Erster Blatt 163. Jahrgang von Ser §chröder-8tranz-Lxpedjtion. ; c u g wlifmh—>wjbmmhib3bmi—n—— Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten Zwei Jahre alt war. Innerhalb vier Wochen sollte die rochene .Hilfe kommen. Wir wollten sechs Wochen darauf Das Weiter war fast immer gut. Es kam aber keine V. 119 Ter Eichener Anzeiger erscheint täglich, anher Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SießenerLamilieiiblättLr: zweimal ivbchenll.Areis- vlattfürden^reisGiehen (Dienstag und Freitag); zweimal monall. Landwirtschaftliche Zcitsragen Fcrnsprech - Anschlüsse: für die Redaktion. 112, Verlag n. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Tageskatender aus dem Jahre 1813. 2 4. M a i. Bvriffow zersprengt bei Cönnern zwei französische Esladrons und nimmt den General Poinsot gefangen. Die Hauptarmee 'der Verbündeten setzt den Rü^ug bis hinter den Bober fort. 2 5. M a i. Bülow geht bis Calau, Oppen bis Gr. Raschen, Borstell bis Drebkau vor. Die .Hauptarmee der Verbündeten setzt den Rückzug bis in die Linie Haynau—Goldberg fort. wani BlutMlsteu, wurde aber nach Behandlung besser. Am rüeil WeihuiiichtStagc kamen unerwartet ein Tislotse und ein Matrose von tytcw Peiermann zurück. Sie brachten traurige Nach- 1sie hatte. Eberhardt verloren und von Dettmers und Möser lcn,(” Aachrich». Ritscher war allein weiter nach der Adventba» l> le, an gen. Dir Eislotse, der Matrose und ich wollten Eberhardt lUchcn, wurden, aber d'ckh Sturm und schwindenden Mondschein ! daran verhindert. Silvester nahm ich eine glückliche Operation an Rüdiger vor, die heute gut verheilt ist. ‘ Am 24. Februar ftorb der Koch Stave, wir brachten seine Leiche zur Schweden- station Polheim. Anfang März wollten der Eislotse und Rotvold zur Adventbav. Ich sagte, alle könnten gehen, wenn sie Briefe und Telegramme mitnehmen. Am 15. März gingen wir beide (Rüdiger und Rave) mit Gepäck nach Polheim, weil das Schiff zu eng zum Arbeiten war. Am 25. März brach die Mannschaft nach der Adventbah auf.. Am 21. April traf früh morgens unerwartet die .Hilfsexpedition unter Hauptmann Staxrud ein und wir erhielten Briefe und Zeitungsausschnitte. Wir waren mit dem Vorschlag Staxruds einverstanden, am 1. Mai über das Inlandeis und über Kap Petermann nach Green Harbour zu gehen. Am 30. April kamen drei Mitglieder der Expedition Lerner von der Mosselbav an. Lerner stellte sein Schiff zur Beifügung, um uns auf dem Seewege direkt nach Green Harbour zu führen. Die zur Zeit für die Nachforschungen nach Schröder-Stranz günstige Fahrgelegenheit nach Nordostland ließ uns auf den bequemen Schifsslveg verzichten. Der Aufbruch erfolgte am 2. Mai und unter Staxruds vorzüglicher Führung erreichten wir die Adventbah am 15. Mai. Brieflicher Bericht folgt. Rave. * — Zur Aufführung des Parsifal in Mainz. Aus Mainz, 28. Mai, meldet uns ein Privattelcgramm: Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte heule zur Anschaffung von Dekorationen und Noten für eine Anfangs Januar kommenden Jahres stattfindende Aufführung des Parsifal im hiesigen Stadt- thcater 18 000 Mark. — Die Ausgrabungen des HanauerGeschttchtt- verein s. Aus Hanau, 20. Mai, wird uns geschrieben: Das Hauptstück des Hanauer Geschichtvereins bildete, wie in der Hauptversammlung des Vereins mitgeteilt wurde, der Bronzeschmuck bei Windecken. Weißbindermeister Färber in Windecken sand bei der Herstellung eines Loches zum Einschlagen von Rüben im Distrikt „Am heiligen Haus" nur 40 Centimeter unter der Erde ein vollständiges Skelett, den Kopf nach Süden, die Beine nach Norden gekehrt. Auf dem Kopfe lag der bronzene Wandelring und um den Armen und Beinen befanden sich eben salls noch die Bronzeringe. Das wertvollste Stück des interessanten und wichtigen Fundes ist der Wandelring, den man bisher in der hiesigen Gegend noch nick' oefn-d-.' i hack'. - In Sandgrube bei Langen, i.-b.ck hit Kr-iv Ha-wn sind ck-cknun 0rüber aufgcdccht und die Fundsiü ke vom Hanauer Ci 1 Die Hochzeitsfeier in Berlm. Berlin, 23. Mai. Kaiser Wilhelm und Kaiser Nikv- laus mit Gefolge und Ehrendienst unternahmen heute vormittag in Automobilen eine Fahrt nach der Kolonie Grune- wald. Im Mausoleum in Eharlotteuburg legte Kaiser Nikolaus einen Kranz, am Grabe Wilhelms I . nieder. Unt 121/2 Uhr frühstückten die Monarchen bei dem Offizierskorps des Alexander-Regiments. Das englische Königspaar frühstückte in der englischen Botschaft. Unter den 52 Geladenen waren auch der Reichskanzler und Staatssekretär v. Jagow. Besuche und Empfänge. Heute vormittag 10 Uhr besichtigten die Kaiserin, das Königspaar von England, das Herzogspaar und die Prinzessin Olga von Cumberland, die Erbprinzessin und die andern Fürstlichkeiten die in den braunschweigischen Kammern ausgestellten Hochzeitsgeschente. — Um 11 Uhr empfing das Brautpaar in Gegenwart der Kaiserin in der braunschweigischen CKilerie eine ganze Anzahl Abordnungen, darunter die Botschafter und Gesandten. Berlin, 23. Mai. Das englische Königspaar be- suchte^heute das Kronprinz-enpaar' — Der Zar empfing zum Tee das Prinzenpaar Heinrich mit seinen Söhnen, ferner das Erbprinzenpaar von Sachsen-Meiningen, das Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen mit seinen Söhnen und das Großherzogspaar von Hessen. Später besuchte der Zar die cumberländischen Herrschaften. Familicntafel und Feitvorstellung. Nachmittags war große Familientafel im Elisabethsaal. Gleichzeitig wurde Maischalltafel in der Bildergalerie abgehalten. Um 8 Uhr begann im Opernhause die F e st v o r st e'l l u n g. Das ganze Haus ist mit Nelken überreich geschmückt. In den Wandclgängen des ersten Ranges herrscht die Rose und dep Lorbeer. Tie Auffahrt deS Hofes beim Opernhausc gestaltete sich zu einem überaus glanzvollen Bilde. Als einer der ersten erschien der Kaiser im Automobil, um die Gäste zu empfangen. Der Zar und der König von England kamen gemeinsam in einer Galakaroise an. Im zweiten Galawagen traf die Kaiserin mit der Königin von England und das Brautpaar ein. Unter Vortritt des Generalintendanten Grafen Hülsen-Häseler und des Oberhofmarschalls Grasen Eulenburg betrat der Hof die Große Loge. Zunächst erschien das Brautpaar, das sich tief vor der Versammlung verneigte, dann der Kaiser mit der Königin von England, der Zar mit der Herzogin von Cumberland und der König von England mit der Kaiserin. An der Logenbrüstting nahmen Braus und Bräutigam Platz, rechts von der Braut der Kaiser, die Königin von England, der Zar und die Herzogin von Cumberland, links vom Bräutigam die Kaiserin, der König von England, die Krou- polUifdte Wochenschau. Gießen, 24. Mai. Unter dein etwas verdunkelten Maienhimmel gehst es gegenwärtig in Deutschland doch froh und festlich her. Das Volk hat mit großem Enthüsiasmus seinen großen Tonkünstler Richard Wagner gefeiert, der ihm mit Recht nicht nur als ein erhabenes Genie im Reiche der Kunst, sondern auch als ein Mann von echter deutscher Wesensart erscheint. Er hat die alten Mythen aus grauer Vorzeit in seiner Musik mit neuem deutschem Geiste und Glanz, umgeben, und wenn uns auch die Rätsel von des Künstlers Persönlichkeit und Werken heute noch nicht völlig entschleiert sind, so hat doch fast jeder einzelne Deutsche zu ihm eine Beziehung gefunden, in der sich Erhebung und Verehrung vereinigen. Ein großes Leitmotiv hat sich wieder eröffnet: daß der deutsche Boden auch im Bereiche der Kunst noch lauteres Golb birgt und der deutsche Geist mit den Fittichen eines hohen und schwungvollen Idealismus auch durch den Staub des politischen Alltagskampfes doch hinauf und vorwärts bringt. Eine freundliche Mär klingt von Berlin zu uns her, daß des Kaisers Tochter an ihres Lebens schönster Feier im Königlichen Opernhaus das Lohen- grinspiel sich ausgesucht habe, und an der festlichen Tafel mt kaiserlichen Schlosse, wo die Großen und Mächtigen der Erde versammelt waren, da wurden auch Richard Wagners Klänge nicht verschmäht. Der Kaiser scheint der Bayreuther Kunst nicht mehr abhold zu sein. Lohengrin in der Kunst, Nicht in der Politik, das soll die Losung des Tages fein Es ist nicht ohne Reiz — man braucht sich dieses Geständnisses auch als aufrechter, bem Byzantinismus abholder Bürger nicht zu schämen — wenn man heute die gehobene Stim- iming der Berliner Fürsten tage betrachtet'. Den ernsten Staatsgeschäften scheinbar für eine Weile entrückt, wirbeln die Monarchen der größten Großmächte wie bunte Schmet- terlinge umher, vom Schlosse zur Rennbahn und zur interimistischen Behausung des Prinzenpaares Heinrich von Preußen, im Hotel Kaiserhof, wo auch unser Großherzogs- paar Wohnung genommen hat, und wo, in Gesellschaft des englischen Königspaares, auch der sonst ernste Zar in heiterster Laune eine halbe Stunde »verbracht haben foll. Ueber dem Weltfrieden scheinen in der Zat keine Wolken mehr zu hangen. Um den Bund der fürstlichen Brautleute wollen manche anderen Beziehungen sich freundlicher gestalten, und die fester geknüpften verwandtschaftlichen Bande der Fürstenhäuser werden doch auch vielleicht einige politische Segnungen mit einschließen. Da König Georg und riarser Nikolaus längere Tage in Berlin verweilen werden, tvird es wohl nicht immer nur bei traulich brausendem Tee- oespräch bleiben. Man kann es sich nicht anders denken, -als daß die drei Herrscher auch die großen Fragen, die alle Volker jetzt bewegen, in ihre Gespräche mit einziehen wer- nen, unb es wird dem Zaren vielleicht auch aus dieser Tafelrunde ein freundliches und aufmunterndes Wort darüber zuteil werden, daß er in schwerer Zeit der Kriegs- tartem ™ iu.fl UUU^ .fJUL .cs, VU.IU UVll IXVUl -üfe, matt dessen die Winternacht. Nach vier Wochen bereitete n alles für die Rückkehr vor. gefahr nicht auf die Eingebungen der allslawischen Hetzer geachtet hat. Nach der anderen Seite hin fällt der Meinungsaustausch zwischen denk König von England unt) unserem Kaiser in eine günstige Zeit. Das englisch-deutsche Zusammenarbeiten bei den Balkanfragen ist nicht ohne Erfolg gewesen und hat das Streben nach einem noch besseren Verständnis zwischen beiden Völkern und Regierungen gefestigt. In der Bagdad-Bahnfrage werden die Verhandlungen mit beiderseitigem Entgegenkommen geführt. Gerade aus diesen Anzeichen entnehmen wir die angenehmsten Hoffnungen für die Zukunft. Dabei dürfen die Massen freilich nicht rosten. Der Büd- getausschuß des Reichstags hat an der Wehrvorlage ein gutes Stück weiter gesponnen und scheint, einschließlich der Zentrumspartei, gewillt zu sein, die Regierungsforberungen tm großen und ganzen anzunehmen, lieber die gestrichenen Kavallerieregimenter wird der Reichstag freilich sich noch einmal unterhalten müssen. Daß das Zentrum weitere (große Streichungen an der Vorlage beabsichtigt, war eine Falschmeldung; es begnügt sich in der Hauptsache mit der Weglassung einiger Intendanturräte und mit Verwaltungsvereinfachungen. Daß es bei der Gelegenheit so großer neuer Geldbewilligungen für Militärzwecke auch zur Kritik an bestehenden Einrichtungen! kommt, ist begreiflich und berechtigt. Was der Ausschuß bisher an Wünschen in Form von Entschließungen herausgebracht hat, ist zum größten Teil zu billigen. Die Erklärungen des Kriegsministers waren recht häufig wegen ihrer Dehnbarkeit und llnbe- strmmthert verwunderlich. Es ist unseres Erachtens nützlich, !dah die Volksvertretung alles rein Parademäßige und alle „Kinkerlitzchen" beseitigt wissen will. Die zahllosen besonderen Auszeichnungen im Bekleidungswesen sind nicht nur aus Ersparungsgründen oft unsinnig. Auch über die bevorrechtete Stellung des Adels im Heere werden vorn Regterungstische oft nicht völlig befriedigende Erklärungen abgegeben. Man sollte mit Reformen in dieser Hinsicht nur mutig ein etwas schnelleres Tempo einschlagen. Gerade in einer Institution wie dem Heere sollte die Tüchtigkeit nicht der Warne und dieHerlünft ausschlaggebend sein! Wenn man ui den höchsten Stellen einmal die rechte Bereitwillig- keit und ungedämpfte Bemühungen zeigt, in diesen Dingen dem Volkswünschen entgegenzukommen, so wird auch 'die Tatsache der schrittweisen Besserung dieser Zustänoe rückhaltloser erkannt werden und das Heer wird feine alte Beliebtheit im Bürgertum aufs Neue festigen und ver- 'tärken. Vorkommnisse, wie sie in den letzten Tagen in Frankreich vorgekommen sind, werden bei uns hoffentlich für immer unmöglich bleiben! Lebhaftere und temperamentvollere Nedekämpfe als in Berlin wurden im Straßburger Parlamente der Reichslande entfesselt, und dort kämpft die Kaiserliche Regierung einen harten und schweren Kampf. Ihre Stellung wird "ihr er- chwert dadurch, daß die neuen Maßregeln im Vereins- und Presserechte allerdings nicht in der 'Linie des bisherigen Kurses liegen. Man darf bei der Beurteilung nicht kleinlich fein: die Behandlung der reichsländischen Probleme ist gewiß nicht einfach, und mehr als einmal werden tastende Versuche der Regierung nach Fortschritten in der Germani- sierung nutzlos aufgegeben oder durch entgegengesetzte Maßnahmen ersetzt werden müssen. Gegenwärtig aber sind die früher wortreichen Verkündigungen der Regierung in bezug auf die Versöhnung und Gewinnung hes einge- essenen Elementes noch in zu frischer Erinnerung. Manch einer erinnert sich auch dann wieder der nicht verbürgten aber doch wohl gefallenen Drohworte des Kaisers, daß er die Verfassung in Scherben schlagen werde. B e r l i n , 22. Mai. Geheimer Regierungsrat M i e t h e emp- linj ein Telegramm des Malers Nave, eines der lieber» übenden der Sckwöder-Stranz^Expedition aus der Adventbay. Das Telegramm, welches an vielen Stellen verstümmelt ist, dürfte folgend! rwaßen zu lesen sein: , Teck: Vorschlag, des Schiff zu verlassen, machte Kapitän R i t- sche r dm 8. September 1912. Wir hatten reichhaltigen Schiffs- Proviant für gut vier Monate, außerdem konzentrierten Schlitten- provianf, woran lein Mangel war. Auch sonst waren wir gut ausgerüstet. Am 21. September marschierten wir nach Süden mit dem Ziel Adventbay und kamen am 4. Oktober nach der Jagdhütte Wijebay. Am zweiten Tag sahen wir, daß Rüdigers Fuß halb ertroren war. Am rechten Fuß waren zwei Zehen schwer verletzt,/deshalb erklärte ich mich bereit, hier mit ihm liegen zu bleiben,', wenn die andern Hilfe bringen wollten. Proviant war In der Hütte für einen Monat vorhanden, aber teils verdorben, weil er( ' ~ ~ ~ . ..... scstversp .. ... Wir hatten zwar kein Werk- keine Schlafsäcke, kein Lichtund leinen Pro- ’J 1 a n t, \ auch der Verbandsstoff ging zu Ende. Ich machte Lichte uw Renmtierfctt und Schlafsäcke aus gesalzenen Fellen, die in der Vütle vowgesunden wurden. Für Rüdiger machte ich einen mecha- mschen Sftiefel, da sein erfrorener -Fuß sehr verschlechtert war. Am 23. Movember brachen wir bei Mondschein zum Schiffe unter Iwßen Sktrapazen auf. Häufig hatten wir schlechtes Wetter, wir -'sttcn niahts zu trinken und lagen drei Tage im Mosselbayhaus vn Schneessturm. Dort fanden wir verschimmeltes Hartbrot und Peaupcn umd gingen dann Über das Gebirge zum Schiffe, die okerne als ^Wegweiser benutzend. Rüdiger konnte manchmal aus lf n jSd'fitttfit sitzen. Am 1. Dezember erreichten wir glücklich Schiff. Rüdiger hätte tveitere vier Finger und zwei Zehen raren, ichl machte nun alle drei Tage einen frischen Verband -rd schritt z,t>r Amputation des Fu ßes. Der Koch Stave Samstag, 24. Mai 1913 Bezugspreis: monatlich 75Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Dik.2,—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf,, ausivnrls 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für ^Feuilleton", „Vermischtes" und für bL Tagesnuinmer Rotationsdruck und Verlag der Vrüheschen Univ.-Such- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei! Lchuifiratze 7. ralh; für „Stadt und bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Zernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Vahtthosstrahe 16a. Vereinsmuseum angekauft worden. Aus dem 11 Stücke umfassenden Funde sind hervorzuheLen eine vollständig erhaltene Urne nut kalzinierten Ktwchen als Beweis für den Brandgrabcknr-il- ter, für den bei den meisten Fundstücken des Hanauer Musen-ns aiis dieser Gegend nur unsichere Angaben vorhanden sind ferner Stücke von Näpfen mit eigenartiger Ornamentieruna, schließ- uw 'lock Bronzennge und, eine Seltenheit, eine Pfeilsvitz- mit Widerhaken. — Die kultur-historische Ans stell un g in Breslau, die am Dienstag eröffnet wurde, umfaßt in 56 Sälen, die rings um einen prachtvollen Empiregarten gruppiert sind, zunächst Andenken an die führenden Persönlichkeiten der großen Zett vor 100 Jahren und weiter an die Ereignisse von dem Ende des rusnichen Feldzuges bis zum zweiten Pariser Frieden, dann eine Ueberficht über das damalige Leben und die damalige ^lunst. Die Eingangskuppelhalle, in die ein antiker Säulen- Vorbail führt, enthält nur Napoleons Wagen, den Blüeh-r in der schlackst bei Waterloo erbeutete. Der erste Saal ist den verbündeten Monarchen gewidmet, der zweite dem preußiscknl Konigshaiise. Tic nächsteii Säle beherbergen Andeiilcn an Blücher, Scharnhorst, Gneisencru, Yorck, Clausewitz, Botzen, üleiii Freiherrn v. Stein, Hardenberg, Wilhelm Humboldt, an Lutzowfche Freikorps usw. Ein weiterer Saal veranschautt''' unter dem Sinnbild des Eisernen Kreuzes das preußische Heerwesen. Tann folgt ein Saal der Dichter der FreihntSleck'^e die folgenden Säle sind von den beiden Mecklenburg und der schwedischen Regierung reich beschickt worden Einen br-j'en Raum nimmt die österreichische Ausstellung ein, mehrere Sä'-' A^loon- Em weiterer Saal enthüllt die russischen Ausstellung.--, de^ Zareii zusaurmengestellt worden sind. Den Ä! Sreätou mit stimmmm-.mt! Ä? fur bie ®ci,,llc,u'n- WM- eine m.E- Dichter Ix,t sich entschlösse», di-se Gabe al^ seiner nicht würdig zurückzruveiseii. — Warum man M mcht voll machte swrnn man schon in d?n pf r sich beschränken wollte' und diese Nie ick wuicige, ileuiliche ^umme wählte, ist unerfindlich. ES sch .ntt als ob die <2chttlerstisEung teigen moilf \ ba'- V ■ ’ v ' { Angriffen ^nm Trotz, Angriffe-,. bi? omb ii-1 V -•/. i t- :., a::f teilt Sy;le»rt der Klein!ichü-it h .r : äi.ij E . ., t:. Ll Wechselnde Stimmungen sind den Fortschritten in dem Grenz lande wahrlich nicht förderlich. Tie elsaß-lothringische Kammer hat jetzt in den kräftigsten Tönen gegen bas Vorgehen der Regierung Einspruch erhoben, trotz der Versicherung, daß die Negierung die Gesetze nicht mit unvermittelter Schroffheit handhaben, sondern fchonend vorgehen wolle. Der Staatssekretär Zorn v. Bulach aber scheint damit zufrieden zu fein, daß aus den .Kreisen der Parteien dem Nationalismus nachhaltige Absagen erteilt worben finb. In ber Tat, auch ein Erfolg! Tie Negierung darf sich vom Parlamente nicht unterkriegen lassen, beim so verführerisch manchem bemokratischen Gemüte bie Losung vom Volkswillen auch Hingen mag: in ben bunt gemischten Reichslanben kann eine Volksvertretungsmchrhcit nimmermehr bie Führerin fein. Vielleicht bessern sich eines Tages bie Aussichten, jfxmte aber sind zu viele Beweise geliefert, baß bie Welschlinge zu breistem Vorgehen bereit finb', unb ba heißt es für bie Regierung, dauernb unb fest auf ber Wacht zu stehen! Prinzessin und die GroßherMgin von Baden. Hinter den Genannten saßen in mehreren Reihen der Kronprinz, die Groß- rherzöge und Großherzoginnen und bie anderen Fürstlichkeiten. Die jüngeren Prinzen hatten in den seitlichen Ausbauten der Großen Loge Platz genommen. Tas Haus selbst bot das gewohnte glänzende Bild einer Galavorstellung, das durch die zahlreichen englischen und russischen Uniformen noch abwechseluugsvollcr wurde. (Gegeben wurde der erste Akt Vvn „Lohengrin". Rach der Vorstellung nntrbe großer Cercle im Foyer abgchalten. Wie das „B. T." hört, dürften der Prinz von Cumber- der „Wiener Allgemeinen Zeitung": „Tie Körper land und Prinzessin Biltoria Luise demnächst von Hubertusstock aus sich auf etwa 14 Tage nach einem bei Gmunden gelegenen Jagdschloß des Herzogs von Cumberland begeben. Andiknz des Reichskanzlers beim Zaren. Berlin, 23. Mai. Der Reichskanzler wurde heute vormittag Vvm Kaiser von Rußland in Audienz empfangen. Die Audienz währte dreiviertel Stunden. Die englische König und seine Landsleute. Berlin, 23. Mai. In seiner Ansprache an die Deputation der hiesigen britischen Kolonie, die eine Begrüßungsadresse überreichte, sagte König Georg u. a.: Die Königin und ich sind besonders erfreut, daß wir Gäste des Herrschers dieses großen und uns befreundeten Volkes sind, um die Verbindung zweier junger Menschen zu feiern, die, wie wir innig erflehen, reichen Segen erfahren mögen. Ich bemerke mit Interesse, daß in so vielen verschiedenen Berufen meine Untertanen anzutrefsen sind, die die Gastfreundschaft und die Annehmlichkeiten Berlins genießen. Durch die Förderung und Aufrechterhaltung der freundlichen Beziehungen und des guten Einvernehmens zwischen Ihnen und der Bevölkerung dieser von Ihnen erwählten, Heimat helfen Sie den Weltfrieden sichern, dessen Erhaltung! mein innigster Wunsch ist, wie er auch das Hauptbestreben und das Hauptziel im Leben meines teueren Vaters war. * Berlin, 23. Mai. Das Brautkleid der Prinzessin sowie die Hoch-zeitsgeschenke werden auf allerhöchsten Befehl am Sonntag und Montag im Königlichen Kunstgewerbe- Museum ausgestellt. Für die Besichtigung wird fü r wo hl- t ä t i g e Z w e ck e ein Eintrittsgeld von 50 Pfennig erhoben werden. Als Hochzeitsgeschenk zur Vermählung der Prinzessin Luise ließen zwanzig Schülerinnen der Viktoria--Luisen- Schule in Wilmersdorf eine Teedecke überreichen. Am Sonntag fällt der Schulunterricht in Groß-Berlin und Potsdam auf Anordnung des Kaisers aus. ArrsLarrv. Die russische R e i ch s d u m d trat in die Beratung des Staatsbudgets ein. Der Vorsitzende des Biidgetausschusses entwarf ein Bild von der Staatswirtschaft und der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen. Der BudgetaussäMß erhöhte im Endresultat die dinnalpnen um 54 200 000 Rubel und zwar die Einnahmen des Branntweinmonopols um 20 500 000, die der Staatsbal/n^n um 4 800000 linb der Tabaksteuer um 3 000 000. Im allgemeinen übersteigen die ordentlichen Einnahmen die ordentlichen Ausgaben um 22 519 958 Rubel. Die Totalausgaben balancieren mit 3 233 298006 Rubel, wobei die erwarteten Einnahmen die Ausgaben um 15 062 635 Rubel übersteigen. Der Ausschuß schlug vor, diese Summe zur Verbesserung des Siaatseisenbahmvesens in die Rubrik der außerordentlichen Ausgaben emzu stellen. Der freie Kassenbestand, der 1909 1900 000 Rubel betrug, sei nach der vorläufigen Berechnung auf 391 Millionen gestiegen, die zur Deckung dienten für viele dringende Ausgaben, wie beispielsweise zur Unterstützung infolge her schlechten Ernte der notleidenden Bevölkerung. Der freie .Kassenbestand leistete Rußland einen wichtigen Dienst, da er seine internationale «Äellung festige, seiner .Stimme Gehör verschaffe und ihm vine gewisse Kontrolle über den Geldmarkt verleihe. Die Worte eines ftanzösischen Ministers zitierend, könnten die russischen Steuerzahler sagen: Ihr habt gute Finanzen, macht also eine gute Politik. (Langanhaltender Beifall.) Ein Räuber stück aus Marokko. Aus Udschda wird gemeldet, daß marokkanische Plünderer auf der Straße von Merada nach Taurirt einen Postwagen überfallen, den Kutscher und einen Reisenden getötet und zwei europäische Frauen entführt hoben. Aus Stadt und Land, Gießen, 24. Mai 1913. Dauersitzungen der Stadtverordneten. Tie Sitzungen der Stadtverordneten am Donnerstag und Freitag toaren richtige Dauersitzungen. Tie erste längere Aussprache gab'es bei dem Baugesuch von Karl Textor, der (auf der Liebigshöhe ein Einzel- wohnhaus ermchten will. Die Baudeputation war geteilter Meinung. Die einen waren für unbedingte 9lb- lehnung, da dieses Haus der Anfang der geplanten Villen- lölonie sei und man diese dann auch nicht ablehnen könne. Die anderen waren für das eine Gesuch, ohne damit einen Präzedenzfall schaffen zu wollen. Bei der Beratung in der Versanlinlung tauchte dann noch der Vorschlag aus, wenn Herr Textor die Unterschriften von 6 bis 10 Leuten bringen lönne, die innerhalb zweier Jahre bauen wollten, könne man der Sache näher treten. Auch wurde der Vorschlag gemocht, die hinteren Triebviertel als Bauland auf- zuschlie'ßen und einen gemeinsamen Bebauungsplan für jene Gegend zu schaffen. Schließlich wurde das Textorsche Baugesuch an die Baudeputation zurückverwiesen. Tie V o r a n s ch l a g s b e r a t u n g dauerte diesmal besonders lange, da auf Wunsch der Stadtv. Vetters und Urstadt eine allgemeine Aussprache über den Voranschlag stattfand. Tie Besprechung dauerte zwar recht lange, doch wurde kaum etwas vorgeöracht, was n*cht auch in der Einzelberatung hätte erledigt werden können. Stadtv. Vetters beantragte u. a. Aufhebung des Tktrois auf Kohlen und Befreiung der Einkommen unter 900 Mark von der Steuer. Eine Anzahl von ihm aufgestellter Behauptungen über die Behandlung und Entlohnung der Arbeiter konnten vom Oberbürgermeister richtig gestellt wurden. Dagegen stimmte ihm das Stadtoberhaupt zu, als er aus führte, daß die Ausbildung der >dinder in der Volksschule teilweise mangelhaft sei. Ter Vorsitzerrde führte dieses auffallende Ergebnis auf das Vorhandensein einiger ungeeigneter Lehrkräfte zurück. Stadtv. U r st a d t nahm auch für die anderen Parteien Arbeiterfreundlichkeit in Anspruch. Er verlangte u. a. Ermäßigung bezw. Beseitigung der den Grundbesitz drückenden Stempelabgaben. Urstadt wie Dr. Ebel und Iann verteidigten warm die Volksschullehrer. 'Aus der Einzelberatung ist hervorzuheben, daß Stadtv. Winn den Abbruch der alten mir wenig einbringenden Häuser verlangte. Wir dachten dabei au die Dammstroße, wo durch den Abbruch zweier Häuser der gefährliche Engpaß beseitigt werden könnte, was namentlich im Interesse der zahlreichen Schulkinder siegt, die täglich die Straße passieren müssen. ■ In der Sitzun g am Freitag wurde zunächst die Vorans chla g s b er cM un g fortgesetzt. Bei der Beratung des Titels „e t e k t r i s ch e S t r a ß e n b a h n" zeigte sich wieder einmal, daß die Sitzungen ganz unnötigerweise verlängert werden, weil einzelne Stadtverordnete ihnen zugetragene Sachen vorbringen, ohne sie vorher auf ihre Richtigkeit geprüft zu haben. Allseitige günstige Aufnahme fand der Antrag des Stadtv. Winn, im Interesse des Grundbesitzes und des Bauhandwerks den städtischen Zuschlag zur Reichswertzuwachssteuer und den städtischen Grundstück-Umsatzstempel aufzuheben. Da die Anträge die Aufhebung ortsstatutarischer Bestimmungen erfordern, können sie nicht kurzerhand aufgehoben werden. Tie Anträge auf Aufhebung sind, wenn sie in der nächsten Sitzung beraten werden sollen, mindestens 14 Tage vorher einzureichen. Die Gesuche der L e h r e r und Beamten wegen endgültigerReg.elung ihrer Gehaltsverhältnisse fanden ihre Erledigung durch den Beschluß, daß die Vorlage bis 1. Dez. d. I. den Stadtverordneten zugehen solle. Tie Aussprache wegen der Verlegung der Bahnsteigsperre hinter die Wartesäle hatte das Ergebnis, daß sich die Versammlung dem Gesuch anschloß. Zur Hundertjahr-Zeier des Inf.-Regrs. Rasser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Hr. 116 in Gießen wird am Samstag, dem 8. Juni dem Gießener Anzeiger eine .... Feft-Beilaye beigefügt werden. Diese Beilage wird eine Fülle interessanter Mitteilungen und Aufsätze ent- halten, die sich auf das Regiment beziehen. Die Verwendung besseren papieres und ein reichlicher Bilderschmuck sind vorgesehen. Da zudem auf dem Festplatz selbst ein großzügiger Vertrieb dieser Festausgabe erfolgen soll, wird sie in der für hiesige Verhältnisse ganz ungewöhnlich hohen Auflage von 25000 Stück erscheinen. Den Inhabern der hiesigen Ladengeschäfte, der Wirtschafts-, Gastwirtschafts-, Hotel- und Lafebetriebe ist also eine kaum wiederkehrende Gelegenheit zur erfolgreichen Empfehlung ihrer Unternehmungen geboten. Soll doch auch auf die schöne typographische Ausgestaltung der Fest-Beilage und auf eine wirkungsvolle Ausstattung der Empfehlungsankündigungen besondere Sorgfalt verwendet werden, sodaß nicht nur den ständigen Lesern des Gießener Anzeigers, sondern auch den Tausenden von Feftbesuchern damit ein dauerndes Andenken an die Hundertjahrfeier geboten ist. Da für Empfehlung« -Ankündi- gütigen in der Fest-Beilage nur ein beschränkter Raum zur Verfügung steht, wird um sofortige Aufgabe der Anzeigen gebeten. Auch die Rücksicht auf die besonders wirkungsvolle Satzanordnung der Empfehlungen erfordert einen umgehenden Entschluß. Verlag des GreßenerAnzeigers * * Tageskalender Biograph-Lichtspiele: Täglich Vorstellung. BakossKam mer-Lichtsviele: Täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. Ober hessischer K n n st v e r c i n. Gemäldeausstellung (in Turmhaus nm Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhr. O b c r h e s s i s ch e s Museum u n d G a i l' s ch e S a m in - lunaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. * **OberhessischerKun st verein Auf die gegenwärtig ausgestellten Sammlungen von Prof. Liebermann-München, Prof. Kampmann-Grötzingen, W. W i t t i n g-Dresden, A. Grü te ri n g - Rom und F. Kuhlmann-Gießen sei nochmals hingewicsen, du sie nur noch 8 Tage ausgestellt bleiben können. In der nächsten Ausstellung stellen aus Peter Bayer- München, Otto Engelhardt- Kyf Muser—Magdeburg und Künstler W. Bart he l-Gießen. " Von der Straßenbahn. Seit gestern machen die neuen Anhängewagen Probefahrten. • • Die Anlagemusik fällt morgen aus. ** A u f ein dreifaches Jubiläum kann in diesem Jahre der Eis enba tzn schl osser Heinrich Le hrmun d aus Gießen zurückblicken. Am 15. Februar ist er 25 Jahre bei der Frci- midigen Feuerwehr, am 8. März wurde er beim 25jährigen Stiftungsfest des Vereins Amicitia zum Ehrenmitglied ernannt und am 16. Mai ist er in der EisenbaI)imebcnroer'Ttätte 25 Jahre tätig. Von der Verwaltung wurde ihm. ein Geldbetrag und von seinen Mitarbeitern ein schönes Gesck,ent nebst Ehrenurkunde überreicht. Sein Arbeitsplatz war festlich geschmückt. • • Zum Schlossertaq. Schlossermeister Krailing ersucht uns, folgendes mitznteilen: Zu der gestrigen Veröffentlichung teile ich Ihnen Höst, mit, daß ich, der Vor- sitzende der Schlofservereinigung, C. Krailing, von dem Schreiben keine Kenntnis hatte und der Briefschreiber In keiner Weise etwas unrechtes beabsichtigte. Landkreis Gießen. A Li ck, 23. Mai Seine Hauptversammlung hielt heilte im Anschluß an die Kreisschau der Kreisrinderzuchtverein für Simmentaler Vieh ab. Der Direktor. Regierungsrak W e l ck e r - Gießen, wies auf die ansehnliche Ausstellung der Simmentaler hin Der Jahresbericht für 1912 zeigt, daß leider wieder die Maul- und Klauenseuche ein Hindernis für die Tätigkeit zur Förderung der Zuchtbestrebungen war. Aus dem Pereinsgebiet waren zu der Ausstellung in Gießen 20 Bullen und 110 Kalbinnen gemeldet. Der Verein hat sich 1912 erfreulich entwickelt. Es gehören ihm an 48 Gemeinden als korporative Mitglieder und 217 Einzelmitglieder mit 630 Herdbuchtieren. 28 Mitglieder sind neu eingetreten. Es wurden im Vereinsbezirk 29 Bullen, 163 Kühe und Rinder neu angekört. Die Landwirt- schafiSkammer hat im abgelaufenen Winter in den Gemeinden Leihgestern, Birklar, Langsdorf, Queckbom, Rieder-Bessingen, Daubringen, Reinhard^,ain, Watzenborn, Treis a. d. Lda., Bellersheim Vorträge durch Oekonomierat Weitzel und Landwirtschasts- - lehrer Tramm-Lick halten lassen., — Tie Rechnung für 1912 wurde genehmigt; sie zeigt eine Einnahme von 897,46 Mk. f darunter Mitgliederbeiträge 263 Mk., Zuschuß von den Bezirkssparkassen Grünberg 50 Mk. und Gießen 40 Mk. Tie Ausgaben betragen 615 Mk., das Gesamtvermögen beläuft sich auf 1423 ßRk. Der Voranschlag für 1913 wurde einstimmig angenommen; er zeigt in Einnahme und Ausgabe 1158,52 Mk. Für Ausstellungen und Schauen sind 300 Mk., als stuscküfse zur Weidebeschickung und Beschaffung guter Zuchttiere sind 300 Mk., als Prämien an Bullenwärter 100 Mk., für Anlage von Kälbergärten 100 Mk. vorgesehen. Die von der Landwirtschaftskammer geplante Streichung von Herdbuchtieren, die trotz wiederholter Aufforderung nicht vorgeführt wurden, wird gutgeheißen. Die diesjährigen Zuchtviehäuktionen und -Märkte finden statt in Alsfeld, Lauterbach, Butzbach, Ridda. Hungen, Schotten, Friekcherg. Weil-Lang- Göns bedauert, daß so wenig Vieh zur Weide gebracht wird, die Landwirtschaftskammer habeWwh kaufen und auf die Weide bringen müssen. Es stehe zu erwarten, daß künftig nur noch Vieh zu Schauen zugelassen wird, das auf der Weide war. Ter Kreis Gießen sei mit dem Weidegang im Vergleich zum Vogelsberg sehr zurück, nur die Grünberger Gegend mache eine Ausnahme. Regierungsrat Welcker hebt ebenfalls die Wichtigkeit des Weidebetriebs hervor. Kreis Büdingen. Ortenberg, 23. Mai. Heüte nacht gegen 3 Uhr gab es Fenerlärm. Die am unteren Stadtteil gelegene Mahl- und .Säge mühle war in Brand geraten. Das Mühlwerk branrste ab, Maschinen und Zugehöre sind vernichtet, ebenso Mebl- und Fruchtvorräte. Von dem anstoßenden Wohnhaus ist ba3v Dach abgebrannt. Die Feuerwehr war bald zur Stelle und konnte das Feuer vor weiterem Umsich- greifen dämpfen. Kreis Friedberg. I/. Bad-Nauheim, 23. Mai. Der hessische Fiskus hat ein großes Geländestück an gekauft. Es sind die Grundstücke auf dem östlichen Ufer der Ufa vom Ludwigs- brunnen bis zur Staatsstraße nach Gießen. Das Gelände soll als Anlage angelegt werden. Auch wird eine neue Straße angelegt werden, die an den Ludwigsbrunnen führt. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 23. Mai. In der Sitzung der Stadtverordneten wurde auf Antrag des Osfenbacher Tetaillisten- vereins der 8-Uhr-Ladenschluß dahin geregelt, daß an den bis- bengen acht Ausnahmetagen der Ladenschluß statt bisher 9Vs Uhr bereits um 9 Uhr abends erfolgen soll. — Tie Alkobol- Abstinenten und Mäßigkeitsvercine beabsichtigen die Vercmstal- tung einer Ausstellung gegen den Alkoholmißbrauch, um damit gegen den Mißbrauch des Alkohols Stimmung zu machen. Für die Unterbringung der Ausstellung werden zwei Räume in dem alten Gebäude der Technischen Lehranstalten am Mathildenplatz zur Verfügung gestellt und zur weiteren Unterstützung der Ausstellung 300 Mk. bewilligt. — Für die El-weite- nmg der Kreiser ziehung sanft alt hat die Stadt einen Anteil von 40000 Mark zu entrichten, der bewilligt wurde. Für das Stadtkrankenhaus, die Auskunft- und Fim'orgestelle für Lungenkranke sowie das städtische Versorgungsl-aus machen sich für das Rechnungsjahr 1912 Rachbewilligungen in Höhe von 29 250 Mk. erforderlich, die genehmigt wurden. — Eine lange Besprechung rief die Errichtung einer Stützmiau er, aus der Stadtseite des Maindammes hervor, die einen Kostenaufwand von 180 000 Mk. erfordern werde. Ter Antrag der Verwaltung, die Ausführung der Teststrecke von der Austraße bis • Großer Bier- grunb grundsätzlich zu beschließen und die für die Teilstrecke erforderlichen Mittel im Betrage von 25 000 Mk. zu. bewilligen, wurde im Hinblick auf die Erledigung anderer dringenderer Arbeiten abgelehnt. — Tie Frage der Errichtung eines Magazingebäudes für das Elektrizitätswerk, wofür 85 000 Mk. angefordert wurden, mürbe in nichtöffentlicher Sitzung erledigt. Hcssen-Nasiau. x Aus dem Biebertal, 23. Mai. J ja nicht so einfach, sich von allen Traditioneic loszusagfeu: ftarlD Ansätze sind aber auch hier vorhanden. Was an ältere Michtungor erinnert, wurde nach Möglichkeit ferttgehalten. So vckrmißt ma£ imter den schwäbischen Malern Künstlerpersönlickieit/en wie dec prächtigen alten Julius Kvrnbeck und andere würdi/ie Bcrtretrc der sch»väbischen Landschaftsmalerei wie Albert Kap»ns, die trtfr hohen Alters noch rüstig bei der Arbeit sind und sä hon honoi» causa bei dieser ersten Schau in der neuen schwäbi/ scheu Kuni> Halle hätten vertreten sein sollen. Sollte doch diese Ansstelluvr Mogrammäßig eine Uebersicht über das ganze gcgcnirÄärtigc denn^ Kunstschaffen bieten unter Heranziehung einer ll!.einen Anzav- nichtd.ulschcr Kunstwerke. Im übrigen ist die wl irtt.nubergftv? Kunst innerhalb dieses Rahinms guautijatia nickst schlecht vertreten, und sie schneidet auch qualitativ reckst günsstig ab._ Die Ausstellung im großen Kuvpelsaal erhält ihre ftärrm- Akzente durch zwei mächtige dekorative Arbeiten vv' a Albin Egg^'' «A I dSwiten' I 5 Sv «Es I Älk-nU & von $nnn‘ mit1 Minder an 1 I^ik aE der u | berrcltL n W 9 % . i^ilb mit « Stritt, unb. | kannten Zanke Malter stz Corinth ifi -5 sehr WM stermann lonir Äkibahn vabe '■■•a Leiber, w I ^xii sfraumb zigmmg". ‘ | -pning ebenso st I Unechte ist sezch'iomitli I Me nach 5W 3 ein gutes St 1 an denen ! TÜung des vorn jalitöt kommt i j & Hans Thonn aä cm wenig dc gibt beionbi : ?:rmge seiner b ! M. > Porträt Seife mit zwei her seit verschieden t fernbarb Pankok sei Rcickstagsabc 1™^, der bcmnäc ümie übersiede rclereim „Christr Ki er bei bem i ist. Zon lig wirkend, se d wandelt Irr Six sympathisch fcpftuvbrüde. B einmal nich Linnern. Pc ring, bei sei fei Zchickhardt fedschast, Fritz «n Bestes leist ömrr mit einer Anbetung", bv ümen stark in ilusstellnng ebe Taiür aber reihe der maM nttt brr fru üat fauifansici >eskr Mkllung | äü st alle ücrtr fc '^Ider aus bi . , feamicr, D “ wa, Renoir - I Äton seiner s I ,. ^hr Bedeutcr I bie ippber I jMers durch bi «wntlidj Bourd se wnuh'aiir rj bvvler-Berlj Win mit einer g «nennen. $on I I ^f”nn I tzst ^ogensvann I S der I I Sfi ■ wben. 11 ,jet: in be LS ÄS'- btl ’S ’»in dir di- Hei “User tre He ,01 Altet Mal Die Tra, "iäÄ Neuestes 60 Perlen M150 Reguliert die OrlqlnolfJaech® ifft, 10 Gießen, den 24. Mai 1913. Heuchelheim, 23. Mai 1913. 3446 3466 Mainz, Giessen, den 2Z. Mai 1913. 3450 Die Trauerfeier findet am Montag, den 26. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, im Krematorium zu Mainz statt. Marie Euler geb. Gode Ludwig Euler eine Unterredung, ordnen. Im Namen der Hinterbliebenen: Katharina Knell geb. Zaun Dr. Wilhelm Knell und Frau Wetteraussichten in Hessen für Sonntag, den 25. Mai 1913: Meist heiter und trocken, marin, ruhig. ,A n nt.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Stellungen auf den Höhen des Angistaflufses besetzt. Der die griechischen Truppen kommandierende Oberstleutnant erbat von dem Kommandanten des bulgarischen RegimeuteK Ium den Zwischenfall z.u «acht gegen 3 Uhr Stadtteil gelegene mb geraten. Da? ugefjöre sind ver- 1 dem anstoßenden e Feuerwehr war weiterem Umsich- ke. Frankfurt a. M., 23. Mai. Heu« und St rob markt. Angefahren waren 6 Wagen Heu, 0 Wogen Stroh. Bezahlt wurde für veu 3,20—3,50 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Pik., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft ruhig. Dre Zufuhren waren aus Oberhessen und aus den Kreisen Dieburg und Hanau. Wiederum ernste bulgarisch-griechische Kämpfe! Athen, 23. Mai. Tie „Agenee d^Athenes" meldet: Gestern nacht Überschritten beträchtliche bulgarische Streitkräfte unter Verletzung der neutralen Zone bei Bultista und Kotsaki die Brücken über den Angista-Flnß und draingen in ein unbe- streitbar von den Griechen besetztes Gebiet ein. Es entspann sich ein heftiger Kamp f, der noch andauert. Der Ausgang des Kampfes ist un- gewiß. Tie griechische Regierung protestiert energisch gegen die Verletzung des geschlossenen Abkommens, sie macht Bulgarien für alle Folgen verantward- lich und fordert die Zurückziehung der Trutz- p e n. Wenn Bulgarien diese Forderung nicht erfüllen sollte, wird der Streit voraussichtlich einen ernsten Umfang annehmen. Sofia, 23. Mai. Zu den Zwischenfällen an dem Angistafluß wird von bulgarischer Seite gemeldet: Vorgestern abend eröffneten griechische Truppen das Feuer gegen den bulgarischen Posten, der zwischen den Brücken' von Vultschista und Kütschükköprus in einem Umkreise von 200 Metr. auf dem linken Ufer des Angistaflufses aufgestellt war. Das Gewehrfeuer dehnte sich bald auch auf die anderen Posten dieser Gegend aus, aus der die Griechen die Bulgaren vertreiben wollten. Die Griechen stellten das Feuer bald wieder ein, ohne daß die Bulgaren Verluste erlitten. Die Bulgaren halten die t hessische WM us t. Es ftnb bi- sa vom Lubwigs- Tas Sclänbe soll eine neue Straße neu führt, fsea. Miq bet Stabt- nbcAcr Tetailliften- Vevimrschter. * Der Sturm auf die Genossenschaftsbank t n W e i ß e n s e e. Ungeachtet aller Beruhigungsversuche der Leitung der'Weißeuseer Bank und der Tatsache, baß die Gemeinde derGe- nossenicha'tsbank neue Geldmittel zur Verfügung stellte, sind die l5eldabhcbungen noch größer als sonst. Es steht jetzt fest, das? der Urheber des Gerüchtes von der Zahlungsunfähigkeit der Bank ein Bauunternehmer ist, dem die Zahlung verweigert wurde, weil sie noch nicht fällig war. Märkte. th. Gießen, 23. Mai. Der dieswöchentliche Vieh- mar k t, der ioegen des am Tiensrag in Lang-Göns abgehaltenen Marktes ausnahmsweise am Mittwoch und Donnerstag stuttfand, hatte einen Austrieb von etwa 1000 Stück Großvieh und Jungtieren, 200 Kälbern und 200 Schweinen. Der Nindviehmarkt zeigte einen kräftigen Vorhandel, den man auch von der Polizei gewähren ließ. Gehandelt wurden hauptsächlich schwarzbunte Milchkühe, die in ftarfen Transporten aus Ostpreußen zugcführt waren und zu hohen Preisen für Frankfurt und für die Sommerfrischen nach dem Taunus Käufer fanden. Gute Milchware wurde am Markt selbst noch gesucht und in einzelnen schweren Exemplaren bis über 700 Mk. bezahlt. — Junge Rinder und Stiere für Zuchtzwecke, die in schönen Stücken zum Verkauf standen, wurden zu den üblichen Preisen untergebracht. Fettvieh war schwerer an den Mann zu bringen, besonderes fehlten für fette Kühe die guten Abnehmer vom Rhein, so daß die Tiere nur mit einem Preisabschlag unterzubringen waren. Auch der Kälbermarkt zeigte ein mattes Geschäft, daß die Verkäufer selbst für beste Ware keine sehr hohen Preise erzielen konnten und ohne Nutzen verkaufen mußten. Tie Handelsleute sind der Ansicht, daß die hohen Viehpreise langsam im Weichen begriffen sind, besonders sei dies bei Schweinen bemerkbar, die heute schon der Zentner Schlachtgewicht mit 65—68 Mk., also beinahe zu normalen Preisen gehandelt werden. Leider hat der Gießener Schweinemarkt heute nicht mehr seine frühere Bedeutung, es fehlt das große Angebot, und bei dem knappen Vorrat kann von einem prcisbildenden Handel nicht die Rede sein. Die verlangten und erzielten Preise für Ferkel und Springer sind sehr hoch, höher als auf den benachbarten Provinzmärkten, denn selbst in kleinen Orten ist das Angebot größer als bei uns, wodurch den Käufern eine billige Kausgelegenheit geschaffen wird. — Es wurde gehandelt das Stück: Milchkühe 1. Qual. 550 bis 650 Mk. (einzelne Stücke bis 700 Mk.); 2. Qual. 450 bis 525 Mk.: 3. Qual. 350 bis 425 Mk.; junge Rinder und Stiere Vs—Vckährig je nach Alter und Form 100 bis 220 Mk. Bezahlt wurde der Zentner Schlachtgewicht: Für fette Rinder 1. Qual. 91 bis 93 Mk.; 2. Qual. 89 bis 90 Mk.: fette Kühe, die in erstklassiger Ware nicht am Markt waren, 2. Qual. 76 bis 78 Mk.; geringere Tiere 72 bis 74 Mk.: Kälber 1. Qual. 88 bis 90 Mk.; 2. Qual. 84 bis 86 Mk.; 3. Qual. 80 bis 83 Mk. Nächste Markttage 3. und 4. Jun i. An: 4. Juni findet auf Oswaldsgarten Krämer markt statt. n füuni Danksagung Für die zahlreichen Beweise wohltuender Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen wir Allen herzlichen Dank. Heute nacht entschlief sanft mein lieber Mann, unser treuer Vater, Grossvater, Bruder und Schwager Herr Philipp Knell im Alter von 62 Jahren. wöchentl. Aedersicht derToSesMe L d. Stadt Siegen. 20. Woche. Vom 11. bis 17. Mai 1913. Einwohnerzahl: angenommen zu 32 400 (inf(. 1600 Mann Militär). Cterblichkeitsziffer: 14,43 °(06, nach Abzug von 4 Ortsfremden: 8,02 °/00. Kruder Danksagung Für die Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste unserer lreusorgenden Mutter, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Glück und den Beistand der Schwester während ihrem Krankenlager sagen wir Allen auf diesem Wege unfern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Becker- Albert Becker Ferdinand Becker । Wh - aW. t, Mfe an den bis- -nid)hiF. statt bisher nü. — 2ic Älkohol- igen bic Ükrmttfll- n Älkoholmf- ya, Mhols stm- ‘%1151'tcllint‘J tverdcn ffdjen Lchranstalw jiir roevtETöv Ihttr- — Zum 75. Geburtstag von Paul Laband. Am kommenden Sonnabend begeht der Meister des deutschen Staatsrechts, Wirtlicher Geheimer Professor Dr. Paul Laband in Straßburg, seinen 75. Geburtstag. Der berühmte Gelehrte hat auf dem Felde des öffentlichen Rechts grunblegenbe Arbeiten geschaffen, und seine Bedeutung für Wissenschaft und Praxis des Staatsrechts sei mit einem Satze Philipp Zorns bezeichnet: „Laband hat dem Staatsrechte neue Bahnen gewiesen, aus denen es niemals wieder wird weichen dürfen." Ein Breslauer Arztfohn hat Laband in feiner Heimat, in Heidelberg und Berlin studiert und vor 52 Jahren als Heidelberger Privatdozent für deutsches Recht seine akademische Laufbahn begonnen. Drei Jahre darauf wurde er außerordentlicher Professor in Königsberg. Seit ihrer Gründung wirkt er an der elsässischen Hochschule. Seit dreiunddreißig Jahren ist er Mitglied des Staatsrats für Elsaß-Lothringen. Tie bedeutendsten Staatsrechtslehrer, Staats- und Verwaltungsbeamten der Gegenwart sind seine Schüler, wenn nicht durch persönliche Lehre, so durch seine Schriften. — Bilder stchinuck für Eisenbahnabteile. Die Preußisch-Hessische Staatseisenbahn hat, wie sck-on verschiedentlich mitgetcilt, in der Ausstattung ihrer Wagen eine Neuerung beschlossen, indem sie in allen Wagen der ersten bis dritten Klasse von Eil- und D-Zügen farbige Steindrucke von Städten- und Landschaftsbildern nach i$nttvürfcn deutscher Maler aushangen will. Tie Bilder entstammen einem Wettbewerb, den der , Bund deutscher Verkehrs,) ereine in Leipzig in Verbindung mit der Firma R. Voigtländers Verlag in Leipzig erlassen hatte. Tie Zahl der Bilder beträgt bis heute 41. Ein soeben erlassenes zweites Preisausschreiben der Preußisch-Hessischen Staatsbahnen (die Bedingungen des Wettbewerbes versenoet R. Voigtländers Verlag in Leipzig) schreibt 44 neue Bilder aus. Auch die Verwaltung ber Reickseisenbahn in Clsaß-Lothringen hat sich zur Durchführung dieser Idee entschlossen. Verhandlungen mit den übrigen Bahn Verwaltung en sind irock in der Schwebe. Dieser Tildcrschmuck sorgt ebenso für die Unterhaltung als die Belebung der Reiselust in gleich angenehmer als wie künstlerisch einwandfreier Weise. Auch zur Wohnraumszierde eignen fick) die Bilder. Dem Preisgericht gehört unter anderem Max Klinger an. — Eröffnung der Tellsreiheitsspiele in Interlaken. Tie Teil-Aufführungen auf der feinen Freilich.bühne in Jnterlalen werden am Samstag, den 24. Mai, mit einer Schülervorstellung ihren Anfang nehmen. Tie erste eigentliche Vorstellung schließt sich am Tage darauf (Sonntag, den 25. Mai) an. Der Spielgesellschaft ist es dabei nur insofern irm den klingenden Erfolg zu tun, als sie sich anstrengen muß, Heuer ihren im Vorjahre eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das Spieljahr 1912 war dem Unternch.nen nicht allzugünstig. Wohl brachten die Aufführungen Fr. 64 382 Einnahmen. Es stehen diesen jedoch Fr. 89 251 Ausgaben gegenüber, fodaß sich ein Fehlbetrag von Fr. 24 869 ergab. Ter Juni wird fünf Vorstellungen bringen, der Juli vier, der Äugust wieder fünf. Am 7. September findet voraussichtlich die Schlußvorstellung statt. * D e r Inhalt eines Sandkuchens. Ein französischer Bakteriologe beobachtete kürzlich feinen kleinen Jungen, der auf einem Spielplatz im Park Sandkuchen buk. Der Inhalt eines solchen Sandkuchens schien ihm wohl wert, einmal auf seine Bakterien hin untersucht zu werden: er nahm daher das Backwerk seines Kleinen mit nach Hause und unterzog es einer genauen Analyse. Das Resultat ist, wie der Lyon Republicain mit» teilt, ein entsetzliches gewesen. Folgende Mengen gefährlicher Mikroben befanden sich in den wenigen Kubikzoll Erde, mit denen sein Sohn gespielt halte: 1800 000 Diphteriebazillen, 2 450 000 Erreger von Masern, 900 000 Pockenbazillen, 3 000 000 Bakterien die den Muskelstarrkrampf erregen, 900 000 Disenteriemikroben, 620 000 Tuberkelbazillen. Büchertisch. — Vom Jahrbuch der A u g e st e l l t e n b e w e g u n g (Herausgeber 9)iplomingcnieur Wilhelm Stiel und Dr. E r iv i u S t e i n i tz e r) ist soeben das erste Heft des Jahrgangs 1913 erschienen. Es ist wegen der bevorstehenden parlamentarischen Verhandlungen über das Reichstheatergesetz) als Bühnen- s 0 n d e r h e s t gestaltet und bringt größere Abhandlungen aus der Feder führender Persönlichkeiten der Schallspielerbewegung. Das Heft ist durch beit Buchhandel sowie durch den Jndustrie- beamten-Verlag, Berlin NW 52, Werststraße 7 zu beziehen. Detektiv-Grhce-Serie, Band 7: Tas Nachbarhaus. Illustriert von Georg Mühlberg. Wie der Verlag von Robert Lich in Stuttgart mitteilt, bei dem das Buch erscheint, ist der Roman zuerst im Pariser „Temps" erschienen. Er gesellt zu den bekannten Eigensckwften, die man von einem Kriminalroman erwartet, noch den Vorzug, daß er kein hirnverwirrendes Schundwerk ist. ür kann jn rt btf 2m- E I n)iüiflt mir«. M I fforseM iür Lm 1 • märten iiÄ rö]* * 1 öhe Wit 29 250 M 4 e fange Nl* I jer mir bet stcM- MeiMMnb m yr Verwaltung'btt .. hj- bttoftr ®lCI< t Tettsllecke er- zu beivilliM -- A Vl. angerö^11 erlebigt.1 * »ÄS "("Stimmt m W'» Ä ,it n «rteulirt 0 flfeatibe " 1« 0 eelltts- ■fest'S jf’M. 2 Ausgaben be- iirt aus 1493 M angenommen; cr ■; als Prämien an 'lT9arten 1») W '"er. Aussvrdcrimg _ «^-.esjährigru " ^ll-seld, Sauter« Weil-LMq- .aebrachl mirb, biE ’ die Weide bringen nur Md) $kf) war. Ter Kreis m Vogelsberg sehr le Ausnahme. Re- Wett des Mr- Sdn 95. Ol MESSMERsm vorzüglich im Geschmack, billig im Gebrauch. Das Pfund von Mk.2.60 an, 100 Gramm ab 55 Pf». A.DIEFENBÄCHä w „ 1 v. wJÄ Verdauung Erhältlich in Apotheken LiM-WeimFr, einen gewaltig eütherfchreiiendei! überlebensgroßen Samamt und ein großes Querformat „Mr Tisch des Herrn", die in der bekannten, in ihrer rotbraunen Eintönigkeit mehr an zeichnerische Kartons als an Oelgemätde erinnernden Art des Künstlers großzügig stilisierte derblnock-ige VottÄypen aus Tirol vor uns hinstellen. Weiterhin dominiert hier durch die Lichtfülle, die von ihr ausgeht, die prächtig in der Landschaft stehende, freilich auch stark an frühere Arbeiten des Meisters erinnernde Schimmelreiterin von Christian Speyer-Stickig art. Auch bett großgeschauten Marinen von Carlos Grethe lammt die Weite des Raumes sehr gu statten. Eine Kreuzigungsszene von Becker-Gundhal wirkt, zumal in der anspruchsvollen Größe ihres Formats, in Farbe wie in Zeichnung gleichermaßen verstiegen und abstoßend. Sehr erfreulich unrkt eine figurenreiche unb trefflich charakterisierende schwäbische Bauerngruppe von Th. Laurmann, die trotz des Titels „Bauernhochzeit auf der Mb" sich von allem Genremäßigen sernhält. Franz SckÄ schllert ganz- in ber Farben seiner Jugend-„Sünden" in einem geharnischten Drachentüter, der die vom getöteten Lindwurm befreite nackte Sckwne in seine eisernen Arme schließt. Slevogt ist 'nur mit zwei Heineren Formaten vertreten, einem ^afferbilb mit Badenden, das aus dem Skiz-zenhaften nur wenig hervustritt, und einem auf das Helle Blau des tliittermantels gestimmten Bankett der Georgenritter: Gegenstände solch repräsentativen Charakters entsprechen vollends nicht ber Art Slevogts. Lovis Corinth ist zweimal vertreten, am charakteristischsten mit einer sehr figurenreichen Versuchung bes heiligen Antonius. Max Sieb ermann kommt mit einer seiner alten Liebhabereien, einer Ieilerbahn Habermann gibt uns eins seiner kapriziös verschnör- felten Weiber, diesmal ccks M. Hodler bringt zwei seiner be- (anirten Frauenbilder in Grünblau: das eine nennt er „Begeisterung", bas anbere „Zigeunerin": um gelehrt wür^ bie Benennung ebenso stimmen. Der Hobler der kämpfenden Schweizerlandsknechte ist uns lieber. Gustav Schönleber hat versucht, sich tiefer sezessionistischen Umgebung mit seiner Augustinerbrücke in Brügge nach Möglichkeit anzübeauemen. Damit bai er sich freilich um ein gutes Stück von dem Charakter jener Meisterwerke entfernt, an denen sich in der großen Stuttgarter Schönleber-Aus- ftelhrng des vorigen Jahres Tausende erfreut haben. In alter Qualität kommt uns Zügel, mit einem prächtigen Tierstück. Der ölte §>ans Thoma scheint mit seiner Abendstimmung bei Siena auch ein wenig der Zeitströmung zu folgen. Ludwig Dill-Karlsruhe gibt besonders in feinem blumigen Moorgrund, der alle Vorzüge seiner bekannten Art zeigt, eine koloristisch sehr feine Arbeit. Im Porträt zeichnet sich vor allem der Stuttgarter Robert Weise mit zwei hervorragend feinen Damenbildnissen ans. Himmel- iveit verschieden von ihm, aber in feiner Art auch fesselnd, ist Bernhard Pankok mit seinem stark flächenhaft beharrdelten Bildnis des ReiHstagsabgeordneten Konrad Haußmann. Heinrich Alt- lerr, der demnächst aus Karlsruhe an bie Stuttgarter Kunstakademie übersiedelt, zeigt in feinen primckivistifchen Monumeutal- ‘malereien „Christus im Sturm" und „Orpheus und die Mäuaden", daß er bei dem unglücklichen Schmidt-Reutte in die Schule gegangen ist. Von starkem Können zeugt, obwohl nicht gerade an» mutig wirkend, fein Frauenbildnis. Aehnliche Bahnen Ivie Mt- derr wandelt ckrnst Würtemberger-Zürich mit feiner Totenfeier. 2ehr sympathisch wirkt Gotthardt MHI-Dresden mit seiner alten Äugustusbrücke. Wilhelm Trübner-Karlsriihe kommt ausnahmsweise einmal nicht mit Pserderr, sondern mit einem düster grünen Waldinnern. Von Württembergern seien noch genannt Robert v. Haug, der seinem alten Morgenrot-Reiter-Motiv treu bleibt, Karl Schickhardt mit einer fein lyrisch gestimmten 'chwäbischen Landschaft, Fritz Lang, der als Tier- und Wumenmaler immer fein Bestes leistet, mit einem stark dekorativen Psauenbild. Leo Bauer mit einer flotten Atelierfzene und Adolf Holzel mit einer „Anbetung", die mit ihren koloristischen und formalistischen Problemen stark in jene Zukunftsmalerei weift, vor der man in dieser Ausstellung eben noch Halt gemacht hat. Dafür aber wird die in bie Zukunft weisenbe >Tntwicklungs- । reibe der modernen Malerei in einem retrospektiv en Kabinett der französischen K u n ft vor Augen gefiihrt, das .riiten Hauptanziehungspunkt und für manchen vielleicht den Clou dieser Ausstellung bilden dürfte. Von Manet und Monet an bnd sie alle vertreten, zum Teil mit Werken au-» Privatsamm- lungen ober aus den Beständen der Münchener Pinakothek. Cour- bet,' Daumier, Degas, Caz-cmne, Gaugin, van Gogh, Vignon, Mssäro, Renoir — alle sind da. Renoir sogar mit einer ganzen Keihe von seiner Frühzeit an bis ins Jahr 1811. Sehr Bedeutendes bietet die Ausstellung in der Plastik. Auch hier Heck die ijwöerne französisch? Kunst einen beträchtlichen Anteil, besonders durch die Rodin-Schüler Bourdekle und Niederhausen. Namentlich Bourdelle wandelt mit seiner Jngres-Büste ganz in in den Bohnen seines Meisters. Ueberans fein im Ausdruck ist auch Rombeaur-Brüssel mit seiner Marmorbüste „lieberrafebung". ; Auch Opvler-Berlin mit ber Büste eines Spaniers und Pagels- Berlin mit einer großzügig erfaßten Arbeitermutter sind besonders vu nennen. Von den Schwaben mackcken den stärksten Eindruck Daniel Stocker mit seiner tiefdurchgeistigten männlichen Bronzefigur „Die Stimme des Lebens" unv Habich mit seinem kraftvollen Bogenspanner. Auch Kiemlen hat mit seinem schlafenden Knaben eilte der besten Arbeiten geliefert, die wir jechpn ihm gesehen haben. „Futuristisch" Angehauchtes finden wir freilich ruck hier: so in den grotesken Köpfen von N. Metzner-Berlin und in seiner ungeschlachten, kaum mehr an Menschliches erinnernden Kolossalffgur, der er den Titel „Leidtragender" gibt. Der Leid-- tragenbe ist in diesem Fall mehr ber Beschauer. Sehr reichhaltig unb sehenswert ist auch die graphische iLkus- slellung, bie gleichfalls ganz modernen Prinzipien huldigt. fS. Mora s ch. - f Du . iE ' ’11, -U ,U1H ; patentiertes [bs/B n« 3 2 «les erprobtes » ^fen6ach WO ™ . = öSI Abführmittel. tgort cbr < > t er ny 5 .1 «41 Cs starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Tuberkulose 1 (1) 1. Lebensiahc: 1(1) - 2.—15. Jahr: verzieh ler 2(1) 2(1) — — -racklaafluß 1 1 — — dwlnrneriveichung 1 1 — — Niereneiitzündung Darinkatarrh 2(1) 2(1) — — 1 — 1 — Diphtherie Kl) — — 1(1) Summa: 9(4) 7 (3) 1 1(1) Licht-Spiel-Haus Größtes und vornehmstes Theater am Platze Bahnhofstraße 34 über 150 Vorführungen erlebte in den Kammerlichtspielen in Berlin der große Sensationsschlager Ein Roman in 4 Abteilungen mit Theodore Burgarth und Sabine Impekoven in den Hauptrollen. Die Kinokunst hat in diesem Schauspiel eine ungeahnte Höhe und Vollendung erreicht. Eine absolut künstlerische Photographie mit einfach genial hervorgebrachten Lichteffekten, das bald bannende, bald fortreissende Spiel des auf der ganzen Welt berühmten amerikanischen Tragöden Theodore Burgarth als Guy Walser erheben diesen Film weit über das Alltägliche. Nach Quo vadis? der grösste sensationellste Erfolg der Kammerlichtspiele in Berlin. 3445 Ausserdem das wie immer mit humoristischen, wissenschaftlichen und Naturaufnahmen versehene vornehme Programm Plätze können reserviert werden! grafenstraße. Der Vorstand. Eintritt 20 Pfennig. Mitglieder frei. VemUtct DOIII Alldeutsche» Verband deS Streichorchesters „Toska*‘ 3448) Turn-Verein Heuchelheim halter Fall Beginn ! Uhr. 04283 Plocksfrasse 12 Ein Sensationsfilm mit den schönsten Löwen ausuabmen, die je ans einem Film gezeigt wurden. Spannendes Drama in zwei Akten. Zu dem am Samstag, den 31. Mai, Sonntag, den 1. und Montag, den 2. Juni stattfindenden Dienstag, 27. Mai, 8'1.Uhr in Steins Sorten: Oeffentlicher Vortrag Dr. med. F. Siebert (München) Rassengedanke und moderne Weltanschauung ladet ergebenst ein Der Festausschuss. 3. Bezirksfest des 2. Bezirks verbunden mit dem 3439 25jährigen Stiftungsfest des Turn-Vereins Heuchelheim Detektivdrama in zwei Akten. DerToteugräbcrvonFcldbcrg Kasimir Hat einen Klaps Humoreske. Eclair Efevue Das Neueste aus aller Welt. SM ist mal wieder reingefallen Komisch. Unter dem Makel des Verdachts Drama aus dem Leben. Die Telegraphistin Komödie. Straußen Farm in England Interessant. 3452 Heute neues Programm! Erstklassig ist der deutsche Kunstfilm Zwei Beste toeio Mm junger IHcta. Der Spaziergang findet am 25. Mai statt. Zusammenkunft 3y2 Uhr Ost «Anlage, Ecke Land- Ansana 7'/.. Uhr. Sonntags 3'/z Ubr. Eintritt frei! Inhaber: f ' O f O E™ 1^ O j Inhaber: Karl Olim W Q H W B™ M V ö Karl Obm Aeltestes Speisehans am Platze. Täglich grohes Künstler-Konzert Unser zweiter Schlager: Ein rätsel ■ !■ Sonntag, 25. Mai ..Schönen Aussicht“ Biograph t Konzert. Tanz und Volksbelustigungen, wozu ergebenst einladcr__________________Der Vorstand- Jagdschiösschen Dutenhofen Tel. 423. Beliebter AuöflugSort. Gartenmirlsch. Terrasse, groüer Saal, schöne Kollcgzimmer. Neu! Kegelbahn. Neu! Inh. Gg. Peil. 02977 1 jD^tntli^ BakofsKammer Lichtspiele Ein Schlager ersten Ranges Heute Samstag Premiere ! Mimosa San |j Ab Dienstag Verschollen Zum buseckertal »dta 04284 Eisenbahnstation Rödgen. an der Lahn. Eintrittskarten find bei Badediener Müller an der Badeanstalt zu haben. Studenten haben Ermäßigung. erteilt zu jeder Tageszeit Th.Bäulke,Tanzlehrer, Wolsstrane 9. -02400 Giessener Konzert-Verein Mittwoch, den 28. Mai 1913, abends 7 Uhr pünktlich, in der Stadtkirche mit einer Hauptprobe am Dienstag, 27. Mai, abends 6V* Uhr D=o/5 ^oraeizeige a’v‘ : Der grösste Schauspieler Italiens E. Zacconi in dem glänzenden Drama Adolars postlagernde Briefe Vorzügliche Humoreske In der Hauptrolle Herr Lorain, Fräulein Suzanne Grandais Gaumontwoche Neuestes aus aller Welt amüsante Schaunummern Gemeinnützige Gesellschaft für Licht-, lull- und ten-Her flut 9.15 Punkt 1, Kreisens Darmstadt Punkt 1, kommens funbcnlttr -VZ. das Doppelte meaßisllicn Äntragc ausg gf(ienü6cr,ibte Siemvelgeieke- Mg. Wo des Vermögen Senn man m gnerbtigkeiten 36g. Sc bandelt es iid dem wollen id Geheimrat Preußen nur < auf 52 Pl. i der Da Wal nicht richtig, i uns an das ist eine Kogi Abg. Kot Megc Wolf Erlragswnt t Safer das sosi Wg. Ulr lassen wir uns .Es wird i zression der Gt Ae Erhöhung sialdemokratcn mögenssteuer ) ter Sl^ialden Mg. Wols-2 in die Wege Zwei kli mtrügen crlt msse der.K- Punkt । versonals an begründet ft Aenderung S w tötyimra Zntug ßofyer. wie es in öeni yndjt. ( ^Äativ aiifi . Ocn, sondc Bekannter Ausflugsort. Zum Besuch ladet freundlichst ein A. Tropp. Gute Küche und Getränke. neu Vtti taÄcte Ball Zu dem am Mittwoch, dcu 11. Juni 1913 in Nidda im (Sambrinus statt» findend. iSracl. Pfingi'tball lad. höfl. ein DaS stomitce. Besondere Einladungen ergeben nicht. Nachmitt, von 4 Uhr ab Konzert. 3441 Der Trotzkopf Eine glänzende Komödie in hervorragender Besetzung Bilder aus Cardigan Herrliche Natur-Aufnahme Prinz - Heinrich -Flog in Giessen Originalaufnahme derB.K.L. Ferner noch interessante und Die Tragödie einer Geisha in 2 Akten In der Hauptrolle die berühmteste Tänzerin Saharet Der letzte und beste Saharet-Film. Ausserdem 2 weitere Schlager . Kg. Ade ■ Wit. b Abg. Back Stei dlehu Wt werde, Ä nichts I hic Binger Bei Abg Mol ,, ^inistei Grund d fr( baben 3‘ä ft Aegiemg bi LL". einet •Ä , an den f WtaWieta Din: Hermann St.ingoetter. Dienstag, d. 27. Mai 1913 abends 8 Ubr: Gastspiel der Tanzkünstlerinnen Gescbwisisr MM Dazu die beiden Einakter: Tie Lore von £>tto Erich Hartleben« ?as-chmM?Möllcs von Gustav zu Putlch. Kassenöünung 7‘A- Uhr. Anf.8Ubr. Ende aeg.10'/, Uhr. Preise der Plätze siehe TagcSzettel. IC* lawz-Mwfe“ tr (Grosse Totenmesse) für Tenorsolo, gemischten Chor, ein Haupt- und vier Neben-Orchester von v31/i HECTOR BERLIOZ Ausführende: Tenorsolo: Herr Ludwig Rage aus Berlin, Gern. Chor: Der akadem. Gesangverein unter gütiger Mitwirkung des ßauer’schen Gesangvereins, Orchester: Das verstärkte Konzertorchester des Palmengartens zn Frankfurt a. M., sowie die Kapelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm“ (2. Grossh. Hess.) Nr. 116, Orgel: Herr Otto Görlach, Leitung: Herr Professor G.Trautmann. Eintrittskarten: L,P1^ Mk- 5~ U-J1»12 4--- ni. Platz Mk. 3-, iv. Platz --------------- Mk. 2.30, unnumenert bezw. Stehplatz Mk. 2.—, Studentenkarten Mk. 1.- In der Musikalien-Handlung von ERNST CH ALLIER (Rudolphs Nachf), Studentenkarten auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und vom 25. Mai ab alle Karten bei Herrn Kaufmann HUBERT HEINZ gegenüber der Stadtkirche. Wirtschafts-Eröffnung I Privat- - - - Tanzunterricht sZum Pfaus. Sonntag, den 25. Mai 1913 04272 Sommer-Fest mit Tanz im Wen, verbunden mit PreWießeu. Anfang 4 Ubr. Eintritt frei. W. Schermuly. __Kegel-Klub ..Alle Xeun!“_________ ACHTUNG! Morgen Juxplatzcs. ES ladet ergebenst ein 04313 7» Walldors.