Die heutiqe Nummer umfafet 10 Seiten. treitfrage in friedlicher machten zu vereinigen, um die S: ir ilt I Mng an die Adresse Englands? Sehr bemerkenswert ist, 41' j i»aß Italien die territoriale Integrität der asiatischen Türkei als notwendige Garantie für den europäischen Frieden bc> ' Station Sietz«, omon 4 Cie. Var Dämmerun sauge. idmrt Georg 6onnen|(itr leichl bewölke Himmel Klarer pim7!s Heu Kassel! cossei'nsreil «- und Mun! Löla. rfl. 2, h-st M I ^hner. iÄÄ. trägt dies auch zur Stärkung unseres Kraft- und unseres vidier heiisgefühles bei, weil uns besannt ist, daß man mit ^rpierenen Hieben und rednerischen Ausfällen dort nicht anskomint, wo das Wort gilt: wir wünschen den Frieden und geben gegen niemand los: wenn sich aber jemand an uns vergreisen wollte, dann wird er schon sehen, wohin er kommt. Der rumänische Ministcrratsbeschlnsr Wir erhalten folgende» Bericht: Eine Rede des italienischen Ministers des Auswärtige, i. In der italienischen Kammer sprach am Sams- der Minister Di San Giuliano über die Balkanpolilik. zuverlässigen Freund. L..v---------- . ... . v auch weiter versuchen, der Türkei greif bare \ seiner Freundschaft zu geben. Es wird mit den anderen Mächten zusanrineii arbeiten, damit der Friede sobald als möglich rviederhergcstellt ivirö und der Türkei so wenig wie möglich Schaden erwach st, der unvermeidlich vom Aus- cntstchcn könnten. Bulgarien wünscht Kriegsentschädigung. Sofia, 23. Febr. Das Finanzministerium veröffentlicht ein Exposö betreffend die Zahlung einer Kriegsenischä- digung von der Türkei an die kriegführenden Balkanstaatcn, die erklärtem, daß. sie einen Teil der oltomanischen Staatsschuld übernehmen. Zn dem Expose heißt es: Der Anspruch der Verbündeten aus Zahlung einer Kriegsentschädigung stützt sich aus rechtmäßige Grunde. Die Verantwortung für den Krieg fällt vollkommen auf die Pforte zurück, die im 'Lause von 35 Jahren keine Reformen durchführte und >te Rote der Verbündeten mit Hohn zurückwies. Die Verluste an Menschen, Vieh und Kriegsmaterial, sowie das völlige Stocken der Geschäfte legen Bulgarien große Opfer auf und drohen eine große-Krise h e rb ei z u s ü b r e n. Die annektierten Provinzen, die verwüstet und entvölkert sind, bilden^keine genügende Hilfsquelle, um den neuen finanziellen Lasten Stand halten zu können. Die Verbündeten bestehen nicht auf unverzügliche Bezahlung der Kriegsentschädigung. Diese nnrd durch die in den Staatsschatz fließenden Einnahmenüberschüsse der oltomanischen Staatsschuld gewährleistet werden müssen. Die Zahlung einer Kriegsentschädigung ist eine wesentliche Bedingung für den Abschluss des Friedens. L- * Weise beizulegen. Sofia, 23. Febr. (Agence Bulgare.) Die Vertreter der Großmächte unternahmen heute nachmittag 1 Uhr einzeln eine Demarche bei dem Ministerpräsidenten und Minister des Aeußern Geschow, dem sie den dringenden Rat erteilten, die Lösung der bulgarisch-rumänischen Streitfrage der EnNchei- dling der sechs G r o ß m ä ch t e zu unterwerfen. Geschow erwiderte, er werde darüber dein Ministerrat berichten und sodann Die Regierung brachte den Vertretern der Mächte tunt: mit Predigt, ii Piediat. Friedri-hS-k-k'^ «irr in W > au,u Sie trägt, einen roten Tas Rot lacht so hell int Sonnen- r' Nun berührt die Die neutrale Zone in -ldrianopcl. K o n st a n t i n o p e l, 22. Febr. (W. B) Der Kommaw- baut von Adrianopel teilte den Konsuln den Beschluß der Negierung mit, daß es den Ausländern frei stehen solle, sich in die in der Vorstadt Karagatsch eingerichtete neutrale Zone zu begeben. Die Konsuln legten den Botschaftern funkentelegraphisch dar, daß der Au z :g der Fremdenkolonie aus die c i ii h e i in i s ch e Bevöllerung einen peinlichen Eindruck machen werde und fragten an, ob sie von der Erlaubnis der Regierung G. brauch machen sollten. -«FH n|t. "a*ni“«es Milt, zeichnet. Was also die Kriogscreiguissc auch noch bringen mögen — Rußland weiß, was es riskiert, wenn es in Asien Mer die türkische Grenze vorrücken sollte. Die römischen Politiker wissen, welches große Interesse sie daran haben, daß die mohamedanischen Bewohner d.r einverlcibkeu afri- kanischen Provinzen ruhig bleiben und die Nutzbarmachung -les Landes ermöglichen. uar: 8Ul|t: Beledtnitl iften.GonntdQ. 11 hl. Reicht, iommunton. ll digt. 'rousPassionz-Andojk tag Er lobte das Einvernehmen der Großmächte und meinte, gange eines Krieges abhäugt." Die Rede des Ministers lourde häufig von Beifall unterbrochen. Zum Schluß bcglüawünschlen ihn alle Minister und zahlreiche Abgeordne.e. Die Kammer nahm den Voranschlag des Ministeriums des Aeußern mit VJ9 gegen 15 Stimmen an. Ein Wiener Blatt über die Haltung Deutschlands. In einer Besprechung der Lage sagt das „Wiener ^Kahnarbäts 2g VN 0”. (jt . enner,B crflu w*। - iwJl M 9!! nf!(( N 'm ,n;tb, * Italien und die orientalischen fragen. In der italienischen Kammer hat der Minister di Sau Giuliano ein Stück des italienischen Willens uns enthüllt. Er erklärte fchr nachdrücklich, daß der Besitz Lichtens für die italienische Politik zwar eine entscheidende Lösung gewesen sei, daß aber damit die italienische Mittclmeerp'olitik mach nicht ihr Ende erreicht haße. Wenn gegen den Willen Italiens weitere territoriale Veränderungen ein- tcctcn sollten, so könnte Italien kein müßiger Zuschauer dabei bleiben. 'Das richtet sich also zunächst gegen Bulgarien, das sich den Eingang ins Marmarameer erzwingen Irin, sodann aber namentlich gegen Rußland, das hinter allen unerfüllbaren Ansprüchen der kleinen slawischen Länder steht und in der Adriafrage bereits einen Rückzug an treten mußte. Es war sehr diplomatisch von San Giuliano, daß er in der adriatischen Frage des Zusammen- haltens der Dreibundmächte gedachte und im Anschluß daran udt der Bestätigung des „hochherzigen und friedlichen Keistes der Gerechtigkeit der anderen Großmächte" Rußland ßin Zuckerplätzchen überreichte. Oder geht diese Aeuße- Tagblatt": In den Momenten, wo Oesterreich-Ungaru das Ziel ungerechtester Angriffe war, laben wir unseren deutschen Ällierteu treu an unserer Seite. Nicht einen einzigen Augenblick ließ uns Deutschland in diesen schweren Tagen die Supe^ riorität fühlen, sondern bot immer nur das Bild eines mächtigen starken Freundes, auf den man mit Sicherheit rechnen kann. Aus diesem Gefühl heraus kann man nicht anders, als jenen feindseligen Elementen in ganz Europa entgegentreten, die alles, was nur irgendwo in einem Staate geschieht, als gegen Deutschland gerichtet ausgeben möcksten. Zum Glück für die Welt ist aber Teutsclstand so stark, daß alle Feindseligkeiten an dem deutschen K r a f t b ewu ß t s e i n scheuern müssen, daß also Deutschland seine Rul>e und Würde in Ehren bewahren kann. Die europäischen Unruhestifter werden viellEckst noch erkennen, wie nutzlos es ist, sich das Deutsche Reich zur Zielscheibe aller möglichen Machinationen zu wählen. Es ist ganz vergeblich, Deutschland so hinstellen zu wollen, als ob es immer nur die ganze Welt bedrohen wollte, während unzweifellfaft erwiesen ist, daß Deutschland seit 42 Jahren selbst dort, wo seine Interessen sehr start in Mitleidenschaft gezogen wurden, den Weg des Friedens gewählt hat, so lange es mit der Würde und Ehre nur zu Der einen war. Und gewiß ist auch jetzt, daß die große Ruhe, welche Deutsckland bewahrt, ihren Ursprung nicht in dem Gefühl irgendeiner Besorgnis hat, sondern einzig im Gefühl seiner reellen Kraft, welche jeder au sich zu spüren bekäme, der es wagen würde, vom Spiele mit spitzen Worten zur Tat Überzug eben. Dgs wissen wir hier in Oesterreich-Ungarn und darum äuge Weniger auffällig ist der Mangel der Stäbclst-n: mem ße fehlen, der ist im Dunkeln blind, während ein normales Auge s.ch an die Dunkelheit gewöhnt: es bildet sich viel lichlempfind.icher 'Sehpurpur. Auf die verschiedene Ausbildung dieser beiden Sehvermögen könnte man die seltsamen Uuckrschiede im Schauen und Empfinden zurückführen, die besonders bei Künstlern auffällig s nd. Es gibt viele Menschen, die davon überzeugt und, daß die Welt so ist, wie sie sie sehen, und die gar nicht ahnen, daß diEes wunderbare Etwas, die Umwelt, sich in jedem Kopfe anders spiegelt. * 'O. K. — Hessen auf der Jahrhundertausstellung Breslau 1913.. Gleich den übrigen deutschen Bundessürsten hat and) der Großherzog fein Interesse an der Jahrhundertfeier her Freiheitskriege, die in Breslau vom Mai bis Oktober statt findet, dadurch bekundet, daß er die kostbarsten Schätze aus der Franzosenzeit der Ausstellungsleitung zur Verfügung gestellt hat. Die Sammlungen betreffen teils das Heeresweseu, teils die Geschichte des großherzoglichen Hauses. Es komme» u. a. sehr schöne und wertvolle Erinnerungen an Napoleon und prachtvoll gearbeitete Waffen, Geschenke Napoleons an den ersten Groß Herzog Ludwig zur Ausstellung. Ferner eine große Anzahl von Dosen und anderen Gegenständen mit Bildnissen Napoleons — F o r s ch n n g s i u st i t u t f ü r B i o l o g i e. Der Chirurg Uuiversitätsprosessor Dr. Theodor Kocher in Bern machte anläßlich seiner 40 jährigen Tätigkeit als Professor der Chirurgie an der ferner Hochschule dem Kanton Bern eine Schenkung von 200 000 Franken. Alle drei Jahre, erstmals 1915, soll ein Betrag von 3000 Franken aus den Zinsen verwertet werden zur Be- lohuuiig für verdienstvolle Arbeiten oder zur Förderung wmeu- schastlicher Untersuchungen. Der Betrag von 3000 Franken kann dabei im ganzen für einen einzigen Zweck verwendet oder auf zwei verschiedene Zwecke verteilt werden. Die Entscheidung über die Zuteilung soll abwechselnd den vier Hauptsakultäten zukommen. Das Kapital sowie die Zinsen und Zinseszinsen sollen sick>er angelegt werden bis die Höhe einer halben Million Franken erreicht ist. Darnach sollen die Zinsen zum Betrieb eines Forschungsinstituts für Biologie gebraucht werden, d. h. für cm Institut zur Erforschung der Lebensvorgänge im weitesten Sinne des Wortes und zwar in der Weise, daß nichts für Unterrichtszwecke ober Anstellung verwendet wird, sondern nur die direkte Förderung selbständiger wissenscl)aftlicher Forschungen im Auge behalten wird. — Ein Kongreß für Aesthetik und allgemeine Kunstwissenschaft in Berlin. In der ersten Hälfte des Oktober wird in der Berliner Universität ein Kongreß für dlesthe tif und allgemeine Kunstwissenschaft tagen, um einen engeren :ebe der beteiligten Mächte müsse einige Opfer bringen. Dann fuhr er fort: Die Politik Italiens richtet sich nych diesen Grund- atjen. Vor Ausbruch des italienisch-türkischen Krieges waren iLod) zwei große Probleme für uns offen: das Gleichgewicht i ii der Adria und das Gleichgewicht im Mi11elmeer. Tas Gleichgewicht in der Adria ist eine Frage, weldje dank der innigen Zusammenarbeit zwischen Italien und Oesterreich-Ungarn iriiter Mitwirkung Deutschlands und dem hochherzigen itnb friedlichen Geiste der Gerechtigkeit der anderen Großmächte gelöst worden ist. Sie sind heute in gleicher Weise willens, das gegenwärtige Gleichgewicht im Mittelmeer tatsächlich aufrecht zu cihalten. Der Besitz Libhens löste für Italien das Pro- - b 1cm des nordafrikanischen Gleichgewichts, aber verminderte sicher leicht unser Interesse an der Aufrechterhaltung des allgemeinen lÄleichgewichts im Mittelmeer. Oesterreicl)--Uugarn hat die gleichen Interessen wie wir, was die gegenseitige Freundschaft der beiden - v crbündeten Regierungen verstärkt. Wenn durch die Macht der i Ereignisse und gegen unseren Willen und gegen den unserer Ver- mnbcteit und aller Großmächte früher ober später erhebliche I territoriale Veränderungen im Mittelmeer eintreten sollten, könnte ISt al i en dabei fein m ü ß i g er Zuschauer bleiben, lienbern müßte verlangen, daß seine Stellung als Mittelmeer- Itz-loßmacht von jedermann gebührend berücksichtigt werde. Die wird in der offiziösen „Poli ique" mitgcteilt. In der Note, in der die Annahme der Mediation mit geteilt ward, werde dieRegiernngaufderFestsetzungeinesnahen Termins b e st e h e n. Die Regierung nähme die Mediation aller Mächte auch zur Bestimmung eines Ortes der Konferenz an. Dieser Entschluß, sagt das Blatt, beweise Zusammenhang zwischen ästhetischer und kunstwissenschaftlicher Ar- be.t herbeizuführen. Die Verhandlungen, die in dentsck>er Sprache ftatlfiubcu, sollen dazu dienen, die Aesthetiker, die von Philosophie unb Psvckologie ausgeheu, mit den Vertretern der konkreteren Wissensckwften zusaiuiiienzuiühreu und zugleich den Kunstgelehlten die Ergebnisse der neueren philosophischen und pspchologisck>en Aesthetik zu vermitteln. Die Crganifation liegt in den Händen von Pros. Max Dessoir. — Eine A kku INu l a t o r e n - V o l lb a hn. Heber die interessanten praktischen Versuche, die jetzt in New Pork mit der für Kuba bestimmt en neuen AkMmulatorcwEiseubahn vorge- nom'mcu wurden, berichtet die „Illustration". Der aus drei Wagen bestehende Probezug, der mit 4 Motoren unb 1 Akkumulatorenbatterie ausgerüstet ist, machte seine Probefahrten zwischen New Pork unb Long Beach auf einer Strecke von 40 Kilometer Länge. Die Hinfahrt wurde in 57 Minuten unb d e Rückjahrt in 53 Minuten zurückgelegt. Dabei verbrauchte der Zug für Jeben Kilometer 2,5 Milomatt Strom. Wenn man annimmt, baß das Kilowatt sich aus 4 Psg. stellt, so lommt die Beförderung von 150 Fal/rgästeu über eine Gesamtstrecke von 80 Kilometern auf nur 8 Mark zu stehen, was einen Rekord der Billigkeit im1 Eisenbahnbetrieb bedeutet. — DerTodeinesbeka unten englische» Rom an-- schriftstellers George Louis Becke wirb aus London gemeldet. Becke war „der Romancier der Südsee", ein vielgelcsener Autor, der mit spannenden und unterhaltenden Geschichten ein großes Publikum entzückte. Romantischer aber noch als seine Romane Ivar sein Leben. Er wurde 1848 in Port Macquarie in Neu-Südwales als Sohn eines kleinen Beamten geboren; mit 13 Jahren mußte er sich bereits in San Franzisko sein Brot verdienen, aber nach 2 Jahren wendete er sich nach den Südsee-Juselu, wo er 23 Jahre lang als Händler und Schifssaufseher gelebt hat. Dazwischen hat er noch eine Reihe anderer Berufe ausgesüllt; er war Grobschmied, Maschinenführer in einem Goldbcrgwerk von Queensland, versuchte auch selbst^sein Glück als Goldsucher. Daun erwarb er sein Brot in der Südsee als Haifischfäuger-und vermittelte schließlich den Austausch der schivarzeu Arbcilm zwisck>eu den Salomo- Inseln und Samoa. Um diese Zeit entdeckte er seine schriftstellerische Begabung, wurde Herausgeber des Sydnev Bulletin und begann seine Romane zu schreiben, die viel Erfolg batten. Seine Phantasie war mit aufregenden Abenteuern aus seinen jahrelangen Erlebnissen erfüllt; so hatte er selbst einmal Schiffbruch gelitten und war auf wundersame Weise gerettet worden, hatte länger als ein Jahr auf dieser oder jener der Südsce-Jusclu gelebt, ohne einen Weißen zu sehen. Die Fülle und der Reiz dieser Erlebnisse boten das Beste an seinen Geschichte», denen es nie an stofslick-er Lebendigkeit und Ansd-arckichkeit mangelte. ***5*iE J höherer jeben d KB» * miat ■ V'ß Gar mancher besitzt etwas, worum ihn ein anderer beneidet rr Selber aber weiß nichts von die,em Besttz oder zum mindeiten würdigt er ihn nicht. Wer weiß, daß der Meusd) außer den Auge», die die hellen Farben des Tages wahrnetMen, ein Dammerungs Mge besi'ck, das erst mit Sonnenuntergang erwackü? Die mikro s'lopische Untersuchung hat gezeigt, daß die Obcrsladie- der Netzhaut des Auges aus zweierlei Gebilde» bestel-t. Ma» li»tcrfd)eibct dünne schlanke Stäbchen neben dickeren, kenlenförnngen Zapfen. Die Stäbchen tragen auf ihren Spitze», den sogenannte» Außen- gliedern, de» Schpurpur, doch.nur dann, wenn kein Lichtz oder mir ganz sck,waches ins Auge lallt. Im Helle» Lrch blercht der Lehpurpur aus und wird im Dunkel» wieder uachgebildetz Tas stelle Licht des Tages nehmen wir mit'den Zapfen wahr Sw beachten dem Gehirn von de» iverßen und -arbigen^ Lidststrahlen die durch die Linse zu ihnen gelangen,idoch '.nd |tc nur für starkes Sicht empsindlid'. Mit Eintritt der Dämmerung madx» fie Feierabend, den Nachtdienst übernehmen die Stäbcheni ng: ben dtürpurköpfe», die viel lid;temp,inö11d)er |tnb, aber keine Farben s.abrncbnicn. Nachts sind bekaunlltch alle KaMt grau, weck die CStäbcbcu von den Farbe» ferne Nolrz pehmen., T^r ur 11 vergleichbar der lichtempsindlidien Schicht Photographncher Plat v:n, aber während diese dauernde Eindrücke enrpfangen werden tiic Stäbchenbilder bu rd) ueugebilbetcn Sehpurpur sofort nn cd er .msgelöscht. Tie photographiichen Platten >md am einpfiiidlichtzen ■ir TMn„p- linh violettes Lickt, ganz eben|o die Stäbchen. Tie t'wS »ÄS Ä durch i Sonnenstrahlen streifen schräg über bie 2B eien, ug bu Äctbcn 1 Bäume am Wegrand werfen lange Schalten. Tort iwrrt ! ’HUbd/Cn das abgemähte Gras suiammen. y ’Hod und eine blaue Bluse. Tas Rot lacht 1 ' cht, daß das Bjau dagegen matt erscheint . . :| t( t neige Sonnenscheibe bereits den Honz-ont, Tnnmlchcler: Nattern nor ihrem Angesicht, die Dämmerung. p« sich am westlichen Fimmel empor und wandert geniesten derSonne nach. - 'Tioinbenbcn Licht dunkelt auch das Rot des Bockes, dasiBlau oird aber immer Heller. Die Sonne istsverschwunbe», der. Mend- ■ern leuchtet am Himmel, jetzt im Halbduuke sieht der Rock des Nadcheus samtsck)warz Mls, das Blau aber lerlchtet f I b das weiße Kopftuch. Alle Farben pnd. ve blüftt, bic Weit scheint wie mit perlgrauer. Tickcke gemaltdenn oas i-ammerungsauge hat seinen Dienst augclreten. dic Zapf Es gibt Menschen, denen die Zapfe» fehlem Das und d.e wllstänbig 5arbenb(inben; sie sehen nur mit dem -ammerungS gegenwärtige Lage ii» Becken des Mittclrncercs tut unsreren poli tischen und wirtschaitlichen Interessen Genüge und wir wünschen lebhaft, ebenfo wie die übrigen Großmächte, daß sie aufrcdit erhalten bleibt. Auf dieser Grundlage meröen unsere nachbarlichen Beziehungen zu Fraukreid) und England in Afrika weiterhin von dem billigen unb freundschaftlichen Geist der bestehenden Abkommen getragen. Wir werden wahrscheinlich entsprechende Abkommen auch mit Spanien abschließen, »»eil beide Nationen wünschen, ihre herzlichen, freundlichen Beziehungen immer mehr zu stärken. Die territoriale Integrität der asia - tischen Türkei ist von allen Mächten als ein sehr w e s e n t- l i d) e r Faktor für das gegenwärtige Gleichgewicht unb a l s wirksame Garantie für ben europäischen Frieden anerkannt worden. Wir hegen das Vertrauen, daß HUU|CVCIl1 uu , die Türkei, wenn sie nicht wehr zur.Verteioigung ihrer europäiichen b Srßin^t Rumäniens, seine Bcmühmigcm mit jenen Groß- Provinzen verpflichtet ist, welche )ic durch die Natur der Dinge • r : selbst in beständiger Gefahr wußte, unter ruhigen und sicheren Bedingungen wirb ihren asiatisdien Besitz festigen können, unb wir haben ferner das Vertrauen, baß sie in ber wirtschaftlichen Tätigkeit Italiens einen Faktor ber Entwicklung uno des Fort schrikts erblicken wird, welcher ihr kein Mißtrauen cinflößeu kann und feinen Verdacht, daß wir zu ihrem Schaden territoriale Absichten hegten. Wenn bie Türkei, wie wir anzunchnrcii Grund haben, uns gegenüber in lopaler Weise ben Vertrag von Lausanne erfüllt, und wenii sie unserem Hanbel unb Kapital, und unteren . ,. . Laubsleuten gegenüber eine Politik einnimmt, bie von ihren antworten. Tie Regierung brachte ben Vertretern Der ^ayre ivahrcn Interessen cingcgcbcn ist, so findet sie i» Italien einen zur Kenntnis, daß sie dem türkischen vh jdilufie, al5 neutrale ~ Inzwischen versucht Italien und wird cs Zone Karagatick; für bie fremden Kolonien von ckbriauopel zu ■ " B ewcise fdiaifen, nicht z u st i m nt c n könne und in btejer Frage nach wie vor an ber von der Pforte selbst vvrgeschlageneu ilNprüng- lidicn Lösung scsthalte, nach der die Fremden die Bewilligung- erhalten sollten, die türkischen Linien zu verlasten. Diese Losuilg sei übrigens mensdilicher, da sie alle Gefahren ausschließe, die aus Epidemien, Hungersnot und de» llnbüben der Jahreszeit !kr. 46 Erstes Blatt 163. Jahrgang Montag, 24. Zebrnar 1913 Der »«zefqrr jkwv S-H a. JL- a «eznasvrei erschein taqlich, ander V W V monatlich75 Pf., viertel. SS iHtAvAltAV 11 gll>eimalmod)entLKieis: M MM M ® BW H ■ ÄV ■ M W H ■ X |y|fl H BlX H die Post Mk. 2.-viertel- (Die.,Stag und Freuag); MM M M M. '& M M M U W X W M M U M ssZ M. M Zeilenpreis: lokal 15 Pf^ zweimal monatl. Land- ff W M M W M M feJL W auSivärls 2U Pieuniq. wirtschaftliche Seitsragen V W M W M H W W V Chefredakieur: A Goetz Ferniprech - Anschlüsse: 8 Äf Peraniworllich snr den für die Redaktion 112, VVjP Wv politiichen Teil: Aua^P SS General-Anzeiger für Oberhessen MB- ^^^bic^Tagesnununer Rotationsdruck nnd Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruikerei B. Lange. Bedaktion, Lrpedition und Druckerei: 5chu!stratze 7. Lauch'ür den. VIS vormittags D Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 GeschäslsfleUe Bahnhosstrahe J6a. Anzeigenteil: H. Beck. Die türkische Presse warf schon vor mehreren Tagen di" Frage ans, warum die ErlMHnis zum 2ftb?y*ge in hie neu träte Zone nur für die Ausländer und nicht auchfürdi' grauen und Kinder der Einheimischen verlang nrerbe. Der Großwesir richtete an die fremden Kolonien ir Adrianopel Depeschen, in denen er ihnen für ihre Haltun.'- dankt. Dadurch daß sie es vorzogen, die Stadt nicht zu verlassen und in der neutralen Aon- zu verbleiben fegten sie ein Zeugnis von menschlicher Sol dar'tät ab und vermieden, durch ihren Auszug einen schlechten Eindruck bei der einheimischen Bevölkerung Hervorzurusen. Türkische Meldungen. Konstantinopel, 22. Febr. Der amtliche .Kriegsbericht besagt: Das Artillerieduell vor Adriano pel dauerte 20 Stunden. Ein von dem russischen Leutnant Nikolas gelenktes bulgarisches Flugs chi ff siel gestern innerhalb der Verteidigungslinie von Adrianopel nieder. Der Leutnant mitsamt seinem Flugzeug wurde gefangen genommen. Bei Bulair zeigt die militärische Lage keine Veränderung. Vor Tschataldscha wurde um 3 Uhr nachmittags eine starke feindliche Kolonne, die aus Infanterie, Artillerie und Kavallerie bestand, in der Umgebung von Kadikoj wahrgenommen. Die Kolonne rückte gegen die Anhöhe von Sivritspe bei der Ortschaft Sürgünfnj. Es begann ein Gefecht mit unseren dort befindlichen Llbteilun- gen. Der Kampf dauerte bis 51/2 Uhr nachmittags. Der Feind mußte sich gegen Kadiköj zurückzielwn. Gleichzeitig rückte eine andere aus Infanterie und Artillerie zusammengesetzte feindliche Kolonne gegen Alissu und b"setzte die Anhöhen, die IV2 Kilometer westlich dieser Stellung liegen Tin Bataillon freiwilliger Kurden unternahm jedoch nachts einen Angriff, wodurch die Höhen zurückgewonnen wurden. Konstantinopel, 22. Febr. Gestern und heute ist hier eine große militärische Bewegung bemerkbar Zwei Transvortschiffe mit Truppen und Freiwill'gen, von denen manche nicht uniformiert sind, sind angeblich nach Gallipoli abgegangen. Andere Trupven wurden von dort hierher gebracht. — Der Großwesir Mähmud Schefket Pascha ist aus Bulair zurückgekehrt. Es verlautet, daß seit heute früh bei Bulair eine große Schlacht im Gange sei. Nach türkischen Angaben übersteigen die türkischen Verluste in den bisherigen Kämpfen seit Wiederaufnahme der Feindseligkeiten kaum 1500. Tie Zahl der in Konstantinopel in Pflege befindlichen Verwundeten übersteigt nicht 500. Die anderen Verwundeten befinden sich in Gallipoli und bei den Dardanellen in Pflege, wo die Schulen in Ambulanzen umgewandelt worden sind. Ter türkische Rote Halbmond beschloß, 50 000 Pfund für die Pflege der Verwundeten und weitere 50000 Pfund für die Unterstützung der mohammedanischen Flüchtlinge auszusehen. Ein Einspruch der Botschafter in Adrianopel. Konstantinopel, 23. Febr. Infolge der von den Militärbehörden in den Provinzen vorgenvmnrenen Requisitionen von Waren, die fremden Untertanen gehören, überreichten die Botschafter gestern der Pforte eine identische Note, in der sie zur Anwendung des Requi- fitionsges-etzes formelle Vorbehalte machen mtb cröären, Requisitionen tonnten nur geduldet werden, wenn die Konsulatsvertreter behufs Abschätzung der requirierten Gegenstände zugezogen und wenn der Wert dieser Gegenstände in bar oder durch bei äer Ottomanbank ein lösbare Wechsel bezahlt werde. Die Kinder Razim Paschas. Paris, 22. Febr. Der frühere türk'sche Minister des Aeußeren Noradunghian, der borget em in Nizza eingetroffen ist, erzählte einem Berichterstatter, der ermordete Kriegsminister Nazim Pascha sei so arm gest0 rben, daß die gegenwärtige Regierung seinen Kindern eine Pension angeboten habe, die von diesen iedoch mit Abscheu zurückgewiesen worden sei. Eine Tochter Na-ims sei im Wahnsinn gestorben, eine andere lebe im tiefsten Elend in Konstantinopel. Die früheren Präsidenten von Mexiko ersckiossen- Mexiko, 23. Febr. Der Expräsident Madero und der Exvizepräsident Suarez sind heute erschossen worden, als man bei ihrer Ueberführung nach dem Gefängnis versuchte, sie zu befreien. Von den Angreifern wurden bei dem .Kugelwechsel zwei erschossen. Huerta hat diese Nachricht bestätigt. Heber den Tod Maderos und Suarez äußerte sich Huerta folgendermaßen: Um Mitternacht griff eine Schar von 50 Mann die aus 100 Rurales bestehende Eskorte der Gefangenen an. Diesen wurde befohlen, die Wagen zu verlassen, auf welchen sie von einer Wache von 30' Mann umgeben wurden, während die übriaen das Feuer erwiderten. Der Kampf dauerte 20 Minuten, nach dessen Beendigung Madero, -suarez zwei Rurales und ein Bürger tot aufgesunden wurden. Die Angreifer sind geflüchtet. Deutscher Reick». Militärvorlage und Deckungsvorlage. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Anderweitigen Erörterungen in der Presse gegenüber können wir mitteilen, daß an allen maßgebenden Stellen eine lieber» einstimn.ung dahin besteht, daß die Militärvorlage und die Vorlage über die Deckung der neuen Forderungen gleichzeitig b c m Reichstag zugehen sollen. Zur zweiten Beratung des Voranschlags der Reichseisenbahnen haben die liberalen Parteien, das Zentrum und die Polen im Reichstage den Antrag gestellt, den Reichskanzler zu ersuchen, anznordneu, daß die Verwaltung der Reichseisen, bahnen b.c Vergebung von Lieferungen, die ganz oder teilweise in der Hausarbeit hergesteklt werden, 1. die Berufsorganisationen und Genossensckwften der Hausarbeit ter und arbeiterinnen berücksichtigt, 2. solchen Lieferanten den Vorzug gibt, die für die in der Hausarbeit hergestellten Arbeiten mindestens die von den Perussorganisaiiönen und Genossenschaften der Hausard i er und »arbeiterinnen ge zahlten Löhne nachweislich zahlen, oder mit den Organi sationen der Hausarbeiter und -arbeiterinnen Tarifverträge vereinbart haben, oder deren für Hausarbeit g"zchlte Löhrn von dem zuständigen Fachausschuß als angemessen bezeichnet sind. Die Betri ebsci nn ahmen der preußisch-hessi schen Staatseisenbahnen haben im Monat Januar gegenüber dem gleichen Mvnat des Vorjahres im Personenverkehr 2,3 Millionen Marl gleich 5,58 Prozenck, im Güterverkehr 12/3 Milk. '.9bf. gleich hältnis zu den Unkosten, die sie verursachen. Wir möchten es gleitschuhwerke in Potsdam, legte am Donnerstag natf- Handels- Groß bei der in der niederen Seemannschaftslaufbahn auf deutschen dampfern. Natu r- 83ü Uhr Die nächste Einstellung findet auf beiden Schiffen im April dieses Jahres statt. Die Annahme-Bedingungen können kostenlos von der Geschäftsstelle des Deutschen Schulschiff-Vereins, Bremen, Herrlichkeit 5, bezogen »verden. Die Anmeldungen müssen unter Einsendung der in den Annahme-Bedingungen geforderten Papiere bis spätestens bis Ende März eingetroffen sein. der verhältnisrnäßq recht kürzen Z it von 8 Minuten zurückgelegt wurde»' Die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Erfindung sito 1901 von Prof. Sommer in Gießen in der Schrift „Stober Gesandtschaft in München, seither im Generalstabe Hess. (25.) Division verliehen. Herren und Damen bei der Ausübung dieses eigenartigem Sports beobachten. Tie dazu benötigten Wassergleitschrl sind heute schon so weit vervollkommnet, daß einer spor> lichen Ausübung dieser gefahrlosen Ucbung nichts mehrer: Wege steht. Herr Katodziey, der Leiter der Hansa-Wassn- ** Gehen au f dem Wasser. Die „Nordd. Allsi Ztg." schreibt am 15. Febr : „D i e Ku n ft des Mass er laufens findet neuerdings immer mehr Anhänger. Dis L-.i 2een in der Umgegend Berlins kann man häufig L. Fri iWino die 91 ■MfiumS [tat ■Ne finge! V Unferhof F. C. A Mürtiqe Sch WFranksu ■*1 da, mäh Mvolykr he lassen, c h e i l b e w e g u n g und Kurpfuscherei. Abends int Caiü Leib. * •* In Audienz empfangen wurde vom Ni 10 Uhr ftür Wohnhau imferes Do Das Gebäu itther im S daher nicht unterlassen, darauf aufmerksam zu machen, daß see- lustige junge Leute sich in erster Linie an den Deutschen Schulschiff-Verein tuenden sollten. Dieser Verein besitzt zwei Schulschiffe, das Schulschiß „Prinzeß Eitel Friedrich" und „Großherzogin Elisabeth", ein drittes Schiff befindet sich im Bau. Aus dem Schulschiff „Prinzeß Eitel Friedrich" werden junge Herzog am Samstag u. a. Oberlehrer S chonebohm von Gießen. ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Major von Lewinski, Militärattache Aus Stnbt ttttfc Land. Gienen, 24. Februar 1913. Schiffsjungen für die deutsche Handelsmarine! Schon wiederholt bat der Deutsche Schulschiff-Verein, der aus seinen Schulschiffen jährlich einer großen Zahl kräftiger, unbescholtener junger Leute den Seemannsberus eröffnet, vor einigen gewerbsmäßigen Stcllenvermittlcrn gewarnt. Die Leistungen stehen zum mindesten nicht tm Ver- gegen unbescholtene junge Leute im Mter von 14",-18 Jahren Sietpajunraerre m Pvlsoam, legte am Donnerstag na®- aus unbemittelten Kreisen unserer Bevölkerung kostenlos ans-' mittag unter Aufsicht des Königlichen Wasserbauwarlegebildet, unterhalten und verpflegt. Auch die Zah- Nölte auf dem Neustädter Hav.'lbassin in Potsdam ein* hing der Kleidung im Betrage trott 130 Mk. wird den Zungen Prüfung ab, die als neuesten Rekord ergab, daß mittel- im Bedürftigkeitsfalle erlassen. Diese Jungen sinden später als di.'ses Verkehrsmittels 500 Meter in der verhältnisrnäH Leichtmatrosen, Matroseti und Unteroffiziere lohnenden Verdienst ** Erled igt ist die Stelle eines NeallehrerS an höheren Mädchenschule zu Offenbach vom 1. April Meldungen hierzu sind bis zum 28 lsd. Mts. einzureicheu. ** D i e H c r b st ü b u n g e n des XVIII. Armeekorps sollen in diesem Jahr stattfinden im nördlichen Teil der Problem des Gehens auf dem Wasser" dargestellt wort«. I ** Vermißt wird eine Rolle mit 500 Markin 20-Markstucken, die eine Lauffrau im Auftrage ihres Dienstherr?' | mit anderem Gelbe von einer Bank abgehoben hatte Der Frnter J wird gebeten, das Geld auf dem PoUzciamt abzuliesern, wo ür. | eine Belohnung in Aussicht steht. ** Brotdieb stähle. In letzter Zeit kommt eS HLu figer vor, daß aus den Bäckerwagen, die unbeaufsichtigt auf der Straße blieben, während der Bursche Brot in kßc Häuser trug, Brot und sonstiges Backwerk gestohlen würbet Am verflossenen Samstag abend wu'den wieder aus einem an der Ecke Goethe- und Stephanstraße stehenden Dass-n 5 große und 5 kleine Leibe Brot entwendet, ohne daß t« Täter bemerkt wurde. Landkreis Gießen. — Londorf, 23. Febr. Erne Anzahl Leute oer j gnügte sich heute auf deut Siegler-Teich mit Schlittsckur ® laufen und Rodeln. Einige Burschen von 16—18 JahnsiW rühren auf einem Rodelschlitten. TaS Eis brach durch utlT fünf Burschen fielen ins Wasser. Zum Glück war tr?I Wasier an der Stelle nicht tief und sie konnten sich glücklvhW retten. der an. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 21. Febr. In der heutigen Gemeint»' ratssitzung waren anwesend: Bürgermeister Fendt, BeigeocL neter Totler, die Gemeinde röte Schulz, Ändrae, Rullmann, K'L- Hinkel, 5Uein, Diemer, Wittckind, Methsessel. Ws Vertreter t& KreisamtS Tübingen Kreisrat Boecknumn. Der Balmbau Hanan- Büdingen bat die Vertreter deS Streifes und der beteiligten <*< meinden schon lahrelang beschäftigt 1906 ivar den Gemeini« von der Gesellschaft für Bahubau und Industrie miigeteilt worbe», daß die Geländeerwerbskosten für die hessischen Gemeinden eov» 19,7 Prozeiit betragen würden. Die Verpflicktungsurkunde nn unter dieser Voraussetzung auch von dem Gcmcinderat unta» zeichnet worden. Die weiteren Verhandlungen hatten sich i--* zum Herbst v I. hingezogeu unb die (Gemeinde Langenbergh^ hatte unter der Borausfetzung, daß die Bahn gebaut wüMt, ' LT0 Vvi ■ - r°1 öo »Mb j E •^w * ** Tageskalender für Montag, 24. Febr. Vortrag im Naturheilverein von Paul S ch 0 r r m e i st e r - Berlin: Off ^.Safl '^drhnunq । toBn nunmek Schlosscri IPJI ist darf eNr nie ei Sb,tte Ai '^eitcrfatcga: 10,24 Prozent, insgesamt mit Einschluß her Mehreinnahmen rus sonstigen Quellen 17^ MiNionen Mark gleich 9,96 Pro ent mehr betragen. Mecklenburg. Die „Neustrelcher Zeitung" erfahrt von unterrichteter stelle zu der Meldung über die eventue le Aushebung der lnion .pvischen den beiden Großherzog umern Mecklenburg, -aß diese Meldung jedes tatsächlichen Hintergrurckes ent .>ehrt. Besuch des dänischen Königspaares in Berlin Die „Norddeutt'che Allgemeine Zeitung" schreibt zu dem Besuch des dänischen .Königspaares: Ihre Majestäten der König und die Königin von Dänemark treffen am Montag in Berlin -in, um als Gäste des deutschen Kaiserpaares mehrere Tage jei uns zu verweilen. Ter Besuch bekundet erneut die Freund^ schäft, durch die seit dem Regierungsantritt Kaiser Wilhelms das Haus Hohenzollern mit der dänischen Herrscherfamilie nunmehr in der dritten Generation verbunden ist Wie sein Großvater (Sbriftian IX., dessen ehrwürdige Könrgsgestalt in Deutschland unvergessen bleibt, wie sein Vater Friedrich VIII., an dessen -rschütterndem Hinscheiden auf deutscher Erde im Mai des Dor- ahres unser Volk innigen Anteil nahm, ist König Christian X. von dem Wunsch erfüllt, gute Beziehungen Dänemarks zum Deutschen Reich zu unterhalten und zu festigen. Diese Gesinnung wird auf deutscher Seite aufrichtig erwidert. In der Königin Algrandrine von Drinemark begrüßen wir mit besonderer Freude die erlauchte Schnroster unserer Kronprinzessin. Mögen sich die dänischen Maiestäten während ihres Hierseins überzeugen, wie mannigfache Bande Detltschland unb Dänemark in ihrem Kulturleben miteinander verknüpfen, mögen sie bei der Rückkehr in ihre Heimat das Bewußtsein mitnehmen, unter Freunden geweilt zu haben. Provinz Starkenburg — Kreis Offenbach, Kreis Darmstadt östlich der Linie Gräfenhausen—W xbausen—Arhcilgen— Einsiedel (Orte einichließlichl, Kreis Dieburg nördlich der inic_ Gundernhausen — Habitzheim — Heubach (Orte ausschließlich) — und int südöstlichen und im südlichen -teil der Provinz Oberhessen — Grenzen: im besten ahn Bildel—Friedberg, im Norden Linie Fried crSl Nidda (Bahn) — Oberlais—Gedern—Herchenhatn — Grebenhain—Reichlos fCrte einschließl:ch). Diese Gegenden sind zuletzt im Jahre 1907 zur Abhaltung der Herbstübunge.' im größerem Umfange benutzt worden. Leute im Alter von 14'^—16 Jahren ungd falls sie die Berechtigung zum »injährig-freiwilligen Militärdienst aus einer Schule foen erworben haben, im Alter bis zu 18 Jahren ausgebildet, die zum größten Teil später die Navigationsschule besuchen unb Schiffsoffizier in der Handelsmarine werben wollen. Die Ausbildung kostet im ersten Jahre 250 Mark für Verpflegung und 175 Mk. für Kleidung, zusammen 425 Mk. Auf dem Schulschiffe „Großherzogin Elisabeth" werden ba- Vetble Lei Q n b e j P“® das l stärke d 'Glieder: bi 1 ^sen u werden 1,.J. ,JnUQi . Werbeit •• Stadttheater. Tie Direktion beS 6fabttheotng ist bestrebt, bewährte Kräfte, so lanae e§ geht, unserer Düdt»c ;u erhalten. Wenn natürlich ein Mitglied einen Antrag an 'ne ganz große Bühne erhält, so ist diese Möglichkeit nitfai ’ »ehr geboten Tiefer Fall liegt bei Fräulein Lore Schalz i'or, die nach fünfjähriger Tätigkeit in Gießen mit Schlufi i dieser Spielzeit in den Verband des Nürnberger Stabtth'-ater! j ibertritt. Die Direktion handelt geiviß im Sinne der Vielen, | die in Frl. Scholz die vorzügliche, gewisienbafte Künstlern l chätzen, wenn sie für nächsten Sonntag abend ;n I .Madame Bonioard^ eine Komödie angesetzt hat, bit I eine Paraderolle für die sog. ^Komische Alte^ enthält. Diese | | Vorstellung ist, wenn sie auch nicht da? letzte Auftreten von Zrl. Scholz bringt, als eine Art Abschieds- und Ehrenabetid für die Künstlerin gedacht. — Bet dieser Gelegenheit sei nr. geteilt, baß von ersten Kräften für die nächste Spielzeit roieb-t verpflichtet wurden die Herren TivorkowSkt), Goll, Bntchwitz, I ßolcf und Großer, sowie Fraulein Pagny. ** Freie Studentenschaft Pfarrer Lie. E. Fuchz. q Rüsselsheim sprach am Freitag über „S ch l e i c r m a ch c t" ! Schleiermacher blieb bei der Katastrophe von 1806 aufrecht, uiü I an ihm richteten sich auch andere auf. In dieser Seit crh-l I Schleiermacher seine Stimme für ein neues Ideal des Staats I lebens. Denn das war fein unb nur weniger anderer) fefct I Glaube, dessen Recht später allen offenbar werden sollte: bit I auf 'die Selbstsucht gebaute Reich Napoleons kann nicht bestehen I gegen die höhere Macht des Geistigen. — Die rnannigsachster I Strömungen des geistigen Lebens haben aut Schleiermacher ge I wirkt: die idealistische Philosophie, Herder und Goethe. Er stan> | in dem romantischen Kreise unb ging hervor ans den Kreisen | des Herrnhuter Pietismus. All das gestaltete er innerlich einheit I lich. Solches Doppelwesen des geistigen finden wir zuerst bu I Schleiermacher so scharf betont: der Einzelne empfängt ans bml Gesamtleben vor ihm und um ihn den Stofs, den er zum Werken-1 feines Geistes macht, seines Geistes, den er in der Anschauung! seiner selbst als etwas von allem anderen Unterschiedenes uni I etwas Einheitliches erlebt bat.' Die sittliche Aufgabe ist, bul Welt zum Werkzeug unseres Geistes zu machen („organisieren^:! daraus folgt die sittliche Notwendigkeit des Staates, des Eigen.» tums: unser und der Welt innerstes Wesen auszudrücken in btrl Sprache, der Wissenschaft ufro. („fnmbolificrcn"). — In beftm-l deren Augenblicken unseres Lebens, wo wieder die Anschauung iil uns kräftig wird, in der wir das Individuelle in uns und bail Individuelle in anderen Menschen erlebt haben, tut sich uns frei Anschauung eines Geistigen auf, eines Individuellen, Persönlichen.» bas alles wirkt unb schafft. Wir haben bann das Gefühl teil Abhängigkeit von einem Gesamtleben, das wir innerlich aaj j als etwas Individuelles und Persönliches schauen. Erst von big I aus, dem Standpunkt aller Frömmigkeit, ist Schleiermacher gmg I zu verstehen. — Lebhafter Beifall folgte dem Vortrage. ** T i e Neuorganisation des O b e r h e s si sche»! Obstbauvereins für den Kreis Gießen fand nm Sonnte»I im Felsenkeller statt. Der bisherige Bezirksverein für den Kre^ I Gießen wurde in einen Kreisobst und Gartenbauverein umgewar-» beit. Die alten Ortsgruppen bleiben bestehen Solche Ott< » gruppen, die über eine gewisse Zahl von Mitgliedern verfügen,» können sich in Lrt^ Obst und Gartenbauvereine umroanbeht. D.r» Zweck des Kreisobst-- unb Gartcnbauvereins besteht in der Klein I arbeit. Auch die Frauen sollen in den Jnteressenkreis ncgoginl und für sie Versammlungen eingerichtet werden. LokalvereincI wurden in Gießen, Wieseck und Heuchelheim gegründet, in Grüu 1 berg steht die Gründung bevor. Die Borstandswahl ergab: Nc ■ gierungsrat Langermanu, Vorsitzender, Stellvertreter Stabten! Simon Gießen, Schriftführer unb Rechner ilreisamtsgehilnl Schmidt-Gießen, Dietz--Staufenberg, Lehrer Bender-Watzenborn I Steinberg, Wagner-Lang-01öns, Rabenau-Rödgen und Ihcipl Stockhausen, Beisitzer Dr. Hoffmann-Friedberg teilte mit. dcfD in Friedberg vom »27. bis 29 September die 1 C b c r h e i " J. Gartenbau- und Obstausstellung ftnttfänbc. 'Hept 1 rungsrat Langermanu gab bekannt, daß an die Obmänner um I die Bürgermeister ein Zirkular ergehen solle, um Mitglieder Ür I den Kreisverein zu werben. *’ (Stn Militärflieger ist Henle vormittag hieraus» dem Trieb gelandet. Er wird morgen früh seinen Flv? I fc'rtsctzen. "* Die Eisbahn ist heute von 10 Uhr bis 1 UL I und, wenn möglich, von 7 Uhr bis um 10 Uhr geöffnet. Ausland. Der 7 0. Geburtstag des Admirals v. M 0 n t ec u c c 0 l i. Kaiser Wilhelm hat an Admiral Graf v. M 0 n t e c u c - coli, der am 22. b. M. feinen 70. Geburtstag feiert, ein in Herzlicken Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm gesandt. Auch Staatssekretär v. Tirpitz unb Abmiral v. feecringcn namens bes Admiralstabes der Deutschen Marine schickten Glückwunschtelegramme. In der italienischen Kammer crHärte in Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten de Felice der Staatssekretär des Aeußem, daß der Deutsche v. Loechow infolge der kriegerischen Vorgänge in Libyen von Italien einebeträchtlicheEntschäbigung verlangt habe. .Diese Forderung sei aber zurückgewiesen worden. Darauf habe er'der Regierung die Abtretung einiger Ländereien, die er in Libnen besitze, vorgeschlagen. Ein Beschluß sei darüber noch nicht gefaßt worden, denn es müsse erst festgestellt werden, ob ihm diese Ländereien auch gehörten. Der Abg-, de Felice griff v. Lochow wegen seiner Haltung während des Krieges heftig an. Französische Kampfe in Marokko. Aus Fez wird gemeldet: Tie Kolonne Mazillier hatte am 19. Februar einen neuen heftigen Kampf mit der Abteilung des Roghi zu bestehen, welche auf der Hochebene von Metra el Diuf ihr Lager aufgeschlagen batte. Der Feind erlitt auch diesmal eine Niederlage imb ließ 21 Zote zurück. Der größte Teil des Lagers fiel in die Hände der Franzosen, welche im ganzen sechs Verwundete hatten. |.^0ingf fr’ der * rwrifl das d? 'S die y ts MB l,e bitten. E^riinn best Ei® W I wn iverden 1%. Sabnüi I rrtü Sitzung flnneÖnK*1- l/^cn Gei IJLjit in and h'xn Znterell K 3innntc zu I-'ikötnden ®c? und IP.xrae ist de IkstinMn Äelec und sol IrMtngebalttn, L ^itr des l^r nach W Iflflan sichln U< »»d°n L großen I das Sei L'^nlten Bud Ipßerat bei fev L Friednch Ix der zu Un werden, Lm der Stahl WsMsprükbeai ja; und Ludn Ejfr aus den v Lticn, ist du ■Tagen Zahlu! Eene in der kMung nickt, hat die Smn te es im Inti k das neue ' te Steueqcttel teiiberat tritt M mir gering h. Kefe, Mste DvtSeii stn-jahr tzs schleswi^s + Unit Lerieten hier Intqen bcS be1 liahdidj in qri i’JlüQerffobn $ ^echert bnn daß n 10 Ukr bi? 1 gestimmt. te üormttloq bin zm stütz seinen? früher im Besitze eines Barons. KreiS Friedberg. Friedberg, 23. Febr. Weilern abend fand im Kasino die Abschiedsfeier der Abiturienten deS Gyin- w Wien, 22. Febr. Die „Wiener Zeitung" meldet: Der Kaiser ernannte den ordentlichen Professor an der Universität Bonn von Kraus zum ordentlichen Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität zu Wien. älteste Ortseinwohner, Heinrich Schlägel, sein 92 Lebensjahr Der noch recht rüstige Greis ist eilt' Veteran des schleswigschen und badischen Feldmges 1848 und 1849. Unter-Schmitten, 22. Februae. Gestern Abend gerieten hier zwei Burschen bei einer Spinn stu be, die toeqen deS bevorstehenden Gesindewechsels vor Petritag all- jährlich in größerem Stile gehalten wird, in Streit. Der Müllerssohn D öll von hier verlegte den hiesigen Tagelöhner Dechert durch einen Schlag mit einem Buchenknüppel so erheblich, daß der Verletzte nach Gießen in die Klinik geschafft nuerben mußte. Sitgegengehalten, baß dies der Stadt ivenig nutzen könnte, wenn die Schüler des Morgens mit der Bahn ankämen und am Mittag rrieber nach .Hause fahren würden. Trotz dem geringen Nutzen, dm man sich bon der Bahn verspricht, .ist der Gemeinderat bereit in nettere Verhandlungen cinzutreten, wenn die Gemeinden, die einen großen Vorteil von der Bahn haben, nach dein Gnindsatz .Zedern das Seine" handeln, und einen größeren Teil der Kosten fcii Gunsten Büdingens übernehmen. Bis dahin beharrt der Gc nrinberat bei seinem Beschluß vom 29. November. — Dem Landwirt Friedrich Eckert I., der um Entfernung eines Gcwann- wegs, der zu Unrecht über sein Grundstück .führt, petitioniert, soll eröffnet werden, daß die zum Wegbau verwendeten Steine auf Hosten der Stadt entfernt werden sollen, wenn Eckert auf weitere Ersatzansprüche an die Stadt verzichtet. — Den Seinbruchsinhabern Franz und Ludwig Jäckel, die sich weigern, die Anerkennungs- gröiilir aus den Fahren 1909, 1910 und 4911 an die Stadtkasse zu ^zahlen, ist durch die Bürgermeisterei zu eröffnen, innerhalb 11 Tagen Zahlung zu leisten, da sie,niemals verwehrt worden seien, Steine in der Gemarkung Büdingen zu brechen. _ Cwfolgt die Zahlung nicht, dann ist die Bürgermeisterei beauftragt, Klage r-kgen die Säumigen anzustrengen. — Das Finanzamt glaubt, daß es im Interesse der Sreuerpstichttgen läge, wenn jetzt, nach- d^mi das neue Gemeindesteuerumlagengesetz in Kraft getreten sei, die Steuerzettel im Briefumschlag zugestellt werden. Der Ge- ineinderat tritt der Ansicht bei nnd übernimmt in der Annahme, daß nur geringe Kosten entstehen, sie auf die Gemeindekasse. h. Kefenrod, 23. Februar. Heute vollendete der ? ^berhessisS° lln sand am Sonn chvrrcin für den H Tenbautftrein umgtra titebtn. Lolche Crs K'.tgliedmi Dtrpisi trcinc irnmmnbdri ir is besteht in der.fyr Inteniscnkieis q--<; werden. Lokaltmr m gegründet, in :standswahl «gab: :■< Stellvertreter 3*e :chnn Kreisam^H' ■« $enb«-'SüR?nI':T u-Mdgen un? Zbri iröberq teilt? ml. is re 1. rbt.’fftVv) rg ftaftfänbt. n die Obmänner le, um Ritgbede' Kreis Schotten. -lr- Gonterskirchen, 22. Febr. Gestern Abend 10 Uhr stürzte ein Teil des unter Denkmalschutz stehenden Wohnhauses des Heinrich Graf, des ältesten Einwohners unseres Dorfes ein. Zum Glück wurde niemand verletzt. Das Gebäude ist der älteste Fachwerkbau hier und war ;-.a L-, Ätzr f,e S I N'lkinL^-I s'rs? nnia» lQn9^t 2 .11 b ’ »»leil 1 “ e. ? J VS QllM,J S dies« s 3beQl des d S °nderer^ o?en De: , 15 ^nn nicht befejl iut ?rMmanni9'3 aus den Q öen er zum dn AnschZ L^ÄebtnTj ll®e Aufgabe ist, J "Organiit^-I Staues, des (£J Wetteraussichten in Hessen wr Dienstag, den 35. Zebr. 1913: Wechielno bewölkt, noch menst trocken, milder, pidoNlichc Winde. »* ’S»»» Vermischter. * Eine ganze Karawane ertrunken. Aus Konstantinopel wird berichtet: Zeitungsmildungen zufolge ist Ende Januar eine Karawane von etwa 2 00 0 Pilgern, die von Medina nach Jenba int Hedjas-Gebiet abmarschierte, in Hais, wo infolge eines starken Regen gusses eine Ueberschwemmung entstand, samt den Kamelen ertrunken. Der ganze Boden des Gebiets ist jetzt mit Sand bedeckt. Eine halbe Million Dattelbäume sind durch die Fluten vernichtet worden. * Tod au f den Schienen. Auf dem Berliner Bahnhof Putlitzstraße versuchte eine 24iährige Arbeiterin auf, einen fahrenden Zug zu springen und siel hin. Der Stationsvorsteher sprang hinzu, um das Mädchen zu retten. Dieses ' lammerte sich so fest an den Beamten, daß er auf das Trittbrett des Zuges stürzte. Es gelang ihm jedoch, sich auf den Bahnsteig fallen zu lassen, während bas Mädchen unter den Zug geriet und überfahren wurde. Das Mädchen war sofort t o t.' — In P o s e n wurden beim Ueberschreiten der Geleise auf dem Hauptbahnhof von dem einfahrenden Zug Nr. 375 zwei Arbeiter erfaßt und getötet. Es sind dies der Maurerpolier August Dietrich und der Handlanger Franz Kor ach, die aus dem Bahnhof Maurerarbeiten verrichteten. Die Schuld an dem Unglück trifft die Getöteten selbst. Kleine Tageschronlk. (ch) In Waldalgesheim bei Bingerbrück ist in der Rackst zum Sonntag der weltbekannte „Berliner .Hof", ein früheres Gasthaus, gänzlich eingeäschert worden. Es konnte nicht gelöscht werden, weil das Wasser in den Schläuchen gefror. In Eitorf (Sieg) zerstörte Großfeuer fast vollständig die Westdeutschen S p i r i t u s w e r k e. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Mark geschätzt. Die Ursache ist noch nicht so'lg Der^ Straßbitrger Augenarzt Professor Landolt nahm in Bukarest an der Königin Elisabeth eine leichte vor bereitende Star-Operation vor. Der Gesundheitszustand der Königin jft ausgezeichnet. . Der Historiker und ständige Sekretär der Akademie fran caise, Thureau-Dangin ist in sehr besorgniserregender Weise erkrankt. ,, . Ein großer unbekannter Dampfer steht tn der Meerenge von Gibraltar vollständig in Flammen. Aus Kamtschatka wird der Ausbruch des mitten auf der Halbinsel gelegenen Vulkans bei B e r e s o w s k v gemeldet. Der Aschenregen erstreckt sich auf einen Um- rreis von zehn Werft. ßati&eL Vom Kohlensvndikat Essen, 21. Febr. Aus dem der Zeckenbesitzerver- sammln n g des Rheinisch-Äestsälisck^n K o hI en syn di ka ts erftatteren Bericht ist folgendes yu entnehmen: Der rechnungs - mäßige Kohlenabsatz betrug im Januar 1913 bei 2er1/, (tnt gleichen Monat des Vorjahres 253/j5) Arbeitstagen / 379 6<2 (i B. 6 276 823 Tonnen), oder arbeitstäglich 283 718 Tonnen (i V 247 362). Von der Beteiligung, die sich auf 6 652 361 T. ii. V. 6 616 419 Tonnen) bezifferte, sind demnach 110,93 Pro-,, (i. V. 94,87 Proz.) abgesetzt worden. ch. ®untcr§ bin m, 23. Febr. Sehr hohe H o l z p r e i f c wurden auf der biei abaeha'teneu Versteigerung erzielt. Bezahlt wurden für den Nalmuneter Stockholm 4—4.50 Mk., Kniivvelholz 7—8 Pik., Eichen-Scheitholz 9-10 Mk., Nüster 9.50-10.50 Mk., für das hundert Papvelwellen 1.50 Mk, Eichen- und Rusterwellen 8—10 Mark. m . Mannheim, 22. Febr. .Der Vorstand dA Vereins Che mischer Fabriken legte in der heutigen Sitzung des Auf- sichtsrates Geschäftsbericht und Jahresabschluß für 1912 vor Danach ergibt sich ein Bruttoüberschuß von 2 739 052 Mk. li-V 2 737 518.- Mk.). Nach Abzug von Skontis, ProvUionen Ge neratunfoften und der Abschreibungen nut 589 196 — Mk. (i. V. 582 951— Mk.) bleibt ein R ein g ewi n n von 1 7610,9— Mk (i B 1 768 197 Mk) ohne den vorjährigen Gewinnvortrag von 390 000 Mk. Es wurde beschlossen, der .Hauptversammlung die Auszahlung einer Dividende von wiederum 20 Prozent (gleich 200 Mk. pro Oie) wie im Vorjahre vvrzu,chlagen und nach Mftelhmgen m 150 000.- WT. (i. S. 200000- TO.) m Gunsten des außerordeiitlichen Reservefonds, ->20 000 Mr. (t. V. 390 000.— Mk. auf neue Rechnung vorzutragcn. letzt ist an Stelle der konfessionellen Eintracht die äußerste Spannung zivischen Katholiken und Evangelischen getreten. Das haben vir den Jesuiten zu verdanken. Schon 1814 wurde ihr protestan tenseindlicher Orden, den Papst Clemens XIV. 1773 aufgehoben hatte, wieder hergestellt. Zur Zeit des Kulturkampfs 1872 im deutschen Reich verboten, soll dieses Verbot jetzt wieder aufgehoben werden. Dagegen müssen wir Evangelischen wie ein Mann protestieren. Mit dieser dringenden Aufforderung an uns Allendörser schloß der Redner. Drei neue Mitglieder meldeten sich, so daß unser Zweigverein nun 82 zählt. Sport. a Hungen, 23. Febr. Hier hat sich ein Oberhesfischer Radfahrerb u u d gegründet, dem etwa zehn Nachbarvereme beigetreten find. Ta der Beitritt weiterer Vereine ans Oberhessen erwartet wird, wird gebeten, die Anmeldung au den Radfahrer- verem Hungen zu senden. ihre ‘tydbjercnugung unter Berücksichtigung dieses Projekts in- .wischen durchgeführt. Im Herbst vorigen Jahres wurde aber mtgdedt, daß firt> die Gelandeerwerbskosten auf etwa 28,6 fBro’, «hohen wurden und der Anteil für Büdingen würde ungefähr 120000 Mark betragen, .Liefe Summe schien dem Gemeiuderal ht Anbetracht der geringen Vorteile, die das geplante Unter nehmen der ©tabt bringt, zu hoch, und am 29. November wurch "ieschlossen:^ »Der Gemeinderat von Tübingen lmlt die Bahn । öanau—iouoingCTi für die Stadt so lange für eine starke wirt 'Häßliche Schädigung, wenn nicht zum Ausgleich dafür auch du | Erbauung der Bahn durch das Seemenbachtal beschlossen wird ^nb bitter das .Ministerium der Finanzen, die Konzession zur ..rrbauung der Bahn Hanau—Büdingen zu versagen. Inzwischen Hatten auch die Vertreter der Gemeinden Düdelsheim und Hailichen affört, daß sie kein Interesse mehr an der geplanten Bahuver 2iitbu.ng hätten., Kreisrat Bo eckmann teilte mit, daß das Ministerium beschlossen habe, nack>dem die genannten drei Ge | -icinbeit fein Interesse mehr an der Bahnverbindung hätten, die .Konzession zu versagen; eine Eimnündung der Bahn in Büches Time außer Betracht. Von den Gemeinden Himbach, Langen Bergheim werden nun die größten Anstrengungen gemacht, die geplante Bahnverbindung zustande zu bringen. Auch in der Heutigen Sitzung kann der Gemeinderat einen anderen Standpunkt richt einnehmen, offen wird erklärt, daß der größte Teil der umliegenden Gemeinden ihre Geschäfte und wirtschaftlichen Be- äurfnifie in anderen Städten besorgten und daß es unvereinbar mit den Interessen der Gemeinde Büdingen sei, wenn eine solch »ohe Summe zu einer Bahnverbindung gewährt würde, die den ! »inliegenden Gemeinden noch mehr Gelegenheit gäbe, ihre Ein- laufe und Geschäfte in der Großstadt zu erledigen. Gemeinderat Ändrae ist der Ansicht, daß durch die Bahn den umliegenden Oemetnben Gelegenheit gegeben würde, ihre Müder in die hiesigen Schulen und sonstige Bildungsanstalten zu schicken. Dem wird 4fcrt [1 Marburg, 21. Febr Der im Jänückr' in Goßftkden verhaftete ^ihschweizer Wintrich, aus der Gegend von Trier Den man für den schon so lange gesuchten Zigeuner Ebender hielt, war mit dem schöffengerichtlichen Erkenntnis, das ihn wegen Landstreicherei an die Landespolizei verwies, nicht einverstanden. In der Berufungsinstanz vor dem hiesigen Landgericht machte er geltend, daß er zwar der Wissenschaft halber mit Zigeunern schon (Greift sei, er sei aber weder ein Zigeuner, noch ein Landstreicher, andern ein bis jetzt noch verkanntes Genie, ein großer Erfinder. Er habe sich damals nur in der Marburger Gegend umberge* trieben, um s-ine durch einen Hundebiß verletzte Hand, wegen der er ja auch in der Klinik gewesen sei, auszuheilen und um den Ent-- ckeid des deutschen Kriegsministerium^ bezüglich seiner neuesten triegstechnischen iSrfinbungen abzuwarten. Leider habe er teilt Entgegenkommen gefunden. Mit großem Redeschwall erffärtc der Angeklagte an der Hand von Zeichimngen feine Erfindungen, z. B. ein Panzer-Auto, ein Patent-Mühlrad, ein unübertreff liches Luftschiff-Projekt usw. Das Gericht hob schließlich die. ll Überweisung auf, gab dem Manne jedoch den Rat, sich lieber richtige Arbeit zu suchen und seine Erfindungen nur in seinen Muse stunden zu betreiben. mfiumS statt. Hierzu war daS Lebrerpersonal der Augustiner- schule einqeladen. Ein Theaterstück und Vorträge dienten iitr Unterhaltung. Nack) 10iW ging der Ball an. F.C. Afsenbeim, 23. Febr. Der 20jähriqe von hier , gchürtige 'Schmied Heinrich Schmitt wurde gestern abend i» Frankfurt von dem 21 Jahre alten Arbeiter üarl Löb man da, während dieser an einem dem Schmitt gehörigen Wevolver herumbantierte, aus Unvorsichtigkeit erschossen. Löb kam in Hast Starkenburg und Nhcinhcssen. M. Offenbach, 22. Februar. Der in der Schuh 8 ftbrik Hassia'' ausgebrochene Streik hat eine weitere i Ausdehnung erfahren, weil der Inhaber der Firma E. Ltcb- I nann nunmehr auch den Schreinern, Leistenmachern I und Schlossern gekündigt hat. Der Grund der Kundi- I qunq ist darin zu erblicken, daß infolge einiger Arbetts- ttilliaer nie entgegen den Bestimmiingen der Fabrlkordnung 11 veränderte Arbeitszeit fcstgelegt wird, mit der sich diese : Arbeiterkateaarie nicht einverstanden erklärten. Kreis Wetzlar. x Wetzlar, 23. Febr. Im Hotel Kaltwaffer fand I Leute die Vertreterversammlung des Kr er s -Kr ier- ! Verbandes Wetzlar statt. Schriftführer >l itter le I verlas das Protokoll der vorjährigen Generalverfammlung^ «Die Stärke des Verbandes betragt m 71- DA^inm 3.40 I Mitglieder: die Einnahmen betrugenc 2444,31 die Aus I,mben 2393 99 Mk der Kapitalftock ist auf -o99,5.) Jet. | .ingcwachsen imb bei der Kreissp-rkasse ang-kgt. D.e aus. I scheidenden Vorstandsmitglieder Heemann Reger und W- I terlc werden wiedergewählt. Für den verstorbnen lost- I Agenten Kustne-Kroldors wurde Förster lrchternacht gewählt. I 'Lem Antrag des Deutschen Kriegerhundes wonach der I 'Nitgliedcrbeitrag erhöht werden sollte, wurde nicht zu verelnznachrichten. in Vortrag o°n Arrer VZaWei^ Zuhör» L stch abends t'nr Gotteshaus -ing-i'mden und salgtm Mtt )to6er Aufmerksamkeit ben' kraitvollen Worten Der Rcomr Werte die OpferwilliMt des preuizischcn Volkes^ von oe,n >ü Freibeitsbewegung vor hundert Jahren a g g, wetteiferten Ltande in Betätigung ihrer Siebe »um Saterfanb Die mit dem vaterländischen Smn frommer, m l . ich ö er einte und wie da Evangelische und Katholikeß brudertta mfammengingen. In der Gegenwart fehlt lttchts l sh Uerwilkigkeif. eine große Partei.. v^orgert grundmtU ' 0 Mittel, das deutsche Heer dem iramlWn überlegen M maajen. ig dieses eigeMl atm DassergleE met, daß einet M ohung nichts ter der im Tonnerstag H ben Äasserbaunc^ (in in PotsdE« -d ergab, daß MM । der verhältnMW in der w1 "Ä t" M'f1'1112*J , mit 500 toben -B . di- »titscht ®r61 US» Provinzial-Ausschutz der Provinz Lberhessen. L. Gießen, 22. Febr. Anivesend: Provinzialdirektor Gel)eimcrat Dr. Usinger als Vorsitzender, 4 Mitglieder und 1 Ersatzmitglied. Beginn 9 Uhr, Ende 121/2 Uhr. 1. Di e Drogerie des Apothekers Stockbauer in Bad-Nauheim. Bei einer Revision der Drogerie in 1909 durch das Kreisgesundheitsamt Friedberg ergab sich, daß St. keine Genehmigung z-um Handel mit Giften hatte, und eine große Zahl nicht freigegebener Stoffe führte, unbefugt Rezepte anfertigte und daß Gefäße, die verbotene Stoffe enthielten, mit anderen Schildern versehen waren. Deshalb wurde Anzeige erhoben und St., wie auch sein Vorgänger, zu Geldstrafen verurteilt. St. suchte hierauf um die Genelmngung zum Handel mit Giften nach und erhielt sie. Bei einer wiederholten Revision in 1912 wurde festgestellt, daß St. in noch größerem Umfange verbotene Stosse führte wie 1909. Aus diesem Grunde beantragte das Kreisgesundheitsamt Entziehung der erteilten Erlaubnis mit der Begründung, daß es zu gefälirlich sei, wenn in Bad-Nauheim mit seinen vielen Kranken eine Stelle bestehe, wo \ftarf wirkende Mittel und Gifte erhältlich seien. Tas Kreisamt Friedberg Eckstoß sich diesem Antrag an. Ihm wurde heute von, dem Provinzialausschuß stattgegeben. 2. A u s t a u s ch d e r v o n f i s k a l i s ch e m Wald e i n geschlossenen Wiesen in der Gemarkung F a u c r b ach. Im Jahre 1909 erwarben die Gemeinde Fmierbach und eine Anzahl Privater die sogenannte Fauerbacherhocke in der Gemarkung Wallernhausen, die dem Fiskus gehörte und gemeindesteuer- frei war. Ter Staat erhielt dafür anderes, Gelände und verlangte und erhielt eine Entschädigung dafür, daß er steuer freies Ge lände gegen steuer pflichtiges hergegeben hatte. Das Finanzamt Deranlagte nun die neuen Besitzer der Fauerbacherhecke zur Gemeindesteuer in Wallernhausen. Tie Bürgermeisterei Fauer bach sandte aber die Steuerzettel zurück und beschwerte sich beim Kreisamt gegen die Heranziehung mit der Begründung, das Gelände sei immer steuerfrei gewesen und es liege kein Anlaß zur Besteuerung vor. Der Kreisaussckuß entschied, daß der Beschwerde stattzugeben und die Heranziehung zur Gemeindesteuer als zu Unrecht erfolgt anzusehen fei. Der Kreisaussckuß ging dabei von der Auffassung ans, daß dadurch, daß die Steuerfreiheit schon seit unvordenklicher Zeit bestehe, eine Berechtigung entstanden sei, die mit dem Grund und Boden zusammenhänge. Es sei kein irgendwie feststehender Rechtsgrund vorhanden, durch den Wechsel des Besitzers oder der Kulturart die Berechtigung erlöschen zu lassen. Gegen dieses Urteil erhob der Vertreter der Gemeinde Wallernhausen Berufung an den Provinzialausschuß, der ihr ftattgab und unter Aushebung der Entscheidung des K^eisausschusses erkannte, daß die Heranziehung des sraglichen Geländes zur Gemeindesteuer in Wallernhausen zu Recht erfolgt fei. Die Kosten des Verfahrens hat die Gemeinde Fauerbach zu tragen. 3. Klage des Ortsarmenverbandes Friedberg gegen den Ortsarmenverband Echzell wegen Unterstützung des A. Kaufmann. Seit längeren Jahren zahlte die Armenkasse Friedberg ein Pflegegeld für den Obengenannten, weil dessen Vater in Friedberg den Unterstützungs- Wohnsitz besaß und sie annahm, daß bei dem Sohn die freie Selbstbestimmung bei der Wahl des Aufenthaltsortes infolge geistiger Beschränktheit ausgeschlossen sei. Es stellte sich aber heraus, daß K. mit dem Aufkäufen von Häuten und Fellen sowie mit Pferdetransporteu nach Frankfurt beschäftigt wurde und über sein Tun und Lassen geistig hinlänglich orientiert war, also auch einen eigenen Unterstützungswohnsitz erwerben konnte. Aus diesem Grund verlangte Friedberg Ersatz der entstandenen Kosten von dem OrrSarmenverband Echzell, wo K. sich seit 16 Jahren aufgehalten hatte. Infolge der Weigerung vieles Armenverbandes kam es zur Klage, über die der Provuizialans- schnß heute zu befinden hatte. Auf Grund der heutigen Beweisaufnahme und besonders des Gutachtens des Sachverständigen, Medizinalrat Dr. Nebel von Friedberg, verurteilte der Pro- vinzialaussckuß den Beklagten zur Zahlung der Entstandenen Kosten mit 312 Mk. nebst Zinsen und der Kosten des Verfahrens. M 1 . Der Vorstand. Ein ßeckbeti * mit 7 Pfund dovvelt ncreüüntcn neuen Federn < N . gefüllt Mk. 9.50 12.- 14.70 16.50 22,— rc. |Ziccort nut 2 Pfund Federn nefüQt 1 , 1 IXIbbvkl Mk 3 - 3.60 4.40 6.20 rc. \ Vollständige Betten ' ■ Schlafzimmer-Einrichtnngen ' । Teilzahlungen nach Ucbcrcinkunst gestattet. 1 < Gehr. Weil c Neustadt 10 GIESSEN Fernspr.506 1 Frisch cingctroffen: Feinste Winter- HlaUa’Kartoifeln 3 Pfund 32 Pfg. Feinster Pariser Kopfsalat 1 Kopf 12 Pfg., 3 Kopf 35 Pfg. Süsse spanische Blut-Orangen 5 Stück 24, 29, 39 Psg^ Blonde Lrangcn .... Stück 4 Pfg. Schade & Füllgrabe Bahnhofstraße 26 ) „ . . Ludwigstraßc 20 j Telephon 186 Walltorstrasic 24 a,,,1 eingetragene Genossenschaft mit nnbeschr. Haftpflicht Die verehrlichen Mitglieder der Geiverbebank werden zu der am ZB SOÖ fliifirrorhrntl. (6nirrnliirrfniiiiiihinti ergebcnst eingeladen. Dn/a Tcr AuffichtSrat der Mitteldeutschen Kreditbank. ID*/, Richard v. P a s s a v a n t - G o n t a r d. >1 o s c f B r. Klavier 7'/, Uhr. in |B10/, GroS. D Verkauf flandsehiilie 16 St. 32 Mk. (hv11/, F. Nadel, Breslau II 182. Neuberii! Gelegenlieitskäule Neuheit! & Aiilinft aar.leb.Ank. i’HMllCr 1912er #>rüb= brüt, allerbeste Eier- lener, schönste Rasse, Farbe n. Wunsch. Mit Halm 5 St. 13 Mk.. 10 St. 23 Mk., Rechtsschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten uncntacltlich Rat und Auskunft inRccht^annelegknheittv im alten RatbanSMarkt- Platz 14 Mittwoch nachmittags von 6l/<—8 Ubu Hytthäuser-TEChniHum Frankenhausen Ing.-a.Werkm.-Abt. Gr.Masch.-Lib. K. 2/13. Donnerstag, 27. März 1913, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dein Emil Brann von Trobe zugeschriebenen nachstehend' verzeichneten Parzellen versteigert: 28/221,7 = 214 qm Hoireite, Venanrtcn in den mittelsten Schiesgärten, Schühen- strane 24. 28 221,8 = 360 qm Grabgarten daselbst. Gieszen, den 8. Febr. 1913. Grovherzonl. Ortsgericht. Brem pesellsch iTabnfc — I Durchschnitt Inahezu vier |3erocrhing peberum e: lösche Int Wichen Mä Bnncn. Di Mchst erfreu Mgjähriger Mhrenen Si Wert bis 4.— Mk. jetzt la-/. Allg. Deulsch. Frauenverein Qrtsgruvvc Wicken. Auskunftstelle für Srauenberufe. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Ra | und Auskunft für nlle Berufe imaltenRatbauL Rlarktvlav 14, Dienötnz nachmittags von 6*/? bis Versteigerung. Dienstag, den 25. d. M., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich '?kuitobt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. 1 >Ueiderschrank, ITisck) u. Stuhl; 2.200 Büchsen verschiedener Konserven, Sckiulnvaren, 1 Registrierkasse, 1 Vianino, 1 Eisfchrank, 1 Ladeneinrichtung. 1 Fahrrad, ein Grammovhon mit Platten, 23 Hühner und verschied. Möbel. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. Born, OlerichtSvoUzieber in Wichen. 1313 . '-Tom Fal Ipen. Aus ““Jan Bllt ^moriitis tpalaia" nicht 7' "ch schm ■beni bic , iSfhn not t'if am sams Ichmmlung Mossen: „Vir haltet Srsoldung« 6 Jahren hrtanbe kommt hm auch den fihaltssätzc at dmnt, ein Ge roibmmq gri ^rückstellung rärtige Finan fine tmrchgreist «ordicnstze piqun-i ber Fi [MflMt ent ä- qnadr m' ‘Inbrang^, b'\t fördmmgsbrr Heinrich Ziesing Landschaftsgärtner, = SchiiNcnstrahe 37 — ■ empsiehlt sich z. sachgemäßen> Ausschnciden von Cbit, 2'eeren- n. Zien ’ri ' räucher und zur vromv®: * Ausführung sämtlicher gärtnerischen Arbciteu. — Ja. Neserenzen. ~~ | kMB?* Mit der heutigen Nummer des Anzeigers wird ein Flugblatt bi Bauer L Co., Berlin SW. 48, Friedrichstrane Formamint Tabletten verbreitet. Versteigerung. Dienstag, den 25. d. M., nachmittags 3 llbr, werden im Psandlokal SelterSweg l 1 versteigert: 1 Büfett, 1 Sekretär, 1 Nassenschrank, ein Schreibtisch, Sofas, Kommode, Schränke. PertilvS, 1 Wagen, 14 Bände Brock- haus >lvnversations-Lerikon, Fahrräder, Tische u. a. m. 1183 Zohann, Gr. Psandmeister. Wilb. Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Seltersw. 91. Femspr.389 iehessr Air-» 1, ÜlkS b c*/i i Mitteldeutsche Ereditbank. Einladung zur 58. ordentlichen Generalversammlung. Die Aktionäre unserer Bank iverden bi' rdnrch zu der tun Mittwoch, den lv. März 1913, vormittags 10 llbr, in unserem Bankgebäude, Neue Mainzer Strafte 32 dahier, stattfindcnden acht» undsünszigsten ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Vorlage des Berichts des Vorstands für l'.H2 mit deu Bemerkungen deS LlufsichtSratr : BeschluNsamtna über die Genehmigung der Bilanz und Gewinn und Berlustrechnunt ver 31. Dezember 1912, sowie über die Verwendung des Reingewinns. 2. Entlastung des Vorstands. 3. Entlastung des Aussichtßrats. 4. Wahl von Mitgliedern des AussichtSratS. 5. Ergänzung des 8 14 deS Statuts betreuend GesellfchastSzeichnung. Tie Aktionäre, welche nn der Beschluniassuiig in der Generalversanunlung tei nehmen wollen, haben ihre Sfktien spätestens am 14. März 1913 bei einer der nacl stehend verzeichneten Stellen oder bet einem deutschen 2,'otar zu hinterlegen: in Frank furt a. M. bei der Mitteldeutschen Ereditbank, in Berlin bei ter Mitteldent dien Ereditbank oder bei der Bank des Berliner ttasscn Vereins, in Nürnberg, niirrt. Wiesbaden, Gienen, Eficu Ruhr und Hanau bet den Filialen der Mitteldentichen Ereditbank, in München bei der Niederlassung der Mitteldeutschen Ereditbank, sowie bei den an anderen Plätzen befindlichen Wechselstuben und Niederlassnnan der Mitteldeutschen Ereditbank, in Baden-Baden bei der Bankcommandite Bade» Vaden Metier & Tis?, in Hamburg bei der Ai rinn '331. M. Warburg & Eo., i;i Leipzig bei der Allgemeinen Tentichen Eredit 2lu talt ^Abteilung Becker ä Ee., in Mainz bei der Firma Weis, Herz L Eo., in Mein fugen bet der Bank iiir Thüringen, vormals B. M. Struvv, Aktiengesellschaft, in Stuttgart bei der Finna Toerteudach & Eie., G. m. b. H., in Tübingen und Hechingen bei der Va»l- cotnntandite Siegmund Weil. Bei diesen Steüen sind auch die Eintrittskarten it Emviang zu nehmen. Im übrigen wird aus die §§ 28 biß 30 des Statuts Bezin genommen. Frankfurt a. M., den 22. Februar 1913. für Damen und Herren Neuheiten 1913 tnina lieb t Kfitm morg L.i» der 3 Kit um, ” Cfhic faiierlto kiberiiedeln ' L; tollte. D' Wat zu I« Ly Men bas \t tnWff Port entlchia' LJ ber Km'! for fiwon^Ö' : »Iber der L* leiden, und Erlös Als r ralt an eine / Hüterin des kjri alt und hyi'i'lanb gew Itifrloien, der Tic nunmehi Wannt inden fao pon nun kaiserlichen <* Et ibr alle । EröioDh, datz hr der Repi Kubringen. A M »u M Haffen wünia Hebeln. MtjüsfrcllniirM Lustspiel itr r Akren vor Andr«'- Rivoire und Luctat' Besnard. — DeUtfä) t*r Bolten-BaecjerS. Ende 10'/, ipr. A Stimmen Reparieren Polieren C®/i tadellos. Ausführung. FEriM-MM SilhnnflSDtrtin. Montag, 24. Febr. 1913, abends s:... llbr, im yottl „Gt oi:l>crzoa von Henri' . 1. Vortrag deo Herrn caj-i phil. Rudolf Braun ülm ons „,3efnitenncfct5*'. 2. General VeriautmluiM. al Jahresbericht u. flw nungsablage. b) Verhältnisz.forf'chrM- lichen Volfovartet. c) GvrftandSwabL Bum Vortage sind willtommen. ID®! I. A. deS Vorstandes Prof. Urftadt._ yaiisniu5 ji Z knd erbe 2 -.-tri'' jWtcn b tolle Lpug 51 und fü n- 3m ? ^teuie M Lehren ^iser Sri unö i 5lr^ntn ?Ä ^'lehc ’bnei **toi 05 tiTLj» bic Id) ( L ?^rs a ".-^küber ,tc bt Aderig । I C|)in. Freitag, kn 28. Februar 1913, abends 8’|2 Ihr im Saale des Hotel „(Srotzherzog von Heffen" stattfindenden ’m, abends 8 llbr: 18.Dieustag-Abonn.-Borfnll Gewöhnliche Preise' zu Spott-Preisen Tagesordnung: Statutenänderung. Gießen, am 20. Februar 1913. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates L. Petri II. Meine drei Zungen bekamen eines Tages Nesselaus- ichlag mit uncrtrögl. Jucken Schaumauflage mit Ihrer Herba Seife beseitigte das dürfen sofort. Hermann P. in M. Herba Seife ä Stck. 50P-. 30 verstärk.esVrä- varat Mk. 1.—. Zur 9iad)bc Handlung Herba Ereme ä Tube /.> Pf-, Glasdose Mk. 1.50. Zu haben in allen Avo- |tliefen, Trogeiien, Var- 1 iümcnc.. Statt Karten 01409 1 PAULA STERN MAX ROSENBAUM Verlobte. Bad-Ems Giessen (Krofdorf. Str. 15)