Nr. 246 Drittes Statt 163. Jahrgang Erscheint tLgllch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhtzsen Montag, 20. Moder 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schcn Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag- 51. $Rcbnftion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. _1 —————— - Die Hundertjahrfeier der Völkerschlacht. Die Ankunft des Kaisers in Leipzig. Leipzig, 18. Ott. Ter Kaiser traf um 10 Uhr 40 Min., von Bonn kommend, im Sonderzug auf oem hiesigen Hauptbahnhof ein. Zum Empfang war auf dem Bahnsteig der König von Sachsen in sächsischer .Husaren- riuisvrm anwesend. Es fand großer nrilitärischer Empfang statt. Der Kaiser trug die Uniform des 1. Garde-Regiments zu Fuß mit dem Bande des Schwarzen Adlerordens. Nach der Vorstellung der Gefolge schritten, die Majestäten die Ehrenkompagnic ab und nahmen darauf deren Vorbeimarsch entgegen. Der König und sein hoher Gast bestiegen die vereitstehende ä la Daum out bespannte Equipage und traten unter den Hochrufen des Publikums die Fahrt durch die Feststraße zum Völkerschlachtdenkmal hinaus an. Die Einweihung des Denkmals. Als die gewaltigen Umrisse des Völkerschlachtdenkmals noch im Dunste des Ottobermorgens verschwanden, füllten sich schon die großen Tribünen, die winzig erscheinen gegenüber der ungeheuren Wucht der Riesenmassen des Denkmals. Die Fahnenträger der Kriegervereine, Innungen und anderer Vereine nahmen auf den Stufen der Denkmaltreppe Aufstellung. Um den Teich herum gruppierten sich die Vertreter der deutschen Studentenschaft, mehrere Tausend an der Zahl, mit ihren Chargierten in Wichs und ihren Fahnen und Bannern. Zahlreiche Alte Herren hatten Band und Müße angelegt und sich den Kommilitonen zugeseNt. Die Ehrengäste fanden sich auf der großen Plattform am Kaiserzelt ein. Hier sah man die Mitglieder des deutschen Patrw- tenbundes, den Rat der Stadt Leipzig, die Geistlichkeit, die Rektoren, Generalfeldmarschälle, die kommandierenden Generale, den Kriegsminister, die österreichische und ine russische Militärabordnung, die Vertreter der deutschen, österreichischen und russischen Adelsgeschlechter, die an den Ereignissen vor hundert Jahren beteiligt gewesen sind, Vertreter des deutschen Städtetags, den Reichskanzler, die sächsischen Minister, die Minister Delbrück und Brettenbach, ferner die Vertreter des Bundesrats, das Präsidium des Reichstags, den Chef des Generalstabs General v. Moltke, den Chef des österreichischen Generalstabs Frhrn. Conrad ooit Hötzendorff und den Chef des russischen Generalstabs Schtlinstt. Nahe dem Eingang zu der Umwallung, die den Denk- malplatz umzieht, war das Für st en Falt errichtet. Hier traten die deutschen Bundesfürsten und die Vertreter der freien Städte ein und wurden von den Prinzen des sächsischen Königshauses empfangen. Eine Ehrenkompagnie vom 106. Infanterie-Regiment hatte hier Aufstellung genommen. Mittags in der zwölften Stunde fand die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Gegenwart des deutschen Kaisers, des Königs von Sachsen sowie nahezu sämtlicher deutschen Bundessürsten und zahlreiche ausländischer Fürstlichkeiten statt. Vom frühen Morgen an strömten ber herrlichem Wetter gewaltige Menschenmengen in das Innere der Stadt der Feststraße zu. Am Denkmal nahmen an der Umwallung und auf dem Rande des Denkmalweihers tote an di auf iben Freitreppen, die ins Innere des Denkmals fiihren, zahlreiche Verbände und Vereine mit Fahnenabord- nimgen Aufstellung. Die Tribünen, die den Festplatz zu beiden Seiten umsäumen, waren vollbesetzt von einer festlich gekleideten Menschenmenge. Auf dem Fe st platz hatten die Spitzen der Leipziger Zivil- und Militärbehörden sich aufgestellt. Auch die sächsischen Staatsminister waren nahezu vollzählig erschienen, ebenso and) mehrere Minister der Bundesstaaten, weiter zahlreiche Mitglieder der diplomatischen Vertretungen. An dem Denkmal hatte eine Ehrenwache, bestehend aus zwei Offizieren und acht Mann vom österreichischen Schwarzenberg-Ulanenregiment Aufstellung glmommen. Außerdem war eine österreichische Militar- kauclle anwesend, die den ersten Vers von „Gott erhalte Franz den Kaiser" spielte, während der Kaiser einen Kranz am Tenkinal des Fürsten niederlegen ließ. Vom Schwarzenberg-Denkmal aus ging dann die Fahrt der Fürstlichkeiten nach der russischen Gedächtniskirche. Nach einer hier erfolgten Begrüßung durä) den Großfürsten Kyrill Don Rußland wohnten sie dem feierlichen Tedeum bei Um 2 Uhr begaben sich die Fürsten mit ihrem Ge^ folge zum Rathaus, um hier ein vom Rate der Stadt 'LechKig dargebotenes Frühstück einzunehmen. Um das Fürstenzelt sammelten sich in der elften Stunde die Mitglieder des Leipziger Offizierkorps, ferner österreichische und schwedische Offiziere in großer Zahl. Nach- d(«n auch dke deutschen Studenten in einer Stärke pon über 2000 Manu mit über 250 Fahnen an dem Rande des Teiches Aufstellung genommen hatten, war das festliche Bild vollständig geworden. Tie Zahl der anwesenden Fahnen wurde auf nahezu 1000 geschätzt. Auf dem Tenkmalvorplatz mar ein Baldachin errichtet, wo die zum Empfang der Fürstlichkeiten abgeordueten Leipziger Herren die hohen -Gäste erwarteten. Von 104-> Uhr ab trafen teils von ihren "eivriaer Wohnungen aus, teils unmittelbar vom Bahnhof, die fürstlichen Gäste ein. Zuletzt kamen, von zwei Schwadronen Ulauen begleitet, der Kaiser und der König von Sachsen an. Nachdem auf dem Teukmalsvorplatz der Kaiser und der König die anwesenden Fürstlichkeiten begrüßt hatten, begaben sie sich unter Heu Klängen eines am Denkmal stehenden Posaunenchors, von den Hochrufen der Menge begleitet, durch das Spalier hindurch zum Festplatz^ An der Spitze des Zuges l'chrittcn der Kaiser in Maychallunisorm mit dem Marschallstab in der Hand, und der König VonSachsen ich Husarenuniforn,. Es folgten der 'Prinzregent Ludwig von Bayern der Erzhcrzogthronfolger Franz Ferdinand vo Oesterreich, Großfürst Cyrill von Rußland, Prmz Wil- helm^von Schweden als Vertreter des Königs von Schweden, Kö^ig Wilhelm von Württemberg ferner die deutschen Großherzige, Herzöge und Fürsten. Nachdem ste nach ttirzer Begrüßung der anwesenden Ehrengäste Pl nerung an die damaligen heißen Kämpfe, an die damals für ihr Vaterland gefallenen tapferen Helden, vereint aber sind wir vor allem hier, um ein Fest der Gegenwart, ein Fest der Lebenden zu feiern. Nicht nur was Deutschland, Oesterreich- Ungarn, Rußland, Schweden 1813 gewesen, vor allem ivas die Völker der Völkerschlacht von Leipzig heute geworden sind, wie Gottes Segen sichtbarlick) auf den Fürstenhäusern dieser Völker geruht hat, ist uns angesichts dieser glänzenden Versammlung von Monarchen und Fürsten, dieser glänzenden Versammlung von hohen und höchsten militärischen Führern, dieser glänzenden Versammlung von Vettretern des deutschen Volkes zum freudigen Bewußtsein gekommen. Wir Deutsche insbesondere sind in patriotischer Begeisterung dessen eingedenk, daß die Quellen der Kraft, die in der Erhebung Tentschlands von 1813 mit ihrem Streben nach Einigung liegen, nach einer sittlichen und politischen Wiedergeburt ein neues herrliches Deutschland, das Deutsche Kaiserreich geschaffen haben. Und aus der Erinnerung an die Not der Vergangenheit und aus dem Bewußtsein des Besitzes der Gegenwart entspttngt der einmütige Wille aller Einzelstaaten Deutschlands, als Glieder des Reiches jederzeit Gut und Blut für den' Bestand und die Ehre des deutschen Vaterlandes einzusetzen. Wie im Jahre 1813 die Völker von Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Rußland und Schweden in Wehr und Waffen gestanden haben, so haben sich aud) heute Vertreter dieser Völker im Schmuck von Mhr und Waffen unseren bewundernden 3Miden gezeigt. Nicht im Kamps und Schlachtgetümmel jedoch stehen beute die Völker der Völkerschlacht von Leipzig vor unserem geistigen Auge, vielmehr in friedlichem Wettbewerb, den ernsten Aufgaben der Kultur und Zivilisation zu dienen, deren Lösung uns allen gemeinschaftlich obliegt. Und so darf ich Sie begrüßen in Erinnerung an eine Zeit der Kämpfe und Kriege bet einem Feste des Friedens. In diesem Sinne danke id) meinen Gästen für ihr Erscheinen und 'erhebe mein Glas auf das Wohl der erhabenen Monarchen und Staatsoberhäupter, welche ich die große Freude habe, hier vereinigt und vertreten zu sehen. Sie leben hoch! Bei der Tafel im GewandlMuse saßen zur Rechten des Kaisers Erzherzog Ferdinand von Oesterreich, Prinz Wilhelm von Schweden, der Prinzregent von Bayern, zur Linken der König von Sachsen, Großfürst Kprill und der Kronprinz von Sachsen. Nach der Tafel hielten die Majestäten Cercle ab. Ter Kaiser reifte nm 8.15 Uhr ab; er wurde vom König von Sachsen zur Bahn geleitet. >Tie Verabschiedung war überaus herzlich. Um 8.25 Uhr reifte der Erzherzog Franz Ferdinand, vom Kronprinzen von Sachsen zur Bahn geleitet, ab. Später begaben sich der König und die noch hier anwesenden Fürstlichkeiten in die Alberthalle, wo das Oratorium von Seyfardt „Aus Tentschlands großer Zeit" zur Aufführung gelangte. Von dort fuhren ine Fürstlichkeiten nach dem Neuen Theater, um dort die glänzende Festbeleuchtung des Augusttlsplatzes zu sehen. Mit eintritt der Tunkelheit setzte in der ganzen Stadt eine Illumination ein. Alle Fenster waren reich bestellt Tie öffentlichen Gebäude und großen kaufmänni)chen Firmen erstrahlten im Licht langer Reihen elektrischer Glühkörper, Gassonnen und Gaslaternen. Auf den großen Plätzen loderten von den Obelisken die Flambeaux auf. Zwischen den Pylonen zogen sick) Girlanden elektrischer Bir- mm wie .Perlschnüre hin. Um 6 Uhr begann im Gewandhaus die Königliche Tafel für die anwesenden Fürstlich- Meteorologische öeobachtungen der Station Giehen. ctt. Wetter 191! s LS tcn Rat Hause einen würdig verlaufenen Festakt. Ein S t u t t g a r t, 18. £tt. Der Jahrestag der Völkerschlacht 18. 18. SS Z LS 4- 9,0 C. 4- 4O‘C. Höchste Temperatur am 9liebriqrte „ * Niederschlag: 3,0 mm. bei Leipzig wurde heute nachmittag durch einen Fe st zu g v o n ü b e r 22 000 Schulkindern und abends durch zwei R i c s e n v e r s a m m t u n g e n gefeiert, in welchen der Mi- Darauf hielt der Bürgermeister v Brunner eine kurze Ansprache, der ein „Deutschland, Deutschland über alles" folgte. Die eigentliche Festrede hielt Nnterstaatssekretär Professor v. Mayr, der derzeitige Rektor der Universität. Zn Stuttgart. zum Mai 1911 in Lukjanoivka ein Haus besaß, sagte aus : 2 bis 3 Monate nach der Ermordung Juschtschinskys habe bei ihm ein ehemaliger Kollege Rawitsch Vorgesprächen. Er erzählte ihm, feine Frau hätte in der Wohnung Tscheberjaks in einer Ladewanne einen in einen Teppich gehüllten Leichnam gesehen. Bevor nister a. T. v o n P i s ch e k und der Reichstagsabgeordnete v. Payer präsidierten. Der Grotzherzog von Hessen bis 19. Oktober „ 19. Männerchor trug das „Gebet während der Schlacht" vor. Universitäts-Nachrichten. Praa, 18. Okt. Da sich wegen Beschränkung der Zahl ausländischer Hörer an reichsdentscheu Universitäten ein stärkerer Zuzug An der deutschen medizimichen Fakultät der Universität Praa bemerkbar macht, beschloß das Prowssorenkolleginm, Nachinscrivtioncn nichtdeutscher 'Ausländer von jetzt an nicht mehr zu gestatte», und ferner eine Kommission einzusetzen, welche die Frage deS n am ern» cl ansus fiir Ausländer urufen soll. Weioiffe Beschränkmigen haben bereits un vorigen Studienjahr t e'!anden. Im Zeitalter des Verkehrs fühlen iid> unzählige Meuichen matt iinb elend, sie haben ein bleiches, blutleeres Ausicken, ne fühlen üd) erregt, leiben an allen möglichen Unbcbaglichkeiteu, und wissen nicht, woher bieied kommt. Der behandelnde Arzt fiellt in den meinen Fällen seine Diagnose sofort auf schlechte Beschaffenheit des Blutes, und wrgt vor allen Dingen dafür, daß das Blut wieder in normalen .Sintanb kommt, daß demselben die ihm unbedingt notwendigen roten Blutkörperchen zugeführt locrbcn, wodurch nicht allein das Allgemein' befinden ein gutes wird, sondern and) die Ncrvcu ackrättia» und gestärkt werden. r „ .. x o .. . l ' Hierfür ist das znverlaingtte Bravarat das Leetterrin, eint Berbmdung von Lvo-Lectthm mit Eiken, bei welchem schon nam Gebrauch von wenigen Tagen sich ein vorzüglicher Einstunaut den ganzen Organismus bemerkbar macht. Vcciferrm kraitrgt außerordentlich schnell den Körper, regt den Geist durch feinen wohltuenden Einfluß an, bebt den Appetit und dürfte in reinem Haushalte fehlen. . Preis Mk. 3.— die Flasche. Man achte beim Emkaut genau aus daö Wort „L'ecifcrrin." Zn Avotbekew ganz ncher vom Univerfitäts-'Avotbeke, Hirsch Apotheke und Pelikan Stvotvere Gießen. = _ g Ä1O w g Vermischte». * Wie man Wertsachen sicher verschickt. In Zusammenhang mit deut Aufsehen, das kürzlich der Diebstahl des berühmten' mit drei Millionen Frs. bewerteten Perlenhalsbandes machte, werden sich viele darüber gewundert haben, daß ein so kostbarer Gegenstand ofyyc weitere Umstände als Einschreibsendung der Post zur Beförderung überliefert wurde. In der Praxis aber scheint es beinahe, als sei die anonvme Versendung durch die Post gerade bei ungewöhnlich hohen Wertgegenständen der beste schütz gegen alle Gefahren. Als Beispiel dafür erzählt der Rappel- seinen Lesern eine kuriose Geschichte, die sich nach feinen? Angaben seiner Zeit mit dem Eullinan-Diamanten ereigu.-t haben soll. Ter Fall liegt bekanntlich gegen 8 Jahre zurück. Damals beschloß Transvaal, König Eduard VII. als Dank für die Gewährung der Berfassung den größten in Südafrika bisher gefundenen Diamanten zum Geschenk zu machen, den „Cullinan". Tem General Botlfa fiel die Aufgabe zu, die Bersendung des einzigartigen Zuwels in die Wege zu leiten. Um nun allen Versuchen eines Treb- tahls oder einer Entwendung des Eullinan die Gelegenheit zu rauben, ließ Botha einen hohen Beamten Trans' vaals in Begleitung von vier stattlichen Polizisten die Reise nach England antreten; der Beamte führte eine Stahlkiste mit "sich, die Tag und Nacht bewacht wurde. Aber dieses seltsame Gepäckstück war in Wirklichkeit leer. Den Cullinan-Tiamanten verpackte man in eine kleine Schachtel und schickte ihn für wenige Pence als Muster ohne Wert durch die Post. Und so traf er auch richtig ein denn keiner der Diebe, der an die Erlangung des Juwels gedacht haben mochte, kam k aus den Gedanken, daß dieser Millionenschatz als unansehnliches Muster ohne Wert befördert werden könnte. kf. Neve Provinzinnscen in Aegypten. Tlafpero, der Direktor bc-3 ägyptischen Mnsemns in Kairo, hat soeben in einer Sitzung der Akademie der Inschriften in Paris mügeterlt, das; daS große ägyptische 'Museum in Kairo nicht mehr alle die 9Utertümer fassen könne Es müssen iniolgedessen nette Museen geschaffen werden. Ttafpcro hat zunächst daran gedacht, um das aroöc Museum eine "Anzahl kleinerer Speztalmuseeu zu errichten. Dieser Gedanke ist indes micber fallen gelassen worden, da es gelungen ü’t, die Errichtung von Provinzialmuseen zu organisieren. So in o- B das Museum in Alexandrien mit Hilfe Morgans vergrößert worden. In Luxor soll em eigenes Museum erstehen; ferner mit Hilfe der Sne.zkaual»chesellschafl und des Prinzen von Arenberg eines in Jswailia. Ein Museum in Assuan soll sich speziell mit nubtschen Ueberliefemugen befassen. Auch Assur wirb mit Hilfe eines Privatmannes in nächster Zeit ein besonderes Museum erhalten. und alles versagt hat, ein hervorragendes Mittel der Trinkerrettung und Trinkerfürsorge, nur mutz das Enrmundi- aungsverfahren richtig angetvandt roerben. Zunächst barr man nicht ben Ehefrauen ober ionütgen nahen Verwandten des runter» überlassen, den Entmünbigungsantrag zu stellen, da biete Antrags- berccbtigten aus Furcht vor dem Trinker von ihrem Recht megt kernen Gebrauch machen oder ben Anirag vorzetrig zurucknehmen. spiele Trinkerfürsorgestellen legen deshalb in den geeigneten tvaUen ben Orisarmenverbänden nahe, den Emmündtgungsantrag zu stellen, da in einer Reihe ton deutschen Bundesstaaten >auch rn tzk-ssen die CrlsarmcnDerbänic landesgesetztich mir diesem AMrags- recht ausgestattet sind. Ist der Entmünbigungsantrag gestellt und das Verfahren eingeleitet, so wird nicht in erster Lime darauf l'.ingearbeitct, alsbald die danernde Entmündigung zu erreichen, sondern es wird nach § 1906 Bürger!. Gesetzt» die vorläufige Vormundschaft angeordnet und dann das Verfahren ausgefetzt. 5?at sich der Trinker unter dem steten Druck der behördlichen und privaten Einwirkungen dauernd gebessert, so wird btc oixrlanngc Vormunbickast auigi'bobcn, andernfalls erfolgt die endgültige «rnt mündigung. Trotzdem erweisen sich nach den erwhrunacn der Dtaftikbcn Trinkerfürsorge btc be sieben ben Gesetzesoonchnsten zur Bekämpfung der Trunksucht und ihrer Folgeerscheinungen vielfach als unzureichend, und der weitere Ausbau dieser Vonchrtiten erscheint dringend angezeigt. Ter neue Strasgeienentwun lieht ja auch nach dieser Richtung einige neue Bestimmungen vor. Ein sehr wichtiger Punkt wird i-boeb auch ietzt noch von den maßgebenden Stellen nicht hinreichend gewürdigt, und das Gewährung eines besseren Recktsichu»es für die Frauen unk» Mtnbtr her Trinker. Hierin muß Wandel gefebaiien werden, und vor attem die TrinkerfürforgesteUen werben nicht ruhen, bis den 'Vvrdc rungen des Frauen- und KinberschutzeS auch aus biefem Gebiete ifrr Recht geworben ist. M Es ist mir ein Bebürsnis, Euerer Majestät für die Entsendung Ihres Sohnes, Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Wilhelm, Herzogs von Soedermanland, welcher an der Spitze so hervorragen- ,V1, ... der Vertreter der schwedischen Armee erschienen ist, herzlichst zu Rawitsch mit seiner Frau nach Amerika abreiste, sagte er zu dem bauten unb Euerer Majestät zu sagen, daß ich während der hcutt- Zeugen, daß ihm bei seiner Reise Vera Tscheberjak durch Gelb im gen glanzvollen Feier Eurer Majestät mit ganz besonberer Hoch- Billetkaus geholfen habe. Der Staatsan walt fragte, warum achtung und Freuubschaft gedacht ljabe. Auch bitte ich Euere Maje- cr cjncn j0(c£jen wichtigen Umstand, den er kannte, dem Unter- stät, meine innigsten Wünsche für eine recht baldige Genesung unb I fu4unfl§ricf)ter nicht mitgeteilt habe. Der Zeuge erwiderte, das für Ihr fortlaiisenbes Glück ebenso wie sür den hohen Ruhm ber I jei feine Sache, da dies allen bekannt gewesen sei. Er sei tapferen schwedischen Armee entgegenzunehmen. Friedrich August. Iolt und interessiere sich wenig für diese Angelegenheit. Ans die * I Frage bc§ Gerichtspräsidenten, weshalb Rawitsch nach in «»rfiit l Amerika gereist sei, sprach der Zeuge die Vermutung aus, Rawitsch 1O ixov «nxtfovtrArrtAfr I fabe gefürd)tet, wegen des ihm von Vera Tscheberjak zur Anf- . ?-C r-^in ' ,^Cr Iberoahnmg gegebenen Revolvers zur Verantwortung gezogen zu bei Leipzig wurde heute auch tn der Rcichshauptstadt fest- Gr önbe nud) eine Uutersuchung im Zusammenhang mit lief) begangen. Die militärischen Feiern, die hauptsächküst der Morbaffäre gefürchtet. Ter Staatsanwalt beantragte, in der Abhaltung von Zestgottesdiensten bestanden, began-^die gesamte Zeugenaussage in das Protokoll einzntragen. .'nen um 11 Uhr vormittags. Besonders feierlich war der------------ ' ~ - -- ' " Festgottesdienst im D v m, zu dem sich dic im Berliner Kric- ÖCE PTG|i$ ÖCt OrgOHiftCrfCtl ^rinfCrfÜrfOtQC gcrbund zusammengeschlosseuen Militärvereinc eingefunden mitgeteilt von ber Beratungsstelle für Alkoholkranke zu Tarmstabt. bntfen. Eine nach Taufen den zählcnbe Volksmenge fand sich Tic Trinkerfürsorgestellen, wie sie jetzt in über 200 deutschen um die Mittagsstuube am Zeughaus und im Lu st gar- Städte bestehen, richten ihr HauMbestreben darauf, die bei ihnen fen ein. Im Zeughaus, wo sich die Generalität sowie das I gemeldeten Trinker für bic vollstänbige ?lbstinenz zu gewinnen, Osfizrerkorps der hiesigen Regimenter unb Kommandobehör- denn es ist eine bnrch bie Ersahrung immer wieber bestätigte den versammelten, vollzog sich bie Paroleausgabe in der üb- Tatsache, baß Rettung von-der Trunksucht nur möglich ist durch lieben Form. Die Parole lautete ,.Leipzig 1913". In den I bedingungslose Enthaltsamkeit. Daß ber -t rmtflüchtige tüv bicic Schulen wurde die Bedeutung des TageS durch feierliche Forderung wenig Verständnis hat, kann nicht.^ET-^mnen. Ansprachen gewürdigt Aus dem Kreuzberg, aus dessen Li Tanker -ersten nZ M üb^cugen uationale Denkmal für die Befreiung kriege errich ^- ^ wollen, daß der Alkoholgenuß völlig aufgegeben werden tet ist, fand um 2 Uhr nachmittags bei prächtigem Wetter mufe ^rade bei unseren Arbeiterfrauen ist vielfach ber Glaube die Jubelfeier statt, zu ber sich in Vertretung der -stadt festgewurzelt, baß der Mann bei seiner selstveren körperlichen Berlin Bürgermeister Dr. Reicke, Stadtverordnetenvorstehev Arbeit ben Alkohol nölig habe, um leistungsfähig zu bleiben, unb iMichelet unb andere Mitglieder deS Magistrats und derlbieser Glaube bebeutet ein schweres .Hemmnis sür bic Trinker Stadtverordnetenversammlung eingefunden hatten. Am fürsorgearbeit. Tenn nm ben Mann für bie Abstinenz ju geronuien, Denkmal, das einfachen Tannenschmuck trug, waren zahl- muß bie Frau mit ber ^^oltsamkeit vor°ngchen und ihm mi reiche Kränze niedergelegt worden, darunter von der Stadt ^n übrigen ^^iengUkderii barin B i ln s^n^in den Berlin. Bei der Feier, die durch mehrere^Chorgesange ver- ^^^'o^ dringlicher ^ bargelegt würbe, daß nach dem jetzigen fchont wurde, hielt Universitatsprofeffor Dr. Schmidt eine Stant> beT Wissenschast ber Alkohol nicht als Nahrungsmittel, Festrede am Standbild Friebrich Wilhelms III. Im Lust- l synbern nur als Genus-mittel gewertet werben kann. Durch bessere garteii legte der .Hauptverbaud des Berliner K^iegervereins I Ausklärung über ben wahren Wert ber geistigen Getränke könnte einen Lorbeerkranz nieber. Auch an ben Standbildern vielleicht auch eine Bresche in bie Trinkfitte gelegt werben, bie Scharnhorsts, Blüchers, Gneisenaus, Bülows und Vorks ebenfalls der Trinkerfürsorgearbeit große Schwiengkeiten^berettct. legte der Verband Kränze nieder. Die Straßen der Stadt Denn dem Spott unb bem Hohn ber dem gewohnten Sä^ppen »nnren nräditin heffaaat hulbigenbcn Arbeitskamcrabcn unb Frcunbc gillngt cs mcht leiten, waren prächtig beflaggt. ehemalige Trinker, bic sich unter bem Einfluß ber Trinker 3n München. I fürsorgestellen Wochen- unb monatelang abstinent gehalten batten, ™ .. . — m3 ... , . ,, , I ihren besten Vorsätzen abspenstig zu machen unb bamit bic ganze M un ch e n, 18. Ott. Der Magistrat veranstaltete wicbcr dem alten Elend preiszugeben. Wenn es trotz heute mittag zur Feter der Vollerfchlacht bei Leipzig aus I bcn, bic Trinkerfürsorgestellen zu Wege bringen, durch gütliche Anlaß der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals im al- Beeinflussung einen nicht unerhebticl^n Prozentsatz Trunksüchtiger ' ’ " “ ' P *-««.— D(Ht il)ier Leidenschaft zu befreien, so ist das mir dadurch er- fiären, baß sich bie Helfer ber Trinkerfürsorgestellen ihrer Schutzbefohlenen mit iniermüblidier Gebulb annchmen. In vielen Fällen bleibt natürlich die gütliche Bceiuslusfung eines Trinkers erfolglos, unb cd müssen stärkere Mittel angewenbet werben. Als solches Mittel kommt zunächst bic Unterbringung in einer Trinkerheilanstalt in Betracht, bic ieboch trotz aller Bemühungen ber Fürsorgestellen nur allzuoft an ber Kostcusragc scheitert. Ein großes Verdienst haben sich hier^ die Landesocr- sicherungsanftalten erworben, die zum größten Teil in wahrhast großzügiger Weise sür trunksüchüge Versicherte Kuren in Trinker- Heilanstalten übernehmen. Es wäre dringend zu ivüindjcn, daß die Krankenkassen bald diesem Vorbild folgten, uadjbcm ihnen vom 1. Januar 1914 ab mit dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen über bic Urankenvcrsiclxrung bie Möglichkeit bazu geltoten ist. In ben Fällen, in benen jebe gütlidw Einwirkung .... . .. auf ben Trinker sich als nutzlos erweist, unb auch bie ärztliche hat der „Darmstädter Zeitung" zufolge am 18. Oktober dem Behandlung feinen Erfolg, verspttdu oder abgelehnl wird, läßt n 'K ( ü V ü tn \i nmninnheiir her (*rnüh >> M fid) nicht vermeiden, daß bic Drinkerfunorgcstellen auf Grunb ^^b^chtteutnant V. Pl iis ko w , uommanoeur der Großher-»gesetzlicher Bestimmungen gegen ben Trinker vorgehen, um eine zoglickl n -0. DivifWN, das ^oßkr-uz des Derdienft- der Verhältnisse, zum rniiibcsten Schutzniaf.nahmcn sür ordenS PyiliPPS des Grotzmutigen verliehen. Auf Befehl i Familie, herbeizuführen. Ta sich bic Fürsorgestellen in solchen des GroßherzogS hat der Divisionskommandeur zum Anden | Falten in der Reget id>on längere Zeit mit bem Trinker beschäftigt ken an die Befreiungskriege vor 100 Jahren einen Kranz am l und ihre Feststellungen und Erfahrungen meist in gesonderten Veteraueudeulmal im .Herrenqarteu in Darmstadt niedcrge-I Akten niedergelegt haben, iinb sie vielfach in ber Lage, bad Ein- renf Ferner bat der Großherzoq durch seinen i^ncralabiu 'chrcitcn ber Behorben zu erleichtern, w baß aus diese Wciie tegr. \*a (2 p ' jf.nh hr_. «rimen bic geltenbcn gefCtzlichen Vorikhnfien mit mehr Erfolg angewen tauten einen Kranz ^uf dem Sarge weu bet unb intensiver audgenüvt werden können Beionders wertvoll Emil von Hefseu, des ,Führers der hifsifchen ^.ruppeu llli l^^ bie Vor und Mitarbeit der Trinkcrfürsorgestetlen bei Befreiungskriege uiederlegen lassen und cbenjo aurt) wurden I Handhabung der Bestimmungen über die Entmündigung wegen durch den Flügeladjutanten Rittmeister Schröder in ber I Trunlsuchi enoie en. Di - Entmündigung »sl 'naä) den ErBahrungeii .Schlvßkirche zu Bad Homburg v. d. Höhe die Grabstätten! vieler Fürsorgestellen da, wo ihre Voraussetzungen vorliegen, ketten und Würdenträger, zu der die Einladuargeu vom sächsischen Hofe auSgegangen waren. Im Laufe des Mnhles hielt der König die gemeldete Rede. Die Familien der Heerführer d-er Befreiungskriege fifrb duvch den Major Grafen Yorck v. Bartenburg, den Rittmeister Grafen Blücher v. Wahlstatt und den Leutnant Grasen Bülow v. Dennewitz vertreten; aus Oesterreich sind zugegen Vertreter der Fumilie des Fürsten v. Schwarzenberg sowie der fiirstlichen und gräflichen Familien Radetzky, Bianchi, Folliot de Ereneville, Nostiz- Rieneck und Hardegg. Auszeichnungen. Der K aiser hat eine Anzahl Auszeichnungen verliehen, u. a. Dr. 'Bruno Schmitz den Titel Geheimer Bourat, dem Prof. Metzger den Roten Adlerorden 4. Klasse, dem K>ammerrat Clemens Thieme ebenfalls den Roten Adlerorden 4. Klasse, dem Oberbürgermeister Dr. Dittrich den Kronenorden 2. Klasse, dem russischen Generalstabschef Gene rak Schilinsli dos Ottoßkrenz des Roten ^toferorbend zwetter Klasse. . Telegramme an ausländische Fürsten. Leipzig, 18. Ott. Der König von S achsc^richtete im Verlauf des heutigen Tages aus Anlaß der Jahrhundertfeier der Völkerschlacht au die Kaiser von Oester^ reich und Rußland unb au den König von Schweden Telegramme. Das Telegramm an den ö st e r r e i ch i s ch e n Kaiser lautet: . Im Verlause ber heutigen Feiern, beten eine ber hohen Tapferkeit des auch mir so teuren österreichisch-ungarischen Heeres galt, habe id) seines obersten Kriegsherrn in, besonderer Verehrung gedacht. Indern ich mir gestatte, biese Empfindungen Eiv. Kaiserlichen und Königlichen Apostolischen Majestät zum Ai^bruck zu bringem verbinde ich damit meinen ausrichtigsten Dank für bic nur io hoch willkommene Entsenbuna Sr. Kaiserliche^ und Königlichen Hoheit des Erzherzogs Fi'anz Ferbinanb unb zuglcidi meine herzlichften Wünsche für bas Wohl Ew. Majestät unb für ben bauernben Ruhm ber hier so glanzvoll vertretenen, bem beutichen Heere eng verbündeten österreichisch-ungarischen Armee. . Das Telegramm an den Kaiser von Rußland i)t in französischer Sprache abgefaßt; es lautet in deutscher Uebersetzüng: Während ber Feierlidüeiten des heutigen Tages^ haben sich meine Gedanken voll Hochachtung und aufrichtiger Freiindschast Eurer Majestät zugewandt, besonders in dem An gen bl ick, ba ich bem ersten Gottcsbicnftc in ber russischen Kapelle habe beiwohnen können. Inbem id) Eurer Majestät aus richtig banke für bie Ent senbung seiner Kaiserlickicn Hoheit beS Großfürsten Kyrill Wlabi mirowitsch, ben ich ebenso wie bie glänzenbe Vertretung der rnssi scheu Armee mit bem größten Vergnügen empfangen habe, bitte ich Gott, baß er alle bie (Heb-ete erhören möge, bie an diesem neuen Orte der Anbetung für bad Glück Eurer Kaiserlichen Majestät unb für ben Ruhm Ihrer Armee, in bereu Reihen mich aufznnehmen Euere Majestät soeben Die Gnabe gehabt haben, gesprochen werben. Das Telegramm an den König von Schweden lautet: MT Für Erholungsbedürftige und leichtere UI gfj Wl Kranke. » Winter besucht. U l'llU | |a Kuranstalt Ifolbeim I. T. I U ■ » W 0 ■ । i Stunde v. Frankfurt x.M. Prospekts > l(|l U tJUl durchDr.Schulzs-KahlefM,Nervenarik der siecht h^sf-eu--)cfveai PriuzEn, die an den Befreiungskriegen tnlgertoatmeit haben, gnit Kränzen geschmückt. Ksndgebnngen im Auslande. Lapftadt, 17. Ott. Gestern abend fand hier eine von mehr als tausend Personen besuchte allgemeine deutsche F-eier des hundertjährigen Gedenktages der Schlacht bei Leipzig statt. Generalkonsul Frhr. v. >?um b o l d t hielt die Festrede, die in ein Hoch aus Kaiser und Reich ausklaug. Die Vorführung vaterländischer Bilder aus den Befreiungskriegen gestattete sich zu einer großartigen patriotischen Kundgebung. Ein .Huldigunastelegramm wurde an den .Kaiser abgesandt. Mehrere fremde Vertreter waren anwesend. Petersburg, 17. Okt. Aus Anlaß der Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig richtete Ka i s e r Nikolaus an das Leibkosakenregiment, das heute sein Regimentsfest begeht, ein Glückwunschtelegramm, in dem er aussprach, er durchlebe mit dem Regiment die Tage der Hundertjahrfeier der Leipziger Schlacht, in der sich das Regiment mit unverwelklichem Ruhme bedeckt habe. Stockholm, 18. Okt. Aus Anlaß der Jahrhundertfeier der Schlacht bei Leipzig wurden in der RttKmrslwlms - kirche Kränze am Sarge Karls XIV. und König Johanna nie- dcrgelegt. Um 12V, llhr traf Königin Viktoria ein, begleitet von dem Krvuprinzenregenten, dem Herzog von Westgotland unb dem Herzog von Nerike. Die Königin begab sich sosort zur G r a b t a p e l l e Bernadottes und legte am Fuße des Sarkophags Karls XIV. und Johanns im Namen des Königs Gustav einen vrachtvollen Lorbeerkranz nie der mit breiten weißen goldsignierten Bändern mit dem Namenszuge des Königs. Darauf legte der Herzog von Nerike im Namen der Königin Witwe Sophie einen Kranz nieder. Der Kronprinz legte ebenfalls einen .Kranz im Namen der übrigen Mitglieder des Königlichen Hauses nieder. Die Königin begrüßte darauf die anwcsenbeu Repräsentanten der Deutschen Gesellschaft und unter hielt sich längere Zeit auf das herzlichste mit ihnen. Nachdem die Königin die Kirche verlassen hatte, wurden Kränze nie- dergelegt vom schwedischen Heere, von ber Generalität von Swensea, der Leibgarde sowie der Deutschen Gesellschaft in Stockholm uni) ein Lorbeerkranz mit Bändern in deutschen Farben. Bor der Kirche hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt. Abends wurde ein größeres Fest gegeben, wozu die Deutsche Gesellschaft eine große Anzahl Vertreter der deutschen Kolonie, int ganzen etwa 100 Personen, eingeladen hatte. Tic Festrede hielt der deutsche Gesandte. Der Kiewer Ritualmordprozeh Kiew, 18. Okt. Ter Zeuge W y s ch n e m i r s k i, der bis 1S 2” 749,1 8,1 7.5 92 SE 2 10 Veb. Himmel 19. 9U 748,6 6,1 6,5 92 SB 2 10 * !» 20. 7" 749,0 5,4 6,6 99 8 2 10 Nebel