Ar. 95 Drittes Blatt M. Jahrgang Gietzener Anzeiger Erscheint tagndfmu Ausnahme des Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Gbsrheßen Die „Sirhruer Zamilienblätter" werden bent „Sinniger* viermal wöchentlich beigelegt, das „KreisHott für -en Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Did „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Dienstag, 22. April M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universilnts - Buch- und Steindruckerci. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:d^D112. Tel.-Adr.:2lnzeigerGießerr» Mb. Deutscher Reichstag. 145. Sitzung, Montag, den 21. April, Am Tische des Bundesrats: v. Heeringen. , Präsident Dr. Lacmps eröffnet die Sitzung um 2 Uhr ilo Miu. \ Zer MllMelal. (Vierter Tag.) Die Aussprache wird fortgesetzt beim Garnisonvcr- ^valtungä.- und Scrviswcscn. Dbg. Werner-Hersfeld (Reiv.) jvünscht eine Besserstellung der Kaserncninspeltoren. 3lbg. Jcklcr (Natl.): Das S u b m i s s i o n s io c s c u ist noch immer nicht richtig 'geregelt, wie wir cs früher durch eine vom Reichstag angcnom' mene Resolution verlangt haben. Es finden sich überall bei Arbeiten uud Lieferungen für Garnisonverwaltungen die oft beklagten Mißstände. Der Redner führt eine Reihe von Fällen aus Der Provinz Hannover an. Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten hat I '' richtungcn getroffen, die für das KriegsministeLlum mn;,: b sein körmtcn. Ag. Pauly-Cochem (Zentr.): Bei K a se rn e n b a u t e n soll nach Möglichkeit deutscher Schiefer, nicht wie jetzt so häufig ausländischer verwendet werden. Dem deutschen Soldaten wird unheimlich, wenn ec unter aus- sändischcm Schiefer steht. Abg. Dr. Belzer (Zentr.)r Die Kompagnie, die anf der Burg „H o h e n z o l l c rn" Dienst tut, hat cs durchaus nid)t so leicht. Im Sommer mag es ja noch angehcn, aber im Winter ist cs anders. Um allen Klagen, daß diese Garnison unnütz sei, zu begegnen, empfiehlt es sich, ein Bataillon nach Hechingen zu legen. Dann brauchte auf der Burg bloß ein Wachtkommando zu bleiben. Abg. Dr. Neumann-Hofer (Vp.): Dio Kommandeure der Truppenübungsplätze sollten den wirtschaftlichen Wünschen der umwohnenden Bevölkerung möglichst cntgcgcnkonnncri. Die Grasnutzung wäre den Bauern der Umgebung zu gewähren. Abg. Rupp (Kons.): • Die Servisgcldcr, besonders für Pferde, sind zu niedrig. Es niuß ein Einheitstarif ausgestellt werden. Abg. Schmidt-Meißen (Soz.): Die Manöverfchäden haben einen unerträglichen Umfang angenommen. In Sachsen haben die Verkehrs ft ockungcn fünf Wochen gedauert. Die Militärverwaltung mutz mehr Rücksicht auf die erwerbstätige Bevölkerung nehmen. Abg. Koßmann (Zentr.): Die Entschädigung für die durch die Manöver angcrichteten Flurschäden sind zu niedrig und diese werden auch viel zu spät festgestellt, so daß dir Spuren der Beschädigungen meist stark verwischt sind. (3enero.ncuhia.nt Staabs sagt tunlichste Berücksichtigung der vorgebrachten Wünsche zu. (läufig ergaben sich bet der Abschätzung der Flurschäden große Schwierigkeiten, so daß eine rasche Erledigung unmöglich wird. Aber wir lassen soviel Kommiffionen, als nur irgend möglich, arbeiten und beschleunigen ihre Tätigkeit, soweit es angcht. Beim Kapitel „M i l i t ä r b a u w e s e n" verlangt ... Abg. Weinhausen (Vp.) E k a t i s i e r u n g der Bausch rciber und anderer gleichgestellter Kategorien von Unterbcamten. Auch die Behandlung dieser Leute läßt zu wünschen. _ Generalleutnant Staabs: Klagen über schlechte Behandlung sind uns nicht zugekounrren. Die Etatifierung ijt von der Budgettommission schon einmal ab- gelebnt worden. Abg. Hnbrich (Vp.) jtriti für Besserstellung der B a u s e l r c t ä r e ein. Es folgt das Kapitel „M iliiärmcdizinolwese n". , Abg. Hach (Suä.y bespricht die Typhuscpidemie beim 1. Eisenbahn- Bataillon in Hanau. Die Militärbehörde war nicht einmal über die Ursachen der Epidemie richtig informiert. Man hat seit Monaten den Mannschaften schlechte Etzwaren verabfolgt und bat offenbar die Lieferungen der Großlieferanten nicht genügend überwacht. Angemachten Salat hat man in unreinen Gefäßen über Rächt stehen lassen, und dadurch ist die Epidemie höchst wahrscheinlich verursacht worden, aber nicht, toic die Militärbehörde behauptet, durch eine Kartoffelschälerin. Leider sehen viele Militärärzte immer noch in jedem Kranken einen Simulanten. Mit diesem System muß endlich gebrochen werden. Im Hanauer Fall haben die Militärärzte, als schon hundert Soldaten krank lagen, es nicht der Mühe wert gefunden, der Zwil- behördc von der Epidemie auch nur Mitteilung zu machen. (Hörti Hört! links.) Die Militärverwaltung sollte die Gesuche um Unterstützung der Leidtragenden wohlwollend prüfen. Generalarzt Schultz: Die Epidemie ist durch eine bedauerliche Verkettung unglückseliger Umstände herbeigeführt worden. Es ist sestgcstellt, daß die Epidemie durch einen Kartoffelsalat verursacht wurde, der durch eine Kartoffelschälerin infiziert war. Unsauberkeit lag nicht vor, und .Klagen über schlechtes Esten sind dem Kriegs- plinisterium nicht zugekommen. Irgendwelche Nachlässigkeit der Militärärzte ist nicht nachgewiesen. Entschieden muß ich dagegen prolcstieren, daß die Militärärzte in den Kranken zumeist Simulanten sehen. Dieser Vorwurf ist vollkommen unberechtigt. Rach Ircitcren Klagen des Abg. Hoch (Soz.) über die mangelhafte Beköstigung der Soldaten in Hanau erwidert Kriegsminister b. Heeringen, daß die Militärverwaltung schon alles eingehend untersucht habe, lange bevor der Abg. Hoch die Güte hatte, sich damit zu beschäftigen. Habe dieser weiteres Material, mag er cs nur der Verwaltung übergeben. Mit allgemeinen Klagen schafft man keine Klarheit. .Kartoffelsalat, wenn er nicht vergiftet ist, ist ein recht schönes Essen. (Heiterkeit.) Für die Leistungen des Sanitätsoffizierskorps muß die Militärverwaltung dankbar sein. Der Gesundheitszustand der Armee bcstcrt sich von Fahr zu Jahr; in dcn letzten 35 Jahren hat er sich um etwa 35 Prozent verbessert und geht auch weiter jährlich um etwa 1 Prozent zurück. Abg. Hoch (Soz.): Ich kann dem Kricgsminister mein Material nicht borlcgcn. Die Soldaten, die mir dieses gegeben haben, wünrden sonst die Folgen ihres Verkehrs mit einem sozialdemokratischen Abgeordneten zu tragen haben. Die Pferdegelder. Die Budgetkommission hat die bisherige Verteilung der Pferdegelder abgeändert und die Zahl der Pferdegelder vermindert Kricgsminister b. Heeringen bittet, die Regierungsvorlage wiederherzustellen. Die Vorschläge « Äeflifxuußcn entsprechen durchaus dcn Vereinbarungen mit dem Reichstag, wie sie früher getroffen warben. Jetzt soll nach den. Beschlüsse der Budgetkommiffion die Offiziere eine Einkommenverminderung erfahren und zwar an der empfindlichsten Stelle. Wer mit der Pferdehaltu: g Bescheid weiß, der weiß, wie die Kosten in den letzten Jahren sich gesteigert haben. Dabei werden an den Offizier immer größere Anforderungen hinsichtlich der Reitfähigkcit gestellt. Die Kosten sind schon so hoch, daß manche Offiziere finanziell überhaupt daran zugruride gehen. (Hört! Hört!) Wenn die neue Regelung Platz greift, dann ist eö uLc;baup: fraglich ob überhaupt noch ein an - derer als ein Vermög '"der Generalstäbler werden kann. (Hörn Hört!) D'.ö ist doch von Ihnen nicht beabsichtigt. EL wird immer auf die kommandierenden Generale hin- gcwiefen. Aber deren Einkommen richtet sich nach dem, was von ihnen verlangt wird. Ich bitte dringend, daß bis zur dritten Lesung irgend ein Weg gefunden wn:d. der einen Ausgleich schafft. Es wäre unbillig, wenn man den Herren jetzt einfach das Geld wcgnehmen wollte. (Beifall.) Abg. von Putlitz (Kons.): Ich kann im Namen meiner Freunde erklären, daß lr>ir gegen die Fassung der Budgetkommission stimmen werden. Abg. Noskc (Soz.): Ich bin sehr erstaunt, daß der Kriegsminister jetzt die Regierungsvorlage wiederher st eilen will. Bei den ungeheurer. Lasten, die vom Volle verlangt werden, muß auch an den Auflvcni.ungen für die höheren Offiziere gespart werden. Wenn man bei der Vermögensabgabe schon bei 10 000 Mark einen Wehrbeitrag erheben will, dann können auch oie Herren, die bis zu 60 000 Mark Einkommen haben, etwas auf dem Altar deS Vaterlandes opfern. Die Wiederherstellung der Regierungsvorlage wirb gegen di e Stimmen der Rechten abgelehnt. Abg. Schmidt-Meißen (S-oz.)' klagt über die mangelhafte Bezahlung der Arbeiter in den drei sächsischen Remontedepots. Im Sommer bekommen sie 1,90 Mk„ während der Erntezeit 2,50 Mk., im Winter 1,50 Mk. Sic müssen Jahresverträge abschließen und sich der Gcsindeordnung unterstellen; sie können nach dieser durch die Gendarmen zwangsweise zur Arbeit zurückgeführt werden. Ihre Frauen müssen Mitarbeiten, wenn sie nicht krank sind. Natürlich bekommt die Verwaltung keine Deutschen für diese Hungerlöhnc, sondern beschäftigt Hunderte von Ausländern. So sieht der Schutz der nationalen Arbeit aus! Generalmajor v. Weißdorf' weist darauf hin, daß die Arbeiter neben ihrem Lohn noch ein Deputat bekommen. Näher auf die Uebertreibungen des Abgeordneten weiter cinzugehen liegt mir fern. Abg. Noöke (Soz.): Reisen und Transporte sind bei einem Organismus wie das Heer notwendig, nur müssen sic im Interesse des Hcerec- unb seiner Ausbildung geschehen. Soldaten sollen nur zu militärischen Zwecken verwandt werden. Wenn aber der Kais e r Pioniere nach der S a a l b u r g kommandiert, damit sie Schanzarbeiten nach römischer Art aussühren, so i st das leine militärische Verwendung. Die Rückkehr zur römisclicn Kriegstaktik ist nicht mehr zu erwarten. Tie Soldaten sollen davci nicht mit ihren guten, modernen Werkzeugen, sondern mit solchen gearbeitet haben, die dcn römischen Hochgebildet waren. Schließlich, wenn mau einmal ein Pfahldorf bauen will, gibt man den Leuten Steinäxte ober ähnliche vorsintflutliche Werkzeuge in die Hand. Dann werden isoldatcn, die auf Kosten der Steuerzahler erhalten werden, dazu verwendet, die Jagdreviere des Kaisers zu bewach em. Sie werden gewissermaßen wie zum Privatvergnügen der Fürsten gehalten. Berlin hat ja eine Menge Soldaten, aber anscheinend noch immer nicht genug. Da läßt man ein ganzes Regiment zu nachtschlafender Zeit von Rathenow kommen, damit es eine halbe stunde Spalier bei dem Einzug eines fürstlichen Brautpaares bildet. Dieser Transport war ganz überflüssig. Wir verbitten uns, daß Gelder, die für militärische Ausbildung bestimmt sind, zu festlichen Paradezwecken verpulvert werden. Man fordert heute so außerordentlich große Opfer, solche Vergeudung erregt böses Blut im Volk. Deutsche Soldaten sind feine Paradcpupven für die Fürsten und ihre Kinder. Kricgsminister v. Heeringen: Die Motive, die uns die R a t h e n o w e r Husaren nach Berlin kommen ließen, habe ich in der Budgetkommission bereits erörtert. Das Regiment stand seit langen Zeiten in engen Beziehungen 3 u dem hannoverschen Königshause. Der Urgroßvater und Großvater des Prinzen Ernst August waren Chefs dieses Regiments. Da sollte der Moment, wo der Stammhalter dieser Königsfamilie in die preußische Armee eintrat, ganz besonders unterstrichen werden. Zu dem Zweck wurde die Heranziehung des Regimentes gewählt, um dic Verbindung der Armee mit dem jetzigen Stammhalter wieder aufzunehmeu. Das ist der innere politische Zweck gewesen, und der hat wohl feine Berechtigung. (Lachen b. d. Soz.I Sehr richtig! rechts.). Heber die Schanzarbeiten auf der Saalburg liegt ein Bericht der zweiten Pivnierinspektion in Mainz vor. Danach handelt es sich um Arbeiten auf einer Wald- bläße, die sehr wohl belehrender Art sind. Es sind Erdarbeiten, die nicht nur auf einem schwierigen Boden vorgenommen werden, sondern, auch Arbeiten mit Flechtwerken, die in der Garnison nur • ganz unzulänglich vorgenommen werden könnten. Für die Aus - bilvung im Feftungskriegc sind diese Arbeiten von großem Wert. (Lachen und Zuruf b. d. Soz.: Und römisch?) Das ist nur der Ausputz der Sache gewesen. Die technische Ausbildung ist sehr gefördert worden, ohne daß besondere Kosten erwachsen sind. Diese sind nicht aus staatlichen, sondern aus den Mitteln des Saalburgfonos gedeckt worden. Die Arbeiten dienten wohl der militärischen Ausbildung, Wie alle solche Waldübungen. Die Pioniere machen solche Arbeiten, . namentlich, wenn sie auf Kosten anderer gemacht werden, mit großer Freude Es folgt das Kapitel „Artillerie- und Waffcnwescn". Abg. Büchner (Soz.): Alle Petitionen und Resolutionen um Besserstellung der in den Militär werk st ätten beschäftigten Arbeiter sind vorn Bundesrat in den Papierkorb geworfen worden. Dabei sind die Arbeitsverhältnisse und die Löhne nicht etwa besser geworden. Im Gegenteil, es Wird von Jahr zu Jahr schlechter. Daran kann auch die Rechtfertigungskaiwnadc des Generals Wandel nichts ändern. Das fluchwürdige System der Akkordarbeit besteht immer noch. Es führt häufig dazu, daß der Arbeiter tief unter seinem Stundenlohn bleibt und der Lohn zu einem Hungerlohn wird. DaS ist eine frivole Ausnutzung der Arbeitskraft, was sich kein privater Arbeitgeber erlauben würde. Auch mit dem System der Gratifikationen an die Meister muß gebroci)en werben; denn es führt zu einer unerhörten Ausbeutung ber Arbeiter. Die Unfallziffer in den Militärwcrkstätten ist außerordentlich groß. Der Redner erregt große Heiterkeit, als er gegen den Generalleutnant Wandel polemisiert und diesen dabei al ■ 'enosse Wandel" anredet. Die Nadelftichpolitik gegen die Arbeit muß endlich einmal aufhören. Generalleutnant Wandel: Der Vorredner hat ein ganz falsches Bild unserer Militär betriebe gezeichnet. Die Löhne .sind, wie die Statistik beweist, durchras nicht bxioWx^ niedrig. Das ist ja auch nicht möglich, da Wir verpflichtet sind, dieselben Löhne zu zahlen, wie die Pr ivaiindustrie. Dieser Verpflichtung kommen wir auch nach. Der Etat hat erheblich mehr als bisher für Löhne eingestellt. Die neue Arbeitsordnung ist auf Wunsch der Arbeiterausschüsse ge'Vh.^'.n Worben. Wir sind jetzt dabei, eine einheitliche Arbeitsordnung für alle Betriebe zu schaffen. Abg. Trimborn (Zontr.): Die Militäran Wärter, ivelche in den Militarwerk- stätten tätig sind, Wünschen in ein BeamtenverhältniS übergeführt zu werden; bisher sind sie größtenteils nur auf Grund eines Privatdienstvertrages tätig. Soweit sie nicht etatifiert sind, unterliegen sie der Privatbeamtenversicherung; sie haben nun gebeten, sie aus ihr herauLzulassen. Es müssen mehr etatsmäßige (Stetten geschaffen werden, damit diese Beamten aus ihrem Diätar- verhältnis herauSlommen. ’ Das hat man ihnen schon früher in Aussicht gestellt, hat aber diese Zusage nicht erfüllt^ auch dieser Etat bringt keine Besserung. Generalleutnant Wandel teilt mit, daß der Staatssekretär des ReichsschatzamteS in Aussicht gestellt hat, daß ein Teil der Verwaltungsbeamtenstelleu etatisiert werden sollte, Abg. Pomschab (Zentr.f: Die Bezüge der Feuerwerker sind so gering, daß sie nicht einmal ohne staatliche Unterstützung sich standesgemäß kleiden .können. Das Haus vertagt sich. Dienstag, 2 Uhr pünktlich: Kurze Anfragen, WerirrberÄtung. Schluß 7% Uhr. Vrrs Stadt stasfc TattH» Gießen, 22. April 1913. ** Aus d e IN M i lit ä r - W o ch en b l a tt. Hauptmann und Kompagniechef SB e cf e r im Ins -Leibregt. Großherzogin (3. .Hess.) Nr. 117, wurde unter Beförderung zum überzähligen Major zum Stabe des Jnf.-Regts. Markgraf Karl (7. Brandenburg.) Nr. 60 versetzt. Hauptmann H a a ck beim Stabe des Jns.-Leibregts. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, wurde zum Konipagnieches ernannt. Oberleutnant Heiman n im Jnf.-Leibregk. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 wurde zum Hauptmann befördert und isl zum Stabe des Regiments übergetreten. Die Leutnants Fell und Lüters im Jnf.-Negi. Prinz Karl (4. Hess.) Nr. 118, wurden zu Oberleutnants befördert. Major und Eskabrousches Anbreae im Leib Drag.- Siegt. (2. Hess.) Nr. 24 wurde zum Stabe des Hus.-Negts. Fürst Blücher von Wahlstatt lPonnn.) Nr. 5 versetzt. Rittmeister v. Pawel- 9! a m mingen im Magdeburg. Hus.-Regt. Nr. 10 wurde unter Versetzung in bas Leib-Trag.-Regt. (2. Hess.) Nr. 24 zum Eskabronschef ernannt. Oberleutnant v. Gorrissen im Garde-Drag.-Regt. (I. Hess.) Nr. 23 wurde unter Beförderung zum Ritlm, vorläufig ohne Patent, und Persetzung in bas Schleswig- Holsiein. Drag.-Skegt. Nr. 13 zum Esfadronschei ernannt. Oberleutnant Günther im Leib-Trag.-Regt. (2. Hess.) Nr. 24 wurde zum überzähligen Slithneifter befördern Leutnant v. Lefow int Garde-Drag.°Regt. (I. Hess.) Nr. 23 wurde in ba5 1. Garde-Drag.- Regt. Königin Viktoria' von Erotzbritannien und Irland verjetzt. Oberst Freiherr v. B u b b e n b r o ck, Kommandeur des Feld.-Art.° Slegts. Prinzregent Luitpold von Bauern (Magdeb.) Nr. 4. wurde zum Kommandeur der 25. Feldartillerie-Brigade (Hess.) ernannt. SJlnjor und Abteilmigsfommandenr v. Petero int 1. Kurl). Feld- Art -Siegt. Nr. 11 wurde zum Stabe des 2. Hess. Felb-Llrtillerie- Regimeitts Nr. 61 versetzt. Halwlmaim Krug v. Nidda int Großh. Art.-Korps, 1. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, wurde von der Stellung als Batteriechef enthoben und ist zum Stabe des Siegt mentS übergetieten. Hauptmann Lennö int 1. Wests. Feld.-Art.- Regt. Sir. 7 wurde als Batteriechef in das Großh. Art.-Korps, 1. Hess. Feld-Art.-Siegt. Dir. 25, versetzt. S ch u l z, Hauptm. und Battr.-Chef im Fuß-Art.-Regt. Encke (SJlagbeb.) Nr. 4, wurde zum Zweiten Slrt. Offizier vom Platz in Mainz ernannt. Major Klotz in ber 4. Ing.-Jnsp. und Ing.-Offizier vom Platz in Mainz, wurde zum Kommandeur deS Pion.-Bals. von Stand) (Brandenb.) Str. 3 ernannt. Wronsky, Rittm. und Komp.-Chef im Großh. Hess. Train-Bat. Slv. 18, wurde ein Patent seines Dienstgrades verliehet'. Sachs, Oberlt. im Iuf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Sir. 116, wurde in dem Kommando zur Dienstleistung beim Traindepot des GardekorpS bis auf weiteres belassen. Penell, OberfcuertvetTer beim Art.-Dep. in Gtaudenz, wurde unter Versetzung sunt Art.- Depot in Mainz zum Feuerwerkslt. ernannt. Dübel, FeiierwerkStt. beim Art.-Dep. in Mainz, wurde nach Württemberg behufS Verwendung beim Art.-Depot in Ludwigsburg kommandiert. Unter- osnzier Zaus ch int In' -Leib-Regt. Groß Herzog in (3. Hess.) Sir. 117 wurde zum Fähnrich befördert, v. Wachter, Linien-Kommandant in Aiainz, wurde mit der Erlaubnis zlim Tragen ber Uniform des Jnf.-Regts. Prinz Marl (4. Hess.) Slv. 118 in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt. Leutnant b. Res. Matthes (Düsseldorf) vom Leib Trag.-Regt. (2. Hess.) Sir. 24 wurde zum Oberleutnant nnb Pizeivachrmeistw S ch u d> ar b «Bonn) in demselben Regiment zum Leutnant ber Res. befördert. Bizcfeldwcbel Hasenbad: fl Darmstadt> wurde sunt Leutnant des Jnf.-Regts. von Borde 4. Pvmm. Nr. 21 br fördert. Zu Leutnants d. Rcs. Wurden die Vizeseldwebet Schlier- b a d: I Darmstadt), des Jnf.-Regts. Kaifer-Wilheim ,2. Hess. Str. 116, itiib Hennebcrg I Darmstadt, des Jitt.-Regts. Prinz Earl (4. Hess.) Nr. 118 befördert. Vize wadttm eist er Hofmann 11 Darmstadt, des Großh. SIrt. Korps, 1. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 wurde zum Leutnant b. Res. besördert Der Abschied wurde bewilligt: St eu rot h, Weit err I Darmstadt, Ä o r n e mann (Gießen', Oberlts. bet Lanbw.-Juf. 2. Slufgcbots, B ö brn (I Darmstadtß Oberlt. der Lanbw.-Kav. 2. Slufgebots, Dicke r t d} >Wctzlar, Obcrlt. ber Lanbw.-Feldgrt. 2. Aufgebots und Schnti11 (I Darmstadt. Lt. der Landw.-Feldart. 2. Aufgebots. Dr. Sd;tieider, Oberstabs unb Regls Arzt des Garde-Trag. Siegts. 1. Hess. Str. 23 wurde unter Beförderung zum Gen. Oberarzt zum Tio. Arzt der 34 Tw. ernannt. Obcrstabs- und Regimcntsarzt Dr. Koch des 2. Garde-Siegts. zu Fuß wurde sum Garde-Trag.-Regt. > 1. Hess. > Str. 23 vc setzt. Tr. Stau- binger \ Darmstadt, Obcrarz! der Res. wurde als Ober arzt, vorläufig ohne Patent, beim Leibgarde-Inf Regt. (1. Hess.) Sir. 115 angestellt. Der Assistenz an d. Siel. Dr. Bv st wem Gießen) Wurde zum Oberarzt 'und der Unterarzr b. Res. Dr. Speyer il Dannstabt) zum Slssiftenzarzt befördert. ** Eisenbahn-Personal Stachiichteu. Er- n a n n t wurde: der Regierung^ und Baurnt L i es e g a n g hei der Eisenbahnbircktion Fwankfnrt z,u.m Cbrrbnurat, der Stationsdiätar El o v s in Hungen zami E ös end ahn assistent, der Hilfswagenwärter Schntaüdt in Gießen ?,nm Wagen aufseher, bir Weichensteller Enrr ich nnb Z e n fc in Wetzlar, Adain und Diehl in Butzbach zunr Weichensteller l. Kl., die Bahmnärter SNarlel, Kans, Sigel, Harbusch, Kale 1 sch und HildeVrandt in Gießen, Webe r nnd Henrich in Daten Hosen, Klös in S.'idda, I ö ckcl in Sllsfeld, Groß in Wetzlar, Lind in Hungen, tu-' Hilfs- Weichensteller (Sblshelfer) E i b in' nun, R it n z h c i nt c t , L o o s, D r e her, K ä r t n er, Henkel nr nun, Otter, de: ftr ne- bi- . vo Ivi 'ne fei j 'm ne Gc M bi, fidj W B. -wc. B r» vöi! da ■ m . ar gw : D' . bi Ts '■ UIM wi re' fit Di A ge in trr: sei' M m B de er de do ge D di sk M so w de kr - I m I L 2 f< C •2, ■ A ff $ ' ft il d n a Ä 1 d n r Kl Schm u lb a ch imib Müller in Metzen, Wendel und Grund schüttel in Friedberg, Grimm in Kinzenbaä', Müller in Dutenhofen, S ch to a r z in Alsfeld, I u n L e r in Langgöns zum Weichensteller. - Verstorben: Eisen- dahnasfistent S ch o l (früher in Gießen) in Wetzlar. Etats- mätzige Stellen von Regierungsbanmeistern wurden dem l>css. Regiernngs'bLU-meister des Eifenbahnbaufachs Rau in Elberfeld und dem hessischen Regierungsbaumeister des Maschinenbaufachs Dr eß el in Dortmund verliehen. ** V o m Alldeutschen Verband wird uns geschrieben: Durch d,e slawische Völkerbewegung wird zunächst unser Nachbarstaat Oesterreich vor gewaltige Schicksalsfragen gestellt. In Bobinen fernen die Tschechen jeden Ausgleich, der nicht einer völligen Preisgabe aller deutschen Rechte gleich kommt, entschieden ab; in Laibach geberden sich die Südslawen als Vorposten Serbiens. Tie serbischen Abgeordneten des bosnischen Landtages sprechen der Wiener Regierung das schärfste Mißtrauen, Serbien dagegen die wärmsten Smupatien auS; eine große Anzabl südslawischer Gcmeindevertretunaen mußten iveqen ihrer offenen hoch verräterischen Haltung aufgelöst werden; hunderttausende von Flugschriften werden durch russische 'Agenten vertrieben, worin den Süd- slawen der Auichluß an Serbien geraten wird. Tiese Vorgänge, die für das Gefamtdenischtum von hoher Wichtigkeit sind, werden in dem am Samstag in Steins Garten stattfindenden Vortrag des Herrn Heyer (Graz) besprochen werden; Lichtbilder werden die Schönheit der Gegend vor Augen führen. Kreis Alsfeld. '+" S t o r udorf, 20. April. Gestern hielt die hiesige Molkercigenoffeufchast Storudorf-Vadenrod ihre ordentliche Hauptversammlung ab. 9tad) den üblichen geschäft- lichcu Verhandlungen wurde der Reingewinn unter die verschiedenen Mitglieder verteilt. Als Direktor wurde Herr Georg Hamel wiedergcwählt. Kreis Lauterbach., j* Wallcnrod, 21. April. Gestern fand hier die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Molkereigenossenschaft Walieitrod statt. — Rudern. Bei dem Ruderklub „Ha ssia" sand am Sonntag nachmittag Aootstause von zwei neuen Vierern Üatt, wozu sich die Mitglieder und Sportsfreunde eingefunden hatten. Nach einer Ansprache des ersten Vorsitzenden tarnte Instruktor Wenzel daZ Gigboot auf den Namen ..Lahn", während das Rennboot durch Frctn EaÜein den Namen ,/Mathilde" erhielt. — Durch die 'Anschaffung der Boote kann das Rudern in größerem Umfang an5geübt und eine wettere Anzahl Ruderer ausgebildet werden. Das Gigboot wurde von Ferd. Leux in Niederrad, das Rennboot von Deichmann & Rlischie in Rotterdam gebaut. Beide Boote sind zur Zufriedenheit atiSgesallen. Gctrcrde-WochcnberichL der Preisberichtsstelle des Deutschen LandlvirtschastSrars umn 15. bis 21. April 1913. , , Das bis Mute der Woche andauernde iviuterliche Wetter hat nicht nur jih den Obstiülturen, sondern auch auf den Feldern: wniKticii -tt '.dm uügerichter. Am meisten gelitten haben die Oersaaten, iomic die ,v>ulrrppauzcn, auch die Sommersaaten wurden Härter in Mitteid Mark herabgedrückt wurde, während Juli wir V-.'i Mark verlor, so daß der Aufschlag gegen Mai bereits auf 4^ Mark gestiegen ist. Durch diese Vergrößerung des Aufgeldes für Juli haben sich die Aussichten für die Aufnahme der Maiandienungen gebessert, doch ist nicht zu vergessen, da); mit der Weiterlagerung der diesjährigen Qualitäten ein besonderes Risiko verbunden ist. Tas'Roggenangebot bom Jn- lande bat zuletzt etwas zngonominen, aber der Llbsatz ist. keines- wegs befriedigend, so daß allgemein billiger verkauft werden mußte. Auch Hafer war zuletzt wieder etwas stärker angeboten, und da England mit weiteren Anschaffungen vorsichtiger war, das Konsumgeschäft ober nur wenig Anregung bot, so mußten sich die Verkäufer mit etwas niedrigeren Preisen abfinden. Im Zusammenhänge damir verlor Lieferung im Verlaufe 2Vs—3 Mark. Für Gerste hat der Witterungsrückschlag mehr Kauflust angeregt, auch feine Partien zu Brauzwecken fanden noch vereinzelt Aufnahme. Für Mais ist Amerika infolge sckpvacher Zufuhr fest, auch Platamais war höher gehalten, doch blieb das Geschäft ruhig. Es stellten sich die Preise für inlärw. Getreide am letzten Markttage in Mark per 1000 kg wie folgt: Weizeit Roggen Hafer Königsberg - (- ) 168*/3(- 1) - (- ) Danzig 208 (4- 1) 162'/'(- «/,) 170 (4- 4) Stettin 196 (- ) 159 (- 1) 165 (- 1) Vosen 195 (- ) 158 (- 2) 156 (- ) Breslau 196 (+ 1) 159 (+ 1) 155 (4- 1) Berlin 207 (+ 1) 163^(- K) 190 (— 4) Atagdebttrg 203 (4- 5) 165 (+ 3) 174 (- 1) Halle 204 (4- 1) 164 (- 1) 186 (- ) Leipzig 203 (- ) 164 (— 2) 181 (4- 1) Dresden 206 (- ) 162 (- 1) 179 (- ) Hamburg 207 (— ) 170 (— 1) 190 (- ) Hannover 202 (4- 4) 173 (4- 1) 180 (- ) Düsseldorf 217 (4- 2) 186 (+ 3) 180 (- ) Köln 223 (+ 4) 184 (— 1) 183 (- ) Frankfurt a. M. 213 (41/,) 177 (-}- 1) 185 (- ) Mannheint 220 (- 5) 180 (4- 2) - (— ) Straßburg 225 (- ) 175 (- ) 190 (- ) Aiünchcn 220 (- ) 175 (- ) - 170 (— 2) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 209.50 (4-0.50), Pest Mai 185.65 (- 2.35), Paris April 24350 (+ 8.50, Liverpool Mai 71.40 (4- 2.60), Ehicaqo Mai 142.25 (4- 1.75). Roggen: Berlin Mai 166.00 (— 2.50). Hafer : Berlin Mai 166.50 (— 2.50). Futtergerste: Südruss. frei Hamlmra unverzollt schwim. 131.50 (- - 1.50). Mais La Plata schivim. 118.50 (+ 0.50). Mixed fchmim. 112.50 (> 1,50) Aiark. Märtte. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) ic. Frankfurt a. M., 21. April. (Orig.-Teleqr. t>c-5 „Gieß Anz.") Amtliche Notierungen der bentiaen Frneb t markt p rci ic Weizen (hiesiger) 21.20—21.30, Kurhessischer Atk. 21.20—2130 Wetterauer 9)1 f. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 17.50 bis 17.70, Gerste (Wetteraner) Mk. 17.00—18.00, Gerste, kranken Psälzor Ried Mt. 17.-j0-1s.00, Hafer Alk. 17.50—18.50, Mais Mk. 15.75 bis 16.00, A eizenmehl 0 Alk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Atk. 30.50—30.75, Weizenmehl III Alk. 27.25—27,5), lAoggeir- m ehl 0 Alk. 27.75—28.00, Roggen mehl 0/1 Alk. 26.50—26.75. Iioggenmchl I Atk. 00.00—00.00, Weizenkleie Alk. 10.60—11.80' Weizenjchalen Alk. 11.00—11.15, Roggenkleia Alk. 11.25 — 11’50 Aialzkeime Alk. 13.00—13.25, Biertreber 11.00—14.25, Raps Mk' 00.00—00.00. Ällles per 100 Kg. ab hiev. fc. Frankfurt a. M., 21. 9lvri(. (Orig.-Telegr. des „Gieß Anzeigers".) Ruito fiel morft. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 4.50—4.75, int Kleinhandel Atk. 5w0-6.00, für"ic 100 Kg. Ic. Frankfurt a.M. Viehho f-At n r k t b e r i ch t vom 21.April Auftrieb: Rinder 1395, darunter Ochsen 520, Bullen 51, Kühe und Färsen 824, Kälber 865, Schase 133, Schweine 2365. Tendenz : Rinder langsam, bleibt Ueberstand, Kühe und Färsen lebhaft, geräumt, Kälber flau, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine langsam, bleibt Ueberstand. Preis für 100 Pfd. Lebend-- Schlacht« gewicht Ochseit. , Mk. Mk. Vollfleischige, ausgemaltete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt 51—55 93—96 die noch nicht gezogen Ijabeit (ungejochte) . . 47—50 86 - 91 Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 44—46 81—87 Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 48—50 80—83 Vollfleischige, jüngere 43—47 74—81 Färsen, K ü he. Vollfleischige ansgem. Färsen höchst. Schlachtw 47—52 84—93 Vollfleischige ausgemästeteKühehöchstenSchlach- ivertes bis 511 7 Jahren ....... 46—49 86—88 wenig gut entwickelte Färsen ..... 40—45 77—87 ältere ausgemästete Kühe 39—44 72—82 Mäßig genährte Kühe und Färsen 33—38 66—76 Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 61—65 103—110 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 54—60 92—102 Schafe. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 47—00 98-00 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht 57.00—60.00 Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 56.00—59.00 Vollflclschige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 57.00—60.00 Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . 57.00—60.00 74.00-76.00 73.00—75.00 74,00—76.00 74.00—75.00 Georg A.Jasmafzf Akk Ges Dresden 1 Grösste deutsche « Cigaretten Fabrik Sj er (V) 6) 2. 6) D T Crl 61 CS) c CO 00 a- o O SD < cv tn 5" v> S CD EL K A = 2' Hu O-O: <Ä> 5- «r- , dL V. — CP <-1 3 '—CD er 8 cz 2 —; e & C' O 2 2 CD er 61 ’O , S'ßl ICTs" » S ■=: er -r. 2 - — yu'-* K 2' er —§ *=c c — 2.L s Cr. a r-' 2 s o "■05 ’-r p » 2. 5'2 a. *?. 10 — s @ er 6 2 10 H *—*■ .— 'Ä> ^2 5b 5 § -1 A- >Zb 5 iS 2.^3 =$ '*• 2 er' ~p 6) en 2 «b = =. -S.7? o ra ►-» o — -6? * Sil c ■e" cq o I 'J3 0- 5 2^. —- o* »5b —• » 2 » — CD CD ra r» (O er» 2 er S' 2.2, q = L -S -•Cr/ c: £: ° 2 - a-_.er ä"s^38 <3* r - “ 3* <5t> =: «' tSc: 2 n 61KZ = 2^ = - « 2.0 y:CO E 2. * s ö —. r» ■er - 2" o e: Q — er» er ** o ' 2 er «u <2^ »*-*• o u 21 » o» o ZL ® 21 Z s = 61^ A Z; r;. 9~±:: Ä - 21 I 57-.^ tiu o er C’e^g erSe-s1 15” w *—1 rtt" »2 = 2.ä 5" i « T 1 *”1 /-or' ■/ D ? er 2.» 2, SS 2 2 'S’ ff Sä« Fernsprecher 168 u. 2089. Johann esst rasse 17 (gegenüber der Johanneskirche). und belebend wirkt eine Kopf- tfas«5 Marke Hassia Marke Salvator 345898.70 Rabattmarken das Rabattsparvereins. a151< Weller, Rechner Will, Direktor Vollsaftiger Pfund Mk. Pfund Psg. SULB. Polizei Telephon 186 Waschung mit Birkenwasser" Schweizerkäse Nomatourkäse Bahnhosftr. 26 Luvwigsir. 20 Margarine vollkom mener Ersatz für Pfund Pfg. * Pfund Pfg. Pfund Mk. EJn'l-lh'» Vtnfitihyi kih/ichrr*T Limburger Käs Edamer Käse dem ober dünnem Haar, daö zu Haarausfall, Juckreiz und icnbc Gefahr der j darauf aufmerk Moenus extra Land butter am 21886.09 13152.30 2425.33 Gießen Schulstr. 10 nach d. Kurs 31.12.12 Ausstände Kassenvorrat Mobilien nach 5% Abschr. fernsprecher Nr. 435 Rotivnrst DörrfleWPwMk. Ein Segen für die Landwirtschaft Ist fiBfer's Hedrkh-Pulver, bolz 'JUL 3-50 uer Karren frei ins HauS. I. Wcllböfer, Marburg. Str., Tel. 74:!. fttnt, dass es verboten ist, mit unbemabrtem Feuer oder Licht einen Wald zu betreten oder sich diesem zu mibcin. ober in der Nähe eines Waldes Feuer anzuzünden. [Bk,4 Ein Meresa f tir Landl- wirtschaft ist Hedrich-Pulver*! Es wird darauf bingewlesen.dck Verordnung vom 6. Juli 1L__ ----- . ein müssen, dass ihr tiefster Punkt mindestens cm ui über dem Niveau der Strasse liegt. Markisen, welche dieser Bestimmung nicht entsprechen, müssen wieder Bekanntmachung In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma: Carl A. Hartmann in Gießen, Inhaber: Carl A. Hartmann, Kaufmann in Marburg. Dem Kaufmann Josef Siefert in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 19. April 1913. B«/* Gro^herzogliches Amtsgericht. und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wist chemlichtnialigeö gründliches Waschen mit Zucker« kom- büiiettemKriiuter-Shnm- poon lPak. 20 Ps.l, möglichst tägliches kräftiges Ein reiben mit Zucker’« Original- Kräuter- Haarwasser . erhallen prachtvolie.echle Färbungen. Es kosten zu färben : 1 Kinderkleid 10 Pfg. I Bluse 10 Pfg. 1 Frauenkleid 50-75 Pfg. Alle Faiben in Päckchena10u25 Pfg Ausdrucklich.Heilmannyfarbcn mit / Schulzmarke JUdiskopf im Stern fordern I Fabnkdnten: Geör. Heitmann, Köln u Rigal Familienvater die Sorge benommen, sich und seinen zum Pfingstfeste auch ohne viel Geld zu ■ flautaosschläge - Flechten ■ Beinleiden. TRuscnde, Personen jeden Standes, verdanken Ihre Hettunr unserer Broschüre mit bewahrten HcUanweisunren einer erfahrenen Krankenschwester. Kostenlose, Versand an leder- mann durch die Debeka-Centrale In Wiesbaden B. yz von Ge Gn IVa? •Jawohl, mir ist durch mehrere Bekannte gesagt worden, dass dort die schönsten und modernsten Wohnungs-Einrichtungen und einzelne Möbelstücke jeder Form, sogar Herren-, Damen- und Kinder-Konfektion zu billigen Preisen gegen bequeme Zahlungsweise zu haben sind, es ist daher sehr empfehlenswert, mit dem Einkauf noch bis zur Eröffnung zu warten. Da haben Sic Recht, bis jetzt gab es in Wetzlar noch kein derartiges Geschäft und man war gezwungen, sich nach auswärts zu wenden. Denn man hätte so manches sich schon gerne angeschafft, aber die Barmittel reichen eben bei den teuren Zeiten nicht immer aus und wird manchem Quieta? Nährsalzreicher Kaffee-Ersatz M Paket 70 Pfg. Krafftrunk 8 (Nlhnalzbananenkakao) efr 0 18 fl k Dosen Mk. 1.— und Mk. 2.— IJ fl Dis tägliche Gelranli vieler Tevseedc I I Sßy Es gibt nichts Besseres! j Verlangen Sie nur » Marke Q.uleia in Drogen \X_ u. Kolonialwarengeschäften. 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April 1913 in den Räumen der alten Klinik zu Siehen, kiebigitratze Geöffnet: Sonntags von 11—7 Uhr- werktags vormittags von 9—1 Uhr, nach nntlags von 3—7 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 50 Psg., Kinder u. Militärpcrsonen 25 Psg. Schüler in Begleitung des Lehrers 20 Psg. d18/4 Einem werehrlichen Publikum zur gefälligen Kenntnis daß infolge der schon seit geraumer Zeit enorm gestiegenen Lederpreise die Unterzeichneten Veranlassung genommen haben, die Preise für Maßarbeiten, sowie für fertige Schuhwaren u. Reparaturen um 10-15 Prozentzu erhöhen Die ScMmachermeister von Dießen - Oie Schuhwaren- tindler von Dießen u. Umgegend d,6/4 Krciuplafc Celepbon UreuWlatz i hervorragende Eingang der letzten Neuheiten i und einreihig dunkel u. bell gemustert von Mk s# und Knaben; in allen Preislagen - sowie zweireihig blau, martngo und englifm gemuttert :: von mk. 20.- bis mk. 60.— ::