I W d W . | W W H 165. Jahrgang Erstes Blatt Feuille- rkramrntaljjche Die heutige Nummer umfatzl 12 Seiten. ZM die die ton", „Vermischtes" und „Gerichtsfaal": K. Neu- ♦ 00 Uhr. >M 8A llhx. N). :‘S* X2 Uh: '* '/,2 U^. Eindruck erweckte, als ob er mitschuldig fei. Die Firma ist in her Lage, für Jmc absolute Ehrenhaftigkeit dieses langjährig erprobten Beamten" einzustchcn. verfallen. Zur Frankfurt ist ein Frankfurter Idiotikon in Vorbereitung, für Wiesbaden, Gießen, Hanau und Kassel ist die Schaffung solcher dringend wünschenswert. * — Das erfundene Geheimnis der Sphinx. Ein Korrespondent des „9?eh> ?)orf Herold" hat unlängst aus Kairo seinem Blatt über angebliche Forschungen im Innern der Sphinx einen Bericht erstattet. Dazu schreibt nun ber, Professor der Acgpptologic an der Wiener Universität Dr. X). Junker der „Kölnischen Volkszeitung" folgendes: Soeben lese ich einen Bericht, nach deni man in der Sphinx nunmehr das Grabmal des Mcnes, des Begründers der ersten Dynastie erkennen müsse, und int Innern der Sphinx feiert reine Wunderdinge entdeckt morden. Es handelt sich um eine Nachricht, die zuerst im vergangenen Jahre auftauchtc, aber bald wieder verschwand. Im Februar dieses Jahres kam sie wieder. Zuerst erschien ein Sensationsartikel in einer amerikanischen Zeitung, der dann mehr ober weniger umgeändert in den Blättern des Kontinents die Runde machte. Selbst ägyptische Zeitungen, wie die „Egytian Gazette" und die „Aegyptischen Nachrichten" aus Kairo, brachten die Nachricht, mit dem Erfolg, daß Scharen nach Gizeh wallfahrten, um sich die vermeintlichen Forschungsergebnisse anzusehen. Ich selbst bemerkte einen Trupp, der auf Leitern den Kopf der Sphinx erstieg, um in den „berühmten" Saal int Innern des selb eit einzudringen. Wir haben es dabei nicht etwa mit einem Aufbauschen wirklich gemachter Entdeckungen zu tun, sondern mit einer voll ständigen Erfindung. Pros. G. Reisner von dem Boston Museum os fine arts wird überall als der glückliche Entdecker der Sphinx- Geheimnisse genannt. Tatsächlich hat .er nicht einen Spatenstich in der Nähe der Sphinx tun lassen. Er ist unser, d. i. der österreichischen Expedition, Nachbar auf dem Grabungsfeld bei den Pyramiden, und ich weih positiv, dast er während der verflossenen Kampagne nur hinter der Pyramide des Cheops und neben derbes Mykerinos gearbeitet hat. Das Gebiet bei der Sphinx liegt auf unserer eigenen Grabungskottzession, wir haben es in unserem Kamp stets vor Augen, und wir mühten es wohl am ehesten wissen, wenn man dort gegraben oder etwas gesundeit hätte. Wir selbst aber wollen nicht in die Sphinx eindringen, weil dort keine Geheimnisse zu lüsten und feine Entdeckungen zu machen sind. — Erste deutsche Konferenz für staatsbürgerliche Bildung und Erziehung. Die Vereinigung für staatsbürgerliche Bildung und Erziehung veranstaltet am 25. und 26. April d. Is. int Sitzungssaal des Herrenhauses zu Berlin die erste deutsche Konferenz für staatsbürgerliche Bildung und Erziehung. Die Tagung soll ein Bild geben von der grossen Bedeuttlng, welche die Frage der staatsbürgerlichen Erziehung für unser gesamtes öffentlieljes Leben besitzt. Nach einem einleitenden Referat über die Ziele und Ausgaben der Vereinigung (Exzellenz von frentio) wird Uitiversitätsprofefsor Dr. Nauck>- vor dem Ende des Krieges. Die Antwort Montenegros. "la^^ k Zchreinermeisteh vanti®- Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Amuchmi »«» unz-igm notationrdruck „nd Verlag der vrMschen Univ.-Vuch- und Steinbruderei R. Lange. RedaMon, Lrp-ditio- und Druckerei: Lchulftratze 1. Land": E.Heß; für den bis vormittags" 9 Uhr. Büdingen: zernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. ________Anzeigenteil: H. Beck. Goetz; für Montag, 21. AM M Bezugspreis: monatlich 75Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Ab ho le- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch hie Post Mk.2.— Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pst ansivärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August greitvinige ve'Lräqe zu den Höften der wehrvorlaaen. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Freiwillige Bei- träge zu den Kosten der Wehrvorlageit gehen der Reichs- hanptkasse fortgesetzt in erheblichem Umfange zu. Es befinden sich darunter sowohl große Vertrage reicher Kaufleute und Gewerbetreibender, als auch Spenden der ärmeren Bevöllerungsschichten. Mehrere Kriegervereine, ein evangelischer Arbeiterverein und andere Verernrgungen sind mit kleineren oder größeren Summen vertreten. Ein höherer F o r st b ea,m t e r gab freiwillig ein Zehntel seines Vermögens. Die Deutschen in Antwerpen veranstalteten aus eigenem Antriebe eine Sammlung, die binnen weniger Tage einen Ertrag von 150 000 Mk. erbrachte. Der Reichskanzler sprach für alle Spenden bereits un Reichstag öffentlich den Dank des Vaterlandes aus. Neuheit Sofia, 19. April. Es verlautet, daß nunmehr auch Antwort Montenegros ein getroffen ist. Sie enthält ... bedingungslose Zustimmung zu den Vorschlägen der Großmächte. Es bleibt also noch eine Vereinbarung über einige textliche Aendernngen unter den Verbündeten durchzuführen, namentlich betreffend der Grenzen Albaniens, die ägäischen Inseln und die Kriegsentschädigung, worauf die Antwortnote den Großmächten sofort Essen, 19. April. Von einem Herrn der Firma Krupp erfährt die „Rheinisch-Westfälische Zeitung: Die heftigen Angriffe des Abg. Liebknecht sind zweifellos auf einen R achc- a k t eiites wegen einer Betrüger ' i ch e n Handlung entlassenen Beamten znrückzuführen, der ein vielleicht vorliegendes Vergehen eines Unterbeamten der Berliner Vertretung der Firma Krupp in maßlos übertreibender Weise denunzierte und gleichzeitig den Versuch mackste, die Firma selbst hereinzuziehen und bloßznstcllen. Davon, daß der betreffenbe Berliner Untcr- beamte große Mittel zur Verfügung hatte — ime Liebknecht ausführte — kann keine Rede sein; er hatte lediglich sein Gehalt, das den Angestellten seiner Klasse entsprach. Außerdem verfügte er über keinerlei Mittel von der Firma Krupp. Er hatte keine Tantiemen und seine Einnahmen hingen in keiner Weise von dem Ergebnis einer besonderen Tätigkeit ab. Daß diese Tätigkeit aus'Bestechung ober auch nur aus unerlaubtes Nachrichtensammeln gerichtet sein sollte, bo.rnn ist kein wahres Wort. Die Untersuchung wird ja ergeben, was an der Sache als Kern bleibt. Gewiß wird der freifsembe Perg wieder einmal nichts ober eiste kleine Maus gebären. Es ist aber bedauerlich, daß von Liebknecht der Name eines Essener Beamten der Firma Krupp — Herrn von Dewitz — mit der Sache in Zusammenhang gebracht wird, der den nicht verhindern, daß die Kruppschen Werke wiederholt von Verrätern heimgesucht wurden. Erinnerlich ist vielleicht noch die vor einigen Jahren durch das Reichsgericht erfolgte Verurteilung von drei Personen, die sich geheime Pläne angeeignet hatten. Und zwar besteht die neueste Technik des Landesverrats darin, so wenig Verdacht wie möglich nach vollbrachter Tat zu erregen: Die Papiere werden nicht beseitigt, sondern photographiert. Die internationalen Spionagebureaus, die ihren Sitz int Auslande haben, ihre geheimen Filialen aber aus preußischem Boden und im Rheinland unterhalten, werden ganz genau wissen, auf welchen Schleichwegen und durch welche Hintertüren es unter Umständen doch möglich ist, an die geheimen Schubfächer heranzukommen. Und diese Gefahr ist jetzt wieder klarer als je geworden und führt drängender als je zu der Frage, ob es nicht besser wäre, die Herstellung von Kriegsmaterial in die Hände des Staates zu geben. Es gibt ja für ein großes Eisenwerk noch so viele gewinn- bringende Gebiete, wie denn auch die Firma Krupp so ungefähr alles herstellt, was am Markte der Eisencrzeug- nisse gehandelt wird. Wenn nun der Ruf ngch Verstaatlichung der deutschen Geschützgießcreien wieder sehr laut erschallt, so wird sich wahrscheinlich ein heftiges Klagen darüber erheben, daß der Staat sich das zunutze machen wolle, was die Industrie erarbeitet habe. Aber das ist eine Ungerechtigkeit, die jeder Verstaatlichung anhaftct und die dann nicht' so schwer empfunden zu werden braucht, wenn es sich darum handelt, Produkte herzustellen, die dem kriegerischen Schutze des eigenen Landes dienen. Es gab Zeiten, wo mit Waffen, die Kriegszwecken dienten, lein Staubet nach dem Auslande getrieben werden durfte. Darunter hat sicherlich die nationale Wohlfahrt nicht gelitten. Und es ist kein vernünfttger Grund ausfindig zu machen, warum heutzutage aus nationalem^Jnteresse nicht wieder auf die alte berechtigte Idee des Staatsinteresses zurückgegriffen werden sollte. Man kann einer Firma, wie Krupp, nicht verbieten, ihre Artikel ndti) auswärts zu verkaufen. Aber man kann sehr wohl die Entwicklung dahin lenken, daß die Waffeuherstellung nach den eigensten deutschen Militärgeheimnissen künftig mehr und mehr unter Staatsregie gebracht wird. lNundarterrsorslMg und dar Wörterbuch in Hessen-Nassau. h. Frankfurt a. M, 18. April. Von der Kgl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin ist, wie wir schon berichteten, -ein Werk in Angriff genommen worden, das die Erforschung der Mundarten in der ganzen Monarchie bezweckt. Mit der schwierigen Aufgabe für Hessen-Nassau wurde Professor Dr. Wrede in Marburg betraut, der Freitag abend auf Veranlassung des Westerwaldklubs, des Allgemeinen Sprachvereins und des Frankfurter Verbandes für Volkskunde eingehend über das geplante Werk berichtete Fn der Provinz Hessen-Nassau entstand 1888 in Hers seid die erste brauchbare Lokalgranttnatik, der später in Nassau solche für Naunheim bei Wetzlar, und Schlierbach bei Biedenkopf (1908) folgten; cs sind gute Arbeiten, ober sie haben nur lokales Interesse. Hessen-Nassau hat jetzt auch in der Lexikographie längst Versäumtes nachgeholt. Professor Wenter (Marburg) hat in langer Sammlcr- tätigteit einen Wörtersclstitz gesammelt, dessen Sichtung noch manches Jahr erfordert und grundlegend für alle weiteren Arbeiten ist. Wenier sammelte aus allen Orten an der Hand von 40 Mustersätzen eine FW le von deutschen Idiotiken, die auf 1200 Sprachkarten festgelegt wurden. Aus Grund dieser Karten hat nun neuerdings auch in die Lokalforschung begonnen, so im Eschweger Krelle und im Westerwald durch Hammer. Für Wisseubach (Till- kreis) schuf Dr. Kroh ein treffliches Werk, woran er ferne Forschungen weiter auf sämtliche 72 Orte des DillkrerseiS anreihte und dann auch den Oberwesterwaldkreis bearbei tete. In Kurhessen ist durch Vilmar Vorbildliches geleistet und auf dem Gebiet der Idiotiken in Nassau durch Pfarrer Ludwig Schmitt für den Westerwald (1800). Jetzt soll nun für die Provinz Hessen-Nassau ein provtu- zielles Wörterbuch geschaffen werden. In den Bereich der Provinz wurden auch der Kreis Wetzlar und die he s- fische P r o v i n z O b e r h e s s e n einbezogen, so daß etn schön abgerundetes Gebiet entstand. Im Laufe dieses Sommers sollen tausende von Fragebogen ausgesandt werden die Anleitung zum Sammeln der Dialektproben unb -formen geben. Mehr als 3 0 0 0 0 Wörter sind bereits gesammelt, noch fehlen aber noch Tausende von alten Formen Der Vortragende richtet an alle Heimatfreunde und die Presse die Bitte, zu sammeln, was noch zu retten ist ttoinit diese allen SprachAter wischt dem Untergänge „ oubnng Nr. 92 Der Elehrner Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich GiehenerLamilienblätter: zweimal wöchenll.Nreis- blattfürdenUreisSietzen (Dienstag und Freitag!; zweimal inönatl. Land- wktfchaslliche Zeitsragen Mi-r "'n»*' berg ans Prag, der Führer der Staatserzieherbewegung in Oesterreich, sprechen über: „Staatsbürgerliche Bildung und Erziehung als staatliche Notwendigkeit"; nach ihm wird Justizrat Dr. Walbschmibt das Thema „Staatsbürgerliche Bildung und Erziehung in ihrer Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft" behandeln. Tie große Bedeutung der Presse wird. Chefredakteur Vollrath in seinem Vortrage über: „Die Presse als staatsbürgerliche Erziehungsmacht" beleuchten. Der Erörterung der Mittel und Wege für die Verwirklichung des Staatserziehnngs- gedankens dienen die Vorträge: „Staatsbürgerkunde an den deutschen Universitäten" lUniversitätsprosessor Dr. Bernhard, Berlin) und „Die Behandlung von Gegenwartsfragen int GeschichtsuMer- richt" (Seminardirektor Bär, Delitzsch). — Die Teilnahme an bell Verhandlungen ist jebertnamt unentgeltlich gestattet; doch werben alle Teilnehmer gebeten, vorher ber Geschäftsstelle ber Bereinigung lCharlottenburg, Giesebrechtstr. 19) ihre dldressen mitzuteilen. Von dort sind auch Programme kostenlos zu beziehen. — Wagnerfeste in Bologna. Bologna, die größte Wagnerstadt Italiens, die int Kampf für die Zukunftsmusik an erster Stelle gestanden und als erste in Italien den Werken des Meisters begeisterte Aufnahme bereitet hat, will mm auch in würdiger und festlicher Weise die Hundertjahrfeier des großen Komponisten begehen, die nut beit Ehrungen für den großen italienischen Meister 9>erbi zeitlich zusammenfällt. Beide sollen baßer zugleich ihr Jubelfest erhalten burch eine Reihe von ?luf- fülwungen, die im Stadltheater von Bologna veranstaltet werden. Bon Wagner soll der Parsifal eine wirkliche Festaufführnng erleben. Aber bas erforbert natürlich große Kosten, die man ans mindestens 280 000 Lire schätzt. Da die von der Stadtverwaltung ausgesetzte Subvention diese Summe bei weitem nicht erreicht, ist die vor einiger Zeit aufgelöste Wagner-Gesellschaft wieder zusammengetreten, um eine rege Propaganda für die Wagnerfeier zu veranstalten. Man wendet sich dabei nicht nur an die Freunde und Liebhaber der Musik, sondern auch an die reichen Industriellen, die das Ihrige beitragen sollen, damit sich Bologna seines Rufes als der ersten Wagner-Stadt Italiens würdig erweisen kann. — A u s Schilda. Der „Hannoversche Anzeiger" enthielt kürzlich, wie der „Simplizissimus" mitteilt, folgende nachahmenswerte Verordnung: „Bei der zunehmenden Geschwindigkeit der Eisenbahnzüge bat man die Bemerkung gemacht, daß besonders der letzte Wagen der Züge stets ein sehr uuaugenehmes Schwanken und Stoßen zeigt. Besonders bat sich dieser liebel’ stand int Leinetale bemerkbar gemacht auf der Strecke Hannover- - Cassel, wo der Schienenstrang den vielen Windungen des Flusses folgen muß. Das Ministerium bat deshalb verfügt, daß der letzte Wagen nicht mehr anznhängen ist." Kruppaelsdmnifie und Staatsmittel- Kriegs Minister v. He e ring en hat in deck letzten Besprechungen des Reichstages wiederholt erklärt, daß!, soweit er das Ergebnis der Untersuchungen in der Kruppaffäre kenne, Landesverrat oder Verrat solcher m i l i tä ris cher G eheimn is s e, die die Sicherheit des Reiches gefährden, nicht in Frage komme. Die parlamentarischen Gegenredner erklärten dazu, es sei allerdings zu unterscheiden zwischen dem Verrat militärischer Geheimnisse an einen fremden Staat und dem an eine Privatperson. Tas letztere sei zweifellos geschehen. Die Geheimberichte, die die Firma kkrupp bekommen hat, beziehen sich nicht nur auf die Konkurrenz, sondern auch auf die Konstruktton. Die Firma hat eine große Anzahl solcher Geheimberichte in ihren Gedeim'fächern in Essen. Festeht, daß ein Mitglied des Direktoriums von Krupp auf seinem Schreibtisch geheime amtliche Aktenstücke liegen hatte, die, wenn sie entwendet worden wären, zu einer Gefährdung der Sicherheit des Reiches führen mußten. Herr v. Dewitz von der Krupp gesell schäft hatte äußerst wichtige Geheim - akten in seiner Verwahrung; in seinem Schranke wurden sie von dem Berliner Untersuchungsrichter beschlagnahmt. Diese feststehenden Tatsachen lassen, unbeschadet aller weiteren Untersuchungen, schon jetzt die Frage berechtigt er- schenren: Waren die militärischen Geheimnisse, die eigenen, die amtlichen und die der Konttrrrenz, bei der Firma Krupp in Essen, so gut aufgehoben, daß sie für die politischen Agenten des Auslandes unerreichbar blieben? Zeigt sich nicht vielmehr attgesichts der neuen Enthüllungen deutlich die Gefahr, daß die militärischen Geheimnisse durch das Hin- und Herschmuggeln aus Beamtenbureaus in Privathände und umgekehrt leicht zur Kenntnis der ausländischen Spionage geraten können? Schon allein die Kruppschen Fabrikgeheimnisse ohne die amtlichen Akten sind doch nichts anderes als militärische und vaterländische Geheimnisse. Wir wissen, der äußere Kontrollbetrieb wird durch besondere Beamte ausgeü'bt, insbesondere nach dem Bmspiel der Staatswerfteii durch die — Feuerwehr der Kruppschen Werke. Diese Feuerwehr zählt 140 Mann und stehl unter dem Kommando eines früheren Berliner Feuerwehroffiziers. Dieses Korps veranstaltet regelmäßig in den Werken, dessen Betreten Privatpersonen aufs strengste verboten ist, größere Hebungen. Für den inneren Werkstättenhetrieb sind, wie wir weiter wissen, sehr strenge Vorschriften erlassen, für die die Vorsteher persönlich haftbar sind. Tie geheimnisvollste Tättgkeit aber, die in den Konstruktionsbureaus, wird nach der Versicherung einer den Kruppwerken nahestehenden Seite nur ganz erprobten Leuten anvertraut. Bei der Personalauswahl werde sehr scharf gesiebt. Endlich weist man darauf hin, daß Essen eine Königliche Polizeidirektton besitze, die eine politische Mteilung unterhält, und daß ein besonderes Bureau zur Ueberwachung der Spionage bestehe. Tie politische Llbteilung beschäftige sich ständig mit den Persönlichkeiten, denen Staatsgeheimnisse anvertraut werden. Nach menschlichem Ermessen sei also, so versichern die leitendeit Mitglieder des Tireltoriums der Krupp A. G., vorgesorgt, daß die Geheimnisse nicht so ohne weiteres mi das Ausland verkauft werden. — Aber diese ganze schön durchdachte Organisation konnte fmiW« r. Mriilän Der Kaiser in Homburg. Homburg v. d. H., 19. April. Der Kaiser hörte heute vormittag die Vorträge des Vertreters des Auswartt- gen Amtes Gesandten v. Treutler und des Chefs des Ma- rinelabinetts Admirals v. Müller. Der Kaiser verweilte am Samstag nachmittag auf der Saalburg und sah hier noch einmal die Kompagnie der Mainzer Pioniere. Der Kaiser verlieh versönlich Dekorationen. Tie Kompagnie kehrt nach beendigter Waldübung nach der Garnison Mainz zurück. Es herrscht Regenwetter. Abends wohnten die Majestäten, die Prtnzesstn und das Gefolge einer geistlichen Musikaufführung in der hiesigen Erlöserkirche bei, welche unter der Leitung des Organrsten Schildhauer stand. „ . H o m bürg v. d. H., 20. April. Der Hof nahm heute vormittag an dem Gottesdienst in der Erlöserkirche teil. Nachher besichtigte der Kaiser das Homburger Pfadfinderkorps, das bei der Kirche Aufstellung genommen hatte. Gleichzeitig wurdet: die Kaiserin und die Prinzasstn von einer Anzahl junger Mädchen, Mitgliedent desFreundschafts- bundes aus Hanau, begrüßt, welche der Prinzessin einen Blumenstrauß überreichten. Zur Frühstückstafel waren u. a. geladen die Offiziere, welche bei der Wald'übnng dienstlich' beschäftigt gewesen waren, Y^neralmajor Hildemann, Dr. Spielhagen und Baurat Jacobi. Nachmittags machten die Majestäten einen Ausflug nach der Saalburg. Das Wetter ist veränderlich. X trf. < < sandt werden. Landkreis Gießen. V 6< MA CI*' 9i i fr 1 Kl '' *0 bl s, B bi fr m so w bt --- Lich, 20. April. Jin Gasthaus „Jur ßinbe* fand heute die Frühjahrsversammlung des Bezirks Gießen des Hessisch-Nassauischen (Main-Nheingau-) Verbandes Gabels b-erg er'schon Stenographen unter dem Vorsitz fr § r v ■ d f.. o as Postautzo, das morgens um 7.9 Uhr von Friedberg kommt, über btf Ridda fahren wollte, kam der Wagxn infolge der schlüpfrigen Fahrstraße ins Iintschen und stieß mit voller Wucht gegen das Brückengeländer. Glücklicherweise ist das Geländer sehr massiv und nahm daher dem Anprall bie größte Wucht. Immerhin brach das Geländer doch durch und das Postaudo >väre unfehlbar die etwa 4 m hohe Brücke hinab in die Nidda gestürzt, wenn nicht der Ehauffeua sofort alle Bremsen gezogen und so den Wagen im letzten Augenblick zum Stehen gebracht hätte. Das rechte Vorderrad war bereits itber den Brückenrand hinausgefahren, tt-er Wagen kant mit kleinen Schäden davon, und der einzige Passagier wurde mit solcl-er Wucht gegen die innere Wand geschleudert, daß er eine Wunde am Kopf davontrug. Den Chauffeur trifft keine Schuld, da er in mäßigem t^jjif W1! u Sch>r siiöd v Frankfui S tellte der r SaOW19?1- «Kttf, "„ixt fÜ s Siffl wMf SÄtiS” «Mr seim unM Delbrück könne ul sktucufe: mtfs Kdemokraten d M ewcmlWrbhc Mß er nick dem 1 Krisen der Saucru ^teien werden h ^Äctt schach Töne gegen d Mug, sür das 3 (Ligenrod) für bie ♦* A tis dem Militär Wochenblatt. Major Nückcr, Bataillons-Kommandeur im Ins.-Regt. Kaiser-Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116 wurde zum Obnstleutnant befördert. Als Bataillons-Kommandeure wurden versetzt die Majore v. Arndt, Adjutant der Hess. (25.) Div., in das 2. Bad. Ören. -Hegt. Kaiser Wilhelm I. Nr. 110; v. Werder beim Stabe des ;\nf.-Veibfcgt- Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, in das 9. Win. Ins. Mn it. in Grebenhain wtirde die 2. Lehrerstelle an der Gemeinde- gelingt es nie, den Zusammenhang beryitftcllcn zwischen den Gesetz ule zu Grüningen, dem Lehrer Wilh. Schaad 51t Gedern frtzcn, die sich auf Beobachtung der Lebenstätigkeit unseres Körpers 1 ergeben und der Lebens- und .veuwcnse, dte tmr dementwreareud zu führen haben. Ter Kursus btigegen ttmfaßt zusammenhängend zunächst Bau und 'lätigi'eit des mensMicheit Körpers, um dabei als Wien, 19. April. Nach einer Mitteilung von unterrichteter Stelle werden seit dem 17. Älpril die Forts v 0 n S ku t a r i durch die Montenegriner wiedereifrig beschossen. Die Ansdehnuug des Biombardements auf die Stadt soll bevorstel)en. Wien, 19. April. Die „Südslawische Korrespondenz" meldet aus C e t i n j e vom 18. April; Der Ministerpräsident, Kriegsminister Martinowitsch, General Wuukotitsch und mehrere höhere Offiziere sind hier eingetroffen. Der König fyittc eine mehrstündige Unterredung mit den Generalen. Heute treffen die Prinz-cnr ein. Ein großer Rat ist in den .stonak berufen worden, an dem die Mitglieder der büniglichen Familie, die Minister und Generale teil- nefrnren sollen. Man bringt seine Einberufung nut den Erwägungen über die Au f h e bu n g de r B e l a g e r u n g von S k u t a r i in Zusammenhang. Der Rücktransport der Gefangenen. Konstantinopel, 20. April. Griech enl an d hat der Pforte vorgeschlagen, mit dem Rücktransport der Ge-!^opole einen Vortrag Icher die Stellung der Frau im fangen en unter der Bedingung zu beginnen, daß diese an I öffentlichen Leben halten. Frauen, die sich sür diese Frage den militärischen Operationen nicht teilnehmen, ^er erfre internieren, sind dazu herzlich eingeladen. Nähere An- Transport könnte 7000 Mann umfassen, die in Mersum ^aben werden im Inseratenteil dieser Zeitung erfolgen, unter der Bedingung eingeschisft werden wurden, daß die "Oberhessischer Kunstverein. Die Ausstel- »------ -------n--y - - . Transportschlfse von der turk,scheu Flotte nicht angegriffen bcv Sammlungen Künst'lervereinigung Schwarzwald, der nächsten Frühjahrsversammlung wurde Schotten be- Hn.rhn.. - - - Prof. Willr0ihlcr u. a. hatten auch stimntt. Die Herbsttagungen sollen immer in Gießen statt'- " finden. Mit dem Bezirkstag war ein W ettschreiben oer» werdeti würden. »|$rof. L. Fritz, , ’ —“' diese Woche einen guten Besuch aufzuweisen. Da die aus- ttervy. gestellten Bilder bereits für Baden-Baden, Mannheini UNÜ Die braunschweigische Thronfolge-Frage. München angemeldet sind, bleiben sie nur noch einige Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ^nsgestellt. Verlauft, wurden bis jetzt 1 Oelgemälde schreibt: Im .Hinblick auf die bevorstehende Vermahlung jorU/ „Ant Wehr" un|b' 1 Radierung von Th. Schück der Prinzessin Viktoria Luise mit dem Prinzen Ernst August l Weideii", beide gehen in hiesigen Privatbesitz über, bildet die Frage der braunschweigischen Thronfolge neuer- ** zz all 0 n v e r s o l a uu a die der Luftfahrer- dingS vielfach den Gegenstand.***'MIt"> Gießen zusammen mit^den? Oberhessischen Mtto- Die Famittenverluiidung Mmfctot ;bem moM(f|ub veranstaltete, ist in allen ihnen Teilen sehr r> und dem welfifchcm Furstetchause ist m wc testen Kreisen des . . - verlaufen. Die beiden Ballons „Marburg" und Volles als em friedlicher Ausgleich der bivfrcrigen Gegen-1 : c -miiirfifr in südöstlicher Richtung davon, sätze freudig begrüßt^worden. Wie:Lieftgefolgt von neun Automobilen., in denen neben den' anderen düng auf der ncrbitrgten Gewahr vollster .lu-sto./Nung! F^vraästen i *■ ein iOffixier Platz getiommen hatte Der -beruht, so wird auch die anderweite Regelung der braun-1 Üa™a’rc2 Z? «in 1 schtveigischeti Thronfolge, die ditrch einen erneuten Beschluß des Bundesrats erfolgen tann, die Herstellung desjenigen friedlichen Verhältnifses zwischen dem Hause Cumberland und dem Bundesstaat Preußen zur selbstverständ- lichetr Grundlage habtm, das nach ben Prinziipien der Bündnisverträge lind der Reichs-Verfassung bit B ez i I o l l e v und Vrivatdo-tenten Dr. Pepp le r aber erst Hungen unter allen Bundesst^en ordn^ undMinuten nach der Lattung den Ballon einholte, gilt der VsCC TorHnI Dallon Kassel als Sieger. Ein zweites Auto traf 13 Mischer Hliuser und nut dem Verantwortungsgeftthl des I nuten narfi t>er Lmidnng ern. Der Ballon „Marburg", der Bundesraw ümvereinbai. ^frrn ^auptmarm Li-eck geführt wurde, entschwand --------- r"’ den Verfolgern sehr bald aus den Augen und hatte eine schwierige Landung bei Stockhausen zu bestehen. Er Erfolg der deutschen „5no n |trtc. wurde von ben Automobilen nicht erreicht und ist infolge- Die Regierung der V e r e 1 n 1 g t c n (51 a a t c n erteilte ebenfalls Sieger geworden. An der Verfolgung be- einer'deutschen M a s ch i n e n f a b r 11 den Auftrag zur heiligten sich neun Automobile. Lieferung von zwei großen Schwimm Iran en, bue »• Gewerbliches. 91m gestrigen Sonntag morgen für lden P a n a m a i n 11 n l bcfriinint jinb. hegnnn im Gewerbehans ein Vorbereitungskursus für ' die Meisterprüfungen, der erste, den der hiesige OrtS- m ... , t. .. .r, , gewerbeverein veranstaltet. 57 junge Handwerker aus Gießen Die Vorlage betreffend Errichtung einer^landwirtschaftlichen bec P^vinz nehn.cn daran teil. Der Vorsitzende des ... . t !Ut Deutsch-^udwestafrlka Ortsgewerbevereins, Dr Krausmüller, eröffnete ihn, legte unter L Namen' LnLML't «Ä M die b« W dar und wunjchte Lehrenden westafrika" als eine selbständige juristische Person des ""d -ernenben bie besten Erfolge. -" Leitung des Kiirsuß, öffentlichen Rechts mit dem Sitze in Windhuk errichtet der an 10 Tagen stattsindet. hat Reallehrcr Haggennmller, werden. Das Grundkapital der Bank beträgt 10 Millionen der langjährige Leiter der seitherigen Kurse. Er wird unter- Tageskalender für Montag, 21. April: T r i n k e r - Fioberbehmdlung. 3. Merrd: Aufschläge, Kompressen, Packungen f ü r f 0 r g e |t c (l c für Stadl und Landkreis Gießen, Gießen, Aster- und Wafserbäder. 4. Abend: Dampfbäder, Massage, Kranken- locg 9. Sprechstunde: Jeden Dieirstag abend von 61/,—8 Uhr. pflege. In einem' einzelnen Vortrage tann nur immer ein eng be- w grenzteö Gebiet der Bestrebnn.gen des Vereins behandelt merbeu „ , , r. n , n und so erhalten die Besucher der Vorträge intimer nur Bruchstücke Lchrerpersonalien. Dem Zehrer Lildw. 3 u n g I aU5 ^cm1 weiten Gebiet der Naturheilkunde. Ans diese Weise Mark, die vom Schutzgebiet cms der Schutzgebietsanleihe stützt durch 2lrchitekt Garnon. oder aus einem an deren Stelle tretenden ReichSdarlehu •» Verein ebcin. 116er Gießen. In der Fest- zur Verfügung gestellt werden und von denen 5 Millionen ^uZsthußsitzung am Samstag berichtete der Vorsitzende NechtL- zunächst in der Vorlage angefordert worden frtib. Xie Qnir)a(t Kaufmann über das bisher Geschehene, indem er Bank darf ferner bemerfte, daß die Jubiläumsvereinigung jetzt 11 522 und der bis Lum zehnfachen Betrage des Grundkapitals ausgeben. * • . •’ Zweck der Bant ist die (^Währung landwirtschaftlichen Verein ehern. 116er Gießen 600 Mitglieder za he. Zu" Bvdenkredits bis zu 50 Prozent des Grundst-ückswertes geinemschaftlichen Mittagessen am Feslsonntag sind -.LOO Mel- sowie kontrollierten laiidwirtschaftliicheu Meliorations-kredits düngen eingegangen. TaS Regiment hat vier Feldküchen zur bis zu zwei Drittel des nach durchgeführter Melioration Verfügung gestellt, Tie Zahl der gemeldeten Veteranen bc» vorhandenen Grundstückswertes. Die Bank kann sich mit trägt 675. DaS Festbuch liegt im Probedruck vor. In dem Kapital bis zu einem Zehntel ihres Grundkapitals an einem Programm ist am Festmontag Exerzieren von Mann- genossenschaftlichen Personaltreditinstitut beteiligen oder ein |d)nftcn in der historischen Uniform vor 100 Jahren vor- solc^s errichten. Die -Rückzahlung der Darlehen erfolgt ft.osehen. 9ll§ Atusikkapellen iverden tätig sein die Kapellen RFUsas; ÄtttWÄBS **->!---«S “ÄtTffW Grundstückswertes hinaus geht, von 2 Prozent. Zum Bor- un^ der Militarrnusikschule ^nedberg. ?(uf dein Fest- front» der Bank gehören außer zwei beamteten Mitgliedern platze wird eine Postanstalt eingerichtet werden. -ue dort mehrere vom Landesrat aus den Bewohnern des Schutz- aufgegebenen Karten iverben mit einem besonderen Festpostgebiets vorgeschlagene Personen. Auch sonst wird die stempel abgeste>»,pelt. Eine Anzahl Karten ist mit eingedruckter Bevölkerung des Schutzgebiets -durch die Bezirksräte zur ß.Psg.--Marke versehen. Der Preis für den einmaligen (Sin* Mitwirkung bei döu GZchäfteu der Biank herangezogen. jg auf 30 Pfg., im Vorverkauf auf 25 Psg. festgesetzt. Die Geschäftsführung wird durch den Gouverneur des Dauerkarten gibt es nicht. Die Plätze der Paradetribüne schütz geb u'ls bean.ii ulst igl. _____ Hollen im Vorverkauf 3 und 5 Mk., später 3,50 und 6 Mk. Es stehen Quartiere für 4000 Leute zur Verfügung. Im Gipf-pn 01 qfnrif iqii Einschluß an den Bericht des Feslvorsitzenden erstatteten die ’ P • P°rsitzrndcn d-r Einz°!°uSschüss° Bcricht. Ter »tatfCt tlt Wieweit. I ** Imperator-Vortrag. Huf drn morgen abend im Der Kaiser trifft am Mittwoch, 23. April, nach' I Einhorn slaltsindenden Lichlbildervorlrag über den Imperator fei mittags 1 Uhr, im Automobil in der Z en g Hans käse rne nochmals (liiigcwiefcn. Die allgemeine Aufmerksamkeit, die dieses -in Der 03 r n f! h i» r 1 n n kommt -benfoll« hierher Do« N-oi. vieler Hinsicht nngewohnllche Lchsts erregt, wird viele veranlaffen, cm. Gr°H,er,°g »mml entnrauB tzursuS in Amvendungsforrn?n -'N «««« d°- -inn-hmen. ber Ä * Heilkraft imb Lehre. 2. Abeiw: Waschungen und Abreibmrgen, -iS* * " “Moupt mailet. l|t M .^Nenitnp" mu',»L ’Ä*» Weiabrefjt Vcv, -8ur Sinke. fQnh "'eßen be§ ^e'tbanbcg * dem Vorsitz ^rüanbrwohl er. ‘anbeg. Als Ort e Schotten be. n Sieben ftatt- lUchreiben oet« n beteiligten. Die ^-9?J l|atte bdjn üürltw zu hohen- leinfamen Mag- Slebret Müller, -r DnkstätK bes lebhaften SSeifatl. fin sehr günstiges vormittag zwischen § unseren Ort in Ballons bewegter ein, Insassen und raren. [der langjähriger ist gestern nach itn, •rede bet tyohitill :rei C. Serif, p- bild um als An« romnersemesier an ; begonnen. Außer i vor. Besonders ' iftre Spar« auf « Zahlungstinftellung I urf in Darmjlck r Q Warf ouS b® r- besitzt. tftybW ei9tT^ j ubtnounben sein, jlitglitbcr ist nicht j ,nl Lier ereignür, ha« dostauto, das lWrt, üfaty infolge der sM- ? m? voller M S ist das Ö|J onn Anprall dtt ^.»her doch dum vA m höhe Stück chl der , ^aqen im W® Dos rechte $*' nb hm°ussef^ davon, und der * aeqen die ^„in S'Ä- LE,/tSl he-ev.. „ Stadt' ^^berlmrgx etR>-d """i d'oä '’<*r .Lien we !< a aus« SÄ ett!-Ue"rl°A^des ! # «W i«; w d-°»Ä •Xn lvl>r^° Chet r’ In dick' ras ’ .. Ter 7 (t/y. flp an die^ jie N W-s UZ qewahkt: Hauptmann a. D. Freiherr van der Hoop zu Rodheim a. d. Bieber und Geh. Finanzrat Freiherr von Kchenk zu Schweinsberg in Berlin. Der süddeutsche Bund der Landwirte. h. Frankfurt, 20. April. Unter guter Beteiligung der Mitglieder der Landesverbände von Hessen-- Nassau, Hessen, den Rh ein lau den, der Rhein- Pfalz, von Baharn, Württemberg und Baden feierte heute der Bund der Landwirte für Süddeutschland sein 20jähriges Bo st eh-en durch eine Festversamm- iung im Kaufmännischem Beveinshause. Zahlreiche dem Bunde nahesttehende Reichstagsäbgeordnete und Wgeordnete der süddeutschen Parlamente hatten sich eingesunden. Der Verbandsvorsitzende Oekonomierat Lucke (Frankfurt) warf einen Rückblick auf die Geschichte des Verbandes, wobei er der städtischen Presse ein schlechtes Zeugnis ausstellte und die anwesenden Pressevertreter ersuchte, sich der „Polemik" über den Bund zu enthalten. Tie Festrede hielt 'Dr. Dietrich 5)ahn. Seine Ausführungen waren im wesentlichen eine scharfe Absage an die politische Richtung von Bassermann bis Bebel, wobei besonders die Nationallib-eralen und Fortschrittler arg mitgenommen wurden. Ms Zukunftsbild bezeichnete er den seit kurzer Zeit erfolgenden sieghaften Aufstieg der konservativen Partei, die er die wirkliche Volkspartei nannte. Alle gegenwärtigen Minister seien untauglich, da sie nicht konservativ sind. Adit Delbrück könne überhaupt nicht mehr gearbeitet werden (Aurns-e: Raus mit deut Mann!), da er im Elsaß mit den Sozialdemokraten die Verfassung zurechtgezimmcrt habe. Nach -einem Ueberblick über die Wirtschaftspolitik des Bundes schloß, er mit dein Wunsche, daß der Bund in allere Wahlkreisen der Sauerteig für die Einigkeit aller nationalen Parteien werden möge. Begrüßungsansprachen hielten Reichsiagsabg. Voigt (Halle) für Württemberg, Reichs- ftagsabg. W-elluback (Bayreuth) für Bayern, Reichstags- '.Wg. Rupp (Bretten) für Baden, Hptm. Pauli, der scharfe Töne gegen die Nationalliberalen und Fortschrittler anschlug, für das Rheinland und Landtagsabgi Ko roll (Angenrod) für die hessischen Bundesmitchieder. Aniversttäts-Naeh rechten. — Als Nachfolger des nach Gießen gebenden Bros. Nud. Hübner ist der Privatdozent Dr. jar. Edwin Maner-Homberg zum außerordentlichen Professor in der R o st o ck e r juristischen Fakultät berufen worden. — In der Tübinger naturwissenschaftlichen Fakultät ist der Vnvatdozent und rrstc Assistent am botanischen Institut Dr. Ernst Lehmann als Nachfolger des nach Hamburg berufenen Prof. A. Winkler zum außerordentlichen Professor für angewandte Botanik, Pharmakognoüe und Forstbotanik ernannt worden. — Der General - Oberstabsarzt, o. Professor für medizinische Chemie und Hygiene an der Wiener Universität, Obersanitäts-- rat Dr. med. Florian Kratschmer von Forstburg begeht am 20. April seinen 70. Geburtstag. wandern nnd Ressen. VL.E. Nahezu80 Wanderer hatten sich, das schöueFrühlingswetter benutzend, am Sonntag anläßlich der 1. Vexeinswanderung 1913/14 des Vogelsberger Höhen-Klub, Zweigverein Gießen zur Teilnahme eiuqeiunden. Von Grün berg, dein Ausgangspunkte der Wanderung, ging es zunächst durch das reizende Bruimental, das gerade jetzt, zur Zeit der Blüte einen überaus lieblichen Anblick gewährt und hieraus durch prächtige Waldungen in 2 Siunoen nach Lau- bnch, wo die erste Rast erfolgte. Ter Weitermarsch gestaltete sich zu einer äußerst genußreichen Wanderung Auf einer Höhe hinter Laubach genoß inan einen prächtigen Rundblick aus dein gesamten Vogelsberg, der heute mit einer dichten Schneedecke überzogen war. Auch ans deut fpäteren Teil des Marsches hatte man bei der klaren Luit überraschende Ausblicke, so aus die lieblich im Tale gelegenen Döner Gonterskirchen, Einartshausen und namentlich das auf trutziger Höhe gelegene Stornsels. Nach Westen zu breitete sich die Wetterau mit der Ruine Münzenberg aus, denen sich der Taunus und die Berge des Westerwaldes anschlossen. Ein eigenartiges Naturschauspiel gewährte derAnblick eines Schneesturmes, dervom hohen Vogelsberg herab mit rasender Geschwindigkeit in die Täler und über die Dörfer dahinbranste und auch unseren Wanderern vorübergehend einen empfindlichen Temveraturwechsel brachte. So ging es an der, idyllisch im Horlosstälchen gelegeneir Friedrichshütte vorbei nach Ulfa, das nochmals zu kurzer Rast einlud. Ein gutes Stück hinter Ulfa wurde die seither begangene Markieriing (blaues Kreuz) verlassen, um noch einen Abstecher über den Rabenstein iiachBadSalzhausen zu machen, dessen Anlagen und Quellen einer aebühreiiden Besichtigwig unterzogen wiirdeii. An bem vor einigen Jahren errichteten Bismarcksiein vorbei, uoit dessen Plattform man noch seiner'.» liebe,» Vogelsberg einen letztei» Gruß zruvinken konnte, ging es nach dem Endziele Nidda, ivo man im „Ganrbrinrrs" bei vorlresfliclwr Verpflegung in gemüdlichem Znianiinensein initdortigei» Klubgenossen die Zeil bis zur Heiulsahrt verbrachte. ------. ,.|J........JJLHBgüg!- VermrsehtSI. * Vor lob un g des Exkönigs von Portugal. Aus Sigmaringen, den 20. April, lutrb gemeldet, daß dort gestern die Verlobung der nm 19. August 1890 zu Potsdam geborenen Tochter des Fürsten Wilhelin von Hohenzollern, Prinzessin Auguste Viktoria v o it H ohenzol- lern, mit dem früheren König Manuel voll Portugal, der zurzeit in Sigmaringen weilt, verkündet wurde. Schwerer Straßenbahn»»nsall. I»» Leipzig stießen am Samstag Bormisiag 71/, Uhr auf dem Roßvlatz zwei Straßen- bahn,vagen der großen Leipziger Straßenbahn infolge einer schadhaften Weiche zusan»meu. Fünf Personen »vurden schiver, mehrere leicht verletzt. * S chwcrer A u t omobif u n. s al s. Paris, 19. April. Ein Automobil, in dem sich die Kinder der Tänzerin Isadora Duncan, ein Knabe von 3 und ein Mädchen von 5 Jahren mit ihrer Erzieherin befanden, glitt, als cs heute abend aus der Brücke i>oit Levalloie-Perret bei Paris einem anderen Auto mobil ausweichen tvollte, aus, und stürzte über das Geländer in die Seine. Da das Automobil geschwsse»» war, gelang es erst nach l’- Stm»den, die Insassen zu bergen, sie atmeten zwar noch leicht, st a r b e n aber trotz aller Bemühungen. * M orgon letzter Wille ist veröffentlicht luorbcn. Außer Vermächtnissen in Höhe von 20 Millionen Dollars für seine Verwandte und Angestellte, hat Morgan sein ganzes Vermögen einschließlich seiner Kuilstfammlung seinem einzigen Sohne ucrimicfn. Seine Witwe erhält soglcick eine Millioir Dollars und 1 GO 000 Dollars Jahrcs^ente. Jede seiner Töchter erhält 3 Millionen Dollars, seine Schwiegersöhne jede.' eine Million Dollars: 600 000 Dollars sind für wohltätige Zwecke bestimmt. Große Vermächtnisse fallen den Angestellten und Dienern zu. Morgan hat den Wunsch ausgesprochen, daß sein Sohn diese Gemäldmnniaturen- unö Porzeltansammlung dem amerikauisaien Volke ständig zugänglich macht. — 2 i e amerikanische n Ausgrabungen in Sardes. Die von der amerikanischen Princetoilm-Univers.lät ausgesandte archäowgische Mission Dcröifcntlicbt jetzt ihren dritten Bericht über die in Sardes üorgenommenen Ausgrabungen. Die im Jahre 1910 bon beit Amerikanern begonnenen Arbeiten brachten sehr günstige Erfolge und führten bis jetzt zur Freilegung des ArtemiS-Tempels öftlid-, der Akropolis und zur Auffindung einer tii .■i rnmo— MBiiniiit'nr.~nrm LT-.-rrirr-Tjimninir.-^a_mnrjotimth mriTTT-nnnniiri’iiwiTr Nekropole, die auf der gleichen Seite des Berges, aber in grLßerer Entfernung liegt und zwar am jenseitigen llfpr des PactoluS. Vüchertilch. _— 2ic Lunge, ihre Pflege im gesunden und kranken Zustmtde. Bon Dr. Paul Niemeyer. Zehnte, umgearbeitete Auflage von Dr. mcd. Georg Liebe. Mü 37 in den Text gedruckten Abbildungen. Verlag Don I. I. Weber, Leipzig. Wenn irgetrdwo die hygienische Wahrheit, daß Krankheiten durch gesundheitswidrige Lebensweise erworben werden, Geltung hat, so ist es auf dem Gebiete der Lungenkrankheiten. Die umfassenden behördlichen Schutzmaßnahmen können es auch heute »wch nicht verhüten, daß nahezu die 5)älfte aller Krankheiten und Todesfälle die Lungenschwindsucht als Ursache haben. Die gegenwärtige Entwicklung der Erwerbsmöglichkeite»t für beide Geschlechter läßt auch für die Zukunft — trotz aller sanitären Bestrebungen — eine Besserung der Verhältnisse vorerst nicht erhoffen, wenn nicht die große Allgemeinl>eit immer und immer wieder auf die Gefahren hingewiesen und dadurch zur Selbsthilfe angeregt wird. Dieses Ziel hat sich das vorliegende anschaulich illustrierte Buch aus der Sammlung von „Webers Illustrierten Dand-- büchcrn" gesetzt. Mit Recht hat es angesichts der oft strästichen Vernachlässigung der Pflege und 'Ausbildung des Atemorgans der vorbeugenden Gesundheitspflege den Löwenanteil zugewiesen. Bei Erörterung der lrankhaften Zustände der Lunge setzt es den Leser in den Stand, den Ratschlägen des Arztes mit vollem Verständnis und Vertrauen zu folgen. — In zehnter Auslage, dem Stande der heutigen Wissenschaft entslTrechend umgearbeitet, bietet dieses in allgemeinverständlicher Weise geschriebene Handbuch einen beachtenswerten Wegweiser zur Verhütung und Heilung von Krankheiten der Lunge. — Peter Roseggers Lebenswerk. Von Peter Rosegger, der am 31. Juli seinen 70. Geburtstag begeht, beginnen im April d. Js. seine „Gesammelten Werke" als „desinitioe Ausgabe letzter Hand" zu erscheinen. 2ic_ vom Dichter neu bearbeitete und neueingeteilte Ausgabe umfaßt 40 JBaiibc in 4 Abteilungen zu je 10 Bänden. Jeden Monat erscheint ein Baud, und die „Gesammelten Werke" wcrdeir innerhalb der nächsten 3 Jahre abgeschlossen vorliegen. Die erste Abteilung der „Gesammelten Werke", die in diesem Jahre erscheint, umfaßt: Tie Schriftc»» des Waldschulmeisters (Mit der Lebensbeschreibung des Verfassers^ — Das Buch der Novellen, Bd. 1 — Die Aelpler — Heidepeters Gabriel — Alpensommer — Sonnenschein — Nixnutzig Volk — Ter Gottsucher — Am Tage des Gerichts, Mein Lied — Die Abelsberger Chronik, lieber die Gesichtspunkte, von denen sich Peter Rosegger bei ZusammensteNung der „Gesammelten Werke" leiten ließ, plaudert der berühmte Dichter selbst int Vorwort: „Ich will nicht in den Fehler der Alten fallen, die Jugend verbessern zu wollew Die Jugend ist gut genug. Ich will sie, »vas Gehalt, Empfindung und Gesinnung betrifft, nicht anrübren: das soll bestehen bleiben, wie es steht, mit aller Unbefangenheit, mit allem Uebermut, mit all seinen rührenden Unzulänglichkeiten . . . Und doch ioerbe ich. manches streichen mit derselben Lust, mit der es einst geschriebert worden mar. So sollen nach Möglichkeit beseitigt werden Längen, Wiederholungen, Irrtümer, Polemiken, Sentimentalitäten und was sonst etwa von dem reiferen Ueberschauer feiner Vergangenheit als geschmacklos empfunden wird. Und so habe ich in meinem vorgesckrittcnen Alter die große Durchschau unternommen, mit jugendlicher Freude fast; denn ich sehe in ihr ein Recht, eine Pflicht und eine Gnade. Ist das nicht eine Gnade, die fünfzigjährige Lebensarbeit so vor sich liegen zu haben mit der Möglichkeit, Fehler gut zu machen ? Ter Wille dazu ist stark; möge mir auch die richtige Einsicht und ein letztes Können nicht versagt sein." Amtlicher Wetterbencht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetterausfichten in Hessen für Dienstag, de»» 22, April 1913: Meist heiler, trocken, ruhig. ä. WMW Dienstag, den 22. April, abends 8y2 Uhr im Einhornfaal: Ingenieur Burroester spricht über: Hie MViikelllüg lies ftMeri Tee- y schWM bis still „Nerdof Oeffentl. Vortrag mit Lichtbildern, darunter die neuesten Ausnahmen vom Riesendamvser „Imperator", dem größten und ichvnfterr Schiff der Welt. —Eintritt 30 Ps§. ■■■— 3®* Harten abends an der ttassc "OS. Bund dertechn.-indtistriellen Beamten Ortsgruppe Giessen.»'/<—8 Uhrl *4****+m*<>+ | Bilder I mit und ohne Nahnien ßim'lllzMHel! j in allen Preislagen ä Biiäerlsisiea n Glas 8 and) kleine Pollen billigst | hiilieli Sclimill | tilaBcrmeister Kanzleiberg 1 Telephon 575. Pölkerkundiiche Huslfellung der Basier Million vom 6. bis 23. Hpril 1913 in den Räumen der alten Klinik zu Sietzen, lliedlgltrahe Geöffnet: Sonntag von 11—7 Uhr,- werktags vormittags von 9—1 Uhr, nachmittags von 8—7 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 50 Pfg-, Kinder u. Militärpersonen 25 Pfg. Schüler in Legleilung des Lehrers 20 Pfg. D16/* |©B«r egi - Stärke wasche XäSä m in unübertroffener Ausfüliruns, vornehmer matter Glanz, tadelloser Sitz, keine rauhen [D“/j M Ränder, liefert die amerik. Neuplätterei der H I Grosswäscherei Edelweiss Krofdorfer Str. 12 GIESSEN Fernsprecher 487 Annahme-Stellen in Alsfeld, Butzbach, Heuchelheim, Lollar, Wetzlar end Wieseck Regelmäse. Fuhrwerksverkehr nach Wetzlar u. Butzbach. Tägl. Post- u. Babnversand ===== Besichtiprung während der Betriebszoit ist gestattet ===== v- M VA W Mittwoch, den 23. April, abends SV» Ubr ßencriiliitriiiiniiiliiiig Hotel Köhler. 2710] Der Vorstand. AseWastsmein. Für leirfitc Hansarbeit wird ein braver Junae gesucht. Daselbst sind 50 Zentner ZeitunaSpapicr zu verkauf. Näheres bei (v“/« Hausverwalter Todt. Öphma-Fahrräder flnb von unübfdTefienrr 6rt« u. flaltbarttU. tl.-ridnö ,u nkbrtfl. iKnOrieieolVTcik*. Ö#rlenn«n6lr(oft llnd 1.50 M. (35°/„in, stärkste Form) abends ein» trocknen laßt. Schau»»» erst morgenö abivaschen und mit Zuckooh-freiue (50 und 75 Pf.) nachslreichen. Großartige Wirkulig, v. Tausenden bolläiigt. 3n haben in der Uniiurfitätd - Apotheke, Hirich-Avothcke, bei Aua. Roll, E. Seibel, W. fiii: bingcr, QSchaaf, E. Karn, Ernst Noll it. W. Schrader. Isl13/1) Allen, welche an Gefichtr- ausschlägen leiden, fanti Qbcrmevcr'S Mcd. Hcrba Seife aufö Beste empfoblci» werden, schreibt Gendani» I. Hocherl in Deining. Herba-Seife X Stck. 50 Pfg., 30% vcr- ttärkteS Präparat Mk. 1.—. Lursllachbebai»dlunnHcrba" Creme Tube 75Pfg., Glas dose Mk. 1.50. Zu haben in allen Apotheken, Droaer., Parfümerien.(hv4 \ ——----— Bilanz m 31. Jezember 1912. 25758.76 25758.76 Zugang in 1912 Blumenspenden dankend abgelehnt. 2728 Todes-Anzeige / 1713 Giessen, den 21. April 1913. 2713 tNordenham L 0., 17. April 1913. 1. purpur purpur 30^ 1 B,l/< 14 Personen. 2M0 2. Tamburitza-Kupellc. 0 S b d Lt- Raab, Rechtsanwalt, als Konkursverwalter. heute und 150.28 9381.55 730.00 Aufgenommene Kapitalien Reservefonds Betriebsrücklage 12 15^ 20 $ i x 1 s » MU Giessen, Darmstadt, Wesel, Lorsch, am 20. April 1913. Die Beerdigung findet, dem Sinne des Entschlafenen entsprechend, in der Stille statt. s i 1 t C 0 y Jnventar-Konty Rückstände Debitoren r- 1 Die Ueberführung der Toten zur Bahn findet in der Stille statt, die Beisetzung auf dem Gertrudenfriedhof in Oldenburg i. Gr. am Mittwoch. 2 Musikkapellen. 1. Schrammel-Musik. URSEL Die glückliche Geburt einer gesunden TOCHTER zeigen an Oberlehrer Dr. Schäfer u. Frau Julie geb. Sundheim 600 — 2797.21 2727.45 Heute abend entschlief sanft meine liebe Mutter Elisabeth Röder 28wt., geb. Rahil was ich hiermit Verwandten und Bekannten mitteile. Marie Köhler. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute furt am Main, Filiale Gießen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 19. März 1913 ist der § 14 des Gesellschaftsvertrags abgeändert worden. Die Direktion (Vorstand) ist fortan ermächtigt, mit '.Genehmigung des Aufsichtsrats einzelnen Prokuristen die Befugnis zu erteilen, zu zweien gemeinschaftlich die Firma der Gesellschaft zu zeichnen. 2. bezüglich der Firma C. A. Hartmann, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Marburg, Zweigniederlassung Gießen: Die Zweigniederlassung Bekanntmachung. In dem Konkursverfahren über das Vermögen des verstorbenen Kaufmanns S. Elsoffer in Gießen wird demnächst die Schlußverteilung stattfinden. An dieser nehmen gemäß Eintrags in der Konkurstabelle teil: aus Abteilung I Gruppe 4 Teilbeträge von Z 1 und 2, sowie die Z 4, aus Abteilung II Z 1 bis 327. Die nichtbcvorrechtigten Forderungen stellen einen Gesamtbetrag von 116 264,36 Mk. dar. Da nach Abzug namhafter Vorwegbefriedigungen nur 16 277,01 Mk. für die Verteilung zur Verfügung stehen, erhalten die nichtbevorrechtigten Gläubiger: 14°/0. Das Verzeichnis der zu berücksichtigenden Forderungen mit beigesetzter Dividende ist auf der Gerichtsschreiberei (streit. Abt.) Großh. Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt worden. Gießen, den 19. April 1913, Gießen (Wolfstraße 20), 20. April 1913. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 2Vr Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 2729 Regiments-Liebling Silber » goid Mitgliederstand am 1. Januar 1912 . . Abgang in 1912 ...... Anfang 7 Va Uhr. Programm 20 Pfg. Sonntags 3'/a Uhr. 6 5 d st a fi n d fi k er (b H b i Bei Original-Kisten 5% Rabatt, von Mk. 20.— an Frankoverband. 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Sonntag morgen starb nach kurzer, schwerer Krankheit unsere geliebte Mutter und Grossmutter Frau Dr. Hagena geb. Hemken. In tiefer Trauer: Apotheker Franz Hagena und Familie. Mitglieder-Konto 1800.— Ueberschuß 3917.52 falsche ö. französische sowie Kognak - Verschaille Bekannte Spezialität per Literflasche Mk. 2.2» empfiehlt [675 E. Dort, Walltorstr. 45. Sortiment Jubiläums-Ausgabe 1813—1913. Neueinführung zur Hundert- jahr-Feier unseres Infant.-Regiments „KaiserWilhelm“ Nr. 116 zrühkartsfleln zur Saat in den beliebtesten Sorten, sowie prima Lpkisc- ii. LalMrlosscln lief, zu billigst. Tagespreisen H. Trechslcr. Sleinstr. 4& Telephon 581. 2122 Wiederverkäufe»: ermäßigte Preise. Heute morgen Vgll Uhr entschlief sanft nach langem Leiden unser guterGatte, Vater,Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Grossherzogliche Bürgermeister Herr Heinrich Becker im 72. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Christine Becker nebst Angehörigen, geb. Eiser Muschenheim, Dietzenbach, den 20. April 1913. Die Beerdigung findet Dienstag, den 22. April, nachmittags 31/2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. 2726 Unsere H6£f marke Regiments-Liebli Aktiva Kassa-Konto 388.53 Warenbestand 15108.40 Vs feibt zu J£r £ dem Zwischen ttonenen Stäfm ...Vternach fo Regln-» Lrscöei^ ■ i sieh-ner * oienna .Anzeiger « ■ts* Mitgliederstand am 31. Dezember 1912 . . 182 Landwirtschaftlicher Konsum - Verein e.G.m.u.H, zu Watzeuboru-Steinberg Hirz. Schäfer. Leicht. 2712 VUaI Inh.: Karl Ohm. L® Sä MöJL Burggraben. Tel.586. Best bekanntes Speisehaus — Diners, Soupers, ä la Carte. Täglich großes ßoppel-tozerl M - ■ 190 12 178 4 Absatzgenoffenschaft, e. G. m. u. H. in Wohnbach, eingetragen: Julius Philippi in Wohnbach ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seiner Stelle Christian Wolf II. in Wohnbach eingetreten. Hungen, 9. April 1913. b3,/4 Großherzoalicbes Amtsgericht. Todes-Anzeige Gestern entschlief unser innigstgeliebter guter Vater, Grossvater und Urgrossvater Herr Franz Gros im Alter von 76 Jahren. vieheM^ ch. 2arm|ta LWilz-ussch'-S d» S d Mtuta «rbe « ft (He®”* sMÄ- « bm ar &»**’ * w V- »!*„„ Eine .»rötere Von zur BeMngsvorlage Me« der W' Entlastung M.KOllt Bei dieser Stellun (eiten, bei diesen simmzielleLäsMgsstl zu nehmen und Me Vi zu Alen. Mittlerweile ist n bic Leistungsfähigkeit Mittel für die Rächst» hin in Anspruch genoi vorauchtt, dap, die f Mittel vom Lande an geseh geregelt N hierzu notwendigen r^ulegen, daß sie y ■mb den dazu gehör iwtben komm." Dieser Beschluß das Plenum Er namentlich insoferr schuß „vorMsscht" erforderlichen Mit während die fRegti ten ausführlichen Kammer die Anj wohl die Besitzad kommen lassen roe wie un§ ton infori die Absicht verfolg« AMchusfis fei m bei Erledigung de hältnisse des Luv ?,ogen löcrbeu ur Vorlage, die mit! E Zusammenhai Regelung |einer Die Oi llu? dem 1 Öofrat Tr Ee des eine * linsen^ir.?’J.tt bei cMid)bÄ% Mt: W große' Mvvung 3» feiner bahSP1 $u' AK ai 8 S FH B ZH aa O u. Färberei Hugo Luckner (Inh. Gebt.Rover), Leipzig i 3ro6r8i ußhr. Rover, uieueOfMislsF chemischeWaschanstalten Chem. Reinigen u. Färben v. Damen-, Herren- u. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken,Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Zirka 1000 ÄngesteiBte der gesamten Fachwelt als mustergültig anerkannt Giessen, Marktplatz 18 8E in Gießen ist aufgehoben. Gießen, den 18. April 1913. _________Großherzogliches Amtsgericht. Bekmmtmachrma In unser Genossenschaftsregister wurde bezüglich der landwirtschaftlichen Bezugs-