Al D als Balkon-, ‘feiler-Aufsatz Forteile: einmalige Anschaf- daher billiger als Zink- oder Ton- Kasten ■währt Ausführung Muster zu Diensten issen: äilmi ihiffenberger Weg Maschinen rannen nsteinanisätze Mämpler nbleiche npulver spfiehlt a '< , Giessei NeustaAt \\ haxidXnnt rbdtuDg :olzbeari s stets i sack' -beitet CH 7 OB -14 liebtiiüe-'SW will* «geeignetes Ruhebc- Wie. . Flechten- 1Her Bedien«« tuKalal^6 eo werden, [entn^! 18-^' !q>^ ewu'A ala4der '-lCli" hll Ifllk * „<1 .Strasse^ ;iiter y|(). een Nr° 120 Erstes Blatt GZ. Jahrgang Montag, 26. Mai <915 ssVUty^nel LiHzeMz für Sie Rcdaktw» 112, V™' „ „ TM BeranfworNlch für bei; MW General-Anzeiger für Oberheffen ßMM toTS^gesnmnmec Rotations-ruck und Verlag der Vrühl'schen Umv.-Buch- und 5teindru6erei R. Lange. Nedaktion, Expedition und Druüerei: Zchulstratze 7. rath; für „Stabt und bis vormittags 9 Uhr. Vudingen: zernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Vahnhofstrahe I6a. A^eigentZ: 'H." Beck. Die heutige Nummer umsatzl 10 Seiten. Tageskalender aus dem Jahre 1813 2 6. Mai. Siegreiches Gefecht der preußischen Kavallerie gegen die Franzosen bei Haynau, unweit Liegnitz. Ueber das Schicksal der Wehrvorlage und der Deckungsgesetze schreibt man uns aus Abgeordnetenkreisen: Der Budgetansschuß des Reichstags will die erste Lesung der Wehrvorlage am Dienstag oder Mittwoch nächster Woche beenden und die zweite Lesung sofort anschließen, damit Anfang Juni das Vlenum in die Einzelberatung der Wehrvorlage eintreten kann. Von dem Plane, zunächst nach Erledigung der ersten Lesung der Wehrworlage in die erste Lesung der Steuergesetze einzutreten, hat der Budqetausschuß Abstand genommen. Zwischen den Vertretern der Fraktionell im Ausschuß hat man sich in dieser Richtung jetzt endgültig verständigt. Die Mitglieder des Vudgetausschusses haben in den beiden letzten Tagen ihrem Erstaunen Ausdruck verliehen, daß in der Presse über die Beschlüsse und ihre Beweggründe falsche Vorstellungen verbreitet worden sind. Ter Ausschuß hat pflichtschuldig alle Fragen besprochen, Konfliktsstimmling hat trotz mancher lebhafter Erörterung niemals geherrscht. Man nimmt auch nicht an, daß Zentrum und Sozialdemokratie Hand in Hand arbeiten werden, sondern glaubt bestimmt, daß die Regierung das Zentrum nach wie vor als Hauptstütze seiner Wehrsorderungen betrachtet. Nationalliberale und Zentrum haben sich mit der Regierung in den letzten Tagen verständigt und allgemeine Richtlinien für die weiteren Arbeiten festgelegt. Die Besprechungen der letzten Tage, die am Dienstag und Mittwoch nach Anhörung der Fraktionell fortgesetzt werden sollen, galten in erster Linie den Deckungsgesetzen. Eine allgemeine Verständigung zwischen dem Zentrum und der Linken steht nahe bevor. Wahrscheinlich wird die Matrikularerhöhung durch eine Reichsvermögenssteuer ersetzt werden. Eine vollständige Verabschiedung der Steuergesetze im Juni ist nicht geplant. Die Fraktionen werden sich ans einer Grundlinie verständigen; der einmalige Wehrbeitrag soll verabschiedet werden; die übrigen Deckungsvorschläge auf den Herbst vertagt werden, nachdem die Grundlinien festgelegt sind und die Regierung die Vorlegung eines Reichsvermögenssteuerentwurses für den Herbst zugesagt haben wird. Im Prinzip soll die Deckungsvorlage im Juni noch gelöst werden, der gesetzgeberische Formenguß erfolgt jedoch erst im Herbst. Die Konservativen stehen vorläufig diesem Plane noch als Gegner gegenüber. Man nimmt an, daß die Wehrvorlage vom Zentrum und den liberalen Parteien angenommen werden wird und daß die Regierung mit der gleichen Mehrheit, der sich auch die Reichspartei und die wirtschaftliche Vereinigung anschließen werden, die Teckungsfrage endgültig gestalten wird. Der Reichstag will die Wehrvorlage, den Entwurf über den Wehrbeitrag im Ium erledigen, sich bis spätestens Ende Juni über die Behandlung der meieren Deckungsvorschläge verständigen und Anfang November feine Arbeiten wieder aufnehmeu. In der kommenden Woche wird das Plenum des Reichstags die Anfrage über die reichsländischen D i k t a t u r g e s e tz e besprechen und einige kleine Gesetze (Staatsangehörigkeitsgesetz, sfngendgerichte ?c.) beraten. Der Aeltestenrat wird einen Arbeitsplan in den nächsten Tagen aufstellen. Die Weiterberatung im vudgetaurschnh. :: Berlin, 24. Mai. Der Budget ans schuß dos Reichstags setzte die Beratung des Ergänzungsetats beim Kapitel von den höheren Truppe n b c f e h l s h a b e r n fort. Es werden verschiedene n eueInspektionen, besonders bei den Verkehrstruppen angefordert. Zur Begründung einer neuen — der achten — Armeeinspektion in Berlin wird angeführt, daß bei den wachsenden Schwierigkeiten der Armeesuhrung auch im Frieden in größerem Maße auch auf die Armeeverbände Wert gelegt werden müsse. Während der Armeeinspekteur bewilligt wird, beim tragt der Berichterstatter, statt vier Kavallericbrigadekomman- heirren Mei zu bewilligen, entsprechend der Streichung der Hälfte der geforderten Kavallerieregimenter. Es werden zwei bewilligt. Sollte in der zweiten Lesung oder im Plenum eine Aenderung des Beschlusses über die Kavallerieregimenter erfolgen, so würden dann die entsprechenden Folgerungen auch an dieser Stelle gezogen werden. Die übrigen Inspektionen werden ohne Erörterung bewilligt, einschließlich zwölf Landwehrinspekteure. Auch über das Kapitel der Gouverneure ist die Verhandlung vertraulich. Der Gouverneur für Grau - de uz wird gegen d i e Stimmen der Sozialdemokraten und der Vo lkspart ei bewilligt. . , Das Kapitel von den Adjuta nturvffizieren und Offizieren in besonderen Stellen wird mit Streichung zweie r Nittmei si e r ohne «Erörterung bewilligt und ebenso ohne Erörterung die Kapitel Generalstab und Landesvermessungswesen, lotoic das von den Ingenieur- und Pionieroffizieren. Das Kapitel von der Geld Verpflegung der Truppen enthält n. a. den größten Teil der Mehrforderungen an Offizieren und Unteroffizieren. Hierzu liegen Mehrere Streichungs- Md andere Anträge vor: Zunächst der Antrag Erz berg er. Der bereits in der -Oeffentlichkeit bekannt ist. Neben fünf Jn- tmdanturräten und zwei Jntendanturassessoren und acht Kriegsgerichtsräten, acht Militärgerichtsschreibern und sechs Militär- in^'^Keibergehilsen ancn finanziellen Folgerungen sollen 10 08 Leutnants von den angesorderten 1538 gestrichen wer- brn, dreizehn Regimentsko mmandeure und 1044 Unteroffiziere von 8607; überall mit allen Folgerungen. Die Volkspartei beantragt für den Stab jedes Jn- tmterieregiments einen Oberstleutnant, zwei Majore, zwei Haupt- leutc und einen Oberleutnant zu bewilligen, die übrigen zu streichen, und stellt ferner einen Entschließungsantrag, wonach von den, für 1914 zu fordernden LeutnajntSstellen b1 e Hälfte mit gehobenen Unteroffizieren (Feldwebel leu tnan ts) zu besetzen sind. Ein weiterer Antrag Erzbergers will die Dienft- f’'Vnicn für Unteroffiziere, die aus dem Heere aus- stynden oder in Stellen von Offizieren und Beamten der Militär- ; nß Eintreten, nach neunjähriger aktiver Dienstzeit auf 1000 Mk., nach zwölfjähriger auf je 1500 Mk. bemessen, die Wlenftprämie im Todesfall den gesetzliclien Erben zahlen und 16 lAigenfalls über den Etat gewähren. ^Sozialdemokraten beantragen, Unteroffizieren das I Mritoen in Offtziersstellungen M ermöglichen. • erichter st alter v. Puttlitz führt aus, daß auch! steller imd Volksparteiler ab gelehnt, ebenso der Antrag der Volks bet Bewilligung aller Forderungen der Prozentsatz an Offizieren I Partei über die Feldldutnants. weiblichen, wird Montag wird an die sich die s christlichen abgelehnt. Der Ausschuß bricht hier die Beratung ab. jedenfalls di e erftc Lesung erledigt sein, zweite Lesung unmittelbar anschließen soll. Der Vorsitzende schlägt vor, von einer gegenüber dem bisherigen Stand zurückgehe von 4% auf weniger ws 4%. Die Erörterung geht sodann wesentlich auf die Anforderungen von Offizieren für Kriegsformattonen. werden bewilligt. Ter fortschrittliche Antrag über die Besetzung der Schreibstellen durch Zivilisten, bezw. auch Der Streichungsantrag des Zent »ums wird mit großer Mehrheit angenommen, M>mit sich der voltsparteiliche Antrag erledigt. Auch die 100 Ausgleichsstellen Der Mitberichterstatter Erzberger betont, daß die Verlegung der Hebungen des Beurlaubtenstandes entsprechend seinem Anträge für diese Offiziere dann eine ausgiebige Beschäftigung ergebe. Es fei eine Notwendigkeit für die Kriegsformation, die wesentlichsten Ofsiziersstellen schon im Frieden zu schaffen. Der Ab- str ich von 1008 Leutnants bedeute nicht eine materielle Streichung. Es solle aber im Etat nur das enthalten sein, was nachher wirklich vorhanden sei. Nun sei es für das nächste Jahr ganz ausgeschlossen, daß alle Stellen besetzt werden könnten. Bis 1915 soll ein Bedarf von 4865 Offizieren eintreten. Der Andrang sei zwar erfreulich: 1912: 1742. Durch Schaffung neuer Kriegsschulen könne man auf 2000 rechnen; mit einem Abgang von 100 könne man aus 1900 plus 80 aus dem Kadettenkorps rechnen. Diesem Zugang stehe gegenüber der Abgang: nach dem Durchschnitt 548 mit Pension, 169 ohne Pension, und 108 durch Tod, zusammen 825, also Zugang 1155 Leutnants gegen den Bedarf von 4865. Für vier bis fünf Jahre sei der notwendige Bestand nicht zu erreichen. Es würde sich also nur um einen papierneu Etat banbeln, und es solle kein russischer und kein französischerEtat sein. Daher der Streichungsantrag. Aehnlich liege es bei den Unteroffizieren, wo 1644 zur Streichung beantragt werden. Bis zum Schluß des Etatsjahres könne man nur 7563 erwarten. Tie Kavallerie habe aber an sich genügend Zugang, aber gerade durch den Abstrich werde man erreichen, daß die nun zur Feldartillerie über gehen. Die 100 Ausgleichsstellen (Hauptleute statt Leutnants) für die dicnst- ästesten Oberleutnants seien zu begrüßen, die Mehrausgabe ivird eingespart, schon durch die Ermäßigung der Versuchskosten. Der Vertreter der Sozialdemokratie beanstandet die neuen Stellen, die in Konsequenz bisheriger Beschlüsse gefordert worden, nicht weiter, bekämpft aber die Forderung von Offizieren für die Kriegsformation. Ein glatter Vergleich mit Frankreich sei nicht möglich. Wir haben die riesige Zahl von Reserveoffizieren zur Verfügung; wir haben weiter eine kolossale Ueberlegcnljeit an Unteroffizieren. Die Forderungen rühren in Wirklichkeit nur daher, daß man die Avancementsverhältnisse verbessern wolle; dabei werde auf die Dauer die Stockung im Älvancement nicht beseitigt. Der Redner begründet im übrigen den Antrag, der das Aufrücken von Unteroffizieren in Offiziersstellen ermöglichen soll. Dr. Müller-Meiningen begründet den Antrag seiner Partei. Für den Fall der Mobilmachung ständen noch 5000 bis 6000 Offiziere zur Verfügung, die im Frieden in solchen stellen sind, die mit der Mobilmachung anfhören oder mit inaktiven oder Offizieren z. D. besetzt sind. Der fortschrittliche Redner tritt dann für die Hebung der Unteroffizierstandes ein durch Errichtung von Feldleutnantsstelten, die durch hervorragende Unteroffiziere besetzt werden. Das sei im Interesse nicht bloß des Untevoffizierstandes, sondern auch der Zivilanwärter, des Avancements der jungen Offiziere. General Wandel erklärt, daß man die Hebungen tunlichst in die Wintermonate verlegen werde, daß man dies in Zukunft sogar noch in höherem Maße als bisher werde tun müssen, weil die Uebungsplätze usw. künftighin stark belegt sein werden. Was die Streichung von 1008 Leutnants nut) 1044 Unteroffizieren anfange, so bitte er dringend, davon abzusehen. Der Zugang von Offiziersaspiranten habe si ch in den letzteil Monaten wieder so gesteigert, daß die vielen Stellen rasch besetzt werden können; man habe gegen das letzte Jahr schon 122 Offiziersaspiranten mehr bekommen. Nach der Erhöhung des Mannschaftsstandes wäre es bodi richtig, wenn auch sofort die zugehörigen Offiziers stell en bewilligt würden. Gegenüber den Forderungen auf die Aufrückungsmöglichkeit von Unteroffizieren in Ofsiziersstellen möchte er bitten, es bei dem bisher Bestehenden äu lassen. Man habe diese Möglichkeit für die Fachtruppen bisher offen gelassen, bei den Truppenoffizieren wäre es jedoch nicht zweckmäßig, denn eine ganze Anzahl Unteroffiziere würde wohl recht Brauchbares leisten, aber diese Leistungsfähigkeit schwinde mit dem Lebensalter sehr rasch dahin. Der aufgerückte Unteroffizier könne körperlich vielfach den Leutnantsdienst nicht mehr leisten. Das müsse ein jeder gewesene Soldat zugeben, daß die körperliche Beweglichkeit rasch nachläßt. Weiter spreche dagegen, daß diese Leute doch einmal in einen .Zivildienst übergehen sollen, und das wäre daun im höheren Lebensalter doch nur schwer möglich. Da es sich um verheiratete Leute handle, würde auch die Kostenfrage keineswegs günstig sein. Der sich ergebende Dualismus würde den Dienst nicht fördern. Dem fortschrittlichen An t r a g gegenüber hebe er hervor, daß es von großer Bedeutung sei, die Stabsoffiziersstellen für Reserveformationen int Frieden zu^ haben; das Herausnehmen von Hauptleuten für die Besetzung solcher Stellen wäre unzweckmäßig, weil dadurch gcrabe in der Mobilmachung ein starker Wechsel eintreten würde. Trotz der Bewilligung würden immer noch zahlreiche Stellen fehlen, namentlich hei den Hauptleuten. Und doch wäre es hier besonders wertvoll, weil die Hauptleute die Truppe zusammen- balten müssen. Die größere Zahl von Unteroffizieren int Vergleich zu Frankreich biete uns keinen Ersatz. In Frankreich kommen zu den eigentlichen Unteroffizieren hinzu die sogenannten Caporaup von nahezu 50 000 Mann. Rechnet man die hinzu, o sei das Verhältnis sofort ein anderes. Ein Nationalliberaler führt aus, daß der Zentrumsantrag kaum erheblichen Bedenken begegnen könne, denn er sei praktisch ohne Bedeutung. Was das Aufrückeu von Unteroffizieren angehe, so sei der gegenwärtige Augenblick nicht die Homogenität des O f f i z i e r ko r p s durch wiche Maßregeln zu durchbrechen, zumal diese „Feldleut - nan t s" ohnehin schon eine wenig erfreuliche Rolle spielen würden. Die Einberufung der Reservisten in den Wintermonaten iyarc zweckinäptg. Ein Z en trumsmi tgNed wendet sich gegen btc fortschrittliche Entschließung, die Schreib stellen in der Heeresverwaltung tunlichst nicht mit aktiven Mannschaften, son bern mit geeigneten Schreibbilfen au5 dem Zivildienst, unter Umjtainben a u ch weiblichen, zu besetzen und entsprechend int nächsten Etat die Zahl der Unteroffiziersstellen zu vermindern Dieser Antrag sei Praktisch unbrauchbar. r , ^.Sozialdemokrat hält.den volksparteilichen Antrag, . betreffend die Schaffung von Feldleutnantsstellen für unmög- heb, denn dadurch werde nur eine unglücklickte Zwitterstellung Aschaffen Richtiger sei der sozialdemokratische Antrag. Der W^rstand dagegen rühre einfach daher, daß man die Ex klu- ) t v l t a t d es O f f i z ier korps ausrecht erhalten wolle. -jn der Abstimmung wird der sozialdemokratische Antrag, betreffend die Hebung des Unterpffizierstandes, gegen die Antrag- " ; Berichterstattung über bie Beratung der Wehr- i Vorlage ab zu seh eu, da die Sitzungsprotokolle allen W- t geordneten zugegangen sind. Es sollen aber noch wichtige stati- , zugänglich gemacht werden. Der Kriegsminister erklärt sich da- • stische Mitteilungen der Regierung möglichst auch dem Plenum j mit einverstanden. Nächste Sitzung Montag. i ------ --------- - " .....— Die Vermählung der Prinzessin Viktoria Luise. Bei fonnigent warmen Wetter wurde am Samstag nach^ t mittag die Vermählung der Prinzessin Viktoria Luise mit l dem Prinzen Ernst August vollzogen. Um 4 Uhr wurde : die Königliche Prinzessinnen krön e von einem Offi- ■ zier und zwei Mann vom Regiment Gardes-du-Eorps bis ’ an das dem Versammlungszimmer der Allerhöchsten Herr- ; schäften angrenzende Gemach geleitet. In diesem, dem . Chinesischen Kabinett, befestigte die Kaiserin auf dem : Haupte ihre Tochter die .Krone. Inzwischen sammelten sich > in der Schloß kapelle die geladenen Personen. Die Damen waren in der Robe de cour erschienen, die Herren ■ in Gala, die Ritter des Schwarzen Adlerordens trugen die : Kette desselben. Im Kurfürstenzimmer wurde die standesamtliche Eheschließung > durch den Minister des Königlichen Hauses Grafen A. zu Eulenburg vollzogen, worauf der Kaiser den Befehl : zum Beginn der kirchlichen Feier erteilte. Die Hofstaaten ' ordneten sich zum Zuge, der Oberzeremonienmeister ge- ■ leitete die Herrschaften zu ihren Plätzen in diesem. Der HochzeitLzug. Der Zug bewegte sich durch den Rittersaal, den Ka- i pitelsaal, in dem die Schülerinnen der Luisen schule, weist gekleidet, mit Kränzen im Haar, Aufstellung genommen hatten, die Bildergalerie und den Weißen Saal nach der 1 Kapelle. Beim Eintritt des Zuges in die Schloßkapelle, um 5 Uhr, sang der Domchor zum Beginn der Feier der kirchlichen Vermählung: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines .Hauses" von Nicolai. Die Traurede hielt Oberhof- und Domprediger DrHande r über den vom Brautpaar gewählten Text aus Römer 8, 28: „Wir wissen aber, dah denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen." Er begann: Ein Maien tag von Gottes Gnaden ist Khnen, hohes' Brautpaar, angebrochen. An derselben Stelle, an der vor 32 Jahren Ihr hohes Elternpaar den Bund fürs Leben schloß und kurz zuvor ein goldenes Paar dankend Lob- opfer brachte, geweiht zudem durch den hochzeitlichen Segen dreier geschwisterlicher Paare, wollen auch Die Treu zueinander bis in den Tod • geloben. Wohin Sie blicken, umgeben Sie glückverheißende Zeichen. Sie haben der Eltern Segen; freudig vertraut das Kaiserpaar seine liebliche einzige Tochter, die solange der Sonnenschein des Königshauses war, dem neugewonnenen Sohne. Und nicht minder freudig öffnen sich der erlauchten fürstlichen Eltern Anne und Herzen der geliebten Braut des einzigen Sohnes, Iber des Hauses Sonnenlicht blieb: und indem sich über das Glück ihrer Kinder die hohen Eltern und in ihnen zwei uralte Fürstenlstinser, die ruhmreich in die deutsche Ka'iscr- geschichte verflochten waren, einander herzlich die Hand reichen, umtost sie der Jubel des ganzen Vaterlandes? das darin ein von Gottes Fügung geschenktes Unterpfand für des Reiches Wohlfahrt und Eintracht sieht. Und wie beglückend verdoppelt sich die eigene Freude durch die Anteilnahme der hohen Gäste und Anverwandten des königlichen Hauses, an der Spitze die beiden mächtigen Herrscher befreundeter Reiche! Führt den engeren' Kreis der Verwandten doch das fürstliche Silberpaar, das heute auf 25 Jahre des Segens und der Gemeinschaft zurücksieht. Der gleiche Erfolg ist dem jungen Paare zu wünschen. In den lauten stürmischen Jubel des Volkes aber, der vom Meer bis zu den Alpen alle Gauen des Vaterlandes durchdringt, mischen sich im Stillen aber die kraftvollen Fürbitten treuer Christen, Ihre Namen vor Gottes Thron tragend. Der Redner ging bann auf den tiefen Sinn des Textwortes ein, das eine Bedeutung habe insbesondere für den Ernst des Lebens. Er erinnerte daran, wie der Stammbaum des Brautpaares zusammenlaufe in einer edlen Frau bie Hannover einst eine Königin, Preußen eine im tiefsten Kreuz bewährte Fürstin gab. Kami irgendeiner uns befugen, daß alles, auch das Schwerste 'zum Besten dient o ist es die Königin Luise. Eine Schranke freilich lmt das Sbort, eine Bedingung: Denen die Gott lieben — wird alles zum Heile. Dunkle Schatten bleiben nicht aus sie werben nicht geringer, wenn die Aufgaben sich weiten und btc Verantwortung des fürstlichen Regiments auf die Schultern gelegt wird. Wer offen bleibt über uns der Himmel, au dem glaubensstark unsere Hand anklopfen kann Denen dient alles zum Heile! Bauen Sie, gnädigster Prinz, miteinander ein Haus, in dem man Gott liebt, lassen Sie tra§ das Elternhaus Sie gelehrt, im eigenen Leben tu) fortsehen, getreu der Mahnung Ihres .üonfirnrations- pruches: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens" und ■getreu dem Worte, das Ihnen beim ersten gemeinsamen Gottesdienst in Gmunden zugerufen wurde: „Wohin, sollen wir gehen, du hast Worte des etotaen Friedens." An beides null die Hausbibel Sie mahnen, die ich namens der Dom- gemeinde überreiche. So gehen Sie denn hin, gesegnet nut geistigen und irdischen Gaben! Veimehmlich und fest klangen die beiden „Ja" durch die Halle. In dem Augenblick, in welchem das hohe Braute paar' die Ringe wechselte, wurden von der im Lustgarten ausgestellten Leibbatterie des 1. Garde-Feldartillerie-Regi- ments dreimal zwölf Kanonenschüsse gelöst. Nun begaben sich die Majestäten und die höchsten Herrschaften in gleich feierlichem Zuge nach dem Ausbau der Bildergalerie, um daselbst den Neuvermählten die Glückwünsche abzustatten. In ununterbrochener Folge zogen die Gäste an dem Brautpaar und ben Majestäten vorüber. Die Hochzeitstafel. Der Oberhofmarschall meldete dann die Zeremonien- kafel an, die gegen 7 Uhr begann. Wiederum ordnete sich der feierliche Zug der Fürstlichkeiten und schritt durch die Merie und die nächsten Prunkräume zum Rittersaal. Bei Tische saß das neuvermählte Paar in der Mitte der Außenseite der hufeisenförmigen Tafel. Neben der Braut saß der Herzog von Cumberland, die Großherzogin Luise von Baden, der fvconprinz usw., links neben dem Bräutigam die Kaiserin, Der Großherzog von Baden, die Großherzogin von Hessen, Prinz Heinrich und Prinzessin Heinrich usw. Gegenüber dem Brautpaar saß der Kaiser: rechts von Seiner Majestät die Königin von England, der Zar und die Großherzogin von Baden, links die Herzogin von Cumberland, der König von England und die Kronprinzessin. Der Trinkspruch des Kaisers. Sobald die Suppe gereicht war, brachte der Kaiser das Wohl des hohen neuvermählten Paares in folgendem Trinkspruch aus: Meine liebe Tochter! Am heutigen Tage, an dem Du unser Haus verläßt, danke ich Dir von ganzem Herzen für die Freude, die Du mir und Deiner Mutter immer bereitet hast, für die lange Zeit strahlenden Sonnenlichts, das Du meinem Hause gewesen bist. Du hast Deine Hand und Tein Herz einem Manne aus einem edlen deutschen Fürstenhause, aus einem deutschen Geschlecht gereicht. Solange die deutsche Zunge erklingen wird und so weit sie erklingen wird, wird sie erzählen von Welsen und Hohenzollern, die eine so markante Rolle in der geschichtlichen Entwicklung gespielt haben. Es ist Dir wie wenigen beschieden gewesen, der Neigung Deines Herzens frei folgen zu können und den Mann zu erhalten, den Du erwählt hattest. Mein lieber Sohn! Ich vertraue Dir hiermit unser Kind an. Wir haben zu Dir das vollste Vertrauen, daß Du es hegen und pflegen wirst und daß dieser Sonnenschein nun in Dein Hans einziehen wird. Mögest Du nach dem bewährten Vorbild Deiner Ahnen Deinen Hansftand führen in echter , alter, einfacher deutscher Art, und auf Gott den Herrn bauen, und, wie es in Eurem Wahl- sprnche heißt: „Alles aus seiner Hand empfangen, das Gute und das Böse", bereit, Schweres zu tragen, und die schönen Tage des Glücks und der Freude dankbaren Herzens anzunehmen. Vor allen Dingen aber, trotz Eurer Jugend, wird es wohl bald Euch beschieden sein, anderen zu dienen und für andere zu sorgen. Möge diese Aufgabe, die schönste, Euer ganzes Leben erfüllen, und möge die Liebe auch zu anderen Menschen Eure Herzen erwärmen. Möget 'Ihr 'betb-c und Du, vor allem, meine liebe Tochter, ein treues Kind im neuen Hause sein. Ich bitte Euch beide (zum Herzog und der Herzogin von Cumberland) von ganzem Herzen, unser Kind gnädigst in Euren Schutz nehmen zu wvllen und in Eure Liebe einzuschließen. Alles übrige fasse ich in den Wunsch zusammen: Gott segne Euch auf Eurem Lebenspfad, den Ihr heute gemeinsam antretet. Das Brautpaar Hurra! hurra! Hurra! An die Zeremonientafel schloßt sich Der histori'che Fackeltan;, Nach aufgehobener Tafel traten die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften in den Weißen Saal ein und nahmen auf der Thronseite, in der durch das Hofzeremoniell für den Fackeltanz bestimmten Ordnung Aufstellung. Auf Befehl des Kaisers näherte sich der Oberstmarschall Fürst zu Fürstenberg dem Brautpaar und lud es durch eine Verbeugung züm Beginn des Tanzes ein. Es folgte zunächst ein Rund gang im Saale, bei dem das neuvermählte Paar hinter den vom Oberstmarschall geführten zwölf Pagen mit weißen Wachsfackeln einherschritt. Die Braut trat vor den Kaiser und forderte ihn mit einer Verbeugung zum Tanze auf, während gleichzeitig der Bräutigam dieselbe Ehre von der Kaiserin erbat. Sodann forderte die Braut den Zaren nud den König von England und der Bräutigam die Königin von England und die Kronprinzessin zum Tanz. Unigänge erfolgten, bei denen immer mit der Braut je zwei oder vier fürstliche Herren, mit dem Bräutigam zwei fürstliche Damen den Fackeltanz durchführten. Den Schluß der Festlichkeit bildete die bei Hochzeiten im preußischen Königshause übliche Verteilung des Strumpfbandes. Die Abreise der Neuvermählten. Berlin, 24. Mai. Abends gegen 91/2 Uhr geleitete der Kaiser im offenen -Slutvmobil das Neuvermählte Paar nach dem Stettiner Bahnhof. Eine ungeheure Menschenmenge jubelte, dem Kaiser, der Tochter und dem Schwiegersöhne zu. Die Abreise nach Schloß Hubertusstock erfolgte um 9.30 Uhr. Die Abreise de8 Zaren. Berlin , 21. Mai. Der Zar fuhr gegen 1 Uhr bei der russischen Botschaft vor und besuchte zuerst die Kirche der Botschaft, wo er am Portal vom Botschafter und den Herren der Botschaft empfangen wurde. In der Kirche begrüßte ihn der Propst Malzew durch eine längere Ansprack>e und überreichte ihm ein Heiligenbild zur Erinnerung an den heutigen Tag sowie für den' Thronfolger ein Porzetlanei mit dem Bildnis dessen Patrons, des St. Alexis. Zur Erinnerung an seine Genesung wurde ein Tedeum gehalten. Bei dem darauffolgenden Frühstück faß der Zar zwischen der Gräfin Pourtalös und der Ctottin des ersten Botschaftersekretärs von Botkin, gegenüber Botschafter v. Swerbejew, zwischen dem Grafen Pourtales Gerier al Moltke. Nach dem Frühstück war Cercle. Lin serbisch-griechischer vertrag. Die „Südslawische Korrespondenz" meldet aus Athen: Am 22. Mai wurde zwisck)en Serbien und Griechenland ein Vertrag unterzeichnet. Der Vertrag, der durch eine Militär ko nvcntion ergänzt wird, garantiert den beiden Staaten gegenseitig ihre Gebietsansprriche. Jn- folaÄ>essen hat Griechenland den Wunsch des bulgarischen Kabinetts, durch den früheren Gesandten Sarafow in Athen Sonderverhandlungen zu führen, abgelehnt. Ein Schifföuntcrgaug im Hafen von Smyrna. Konstantinopel, 24. Mai. (Agence Havas.) Der unter amerikanischer Flagge fahrende Dampfer „Nevada" der Gesellschaft Hadjidaut geriet beim Auslaufen von Smhrna in die Linie der aus gelegten Minen. Tas Vorderschiff stieß gegen eine Mine und Eur$ darauf gegen eine zweite und dritte. Es ereignete sich eine Eix»- pl 0 si 0 n, doch weiß man nicht, ob sie infolge der Berührung mit einer Seemine erfolgte oder ob es sich um eine Kesselexplosion handelt. Das Scbiff ging sogleich unter. Nach einer Erklärung der Schiffsgesell- schaft hatte der Dampfer 2 00 Passagiere an Bord, von denen 80 von dem französischen Kreuzer „Bruix" gerettet wurden. Aus Stadt und Land. Gießen, 25. Mai 1913. • • Landes Universität. Der Großberzog hat den außerordentlichen Professor bei der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Joh. Gg. Mönckeberg in Gießen auf sein Nachsuchen au§ dem Staatsdienste entlassen. * • Lehrerpersonalien. Dem Lehrer Gg. Müller zu Monzernheim wurde eine Lehrerstclle zu Langen; dem Schlilamtsaspiranten Ludw. Rufer aus Nordhausen die erledigte zweite Lehrerstelle zu Bönstadt; dem Schulamtsaspiranten Andr. Spieß aus Dieburg die erledigte Lehrer- stelle zu Ludwigshöhe übertragen. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Lollar. "Versetzt wurde der Finanzamtsgehilfe bei dem Finanzamt Osthofen Karl Lang, z. Zt. zu Groß-Gerau, in gleicher Diensteigenschaft an das Finanzamt Alsfeld. • * Erledigt ist die Stelle de§ zweiten Beamten (Wasser- bauassessor) bei dem Wasserbauamt Mainz. ** Auf der amtlichen Konferenz der Pfarrer des -evang. Dekanats Gießen wurde allseitig die durch den Prinz-Heinrich-Flug am' 1. Pfingstfeiertage verursachte Störung der Gottesdienste in allen durch den Flug berührten Gemeinden beklagt und der geistliche Abgeordnete d-es Dekanats in per Landessynode beauftragt, die Sache bei der nächsten Tagung der Landessynode öffentlich zur Sprache zu bringen und oas Bedauern weiter kirchlicher Kreise darüber auszusprechen, daß diese Veranstaltung! an einem hohen christlichen Feste stattgefunden hat. • • Die Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie in Hessen hielt am SamStag, den 24. Mai, in dem Hörsaal der Klinik für psychische und nervöse Krankbeiten ihre gut besuchte 16. Hauptversammlung ab. Im Mittelpunkt der Verhandlung stand der Vortrag des ObermedizinalratcS Dr. Balser-Darmstadt über die Frage der Prostitution. Wollen wir an dieses ungemein wichtige und schwierige Problem mit Erfolg herantreten, so können wir dies nur, wenn wir mit voller Unbefangenheit die bestehenden Tatsachen einer kritischen Prüfung unterziehen. Obermedizinalrat Balser verstand es durch seine exakten Ausführungen, seine Zuhörer zu fesseln und sie anzuregen, im Kampfe gegen die ungeheueren Schäden sittlicher, krimineller und vor allen Dingen gesundheitlicher Art, die die Prostitution im Gefolge hat, mitzuhelfen. Wer schon Gelegenheit gehabt hat, die schweren, dauernden Schäden, die eine geschlechtliche Infektion für das Individuum, sowie für die Familie hat, zu beobachten, der wird es verstehen, daß die wirksamste Be- kämpfung auf diesem Gebiete in dem Kampfe gegen die Geschlechtskrankheiten gipfelt. Wahren Menschenfreunden muß es zur Pflicht gemacht werden, als Helfer im Kampfe gegen die venerischen Krankheiten, die am Marke unseres Volkes zehren, teilzunchmen. In der sehr rege verlaufenen Aussprache wurden von medizinisch-juristischer Seite über diese Frage wertvolle Betrachtungen angestellt. " Stadttheater. Zum morgigen Gastspiel der Geschwister Wiesenthal dürüe sotgende Besprechung eines Frankfurter Blatts von besonderem Interesse sein, da sie dasselbe Programm behandelt, das auch hier gegeben wird. Gesten, waren die Schwestern Elsa und Berta W , e s e n l h a l wieder hier emgekehrt, um einem dankbaren Publikum mit ihrer liebenswürdigen Kunst einige frohe Stunden zu bereiten. Ter Saal des Kaufmännischen Vereins war nahezu ausverkaust, und man brauchte sich darüber nicht zu wunden,, denn das treffstich zusanunengestellte Programm mit seinen wohlerwogenen S eigerungen ließ die Zuschauer nicht aus einem gern getragenen Banne los. Den Abend eröffnete die Gavotte ans „Manon" von Massenet, in der die beiden Künstlerinnen (Berta als Kavalier) wie lebende Porzellanfigürchcn aus der Rokokozeit erschienen. Allerliebst war das Haschen und Entrinnen in der Violetta-Polka von Joh. Strauß. Im zweiten Teil bot der Walzer „Sphärenklänge" vonJoh. Straiiß reizende Bilder, die durch das Rot und Weiß der Geivänder bei blauem Hintergrund sehr belebt wurden. Die Krone des Abends war der am Schluffe gebotene Faiistwalzer (Gounod). Wie weiße Falter im Sommerjonnenlicht selig sich wiegen, so schwebten die beiden Schivestern ganz in W iß über die Bühne Zierliche, langsame Pas wechselten mir selbstvergessenem Schweben un Walzertakt, um gegen Ende m einen Taumel überzngehen, als sei der Geist eii,es griechischen Bacchanals wach geworden, b,s selige Ruhe den Tanz beschloß. Der Beifall wollte kein Ende nehmen und das Publikum ging nicht, bis es eine Wiederholung erzwungen hatte. *'Alice-Frauenverein für Krankenpflege. In der vergangenen Woche fand in dem hiesigen Garnison- Lazarett die Schlußprüfung der Helferinnen vom Roten Kreuz statt. Der praktische Kursus, der sich an den durch Oberarzt Dr. von Homeyer abgehaltenen theoretischen an- schloß, umfaßte einen Zeitraum von 5 Wochen und wurde von Stabsarzt Dr. Budde geleitet. 9 Samariterinnen — Hälfte der angemeldeten — konnten angenommen werden. Eine Schivester des Alice-Hospitales Darmstadt war als helfende Kraft dem Stabsärzte beigegeben und eine zweite stand durch Entgegenkommen des Professor Dr. Opitz gleichfalls zur Verfügung. Altßer dem Oberstabsärzte Dr. Wiesinger, dem Leiter des Kursus, Stabsarzt Dr. Budde, sowie Oberarzt Dr. Weckerling wohnten der Prüfung die erste Vorsitzende deS Alice-FrauenvereinS mit einer VorstandS- dame, Geheime Mcdizinalrat Dr. Haberkorn, als Vorstand des Kreisgesundheitsamtes, und Landgerichtsrat Wiener als 1. Vorsitzender des Zweigvereins vom Roten Kreuz bei. Sämtliche Samariterinnen bestanden die Prüfung und e5 konnte ihnen die Reife zur Helferin zuerkannt werden. — Anfang Oktober d. Js. wird der zweite Kursus abgehalten werden, mit dem zugleich ein Uebungskursus für Helferinnen in Aussicht genommen ist. Ten Helferinnen früherer Kurse wird dadurch Gelegenheit zur Wiederholung, somit weiterer Ausbildung geboten. "Alldeutscher Verband. Morgen wird in Steins Garten in einem vom Alldeutschen Verba«,d veranstalteten Vortragsabend Herr Dr. med. F. Siebert gus München, der bekannte liberale Politiker und Mitarbeiter des "Archivs für Raffen- und Gesellschaftsbiologie, einen Vortrag halten über „Rassengedanke un b moderne Weltanschauung". Die interessante Frage von einem Redner mit reicher Erfahrung auf national-politischen wie auf biologischen Gebiete behandelt zu hören, wird wohl vielen um so willkommener sein, als in Gießen über die mobernen, rasch aufblühenden Bewegungen in der Raffenfrage noch nicht gesprochen wurde. ** Vom Kaufmännischen Verein wird uns geschrieben: In Barmen tagten der Deutsche Vortrag s-VerÜ and und der Deuts cheBerbandKauf- mlännischer Vereine. Ter hiesige Kaufmännische Verein, der beiden Verbänden angeschlossen ist, nxrr durch seinen Vorsitzenden vertreten. Bon der Regierung wohnten den Verhandlungen (M). Regierungsrat Sief art, vortragender Rat im pdÄchssamt des Innern, Berlin und Wirkt. Geh. Oberregierunasrat Neumann vom preußischen Ministerium für .Handel und Gewerbe, Berlin, bei. Dr. Wilh. O'hr, München, sprach über „Deutschland als Industrie- und Han d els st aat", Herr Stadtv. Heinrich Ehlers, Frankfurt, berichtete danach über „Parität undGewerkschaft", worauf Stadtv. Vesper, Barmen über „Samstag-Frühschluß" sprach. Außerdem wurden innere Verbandsangelegenheiten verhandelt. " Goldene Hochzeit feiern heute Friedrich Heuser und dessen Ehefrau. •• Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern nachmittag auf der Burg Gleiberg. Ein 13jahriger Junge aus Wetzlar, der ohne Aussicht war, kletterte auf der Zwingermauer, rutschte aus und stürzte etwa 12 Meter tief ab. Er erlitt schwere innere Verletzungen und wurde hierher in die Klinik gebracht. An dem Unfall trifft niemand eine Schuld, da alle gefährlichen Stellen abgesperrt sind. Kreis Büdingen. — Nidda, 24. Mai. Der Hilfsverein Ober- Mockstadt hielt im Gasthaus ,Zum GambrinuS" eine Mit- glieder-Versammlung ab, in der der Geschäftsführer deS Vereins, Bürgermeister Birkenstock-Ranstadt, Bericht erstattete über die seitherige Tätigkeit. Dem Bericht entnehmen mir, daß der Hilfsverein bis jetzt 600 Gläubiger mit einer Gesamtforderung von 810 000 Mk. gegen einen Nachlaß von rund 180 000 Mark befriedigt hat. Der Hilfsverein hat ’/3 aller Gläubiger befriedigt und 2/s der Forderungen gegen den Konkurs erworben; er hat damit einen Erfolg zu verzeichnen, der alle Erwartungen übertrifft. Es ist anzunehmen, daß alle Gläubiger das günstige Angebot deS Hilfsvereins annehmen, und deshalb sollen noch weitere Gelder verfügbar gemacht werden. Der Kreis Büdingen hat dem Hilssoerein ein unverzinsliches Darlehen gegeben, wofür die Versammlung dem anwesenden KreiSrat Boeckmann dankte. Kreis Friedberg. r. Bad-Nauheim, 25. Mai. Frau Julie von der Heide aus Dortmund, die seit 25 Jahren unfern Badeort in jedem Sommer als Kurgast besuchte, wurde durch Uebersendung eines Blumenstraußes und eines Prachtalbums vom Kurdivektor erfreut. In: vorigen Jahre hatten wir rund ein Dutzend Kurgäste, die durch obengenannte Aufmerksamkeit ausgezeichnet werden konnten. — Anläßlich der Vermählung der Prinzessin Viktoria Luise mit bem Herzog von Cumberland fand gestern abend auf der Terrasse Festkonzert und großes Feuerwerk statt. Beim Ertönen des „Heil dir im Siegerkranz" standen sämtliche Besucher auf und sangen die Hymne mit. — Heute nachmittag fand in der Turnhalle die Ueberreichung der Gesellenbriefe an 16 junge Leute, die sich der Gesellenprüfung unterzogen hatten, statt. Unter den Prüflingen befand sich auch die Tochter des Bierhändlers Geist, die. ihre Prüfung vor dem Ausschuß als Kleidermacherin mit „Gut" bestanden hatte. Als Vertreter der Zentralstelle war Hauptlehrer Scheidt- Friedberg anwesend. Die Handwerkskammer hatte Syndikus Engelhardt, das Kreis- amt Kreisamtmann Herwegh entsandt. Bürgermeister Dr. Kayser vertrat unsere Stadt. — Der gestern abgehaltene Verbandstag der hessischen Hebammen war von über 200 Teilnehmerinnen besucht. Die Regierung war durch Geh. Medizinalrat Dr. Hauser-Darmstadt, das Kreisamt durch Kreisamtmann Dr. Perth-Friedberg, und die Stadt durch Bürgermeister Dr. Kayser vertreten. Außerdem beteiligten sich an der Tagung Vertreter der Zentrale für SäuglingsfüWopge und d.eS hiesigen Aerztc^ standes. l. Butzbach, 24. Mai. Gemeinderatssitzung. Anwesend: Bürgermeister Flach, Beigeordneter Herl, die Gemeinderatsnntglieder Braubach, Grauer, Heil, Heist), Küchel, Müller, Oppenheimer, Tröster. Entschuldigt fehlen: Beigeordneter Hadermann und Dr. Vogt. Das Konzessionsgesuch des Herrn C. Groß zum Mrrtschastsbetrieb in dem ehemaligen Kalbfleischschen Haus an der Bahnhofstraße wird unter Bejahung der Bedürfnisfrage rur Genehmigung befürwortet. .Herr Oppenheimer berichtet für den Finanzausschuß über die Eingabe des Spediteurs Adam wegen Erhöhung der Vergütung für die Straßenreinigung und über die Verhandlungen über die Müllabfuhr. Der Ausschuß schlägt vor, Adam eine bc- sondere Vergütung für das Rechnungsjahr 1912 und eine jährliche Vergütung von 200 Mk. für eine Nachreinigung der Straßen an Sonn- und Feiertagen zu bewilligen und eine Bekanntmachung folgenden Inhalts zu erlassen: „f)!ach- dem sich herausgestellt bat, daß sich die unentgeltliche Abfuhr von Müll und sonstigen Abfällen in Verbindung mit der Straßenreinigung nicht aufrecht erhalten läßt, da die von dem Unternehmer hierfür aufzubringenden Kosten weitaus das überschreiten, was man billigerweise von ihm verlangen kann, wird vom 1. Ium ab der Unternehmer nur noch den Straßenkehricht abfahren. Den Bewohnern bleibt es überlassen, sich mit dem Unternehmer über die Abfuhr der Abfälle auseinanderKusetzen." Herr Müller schlägt vor, die Mllabfuhr auf Kosten der Ztadt ausführen zu lassen und die entstandenen Kosten wieder von den betreffenden Personen zurückzuerheben Nach längerer Aussprache wird der Vorschlag des Finanz- ausschusses angenommen. Für den Bauausschuß berichtet Herr Oppenheimer über die Besichtiguna des Realschulgebäudes und die Prüfung der vorliegenden Kostenberechnung über die auszuführenden Unterhaltungsarbeiten tin Realschulgebäude. Es wurde beschlossen, die vorgesehenen Arbeiten nach der vorliegenden Kostenberechnung, die ak’ notwendig betrachtet worden, ausführen zu lassen und tm nächstjährigen Voranschlag einen Betrag für die äußere Unterhaltung des Gebäudes vorzusehen. Auf Antrag des Beig. Heil sollen im nächsten Voranschlag die Kosten für Fortsetzung der Trottoiranlage in der Ludwigstraße vorgesehen werden. Dem Obst-^und Gartenbauverern wuroe zur Veranstaltung eines Festes ein Zuschuß zur Bestreitung der Kosten von 100 Mk. bewilligt Hieraus wurde die Beratung des neuen Entwurfs der Ortsbausatzung fortgesetzt und beendet. Kreis Wetzlar. X Dorlar, 25. Mai. Vorn Herrlichsten Wetter bcgimlhgt und unter äußerst refler ^Beteiligung beging unser Turnverew beute das Fell seiner Fahnenweihe. Tas neue Banner von der ^apnen- sabrik Otto Trivan-Hann.-Atünden angefertigt, trägt die ZuMm: Mr, 40-47 74-80 47—51 84-91 48-00 100-00 55.00—57.00 68,50-72.00 64.00—56.00 68.50—71.00 54.00—57.00 69.00—71.00 54.00-57.00 69.00—71.00 MisnsMeksItt Vereis 2824 Um rege Teilnahme bittet Der Ausschuß. Eintritt 20 Pfennig. Mitglieder frei. Ürninbonnlinn nlloe iel ne,ert in Jeder gewünschten iä dllKI All Ausstattung stilrein u.preiswert m mmUMUliUU Ullül m I die BrUbl'sohe Ueiv.-Dniokerel Vllesßeltet vm Alldeutschen Verband Hooh- und Tiefbau. 87-90 81-87 80-83 74—80 8 38 48-50 43—46 103-112 95—102 61-66 55—60 84-86 77-87 74—82 62-76 55—65 Mr. 49-53 45—48 Kyffhäusßr TEchniRnin Frankenhausen. Ing.-u.Workm.-Abt. Gr.MascK.-lab. Terpentinöl Sikkativ Leinöl liefert billigst Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Reformhaus 5 Kreuzplatz 5 45-48 40-46 40-44 51—58 24-30 „Wer seinen Körper stählt, pflegt seine Seele." Fräulein Herbert sagte einen Prolog ans und überreichte im Namen der Jungfrauen die Fahne dem Verein und Lehrer Watz hielt tue Festrede. Außer den Ortsvereinen waren 12 auswärtige Turnvereine erschienen, welche in 8 Riegen ihre turnerische:: Leistungen zeigten. Tie Festmusik stellte die Kroidorfer Kapelle. nährt und kräftigt, fördert die Verdauung, verhütet Darmkrankheiten u. verlängert so das Leben. Zu haben im Donnerstag, den 29. Mai, 81/, Uhr, Hotel Großherzog Vortrag des Generalsekretärs Dr. Linse Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wctteraussichten in Hessen für Tienstag, den 27. Mai 1913: Meist heiter, trocken, warm; Gewitterneigung. Aenßtag, 27. Mai, S’k U(jr in Steins Karten: Oeffentlicher Vortrag Dr. med F. Siebert (München) Rassengedanke und moderne Weltanschauung herein Ober, lnnu§' eine M. ^hrer des Ver- dericht eisiattetc : ^tnehmen wir, "it einer Gesaml- von rund «in hat ’|3 aller gegen den Aon- u verzeichnen, der nehmen, daß alle ’ereinS annehmen, verfügbar gemacht ilssverein ein un« Üersammlung dem Märkte. fc. Frankfurt g.M. V i e h b o s -Ata r k t b e r i ch t vom 26. Mai. Austrieb: Rinder 1306, darunter Ochsen 481, Bullen 63, Kühe und Färsen 762, Kälber 2518, Schafe 134, Schweine 2331. Tendenz: Ochsen mäßig rege, erheblicher Ueberstand, Kälber lebhafi, Schafe ruhig, Schweine mäßig, Ueberstand. außerordentlichen Hauptversammlung des Kölner Männergejang- vcreins wurde nach vierstündiger, zeitweise sehr erregter, bis nachts i Uhr sich hinziehender Debatte, die auf die vorauf- gcgangene Einmischung der Vertreter hoher Behörden zurückzu- führen ist, beschlossen, zukünftig nicht mehr an Gesang- wett st reit en tcilzunchmcn. Der musikalische Leiter des Vereins, Prof. Schwarz, wurde angesichts der außerordentlichen Verdienste um den Verein und um dem hochgeschätzten Dirigenten einen ganz besonderen Vertraueilsbewcis zu geben, einstimmig zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. * Durch eine Kesselexplosion bei hydraulischen Arbeiten im Hasen von Buenos Aires wurden am Freitag 12 Personen getötet und 20 verletzt. * Fünfzig Menschen getötet. Aus Longbeach (Kalifornien), 24. Mai wird gemeldet: Aul dein Municipal Pier, wo die englischen Euuvohner der Stadt den Empire day feierten, stürzte eine 20 Fuß hohe überfüllte Znschancrtribüne ein. Das Unglück verursachte eine furchtbare Panik, der gegenüber die Polizei machtlos war. Nach dein Einsturz war der Strand mit schreienden und sich in Krämpfen windenden Menschen bedeckt, von denen zahlreiche verwundet waren. Getötet dürsten 50 bis 60 Personen sein. 35 Leichen sind bereits geborgen, meistens Frauen und Kinder. Kleine Tageschronik. Das Befinden des Knaben, der von entern Privatautomobil, in dem sich der Herzog von Etttnberland befand, überfahren wurde, ist zufriedenstellend. Ktesser» Pickel im Gesicht u.cun Körver beseitigt rasch und zuverlässig Zucker’« PatcnJ-JIcd!- zinaS-Seife, ä St. 50 Pf. 115X1(1) und 1.50 M. (BaXifl, stärkste Form). Nach jeder Waschung mit Zuckooh- «C’renie, Tube 50 und 75 Pf., nachbehandeln. Frappanle Wirkung, von Tausenden bestätigt. Sn haben in der Uni- versitäts-Apotbekc, Hirich- Apotticke, bei August Roll. t5.Scibcl,Wilb.Kildingcr, Cito Schaas, ebammenm Tie Regierung user-TarmM,> ‘«»ierwrtttM nur Vertreter der | § hiesigen W» I deratsMuy «rdneter Wg imberW] ME r,,r ioi9 und igen.rv^ m:r W «,5 breiten-"7 ich chr^'E n bfri?b Me politische Parteien Gäste, auch Damen, willkommen. J.A.d.V.: Körte. <5^ Rabatt-Sparvereinigung des Vereins dervetaillisten zu Gietzen Diensta«, den 27. Mai. abends 9 Uhr, im Hotel „Kaiserhof“ DriieMche General-VersilmmlWg Tagesordnung. 1. Berichterstattung,- 2. Kassenablage; 3. Wahl des Aus- schusies: 4. Antrag auf Aenderung der Geschäftsordnung: 5. Geschäftliches. DM/S Qutetamalz kräftigt Kranke verjüngt Gesunde gibt Jugendkraft und Frische. Wirklicher nghrsatzgehaft! Dosen Mk. 1#— und Mk. ISO. Verlangen Sie Quletamalx In Apotheken und Drogerien. Wo nicht erhältlich, schreiben Sie en Quiefawerke :: Bad Dürkheim J. SONN Tel. 136. Nord-Anlage 13. Martenbader ! Entfettunaö-Salz. 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Das Auto wurde völlig zertrümmert, zwei der Insassen wurden sofort getötet und zwei weitere so schwer verletzt, daß sie gleich daraus starben. Eine weitere Person wurde leichter verletzt. Großfeuer auf der Weltausstellung in Gent. Gent, 25. Mai. Im Gelände der Weltausstellung brach heute nachmittag ein großes Schadenfeuer aus, das jedoch dank der schnellen .Hilfe rasch auf seinen Herd beschränkt blieb. Das Cafe Zillertal und der Hinduhavillon sind zerstört. Die Brandstelle ist etwa 150 Quadratmeter groß. Es ereigneten sich keine Unfälle. Der Schaden be- ' trägt 1/4 Million Franken. Der Schiffs un ter gang int Hafen von Sm y r n a. Konstantinopel, 25. Mai. Amtlich wird erklärt, daß der Dampfer „Newada" auf eine Mine gestoßen sei. weil er die Fahrrinne verlasse?: hatte. Nack einer andere?: Darstellung ist das Schiff in der Fahrwinne geblieben. Man befürchtet, daß Minen von der Strömung weggetriebe?? Worden sind, so daß große Gefahr für die Schiffahrt bestehe. Kein Schiff fährt mehr in den Hafen von Smvrna ein und keines fährt niehr heraus. 'Äe hiesige?? Schiffsagenten werden, wie es heißt, bei den ausländischen Missionen das Ersuchen stellen, daß diese bei der Pforte inter- vemeren, so daß die notwendigen Maßnahmen getrosfe?i! werden. Da ein russisches Schiff in Smyrna zurüekbehalten wlird, hat der russische Botschafter von der Pforte verlangt, daß alle Minen entfernt werden. IT Für Erholungsbedürftige und leichtere W FHKMFMM Kranke.»w^n^St. 1 M gn M Mi ; ids Kuranstalt Hofhelm i. T. ■ IQ ä m ffl » Erz gfl B 1/a Stunde v. Frankfurt a. M. Prospekte Ä S Naäf Ä. e LL. durchDr. Schulze-Xahleyss,Nervenarzt p ii | ■ Ä I ii u. Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebr.Rover), Leipzig Färberei Gebr. Rover, GiBmOUmm, chemische Waschanstalten Chem. Reinigen u. Färben v. Damen-, Herren- u. 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Psandlokale Seltersweg 11 dahier die wegen rückst, (ftemein'** steuer u. Kaiialgcb. pp. pfändet. Gegenstände, Diä aller Art, wie Schrät..^, Sofas, Vertikos, Spiegel, Sekretäre, Schreibtische, ein Klavier, 2 BusettS, 2 Kaffenschränke, 3 Stämme Eichenholz u. versch. a. versteigert werden. D,4/s Ecmmccker, Psandmeister. Versteigerung. Dienstag, den 27.dS.MtS., nachmitt. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 200 Büchsen Konserven, 1000 Flaschen Wein, zehn Mille Zigarren, 176 .Sri Io Terpentinöl. 1 Registrier kaffe, 1 Ziege, 1 Pianino, 1 Bufett, 1 Motorfahrrad, 1 Kommode, 1 Sofa u. a.S. Born, Gerichlovollziehcr in Gieben. |3470 Versicherung. Freitag, den 30. ds. Mts., nachm. 3 Uhr, werden im Pfandlokal SelterSweg 11 versteigert: 1 Kassenschrank, 1 Konsot mit Spiegel, 1 Sekretär, ein Spiegelschrank, Vertikos, Schränke, (Sofas, 1 Wagen, 14 Bände Brock- baus Konversations-Lerikon, Tische, Uhren, 1 Schreibtisch. 2 Hunde, Kommode, 40 Stck. Schokolade, 2 Band weine Spitzen, 8 St. Schnur n. a. m. Johann, [3477 Grobberzogl. Psandmeister. Mittwoch, den 28. Mai, nachm. 2 Uhr, versteigere ich im Diekerschen Saale, yieuftaöt 55: I. Möbel all. Arten, Betten, Schreibtische, 1 Flurgarderobe, 1 Sekretär, IPianino, 1 ©alonbüfett, 1 hochfeine Salongarnitur in Seide, 2 Spiegelschränke, 2 Waschkommoden mit Marmorpl., 1 ar. Partie Silbersachen, 1 Laden-Schrank, doppelt, mit Glasscheiben, 1 Wanduhr, 3 Btlder, 2 Drille Zigarren, 1 Partie Schnh- waren u. a. II. 1 grobePartieGeschästs-, Notiz- und Tagebücher, Schreibzeugstützen u. eine Zither. Die Versteigerung unter II findet bestimmt statt. 3479 Geibler, Gerichtsvollzieher Dir.: Hermann Steingoetter. Dienstag, d. 27. Mai 1913 abends 8 Uhr: Gastspiel derTaozkünstlerinneo Geschwister feenlhal. Dazu die beiden Einakter: Die Lore von Otto Erich Hartleben. ?ÄLE!vtttdkg?Wokleö von Gustav zu Putlitz. Kafsenöffnung 7*/i Uhr. Ani.8Ubr. EndegeglO'/, Uhr. Preise der Plätze ftebe Tageszettel. [C’4/ 5 Schade& Füllgrabe 15T I- Pfd. von empfehlen kochende Linsen Bruchreis Pfund Pfg. Suppenreis Pfund 18 Pfg. TafelreiS Pfund 24 Pfg. Pfd. 35 Psg. 5-Psund- 1 WK: Eimer X ♦ < O Mk. Limburger Käse Anschnitt Psd. 40 Pfg. Apfelgelee eingekocht Bahnhofftrahe 26) Ludwigftrahe 20 j Telephon Nr. 186 Walltorftrahe 24. a76/s Weisse Batist- mit Spitzen, Stickereien Rin.sätzen. Blisea Hohlsäumen Wasch Anzüge Blusen Enorme Auswahl! Billigste Preise! Hosen garantiert waschecht. 5.50,3.00 q nn 4.00, 2.50 ÜbÖÜ