Nr. 296 Die heutige Nummer umfaßt lk Seilen. Ein Trinkfpruch ves Löni-S Ludwig. Um H Uhr war ttalatasel tnt Hofdallsaale der Residenz. I. fl.it ein? er folgende Taqeskalenber au# de» Iahre 1R13. 17. Dezember Tic Verbündeten neben bei Lüningen über den Rhein aennckl' bei Wrogmädne im Mittdmfrr in da» Ziel ,ein er PaliNk Tarum mut bi< lürfet underüdN tlarf und »über erbalten werben Vir sind -jenaat. ber Türkei aud» iftnet untere wirksame llnterftnium tu gemabren: mir .vollen außerdem in her lurrn roxt anderSwo tätigen Anteil an dem htebhcben wirf'chattlichen Wettbewerb uvifdKn ben Nationen nehmen, um überall untere Waren, untere Horadx und ba» Anieben des italient’tben «amen* Mi verbreiten, mbnn wir irembe» Reibt adnen und flditunn lur nahm und arbeitete. _ . gtrnb» um <» Uhr besuchten der Kaiser und der König da» Tyefmtrncn bet Mannertnrnvereins München von lortf in der Turnhalle bes Verein». Es wurden .'Vrcuibungen von Mädchen und Tarnen, leichtathletische Uebungen, Barren- turnen von Knaben, Achten Erwachsener mit Iloret, leimten u* (dimeren Säbeln, Ltabübmigen der sogencuinten G'.chmbbcitvricfle, in tk~r man eine große Anzahl recht alter Herren lemcrltc, und Geräteturnen der aktiven Mannschaft gezeigt Ten Schluß bildeten Hervorragende Leistungen am Reck und am Sprungtisch amerilamider Munfrfr:unbe. ab Gine neue Art bei Radioaktivität Unser mcbiüni'diei Mitarbeiter lAreibt un<: Bekanntlich venteh, man unter Ra'.ioaluoität b.e Eigenichait aeromar ^emucher Elemente -tiablmiaen au enden, d b Energie abiuieb.-n trti neridiicocnr ^troblfnartrn, btc im twda , rb <• jmmaÜTablen, die *ur fluefenbuna gelangen T;e i^ammo üiabkn der ,ad.>iknoen Elew nie und an iidj ident nch mit den »dma.nihaNer.. 'N ber lunknm Röntacirodre gegenuir r brr Mcttabe «ntütben. nui bau iw ..tarier', b b die Matm tuidibrinacnber und als Röntgennrabien. B^der war man au' kieic beiden Quellen anaewieien, wenn men framma- ober trete Matbt'.’*en -Strabhma ertrugen wollte Um w intcrcnanter in eine Mitteilung bet betonten Röntgenärzte» Bro, -eov- Tom. hem r-s gelungen in. enchcmumm ber «abioartwitat ohne bjbil-vnahmr von aktiven Elementen oder Röntgenröhren produzieren Unsichtbar Strahlen enttteben auch, wenn man ^wu'chen o-n Voten t« betonten elektrischen Induktors einen fünfen überspringen läßt. Tic rtradlung, die bann^ciititebL ir'it •in Eemiich ber ven'chiedenen. ob'n genannten ifrahlay arten bar. b.e bat ein große» Turchdnngung-vermögen und auch die anderen Eigenschaften ber Röntgen und Radiumürablen -P Jcnn man mit ihr auch Vdowgramme aumebmen, die zwar nicht io scharr au»iaüen wie die mit Röntgenttrablen genwn- neuen, aber erheblich klarer sind als die mit Radium erhob •encr sea von neuem Eisschichten darüber, io tretnt bie alten normen wieder auf. Ebenso erflärt fick die zuweilen beotachtete Erlcvei» nung, bau weite Ilächen, bie im Turnte liegen, fo daß nichts daraus m i'-hen ist. -Irrb.niu:- erflärt dies als Sünenfturme, roabrenb Baumann Dulfaniitbe Ausbrüche annimmt, bet Denen -taubmaNen burdi den Vind über weite hegenden getragen werden. 2,t.c Sandle entfteben nach Baumann als Riffe im Eis, das nch zwnchen den festen Landmafien staut, fo daß die Kanäle immer non cineni Landstücke zu einem anderen gehen, wie die Beobachtung retgi. Sie frieren bann ;u, verschwinden also, .munen aber immer an beniflbtn Stellen wieder auftreten. Bieter (Gedanke Baumanns läßt sich auf alle Marsvorgänge anroenben. weist Rachdcm San ttuiliano gesprochen hatte, erklärte Ministerpräsident Wiolit ti, San Wtuhano habe namens des «abinettS in tvürbiger und unifassender Ve^sc über die auswärtige Politik qesprocheii. Tie militärische «lolitif hänge mit der anSwärtig.-n Politik zusammen. Er, uUolitli, erltäre, die Regiernng wolle, das; die mi lila rische Macht des Landes eine solche sei, wie sie es riir Aiisleauna seiner Politik unb »um «schupf seiner 3utcr* elfen j.-in intiffc. . Vrtbafttr »«'«all| ter »Ula»' in’uirafn-öiüt 'ftimmr unb «inbrul«. ei im wesentlichen eine Irledenopolitik Bei der Vieoerauk i ~ ——J nähme her parlamentarischen Arlxiten werde die Regierung ein provisorisches Budget für Libhen vorlegen, ebemo ^ (Bcmälbc alter Meuter dem Muicum ncripTodKr in dieicr Hol leit «an nnden iid tcmrwnbc Lerke so i. B ein ^aumiwn De« seltenen boll inbudten Meisters Vermeer ^feiner, aber noch beuteltD^r in Die Sammlung von P fl. B ^»bener. die nnr Kunstwerk ersten Ranges .nib.ill.^fo /'n Tutzend Renibranbts. ba:unter b.e b.rüdnn Linbfchon ..Tie Mühl^ . beren Jn ^btung au; England feinetjat w gewaltiges dluneto erregte fluch bieie 'annnliin«. ist für tas neue Mu«rum in Pbilabelohta benimmt unb eberno saHreieb: andere wertvolle üvlleknonen bekannter Italienische fluslanöspolitif. Rachdem von österreichischer unb deutscher Seite in der leht«n 3eii so enlfchteboi bcfräftigl worden ist, da» der Treib «nb neu gesestiyt dastehe und bei bin Balkan- wirren mancherlei gute Ergebnisse erhielt habe, Hal nun auch bei italienische Minister des Auswärtigen dies noch einmal unterstrichen Er sagte wörtlich' „Unsere B7ziehungen ',» Teutschland sind so intim, warm und herzlich, we man |ic nur luüuidKit kann." Bon Bedeutung ist cs ferner, daß der Minister die Rotwendigkeit betonte, einer immer weiter fortschreitenden Verständigung zwisdien den rtöllern^und Ncqierunflcn Italiens sowie Oesterreich-Ungarns Lchon heute herrsche zwischen Italien und Cefterreid) gegenseitiges Bert rauen unb Loyalität fluch tu bezug auf die birfri stimmen die Erklärungen des italienischen Ministers ganz mit dem Programm überekn, das in den letzten Tagen ber deutsche Reichskanzler entwickelt hat, und ivemi eine neue Vensationsmeldktng eines Berliner Blattes iviffett will, Rußland wolle bei ungenügender i^ewabrleistung seitens der flYmftatitinopfler Regierung in i 111 ä r \»ch flefl en Deuts ck) land demonstrieren, so darf man das nicht allzu wichtig einfchäyen V?nn die „Rowoie Vrem,a" etwa de- monstrieren" sollte, so ist damit trod) nicht gesagt, daß S?err Sosonow das mitmadiL Uir erhalten folgenden ausführlichen Bericht Rom, 16. Dez. In ber Debatte in ber flbfleorb- netenfammer über bie Adresse zur Beantwortung ber X h r on rede führt; heute>er M i n i st e r d e s A e n ße r n. voller Petoiiung folgenden Trinkspruch: Euere MatfcrlidKii unb StontfllidKit Matcstüten beiße vb lunkid' im Rameu ber 'Unioin von öerjen m meinem laubc imllfouimcn Wit «rbrnlni banktar der den Euere Maicuätcn uns im Man in wtlm bereiter Danen. unb ber vielen stunbgebungcn freundlicher Sympathie, die wir feiteno der Bevölkerung ber Rcickrsbauptstabt erfahren durften. Mn besonderer Freude gedenke i(h audi ber 'mederholten xV(if(P nunaen, bie mich inr Lame dieses IabreS »u testl'ckien^Veramtal- hmaen nut Euerer MaieMt iufammengelübrl baden ,>n Erinnerung an all bicic schönen unb unv. restlichen Eindrücke ist eS mir c.ne Ei-nugiiiiing, brr hohen Freude Ausdruck Mi neben, mit der brr Be uck Euerer Kaiserlichen Maicfthen bic Königin und mich erfüllt Tiefe unsere Emp-mbung wirb vom bäuerlichen Volte aeteiU, bas fmibi 1 leben Anlaß begrÜt't. der ihierc Maidtnt ijU ihm führt unb das heute an ber =ntc Euerer Mairfnt bic AU üleiuiittdn, die gestern und beute Stancrin unb mir I «a t f e r u n 0 w ^terlanbist in dem heutigen ctzeschteckue Nicht einen io warmen, wn Serien kommenden und ^ ^tb A - . 0(. n ^nn. b- tot vier .lahnrhnien das Teun'ch.- gebenden Emvwng bereitet balwi Ä^ ^°E»en "iit Recht daran frXitte?'fcat Ti Bunde^'taaien bandeln in diesem «eiste SU iAotnrn In ullmidu.i, »oll Ml 't U™olU. Mi r* unlcirn Vatern vergönnt war. auf bl u t i a c i Sa bitt« tt die -aat au .u,treuen, tue >o brnlidte b" TamalS wurde in heißem Rmgenlta» weite aeiugt. damals wurden asten deunchen ständen lne Wege g«-dnet iui unbebiubrtlfn i^twitMuna ibier 'beeilen undmaterie ^n «raste '.u bieieii giinniae.n.Ve'chedinaunaen wurden der t»t lebenden (V-enfrätion die -egnungen eine» langen, ungritorten . .siedens zuteil — Ta find es mpblktfduintc ernste fragen, da» unserige verlangen diese in st der Zeit auch richtig ausgennvr 3n den Einielsragen iinb die Beziehungen uvnchen der'talle I . ;5bnc z»rr Väter würdig smd unb ob da« Er- r.ifd>en unb bn f r un i o f >, d> e n « c 81 ,r u n e W b t m ftu» unieter Derr- ne:, wie sie ee während der flamen Balkankri'e waren Wenn i I d 1 m a ch t i u Lande unb »u Wasser rj* »ugestimmt Tie bab- n ^wxuwn «mb <-rnft tdi unb■ PJ a?Tf,na »®?aer. tie Umsicht seiner Le.tei, unter ber weuen entschlossen, ihre ^reunbichast auch in 3uhm«t 'tüiiorae i. mer Erlauchten bürsten, die allezeit 'drer RetUünz- baltrn unb alle» mögliche ui AW. uM'Hre becherfeiNgen Int^Nen I .Vmiot ie „ ^„„reiie bekundet haben Unter wichen llm- u, verlohnen und zwischen bnbat Volkern tmmer mehr d«e eillble . fl £ , an-h.lltf ^rafle wohl f reubtfl be - iu verbreiten, bic ihren mtellehudlrn Verwandstchasten entsprechen ständen ba»i mai o ■ Wunsch ist e». bau da» immer unb f.ch allenthalben so fllänienb oirrnbarten. T.e ^Narunflen Sv- a b e n unb kowzowS beweisen, baß ber PessimiSmuS Bar»Ua,S auch bezüglich \o Haben W 1 b Sitzungssaal ber «emeinde- Rußland» unbegründet ist. In Italien ut d.e Erinnerung an 9tUit fftrittimMi in. n ® EorncliuS hl- trrimbHhaiihdie daltnna Rußlands während des ltalienilch I kollegten, wo 2t*1 cthUlhtiDcr ein > n »„ir« türkischen ürieges n.cht erloschen liniere Bez,Jungen m,t Eno- Schmitt mit Lrchesterbeglettung vorlrugen. Ter J land soll, n nach Barzila. fühl fleiuorbcnje.it Er täuscht sich. In zahlreiche «cmemdevertrctcr aller d°Neten«wrstell n den 3» Jahren, in denen ich bic Öhre hatte, unteren erhabenen unterhielt sich nut ihnen. Vom Rat Hause beflah er ftd) Herrscher in London zu vertreten, bade ich dieies ^-'and^genügend I preußischen «escnibtschast, wo er Bortrage entgeg kennen gelernt, um Vertrauen tu haben in die u n f r f d) ü 11 e r -1 l , che Freundschaft Awischen I t al» en unb Eng l a n b «lücklicherweifc sind schwer zu lösende Me,nunflSver,chiedenhciten in wichtigen tragen bt’bcr nicht ausgetreten, w dieses auch der neueste englische Vorschlag bezüglich der albanischen «renzen be- Marquis di S a n «i u l i a n o , aus Die zwei schwebenden Iragen, die die Lebens in ter efl en f ü r 3 t o 11 r n berühren, ünb bi. fl h g,r e n i u n fl « 1 b a n i e n s und bi bei' o ft I i .1) c n Mittelmeeres speziell die Irage ba alba- luschen 3 lib'ireit«e. du- birrli da.' ctzleichgewicht, btc Freiheit unb Sicherheit in bc: Adria bel(.brt, bedeutet mr .tnlun md teuer- inrti Uitiiiirn ein identisches Vfbcnämirraie. unb btc baden Macht. *üib flleithmaui.i unb solidarisch entich,ollen, dieses IntereNe zu ,vaHren Sir haben d-n Wumch. und er ,st ut erheblichem Mafic schon erfüllt, daß bic Neutralität und bic ll nahhangifl- feit fl l ba iiien unter die «arantic unb LoutroNe nicht nur brr bab-ni Ibriamächic. sondern aller Kdi> «rohmnd'tf ^fidrrllt U'erde Während der ganien langen Orientkriie wa r der L rer- b u n b immer einträchtig und diese Eintracht, wie Oie in time .Infamm DetUg »tr BriWWe Uiie. Be* M» S»ii»ni Ureuze» . dei'.m einer Teil ,-lu May btaut" bereit» höher aui flunübrunj fldanai ut Ztitielpunk. des Traue,'viels stehl die öerrennatur des üonigs Earl und lanc Liebe tu dem radurnmätuh n verwind, mu der che biüi aubc Tat fache bet Vasch vöaiug des P>vm und de, tranhfeben «reim gegen das Leden b- • Lanigs ui einer ivannenden bramahldxn VaJtblunfl vtHodne« i'l fluch bic Stellung des «onifl^ harl jur iHafthdihit unb die Atu« bei iPrlthrtien unb geistlichen Macht imea ane Rolle ‘ itü(r tm» eine sehr nmrm flumahm: land Rach dem ersten 4fh und inin Schluß würd' der T'chie, mehrere Male Her.-crgeruicn ' 3um T ' eh stadlder» io ro n b a. Es macht 'ich immer mfbr bie ll't* rifuaumi gfUenb. bar. kerugia bie Tat nub. olla« fluMffübrt haben kann Ta Veibacht b.r Mitiaterfwatt lenkt fich ,.nfn m Paris lebenben ."ranzoien. bet der .rloreniiner W!ki sebon bekannt ist fluch scheint da» vlödliche Berfchwimdeu 5nf.< nsmen I.alienets. b i Perugia nnw ^t da»« dm. mtt h.„, Ti, hr -b| -,r iuiommrnbona u steden Seiler 'oacb! b.1 Poll »et «6 Mr M.'bl". -°n M, mon -n-mn... Mn Ii.« h.r J-'lbrbat Übet btll i .‘’ iabl I 11 NI ' ki Magner und L *' »ba < Ter i.-tzt achti aubrir WifMm^tUu eine Der beianr wr Perionlichkaren de» JKiM-rn rrue-ciit wirf nnbat ane Niere Hm N4 noch «nhlralüte lleliif (*e’du M b rrt3 "CNN schst 'ein eigen nennen (M>äubc. nut denen tirSumj ieet begonnen in, wird drei MiNioncn Dollar- kosten. Retchv erheischt. Vertrauensvoll schont das deutsche Volk zu Euerer Majestät empor, dessen rastlose Fürsorge für die Größe des Reichs es dankbar anerkennt, intb dessen kraftvolles Eintreten für die Bewahrung eines ehrenvollen Friedens es mit seinen Segenswünschen geleitet. Zeugnis davon gibt die warme Liebe und An- hänglichkeit, der Euere Majestät in allen deutschen Gauen be gegnen. Euere Majestät werden in diesen Ta-icn wieder gesehen haben, daß hier in Badern Ihnen die H.rzc.t so innig und freudig cntgegenschlagen, wie irgendwo im deutschen Vater lande. Ter Allmächtige hat Euere Majestät und deren Wirken sichtbar gesegnet. Möge seine starke £>anb auch fernerhin über Euerer Majestät, über der Turchlauchtigsten Kaiserin, über Euerer Majestät Haus und Land und dem ganzen Teutschen Reich walten. TaS ist der von Herzen kommende Wunsch, der mich und mit mir nein Volk beseelt, und dem ich freudigen Ausdruck gebe in dcmi Rufe: „Seine Majestät der Kaiser, mein erhabener Freund und Verbündeter, Ihre Majestät die Kaiserin leben hoch, hoch, hoch!" Die Erwiderung des Kaisers. Auf die Rede des Königs bei der Galatafel erwidert» der Kaiser: Eure Königlichen Majestäten bitte Ich, Meinen und der Kaiserin innigen Tank zu empfangen für den herzlichen Willkommengruß, den Eure Majestät uns in der lieben schönen Haupt- stadt Ihres Landes entboten haben. Nach den Bekundungen herzlicher Freundschaft, die Eure Majestät Mir bei den nnederholtcn persönlichen Begegnungen in diesem erinnerungsreiclen Jahre erwiesen haben: nach der Ehrung, die von Euren Majestäten durch Ihren willkommenen Besuch in Berlin Mir und Meiner Hauptstadt bereitet wurde, ist es Ml,' eine hohe Freude, hier in der Münchener Residenz Euren Majestäten als dem König und der Königin von Bayern Meine und Meines Hauses und Meines Landes ehrerbietige Huldigung darzubringen. Ballerns Monarch, auf dem die Güte und Weisheit eines unvergeßlichen Vaters ruht, und die verehrungswstrdige hohe Frau, die Bayerns Krone trägt, haben sich ihren Platz gesichert im .Herzen der deutschen Nation. Tankbar darf ich aussprechen, wie wohl /s Mir tut, daß auch bei diesem Besuch in die liebenswürdige Gastfreundschaft Eurer Majestäten die Bevölkerung Münchens und Bayerns mit herzlichen Gesinnungen einstimmt. So sehr Ich Mich dieser freundlichen Empfindungen für Meine Person freue, so sind sie Mir hierüber hinaus wertvoll als Ausdruck der Treue z u K a i s e r Und Reich, in der das kernhafte Bayernvolk keinem deutschen Stamme nachslehen will. Mit Eurer Majestät vertraue Ich, das; in den Deutschen unserer Tage noch der Geist der Erni- gungsk impfe lebt, aus denen das Deutsche Reich hervorgegangen ist als ein lebensvoller Bund der deutschen Einzelstaaten, die auf der Grundlage wechselseitiger Achtung ihrer Eigenart und Selbständigkeit zusammenwirken, um neben der Pflege ihrer besonderen Interessen den nationalen Gesamtbcdürfnissen gerecht zu werden. In der Erfüllung Meiner kaiserlichen Aufgabe, deutsche Ehre und deutsche Wohlfahrt im Reiche und.in der Welt zu schützen und zu mehren, habe Ich Mich der Unterstützung Meiner hohen Verbündeten erfreuen dürfen. Ich weiß es besonders zu schätzen, daß in Eurer Majestät Mir ein Mitarbeiter von reicher Erfahrung zur Seite steht, und ein Freund, mit dem Ick Mich auch durch Zuneigung des Herzens verbunden fühle. Ick bitte Eure Majestät, Mir Ihre gnädige und freundwillige Gesinnung auch fernerhin zu bewahren. Innige Wünsche bewegen Mich und die Kaiserin für das Glück 'Eurer Majestäten und des erlnuch'en Hauses Wittelsback und des bäuerischen Volkes, das sich viele, viele Jahre erfreuen möge an dem Walten des geliebten Königspaares. Diesen Wünschen gebe Ick herzlichen Ausdruck mit dem Rufe: Seine Maiestil der König. Mein erlauchter Freund und hoher Verbündeter und Ihre Majestät die Königin leben hoch! hoch !hoch! Abends um V2II Uhr erfolgte nach herzlicher Verabschiedung vom Königspaar die Ab r e i s e des Kaiserpcrares. Der Kaiser spendete für die Armen von M ü n ch e n .3000 M art und für den bayerisch-preußischen Hilfsvercin 000 Marl. Ans tfcffeti. Aus dem Finanzausschuß. rm. Darmstadt, 16. Dez. Der Finanzausschuß d e r 2. Kammer trat heute vormittag zusammen. Nach eingehender Aussprache wurden sämtliche Anträge, sowohl diejenigen, welche eine Besserstellung der Beamten fordern, wie auch die von einer Anzahl Mitglieder des Bauernbundes gestellten Anträge abgelehnt und nur der Antrag Uebel angenonnnen, einen Merimeister des Arbeitshauses Dieburg Um ZOO Ml. besser zu stellen, sowie die Zurückversetzung der Schreibg^hilfcn bei der; Kollegialgerichten von Klasse 12 in Klasse 8.___________________________________________________________ Aur Mextto. Mexiko, 16. Dez. Nachdem der Kongreß die Sonder- vollmacksten Huertas ratifiziert hat, hat er sich gestern vertagt. Daher ist bis zum 2. April, dem Tage, des Wiederzusammentritts des Kongresses, H u e r t a tatsächlich Dikta t 0 r. ---------------■■!.-■-'■■■_!--? Ans Stadt und LarrS, Gießen, 17. Dezember 1913. * * Tageskalender für Mittwoch, den 17. Tez.: Stadttheater: „Kammermusik." Anfang 7 Uhr. • • • A uS dem Geri chtsd teufte. Dtirch Entschließuna Großd. Ministeriums der Justiz wurde dem Amtsrichter Dc. Brill in Schotten die Dienstaussicht bei dein Amtsgericht Schotten und dem mit Wirkung vom 1. Januar 1914 zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein ernannten Amtsrichter Hoffmann in Höchst die Dienstaussicht bei dem genannten Gericht mit Wirkung vom gleichen Tage erteilt. • • EonntagSfahrkarten. In der letzten Sitzung der Großb. Handelskammer Mainz wurde u. a. über SonntagSfabrkarten nach Mainz beraten. Die Kammer hotte sich darauf berufen, daß auf den Strecken der Ober- hessischen Eisenbahn Gelnhausen — Gießen und Fulda— Gießen von fast allen Stationen SonntagSlarten nach Gießen bestehen. Dazu bemerkte die Eifenbahndirektioil, daß diese SonutagSkarten von der ehemaligen Direktion der Oberhcsfischen Eisenbahn eingesutzrt und bei dem Uebergang in die Preußisch- Hesusche Eisenbahngemeinschaft zur Schonung bestehender Verhältnisse beibehalten worden seien. Hieraus dürfe aber kein Grund abgeleitet werden, von den maßgebenden Bestimmungen für die Auflage von Sonntagskartcn auf den Preußisch- Hessiichcn Staatsbahncn abzuweichen. Der Antrag wurde dantit abgemiesen. ** Die Dauer der Weihnachtsserien. Man schreibt uns: Im Jahre 1897 gab das Grost.h. Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegeuhelten, eine neue Ferienordnung für die Volksschulen heraus und bestimmte für die Weihnachtsfericu, daß der Unterricht erst am 5. Januar zu beginnen hat, wenn der 3. Januar auf einen Samstag fällt. Dieses ist. im Jahre 1914 der Fall. ** Vom Stadtthea ter wird uns geschrieben: Zu der Erstaufführung des neuen Schlvankes „T i e s panische »Fliege" dürfte die Besprechung eines auswärtigen Blattes Über die Berliner Aufführungen intcrcifiercu. Es schreibt „Tn Well am Montag": „Jin Lustspielhaufe gibt es „Tic spanische Fliege",! einen Schwank von Franz Arnold und Ernst Back. Ti-' beiden Schaufpiclerautoren sind bei ihrem ersten Sprung ins Schöp erisch- Dramatifche wirllich überraschend glücklich gewesen. Vor allen Dingen haben sie etwas zuwege gebracht, was ihre zünftigen Schwankkollegen meist so peinlich vermissen lassen: einen 0 cri - tablen Einfall, über den man lachen kannunddem bis zum letzten Akte nicht der Atem ansgeht. „Tie spanische Fliege i st lustig, sie ist sauber gearbeitet, sie will nicht mehr scheinen, als sie ist, und sie verstimmt nicht durch Blumenthalsches Gemütsschmalz." ** Landwirtschastskammer für das Großherzogtum Hesse n. 2Bu uns die Landwirtsckoftskammer mitteilt, finden am nächsten Samstag und Sonntag folgende landwirtschaftlichen Vorträge statt: 'Bleichenbach, Sonntag nachmittag 3 Uhr im Gast Hause von Granting. „Tie Verbesserung und Vermehrung des Futterbaues". Tekonomierat An- d r a e - Büdingen. — Billingen, Sonntag nachmittag 311 Uhr im Gast Hause von Karl Schack. „Wie vermeidet der Landwirt die häufigsten Fehler in der Tierzucht, und welche Mittel sind dem Landwirt an die Hand gegeben, um seine Tierzucht rentabel zu gestalten?" Oekonomierat Weitzel- Lich. — Rodend ach , Sonntag nachmittag 3 Uhr im Gasthause von Hammel. „Tie Vorteile der Feldbereinigung". Großh. Landwirtschaftslehrer Wagner- Büdingen. — Lollar, Samstag nachmittag 3-2 Uhr int Gasthause „Zum Schwanen". „Tic Zuchtbcstrebungen des Kreis-Ziegen- zuchtvereins und die Aufzucht der Lämmer". Großh. Landwirt schaftslehrer Tamm- Lick. — Treis a. d. Lumda, Samstag abend 8 Uhr im Gasthaufe von Benner. „Tic Zuchtbestrckmn- gen des Krcis-Ziegenzuchtvereins und die Aufzucht der Hämmer". Großh. Landwirtschaftslehrer Tamm- Lich. ** Städtischer S e e f i s ch m a r kt. Der letzte diesjährige städtische Seefischmarll wird am nächsten Donnerstag abgehalten. Wecken des Weihnachtsfcstes findet der nächste Markt erst am 8, Januar statt. Auch in diesem Jahre hat der Seefischmarkt sich gut entwickelt und eines' recht regen Zuspruchs zu erfreuen. Auf den seit 9. -Oktober abgehaltenen Märkten wurden rund 100 Zentner Fische umgesetzt. " K a m p f m i t W i l d e r e r n. Die Staatsanwaltschaft teilt uns mit: Am 12. b. Mts. überraschten zwei Fürstlich Jscnburg-Bildingensche Forstbeamten in dem Wildpark, der sich zwischen Büdingen und Wächtersbach ausdehnt, zwei Wilderer, von denen der eine einen erlegten Damhirsch auf deut Rücken trug. Aus Anruf lieft der eine Wilderer den Hirsch fallen, während sein Komplize sein Gewehr auf die Forstbeamtcn anlegte. Diese kamen ihm aber zuvor »und gaben zwei Schrotschüsse ab, worauf die beiden Wilderer bi2 Flucht ergriffen. Nach 40 Schritten drehte sich der eine von ihnen aber noch einmal um und schoß aus die Förster, ohne indessen zu treffen. Während cs der Gendarmerie von Wächtersbach gelang, am anderen Morgen in Wittgenbvrn einen der Wilderer festzunehmen, hat der andere, ein gewisser Friedrich Hermann Mann, geboren am 27. September 1892 zu Delitzsch in Sachsen, nachdem er die Gendarmen, die ihn festnehmen wollten, mit Totschießen bedroht hatte, die Flucht ergriffen und ist bis heute noch tlicht dingfest gemacht. Auf die Ergreifung des Flüchtigen, der wie folgt beschrieben irnrd: 21 Jahre alt, mittelgroß, von schmaler Figur, blondes Haar, bartlos oder mit Anflug voll Schnurrbart, besondere Kennzeichen: Ziemlich frische von einer Stichverletzuug herrüyrende Narbe über dem einen Auge und frische Schrotschußvertetzungen am lipken Bein, ist eine Belohnung von 100 Mark ausgesetzt worden. ** I n d i e Gießener Klinik ein geliefert wurde gestern nachmittag Georg S ch n e i d m ü l l c r aus Kölze nhain. Dieser war bei der Dreschmaschine beschäftigt, als ihm beim Verschieben des Wagens die Deichsel erfaßte und gegen eine Mauer schleuderte. Er wurde am Kopf und im Gesicht so schwer verletzt, daß er drei Stunden bewußtlos lag. Der Arzt Tr. Lubenau legte einen Notverband an und ordnete die sofortige Ucb'er- bringung in die Klinik an. ** Nochmals dic Frankfurter Würstchen. Bei der Klage über die Festlegung des Namens Frankfurter Würstchen macht die Schwcinemetzger-Jnnung vor allem geltend, daß auch die Stadt Frankfurt selbst ein großes finanzielles Interesse au der Angeleaenheit hat. Wahrend die hiesigen Metzger für jedes geschlachtete Schwein 3,30 Mk. Schlachtgebührcn entrichten müssen, sind die hessischen „Frankfurter-Würstchcn-Fabrikanten" davon befreit, weil sie in eigenen Häusern daheim schlachten. Eine große Neu-Isenburger Schlachterei und Wurstfabrik, die jährlich rund 13 000 Schweine zu Würstchen verarbeitet, entzieht beispielsweise der Stadt Frankfurt allein dadurch eine Einnahme an Schlacht- hosgebührcn von etwa 43 000 Mark. Man hofft, daß die Stadt um ihrer eigenen Interessen willen den Metzgern in dem bevorstehenden Prozeß, der bis zur letzten Instanz durch- gcführt werden soll, zur Seite steht. Landkreis Gießen. △ Lich, 16. Dez. Ein größerer Holzdieb stahl konnte hier durch den Polizeihund entdeckt werden. Bei bc< Untersuchung lief das Tier von den Lagerplatz der Firma Köhler in das Haus eines Schreiners, der den Diebstahl eingestand. ch. Langsdorf, 16. Dez. Durch Verluste beim Zu - s a m m e n b r u ch der hiesigen Kasse sind auch hier viele, zum großen Teile weniger bemittelte Leute stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese Leute verfügen nicht über großen eigene n Grundbesitz, sondern bewirtschaften in der Hauptsache Pacht gut. Die Pachtbeträge mußten in diesen Tagen an die Grund b e s i tz e r abgcfüyrt werden. Ta nun auch die Zinsen für die Kasse -aufzubringen sind, wurden die Pächter bei den Grundbesitzern wegen einer Ermäßigung des Pachtgeldes vorstellig. Diesem Ersuchen staben in dankenswerter Weise einige Grundbesitzer entsprochen. Andere, ebenfalls wohlhabende Grundbesitzer, lehnten es ab, durch eine Herabsetzung der Pachtpreise den sich in bedrängter Läg>' befindlichen Leuten beizustehen. △ Grünberg, 16. Tez. Gemeinderat, Kirchenvor- stand uitb Ortsgerichtsmann Trinkaus ist im Alter von ul Jahren gestorben. — m. Hungen, 17. Tez. Der älteste Einwohner unseres Städtchens, Landwirt Friedrich Kraft II, starb im Alter von 9 2 Jahren und wurde heute zur letzten Ruhe bestattet. Bis auf die letzten Tage war der Greis noch verhältnismäßig rüstig. Kreis Büdingen. /\ Büdingen, 16. Dez. Ein Zusammenstoß mit Wilderern trug sich hier zu. Tic Wilderer stammen aus' W i t t g e n b 0 r n , sie tonnten bis auf einen bereits verhaftet werden. Kreis Schotten. 0. R a i n r 0 d, 15. Dez. Gestern wurde hier ein Schä- f e r k n c ch t verhaftet, iveil er einem Schafmeister in Holzheim 900 Ml. gestohlen hatte. Ter Bestohlene verfolgte die Spur des Tiebes, die nach Rodheim a. d. Horloff führte, wo der Dieb ausfal.end viel Geld in einer Wirtschaft ausgab, in der er übernachtet haite. Auch hatte er geäußert, in Unter-Schmitten einen Schäfer besuchen zu wollen; allein dieses Vorhaben führte er kluger Weise nicht aus, sondern wandte sich hierher. Ein Gendarm und der Schafmeister trafen den Dieb in einer hi'ftgen Wirtschaft, wo er dc;> baftet wurde. Er hatte von dem gestohlenen Gelde 1TOQ7 rtbtt 800 Mk. bei sich, aber auch einen geladenen Revolver, von dem er jedoch keinen Gebrauch machen konnte. Der Dieb soll aus Gelnhaar bei Büdingen stammen. ö fünfter bei Laubach, 16. Dez. Tie Gemeinde hat den sogenannten .*perrn garten, der mitten im Torfe liegt, von dem Fürsten Karl von Solms-Lich für 4000 Mk. erworben. Tas Gelände umfaßt über drei Morgen, dabei befindet sich ein Bauplatz. Ein Stück soN zur Vergrößerung des Turnplatzes benutzt werden. Z_- Herchenhain, 16. Dez. SchwereBrandwun- den erlitt das Kind des Gastwirts Weidner. Es toar gegen einen Topf kochenden Wassers gerannt, den die Mutter durch die Küche trug. Kreis Friedberg. L Friedberg, 16 Dez. Da in Nieder Wöll- stad t die M a u l - u n d K l a u e n s e u ch e ausgebrochcn ist, findet der morgige, sonst beocutende Viehmarkt nicht ftattj T, Bad-Naheim, 16. Dez. In einem Hause an der Friedberger Kreisstraße brach gestern ein Feuer aus, das aber bald gelöscht wurde. Nur eine Ziege ist verbrannt. r. Bad-Nauheim, 16. Dez. Stadtvcrordneten- v c r s a m m l u n g. Christian Steuernagel will bemerkt haben, daß bei den zurzeit ausgeführtcn Kanalisationsanlagen nicht Stein zeugröhrcn erster Klasse, sogenannte Städteware, zur Verwendung kommen. Er hat seine Beobachtungen dem Ticfbauamt mitgeteilt, und dieses hat eine Untersuchung eingeleitct, aus der die beteiligten Firmen Peter Stamm III., I. B. Hofmann, Alfred Imhoff hier sowie Schmidt- Worms als glänzend gerechtfertigt hervorgingen. — Bei den zu zahlenden Beträgen für Gelände-Er- ioerbskollen der W e 11 c r t a l b a h n weigert fick eine Gemeinde, den auf sic entfallenden ^Betrag zu zahlen. Es soll Klage gegen diese Gemeinde erhoben werden. Die Versammlung gibt ihre Zustim mung. — Dem Verkehrsaus s chusse wird zur Bestreitung seiner Ausgaben für Reklame usw. eine zweite Rate in Höhe von 1500 Mark bewilligt. Die erste Rate von 2000 Mark kam schon zur Auszahlung. — Zur Anschaffung von Geräten für die Feuer wehr ivcrden 1900 Mark bewilligt. — Tie Mäuscvergif^ t u n g in der hiesigen Gemarkung hat 1450 Mark gekostet. Tic Wirt' schaftsrcchnung.über diesen Betrag wird genehmigt. — Für die im Herbst und Winter 1912/13 ausgcführten Kanalisationsarbeiten liegen die Rechnungen vor. Vorgesehen waren 150000 Mark, ausgcgcben sind 138 665,88 Mark. — Tic Versammlung ist einverstanden, daß die Stadt an jedem Postbriefkasten in unserem städtischen Bezirk einen Hinweis anbringcn läßt, der auf die nächste Feuermelde stell e verweist. — Trais-Münzenberg, 15. Dez. Die Arbeiten der hiesigen Feldbereinigung sind beinahe beendet, und die Uebcrgabe der neuen Grundstücke wird vielleicht schon im Jahre 1914 erfolgen. Dem Vernehmen nach sollen ntöglichst große Parzellen gebildet werden, was vom landwirtschaftlichen Standpunkt aus sehr erwünscht ist. L Nieder-Mockstadt, 16. Dez. Unsere Gemeinde hat jetzt elektrisches Licht erhalten. Beinahe sämtliche Hof^ reiten sind angcschlossen. Hessen-Nassau. 0 Marburg, 16. Tez. Am Kaserncnberg stieß heute ein radfahrcndcr Briestrüger mit einem Auto zusammen. Ter Mann trug eine schwere BeinVerletzung davon. = Frankfurt, 17. Tez. Heute nacht gegen 1 UftL stürzte sich die 27 Jahre alte Frau Ebert von ihrer im 4. Stock liegenden Wohnung auf dis Straß?. Die Frau erlitt einet) Schädelbruch und schwere innere Verletzungen, welche den sofortigen Tod herbeiführten. fj Selters (Lahn), 16. Dcz. Am Sonntag abend erhängte sich der 18 Jahre alte, aus Allendorf (Kreis Wetzlar) gebürtige Knecht Friedrich Jakob in feinem Zimmer. Was den jungen Menschen in beit Tob getrieben hat, ist unbekannt. Ec hat kurz vorher Bemerkungen gemacht, bie baranf hinzielten, aber bie Leute haben bicS als Scherz aufgefaßt. h Ufingen, 16. Dez. Der Gastwirteverbanb Frankfurt a. M., ber etwa 1500 Mitglieber im ganzen Mfttelrheingebiet umfaßt, hält seinen BunbeLtag in Ufingen ab. — Ein Antrag, ben Wirteverein beS Kreises Usingen auszulösen, wurde mit großer Mehrheit in ber Hauptversammlung beS Vereins abgelehnt. Deretnsnad)rid)teit — Der Stenoyraphcnvcrein Stolzc-Schr:ey am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium beding am letzten Samstag in Steins Garten sein 18jähriges S t i f t n ira s se st. Tie Musik spielte zuerst einen von Franz Lauer, einem Mitgliedc bcs Vereins, komponierten Stcnographcnmarsch. Nach kurzen Begrünung-, warten gewährte der Vorsitzende Ludwig Bücking einen Einblick in die Geschickte des festgebenden Vereins, und machte bekannt, daß einer der Gründer de-s Vereins, Recktsanwalt H 0 m- b e r g c r, zum Ehrcnmitalicd ernannt worden sei. Tann äußerte sich der Vorsitzende über die C-inigun^sverhandlungcn zwischen den Stenograpltenschulen und sprach ferne Ueberzeugung aus, daß bas System Stolze-Schrey zum größten Test die Grundlage für bie Einheitsstenographie bilden oder in dem vornehm zu führenden Syiemkampf die Siegespalme erringen werde. Der Schüler- bezirk.-lcirer für das Großherzogtum Hessen und den Kreis Wetzlar, Wilhelm Strack-Friedberg, gab seiner Ansicht Ausdruck, daß der Gießener Gymnasiasteuverein Stolze-Schrey der tüchtigste Verein des ganzen W'zirks sei. Er überbrachte eine dem Verein vom ersten Wcrbeausschuß der Stcnographcmfchule verliehene goldene Nadel. Die Preisverteilung des Wettschreibens und WcillesenS hatte ent gutes Ergebnis. Es wurde bis 280 Silben geschrieben und bis 465 Silben gelesen Beide Höchstleistungen erzielte b.-r ehemalige Vorsitzende, Iosevh Kübel. In ungekürzter Schulfckrift wurde bis 200 Silben geschrieben. Ten Abschluß deS Festes bildete ein Ball, der von bunten Vorträgen begleitet war. 0. Nidda, 14. Dcz. 01c ft er 11 abend hielt im Obst- und Gartenbauverein Kreisobstbauiuspektor Metternich aus Büdingen einen Vortrag über „Blumenschmuck an. Fen- ft cm, Balk 0 ncn und in Vorgärte n". Der Redner verfügt über eine sehr reiche, mehrjährige Erfahrung und verstand cs in vortrefflicher Weise, die bisher in Büdingen und anderes Eiten erzielten »-.folge vorzuführen und das Jntcresie an der schönen Sache zu roecken. Auch besprach er eine Anzahl empfehlenswerter Blumensortcu für Fenster und Palkonsckntuck und erteilte Belehrung über die nötige Erdmischung, über die Pflege und Uebcr- Winterung ber Pflanzen. Keineswegs erkannte der Vortrayende aber die große Muhe, die Schwierigkeiten und geringen (Srrolge, die man leider nur allzuhäufig mit ber llebmuintcnmg von Blu- menstöcken. habe und hält cs für das Beste, davon ganz abzuseheu und sich im Frühjahr jedesmal wieder neue Setzlinge zu kaufen. Lbcryärtner Becker von Bad-Salzhausen Tonirtc diese Ausführungen aus reiner Erfahrung bestätigen. Ein viel üppigeres Wachstum größere Blühwilliakcft und reicherer, vollkommener Blumenflor würde die Neuanschaffung sicher lohnen. Renmer L. Hoffmann von, hier konnte zwar von guten Erfolgen berichten, die et mit Topfblumen und deren Ueberwinteruug erzielt habe, mußte aber auch uigcbcn, daß ihm die sorgfältigste und unausgesetzte Pflege viel Mühe gemacht habe. <9cridM»faaL Gießen, 16. De-, < K r i e g s g e r i ck t der 25. Division Tas Kriegsgericht verliandelte gestern vormfttag in der | Zevghcn' t; ?mc am Landyras-Philivo-Platz folg nde 4 Anklagen wegen Mi, braud)5 der Tienstgcwalt, Vizcfctdwebcl A., tzer im f (f f an u n d. Gehorfamsverwei Ter ShiffrHer ® I Licht-Spiel-Haus lii-iHi ü »nbl»r Xrhlif«»- hl<* ■ . . — » » 1864 so« 1914 bic beim (Sinbter *chhf<* 0 Pfe— 2- A-.;c'*rt vom lanQjtnrigen fabr n*rt*n Rnrtoffcln! friao Zucite- und Lalat karronrla emr^ctü bittiir: 5 CUer Dt> Stein. «arten q.'qr laden zu dieser dreier freundlichst ein, und können Karten für reservierte Plätze von Donnerstag an un Gießener pröbel-Seminar, Gartenstraßc 80. dbgebolt werden. ' XouecrMaa, den 1^. Trr. । Aus'.ahlunq wie all jährlich (WK> * tuedk----- - . Roqaenn-ebl I Mk. 0000-00.00 10 3ebre dient und »ich bei seinen Borgeketzten frf beim fln- lehenr er freut, halte am 2? 52xA»nnL-eT für :-z s-.. SruL. auf o-r Jlamnr*-r fein'- Arbeit kFr ■ inbtr der halb imex Mann zurück, die bnben a obrem 3o(baten jraq:e er. . ne ihm ein Srürf Land umgraben moiiten. uozu utefe fub auck d reit er Härten Tte beiden Soldaten rtnirr-en zufällig von einem C* -irr bei der Art i. n 'V.-n. der Anzeige erftatttle VticbMcti*'. rat fr c 6, der die flnk.ag- txrrret, gestand iu. daß per aan*e Ml wegen seiner Bebe.niingeioTgkeir '.eifer nub? vor ein Ar gsaerichl Verwiesen W-ir, aber ea-.- <4cicfi lasse feine cr-ere tkbanMunq >u Trr ^afl mütie lerne Sühne «inten. roe*u: 1 Tee qeltnVr flirr* au-, rr dtrno fet Da. Urteil laute- dement'p-cchrnd - 6rpet- » e r I e 3 n n q. Ter Tra wner 3ofef Melkt, der vor «etnrir T euft- am 11 Septem bei. »No ovr nmem Ttcmieintnti, 'tret’:'! tim mit dem ^hid trudrrmeificr *? M bekommen uud bradne ihm topf bei. Ta. Mvietteqendr rrfanme wegen tön*n>iJejuna mit gefährlichem ttxtenerug unter flnuahm- mildernd'- Umftanbc auf fine «Helbfirai'- bun 15 Mark ober 3 Tage Oki unu Ku» Scherz wird Ernsi Trr erii im Cftobrr d 3. etn- aelrrtene Wulfrtier Ctto Mudl von der 1" Mompc nur deS bat au> brr Uein"'chanrih'b einen Aammbtn bas (Werne br angelegt, nathbrnt er es mü einer, wie er glaubte, nicht mehr mit l'ulm gefüllten SlanMtronc geloben butte 2er Kamerad nrnrnte ihn mit dem foinmeie, bas ent kchr.iich ein Mvnn deS Regiment« .'«durch verletzt worden fei und her LchiUf bestraft wäre Shibi brü ftr irbodt ab und troi den Musketier R in den flrm, io daß, dieser mebrrrr W.'chrn f-inrn Dienst tun kann E.' wurde fefiadteUi, bafc durch den Sompagninf^i inmobl. als auch durch dir Unirroifüiere deu Seu en wieder holt flar gemacht iv.»rbe 0 -L’i iro0'! «lebaffenberg. Kaffee-Konzert. K’ü,™™“®ik — von '.Tinnct- ain n icm. C -C, vQ»Vkvl1 Cnoc ■> . Uhr. »i» IHärtte. chweine - arktberi ch' nv'N 17. Teu Jrtnretiif. Vo!lPefl*i. e tfmeine ran 1911fr fwtnhiiffltr fle^nnei,«- *-*° ’“'“l kkißinlibfül. 3wecks weiterer Besprechung werden die Altersgenossen gebeten, Freitag, den 19. Dez., im Gasthaus zum Löwen, Neuenweg, abends 8‘ -Uhr pünktlich zu erscheinen. J'a< erbuU) Filinn ui-iler -ler Welt Grand!*»*« i u -rikanis hen Film < leopal» ImiWäbcridirntiinfl mit 3 Tagnt flm-fl bestraft. E» stellte iitb. ai* rr !N 'Arftlokal verbracht würd'-, hera eine» Leutnants, bei dem er Bun (Ire war, 4,90 Mark unterichlageu hatte i bit ater auch ivob! im flerger über die Maßregelung wegen b r Urlaubhüberfdireihmg auf den Beiebl fein äettmgmxbr -u reinigen, erhärt, er tue dies nicht und wenn brr llnteroilijicr was wolle, werde er ibn atueigen, weil er fein Wetwhr habe w-r rosten lassen DaS Kn.g-sg.-richt erbitte in der Handlung bee- Manne > mehrere llnterirt-lo iiinoen, die aber als ein- fortgesetzte Ssanblung zu ahnde,' fei.m, eine auSdnüfliche i'feboriamiWri- b l-ung und rtfonnte auf eine Gesavuitrate von 4 Voch^n strengen Arrest, von ter Versetzung in die 2. Stfaife deS LolbatenstandeS wurde jedoch abgesehen, weil Sch. fid) bisher gut geführt bat MttrWa I Dirj Hemenn tt#ir -‘ - ! Mittwoch.d. 17. D.-z 1 ‘313 abenbd 7 IIbr vermischtes. • Bedrohte 3 (hu (Heute ÄuA m ö p nick wird geineibet: 3” etnm hiesigen Danzlolal gerieten beute nacht acht junge Burschen wegen zw.ner Mädchen m streit, der sich auf der Strafe sortierte Zwei Schuyleute, welche die Streitenden beruhigen wollten, wurden tätlich angrgrinea und einer über das Geländer brr Langen Brücke gcworien Ls. gelang dem Beamten, das Ohtter iu erfassen und ncti, in der Luft schwebend, ,'v lange jestzuha'.ten, btS andere Beamten iKrbeieiltcn und ihn sowie feinen arg bedrängten Lameraden befreiten. Tie Burschen wurden verhaftet • Brennender Eisenbahn zu g. Auö >1 r a r n u , IG Dez., wird gemeldet: Zn der Nähe der Station Bia > h o 11 n h muf-.le der Petsonenzug auf freier Strecke ange hallen werden, toctl ein Wagen infolge der ttnvorftchngrett eine-? Passaqier-5 in Brand geraten war, ivelckier eine B e n - ; i n e x p l o j i o u hervorgernsen hatte. Ächt Arbeiter, welche 'nadi der Seite deö zweiten Gleise.» hinauM'prnngen, gerieten unter einen aus entgegengesetzter Richtung kommen ben Schnellzug und wurden l o 1 o 11 getötet • 3 m Kampf ums St im mrecht. Än? Liverpool, 10. Dez., wird gemeldet: Ein toter richtete gestern abend an einer xirdte erlwdlichen ocfvabeit an. In der Nähe wurden Schriften von Suffragetten gefunden • Au f der Insel Capri ist der deutsche Maler und ‘)iaturti»ensch T i e f c n b a d) im 62 Lelwns.ahre Plötzlich geworben Tie Münchener der »-»«er Jahre nannten ihn „ü ohl- r ab i-Apostel" Tie Polizei wies ibn wegen seiner zu vielen Wunderlichkeiten au.». Sein ältester ^ohn lebt als Maler in München. - Ucbcr fallen m nbto£qc prügelt. 3n vmetn Hause brr Regensburger Straste in Lrdöneberg überfielen vier Lumpensammler t-en PförNier totz Millenstedt, als er sie hinauswies, mit Stöcken und ^ummlknstvveln und schlugen auf ihn ein, biö er tot liegen blieb; die Täter wurden bet- ’ Eisenbahnun glück Am Tienstag mittag stiesten au- unbekannter Ursache bei vurgreuland bn Streck :: Bnd Lnremburg ein Pen'onenzug und ein Okitcriuq mfammen Lokomotivführer deo Serien en niaiv wurde fletöt et . ein .Vcitcr schwer und )ivei Zuffdeamtc leicht verletzt Ter MatcriaU schaden ist beträchtlich. , v „ Ter staffieret oe „New Bork Gerald' in P a - riS namens La Porte ist unter Mitnahme von 125000 ArancS verschwunden. Cs wurde ein $)afibciebl gegen ihn erlassen___________ Letzte Nachrichten. Hessische Zweite Kammer. bs Darmstadt, 17. Dez Tic Sibuna wird um ' IC Uhr eröffnet Cs spricht zur Beioldung -i'orl.mc der '.ibn Babr Ter Abgeordnete machte längere An ’uhrunnen ub< r die Besetzung der N o t n r t n 16ft c Uen. Ihm antwortete Dr. v. Ewa Id. der erklärte, dast Die Notarlatsstellen lwictzt würden, wenn ein Bedürfnis vor liege Sur Lewldungsord- uung spr eckten dann nockt Die 'Jlbgg. U e h e l > nun 'in I - thnn Sn , die beide nicht auf dem Boden de An.utmn antrage» stehen. Ter Abg Backt -Natl. erwidert auf Hw gestrigen An>führu:tgen des Minister« be-' Innern bei Re- oaltionSschlutz spricht der Redner so et rin. T a x m ü a b t , 17 Dez. Die so »i a l de m ok r a i i sck e Partei bat brr Jro- tten Sammer brr Stände einen Antrag ent- nrreidtt, in wetcheru die Rechrrnng ersucht wird, im Bundesrat für die Errichtung brr Arbeitslosenverficherung -.nunreim und 'h)CXmi Nk. ">i nächsten Bub nl für hu- ('\ineniben bereitjui'iellcn, welche diese Einrichtung treiien wollen Eisenbahnunglück. Lochen, 17. Tcj> Amtlich Auf dem BaitnN "-.- .'fou- land fuhr gestern nachts Uhr eine Lotomotive beim Waa- gieren in die Zinnie d"i eint ressenden Persom a .ug anfana-3 Cf tobet tml der ftedbabn cimn fiuden:-chen Beremsbauie> cmflnnr und iw einen N-in^na^- roNe» «antibaten des bSHercu Ledrcmt- Namens Tr. r.o»e'. bol Lebt-n kostete, brehiüt jte deute in einer Hrni .a imdiea urari da» tu iae l'aixNrridu 31* .Ingeklaatn cffchien an ihukt Ätz' evetth-r. her bcKbu bijt werbe b .rd> lentz^rrlrgeS vimuien mit • r-nert Mester spiest einen t oili . rn tick in * r 2C1„ tzagebrnck! zu b4l*it Tie Vabank'.una ergab !»»: irhi -.hdi eie unglücklicher Zu'all obor.txxlta und ba; end» die rzUiLen ra/brrrnanbi^er. befuntwtrn. rw Ne CyvcUf- überleben konnte rxnn er nicht dersterbend irn*.en irire rN-m a..r rr auA per in/.'m T.-*' nodi laitpelall. das: nur e: allein hur» seine UnPoriubi j!at die 2d alb trage Ta» Urteil lautete e ?,restprrckmng Treiben, *.u Tri -sack i'onz.glug.gei B«. »aublung g.gco den An.mirbanftn X od• d> wnb Wenofier. s.qeu i »dK' >,cqen ba* Böriengste». berf enicl'it Bankerotte, br# ’ - r r . en Betrüger und b*t Untreu nr.rhc ha oodÄ Mur: «ockIck zu fünf Zahlen (U.-f mun-.i, türtfe unö urr /obren Ebrv.r1ust und fein Km brr (»eota »u 3 .WfU r‘ün»nu Mark iHrfbürah anr ir*t ihren vb^venua rt nm eilt B .ingeNogt wann. :roi. br von ibn.ii obo kann Okflänbm'h r find die bekannten Borkommniste von Lettweiler am Brüssel lh tei Tie Srrg,nd'»t>erbanbiniie 5B.< TiL ’ Littgen’r t ; > T‘f_ l od-letldiftie ed>n>ei Sdnoelne von 100-W »• ’ -edenbge'vicht -/ ö'..ietieiridJt 71.00 roli .i k c .b. . i;- v.» i . iäu Lebei. . en ul l • -.0'- - b „civirtjK . i__, < h.i •Bit lAeldkdt aebrückt, Meili IL - erfla-ib. r ? rantfnrt «. W.. 1' . rV" :f/'T '? E>eür.i (btcriflerl T'l. I Slurbtr 1 te: f- IMS-10.2.», Wrtttrouer %f. CT. -C-4V. X). IHogflei ( ie;«ged frcn et‘J etternuer) 1'ik. 10.50—1 a . Urrfte, • anfe-i. . Lzer, rif ■ . vav-T «h. i" -• ' « «? cüenmell 0 Tif. 0<-.u0—<■<*.<*(k ‘Seyen:i;eM I < ö—i'i'.o . Deizenm dl in Tif. • (Uh'-*1*'.«**. 'N* (i -i’-r o.'O— 'M, Roagenmestl o r Mk M.Oii— 10, a — ----, Lletz-nNei: Mk. fKcüenlMe« TIL a«)--1 -'H ilahfeinte ' lk. iuM— 0.0>', Jieitriber . • 11 "■ u.iKi—00.00, (Tuttergcrfk Mk. 00,00 —00,00. ftlHel per 100 stz. Un:riindninflflbaft vcniriedt (ir hatte ein »um fluödestern er- hflltenrv ff.'hrrad mraufiert, licybcm liest er fick durch bic ^r f< icp lung brr falschen Tat ndie, er wolle die ^ahrrabrrparatur l. :i len. von der Cf hei rau bci> Eigentümern den B.traa von 3 > Mk. an»bänbiiir:i Tiefe» Geld sowie den Srlo. für da Mi ab hatte er für sich rcnvanbl Ter Fabrikarbeiter D and Saarnberg wurde wegen BeitelnS zu einer Wock- Hast prturMH Ter Tafllübner M von L'orbad) hafte gegen einen -trafbesell wegen Ruhestörung Einspruch eingelegt: er n-iiide als nicht binreidjenb überführt, von Strafe und 'dosten ficiaefprod) n Ter PhofogravH G F von Frankfurt a «Z nun de wegen Unterschlagung in zwei tWlen zu ic 1(» Mk ebn je - lagen ("cfÄnani-J verurteilt Er hatte fid), alS er in, .lu'trage und für Nechnnng des Bbotographen S. H von Lich in Büdingen vlwtograpbifche flufnabmen machte, 3 Mk und hn anderen Halle '» "M. cuizahlcn lassen, bic Betrage jcbodi nicht an seinen .Auftraggeber abgeliefert, fonbern für sich be halten Ter ^ruer 7v C I von Äulenbieboch nahm feinen Cinipind) gegen 'einen amt»ridnerli.tcn Strafbefehl wegt-n lieber- tirtiing be? Tanipfkriiclgesetzes zurück Tic BrivatNage d.S 3 B von Lckaitshaufen gegen s.n OS. Sch bafefw wegen emiadiei Uorveroerlctzung wurdt urch Vergleich crlcbi.il. aci Saiirmanit s: von Binbachf uöc wegen vorsätzlicher «körper perlet una zu 10 Mark ober 2 Iuam Gefängnis verurteilt Er baue dem '.hahrigen Schüler E. Ä in Bindiachscn, der ibn mit feiner VeiNcke gcfchlagcu ictte, mit bcfduibten frühen getreten unb mehrmals mit der fcmnb auf den Backen geschlagen 4.er Landwirt G V von Tübr?hcim. zurzeil Matrose in VilhelmS- baven, bitte vor feinem lUtlilaranlriit üiniprucki gegen einen anit't'ichtcrlichcn strailviebl wegen liebertretunti des Art 101 Wcl -sti «»'et emgelcgt. Ta der orbnungsmastig geladene Zeug. L Sch mm Votl^d) uiienstchulbigt femflcbltcbrn war. ronrbc^bie HauptvciWandlung lertagt und der Zeuge zu 3 Mk ober 1 Tag $?aft und zur Tragunn der durch das flit->bleibtn verunachicii Kosten ncrurteilt ycr::cL'Br:-. — (‘Scmöbnlut: ■ — Deuben: ::- I.M.'f Iti-iemi frtwLt ve*wn le dici<» ।yutiM «nima Kiepfia- UU| üfe«T R ktl »2ti Rn tri w prtltt eid H*r»- vttvet-i«*. 6tir.leli.6rälrtüii37l).8e.i59 QJ Tarmdfnrl 17. 7e> .00 tue H 100 Vetterau-sichlcn in Lessen tte TmuierMaa, ben 1« Tetz 10«: Allmähliche t: .i.Vmu* von 9iieJ>eifctlc,jen nv .iriuung, rauer, norbiveftlldie Dindc. Heute bi* Freitag Hin Itellenierhcr KruwiBIm Künstlers Lieb und. Leid Gr - - drarn;/ »ch- Gr-mlld. in 3 Akten. !! Preehtvoli koloriert *.! w Neustadt a d 5? . -6 T. 7 7 nie ffbuorb «ofrnüicL B?einlommi'sionsge.cka'i tu > ' -tadt a.v yj . Hat »ach einer Meldung de- Mut ' j • gen . inaest eilt Tie i*iii*irrn bei rag ui ont vtenettnu- l*o.i Mai!, LKwa so! en niem votkianden fein . .tnoamr soll in einem Iranfbiftett Juftanbc :a’>i lang - bine • bcutenb unter dem c inffitii urttA verschlenden . ! -'N. beteiligt sind etwa 1‘» pfälzisch' unb tiufcerVkMivtbc ^^eiR* iirmru tosenst.cl iu n einer Heilanstalt unlera . rack'i wot- den Morgen wird in Vubrrigebaten eine ^laubigerveriamm- lung ädtlMubcn. . 1913. liebigshöha. RtilaiirSÄiiikliysß! 6n"r ,fb. •w M Zum Wei hu achtsfeste bieten Ihnen unsere reichsortieiten Läger passende Gelegenheit, um preiswert und gut einzukaufen. Abteilung Mer-tote. Schwarze Kleiderstoffe enorme Auswahl in allen modernen Geweben: nur erstklassige Fabrikate per Meter Mk. 1.10 bis 8.50. Farbige Kleiderstoffe grosses Farbensortiment in nni und gemunterten Wollstoffen für Strassenkleider per Meter Mk. 1.20 bis 5.50. 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