TicnStrg, 2. Tc'tCinbcr 1913 Nr. 283 163. Inhranng G^chesist mit Ausnahme bei Sonntag». Wbg. Dr. Landsberg (Soj.): ober im einzelnen eine ganze Menge Bede Huläffmfett der Dieberaufnahme ift zu sehr beschrankt. T - V '_____1 U « t I C« » * . r. reckt bestraften Natationsbruck Unl»ersuäi> mflen Mitt. (Hört, eines einem und Verlag brr Br ü blocken Buch- und etentbuidettk Lange, Götzen. stiftung, Versicherung^ Jahren zwei Monaten Wiederaufnahmeverfahren Ter Schriftführer verliest folgendes Telegramm tri meinderat» von Zadern, da» beim Reickütag eint ist: Gestern abend sind ungesähr 30 ruhige Bürger t?o, tarpersonen obne Grund gewaltsam sestgenommen worden. Eine Petition bei früheren (tzerl»creibesitzerS Brehm kn Pötzneck lThüringen) bittet um Rechtsschutz. Brehm war aus Grund eines Indizienbeweise» wegen vorsätzlicher Brand« und Urkundenfälschung zu fünf reckt unangenehmen Verhandlungen über die Höhe der zu gcwäh. rrnbcn Enttckädigung. tu Regierungen hoffen deshalb, datz ftc die Vorlage in der Fassung des Entwurfs annehmen werden. SetfolL) Abg. v. Graeve (Kons.): Denn es irgend möglich wäre, dem Ranne zu seinem Rechte zu helfen, so würden wir es gern tun. D,r Kossen, datz die Regierung die Dünsche der Kommission bcachrc» wird. Ter sozialdemokratische Antrag hat praktisch keine Bedeutung. Abg. Dr. Neumann-Hofer (Bp.): Dem Ranne mutz geholfen werden. Wenn der Reichskanzler den guten Dillen hat, dann wird sich ein Weg finden, um da» geschehene Unrecht zu mildern. Die Petition wird zur Berücksichtigung überwiesen. Dienstag, 2 Ubr pünktlich: Kurze Anfragen, Interpellation Arnstadt (Ronf.) über die K Zanken «ecsicherung, Abstimmungen über die Dahlprüsungcn. Erste Lesung bei Etats. Schlitz 6X Uhr, Mb. Deutscher Reichstag. 179. Sitzung. Montag, 1. Dezember. Hm Tische beft BundeSrat»: von Bethmann tzollweg, Delbrück, D a h n s ch a f f e. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 15 Rin. Der Schwerpunkt der Vorlage liegt in dem ersten Artikel, der mit dem bestehenden RcchtSzustand in rinem ganzen Komplex von Bestimmungen aufräumen will. Sie will in da» Beämten» disziplmarverfabrcn rin oder eigentlich zwei Rechtsmittel neu ein- fuhren, nämlich die Wiederaufnahme und innerbalv der Wieder- aufnahmc da» weitere Rechtsmittel der Befckiwerde. Dir haben aber im einzelnen eine ganze Menge Bedenken. Die Qiiinnmfeit der Diederaufnahmc ist xn sehr beschrankt. T i r ent. auf Brandstiftung und Versicherungsbetrug irrige, sprachen, nicht aber von der Urkundenfälschung. Für die 879 Tage Zuckthauc wurden ihm nun nur 2200 Rk. Eiitschätz ig u n g zuerlannt, die zum Teil auf GerichlSkoiien oufflci.ebnet, zum Teil gepfändet wurden. Brehm versuchte vergeben», eine höhere Entschädigung zu erlangen. Tic Rcichstagskommisston war der Ansicht, datz gesetzlich der Wiederholung ähnlicher Fälle vorge« beugt werden müsse. Sie empfiehlt daher, die Petition al» Material für die Neubearbeitung einschlägiger Gesetze. Die Sozialdemokraten beantragen Berücksichtigung. Die „Oletzener ZanstlleiiblLtler" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ',Mrets>lit1 fir bei Kreis •le^ei“ jreeimal wöchentlich. Die „candwlrtschaflliche, »eil- freie«" erscheinen monatlich zweimal. Staat hat selbst cm Interesse daran, zu Unreckt verurteilt wird. Die Straf gute» Vorbild. Tic furchtbare Essener Reim ^Prozesses brauckt sick disziplinierte Beamte, dessen Verursi -.'zetzordnung »st hier kein .ust i z t r a g öd i e des t zu wiederholen. Ter - später wieder aukge- -inzc Zeit die vollen B<- Netoktion, Expedition und Druckerei: Schusstrave 7. Erpedstion und vertag enü» bL Rcbiihloiuewill Tel.'Adr»AnzeigerBietzen. Dem Grundg. danken der Voria, cirb selbstverständlich all» fcitifl zugestimmt werden, zumal sie einen allen Dunsch des Reichstage» erfüllt. T»e geheime: P e r s o n a l a k t e n der Beamten sollten abgesäxisst werden. Auch stedt nickt» im Reichs, ^camtengesetz. datz die Beamten zu e «er bestimmten Gesinnung verpflicktei sind. Tic Disziplinarkommer sollte au» Wahlen bei Beamten dervorgeben. Ta» Wiederausnahmeversahren iit fuhren auch bei verui ilungen zu Gelbstrasen und verweis. Der datz keiner seiner Bürger hört! bei den Elsässern und Soz.) «De. nut AuSnohm, Londgerichtsrat» sind trotz Emspruch der Zivilbehörden in Keller die Rächt über erngesperrt gehalten worden. (Lebhaftes hoben wird, mützte nachträglich für die „ züge nact»gezahlt erhalten. Dir schlagen eine Kommission von Giehenn Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesscn lucktbau» verurteilt worden. Im wurde er von der Anklage Abg. Bernstein (Soz.): Daö soll denn locrben, wenn wir diese» Provisorium ab- lchnen? (flbg. Graf Westarp (Monf.): Sie lehnen ja den Stal ab, was sollte dann werden? Grotze Heiterkeit-) Hier handelt es sich doch um einen Handelsvertrag mit einem Weltreich, über den zu entscheiden nicht in unserer einseitigen Macht liegt. Sie wissen gar nicht, wa» au» unserer Industrie, au» unserer ganzen Boll». Wirtschaft werden soll, wenn wir da» Abkommen mit Grotzbritannien kündigen, aber trotzdem wollen Sic (zur Rechten) e» tun. Eine solche schöne Pose machen wir nicht mit. Die Vorlage wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Das Mederausnahmeoersahreu in Disziplinarischen. Der Gesetzentwurf über die Wiederaufnahme eine» Diszipli» narverfahrcnü sieht zur ersten Beratung. Tie Wiederaufnahme war bi»her dem deutschen Tisziplinarrecht unbekannt. Jetzt soll sie in das Reichsbeamtengesetz von 1873 eingefügt werden. Sie kann sowohl zugunsten dc» Scrurteilten wie auch zuungunsten eine» Beamten erfolgen, Voraussetzung ist aber, datz entweder auf Entfernung au» dem Amte erkannt war oder datz dic Dienst, entlasiung zu erwarten ist. Die Bedingungen der Wiederauf, nähme sind einmal die gleichen wir im Strasprozetz. eS kommt aber noch hinzu der Fall, datz ein strafrechtliches oder zivilrechtliches Urteil, auf da» sich die Entscheidung gestützt hatte, durch ein andere» rechtskräftige» Urteil aufgehoben ist, und ferner die wichtige Bestimmung, datz auch neue Tatsachen oder Beweis- mittel die Wiederaufnahme herbeiführen, wenn sie allein oder in Verbindung mit den früheren Beweisen bartun, datz kein begrün- deter Verdacht mehr vorliegt. Die Schadloshaltung eines im Wiederaufnahmeversahren freigesprochenen Beamten, der im ursprünglichen Verfahren zur Dienstentlassung verurteilt war, soll so erfolgen, datz er für die Zeit von seiner Dienstentlassung bi» zur Wiedcranstellung ein Wartegcld von Dreivierteln feine# letzten Gehalts bekommt, ohne Rücksicht darauf, welche Einnahmen er inzwischen durch anderweitige Be- schäftigung erzielt hat. Staatssekretär Dr. Delbrück: Die Vorlage bedeutet die Erfüllung einer Zusage, die dem Reichstag bei Beratung des Kolonialbeamtengesetzee gemacht worden ist. Allerdings h.'t die Fertigstellung länger gedauert al» man ursprünglich angenommen bat, da sich doch nicht unerhebliche Schwic- rigkeiten ergeben hoben. Eine nennenswerte Belastung der Diszi- plinarbehörden ist von der Zulassung der Diederaufnahme nickt zu befürchten, da die Zahl der Disziplinarverfahren überhaupt ziemlich gering ist. S;e beträgt im Durchschnitt nicht mehr als 220 im Jahre. D'e Vorlage schlietzt sich in ihren -wer ersten Abschnitten an die Bestimmungen der Strasprozetzordnung an, sie konnte aber doch etwas weiter gefatzt Werder., weil das Beamtenrecht nicht so eng umgrenzt ist wie da» Allgemeine Strafrecht. litfat genötigt rst, fick den Verdienst anrechnen zu lassen, den er tn der Zwischenzeit gehabt bat oder hätte haben können. Autzerdem erspart die Die- dercinsctzung in die frühere Stellung die meist langwierigen und in dieser Produktion um mehr al» das Toppelte überlegen war. 255 Millionen kommen auf die Erzeugnisse ter Forst unv Landwirtschaft. Alles ein erfreuliches Reichen der Ueberlegcnhett unserer Dore. E» ist schließlich den Engländern n ckt zu verdenken, datz sie das mit Unbehagen anseben. flcbnhdie Verhältnisse liegen auch für unsere Ausfuhr nach den englischen Kolonien vor. Abg. Dr. Pachnicke (Dp): Mi dem Provisorium soll da» Bestehende nur aufrecht- erhalten werden. Dazu bedarf c» nicht vieler Reden Aber die Konservativen wollten es ander». Ta» war ein Auftakt zur Diskussion über die neuen Handelsverträge. Unsere Ssillung soll England gegenub< geschwächt sein? Ta» ist weder in politischer noch in wrrisckafi sicher Beziehung richtta. Unsre politischen Beziehun en zu England haben sich gebessert. Das ist cm bco.f »werter Erfolg unserer auswärtigen Politik, die sonst an Ersosi nicht zu reich ist. Die Konservai ven möchten am liebsten dic Vorlage ablehnen. Sie würden mit eine' grotze Verantwortung auf sich laben. Herr Delbrück .<>t mit der Höflichkeit, die ibn ziert, e» vermieden, auf die Folgen dieser Ablehnung hmzuweifen. Tiefe Höflichkeit entspricht aber nicht der Sachlage. Denn wenn da» Provisorium fallt, bann ist der Zollkrieg unauSbleibbar. Tas ist kon- scrvative Handelspolitik. Im Interesse dc» aanzen deutschen Witt- schastSleben», einschsietzsich Nr Landwirtschaft, siegt eine möglichst ruhige Entwicklung dieser Dinge. Die Regierung darf sich bei der vo> bereitung neuer Handelsverträge durch die Konservativen nicht beeinslussen lassen. Wir wehren die kon- servotiven Angrisse entschieden ab. (Beifall links.) Abg. Hoesch (Kons.): Man macht uns Vorwürfe, datz wir diese Aussprache entfesselt haben. Aber wir haben die Pslickt, am 1. Dezember darauf hinzuweisen, datz e» nickt fo endlo» weiter gehen kann. Erst am 1 Dezember dürfen wir darüber entscheiden, wa» am 1. Januar geschehen soll. Darum gibt uns die Regierung nicht eine längere Frist!' Wir hegen keine grotzagrarischcn Wünsche, jebc Handelspolitik aufzuheben und unsere deutschen Landwirte mit einer unübcrfteigbarcn Schutzzollmauer zu umgeben. Aber wir müssen berücksichtigen, datz wir mit dem Anwachsen der Ausfuhr Eanada gegenüber eine gute Waffe in der Hand haben, um bessere Handelsverträge zu erzielen. (<-
f t e n umgeben, an denen der normale Beamte einmal anstotzen mutz. Tie Art und Wese der Entschädigung Urdert Widerspruch her. au». Ta# gilt auch für Strafversetzungen wib namentlich Dienst, entlassung. Strittig ist namentlich die Stellung der Reichstags» beamten. Hat der Präsident die Tiszipsinargewolt oder der Staatssekretär de» Innern? Und ist gegen die Entscheidung des Ersteren Berufung möglich? Abg. Dr. Thoma (9?atL): Abg. Liesching (Dp.): Um zu den Vorschlägen zu kommen, die die Regierung hier macht, batte e» wirklich nicht so viel Zeit gebraucht. Ter Reichstag hat wiederholt verlangt, datz den Beamten eine gewisse Kontrolle über die Personalakten zugestanden wird. Tai gesetzliche Koalitionsrecht der Beamten wird sich leider kaiim in das Gesetz hineinbringen lassen, trotzdem die Regelung notwendig ist. Denn wir alle Wünsche in das Gesetz hineinarbeiten wollten, so würden wir e» ad calendas graccas verschieben. Abg. v. Veit (Kons.): Wir freuen un» über die Vorlage im Interesse der Beamten. Eine Entschädigung für ungerecht Verurteilte hat den vollen Beifall meiner Freunde. Die Vorlage bringt m dieser Beziehung eine glückliche Lösung. Sie könnte vielleicht zu einem organischen ReichSbcamtengcsctz ausgearbeitet werden, denn die Aufrechterhaltung der Disziplin ist die fundamentale Grundlage de» ganzen Staatsbaue» Hoffentlich wird die Vorlage unter Beibehaltung ihrer wesentlichen Bestimmungen Gesetz. Abg. Dr. Liebknecht (Soz.): Die Bestimmung inutz beseitigt werden, datz für die Wieder, aufnahmc neue Tatsachen oder Beweismittel bestimmend sind, die bartun, datz kein begründeter verdacht mehr vorliegt. Das führt zu weit! Die Vorlage geht an eine Äommiffion. Petitionen. Abg. Hoesch (.Qonf.) erklärt sich geaen da» Provisorium. Selbst ein Zollkrieg würde für un» vorteilhafter fein. Staatssekretär Dr. Delbrück: Der Vorredner hat in einer wobl begreiflichen Zurückhaltung sich nicht über die Frage geäutzert, wa» denn geschehen soll, wenn da» Provisorium erst am 1. Januar abgclaufen und nicht erneuert ist. Diese Frage mutz doch aber m erster Linie gelöst sein. In den wirtschaftlichen Verhältnissen za England ist seit 1011, al» da- mal» das Provisorium verlängert wurde, keine so erhebliche Aende- runy cingctrekn, datz man die Gründe, die tomalü für die ver- kängcrung sprachen, nicht auch letzt gelten lassen soll, «ckon un er Violinkonzerte, ist als ein hier lang entbehrtes Werk in das Programm ausgenommen worden. Es gipfelt in einem Vivlingesana b^^bernd^ Schönheit und Innigkeit. Schließlich kommt “to) tos fetisch-schwärmerische dritte Klavierkonzert E-Moll zu Gehör. Es ist charakteristisch für Beethovens Ent. wicklungsgong, der im ersten und dritten Satze zum Teil noch aut Mozart,chem Gedankenboden steht, während er sich im Largo ganz als Eigner zeigt. Fift das Konzert ist wiedchum das k a - V c r ^^^^^^ker-Orchester gewonnen worden. Es steht unter Professor Trautmanns Leitung. Tie Art der Zusammenstellung des Programms, die Vorführung mehrerer so hoher Werke der Tonkunst, stellt einen besonderen und seltenen Kunstgenuß in Aussicht. Zur Erzielung erhöhter Wirkung ist das Orchester durch 18 Frankfurter Künstler verstärkt worden. So ist den Musikfreunden in diesem übrigens einzigen! Orchesterkonzert im alten ^ahre Gelegenheit geboten, erlejeno ----Stiles und wie es die Aufgabe und n. Der Staat läßt sich für feine Gelder entweder Sicherheiten geben oder er verlangt fce Aufsicht. Die Staatsaufsicht be- deutet aber >n Tod für das selbständige Genossenschaftswesen Tre Genossenschaften roerbeit durch die Staatsaufsicht zu Handlangern der staatlichen .Kreditinstitute herabgcdrückt Dre Gründung der Preußischen Zentral-Genossenschaftskasse und das System ihrer Kredithergabe hat zu einer treibhausartigen Entwicklung tws Genossenschaftswesens .geführt. Auch in Hessen hat man M sehr Die Gründung von kleinen und kleinsten Darlehns- kassen gefordert, denen es nicht nur an genügendem eigenen und fremden Kapital, also an ausreichendem Betriebskapital fehlte, sondern die auch über keine zur Führung des genossenschaftlichen Betriebes, d. h. eines kaufmännischen Geschäftes, erforderlichen Personen verfugten. Eine Genossenschaft. muß einen mindestens ).welgl'edrkgen Auftichtsrat .haben. In Hessen bestehen mehr als b00 ländliche Genossenschaften. 524 davon mit HO 000 Mit- gliedern waren nach dem Jahrbuche des Reichsverbandes der land- wirtschaftlichen Genossenschaften gn die Landwirt schäft kickse Genossenschaftsbank angeschlossen. Rechne ich auf diese 524 Ge- nossenschaften dre Mindestzahl 5 der zur Verwaltung gesetzmäßig notwendig werdenden Personen, so ergibt das schon 2620 Per- 'EN, die eine entsprechende SacNünde haben und über ein ge- wisfes Maß genossenschaftlicher Kenntnisse verfügen müssen. Ich wnl nicht untersuchen, ob die in der Verwaltung der kleinen unb lltinstm ländlichen Genossenschaften sitzenden Personen genügende Schulung, die Zeit und das Gefühl der vollen Verantwortung haben, das )te für ihr Vorstands- bezro. Aufsichtsratsamt unbc- mitbringen mstsfen. Rach meiner Ansicht märe es viel richtiger gewesen, wenn allgemein für mehrere Landorte zusammen erne größere Genossenschaft ins Leben gerufen worden wäre, auch heute noch ist dies möglich, denn dadurch würde der Aufwand von Personen wegfallen, und es könnten so vielleicht genügend Persönlichkeiten gefunden werden, die wirklich in der Lage sind, die Geschäfte einer Genossenschaft gut zu verwalten, gut zu leiten und die Leitung ausreichend zu kontrollieren. Auch würde das Kreditwesen innerhalb der Genossenschaften eine Besserung er» Aren Die Verwaltung stände dann nicht unter dem direkten cÄ oer Ortsbewohner, das oft allein entscheidende persönliche Moment in der Bemessung der Höhe eines Kredites ftele weg und es wüpde mehr auf das sachliche Moment Wert gelegt werden, nach dem der Kreditnehmer für seinen Kredit angemessene Sicherheit zu bestellen hätte. Die Bezahlung der Borstandsmit- glieder fönntc ergiebiger geschehen, ebenso wäre es durch den größeren Betrieb möglich, auch den Mitgliedern des Auffichtsrates für ihren Zeitaufwand, für ihre Tätigkeit eine angemeftene Ver- M geben. Trotz der höheren Leistungen an Vorstand und ckusilchtsrat würde an Verwaltungskosten gespart, weil eine au breiterer Basis stehende Genossenschaft auch mehr lleberschüsse erzielen kann als eine Anzahl kleiner und kleinster Vereine In den ländlichen Genossenschaften ist seither auch keine kaufmännisch vertretbare Zinspolitik getrieben worden. Die Spannung z-wi- schen dem Zinsfuß, der für Spareinlagen oder Depositen gegeben roiro, und dem Zinsfuß, der für hinausgegebene Darlehen, Hypo- thekeii unb Kaufschillinge zu beanspruchen ist. war meistens zu gering, so daß der Ueberschuß wohl zu einer Dividende von durchschnittlich 6 Pri^.. reichte, aber durck-aus nickst so hoch war, um auch einer starken Reservebildung die Wege zu ebnen. Die länd- Wn Kreise sind bei dem teuren Geldstande mit dem gleichen Zinsfüße verwöhnt worden, der bei flüssigem Geldstande zweckmäßig gerne)en ist. Jedermann weiß aber, daß bei hohem Geldstande nicht nur der Gläubiger höhere Zinsen zu beanspruchen das Recht hat, sondern daß auch der Schuldner höhere Zinsen bezahlen muß. An Nichtmitglieder wurden erhebliche Kredite geivahrt. Ganz abgesehen davon, daß das Genossenschaftsgesetz die Kreditgewährung an Nichtmitglieder ausschließt, widerspricht es auch ,eder Logik, Personen Kredit zu gewähren, die wohl bereit und, an den Vorteilen des genossenschaftlichen Zusammenschlusses tcil-.unebmen, die es aber ablehnen, die Nachteile dieses Zusammm- Mstuffes, also die Haftung, zu übernehmen. Gerade diesen Per- )onen lollte man die Kredite kündigen, wenn sie sich nicht bereit erfüllen, den Genossenschaften als Mitglied beizutreten Oder soll der -Staat auch indirekt diesen letzteren mit seinen Geldern bei- springen? zur Heranbildung tüchtiger genossenschaftlicher^e un^urch auf b,c 3"börcr einen tiefen Eindruck machte. Bele^mg und Lftisklärung Unterstützung zu ME?en. voftentlich l!t dadurch mancher Schüler und Fortbildmigs- Regierung nicht durch engherzige Ministerial- schulet, der durch die Lust nach Abenteuern sich zur Fremden- fcnenb™"^^en&™”itnTrf^G>tv1 s0, u? le9">n kmqezoqen fühlte, von biefeni Wobne qetjeilt worden, ifeinm ÄXS r X r d ieA b gebrannten in fOteiner^agen di- die GenvffenschZte? in Lessm durchzumaAn Sn Ä l-nd ber der auf dem hiessen Stadthaus« errichteten Sam. gerade dec Staat den G-noff-nschasten mit ctwiSmebrBertmllen^ dl stelle ein^ogangen^ Ungenannt I Mk, Mi. IM., begegnen. ® ftnn?n die stücken x lur Beleihung von Grund- Tater nur Fremde sein, die nach Geld trachteten Zur nähe- zu welcher Hohe der Staat diese Mittel aufzubringen hätte MlhattSpuntt darin gefuiiden, daß aus dem r ^ll bie Preußische Zentral-Genosseusck)aftskasse dem fraglrchen Morg-en zwei Land- 6 Millionen Mark Kredit den hessischen Genossenschaften durch ^"cher gesehen worden sind. Zentralkasse, e. G. IN. b. H., zur Verfügung ge-1 Kreis Jüdinnen W ÄSMhÄ Eüdiny-n 30^Noi>. Zu? öiier der 1600 jätjrigc.t dre .Prenßenkas;e die seither von ilw als Weckstelkredit wr'$er= durch Kaiser Konstantin wurden hiev fügung gestellten Gelder zurüctzieht, was ihr um so angenehmer K- tn ?lb^a 25. bis einschls 30. Nov. Predigten durch wrrd, als ihr aus der Hingabe preußischer Gelder nach Hessen §^an5,15^ancr^ater «b geh alten, um eine °rrhn,r| preußischen Mgeordnetenhaus im vergangenen b.^NklHe Erneuerutlg einKuleiten. Die Predigten fanden täa- Frühiahr gemacht worden ist. lich vor- und nachmittags statt und waren aut besticht Am der erftender Finanzausschuß Somrtag wurden die Andachten in Nidda um V210 Uhr und £tCt? ÄÄ ÄSaÄVn,Ä Wien8" 4 *** Kn^r,C^ • Kreis Schotten. zahlreiche Genossenschaften sich zugunsten des Antrages aiisae- L ' V O b e r - S chm i t t e ii, 30. Nov. Der lange gehegte sprachen hatten. Dagegen soll der Finanzausschuß sich gegen'^n ?^ch unserer Gemeinde, eine W a s se rt c i tu n q zu bc» Ä-. ^ontralkasse auf Gewährung eines staatlichen Dar- V^n, geht nun in Erfüllung. Nachdem mehrere Versuche, mit?^l>«lten haben, rocii Quellen zu erschließen, fehlgcschlagen waren, ist jetzt ein An- rwfri»Äg dieses Darlehens an bte Zentralkasse keine Muß an das Wasserwerk Rain rod zustande gekommen 6anb^Ä4Sn ber Hessischen Regierung entgegen sehen. Haben doch dieBeschlüfte ^^^.Waer 5k t hing, die eben- bic gefaßt werden, nicht nur für Hessen, sondern für das gesamte fPr Wasser von Rain rod erhalt. Die Kosten für unsere Genonenschastswesen eine hohe Bedeutung.'. Gemeinde werden einschließlich der früheren Vorarbeiten Stein-Darmstadt. 400(y Mark nicht überschreiten. --------~ ---------- 8 Dom oberen Vvgelsberge, 1. Dez. Ganze Aur Stcrdt nnd CawAr r9I”I?bunflClt Christbäumchen gehen nach den Gießen, 2. Tezember 1913 ?er e^cJ! Stationen, um hier weiter verfrachtet zu wer- " Ans dem Forstdienft. Der Großherzog hat ben HapnifflL%^n toerbe? von Händlern aus Privat- und Dbcrförflev ber Oberförfterei Lindenfels Forstmeister Wststelm @ ”C ®ÜtC mit Öeitnbnrg jit Lmdeniels in gleicher Diensteig-nfchoit in die OberfSrsterei Lich versetzt und den Forstossistenten Richord v «nS „ . Kreis Friedberg. ' ""T'er CTn,Sf d. ^°RBL'.7ekt/on^Le^rlZt7n^Les^k^ oember b§ Js. vorgenommene Wiederwahl der bisherigen des Instituts erfolgt von Staats wegen, als Leiter soll eine -otigeordmten LandtaaSabgeordneten Karl D a m m und Rechts- /^oft der Balneologie berufen werden. Das Institut anwalts Ju'ttzrat Adolf Win deck er zu Friedberg zu un» }], ^cn allgemeinen Z wecke ii des Bades, sowie im befoldc-ten Beigeordneten der Kreisstadt Friedberg bestätigt. besonderen auch der ärKtlicheii Wissenschaft zu dienen. schreibt uns: Für den Winter Starkenbura und Rfteinbesfen deren erstes am S o /n^a g ,^de? 7^zewber* ^im StadttÄn beging' ^ie“ Stier ° b V ^Technische Hochschule ftattjuibct und zwar in ber Hauptsache als Be?t bove nabend statt mit dA lÄeburtstages un.eres G r o ß h e r z o g s Es kommen Höhepunkte Beethovenscher Kunst zur Aufführung Die allgemein^ Festakt in der Aula diesmal mit einem große ßconorenouüertüre dr ITT 2« i« fAÄlSjft'L-0 r 3 » der am Samstag abend im stadt,- konzert, das Klavierkonzert in C-Moll und^aus den! ftorno^Hn^n !ftn^ 92cben bcn Angehörigen aller studentischen Sinsonienkolvß der gewaltige Gipfel der i ü n i t en Bereinigungen nahmen auch fast sämtliche Mit- Wie Paul B e kke r in seinem klastischen B^^tck^ ül^r E^en L großen Senats teil, mit dein Acrlin 1911- treffend sagt, sind die Sinson^^b^ Y Pros. Tr. Schmidt an der Spitze, ebcnsalls Teil Beethovenschen Schaffens Mehrnoch Sft n d e Ä" ^luskow, Oberpostdirektor .Mölkau, Pro- popularsten Werke der gesamten Instrumentalmuick I einem Prolog von Stud. ard). Kurt Alle diese Wunderwerke musikalischer Kunst sind iJ Coth -C Degrüßungansprackse des Vorschenden weiteren erläutert zu werden, in^^em musikalls^^Merte' ! S ck» ^^^"^Enverbandes, Cand. mach, et elektr. unerreicht, daß man immer wieder auf sie so «ch w ab hielt Pros. Dr. Berger eine längere Festrede, die in Die C-Moll-Sinsvnie ist vielleicht das Wnnnmmu^" ^7cUt bretsachen Hoch auf den Großherzog ausllang. Tie von Whov^s"?^ ^de sie 1808 und I ^rtbauer des herzlichen.Einvernehmens dieses Riesenwerke-^ mit sm ??bert Schumann die Bedeutung «mbooen b""d ft »°u Mdört in. öifentlid)en Saä? mir i^tf,lJn(’En w>r darüber! So oft ibre Macht auf alte Leknsaster '* ."T1, uM unverändert scheiniingen in der Natur bie f^nft ma,’^e. große Erin it Furcht und Beivunberuna erstitte^, auch wiederkehren, uns nach Jahrhunderten nock) wiederNinaen ^inronic wird Welt und Musik gibt." (5iie rotitere% ,m^to,h- ’°Jlln^c c5 eine folge ist das glänzende Orchesterstück btn bntt/n" b^r Vortrags- noten»Ou»ertfite, fe*®- ^en^c°- Mlt^liti» btigetreten. Es ist bekannt, und ich habe vorhin schon erwähnt, daß die Zentraliässe an die Regierung mit der Bitte um Gewährung eines größeren Staatsdarlehens, mindestens bis zu einer Million Mark, herangetreten ist. Die Zentral kasse hat sich bereit erklärt, dem Staate Sicherheiten für das Darlehen zu gewähren. Erhält die Zentralkasse das Darlehen, so wird sie auch, vielleicht nicht völlig, aber doch in gewissen Grenzen, einer bestehenden Notlage der ländlichen Geiwsfenschaften und ihrer Mitglieder entgegenroirfen können, Zentralkasse und Verband sind, wenn sie Hand in Hand arbeiten, in der Lage, die Verhältnisse der Ertrzelgenossenschaft stets übermalen zu können. Die Elnzelgenosfenschaft muß sich selbstverständlich daraus beschränken, nur mit den Kreditansprüchen an die Zentralkasse heranzutreten die auch tatsächlich vertreten sind. Tas Mitglied einer Genossew m a t« r2°^ IanffC "ikht das Recht, jeglichen Kredit von seiner GenossensckM zu verlangen, den er gerade im Augenblick braucht Gr tarnt ihn nur beanspruchen, soweit es die Verhältnisse der Genossenichait selbst zulassen. Vor allem ist es notwendig, — und da solllm alle ländlichen .Kreise zusammenwirken — das — u» uiun Vertrauen der Mitglieder und der Gläubiger dec Genossenschaften Instrumentalmusik größten Stiles unb wie es die Aufgabe und c^^A^bwrniien. Das kann geschehen durch streng solide Ge- die Verstärkung der Stteicher mit sich bringt, vor allem gut! •ttoits.Tubrung uich durch unumwundene Klarlegung der Verhält- Streichmusik zu hören. Kein Vertuschen mehr, sondern eingehende "Stadt-Knabenschule. Am letzten Freitag hielt MiyL, wie "sie ffrrnidenlrgim.-ir Castrlor aus EtraSburq in seelten, werden ihnen auch wieder die Hilfsquellen zuführen beren beC ^,cr,9Cn Stadt-Knabenschule und in der Fortbildungs- fie zum Betriebe ihres Geschäftes unbedingt bedürfen. ' schule einen sehr interessanten Vortrag über die Fremden- insoweit in Anspruch genommen leg io n. Er schilderte dabei die Greuel und die Miß- Zur Heranbildung tüchtiger genossenschaftlicher^Kräfte unbbunb ? -.bc ba^/5 aus die Zuhörer einen tiesen Eindruck machte. Belehrung und Auffläning l^er$tiibu^Klu ^ Hoffentlich ilt dadurch Und nun die Aufgabe des Instituts: „bei der Hebung der Rente der Staatsanleihen eine erhebliche Rolle zu spielen" Man braucht «ich nur bte Kursentwicklung der Staatsanleihen während der letzten ^ahre vorzustellen, um zu erkennen, wie gefahrvoll es für das Staatsinstitut wäre, mit der Aufgabe betraut zu wer- . ' den Kurs der Staatsanleihen — hochzuhalten. Das wäre ja doch wohl die Pem Institut zugewiesene „erhebliche Rolle" Lew Ltaatskredit würde überdies damit der denkbar schlechteste dienst criüieien, wenn bekannt wird, daß Staatskreditinstitute vorhanden und mit der ausgesprochenen Aufgabe, den Kurs der ^-taatsvapiere zu beeinflulsen. Schon derartige Erörterungen sind dem Kredit des Staates nicht gerade förderlich. Ein weiterer Aittrag, der in der zweiten Kammer von dem Abgeortneten Herrn Justtzrat Reh in Alsfeld mit Unterstützung ber fortschrittlichen Volkspartei eingebracht wurde, ersucht die Regierung um baldige Vorlage eines Gesetzes, wodurch denjenigen m .Heuen wohnhaften Mitgliedern hessischer landwirtschastllchcr Geno lenfewften, die aus Anlaß ihrer Mitgliedschaft einen er- heblichen Vermogensverlust zu erleiden haben, Darlehen aus der litl* ai.P S- ... O...V . ' i v U , zu den für Darlehm aus der Landeskrediikasie bestehendm Bedingungm der be!i-h-n°n Objette zu gSm fiub. ^amit soll den einzelnen Opsern verkrachter oder in Kah- ^alcncr Genossmschaftm, die infolge ibrec ^n?fcifcn lständigm Verfall zu gecatm drohen Adolfen werden „Der Zusammenbruch einer Reihe von G^ ^cI e' J? .'kbrt die Begründung aus, „derartige Anforderungen a,i zahlreiche Mitglieder dieser Gmossensckwften M^,bnenaui dem Zwangsvetiausswege der Verlust ihres ganzen q b br' mcht Hilfe zuteil werde. In ähn- s,C^C«t ^e-t ^landen sich Mitglieder von Genossenschaften die Ge,maftsanteile erhöhten und Einzahlungen daran ei'nsor- dertew der Mehrzahl aller dieser Fälle scheitere die Erftlllung Verbindlichkeiten an der Unmöglichkeit die r,r‘ ^ J)icrr|ir auBubrnigen. Der Staat habe ein erhebliches In- ihm (T?Sran' ber Lohenden Vernichtung einer beträchllick-m Zahl ton Ex len-en nach Krästen entgegenzuwirken." ö Q faife niLmn ^aatshilse durch Darlehen aus der Landeskredit- das i.?Arffel ^.Gesetz geändert wmLi, m," rIL JrVtcl 1 J.m allgemeinen mir die Hergabe von Darlehen me,n. en zulaßt. Ebenso dürfen Darlehen aus d"r ^anhr ■< lwher X \u Ä fefj" werden, und zwar nicht »sä ÄVne$ "3ufd”aflä *A. ÄÄÄ” Hausbe.itzei te-, ganzen Grotzher ogtums auf dem Plan erscheinen um auch lhrerieits m verlangen, daß ber Staat ibnS »S Hypotheken geben tollte, weil der Jmmobiliarwert so außerordent- Antrag^Reh^ans C6t ^^rliches Prinzip stellt daher der die ich gegen dm Antrag von Heyl angeführt habe, sprickft auch gegen den Antrag Reh Die lam lichen Genossensckiaften, die seither an die Landwirtschaftliche Geiwsimschaftsbank angeickLolsen tvarm, sind in ihrer Mehrzahl der neuen genossenschastlick^n Schöpfung, der Zentralkasse als. ngr 5. Te*embet 1913 «Hgcgcngtnommrn lofcen, bir — Thelen die hiesige slal^ soll jivilcften der eine oemtin* CttfffdMnabrf. Nationalflugspende. schlechtem Zustande, bei regnerischem Wetter fast qar nicht passierbar war. ? Niederkleen, 1. Dez. Hier wird eine Wasser- ititaag gebaut. I1nit>crjität»»21acbricbtciu — 2572 immatrikulierte Studierende zählt im laufen» bcii Wintersemester die Universität Freiburg L Br. Dazu kommen 138 Hospitanten. — Ter Botaniker, UnivcrsilätSvrofessor Dr. Ludwig Diels in Marburg ist zum Unterd'rektor des botanischen Wartend und Museums in Berlin-Dahlem als Nachfolger von Geheimrat Pros. Z. Urban berufen worden. — Auf eine 25jährige Tätigkeit als akademischer Lehrer kann am 3. Dezember der Vertreter des römischen und bürgerlichen Rechts an der Universität Straßburg i. Els., Prof. Dr. jur. Andreas von Tuhr zurückblicken. Landwirtschaft. ? Lang-Göns. I. Ter Im Aus Um an brtelntatmn, die in einiger Zett beendet lein wird, Strobe nach (iolzheiin und der nach £'eibgeflcrii Verles anzuraten — feaibbud) de» guten Tone» und der seinen Sitte rtwt ifLmstniWe von Franken. 1H . -^4 Seilen Mar Heiiee Verlag. Leipzig — Lhn rc,»volle» Buch- lein, vornehm und schön ansgestattet Auch der adelhdkiuiidi 'ein iWeb'dbeie wird beim Durchleien de» durch die "aenartiae Anordnung de» Inhalt» untnbiltcnben Verte» auf Regeln stohen. bie er bisher ganz ober tnlrociie außer acht gelassen bat, und deren Beiolgung auch für leben, der etwa» auf gute« Venedmen Mit, unumgänglich notwendig ist. Schule und Lernen greift manche Kinder recht an, zumal in den Ent wickelungSjahren. Da» stille Sitzet,, der lange Aufenthalt in den Klassenzimmern, nimmt sie mit, fit wollen nicht recht essen, und die Eltern wissen ost nicht, wie dem begegnen. Man lasse solche Schulkinder morgens, mittags und abend» kurz vor oder nach dem Esten eine Zeitlang Scott» Emulsion nehmen und wird bald bemerken, daß die Eßlust wieder kommt, die Kinder frischer werden und den Vorgängen in der Schule mit reger Teilnahme folgen. Der in Scott» Emulsion enthaltene Lebertran, die Kalk, und Natronfalze, sind zur Kräftigung und Entwickelung jugendlicher Körper besonder» nützlich. Scott» Emul- sion läßt sich leicht einnehmen. Da» für sie au-gegebene Geld ist eine Anlage, die sich gewiß bezahlt macht. Ter vielen Nachahmungen wegen ist beim Einlauf deutlich Scott» Emulsion zu verlangen. C/i. Eingesandt. (Wit Form und Inhalt aller unter biner Rubrik sichenden Artikck übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantivonung ) Beuern. V, Roo. Qm Mißltand «ul unserem ®e- m e i ii b e 1 r i e b b o f ift bet, bab bte ®rüber nicht trocken sind. Toi »eiate sick' wieder beule gelegentlich einet Beerdigung Im 0»,adk war Safier und Io wie älter«. so war auch diesmal die •bvlicbetiroanb zum Nachbargrob zum Teil eingebro reu Besonders niifcit ti i'i dies, wenn d a n >npflanzung (Aeplell vorgeuomme» werbe», •'le geolante ‘.'Inlnne nmlab, nnge'n' r 120 Dl argen. Alle Wrunb- l esiher, die sich durch die Feldbei einigung Land Doribin legen lasten, i'erpnidilen sich, e» in t Bäumen zu devsianzen. Tie Anlage selbst "o'l von . ack lenten auiae ülwt werden 3» Hellen dürlte das die :Üp bsian, "ng dieser Art sein. — Tie hiesige Crt»arniwe de) "T b e r b e, I i f <6 e n Obftbfliioerein» bat sich der Sache be- -iiibcr angenommen Per einigen ■.'Voten wurde ein Cbfl- unb irlenbonoerei» gegründet, dem zurzeit 45 Miigtieoer angebören. ei-m 1. Borsiiiei'ben ivr.blle man L’ebver V o i f in a ii n, zum OTfibenben Bürgermeister Romvl, znin Ecbrihlübrer £anb- /in ?Jilb 'ren: Beisitier wurden: ^eineinderat Wagner, l anmivart 91 ii b o ( p b und Landwirt W Belte n. Hefsen-Nofsa^ h. Frankfurt a l*i , 1 Dez. Nach einer durch »echten Nacht begab sich gestern der verheiratete Schlosser Ballen- derger mit mehreren freunden ttach den Tommerschen Flugzeugwerk statt en am Biegwald, um ihnen bie 7rlugzeuge zu zeigen Ball.nderger setzte den Motor eint» THugpuget in Bewegung und wurde dabei von dem Propeller lebensgefährlich tm »Mubt unb an ber Brust verletzt. Der schwer Verletzte war schon längere Zeit bei dem J4ieaer Sommer al» Gehilfe tätig a. Fulda. 1 De^ Di? Haus- und Grund- besitzervereine der Provinz Hessen-Na s s au hielte« gestern dahier einen DerbandStag ab Bet der Erstattung de» Jahresberichtes wurde betont, daß das erhoffte Ziel der Gründung eines PfandbriefinftitutS für die Provinz Hessen-Nassau nicht erreicht worden fei. Die Unter fhiftung ber Nbommuncn fehle, die die Lache selbst in die fcanb nehmen wollten. — Der Bezirksausschuß hat die Genehmigung zur Bornahme allgemeiner Vorarbeiten für eine Nebenbahn von Fulda nach Poppenhausen erteilt. beh aitiflefibden Bildertaicln unb DeNiNuürationcn ausgcnatte« ift, — das brauch, eigentlich bei ..Meocrs «onvenations-Lerikon" gar mcht beienber» ae'agt zu werben Uebngcns wird e» niemand brrrurn sich kneies 3abre»-6upplemfn, juqelea, »u haben, auch wem, er den ..»r?f,en Mever" noch nicht beiiet d,c 3uüf Bürchau» ielhftündiger größerer Arnkei, die b,e»en Band a«»zeichnen, dielet sicher leben e,wa> mir nennen hier beifpulemnie nur bif beiden nefgrabenber. fesieind geschriebenen Abhandtun-ieii ..AUtestament- hdx «islenichail der Gegenwan und ..Evange'.iiche» Jhidxnrocien in Teuiitlanb", 'erner den praktisch wertvollen. 6 «palten langen Beitrag ^Ssugiwasmilch' mit »wei Bilbertafcln VbaiemidK Milchlewinnung und können e» wohl verantworten, int vinbltd aus dielen wodlgelungenen Bund erneut bte «n'chasiung de» ganzen vüchertisch. — Erste» Jahres-Supplement 1909 1910 Band XXII) zuMeyer»EroßemftonversattonS- L er i,k o n, sechste, gänzlich nenbearbeitete unb vermehrte Auslage 964 weiten Tert mit über 1000 Abbildungen, starten unb Plänen im Tert unb auf 83 Bilbertaieln (barnnier 4 Farbendrucktaleln unb 15 Ielb- ständige startenbeilagen sowie 10 Dertbe,lagen In baibieder gebunden 10 Mk ober in Prachtband 12 Mk l Verlag deS^Bibsio- graphischen Instituts in Leipzig und Wien ) Ein treues spit^el- bilb des rastlosen Vornxlrr^drängenS unserer Zeit btetrl das ..örhe TiadreS-Supplement 1909 10" zu Mener» Großem Konveriations- Verifon (ber ganzen Reibe 22. Band). Zn der Tat, mit diesem £)ilf»mittcl ausgerüstet, kann man sich bequem unb rasch über lebe ber tausend fragen unterrichten, deren Verständnis vom „modernen" Menschen verlangt wird. Der Politiker, ber ZeitungSlefer Habet hier die Staatengeschichte ber ganzen Erbe up to datc verzeichnet, die lüngfle Entwickelung aller politischen Parteien dar gelegt, die neuesten VablrechtsSnderungen ufre. besprochen Der sich für Steuerpolitik und Finanzwesen interessiert, wirb z B durch die sehr auslührlichen Uebersichtsartikel „ReichSfinanzre'orm" uno und „Gemeinbesinanzen" sowie durch viele Einzelartikel aui feine Rechnung kommen Veerroefen unb Marine sind in Hunderten von Einzelbeiträgen vertreten, welche die neuesten Vervollkommnungen der modernen Zerstörungsmittel in Wort und Bild Vorführer,: ebenfo rotrb ber roaffenftarrenbe Weltfrieden, der um Mit „Wippchen" zu reben) mit aller Olewalt nicht ausbrechen will, in den Abschnitten „$eer unb Marine" bei den einzelnen etaalen- artifeln illustriert. Daß daneben Technik unb Naturwiffenschatt, Künste und Geisteswiffenschaften, Kirchen- und Unterrichtswesen, Rechtswissenschaft, Bolkswirtsclmfl, Verkehrswesen — hm: alle Gebiete menschlicher Betätigung in ihren jüngsten Fortschritten, hier zum bequemsten Studium alphabetisch geordnet, von berufenen, zum Teil berühmten schienten allgemein verständlich behandelt werden, daß auch dieser Band wieder verschwenderisch mit meifter- ®erlitt, 30. Nov In ber vierten VenvaltungSmiSschuß- ibuna be» sturatorinms ber Aationalilugspende wurde beschlossen, tn Anerkemning der unerwartet großen Leistungen ber Zivil- unb Militirslieter im Wettkanrps um bie i>on der Nationalfluo- s- nie au < u en Preise für n-emflüge sämtliche Preise zur Ver- . i >ung u bringen. Aach dem bisher festgestellten Ergebnis kommen i t- Alü'flc ui folgendei Reihenfolge in iVrage: 2078 Stil om et er Ythor 2 t 'fl.r Aviatik-Mül Hamen) 100000 Mark: 1506 Kilom "dilceel ^a mon'abrik i^otha' 60 000 Mark, 1371 Kilometer ^Aibatros Iohannisthal) 50 000 Mk.-. 1228 Kilometer Oberleutnant Kastner kMilitärvenvaltung 40000 Mk: H75 Kilometer 6 tief »et ter Zeannin Zodanni-thal 25 000 Mk.: 1157 Udometer Leutnant Geyer Militärverwaltung 15000 Mark: 1115 xdomrter Caspar Waggon'akr,k Gatha 10000 Mark T'.e Pre,»oerteiluug eriolgt nach endgültiger rttüfteUueg her .renauen vnrtmtunaen m einer iaerlidxn Situ na de» jbiro* '.anum» der Nat,onalstugi»ende am 18. Tezemder 1913, moju auch Pl !!-. veinnd) von Preußen lein Erscheinen iugekagt bat vown. merunaen gegen die bieder,gen Festlegungen werben von ber Ge üan»stelle der Nationalilugspenbe. ftronenstraße 61—63 m» Dcrmifcbtc»« • Aerztc unb K r a n kc n ka s s e n Zwischen dem Verband der württemderqifchen A»7rve und ben, Württemberg, ftben R^onkenkaffen.Verd<,nb tfr untre Muwirkung des cderverlicherungsamteS ein Vertrag auf fünf Zadrc *u- lanbt gekommen Tamil ist in Vnrllemderq der ^rrtede zwischen ben Organisationen der Aerzte und ben Kran ken- kaffen gesichert 4 — Eine Drabtseilbahn über den Himalaya Aach bem ’ikrubti de» amerikanischen Konsul» Baker in den „T«,lö Üonmlar and Trade Reports Vashiugwn soll da» wcltentleqene üaschwir durch eine Trobbalbobn iugünglich gemach: werden, die in einer Länge non 120 Kilometern die sdilutbtm de» tzimalava» überspannen soll Die ftmtm dieser Ttablieü- babn »erben auf Mrllumen Mark reranichtagt unb die 6er- meslungSarbeiten sind ichon au »gerührt Tic treibende straft für d,e Irabtialmoqcn soll ein elektrisches Waifenverk in Rampore liefern Tie Trabttnrfien sollen an etfemen Türmen verankert werden, bu bi» zu 1000 Meter voneinander entfernt sein roer- ben Vorsiiusig ist nur an Güterverkehr vorgesehen Der au» dem Zähre stammende Weg ermöglicht gegenwärtig nne Verbindung für Daren tu 14 Tagen, unb bic BnoA»erung lebet Tonne kostet rund 100 Mark Tie Trobt'eilbabn, die im groben l^onzen dem Zdclinnlausi folgt, wird die Verbindung in 15 stunden bewältigen, fodast bedeutende Ersparnisse möglich find. »S6 S ?2- 2 C9 3 = e-? x- 3 5^ w $ I 5T-5 or 7: 2 = s 2 3 -S " 2.S S. zz 2- S 5^3? s3 rj a 3.2^ B-5 s 2 - - Xz $ 8 o 2. 3 Z<£ 3 3 Z sr2 Ls ? T 3» ö' * V 3 § * 8-2 o 5 1 e 2. = * sy r» 2. EL § 3 li 3 ' -- - s S «I» 25« 5- z: _. 5 »3- 5 3 S? = LL 5^2,0 I? äl 2-ä3 1= = i 3 = AZ = ?!| K-Z td a er _ 2. iS " 7» - -» ----- = X —- — T' ~ 5? ^"3 S.10,2 2 5- ^-5 = 2.X S' SS- ® ii- z — - =-* " L 2. L 5-"1, E 5 3 — — ® ^7c- 3 D Z, Z23ZZZ® - ? 2.5 = 5'"' -'S ^2.2:3 3 e — 2 -S - - - y- ” -8: d •» fls| sitl3 d.rZ'ZT- D 2-5 - Ä '3«r3 = *3 ®. 8*? 3. "25 Z2'= = = = = = 3^5» AZ-KZ 2. = = p»»i 2 z ''■T"5'3&=S2e.K=.sS® »_ 2-- - -c 3 Gr-2 -4 3. =- =* & L - 2. - 2 LLZSs-^?« 2 -- öS? 8- I-ESST -e" n X Er =- er er- 2 - E.o'CöS- . ima -2 E » or _ X S 3 p i-- 2 S, s E:*a — — t® 2 £> E . JO J5 -O .5 oiSs c’ 2 c y < ’S - S «CI er: , e ** N = '- o- 3 o 3: — S & -z . f 71 o 0 >-> a cs «u •j^'aj S E ", jO ,5*tt La '— 5 s 3 Js 5)-» §’e’S L Ö CCD SCO E 5.E en" O «St 3 tt 2 L s »C- Sti g$g ^LS L u u e ä a .2 V» P - ’s® e§® c u := s 4» O E ? e CS_„ 1*3 > er? ’F «-■ ?5?cq T Z © 3 ZZZÄSS «St cs es ti u E er E i-> — =S*G N 2. ti .2 es E .2-0 ti E E = ü o vD l-- §Sf- . *3 ö'Bc 03 2 c E _r 2 5 er. LT X 2 «z o 2 5 »c-i O L5 *" to . 5 LZ.' -o *, £>e- .. "ei' . ti i'w- iSE'O 2 -E =Se ■£ •— 5 F>vO 9 ..-« E g'^iE -rZZ SW L 2 «o S S u ry c d '<= 2 9 CG <3 -a ~ E^> Jg -y, 2?S- CT- — eS Ä'S «i c^E5 S KZ. ’S ^-o 5 d-Q E ~ass S Je Er a ion Gießen. Welter Bed. wimmel Siegen Bed. Himmel 1 - + 103 ü. - + 8 0' C. 5 c 0nnj(pu -qu>W sw WSW SSW a 0 B er rkte. eti cbf. Mld 1, 0 ^fg. -6 'M Stück den v 'senfleis zt •** ■e e$ )iaj0i|(pnag aaijüjaiß 03 0 CO CD CO 30 30. ! 30. im. ia -.•■ 1 - ti C cdlls B !■ r? 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E E «ft a es- S-FC: a o o-Jw* cs cs p® te«'® c 'S «st «s» cs es «ft E 3 E^ a :c tag beseitigt sein. Bis zu a zurückgenommen werden 3.2 «L) E en zur Einsicht der ^Beteiligt ®. .3 «ft E E e «ft es «ft e 'a'F ÖJ ^5$ d _ <3 •c e c s .2« er jo Z.2 03ä 2NLS ZN 6? «st es «5 s =Fi 0 f ä o b^s F 2: “2 c Sä83 <3 — -- N I© .N = , E .2 E JO JO «ft — 3-— — "--^N S-—d L 3 — E C?Q"O-- 2 F H o s F 9 2 — a.E ZZZ-2. " «ft 3.© . — •*-* O ex ?—* J- 2^ MZAZ h FZZ ^.LZ e FN O E fiS — «r «ft *3 -uoä.-.E LH'F 2Ö «ft u> ^sLZ“? 3? -*3 3 *° c s •9 ? “8 s S0 9 5-oS L.ß'§Z ~C °c 9. 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