r-rsies siau |ö5. bayrgana :be Frau, )ny ■ na Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten, Menen: ■ pelle des 4857 den ■>v ie ist, eine assenbote LP. viertägigem schwerem äige. und Bekannten die ,eber"V ater, Schwieger- Siefocnereamilienbiätter; giueunai ivödientl.KretS: büilt fürdenKreisGiehen (Dienstag nnd Freitag); zwei mal moimtL Land- rvirtschaftliche Zeilfraqen Ferniprcch -Anschlüsse: für bte Nedallion 112, Verlag n. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gicheu. Frieden nach Bukarest zu senden. Bom Zlriegsschauplatz. teiH"*9en Wache zusammentrcten kann. Montene^o liat den Ministerpräsidenten Wukowilsch und den General Martinowitsch zu seinen Bevollmächtigten ernannt. Wien, 25. Juli. Nach einer der Politischen Korrespondenz aus Bukarest zugegangencn Mitteilung ist Bukarest über das ablehnende Verhalten Serbiens unb^ ©ric(freit lands gegen das Verlangen nach Einstellung der Fentdseligkeiten von Unmut erfüllt. Es wird hervorgehoben, das; der zweite Ballänl'rieg, sowie die rumänische Aktion hauptsächlich den Zweck verfolgten,' das Gleichgewicht auf ,dem Balkan gegen die übertriebenen Ansprüche Bulgariens zu schützen. Dieser Ziveck sei gegenwärtig im wesentlichen als erreickit zu betrachten/ und es gewinne fast den Anschein, als ob man nun vor die Aufgabe gestellt iverden dürfte, das Balkangleichgewicht gegenüber den etwaigen m a st losen Forderungen Griechenlands und Serbiens zu schützen. Rumänien werde aher durchaus nicht zu einer Nieder- zwingung Bulgariens unter allzu drückenden Bedingungen sich gewillt zeigen. Es stelle sich auch aut den Standpunkt,, dast die unverzügliche Einstellung der Feindseligkeiten geboten ist, da sie die Entwirrung der Krise fördern würde, ohne die bereck>- tigten Interessen Griechenlands und Serbiens einer Schädigung aüszusetzen. . . Bukarest, 25. Juli. Die rumänische Regierung hat an Serbien, Griechenland und Montenegro eine Einladung gesandt, Delegierte für die Verhandlungen über den Waffenstillstand und nennt diese Tat „eins der prächtigsten Abenteuer aus der Geschichte der Polarsorschung". Tie Gefährlichkeit der jäh und mit furchtbarer Heftigkeit auftretenden Blizzards hatte man auch sonst Gelegenheit, genau kennen zu lernen. Dr. Atkinson ging in einem solchen Sturm verloren, als er nur das Thermometer an der Nordbai hatte anschen wollen, und wurde halb erfroren aufgefunden Der Kälte gegenüber verhielten sich die Einzelnen ganz verschieden; am wenigsten empfindlich waren Wilson und Bowers: aber allmählich gewöhnten sich alle an die niedrigen Temperaturen, und bei einem starken Wind und bei einer Temperatur von 9 Grad Kälte zeichnet Scott aus: „Es schien uns brausten ganz warm und wir konnten mit unbedecktem Kopf gehen, was sicherlich in einem englischen Sturm bei 9 Grad Kälte unmöglich wäre." Endlich war alles zu dem großen Angriff auf den Pol bereit: am 1. November 1911 begann die Hauptexpedition, die zunächst dadurch arg behindert wurde, dast die Motore an den Schlitten vcrsagteir und den Anforderungen dieses Klimas nicht in genügender Weise standhielten. „Der Traum der großen Hilfe durch die Maschinen ist zu Ende!" ruft Scott in seinem Tagebuch aus. Das Vorgehen der Türken und die Mächte. Konstantinopel, 25. Juli. Der „Tanin" meldet, daff das gesamte Land bis zur bulgarischen Grenze besetzt sei. Halem Reschiid, der Sohn des Marschalls Fuad, sei bet Verfolgung der Bulgaren nördlich von Adrianopel gefallen. Pera, 25. Juli. In einem halbamtlichen Communiguo wird die Hoffnung ausgesprochen, Europa werde nicht einen Abgrund zwischen der muselmanischen und der christlichen Welt schaffen. Konstantinopel, 25. Juli. Der Justizminister und der erste Adjutant des Sultans sind nach Adria- n o p e l abgereist. London, 25. Juli. (Reuter.) Die Botschafter schlagen ihren Regierungen ei«e neue Note an die Türkei vor, ob eine Kollektivnote oder nicht, ist noch nicht entschieden.. Die Note wird von neuem die Aufmerksamkeit der Pforte auf den Beschluß der Mächte lenken, der Grenze Enös-Midia Achtung zu. verschaffen. Obgleich man von Flottendcmonsttattonen und andern Mitteln, um einen Druck auf die Türkei auszuüben, gesprochen hat, ist in der gestrigen Konferenz kein Vorschlag gemacht worden. Einzelne Diplomaten glauben, dast der Druck eines finanziellen Charakters genügt. Der Standpunkt Rußlands unterscheidet sich von dem der andern Mächte infolge seiner Sonderinteressen. Rußland erklärt, keineswegs die Wiederherstellung der o t t o m a n i s ch e n Herrschaft in dem Gebiete zulassen zu können, aus dem die Türken schon vertrieben oWa°k cp.rabrik und Wä«=be 9 — Schröder-Stranz hat keine Hilfe bekommen. Der Korrespondent von „Aftenposten" in T r o m s o e erhielt an Bord des Dampfers „Großer Kurfürst" vom Norddeutschen Llopd, der von Spitzbergen dort eir^etroffen ist, die Nachricht, daß 'die von verschiedenen Zeitungen gebrachte Meldung, wonach Schrö- der-Stranz Hilfe bekommen habe, zweifellos falsch und wahrscheinlich durch fehlerhaftes Telegraphieren verschuldet sei. — Uraufführung eines Jahrhundert-Dramas in Hannover. Aus Hannover, 24. Juli, wird uns geschrieben: „11 m Napoleon" von Kurt Müller, ein mit anständigen Mitteln diskret und fein gearbeitetes Drama in vier Akten aus der Zeit um 1813 erlebte in der Schauburg zu Hannover heute seine Uraufführung. Das Stück läßt sich die große Volksbewegung und die Schlachten in dem Kreise einer Dresdener Bürgersfamilie sviegeln, in der die passive Heldengestalt der begeisternden Ulrike von Kleist, bereit Gatte in jben Einfang? kämpfen gefallen ist, Unterkunft gefunden hat. Die alle mit sich fortreißende Begeisterung wird an Studenten und dem jungen verlobten Sohn der Dresdener Familie in gar feiner Charakterisierung gezeigt. Nur der letzte Akt wird durch Propbezemng-en etwas banal. Der wohlverdiente Beifall war nach allen Akten sehr stark. An Stelle des durch Krankheit fentgehaltenen Autors, der am Schlüsse stürmisch gerufen wurde, dankte Direktor Rolan für die begeisterte Aufnahme. Belgrad, 25. Juli. Nachdem Bjelogratschich eingenommen fingen Abteilungen unseres Heeres an, Vidin zu sentieren, ..... alte Festung, die mehr durch ihre natürliche Lage als durch künstliche Befestigungen geschützt wird. Immerhin wird die Einnahme der Stadt nicht lange mehr auf sich warten lassen. ®ic Truppen des Generals Kuintscheff begannen sich zu ergeben.,Bei Pirol nahmen wir an der bulgarischen Grenze Sttachna, Tschu- kova und auf dem rechten Ufer der Nifchava Golema und Glava auf dem linken Ufer. An den übrigen Punkten herrscht Ruhe. Athen, 25. Juli. (Meldung der „Agenee d'Athöncs.) Wie bestimmt verlautet, haben die Bulgaren Dedeagatsch geräumt. Sofia, 25. Juli. Der Kommandant der bei Razlog operierenden Truppen telegraphiert, dast die griechischen Truppen gestern das Dorf Bansko Dobrinychte in Brand setzten und sich darauf nach Süden zurückzogen. rttc (Id Der Sicherer Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: r>'e r inal ivöcbentiich 1Mr^chtJuchten : rennis-Schuhe 4 ;n J BERT J itz 2 Ingel- Die Lage aus dem öaiiim. Die Fricdensverhandlungen. Athen, 25. Juli. Die „Hestia" glaubt zu wissen, dast sowohl die griechische wie die serbische Regierung auf die Schritte Rußlands und Oesterreich-Ungarns antworteten, daß es ihnen in Anbetracht der bulgarischen Hinterhältigkeit un- m ö g l i ch s e i, einen W a f f e n st i l l stn n d vor der Unterzeichnung der Friedenspräliminarien anzunehmcn. Wien, 25. Juli. Der „Neuen Freien Presse^ wird aus B u k a r e st von besonderer Seite gemeldet, dast der Schritt, den Oesterreich in Athen und Belgrad unternommen hat, um die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten zu erlangen, in vollem Einverständnis mit der rumänischen Regierung erfolgt ist. Bukarest, 25. Juli. Die Antworten des Königs Peter und des Königs K o n st a n t i n auf das gestrige Telegramm des Königs Karl sind hier eingetroffen. König Konstantin versicheri, auch er wünsche, das Blutvergießen möglichst bald zu beendigen, sowie, dast er nicht beabsichtige, das Gleichgewicht auf dem Balkan zu stören. Auch beabsichtige er keine Verkleinerung Bulgariens. Es Ware aber ein Verbrechen gegen sein Land, wenn er nach dem blutigen, von Bulgarien ausgedrängten Krieg einen Waffenstillstand schließen würde, ohne die Sicherheit, dast der Friede Griechenland und seinen Verbündeteit jene Vorteile, bringe, die man ihnen schulde. Der König fügte hinzu, er müsse nach den bitteren Erfahrungen, die.er mit Bulgarien gemacht habe, damit rechnen, dast der Waffenstillstand ohne Garantien Griechenland der Früchte seiner Siege berauben würde. Wenn Bulgarien die Bedingungen des Vorfriedens annehme, sei Griechenland bereit, Bevollmächtigte zu entsenden. Die Antwort des Königs von Serbien gleicht inhaltlich der Antwort König Konstantins. Bukarest, 25. Juli. Agenee Roumainc. Seit gestern ist die Lage unverändert. Serbien unb Griechenland sträuben s i ch gegen einen W a f f e n st i l l st a n d, indessen kann man wegen des Einschreitens König Karls darauf rechnen, dast der V v r nt a r s ch der serbischen und griechischen Truppen weniger eilig werden wird, und dast die Konferenz nächste Aus Kapitän Scotts Tagebuch. Die Aufsehen erregende Veröffentlichung der Tagebücher Kapitän Scotts und die erste authentische Schilderung der so tragisch verlaufenen brittschen Südpolar-Expedition 1910—1913 wtrd tut Strand Magazine fortgesetzt und enthält das anschaultchfte Bild von Leiden und Freuden der Polarsahrer tnt eitrigen Eis. Tie Darstellung bietet im wesentlichen einen genauen Bericht über die Arbeiten und Erlebnisse der Expedition vom März bis November 1911, als sie ihr Hauptquartier in Kap Evans hatte, von wo' verschiedene Vorstöße zur Anlegung von Depots und alle Vorbereitungen für die eigentliche Expedition getroffen wurden Von den Ponnps standen statt der ursprünglichen 19 nur noch 10 in den Ställen, aber sonst erwies sich die ganze Anlage des Unternehmens als ausgezeichnet ausgedacht, und nach Inspektion der verschiedenen Depots kann Scott befriedigt ut sein Tagebuch schreiben: Es wurde mir allmählich klar, für was für eine aus- qedehnte und schwierige, aber auch besondere Genugtuung gewährende Organisation ich vor mir selbst die Verantwortung übernahm" Den verschiedenen Fahrten, die man unternahm, stellten sich gewaltige Hindernisse entgegen: die Reffenden mußten z B eine große Eismauer angeseilt überklettern und touren aussühren wie die 'chwierigsten im Hochgebirge. — Dann ober kam die. Zeit der Winterquartiere. Gevrgstag ivar der letzte Sonnentag' von nun an „brach das lange, milde Zwielicht herein bas wie eine silberne Spange das Heule und Gestern äuiammcnidjtiefct. roenn Morgen und Abend tzand rn Sand bei- einander sitzen unter dem sternenlosen Himmel der Mitternacht. Die langen Stunden waren ernster 'Arbeit gewidmet. Eine vortreffliche meteorologische Station erlaubt mit ihren ausgezeichneten Instrumenten, die Untersuchungen auch bei der grössten Kälte sartLiffetzen: die Meeresströmungen wurden beobachtet, geo- ^gische Aufnahmen gemacht, und der Zoologe Tr. Atkinson machte neue und interessante Versuche mit Parasiten Kleine Ballons imirden zum Studium der Luftströmungen und der Temperatur der oberen Luftschichten abgelassen. Telephonanlagen wurden mit großem Erfolge angebracht. Sie einen übten sich un erbauen von Steinhütten und Eslirno-Jglocs; noch andere machten Erfindungen, die vielleicht für die Expedition von prakttschem Wert sein konnten • so konstruierte einer emen Schlitten auf Radern, zwei sehr ^-Nischen Ofen für Tran. Abends landen Vorlesungen stall; jeder unterrichtete die andern uber^ sein Spezialgebiet und so groß'war der Lerneifer, daß eines -pages ein Biologe einem Geologen ein ^Baar ©oden anbot, wenn er ihn dafür in der Gesteinskunde unterrichten wolle Auch unterhaltende Vorführungen fehlten nicht, uno befonbere die kme- malographischen Vorstellungen des Photographen fanden viel Beifall Angesichts dieser mannigfachen Arbeitsteilung und der ganzen Lebensform konnte es Scott in seinem Tagebuch als ein interessantes Thema bezeichnen, trenn man die Art, wie die alten Polarsahrer den Winter verbrachten, mit ihren der Wissenschaft und emsigen Betätigung gewidmeten Beschäftigungen vergleiche. Kein Lob scheint dem Leiter der Expedition zu hoch für das herzliche und innige Verhältnis, in dem alle Teilnehmer zueinander standen, für die Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit, mit denen sie sich in die Hände arbeiteten. „Dies Thema könnte ich lange fortspinnen. Heut abend hat Dates, Rittmeister in einem vornehmen Kavallerie-Regiment, über Stühle und Tische hinweg mit Tebenham, einem jungen australischen Studenten, einen Boxkampf ausgeführt. Es ist ein Triumph, solche Leute zusammengebracht zu haben." — Das wichtigste Ereignis des Winters war die Expedition von Wilson, Bowers und Cherrp-Garrard zu dem Nistplatz der Kaiserpinguine bei Kav Crozier, wobei die ganze Höhe der Berge Erebus und Terror zu überwinden war. Die drei kehrten nach einer Reise von fünf Wochen am 1. August glücklich zurück, nachdem sic die fiirchtbarsteii Entbehrungen, und die größten Wettergefahren überstanden hatten. Bei 78 Grad Celsius Kälte wanderten sie, nur mit einem Zelt von dünner Leinwand ausgerüstet, unter Bedingungen, wie sie „kein zivilisiertes Wesen vorher überstanden". Von Blizzards umtobt, taumelten sie tagelang in einem ungewissen Zwielicht dahin, das wenig besser war, als völlige Dunkelheit. Und unter diesen Verhältnissen mußten sie noch schwierige Berge mit gefährlichen Spalten übersteigen, bis sie an die Nist- stätte der Pinguine kamen. Hier bauten sie in drei Tage langen Mühen eine Hütte und suchten dann nach den seltsamen Vögeln, die das Ziel ihrer kühnen Reise btlbeten. Stundenlang suchten sie im Halbdunkel. Endlich hörten sie die Vögel quäken und fanden etwa 100, wo bei dem früheren Besuch der Discovery 2000—3000 genistet hatten. Sie töteten hastig drei Tiere, um Tran für ihren Ofen zu bekommen, sammelten dann 6 Eier und fanden dabei einen interessanten Beweis für die Stärke des Brutinftinkts dieser Vögel, die bisweilen sogar runde Stücke Eis für Eier^ ansehen und sich vergeblich abmühen, daraus neues Leben zu erwecken. Die Reisenden waren unterdessen in einen entsetzlichen Blizzard geraten, so daß sie in ihrer Hütte fürchten mußten, jeden Augenblick getötet zu werden. Das Zelt wurde ihnen fortgeweht; aber schließlich krochen sie in dem Chaos von Schnee und Sturm in ihre Schlafsäcke; Bowers steckte noch einmal den Kops heraus und sagte: „Alles in Ordnung?" worauf die andern ebenso antworteten — bann war alles still eine Nacht unb einen halben Tag, während es um sie heulte unb wütete. Endlich legte sich der Blizzard und die Reisenden krochen aus ihren eisigen Nestern, um nach 48 Stunden die erste Nahrung zu sich zu nehmen. Zum Glück fanden sie ihr Zelt, wieder, aber, sonst waren alle Utensilien in b£t schlechtesten Verfassung, die Schlafsäcke so hart gefroren, daß sie nicht zusammeugelegt werden konnten. Der Rückmarsch ging dann besser vonstatten- Scott poletifd^c Wochenschau. . , Gießen, 26. Juli. Griechenland und Serbien spielen in dem jetzigen Stadium der Friedensvcrhandlungen eine eigentümliche Rolle, die ihnen vielleicht noch teuer zu stehen kommt. Sie erklären heuchlerisch, daß Bulgarien im Frieden gut behandelt werden solle. Aber das Nächstliegende, was zu der guten Behandlung gehört, die Einstellung der Feindseligleiten fällt ihnen nicht ein. Es ist offenbar beabsichtigt, Bulgarien so zu schwächen, daß es zu den Friedensbedingungen der beiden Staaten Ja und Amen sagen muß. Das edle Brüderpaar wird sich aber mit dieser Kalkulation gewaltig verrechnen. Rumänien und besonders auch die Großmächte haben den festen Willen, Bulgarien zu Gunsten seiner westlichen und südlichen Nachbarn nicht allzusehr zu verkleinern. Das zeigen die Vorstellungen, die von Rußland, Oesterreich-Ungarn und Rumänien namentlich in Athen gemacht worden sind. Beide Staaten schlugen aber alle guten Ratschläge in den Wind und das nutzlose Blutvergießen geht lveiter. Es ist nicht ausgeschlossen, daß bei weiterem Vordringen der Serben und Griechen auf altbulgarischem Boden die rumänische Armee sich schirmend vor Bulgarien stellt und dann muß die blutgierige Meute von ihrem weiteren Vormarsch absehen. Das sollte sie schon freiwillig mit Rücksicht auf das Vorgehen der Türken tun. Dadurch, daß sie die bulgarische Armee int Westen festhalten, ist es dem türkischen Heer leicht geworden, durch einen militärischen Spaziergang Adria- uopel. wieder zu besetzen und in den bulgarischen Dörfern alles zu verwüsten. Schon die Klugheit sollte die Griechen und Serben davon abhalten, den in hartnäckiger Verblendung weitergesührten Bruderkrieg zu beenden. Tenn von Bukarest hört man, cs sei nicht ausgeschlossen, daß Ru- mänien die Türken mit Waffengewalt aus den unrecht- niäßig okkupierten Gebieten vertreibt. Damit würde Ru- ntänien die Vormachtstellung auf dem Balkan erhalten, die Serbien und Griechenland so sehr fürchten. Tie türlische Regierung hatte alle Ratschläge und Warnungen nicht beachtet. Sie besaß sogar die Dreistigkeit, zu erklären, daß der Londoner Vorfrieden für sie nicht mehr vorhanden sei. Nach dieser beleidigenden Nichtbeachtung der von sämtlichen Mächten beschlossenen Grenzfestsetzung sind diese moralisch verpflichtet, ihrem Willen Geltung zu verschaffen. Wenn das nicht durch die gewöhnlichen Mittel erreicht wird, die mau sonst gegen die stets geld- bedürstige Türkei anzuwenden pflegt — die Verweigerung von Anleihen — so werden stärkere Mittel zur Anwendung kommen. So hört man von russischen Rüstungen und von der halbamtlich angekündigten Absickst Rußlands, einen Teil der armenischen und kl^nasiatischen Provinzen so lange zu besetzen, bis die Türken sich wieder in die ihnen zu- gesprochenen Gebiete zurückziehen. Auch von einer Flottendemonstration wird gesprochen, doch wird eine solche Veranstaltung dcn Jungtürken ebenso wenig Respekt einflößen wie den Montenegrinern. Ter Mitteilung, daß, zwischen. Ruß- land und Oesterreich-Ungarn eine Verständigung über ein gemeinsames Vorgehen erzielt worden sei, wird von keinem der Beteiligten widersprochen. Das Zusammengehen der beiden Ballanrivalen würde nicht allein ermöglichen, die Türken aus Thrazien zu vertreiben, es würde auch der von Hinterbliebenen, uli 1913. , den 27. d. M„ nachm. iedhofes ans statt.4849 den Mächten in Aussicht genommenen Nckchprüsuug des Friedens unter den Ballanstaaten den nötigen Nachdruck verleihen. Auch im fernen Osten reifen die Dinge jetzt langsam der Entscheidung entgegen. Als Rußland versuchte, die Mongolei von dem chinesischen Reich loszulösen, entstand eine nationalistische Bewegung, die durch die Unzufriedenheit über die inneren Zustände des Landes zu einer Revolution gegen die Negierung des Präsidenten Juanschikai führte. Juanschikai hat sich bis jetzt gehalten und die Truppen Südchinas, die der Revolutionsregierung anhängen, wiederholt geschlagen. In Amerika bereiten sich einige Aenderungen vor, die die Macht der Vereinigten Staaten noch vergrößern werden. Tie Union benutzte den rollenden Dollar, um sich in den mittelamerilänischen Staaten Einfluß zu verschaffen. Wenn die Staaten dann finanziell von Amerika nicht mehr loskommen können, so erklärt die Union einfach das Protektorat. 1903 kam Panama und einige Jahre später Nicaragua unter das amerikanische Proteltorat. Jetzt steht für Costarica, Honduras, Salvador und Guatemala das gleiche Schicksal in Aussicht und man vermutet, daß auch der mexikanische Aufstand durch amerikanisches Geld finanziert worden ist, um Mexiko in Abhängigkeit von der Union zu bringen. Offiziell lvird die Hingabe von Geld an eine der mexikanischen Regierungen natürlich geleugnet. samstag, 20.3111t ms ‘8 e i h fl 4 » r c i s: rnonatlich75Pf., viertel- jährlich SDK. 2.20; durch Adliole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost SDK. 2.— oiertcl- jährl. auSfchl. Bestetig, Zeilenvreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Pfennig. C hefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August .. , . General-Anzeiger für Gberhefsen LLM torn‘Slens”g?enumm« Hofatioits6ru5 unk, Verlag der vrühl'schen Univ.Guch- und Skisörniferci R. Lange. Nedaltion, Expedition und Druckerei! Schulstratze 7. ZZj.'s.veb;"«'« den bis vormittags 9 Uhr. Geschäftsstelle vüdingen, vahnhosstratze 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Landwirtschaft« eine AkLionzuu nter -' Mächten Hervorrufen könnte. Auslande, die Bitte nnd) Einsetzung einer inte r n at: j o* * unan und der Rührigkeit unserer Landwirte. den, nach denen er int Jahre 1781 geboren wurde, heute also 132 Lenze zählt. Wah-ha-gun-ta ist Gletscher-Reservation und der erste ein Schwarzfußindianer der erste rote Mann seines Bezirkes, der statt, 3-elb. bei dc Pferde wurden getötet. * Stiftung. Aus Halle a. d. S. wird gemeldet: Gras zu Hohenthal-Tolkau hat zum Andenken an seine verstorbene Gemahlin 100000 Mark für ein neu zu errichtendes Kinder« erholungsheim in Türrenl-eim gestiftet. * Schiffs un fall. Aus St. 9HfoIvorden seien, bei dem Kläger ihre Einkäufe zu machen und wirtschaftlichen Verhaltnisten leidet natürlich nicht bloß die Mobcb seien ihm verschiedene Kunden infolge der Vorkommnisse ganz branche, sondern auch das Ziunstgewerbe überhaupt. und dauenid untreu geworden. Das Vorgehen der Beklagten! K.-K. Der gelbe Farbstoff des Eidotters, das stelle sich als erpresseri,ch dar, verstoße aber namentlich gegen die Lutein, hat dieselbe Zusammeuietzung, wie der gelbe Farbftwf guten Sitten mW bilde eine unerlaubte Handlung. Der Angeklagte der Blätter, der als Xanthophpll den Botanikern belannt ist. sei deshalb verpslidstet, dem Kläger den zugefügten Schaden zu Diese Entdeckung jft den Chemikern Richard Willstätter und ersetzen. Der Schaden wurde vorläufig auf 5000 Mark an- H- Escher zu verdanken. Zu ihren außerordentlich gewissen- geschlagen. Der Bellagte bestritt den Anspruck) des Klägers aus haften Untersuchungen wurden die Dotter von 6000 Hühner- r^hilichen Gründen. Er Itcftreitct, daß mit Gewalttätigkeiten I eiern verwendet. Wie fein die Verteilung des gelben Farb- gegen Kunden des Klägers vorgegangen worden sei. Er behauptet, I stofies in den Dottern ist, geht schon daraus hervor, daß diese die Leute, die aufgestellt gewesen seien, um die Flugblätter zu 16000 Eidotter, die ungefähr 110 Stig. Gewicht besaßen, nur verteilen, seien angewiesen worden, sich auf der andern Seite ber I roeniac Gramm des Lutein ergaben. Der Farbstoff kristallisiert Straße auszustelleu und die Zettel nur solchen Personen zu in Säulchen, in fast würfelförmigen Täfelchen oder dünnen, vier- übergeben, die aus dem Heilschen Geschäfte herauskämen. Dies fettigen Blättern und zeigt einen lebhaften Metallglanz, der sei auch befolgt worden. Das Gericht erflärte, wie schon oben '»i Mikroskop bernsteingelb bis bräunlidp-gelb erscheint. An ber bemerkt, die Stlage dem Grunde nach für g'-rechtsertün. In den Luft verbindet sich das Lutein langsam mit dem Sauerstoff, EnNcheidungsgründen wird mitgeteilt, daß in dem Betriebe deä wodurch der gelbe Farbstoff verblaßt. Veil erhebliche Mißstände herrtchteii, allein, davon sei bei denI K.-K. Der älteste lebende Mensch unserer Zeit ist ^-erHandlungen ivegen Einführung des Tarifvertrags 'eine Sprache Wah-ha-gun-ta. Es sind ziemlich sichere Anhaltspunkte vorban- gewrten. Erst als die Perhandlungeil m-fdKitrrt, habe man in "" ......r" " beu tflugWattmx bic fchlechten Arbeitsverhältnisie ins Vorder- ireffen gestellt. Das Hauptziel des Boykotts sei gewesen, dem lager den Arbeitsnachweis des Zentralverbandes aufzuzwingen ^'ne. derartige willkürliche Maßregelung, durch die bcrn^K ne »crrfdjait m feinem Geschäfte entum und er der Macht des Zrtitralvcrbanc.s bedingungslos nnlerrooricn wurde wrfr' rt die guten Sitten. Dies bat nach 826 S m ber Bellagte oen dem Kläger entstandenen Ä'.iden^in vollem' ni Die Landwirtschaft imGroßherzogtumH essen. Rückblick auf die Tätigkeit der laudwirlfchaftiichen Vereine von 1882—1906 und Bericht der Landwirtschaitskammer für das Grvtz- Herzogtum Hessen für die erste Wahlperiode 1906—1911. Erstattet von dem Generalsekretär der LaildrvirtfchaftSkammer, Großherzog- lieben Oekonomierat Ernst Ludwig Leithiger, unter Mitwirkung des Übrigen Beamtenkörpers der Landwirtschaftskanimer. Preis 3 Mk. (ohne Porto): erhältlich durch die Landwirtschaftskammer Darmstadt. - Kürzlich hat die Landwirtschaftskammer für Hessen ein bedeutendes Werk herausgegeben, das an frühere geschichtliche Darstellungen anknüpfend, den Werdegang der hessischen Landwirtschaft unter dem Einflüsse der natürlichen und wirtschaftlichen Produktionsverhältnisse und besonders auch unter dem Einflüsse der Tätigkeit der landwirtschaftlichen Vereine und ihrer Zentralstelle, sowie später der Landwirtschaftskammer 'bat!schildert und zugleich einer kritischen Prüfung unterzieht. ------ , - ~ - qrttlc .Geburt s tag- km d l)at bictct Bild und eine kritische Würdigung des hemmen zahlretche gcmuwolle Dichtungen lnrtfcder Art gefcDütebyn ~tnnbeä bev ^^<^0 Landwirtschaft und ihrer Entwicklung feit unb damit vor einigen Jahren bei der „Ausstellung für | gnf)VC igy». Reichliches Zahlen- und Tabellenmatenal unle<- Freistundentunst" großes Aussehen erregt. Aff hat sich!stützt neben qraphiichen Tarstellungen den textlichen Teil. Mit aud) auf dem Gebiete des Frankfurter Arbeiterbildungs- großer Sachkenntnis und Sorgfalt ist dieses Standard-Werk der wesens einen üangvollcn Namen erworben. I hessischen Landwirtjdiaft von deut Beamtenkorper der Landwnt- __önnaen 25 Juli Ein eigenartiges Miß. I fchastäkammer zufammengestellt. Auf alle Fragen, die mit -.er r r . t1L X."”9 , ' / V ' c 1 V hessischen Landwirtschaft direkt oder indirekt Zusammenhängen, wird geschick panierte heute nachmittag einer fremden Dame, die Au'klär.uig und Antwort erhalten. Andeutungsweise mit dem Eilzug von Gelnhausen kam und in Nidda einen feicn uur cinuK Kapitel genannt, wie: Bevölkerung, Landwirt. Besuch machen wollte. Sie befand sich allein in einem Abteil schaftliche Beiriebsverhältnisfe, Bodenbeuutzung, Verkehrs- und unb nac ihre W, m Nidd« bi-Wag-nwr. offnen.hWü.* waren erfolglos. Inzwischen setzte sich der Zug wieder in I ^d ^Bildungswesen. Geld - Kredit - Genossenschaftswesen, Ver- Vewegling und die Dame mußte, da dieser Zug sichermigsivefeu, Buchsührung, Rechtsauskuust, Bauberatung an den Zivischenstationen nicht hält, bis hierher und laudwirtsd)astliche Technik des '2ldcrbauc§ und M«1'- - ®,ei dieser Gelegenheit bnraus hin^vi.s°n. der , unb daß es sehr häufig vorkommt, daß einzelne Wagen- KonsumtionSverhältnifse verpflichtet, feier als Landwirt vor die hären von innen trotz aller Mühe nicht zu öffnen sind uno ^ü[lvcnt)jgfci( ne|-tent, sich übrr^nsirtschaftliche Fragen seines. Be- dies oft erst durch einen ober mehrere kräftige Fußtritte rufes zu linterridjteii, wird das Studium des Werkes augelegentlich möglich wird. Es wäre deshalb geboten, daß das Zugpersonal empfohlen. Mit Befriedigung wird manlaber auch diese ^cn'fchr'st niuyuuj luiLu. ivu« ut . j d solche n"e hpr Am,h tniit unter ihrer Führung die aeschicht- o o o o o o o o o Hervorragend billige Angebote! o o o Leichte Mäntel und Paletots bedeutend ermäßigt o o Meyerhoff & Goslar S ch/ aie/f o o o o o o o o Hotel» Ball Seezunge in Weißwein Schuhe und Stiefel Junge Poularde Salat Kompott empfiehlt in groß. Auswahl und zu günstigen Preisen a19; Edgar Besitzer L Klingler Heu! Neu! Wilhelm Benner Marktstrasse 34 Fernsprecher 596 Prüfen überwindet jedes Vornrteil! (05959 Es ladet ein Der Besitzer: Vichl. taz- M Sorgfältigste Arbeit, auserlesenes Material, vollkommenste Paßform, vornehme Eleganz sind die Vorzüge, welche diesem Fabrikat den Weltruf verschafft haben Wo ist5 Coletti? dortige Garmsonhosvital gebracht. Wahrscheinlich wird beabsichtigt, Trömel für stark nervös und damit als dienstuntauglich zu erklären. * Ein Steigen des Bodensee.' wird aus Friedrichshafen gemeldet. Auch in der Westschwei; gehen feit 19. Juli bedeutende Regenmengen nieder. Zürich berichtet eine völlige Klärung des Himmels infolge einer Drehung des Windes nach Norden. Aus Ungarn meldet der „Berliner Lokalanzeiger^, das; infolge von Hochwasser mehrfach größere Erdsenkungen vorgekom men sind. In Locvete find 190 Häuser, in Zeakod 30 Häuser cingesturzt. * Zum Empfange der amerikanischen Aerzte auf dem Anhalter Bahnhof (Berlin) am Freitag abend waren die Vertreter der Berliner Acrzteschast erschienen Heute werden die Aerzte die Kaiser-Wilhelm-Akademie, das Kaiser-Friedrich- Haus für ärztliches Fortbildungswesen und die Charite besuchen. Von Berlin wollen die amerikanischen Aerzte nach Frankfurt a. M., Bad Nauheim, Homburg v. d. H., Wiesbaden, Köln, Düssel- Neue Kartoffeln! Perle von Erfurt u. Kaiserkrone, la. Wetterauer Ware, pro Ztr. Mk. 3.00 tnfl. 'S ad ab Echzell, größere Posten bill., versend, unt.Nachnahme Ludwig Erb, Kartoffelver- iandgefchäik, Echzell in der Wetterau (Tel.-Anschl.) [4612 tes. Tn vor einigen Tagen ver- schwitz bei Planen soll sein vermögen testamentarisch dem llastätten—Braubach übemhr > Unternehmers RölMassau. nsgefährlich verfehl, die b. S. wird gemeldet'. Graf zu den an feine verstorbene Gelen zu errichtendes Kinder« im gestiftet. St. Nikola (Donau) wird ter Schlepper fuhr heute bei auf, erlitt ein Leck und sank. . Der Steuermann und ein Gesellschaftsverein Alle ans der Bibliothek entliehenen Bücher sind spätestens am 31. Juli 1913 zurückzugeben. — Vom 1. bis 30. August bleibt die Bibliothek geschlossen, ______________v,4/7 Tic hiesige Firma H. Mettenheimer (Inh. E. Hoscy und C. Kerber) läßt am Mittwoch, den 30. Juli, nachmittags 3 Uhr, auf Veranlassung der Rcr-Konsvnwargla^-GLsellschaft tu Homburg v. d. H. einen Vortrag über Frurl^faftgewinnung und Sclbstbersrcllung von Haushalt Konserven halten. Tas Thema an und für sich luirb bei jeder Hausfrau schon reges Interesse crn'ecken, da es sich hier um Einrichtungen heuchelt, die fo- nwhl von gesundheitlicher wie von wirtschaftlicher Seite aus betrachtet, für die Mchc von großem Werte sind. Ganz besonoers interessant wird der Vortrag noch dadurch, daß derselbe von praktiscl?en Vorführungen begleitet ist und durfte besonders der neue Trcnctfd)e Fruäztfast-^varat „Rex", der eine vollständig neue Erfindung auf dem Gebiete der Saftgewinnung darstellt, untere Tarnen fesseln. 3u der Vorführung, deren Besuch übrigens für jeden Interessenten vollständig kostenlos ist, läßt die rin* gangs erwähnte Firma freundl. einladen und nnrd diescrhalb noch auf das heutige Inserat hingcwiesen. D2' ; Pnnia ßutftn sowie Weißkraut und Kartoffel sofort lieferbar um den biU.Tagesvr. Nie. Leib VI.. Biblis bei Worms. (4761 Von 6 Uhr ab Soupers ä Mk. 1.60 Königin-Suppe Arbeitsvergebrrng. Die zum Erweiterungsbau des Schwesternhauses in der Liebig straffe erforderlichen Erd, Maurer-, Stcin- bnucr-, Eisenbeton-, Zimmer-, Dachdecker-, Svenglcr- unb Grobschlofferarbciten sollen öffentlich vergeben werden. Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen im Pfarrhaufe, Viebinftrayc 26, vormittags 10—12 und nachmittags 3—6 Uhr ogen. Angebote sind bis zum 5. August einzureichen bei dem Dm/7____ Katholischen Kirchcuvorstaud Gießen. Sicherheits- Rafierapyarate per Stück Mk. 1.50. Marke Nnevo tipo mit 6 Klingen Mk. 3.50. Marke Prima mit 6 .Klingen Mk. 4.—. Marke Barbavia mit 6 Klingen Mk. 6.—. Prima Tolingeru. französische Stahlwaren unter Garantie. Pferde- und Haar Maschinen werden gut und billig geschliffen. Fcinschlciferci mit elektrischem Betrieb. B.Righi, Schlossgasse2 Gießen. oum h Frühkartoffeln der Wetterau per Zentner Mk. 3.00 versendet unter Nachnahme Hugo Scheib, Rödgen bei Bad-Nauheim. I*s‘ Telephonruf: Nr. 312. Amt Gießen. 4468 Vertreter gesucht! HocHpprt aller erstkl. 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Die Bekämpfung •f, des Nndes unb der ge- nmöylicfi- auifchust der Comedie onb Wand hat Urne.* nitgnn an der ISomebic zur ,t nad> einer MZnliM des ie wostte gerade seme veiden Tod Theodores von Kmivi e Rostand darauf vor, cmc aii- । Aufführung er ver|prarbcntli(6 9C' ckland überraM smirt hat bd & ^egt dann, einung ffin^beVü)riinb^ t{> dem anet und lleincn aeacn früher nein «»S“Ä 8--° UW J* Aichard gemffl'e"' i die Do"« gefbeu °bicl£ Jackenkleider Mhtoa-ä„fSb- Wollmusselinkleider u.i£-„ hast. sfcMss ’1*®% StK 2 ^‘SürbK9„b«?rii,!|t- : Unb ^abedi-nm ü unfl leit a den tert2 »°! Unterst dieses ifflP Mit ' alle Fronen ! ^w-g. 'direkt "ül .erhallen, ssÄä T« A.^ .Unltrabttiluugtn1115 3,5? . d-- MultioÄ .^..^^anbiDirt vor die ichaftliche Fragen seines 9)e. '7 des Werkes angelLL nm obet Qiid1 diese Denkschrift 'rl.7cr9ui)nnig die geschicht° rtschast m den legten 30 Jahrcn en beiden Jahrzehnte dieser -n. eie ist überwunden durch en. vor allem aber durch die wirtschaftlichen Betriebsweise. Grundlage in der Selbsthilfe s^de-'E^-h^eala l-L-,,r *burt - et znchev be'.'b' Celztc Hacbricbten«. P^o tsdam — Frankfurt in 6 Stunden. Potsdam, 2(>. Juli. Tic „Viktoria Luise" ist heute früh um 3.40 Uhr hier auf gestiegen unb um 9.40 Uhr in Frankfurt ciiiaclroffen. Infolge des günstigen Windes brauchte das Luftschiff 311 der Fahrt nur 6 Stunden. Nach einigen Schleifenfahrten über der Stadt ging das Luftschiff um "10.05 Minuten nieder. Möbel! Prima süddeutsche Möbel-Ausstattungen u. Einzel-Möbel, auch Divans u. Polsterwar. gegen Zahlungs- Stundung StfiotriDtin und frUHMckZ-Stuve Bahnhofstrasse 4898 empf. guten Mittagstisch, reingeh. Rhein-, Mosel- und ausländische Weine, sowie ein vorzügliches Glas Dortmunder Union und Münchener Löwenbräu im Ausschank. Echt hessischer Steinhäger von tase&Co.,hta-MeD vorm. Goss! Erste bess. Steinhäger-Dampi-Brennerei Würziger, abgerundeter Geschmack, volltöniges, ent^vicklungsfähiges Bukett, woü aus natürlicher Gärung hervorgegaqgen. 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Sonnenstrabe 6.14®76 Neue Whkartchln der W'etterau Perle und Kaiserkrone, per Zentner zu 3.00 Mk. versendet unter Nachnahme Konrad Haub, Echzell. [ti23 Zwiebel kuchen Montag, Mittwoch u. Freitag von 9 Uhr ab. (4396 MokkLckerlVnil.Mäusb. NeueKartoffeln la. Welterauer, Perle von Ernirt und Kaiserkrone, versendet ä Mk. 3.00 pro Ztr. tnfl. Sack ab Echzell gegiir Nachnahme A. Simon ii.» .Kart.-Bersandgesch., Echzell i.d.Wetterau. Tel.-Anschl. i4562 SCHÜTZEN-FEST des Schützenvereins Gießen Montag, den 28. Juli 1913 V iit nritf'tii H. Msttgnheimer:: Inh. C. Hosch & C. Kerber Opercttcn-Preisc Operettcn-PreiHc! a Neuheit! Zum zweiten Male: Neuheit! Waldfest Zur Pulvermühle“ Erstklassiges Drama. a”/7 99 Aherdem 5 große Kinonnnmerk 4888 ■Strorbtittii Sonntag, den 27. Juli: Mk ’ßnn dorr Sonntag. 27. Juli 1913: 05919 en Neu! Neu! I sMMMM <«n an der Gabelung der Gründern.- u. Rödgener Strane. Bei ungünstigem Wetter 6 G G c o. Q. G G G G G G G G G Q G G G G G G G 9 9 9 9 9 "9 9 9 ö 9 Ö 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 <9 <9 em 1 Lrc ton 1000— Tcr Umvtcr nid)t der n 1 in i & ai atbaren 15 aber Malle sogar ri Kon den v r-j'ib am bers Cm Bte bei irisch an -nnen '' iö. pie(t i U)D0U b p't Nr W 5 t nur i 'n den n Stkr nr liAfli" ? bcnigk c: Äün aai Bei dieser Gelegenheit werden die überall bekannten und beliebten Fruchtsaft-Apparate, Vorratskocher und Konservengläser der Rex-Konservenglas-Gesellschaft. Homburg v d.Höhe, praktisch vorgeführt. Insbesondere dürfte die Demonstration des Dreyer« Frucht saft- apparat „Rex“ reges Interesse erwecken. Derselbe stellt eine vollständig neue Erfindung dar, die für die moderne Hausfrau bald unentbehrlich werden wird. Der Besuch des Vortrages ist vollstündig kostenlos und werden die geehrten Damen und Interessenten hierzu freundlichst eingcladen Außerdem das diesmal ganz hervorragende Programm. ÄAnn+nrr von nachmittag 5 Uhr ab: KONZERT, TANZ UND IVlOllldg VOLKSFEST (Tanz frei) // Abends 9 Uhr: Preisverteilung, grosses BRILLANT-FEUERWERK, ausgeführt von Herrn Hof- Pyrotechniker W. Weifenbach aus Höchst // Eintritt 30 Pfg., Kinder frei. Spezialgeschäft 4863 Glas und Porzellanwaren ; vir Ifll Ml ■ Einern itet und 35jähr. Stiftungsfest am Sonntag, den 27. und Wir eröffnen Donnerstag, den 31. Juli 1913, abends b1 Ubr, in der Bezlrksschule West-Anlage einen Ansänger-Ümsus für Damen u. Herren. Un- terrichtsgeld Mk. 6.—. Ferner erteilen wir icberAcit Schreib rnaschin.Unterricht lSyftem Underwood, neuei't. Modell). Für Mitglieder u Teilnehmer unserer Steno> graphiekurse Vorzugspreise. Anmeldungen an d. I. Borsitz. H. Neils, Nord-Anlage 19. Stenographen - Verein Stolzc-Lchrey. (E. B.) Gegründ. 1895. [v19/. Morgen onntflg, Öen 27. hs.Slti. noMitUgs 3 Uhr: Gesangverein Gemütlichkeit Sonntag, den 27. Juli, nachmitt. 4 Ubr: (vm/j Ausfiug mit Tanz nach der Karlsruhe. Freunde und (Gönner des Vereins sind herzlichst willkommen. Ter Vorstand. morgen um 6 Uhr: Weckruf // Nachmittags 4 Uhr: Sonntag Grosses Militärkonzert // Nachmittags von 6 Uhr ab: TANZ auf den beiden Tanzböden n Bayrische Bierhalle mit fidelem Konzert // Abends: GARTENFEST // Eintritt 30 Pfg., Kinder frei. Gesangverein Tjiedertafel. Samstag, den 26. Jnli, abcndS 9 Ubr: Zusammenkunft b. Mitglied lirat« «Brondgasse8» 05928 D«r Vorstand. Lollar, 27. Juli Tanymiisik Wm iisitlil“ i (sIbiLIISUwIIu wozu ergebenst einladet: Anfang 4 Uhr nachmittag-:.1lfei*#cr. ,M7/ CG GQQGGGGGGGQ'IG GG G GGGGGGGGGGGGGGG jiC und grosses Geldpreiskegeln auf 10 neuerbauten Bahnen statt. Wertvolle Ehren- und Geldpreise. Kegler-Vereinigung L Süd- u. Mitteldeutschland E. V. (Mitglied des Deutschen Keglerbundes) 4307 Festbureau: Kronprinzenbau, Kronprinzenstr. 41. Gartenfest mit Tanz Eintritt frei. — Bier im (tzlaö 10 Pfg. ... Äs di, itiidjfn dnjelnen - “eftich im Bereinölokal Lisenbalsn-Hotel. Die Kameraden der Hassia- vereine werden hiermit nochmals herzlichst eingeladcn. Freunde u. Bekannte unserer Mitglieder sind willkommen. v*/7) Der Vorstand. Kegler! Vom 9. bis 13. August 1913 findet auf dem Festhallen-Gelände in Frankfurt am Main Bannerweihe Großes Preis-Kegeln bet Wirt Ebristmann. ML StadHheater liessen Direktion: Hermann Stcingoetier. Dienstag, den 29. Jnli 1913, abends 8 Uhr. Siebentes Operetten-Gastspiel des Grossherzogl. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. iwylknbnr r= nu: Sakof^KdinmerLicMspiele am Seliersv/e^. » für jeden Geschäftswagen und Break, . auf jeden Sitz paffend, in 2 Minuten ab- und aufgesetzt, sehr leicht u. praktisch Alleinverkauf für den Kreis Gießen Mickmite 1. Walte, Giessen u Vrospette stehen zu Diensten :: 4892 Allgenieintt Verein für Armen- und Krankenpflege. Ordentliche Hauptversammlung Freitag, den 1. Angust 1913, nachmittags 5 Ubr im Schwesternhaus, Jobanneöstrane 7. 3. Vorstandswahl. Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 u. / der Satzungen ergebenst eingeladen. D-i/1 Der Vorstand. D. Schlosser. nr. K3 £it ri edd) Uhr. Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. MA" Auf nach Trohe! Sonntag, den 27. und Montag, dcu 28. Juli: 4711 Ä Kirmes 9 Für Speisen u. Getränke ist bestens gesorgt. ES lad. ergeb, ein Kari Schwarz L>L>L>L>LL>L>L>L)L>L>L>L>L>L>L>L> Staufenberg. 3ungdentschland 3ugend=Schwimmfest am Sonntag, 27. Jnli, ab 9 l hr vorm. In der ÜI ü 11 cr'Hchcn Badeanstalt Alle Schüler und Jünglinge Giessens sind zur Teilnahme eingeladcn. Anmeldungen noch bis Freitag, den 25. d. M., abends, möglich.__D”/? GesaigvereinHeiterkeit Sonutag, 27. Juli: Gartenfest auf der v”/7 Liebigshöhe Konzert :: Tanz :: Kinderspiele Ansang 4 Uhr.Ter Vorstand. W—1500 Hott' - - I *cn! Neu! Restaurant zur Eahnlust Dem verehrten Publikum von Gieften und Umgebung btc ergebene Mitteilung, dat; ich mein altes, gut einge lübrtc» Renaurant „An den Bahnhöfen Nr 20" icvt Aiirßahnluft au einem bequemen AuSstugsort mit bcrrltcbfte AuSncht in das Labntal neu eiurichten habe lasten. jglEil Um geneigten Zuspruch bittet Hochachtungsvoll :-"^^eiehr Don phaiö e kteH« r3 der Kruse’s Familiga- iiml Schüler-Konzert findet nun Sonntag, 27. Juli, abends 8 Uhr, in der „Turnhalle“ am Oswaldsgarten statt. Programme zu 50 Pfg. berechtigen zum Eintritt. Diese sind bei Herrn Kruse, Weserstrasse 16, sowie am Eingang der Turnhalle zu haben. 4553 Es laden ergebenst ein Familie Kruse nebst Schülern. sR Programm vom 26. bis 28. lull ■ 3 grosse Schlager ßie Auyen der liefe Glänzendes Drama in 2 Akten. Wfl Mi sich streiten Hervorragende Komödie. Sein kleiner Partner Bahnhofstrasse 34 ■ Ab heute bis Dienstag 1 der Sensationsfilm Das Warenhaus- mdddien Ein Lebensroman in 3 Akten. 4882 Dieser Film erregte bei der Erstaufführung in Frankfurt a- M. ungeheures Aufsehen. — Ein Meisterwerk der Filmkunst. — '-Mc" - birg! Teurid 194 Mtiarden r.’fr.Ti Flöze mitberüd tcScBoenött der btiöci jknffifflaiitn der „sich, unterteilt wordf ffljäbm gemacht morde der „möglichen" Porrc lieb", „mäsiig" ujw. ge unsicheren fttaiie sind i stimmtheit Noblen iübr sind, datz eine zablenn ,)nsolgcdessen sind Die; den mitgeteilten Zahlen leit berechenbare Som allein 26 $roj. oder *290 Mionm, in &nij Sie naturgemäß nü 1*05 ferrjJnns rwi'chen den.jDcbrjehui^a" -uzunsten der beiden lest genommene latoie beut- de- gesamter, geilt s^bre in den noch böiger (ü nur den kerrMassen qelcfitt in - xibr hr EINLADUNG „dm VORTRAG über die Gewinnung von Fruchtsäften, sowie Herstellung von Konserven im Haushalt am Mittwoch, den 30. Juli, nachmittags 3 Uhr im Saale des Hotel Einhorn. B Przvrcmbcl geführt von Berlin Adolf geführt von Willn Arndt (06660 Ubr: AbcndS 10, 20 und 50 Kilometer hinter 32 pserdigcn Schrittmachermotoren. ES starten: Sonntag, den 27. Juli 1913. nachm. 3 Ubr, beginnen die groben Kämpfe um das i. Schrinner, Leipzig geführt von Ludwig Fröhlich