Zweites Natt Nr. 3 163. Jahrgang Giehener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen Die „Siehener Familienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblfltt für ^en Kreis Siehe»" zweimal wöchentlich. Did „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zwennal. Samstag, Januar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls • Buch- und Slcindruckerci. R. Lange, Gießern Redaktion, Ervedttion und Druckerei: Sckul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:S-^I12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Kriminolftat ftif für 19U. Das soeben erschienene vierte „Vierteljahrsheft zur Statistik des Deutschen Reichs" enthält die Hauptzahlen der .deutschen Kriminalstatistik für 1911. Es hat danach im Zahl der wegen Verbrechen und Vergehen gegen Rcichs- gesetze Verurteilten eine Zunahme gezeigt, die allerdings nicht sehr beträchtlich war und zum allergrößten Teile auf die neueren Gesetze entfällt. Es sind 55255( Personen verurteilt worden gegen 546 418 im Jahre 1910 544 183 im Jahre 1909, 548 410 im Jahre 1908, 530 723 im Jahre 1907, 533 267 im Jahre 1906 und 520 356 im Jahre 1905. Gegenüber Äcm Jahre 1910 ist also eine Zunahme um 6138 Personen oder 1,1 v. H. erfolgt, während im Jahre 1910 nur eine Zunahme um 2235 Personen oder 0,4 v. H und im Jahre 1909 sogar eine Abnahme um 4227 Personen oder 0,8 v. H. stattgefunden hatte. Die allgemeine Bevölkerungszunahme hat in Deutschland im Jahre 1911 etwa 1,3 v. H. betragen, so daß das Wachstum der Kriminalität noch hinter dem der Bevölkerung zurückgeblieben ist. Allerdings müßten zum Vergleich eigentlich nur die über 12 Jahre alten Personen herangezogen werden, aber deren Zahl und Zunahme ist nicht bekannt. Wenn man die Verurteilten nach der Art der von ihnen begangenen Straftaten in die bekannten vier großen Gruppen, die Delikte gegen Staat, öffentliche Ordnung und Religion, die gegen die Perion, die gegen das Vermögen und die im Amte begangenen, teilt, so ergibt sich, daß die Zunahme des letzten Jahres sich auf alle Gruppen außer den Amtsdelikten, die von 993 auf 965 zurüctgegangen sind, verteilt, jedoch in verschiedenen Graden. Während die Verbrechen gegen die Person nur von 211589 auf 212 087, also um 498 gestiegen sind, haben die gegen das Vermögen sich von 238 339 auf 240 937, also um 2598 erhöht, und die gegen Staat, öffentliche Ordnung und Religion sind sogar von 95 497 auf 98 567, also um 3070, d. i. relativ dreimal so stark als die gegen das Vermögen, gestiegen. Von den einzelnen Delikten zeigen die Körperverletzungen, die stets den größten Anteil an der Kriminalität haben, aber seit einiger Zeil im Rückgänge begriffen sind, eine Abnahme von 117 397 aus 115 089, darunter die gefährlichen Körperverletzungen, die i. I. 1906 ihr Maximum mit 97 943 erreicht hatten, eine solche von 92 193 auf 90 881. Wesentlich zugenommen haben die Beleidigungen, die von 59 623 aus 61 132 gestiegen sind und damit die bisher beobachtete Höchstzahl erreicht haben. Wegen Mordes sind 93 Personen verurteilt, ebensoviel^ wie i. I. 1910, dagegen sind die Verurteilungen wegen Totschlags von 102 auf 88 zurückgegangcn. Die Verbrechen und Vergehen gegen die Sittlichkeit zeigen in ihrer Gesamtheit eine recht unerfreuliche Zunahme von 13 835 auf 14 872, also um über 1000 oder über 7 v. H. An dieser Zunahme sind fast alte wichtigeren Delikte beteiligt, am meisten aber die Verbreitung von unzüchtigen Schriften (412 gegen 253) und öffentliche Ausstellung unzüchtiger Gegenstände (324 gegen 167), eine Folge des Kampfes gegen die Schundliteratur usw. Von den Delikten gegen die Person ist der Diebstahl der weitaus verbreitetste. Bei ihm zeigt sich ein ziemlich erheblicher Rückgang von 114 207 auf 110 745 Verurteilte, bei einfachem Diebstahl ohne Rückfall.allein ein solcher von 80 049 auf 78 019. Die wiederholt Rückfälligen sind von 15 421 auf 15 010 gesunken. Mit dem Diebstahl ist auch die Hehlerei von 8810 auf 8675 Verurteilte zurückgegangen. Betrug und Unterschlagung haben eine Zunahme gehabt, ersterer von 29 742 auf 30117, letztere von 28 484 auf 28 898. Von den Verbrechen usw. gegen Staat, öffentliche Ordnung usw. haben der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte fl6 612 gegen 17 084"i und der einfache Haus- sriedensbruch (16 841 gegen 17 122) einen Rückgang gehabt; auch die Verletzung der Wehrpflicht zeigt nur 7699 Verurteilte gegen “8193 im Vorjahre. Enorm gestiegen sind die Vergehen gegen das Viehseuchengesetz, eine Folge der ;ausgedehnten Absyerrungsmaßregeln infolge der Maul- und Klauenseuche; hier sind 3581 Verurteilungen erfolgt gegen 777 im Vorjahre. Auch die Verurteilungen aus dem Weingesetz und ans dem Gesetz betr. den Verkehr mit Kraftfahrzeugen sind sehr stark gestiegen. Aus Stadt und Land» Gießen, 4. Januar 1913. ** NeuePerd i. e n st ni e d a i t l e. In Preußen wurde für Leistungen im Bau- und Verkehrswesen eine Verdienstmedaille eingeführt, die von G. Morin-Berlin modelliert lwurde. Die 42 Millimeter große Medaille in Gold verleiht der Kaiser, während die Medaille in Silber und Bronze durch- den Minister der öffentlichen Arbeiten verliehen wird. ** P o st - P e r s o n al n a chr i cht e n. Verliehen wurde aus Anlas des Scheidens aus dem Dienste das Hessische Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Baude des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Ober-Postschaffner Schleifer in Mainz«; das Preußische Allgemeine Ehrenzeichen in Silber dem Ober-Post- schasfner Stühle in Darmstadt; das Hessische 901 gern ei ne Ehren- »eidjen mit der Jnscknist „Für langjährige treue Dienste" dem Ober-Briefträger Betz in Eschenrod; der Charakter als „Post- sekretär" dem Ober-Postassistenten Bausch in Gießen. Ver - setzt wurden die Ober-Postsekretäre Niebel von Stolberg (Rheinland' nach Darmstadt und Schittner von Worms nach Kvblen?, Telegraphenselretär Tuchardt von Lahr (Baden) nach Mainz, die Ober Postassistenten Becker von Oberramstadt und Pfeifer von Schotten nach Darmstadt, die Postassistenten Bru- sius von Sprendlingen (Rheinhessen», Geisler von Off-.m- bach, P a u 1 i n von Viernh.'im, Peter von Schlitz^ Schenck von Lamperlh.'im, Schlegel in i Ich von Dieburg, Schubert von Alzen, Stürmer von Bingen, T ö n g e s von Groß-Gerau und Zürn von Gernsheim nach Berlin; Martin von Osthofen nach Darmstadt Ueb ertragen wurde dem Poststkretär Traub ans Koblenz eine Ober-Postsekretärstelle in Worms. Bestanden hat die Telegraphenassisteuteuprüsnng Telegraphenan- wärter Kirf ck e n ft c i n in Offenbach. Angenommen wurde als Telegraphengehilsin Franziska Lottes in Mainz, Irene Pille in Friedberg, Anna Z i n ß e r in Darmstadt; als Postagent die Posthilfsstelleuinhaber Helfrich in Stammheim, Kaiser in Hausen (Kreis Offenbach' und Wilz in Nieder-Roden. als Pvstagentin Frau Katharina Reinhard Witwe in Giinbshnm. In den Ruhestand tritt Telegraphengel, ilfin Nothjung in Mainz. Freiwillig a u s g e s ch i e d e n sind die Telegraphen- ge'hilfinnen Heinz in Darmstadt und Hohmann in Friedberg. Gestorben ist Ober-Poslselretär a. T. Mühlpforth in Darmstadt, Ober Postassistenr Bögler in Friedberg, die Post- assistenten H i l l i g in Beerfelden und Kirner in Darmstadt. ** Der Oberhessische Kun st verein Gießen bringt zur Eröffnung eine Sonderausstellung von Werken des bekannten hessischen Malers Otto U b b e l o h d e. Die Ausstellung, die nahezu 80 Bilder umfaßt, enthält Oelgemälde, Radierungen und Zeichnungen. Mitglieder des Iberhessischen Kunstvereins haben mit ihren Angehörigen ,u den monatlich) wechselnden Ausstellungen freien Einritt. Die Liste zum Einzeichnen als Mitglied liegt in der Ausstellung offen. ** Goldene Hvchzei t. Kirchenrat Dr. Naumann und Frau, früher hier, jetzt in Dieburg wohnhaft, feiern im nächsten Montag, 6. Jan., das Fest der goldenen Hochzeit. Die Feier findet wogen des leidenden Zu- tandes des Jubelpaares nur im engsten Familienkreis statt. Landkreis Gießen. = Watzenborn-Steinberg, 3. Jan. Auch dieses Jahr wurden uns durch Herrn Aug. Paseoe in Dutenhofen aus der C. W. Fernioschen Stiftung 500 Mk. übermittelt, die unter 20 bedürftige Bergmannsfamilien verteilt wurden. Wir können versichern, daß den betreffenden Familien eine große Freude bereitet und manche Not gelindert wurde. Kreis Lauterbach. = Lauterbach, 3. Jan. Die hiesige Ortsgruppe Jungdeutschland und der Vorstand des Turnvereins haben sich zu einer erweiterten Ortsgruppe des I ung- deutsch la ndbundes unter dem Vorsitz des Rittmeisters H. Rie d e sel Freiherr zu Eise nb ach und des Forstrats Eulefeld hier als dessen Stellvertreter vereinigt. Zu diesem Dehufe ist der Vorstand des Turnvereins der bisherigen Ortsgruppe, und diese als körperschaftliches Mitglied dem Turnverein beigetreten. Die Zöglinge des Turnvereins und die außenstehenden Jungen sollen künftig die Ortsgruppe Jungdeutschland bilden und die Hebungen ge- mcinfchaftlich vornehmen. Als Uebungsleiter wurde der erste Turnwart bestimmt. Kreis Schotten. 0 Laubach, 3. Jan. Das Gräflich Solms-Laubachsche Haus bat Pfarrer Dr. Becker zu Alsfeld zur Ordnung des Archivs gewonnen, die für kommenden Sommer in Aussicht genommen ist-. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 3. Jan. Nächsten Dienstag beginnt in der Turnhalle des Lehrerseminars die schriftliche Entlassungsprüfung. 40 Seminaristen werden sich ihr unterziehen. — Bei der Viehzählung wurden hier 259 Pferde 5 Maultiere, 2 Esel, 396 Stück Rindvieh, 4 Schafe, 503 Schweine, 178 Ziegen, 4061 Stück Federvieh und 121 Bienenstöcke gezählt. Kreis Wetzlar. O Dutenhofen, 3. Jan. Ueberall verschwinden jetzt die Eicksen, die unser Dorf gckeich einem Walde umsäumen. Jeder Besitzer will seine Bäume noch abhv-lzen, da jetzt die Zusammenlegung der Ländereien zur Durchführung kommt. Die Gemarkung hat eine Gesamtgröße von 527 Hektar, darunter nur 23 Hektar Wald, aber viel Wiesen. Die Grasflächen zu beiden Seiten der Lahn bilden die Haupteinnahmequelle für die Gemeindekasse. Hessen-Nassau. w. Frankfurt a. M., 3. Jan. Die Handelskammer hat heute in ihrer Vollversammlung Geh. Kommerzienrat Jean A n d r o a e zu ihrem Präsidenten und Geh. Kommerzienrat Richard v. P a s s a va n t und Kommerzienrat Ernst»L a d en b ur g zu ü)ren Vizepräsidenten wieder- bezw. neugewählt. Handel. Jubiläum der Höchster Farbwerke. Höchst a. M., 3. Januar. Die Farbwerke norm. Meister, Lucius und Brüning A.-G. in Höchst be- aehen am 4. Januar die Feier ihres 50jährigen Bestehens. Gegründet von dem Chemiker Dr. Eugen Lucius, dem Kaufmann Wilhelm Meister und dem Kaufmann 9htguft Müller, an dessen Stelle später der Chemiker Tr. Gustav Brüning trat, und mitverwaltet von dem Kaufmann August de Ridder, hat sich das Unternehmen aus sehr kleinen Anfängen zu Jeiner jetzigen Weltstellung entwickelt. Gegenwärtig sind auf den .höchster Farbwerken insgesamt 307 Chemiker, 74 Techniker, 611 Kaufleute, 374 Aufseher und 7680 Arbeiter beschäftigt, an welche im letzten Jahre fast 9 Millionen Mark an Löhn eil und über 5 Millionen Mark an Gehältern und Gratifikationen gezahlt wurden. An Güten: laufen jährlich etwa 44 000 Doppelwaggons ein, während 20 000 Doppelwaggons ausgehen. Der tägliche Verbrauch von Kohlen stellt sich auf rund 75 000 Kilogramm. Die Werke verfügen über eine ArbeiterpensionSkasse mit einem Vermögen von 21/. Millionen Mark, eine Beamteupen- sivnskasse von 3 Millionen Mark und eine Aufseherpen s i o n s k a s s e mit 600 000 Mk. Eine von den Farbwerken errichtete Gesellschaft zur gemeinnützigen Beschaffung von Wohnungen hat mit einem Aufwand von etwa 3' ? Mill. Mark bis letzt 730 Wohnungen errichtet, zu denen stets ein kleiner ©arten, Keller und Stall gehört und die int Durchschnitt zu einem Mietpreis von 195 Mk. im Jahre abgegeben werden. Zu den sozialen Fürsorge-Einrichtungen gehört u. a. auch ein Wöchnerinnen heim. , Als „Rotsabrik" gegründet haben die Werke ielck 11000 verschiedene Farbtypen erreicht Einen der wichtigsten Fabrikationszweige bildet heute die Herstellung des künstlichen Indigos. Außerdem hat die Fabrik einen besonderen Ruf durch die Erzeugung pharmazeutischer Präparate erlangt, von denen am bekanntesten geworden sind das Diphtherie-Heilserum von Dr. Behring und das Salvarsan von Ehrlich-Hata. — Das Werk gab der gesamten Arbeiterschaft den Arbeitstag am 4. Januar frei unter Fortzahlung des Tagesarbeitsverdienstes. Die philosophische Fakultät der Marburger Universität verlieh dem Vorstandsmitglied der Höchster Farbwerke, Jnftizrat Häuser, die Würde eines Ehrendoktors. Ms Vertreter der Universität Marburg nehmen an den Feierlichkeiten teil per derzeitige Rektor, Prof. Di'. Tröltsch, Reg.-Rat Prof. Tr. Reißert unb Wirkt. Geh. Rat Exzellenz v. Behring, dessen Diphtherie- Heilserum in den Höchster Farbwerken Ijergcftettt wird. * Der FnihiahrSgiiterverkehr. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" enthält eine Bekanntmachung des königlickicu EisenbahnLentralamts, betreffend den Frülstahrsgüterverkehr, in der es als dringend erwünscht bezeichnet wird, mit dem Bezug von Massensendungen schon im Januar zu beginnen. Bei Ausnutzung des Ladegewichts der Güterwagen von fünfzehn und mehr Tonnen Ladegewicht soll ein Frachtnachlaß gewährt werden. * th. Gießen, 3. Jan. Tie Schlachtviehpreise, die unsere Metzger zurzeit anlegen, stellen sich wie folgt: Ochsen 94—96 Mk., Rinder 90-92 Mk, Kühe 76—78 Mk., geringere Tiere 72—74 Mk., Kälber 92—94 Mk., Schweine 84—86 Mk. Pro Zentner Schlachtgewicht. »r nach- A ppirla 'Nd am Sonntag, 5. .Han. 1913, «fehenden ilvl von 1 Uni m 11i>te 12 u nac«im nur rur dringende Fall«* «eh r anrurrulfen: D 4/t Dr. SrhüfiFer. Ploc stras e 9. Dr. Stnhl, Süd-Anlage 7. Für dringende Fälle ist am Honnta^, den 5. Jan-, •♦jeher anzutreflen: */l Zahnarzt West-Anlage 1. Kirchliche Nachrichten Sonntag nach Neujg.br, den 5. I a n ü ar: Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. In der 5tadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Plärrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Piatthäusgemeinde. Pfarrassistent Hoffma n n. 9lbcnb§ 5 Uhr: Pfarrer Schwa be. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthänsgemeinde. Dienstag, den 7. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus- saal: Frauemnissionsvereiii. Mittwoch, den 8. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Vlarknsgemeir.de. Donnerstag, den 9. Januar, abends 8 Uhr, im MatthäuS- saal: B i b e l st u n d e. Pfarrer D. Schloss er. In der Johanneskirche. Vormittags 90, Uhr: Pfarrer A u s f e l d. VormutagS 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer A n s s e l d. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim er. Abends 7H, Uhr: Vereinigung der konfirnuerten männlichen Jugend der Lukasaemeinde im Lukasiaale. Desgleicheir der fonftrnuerien männlichen Jugend der JohanneS- gemeinde im Johannessaal. Mittwoch, de>t 8. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstltnde im Johannessaale. Pfarrer Ausield. Nächnkünftigen Coimtag, beit 12. Januar, am 1. nach EpivhaniaS, feiern mir das LaudeSmisfions est, hierbei ivirb die alljährliche Kollerte für die Heidenmifsion ei hoben werden. Ter W a r t b u r g - V e r e i n lWetzsteinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntag abend einen Vortrag, jeden TienStag abend eine Bibelstunde, jeden Mittwoch abend eine Turnstunde unb jeden Donnerstag abend einen L'cfe« und Evielabend. Daß B i b e l kr a n z ch e n für Schüler höherer L ehraustalten findet ftatt im Johannessaal, und zwar jeden Mitt-- woch um 6 Uhr für die jüngere Atztest,mg, jedeir SamStag um 6 Uhr für die ältere Abteilung. Das Bibelkränzchen für S ch ü lerinnen höherer Lehranstalten aus der Johannesgemeinde ist TienstagS um 6 Uhr. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 4. Januar: Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr Gelegenheit nur bctL Beicht. Sonntag, den 5. Januar, Sonntag nach Neujahr: Vormittags von 61', Uhr an: Gelegenheit zur HI. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Diesse. , um 8 Uhr : Austeilung der hl. Kommunion. M um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um z1/, Uhr: Andacht. n „ 3% , Versammlung der Jungsrauen- Kongregalion. ■, „ 41/* „ Versammlung der Gemeinde mit Vortrag. Gottesdienst in der viaspora am 5. Januar: In Laubach um 10 Uhr. In Lich um 9/, Uhr. Gottesdienst. Lollar: 5. Januar, vorimttags 10 Uhr. Ohne daß ein ungünstiger Einflnß sich geltend machte, konnte Herz- und Nervenleidenden Kaffee Hag, der eoffein- sreie Bohnen-Kaffee, monatelang in starken Aufgüssen verabreicht werden. Dr. med. v. Boltenstern. (Deutsche Slerztezeitung 1908, Heft 3.) b?8/„ I Fay’5 ächte 5 S Sodener (Dineral-PaiHIIen I worden eoe den Heilquellen III u. XVIII der Go- 0 51 meindo Bed Soden am Taunus hergeütellt, die eich Ä e leit Jahrhunderten e § bei Butten, Beiierkeif, Brondiialkafarrb § M voriUglkb bowWhrt heben. N Knehibeia»