Nr. 173 Erscheint tätlich nru Ausnahme des Sonntags. Ms Gießen spiele. Gesangverein Kreis Friedberg. srvor ig^flg SÄ II y* um 1 I, nach btt KaüSiuht. > Freunde und Gönner des Vereins sind herzlichst willkommen. Ter Vorstand. Sonntag IBäiilke Klo" 4888 -anz. Pig^,— 1 bten ton- ährt. >aft- ndic rlich rung nocb_ zu liefern imstande sein werden: dagegen werden Racksens Steinkohlenvorräte bei der heutigen Höhe Ser Förderung Feine 100 Jahre mehr aushalten. Böker beschränkt sich daraus, zu sagen : „Auch bei vorsichtigster Beurteilung braucht man jedoch in Deutschland noch für manche Jahrhunderte keinerlei Befürchtungen zu hegen, daß die Möglichkeit der Versorgung mit einheimischer Steinkohle in Frage gestellt werden könnte." Der Braunkohle werden nur kürzere Ausführungen gewidmet, da für diese die Untersuchungen noch nicht beendigt sind. Tie bisherigen Ermittelungen haben stark 13 Millionen Tonnen ergeben, die tatsächlichen Vorräte sollen aber erheblich größer sein. Don diesen 13 Milliarden entfallen die Hauptmengen auf das rheinische Gebiet mit 3,8 Milliarden „sicheren" und 3,5 Milliarden „wahrscheinlichen" Vorräten, auf das Königreich Sachsen mit 3 Milliarden „sicheren" und sehr erheblichen „wahrscheinlichen" Vorräten und aus die preußischen Provinzen Sachsen und Brandenburg mit fast 2 Milliarden „sicheren" und ebenfalls sehr erheblichen „wahrscheinlichen" Vorräten. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:e^S112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die „Gießener Zamiliendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal.wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Di» „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. und ■ iden ■ i Spezialgeschäft ; Jnd Porzellanwaren ■ aa8iiieeeeeeieillllli; Samstag, 26. Juli 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universltäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, (Lieven. Wckm Giessen unfertigen zu lassen. Landkreis Gießen. (a) Nonnenroth, 25. Juli. Mit den Lieferanten- gelbem von sechs Wochen m der Tasche ist hier ein Milch- Händler verschwunden. Kreis Schotten. (a) Schotten, 25. Juli. Tas Lehrerheim Vogelsberg hat sich letzter Zeit ordentlich entwickelt. Der Besuch ist gut. Man hat es auch verstanden, Anziehungs- punkte zu schaffen, so ist der Jugend verschiedene Golegeu- I:cit zur Unterhaltung geboten, ein neuer Tennisplatz ist unmittelbar beim Lehrer heim entstanden und im angrenzenden Altenburgslopf gibt eine Theatergesellschaft Freilicht- Morgcn MWUIir: WaAs der Gabelung derGrun- Bei ungünlilgem - _ Konzert im Lereinslokal Listnbahn^^' Die SaAeAiVrmft niS1 meine wer § v'A^en. mals ber/LLnferer ftreundcw^ willkommen. Areal, ■ yinuien praktisch «icke» , [iiSI l 4 «* " Bad-Nauheim, 25. Juli. Am nächsten Sonntag, 27. Juli, findet nachmittags zwischen 5 und 7 Uhr au, dem Golfplatz eine Flugveranstaltung statt. Der Flieger ist Herr E a r l A b e l m a n n von der Fliegerschule in Kassel. Herr Abelmann liegt seit drei Jahreu dem Flugsport ob, er hat bereits sehr gute Erfolge gehabt, mehrere Ueberland- lügc ausgeführt und sich durch einen Zweistundenflug die Prämie der National-Flugspende errungen. Tie Vorführungen am Sonntag werden in Höhenflügen, Rundflügen, in Spiralen, Ellipsen, Kreisen und Gleitflügeu bestehen. Starkenburg und Nheinhessen. (m) O f f e n b a ch a. M., 25. Juli. In den Main stürzen wollte sich gestern vormittag die in den 40 er Jahren teheude verheiratete Gemüsehändlerin Anna Rothenbach aus der Speyer-Straße. Sie wurde aber an ihrem selbstmörderischen Vorhaben durch zwei Männer, die im letzten Augenblick hinzutamen, gehindert. Diese hielten fic auch darnach davon ab, daß sie sich unter ein in voller Fahrt daherkommendes Auto warf. .Man brachte die Unglückliche, deren Tat jedenfalls auf Nervenzerrüttung zurückzuführen ist, nach .Hause. (m) Klein-Krotzenburg, 25. Juli. Ter Kassenführer der Kohlenkasse „Selbsthilfe" hat mehrere Tausend Mark unterschlagen: er wurde seines Amtes enthoben. Weil verschiedene Mitglieder keine Kohlen bekamen, trotzdem sie schon lange die entspreck>ende Bareinlage gemacht hatten, kam die Geschichte an den Tag. Kreis Wetzlar. /X Krofdorf, 24. Juli. Der für Krosdorf-Gleibcrg beschlossene Schulbau wurde an hiesige Handwerker vergeben und soll noch bis zum Winter im Rohbau vollendet werden. Es sind vier Klassenräume, Dampfheizung und Bade- cinrichtung vorgesehen bei einem Voranschlag von 80 000Mk. Hessen-Nassau. (l) Frankfurt, 25. Juli. Der zweite Tag des Regime n l s j u b i l ä u m s der 81 er begann heute-früh 8 Uhr mit der Zusammenkunft des altiocn Regiments und der ehemaligen 81 er auf dem großen Platz hinter der Festhalle Zuerst nahmen die Kompagnien Aufstellung, dann fand Festgottesdienst statt. Nach dem Gottesdienst hielt der kommandierende General v. Schenk eine Ansprache, die mit einem Hoch auf das ruhmvolle Regiment schloß. Ter Regi- mentslommandeur brachte das .Hurra auf den Kaiser aus. ^ach den Ordensauszeichnungen fand Parademarsch statt. Das Festessen für die ehemaligen Regimentsangehörigen gab die Stadt in der Festhalle. Nachmittags besichtigten die Leute die Sehenswürdigkeiten der Stadt, abends hielten die einzelnen Kompagnien in verschiedenen Wirtschaftssälen Feiern ab. Die Verkittungen der Schulverwalter und Schulverwalterinnen. Es ist in verschiedenen Gemeinden die Aiff.-st vertreten worden, für Schulvermalter, die endgültig zu besetzende Lehrer- tellen verwalten, hätten die Gemeinden auf Grund des Art. -0, Abs. 1 des Lchrergehaltsgesetzes nur den in der betr. Gemeinde für einen Lehrer vorgesehenen Mindestgehalt (900 'Warf, 1000 Mark usw. > auszubringci«. Für einen Schulverwalter mit. bc- tandener Schlußprüfung, der z. B. eine Lehrerstellc mit 1600 Mark Stellengehalt versah, wurde deshalb unter der Annahme, die Gemeinde habe nur 1000 Mark (Mindestgehalt für einen Lehrer in der betreffenden Gemeinde für ihn aufzubringen, eine Zulage für das Rj. 1913 von 100 Mark jährlich zu La,teil der Staatskasse beantragt. — Dies ist nach einer Entschliepung der obersten Schulbehörde nicht richtig. Nicht allein die Vergütung von 1000 Mark, sondern auch die Zahl für das Rj. 19J3 von 100 Mark, zusammen 1100 Mark jährlich, ist aus dem stellen- gehalt von 1600 Mark zu bestreiten. Tie Staatskaste kann deshalb die Zulage für das Rj. 1913 nicht tragen. Der Abs. 1 des Art. 20 des Lehrergehaltsgesetzes regelt die Frage, welcher Gehalt der Berechnung der Vakanzüberschliste zu Grunde zu legen ist. Er kommt im vorliegenden Falle überhaupt nicht in Betracht. Hier handelt es sich darum, welches Stelleneinkommen bei der Einweisung der Schulverwalter in ihre^ Vergütungen anzunehmen ist. Dies ist eine Frage für sich. ist durch Artikel 15 des Lehrergehaltsgesetzes geregelt. Danach sind die Vergütungen der Schulverwalter aus dem Einkommen der Lehrerstellen gu bestreiten. Als Einkommen einer Lehrerstelle mutz aber der Betrag angesehen iverden, der nach den Artikeln 1 und 3 bis 6 des Lehrergehaltsgesetzes der Lehrerstelle als Stellengehalt zugen7iesen worden ist. Dazu ist durch Artikel 4 des Gesetzes über die Gehalte der Volksschullehrer vom 28. Marz^l90c be- timmt, daß die Vergütungen nur insoweit aus der «Ltaatskasie bestritten werden können, als das Stelleneinkommen dazu nicht au-weicht. Daß diese Vorschrift nicht lediglich auf die Vergütungen von nur 900 Mark und 100 Mark bezogen werden kann, ergibt sich aus dem Entwürfe des Lehrergehaltsgentzes, wie er in Drucksache Nr. 155 der 2. Kammer des gegenwärtigen Landtags enthalten ist. In Art. 1 Abs. 2 dieses Entwurfs ist ausdrücklich vorgesehen, daß die erhöhten Vergütungen 1000 und 1100 Mark' nur insoweit auS der Staatskasse zu bestreiten sind, als sie nicht auf das Stellencinkommen übernommen werden können. Wenn nun auch dies nicht in das Gesetz vom 17 Juli 1912 über die Dienstbezügc der Staatsbeamten und Volksschullcbrer ausdrücklich übernommen worden ist, so ist doch daran sestznhalten, daß an dem Grundgedanken, die Vergärungen der Schulverwalter fallen der Staatskasse nur insoweit zur La,t, als das Stelleneinkommcn nicht ausreicht, nichts geändert worden ist Auch ist es selbstverständlich, daß die erhöhten Vergütungen von 1000 und 1100 Mark, an die Stelle der Vergütungen von 900 und 1000 Mark in Art. 4 des Gesetzes vom 28. Marz 1907 über die Gehalte der Volksschullchrer tret eit In dem Auchchreiben vom 12 Juli 1912, betr. die Vergütungen der Schulverwalter und Schulverwalterinnen ist deshalb schon ausdrücklich betont, daß nur insoweit die Vergütungen von 1000 Mark und 1100 Mark nicht aus dem Stellencinkonimen bestritten werden lönnen, das lende auf die Staatskasse übernommen w-erden kann. Soweit nach Vorstehendem Tienstzulagen und Zulagen für 1912 und 1913 aus der Staatskasse zu Unrecht bezahlt worden sind, IDerben die entsprechenden Betrage von den Gemeindefassen eingezogen. Aus Stadt und Land. Gießen, 26. Jiili 1913. ** Zur Aufstellung der Ge mein dcvorn tisch läge Wie schon im vorigen Jahr durch das Ministerium angetünbigt wurde, soll mit der Vereinfachung des Schreibwefens in der Staatsverwaltung auch eine neue Anweisung zur Aufstellung der Gemeindevoranfcklage aus- g-'arbeitet werden. Sic wird nun im Laufe des nächsten Monats und mit ihr eine amtliche .Handausgabe erscheinen, die hauptsächlich die allgemeinen Vorschriften über die gc- schästtiche Behandlung des Voranschlags und seiner Beilagen behandeln, zu den Paragraphen der Anweifung dagegen, die sich mit den einzelnen Rubriken beschäftigen, nur allgemeine Erläuterungen geben, da auf diesem ^ondergebict lebon Veröffentlichungen vorliegen, die erst der neuen Anweisung angepaßt werden. Außerdem wird der Handaus- aabe ein nach dem neuesten System ausgearbeiteter Voranschlag als Muster beigegeben werden. Die Handausgabe wird sonach ein unentbehrliches Hilfsmittel sur alle die sein die mit dem Voranschlag zu tun haben. Deshalb ist je auch in feder Gemeinde in mindestens zwei Exemplaren /für den Dienstgebrauch des Bürgermeisters und des Gc- meinderechners) zu beschaffen. Ihr Preis wird den Betrag von 1,50 Mart nicht überschreiten. •• Liebig-Mikseum. ES Ut eme erfreuliche Tatsache, daß das Interesse an der Erhaltung des Liebig-Mnsenms in den weitesten Bürgerkrciscn Entlang findet. Um das Scmdbad im analytischen Laboratorium vollenden zu können, stiftete Herr Schlofsenneister Krailing-Gießen die Summe von Es **«i*""D Wag- Kl®emn im Hausha|( Ihr Cn Zweiter Blatt 163. Zahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen t in Gegenwart des Kreisrats wegen Erbauung einer neuen Schule. Man hatte zu dem Zweck einen Bauplan vorliegen, worin statt eines — unbebingt nötigen — Schulsaales, zwei Klassenzimmer zu ebener Erde vorgesehen waren, schon um die Lehrerwohnung darüber genügend groß zu gestalten. Den Gemeinderäten ivar der Bau zu teuer, man wollte sparen und erklärte, daß man, so lange der Ort steht, bequem die Kinder in einem Klassenzimmer untcrgcbradit hat, daß deshalb ein geräumiger 3diu(fnat dem Bedürfnis in der Gemeinde genüge. Der .Hreie-rat redete mit Engelszungen für die vollständige Durchfi'chrung des vorliegenden Schulprojetts und begründete zum Schlup, die zu schaffende zweite Klaffe im neuen Schulhaus mit der zu erwartenden Vermehruiig der Bevölkerung. Da erhob sich der schebbe Hannes, wie man den Mann in der Gemeinde, wenn er nicht zugegen ist, bezeichnet, und er Härte mit listigem Augenzwinkern: Herr Kreisratl Mir Bauern sein and) näit dummer wäi bäi Leu' en dr Schtoadt. — Auf diese Beweisführung hin brach der Beamte aus der meiuderatssitzung auf und versprach, vom Kreisbauamt einen abgeänderten Bauplan mit nur einem Klassenzimmer 100 Mark. •* Der FamilienauSslug der studentischen Arbeiterunterrichtskurse, der für Sonntag, 27. Juli, angesetzt war, must wegen unbestimmter Witterung ausfallen. ** Mir Bauern fein aach näit dummer wäi bäi Leu' en dr Schtoadt. In einer kleinen hessischen Dorfgemeinde, die feit Jahrzehnten nicht den geringsten Bevölkerungszuwachs hat, verhandelte kürzlich der Ge- Schlüsse zu ziehen. Tut man dies, so kommt man bei einem über meinberat Kblägigcn Vergleich dieser graphischen Darstellungen zu dem Er- einer neu« gebnis, daß Westsalen mehr als das 2000 fache, Oberschlesien gar mehr als das 4000 fache, der Gesamt-Saarbezirk das 1200 fache, Niederschlesien das 500 fache der jetzigen Jahres-Stcinkohlenförde- 9 V • -1 gen werden; cs sei nur erwähnt, daß ^ic Bedeutung Westfalens von T c u f c n st u f e s u -t ! c n ' t u n 8 “ nimmt, wenn man diesem Vergleich den ^lam Vorratsklasscn zugrunde legt. Birgt Westtalen von 1 " B) nur fast' .3, nämlich 30 (Gruppe/) bzw. MM arden des deutschen Gesamtvorrates in dieser ^ciiunm T • ~ r 100 bzw. 141 Milliarde» Sonnen, 10 enthalt c» tn bet feuten stufe 1500-2000 Meter übet davon, .nämlich rd. '«^000 oder, wen» man die Gesamtheit der - einem!m 01 Qlj Meter ins Ange saht, mit seinen 14R <»ruppe A bilc u n l Sonnen (Grappa 8)' etwa- mehr a» 15,c Sd le beS beutlfflen Gesamtvorrats. Umgekehrt verringert nch L 1 c r 1 w deutung im Rahmen von ganz Deut.chlandimmermchrie ttcfei man kommt. Während cs von 0-1000 Meter an ein a- des gesamten deutscheii Stcinkohlenvorrates, l'° ‘ ^oufenstufc doppelt so groben Vorrat wie West säen■ w Mtja *llt^lanbä enthält, mithin weitaus das reichste Kohle b ckei in der heute in Abbau benndttchen Gesamtvorrates untersten Teufenstufe nur noch b.e5 b uimwi teufen- auf, so das; der oberschlefische Bezirk m.^i Deutschen stufen von 0-2000 Meter am mic in Xeufcn> Reiches überhaupt ni^noch mit - 5 statt mir / 1000 Meter von 0—1000 Meter annähernd 8 beBW. von u deutschen 17 Milliarden Tonnen betragenden Uleiworra Gesamtvorrate mit rd. 8 -b^ö-^inifche Steinkohlenbezlrk. Die ähnliche Rolle w'elt der linksrheinE Wäldetton->lohlen- übrigen Steinkohlenbezirke, federtMte ie Vorrat.er- bezirk und die des Königreichs^Sach n ftaoen ,^ederschle>ische . Leblich geringere Bedeutung, ™guffn durchschnittlich wenig- & “« ->-m deutschen Gesamtvorrat de- I Irgendwelche äaf>tenmä&igenc gtcjSsfentoittc in wende: er sich gegen die..stieis Norratsmenge durch die ictzige dauer" einfach durch Division: i> jcOocf) einen leichten Ueber- Fördecung bestimmen S" wollem U^^l übersichtttchen xav blick zu ermöglichen, hat er verschiedenen ^-eufenftuten MÄ für alle G.nzelb-ztr - für dre gtaW» dar- die. Vorratsrnengen und die_ b . . diesem Bilde weitere gestellt; er überläßt es dem Leier leimr, au Die Uohlenvorrate der Deutschen Reiches. Seit einigen Jahren wird das Bestreben der einzelnen Länder, sich über ihre Mineralschätze Rechenschaft zu geben, immer offenkundiger ; aus diesem Bestreben heraus bat der in diesem Jahre in Kanada tagende Internationale Geologen-Kongreß die Aufnahme der Kohlenvorräte aller Länder der Welt in die Wege geleitet. In der Berg- und Hüttenmännischen Zeitschrift „Glückauf", Essen-Ruhr, hat soeben Bergassessor H. E. B ö k e r von der Geol. Landesanstalt in Berlin die von ihm und anderen deutschen Fachleuten für diese Kongrcß-Enciuetc ermittelten Mengen der Ko.h l e n v 0 r r ä t e des Deutschen Reiches zusammen- gestellt und durch übersichtliche graphische Darstellungen bildlich erläutert. Auf dieser Zusammenstellung baut Böker eine außerordentlich eingehende statistische Untersuchung auf, die zu sehr interessanten und für das deutsche Wirtschaftsleben hoch erfreulick>en Ergebnissen kommt. Uebrigens handelt es sich dabei nur um erste Mitteilungen: ein umfangreicheres Werk, das noch eingehendere und vor allem auch die lehr wichtige Frage der Verwendungsmöglichkeit (für Verkokung, Hausbrand nsw.i behandelnde Untersuchungen enthalten soll, wird im nächsten Jahre von der Geol. Landesanstalt heransgegeben werden. Nach Bökers Angaben beträgt der in heute sicher bauwürdigen (als Gruppe A bezeichneten) Flözen enthaltene Steinkohlen- vorrat von der Oberfläche bis herunter zu 2000 Meter, bis zu tvelcher Endtiefe die Einzelberechnungen durchgeführt worden sind, rund 290 Milliarden Tonnen oder, wenn man die heute erst z. T. ausbeutbaren Flöze bis zu 30 Zentimeter Mächtigkeit mitrechnet — was aber nur in den beiden Gebieten mit besonders regelmäßigem Aushalten der Flöze in Westfalen und Oberschlesien geschehen ist — sogar rund 410 Milliarden Tonnen «als Gruppe 6 bezeichnet«. Bon den vier unterschiedenen Teufenstufen 0—1000, 1000—1200, 1200—1500 und 1500—2000 Meter birgt die erste und zunächst wichtige Teufenstufe etwa 34 Proz. oder rd. 100 Mill. Tonnen des gesamten deutschen Stenikohlenvorrats; die zweite von 1000—1200 Meter reichende Stufe dagegen sogar 10 Proz. Der Umstand, daß in der fünfmal so mächtigen ersten Teufenstufe nicht der sünssache, sondern nur der 3,4 fache Kohlenvorrat der zweiten Teufenstufe vorhanden ist, ist auf den Einfluß des keine Kohlen führenden Deckgebirges zurückzuführen. Bis 1500 Meter — über diese Teufe soll voraussichtlich der Steinkohlenbergbau in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten nicht herausgehen können — birgt Deutschland an heute schon sicher bauwürdigen Kohlen 194 Milliarden Tonnen und wenn man die geriugmäch- tigcreit Flöze mitberücksichtigt, 272 Milliarden Tonnen. Diese Kohlenvorräte der beiden Gruppen A und B sind noch in die drei Vorratsklassen der „sicheren", „wahrscheinlichen" und „möglichen" Vorräte unterteilt worden; während für die beiden ersteren Zahlen angaben gemacht worden sind, haben für die dritte Vorratsklane fror „möglichen" Vorräte nur allgemeine Angaben wie „erheblich", „mäßig" usw. gegeben werden können. In dieser letzteren unsicheren Klasse sind solche Gebiete enthalten, die zwar mit Bestimmtheit Kohlen führen, aber heute noch nicht so genau bekannt sind, daß eine zahlenmäßige Berechnung jetzt schon möglich ist. Infolgedessen sind die Steinkohlenvorräte noch grötzer als es nad) den mitgereilten Zahlen erscheint. Auf die mit größter Zuverlanig- feit berechenbare Vorratsklasfe der „sicheren" Vorräte entfallen allein 26 Proz. oder 75 Milliarden des Gesamtvorrates (d. i. 290 Millionen, in Gruppe A. Wie naturgemäß nicht anders zu erwarten ist, verschiebt sich das Verhältnis zwischen den „sicheren" Vorräten emerieits und den „wahrscheinlichen" andererseits nach der Tiefe 511 immer mepr zugunsten der beiden letzten Klassen, da das bergbaulich in -inriruT genommene Gebiet heute erst einen verhältnismäpig kleinen ~eu des gesamten Kohle führenden Gebietes ausmacht und dieie Konten in den noch weniger aufgeschlossenen Gebieten poriimtigenpcvc nur den Vorratsklassen 2 und 3 zugerechnct worden und. Umgekehrt ist — bei der heutigen Beschränkung des deutickten Steinkohlenbergbaues auf die oberste Teufenstufe — naturgemäß rer Vorrat der Klasse 1 in den obersten und wirUchaitlich wichtigste Teufenstufen absolut und relativ genommen erheblich großer ais in den tieferen. Die „sicheren" Vorräte betragen von ü law Meter rund 57 Mill., d. i. 3 der Vorratsklane 2 der "wahnmein- lichen" Vorräte mit 85 Mill.; das Verhältnis von Kl: 1 zu Kl.- beträgt von 1200—1500 Meter nur noch 1 ., von lo00--u u Meter gar nur noch 1 9. Hochbedeutsam ist, daß.von dem VöJCUL betragenden Gesamtvorrat der wichtigsten Klane 1 von 0 - Meter allein 76 Proz. bezw. 57 Milliarden Tonnen am di heute schon in Betracht kommende -ieu|c von 0 1-UU - Gictzener Strafkammer. )( Gießen, 25. Juli. Diebstahl und Unterschlagung. Der Backsteinmach.'r B. von L. arbeitete im Frühjahr dieses Jahres in einer hiesigen Backsteinbrennerei, lieber Pfingsten war ihm für die Tauer der Abwesenheit der übrigen Arbeiter die Obhut über die gemeinschaftliche Arberlsbuoe anvertraut worden Tiefe Gelegenheit benutzte er aber dazu, aus dem Koffer des Backsteinrneisiers eine Reihe von BeilLidungsgegenstanoen und eine Haarschneidemaschine zu entwenden. Als die Arbeit am 3 Feiertag begonnen werden sollte, war der Angeklagte mit diesen Sachen verschwunden. Er hatte ferner cm Paar Arbeitsstil he, eine blaue Tuchhose und eine graue Mütze, die ihm der Backsteinmeister geliehen hatte, mitgenommen. D:e wackren versetzte er um geringen Preis; einige Gegenstände wurde er aber nicht los. Ob der Koffer verschlossen gewesen ist, und der: Angeklagte zu seiner Oeffnung falsche Schlüssel ober lonstige . LL. Psan, Tel. 'Nassau 30l fS,T Höchste Temperatur am Niedrigste Pormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. e um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. um 8 Uhr: Nnsleilurig der hl. Kommunion. , um 9 Uhr Hockrantt mit Predigt. , um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Ehr ulen lehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. erschienen ist, toar seine Berufung ohne lveitere Verhandlung zu verwerfen. Betrugs- unöErpressungsvcr such. Ter Taglöhner L. St,' von F. hat in Schaden back betteln wollen. ’.'H- er in ein Haus cintrat und die Zimmertür öffnete, hat ihn her .Hund gesastt uno.die Hose durchbissen. Er schrieb daraus -an V n Besiher o.s Hunoes und verlangte 5 Mark, andernfalls Vermischtes. K.-K. Gin Naturdenkmal in Gefahr. Tie Perle .Westfalens, das herrliche Hönmckal, soll seine landschaftlichen Reize ider Mnlfittbiifiric opfern. Ost wirkt ein Steinbruch in einer Landschaft nicht ste-rend, ja in einzelnen Fällen kann er sogar LaS Gesamtbild heben. .Hier aber handelt es sich um die Abtragung der Glanzpunkte des Hönnelals, wie z. B. des SUufen* Iftcin. Von Minden ausgehend, macht sich in ganz Westfalen 'eine starke Erregung gegen diese industriellen Pläne bemerkbar. Verkehrsverein e.V., Giessen erteilt Auskünfte über Bäder, Sommerfrischen, Reisetouren, Hotels, Pensionen usw. — Daselbst liegen zum kostenfreien Gebrauch Führer, Ferien-Sonderzüge-Fahrpläne pro 1913 aut.[v,,/7 'Anzeige erhüben weroe ..;i dem Briese machte er anheroem verfchicoel'.e unwahre Angaben, durch die er seinen Anspruch aind den Empfänger des Briefe? zur Zahlung des geforderten Betrags bestimmen rvollf Zahlung erhielt er nicht, es blieb «also bei dem Versuch. Wegen des Betrugs liegt Rückfall Raäafe? tnm Exainci mit VoJksscbnl- Handels schüler. Gyn Kaufleute, di Sechsmonatl [nlcrricL't nud Erziehui und das spricht am besten dafür, das- diesmal ein wirkliches Naturdenkmal in Gefahr ist. Die Bevölkerung Westfalens verdankt der Industrie so viel, dast sic jedem industriellen Unternehmen Verständnis entgcg^tbringl. Wenn jetzt selbst diese, ganz aus die Industrie angewiesene Bevölkerung Stellung nimmt gegen die Pläne der Malfinouftrie, dann ist Not am Mann. Tie Hönne, ein Neben stuf: der Ruhr, entinringt int Lennegebirge und durch- fliest das schönste Tal Westfalens, das unstreitig ein. Naturdenkmal ersten Ranges ist. Da die Kalkbcstände der ganzen Gegend schier uncrmenlid, sind und jeden Bedarf der Industrie zu decken vermögen, steht zu hoffen, das; die Bewegung -,nr Rettung des Hönnetales Erfolg hat, zum Besten Westfalens und seiner Bewohner, und ohne Benachteiligung der Industrie. Luftkurort 8"/« Biedenkopf Schöne, preiswerte Zimm rr Pens. Plack,Bnchcrundfitn 10 21,6 12 5 Bad-Salzhausen. Sonntag, den 27. Juli 1913, Militär- Konzert der Kapelle des Jnf.-Negts. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 aus Gießen, von 4—7 Uhr int Kurgarten und von 8—9^ Uhr vor dem Kurhaus. Eintritt 50 Pfg., Kurkartenbesitzer frei. Bei schlechtem Wetter Konzert im Saal. §2G; Bad-Salzhausen, den 24. Juli 1913. Großh. Badedirektion Bad-Salzhausen. Mynui des U/interfia!^ ■ßftntn tb$ NirchLiche Nachrichten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 27. Juli, 10. und) Trinitatis. Kollekte für die innere Mission. Kotterdienst. 3n der 5tadtklrche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Ehristenlehre für die Nenkoiifinnierten aus der Mattbäusgemcinde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: 5Underkirche für die NtarkuSgemeinde. Pfarrer Schwabe. 3n der Johannerkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer B echt o l s h e i m er. Zugleich Christenlehre für die Nenkonfirnuerten aus der Lukas- gemeinbe. Vormittags 9'/2 Uhr: Professor D. Schi au. Vormittags 11 Uhr: Linderkirche für die Johannesgerneinde. Pfarrer A u s f e l d. Nächstki'mftigen Sonntag, den 3. August, findet im Haupt- qotlcc-bieuft Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johqnnesgememde statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Ter W a r t b n r g - V e r e i n lWelcheiustraste 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend einen Vefe- und Spielabend, jeden Mittwochabend eine Turnstunde und jeden TonnerStagabend eine Bibelstnnde. Das B i b e l k r ä n z eh e n für S ch ü l e r höherer Lehranstalten findet statt im Johannessaal, und zwar jeden yjlitt- ivoch nm 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uhr für die ältere ^Ibteilnng. Das Bibelkränzchen für S ch ü lerinnen höherer Lehranstalten ans der Johannesgerneinde ist jeden Dienstag um 6 Uhr im Johannessaal. Moderne Herren- und Tamenscimeiderei Bahnhofitraste GO ^niäP1. «ein Laden' sw (Parterre» wCWWllv ^ernivrechcr 269 Evangelischer Eottcsöienst. Mainzlar: Sonntag, den 27. Juli, vormittags 10 Uhr. Staufenberg: Sonntag, 27. Juli, ngchwirtagS xa2 Uhr. Pfarrafsistent Klingel. Uath-Usche Gemeinde. Sottesdienft. Samstag, den 26. Juli: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit TraisaToTnwald) ' Hehren w Hu fnagel. Erstesvaus a. Platze. In tchönit.Gea. am.>us;ed.Sdenwaldo geleg. Borzügl.Verpfleg.b.zivil.Preisen. 5dmtL(9nrt.u Lok t-Gefellsch. Profv. zu Dienst. 2eL47, x*(mt Cberrnmimbt fS7.n Siebener ?ri tat Swticrdäxtncnnuen I. 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Er soll auf dem BahnhM Nösberts den Bienrnftand des Bahahofsausfehers gewaln'am durch Hineinstofett mit ein r Stange b h idigl und teilweise zerstört chaben. Allerdings bitte er in da: Bienenl>ous auf Weisung des Bahnhoistuffehcrs säuvere Drahtrollen geschafft, und der Ver, dacht lenkle sich natürlich sofort auf ihn Indessen bestehen doch auch crhebliaZweifel an seiner Täterschaft, da jedes Motiv für eine solch? Tat fehlt, und dem Angeklagten eine derartige -Handlung auch nicht ohne weiteres .zuzutrauen ist. Tie wieder- 7)olte Vernehmung, der in erster Instanz gehörten Zeugen vermochte trotz aller Bemühung die Sache nickst iveiter auszuklären. ES wurde daher dem Antrag der Staatsannmltschast entsprechend beschlossen, au Erl und Stelle durch ein Mitglied der .stammer eine genaue Besickstigung vornehmen zu lassen. Weiterer Hauptver- handlungstcrmin wird erst später anberaumt werden. Äonkursvergeheu. Ter Kaufmann N. F. hatte in Listberg eine Mühle erworben. ÄlS Nichtsachmann kam er in feinem Betrieb zurück und schliestlich geriet er in Konkurs. Er soll vor der Konkurseröffnung, obwohl er seine Zahlungsunfähigkeit bereits gefaunt habe, verschiedenen .Gläubigern, uni sie vor anderen Gläubigern zu. begünstigen, Sicherungen und Befriediauitgen gewährt haben, welche sie nicht wder dock- nicht in dieser ?trt 'd'r zu dieser Zeit zu beanspruchen gehabt hätten. Durch die eingeh.'iide Beweisaufnahme wurden jedoch die Anllagebehauptungeit nick t Iiinreichend bewiesen, wes- Inlr' ?>r nua - i, er'-l'Nn n r Leivzig, 25. Juli. (Priv Tel.I Das Neichsgericht verwarf die 9ievifion des Reittiers Bruno Erarnsr, der im Cpieler- vrozes; Stallmann und Genossen vom Landgericht Berlin I am 14. April tuegcit versuchter Erpressung zu dreijährigem Gefätignis verurteilt worden war. Die übrigen seinerzeit Verurteilteit legten keine Revision ein. Gleichfalls verworfen wurde die flleuifiou des Arbeiters Detleffen, der am 20. J,mi vom Landgericht Jlensbttrg wegen Raubmordes zum Tode verurteilt worden ivar. Detleffen hatte am 22. Februar den 72jährigcn Arbeiter Ehlers mit der Axt erschlagen. Heigenbrücken Gasthaus Lin-enau I’ncu cln<*ct- \X.. -i— 'Fremdenz. Mit 40 Bettet! (stli'c .Küche,zrulmvTDter.vnentl. F-ernsvrcchft. Bei. Wilb.Lauer. Luftkurort Miltettbera A Hübsche komfortable Wohnungen — Billen — Baupläne au mafugen Wasserleitung, Maualifation. clektr. Ltckt, Bolköbad- fttaheres vausbentzer-Berein Aliltenbera. Luftkurort Bergzabern^ Schönster Sommeraufenthalt der Pfalz. Kurhaus Behret. Prospekte gratis durch Besitzer Ph. Bohret Wwe, Sul« Juli 1813 "Bnrometev \\ auf 0° redu;iert | Temperatur! der Luft Absolute Feuchtigkeit | 1 Relattvc Feuchtigkeit | 6un)(pu ' -q"!W =c c 3 Grad txr •UtöSrhung] in Z:!>nlrl d> r gchtd tjinintUfl 25 748,9 19 5 10.7 C4 E 4 9 25. 951 74s,h 15,9 11,6 86 NE o 8 26. 7 " 749,5 14,5 11,2 91 NE 1 9 1 die neue Goldmundst U. 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Juli 1913, vormittags 9 Uhr beginnend, versteigere ich in Alsfeld im Auftrage des Herrn Konkursverwalters Rechtsanwalt Kleinschmidt in Alsfeld folgende Gegenstände gegen Barzahlung: 7 Kiefernstämme mit 7,35 Fstm., 1 Eichenstamm, einen großen Posten Werkholz (insbesondere Kiefern- und Eichenbohlen und -Bretter), gehobelte Bretter, 5 Türen, 9 Fensterfutter, 2 Hobelbänke, 1 Schrotsäge, Schreinerhandwerkzeug, 1 Handwagen, 1 Schubkarren, 2 Schweine, 11 Hühner, 1 Hahn, 2 Küchenschränkc mit Aufsatz, 1 Sofa, 1 Vertiko, 1 Konsol mit Glasschrank, 1 Kleiderschrank, 4 Särge, 4 Stühle, 1 Regulator, 1 Tisch, 2 Nachtschränkchen, Farben, Lacke, Leim, Schlösser, Beschläge u. v. a. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Zusammenkunft im Schncpfenhain bei dem Hause des Schreinermeisters Weitzel. 4873 Die Kiefernstämme und der Eichenstamm werden 2 Uhr nachnlittags bei der Schneidemühle von Heinrich Specht am Altenburger Weg versteigert. Dern, Großh. Gerichtsvollzieher in Alsfeld. 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Fabrikant E. Horst 4. Qnaestor Kauß 5. Mctzgermcister Kühn 6. Oberpostsekrctär Kümmich 7. Oberbahnassistcnt Peter 8. Hutmachcrmcister Richter 9. Flurschütz Schön Jahre 10. Schmiedemerster Walther ürstliches Konservatorium in Sondershausen. lGegründct 1883.1 Dirigenten', Gesang-, Orchester, Zllavicrschulc. Theorie. Orgel. Kammermusik. Kunst- und Musikgeschichte. Grohec- Schüleroräiester und Opernanfsllhrnngen, dirigiert durch Schüler. Mitwirkung in der Hofkavelle. Vollständige Anöbildung für Over und Konzert, Reife-Prüfungen und Zeugnisse. Freistellen für Bläser nnd Bassisten. Aufnahme 1. Oktober, Ostern und jederzeit. Prospekt kostenlos. hv,s/T Hofkapcllnteister Prof. Corbach. 3. Christ. Haas, Sparkassenkontrollrur 4. Heinrich Heß, Schuhmachermeister 5. Adolf Marx, Bergwerksdirektor 6. Wilhelm Michel, Lehrer 7. Karl Mosebach, Oberbahnassistent 8. D. Dr. Hermann Siebeck, Geh. Hofrat 9. Dr. Fero.Siegert, Oberstabsarzt a. D. Wegen vorgerückter Saison haben wir eine Anzahl neuer, sowie guter gebrauchter Fahrräder bedeutend im Preise reduziert Dienst. iindt n’tL ’• Juli = + 216 ’ Bekanntmachung. Bei den am 21. Juli vorgenommenen Ergänzungs-Wahlen für die Gemeindevertretungen unserer vier Kirchengemeinden sind gewählt worden: 1. Vorarbeiter Magnus Becker 2. Stadtverordneter W. Löber 3. Lehrer Spitz 4. Faktor Hermann Elle 5. Geh. Rat Gebhardt 6. Schreinermstr. EmilHch.Müllersen. 7. Lehrer i. P. Hrch. Pfaff 8. LandgerichtsdirektorSchmeckenbccher 9. Werkmeister Hrch. Stimmer Auf 5 10. Agent Friedrich Decker 11. Fabrikant Bindewald Lucas-Gemeindc: Auf 1. Heinrich Bechtold, Weichensteller 2. D. Samuel Eck, Univ.-Prof. r»!°k.K pari-* Ti cgebung von Bmiarbeiten fc'ln- den Neubau eines Beamtenwohnhauscs Laubach sollen die Rohbauarbeitcn: «Siebener Fröbel=Seminor f it flinbernärtnerinnen I. Klasse und Kinderpflegerinnen jttin^'rgärlnerintlen II. Klasse). Ter Unterricht und die tUrüfiuig iverden voll Gronherzogl. Kreioschulkomminivn üümlacht. 'Beginn des neuen Kursus im Oktober. Pro- iiefic ii. Auskunft durch V. Mocicr, Oberlehrerin, Gietzen, ('imlnntrnbe 30. — Im Oktober beginnt auch wieder der L>erliuiie'. richt für Damen und schulpflichtige Kinder.ID-*/? m im iKW) W i 117/ »U £ deren Echtheit garantiert dieser & vÄ,ren3 U-n ZÖcgmn des Ilfinte/fialbjaJires am iS. Oktober, dßrtföin des Sommerhalbjahres am rjt-sßnnnmenndJlddebQ^enhQfimlos durrhden^irddor X" Aeußere Schremeraroeuen ? jciniban werden. Xxic Verdingungsunterlagen liegen bei uns jfito mnb sind gegen Erstattung der Selbstkosten .L erhältlich. Die Offerten sind bis zum > • f|U gust d. I., vormittags 10 Uhr, bei uns Mre°ichen und werden zu gleicher Zeit in Gegen- v:)N erschienener Interessenten geöffnet ^lischlagsfrist gemäß den betr. Artikeln der LäM^Lmcindcordnung. .. 1 Gnoßherzogliche Bürgermeisterei Laubach. Ritter. 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Mts., vormittags 10 Uhr, an den IMilzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote erfolgt zum ___W___ Privat- Tanz - Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidt,Tanzlehrer 'ITcußeit Wütadörstern Reisen Sie in ein Bad oder in eincSommerfriM ' versäumen Sie S ht sich bei An- oder bei »ÄS U”S „imGie6cnM ze>S=»im »e- Aweaer » ziehen- nicht einlaufend I nicht filzend Das Beste I gegen Schwei^fu^ Qualitäten. Auf 5 Jahre 9. Johannes Menges, Grubensteiger 10. Ludwig Sier, Polizeiamtsvorsteher 11. Jeremias Wolf, Eisenbahnassistent Es wird dies mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß die Wahl-Urkunden — jedoch ohne Stimmzettel — an drei Tagen, nämlich am 28., 29. und 30. Juli, vormittags von 9—12 Uhr und nachmittags von 4—6 Uhr, in dem Pfarrhause der betr. Gemeinde zur Einsichtnahme offen liegen. Beanstandungen des Wahlverfahrens oder der gesetzlichen Befähigung eines Gewählten können nur binnen 8 Tagen, vom 30. Juli an gerechnet, bei dem Dekanatsausschuß geltend ge- £ s*- 2 § = E S Bp-J© 3 EixljtcMliparati. Gläser kaufen bei J. K. Häuseir Telephon 060. Vorrätig nur bekannte u. bestbcwährte Fabrikate JeileFraiiiireeigeaeScteitti Schönste nnd praktischste Neuheit Tonns Schnittmuster Schnell-Zuschneidesystem In kaum 5 Minuten erlernt jede Frau, jedes Atädchen nach diesem System Blusen und Taillen zuzuschneiden. Uit- entbebrlich in jed. Haushalt. Preis komplett mit Anleitung Mk. 2.75. Bei Voreinsendung portofrei, sonst Nachnahme. xiuii; r- t b,n"l |6, ®Mpora. *• 3 Uli: auf jedem Etikett und Umband äemwStepinnwei1 Aitona-Bahtenfdd HadwBsvDn Bezugsquellm Zur Sommerirische od. 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Tausende von Versuchen der grohcn Praris, sowie die neuesten Ver- ütfentltchungen der landwirtschaftlichen Fachpresse bestätigen, daff eine Düngung mit schweselsaurem Ammoniak auf die Beschaffenheit und Güte der Körner und fruchte günstig einwirkt und Reingewinne bis Jt 300.— und mehr pro ha bringt. Welchen grohen Werl das schwefelsaure Ammoniak für die Landwirtschaft betveist dte Verbrauchosteigung in der deutschen Landwirtschaft von 4540000 Zentner un Nähre 1000 aus s 500 000 Zentner im Jahre 1912. .. „ Den Wintersaaten gibt man im Herbst vor, bei oder kurz nach der Saat 40—tO kg auf den ha und eggt das Salz leicht ein. , . hoben ist das schwefels. Ammoniak bei allen Düugemittelhändlern' landwirtschaftlichen Vereinen und Genossenschaften, wo nicht erhältlich, wende man sich unmittewar an die Deutsche Ammoniak - Verkaufs - Vereinigung V>. m. o. 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