Mittwoch, 21. August 19(5 Erster Blatt J65. Jahrgang Slaiserbesuchen gemeinsam ist ein tieferer innerer Grund: Die Förderung der sog. Hebungspolitik, die schon bald nach dem Regierungsantritt Wilhelms II. einsetzte und durch nun mehr als 25 Jahre hindurch unbeirrt eingehalten und durchgeführt wurde. Die Lage der Provinz Posen in wirtschaftlicher Beziehung ist wohl die ungünstigste alter preußischen Provinzen, ungünstig auch im Vergleich zu den anderen ost- elbischen Provinzen. Cft- und Westpreußen haben vor der Provinz Posen voraus, daß sie ans Meer grenzen, Brandenburg besitzt in Berlin mit seinen Vorstädten ein vorzügliches Absatzgebiet, Schlesien und Sachsen verfügen über große Reichtümer an Kohle und Eisen. Posen hat das alles nicht und selbst das einzige günstige Absatzgebiet, das ihm die Lage geschaffen, nämlich Rußland, ist durch eine russische Zollmauer vollständig versperrt. Dadurch kam es, daß sich bic Kultur der Provinz Posen nicht aus Grund natürlicher Verhältnisse, sondern infolge svstematischen Vorgehens entwickelt hat. Auch mit den geistigen Bestrebungen in der Provinz Posen tvar es vor der Wtlljclininisck-en Aera schlecht bestellt. Posen hatte ja keine Universität, leine Museen, kein irgendwie nennenswertes wiffensckjaftliches Streben. Tas ist durch die bedeutungsvollen Gründungen im Anschluß an die Kaiserbesuche anders geworden, und wenn auch mit diesen Gründungen eine völlige Beseitigung des kulturellen im Verhältnis zu anderen Provinzen nickt immer gleich hohen Niveaus nicht erreicht ist, so sind jedenfalls die Anfänge geschaffen, so ist jedenfalls eine gedeihliche Entwickelung unleugbar. Man Hal mit der Errichtung von Aka- demien, Museen, Bibliotheken, toissenschaftlichen Instituten aller Art in Posen, mit der Verbesserung des Gewerbes und Unterrichts, mit der Gründung von Maschinenbau- und technischen Schulen usw. die Polen, wie gesagt, nicht zu Denischen macken wollen, so tvenig man dies durch Ver- bejjeru.'.g der Eisenbahn- und Wasserstraßen, durch Pflege des lüenossensckmftswesens, durch Neuschöpftmgen auf kaufmännischem und industriellem Gebiete erreichte. Der gewaltige Wert dieser Hebungs- Politik — dies werden die nächsten Generationen vielleicht erst klar erkennen — liegt vor allem in der dadurch bewirkten Erhaltung und Förderung de s Deutschtums. Der Deutsche lebt und bleibt nur da, wo er die Möglichkeit zur Befriedigung gewisfer geistiger und ethischer Bedürfnisse findet, und wo ihm auch eine aktive Betätigung in Kunst und Wifsenschaft gegeben ist. Das trifft namentlich auf die überaus wichtige Klasse der deutschen Intelligenz, insbesondere auch der Lehrerschaft aller Grade zu. Durch die laiserlichen Gründungen und Einrichtungen tft .wissenschaftliches und geistiges Leben in der Provinz Posen frisch erwacht, das seine Frucht bereits zu tragen beginnt Gewiß haben auch schon früher verdienstvolle Männer in uneigennütziger Weise auf geistigem (Gebiete sich betätigt und Anerkennenswertes geschaffen, aber ihre Mittel waren häufig beschämend gering, und darin ist doch heule vieles anders und besser geworden Bei der kaiserlichen Polenpolitik solcher Art war auch die Hoffnung wirksam, bah die nach Posen übersiedelnden deutschen Gelehrten, Dozenten, Männer der Stuiift und Wissenschaft einen Kri- stallisationspunkt abgeben könnten, um den herum sich nach und nach eine deutsche Gentry in der Provinzialhauptstadt zu bilden vermöchte. Wenn auch in dieser Hinsicht nicht alle Blütenträume gereift zu fein scheinen, so ist doch zweifellos das Kulturleben in der CftmarF intensiver geworden. Der deutschen Bevölkerung, die geistig und wirtschaftlich zu ver- kümmern drohte, wurden neue Ziele gesteckt und neue Aufgaben gestellt. Aber auch von der alten „polnischen Wirtschaft" findet man in der Ostmark nichts, oder so gut wie nichts mehr. Die Polen find fleißig geworden, nüchtern und sparsam, und sie rivalisieren mit den Deutschen auf allen Oiebieten des Handels, der Gewerbe und auch der Kunst und Wifsenschaft. Wurde auch solche Hebungspolitik immer wieder beeinträchtigt durch den Nationalitätenkampf, so liegt doch schließlich in diesem Kampf etwas Külturfür- derndes. Polentum wie Deutschtum sind bemüht, für ihre Volksbrüder Kulturwerte zu erreichen, diese Werte unter den Stamm es gen offen in immer weitere Kreise zu tragen und das Tann, wenn einmal dem nationalen Streite das Bittere genommen ist, wenn die Polen, von ihren politischen Hoffnungen befreit, endlich willig in das deutsche Gefüge eintreten, der Gesamtheit nur zum Vorteil gereichen. Posen, 26. Aug. Die Fürstlichkeiten trafen gegen 91'2 Uhr auf dem Paradefelde ein. Ter Kaiser, der Prinzregent und die Prinzen stiegen zu Pferde. Die Truppen standen in zwei Treffen. Nach dem Abreiten der Front begann der Vorbeimarsch. Regengüsse haben das Feld und die Wege aufgeweicht. Die Truppen kamen teils nach langen Anmärschen durchnäßt an, ebenso die Kriegervereine. Trotz des schlechten Wetters zogen viele tausende von Zuschauern zu Wagen und zu szuß hinaus. Es fand nur ein einmaliger Vorbeimarsch statt, wobei der Prinzregent sein Infanterie-Regiment, der Kaiser das Regiment der Könias- Zäger zu Pferde vorführte. Nach der Parade lehrte die Kaiserin in den Wagen zurück. Der Kaiser begab sich mit dem Prinzregenten und den Prinzen zu Pferde an der Spitze der Feldzeichen gegen 11 Uhr nach Posen zurück. Der Kaiser verlieh dem Oberpräsidenten der Provinz Posen v. Schwartzkopf s den Kronenorden erster Klasse. Der Prinzregent speiste mittags bei dem kommandierenden General v. Strany. Der Reichskanzler traf in Begleitung seines Adjutanten Frhrn. v. Sell um 1.55 Uhr hier ein und nahm an dem Frühstück bei dem Lber- präfibenten teil, der es zu Ehren des Prinzen Oskar gab. Bei der Paradetafel brachte der Kaiser folgenden Trinkspruch aus: Mein Glas gilt dem 5. Korps, welches die Gelegenheit hatte, heute vor mir in tadelloser Verfassung zu erscheinen und damit die Probe in der Friedensausbildung zu leisten. Ich erwarte von dem Korps, daß es im Ernstfälle den Geisbergstürmern nacheifcrn und gleichen Ruhm an seine Fahnen heften wird. Tret Hurras für das 5. Korps! Hutta! Hurra! Hurra! Nach der Tafel hielten die Majestäten und der Prinzregent in der Städtehalle und im Löwensaale Cercle. Um 913 Uhr begann der Große Zapfenstreich im Ehren Hof des königlichen Residenzfchlosses unter der Leitung des ersten Armec-Mufilinspizienten Prof. Grawert. — Tas Wetter ist besser geworben. Stopf an Kopf stand das Publikum vor dem Schlosse. Tie Majestäten, der Prinzregent vcm Bayern und die anderen anwesenden Fürstlichkeiten erschienen an den offenen Fenstern des Schlosses und wurden mit Hochrufen begrüßt. Unterhandlungen über die vagdad-vahn. Der „Temps" bestätigt die Meldungen deutscher Blatter betreffend die Unterhandlungen französischer u n d d e u t f ch e r B a n k e n in der Angelegenheit der B a g- ba bbahn. Diese Verhanblungen werben gleichzeitig in Berlin und Paris geführt. Rußland» unb Englanb werben über ben Gang biefer Verhandlungen täglich auf dem laufenden gehalten. Rußland — sagt der „Temps" — hat seine Stellung zur Bagdadbahn bereits in Potsdam geregelt England steht vor der Unterschrift eines Abkommens, durch welches es auf die Strecke bis Bagdad verzichtet. Dir Franzosen schreiten unsererseits zu einer Liauidalion. Die großen Linien der Unterhandlungen sind folgende: Die Ottoma- nische Bank tritt der Deutschen Bank ihren Aktienbesitz an der Bagdadbahn ab. Die Deutsche Bank gibt diese Aktien zurück und verzichtet zu Gun st en der Franzosen auf andere E i s e n b a h n k 0 n z e s s i 0 n e n in der Küstenstrecke des Schwarzen Meeres und in Syrien. Deutsch- l a nd erhält auf seiner Strecke volle Freiheiten ohne fremde Kontrolle. Frankreich wird in den erwähnten Gegenden der deutschen Konkurrenz entledigt. Das Abkommen wird Reibungsursachen zwischen den beiden Ländern in Krisetagen unterdrücken. Die neuen Regelungen werden erst endgültig nach vollkommener Verständigung zwischen Paris, Petersburg und London und nach einem vollständigen und wechselseitigen Abkommen der drei Ententemächte mit der Türkei. Was die bevorstehende Ausgabe eines neuen türkischen Anlehens im November in Paris betrifft, so bemerkt der „Temps", daß diese Angelegenheit auf alle Fälle der Regelung der Frage von Adrianopel untergeordnet sein werde. — - — —~ —■ ■ - - - ■ 111 ! 1 1 ’J Deutsches Neicb. Eine Feier der Schlacht an der Katzbach. Aus Liegnitz wird vom 26. Äug. berichtet: Unter lebhafter Beteiligung der Einwohner feierte heute die Stadt Liegnitz die Erinnerung an den heute vor hundert Jahren vor ihren Toren an der Katzbach erfochtenen Sieg ivev schlesischen Armee üdSr die Franzosen. In den Anlagen des Stabtparkes wurde heute vormittag ein Gedenkstein für zwei erfolgreiche Truppenführer der Befreiungskriege, Friedrich von Hellwig und Heinrich tnm Wedel, enthüllt, welche beide in Lieanitz begraben liegen.sHeute mittag wurden die auf dem Wilhelmsplatz errichteten Bronzebusteil der vier Heerführer in der Katzbachfchlacht. Blücher, Gneisen an, Bork und v. Sacken, der Öffentlichkeit übergeben. Die Denkmäler sind Stiftungen Liegnitzer Bürger. Nachmittags bewegte sich ein imposanter Festzug mir zahlreichen Gruppen in historischer Tracht durch die reich geschmückten und beflaggten Straßen Auf dem Fricd- richsplatz hielt der erste Bürgermeister Charbonnier eine Ansprache. Ersatzwahl im 8. bad. Reichstagswahlkreis. In einer Vertrauensmännerversammlung der Zentrumspartei wurde für die Reichstagsersatzwayl im 8. badischen Reichstagswahlkreise an Stelle des verstorbenen Abg. Lender der Landtagsabgeordnete Neuhaus in Schwetzingen als Kandidat aufgestellt. Vom bayerischen Landtag. Eine Königliche Verordnung ruft den bayerischen Landtag za- der zweiten Session am 27. September ein. — Ter Prinzrcgent ernannte den erblichen ReickjSrat Grafen Fugge-Glött sür die Dauer der zweiten Landtagssession zum ersten Präsidenten der Reichsratskammer. Schicksal eines Fremdenlegionärs Tas „Stuttgarter Neue Tageblatt" hat eine Spur des Fremdenlegionärs Müller aufgefunden und schreibt: Ter 19 Jahre raunst, Wiffaifcbaff und Leben. __ D i e Lindenwirtin. Wer kennt es nicht und wer hat jn fröhlichen Stunden nicht schon vernommen oder gesungen, das muntere i'ub von der jungen schönen „Lindenwittin", das Rudol' Baunroach ernst ersann' und das in dem Liederschatz unseres Volkes übergegangen ist' ..Keinen Trapsen im Becher mehr." Aber das; diese von dem Poeten so fröhlich gepriesene Lmdenwirtin nicht nur wirklich gelebt bat, nein, daß sie noch heute heiter und freundlich in unserer Mitte weilt, und in Godesberg am Rhein in dem traulichen Gasrhos ;ur Linde für das Wohlergehen ihrer Gäste sorgt, das wird doch viele überraschen. Tie „Lindenwirtin", Aemu dien Schumacher, so wird in der neuen Nummer der bei der Deutschen Verlags-Anstalt erscheinenden Zeitschrift „lieber Land und Meer" audgefübrt, rüstet fich sogar zu der naheii Feier ihres 50. Geburtstages Aus der jungen schlanken Dinin von dazumal ist eine sreundliche Frau geworden, aber der Schein ihrer Hellen Augen hat sich nicht verloren und noch beute kredenzt Aennchen mit heiterem Gruße jungen Füchsen und alten Herren den Humpen. Ohne es eigentlich recht zu merken, ist Aennchen Sckumacher zur Berühmtheit geworden, ja so berühmt sogar, daß die iindige Post längst leine Onsbezeichnung und keinen Zunamen mehr nötig hat, um die zahllosen, aus allen Weltteilen kommens den Kartengrüße ehemaliger Gäste promot und sicher zu beitellen. An das „Aennchen in Deutschland am 9tbein", so lautet di' Adresse eines launigen Kartengrußes, der aus Amerika über den Ozean kam und ohne iveitcres tninktlrch mit der Post nach Godesberg an Aennchen Schumacher befördert wurde. Ja, als vor kurzem gar eine Karte aufgegeben wurde, die überhaupt keine Adnye zeigte, fonderu an ihrer Statt ein paar übermütig mit dem Bleütitt bingciDorjcnc Zeichnungen, da gab es bei der Poubehörde fein Schwanken. Zwei stattliche Linden, eine Wirtshauslür, davor die Wirtin, drunter eine flüchtig hinskizzierte Rheinlandscbaft. eine Feste auf steiler Höh' — selbstverständlich, das mußte der Lindcn- wittin gelten, und die Karte kam auch richtig nach Godesberg ins „AcnnchenHaus". „ — Bon Vernarb Shaws n e u c |t e m Werk e. Aus London wird berichtet: Bernard Shaws neues Bühnenwerf „Pygmalion", das bekanntlich seine Urauffübning in Deutschland er leben wird, dars für sich besondere Originalität beanspruchen, denn es ist nach einer Schilderung eines Mitarbeiters des Manchester Guardian ein Werf, das ausschließlich „das Problem der Phonetik" behandelt. Liebesgeschichten und Liebeskonslikte sind aus der Handlung streng verbannt, bic Heldin des Stückes ist ein Blumenmädchen, das von dem Wunsche getrieben wird, sich die Sprechweise und den vornehmen Llkzent einer Dame zu erobern. Ter erste Akt setzt in der Vorhalle der Londoner St. Pauls-Kathedrale ein, uni Mitternacht, bei Regen und Sturm, unmittelbar nach einem Maskenball. Tie Leute flüchten sich vor dem Regen in die Vorhalle und dabei erklingt durch die Tunkelheit eine Stimme, die auf Grund der Sprechweise der Schutzsuchenden den Lebensgang jedes Einzelnen verkündet. Tieser „Sherlock Holmes der Stimme" ist ein Student der Phonetik. — Was die Pariser T h e a t e r s a i s 0 n verspricht. Tie Pariser Theatersaison hat kaum geendet, und schon sind bic Vorbereitungen für den kommenden Winter an allen Bühnen eifrig im Gange. Die Dramattker find nicht müßig gewffen, sondern beabsichtigen, zumeist mit mehreren Stücken, das launische Bühnen glück zu versuchen. Aber d'Annunzio, der den Parisern ein mittel attertickes Merlin-Drama und ein modernes Werf „Tas Eisen" darbieten ivird, unb dem bereits angekündigten Ton Juan-T-rama Rostands treten artberc bekannte Autoren mit ber Ankündigung fertiger Wette entgegen. Henry Bataille läßt im Cftober ein Stück, dessen Titel noch nicht feststcht, im Vaubcvillc-Theatcr cufTübren. Dem Porte-Saint-Martin-Theater hat er ein Werk „Manon, die Aurtiiane" zur Aufiührung übergeben. ToS Theatrc» Franyais wird ein Stück „Die Amazone" von ihm spiclen,dessen Hauptrolle Mme. Bartet zugedacht ist. Emile Fabre hat eine dreiaftioe Komödie „Die Spießbürger" vollendet. Von Andr4 Rivoire gelangt an ber Eom4bie-Fran^aise an einaktiges Drama in Versen „Das Lächeln des Fauns" zur Ausführung: das Renaisfanre-Theater bat sich seine beiden draakttgen Werfe „Unsere Königin" unb „Freundin, Freund von . . . ?" gesichert. Gabriq,l Trarieux gibt dem Vaudeville fein Drama „Tas neue Zion" und dem Thdattc-Fran^ais ein Werk, dem er den Titel „Die Grillenfänger" gegeben hat. Jules Bois will fünf Werfe in Szene gehen lassen, ein Basdrama „Psapvha", eine ntobernc Komödie, betitelt „Eine Frau", ein Trama „Tie g; zähmte Amazone" unb zwei Dramatisierungen von Romanen „Tas Schiss der Liebkosungen" unb „Tie ewige Rückkehr". ff. T i e Verbi- Fe st f viele an ber Mailänder S rala.^Dic Maüändcr Scala wird ben ersten Teil ihrer dies-- jäbrigen Saison ganz und gar ber Erinnerung an Giuseppe Verdi wc'hcn, dessen Gebuttstag demnächst bekanntlich zum 100. Male wiedettehrt. Vom 1. Oktober bis zum 16. November, also sechs Wochen werden die Mailänder Verdi-Festspiele bauern. Sic beginnen am 1. Oktober mit einer 23iebcrauffübnntfl des „Na- bucco", jener Oper, die zuerst den Ruhm des damals noch jungen Munkers begründet hat. Ihre Erstausführung fiel auf den 9. März 1842, unb sie crrei±te damals die Ausführung-;- fette von 57 Abenden. Nach dem „Nabucco" dirigiert Serafin bic „Aida", unb alsbann folgt bas Reguicm, das Toscanini leiictj wird. Ter hierbei mitroirfenbe Chor ist auf 300 Stimmai gr>» bracht worden. Es schließt sich sodann ber „Falstaff" gleich falls unter Toscanims Leitung an, der an derselben Stelle im Jahre 1893 seine Uraufführung erlebt hat: die Titelrolle singt der berühmte Scotti. Ten Abschluß macht eine Aufführuiig des „Othello" mit dem Tenor Calleja in »der Titelrolle und dem Bariton Sammarco als Jago. Tas Orchester der Scala, das bei ben Verdi-Festspielen mitwirkt, wh(t 120 Musiker, der Theater- dior 110 Personen. Für die Ballette in ber „Aida" ist das Ballettkorps auf 60 Ballerinen verstärkt worden. Pttma Ballerina wird die Mazzucchelli sein. — Ein Strindbergmuseum. Aus Stockholm wird berichtet: Jn nächster Zeil wird hier im Nordischen Museum ein Stttndbergzimmer eingerichtet werden. Tie Lebcnsgcwohn- heiten unb bi-: Arbeitswciie des großen Tichters sollen in ber ganzen Anordnung zum Ausdruck kommen. Tic Möbel von Stttud- bergs Arbtttszimmcr roerben aufgestellt werben, unb auch ein Teil feiner Büchersammlung unb die sehr wertvollen Manuskripte, bic erhalten sind, sollen hia ihren Platz finden. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Tic „Tägliche Rundfchau" meldet aus Balin: Tie Entscheidung über ben freien Architekten bes Opernhaus-Neubaues ist gaallen. Geheimrat Hoffmann, ber eine zeitlang noch nn- entieblossen war, die Wahl awzunehmen, hat sich nunmehr bereit erklärt, als freier Architekt den Neubau zu leiten. Mit bat Vorarbeiten soll unmittelbar nach der Rückkehr bes Kaisers nach Berlin begonnen werben. — Tas „Balmer Tageblatt" meldet aus N e w SD 0 rf: Das Expeditionsschiff „K a r l u k" mit S t e f - senfons canachi scher Norbpol-E rvebitio n an Lord, ist in tu: Eisü'ld auf Point Narrow, dem nördlichsten Punkt Alaskas, geraten unb schwer beschädigt worben. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Wte Sohn ber Kaufmannswitwe Schwerter in Stuttgart, Alfred Schweizer, geboren am 20. Februar 1890 in Stuttgart, gab am 2. April 1909 an, er trete eine Stellung in Heilbronn an, reifte aber zu feinem Bruder nach Zürich, um dort eine Stellung zu suchen. Am 4. oder 5. April 1909 verschwand er spurlos und blieb bisher verschollen. Die Familie nimmt an, das; xr sich zur Fremdenlegion anwerben ließ und wurde in dreier Auffassung bestärkt durch die Nachricht, von der Anfang Januar 1910 in Udjda erfolgten Erschießung eines Frerndenlegronärs -Müller, der wegen Desertion vor dem Feinde kriegsgerichtlich verurteilt worden war. Der Verschollene hatte nämlich einen Freund, namens Hermann Müller, der m Fauerbach bei Stuttgart als Postanwärter angestellt war. Die 2fanmje vermutet, daß Schweizer den Namen seines Freundes Muller angenommen habe, um unerkannt in der Fremdenlegion verbleiben zu können, zumal er keinerlei Legitimationspapiere bei sich hatte. Als er dann später in Algier seine Nationale angeben mußte, nannte er sich bei seinem richtigen Namen Schweizer, worauf die Eintragung in die Liste der 13. Kompagnie deS 1.J’rrcmbcn- legionärregiments unter dem Doppelnamen Schweizer-Müller erfolgt sein dürfte. Hierauf ist auch wohl die Verwechslung zurück- zuführen, daß man in dem Erschossenen einen Schweizer namens Müller sah. Ausland. Rücktritt deH Botschafters CarkWright. Der bekannte deutsch-feindliche englische Botschafter in Men, Sir Cartwright, hat seinen Rücktritt genommen. Die amtliche Mitteilung des Rücktritts besagt, daß er „aus Privatgründen" frutikftretc. Kampfe um Nanking. Bei Nanking haben in den letzten zehn Tagen heftige Gefechte stattgefunden. Nach den letzten Nachrichten schließen die nordchinesischm Truppen unter General Changshun die Stadt ein. Sie sind letzt endgültig int Besitz des Purpurberges, der den Schlüssel zu Nanking bildet. Line große Jahrhundertfeier in Singen. i. Köln, 27. Aug. (Eigener Drahtbericht.) Einer Anregung der leitenden Parteikreise der Nheinprovinz folgend, haben sich die landschaftlichen Verbände der nationalliberalen Partei der Rheinprovinz, der Provinz Hessen-Nassau, des Großherzogtums Hessen, der bayer. Pfalz und des Groß- herzogtums Baden verständigt, den Tag der hundertjährigen Wiederkehr der Völkerschlacht bei Leipzig in würdiger Weise gemeinsam zu feiern. Als Festort ist Binge n ausersehen, das durch seine äußerst günstige Lage mit vorzüglichen Eisenbahnverbindungen und einer neuen geräumigen Festhalle geeignet erscheint, eine recht stattliche Teilnehmcrzahl zusammenzuführen. Die Feier ist so gedacht, daß am Abend des 18. Oktobers ein großer Kommers abgchalten wird, dem dann der eigentliche Festakt am Sonntag, den 19. Oktober nachmittags folgen soll. Ein besonderer Festausschuß aus Vertretern der landwirtschaftlichen Verbände wird in den nächsten Tagen in Bingen zur Festsetzung der Einzelheiten der Feier zusammentreten. Ans Stadt und Land. Gießen, 27. August 1913. " Vom Großh. Hofe. Der Groß Herzog ist heute nacht mit Gefolge von Kelheim in Frankfurt eingetroffen und begab sich hierauf im Auto nach Jagdschloß Wolfsgarten. — Prinz und Prinzessin Reinhard zu SolmS-Lich nebst drei Prinzessinnen-Töchter sind gestern vormittag zum Besuch im Jagdschloß WolfSgarten eingetroffen. * Die beiden Kindergärten werden nächsten Dienstag nach vierwöchentlichen Ferien ihre Tätigkeit wieder beginnen, zur Freude der Kleinen und ihrer Eltern. Wer Gelegenheit hatte, zu beobachten, wie vergnügt die Kinder in dem schönen Garten — einem unvergleichlichen Aufenthalt für sie — unter sorgfältiger Aufsicht sich herumtummeln, wie geschickt die kleinen Finger unter der freundlichen Anleitung der „Tanten" ihre niedlichen Kunstfertigkeiten und Arbeiten zustande bringen, wie flott und fröhlich sie ihre Kinderlieder fingen und Lust und Frohsinn mit nach Hause bringen,, der kann sich nur freuen, daß in Gießen so vorzüglich für die Kinder aus allen Kreisen der Bevölkerung gesorgt ist, und der muß beiden Kindergärten ein fortdauerndes Blühen und Wachsen wünschen. Kreis Büdingen. -2. Liß berg, 26. Aug. Nach langer Unterbrechung wird am nächsten Sonntag, den 31. d. MtS., wieder einmal ein kirchliches Fest gefeiert: das JahreSfest der inneren Mission deS Dekanats Büdingen. Der Festgottesdienst beginnt um 3 Uhr. Festprediger ist der Vereinsgeistliche für innere Mission, Pfarrer Memmert auS Darmstadt. Um 5 Uhr findet in dem Burggarten eine Nachversammlung statt. Kreis Alsfeld. w. Alsfeld, 26. Aug. (Stadtvorstandssitzung.) Anwesend: Bürgermeister Dr. Völsing als Vorsitzender, Beigeordneter Weitz, sowie die Stadtvorstandsmitglieder Koch, Ramspeck, Braun, Gundrum, Klingelhöfsec, Jacob, Enders, Eder, Bastian, Arnold. Zu Beginn der Sitzung teilt der Vorsitzende ein Schreiben deS Kuratoriums der höheren B ü r g e r - (M ü d ch e n -) S ch u l e mit, worin dies dem Stadtvorstand und der Bürgermeisterei dafür dankt, daß der Stadtvorstand den Beschluß faßte, vom Rechnungen iatyr 1914 ab keine Miete mehr für die zur Verfügung gestellten Räume zu erheben. — B a hn ho ss e r w e i t eru n g: hier: Geländeaustausch mit der Alsfelder Möbelfabrik. 'Die Möbelfabrik forderte für das an die Stadt abzuttelende Gelände bei einem Wtstansch mit der Stadt an dem Gäßchen längs dcö Beckertschen AnwesenS 2 für einen Quadratmeter und in dem sogenmmten Liedengäßäx'n 3 für einen und für einen in Wegfall kommenden Strohschuppen 300 Mark Entschädigung. Diese Forderung er- fdjien der Stadtverwaltung zu hoch inib da eine Einigung aus gütlichem Wem' nicht erzielt werden konnte, wurde das Enteign ungsversahren beschossen. Nackidem nun seitens der Eisen- bahnverwaltung angeregt worden war, ob man nicht bod> vlmc Enteignung Übereinkommen könne, trat die Geländeerwerbs Kom - misswn in iwchmalige Vei'lmndlung mit der Möbelfabrik mit dem Vorschlag: Die Möbelfabrik tritt 129 Quadratmeter Gelände an die Stadt zum Balmlwfsvorplatz ab und erhält von der Stadt entlang des Beckertschen Anwesens 2 Quadratmeter für einen; den Ausgleichsrest am Liedengäßchen ebenfalls 2 Quadratmeter ftir einen. Die an diesem Gäßchen sich ergebende Mehr ■ fläche übernimmt die Möbelfabrik und bezahlt dafür 5 Mark pro Quadratmeter. iDie Stadt bezahlt an die Möbelfabrik für den in Wegfall kommenden Schuppen und für das Versetzen der Einsrii'digiing eine runde Entschädigung von 200 Mark. 'Die Alsfelder Möbelfabrik würde int Liedengäßchen etn>a_ 100 Quadrat meter von ber Stadt zu erwerben haben, was ber Stadt eine Einnahme von 500 Mark bringt, hiervon in Abzug gebracht die zu zahlenden 200 Mark für Schuppen und Einfriedigung, so mürbe die Stadt (ben Austausch unberücksichtigt» immer mxt) eine Einnahme von 300 Mark erzielen. Der Antrag wird nach kurzer Verhandlung angcironnnen. — Die Feldbereinigung A l s- feld hat die Anfrage gestellt, ob die Stadt Wsfeld bereit sei, bei etwaiger Uebernahme des Ausbaues von Wegen, Herstellen von - Gräben, Einbau von Durchlässen, Befestigung von Wegstrecken durch die Feldbereinigung, soweit solche Arbeiten im landespottzei- lichen Bahnprojvlt vorgeseyen sind, die Unterhaltung dieser Anlage nach eigener Vereinbarung mit der Bahnverwaltung über eine Ablösungssumme unmittelbar zu übernehmen. Das Gesuch wurde abgelehnt. — Seitens der Großtz. Kreisbauinspektion war angeregt worden, für die projektierte Junkerngarten st raße, woselbst becherseits keine riefen Bauquartiere vorhanden seien, die Parzellierung der Bauplätze ebenso wie am Walkmühlweg vorzunehmen, d. h. daselbst Kleinwohnungen, Häuschen je für eine Familie ohne QeLmomiegebäude zu errichten. Um mit Sicherheit erreichen zu können, daß die Bebauung in ansprechender Weise erfolge, solle an den Verkauf eines Bauplatzes die Bedingung geknüpft werden, daß das darauf zu errichtende Gebäude ein seinem Zweck entsprechendes gefälliges und die Umgebung nicht verunstaltendes Aeußere erhalte und die Baupolizeibehörde das Recht habe, die Pläne in diesem Sinpe abzuändern, falls dies lohne urrverhältnismäsiae Schädigung des Bauherrn erreichbar ei. Der Stadtvorstand beschloß hieraus von Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Junkerngartenstraße abzufehen. Der Stadtvorstand behält sich die Entscheidung über Größe und Lage des abzutretenden Geländes von Fall zu Fall vor. Der Baupolizeibehörde soll das Recht der Abänderung der Baupläne für die im Jünkerngarten zu errichtenden Gebäude eingeräumt, wobei jedoch die Baulusrigen nicht geschädigt werden dürfen. — iDie Herstellung einer elektrischen Freileit ung an der Grünberger Straße wird der Firma Hch. Behrend in Dortmund übertragen., — Der Firma Gebrüder Wallach wird gegen Revers und eine jährliche Anerkennungsaebühr von 50 Psg. gestattet, das Regen- wasser ihres neuen Sägewerks in den städtischen Kanal am Liebenteich leiten zu dürfen. — Das Gesuch des Bolksschriften-Bereins um Gewährung eines Beitrags wurde abgelehnt. Kreis Lauterbach. Wal len rod, 26. Aug. Gestern fand der Landwirt Scheig beim Abmähen eines Gerstenfeldes einen kleinen Luftballon mit einer Ansichtskarte in einer ihm unverständlichen Sprache. Die Entzifferung derselben durch den OrtSpfarrer ergab, baß der Ballon anläßlich eines Festes in Enghien-leS- BainS, Departement Seine et Oise, nordwestlich von Paris aufgelassen war und nach einer Luftfahrt von 600 Klm. Luftlinie hier landete. Dem auf der Karte ausgesprochenen Wunsch, Ort und Person deS Finders nach Enghien an die dortige Bürgermeisterei zu melden, wurde nachgekommen. Kreis Schotten. — Ulrichstein, 26. Aug. Dem 17jährigen August Furi, ber in die Trommel der Dreschmaschine geriet, wurde nach Mitteilung seiner Angehörigen nicht der Arm, sondern ein Fuß abgerissen. DaS beschädigte Bein muß bis zum Knie abgenommen werden. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 26. Aug. Die Deutschen Somm^rflug- Zeugwerkc, G. m. b. H., mit dem Sitz in Darmstadt wurden in das Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital beträgt 100 000 Mk., Inhaber resp. Geschäftsführer sind: Rob. Sommer, Architekt in Bensheim a. B., der die von ihm geschaffenen Konstruktionen von Flugmafchinen und Flugzeugteileir und sonstigen Materialien im Werte von zusammen 49 500 Mk. einlegt, und Architekt Karl Müller in Auerbach a. B., dem die ihm gehörenden Flugzeuge und Flugzeugteile, sowie das von ihm ge- tellte Terrain für die Erbauung der Flugzntghalle angerechnet werden. Mit der Erbauung der Halle ist begonnen. w SJJorinS, 26. Aug. In einem hiesigen Werke kam heute vormittag beim Reinigen einer Maschine der Schweißer Jakob Uhl, Vater von zwei Kindern, in eine andere Maschine, wobei ihm langsam der ganze Brustkasten eingedrückt wurde. Er war sofort tot. Hessen-Nassau. ■ Frankfurt a. M., 26. Aug. Gegen Professor Ehrlich und gegen die städtischen Krankenanstalten waren Beschuldigungen erhoben worben, die inbeffen unrichtig sind. Wie der Magistrat erklärt, sind niemals Prostituierte zu Experimenten mit Salvarsan benutzt worden, sondern für die Heilung ber Mädchen ist, lüie überall, so auch in Frankfurt auch Salvarsan angewendet worben und zwar mit bestem Erfolge. Daß dadurch Todesfälle herbeigeführt worden seien, ist unrichtig. Ebenso trifft eS nicht zu, daß die Staatsanwaltschaft gegen den Urheber der falschen Nachrichten ein Verfahren eingeleitet und wieder eingestellt habe. Uttiverfotäto*Kad>ricbtem rm. Darmstadt Ein außerordentlicher Lehrstuhl für das Flugwesen soll mit dem nächsten Semester an der hie- igen Hochschule errichtet werden. Hierzu wurde der derzeitige Leiter der Fliegerstation in Döberitz, Diplom-Ingenieur Karl Eberhardt in Berlin-Reinickendorf berufen, der, wie wir er- obren, den Ruf auch angenommen hat. Landwirtschaft. F.E. Vilbel, 26. Aug. Auf dem bis heute währenden Ziegenmarkte waren insgesamt 131 Ziegen und Böcke aufgetrteben, meist Prachtexemplare. Bei der Prämiierung wies der Vorsitzende des .Krcisziegenzuchtvereins, Oekonomierat Spieß-Friedberg besonders darauf hin, daß der heutige Ziegenauftrieb gegen ben des Vorjahres — 70 — beweise, welche Förberung der Ziegenzucht in Oberhessen zuteil geworben sei. Er bankte vor allem der Land- wirtschaftSkammer für die Provinz Oberhessen und anderen, die für die heutige Schau Preise zur Verfügung gestellt haben. Lnftschi-fahrt. Neue Fliegerleistungen. Flugplatz Johannisthal, 26. Aug. Der Flieger S t ö f f l e r startete heute morgen um 5.45 Uhr auf einem Aviarik- Doppcldeckcr in Mülhausen zu einem größeren Ueberlandflug und landete nach einer Zwischenlandung um 4 Uhr auf dem Flugplatz Johannisthal nach Zurücklegung von 700 Kilometern in 7 Stunden 15 Mnuten. Er gedenkt den Flug beute noch fortzu- sctzen, um die Leistung des Piloten Friedrich für die größte Ucbcrlandstrccke an einem Tage zu überbieten. — Nach einer späteren Meldung ist er um 5 Uhr 27 Mitt. zum Weiterflug wieder aufgefriegen. Heber StösslerS Flug erhalten wir noch folgende Meldung: Johannisthal, 26. Ang. Viktor Stöffler, der heute nachmittag 4 Uhr von Mülhausen in Elsaß kommend in Johannisthal gelandet war, ist um 7x/3 Uhr, 40 Kilometer vor Insterburg glatt gelandet. Die Entfernung Mülhausew-Ber- lin-Jnsterburg beträgt 1200 Kilometer. Der Flug ist die größte Leistung, die bis jetzt von einem deutschen Flieger in einem Tage voll führ t wurde. Stöffler beabsichtigt, von Insterburg nach Berlin zu fliegen, um am Samstag an dem Wettfliegen rund um Berlin teilzunehmcn. Neumünster, 26. Aug. Der Flieger Steffen stieg heute nachmittag 12.34 Uhr zu einem Dcruerflugc um den Preis der Nanonalflugspende auf und landete nach einem ununterbrochenen Fluge von 6 Stunden 48 Minuten nm 7.30 Uhr, weil er seinen Benzinvorrat vvllständcg verbraucht batte. Er erhält 6000 Mvrk und 2000 Mark Monatsrentc. Der bisherige Rekord wurde von Leutnant Eantcr mit 6 Stunden 19 Minuten gehalten. Kleine Tageschronik. Der Prokurist Karl Steeg von der Düsseldorfer Filiale des Schaaffhauscnschen Bankvereins ist in Donaueschingen verhaftet worben. Der „Berliner Loral-Anzeigcr" meldet aus Lemberg: viuf den Schnellzug Stanislau—Lemberg wurde von Banditen ein Anschlag, verübt, indem sie gegen 30 Schüsse abfeuerten, durch welche die Fensterscheiben dem Fenster in die Höhe. Ein Herr war im Begriff, die Notleine zu ziehen, als ein dumpfer, dröhnender Schlag erfolgte, durch den ein markerschütternder Schrei der zu Tode erschrockenen Frauen und .Kindern hindurchgellte. Unser Wagen war vollkommen umgekippt. Die Fensterscheiben schauten nur als drohende Scherben au? dem Rahmen heraus. Die Sitzbänke waren abgebrochen und die Passagiere lagen im wirren Knäuel durcheinander. Die Befreiung aus dem umgekippten Wagen fand durch Leitern statt. Man war Taum aus dem Magen heraus, als ftnan aus demselben Flammen -emporzüngeln sah. Amtlicher wettervencht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen tür Donnerstag, den 28. Äug. 19131 Meist heiter und trocken, warm, GewiNerneignug. Letzte Nachrichten. Rücktritt de8 serbischen Ministerpräsidenten? Belgrad, 27. Aug. In den letzten zwei Tagen finb hier , Kr is e nge rü ch te im Umlauf. Es verlautet, daß Ministerpräsident P a s i t s ch und mit ihm auch seine Stützen, der Finanzminifter und der Minister des Innern, zum Rücktritt entschlossen seien. Ueber die Beweggründe .sind zwei Lesarten verbreitet. Nach der einen seien die drei Minister und befortberä Pasitsch infolge der Anstrengungen und Aufregungen der letzten Monate in hohem Grade übermüdet und ruhebedürftig. Es wird aber auch erzählt, daß seine Amtsmüdigckeit auf angebliche Unstimmigkeiten zurückzuftihren sei, die z-wischen der Regierung und den Militärkreisen über die A r t der Verwaltung in den neuen Gebieten herrsche sollen. Die Militärkreise halten eine feste Hand und ein strammes Regiment in den neuen Provinzen, namentlich für die nächsten fünf bis sechs Jahre für unerläßlich, damit da nicht wieder das Unkraut der nationalistifchen Umtriebe auf- schieße und alles jetzt Erreichte in Frage stelle. Die Regierung hingegen soll ein liberales Regime wünschen, damit die Neuserben der Segnungen: ber neuen Aera in tunlichst weitem Umfang teilhaftta werden. Viele Kenner der Taktik Pafitschs glauben aber, oaß hier wieder eines seiner Manöver vorliegt zur Ueberwindung irgendwelcher Schwierigkeiten. Unnachgiebigkeit Bulgariens? Kö.ln, 27. Aitg. Entgegen Wiener und Konstantinopeler Meldungen betont der Korrespondent der „Köln. Ztg." in Sofia auf das bestimmteste, daß die bulaa- r i s ch e Regierung bisher nicht mit der Türkei wegen Thraziens und Adrianopels verhandelt hat. Sie beabsichtige auch nicht solche Schritte, die an entscheidender Stelle als unmöglich bezeichnet würden. Bnlgarien erwartet, daß der von den Großmächten den Balkanstaaten aufgezwnnaene Londoner Friede von ersteren auch durchgeführt itrito. Englische Marineoffiziere in griechischen D i e u fr e n. Athen, 27. Aug. Die neue englische Marine- mission, die am 7. September ihren Dienst in Griechenland antreten soll, besteht aus dem Chef der Mission, oem Kontreadmiral Mark Kerr und 17 Offizieren, die verschiedenen Zweigen der Marine zugeteilt sind. Die englischen Offiziere werden bei ihrem Eintritt in die griechische Marine zn dem nächsthöheren Rang befördert. Der Kontrakt ist auf zwei Jahre abgeschlossen. sTie Meinungsverschiebenheiten im Fliegerklub Frankreichs. Paris, 27. Aug. Der Beschluß des Vorstandes des Aero- llubs von Frankreich, nach welchem der Wettbewerb unt ben Gordon-Bennett-Preis auf dem Flugplatz von Reims ftattfinben soll, der zur Konkursv^affe bes verhafteten Schwinblers Deperdussin gehört, rief vielfach Mißbilligung hervor. So ist ber bekannte Aeroplankonstrukteur Louis Bl6- rtot infolge dieses Beschlusses aus dem Borstanb bes Aeroklubs ausgeschieden, ebenso ber Abgeorbnete B e n c s c t_, welcher den Bericht erstattete für das Militärwesen. Auch hat Henri de le V a u l x, ber bekannte Erbauer unb Lenker von Luftschiffen, dessen Ansichten häufig int Widerspruch zu jenen der Flieger stehen, die den Aewllub beherrschen wollen, seinen Austtitt aus dem Vorstände des Klubs angcmeldet. Deutsche Flieger. Darm stabt, 27. Aug. Die betben Fliegeroffiziere, Lt. Zwickau unb Lt. Klees, bie am Samstag nachmittag auf dem Exerzierplatz gelandet waren, stiegen heute früh zur Weiterfahrt nach München auf. Der Flieger 2 cf ort Paris, 27. Aug. Der Flieger Lefort, der vor Mitternacht aus Danzig eingetroffen ist, erklärte, daß er durch die hereinbrechenbe Nacht verhindert wurde, die ihm zur Erringung des Pommerypokals noch fehlenden 50 Kilometer zurückzulegen. Er fei bei Erledigung der Formalitäten von den deutschen Behörden außerordentlich liebenswürdig behandelt worden. «-Zimmer' Bad, Ms Pahnbosi ^Plockitr Badez-m- per 1. Cty Vei’ii Land! 6 Zimme bcraer-, m aitiicrnij 5325] Syt reich!. Zul anteil W Näheres i Leiters 5-Zimmel aroßDielk wobn., 2. «lentralb-, Linoleumb oder stätei 9uiM£L^ "Tatort. Bad, Balko nimmer, & bvden u. all 1. Okt. zu v( laae 35. 9 Besicht, naä IJebigstr neuzeitl 5 zu vermiete Näheres Al «Nansardenr nn ruhige Si rTz W\ w verm. Tchvne ger marteue o Manf.-Zin mit, Bleiä nenn. Schi Weazugsh U.St.m.: boden, Bll Znbebilr n (Broker «ricbridi Wobn. m. L ne6il3ube6,; MlNäh.tz 4 3'mmn iarde, bc"\te' u. 1 Ramm betör, «öl 1. Lktober Anzuirag. Tch.l'Ziir Mädchenz. z-verm. A cm 0i-r.3-r7- m. all. Zu iManiald! ru oermie 2. verm. S -üA Näf MimZ M] L52 ’n‘‘ 8ubt K?eruij Küche „'N ,e.r9crid)t L'°rtzu Aord-Ai. Stz z.» . 06733 Vir suchen für unsere Dampfmaschine einen verheirateten 5539 5. Bock, ürankfurl. Str. 125. Giofil wäjchf u.bleichf vonjelbyf Vermietungen Vferkäu.fe_ £mer nad) dem Andern' Empfehlungen Kaufgesuche । Mietgesuche Stellenangebote Stellengesuche .Verschiedenes Henker s Bleich - Soda 66$ rauh, und selbst Stutze. .>aimlicnanschlufier wünscht. Schriftl. Angebvie um. 5565 a. d. GieK. Anz. erb. Erfindungen werden zu kaufen gcMncht! Anfr. u. Anff. (auch Ideen! an AdolfSeng,Cassel44/8. hv", Vifdtknrten billigst Ilrühl'nche Druckerei. Bügel-Lehrmädchen kann eintreten Waschanstalt Schwan, Ltebigstr. 63. |"6647 Möbl. Zimmer A- öcrm. Stcinitr.51 p. 15482 [ L&den u. dgh\ Sagemehl von Nadelholz kann s. 40 Ps. vro Zentner abneboll werd. Snuerl. 8«hrmaliil für dauernde gut bezahlte Stelle alsbald gesucht. (5440 Frankfurter Str. 151 v. kostet pro Stück Mk. 5.—. Allein-Vertrieb: Schonung des Gewebes bei garantierter Unschädlichkeit Deberell crhHUlk*. nie lose, nur in Onginel-Pekrten. HENKEL & Co., DÜSSELDORF. Huch Fabrikanten der ellbetiebten Brillantriug uert. Vteder- bringer gute Bel. Bor Ankauf wird gewarnt. Zu er fr. i. d. Gefchäftsst. d. GieK- Anz. 106742! Suche junge, taub. Lausfrau morg. 2 St. Steohanstr. 261. (06738) Zn den Neubauten am Schiffenberger Weg find Wohnungen von 4 bis 5 Zimmern jAab. Trockenböden, Berandas, Balkons, elcfir. Licht, Gas, Linoleumbelag »fro. ufro., desgleichen ein«? 7- und eine 8-Zimmer Wohnnnq mit Diele, Bad, und allem Komfort zu vermieten. »cimftättenbau (fl. m. b. 6. Nab. Architekt Hamann, Bcrgftr. 11, oderHoil. Bruck, «chloffgaffe. 16. <637 Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Ernst Sondermann zu Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. B’7, Gießen, den 23. August 1913. Großherzoglict'es Amtsgericht. Kodes. Lehrmädchen für d. Atelier sofort gesucht. H. Lebmann, Wir suchen verkäufliche Häuser an beliebigen Plätzen mit und ohne Geschäft behufs Unterbreit. an öorgemertte Staufer. Besuch durch uns kostenlos. Nur Angebote von Selbsteigentümern erro. (hv*/. Vermiet u.Berk. Zentrale Frankfurt M.,Haniabaus«. Stärkewäsche wird an den Rändern nicht so leicht da Persil allen Schweiss, Schmutz Halläpfel. .9onunc Donnerstag und Samstag nut einem Wagen schöner .^allavfel auf den Brand. Philipp Buchlaieck, türoffen Buieck. 10674* 4 Zimmerwobnung, "Man- färbe, bestehend aus 4 Bim. u. i Kammer, mit allem Zu beböv, Vöbcrfirahc 1, vom 1. CItober ab zu vermieten. Anzusrng. Süd-Anl. 7 v.l^ >d).4'3im. W. m.Balk.nebst Mädchenz n allLub v.15.Ckt. zverm. Atterweg ls 3 Zimmer 1 Ger. 3-Z.- W..Mnns.p.l.Ökt' z. vt-rm. Stelmtr. SO. ***** der Kaution stellen kann, ver 1. Oktober gesucht Schriftl. Angebote unter 5400 an den Gießener Anzeiger erbeten. Tüchtig. Metzger empfiehlt sich zur Aushilfe fom. Privatschlachtung s. Gienen n. Umgegend. Zu erfr. in der Geschäfts, d. Gien. Anz. |«-" all Mark LMlohn ß Ich suche zumBertrieb ein. großartigen Patemneuheit tüchtige, redegewandte Personen für dauernde Stellung. Nah. durch Cito Schwarz, TraiS-Horloff, PotHungen. Sg. fünf, edilonfr gefurftt Emil Tichatsch.Gladeubach das selbsttätige Waschmittel IHoltM 1. Ckiob. zu vermieten. '44if4 dläh. Moltkettraffe 26vart. viötnmit^inkrtitbüuiic lebt billig ver sofort oder später zu vermieten. Näh. VicbigUrahe 3 patt oder Marktflrane 25 Laden. '4215 Zur Hühnerjagd empfehle: Troisdorfer 5486 ranchlose Patronen Marke „tiger" per 100 Stück Mark 8.50. Köln-Rottweil ranchlos per 100 Stück Mark 8.— Schwarzpulver Patronen per 100 Stck. v. Mk. 6.— an stets srifche Sendungen. Bei gröberen Abnahmen entsprechend Rabatt. Alig.Miiiger Seltersweg 79, TeL276 Handkäse offer. das fliftdicn. 60 bis TOgrohc Slnic enthalt., nur Pik. 2.90 franko gegNachn. Wiederverk. billiger, i^- Molkerei Laubach (Hess.) | Möbl. Zimmer\ 5257) Möbliert. Zimmer mit 2 Betten an 2 amt. Herren zu uerm. 9täb. in d. Geschäfts» stelle des Gießener Anzeiger. Schön möbl. Zimmer mit voller Pension z. oermieten. Kaufmann bevorzugt. 15450 Seiterdroeg 58 II. Logis, 5 u. 6 Zimmer mit Zubehör, zu vermieten. 12779 L. Hubn, Bleichstrahe 16. Slcrburöcr ztroßt 109 sch. neubera- 4—5-Zim. W. rVart-i m. (9aS mit und obne i^ärmeretgrunbft. ca. 3000 qm ver fof. ob. 1. Okt. zu verm. P avterh. Inna, SelterSw.33. Staub ohne Reiben und Bürsten von löst und vollkommen beseitigt. Also grösste 3x4=3imnitp£m preiswert zu verkaufen. Zu erfragen in der GefchäftSu. des Gießener Anzeiger. (5546 (£inigc erstklassige Pianinos in Nltßbaum und Eichen, ausgesucht feine Instrumente, welche nur kurze Zeit ald 'Muster dienten, billig unter lOiäbrigcr Garantie allzu» geben. Man verlange Abbildung und Preise. (5271 Pianosorte Fabrik Will). 2lruold, kgl. baner. Hoflieserant, Aschaffenburg. Gasmotor, Aevfelmüble und Holzkclter, 15 Hektoliter grober Bottich aus Pitchpinbolz, Weinpumve mit Schläuchen, rcingcbalt. Lager sow. Bersandfäifcr billigst bei Georg Schäfer, 7rßuci.0c?‘fiiKötntio(]cn mit Berdeck bill. zu verkauf. Wetzlar er Weg 43 11. d.W dl. z-Ptlcffe d.rütie, kein W undlaufen. kein Geruch mehr. Von Intl.AutontlLsehr cmpiohl. Zu haben in aU. Proß.u.ADoth.rrei?ml.- vi omchterhiltLcrLneg. Ein-'dc.v.M I.ISrranko- Ven-and direkt vhabrik Hans Fccher. Frankfurt a.*L 28 Tüchtige Verkäuferinnen gesucht. Kaufbaus Elsoffer. (06695) Dorsbach i. T. In ruhig- staubfr.Lage möbl. Zim. nt u. oh. Pens. a 350 an. PbiL Wagner, N. Burgstr. 3 nut Brut, vernichtet radikal P.id-TdgliEriGoldgehL^^ geschützt Nr. 7519*. Geruch- u. farblos. Reinigt d. Kopfhaut v. Schuppen, befürd. d. Haarwuchs, verhüt. Zuzug v. Para- Biten. Wichtig für Schulkinder. Tausende v Anerkennungen. Fl. a Ml.—u. 0.50 io den Drogerien und Apotheken. Depot: W. Sc hr ad er, Victoria-Droff., Emil Karn. Schutetrasse, Aug. Noll, Kreuz -Drogerie, E. Noll, Kateer-Drog., Carl Seibel, Frankfurter Str. 39. Clebr. Sichel, Kronen-Drogerie. ÄSMllM. lli/"wia".^ nrohe herrsch. 8—^0-Zimm. Wobn. mit Balkon, Dampf- bet zung, Bad ufw-fof.zu verm. _________ '■ npfcür. 16 u | 6 Zimmer""] a.nä. ^I.i" schöne geraum. ''.tinmerroobn. m. Beranda. Bad. (6as u. sonst. Zttbellör pci 1. C ftob. hi verm. Nah. Babnbofftraffe 71. 3013 ' Plockstraffe7ll.Eia'ie'iZ. Bade'..» Zubeb.eleklr.Licht, rev 1. Cft. anbei tu zu verm. Nähere» im Kindergartenverein und Gießener Pröbel-Seminar. Beginn des SeminarkinderaartenS iGartenftr. 801 und des Bürgerkindergartens (Schiffenberger Weg» Dienstag, den 2. September. Neuanmelbungen für beide Sltnbcr» gärten und Seminar bei L. Moefer, Gartenstr. 30. ID"/. Propagandlwtln zur Abhaltung von Kochvor» fübrungen ges. Dauernde, gut bezahlte Stell. Schriftliche Angebote unter 06692 an den Wieg. Anzeig, erbet. kommt zu der Ueberzeug- ung, dass er immer nur das neueste und beste in Wasch-Maschinen für Hand-uKraftbetrieb Wring - Maschinen Wäschemangeln usw. preiswert kauft bei [5401 J. R. Häuser Neustadt 56 Telephon 66Ö Neue Kartoff. Morg. Donnerstag treff, pa. Socifekart. «Äaiserkr.f a. d. Wetlerau ein, ueit. ft Ztr.2.55M 5l.d.Ttci- fiiR, 2tcinnr.(>0, Tel.753.1'°'" Wiederverk. n.Wirte billiger. Wir geben an allen Plätzen in Lberheffen einer solventen Kirma den 5626 eii i ii | e unserer Spezial-Artikel llleiö-llertal IM Kakao, Tee unter günstigen Bedingtmgen. Näheres: Emmcrichcr Waren Grvcdition G. m. b. €>., Filiale lSiesteu, Seltersweg 5V. Geräum. frdl. 3-Zimmer- Wobnnng (Parterre« für kinderlose Leute zum 1. üft. gesucht. Angebote an Nestau- raii'ur Schäfer, Tamm- straffe 39, erbeten. 0b/o4 2 groffe unmöbl. ;{iinmcr zur Aufbewahr, von 2stöbeln twomöglich in der Nähe des LudwigSplaves» auf 10. Sevt. au mieten gesucht. Schriftl. Angebote unter 5407 an den Gieffener Anzeiger erbeten. 13im.CD.2fL>i.m.gef.Slnifer» Allee ob. Licker Str lleoor.z. Schr.Ang. uJf>72n teff.Anz. Fräulein E auS gutem Hause zur Erlernung der sein.Blumenbin- derci gesucht. Schristl-Lffert. erbittet BlumeubauS Dietz. 15 - jähr. Mädchen tagsüber zu Kindern gesucht. Schriftl. Angebote nut. 06743 an den Gieffener Anzetg. erb. Zum 1. Seotllr. suche für meinen Haushalt flelNeiiree Mädchen für 3 immer» u. vaucarbcit welches nähen u. büg. kann, ferner ein tucht. Mädchen, welch, biirgerl. kochen kann und alle Hausarb. versteht. Arau Schrader, Neustadt a. d. Hardt, Marktstr. 2. 55571 Kindermädchen, weich, ctro. Hausarbeit iibernimmt und eine Aushilfe sofort gesucht. Zu erfrag, in der Gc- schästSstelle deö Gieff. Anz. zweiten Maschinisten zum baldigen Eintritt. Dobnung wird gestellt. Ruhe im ßause! durch unseren patentamtl. gesch. Geräusch - Dämpfer Friede“ für Klosett - Spülkasten. Friede“ ist sicherst. Selbstschluß ohne jed. Rückschlag „Friede* ist sparsam im Wasserverbrauch und billiger wie jede andere Vorrichtung. Derselbe von der Lahn sehr geeignet lür Dnogzwecke liefert billigst Adam Inlerthal Söhne Wetelar. 5568 ; ifaöen mit Wohnung zu uerm.. Ecke Stein- u. Eder- f(rane. Näh. Astcrwcg 47. schöne Lagerräume niit^urcan^ö; 44271 3 und 4-Zimmcr wobunng »ti vermieten. L. Hubu, Bleichstrane 16. 2-, 3- u. 4-Zimmerw zu vermieten. 13009 911111. rednerstraffe 50. Z-l-ZimmtwnhmsÄ! behür ver sofort zu verm. 3171 Marburger Str. 22. M66) TVreunbl. 4 Zimmeriv. mit Zubehör im 1. Stock und 3 Zimmcrwobn. im 3. Stock Giaubrechtstr. 5 perl. Sept, zu vermieten. Näh. Nord-Anlage 311. 2- und 3-Zimmer»Wobn. zu verm. Nord-Anlage 29. 5273 Zu erfr. Linden platz 4. 5547) Ger. Wohn, i- Hinterh. ev.a.alSWarenlag.rc. geeign., zu verm. Kaiser-Allee 38. 5161) 3n der ob. Babnbofstr. stnd 2 Parterre-Zimmer mit sep. Eingang, f. Bureau- räume geeignet, fofort zu uerm. Näh Babnbosftr. 71. Geräumige Mansardenwohnung An den Babnböfeu z. verm. Zu erfrag, bei G.Hebstreit, Klinikstraffe 21.(4744 2 schöne leere Zimmer, 3. Stock, zu vermieten. 5265 Naifer-Allee Sv. Göbel&Appel Süd-Anlage 20.____________ Krofitc Staben grenzenden Zimmern per sofort zu verm. 4/14 Plockstraffe 7. ver 1. Oktober zu ^»0eN vermieten. '5456 Ludwiaitraffe 62. I. M. Schulhof relephon 119. — Prompter Versand nach auswärts. Neues Sauerkraut ueueThüriiig. Linsen neues Grünkcrn neue Lch-M-Kurkcn empnehlt billigst l14*8 GeorgWallenfels Marktplatz 21 TeL 16 gegenüber derEngelapotbeke Rabattmarkeu-AnSgabe. Ein oder zwei Schüler der höheren Lehranstalten nnben ntt Pcisioii ».Nathilse o.Dr.Roese,Goethestr.34."^ Ule Tapezierer-irbeitsn schnell, ,auber und billigst. I Lehrgang Lnglkch, 11? ei höbe Toussaint »Langenscheidt, billig zu uerk. 06730 W. Schm all, Wolkeng. 16 v. Wntcr!|flltcnt9$ctt Nähmaschine billig abzugeben. 067521 Marktstraffe 20. Zuverlässiger, nicht zu junger Fahrbursche bei hohem Lohn für dauernd gesucht. 155611 Steinftr. 48. Mehr. jüngtrtSiinifidicit für leichte Arbeit gesucht. 067501 Schirmfabrik Levi. Heirat. Beff.Haudwerkcr,Anf.30er, Wwr. mit einem Minb, hlillfche Wohnutigscinr., sucht junge Witwe oder Mädchen zwecks baldiger Heirat kennen zu lernen. Geff. Cff. unt. P. R. 778 vottl. Gicffen. 106737 IfullKold. Kettenband ^chcl^houco <&. > Postkarte gen. U wird vergüt. Fabrik feuerfester Produkte, Mainzlar bei Gießen. * 106749} 53821 One., reinraff, deutsche Schäserbunde, sowie eine Zuchtbüudiu, lehr wachsam, bill.zu verk. SelterSweg4». llraunffelN. Die prachtv. Billa Tamara i't umständehalber besonders billig zu uerkausen. Näheres beim Besitzer 5545 NoufulBurkbardt daselbst. Angebote unter 06731 an den Gießener Anzeiger erb. Aeltcre gebildete T'-rine mit gut. Empfehiungen sucht Beschäftigung als Borlcserin, Privatsekretärin oder Morrcltorin. Gütige Anerbieten nimmt die Geschäftsstelle des Gieß. Anzeig. unter PKWS entgegen. IIn lliri^ent für Mannergesangverein und gemischt. Cdor empf. sich Ifritz Letd, Plustk.. Launtfdach. Maschiueu-Stricken! Strümpfe ohne Nabt werd, tadelt.gestrickt sow.angeftrickt. Wolle in guter Qual, stets Vorrat. Blcichttr. 36 l. (**** ivlilfnrhfit auch feinere,w. ^IIUUIUUI, angenommen. 06216 Reuen Bäuc 17 IL Nachweislich tüchtiger__ Gedient.Kavallerist mit gut. srübrungszeugn. fucht Stell, als ktnf'cher, befond. f.Netse- tour. i. Qberyeff. u. Umgeb, geeignet. Zu erfrag, i. d. Ge- schästsstelle d. Gieß. Anz. [5415 <67531 Mädchen sucht AuS- hilfestelle für sofort. Aran Gertrud Weiffenbach, gewerbsmäßige Stellenver- mittlcrtn, Löwengaffe 34. ss*/1) Aaeut fof. gesucht. H 3ürgenicn 4-Eo., Ztgarr.-u. Zigarett.-Zn., Hamburg 22. Kaffee- Reisender welch, in Lberheffen, Detter- au und Dill nut eingesührt ist u. prima Referenzen auf- zuweifen hm, von leistungsfähiger Kaffee - Groffrosterei per L Cftober eoentl. fpätei gesucht. AuSführl. schriftliche Angebote mit GchaltSansur unter 5551 an den Gießener Anzeiger erbeten.__________ Reellen Verdienst sichern sich dauernd Leute aller Stände durch den Ber- trieb ein. groffart Neuheit. Schriftl. Angebote unter 5560 an den Gießener Anzeig, erb. 2udie auf fofort einen iüng. Schnkidcr-Kchilfni und einen Lcbrlina. <5508 ^ritt Spies, Salchendorf bei Neunkirchen, 5kr. Siegen. Tüchtiger laslallaleury. Rohrleger findet sofort Befchäftiaung beim WasserleitungS - Bau Sinkershausen, Station (Sladeubach.5532 Mehrere Stcitibauer sofort gesucht. Naugesch.TbeiS, Herborn iDtllkreiS). 5564 lüC iuottlänig. flnedit sür dauernd gesucht. (5522 MoeicrS Müble. DT" Gebrauchte "MR ZiMkn-Mclsornikn in modernen FaffonS, gut erhalten, billig zu ucrfattfcn. Schriftl. Angebote unt. 06546 tx. d. Gießener Anzeiger erb. trompete MUe°£'». Landgrafenstr. 4 6 Zimmer mit Zubehör, neu beracr., ver fofort ober später An Herrn, ".'lab. daselbst. 106645 | 5 Zimmer 53!..। immerlooonungmit reidil. ;inbebör und Garten- nntcil au vermieten. Nnbi Wilbelmstr. kl V. S-Zimmerw., 2. Stock, mit groß. Diele, sow. I-Zimmer- tnobn., 2. Stoch beide nut Zenlralh., GaS, elektr. Licht, Linoleumböb. ufro. per fofort ober später zu verm. (45>*.f elfter Straft. 1. Stock, 5—41 Zimmer m. Bad, Balkon, ßlnb, Mädchenzimmer, Bleichplatz. Trocken' hoben u. allem Zttbehör, ver 1. ölt. au oerm. Nord-An läge 35. 9iäbcrco parterre. Besicht, nachm. 3—5 Uhr. M Llel)lK*lrHi«e 82 Part, neuzeitl. 5 Zimmer 2Lobn. au vermieten. 5025 Naberco Alicestraffe 22 p. Mansardenroobnung, k»Zim. an ruhige Leute zu vermiet. -.'v: Ncustadt I I. \ 4 Zimmer | «>466| 4< Ummer • Wohnung Ä!L vertu. Neuenweg 50. Schöne ger. 4-Zim. Wobn., parterre oder 2. Stock, mit Mam -.immer, 6laS,Garten- aut.. Bleichnl. u. Drockenb. zu ven 2d>iffenb.Weg6(i ' Wegzugsh. 4-Zim.-Wobn. II. St. in. Beranda. Trocken bobert Blelchvlatz und allem Zubebör auf 1. Cft. z. oerm. Großer Steinweg 22. (4572 Nriedrichstr. 13 I. 4 Sim.» Wohn. in. Badez. u. Balkon nebst Zu beb. v. l.Ckt. zu verm. 52121 Nah.syranksurt.Str.20. Alte ifen.LumPen,51 noch en, Papier, 5lupfcr, Dlefnng, Zink, Zinn, Blei bei Louis Rotflcnberqer _____Neneuweg 22. 3(K1 Kaufe getragene Kleider, Schube, Gold. Silber u. alle Metalle. Zahle unstreitig am besten. Postkarte genügt. N. Cheimowicz, Walltor- ____________straffe 6. [0674t) Einige Zentner Fali-Aepfel zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 5554 an den Gießener Anzeiger erbeten. Schöne 3-Zim.-Wobunng mit Zubehör per 1. Oktober au vermiet. H. W. Rinn, Qst-Anlage 12._________(5523 55431 Sehr schöne, vollst, neu bcrgcridit. 3 Zimmerwobn. sofort zu vermieten. Näheres Nord A’ilagc38, i.Bureau. 067361 3^Zimmerw. sofort zu vermieten Crednerttr. 36. 06744t Sch.!' Z.»W.ver l.Lkt. z. v. Näh. Riegelvkad 31». | 2 Zimmer 1 r-ZiNIlllttlvöhll. 7n"rÄe Leute zu vermieten. 5 2-Zimmenv. zu verm. dtähereS Löwengaffe 28. 06751) 2-Zimmer- Wohnung zu uermie.cn an rub. Leute. Siid-Anlage 7 Htb. | Verschiedene”] 44;>6] 3 od. 4-Zimmerw. sof! zu uerm. Glaubrcchtstr. 7 IL 3-Zimmer Wohn, zu uerm. 5129 Näh. Babnbofftr. 65. 3 Zim.-W^v sofort a. oerm. :»>40| Kirchenvlatz 21. Sch.3»Zimmer Wobunng m. all. Zub. p. sofort ob. fvat. au v. ttrosdorser Str. 11 (*” 3-Zimmer Wobnuna (Mansarde) an ruhige Leute zu vermieten. 15203 __Seiter-weg 22. S-Zimmer-Wobnung im Hinterhaus zu vermieten, rälül_____Nord-Anlaae 20. 5498 Schöne 3 - Zimmer- wobnuitg mit Küche und Zubebör tofort zu vermieten. Marburger Straffe 27. Minderes Brauerei Zhring in Lich.__ Sckiöne 3'Zim. Wobnnna (NeubauiDammstraße 50 per 1. Cfi ober zu vermieten. (“’• Nab. Dammstraffe 46 v. Gestern morgen entschlief nach langem, schwerem l eiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Tante Frau Dorothea Kreie geb. Kuhpe im Alter von 75 Jahren. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Hermann Kreie. Giessen (Ebelstrasse 41), Offenbach, Minden i. W., den 27. August 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 28. August, nachmittags 4 mp-, statt. 5560 Todesanzeige. Gestern vormittag 10Vi Uhr verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere innigst geliebte Tochter, Schwester, Nichte und Cousine Franziska Rohrbach im Alter von 15 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Rohrbach und Kinder. Giessen (Blockstrasse 14), 27. August 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, 28. August, nachmittags 5*/z Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 5555 M k Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verlust, sowie für die Blumenspenden sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. 5550 Die tmerickn Hinterbliebenen. I. d. N.: Karl Balser. Die Geburt eines kräftigen JUNGEN zeigen hocherfreut an Georg Lenz und Frau Gretchen sasa geb. Stoos Inkasso-Bureau :Q p;Qnnn hmilei Bismarckstr.20 (JUUllllU Uwiwll Bismarckstr.20 gegenüber gegenüber Realgynasium Inh. J. Cüster« Realgymnasium empfiehlt sich zur Einziehung von Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und Zahlungsbefehlen etc. Kulante Bedingungen. Prima Referenzen. Nachweisbar grosse Erfolge. 5467 Bindfaden txn Packkordel a-oQV etc- E.Doemlinc Gießen, Telephon 686 IT it A KJ ER IÜLUFI A. Salomon & Cie. 8 8aaa«e frisch eingetroffen Beformhaus Kreuzplatz 5. »*» NM Whkacksstlll der Wetterau Perle und Kaiserkrone, per Zentner zu 2.65 Mk. versendet unter Nachnahme [587s Wilhelm Watzenborn, Södel (Wetlerau). Nene Linsen frisch eingetroffen I. M. Schulhof Marktstr. 4 (M17) Tel. 119 Einmachsässer, weingrün Einmach-Ständer empfiehlt billigst Ph. Sommerkorn Küferei (03004) Bleichstr. 12 Donnerstags vonOUHr an Zwiebelkuchen Bäckerei Lange, Neustadt.s"°° Hausfrauen und Brautleute benutzen Sie die Gelegenheit des billigen Efflille-GesctMeM — Es sind nur gute, bewährte Qualitäten — Ausserdem empfehle: Bürstenwaren, Holzwaren, Backformen, Lackierwaren, Siebe, gußeiserne Bräter und Töpfe, Wannen und. Eimer zu billigst gestellten Preisen. 1M| Ludwig Kröll «L Dr. Thompson’s Seifenpulver . I (Schutzmarke Schwan) ist garantiert frei von Chlor, Wasserglas und sonstigen scharfen Bestandteilen, daher für die Wäsche unschädlich Licht-SpleHlaus Nur 3 Tage. Der grosse Autorenfilm von Karl Schönfeld 5552 Das Lehen ein Reinen Gudrun Hildebrandt. Unter anderen hervorragenden Films Max ist ein Katzenfeind In der Hauptrolle Max Linder. Erdbeerpflanzen ca. 50000 Stück. — Lartons Noble, Deutsche Sieg., König Albcrt.P.100 St.2 M„ 1000 St. 18Mk.,offer. f5324) Baumschul. W. Weber, Klein Linden. Gesangverein Heiterkeit, Mittwoch abend Zusammenkunft bei Mitgl. Faulstich, Bahnhofstrave. V^/s Der Vorstand. 2 Qüieta!! Mein Ausseüen wird jeden Tag besser! I Morgens 7 Uhr und nachmittags 4 Uhr nehme ich Quieta-Kaffeeersatz. Er schmeckt wie Bohnenkaffee, regt nicht auf und kräftigt . Um 10 Uhr als Frühstück und abends zum Nachtessen nehme ich eine Tasse Quieta-Krafttrunk. Ich kenne kein angenehmeres und nahrhafteres Getränk. Zur Abwechslung nehme ich auch Quieta-NährsaJztee. Er schmeckt wie chinesischer Tee und wirkt äußerst wohltätig auf die Gesundheit Viermal täglich aber nehme ich einen Eßlöffel voll Quietamalz. Meinem Beispiele folgt meine ganze Familie und seitdem ist mein Mann nicht gedeihen prächtig und ich blähe wieder auf wie eine Rose. Die Quieta-Nahrsalzpraparatc enthalten die wichtigsten Nährsalze, Kalk, Eisen, Phosphor, in löslicher, leicht assimilierbarer Form. Sie sind ärztlich warm empfohlen. Man fordere stets ausdrücklich die ges. gesch. Marke Quieta von den Quietawerken Bad Dürkheim. Cafe Ebel Inhaber: Karl Ohm. c. Täglich ab 7V2 Uhr: Z KONZERT der Künstler-Kapelle Dir. Melcher. Eintritt frei! Augenarzt Dr. Alker von der Reise zurück. 5562 Achtung! "™ Achtung! Im Auftrag eines Gutsbesitzers verkaufe morgen auf dem Brand eine große Partie srischgebrochener Einmach- nnd Salatgnrken Garantiert unübertroffene Qualität. Ferner mehrere Zentner prima Einschneide- und dicke Bohucn, sowie Aepsel zu billigst. Preisen I.B.: Fr. Hammel. Gebrüder Berta Bahnhofstr. 27 (5556) Fernfpr. 231 frifHt Mk M. Angel-MW Prima Nordsee-Miau o. Kopf per Pfund 30 Psg., im Ausschnitt Prund 35 Pfg. Schellfische zum Backen Pfund 25 Pfg. FischtotelettsPfd 4v $ ,SeehechtPfd.«O Neue Bollheringe 10 “g ?| % Holl, suverior 10 Stück 95 Pfg. Neue marinierte Heringe Stück 10 Psg. Reue Bücklinge Stck. 10 u. 3 Stck. 25 $ < Wegen vorgerückter Saison haben wir eine Anzahl neuer, sowie guter gebrauchter Fahrräder bedeutend im Preise reduziert abzugeben. 4811 Göbel & Appel Süd-Anlage 20. Ehe Sie Ihr Geld für minderwertige, teilweise nur sogenannte Wasser- Etnkoch - Apparate wegwerfen lassen Sie sich die Vorzüge des Dampf-Einkocher« Original-Bade-Duplex sowie der Fruchtsaft-Bereitung ohne jeden Kaufzwang erklüren und urteilen Sie dann selbst. Lang & Wiederstein Giessen, Marktstrasse 4 4915 Vergebung non Wusßernngen. Für die Feldbereinigungsgesellschaft Muschen- heim sollen Montag, den 1. September, vormittags 10 Uhr, auf dem Rathause vergeben werden: veranschl. zu 1. Anliefern von Stücksteinen 2400 jft 2. Liefern von Kleinschlag 1235 „ 3. ,, „ Uebergründungsmaterial 508 „ 4. Aufsetzen von Steinen 160 5. Chaussierungsarbeiten 1520 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote post- frei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen sind. b273 Gießen, den 23. August 1913. Groffh. Kulturinspektion Gichen. H. Steinbach. Grummetgras - Versteigerung des tmgtliiifitn Msricilstifts zu Lich. Montag, den 1. September 1913, vormittags 8 Uhr anfangend, soll das Grummetgras von den dem Marienstift Lich gehörigen etwa 80 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder-Bessingen an Ort und Stelle öffentlich und meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist an der Stockbrückc. Die Versteigerung in der Gemarkung Ober- Bessingen beginnt um 11 Uhr im Sautenkor bei Abteilung Nr. 1. Lich, den 25. August 1913. Büchsenschütz. 5544 OrMmiM-NritcheruMN der Fürstlich Solmfischeu Rentei Lich. Das Grummetaras von den Fürstlichen Wiesen ufw. wird versteigert: Donnerstag, den 28. August 1. Js., vormittags präzis 8 Uhr, von den Fürst!. Wiesen in der Gemarkung Lich oberhalb der Stadt, zusammen zirka 80 Morgen. Zusammenkunft auf der Fürstlichen Wiese gegenüber der Peinmühle. An demselben Tage, nachmittags präzis 1 Uhr, von den Fürstlichen Wjesen unterhalb der Stadt Lich, zusammen 6 Morgen. Zusammenkunft in dem Schloh- garten an der Eisenbahnbrücke. Freitag, den 29. August, vormittags präzis 8 Ubr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Müol- sachsen, Ober- und Nieder-Bessingen, im ganzen 125 Morgen. Zusammenkunft in Mühlsachsen. Lich, den 23. August 1913. Fürstlich Solmsische Nentei. Bö/e bestes tederpurzmifte! der Welf (ava ■" — - ■ Turmhoch i WMM über allen T Anderen srehr 1 Kavalier 6r|d Tie „Kr ivöc essant' inokra des so geord schri gliche auch samir die A Nische mit! fru rn nennt und § auch 1 Auch: stattet währe darauj zu büi 2avi Gießer bürger Umstai etiitu: ner se soziald Herr". Bursch' auch sto seiner \ sein — gestriä sehr v dieser Landl Lands Aus Proze aber 1 burdj I Memi werden den atc Parier drüäei £ werdei übrige einina werdei sichtlic lich a: schatza Unter mögen des G um ei einzel teonm das Jahre wert brua stellur sein. 5 desA das v daher Jahr aus d eine 6eere; des G< und zn notier eines schatza i>on die scheine । ^ber h; bi, blerzu nuN§Qi di ®et g-, tote fie 5Dti>en