■ f r-M !lr. 20 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. ' Paar 475 ISosmodent nseifewAly Die enorm hohen Fl cischp reise zwingen die Hausfrau zur Sparsamkeit, wobei ihr TÜRK & PABST’S Fisch- und Fleisch-Pasten in Tuben nützliche Dienste leisten. Unserem Leserinnen werden aut Verlangen T & P’s reichhaltige Kochrezepte (4. verbesserte Auslage), von der Firma TÜRK & PABST in Frankfurt a. M. kostenlos zugesandt. ss16A Lustßcbisfakrt. Burg b. Magdeburg, 23. Jan. Beim Abflug ins Manövergelände stürzte heute vormittag gegen 10 Uhr zwischen Burg und Madel der Mars-Doppeldecker „B. 78" beim Nehmen einer Linkskurve aus einer Höhe von 15 Metern ab. Führer Leutnant Scheele wurde schwer verletzt und bewustlos ins Garnisonlazarett gebracht. Der Begleitoflizier Leutnant Schlegel war sofort tot. Der ?lpparat ist stark beschädigt. Entschliessung, ferner für eine mildernde Handhabung bei Fest- ltellung des Ergebnisses der Prüfung. .Der Staatssekretär weist hiergegen darauf hin, daß. es bei den Assistentenverbänden immer der Wunsch war, dem Sekretärexamen nichts von seiner Strenge zu nehmen. Der von Zentrumsseite geforderte Ausgleich zwischen den ^verschiedenen Fächern empfiehlt sich nicht, weil eine Wiederholung des Examens nur für die Fächer nötig ist, in denen das erste Mal nicht bestanden war. Ein national- liberaler Neduer erklärt, daß jetzt die Verbände anders denken als früher und bittet dringend um Annahme der Resolution, während der Staatssekretär die strengere Handhabung im Interesse der wirklich befähigten Beamten verteidigt. Er lehnt die Entschließung rundweg ab. Nach langer Verhandlung, in der die Negierung pon ihrem Standpunkt nichts aufgibt, wird die Entschließung einstimmig angenom- m en. Die Assistcntenfrage führt gleichfalls zu einer eingehenden Besprechung, insbesondere bemängelt der Berichterstatter die Ungleichheit der Organisationen bei der Post und Eisenbahn, wodurch eine Gleichsetzung der Assistenten hier und dort nicht angängig sei. Eine Aenderung der Besoldungsordnung wird allseitig abgelehnt, es kann aber innerhalb dieser Ordnung ein Ausweg gefunden werden durch Gewährung von Zulagen. Die Mehrforderungen für die Assistentenklasse würden für das ganze Reich etwa 3 700 000 Mark betragen, die leicht zu beschaffen sind, wenn dadurch Zufriedenheit herbeigeführt wird. , Gin So - z ial demo krat beantragt eine Besprechung für alle G eha l ts f o rde ru n g en , weil er seine Stellung zu diesem Titel von der Bewilligung der für Unterbeamte geforderten Aen- dernngen abhängig machen will. Die Verhandlung wird morgen stattfinden. Der Leiichtö'-Ansschuß. In der heutigen Weiterberatung des Ausschusses beanstandet der Vertreter des Zentrums die Ausführungen der Regierung über die Versorgungsmöglichkeit und die Vorverträge. Der Staatssekretär erklärte, es sei schiver möglich, innerhalb weniger Wochen die Versorgung durch Verträge sicher zu stellen. Er habe aber bis jetzt darauf verzichtet, weil er für bie Standard O i l Co. noch Lieferungen offen halten wollte. Dio ganze bisherige Haltung erschwere ihm aber diese Zurückhaltung in steigendem Maße. Tie Einsetzung eines Unterausschusses zur Prüfung der Verträge wurde sowohl von der Regierung wie den meisten Parteirednern als unzweckmäßig abgelehnt. Der Ans'chuß für das Jngendgerichtsge'eh begann heute die Beratung. Eine Reihe von Anträgen wünscht die Vorlegung von Material. Eingehende Erörterung veranlaßte ein Antrag Kersch en st einer (Vp.), der eine Heraufsetzung der Strafmündigkeit auf das 14. Lebensjahr fordert. Das Zentrum sprach gegen den Antrag. Die Erörterung hierüber löste eine mehrfach minutenlange Heiterkeit aus, als der Antragsteller, Schulrat Kerschensteiner, von seinen Jugendsünden erzählte, wie er als zehnjähriger Knabe wegen Brandstiftung und Bandendiebstahl verurteilt mürbe unb welche Erlebnisse er in ber Strafanstalt gehabt' hat. Das Ergebnis war schließlich bie Annahme des Antrags Kerschensteiner. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Vertag: 51. 9lcbaftion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzergerGießen. 5reitag, 24. Januar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „fik&ener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisfclatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. (platz 71 Seer und Flotte. Oberste Heeresstellen gegen den Kriegsminister? Im Zusammenhang mit dem Rücktritt be§ Generals v. Lyncker ist von Interesse, daß in dem so häufig offiziös bemuttern Berliner „Lok.-Anz.' ein aufsehenerregender Aufsatz über ,,'D i e Forderungen der Arme e" erschienen -.st, der mit der Stimmung im Heere sich beschäftigt und von einer zunehmenden pessimistischen Auffassung spricht, was um so schlimmer sei, da sie ihre Berechtigung habe. Es scheint also tatsächlich in unseren obersten Heeresstellen eine Unzufriedenheit mit der Haltung des Kriegsministeriums eingetreten zu sein, denn der „Lok.-Anz." ist sonst sichtlich bemüht, nichts zu bringen, Mas nach oben hin Anstoß erregen könnte. Wenn die Stimmung vielleicht auch ein wenig zu schwarz gemalt erscheint, ist doch nicht zu leugnen, daß die Ansichten der verschiedensten Militär.scheu Berichterstatter in allem wesentlichen sich decken, und die nachstehende Veröffentlichung des Blattes wird aller Voraussicht nach viel erörtert werden: Die Klagen, die man immer wieder in Offizierskreisen hört, unb von benen schon viele in der Presse besprochen worben sinb,. lassen sich im folgenden zufarnrnenfassen: 1. Wir haben bie unter bem Druck ber Not geschaffene allgemeine Wehrpflicht, bie uns unseren heutigen Platz unter den Völkern erobert hat, aufgegeben. Sie besteht nur n 0 ch auf dem Papier. it vielen Jahren unterhält das 11m ein Drittel schwächere franzuin'che Volk ein fast ebenso starkes Friedensheer wie wir. Es hat demnach für den Kriegsfall annähernd bie gleiche Zahl ausgebilbeter Reservisten, kann folglich ein an- nähernb ebenso starkes Kriegsheer aufstellen. Unser großer Bevölkerungsüberschuß bleibt unausgenutzt. Frankreich holt heute seinen letzten wehrfähigen Mann zum Waffendienst heran. In den Jahren 1870/71 verhielt sich Rußlanb unb Englanb neutral. Darauf dürfen wir in Zukunft nicht rechnen, und Oesterreichs Kraft ist durch bie aufftrebenben Südstaatcn zur Hälfte gebunden! Nur mit äußerster Anspannung aller unserer Kräfte werden wir der Situation Herr werden können! Darum muß aus Volk unb Heer an den berufenen Vertreter ber militärischen Interessen im :)ieichstage die Frage ergehen: „Werden wir endlich bie gesetzmäßig festgelegte allgemeine Wehrpflicht erhalten? 2. Unsere Kriegsverwaltung hat, trotzbem der ernsten Zeichen ber Zeit und trotz der bewilligungsfreubigen Stimmung des Reichstages, längst gerügte und offenkundige Mängel unserer Heeresorganisation noch immer nicht ausgeglichen. Noch immer gibt es Infanterie-Regimenter zu zwei Bataillonen, noch immer fehlen £0 Maschincngew. hr Kompagnien, noch immer Reiter-Regimenter und sogar ganze Batterien, selbst im Bestände unserer Friedensarmee. Unsere Artillerie im besonderen ist nur eine Kadertruppe. Aus einem FriedensartUlerie-Negimcnt sind eine solche Anzahl von Kriegssormationen auszustellen, daß L Füllgrabe ,ßk 26 I rre]enhon 186 »e 20 I N/i toritrassej^ja/. Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei. Schulstr. 7 ■■ acheB. Kirchenplatzlt TelM. i Ittnotag unb snmdtng auf ckl ;u beniclben ’lktiitn, Au; den Reichstagsausschüfien. :: Berlin, 23. Januar. Die Post im Budgetau'schuß. Aus der Tagesordnung des Budgetausschusscs steht jetzt der Postvoranschlag. Zunächst wurde bie zweite Lesung bes Postscheckgesetzes ertebigt. Auf nationalliberale Anfrage gab Staatssekretär Krätke Auskunft über ben finanziellen Effekt einer Ausbehnung des Fünfpfennig-Ta riss für Einzahlungen; er bekämpft sie auch aus dem Grunde, um den lieberweisungsverkehr zu vermehren. Mit der Herabsetzung der Einlage von 50 auf 25 Mk. ist er einverstanden. Der Reichsschatzsekretär unterstützt ihn in dieser Stellungnahme unb warnt vor weiterer Verbilligung, weil ber Ausfall burch Steuern aufgebracht werden müsse. Ter Berichterstatter stellt keine Anträge, damit ist bann die zweite Lesung des Postscheckgesetzes in der Kommission erledigt. Hierauf wird ber Po st Voranschlag weiter besprochen. sBei den Gehaltstiteln bespricht ber Berichterstatter die Denkschrift Iber Regierung und bie nationalliberalen unb fortschrittlichen Resolutionen dazu. Es wirb darin unter anderem eine Vermehrung ber Stellen vorgeschlagen, die vielleicht in Zukunft hrieber Wegfällen könnten. Es soll damit dem Stocken im Aufrücken im Gehalt etwas abgeholfen werden. Ein Regierungsvertreter gibt die ungünstigen Bc- Zörderungsverhältnisfe in der höheren Laufbahn^ zu. Es müsse etwas geschehen. Tie Schaffung neuer höherer Stellen habe aber immer Schwierigkeiten im ReickMage gefunden. Bei der Be soldungsordnung haben Aufbesserungen ftattgefunben, nameMlich durch Erhöhung des Wohnungsgeldes. Dennoch ist die Stockung im1 Aufrücken bedauerlich, die im nächsten Jahre noch empfindlicher werden wirb. Es finden aber schon Verhandlungen mit dem Reichsschatzamt statt, um diesen Uebelständen abzuhelfen. Von den zahlreichen Anträgen und EMschließungen, die ber Beratung bereits zugrunbe liegen, sinb zu erroäljnen drei Ent schließungen, gemeinsam von Beck-^Heibelberg lnatl.) unb Hubrich (23p.) gestellt. Tie eine ersucht den Reichskanzler burch stärkere Vermehrung ber höheren Stellen, besonders ber Eubstellen, durch Festsetzung des Besolbungsbienstalters beim Einrücken in bie höhere Besoldungsklasse in sinngemäßer 9tnroenbung bcr“iür bie Tireltoren und 23izedirektoren bereits geltenden günfti gerat Bestimmungen her Gehaltsvorschriften ober burch Bewil ligung von Zulagen an biejenigen höheren Beamten, bie in einer Turchgangsstelle länger als drei Jahre auf demselben Gel»altssatz verbleiben, Maßregeln zu treffen, um die durch die versteck) terten Beförderungsverhaltnisse für die höheren Post- unb-Lele- graphenbeamten gegenüber ben Absichten ber Besoldungsordnung von 1909 eingetretenen Nachteile zu beseitigen. Eine zweite Resolution forbert für verschiebene Kategorien von Pureau- beamten Stellenzulage von 300 Mk.; eine brüte ersucht ben Reichskanzler erneut zu beranlaffen, baß die Post- undTelegraPhensekretär-Prüfungmit Genehinigung des Reichspostamts zum zweitenmal wiederholt werben kann. Eine Entschließung des Zentrums erstickst: den Reicks kanzler, noch in dieser Session vor ber dritten Lesung des Etats einen Gesetzentwurf zum Besoldungsgesetz vorzulegen, durch den für bie Postassistenten unb Postunterbeamlten bie Gehaltsiätze — 1800 bis 3600 Mk. refp. 1200 bis 1800 Mk. — eingefügt werden, bie der Reichstag im Jahre 1909 in zweiter Lesung beschlossen hat. Zahlreiche Anträge wünschen eine Erhöhung ber Ziffern bei einer Reihe von GelMsposittonen des Etats. Tie 300 Mk. Zulage fordert ein fortschrittlicher Antrag für bie aus ber Elevenklasse hervorgegangenen Beamten Von Regierungsseite wirb betont, baß nach bem Besoldungsgesetz das Höchstgehalt 4800 Mk. nicht überfteigen soll. Em Ko n - servativer erkennt an, daß die Eleven nut ankeren Hoff mihgen in ben Dienst getreten sinb, glaubt aber ber Resolution doch nicht zustimmen zu können, bagegen stimmten bie Konservativen für die Resolution über bie Vermehrung ber höheren Stellen unb bie Entschließung wurde angenommen. Die Abstimmung ergibt weiter btc Ablehnung der von den Liberalen beantragten Entschließungen über bie Stellenzulagen für .bie Bureaubeamten. Die Entschließung über die zweimalige Wiederholung ber Sekretärprüfung wirb bon bem Regierungsvertreter bekämpft, ber darauf hinwetst, baß in früherer Zeit bie beteiligten Verbände sich auch nicht dafür ausgesprochen haben. Dagegen spricht ein Zentru m g m 11 g 11 e b für die tofc!00 Stück i°° M &50 "0-Doppel. B|ut T6 fllORC: 480 1 Lliick M 1O._ sina-Zitronen:: M Stück Sir. 3.7a E „ , 4.75 ra Stone: M-tiickMLA fer enorm billige Preise fine, -türf. Tlf. 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Warum haben wir keine R a d f a h r e r k o m p a g n i e n , wie sic auf französischer Seite längst bestehen unb bei ben Kavalleriebivisionen unumgänglich nötig sinb? Warum haben wir nicht im Friebcn bereits organvierte Kavallcricdivisionen? Diese sinb es, bie zuerst an ben Feinb kommen, von bereu Tätigkeit es in allererster Linie abhängen wirb, ob wir beim Zusammenstoß ber bie Schlacht entscheidenden Massen mit geschlossenen Augen ober in genauer Kenittnis der Stärke und Maßnahmen des Gegners vorgehen können. .... 5. Warum haben uns die Franzosen, ja selbst die Russen tu Bezug auf das M iki t ärslieg erwesen fo wüt überflügelt? 2ln Technikern, die uns.kriegsbrauchbare Flugzeuge in gleicher Zeit unb gleicher Güte Herstellen, wie es bei ben Franzosen ber Fall ist, fehlt es uns nicht. Wir haben aurf)(unter unseren jungen Offizieren sowie in unserem Unteroffizierkorps wagemutige Männer genug, bie bereit sinb, für bie Entwicklung unseres Flieger wesens ihr Leben in bie Schanze zu schlagen. Hier muß, unb zwar sofort, eine großzügige Reform einsetzen. Daß im Volke für bteic Forderung lebhaftes Verständnis vorhanden ist, hat der Erfolg der Nationalspende bewiesen. 6. Auf dem Gebiete der Lenkluftschiffe befttzen wir die unbedingte Ueberlegenheit nicht etwa bank ben Maßnahmen unserer Kriegsverwaltung, sonbem .bank ber Beharrlichkeit und dem Genius eines Privatmannes. Noch aber hat mgn nichts davon gehört, das; untere Kriegsverwaltung irgendwelche Anstrengungen macht, uns diesen Vorsvrung, der z. B auch die maritime Ueberlegenheit Englands illusorisch machen könnte, zu sichern. Ein Luftflottengesetz tut uns dringend not. Die Besitz steuer Politik der Reichsr.g erung kommt nun hoffentlich recht bald in dem Sinne zur Ausführung, wie die Mehrheit des Reichstags es wünscht. Es wäre verderblich und unpatriotisch, wenn hierbei die rechte Sette des Reichstags wieder versagen würde. e£ Pfeffer' giessen bringt seine \Iflassanfertigung für Herren-Garderoben • Damen-Kostüme aus prima Stoffen zu Sehr soliden Preisen in empfehlende Erinnerung aw/1 Bei Heiserkeit* Hustenreiz und anderen katarrhalischen Zuständen der Mund- und Rachenhöhle sowie des Kehlkopfes bringen die allgemein Sehr gßnstig beurteilten Coryfin-Bonbons sofortige Linderung. Hauptvorzüge: Die Schleimhäute werden nicht gereizt, die lang anhaltende Mentholabspaltung bewirkt eine andauernde Erleichterung selbst bei sparsamem Verbrauch. Anwendung: Man lässt etwa zweistündlich einen Bonbon langsam im Munde zergehen. Die katarrhalisch erregten"Schleimhäute empfinden bald eine wohltuende Kühle, das quälende Kratzen und Kitzeln im Halse lässt nach, ebenso der Hustenreiz. Etwaige Schmerzen verschwinden meist rasch, die belegte Stimme hellt sich auf. Man verlange eine Originalschachtel zu M. 1,50 in der nächsten Apotheke oder Drogerie. C-aryfin.- Bonbons Zweites Blatt 163. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen $ Vor dem Gebrauch# *, Ihrer Präparate^ */ waren meine Zahne 4 ganz mit Zahnstein^ #/ bedeck t,nach sechs- wöchentlichem Oe- brauch obigf* parate ist derselbe^ vollständig ver-^ ## schwunden. Melney Zähne sind jetzig Z klar und weiß. 4 4 O., 5. 7. 08. J. KWNwvmi luiwws verbot eines sta zösischen Vereins in £o hringen. Metz, 23. Jan. Der Bezirks Präsident von Lothringen hat heute den Verein „Souvcknir Alsaeien-Lor- rain" auf Gruud des §2 des Reichsvereins- 'gesetzbuchesaufgelöst, wonach ein Verein aufgelöst werden kann, wenn sein Zweck dem Strafgesetz zuwiderläuft. Aus dem bisherigen Verhalten des Vereins und aus den während des Strafverfahrens gegen dessen Vorsitzenden beschlagnahmten Papieren hat der Bezirkspräsident die Ueberzeugung gewönnen, daß der „Souvenir Alsaeien-Lor- rain" die Fortsetzung des früheren hier bestehenden „Souvenir franeaise" ist und lediglich unter anderem Namen die gleichen Zwecke in Elsaß-Lothringen verfolgt, wie jener Verein, nämlich neben der anerkennenswerten und immer anerkannten Pflege des Andenkens an die gefallenen Krieger unter der Bevölkerung des Landes Sympathien für Frankreich zu erwecken und zu nähren, um sie dadurch dem Deutschen Reich zu entfremden und eine Loslösung Elsaß-Lothringens von Deutschland vorzubereiten. Hierin ist ein Verbrechen gegen § 86 des Reichsstrafgesetzbuches zu erblicken. Der Verein hat diesen Zweck zu leugnen nnd geheimzühalten versucht. Da ein Vereinszweck, der gegeniiber der Landesregierung geheim gehalten werden soll, die Teilnahnre an dem Verein strafbar mack)t, ist auch ein Verstoß gegen den § 128 des Strafgesetzbuches festgestellt. D-ie Art^dieser den Strafgesetzen zuwiderlaufenden Zwecke gebot, iwn der Auslösungsbefugnis des Vereinsgesetzes Gebrauch z^ machen. Miiti! W 100 " ' 100 , - 44) 'a arohe:' ’ 100 S1„ötf x "-S Apfelsinen m >flliöt süße: ™ 5** mm drohe: " 35 lOV Stück M 7S yvxxxxxxxx.xxvxxxsxNNXX.xxy '/ nach Prof Dr. mcd. 4 Jul. Witzei, ent- £ /haltend aktiven 4 ZS uersloff. Maehl? zdie Zähne blendend 7 yweiß, beugt der * Zahnfäule (Stock ig-J ^werden der Zähne)2 Zvor, verhütet Zahn-? Zs'.ein. Tube 60 Pf? z.Man achte cenai « »auf den Namen 2 jj.KosmodonC.j ^l'eberall zu haben.E Zb.olbergerAnbta > len Z tt rExterikulturZ (Osiseebad Kolberg ? Ä^x^\x\\\\v\\\\\vw4 19 rantkrt reine iseite ilt unb QTÖBter Waschkrajl. ficitbnincn U,gelbW.26U aut-Dleichcromo (0. 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Großherzogliches Amtsgericht. gesucht. Schriftliche Angeb. u. 0521 an den Gieg. Anz. erschienenen Bieter die Eröffnung stattsindet. Die Bedingungen sind die gewöhnlichen können bei uns eingesehen werden. Staufenberg, den 16. Januar 1913. I 1 ■ Knüppel. 22 Rm. Stocke, 78s Nm. Reiser, dem 'Jiuhbols wie oben angeführt. Krofdorf, den 21. Januar 1913 Der Bürgermeister: Braun. = 53,07 = 52,24 = 53,63 = 46,99 halten, da gt Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma I. Kann Söhne in Gießen eingetragen: Der Gesellschafter Moritz Kann ist verstorben un- an seiner Stelle desien Witwe Sophie geb. Fleischer in die offene Handelsgesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die der Moritz Kann Ehefrau erteilte GießeiickFlsischhiillk Walltorstrane 32 empfiehlt la. Ma st fleisch 78 Pffi. 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Januar 1913 über eintausend Mark, der ohne Bezeichnung eines Ausstellers auf den Peter Roos, Anspach, zahlbar beim Bankhaus I. Grünewald, Gießen, gezogen und mit Akzept des Albert Roos versehen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. August 1913, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anbe^umten Aufgebolstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Krafiloserklä ung erfolgen wird. Gießen, den 22. Januar 1913. B24/v® Grofihcrzogliches Amtsgericht._________I ^Dölzverste i gern n g. Freitag, den 31. Januar l. I., Dorrn. 9*/. Ubr beginnend, werden bei Ga'twirt Lenz zu Atzenhain aus den Distrikten Timmelberfi 3 und 5, Jgelshain, <*ir. Finkenwald, Heegberg, Schmidtbusck, Setlbach, Sanvlav, Streithainskops der Forstwartet Atzenhain venteigert: Stämme, laiche: 1 Stück 3. SIL — 0,64 Fm., 10 Stück 4. Kl. = 8 Fm., 14 Stück 5. Kl. 8 Fm., 29 Stück 6. Kl. -- 9 Fm.) Birken: 11 Stück 4.-6. Kl 4,26 Fm.: Slicfern: 7 Stück 2., 3., 5. Kl. = 8 Fm.: Fichten: 7 Stück 3. KI. = 10 Fm., 38 Stück 4. Kl. = 34 Fm.. 83 Stück 5a SIL (20—24 Ztm.) — 49 Fm., 171 Stück ab Kl. (unter tiO .Um! = 45 Fm.: 10 Fichtcndcrbstangcn =0,94 Fm.: 1,5 Rm. Birken Nntzscheitcr (rönö und 1,5 Mtr. langt: 21 :Hnt Fichtennutzknüvvel <3 Mtr. lang): 60 Rm. Ftchtennutz- reifia (Schichthansen). , Rähere Auskunft erteilt Grohh. ForNwart Schetg, Atzenhain, Post Vumba. Grün berg, den 22. Januar 1913. Krosch. Cbcriörfterci Rieder Obmcn. Schneider., 25—29 , 19-24 12-18 „ Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. B-; Mit der Schnakenvertilgu g wird in den nächsten Tagen durch Ausbrennen der Keller begonnen werden. Ulzverfteigernng Montag, den 27. Jauttar 1013, vormittags 97» Ubr beninnenö, in den Dmrtkten voch- roarte, Struth, Reuerschlaa, Hubertusbrunnen «Abt. 41 44, 51, 54) Forstwartei Gieyen I, Förster Bruck, Rödgen. 97 Fichtenderbstanfien mit 13,37 Fstm., 1 Etchenderb stanfie mit 0,10 Fstm., 7 Rm. Eichennntzknüppel, 270,4 Rm. Buchen, 5 Rm. Hainbuchen, 11 Rm. Gtchen-^chctholz 151,2 Rm. Buchen, 1 Rm. Hainbuchen, 33 Eichen, 2 Asvea 7 Rm. Fickten-Knüvvelholz, 57,6 Rm. Buchen, 13 Rm. Eichen, 9,2 Rm. Fichten-Stockholz, 36/0 Wellen Buchen. MO Wellen Eichen, 50 Wellen Asven Reistg. Die Bummnienfunft ist aus der Grunberger Straffe an der 6. Schneise._________________________B*. Stadt. Wohnungsnachwcis Gictzcn, Nsterweg S. (Zs sind zu vermieten: 1 Wohnunfi von 10—11 Zimmern, 2 Wohnungen von 7 Zimmern, 4 Wobnungen von 6 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Zimmern. 12 Wohnungen von 4 Zimmern, fcdii Wohnungen von 3 Zimmern, 5 Wohnungen von ziva Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche. 1 Wohnung von 1 Zimmer mit Küche, 6 möblierte Zimmer, 1 unmöbliertes Zimmer, 2 Werkstätten, zwei Läden, 1 dretstöckifies Lagerhaus mit Pserdestall unk Heuboden. Zu mieten gesucht: 36 Wohnungen von 2—6 Zimmern ClownAnzüge für Herren u. Knaben. Dominos für Damen u. Herren in allen Farben M. 12-S 8. 7. 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