Rest aus bent vorhergegangenen Jahre von 458 Mark, Kapitalzinsen 45 Mark, Mitgliederbesiräge 4800 Mart unb Zuschuß ber Abteilung Pserdemarlt Tarmstadt 5600 Mart ; bic Ausgaben sinb Verwaltungskosten, a) Gehalte 'dem Rechner unb ber Schreib Hilfe ic 375 Mark, 750 Mark», b) Tagegelder und Reisekosten 400 Mark; c) Bureaukosten 400 Mark, Vereinsorgan 700 Mark, Fohlenweiden und Tummelplätze 3400 Mark, Preiszuschüsse an die Landwirtschaftskammer, bezw. die Landwirtschaftskammer-Ausschüsse zu den Kreis- und Bezirksschonen (für Mutterstuten mit den int laufenden Jahr geborenen Fohlen ober mit mehreren Nachkommen beider Schläge, Klasse 1 unb 5 beö Gruubplans ber Laubwirtsclzaftskamnier für bic Pferdezucht) 3000 Mark, an die Pferdemartt-Ausschüsse (außer Tarmstadt) 1750 Mark, verschiedene Ausgaben 500 Mark. Die Landwirtschaftskammer hat hierzu beantragt, daß die Preiszuschüsse zu den Kreis- und Bezirksschauen auch zu den Sttttenklassen 1 und 5 und zu den Fohlenklassen 3, 5, 7 unb.8 gegeben werden können. Landstallmeister von W i l l i ch beantrag), daß der L an des-Pferde- zuchtvereiit jedem 23exeinsmitglied, das sich bei der von der Landwirtschaftskammer veranstalteten Einfuhr belgisckrer Fohlen bis zu 100 Mark Zuschuß erhält. Doch sollen nicht mehr als 1200 Mark alljährlich dafür verwendet werden. Wettere Voraussewing ist, daß die Landwirffchaftskammer den seither bezahlten Zuschuß weiter gewährt Oberlandstallmeister von W i l l i ch beantragt weiter, daß der Zusckmß zur Landwirtschaftskammer um 500 Mk. gekürzt wird. Diese 500 Mark sollen den Mitgliedern der Pra- miierungsausschüsse zur Verfügung stehen, um erforderltchemalls auf den Märkten weitere Preise bewilligen zu können, -irr Voranschläge für die Pf er de markte Darmstadt wird wie folgt festgesetzt: Erlös für die verkauften Lose, Stallmieten 1400 Mark, Pflegegeld, 'Futtergeld und Halstergeld für die lebenden Gewinne 250 Mark, Eintrittsgeld am 1. Markttag 300 Mark, Zinsen 850 Mark, Erlös aus der Wirtschaftspacht 2100 Mark, verschiedene Einnahmen 700 Mark, zusammen 55 600 Mark; die Ausgaben betragen für den Ankatff der lebenden Gewinne 19200 Mark, für den Ankauf Der nichtlebenden Gewinne 5100 Mark, Vergütung für ben Loseverkäufer und Stempel 21200 Mark, Preise 4000 Mark, Marktkosten 950 Mark, Unterhaltung ber Gebäube 1000 Mark, Anschaffung unb Unterhaltung bes Inventars, Gehälter Der Mcrrktbedicnsteten 1400 Mark, Verschiedenes 1150 Mark, zusammen 54 100 Mark. Ms 1. Schriftführer wird Rittmeister Fenner durch Zuruf wiebergewählt. Tie nächstjährige Hauptversammlung wird in Tarmstadt stattsinden. Nach Erledigung der geschäftlickien Tagesordnung hielt der Geschäftsführer der Rheinischen Pferdezuckstvereine Schumacher aus Köln einen Vortrag über Deutsche Kolonien. Tabakbau in Kamerun. Bremen, 22. Febr. Die Deutsche Tabaksbau- ^esellschäft in Kamerun brachte heute ihre ersten Tabake — 150 Zentner — in Bremen zum Verkauf. Der 'Durchschnittserlös betrug, dem Bösmannbureau zufolge, iiahezu vier Mark per Pfund. Dieser Preis bedeutet eine ! Keivertung als gutes Deckmaterial für Zigarrenzwecke, Iviederum ein Beweis, daß derartige Tabake, die für die .deutsche Industrie bisher völlig abhängig von den holländischen Märkten waren, in Kamerun gezogen werden können. Dieses für die deutschen Kolonialbestrebungen ihechst erfreuliche Ergebnis ist erreicht worden auf Grund !langjähriger Versuche, die unter der Leitttng eines er- phrenen Sumatratabakpflauzers vorgenommen wurden. Soll ich von meinen politischen Arbeiten^Reck^enschast ablegen, so möchte ich zunächst an bie Begnabigung Soleillanbs erinnern. Alle Welt hat mir aus biefent Akt ber Milbe einen strick drehen wollen. Aber warum? Was hatte er denn Großes verbrochen? Bloß ein kleines Mädel vergewaltigt unb ermordet! Unb babei hatte er ein so gutes Herz. Um sein Opfer nicht zu ennüben, steckte er bie Kleine in einen Sack unb führte sie so eine stunde lang auf ber Plattform ber Tram spazieren. Das Muster von einem Mürber! Wer bürste mir nach biefer Erklärung der Affäre noch etwas vorhalten?! — Ich habe während meines Septennats eine mcht zu knappe Anzahl roter Bänder verteilt, unb ich wage zu behaupten, bast alle diese Leute die Ehrenlegion reichlich verdient batten, ^ch dekorierte bie Kleiderhändler, bie Seifenhändler, die Hemden- fabrifanten, die Strumpffabrikanten, die Weinhänbler unb |ogar bisweilen Leute, bie gar kein Metzer hatten. Mau hat mir vor- fgetvorfen, baß es Andere gäbe, die einer solchen Auszeichnung würdiger gewesen wären, z. B. die Gelehrten, die Erflnber, ja sogar 'bie Schriftsteller. Aber was will man? All bte)c Leute trieben keinen Hanbel unb hatten nicht einmal eine Ausstellung beschickt; war also nichts zu machen. Sprechen wir einen Moment von meinen berühmten Jagden. In der Tat, bas war eine anftrengenbe Arbeit! Ich lud alle feinen Herrsckmftcn ein, sogar bic Senatoren unb bic Minister. "$a, cs gab welche unter ihnen, die.man wegen ihrer tadelloien stlust eher für Marquis, beim für Sozialisten gehalten hätte. Menn ich nach ber Rückkehr von ber Jagd im Elysöe Cercle abhielt, fehlte diesen Vertretern ber „aristokratischen Demokratie' bloß noch bas Kostüm ber Zeit Louis XV. und der stoßdegen an der 'Seite — unb bie haute noblesse wäre fix unb fertig geraden. Als Vermächtnis hinterlasse ich meinem Nachfolgiw bas ^lysoepalais, da bas Palais unb die Möbel mir leider nicht gefrören Zweitens meine Schreibmaschine, Deren ich mich nie bedient habe Drittens meine berühmte Köchin, die durch ihr Boeuf ä la 'ntobe" unserer Diplomatie wertvolle Dienste geleistet bat Ich bitte, ihr Gehalt um mindestens einen Franken fünfzig pro Monat zu erhöhen — die brave Frau hats verdient Da es herzlos von mir wäre, den Armen und Unglücklichen ber Haupt- ftabt nicht wenigstens etwas zu hinterlassen, ivas ilpien Hilfe in ihrer Notlage bringen könnte, so erteile ich hiermit einem jeben von ihnen meinen präsibentschaftlick)en Segen. Das ist mein letzter Wille. Amen!" e — Die Konvention v 0 nKalisckam 2 7./2 8. F e b r. 1813 Tic Konvention, bie Dork am 30. Dezember 1812 in ber Po schau er Mühle bei Tauroggeii mit Diebitsch abgeschlossen batte, hat zwar bic Bewegung eingeleitet, bie zum Abfall Preußens vom Bündnis mit Napoleon führte, aber wie bekannt, war damals UU‘ * ’ekU 25^' Kaltblutzucht, besonders die Behandlung trächtiger Stuten kowre di Aufzucht ber Fohlen unb ben Weidebetrieb, xer Redner führte aus, daß die Kaltblüterzucht in der letzten Zeil Das Testament der Präsidenten. M. G. Paris, im Februar 1913. ,Papa Falliercs" steht im Begriff, sich ins Privatleben zurück- ruiziehen Aus den Boulevards verkaufen-gerissene Kamelots nicht dioa fein Bild (damit ließe sich kein Geschäff machen!), sondern ' rine humoristisch-satirische Darstellung seines „Auszugs aus dem Elstseevalais" einen Postkartenwitz, wie er dummer und — dcmo- [ basischer nicht gedacht werden kann. Auch der röteste Re>publi^ncr bnrf sich sckMunzclnd bic Hande reiben . . . ein <^0^100,0 , im bent bic „Humorfreiheit" sich so grenzen os erbrerftet, steht mfien noch nickst in Gefahr, dem I Movalismus zu verfallen. Eine allerneiiestc Probe biqer en. In ganz Europa, Asien, ArNka, --nd selbst in Pantin (Arbeitervorstadt wn ’Xie fnan von nichts anderem, als .m«nem benU mtm ».^eui 5 ntobe". Von allen Seiten strömten Bosickmtter mW 0 inbten ber fremden Mächte int Elm ec zusammen, um dap Mez p Eon zu verlangen. Natürlich beeilte ich mich, es ihnen fmer^ich ^nd sogar gratis zu debiziereii. Auf diese Weise hab s 'eich die Sympathien Der ganzen Welt erworben. •>< Sebr-1 on‘flAr Ubr, ’Q a 'ciiiiienac''S?;. Tiflhreaberiffl1 M«-«- * Selbsterleben hinzuleiten Man muß in dem Menschen die Einsicht erwecken, was gut und böse ist innerlich muß er das erleben, muß es fühlen als Notwendigkeit, denn die Freiheit ist für uns das Bestreben, die Notwendigkeit^ ^u erzeugen, und notwendig ist das was vernünftig ist. Für den T-eterministeu hat der Begriff , gut" oder ,,boie" keinen Sinn, er kann ihm nicht Maßstab für eine fcan^ lung fein, für ihn kann es keine sittliche Derantwortlichkecl geben, da sa alles bedingt ist und der Einzelne Objekt bleibt in des Schicksals Hand. Wäre die Wirklichkeit in sich vollendet, dann wäre auch die Kultur vollendet dmin gäbe es keine Probleme mehr, alles wäre zur Notwendigkeit geworden. Ein in sich unlösbares Problem gibt es nicht. Wer einen Keim ausstreut der Vernunft, der hat in diesem Ursprung seine Seele gerettet gegenüber der Vergängliche keit der Beit. Ter Einzelne wird aber ewig ein Suchender ein Werdender bleiben. In dieser dauernden Relativität seines Daseins leuchtet dem Menschen das Absolute auv der .Kunst entgegen, sie ist es, die ihn über das End.iche erhobt, sie ist die Sprache des Unendlichen. Vor ihr verstummt die Problematik des Daseins, sie erhebt und begeistert uns, löst uns los von der W"lt des Scheins und neigt unsere Seele dem Gefühle des Unendlichen, ^tc ist die Dersinnlichung der ringenden und suchenden D.msiler- seele nach innerer Freiheit und Sittlichkeit. * * Ein gewerbsmäßiger An tigu i t ä t e n f ä l- scher hat auch unser Mu''eum geschädigt. Tas Museum erwarb Abbildungen aus Gießens Franzoscnzeit, Kopien von Personen, die Ende des 1*. Jahch nderts in Gü ßen l'b err Tie Kopien trugen als Verfertiger d n Namen Lkio. ^nra) eine Verhandlung vor dem Schö f neericht Berlin Mi te wurde festgestellt, daß der Schausvielcr Jos. K u der n a , von dem auch die Gießener Bilder hwrühren, e n Kiin'Uer im Fälschen von Antiquitäten ist. Nach den Ermittelungen war der Fälscher früher Bibliothekar an der Hofb blioth k in Wien. Als er diese Stellung verlor, machte er sich die erlangten Kenntnisse alter .Handschriften und Zeichnungen zu nutze, indem er Kopien wer'.voller Schriftstücke anfertigte und in Verkehr brachte. Er verw'ndc'e drzu künstlich alt gemachtes Papier und eine besondere Tinte, die vergilbte Schriftzüge hervorries Nüber na hat in Berlin 6 Monate Gefängnis b . kommen, er ist in Oesterreich wegen F.ä schlingen mit 8 Monaten Kerker und in Ba reuth wegen der gleichen Taten mit 5 Monaten (Gefängnis vorbestraft. Auch in W t mar war es dem Schwindler geglückt, Silhouetten und Schriften aus der Goethezeit unterzubringen. * * K r a u k e n k a s s e n f ü r P o st u n t e r b e a m t e. Im Reichspostgebiet treten vom 1. März ab im Bezirk jeder Ober-Postdirektion besondere Krankenkas'en für Un erbeamte in Wirksamkeit. Tie Einrichtung entspricht e.nem langjährigen Wunsche der Poslunterb mm'en. Tie neuen Krankenkassen aelväh.en in Erkrankung "äl en den Unt rbe m n, soweit sie nicht keankenversicherungspslichtige Mitglieder der Postkrantenkasse sind, gegen müßige Bei rüge und mit Hilfe eines Neichszuschusies ärztliche Hilfe, Arznei und Hirl- mittel für ihre eigene Person und die Angehörigen ihres .Hausstandes. Ten Unterbeamten ist rechtzeitig Gelegenheit gegeben worden, zu dem Entwurf der Satzungen ihre Wünsche zu äußern. Eine große Zahl dieser Wunsche hat bei der endgültigen Feststellung der Sa ungen Berücksichtigung gefunden, namentlich auch die freie Arztwahl. Von der Entwickelung der neuen Krankenkassen wird es abhängen, ob sich späterhin auch solche Wünsche verwirklichen lassen, die aus eine Erhöhung der Kassenleistungcn und eine Erweiterung des Kreises der anspruchsderechtigten Personen hinzielen. Beigetreten sind der neuen Einrichtung schon jetzt 54 000 Unterbeamte und mit Einschluß ihrer Familienmitglieder nahezu 200 000 Personen. * * «Briefformat. Tic ordnungsmäßige Bearbeitung und pünktliclic Besorgung der Briese wird der Post durch die übergroße Verschiedenheit der Briefform, durch die Ungleichmäßigkeit im Aus!-eben der Freimarken und durch die ost geringe Ueber- sichtlichlcit der Aufschrift in lästiger Weise erschwert. Im eigenen Interesse benutze man daher nur rechteckige Briefumschläge mittlerer Größe die geeignetste Form ist 15 Zentimeter lang und 12 Zentimeter breit — klebe die Marke in die rechte obere Ecke, schreibe unten recht deutlich den Bestimmungsort nieder und untmdtmbc ihn. Wer seine Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse versehen läßt, der Iah'? auch gleich ein Feld für die Marke und einen starken Strich für die Angabe der Bcstimmungsvostanstalt unten rechts mit Vordrucken. von mehr als 1000 Meter Höhe. Ter große Chirigui- Vulkan im Norden Panamas liegt fast 350 .Kilometer von dem Kanalgcbicr entfernt, die Bauzonc liegt also außerhalb jenes Erdbebenherdes, in dem des öfteren größere Erschütterungen bet- zeichnet werden müssen. Es ist daher unwahrscheinlich, daß die Nanalbautcn ernsteren Erdbcbengcsnhren ausgesetzt ’inb. Ueber- dies sind die 2(Heinen nach der Art ihrer Anlage stärkeren Erschütterungen gewachsen: die Amerikaner haben sich bei der Anlage der Schleusen Hie Erfahrungen von San Franzisko, die die große Widerstandsfähigkeit von Zeinentbauten erwiesen, zunutze gemacht. Tie großen Zementmanern der Kanalschlensen sind durch mächtige Felsfundamente gestützt und außerdem noch durch ein Gerüst gewundener Eifenstäbe verstärkt. Mac Tonald hat auch festgestellt, daß dic Erdrinde an der Landenge sich viel langsamer fetzt als in den Erdbebengcbieten. Außerdem fehlen jüngere geologische Bildungen von stärkerer Nmwälzungstätigkcit. Tie beiden einzigen vullanifel en Kerne, die unter Umständen als Gcsahrguellen in Betracht kommen können, der Gold Hill und der Contra e t o r b i l l, beide im Enlebradurckstick. weisen darauf bin, daß, ihre Fundamente den Gleichgewichtszustand gesunden haben. Zudem ist der geologische Charakter der Felsmengcn und der zwischen ihnen ruhenden Sckncser und Sand von her Natur so angeordnet, daß etwaige Spannungen sich ohne Einstürze lösen würden: die Massen sind sozusagen „provhvlaktisch" gegen Erd- bcjcii ooit der Natur gebaut. Alle diese Beobachtungen und Feststrllnilgcn deuten übereinstimmend darauf lsin, daß nach menschlicher Voraussicht dem Panama-Kanal ernstere Erdbebengefahren nicht drohen. , K o st b a r e A u t o a r a p h e n. Bei Sothebn in London wurden dieser Tage eine AnzaU wertvoller Briefe und Manuskriptc versteigert, die sehr groi Preise erzielten. Tas bemerkenswerteste unter den Äutograplxm war ein langer Brief von George Washington, vom 5. Februar 1789, der 5000 Mark brachte; ein anderer Brics Waibii.atons wurde für 2020 Mart zugefchlagcn. Zwei Briefe von William Penn brachten 1300 und 510 Mark Eine Sammlung non Papieren, die sich mit der Familie nnd den Vermögensverhältnisfcn des großen englischen Roman schriststellers Henry Fielding beschäftigen, kam für 0000 Mark an einen neuen Besitzer, und mit 5000 Mark wurde ein Autoaravb Eduards VII. ausgewogen, ein oifizicller Brief mit königlichem Siegel. Für 19 Briefe des „großen Herzogs" M a r I borougb, die fick mit dem fpanifchen Erbfolgesriege befd b:5 OO.uO, Gerste 1 Wetterauer) Pst. 19.00—19.50, Gerste, sanken, Mätze:, Ried Alk. 19.00—20.0", Hafer Mk. 18.00—19.00, Mais Mk. b.4« bis 15.50, P cizenmebl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Dck. 30.50—30.75, Weizenniehl III Mk. 27.25—27.5 Jiogger mehl 0 Alk. 27.75—2^.00, 'Jioageiunebl 0/1 Dlk. 2^^—26.7> Roggenmebl I Alk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 10.40—11.6) Weizens balen Mk. 1'75—12.00, lüoggenkleie Mk. 11.00 — 112) Alalzkeime Alk. 14.00—14.25, Biertreber 12.75—14.00, RapS 91! Ou.U*-»—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 24. Febr. Mrig.-Telegr. des .Gier. Anzeigers^.) Kartofielmarkt. Plan notierte: Sladoffelt in Waggons Alk. 4.50—4.75, im Kleinhandel Alk. 6.00—6.50, für jt 100 Kg. ||ii iifl. I Flucht. Anq I M- Lebens I K. u. ilfet I den liitijtr I §,'U!ht. 6ci I i Koniunktur, unb in dem nachlassenden Bedarf an diesem MetM glaubt man vielfach ein Anzeichen für die Ab'chwäckmng de- industriellen Laac zu sehen. Ter Weib mar ft b’eibt meitr schwierig. Ein über 5 Proz. hinausgehender Privatbiskon- trx bisher 'luv In Zeiten einer Geldkrisis zu verzeichnen Ta :i Kapitalisten ihr bares Geld festhallen, bleibt der Markt 'ckwech versorat und die Börse rechnet nicht nur damit, daß Tiskort ermattüumgen noch lau ie auf sich märten lassen werden, sonder? ionar mit der Möglichkeit daß die Bant von England ihr r Diskont erhöhen könnte. Alle diese Sor-ien untcrbrü-»tru I Unternehmnnaslust unb verringerten bie Aufnahmefähigkeit i-j- bas hcrauskonimendc Efiektenma^crial immer ntebr. ’.Pi n n t a n «aViere verloren unter mehrfachen Sck'wanknnacn 2 bis 5T-r?; Von anberen Jndustrievavieren bähen Edison 5 Pr^trrt ^ammparniDinncrei Kaiserslautern, Gbemifdie Albert und betniev tc 6 Pro;., Schcibeanstalt 9 Bro; . Höchster Farbn^erkr TVrnnf.-nthalPr Zucker ie 10 Pro;, Mrtallwcrke 11 Pro; , 20Pro», und Dürkop 23Pro;, einqebüßt. Banken, Balm,,, und ,S ck i s s a h r t s w e r t c lagen ebensalls meist etwas schwach^ ebenso heimische und fremde Fonds. Märkte. fc Frautturt a. M. B i e h o s - M a r k t h e r i ch t vom 24. Austrteb: Rinder 127«, darunter Qcksten 309, Bullen 27, Kühe unt Färsen 920, Kälber 208, Sdm’c 186, Schweine 2178 Tendenz: Ohne Dänen lebhn't, sonst rege, geringer Ucbetftanb. Kälber, Schafe unb Schweine rege, ivivb geräumt. Preis für 100 Pst Lebend- Swlacht gewicht I F r a n f fu r t a. M., 22 Febr. In der bärtigen Silvi;, des Anfficktsrates bet Bl i tt e l b c u t s ck e n Creditbank Irt- , der Borstanb ben Abschluß für bas abgelaufene Gcschäftsja«;. I vor. Tie Anträge an bie Hanp'versantmlung gehen bcihin, aus dm I Reingetvinn von 4 8ßti 686,91 Mark der außerordentlichen Reser.^r l 250 000 Mark, der Mobiliar-Reserve für den Neubau der Berlin.': I Niedcrlasfung 100 000 Mark suuimcifen und wic im Vorjahri t 6i 2 Prozent Tividende zu verteilen. 800 ff er waren sicher da, in alle Stimmungen schallten ein vaar vustenerolononen binnr und dein gntiAcn Haufe wurde derGenun verdorben. Wenn ■» die Damen dock daran gerodbnen wollten, außer Zlonbonv aei em vaar achte Fans ^od. Mineral-Pastillen in d^eBonbonnrart zu tun! Sie würden nch dann selbst von dem läftinen Hustenv'^ befreien u. anderen Leuten nicht den Genuß verderben. richte Sodener sollte jeder, der fick and) nur ein roenifl erra®n iüblt. rcgelmähig mit inö Theater, in Konzerte u. in (Heiell'cnjn nehmen — die Wobliat, die er fick felbi: damit ermeut, wirft ur A- ständig. Freund u FayS Loden, macken. Beim Einkauf aar ’irnn nbev i.ur den Nawcn.,?>au" n. bute 'ick vor Aichal)m. 1 Gardinen 'A'u^wlhihbei A. Salomon & Cie. ? j % aüMt s nöbl. Zimm nid). 2dir. An u.01342 an bei Dr. med. s jirka 2 Mom möblierte mSalichft mit Lchriilliche i 1314 an den 11mA Zn acirdantzal yauetnbc M ob. svjj SSSlIoo ■LjQu*inbc gebracht. Dieses die Worte in einem Briefe von Fräulein Margarett rr- Fink in Mankmoos bei Warin, das? der Gebrauch von 6 Flasche» Lccifcrrin ibt neues Blut und Bvvekit aebracht habe und dielet jiJ.yH1 KrrittiaunaSintttcl jedermann empfiehlt. i,, 1 yco- Man achte beim Einkani genau »ins bad Wort Vccircrrii Preid M. 3.— iu stipotbeken, sicher von: llnivcrüiätd Bvotbckc unb Hirfw Apotbeke zu Gießen. Aedr ;.lOc icööne, ^Lcrwol-' Lil.Mrr.l-' UI Für Erholungsbedürftige und leichtert Ä| nifllftN Kranke..w^n^besücht. S Ta HU fei» Kuranstalt Holhelm I. T.. ■ « B U I B S i,«Stunde v. Frankfun vM. Prospek«« B 1U1 V durch Dr. Schulze-Kahleyw. Nervenar» Ochsen. Vollsleifchige, ansgemästete, Höchsten Schlacht- wcries, 4—7 Jahre alt die noch nicht gezogen Haben inngejochte) . . Junge fleifchme, nicht ansgemästete und ältere ausgemästete Bulle n. Vollfleifchiae, ausgewachsene, Höchsten Schlachtw. Vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe. Vollflcischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw Vottfleüchige ausgemästeteKüHe Höchsten Schlach- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färfen Ufering genährte Kühe nnd Färsen .... Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber.... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Sch a s c. Stallmaslschase: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Schweine. ÄrbtbUnu L7zZiinui &i ^artc LE M'W ^ibeb. zu H 290 N icht- litte 41-44 7k| itro. 46-50 T> Becker. Bl7< Jagd-Verpachtung 47-00 «4 unter- Jahre .00-66.00 81.00-ai .00-65.00 81.( 1235 Walter. .00-67.00 81.( .00-65.00 81A lb«/2 geldverdienft. Mi Appetit Walltorstr. 25. 358 Seiten. Brosch. 4 Ulk., gebunden 5 Mk. Amtlicher Teil 1303 Vermietungen Mietgesuclie Stellenangebote Kaufgesuche Stellengesuche .Verschiedenesf 52-56 47-50 63-67 56-61 156 74 Neuenweg 22 — Telephon 176. 1211 235 130 47-50 43-45 107-1 95-1 M 85-$ 44-48 40-44 37-43 31-36 25-30 ilm ach- )ng.«Telttr. de- ,'-l in notierte: del Dlf.G.OO-tiMi Dr. Lud. Finckh, dcrVerfasspr des Rosendoktors, schreibt in den Horen: Es freut mich, auf einen neuen Dichter aufmerksam zu machen, der ruhig, stark und schlicht auftritt und seinen Weg machen wird. Er heisst Kari Neurath. (Folgt Inhaltsangabe.) Das ist mit einka< her, doch bedeutender Gestaltungskraft geschaffen: vor allem sind die Personen mit hellem Gesicht gesehen und gezeichnet; es sind Leute darunter, wie der alte Sautier und Moses Löb, die ihr Fundament haben und stehen bleiben; sie gehören zu den 1272 Becker zu öoulen (Post Butzbach) Nleder-Weisel, den 14. Februar 1913. : besten Lehrer- und Judengcstaltcn, die • ich kenne, nicht schlechter ist das Landschafts- : bild. . . . Neuraths Sprache ist saftig und bild- : haft, aus hessischem Bauernwort geboren und I gewürzt: unaufdringliche Reife und Lebenser- t fahriing gibt ihr Gehalt. ! Dr. Hel. Mielke, der bekannte Literarhistoriker, schreibt, in der Barmer Zeitung: (Inhaltsangabe) Das alles wird mit anschaulichster, epischer Darstellung gegeben, die am reizvollsten in den Szenen aus dem Kinderleben sich zeigt und in schönen Naturschilderungen nicht minder poetische Kraft gewinnt wie in der Charakterzeichnung. In Neurath ist ein reiches Talent unverkennbar, das noch vieles für die Zukunft verlegten Trägern. Tit. VI b. Moniertreppen. Stufen mit bearbeitetem Lorsahbeton. Stufen in rauhem Zustand. Tit. VII. Trägcrlieferung. Zum Verkauf unserer la. Süßrahm-Margarine und Vstanzenbutler direkt an Private foioxt tttchG r Mann oder Frau bei hohem Verdienst, evtl, feuern Gehalt, gesucht. Hans Siveke. Süstrahm Margarine u. Pstanzcubuttcr Fndustric, Herlord i. W.21G. lss'j21, lfS~ Lehrmädchen aus achtbarer Familie geg. sofortige Vergütung auf Ostern ges. Karl Zwang, Neubau—NeustadE 01404 leitung u. a. m. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Ncubaubüro, Öst-Anlage 9, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebotsformulare (keine Zeichnungen) werden, soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis abgegeben. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und portofrei bis zum Eröffnungstermin, Samstag, den 8. März ds. Js., 11 Uhr, bei obigem Neubaubureau einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 15. Februar 1913. Großherzogliches Hochbauamt. Ilmenau i.ThUr.Probp.frei. ihv10/2l______________ 89-1 77-1 69-' 62-1 57-1 Die 5. Eskadron Fäger-Regiments zu Vf erbe Nr. 3 in Eolmar i. Els. stellt Anfang Oktober 1913 Dreijährig-Freiwillige ein. Grobe, gutgewachsene Seme können sich unter Beifügung eines Sebenslaufes und Meldescheines melden. D /3 BWbindcr-LchrliW | f. Ostern geg. Vergütung ges. I. P. Sann, Bismarckstr. 10. rüt.-'teleqt. frucht inarktorV Wt 'DU. :V.90-!i ixeüqer) U 18.0)1 , lÄerftt, .Tranken, W -19.00, Mais Ml. 11 -32.75, Weijemiitül 27.25-27.6'. M 01 Di(. S-tfO-M itleie Mk. 10.40-111 ifleie Mk. 11.00-IU 12,75-14.00) Rapi! 78-- 74-1 Mehrere Wagen guter Mutterboden graus abzu- geben Walltorstr. «7. »i«» Berufswechsel! _ Ernsthaften, strebsamen und unbescholtenen Herren jede» Berufs ist Gelegenheit neboten, bet erstkl. großer Versichcrungs Gesellschaft nut allen gangbaren Branchen vertragliche Anstellung tm Außendienst bei garantiertem Einkommen, Ertravrovuionen und Reisesvesen zu erhalten. Die Etnarbeuung erfolgt durch vertierten Oberbeamten bei sofortiger Gewäbrnng Von Tagegeld een und Proi isiouen wahrend einer Probezeit von längstens 4 stochen. Die Stellung bietet au h geeignetem Nichtsachmann eine gute und dauernde Erinenz. Weil, aussülirl. Onerten unter F. E. U. 295 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. ssn/2 60 000 kg eiserne Träger. Tit. VIII. Gröbfchlofferarbeiten. 3000 kg Anker, Holzklammern, Schrauben, Verlaschungen re. Tit. X. Zimmerarbeiten. 390 cbm Tannenholz, 225 lfde. Meter Hauptgesims, 180 lfde. Meter Dachbruchgesims. Tit. XI. Dachdeckerarbeiten. 2610 qm Schiefer-Dachfläche, 180 lfd. Meter Schnee- fanggitter. * Tit. XII. Spenglerarbeiten. oo Sräolei-MaW ücbraultvoiU-s^ -brackt habe unb R .'s das Wort Leci'k-1 ivoibeke ru^ieW ») suchen v.1.3., Nähe ä Ulllill Babnhontr. gron. tnöbl. Zimmer mit 2 Betten. Zu erfragen Sckokoladcn- qeschäftBalinhofstr.2:!.s°"«- ; Alleinstehender Herr sucht zum 1. Avril herrschaftliche z-ZiMkr-MnW mit Garten in ruhiger Vaac. Schriftliche Angebote unter 1312 an den Gießener Anz. Ein eriahr. Fräul., welch, sch. lg. Jahre als Haushält. in beff. Häuf, tät.iw., sucht äbnl. Stell. SiehtmehraufgunBe- bandb als ans hoh.Gch. Lchr. Ang. u. 1322 an den Gies;. Anz. Mädchen t Haus- u. Kücken- arb. eriahr., s.Stell. z. l.März. Frau Gertrud Wcinenbach, gewerbsmäßige Stellenver- mittlerin, Löwengafse 34.1°"^ l7tud-nt "lcht z. 1 März in Vlllvklll bess. Hause ruhig, möbl. Zimmer m. Schreibtisch. Schr. Ang. niPrelsang. u. 01342 an den Gien. Anzeig. Dr. med. sucht sofort für Zirka 2 Monate gut möbliertes Zimmer, möglichst mit sep. Eingang. Schriftliche Angebote unter 1314 an den Giestener Anz. -'teubau her Unb ff Ä JungesMüdchen vom Lande für kl. Haushalt gesucht. Zu erfr. in der schaitsst. d. Gien. Anz. 1326 Donnerstag, ven 27. Februar l. Js., nachmittags 3 Uhr, soll die der Gemeinde Dau- bringen zustehende Jagd, bestehend in zirka 1040 Morgen Feld und 320 Morgen Wald, auf " zeichneter Bürgermeisterei auf weitere 6 nochmals verpachtet werden. Daubringen, am 19. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Alte vciiUi kauft fortwährend Grosth. Bürgermeisterei Rieder-Weisel. Krausgrill. CH)2 *2 60 Mk. 2™ Wochen lohn od.50-60°/.,Prov. erhält Jeder, derd.Verkauf mein.Schilder und Waren an Private übernimmt Prachtv. Neuheiten. Branchekenntn. nicht erforderlich ; Ausweispapiere etc. w.beschafft.AuchalsNeben- bes< häftig. könn. nachweisl. 10 M. u. mehr p. Tag verdient werd. Ausk. gratis. L.Kvh, Hachenburg. rWesterw. _ gesucht. 1303 Jakob Mafcrnus Kolonialwar. u. Delikatessen I Giessen. ®iiu«er% ^icnftuiäödten ver 1. Avril ges. Levermann. SelterSweg 81 III. |O13O9 Gesucht für 1. März oder später ein tüchtiges, besseres Mädchen I stttiro ectrao. Kleider, AvklNskTchubeu.'Lart'.c 1 waren. Zahle die höchsten le. Goldberg, • Tie Arbeiten aus Ans S führung der Erd-, Fels-, Böschungs - und Maurer- I arbeiten zur Erweiterung Z der Gleisanlagen auf Bahn- » hoi Aielbach der Strecke » Friedberg—Hungen sollen • vergeben werden. Verdingungsunterlagen ?l sind bei dem Gr. Belriebs- 5 Amt 1, Giesten, einzuseven G und können auch gegen vost- v sreieEinsendung von 1.—Mk. ® in bar von da bezogen ® werden. ! Angebote mit enlsvrechen- ? der Aufschrift sind bis zum e 4. März, vormitt. 11 Uhr, v einzureichen. (Id“/, • Zuschlagsfrist 3 Wochen. 1® (Sieben, den 20. Febr. 1913. z-1 Grohh. Eisenbahn-Betriebs- Amt 2. >' 'jÜSlU ?r ä t^bi L? .Mtl, allen Holzverkanf. Fürstlich Solmfische Oberförster« Hohensolms. Donnerstag, den 27. Februar, Distrikt Psafseumark. A. 9iutibolt dichte: Stammholz 254 St. mit 45,27 i-rftnu Terbstangenholz ff./IIT. Kl.) 601 ©t. Mit. 31,47 Fstm, Reisstangenholz (IV./VI. SH.) 468 mit (>,81_<.y|tm. B. Brennholz. Buche: 75Rm. Prügel, 63,00-vdt. Wellen inieiit Siammwellen). Nadelholz: 2 Nm. Prügel. Zusammenkunft 10 Uhr vormittags bet Brennholz Nr. L Abtlg. 6 b (Vier Eichen).______________________B^/x i46uDÖ mer4 e BP“ Grosser Verdienst geboten! “QB Wir suchen für die noch freien Bezirke zur Ucbernahme der alleinigen Jyflbritcuion eines von jedermann ohne maschinelle Anlage herzustellenden Banartikels geeig. Herrn. Besondere Vorkenntnisse nicht erforderlich, der Artikel wird für jedes Haus, Villen, Aabrikranme ?c. verlangt und erübrigt einen Reinverdlenst von 150 bis 200°/n, was einem Iahresverdienst von ca. 8—12<)!!0Vrk. entspricht, '.'iord- und Westdeutschland, We ifnlcn, Rheinland, sowie satt ganz Siiddentichland bereits vergeben. la. Referenzen von Herren aus allen Bezirken, die feit langem die Herstellung des Artikels betreib., stehen Interessenten gerne zur Verfügung. Belle Gelegenheit zur Selbständigkeit, auch als sJie=' benbetrtcb geeig. Tatkräftige Unterstützung u. koftenl. Einarbeit, d. Stammhaus. Nur Bewerber, die 3 dis 6000*011. zur Verfüg, haben, ivollen sich wenden an: Rhrnania vauindustrie G. m. b. h, Vusseldors, hanfahaur Vergebung von vauarbeiten Zur Erbauung eines Amtsgertchlsgebäudes zu Gießen werden'auf Grund der Ministerialerlafse vom 16. Juni 1893 und vom 24. Februar 1911, sowie der Verordnung voni 15. Februar 1912 nachfolgende Arbeiten und Lieferungen öffentlich ausgeschrieben. Tit. VI. u. Via. Zwischendecken. Los 1. 880 qm Eisenbetondecken. Los 2. 1970 qm Hohlsteindecken zwischen bauseiüg Bekanntmachung. B e tr.: Mabnabmen gegen die Maul- und Klaitenseuchc. Gemäst 3,fier I Abs. 4 der Bekanntmachung vorn 4. Dezember 1912 lKreisblatt Nr. 95) und unter Bezug nähme auf die Bekanntmachung vom 10. I. Alts. (Kreis blatt Nr. 12) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; als neu verseucht zu gelten haben: die Regierungsbezirke Merfemrg, HtldeSbeim, Aurich, Nlinden, Nieder- banern und Bautzen. Mecklenburg-Schwerin, Lübeck und Lothringen. Die Seuche ist erloschen im Regierungsbezirk Bromberg, Düsseldorf, Aachen, Leipzig, Schwarz- waldkleis, Freiburg und Oldenburg. Gießen, 24. Februar 1913. Grobherzogliches Kreis amt Gießen. I. V.: Langermann. &iitH Sy wiovtz Lebend- M lfd. Meter Hängerinne aus Zink, „ „ Abfallrohre, 26 qm Zinkabdeck, ungen u. a. m. Tit. XII a. Blitzableiteraulase. lfd. Meter Luftleitung, 50 lfd. Meter Erd- 4 Zimmer { Ißditifltr PscrdekucA gesucht. Zu erfr. in der Ge- schäslsst. d. Gieß. Anz. 1132« Nräft. Arbeit, gef. Schneid- ntühlc, Hammsir. 24. 101409 Sohn achtbarer Eltern zu Ostern oder Pfingsten als Lehrimg gewichl Ak. Holzverfteigeruugen bet Gräflichen Oberförfterei Laubach. 1. Montag, den 3. März, nach Zusammenkunft 101/. Uhr am Eingang zur Friedrichshüttc von RuvvcrtSburg ans. 1. aus Biberlob: Buchen, Rm.: 120 Scheiter, 30 Prügel, 55Stöcke, 50 Reiservrügel. 2. Erch- berg: Buchen, Rm.: 81 Scheiter, 25 Prügel, 16 L-töcke, 72 Asneiser. 3. Glashan: Buchen, Rm.: 3 Scheiter II. KI.. 60 Stöcke, 60 Reiservrügel. Lesholz und Kohlreiser flachcn- wciie. Das Holz unter Nr. 3 wird nnvorgezelgt tm Eichberg beim Feuer ansgeboten. , II. Dienstag, den 4. Marz, nach Zusammenkumt 1OV, Uhr beim Pflanzgarteii deö Nev. Tiergarten bet Laubach. 1. aus HauSplatz: Buchen, Rm.: 148 Scheiter I. u. II. Kl., 40 Prügel, 36 Stöcke, 170 Reiser. Eichen, Rm.: 2 Prügel, 2 Stöcke, 5 Eichenstämme 4—10,6 Mtr. lang, 23-37 Ztm. Dchm. = 2,63 Fstm. und 1 Elsbeerftamm 10 Mtr. lang, 22 Ztm. Dchm. =0,38 SM ^uiiekov : Buchen, Nm.: 10.0 Scheiter I. Kl., 58,0 Prügel I. u. 11. Kl., 18 Stöcke, 41 Reiservrügel, 127 Ast und ^tammreifer Eicken, Rm. : 4 Prügel, 2 Stücke, 5 Eichenstämme 3,4—7 Mtr lang, 29-66 Ztm. Dchm. 4,08 Fstm. 3. Ziegelhüttec graben, Hirtenbach, Hirtenbachskopf: Buchen, Rm.: 208 Scheiter I. u. II. Kl., 146 Prüget I. u. II. Kl., 5o Stocke. 95 Reiserprügel, 4 Eichen- und Kirschbaumschetter, 5 Pruge. und 1 Stock, 1 Kirschbaumitamm 6 Mtr. lang, 31 Ztm. Dchm. = 0,45 F'tm. 4. Wildjrauberg und Lamvertstor Buchen, Rm.: 187 Scheiter I.u. II. Kl., IM Prügel, 42 Stöcke, 47 Reiservrügel. Eichen, Rm.: 1Z Scheit, 1,5 Prügel, 1 Stock. 4 Eichenstämme 1,6—13,4 Mtr. lang, 33-o8 Ztm. Dchm. — 3,18 Fstm. Lesholz und Kohlreiser stachenwene. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum ^^IIL ben 5. März, nach Zusammenkunft 9 Uhr am Eingang zum Fleniunger Hofwald von Fleufungen aus. Ans Flsdorfer und Flemungcr Hofwald: Buchen, Rm.: 5 Rundscheit, 16 Prügel, 172 Stammreiser lgemischt), 106 Astreisec. Eichen, Rm.: ->7, Prügel, 17 Stöcke, 101 Astreiser. Kiefern, Rm.: 2 Rund scheit, 34 Prügel, 8 Stöcke. 39 Fichtenstämme <12—24 Ztm. Turchm., 12-15 Mtr. lang) = 10 Fm. 200 Stück Fichten Derbstangen I. Kl. — 18 Fm., 200 Stück II. 5kl. — 12 Fm., 400 Stück 3. Kl. — 13,30 Fm. und 75 Stück Ftchkeu-RerS- hangen — 0,99 Fm. sJiabelreiier flätbenroeifc. Das Brennholz wird unvorgezeigt am Schluh der Versteigerung beim Feuer ausgeboien. B*V- 2—3 Zimmer Wohnung alsbald preiswert Markt platz 15Hinterh.zu vertu. "" Der I. Stock unseres Hauses, Leltersweg 64, zurzeit von Herrn Dr.Gener bewohnt,ist p. 1. April 1913 im ganzen ob. getrennt zu vermieten. 551 Gebrüder Schwan. I Läden u. dg-17 | Laden Lreuzplatz 9 zu vermieten. Näheres bei Frau Plank, Äaplansgasse 2.IW7 Huw KM aloflO'1® 1 verspricht. Frankfnrccr Nachrichten: Wir haben einen neuen guten deutschen Erzählet mehr. Münchener Neueste Nachrichten: Das Werk trägt alle. Merkmale der künstlerischen Komposition und zeigt des Dichters Kraft und Erkenntnis in ästhetis hen Dingen auf. Darmstüdter Zeitung: ... er gibt das. was er erschaut hat, in so anschaulicher, frischer Form wieder, daß man selbst mit seinen Gestalten lebt und an diesem warmherzigen Buch ästhetische Freude und ethischen Gewinn in gleichem Maße, haben wird. Hamburger Korrespondent: Wie eine köstliche. Perle in anspruchsloser Schale mutet dieser Roman an.— Es ist ein Buch, das durch inhaltliche, wie auch stilistische Schönheit fesselt. Ein reifes Buch, das von vielen gelesen zu werden verdient Hamburger Nachrichten: Das Buch ist stilistisch ausgezeichnet geschrieben. Prachtvolle Landschaftsbilder machen Rheinhessen anschaulich und klar. Reizvolle Stimmungen lassen in uns das Gefühl laut werden, daß hier ein Dichter spricht. Ihn sollen wir hören, denn er hat uns ein echt deutsches Buch gegeben. H. Stegemann im Berner Bund: Wir haben es hier mit einem starken Buch zu tun. Neurath besitzt die ganze schwelgerische Fülle, die der Natur seiner rheinischen Heimat eigen ist. Die Geschichte wird an manchen Stellen geradezu zum kulturhistorischen Dokument, ohne die Unmittelbarkeit einer Dichtung zu entbehren. Kurz ein Buch, das mir s< hr viel Freude bereitet hat. Ein Buch, das den Reichtum dichterischer Empfindung mit einer Sorglosigkeit zur Schau trägt, daß man sich ihm willig hingibt Zwei svrungfähige Mussen Simmentaler -viiau, iWctdebullen), ca. l3/< Jahre alt, vertäust •*3H Ed. Lutz, Elpenrod. Mine Hofreite, gute Lage, mit ca. P/,Hektar Ländereien, in der Nahe von Gienen, ist wegmashalber, eventl auch ohne Land alsbald vreiswert zu verkauwn. Lchristliche Angebote unter 1310 an den Gies;. Anz. erb. fÄmtatoiWk I (3 Bände) wie neu, stcUt M. oo AU M- 35 zu vcrk. Schrml. | Angeb. u.01401 a. d.Gieh-Anz. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen gebrannt 1.56 1 65 1.80 2.00 2.20 Emil Fischbach 1 Immer größerer Beliebtheit erfreut sich meine hier am Platz bestehende Einrichtung der Herrichtung von Wäsche als Naßwäsche (Pfundwäsche). Nicht allein, daß zu jeder Jahreszeit die Wäsche blendend weiß ohne Anwendung scharfer Mittel geliefert wird, ist Naß- und Pfundwäsche bei genauer Berechnung erheblich billiger als jede im Haus gereinigte Wäsche. Ein Versuch überzeugt. Die Wäsche wird gratis zu jeder'Tageszeit abgeholt u. in einigen Tagen zurückgebracht. Besichtigung währ, der Betriebszeit ist gestattet Gross-Wäscherei in französischer Art verschnittenes Weindestillat, vcr Vit- Flnsche Mark 2.25. Ferner empfehle ich erstklassig französischen Kognak. E. Dorff Walltorstr. 45. In tiefstem Schmerz: Geheimer Justizrat Dr. Karl Gareis Universitäts-Professor, z. Zt. Rektor der Universität München, zugleich im Namen der übrigen tieftrauernden Hinterbliebenen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Liudenstruth, Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass heute nacht unsere gute Mutter Frau Maria Benner Wwe., gpb.Weiganlt nach langem Leiden, jedoch plötzlich und unerwartet, sanft entschtafen ist. Die trauernden Kinder. Giessen (Schottstrasse 17), den 23. Februar 1913. Die Beerdigung findet Dienstag, den 25. Febr., nachmittags 1/23 Uhr, von der Kapelle des neuen d*s unstreitig beliebteste Veilchenseifenpulver enthält reizende und nützliche Geschenke wie Messer, Sdxren, Gabeln, Löffel, Portemonnaies usw. Prima Kognak - Verschnitt Diese Ware zeichnet sich besonders durch milder .1 Geschmack anö. ist frei von Aethcrbeimischunnen, seines I lodesauzeiffe. Heute nacht entschlief plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutter, Grossmutter, Urgrossmntter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Susanne Weller Witwe, geb. Krämer im 72. Lebensjahre. T odes-Anzeige. 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