n Die heutige Nummer umfatzl 20 Seilen. SL-S 80.00-9v. 79.00413 J.OQ—64.00 KD 1 80.00-0 80.00-S.v r UMi IM' >: im lebeiisjahr: vom 2.-15. 3'1? bericht oom20.®; II, Lullen 1, Kührrl eine 1755. ne ruhiq. Preis für 100 ■?. Lebens 8W gewicht 3n ber heutigen otber. deutschen Rrebii "valtmig genehmigt in. !rvj. beschloßen. In k Ten Kurt von NeM mit a. 9)1., Rommerjii: -ohne in Kirn a.d.Nch Two in Meiningen u: n Berlin, Ak. . . 68-70 . . 68-67 i3.o0-6o.00 .3.50-65.00 . . 39-10 .inMSiW 413. fin(L 1600 $lomiÄ 17«. „ en: 8,4 ° *. Hirt bet Charakter einpreßt ins Antlitz und wie einschlägt und vor den Beschauer. — Und das l>at Greiner schon seine Stellung ge- schaffen in der zeitgenössischen Kunst der Plakette, bedeutende Münzkabinette des In- und Auslands und kundige Sammler fügen Stück um Stück zu ihren Schätzen. * C. K. Z u August Hermann I r an ckes 250. Todestage. Ein Vierteljahrtausend ist am 22 März dahingegangen, seitdem August .Hermann Francke das Licht der Welt erblickte, der eigentliche Organisator der pietistischen Bewegung, der eine so großartige Wirksamkeit entfaltet hat, wie sie nur wenigen Menschen seines Iahrhuirderts beschicden war. Noch heute zeugen von seinem fruchtbaren Wirken die segensreichen Anstalten, die er in Halle ins Leben rief: noch heule sind die viel verbreiteten billigen Bibeln der Cansteinschen Bibelanstalt ein Zeugnis für die Tat, durch die er zum erstenmal die heilige Schrift für wenig Geld unter das Volk brachte. Als der geistige Mittelpunkt einer zahlreichen frommen Gemeinde, als Haupt einer ausgebrciteten theologischen Schule, als Pädagoge, als Vater der deutschen Missionsbewegung hat er Unvergänglickws geleistet. Wohl war er ein unduldsamer Eiferer, der mit allen Mitteln seine Feinde bekämpft, und als er die brutale Vertreibung des Philosophen Wolff durchgesetzt hat, Gott auf Knien d-ankt, daß er sein Gebet erhört und Halle von „dieser großen Macht der Finsternis" befreit habe. Aber dieser harke Despot, der sich völlig als Gottes Werkzeug fühlt und sehr nüchtern weltklug denken kann, ist zugleich ein Mann des Gemütes, der unsägliches Mitleid mit der Not des arnren Volkes hat und helfend eingreift. So ist er eine eigenrümlickw Mischung von religiösem Schwärmer und findigem Wcltkind, von Prediger und Geschäftsmann, ein genialer Organisator gewesen, der in seiner sozialen Ricseu- schöpsung nach Gustav Frchtag „die erste gemeinnützige Unter nehmunng schuf, welche durch freie Privatbeiträge einzelner aus ganz Deutschland gegründet wurde". Rührend ist cs, wie er 1695 mit 7 Seck>zehngroschenstücken, die er in seiner Armenbüchse findet, die Armcnschule begründet, wie er int selben Jahr in sein Waisen Haus die ersten 4 Waisen aufnehmcn kann und mit der Schöpfung des Pädagogiums seine bedeutende erzieherische Tätigkeit beginnt. Wunderbar wachsen seine Anstalten heran und werden zu dem angestaunten Vorbild ganz Europas. Nachdem er sich 1710 mit dem Frei Herrn von Canstein zur Begründung einer Bibelanstalt verbunden hatte, konnte er — etwas Unerhörtes in damaliger Zeit — eine Ausgabe des Neuen Testamentes für 2 Groschen das Stück veranstalten. Auch für die von König Friedrich IV. von Dänemark ins Leben gerufene Mifsionsbewegung hat dieser willens- starke Tatenmensch gewirkt. Er hat dem Pietismus ienc soziale Grundlage geschaften, die ihn erst M einem! Mächtigen Träger der Kultur machte. Ilions. Itn'# * V'" d-- k,“ . bei dein A 2'° «°n « Sd>°tn|ki« uS c.n Schornstein w 'Uch verletzt, ie*tlufljeug|pen> SecNeOmül diaffuna von 108 g|w von 76 filujS 'ötl'tzpuntten find m '"rag ist iftt konstrnlti: ««befimimt Äußer V :t ?er Äoatskaße nt': Miere ö4 Flngzenge v ziskanerpatcr, der sich weigerte, seinen Glauben abzuschwören, ist von feigen Horden in bestialischer Weise mißhandelt und schließlich erstochen worden. „Entweder orthodox oder tot", so soll die montenegrinische Parole gelautet haben, und der König von Montenegro soll die Einmischung des österreichisch-ungarischen Vertreters abgewiesen haben mit der Begründung, Dschakowa sei montenegrinisches Gebiet und seine Souveränität dürfe nicht verletzt werden! Das sind Kulturbilder, die uns am Auferstehungstage ernst und düster stimmen. Trifft die Londoner Botschafterkonferenz, der eine Aufsichtspflicht über den Gang der Balkanverwicklungen oblag, nicht eine schwere Verantwortung? Armselige Negerdörfer wurden, $ur Abschreckung, niedergebrannck, wenn einige ihrer heidnischen Insassen gegen Hab und Gut eines Christenmenschen sich vergangen hatten. In Montenegro und Serbien respektiert man Kulturstaaten. Weil Rußland, das mit England Verträge und mit Frankreich ein Bündnis geschlossen hat, diese Balkanhelfer mit Wohlgefallen beäugt . . . Der Christenname ist beschmutzt worden. Eindringlich scheinen uns die Osterglocken verkünden zu wollen, daß Name wirklich Schall und Ranch sei. Der Stolz des „Rechtgläubigen" mag sich bescheiden. Was wir unter „Auferstehung" verstehen und glauben wollen, geht schwer auf ein gedrucktes Bekenntnis. Auch am C ft er tage richtet sich der Blick zuerst rückwärts. Es sind wieder dieselben Glocken, die uns, „mächtig und gelind", die Frühlingsfeier einläuten, und die Erinnerung malt uns die sonnigsten Bilder einer lebendigen Auferstehungswelt. Säuseln und weben nicht schon die .Kräfte, die unsere Erde neu cinkleiden und auch den Menschen aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht ans Licht drängen? Und für die Seele des Menschen wäre keine Hoffnung auf eine Auferstehung? Wohl sollen wir uns darüber kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, denn Außerirdisches läßt sich mit Menschengedanken nicht ein- holen. Uns bleibt Bewunderung und Ehrfurcht vor der Macht, die alle die Wunder um uns geschaffen hat, an denen wir uns freuen und auf richten sollen, wie das schönste Beispiel unserer Dichtung unter tausend heißen Tränen sich eine Welt erstehen fühlte. Die Schatten der Gegenwart, die Ungeheuerlichkeiten entarteter Menschen, wird keine dogmatische Kirche je zu bannen vermögen. Die Botschaft der Osterglocken ist ein sanftes Getön der Hoffnung, daß der die Natur durchwehende ''luferstehungsgeist auch die Herzen der Menschen erheben möchte! Zur Ausstellung der CberheWchen ttunstvereins. Daniel Greiner von F. Como- Lauterbach. Daniel Greiner ist wohl der umstrittenste Künstler unserer engeren Heimat, und die vom Oberhessischen Kunst- Verein veranstaltete Ausstellung einer Anzahl seiner Werke Dürfte bei vielen Besuchern starke Verwunderung, wenn nicht gar Widerstand finden. Wir halten es deshalb für richtig, einem Kritiker das Wort zu gieben, der sich vielfach mit Daniel Greiners Kunst beschäftigt hat und seinem Schaffen mit liebevollem Ansichten gegenübersteht. Die Schriftleitung. Mit seiner Ausstellung im1 Kmrstverein will Dr Greiner offenbar sich bcirt Gießener Publikum mehr als Maler und Zeichner vorstellen. Vielleicht hat er gerade die Sette seiner Kunst betonen wolleti, die noch den stärksten und unnnfligftcn Widerstand findet Es mag auch sein, daß er in die,er letzten Entwicklung seines Schäftens sein Bestes erblickt, etne Hohe, ein Ziel, um das reicher vollendeter ausztftpreck/en, was >au ^nnerst-cs be- ■ wegt. Nun aber fühlt sich der Zweite und Drttckc von dem Aus- stell er mehr oder weniger in fernem Erwarten nicht getüncht, nein, aber überrannt, der besonders, der GrernmL, bildhauerisch- Arveiren kennt der ihre Reife bat wirken und nck durchletzen fN Und wenn man glänzatde Werke, Grabänule tme das Erwachen", wie die traumtbe Gestalt Nicht lauter erblickt al- rn Aufnahmen, in kraftloser Verkleinerung, da tragt man sich bedauernd' Konnten, dürfen die Ortgrnale durfte die wrrklrchkeits- große Ausführung in Etein fehlen? Ich ivage mrfjt mit dem ©ünfltcr -u richten, llber denke ich an das Publikum, an die- : S bar iiie Steiner zmn ersten Male tritt ».ter an d.e vielen altzuvielen, denen nickst znzumuten ist,, Skizzen, z. -ö. ’ wie hi'e „Schaumgeborene" in ihren, Wert zu Tauen rato zu würdigen und an jene Mehrzahl, die den Weg zu Gretner dem Maler nickst gleich oder kaum finden sann, mochte ich, daß dem Bildhauer werde sein Reckst und daß dem Publikum nwrde lern Heil, den Erzeuger anllagen, daß er vorzieht und lerne Liebe nicht mit gleichem Maß zuwägt. _ ,, lt. Freilich man steigt die Treppe zum Ausstellungsraum lnnaus: Es ist wahr, Greiner konnte kaum Werke aufstellen, die bei,er Tur feinen Meißel zeugen — die zwei Büsten, dieser Bach und dieser Schiller (in Marmor für die Aula in Blaubeuren), kaum Werke, die so die Persönlichkeit des Schöpfers ahnen lassen. — Das sind Große, zwei, denen Macht gegeben ist! st,ic Stirn cut- lstillt es, das thront über den Zügen, hält sich bei dem Bach wie versenkt, wie ergriffen voni Lauschen nach dem Innern, ift ivic fern von der Außeistvelt; scheint schwer, des. ganzen Seins Tiefen aufregend; liegt doch wie Schwermut überm Antlitz und scheint Ostern! Gießen, 22. März. Wir feiern die Auferstehung des Herrn diesmal nicht so jauchzend und lärmend wie sonst. Noch brausen Stürme um die Wette, und des Frühlings liebliche Boten sind nur spärlich zu schauen. Und wenn, sonst das erste Taubengegirre uns zum Bewußtsein brachte, daß der politische Kampf vorüber sei, daß man sich der schöneren Jahreszeit mit ihrem friedlichen Geläute erfreuen dürfe, so umziehen .uns heute noch düstere Wolkenschatten. Die Vernichtung eines Zeppelinluftschiffes ist das geringste, was wir beklagen. Es ist kein Mensch dabei zu Schaden gekommen, und in dieser Frühzeit der Lustschiffahrt darf es einem großen Volke auf eine Million Mark mehr oder weniger nicht anfommen. Ob den Hauptmann Horn eine Schuld baren trifft, daß er das Luftschiff landen ließ^ anstatt es den Windeswogen zu vertrauen, mögen die Sachverständigen heransklügeln. Wir wissen es, daß dieses neue Zeppelinwerk bewunderungswürdige neue Fortschritte der Technik hatte erproben sollet,, und die Ruhmredigkeit des englischen .Kriegsministers, daß England in der Luftschiffahrt an der Spitze der Völker marschiere, macht uns keine Sorge. Mer ob, itrenn nun der holde Frühling wiederkehrt, der politische Winter wirklich in feine rauhen Berge sich zurück- ziehen wird, das ist die sorgenvollste Osterbetrachtung. Herr v. Bethmann-Hollweg ist kein rechter Frühlingsgott, und unter seinem holden, belebenden Blicke wird es nicht recht warm auf deutscher Erde. Auf schwacher Eisdecke läßt er die Parteien um di? Heeres- und Deckung^ Vorlagen kreisen. Das .tzoffnungsglück, das sich auf die bisherigen Presseäußerungen gründet, entspricht doch noch nicht ganz einer vollen Lsterzuversicht; wissen wir es doch noch nicht einmal, ob der Kanzler neben der einmaligen Vermögenssteuer auch 'die versprochene unverfälschte Besitzsteuer, ober nicht vielleicht die Schauer körnigen Eises in Gestalt indirekter Verbrauchssteuern über uns ausstreuen wird! Zum Zweiten verbreitet das Christentum der Balkan- Völker nicht den besten Wohllaut. Das traurige Ende des Königs Georg durch Märderhand mag noch als eine beklagenswerte "zufällige Schickung Eingenommen werden. Was ";>t diese lat eines Wahnsinnigen gegen die Massenmorde der christlichen Serben und' Montenegriner, die heute wieder die Kulturvölker erschrecken? Die grause Laufbahn eines Sternickel ist ein Kinderfpi'et gegen diese Greuel der nackiv- ualen Balkanbündler! An den Mauern von Skutari brandet ihre Wut wirkungslos ab; dort hallen in tapferem Streite die türiischen Belagerten den Feind zurück. Nun rächen sich diese christlichen Horden ern wehrlosen Gefangenen, an Frauen und Kindern. Wenn es wahr ist, was die „Albanische Korrespondenz" berichtet, deren Angaben wir heute Diedergeben, so müßt? ein erleichterndes Aufatmen durch die zivilisierte Welt gehen, wenn Oesterreich und Italien gemeinsam diese schändlichen .Mordvölker in ihre Winkel zurücktreiben würden. Leider ist bei dem hohen Einvernehmen des großmächtlichen Europas eine solche wirksame Strafexpedition noch nicht reckst glaubhaft. Die Geduld Oesterreichs ist bewundernswert. Die montenegrinischen Behörden und Soldaten haben in Albanien ansässige Katholiken und Mohammedaner mit brutaler Gewalt zum Uebertriti in den griechisch-orthodoxen Glauben gezwungen. Ein Fran- Oie Spannung zwischen Oesterreich und Montenegro. Die Wiener „Reichspost" meldet: $er österreichisch- ungarische Gesandte in Cetinje unternimmt bei der montenegrinischen Regierung energische Schritte, um G e n u g t u u n g für die eklatanten 33er flöße gegen die Völkerrechte, welche die österreichisch-ungarische Wurde schwer verletzten, zu fordern. Sollte die montenegrinische Regierung die gestellten Bedingungen nicht erfüllen, so würde die diplomatische Aktion eine nachdrücklichere Form annehmen, schließlich würden, wenn nötig, auch Machtmittel zur Anwendung gelangen, um Oesterreich-Ungarn Genugtuung zu verschaffen. O e st e r re i ch - Ungarn fordert: 1. Freien Abzug der Nichtkombattanten aus Skutari. > 2. Die Ermordung des Pfarrers Pater Palie durch die Montenegriner bei Djakowa muß völlig es wie in einem Kamps zu lassen, wo die breite Lagerung der Unterpartie gegen die schmälere aufstrebende Obcrparttc ftreitet, ein Kampf des Fleischlichen gegen das Geistige, so aber, daß durch den Gegensatz die Hoheit des Kopfes noch gesteigert ist. — Ein Schwung des Großartigen aber wirft sich in dem Schiller empor. Sckars und kühn sind die Linien geschnitten und heraus" gearbeitet. Stärker noch, klarer noch, überraschender ist jegliches Mittel vermieden, was noch charakterisieren, ums etwa noch, einen inTeressanten Zug beibringen könnte. Alles in diesem Kopf rafft sich in dem einen Augenblick des höchst gesteigerten Empfindens, und erhabenen Fluges scheint der Geist sich dieses Antlitzes zu bedienen, um entzückt zu schauen. Aber so blickt einer, den die Krankheit für den naben Tod gezeichnet hat. Bewundernd und ergriffen sicht unser Aug einen Sieger, der edel, einer geheimen Macht inne, von der Schwäche nicht aufgehalten, nicht gebeugt, das Sterbliche überwindet. — Ja, Ivar er nicht so, dieser Schiller ? Trögt der Kopf dort auf dem Postament nicht ein Teil von jenem Wesen, vor dem sich die Zeitgenossen beugten? — —. Es ist leicht möglich und taimt verwunderlich, daß einer droben im Saal an den Bildern, die groß und klein, erdrückend in ihrer Füll' und fast auseinander geschoben, sich abaelenkt fühlt und sich lieber von Greiner, dem Plastiker, sesseln lassen möchte. Ihn packt die Büste des Knaben, der kindlich, jungenhaft keck, in so natürlich lebendiger Bewegung in die Ferne guckt. Die Büste jener reifen Frau iOlbrichs Gattin) tuts ihm' an, es ist die Dame von Welt und ift das Weib, das birgt und beherrscht und das in dem Herben, das um den Mund spielt und sich seftsetzt, das in dem Blick des Augs doch nicht ganz verhüllen kann oder verhüllen will. Und ienes Franenköpschen dort, das verschüchtert und fast vergrämt, einen sraulick>-ftillen Reiz ausübt, der vom Leid ge adelt scheint — es ist ein stilistisches Meisterstück. Man beachte nur, wie die Flächen des Kopftuchs und die paar Falten darin in ihrem großen Zug das Feine in den Linien des Antlitzes heben, ihnen eine sondere Wirkung und sonderes Leben verleihen und wie durch dies so absichtlich-einfache Mittel dies Köpfchen, das so unsck/einbar sich zurückhält, vor einem auftaucht, packt und immer neu anzieht. — Und dies Mädchenantlitz, dieser Johannes! Aber die Medaillen und Plaketten! Die Plaketten besonders: Wie die Köpfe sich in die Rundform leicht und ohne Zwang einschmiegen, eine Vollfigur dem Zug der graben Linie gehorchend, sich ins Rechteck fügt, wie eine Tiergestalt, ein Adler, sich auf dem Säuleuschaft in das Rund reckt! Das aber ist Greiner, daß diese Köpfe scharf dasDetail verschmähen, wie auf den einfachsten Ausdruck gebracht sind, das sie in großen Linien sich ansprägen, daß sie fast, hier und da saft gewaltsam und rücksichtslos das „Gefällige", das sogenannte Schöne oder Liebenswürdige beiseite werfen. Das ist Greiner, daß er in die Linien den Geist bannen will, haß er oh „schön", oh nichtschön, den aufgellärt werden. Oesterreich-Ungarn forderte wegen der bestialischen Ermordung des Pfarrers eine Untersuchung! mit Zuziehung von österreichisch-ungarischen Konsulatsb-eam- ten durch die Montenegriner. Die montenegrinische Regierung lehnte die Forderung ab, indem sie erklärte, batf; in dem von den Montenegrinern besetzten Gebiete nur die Montenegriner selbst Untersuchungen anzustellen hätten. Diese Antwort bedeute einen unfreundlichen Akt gegenüber Oesterreich-Ungarn. 3. Sofortige Einstellung der Zwangsübertritte zur Orthodoxie in Albanien. 4. Für die Gewalttaten, welche gegen jdie Besatzung des Dampfers „Skodra" in San Giovanni di Medua begangen wurden, muß volle Genugtuung geboten werden. Der Größenwahnstaumel, von dem die Montenegriner wieder einmal erfaßt sind, lennt in der Tat keine Grenzen. Sie hatten in Djakowa einigen katholischen Stämmen wegen des Uebertritts zur orthodoxen Kirche eine Frist gestellt, die, wie Wiener Blätter berichten, am Sonntag abgelaufen ift. Die Drohungen der Montenegriner haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Am verflossenen Sonntage zogen 400 Katholiken laut klagend und weinend zur orthodoxen Kirche. Sechs katholische Dörfer traten bereits zum orthodoxen Glauben über; der liebertritt anderer' steht bevor. Montenegro gab die Parole aus: Entweder orthodox oder tot! Auch Mohammedaner werden gewaltsam zum Uebertritt gezwungen. Die lieber griffe gegenüber einem ungarischen Dampfer stellen sich als geradezu ungeheuerlich heraus. Nach in Fiume eingeholten authentischen Informationen ist das Ungarische Telegraphische Korrespondenzbureau in der Lage, den Zwischenfall mit dem Dampfer der U n g a r i s ck) - K r o a t i s ch e n D a m p s s ch i f f a h r t - Aktien-Gesellschast, „Skodra", in San Giovanni di Medua genau darzustellen. Die „Skodra" kam unter dem Kommando des Kapitän Blazch nach San Giovanni di Medua und wollte dort ihre Ladung löschen. Als der Hafenkapitän und der Platzkommandant von dem' Kapitän verlangten, er solle mit seinem Schiss vor den Hafen kommen und dort von den sieben griechischen Schiffen, die mit serbischen Soldaten und Ausrüstung für Kavallerie und Artillerie aus Saloniki eingetroffen waren, die Ladung in den Hasen bringen, weigerte sich der Kapitän Blazch». Den Trohungen und dem Drängen des Hafenkapitäns machte die Ankunft des t ü rkische n K riegsschif - fes „Hamidije" ein Ende. Die „Hamidije" begann den Hafen zu bombardieren. Durch dieses Bombardement wurden vier griechische Transportschiffe zum Sinken gebracht und drei Schiffe schwer beschädigt. Die „Slodra" war an einem günstigen Platz und blieb unbeschädigt. Als die hamidije" vom Horizont verschwand, kam n e uerdings der Hafenkapitän und verlangte von dem Kapitän B l a z ch, daß. er mit seiner M a n n schaf t die ins Wasser gefallenen serbischen Soldaten rette. Der Kapitän Blazch verwies darauf, daß die Rettungsarbeiten sehr gefährlich wären und weigerte sich, dem Verlangen des Hafenkapiläns nachzulommen. Hierauf erschien der Platzlommandant und erklärte dem Kapitän Blazch, er werde, wenn Blazch der Weisung nicht gehorche, ihn und die ganze Bemannung der „Skodra" füsilieren lassen. Gleich daraus'erschien ein montenegrinischer Gendarm aus dem Schiss und zwang den Heizer und den Maschinisten mit vorgehaltenem Revolver, 'das Schift unter Volldampf zu fetzen. Der Kommandant ÄS iss ' bas sv-n? caien L? Mn bi 1 6011 6 M Nr. 68 Erstes Blatt 165. Jahrgang Samstag, 22. Marz 1915 MH Wheiict AineWlm sternwrech-Anfchlns e: politischen Teil: August UMW General-Anzeiger für Gberhessen ZMM Annahme °ON Anzeigen Rotatioitsirucf un» Verlag »er vrühl'schen Univ.Guch- UN» Lteindruckerei R. Lange. Nedottion, Expedition UN» Druckerei: Schuiftratze r. Land--)E.H-b!"ür den iS »omitta»sn9nu^ Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 «eschästrstelle vahnhofftratzc ,6a. Anzeigenteil: H. »°ck. * •** L _ l In ftW V;' e;n aii^ OK- AK»808 tSr „Stobra" wandte sich inzwischen abermals an den Hafenkapitän und ersuchte um die Erlaubnis, nach Fiume abzudampsen. Der Hasenkapitän gab die Erlaubnis, doch mußte Blazch eine in serbischer Sprache abgefaßte Erklärung unterschreiben, dcrzufolge ihm in San Giovanni di Mcdua keinerlei Un gerechtigkeit widerfahren und er ganz unbehelligt geblieben sei! Raum war der Erlaubnisschein ausgefertigt, da erschien der Platzkommandant, ein Montenegriner, und nahm den Erlaubnisschein zu sich und verweigerte dessen Herausgabe. Jetzt machte Blaich kurzen Prozeß, ging aus sein Schiff und machte der ganzen Sache dadurch ein Ende, daß er mit Volldampf nach Atuntc abdampfte. Die Dokumente über den Zwischenfall wurden dem ungarischen Handelsministerium und dem Ministerium des Aeußeren zum weiteren Verfahren übermittelt. Die „Neue Freie Presse" meldet: Nach Meldungen kirchlicher Kreise vollzog sich die Ermordung des Franziskaner-Paters Angelos Palic am 7. März in Tjakowa folgendermaßen: Palic, der von Geburt Albanese ist und 43 Jahre alt war, erfreute sich großer Beliebtheit. An den, genannten Tage vereinigten sich in Djakowa und Umgebung serbische und monte negrinische Soldaten mit fanatischen orthodoxen Geistlichen, um die Bevölkerung gewaltsam zum lieber tritt zum orthodoxen Glauben zu zwingen 300 Personen, Männer, Frauen und Binder, darunter Pater Palic, wurden mit Stricken geses.se lt und unter Todesdrohungen zum Uebcrtritt aufgefordert. Ein orthodoxer Priester zeigte auf die Soldaten, welche mit ihren Gewehren bereit standen, und sagte: „Entweder ihr unterschreibt, daß ihr übertretet, oocr die militärischen (bottesstreiter werden eure Seele in die Hölle befördern." Äic Gefangenen unterschrieben Als letzter kam Palic: er war der Einzige, der sich ruhig und würdevoll weigerte Trotz dreimaliger Aufforderung beharrte er bei seiner Weigerung. Nun fielen auf einen Wink des orthodoxen. Popen die Soldaten über ihn her, rissen die geistlichen Gewänder von seinem Körper und begannen mit ihren Gewehrkolben auf ihn einzu schlagen. Palic stürzte mit mehreren Knochen und Rivvenbrüchen zu Boden. Darauf richtete man an den 2cl)werverletzten abermals die Frage, ob er nun unterschreiben wolle. Palic antwortete: „Nein! Ich verlasse meinen Glauben nicht." Er erhielt neuerlich zahlreiche Kolbenschläge, .bis ein Baionettstich durch die Lunge feinem Leben ein, Ende bereitete. Bon Rom werden dem Andenken des Priesters große Ehrungen bereitet. Die zum Ucbcrtritt gezwungenen Albanesen werden nach dem Eintritt geordneter BerhÄtnisfe in Albanien Absolution von der auf dem Ucbcrtritt lastenden Exkommunikation erhalten. Tic ablehnende Antwort Montenegros. Wien, 21. März. Wie die „Neue Freie Presse" von maßgebender Seite erfährt, hat die montenegrinische Regierung auf die Demarche Oesterreich-Ungarns betreffend die Untersuchung im Falle Palitsch, ferner betreffend die Beschießung von Skutari und die Bestrafung der Schuldigen in der Angelegenheit des Dampfers „Stobra" eine ablehnende Antwort erteilt. Ter Schritt in Eetinje ist von Oesterreich-Ungarn allein unternommen worden, doch steht die Monarchie mit Italien in ununterbrochenem Gedankenaustausch Der österreichisch- ungarische Gesandte Frhr. v. Giesl begab sich auf seinen Posten nach Eetinje In allernäcl>stcr Zeit ist ein weiterer Schritt Oesterreich-Ungarns zu erwarten. Wie die „Neue Freie Presse" erfährt, wird Oestcrrcich-Ungaru in Eetinje eine b ef r"i stet e Note überreichen lassen. ßu dem Schritte Oesterreich-Ungarns in Eetinje betont das „9?cue Wiener Tagblatt": Es könne hier von einer „Prestigepolitik" keine Rede sein, sondern es handle sich neben der Forderung um Genugtuung für San Giovanni di Medua um die im Namen der Humanität unternommene Rettungsaktion für die durch das Ausrottungsshstcm bedrohten Bewohner Albaniens und d ie schwer leidende Bevöll'evuiig ^-kittaris. Das Blatt zweifelt nicht barmt, daß der Schritt in Eetinje von Erfolg begleitet sein und die Menschlichkeit siegen wird, ohne daß cs nötig lucrben würde, stärkere Mittel anzuwenden. Serbische Greneltaten. Die „Albanische Korrespondenz" erhält aus zuverlässigster albanischer Quelle folgenden Bericht aus Uesküb: In der Uingebung von Uesküb begehen serbische Truppen unb Banden Greueltaten an der B e v ö (f c r n n cj der von ihnen besetzten Gebiete. In hiesigen enropäischeii Kreisen haben insbesondere folgende, verläßlich festgcstelltc Vor fälle Entrüstung erregt: Ende ß-ebrnar laut serbisches Mili- lär in das Dorf Schascharc. Nachdem alle Männer und mnaben d s Dorfes entfernt worden waren, vergewaltigten die Soldaten die Frauen und Mädchen des Torfes Dasselbe Vcrfaheru übten serbische Soldaten im Dorse Letmica, Es sei besonders hervorgehoben, daß sowohl Schasckare als auch Letmica,eine rein slawische unb katholische Bevölkerung haben Achaschare ist eine Ansiedlung von über hun den Familien. In 29 Dörfern des Marabag wurden 280 Gehöfte muselmanischer Albaner n i e d ergeb ran ul. Alle männlichen Einwohner, die nicht die Flucht ergriffen, lvurden getötet. In den Dörfern Trstenik, Scuica, Vrbau, Ngubiua und Giuletar wurden 2 88 Männer getötet In Sefer imtrbe eine alte Frau gern ein f a m mit ihrem katholischen Diener lebendig verbrannt. Das Elend der Bevölkerung ist groß. Im Dorfe Ngubina ist die bis zu dem Grade gestiegen, daß muselmanische Albaner Frauen an die überlebenden Mohammedaner um 400 Piaster als Eigentum und gewissermaßen als Sklavinnen bertmifen. In diesem Dorfe haben die Serben einen Manu, eine alte Frau und zwei Kinder lebend verbrannt. In einem anderen Dorfe wurde einer schwangeren Frau mit einem Bajonett der Bauch aufgeschlitzt und sie in nicht wieder - zitgebenber Weise verstümmelt In Presta erfchoß ein Musel man eine Frau, bereu Mann man weggeführt hatte. Die Serben brannten darauf das ganze Dors, '.10 Gehöfte, nieder Die Grausamkeiten der Serben richten sich in gleicher Weise gegen Mohammedaner unb Katholiken. Ilm Skutari. Dic Wiener „Reichspost" meldet aus Skutari: Skutari s o l l st u r m r e i s s e i n. Ein seit drei Tagen währcn- bes Bombardement dauert an Der allgemeine Sturm soll unmittelbar bevorstehen König Nikolaus soll erklärt haben „Entweder ziehe ich als Eroberer in Skutari ein ober ich Celjrc nicht als Lebender nach Eetinje zurück!" Ein bulgarischer Kriegsbericht. Sofia, 21 März Der gestrige Tag verlief längs der ganzen Tschataldsctm Linie im allgemeinen ruhig. T ü r kisch c Versuche, da unb dort v o rz u d r i n g e n, nmr den sofort zurückgewi esen. Die Türken erlitten große Verluste Auf Gallipoli und vor A d r i a n o p e l unter hielt die bulgarische Artillerie das Geschützfeuer gegen die feindliche West- und Südsront. — In Bn 1 air eröffnete die bulgarische Artillerie das Feuer gegen eine Kolonne des feindlichen linken Flügels die mir Befestigungsarbeiten auf teil Höhen von iSjamilo beschäftigt war. Die Türtcn gaben die Verschanzungen preis und zogen sich zurück. Gestern kreuzten türkische Torpedoboote außer - halb der Dardanellen. D-er Geist und der Gesundheitszustand der Truppen an der. Tschataldschalinie ist ausgezeichnet. I Vor Tschataldscha. Konstantinopel, 21 März Nach privaten Informationen hat die türkische Flotte durch Geschützfeuer den rechten Flügel der Armee vor Tschataldscha unterstützt, von dem ein Teil durch überlegene bulgarische Streitkräfte an der .'lüfte bei Kadikocj angegriffen worden war. Die Türken sollen die Bulgaren zurückgeschlagen haben. Konstantinopel, 23. Mürz. Gestern abend sind ungefähr IW Verwundete aus Tschataldscha hier eingetroffen. Der Siegeszug der Griechen. Athen, 21. März. Eine Depesche des Generals Dang- lis aus Janina vom 20. März gibt amtlich bekannt: Gestern besetzte die achte Division Tepcle Nachdem dic seiudlichc Artillerie einige Schüsse auf unsere »avalleric abgegeben hatte, erbeuteten wir mehrere Geschütze. Die Tevölkerung empfing unsere Armee mit Begeisterung Tic mohammedanischen Bcvöll.rung mehrerer Dörfer forderten unsere Truppen auf, ihre Ortschaften zu besetzen. Au- Stadt und Land. Gießen, 22. März 1913. Ostereier. Don Arno Marx. K-Ä Ostern ist ein Festtag für die Kinder, denn da fegt der Osterhase seine Eier. 21 bet man bars nicht etwa glauben, daß das Fabeltier der Kinder den Brauch des Eierlegens im Frühlinge erst erfände. Wer im Februar durch den nächiliärcn Wald wandert, der lann der Palzaric des Waldkauzes lauschen, der langgedehnt und hob! pfeift, wie eine Gütcrzugslokomoiwc, die Pfiffe zu vollen Trillern reiht, der seufzt und stöhnt, heult und ächzt vor Liebessehnsucht. Noch wenn seine Gattin auf den drei oder vier Eiern rm hohlen Eich staut m brütet, heult unb seufzt der Wald la uz allnächtlich, aber wenn Anfang April die Kleinen nach Futter schreien, seufzt er nicht mehr, dann kommt er vor Arden nicht mehr zum Klagen. Schwermütiger noch als der Waldlauz wird die Woldrohrcuie, ivtnn sie verlnbt ist. Stundenlang sitzt sie auf dem Kiefernaste unb heult dumpf mi—du- ju, bis sie sich aufschwingt, und die Flügel unter dem Leibe zuiimmen- schlägt, daß es klatscht. Kaum hat der Waldkauz Eier in seinem Battmloch.e, legt auch Fran Ohrenle in einem alten Krähenhorste inr Fickrenwipsel. 2er Kalte wegen bleibt sie gleich brüt cito sitzen, wenn das erste Ei gelegt ist, deshalb sind die ttinber auch verschieben groß, unb wenn baS älteste ausstiegt, muß das kleinste noch eine lange ;3eit gefüttert werben. Anfang März, wenn jeden Morgen noch dic Wiesen mit Reis überzuckert sind, lommi der Spaßmacher unter den Sumpfvögeln, der Kiebitz aus dem Süden zurück. Er fällt auf seiner Heimat l ich en Wiese ein und klagt: wiiwibt, bis er ein Weibchen hat, mit dem er Singspiele üben länn. Da wird er erst richtig hol), ruh: mit, mit, rit, w lägt sämtlich Purzelbäume in der Lust, gaulelt zum Boden. tanzt empor, fliegt wie im Parademarsch mit lafi- mäsigen ölügelid lägen, taumelt gleich danach reckts und links, fliegt gespenster hast leis? nnd gleich daraus wieder mit laut brum wenden Flügeischl jgen. So treibt ers eine Woche um die andere, und man meint, er dächte nicht an Kindersorgen, da hat er ans einmal Junge, weis der Himmel, woher. Dock nein, nicht nur der Himmel, auch die Eierfuchcr wissen, wo sie hergefontnten sind und in Dciiwtessengcsä ästen kann man die Früchte ihres Sammel eifert? erblicken. Bekannt ists, daß Bismarck stets an feinem Geburtstage am ersten April mit 101 Kiebitzeiern erfreut wurde. Jetzt scheint das Geschäft der Ciersnäier keinen rechten Gen'inn mehr abzuwerfen, in Delikatessengeschäften werden weniger als früher zum Verkauf augeboten. Tas ist recht gut, denn um den luftigen Kiebitz wäre eS schade, wenn er ausgerottet würde, weil seine Eier als Ganmenkitzel geschätzt werden. Es ist mich recht gut, daß viele Kiebitzeier eigentlich aus Krähennestern stainn)en, denn um die schwarzen, grindschnabligen Saatkrähen, dic ihn als Eierlieferanten oft vertreten müssen, ists nicht schade. In ihren Nistkolonien, die nickt selten auf niederen Kiefern stehen, können klettergewandte Eiersucher oft an einem Tage mehr „Kiebitzeier" zusammenbringen, als wenn sie wochenlang Tag für Tag in nassen Wiesen suchten. Wenn man zur Osterzell das Gestrüpp durchsucht, das Teich ränder umsäumt, oder Backwstr begleitet, wenn man die Kuppen der Kopfweiden durckfpäht und dic alten Grahenncster mustert, die in bei Nähe ber Gewässer stehen, bann sindet man ziemlich große Gelege von Ostereiern, die der März- oder Stockente an gehören Wenn der Vogel im Neste sitzt, dann ists schwer, ibn' im Gestrüpp zu sehen, weil sein erdsarbiges Kleid ihn verbirgt und er meist ausl>älr, bis man ihm greifbar nab? gefonrmen ist. Ist aber dic Ente nickt zu Hause, bann hat sie sicher die Eier mit weichen Daunen und mit Geäst bedeckt, so daß sie erst recht nicht zu finden sind. 3d;eud)r man eine brütende Ente vom Neste, so hat sie eine etwas unangenehme Angewohnheit, die einem das Berühren der Eier verleidet, sic spritzt nämlich ihren übc(riechenb?u Unrat darüber, der jeden zart benervten schnell in die Flucht schlägt Ein Wunder ists, wie die kleinen Entchen, die in einem Baumneste ausgebrütet werden, den Erdbeben erreichen: sie springen einsack auf den Waldboden hinab und folgen der Mutter, die sic zunt nädften Wasser führt. Eulen, Kiebitze, Krähen und Stockente sind große Vögel, denen mau schon getrügend Brutwännc zutraut, um das Belege auch nrährend näd,tlitber Fröste warm zu erhalten. Aber auch kleinere Vögel brüten schon zu Ostern. Schon Mitte. März pappt btc Amiel ihr 1-albkugligcs Nest, um nur ja Ansang oder Mitte April schon Junge zu haben. Auw der Sperling läßt sich von der warmen Märzsonnc gern verleiten, fd)on zu Ostern im Lumpen neftc hinter der Dadwnmc des Wolkenkratzers an Gründung einer Klndcrschar zu denken. Es kümmert ihn wenig, wenn sein Nach Inr, der HausroNcßwanz, singt: „Tsckximst dick nit ober wenn bie Goldammer am Feldranve beteuert: „Sist ist noch zu trübi" Uebrigens, die Goldammer verstellt sich nur, wollte inan genau sehen, fände man nwhl sdwn ihr angefangencs Nest int (Kestrüpp, ia vielleicht gar idwn Eier darin Einer der kleinsten dcutfchen Vögel, die niedliche Srhwanzmcisc, bat sicher schon das Nest fertig und tne ersten Eier darin. Und cIk das winzige Schwanz men'enpärd-en seine kunstvolle Nestkugcl fertig gebaut bat, dauert es wohl einige Wochen. 2nm die kleinen Wichte bauen nnc große, dicke Mugcl ins Fickten geäst oder in eine Baumgabcl und lafien nur ein winziges Sdänpflock an der Seite frei. Wenn das Weib ctaii angefangen bat, sein 2utzend Eier zu legen, so sieht mans ihm meist schon an, das: es Fannltensorgen bat, bann ist sein langer Schwanz äwas krunnii gebogen, >oeil er im Neste nicht reckt Platz Iku Ei» i s^virklick mtauiUid), wie dic Fl cm en Bür ick d-zn ihre große Kindcrsdar fattfriegen, denn um zwölf hungrige Schnäbel vvllzustopfen, nut), eine gewalttg große 3ahl von Infekten eiern und flnnen MLunxfzn gtiammclt werden Wenn das 2utzend derangcioachscn ist, dann benimmt sechs so ungestüm, daß aitd^ das iesteste Nest sahen,"cheinig wird, und wann die muntere Gesellschaft ausgeflogen ist, guckt meist der blute Himmel ins Sckuvanzin eisenn c st Wenn die er ft? Brut ielbn inbia geworden nt. schreiten die Alten mr ztoellnt, nrft zur Zeit, wenn die Pirole und Turmjcgler nut dem Bauen ihrer Neft-w beginnen Die mut ugen Sdiwanzmeisen find ihnen um zwölf Nachkommen voraus » * * Tageskalcnder. Stadttheater. Tonntag ieri'ter ocievtag »Andrea- vofer.* Anfang 7" Nhr Montag (2. Feiertag), nadjnuitagg 3^Uhr: .Mcrn Freund Teddi)" : abends 7", Uhr: ,'s Nullerl/ Militärkonzerte: Oster > Sonntag, abenb# 8*/4 Ubr: Mrlitärko.uert in ct ein« harten; Oster-Dienstag, nadnniUa-jS 4 X Uhr, ans der »L i e b i g s h ö h e'. T he a t er-A«sf ü hr »ln g im Koth. VereinLhauS: »Mathilde. e:n deut'cheS Franenherz" unb »Die Brüder". Öfter- Montag abends 8 Uhr. B i o a i a o d-L i ch 1 f v i e l e: Täglich Vorftelluna. B a k o f s K a ,ii in e r - L i ch l f v i e l e: Täglich Por'tellmig. Lichtspielhaus: Täglich Porstellnng. Oberhessikcher Kiinstvereiu. GemäldeauSstellunq im Turmhaus nm Braud. Geöffnet täglich (mit Autznabme von Samstag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittivoch nachmittag von 3—ö Uhr. Museum des oberhessischen GeschichtsvereinS. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Gcöjfirt an Sonntagei vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. * • • L. ü. An der Landes Universität hat sich Dr. med. Walter Snlze au5 Leipzig, Assistent am phnfiologt- scheu Institut zu Gießen, für ba§ Gebiet der Physiologie habilitiert. Als Habilitationsschrift reichte er ein Ein Beitrag zur Kenntnis des Erregungsablaufs im Säugetier- Herzen". * * Hoftrauer. Wegen des Ablebens des Königs Georg I o n G r i c d, e n l a n d ist eine Hoftrauer vom heutigen bis zum 1. Avril einschließlich ungeordnet worden 2ic 2amen erscheinen in schwarzen seidenen Kleidern mit weißem Kopfputz und weißen Handschuhen. Die Herren tragen zur Uniform einen Trauerflor um den linken Oberarm * * Aus dem Ministerium des Innern. Ter Großherzog hat den Ministerialfekrctär in dem Ministerium des Innern, Regierungsrat Adolph de. B c a u c l a i r zu Darmstadt aur fein Nachsuchen unter Anerkennung feiner langjährigen treuen tntb eifrigen Dienste und unter Verleidung des Eharaklers als Geb Regierungsrat in den Ruhestailb versetzt und den Kreisamtmann Regierungsrat Herrn. Pfeiffer >um ständigen Hilfsarbeiter im Ministerium des Innern ernannt. ** Das .Gehalt des Oberbürgermeisters wurde in der nichtöffenUülzen Satzung der Stadtverordneten- Vcrsammlung am Donnerstag nachmittag auf 14 000 Mark erhöht. Davon sind 1000 Mark sür Revrä»>ntationszwerke bffthnmt. Seither bezog Oberbürgermeister M^cum 120»' Mark Gehalt und eine Teuerungszulage. ** D i e allgem ci n c hessische Be n m tensterbc- kasse Sitz Darmstadt) hält ihre diesjährige Hauptversammlung am Sonntag, 6. April, fm Hotel Schütz dahier. ** Stadttheater.- Am Ostrr-Sonwtag und Dienstag abend mird das neue Schauspiel von Walter Lutz „Andreas Hofer" wiederholt, das kürzlich in Gegenwart des Dichters einen so schönen Erfolg errungen fattc Der Montag bringt zwei Derk? heiteren Genres, am Nachmittag „M ein Freund Tedd h". am Abend „s ' N u t 1 e r 1", Volksstück mit Gesang In „Freund Teddy" hat Herr Dri'tdjam noch einmal Gelegenheit, in einer C-llauzroUc sich von lernen Freuuden zu verabschieden. Die Vorstellungen am Sonntag und Montag finden bei kleinen Preisen statt. ** Tie Hauptversammlung des Hefigen Zweigvereins v o nt Noten Kreuz Borsitzendcr Landgericktsrat Wiener, die am Donnerstag im Maücrtioi stattsand, war schlecht besucht. Der Vorsitzende berichtete, daß sür den Kriegsfall unter nn nisterieller Genehmigung mit d'n hiesigen Kliniken cm Vertrag abgeschlossen ist. Für die ErridUung einer Verband und Er frischungsstelle sind Perhandlungcu in Gemcinschast mit dem hiesigen Alice Frauen--Dennn im Gmrge. Tie Rechnung, geführt feit langen Jahren burd, Herrn 'JfTtuan Mann, gab feinen Anlaß zu Bcanstandimgeu Die R^mmg her Sanitäts-Kolonn^ bereu Belege einen stattlichen Band bilden, wurde zur stenntnis gebrockt. Bei Besprechung bei- Verhältnisse bei Ko könne mürbe eine Anzahl Fälle vorgebraciU, die dic Einrichtung einer ft äjr bi gen Rettungswache als dringlich crichcinen l ' 'ine Tätigkeit im .Krankentransport wird immer mehr m '(inyrud, genommen: aud) von auswärts wurde sie dazu verlangt, doch nrußten derartige Gesuche stets nbgclcbnt toerdcn, da es an einem geeigneten Transvorttnittel fehlt. Zum Schluß Imtrbe Herrn Wiener, ber die Geschäfte des Zweigvereins feit Jahren führt. Dank für seine aufopfernde Tätigkeit zum Ausdruck gebracht. ** Fr ü h l i n g s s e h n s u ch t' Dem Deutschen ist eine große Liebe zum Frühling angeboren. Seine Frühlingslieber sind Legion. Ebenso seine Frühlingsfehnsudst und Früblingsbosfnnngen. Er kann den holden Lenz nidjt erwarten. Und je mil/cr dieser vor ber Türe steht, desto größer ist die Spannung der Gefühle, bie sich in Liedern iviederspiegelt, wie: „Momrtf, lieber Mai, und madv die Bäume wieder grün!" Freudig wird jeder Sonnenstrahl, der ins Zimmer fällt, willkommm geheißen. Der tritt Star, dic erste Amsel, dic erste Lerche werfen Begeisterungsstürme. Die Knospen der Sträucher und Bäume werden ordenllid) unter dic Lupe genommen. Der erste Mürfenscbwarm werft sommerliche Phantasien „Lieber Frühling, komm' hoch wieder, lieber Frühling, komni' doch bald!" — Sie alle erwarten den Frühling, der Gesunde wie der Kranke, der Arme wie der Reiche. Kind und Greis. Tauicud Wuitberdinge soll er vollbringen! Tausend neue Freuden sollen durch ihn auserstehen. Landkreis Gießen. — A l 1 c n d o r f a d. Lahn, 20. März. Endlicki ist die elektrische Anlage beendet. Ihre Herstellitng hat fast zehn Monate in Anspruch genommen. Unferc Gemeinde wat eine der ersten, die elektrisches Licht -ernführte In der ersten Zeit wnrde viel darüber kritisiert, ater jetzt haben and) die größten Gegner elektrische Belenchtung und machen sröhlichc Gesichter. Nur ganz wenige Häuser sind noch nicht angeschlossen. Es ist zu bemängeln, daß dic Straßen- lampen erst nm tz/,9 Uhr brennen, da es schon eineinhalb Stunden borget dunkel ist. • () Hattenrod, 21 Marz Die Einweihung einer Ziegeuweide will der hiesige Ziegcnzuchtverein am 18. Mai vornehmen. damit soll eine Verlosung von Zuchttieren verbunden werden. Kreis Friedberg. A Butzbach, 21. März. Die Pers on enunter« fü [)cung, die am Bahnhof dic Gleisanlage kreuzt, ist jetzt mit einem Kostenaufwand von 16 000 Mk. vollendet worden. — Vilbel, 17. März. Einem lang gehegten Bedürs- nisse zu entsprechen versammelte sich heute eine Anzahl Einwohner um einen Vortrag des Herrn W a l l m a n n, Geschäftsführer des VerkehrSoereinS Rad-Nanheim, über Zweck und Ziele ei nesVerkehrS vereinS entgegen zu nehmen. DaS rege Intcresie an der Gründung eines VerkehrSoereinS für Vilbel kam darin zum Ausdruck, daß sofort ein Ausschuß bestimmt wurde, der dic Vorarbeiten zu der demnächst stattsinbenden öffentlichen Versammlung erledigen soll. Ans der Wetterau, 21. März Die seit beinahe 14 Tagen in den Ctemarfirngnt der Wetterau erfolgte Mäuse- Vergiftung bat den Verlust unzähl iger Vögel pir Folge gehabt, die sich, namentlich morgens, hungrig auf den Giflweireni stürzen unb bald darauf verendet mederfallen. Am Mittwod'- konnte man in der Nieder Morler (temarfung beobachten, wie eine Anzahl bei und überwinternder Singvögel nach ha« Genuß des Giftweizens \tm Teil noch warm auf dem Felde lagat Die trockene Witterung hält bf? Glitkömer tagelang wirksam. 3" den Gemarkungen Nieoei Weisel unb Griedel liegen ;abl rriebe tote rähen und Rebhühner aus den Feldern. Jedenfalls ist die Methode ber Maineverchftting ein erbebhdwr Grund, den ichn-oeben '2;ogefbeftenh in unierei (^aucn noch mehr zu xxx rmgerrt Alle Vogelschutzvereme |ülücnV>aiaui onugeg, das Wach' nach Abzug von 3 Ortsfremden : 12,84 Ls starben an: 1 (1) Summa: 11(3) Mir scheint, Ede, die * < ircftor ber Singatabemie Pros. <• chu ch - Dresden, r. Beier- Maffet, Musik 3x a n n - Berlin, Kapellmeister Pros. lanb ist vorwiegend aus seine eigene Krasc angewiesen. Tie Teuerung des Gelbes lastec aus dem ganzen Erwerbsleben. Tas' man NaWrheilvereinGießen •0 KioW halb sehr bekömmt. um- Bahnhofstraße 54 Bahnhofstraße 54 02198 02249 Heinr. Weller. wozu einlabct FahiTad-Export in Witz- beiden^ ELr-Sefineßn. O 30« OC mindestens 8 Prozent werben, beim die Bestrebungen, bem Auslände zu holen, hatten itur mäßigen Ersolg. Gelb aus Tcntsch- 2 (1) 1 (1) 1 1 i 2 (1) Kl) 2 1 1 1 E. Köller,Bruchsal Fäbrik.Weltruf.(Baden)» oo- SU Ildr c vom : 2.—15. Jahr: Börsen-Wochenbericht. = Frankfurt, 20. März. Tie Hoffnung, bas, bie Tcmobilisieraurg Rußlands unb Oester reich-Ungarns bas Publikum veranlassen werbe, sich wieber am Börsenverkehr zu beteiligen, hat sich iricht erfüllt. Wird auch bie europäische Friede ns läge entschieben zuversichtlicher bc urteilt, will boch leine neue Unternehmungslust anfkommen. An- läuse zur Besserung wurden wohl verschiedentlich genommen, aber cs zeigte sich stets, baß auch andere Tinge bie Börse bedrücken unb jede Belebung des Verkehrs verhindern. Hierzu gehört die ungewöhnliche Anspannung des Geldmarktes, bie mit dem politischen Mißtrauen zusammenhänpt. JXrvf. der Vorbereitungen der Großfinanz biiifte der Sah für Schiebungsgeld recht hoch. Tuberkulose Blutvergiftung Bronchitis Pare.Ivse Tariukatarrh Nierenentzündung Krebs Ätagengeschivnr verfahren, das von Kennern als bem' ganzen Aufwände gar nicht entsprechend k«zeichnet wirb, burch andere, nicht beit Körner fressen den Vögeln schädliche Mittel zu ersetzen. Betont muß lverben, daß das Legen der Giftkörner, meistens in höchst leichtfertiger Weise geschieht. In den seltensten Fällen werden die Körner in die Mauselöcher hineingeschossen, viele bleiben vor der Oeffniing liegen. (Einzelne Bauern machen es noch bequemer, indem sie den Weizen ganz einfach wahllos über bie Felder streuen. Starkenburg und Rheinhessen. RB, Da rin sta b t, 21. März. Ein Automobilunsall ereignete sich heute auf der Griesheimjer Landstmße auf derselben Stelle, an ber vor 3 .Fahren zwei Menschen ihr Leben einbüßten. Ter von Griesheim kommende Zug der Hess. Eisenlmhn^Aktien Gesellschaft l>atte nachmittags gegen 5 Uhr an der Haltestelle am 'Kassin gehalten, als von Darmstadt her ein geschlossener Benz- Wagen in rascher Fahrt bie Stelle passierte. Ter Clmusseur übersah das vom Hess. Automobilklub angebrachte Warnungszeichen unb hielt bie Straße für frei. Als das Automobil in unmittelbarer Nähe ivar, setzte sich der Zug zur Ueberschreitting der Straße m Bewegung. Ter Chauffeur besaß,so viel Geistesgegenwart, Auto mit aller Kraft nach rechts abzulenkeir, so baß es über beit Chausseegraben sauste und in den Wald hineinfuhr, wo es itark beschädigt von den Bäumen ansgelxilten wurde. Ter Chauffeur kam ohne Verletzungen davon. Von den beiden Insassen flog der -ine mit dem Kopse gegen die Tecke des Wagens, wurde aber nicht schwer verletzt und auch der andere trug nur leichte Verletzungen tovon. Augenzeugen war es unverstäirdlich, weshalb der Loko motivfiihr»', der das heransausende fremde Automobil doch bemerkt haben muß, nicht einige Sekunden länger mit der Wciter- iahrt wartete. w. Bingen, 20. März. Der Prinz von Wales lom um 1 Uhr nachmittags im Automobil von Koblenz in Bingen an, speiste im Hotel „Viktoria" und begab sich um 2 Uhr mit einem Dampfer nach RüdeSheim und besichtigte baS Niederwalddenkmal. Um 1/2b' Uhr erfolgte die Rückkehr nach Bingen und um 5 Uhr die Weiterfahrt im -Kraftwagen nach Darmstadt. In seiner Begleitung be- -fanden sich zwei Personen. Während seines Aufenthaltes herrschte Regenwetter. (BeridfrtefaaL * Entscheidungen aus der Unfallversicherung. Der Landwirt 'und .Händler PH. Sch. in Dornholzhausen, Kreis Wetzlar, erlitt am 5. Oktober 1911 burch Fall vom Heuboden (inen Fersenbeinbruch und einen Bruch beS inneren Knöchels. Die Berussgenossenschaft gewährte dem Verletzten aus diesem Anlaß vom 17. Februar 1912 ab eine Rente von 20 Proz. Diese IRcnte wurde dem Verletzten Anfang dieses Jahres entzogen. Er ivanbte sich an die Rechtsberatungsstelle des Evang. Arbeiter- tziereins Gießen, die in der am letzten Dienstag vor dem Obcr- »ersicherungsamt Koblenz abgehaltenen Verhandlung durchsetzte, Daß der Verletzte seine Rente behält. Nach dem vom Oberversicherungsamt eingeholten ärztlichen Gutachten ist eine Besserung nm Vergleich zu den Feststellungen vom 29. August v. F. noch nächt eingetreten, von einer vollen Gewöhnung kann demnach auch ckeiue Rede sein. wöchenll. Uebersicht der Todesfälle t ö. Statt Gießen. 11. Woche. Vom 9. bis 15. März 1913. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 400 (inkl. 1600 Alain: Militari. Sterblichkeitszifser: 17,61 Universitäts-Nachrichten. — Pros. Tr. Richard Wünsch, Ordinarius der klassischen Philologie in Königsberg i. Pr., ist in gleicher Eigenschaft an die Universität M ü n st c r i. W. bernsen. Dort soll er den nach Breslau gehenden Professor Kroll ersehen. Wünsch, der am .1. Juni 1869 zu Wiesbaden geboren und am Gymnasium zu Wetzlar vorgebildet ist, wurde im September 1902 als ordentlicher Professor an bie Universität G i e ß e n als Nachfolger G. Guuder- nnanns berufen, von wo er Ostern 1907 nach Königsberg an Stelle 3®n R. Heinze übersiedelte. Jin Alärz 1912 ernannte ihn die Uni- 3ersitat Athen zum Dr. phil. honoris causa. Kleine Tageschronik. Arthur Fischet, der Witin baber des Bankhauses Mendelssohn n. Co. in Berlin, der schon, seit längerer Zeit schwer erkrankt war, ist am Donnerstag nachmittag gestorben. Ein Tornado vernichtete in Alabama, Indiana unb in ber Stadt Ohio Werte von Millionen Dollars. Der Ort Lower Beach T r e e in Alabama wurde zerstör t. Vier- zehn Personen wurden getötet. In anderen Orten im' Westen und Süden ist die Zahl wahrscheinlich viel großer. Auf der 250-Metersohle der Myslowitzgrubc durchbrachen Sumpfgase eine Kohlenwand und entzündeten sich an den Lampen der Arbeiter. Sechs Bergleute erlitten Brand- w u n b e n, einer sehr schwere im Gesicht und an den Händen. Der Betrieb ist nicht gestört. Vermischter. * Zum vierten Wettstreit deutscher M änner Sesangve reine um den Wanderpreis des Kaisers, Der vom 6. bis 8. Mai in Frankfurt a. M. ftattiinbet, sind oom Kaiser berufen worben: Generalmusikmeister Geh. Hofrat von bcrtibmleo Tab alte franko gegen Dad>8. Bitte anzugebta, ab ncbcnllehende Ge- landbelispltifc oder eine refagefdmWt Bolzpfelfe oder eine lange PL eroüBfibL ’ m.Pf. - Direktor Prof. F. Hummel- Berlin, Prof. E. E. T a u b e r t - Berlin, Prof. Siegfried Ochs-Berlin, Pros. Maximilian Fleisch-Frankfurt a. M., Kapellmeister Tr. Rottenberg- "äranksurt a. M , Musikdirektor Pros. Schwickerath - Aachen nmd Kapellmeister Prof. S i 11 - Leipzig. - Eine berühmte Gemälde-Galerie unter bem Hammer. Im Mai wirb bei Christte in Loirdon die Kunstsammlung eines berühmten englischen Mäzens, des Millionärs George Mc Culloch, versteigert werden. Ter Sammler hatte sich in seinem Proz., Moenus 9 Pvoz., Türlovv 11 Proz., und Kley er sogar 22' ,■ Proz. Bahnen loaren teilweise befeftigt. Bahnen und S ch i ffa h rt s w e r te gut behauptet. Heimische unb freutb? Fonds meist wieder etwas schwächer. Privatdiskonto 513/ic. Taulende. H© Randier KP «nnptebl. mein. Kleine hat ’n 9luge auf dich geworfen!" — Ede i resigniert>: „Unfinn, darin habe ich lein Glück! Wenn mal wirklich 'n Auge auf mich geworfen wird, bann ist es immer das Auge des Gesetzes!" * B i e l v e r s y r c ch e n d. Vater: „Ich würde Ihnen ja meine Tochter geben, wenn ich nur wüste, oo Sie eine Familie ernähren lönnen?" — Bewerbet: „Ta lönnen >ric ganz beruhigt sein — selbst menn alle Jahre Drillinge kämen!" j^effentlicher Vortrag des Herrn Emil Peters, Berlin 1. Vorsitzender" des Deutschen Bundes für Regeneration am 27. März (Donnerstag), abends 8l/2 Uhr im Saale deck (Safe Leib, Walltorstraße Wie gewinne und erhalte ? ich gesunde uud starke vtXWvH ♦ Das tztervenleben des Akenschen und das tzterven- systcm als Träger der Lebenskraft. — Die Gebens- und Tageslinie der Nervenkrast. — Nervenreize und ihre Wirkung auf Gesunde und Nervenleidende oder Nervöse. — Ter Ueberretz und seine Folgen. — Was Nerven- leidende oder 'Jtcrööfc beachten müssen. — Wer ist nerven krank? — Die verschiedenem Naturelle. — Sinnliche Ber sehlungen als Ursache nervöser beiden. — Verhütung und Heilung durch richtige Erziehung. — Sexuelle Aufklärung für die Jugend unb für Erwachsene. — Folgen der Um wffsenhei t. — Prostitution. — Seruelle Leiden. — Geschlechtskrankheiten in ihren Beziehungen zu Nervenleiden. — Gattcnivahl und Eheleben. — Die Zeugung. — Wer darf heiraten? — Sind Bäder und kalte Abreibungen ratsam? — Körperpflege, Lust- und Sonnenbäder. — Berufstätigkeit und Berufswahl. — Welches ist die richtige Erilährnng. — Geistige und seelische Beeinflussung. - Wie kann man sich erfolgreich kräftigen? Damen und Herren haben Zutritt. Eintritt für Nichtmitglieder 1. Platz 78 Psg., 2. Platz 50 Pfg., Mitglieder 40 bezw. 30 Psg. Im Vorverkauf sind Karten im Reformhaus, ttrcnzpl. 5, zu haben.v--U >■, öbenb< > . ' Mitt. Söunt. an amnt«M Naturreinen UpfeBwein - a Liter 30 Psg. IWiederoerkäufer btüiger) empfiehlt die keltereivon Louis Liitcc, Kostdaos Bentrat, UL Pension Villa Aurora, Könijstein, Taunus I Prospekte auf Wunsch. |hvn/s] Telephon 33. Pfd. 8 yeflorrntaflatt „ 5.— 8 „ 5aflb->6t»«fler „ B.SO 8 „ Qoff. Aanastrr „ 7.5B 8 , AraaX -laualler „ 10 — 8 „ ÄaiftrfcCöltrr 13.6o Letzte 21 acb rieb fest. Tas Ministerin m B a r t H v u. Paris, 22. März. Tic Blatte r äußern sich über das Ministerium Barthou im üllgcnieiiien in keiner zu großen Begeisterung. Ter „Figaro" meint, es wäre ungerecht, über bte neuen Minister sofort ein Urteil zu fällen. Sic zeigten jedenfalls viel guten Willen uud Mut, indem sic für eine notgedrungen beschränkte Zeit unter dem Vorsitz eines Mannes von der hohen Intelligenz nn-d Beredsamkeit an einem Werk der Reorganisierung und Beruhigung arbeiten wollen. Französische Verluste bei afrikanischen Kämpfen. Paris, 22. März. Die vor einiger Zeit veröffentlichte amtliche Depesche, wonach in dem .Stompf int Ad rar-Gebiet (Mauretanien) ein Leutnant und vier Soldaten getötet worden sind, wird durch soeben eingetroffene briefliche Mit teilungen dahin berichtigt, daß in diesem Gefecht außer dem Offizier, drei Unteroffiziere und ein europäischer Soldat noch 40 S e n e g a l s ch ü tz e n und l'iarabischeReiterdenTodaefunden Haden und ZOSenegalschützen von den Mattretaniern gefangen genommen wurden. ♦ Stuttgart, 22. März. Ter Kommandierende General des 13. Armeekorps, Herzog Albrecht von Württemberg, wurde unter Eitthebung von dieser Stellung zum Armeeinfpekteur bei1 6. (seither 1. > Armeeinspektion ernannt. Zum Kommandeur des 13. Armeekorps wurde der General der Infanterie v. Fab eck ernannt, ber seither Kommandierender General des 5. Armeekorps mar. Konstantinopel, 21. März. Die Pforte hat in London gegen die Besetzung von Lahadsch, an der Küste von Basda, durch eine Ülbteihing von 3 00 englischen Marine solda iie n Protest eingelegt. ^eridtsrat 'Siena, j), ikl schlecht bem . Kriegsfall unter e t Winken ein Ni« ter verband- unb er j Gemeinschaft mit te. Tie Rechnung, "■& a n n, gab fca , s der ÄMtLs-p^^ v r mmv ;ur Kmn “ ter Kolonne mb- ( ritfitung einer fta-fr f riebeinen Imu -.v. v. w \\\ Wg A c sMv ‘ottiangt, w Krötn, bei es an eis? Shlnh Umröe 6cc ms feit fahren für. Auskmuk gebrach. . Imtiebnt ift eine gnf ölinMdersindL^- Mmgsbofmimgen. - .bi) je näher vieler W nnung der Genihle, r ! >mm, lieber Mai, ck । ,tg wird jeder j eil gehc'stn. W» ; Wlterunn* werden ordentlrch ,-mnn twft lomje nm doch MM n» (le emxntntbfli ^ kirnte rote der ,c j”ö er »»IW i auferstehen- «n. ■jKlIüng ; it ernsuhrte. ck i,crt, «6« ’S WL S- & AI__am 2. Feiertag Felsen-Fahrräder sind die besten. 10 Jahre Garantie. Mk. 3ä franko jeder deutschen Bahnstat Laufdeek. 1.50, Luftschläuche l.öO, Kett. 1.20, paar Schutzbl. 75 Pfg". Verlang-. Sie unbedingt Katalog, tiebr. Hofackcr. < r^T* 8a" “9C rrenbef 1«"9 6* ,l" 5 allinann- auhei"' 11 ns en 9Lf btso< f, daß ,ÖL beiflöW, M r.u « Jjatt W’i - jrW bSk' Programm vorn 23. bis 25. März 11., 2. und 3. Feiertag): vcxenfcuer sensationelles Drama in 2 Akten. In der Hauptrolle die hier in Gießen bekannte Schauspielerin Miß Saharet. Leo der roitroenfreund stürmische Heiterkeit. eineCrauungunterüolt ri-imrif , äußerst spannendes UaHipj.' amerikanisch. Drama ic Die Dielenuhr größter Lacherfolg. arabifdjc Infamie Dieses Drama wirft ein grelles Licht auf d. Zustände in Arabien. Seine Schwiegermutter humoristisch. Kenntieriagd interessante Naturaufnahme. Spieldauer 2 Stunden. fr cr e"’ Gin i ui|g >», X.n ■0f!’ ,m ^«ugetin,1 cbens hea . ■ '"."ttn. Ter ,9** treuen £ Charakters als v ^eisamtmaia Obigen Lihsarbch bin-gernieister- L'r -kbtDerorbneten" ,-atl auf 14003 a'vrascniationsÄM ci)ter po> je. . 'Öcamtenfterbc VaiwtvcrsMmlui! uh tiahier. -Mirtaq M -Arn- 'n kalter Lutz tu Gegenlmr ■ramgen hatte. •> nrcs, am ^indjmittaf end,,-TNullerl" d !eddy" hat her einer UrmzrM'sie Tie Vorstellung kleinen Preisen M zur Versteigermiif, aufe erb cm hcrvorragcndc Bilder von M u n kascv, HarpianieS, B a st i e n Lcpaqcu. a. Ter Schwerpunkt der Scmrmlnnp liegt aber in den Bildern englischer Meister, unter bcncit die Präraffaeliten hervorragen. Berühmte Werke, wie B urne-Jones „Liebe zwischen den Ruinen", M il l a i s „Sir Jsumbras an der Furt", das in der Geschichte der Präraffaeliten eine so große Roltespielt, dann Watts „Fata Morgana", wcrdm auf dieser Litton ihren Besitzer wechseln. Sehr gut vertreten sind auch L e i g h t o n, A l m a T a d e m a und Orchärd- s o n. linier den Werker der Plastik sei vor allem Rodins be- rülstnter „Stuf’" erwähnt. — Tie Lite r a r i s ck e (Gesellschaft H a m b u_r g s hat aus der Feier für Hebbel eine schöne Ehrung r ü r E l i s e L c n - sing gemacht . Sie hat aus das Grab dieser bewundentswerten Frau. derc.'. Liebe für Hebbel eine Opferung war, -ein Denkmal gesetzt. So sieht man jetzt unter den alten Bäumen des OhlSdorser Friedhofes einen nrächtigen Sandstein, der im Schmuck von Rosen und Dornen den tiefen Aussprach Hebbels trägt: „Blumenkränze enlsührt dem Mensche^der leiseste Westwind, Dornenkronen jedoch nicht der gewalrigste Sturm." * Feuer im Düsseldorfer S t ä ndehau s. Tas im vorigen Jahre umgebaute rheinische Ständehaus in Düsseldorr wurde gestern von einem Brande hcimgcsncht, der sich auch auf den Sitzungssaal erstreckte. Nach großen Anstrengungen der Feuerwehr gelang es, das Gebäude zu retten. * Neue Heldentaten der Wahl wer ber?? In Englefield^Green (Grafschaft Surreiff wurde ein der Ladn White, der Witwe des bekannten Generals George White gehöriges Landhaus vollständig zerstört. Das Feuer scheint von Anhängerinnen des F r a u e n st i m m r e ch t s angelegt §u sein. * F a H ch m ü n z c r. In W e t m a r wurde bei dein ^aiulr wacher A P ei infolge Anzeige eines cntlaffencn Gesellen ein Falsch m ü nzernest ausaehoden. Der Schuhmacher hatte mit zwei Gehilfen feit längerer Zeit Zwei , Drei- und Fünfmaristücke hergestellt und in den Verkehr gebracht. * Tauwe11cr im S eh w arzwal d. Aus den H ö h e n des Schfvarzwaldes herrscht bei starkem Südwestwinde T auw etr er. * s>l u s V e r z w e i f l u n g über die Untreue ihres Gatten, der seine Familie verlassen batte, tötete sich in Bern eine junge Frau namens Dähn samt ihren drei Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren. * Groß feuer in N e w Bork. In einer Parsümmbrik des Woltenkratzerviertels brach Tonnerstag abend Feuer aus. Es entstand eine ungeheure Panik. Hunderte von Mädchen standen schreiend ans den von der Feuerwehr angesetzten Leitern. Trotz der schrecklichen Verwirrung wurden alle gerettet. * Im Sturm er s ch la g c u. Bei dem letzten stürme wurde in der Stralaner Straße in Berlin eine Bretter b ude umgerissen, die auf ein dreijähriges M ä d ch en fiel. Das unter den Trümmern begrabene Kind wurde mit phweren Verletzungen hervorgeholt. Ehe ärztliche Hilfe zur Stelle war, trat der Tod ein. toangifcrem MerW. Zweiter Osterseiertag Husilug mit Hlusik nach der Karlsruhe. Der Vorstand. NB. 1. fftittku ntiifp'ÄODpcii dki MM Seibel 1 (1) 11 (5) Hausbesitzern 257» Rabatt auf Lincrusta! Echte Lincrusta, alle Färb., ä Mtr.v. 45 Pf. an „ „ fert dek.n.lack. „ „ 80 „ „ Lincrustaersatz, „ w . „ . . 15 „ n Verlang. Sie frk. ff eg. frk. Linkrustamappe A. Ringfreie Tapeten - Industrie C. Kupsch, Frankfurt a.M.,Altegassel Wellersburg 3. Osterfkicrtag 8b Tanzmusik Glänzendes Festprogramm! Die Sünden Die Intrigantin Hervorragendes Drama. a”/3 Ausserdem verschiedene Einlagen Die Irriahrleo einer Bonbonniere Glänzende Komödie in 1 Akt. (Gaumont-Film) Moderne Schuhfabrikation Interessante Aufnahme. IikseinitljchcliMtgkll Schauspiel. Asta Nielsen Urban Gad hat in seinem neuesten Drama ein Thema behandelt, welches das größte Interesse erregen wird. Er, der selbst einen großen Ruf als Maler genießt, schildert in Lebenswahrheit ein Ereignis, welches ausschl. in der Welt der Palette und des Pinsels spielt. Eine große Aufgabe stellte er an die Trägerin der Hauptrolle Asta Nielsen Unsere große Tragödin versteht in hochkünstlerischer Weise ihre Nolle glänzend zur Darstellung zu bringen. Dieser Film gehört zu den besten, den Urban Gao gebracht hat. derVäter Mimisches Drama in 3 Akten. In der Hauptrolle Erstaufführungsrecht für Giessen Der neueste Asta-Nielsen-Schlager WillWhtaiisiitnLeim Hervorragende Humoreske. Er hot nur nodj eine Mark Vorzügliche Burleske. Nochenrem der B. K. B. Neueste Aufnahmen. Saalbau Stein s Garten Oster-Sonntag Militär-Konzert unter Leitung des Herrn Obermusikmeister Lüder Anfang 8*/t Uhr. Eintritt 45 Pfg. Kein Weinzwang. Oeffentliche Versammlung Donnerstag. 27. März 1913, abends V29 Uhr» spricht in Steins Garten dahier Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Verner über: „von der Aufhebung der Liebesgabe bis zur neuen Wehrvorlage." Freie Aussprache. Nur Männer und Frauen deutsch-christlicher Abkunft haben Zutritt. D”/, Der Wahlkreisvorstand der deutsch-sozialen Partei. heute Samstag, 1. und 2. Gster-Zeiertag von 3 Uhr ab das große phänomenale Fest-Programm Jedes Bild ein Schlager Wir bringen die Scicrtnoc einen weiteren :: grokartigcn nordischen Kumt-Film :: Die dritte Macht Aussehen erregendes Drama in 3 Akten. Dieser an neuartigen Tricks und aufregenden Momenten reiche Jilin ist so spannend, das. das verehrte Publikum atemlos den Vorgäilgen folgt Regie, Darstellung und Ausstattung sind ein glänzendes Zeugnis nordischer Leistungsfähigkeit Niemand versäume den Film anzuschcnl Unser zweiter Schlagers Der wahre Freund Drama aus dem Leben in 2 Akten. Die überaus fesselnde Handlung dieses DramaS ist natürlich unb lebenswahr dargestellt, alles irgendwie Bedenkliche au diesem Bilde ist sorgfältig vermieden Die schöne Nelly Erlebnisse eines jungen Mädchens große Komödie. Polidors Parfüm komisch. I' — Eclair Revue daS Neueste aus aller Welt. Schokoladeriiridustric Industrie Ausnahme. :: Val iHaggia :: herrliche Natur-Aufnahme. ===u Unserem unübertroffenen Elite Lviclvlau reiben sich au: Mn» Dit Siebe ilidj ruft iluguftin sehr humoristisch. Hauke u. Quastei schlauen sich im Duell Liebigshöhe Am Dienstag, den 25. März, 3. Osterfeiertag Militärkonzert ausjereführt von der Kapelle des hiesigen Inf.-Rc#ts. .Kaiser Wilhelm" unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löher. Anfang 4* . I hr.______02181! Eintritt 45 Pfg, Frankfurter Hof. Dritten Osterseicrtag morgens Frühschoppen-Konzert Bon abends h Hbr ab ST" KONZERT Eintritt frei.[2001।J. Xoll. Cafe Ebel Televbou 586 3nb.: Karl Cbm Burggraben Täglich Konzert der Original - Zigeuner - Kapelle 9 Personen ..Lyra“ 9 Personell Kunst! -enIW National Kostüme! "WUW besang! Anfang wochentags 77, LUu, Sonntags. Uhr. Programm 20 Pfg. 11960) Programm 30 Big Jagdschlösschen Dutenhofen Telephon 423 Telephon 123 I. Onterfelerta<, nachmittag* 1 Uhr: Großes Konzert ausgeführt von der Kapelle Hisgen. Eintritt frei. II. OHtcrfelertag, nachmittae* 4 Uhr: Tanzvergnügen Es ladet ergobenst ein 02114 Georg Pell. Am 2. Lstcrseicrtaq findet in meinem Saale Tanzvergnügen statt, ES ladet freundlichst ein 1969 Wilh. Borger Ww., Londorf. 2. Lfterfeiertag 02137 Tanzfcrgtiiit|«i Zölzer, Rödgen b. tzietzrii. Klein-Linden. Gasthaus zur Deutschen Eiche Am 2. Lsterfeiertag: Große Tanzmusik. Es ladet höfl. ein 2000 Fr. Krüger. BW Frisch geschlachtet. Sung! Song! Am 2. Qtterieicrtag, abends von 7 Uhr ab. im Cafe Leib, Walltorstrasse, Lrdcnsfeft verbunden mit Tanz. WW Bier im «las 3u zahlreichem Betuch ladet ein 02246 Der Vorstand der Karnevalgeiellichait (Mienen* Theater-Aufführung „Mathilde, ein dcutMche* Fraacnhcrx“ Schauspiel m 4 Auszügen hierauf ..Dir Brüder“ schau'viel in 1 Auszug K2244 Litermoutaa, den 24 4tpril. abends > Ubr, im Katbo I liicheu Verciusbaus. — Nartcnvorvcrkaaf daiclbit. I Bürgkr-rfköfchch 1. Feiertag, nachmittapö Teators Dcrrafie 2. Feiertag, vormittags Gletderg 8 Uhr Abmarsch Bahnbrücke» 3. Feiertag, abends 8 Uhr Franksirtter^öos. Blue?sNes3D§vefi Am 1. Dstersieiertag AusIIdo nach Annerod tWirifchait Engeilbard». | Bei ungünstiger WitteruiW | Zusammenkunft im Vereinslokal. v»,'.______Ter Vorst »nd. MlischinkiidaiiU' tzkMWkrtiii. 2. Qilcrieiertag: Zuiammentunsr iur „Sdiöncn Äusßlht". 3. Qstcrseiertag: rrrüljfou irrt ,m San v",_____Der Vorllaad. öüftrwttüi .()riihu»i' Gietzen. Sonntag, den 23. Mär» II. Citerivicimul findet im (>', Uhr. V-68 »n»v* wöchenll'ch- tr°ßt" 3M w Die 11 M6 fei«c h» »"d,° von Athen bitte, nam freen, md' kounnene < 5rme gebe adgri'ekt ^akulta Lehrer immer, do Für das i et habe r flcbetcn ui ,norden Ath< sc 1 os ai morgen n der Mn Leiche A’t in Athen sowie die Salonik nach Alt liche S)äl mirb vor dtzeugun $i Ath qroße M : enkani 1 ittonprin Tie T-evi trug Gen gin 3oph freu., des und verlt Stimme Eidesfori zeichnetet wesenden Ter JJliütärfl Belagern Äimnniu ttonitat x zum Mir » >i gcridiivii Ä. 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