Vorschlag brachte, die tlh Rathausbau zu crroetfa, ' alle hllvothetenzinsBtt in!, wem es auch nur ein er an tompetenter stelle nicht nur eine Zierbe, son- i des arg vernchGgten ies hat ja auch der Kett s die Berhältnissc genau iZl. Versammlung betont. Serien Stadtvücr mögen faffffi. Sie mürben ben rte Wohltat eimeiien und ■ der GMchü Glichen? ft billiger tu einem mo- iit batftdlt. I. k. \wt frucht Md Prozeße 1913. ) ^benuber leinetIci !■! «*.. »is RÄfi-S pa.T& -”fe4 Leider ist fefc nagt L iLYDJ-FnuM trci ter Angehörige des Höch, ser, Gutsvachter uim., dir Wien ' »gehörigen wohl sderoberhcsiischen men. Man soll die loben«. ‘Weitung durch gute'» irbe "■*6*48 Nglj... ein» X* ‘it'ij sässäS I®« 1009 S1*1’"») ‘echt, jjber «<< ; iahrl-n, v König 5biiöri!tSlett'C1’ "Ld? lft°riQ war d?§ ?bgeschasst ?nJJllnt de« "lich nur cÄ >e nach $c^rT, mmann iuüben. und Her- Jleischpreise in Ai eben 's, 5g. 92-100 Psg. Lrolpreise in Gießen -hieiöbroi 5g> Mi Lchwarzbrot 25g. bi M Seilet 5 0 2 C'l* gönnendem xew. Hnumel CO» 31 , _ L 12,5' c. >1. Oktober - + 4'6-c >1. » K,u- »t 6tr.6m««H. iiod) Stroh angesahrem U!ld int"- ,cUt6«J :cn< ‘ f» z"11(1 '»et i iertr«« uni) iviid *> k--"- Hr. 2<9] £ec 6i B a ---------- M. Jahrgang vonnerstaq, 25. Oktober 1915 Bf Gießener AnreiaerM 88 . General-Anzeiger für Oberhesien |g|| bis vormittags 9 Uhr. Rotationsörucf und Verlag der Brühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. _ _ Tageskalender aus dem Jahre 1813. 2 3. Oktober. Napoleon erreicht mit der Hauptarmee Erfurt, wo mtS den reichlichen Magazinen für Verpflegung der ______Gruppen und Ergänzung der Munition gesorgt wird. Die badischen Landtagswahlen. , 22. Okt. Nach beit endgültigen emt- hdjen Ermittelungen wurden bei den gestrigen Wahlen zur zweiten Kammer gewählt: 3 0 Zentrum, 4 Konser- v atrve, 8 Nation alliberale, 1 Fortschrittler und 9 Sozialdemokraten, zusammen 52 Abgeordnete, so daß 21 Stichwahlen vorzunehmen sind. Von den abgegebenen Stimmen erhielten die Natio- nalliberalen 79 994 oder 23,9 Prozent, die Fortschrittler 30301 oder 9,1 Prozent, die Sozialdemokraten 74 638 oder 22,3 Prozent, das Zentrum 116 153 oder 34,7 Prozent, Konservative, Bund der Landwirte und Reichspartei 30343 oder 9,01 Prozent, sonstige Stimmen 2 566. Das Zentrum gewinnt: Meßkirch-Stockach (bisher itotf.i, Konstanz-Engen (bisher natl.), Offenburg-Stadt (bisher Fortschr. Volkspartei), Ettlingen-Rastatt (bisher Soz.) insgesamt 4 Sitze, verliert 0. Die Konservativen gewinnen: Boxberg-Adelshciin (bisher natl.), Sinsheim-Eppingen (bisher natL), Lahr-Land (bisher Fortschr. Volkspartei) insgesamt 3, verlieren 0. Die Nationalliberalen gewinnen: Nastatt-Stadt (bisher Fortschr. Volksp.), Deidelberg-Eberbach (bisher Soz.), Heidelberg-Wiesloch (bisher Soz.), insgesamt 3 Sitze: verlieren Meßkirch-Stockach (jetzt Zentrum', Konstanz-Engen (jetzt Zentrum', .Sinsheim-Eppingen (jetzt konservativ), Boxberg-Adels- beim (jetzt konservativ), Mannheim IV (jetzt Soz.), insgesamt 5 Sitze. Die Fortschrittliche Volkspartei verliert Lahr- Land (jetzt konservativ), Rastatt-Stadt (jetzt natl.), Offenburg- Stadt (jetzt Zentrum). Die Sozialdemokraten gewinnen 1 Sitz (Mannheim IV, bisher natl.) und verlieren Lörrach-Land (jetzt natl.', Heidelberg-Wiesloch (jetzt natl.), und Heidelberg-Cberbäch (jetzt natl.), Karlsruhe-Ettlingen (jetzt Zentrum) insgesamt 4 Sitze. Man sieht, die Rechte hat einen Sieg erfochten, die Linke eine regelrechte Niederlage erlitten. Das Zentrum regiert; im letzten Landtag hatte es, wie wir schon bericht teten, 26 Mandate, wovon e§' 23 im ersten Wahlgange heimgebracht hatte. Die Konservativen hatten 1909 in der Hauptwahl überhaupt kein Mandat erhalten. Die Zentrumstaktik hatte Erfolg: das Zentrum sammelte und unterstützte alle rechtsstehenden Kandidaturen, und da die Sozialdemokratie ihren Anhang von 1909 nicht zu halten vermocht hat, hat der Großbtockgedanke in Baden eine große Enttäuschung erlebt. Die allgemeine Unzufriedenheit besteht nicht mehr in dem Maße wie 1909 nach der Reichsfinanzreform-Misere. -Ter Großblockgedanke ist nicht nur zahlenmäßig, sondern auch ideell hart getroffen worden, denn von verschiedenen badischen Blättern der Linken wird darauf hingewiesen, daß die drei Linksparteien durch ihr monatelanges Hin und Her, durch das Schachern und Abwägen der Machtansprüche sich die Wahlstinrmung verdorben haben. Demgegenüber hatten die geschlossenen Parteien der Rechten einen desto leichteren Stand. Prefsesiimmeu. Die fortschrittliche „Neue Bad. Landesztg." wendet sich ärgerlich »gegen die Sozialdemokratie: Die radikalen Geberden, die in letzter Zeit aus verschiedenen Anlässen die Sozialdcmiokratic, auch die badische, zur Schau, haben zweifellos vielen Wählern die Großblock- freude verdorben; für solche Belastungsproben war das Gebilde äit schwach. Aut Seiten der Liberalen beider Richtungen war es wahrscheinlich — die genauen Ziffern können das erst erweisen — die bekannte Lässigkeit und optimistische Sorglosigkeit, die immer dann einsetzt, wenn es eine Zeitlang gut gegangen ist. Im allzugroßen Vertrauen auf den Großblock haben viele Leute vergessen, ihn durch zähe Arbeit gehörig zu stützen. Der „Badische Beobachter" schreibt: „Ein glänzender Sieg, der in der Geschichte des Zentrums einzig dastcht, ist das Ergebnis des gestrigen Wahltags. Nicht minder glänzend wie für das Zentrum ist das Ergebnis auch für die übrigen rechtsstehenden Parteien. Ferner kann die Rechte auch verschiedene Erfolge der Nationalliberalen auf ihr Konto buchen, da sie durch ihre Beihilfe errungen wurden, so in Rastatt, Hcidclburg, Sinsheim und Eberbach. Diese Erfolge sind der vielgeschmähten Wackertaktik zu verdanken, und es ist eine schneidende Ironie, wenn die Nationalliberalen, die die Wackertaktik doch stets so sehr bekämpft haben, 2 Siege ihr ausschließlich zu verdanken haben. Ueberhaupt ist der Zug nach rechts mit unerhörter Wucht zum Ausdruck gekommen und je weiter nach links, desto größer ist die Niederlage. Der „Volks freund" schreibt: „Die gestrige Wahlschlacht hatte leider nicht das Ergebnis, das wir wünschten und erhofften. Die Linke hat eine Niederlage erlitten und diese Tatsache zu vertuschen, wäre ebenso sinn- wie zwecklos. Das Ergebnis ist nicht überraschend und die Reaktion hat diesmal alle Mienen springen lassen und alles gegen den Großblock mobil gemacht. Insbesondere die katholischen G e i st l i ch e n haben in den Wahlkampf energisch cingegrisfen; man bemerkt das an der Stiimnenzahl, welche sowohl die Kandidaten des Zentrums als auch! die vom Zentrum unterstützten Konservativen erhielten. Trotz alledem darf man aber nicht entmutigt sein und die Sozialdemokratie am allerletzten. Die Sozialdemokratie hat sckwn andere Stürme durchgemacht und hat sich doch durchgebracht. Es wird auch in Biaden wieder aufwärts gehen und der Sieg der Reaktion in Baden ist nur eine vorübergehende Erscheinung." ' Die natl. „BadischeLandeszeitung" schreibt: Der gewaltige Zusammenstoß zwischen rechts und links hat nicht zu der erhofften Zurückweisung der schwarzen Flut geführt und der Reaktion ist es gelungen, einen großen Sieg zu erringen. Die Gefahr einer schwarzblauen Mehrheit steht vor der Türe. Man wird aber aller Voraussicht nach in der Stichwahl gegen das Zentrum anzukommen vermögen, denn es ist eine alte Erfahrung, daß das Zentrum im ersten Wahlgang wohl eine Reihe von Mandaten direkt an sich reißt, daß cs aber nachher über keine Reserven mehr verfügt und daß es darum in der Stichwahl stets sehr schlecht abschneidet. Deutsches Vom preußischen Ansiedelungsausschuß. Geheimer Oberrcgierungsrat int Landwirtschaftsministerium' Ganse ist zum Präsidenten des Ansiedelungs-Ausschusses ernannt worden. Da sein Vorgänger, Geh. Oberregierungsrat Dr. G r a m s ch , der zum Regierungspräsidenten in Gumbinnen berufen wurde, mit Ende Juni von seinem früheren Amt entbunden war, war dieses fast vier Monate verwaist. Gramsch hatte seit dem 30. Juni 1908 an der Spitze des Ansiedelungsausschusses gestanden, war aber vom 24. Juni 1911 bis dahin 1914 zumMitgliede dieses Ausschusses ernannt worden. Es besteht nämlich im Ansiedelungsausschuß die Anomalie, daß die Ernennung zum Präsi- sidenten auf Lebenszeit, zum Mitglied nur auf drei Jahre erfolgt. Spielkarten-Herstellung und -Versteuerung. Nach den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Statistischen Amts wurden im Deutschen Reiche während des Rechnungsjahres 1912 in 24 Fabriken 6 613 272 Kartenspiele von 36 oder weniger Blättern und 1598 804 Spiele von mehr als 36 Blättern hergestellt (1911: in 25 Fabriken 6 294 877 bzw. 1383 723 Spiele). Am Schlüsse des Vorjahres waren an ungestempelten Karten 1351 084 Spiele von 36 oder weniger Blättern und' 358663 Spiele von mehr als 36 Blättern in den Fabriken als Bestand verblieben. Versteuert wurden 6 399 303 (1911: 6 185 022) Spiele der ersten Sorte und 300 091 (1911: 291931) Spiele der zwei- ten Sorte; ausgeführt wurden 472911 (1911: 430 650) bzw. 1291 862 (1911: 1144 729), vom Ausland cingeführt und in den freien Verkehr abgefertigt 23 667 (1911: 24 055) bzw. 91047 (1911: 73 059) Spiele. Dcr Deutsche Ostmarkenverein hat zum 70. Geburtstag seines Gründers und Führers v. Tie- d c m a n n--S ceh e i m in allen deutschen Gauen eine Sammlung veranstaltet, die den schönen Betrag von 100 000 Mark erreicht hat. Abg. Dr. Dieder ich Hahn ist nach der „Deutschen Tagesztg." gestern von den Delegierten des Bundes der Landwirte der Provinz Hannover mit 45 von 62 Stimmen zum Provinzialvorsitzenden gewählt worden. Die Nachricht ist auch für die Liberalen beachtenswert, weil Dr. Diederich Hahn cs war, der vor einigen Jahren drohte, daß er „nicht eher ruhen wolle, bis der letzte nationalliberale Abgeordnete aus der Provinz Hannover verschwunden" sei. Der Geh. Kommerzienrat Ludwig Max Goldberger, bis vor wenigen Tagen Präsident des Ständigen Ausstellungsausschusses für die deutsche Industrie, ist am Mittwoch in Berlin gestorben. Mit ihm ist einer der verdienstvollsten Männer im öffentlichen Leben Berlins dahingegangen. Er war der Inhaber des Bankhauses I. T. Goldberger in Berlin bis zu dessen Uebergang in die Internationale Bank 1889 und deren Uebergang in die Berliner Handelsgesellschaft. Darauf widmete er sich ganz dem öffentlichen Wirtschaftsleben, in dem er bevorzugte Stellungen bekleidete. Zehn Jahre lang war er Präsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller sowie des Zentralausschusses Berliner kaufmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine. Aus diesen Verbänden ging dann die Handelskammer Berlin hervor. Die Frucht einer längeren Studienreise in den Vereinigten Staaten von Amerika, worüber er dem Kaiser und der Regierung berichtete, war sein interessantes Buch über das dortige Wirtschaftsleben, „Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten", ein Titel, der bald zum geflügelten Wort wurde. Ausland. Die Lage der österreichischen Finanzen. Bei seinen Ausführungen zum Budget betonte im österreichischen Abgeordnetenhaus der Leiter des Finanzministeriums Freiherr v. Engel die Notwendigkeit der Sanier ungderFinanzen durch Sparsamkeit und die Erschließung neuer Einnahmequellen. Das Budget für 1914 sei infolge der bekannten Verhältnisse in der letzten Zeit ungünstig. Der Industrie und dem Handel sei es in der letzten Zeit sehr schwer gefallen, sich weiter zu entwickeln. Er hoffe, daß die nunmehr eingetretene Beruhigung eine wirtschaftliche Hebung ermöglichen werde. Der Redner wies weiter auf die in der letzten Zeit hartbedrängte Landwirtschaft hin. Besonders im Nvrdosten der Monarchie führten die fortwährenden Regengüsse geradezu zu einer elementaren Katastrophe, welche eine staatliche Notstandsaktion notwendig gemacht haben. Der Redner verwies weiter auf die große Geldteuerung, welche vielleicht noch nie in einer solchen Ausdehnung in Europa bestanden habe. Ebenso befand sich der Anleihemarkt noch nie auf einem solchen Tiefstand. Die Finanzverwaltung sei bemüht, alles zu tun, um diesen Anleihemarkt zu beleben. Man müsse sich nicht pessimistischer Verzagtheit hingeben, man müsse die budgetären und finanziellen Widerwärtigkeiten zu überwinden suchen, um wieder zu geordneten finanziellen Zuständen zu kommen, was, wenn auch unter vielen Opfern, gewiß gelinge. (Lebhafter Beb- fall. )Hierauf setzte das Abgeordnetenhaus die Debatte über die Automobilsteüer fort. Eine Forschungsreise durch da; unbekannte Südamerika. Nach einer an den furchtbarsten Entbehrungen und Gefahren reichen Reise von 21 Monaten, die ihn durch ein fast völlig unbekanntes Gebiet von mehr als 150 000 Quadratkilometern führte, ist der amerikanische Arzt und Naturforscher Dr. Hamilton Rice nach London zurückgekehrt. Auf diesen Fahrten durch Sn d- ost-Colnmbia und N o r d w e ft - B r a , i lr e n hat er wertvolle neue wissenschaftlicl>e Tatsackten ermittelt, die Geographie des Flußsystems des Amazonenstroms und des Orinoco in wichtigen Punkten aufgeklärt und zum ersten Mal Karten von wecken Landstrecken ausgenommen. Begleitet von dem österreichischen Leutnant Bauer, der ihm em treuer Gefährte m all den grausigen Abenteuern der Reise war, hatte er im De- zeniber 1911 London verlassen und war von Bogota aus tn das Innere vorgedrungen. „Insekten und Krankheiten", so erzählt cr in einem ersten Bericht über seine denkwürdige Leistung, "waren du' ärgsten Feinde der Expedition. Moskitos machten das Leben tast uner- ttäglich und Schwärme von großen Gras Messenden Ameisen, die nach Sonnenuntergang austauchten, zcrsraßeniini i , machten unsere Moskitonetze unbrauchbar und verschlangen selbst «unsere Seile. Dazu kam die schlechte ^Nahrung denn uni^r Nahrungsvorrat ging während der Wanderung des Apaporis zu Ende, und wir mußten uns mck Uffenmisw begnügen, von dem wir so wenig essen konnten. t c He- tiger harter Arbeit uni, Krankheit führten so geschwächt, daß unmöglich vlle Ich drang mit nur 12 Mann °°-> ^°uem vorwärts aber an« von diesen weigerte sich schließlich die H t , p= blft- Gebiet der gefürchteten Cariion^ndmner . bcn Süd- bcn mir nur noch 6, mit denen id, tn 9 un£nöiidj mühe- arm des Apaporis erreichte Unsere ^öfLr^nftrc;n(ninq täglich voll und schwierig; nur legten trotz gi «Jgr^ Weges mußte nicht mehr als ^—4 Kilometer zuru^.^;^ fLgehMtcn werden, teÄnn Semem & Wä. die einem schlimme, eiternde und sehr sckMerzvolle Wunden beibrachte." Solch ein Biß. eines Schwertfisches rief bei Rice selbst ein furchtbares Gesckstvür hervor, sodaß eine Operation unbedingt nötig wurde. Der Arzt nahm sie selbst vor, spritzte sich bei dem Schein einer flackernden Klrze Kokain ein und schnitt sein Bein bis aus den .Knockien. Diese Selbstoperation, die zwei Stunden dauerte, rettete ihm das Leben, aber die Wunde ist noch heute nach neun Monaten nicht zugeheilt. „Wir waren damals alle," erzählt der Forscher, „direkt am Verhungern und nahmen täglich nur eine Mahlzeit von Affenfleisch zu uns. Beständige Gewitter, bei denen rings um uns die Riesenbäume durch Blitze zerschmettert wurden, machten aus unserm Rückmarsch einen grausigen Albtraum. Wir hatten beinahe alles verloren, außer unfern Hängematten. Endlich hörte der Regen auf, aber nun kamen Myriaden von Ameisen, Bienen und Moskitos hervor und quälten uns weiter. Unsere Lage war verzweifelt. Jeden Tag bekamen die Augen meiner Leute einen merkwürdigeren und verglastercn Ausdruck; unsere Gesichter waren eingesunken und zeigten ein aschfarbenes Gelb, und wir konnten kaum noch ein Wort miteinander wechseln. Einer der Leute verlor überhaupt die Fähigkeit zu sprechen und winselte nur noch wie ein Tier." In dieser Schreckenszeit mußte Dr. Rice verschiedene Operationen im Urwald ausführen, um seine von schrecklichen Geschwüren bedeckten Leute am Leben zu erhalten. Mitten im Dschungel wurde aus roh behauenen Hölzern ein Operationstisch errichtet, und dann handlsabte cr Chloroform und Messer, so gut es ging. Auch Eingeborene ftrömten herbei, um die Hilfe des Wundermannes anznflchen, und so führte er mehr als 100 Operationen aus, von denen die meisten glücklich verliefen. Nach 11 Tagen der furchtbarsten Entbehrungen gelangte die Expedition schließlich zu dem Macayafluß, wo Rice acht seiner Leute mit Proviant zurückgelassen hatte, und am Wcihnachtstage trafen die Reisenden im traurigsten Zustand, am ganzen Körper mit Wunden bedeckt, in San Jose am Quaviarr ein. Von hier aus trat der Forscher mit zwei Kanoes, von Bauer, vier Mischlingen und einem indianischen Boy begleitet, den zweiten Teil seiner Expedition an. „Unser Zweck war, die Flüsse daraufhin zu untersuchen, in welck>em Verhältnis sie zu dem Orinoco und dem Amazonenstrom standen. Sechs Tage lang schossen wir stromabwärts durch gefährliche Strudel und Barrikaden von in den Strom gefallenen Bäumen. Durch einen Unglücksfall verloren wir das eine Kanoe; deshalb ließen wir Proviant zurück und fuhren mit dem einen Boot weiter. Immer beschwerlicher und gefährlicher wurde der Weg. Nach einer Woche Fahrt entdeckten wir einen riesigeir Wasserfall von über 100 Fuß Höhe: noch eine Woche später mußten wir die Weiterfahrt als unmöglich aufgeben." Die Reisenden trafen hier auf Indianer, die noch niemals einen Weißen gesehen hatten, aber sehr freundlich waren. Während der folgenden Wanderung durchquerten sie einen von Schlangen wimmelnden Sumps an dem oberen Teil des Amirida-Flusses, den sü vorher hinaufgesticgen waren. „Es gab hier kein Zeichen menschlichen Lebens, aber Tapire, Jaguare und Affen in Ueberfülle. Sie waren so zahm wie Hausttere. Die Tapire schwammen um unser Boot, während die Jaguare nachts um unsere Netze schnüffelten und wie Hunde von uns verscheucht wurden. Im August erreichten wir bei Manaos zivilisierte Gegenden und hörten zuerst vom Balkankrieg und von Scotts Untergang ..." » — Klopstocks Hermannsschlacht auf der Bühne. Es wird wenig bekannt lein, daß es in der deutschen Literatur schon vor Kleist eine „Hermannsschlacht" gegeben hat, die hinter dem Werke Kleists freilich mit Recht in den Schatten treten mußte. Das Stadttheater Bremerhaven hat es gewagt, K l o p - stocks „Hermannsschlacht" in einer Bearbeitung von Gustav Burchard am Gedenktage des 18. Oktober aufzuführen, und erzielte damit, wie aus Bremerhaven gemeldet wird, eine tiefe Wirkung. Befreit von der allzu üppigen Klopstockschen Rhetorik und getragen von trefflicher Darstellung erwies sich die Dichtung in der cin- einhalbstündigen Spieldauer als ein gehaltvolles vaterländisches Schauspiel. — Gu stav Frens s en hat, wie uns geschrieben wird, seinen fünf zig ft en Geburtstag ungekannt und einsam in Eutin (Holstein) verlebt, im alten Voßhause, wo vor mehr als hundert Jahren der behagliche Rettor Johann Heinrich Voß jein idyllisches Epos „Luise" schrieb. Im Wohnhause Gustav Frcnssens in Blankenese traten während des Tages die Briefe und Telegramme zu Hunderten ein. Fast alle literarischen Vereine Deutschlands waren unter den Glückwünscheuden vertreten. .—। _ EinneuerVorschlagzurfranzösi scheu Heere s- organisation. Der französische Kriegsmini st er schlug dem Präsidenten Poincare vor, bei jedem Armeekorps im Mutterlande einen Posten für einen Inspektor der Referveforma- tionen zu schaffen, der auch die militärische Vorbereitung überwache. Der Posten wird einem Tivisionsgeneral des aktiven Caräs übertragen. Die Inspektoren erhalten die Oberleitung der Vereinigungen für die militärische Vorbereitung und die Schießausbildung und werden beauftragt, die Mobilmachung der Reserve- und Landwehrformationen zu überwachen. Tie Inspektoren übernehmen im Kriegsfälle das Kommando der Rcsevedivisionen. Der König von Spanien ist am gestrigen Mittwoch, von San Sebastian kommend, in Toulon eingetroffen. Auf seine Aufforderung hat sich der Ministerpräsident aufs Schloß begeben. £ 2. Friedrichshafen, 22 Cft. Die Absicht des Luftschiffbaus Zeppelin, die Leichen des Ingenieurs Schirle und der Mon- trvre Dauer und Hohenstein in Friedrichshofen nemcininm beigneten, kann nicht verwirklicht werdm, da die Anaehöriaen die Beisetzung in den Heimatgemeinden gewünscht haben. Abordnungen des Luftschiffbaues Zeppelin werden an der Leichenfeier teilnebmen. Für Friedrichshafen ist eine besondere Trauerfeier voraesehen. Beim Grafen Zeppelin ist eine ungemein große Zahl von Beileidskundgebungcn cingetroffen, die alle der Person des Grafen und dessen System das unbegrenzte Vertrauen aussprechen. Beileidstelegramme sandten u. a. der deutsche Kronprinz, Großherzogin Witwe Luiie von Baden, Königin Viktoria von Schweden, Erbprinz Bernhard von Sachsen-Weimar, Prinz Adal- ,bert von Preußen, Prinzessin Hildegard von Bayern, der Reichskanzler v. Bethmann Hollweg, der Staatssekretär des Reichs- amts des Innern Delbrück, der Staatssekretär des Rcichsmarine- amts v. Tirpitz. der Chef des Großen Generalslabs v. Moltke. der bayerische Ministerpräsident v. Hertling, Generalfeldmarschall Freiherr v. d. Goltz, verschiedene Luftschiff-Verbände und verschiedene Städte, deren Ehrenbürger der Graf ist. Die Beisetzung des Kapitäns Gluud. Bremen, 22. Okt. Die Beisetzung des beim Absturz des Marineluftschiffes verunglückten Kapitäns Gluud fand heute mittag unter großer Teilnahme aller Bevölkerungsichichten statt. Außer den nächsten Angehörigen waren erschienen Graf Zepve- l i n, der Direktor des Norddeutschen Lloyds Heineken. Mitglieder des Senats und der Bürgerschaft, Vertreter des Offizierkorps des Infanterieregiments 1. hanseatisches Nr. 75 und eine große Anzahl Kapitäne und Offiziere des Norddeuffchen Lloyds. Der Sarg stand inmitten der Kapelle unter herrlichen Kränzen, unter denen sich ein großer Lorbeerkranz des Kaisers, Kranzspenden vom Kronprinzeupaar, vom Senat und vom Grälen Zeppelin befanden. In der Trauerrede gedachte Hauptvastor V e ek des großen Werks des Grafen Zeppelin, schilderte den Lebensgang des Verunglückten und schloß mit der Mahnung, standhaft zu sein im Unglück und Glück. Unter Musik wurde der Sarg in die Gruft gesenkt, die Kameraden des Verunglückten mit Kränzen gefüllt hatten. Tie Beisetzung des Kapitäns Behnisch. Görlitz, 22. Okt. Heute nachmittag fand unter großen militärischen Ehren und zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung die feierliche Beisetzung des bei der Katastrophe des Marinelustschiffes ,,L. 2" verunglückten Korvettenkapitäns Behnisch statt, der im Trauerhausc eine Trauerseier vorausging. In dem Trauerzuge waren staatliche und städtische Behörden vertreten. Nach Gebet und Segen am Grabe beendete eine Ehrensalve die erhebende Feier. Unter den Kranzspenden befanden sich solche vom Kaiserpaar, dem Kronprinzenpaar, dem König von Württemberg u. a. Das Massengrab. Tie Morgenblätter melden aus Berlin: Das Massengrab der Opfer des ,L. 2" auf dem Garnisonfriedhof in der Hafen- Heide bildete gestern von den frühen Morgen- bis in die späten Abendstunden das Ziel unzähliger Personen. Keine laute Neugier machte sich breit, still und in sich gekehrt gingen alle an den mit den kostbarsten und einfachsten Kranzspenden geschmückten Grab vorbei. Internationale Tuberfulose-Nonferenz. --- Berlin, 22. Okt. 1913. Als Einleitung zu der 11. Internationalen Tuberkulose-Konferenz trat heute der 2. Fürsorgestellentag für Lungenkranke im Abgeordnetenhaus unter dem Vorsitz des Wirkl. Geheimrats G a f s ky (Berlins zusammen. Generalsekretär Professor Tr. Nietner machte zunächst einige geschäftliche Mitteilungen und wies aus das mit der Tagung verbundene Wandermuseum zur Bekämpfung der Lungentuberkulose hin. Sodann sprach Hofrat Tr. Ferdinand May (München) über: „Organisation der Fürsorgestellen für Lungenkranke und ihre Stellung zu den anderen für die Tuberkulosebekämpfung in Betracht kommenden Wohlsahrtseinrichtungen". Nach dem Vorträge begrüßte der Vorsitzende den greisen Vorkämpfer für die Tuberkulosebekämpfung in Frankreich, Professor Camet, der in französischer Sprache die diotwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens aller Kulturvölker auf diesem Gebiete betonte. Hieraus hielt Oberregicrungsrat Dr. Oertel (Chemnitz) einen Vortrag über die Aufgaben der F ü r s o r g e s ch w e - steru in den Fürsorgcstellen für Lungenkranke, wobei er aus Einzelheiten der Schweftcrntätigkeit einging. Ter Vorsitzende schloß sodann die Tagung. Morgen früh Irinnen die Beratungen der 11. Internationalen T ubcrkulose-K onserenz. Die Teilnehmer an der Tuberkulosekonfcrenz fanden sich abends zur gegenseitigen Begrüßung sehr zahlreich in der Wandelhalle des Abgeordnetcnhililses zusammen. Der Uiewcr Mualmordpro;eh. Kiew, 22. Okt. In der heutigen Verhandlung sagte der Ches der Sicherheitspolizer K r a s s o w § k y aus, die ersten Ergebnisse der Untersuchung zeigten, daß der Mord von einer Diebesbande vollsührt worden sei. Obschon er, Krassowsky, zn gleicher Zeit anch die Untersuchung nach der Richtung eines eventuellen Ritualmordes fortgesetzt, und die Wohnung Beilis dllrchsucht habe, hätten doch alle Spuren in untrüglicher Weise nach der Wohnling der Tscheberiak geführt. Kiew, 22. Okt. In der heutigen Verhandlung wurde das Kreuzverhör Krassowskys fortgesetzt. Ter Zeuge sägte aus, er habe bei der Hanssuclmng bei Bcilis auch das Zimmer des bei Beilis wohnenden Schneerson alias Tschernobulski durchsucht, er erinnere sich aber nicht, ob das in das Protokoll eingetragen worden sei. Er habe außer dem ermähnten Zimmer die Sattlerei, hie Wohunng Beilis und die Wachtstube dnrchsncht. Er fand ein blutiges Messer und einen Sack. Er habe auch den Brunnen durchsucht, aber nichts geffinden, was auf den Mord Bezug haben könnte. Karabtschervski fragte, ob die Arbeiter der Saizewschen Fabrik nicht aus die Möglichkeit eines RitualmordeS hin-wwiesen hätten. Ter Zeuge antwortete, er lxtbe selbst als Arbeiter verkleidet ein Gespräch der Arbeiter angehört, wobei allgemein gemeint worden sei, daß Diebe die Mörder seien. Darnach ivurde die Aussage, die Krassowskv vor dem Unter- suchungsrichtcr gemacht hatte, verlesen. Tas Gericht stellte fest, daß .^assowsky über viele Einzellnüten, darunter über Inscht- schinSkis öftere Besuche bei Tscherberiaks dem Untersuchungsrichter nichts mitgeteilt hatte. Krassoivsky erklärte, er könne sich nicht erinnern, daß er dem Untcrsuckmngsrichter gesagt habe, Margolin habe geäußert, Wcra T/cherberjak könne von dem fort schrittlichen Teile der Gesellschaft, welche an der Bekämpfung des Ritualmord-Gerüchtes interessiert sei, eine Belohnung erhalten. Tie Zeugin Tjakonowa sagte aus, als sie auf Aufforderung der Wera Tscherberjak bei ihr nächttgte, schlief sie im Bett der Wera. Als sie nachts die Stiefel absteifte, sei sie mit den Füßen durch das Bettgitter hindurchgefahren und berührte einen in einen Sa^k lgehüllten leichenähnlichen Gegenstand. Sie sei erschrocken gewesen, aber Wera sagte, laß das liegen, das sind Lappen. Tie Zeugin erwähnt dann ein Gespräch, das sie mit Frau Rawitsch gehabt habe. Diese habe ihr erzählt, sie hätte in, der Wohnung des Tscherberjoski in einem Teppich eine Leiche gesehen, jedoch darüber geschwiegen, da sie sich durch ein Ber- tprechen gebunden gefühlt habe. ICircbc und Schule. Eiu bedenklicher Erlaß. • Wir lesen in der Korresp. des Deutschen Lehrervereins: Turch einen Erlaß vom 4. September d. I. hat der preußische Kultusminister den Königlichen Regierungen überalassen, bezüglich der Form der Entlassungszeugniffe sür Schüler und Schülerinnen der Volksschule nähere Anordnungen zu treffen. Wo das geschieht, soll untersagt werden, die Klasse zu vermerken, aus welcher der Schüler oder die Schülerin entlassen worden ist, und das ist denn auch bereits geschehen. Leider ist dem Erlasse keine Begründung hinzugefügt, so daß eine Würdigung der Tatsachen, die ihn notwendig gemacht haben, nicht möglich ist. Das ist zu bedauern, weil nun den Bedenken, die er wachruft,das nötige Gegengewicht fehlt, und Bedenken muß er erwecken. Fehlt die Angabe der Klasse, dann fehlt dem Entlassungszeugnisse jeder Wertmesser. Es ist wertlos für Meister, Prinzipale und Herrschaften, wertlos für das Fortkommen der Schüler und Schülerinnen, lähmt jedes ehrliche Streben, jeden löblichen Ehrgeiz, in der Schule vorwärts zu kommen, und reizt die Unfähigen und die, welche während ihrer Schulzeit von Pflicht und Schuldigkeit nichts gewußt haben, geradezu zur Unwahrheit. Es ist anzunehmen, daß der Kultusminister und seine Ratgeber das alles ernstlich und reiflich in Erwägung gezogen haben, aber dann hätte man bei einer so tief einschneidenden Verfügung auch die Gründe angeben sollen, welche sie stützen, sonst kann man si chnicht wundern, wenn Schule und Leben sich dagegen auftehnen und die Meinung gestärkt wird, daß die Schulverwaltung dem Bureaukratismus verfallen sei. Ans Stadt und Land. Gießen, 23. Oktober 1913. Die Aufstellung der Gemeindevoranschläge. Nach einem soeben erschienenen Ministerialerlaß treten bei der Aufstellung der Gemeindevoranschläge sür 19 1 4, zu denen eine ne ueDien st an Weisung in Kürze herausgegeben wird, wesentliche Aenderungen ein. So haben die Bürgermeister der Gemeinden, in deren Gemarkung der Fiskus einen zur Gemeindesteuer herangezogenen Grundbesitz im steuerbaren Werte von wenigstens 100 000 Mk. hat, alljährlich, gleichzeitig mit der Offenlegung des Voranschlags, der mit der Verwaltung der fiskalischen Güter beauftragten O b e r s ö r st e r e i ohne weiteres Begleitschreiben ein Exemplar des Zahlenvoranschlags und des Erläuterungsheftes zur Einsicht zu übersenden, das von der Oberförsterei innerhalb der einwöchigen Offenlegungsfrist zurückgesendet wird. Da die neue Landgemeindeordnung keine Vorschriften über das von dem Bürgermeister zu führende Inventar enthält, ist bestimmt worden, daß über die beweglichen G e g e n st ä n d e, die im Eigentum der Gemeinde stehen, Verzeichnisse geführt werden, die nach der Bestimmung oder dem Aufbewahrungsort der Gegenstände zu trennen sind. Ter Bürgermeister als verantwortlicher Leiter der Gemeindeverwaltung bestimmt, wer diese Verzeichnisse zu führen hat, soweit nicht, z. B. bei den Schulen, schon besondere Vorschriften hierüber bestehen. Die Verzeichnisse haben den Anschaffungswert der Gegenstände, soweit sie nicht mit Zustimmung des Bürgermeisters alfi wertlos ausgeschieden werden, anzugeben. Da mit der Aufstellung des ersten Voranschlags nach der neuen Voranschlagsanweisung größere Arbeiten verbunden fein werden, soll einmalig in die Voranschläge für 1914 für Stellung des Voranschlags und der Rechnung ein besonderer Betrag eingestellt werden, damit die normale Bureaukostenvergütung durch diese Kosten nicht geschmälert wird. Die Gemeinderechnung ist unter den gleichen Titeln usw. aufzustellen, unter denen die Einnahmen und Ausgaben in dem Voranschlag vorgesehen sind. Sie ist, wie der Voranschlag, in eine Betriebs- und eine Vermögensrecht nnng eingeteitt und es sind bei Aufstellung zunächst alle Einnahmerubriken der Betriebsrechnung, danach alle Aus- goberubriken mit Abschluß und ebenso die Rubriken der Vermögensrechnung anzuführen. R. * * * Tageskalender für Donnerstag, den 23. Okt. »Die Schrecken des Kriege 3", Lichtbildervortrag des Kriegsberichterstatters Reichsfreiherrn v. Binder-Krieglstein, im Neuen Eaalbau, pünktlich 814 Uhr. * * * Vorlesung von all-gemeinem Interesse. In dem am nächsten Montag, 27. d. M., beginnenden Wintersemester wird wieder eine ganze Reihe von Vorlesungen gehalten, die allgemeines Interesse haben und denen mit Erlaubnis der Dozenten auch Nichistudierenoe zugelassen werden. Prof. Tr. Gunkel lieft Dienstags von 4—5 über Hebräische Dichtungen, Sic. Frhr. v. Gall spricht Donnerstags von 7—8 über Tod und Jenseits im Glauben des Alten Orients. Zur selben Zeit lieft Prof. Dr. Krüger über die Aufklärungszeit nno ihre führenden Geister. Prof. Dr. Schi an hat sich das Thema gestellt: Ter evangelische Pfarrer der Gegenwart, wie er sein soll. Weiter lesen: Prof. Dr. Garten: Allgemeine Physiologie, Dienstag und Mittwoch von 7—8 Dr. Neumann: Tropen- Hygiene und Tropenkrankl)eiten, Mittwoch von 5—6 Prof. Dr. Sommer: Experimentelle Psychologie und Psychopathologie, Freitag von 5—6 Prof. Tr. Messer: Geschichte der Philosophie im 19. Jahrhundert, Dienstag und Freitag von 3—4 Prof. Dr. Kinkel: Schiller als Philosoph (einstündig), Dr. Weidenbach: Der Kampf um die Weltanschauung (zweistündig), Privatdozent Dr. Pepp- ter: Das Klima von Mitteleuropa (einstündig), Prof. Dr. Bruck: Probleme der deutschen Kolonialwirtschaft, Freitag von 6—7 Prof. Dr. Skalweit: Verkehrswesen und Ber- kchrspolitik einschl. Weltverkehr, Montag und Dienstag von «—8 Prof. Tr. Rauch: Die Kunst Frankreichs, Mittwoch von 6—8 Prof. Tr. BehagheI: lieber Sprachgebrauch und Sprachrichtigkeit, Montag rnrd Mittwoch von 11—12 Prof. Dr. Hirt: Urheimat und Kultur des Jndo- aermanen, Mittwoch von 4—ti Prof. Trautmann- Io- hann Sebastian Mich und seine Werke (mit Beispielen am Klavier) Tonnerstag von 8—9. " Prinzefsiu Friedrich Carl von Hessen hat in Begleitung der Königin von Griechenland das Cronberger Kaiserin-Friedrich-Krankenhaus besucht und sich längere Zeit mit den Patienten unterhalten. Tie Abreise der Königin nach Berlin wird wahrscheinlich am kommenden Montag erfolgen. * * Hessisches Staatsschuldbuch. Die die Großherzoglich Hessische Staatsschuldenverwaltung bekannt gibt, werden die am 15. November 1913 fälligen Zinsen der in das Hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderun- aen bei allen in Betracht kommenden Hessischen Kassen und bei den Reichsbankanstalten vom 1. November ab gezahlt. Vom gleichen Tage ab wird die Staatsschulden- rasse die durch die Post oder durch Gutschrift auf Reicks. bank-Girokonto zu berichtigenden Schuldbuchzinsen überweisen. • • Schulangelegenheiten. Erledigt ist die mit einem coong. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Wingershausen. Mit ihr ist Organistendienst verbunden. • • Stadttheater. Als Schuler-Vorstellung gelangt Kleists .Hermannsschlacht am kommenden Samstag nachmittag 31/, Uhr zur Aufführung. " Feuerwehr-Ehrenzeichen. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom Groß. Herzog dem Jakob Weber II. in Pfungstadt verliehen. Kreis Büdingen. h . Büdingen, 22. Okt. Unter dem Vorsitz des Fürsten Wolfgang zu $)en bürg und Büdingen hat sich hier ein Ausschuß zur Feier des 1914 stattfindenden 40 0 jährigen Bestehens der Büdinger S ch ü tz e n g es ell sch'aft gebildet. Das Jubiläum, zu dem bereits 10000 Mark gezeichnet wurden, soll vom 19.—26. Juli 1914 gefeiert und durch einen historischen Festzua und die Ausführung eines Festspiels besonderen Glanz erhalten. x Bleichenbach, 22. Okt. Heute morgen öffnete das Dienstmädchen Elise Noß im hiesigen Pfarrhause auf wiederholtes Klopfen ihre Schlafkammerttir nicht. Man brach die Türe auf; das Mädchen lag tot am Boden; Tischdecke und Fußboden waren angebrannt, Hemd und Haare versengt, ebenso die Hand ftarf verkohlt. Wie das Unglück geschehen, ist noch nicht aufgeklärt. Jedenfalls ist der Tod durch Ersticken ober Herzschlag herbeigeführt worden. Kreis Schotten. w . ® c b e r n, 22. Okt. Die Elektrizitätsversorgung des Vogelsberges durch die neue Zentrale der Provinz arbeitet zum Lekdmesen vieler Beteiligten immer noch nicht ein- ivüiibdhei, z. B. erfuhren wir kürzlich, daß die Arbeiter des Bu- derus'chen Hüttenwerkes ieiern mußten, weil der Strom von Woliersbeim öfters auSbleibt. Jniolge des geringeren Verdienstes sind die Arbeiter sehr aufgebracht, was man bei den sonst so friedlichen Zustande» in Hirzenhain gar nicht gewöhnt ist Es wäre anzunehmen, inen» die Werksleitug energisch gegen die Provinz vorginge, das Ablnlie geschaffen werden könnte, damit nicht auch noch die minderbemittelleit Arbeiter bei den ohnedies teuren Zeiten in Mitleidenschaft gezogen werden. ES scheint, daß bei der Ueber- londzeutrale in Wölfersheim Mangel vorliegen, roobiird) daS '53er- rnuen zn dieser Anlage, die doch dem Vogelsberg Se.,en bringen ollte, verloren gebt. 1 Starkenburg und Rheinhessen. rrn Darmstadt, 22. Okt. Der Hessische Reiterverein hält am Sonntag auf dem Truppenübungsplatz Griesheim fein Herb st rennen ab, wobei vier Rennen und ein Springen zum Austrag kommen. b. Langen, 22. Okt. Zur Beschaffung eines Automobils, das den Verkehr zwischen der Stadt und dem Bahnhof vermitteln soll, stellte die Stadt dem vorbereitenden Ausschuß ein Kapital von 16000 Markzinslos zur Verfügung. m. O s fc n b a ch a. M., 23. Okt. Ter Erweiterungsbau des Stadtbadcs, der auf Grund eines Preisausschreibens nach den Plänen des Architekten Fritz Bosfert ausgeführt wurde, ist nunmehr feiner Bestimmung übergeben worden. Heffen-Rassau. h. Nied, 22. Okt. Aus Gram über einen verlorenen Prozeß um 3000 Mark wurde ein hiefiaer Schreinermeister irrsinnig ; er mußte dem Jrrenhause zugcftihrt werden. Geffentliche Gaftwirte-versammluna. Gießen, den 23. Oktober. Am Mittwock) nachmittag fand im Saale des Gasthauses Einhorn eine GaUwirteversammlung statt, in der außer den zahlreicku'n Gasttvirten Gießens und dem Vorsitzenden des Rhein-Main Gastwirte Verbandes, Haus-Darmstadt, auch Vertreter der Witte- Vereinigungen von Wetzlar, Dillenburg und Krofdorf-Gleiberg anwesend waren. Als Redner hatte Man den Amtssekretär Müller Halle a. S., gerühmten, der über P oil i z e i v e r o r d nun gen, die das Gastwirtschaftsgewerbe betreffen, sprach. Er bemerkte einleitend, daß auf keinem andern Ok-biet und in fernem andern Gewerbe Deuffchlands so zahlreiche und vielgestaltigo Polizeivorschristen bestehen, wie für den Wirtsbetrieb, daß ein großer Teil dieser Vorschriften ganz unzroeckmößia, aber auch gesetzlich ungültig sei, weil die Verordnungen direkt gegen das Reichsrecht verstießen. Die Unzweckmäßigkeit vieler Poliutverord»- nungen erkläre sich daraus, daß sie vom grünen Tisch aus gemacht würden, ohne vorher die Vertreter des (tzasnvirtsgcwerbes zu hören. Leider habe sich weder der Strafrichter noch der Richter der Verwaltungsgerichtshöfc um die Zweckmäßigkeitssrage von Polizeiverordnungen zu kümmern, sie sprechen Recht nach dem Bllchstaben. In allen solchen Fällen sollte man vorüeNig werden bei der Behörde, die unzweckmäßige Vorschristen erlassen bat, und sich aut einen ablehnenden Bescheid der untersten Inftan, nicht beruhigen, sondern den Jnstaitzenweg beschreiten. Die Rechts- Igültigteit jeder Polizei Verordnung, toenn Besttasung eintrtterr soll, hat jedoch der ordentliche Richter zu prüfen und bei dieser Prüfung muß man untersuchen, ob einem Polizeigesetz oder einem! Landesgesetz nicht ein Reichsgesetz entgegen steht. Ist dieser Fall aber gegeben, so ist jede Bestrastmg ausoeschlossen. Da Reichsrecht bekanntlich jedes Landesgesetz auflicbt. Hierbei ist zu beachten, daß die Reichsgesetzgebrmg sich ganrz besonders stark mit dem Wirts- gewcrbe beschäftigt, und daß dessen Rechtslage in zahlreichen Reichsgesetzen geordntt ist. Der Redner führte eine ganze Anzahl von Polizeiverordnungen auf, welche den bestehenden Reichsgesetzen zuwiderlaufen und daher rechtsunwirksam sind, die allerdings in Hessen zum Teil außer Betracht bleiben können. Der Redner wies aber an der Hand tton Reichsgesetzen nach, daß auch für Hessen eine polizeilich einzuholende Erlaubnis des Wirtes ober des Veranstalters bei Jnstrumentalkonzetten und bei nichtöffentlichen Pereine-lustbarkeiten gegen das Reichsgesetz verstößt nnb bemerkt, daß das hessische Gesetz über die Erhebung des Urkundenstempels direkt gegen das geltende Rcichsrecht, soweit es die Veranstaltung von Konzerten unb Lustbarkeiten betrifft, verstößt. Ein generelles Konzertverbot bis 11 ober 12 Uhr durch Polizei- veroronung ist unzulässig, ebenso das Verbot des Kegelns nach einer gewissen Zeit. Die Polizei hat nur das Recht, in gewissen Fällen Maßregeln zu verlangen, die eine gewisse außerordentliche Belästigung der Narlsbarschait ausschließt, he kann nicht einmal die anzuwendenderr Mittel, um außergewöhnliche Belästigungen bet Nachbarschaft auszuschließen, vorschreiben, sondern mutz sic dem Wirt überlassen. Interessant waren die Darlegungen über die Polizeistunde und das Recht des Wirtes, Räume an geschloffene Gesellschasten abznttetcn, in denen, wenn sie als solche bezeichnet sind, das Recht der Feierabcndstunde illusottsch wird. Die Räume, welche der Wirt solchen Gesellschasten abtritt, werden Privatraume während ihrer Benutzung, allerdings muß dafür gesorgt sein, daß «kttftscbisfabrt. in Moderne Reformhaus I 5 Krenzplatz 5 a ffung eines Autos )er Stadt und dem 5t bcm Dorbereiten» art jin$Io$ jur ithmUtun^ nb e'Ms Hreisaus- :t»n Bossert , Bestimmung über« Roggenbrots fli.aranticvt rein, cmvfieblt u. liief. frei Haus Kinzcnbachcr 9i)?übtc. Tel.770Amt Gießen. KyffhäusBrTBchnihuni Frankenhausen. Ing.-u.Werkm.-Abt. Gr.Mnch.-Lab. Gebr. Imheuser Markt 9—10 Ein Beamtenskandal in St. LouiS. St. Louis, 23. Oft. 24 aktive und frühere städtische Frankfurt a. M., 22. Cft. Der Den t s ch e ..lieaer- bnnd. bet als ein Kartell der rein de.n Flugsvor oeimbmc cn Vereine des Deutzen LuftsadrerverbandeS un Ialne 1910 bc- gründet worden war, bat m feiner vierten ardenUlchen Bundes- verfiunrnrunp, die geftern im »Frankfurter Vor" m iesten 1 grauen Mantel, 1 Uljr und 1 Geldborie geitohlen. W’erbem hat er in Butzbach als Bevollmächtigter des Spediteurs Ä «undeugelder unterschlagen und sich m Fnedberg emem Gendarmen gegenüber eines falschen Namens bedient. Strafe: 1 tJahr 9 Monate Zuchthaus und 1 Woche Hast, ferner Aberkennung btt bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Unterschlagung anÜTAtt Nücksallsdiebstahl nahm die Kammer bei dem Backer F. G. noit Aruggensturm an, der sich in Bleidenrod eine Hoie angeelgne hat Strafe: 6 Wochen Gefängnis, die durch die Untenuchungshaft ißt verbüÄ erklärt wurden. Zechbetrug . Ivtrilbte der vielfach vorbesttafte Taglöhner I. B. von Steinach in Wolzhausen v. d. H., indem er, ohne einen Pfennig Bargeld ;u (besitzen, sich Essen und Trinken geben liest. Da er rückfällig ist, ttüfft ihn eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten, von der 1 Monat Untersuchungshaft in Abrechnung kommt. Einbruchsdiebstahl. Der (Arbeiter R. I. von Deutsck>-Kamitz verübte am 27. Juli s Jz in Maar einen Einbruchsdiebstahl, indem er in em Kmus eindrang, eine Kvmmodenschublade erbrach und daraus 2ID Mark in barem Geld, eine Taschenuhr unb eine Borfe mit Mb stahl. Tie Kammer sprach gegen den rückfälligen, bereits Wm vorbestraften Verbrecher eine Zuchthausstrafe von drei Jahren aip: Außerdem wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf bie 'ToTer von 5 Jahren aberkannt , w Ein notorischer Zechpreller ist der Fuhrknecht W. v. C. aus Könitz Er hat m neun Fallen in der Umgegend von Nidda und Laubach Wirte um dle^Zeckn, bit sich allerdings immer nur auf wenige Pfennige belief, be- i ro'gen Da er nach bem Gutachten des sachverständigen Min^r- I wertig' ist, wird er trotz seiner zahlreichen Vorstrafen unter Zubilligung mildernder Umstände mit einer Gefängnisstrafe von : 5 V?onaten belegt, auf die 2 Monate UltterUlchungshaft m An- —— --------------—- /—' • n , und Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr. Rover), Leipzig Färberei Gebr.Rover O,eßFÄMPlatzl8 chemische Waschanstalten Chemisches Reinigen u. Färben von Damen-, Herren- mKindergarderobe,Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Fcsf.ererültier anerkannt Zirka 1000 AnKewtclUe. strafbaren Handlungen in strenger Zucht^hielt, brannte^er^daheim durch und verlegte sich aufs Betrugen In Hock lt Q--- - - _ rr in 3 '^ÄTten sich Geldmittel zu erschwindeln, ledoch ohne Er- 1 war. ^ie «^v j.-, ..... t-- fola TEgen gelang es ihm in anderen Fällen, sich durch falsche I llt her Besoldungsrcfvrm drehten und streng twrtraulich^: Vcwspügelungen^ hin Geld zu verschaffen. In zwei die,er Fälle sftQtur waren, sollen in der nächsten Woche fortgesccht werden, chreckte er auch nicht davor zurück, mUcheUrkunden anzufeNigen EinBeamtcnskandalin^t Louis und damit die Personen, die er um Darlehen angmg, zu tauschen Louis, 23. Ott. 24 aktive und frühere städtische Das Gericht sprach eine Gesamtgefangmsftrafe von 3 Monaten sind unter Anklage gestettt worden: bie mnften oegen ibn ans. _ ____________Snen den UniversitätS-Nachrichteir. ein'Früh^rcr 23ii rgermelfter und einsrüherer Schatz. - Tein elatsmästigeu Professor a. D. Geheimen Regiernngs- rat Sans Arnold in Hannover ist «l Anerkennung sein r hervorragenden Verdienste um die tffrbeutna beS 2Bnf|ciboue§ OllVd) erfolgreichen Unterricht und praktische BanauSührung von . v der Technischen Hochfeinste die akademische Wurde eines ~o!tor-1 lu(nicr bte Q e i Ingenieurs ehrenhalber verliehen worden. B-W tzö-s- meister. _ , r - .. Selbstmord. . . w Karlsruhe 23 Okt. Zwischen Rmtsheim und dem Karls rat Sie wurd?mi"°<)>-m Automobil inä Kr°n!mh°uS g-brocht. Ter Beweggrund zur Tat ist unbekannt. Ein schweres A ut o m o b Nun glück. , Frank en st ein, 23. Okt. Gestern ereignete sich !bt der Nähe des Frankenstciner Stiches ein schtv^eSMu tomobil-! irn glück. Das mit vier Personen besetzte A^to deö Dr^. Stein aus Kaiserslautern fuhr den Stich hinunter, prallte an einen Eckstein und überschlug sich. ReAerungsvat Fer er-' t o. q und Ghmnasialdirektor Professor S e u f e r t aus Kat- ; serslautern wurden sofort getotett Vauamtmcmn Schmrtt, vurde schwer verletzt und Dr. Stern erlrtt euren Ne^m schock Beide lvurden in einem Sanrtatsauto ms Kranken-1 haus nach Kaiserslautern gebracht. Gänse! Enten! st»>l3 Frühbrut, ausacw. und fc'bcruofi, lief. unt. Garantie leb. Ank. 10 St. grotze Gante ,#35.—, 10 St. anSget. exna ’tmrfc Gänfe 40.—, 1- St. huorc Enten «7/23.—, 20 St. itnl. Hühner, ea. 4 Mon. alt, Jütte Eierleger, ^27.—. Zur pirobe v. Post 6St. fr. Jt 0- T. Pistrcich, Brc^lau lb. (SSn/lo)_________ - 'Tie Muskel und Knockcnbildnna der Säuglinge wird durch, dir Eruäbruna mit „Stufcfc" und Rtilch aufs beste gefördert, so das' das störveraewicht in normaler Weise zunimint. Mit „Kufe ke prnnlirie stinder sind ruhig, leiden Nicht an 251^1^11(1611, Imben nc' sundeu Schlaf guten Appe.it, geregel.e Verdauung und gedechen in jeder Weise vorzüglich._____‘22—1* EinJubiläu mder Margarine. Die Weltfirma Jur- npn5 & Prinzen G. m. b. H„ Goch, bekannt durch ihre Spezia - Marqarine-Mar'keii R he in P e r l e S o l o und C o c d sa , feierte am 11. Oktober das Fest ihres 2viahrigen Bestehens. Aae Feier verlief in überaus glanzvoller Weste; sie erhielt b^onbere Weihe durch eine Reihe von Sttstnngen sozialer und wohltattger Natiir in 5)öhe von 100000 Mark, die durch die Geschastsleitung am Morgen des Festtages bekannt gegeben Nmrden Dre Margarino- Werke Jurgens & Prinzen mandneren an ber Spitze der Mar garine-Jndnstrie; ihre mustergültigen Werke gehören zu den bedeutendsten der modernen Nahrungsmittelfabrikatton. Beschäftigt werden zurzeit 1120 Arbeiter unb 300 Bureaubeamte, wobei die zahlreichen Beamten der auswärtigen Bureaus nicht einbegriffen finb. 6—700 Vertreter und Reitende sorgen in allen Teilen des Reiches für den Absatz der Spezial-Erzeugniste, deren lahnliche (Gesamtproduktion sich auf etwa 100 Millionen Pfund belauft. (st-Vio) _________________________ M itt»,. ■"‘ontag :^nen Je.n der •‘Ut* ^utiben. ^et5i lfl cidt „..r: . °B» 11 U l f vX/ v M- v ' . , < « pi Rotterdam, 23. Olt Vom 1. Januar ab wird das bolländrscheHeer von der d eu t s ch eu Fr r m a Wulste lm Müller u. Co. in Hok van Holland mrt argen- tinischem Gefrierfleisch verforgt werden. >^as Fleisch wird zweimal in der Woche auf einem Danrpfer über London irr Holland eingeführt. Zum zweiten Male seit kurzer Zeit bewegt die Gietzener Bürger ein Rathausbau, aber man mag sagen was man will, nur eine Heine Minderheit hiervon ist der Ansicht, datz die alte Minik sich hierfür bis auf weiteres, allo dock) für lange Zett eigne. Ein Rathaus ist ein Wahrzeichen der Stadt und gehoick unter allen Umständen in deren Mittelpunkt, aber nicht an das Ende der Stadt. Es ist doch gewist kein Zufall, daß alle Städte, ob groß oder klein, das Rathaus ui die Mitte der Stadst und nicht an deren Ende erbaut haben. Oder kann man das Gegenteil hiervon beweisen? Soll ein Rathaus erbaut werden, so muß es für alle Verwaltungszweige, Steuer-und Bezirkssas,enetz großzügig eingerichtet werden und späteren Geschlechtern Zeugnis ablegen für die Tüchtigkeit unb den Schönheitsfinn der Erbauer und deren Zeitalter. Hat Gießen hierfür fern Geld, nun, so muß die Stadt sich, wohl oder übel, wie so viele, die auch gerne bauen möchten und bauen müßten, aber hierzu lem Geld haben, nack) der Decke strecken, und den Neubau auf bessere Zeiten hniauv- schieben. Aber auf feinen Fall ein.hierzu ungeeignetes Haus umbauen lassen, den Stadtsäckel mit fährlich 20 000 Mark Zinsen belasten, um dann dock) einzusehen, daß der ganze Umbau nichts Halles unb nichts Ganzes ist. Wud) mit leeren Redensarten, bie eine alte Bude an den Mann bringen follen, ist diese widstlge Frage nicht erledigt. Jd> habe keine solche Bude anzubieten Wenn die Räume in der Weidengasfe so klein und ungeeignet sind, soll man für diesen Zweck bessere zu mieten suchen, was doch wohl ohne allzu große Ausgaben einzurichten wäre Mit dem Erwerb der alten Klinik hat die Stadt gewiß em recht fchleckäes Geschäft gemadst, will man diese aber für den geplanten ,.>weck umbauen.' bann wäre dem ersten Hebel noch cm viel größeres hinzugefügt. ____________ Letzte Ilacbvtcbtcn« Aus dem hessischen Finanzausschuß. rb Darmstadt, 23. Okt. Der Frn anzaus schuß der Zweiten Kammer hielt heute wieder eine gemern- er einen verlorenen iacr Schreinmneister t|e zugeführt werden. fommluitg. den 23. Oktober. de bei Gasthauses Ein- rr außer den zabsteichen bei Rbein-Nain Gast, h Vertreter der Dirlv unb .Erofdors-Gleibers en Amtsstkrttär M» : Polireiverord> ,e bcttefsen, wrach. Er t Met und m kemm und melgeMhgo Wirtsbettieb, do« tut •jDednÄ aber au® direkt W" das fcsrsfi kr ÄjS en iW- sj ^iil'srecht csteht^ a((erbN J ! swd. W 2er E ■■n »fd au» S •s»M rC4)t, vkrstoßt enun ziantenum zu sprechen. In der Ausspradie erklärte der Vorsitzende 3 Gießener Gastwirte - Vereins, wenn die Darstellung s Redners richtig sei, daß es nach der Reichsgeictz- Hing keiner polizeilichen Erlaubnis bei Konzerten und Tcmz- < isibarkeiten bedürfe, bann sei das hessische Urkundenstempelgesetz, weit es diese Erlaubniserteilung gesetzlid) verlange, ungültig. Säue dies aber so, so wäre dies für das gesamte Gastwrrtsgewerbe n .Hessen von der größten Bedentting, da infolge der Konkurrenz n den meisten Fällen der Wirt den Konzert- unb ^-^uzstempel ud) für bie Vercinsfestlichkeiten bezahlen muß. Auch bie Beschran- miix von Konzerten über eine gewisse Zeit hinaus finde hier statt, saskowsky erflärt, er müsse sagen, daß in Gießen und auch im irecie Gießen teilweise sogar für bie Provinz, bie maßgebenden ikhörden bei Erlaß von Vevordnungen den Vorstand der Gaft- Irirte-Bereinigungen hören und auch gern sachdienlich sich beraten assen. Von einer unzweckmäßigen ober unsachlichen Hanbhabung n Oimkdo von Polizeiverodimngen, die das Wirtsgewerbe betreffen, önne hier nicht geredet werden. Wir haben in Hessen das Polizei- irafgesetzbuch, welck)es für bas ganze Lanb Rechtskraft hat, barm eien ja Bestimmungen, bie reformbedürftig ober heute überflüssig inb. Die maßgebenden Behörden erkennen dies aber auch tetlroene an unb haben in Aussicht gestellt, bei einer Neurege l u n g der Materie die geäußerten Wünsche der Gastwirte zu.oerucksid)- tic en. Zum Schluß erklärte Ias kows kl), daß der Vorsitzende des Verbandes erklärt habe, der Verband werde die vom Redner M Ll l e r angeregte Rcchtsungültigkeit deshessischen Ur ku n - !bcristempelgesetzes priiscn lassen, um bann gegebenenfalls im Instanzenweg bie hessischen Gerichte zu Dcramanen, bie Un- güli igkeit ber Bestin. nungen, weil sie gegen geltendes Reichsrecht veMoßen, aussprechen zu lassen. Empfehle:, in la. Qual.Hyazinthen, Tulpen, Crocus, Scilla, Narzissen etc. • terner: zum Anlegen von Klebgürteln, Raupenleim und Unterlag-Papier Heinr. Hahn Samen-Handlung Neustadt 8. Tel. 403. Preisliste gratis. iw-e * Schleier. I ESratll-Krän z.e A. Salomon &. Cie.,Schulstr. | MetoMettcn Holzrahmenmatr.Kinderbett. billigst an Private. Katal. tr. Eisenmöbelfabrik Suhl i. Thür. (hv^/g)_____________ • zfsentliche Verkehr von dem Betreten dieser Räume ausge- llo'ien ist. Auch das Singen und Klavierspielen kann die Polizei tbm Wirtschaften über eine gewisse Zeit hinaus nicht verbieten, ,u Kartoffeln 66911 Alle Sorten Tn. Svciic- und Salatkartoffcln für den Winterbedarf empfiehlt bist. J. Weisel. Sonnenttr. 6. Tcleph.88. Himbeersträucher Stück 10Psg., 100 St. 9 Mk., ab Station Dutenhofen. Ver- vacknna zum Selbitkosten- oreis. Pascoe, Tutcnboscn, Kreis Wetzlar. 16936 Honig sehr wohlschmeckend. naturrein (o?70 frisch eingetroffen « a r dis f ,C 23.DF?.' Ti?R e! tut? g s°a r b! i t ?n in der EGrube „Universal" sind wegen des ni großer ai-nelmlten roorlen is,, die An ns Inn« ° ° ° - . 1 beu G°!-S « u f ä ra< i A« " J' etciltmotben, ba& man in irhMicii di da', üicl deS Bundes, näinh h die Gviueffnng eine« öuitcrblicbcncn ber öerm ftten Ut nutgcicui rourut • - » ^en fit das deutsche 7ckugwesen, erreicht worden sei & Bergung ber Leichen nicht vor .reitag werde fortl°hren lonnen. VaiiS, 22. Ott. Wie aus El'anmont gemeldet wird, hatte r Schutz der Fremden in Mexiko. der verunglückte Militärflieger Korooral d'Auteroche den Ver- Paris, 23. Clt. Der Panzerkreuzer -Cmidä ^fahrt such gemacht, mit einem Zweidecker die satto mortale legotu.- Lßcrmorc.cn von Brest nach Mextto mit Instruktionen ab, nachzuahmeii und dabei durch einen Absturz ben -tob m der l.osc Bedarfsfälle eine gemeinsame Aktion aller in den gefunden._______________________ _________- liegenden Kriegsschiffe der verschie- denen Nationen vorausschen. lFür Form und Inhalt aller unter hi ei er Rubrik stehenden Artckel Sv en He di n alPo reisende Sven übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Kopenhagen, 23. ^cr Mmre e o yerantmortuna ) k e b i n erklärte neulich in einer Rede bei einem jtcaimCTir- Nach der Reihe der Artikel, welche fordern, den Beschluß -st in Falun in Schweden, daß Norwegen und Dane ber letzten Stadtverordneten-Versammlung, die Verlegung der eine cür Schweden so wenig freundliche PoliM vev- Bürgermeisterei in bie alte Klinik betreffend, wieder ^uckgangig - . daß es möglicherweise über tttrz oder lang zn zu machen, sei heute gestattet, bie Stadtverorbneten, welche diesen 9 x'riea eris ch en Auseinandersetzung koinmen Beschluß durch ihre Zulttrnmuna herbettuhrten, ^u ^31^^)^ cmeL" !rieg ] J Gd) eben hoffentlich nicht an einem scheu! Es hat wahrlich lange gebauert, bis das Für und Wider werde, ^abei werd« e» ^cy>«oin ^ang be§ endlich abgewogen und man zum Ziele gekommen tt. «-ag <5tcnbod,^beni fduncbiidie Krieasmini- die Gegner sich nun bemühen, bie gefallene Enttchlietzumi zu zehnten Jahrhundert-, fehlen. -No N^^siche 9 bekämpfen unb damit zu verurteilen was nach bestem Wißen sterinm hat fetzt den Kommandeu^ des 3. J^eeToi.^ und Gewissen in Ausübung ihrer Pflicht bie Stadtverordneteu ,-chnellste Aufklärung gebeten, durch wen Sven Hedinz beschlossen haben, ist sehr zu bedauern unb wird sich selbst richten. Reaimentsfest cingelaben wäre, und um den Wortlaiit Der Jedermann sollte einsehen, daN es unhaltbare Zustande sind, 9 ersucht Hedin hat vergeblich versucht, den in der K toter an verschiedenen Stellen der Stadt „langer: zu-belass-n ^leve entfesselten Sturm durch den und es erscheint selbstverständlich, die zur Verfügung stehende ehe- g i ' harmlos zu deuten, zu beschwichttgen. malige Klinik dafür nutzbar zu machen. Nur muß vor emem Fehler Versuch, oi .moc ijanniu 8 gewarnt werden! Man i.tterlasse icde wettere monumentale Aus- Argentinisches Gefrierfleisch für qeftaltung des Gebäudes und alle nicht unbedingt erforderlichen h o l l ä u d i s ch e H ee r. v .. . “ ■■ . ... I Xnr StitSfinSon .... < na 1 g’rtttlMr fln Wird Das I Rheumatische Schmerzen, Reißen In Apotheken Fl. M 1,30. Hexenschuß. nur noch 2 Cagcl nur noch 2 Lage? 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B wurde heute eingetragen die Firma Fides — Schuhwaren — Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Gießen, die unter der Firma der Hauptniederlassung betrieben wird. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Schuhwaren. Das Stammkapital beträgt 20000 Mk. Zum Geschäftsführer ist Heinrich Bober, Kaufmann in Frankfurt am Main, bestellt. Bekanntmachungen erfolgen durch den Deutschen Reichsanzeiger. In Anrechnung auf seine Stammeinlage hat der Kaufmann Bober folgende Sacheinlagen gemacht: Das unter der Firma Schuhhaus Fides in Frankfurt am Main und das unter dec Firma Heinrich Bober in Darmstadt betriebene Schuhwarengeschäft mit dem geschützten Warenzeichen Fides und den Geschäftseinrichtungen, unter Ausschluß der Aktiva und Passiva; die Sacheinlagen werden zu 3000 Mark und 2000 Mark in Ansatz 1L XX'XX XX XX 18 fei „S T w> S U) K § l- 9 e t t l s Union-Theater] 0 Selters weg 81 t e ci ft 6 der lau tio übt tiv Teil tut Mi üb. da; Programm für Ticnc tag, den 21., Mittwoch, ben 22., DonncrStan, den 23. und Arcitaa, den 24. Oktober 1913. Sensations-Programm! Minnesänger in der Bretagne'. Herr!. Nomödie.z.Sachen. Tic höhere Pflicht. Soannende dram. 2;ent Die neue Köchin! vocb> kom.S-enc, lacken, lachen. 211b Einlage: * Detektiv Drama in 3 Akt. Der Xacht Wanderer! In der Hauptrolle der grone, iveltberübmte Detektiv Nat Pinkertoo. Kiekebuick kauft einen Polizeihund. Hochkom.S^ene, a. Sachen. Wockcn Nebersickt de» Union Theaters Neuestes aus aller Well Mode, Svort:c. Leo und bas Lckost- hünbcken. humoristisch 2cklaaer.9ack.obne^nde. Scniations Schlager! Das Todes Theater Wrohcß Sitten - Drama in 3 Akt. Spannend von Anfang bis Ende. Lud grobes Aufsehen erreaen. Ein Schlager 1. Ranges n11 ln Die Direktion. bat tmr Dii Bc Ml tei vo> Z° decke Wt Sc ,b-> fai an bet Fr fch Samstag, den 25. Oktober, abends 8l/i Ihr, im Saale des Caf6 Leib Abend-Unterhaltung mit Konzert, Theater undTanz Der Vorstand. Licht-Spiel- Haus Bahnhofstraße 34 Licht-Spiel- Haus Bahnhofstraße 34 kl E g bc Innnim8r lim| .»TT!” MDöll und Knaben J. Schniiicker Nachfolger Edgar Borrmann Eisenhandlung *’ Cafe Uel Inh. Karl Ohm 6819 Burggraben 9. Ttiglich ab 7'/, Uhr Konzert der bekannten Kapelle „Molinsky“ Tff Eintritt frei "WX Sonntags ab 3*/i Ehr Zweig-Verein Giessen Zur Einübung einiger neuer Wanderlieder laden wir alle sangesfrohen P.H.E-Tckwc- stern und Brüder auf Sams tag abend 9 Uhr in das Vereins • Votnl „.Qaiicrbof" 11. Stock» frdl. ein. Liederbücher milbringen. (va/io fest steht Kühlers gestrickte^’'''TJ VfjßKnaben-Anzüge sind die besten! Fr. Bette.Mäusburg 10 3OSEPH TRIER DARMSTADT MtibrMi Dir.: Hermann Steingoetffr. Freitag, ben 24. okt.l»^ abcnbs H Ubr * 4. Sreitag'Abonn.-Bor"clI - — Gewöhnliche Preise Neuheit! Reuheu! Majolika Lustspiel in ll Aktcn öpni V:i Walther Stein und Ludirig Heller. Ende gegen 10 Uhr 7 Bergmann 1VL e talldrah t- ”1 Lampen mit gesogenem Leuchtdrahl jJ sind nr u nv er it’ ü st lieh, C Gesang-Verein fleiterkeil S Praktische Mcistcrkurse für Handwerksmeister und ältere Gesellen. Wie in früheren Jahren, so werden auch in diesem Winter von Grotzh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt die in nachstehendem verzeichneten Kurse veranstaltet: 1. Mcistcrkurse für Schuhmacher, Schneider, Sattler (Groß-Felda), Wagner (Crainfeld), Schreiner, Maler, Lackierer nnd Weißbinder in den Monaten Dezember, Januar oder Februar während 14 Tagen bis 3 Wochen in Darmstadt, soweit anderes nicht bemerkt ist. 2. ein Fachkurs in statischer Berechnung von Eiscnkonstruktioncn und ein Eisenbetonknrs für Techniker und Handwerksmeister, beide in Darmstadt an einzelnen Wochcn-Abenden und an Sonntag-Vormittagen. 3. ein ÄktzcichcnkurH für Gewerbetreibende in Darmstadt an Dienstag- und Freitag-Abenden. 4. ein HolzschnitzkurS für Schreiner und Zimmerer in Neinheim an Samstag-Nachmittagen. 5. ein Holz- und Marmormalkurs in Eberstadt an Sonntag-Bormittagen. Anmeldungen sind baldigst an obengenannte Behörde zu richten, damit die Vorbereitungen für die zu veranstaltenden Kurse rechtzeitig getrosten werden können. Frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich um so mehr, als die Kurse nur dann abgc- halten werden, wenn rechtzeitig cind ausreichende Anzahl Anmeldungen vorliegt. Etwa bestehende Wünsche sind mitzutcilen. Auskunft wird bereit- tag. Arbeiterverein | Sonntag, den 26.1. Mts., abends 8'/« Ehr, im C’afeljeib aus Anlaß desStiftangrsfestes IFamilienabend J bestehend in Konzert, Gesangs vor t rügen, f Ansprachen. Theater, Deklamationen, lebenden Bildern (gestellt von Mitgliedern der Frei will. Sanitätskolonne vom Roten Kreuz1, und Tanz. — Eintritt frei, auch für Xichtmitglicder. Sie vermieten leicht, wenn Sie die Wohnungen mit wirklich guten Oefen ausstatten. Buderus- Hirzenhainer Dauerbrandöfen sind Sparbrenner durch ihre feine Montage und denkbar beste Regulierung. Grosse Auswahl bei: Lichtbilder-Vorlrag des berühmten österreichischen 6074 Kriegsberichterstatters E. Reichsfreiherr Binder - Krieglstein über Die Schrecken des Krieges in den letzten Kämpfen in Afrika and im Balkankriege 200 Lichtbilder eigener Aufnahmen am 23. Okt. 81/« h. abends im Xeuen Saalbau. Vorverkauf: Buchhandlung ERNST CHALLIER. Preise der Plätze: 2.—, 1.50, 1.—, 0.60 Mark. .! IMMWimMga—MITOlillll I Fl I Hl li k'U! Ä lü III MH' I linCTMBMB UCZJIX7TXX "IX XX XX ZJUL JUL XX ~ JÜU XX XX" JUL XX, JEY TT